[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine elektrische Heizeinrichtung mit einem Rahmen,
in dem ein vorzugsweise unter Federvorspannung gehaltener Schichtaufbau aus wärmeabgebenden
Radiatorelementen und dazwischen angeordneten wärmeerzeugenden Elementen umfassend
zwischen parallelen Kontaktstreifen angeordneten PTC-Heizelementen vorgesehen ist.
[0002] Eine derartige elektrische Heizeinrichtung ist beispielsweise aus der
DE 199 11 547,
US-5,854,471,
EP-0 350 528 oder
DE 197 06 199 bekannt. Bei diesem Stand der Technik ist der Schichtaufbau unter Federvorspannung
in dem Rahmen gehalten. Diese Art der Halterung des aus wärmeerzeugenden Elementen
und wärmeabgebenden Elementen, die auch als Radiatorelemente bezeichnet werden, gebildeten
Heizblocks hat sich in der Praxis durchgesetzt. Es sind aber auch alternative Ausführungsformen
bekannt, bei denen die einzelnen Elemente des Heizblocks verklebt und in dem Rahmen
gehalten sind. Im letztgenannten Fall bildet der Rahmen im wesentlichen die Anlagefläche
für Dichtränder von Luftführungskanälen, beispielsweise in einem KFZ, durch welche
kalte Luft in Richtung auf die elektrische Heizeinrichtung geführt und die von der
elektrischen Heizeinrichtung erwärmte warme Luft abgeführt wird. Diese Kanäle liegen
üblicherweise dichtend an den äußeren, einander gegenüberliegenden Rahmenflächen des
Rahmens an. Im Falle einer Federvorspannung des Heizblocks dient der Rahmen auch der
Wiederlagerung der Federkraft. Diese Feder kann ― wie aus der
US-5,854,471 bekannt ― als integraler Bestandteil des Heizblocks ausgebildet sein. Dabei wird
die Feder mit Rücksicht auf eine gute Wärmeabgabe der von den wärmeerzeugenden Elementen
erzeugten Wärmeleistung an den durch den Rahmen hindurchgeführten Luftstrom benachbart
zu wärmeabgebenden Radiatorelementen angeordnet. Die andere mögliche Alternative bei
einer Ausbildung der Feder als integraler Bestandteil des Heizblocks ist aus der
DE 199 11 547 bekannt. Auch ist es möglich, die Feder im Bereich der Rahmenschenkel vorzusehen
(
DE 197 06 199), so dass der von dem Rahmen aufgespannte Innenraum im wesentlichen ausschließlich
für die Aufnahme des Heizblocks zur Verfügung steht.
[0003] Elektrische Heizeinrichtungen der gattungsgemäßen Art kommen insbesondere in Kraftfahrzeugen
zum Einsatz. Dabei werden für verschiedene Automobile elektrische Heizeinrichtungen
mit unterschiedlichen elektrischen Heizleistungen hergestellt, was jeweils eine Anpassung
der Rahmengeometrie erforderlich macht. Zwar besteht die Möglichkeit, die einzelnen
Schenkel der Rahmen als modulare Bauteile zu fügen und mit unterschiedlicher Länge
und einfachen Verbindungen an den Eckpunkten des Rahmens auszubilden (vgl.
DE 199 11 547). Bei der Massenherstellung von elektrischen Heizeinrichtungen bleiben bei dieser
Ausgestaltung der Heizeinrichtung indes Kostenvorteile ungenutzt.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine gattungsgemäße Heizeinrichtung
zu schaffen, die sich einfach und kostengünstig an verschiedene Heizleistungen anpassen
lässt.
[0005] Zur Lösung des obigen Problems wird mit der vorliegenden Erfindung eine elektrische
Heizeinrichtung mit den Merkmalen von Anspruch 1 vorgeschlagen. Diese unterscheidet
sich von dem gattungsbildenden Stand der Technik durch wenigstens ein in dem Rahmen
aufgenommenes Platzhalterelement.
[0006] Das Platzhalterelement ist ein bei wärmemäßiger Betrachtung der Heizeinrichtung im
wesentlichen unwirksames Element. Die Wahl eines geeigneten Platzhalterelementes wird
vornehmlich durch Kostenüberlegungen bestimmt. Das Platzhalterelement ist weder ein
wärmeerzeugendes Element, noch hat es eine den Radiator- bzw. wärmeabgebenden Elementen
entsprechende Eignung zur Wärmeabgabe an die Luft. Allerdings kann sich das Platzhalterelement
aufgrund von Wärmeleitung in der Ebene des Heizblockes erwärmen. Da sich das Platzhalterelement
in dem Innenraum des Rahmens befindet und dementsprechend von der durch den Rahmen
durchströmenden Luft angeströmt wird, kann die Erwärmung des Platzhalterelementes
auch in geringem Maße zur Wärmeabgabe der elektrischen Heizeinrichtung beitragen.
[0007] Das Platzhalterelement der erfindungsgemäßen elektrischen Heizeinrichtung befindet
sich innerhalb des Rahmens, d.h. liegt im Innenraum des Rahmens frei und wird von
der den Rahmen durchströmenden Luft angeströmt. Das Platzhalterelement kann am Rand
des Heizblockes, d.h. unmittelbar zwischen den wärmeerzeugenden und wärmeabgebenden
Elementen und einem Schenkel des Rahmens vorgesehen sein. Alternativ kann das Platzhalterelement
auch integraler Bestandteil des Heizblocks sein. Es können ein oder mehrere Platzhalterelemente
vorgesehen sein.
[0008] Bei der Herstellung von gattungsgemäßen elektrischen Heizeinrichtungen werden üblicherweise
Radiatorelemente identischer Abmessungen und wäremerzeugende Elemente identischer
Abmessung in den Rahmen eingebaut, wobei sich regelmäßig Radiatorelemente und wärmeerzeugende
Elemente abwechseln. Mitunter können auch die wärmeerzeugenden Elemente durch einen
oder mehrere Trägerstreifen ersetzt werden, deren Abmessung im wesentlichen den Abmessungen
der wärmeerzeugenden Elemente entspricht, die jedoch keine PTC-Heizelemente enthalten
und deren Hauptfunktion die Schaffung einer ebenen Anlagefläche für benachbarte Radiatorelemente
ist (vgl.
EP-0 350 528). Danach ergibt sich in Breitenrichtung der länglichen Radiator- und wärmeabgebende
Elemente und in der Ebene des Heizblocks ein gleichmäßiges Raster aus Radiatorelementen
und dazwischen angeordneten Bändern und das Platzhalterelement ist vorzugsweise so
ausgebildet, dass es in dieses Raster passt. Hierzu kann das Platzhalterelement in
Breitenrichtung der Breite eines Radiatorelements oder der kumulierten Breite eines
Radiatorelementes und eines wärmeerzeugenden Elementes entsprechen. Die Gesamtbreite
des Platzhalterelementes kann sich auch zusammensetzen aus der Breite eines Radiatorelementes
und einer Breite eines Teils des wärmeerzeugenden Elementes, beispielsweise eines
Blechbandes oder eines Blechbandes und der Lage der PTC-Heizelemente. Abhängig von
der gewünschten Wärmeleistung kann der Innenraum des Rahmens durch Austausch eines
Radiatorelementes und/oder eines wärmeerzeugenden Elementes und Einsetzen eines Platzhalterelementes
variierend bei unverändertem Rahmen befüllt werden. Eine besonders hohe Flexibilität
bei der Anpassung der Heizleistung wird dadurch erzielt, dass sowohl ein der Breite
des wärmeerzeugenden Elementes als auch ein anderes der Breite des Radiatorelementes
entsprechendes Platzhalterelement zur Verfügung steht. Dementsprechend kann die elektrische
Heizvorrichtung unter Beibehaltung des üblicherweise mittels Kunststoffspritzguss
hergestellten Rahmens nach Art eines Baukastensystems an die gewünschte Heizleistung
angepasst werden.
[0009] Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit der
Zeichnung. In dieser zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Seitenansicht eines ersten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Heizeinrichtung;
- Figur 2
- das Platzhalterelement des in Figur 1 gezeigten Ausführungsbeispiels;
- Figur 3
- das in Figur 1 gezeigte Ausführungsbeispiel bei teilweise weggeschnittenem Rahmen;
- Figur 4
- eine perspektivische Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Heizeinrichtung;
- Figur 5
- das in Figur 4 gezeigte Ausführungsbeispiel in Längsschnittansicht bei teilweise weggeschnittenem
Rahmen;
- Figur 6
- eine perspektivische Seitenansicht eines dritten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Heizeinrichtung; und
- Figur 7
- eine perspektivische Seitenansicht eines vierten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Heizeinrichtung.
[0010] In den Figuren 1 bis 3 ist ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Heizeinrichtung gezeigt, deren Aufbau dem in den früheren Patentanmeldungen der Anmelderin
EP-1 432 287 A1 bzw.
EP-04 002 958 beschriebenen Aufbau entsprechen kann. Die elektrische Heizvorrichtung weist einen
ebenen Rahmen 2, bestehend aus zwei zusammengeklipsten Kunststoff-Rahmenhälften 4a,
4b auf, an dessen einer Stirnseite ein Flanschelement 6 mit einstückig ausgebildetem
Steckergehäuse 8 angeklipst ist. Der Rahmen 2 bildet an seinem äußeren Rand umlaufende,
sich parallel zu der Rahmenebene erstreckende Anlageflächen 10 aus, durch welche der
Rahmen 2 an Kanalenden eines nicht dargestellten Lüftungskanals, beispielsweise eines
KFZ anschließbar ist. Diese Anlageflächen 10 dienen als Dichtflächen für die gegenüberliegenden
Enden des Lüftungskanals, in welchen die elektrische Heizeinrichtung eingeschoben
ist. Die Anlageflächen 10 begrenzen einen Innenraum 12, der den maximal verfügbaren
Bauraum zur Ausbildung eines Heizblocks 14 in dem Rahmen 2 vorgibt.
[0011] Der Heizblock 14 besteht aus länglichen Elementen, nämlich zum Einen wärmeerzeugenden
Elementen 16, die durch mehrere in einer Ebene hintereinander liegende PTC-Heizelemente
18, die jeweils zwischen parallelen Blechstreifen 20 angeordnet sind, gebildet sind.
Darüber hinaus umfasst der Heizblock 14 aus mäandrierend gebogenen Blechstreifen 20
gebildete wärmeabgebende Radiatorelemente 22. Die wärmeerzeugenden Elemente 16 und
die Radiatorelemente 22 sind im wesentlichen mit gleicher Länge und mit gleicher Dicke
(Abmessung rechtwinklig zur Rahmenebene) ausgebildet. Der Heizblock liegt vorzugsweise
lediglich in Breitenrichtung gegen die Innenseite des Rahmens 2 an. Vorliegend wird
der Heizblock 14 in dem Rahmen unter Vorspannung einer in den Rahmen 2 integrierten
Feder 24 gehalten, die detailliert in der
Europäischen Patentanmeldung 04 002 958 beschrieben ist.
[0012] Der Rahmen 2 weist an seinen Seitenflächen eine Gitterstruktur 26 mit sich rechtwinklig
erstreckenden Längs- und Querstegen auf. Die Gitterstruktur 26 ist derart ausgebildet,
dass die Längsstreben mit den wärmeerzeugenden Elementen 16 fluchten. Die wärmeabgebenden
Radiatorelemente 22 liegen über durch die Gitterstruktur 26 gebildete Fenster beidseitig
zu den Außenseiten des Rahmens 2 frei.
[0013] Bei dem in Figur 1 gezeigten Ausführungsbeispiel wird die zur Wärmeabgabe an die
den Rahmen 2 durchströmende Luft ein Heizblock gebildet, der lediglich in den untersten
fünf Fensterreihen der Gitterstruktur 26 vorgesehen ist. Nur dort befinden sich Radiatorelemente
22. Die oberste Reihe des Schichtaufbaus wird durch ein Platzhalterelement 28 gebildet,
welches als separates Bauteil vorgesehen ist (vgl. Figur 2) und welches an seiner
einen Längsseite an dem Heizblock 14 und an seiner anderen Längsseite gegen die in
dem Rahmen 2 gehaltene Feder 24 anliegt.
[0014] Das Platzhalterelement 28 wird vorliegend durch ein Kunststoffspritzgussteil gebildet,
welches eine Wabenstruktur 30 aufweist, die in Figur 2 näher gezeigt ist. Die Wabenstruktur
30 weist einen Längssteg 32 und eine Vielzahl von Querstegen 34 auf, welche an korrespondierend
zu den Querstegen der Gitterstruktur 26 vorgesehenen Stellen verbreitert sind. Die
Querstege 34 entsprechen dort in ihrer Breite den Querstegen der Gitterstruktur 26.
Die Waben der Wabenstruktur 30 weisen Luftdurchtrittsöffnungen 36 auf, die in Durchströmungsrichtung
der Luft durchgehend ausgebildet sind, so dass den Rahmen durchströmende Luft auch
durch das Platzhalterelement 28 durch die elektrische Heizeinrichtung hindurchgeführt
werden kann. Die Dimensionierung der Wabenstruktur 30 ist vorzugsweise so ausgewählt,
dass diese dem durch den Rahmen hindurchgeführten Luftstrom im wesentlichen den gleichen
Luftwiderstand entgegensetzt, wie ein Radiatorelement 22. Hierdurch werden in allen
Teilen des von der Luft durchströmten Schichtaufbaus gleiche strömungstechnische Bedingungen
geschaffen, was im Hinblick auf eine einfache wärmemäßige Auslegung der elektrischen
Heizeinrichtung zu bevorzugen ist.
[0015] Bei dem in den Figuren 1 bis 3 gezeigten Ausführungsbeispiel wird der zur Aufnahme
von wärmeerzeugenden Elementen 16 und wärmeabgebenden Radiatorelementen 22 verfügbare
Bauraum durch das Platzhalterelement 28 in Querrichtung des Schichtaufbaus verringert.
Das Platzhalterelement 28 hat eine im wesentlichen der Länge der Radiatorelemente
22 bzw. der wärmeerzeugenden Elemente 16 entsprechende Länge. Auch die Dicke des Platzhalterelementes
28, d.h. die Erstreckung desselben in Durchströmungsrichtung der Luft entspricht im
wesentlichen der Dicke eines Radiatorelementes 22 bzw. eines wärmeerzeugenden Elementes
16, welches mit seinen Blechstreifen 20 in der Praxis zur Ausbildung von die Enden
eines Radiatorelementes 22 umfassenden Rändern üblicherweise ein wenig dicker als
das Radiatorelement 22 ausgebildet ist. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist
das Platzhalterelement 28 anstelle eines wärmeabgebenden Elementes 22 und Teile eines
wärmeerzeugenden Elementes 16 vorgesehen. Zwischen dem Platzhalterelement 28 und dem
benachbarten Radiatorelement 22 befindet sich lediglich ein Blechstreifen 20, der
zu einer von dem Flanschelement 6 aufgenommenen Leiterplatte seitlich aus dem Schichtaufbau
zur Ausbildung eines Anschlusselementes herausgeführt ist. Folglich hat das Platzhalterelement
28 eine Dicke, die der kumulierten Dicke eines Radiatorelementes 22, eines Blechstreifens
20 und der Lage der PTC-Heizelemente 18 entspricht. Das Platzhalterelement 28 bildet
an seinen jeweiligen, in Dickenrichtung vorgesehenen Längsseiten ebene Anlageflächen
aus, an denen der Blechstreifen 20 bzw. die Feder 24 flächig anliegen.
[0016] Die Figuren 4 und 5 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
elektrischen Heizeinrichtung, welches in seinem grundsätzlichen Aufbau dem zuvor unter
Bezugnahme auf die Figuren 1 bis 3 erläutert worden ist. Gleiche Bauteile sind mit
gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.
[0017] Das in den Figuren 4 und 5 gezeigte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich im wesentlichen
lediglich dadurch von dem vorher diskutierten Ausführungsbeispiel, dass das Platzhalterelement
28 in der Mitte des Schichtaufbaus, d.h. als integraler Bestandteil des Heizblocks
14 vorgesehen ist. Die Länge und Breite des Platzhalterelementes 28 entspricht den
jeweiligen Abmessungen des zuvor diskutierten Ausführungsbeispiels. An den gegenüberliegenden,
senkrecht zu der Ebene des Heizblocks 14 sich erstreckenden Seitenflächen liegt zum
Einen ein Blechstreifen 20 an. Dieser Blechstreifen 20 bildet die in Bezug auf Figur
4, 5 gezeigte Anordnung den unteren Nachbarn des Platzhalterelementes 28 aus. An der
anderen Seite des unteren Blechstreifens 20 liegt ein Radiatorelement 22 an. Benachbart
zu der oberen Längsseite des Platzhalterelementes 28 befindet sich zum Anderen ein
weiterer Blechstreifen 20, der wiederum auf seiner gegenüberliegenden Längsseite die
Anlagefläche für PTC-Heizelemente 18 ausbildet. Während also die untere Längsseite
des Platzhalterelementes 28 lediglich zur elektrischen Kontaktierung des benachbarten
Radiatorelementes 22 unter Zwischenlage eines Blechstreifens 20 an diesem Radiatorelement
22 anliegt, befindet sich auf der gegenüberliegenden Seite ein vollständiges wärmeerzeugendes
Element 16. Die Breite des Platzhalterelementes 28 entspricht im wesentlichen der
Breite eines Radiatorelementes 22. Die Dicke des unteren Blechstreifens 20 trägt im
wesentlichen nichts zur der Gesamtdicke des Schichtaufbaus bei und kann ohne weiteres
durch den Federweg der beiden Federn 24 kompensiert werden. Folglich ist es nicht
zwingend notwendig, die Stärke einer Teilschicht des wärmeerzeugenden Elementes, insbesondere
eines Blechstreifens 20 bei der Auslegung des Platzhalterelementes 28 in Breitenrichtung
des Schichtaufbaus, zumindest in den Fällen zu berücksichtigen, in denen der Schichtaufbau
durch eine oder durch mehrere Federn unter Vorspannung in dem Rahmen geklemmt ist.
Es hat sich vielmehr gezeigt, dass das Platzhalterelement 28 vorzugsweise mit einer
der Breite des Radiatorelementes 22 entsprechenden Breite ausgebildet werden sollte.
Ein eventueller Toleranzausgleich kann durch die Feder 24 bewirkt werden. Alternativ
können bei einem Schichtaufbau mit zu geringer Dicke auch weitere Blechstreifen in
den Rahmen 2 eingelegt werden, die lediglich der geringfügigen Verbreiterung des Schichtaufbaus
dienen.
[0018] Bei dem Ausführungsbeispiel der Figuren 4 und 5 befindet sich das Platzhalterelement
in der Mitte des Schichtaufbaus und dient ― wie Figur 5 zu entnehmen ― der elektrischen
Isolation von verschiedenen Heizkreisen innerhalb des Heizblocks 14. Wie insbesondere
Figur 5 zu entnehmen, weist der oberhalb des Platzhalterelementes 28 angeordnete Teil
des Heizblocks 14 zwei in Figur 5 nach links aus dem Heizblock 14 heraustretende Kontaktelemente
17 auf, die einem einzigen Heizkreis 15 innerhalb des Rahmens 2 zugeordnet sind. Als
Heizkreis 15 wird eine separat zu steuernde bzw. zu regelnde Untereinheit des Heizblocks
14 verstanden. Die zugeordneten Steuer bzw. Regelelemente können beispielsweise direkt
an dem Rahmen 2 angeschlossen sein. Durch das Platzhalterelement wird vorliegend der
obere Heizkreis 15a von dem unteren Heizkreis elektrisch und wärmemäßig getrennt,
was bedeutet, dass im wesentlichen keine Wärmeleitung in der durch den Rahmen 2 aufgespannten
Ebene quer zu den Lagen des Schichtaufbaus zwischen dem einen Heizblock 15a und dem
anderen Heizblock 15b geleitet wird. Das Platzhalterelement 28 ist dementsprechend
vorzugsweise aus einem elektrisch und/oder einem thermisch isolierenden Material gebildet.
[0019] Bei dem in den Figuren 1 bis 5 gezeigten Ausführungsbeispiel handelt es sich bei
dem Platzhalterelement um ein spritzgegossenes Kunststoffteil, welches den zur Aufnahme
von wärmeerzeugenden Elementen 16 und wärmeabgebenden Elementen 22 in dem Rahmen vorgesehenen
Bauraum um etwa 17% verringert, und zwar in Querrichtung des Schichtaufbaus, d.h.
in Breitenrichtung. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel wird dieser Bauraum im wesentlichen
durch die gegenüberliegenden Ränder der Anlageflächen 10 gebildet, da die Feder 24
integraler Bestandteil des Rahmens 2 und zwischen den Rahmenhälften 4a, 4b aufgenommen
ist. Bei alternativen Ausführungsformen, bei denen beispielsweise die Feder integraler
Bestandteil des Heizblocks 14 ist, wird der hier maßgebliche Bauraum durch die einander
gegenüberliegenden Seitenflächen des Rahmens 4 gebildet.
[0020] Die Figuren 6 und 7 zeigen alternative Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen
elektrischen Heizeinrichtung, bei denen ein Platzhalterelement 38 als integraler Bestandteil
des Rahmens 2 an dessen Rand ausgebildet ist. Allerdings befindet sich das Platzhalterelement
38 auch hier innerhalb der Anlageflächen 10 und wird von der Luft durchströmt. Der
Aufbau des Platzhalterelementes 38 mit Luftdurchtrittsöffnungen 36 und einer Wabenstruktur
entspricht im wesentlichen demjenigen des Platzhalterelementes 28 der vorherigen Ausführungsbeispiele.
Da allerdings das Platzhalterelement 38 außerhalb der Gitterstruktur 26 des Rahmens
2 liegt, welche den Heizblock 14 abdeckt, kann das Raster der Wabenstruktur 30 unabhängig
von dem Raster der Gitterstruktur 26 gewählt werden. Die dem Heizblock 14 zugewandte
Längsseite des Platzhalterelementes 38 begrenzt den zur Aufnahme der wärmeerzeugenden
Elemente 16 und der wärmeabgebenden Elemente 22 in dem Rahmen 2 vorgesehenen Bauraum
und bildet an einer Seite die Anlagefläche für den unter Federvorspannung stehenden
Heizblock 14. Die andere Anlagefläche, d.h. die gegenüberliegende, also die in Figur
6 untere Anlagefläche für den Heizblock 14, wird durch die dort in dem Rahmen 2 aufgenommene
Feder (nicht dargestellt) gebildet. Alternativ kann auch am oberen Rand, d.h. zwischen
dem Platzhalterelement 38 und dem obersten Element des Heizblocks 14 ein weiteres
Federelement vorgesehen sein.
[0021] Der in Figur 6 gezeigte Rahmen 2 mit dem integral daran angeformten Platzhalterelement
38 lässt sich auf wirtschaftliche Weise beispielsweise dadurch herstellen, dass in
eine Spritzgießform ein die Wabenstruktur 30 des Platzhalterelementes 38 vorgebender
Kern eingelegt wird. Abhängig von der gewünschten Heizleistung der Heizeinrichtung
kann der Bauraum durch weitere Kerne, d.h. weitere Platzhalterelemente vermindert
werden. Sofern indes eine elektrische Heizeinrichtung mit höherer Heizleistung gewünscht
ist, wird der oder die Kerne entfernt, so dass im wesentlichen ein dem in den Figuren
1 bis 5 gezeigter Rahmen entsprechender Rahmen gespritzt werden kann.
[0022] In Figur 7 ist schließlich ein weiteres Ausführungsbeispiel gezeigt, welches im wesentlichen
dem in Figur 6 gezeigten Ausführungsbeispiel entspricht, wobei indes durch zwei an
der Stirnseite des Heizblocks 14 angeordnete Platzhalterelemente 40 der zur Aufnahme
von wärmeerzeugenden Elementen 16 und wärmeabgebenden Elementen 22 in dem Rahmen vorgesehene
Bauraum in Längsrichtung des Schichtaufbaus verringert wird. Das Vorsehen oder Entnehmen
der Platzhalterelemente 40 erfordert dementsprechend eine längenmäßige Anpassung der
einzelnen Lagen des Schichtaufbaus und somit eine Modifikation an den die jeweiligen
Lagen vorbereitenden Anlagenteile einer Vorrichtung zur Herstellung der elektrischen
Heizeinrichtung. Alternativ kann auch daran gedacht werden, die einzelnen Elemente
des Schichtaufbaus in Längenrichtung desselben unterteilt auszubilden und an den Schnittstellen,
die vorzugsweise hinter den Querstegen der Gitterstruktur 16 liegen, elektrisch und/oder
wärmeleitmäßig miteinander zu verbinden. Bei einem solchen modularen Aufbau kann ohne
großen Aufwand auch der vorgesehene Bauraum in Längsrichtung des Schichtaufbaus durch
ein oder mehrere, vorzugsweise an dem Raster der Gitterstruktur 26 angepasste Platzhalterelemente
verändert werden.
[0023] Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die gezeigten Ausführungsbeispiele beschränkt.
Allerdings wird bei der Ausbildung der erfindungsgemäßen elektrischen Heizeinrichtung
für Heizeinrichtungen mit unterschiedlicher Heizleistung ein Rahmen verwendet, der
identische Außenabmessungen aufweist. Der Rahmen kann zur Verminderung des effektiven
Bauraums zur Aufnahme eines Heizblockes ein oder mehrere Platzhalterelemente enthalten.
Hierdurch wird der Bauraum vermindert, ohne dass es erforderlich ist, die Außenabmessungen
des Rahmens zu verändern. Es lassen sich somit sehr wirtschaftlich elektrische Heizeinrichtungen
mit unterschiedlichen Heizleistungen herstellen. Gedacht ist derzeit insbesondere
an Heizeinrichtungen als Zuheizer für ein Kraftfahrzeug mit mittleren Heizleistungen
von etwa 700 bis 1200 W.
[0024] Praktische Versuche haben gezeigt, dass die Platzhalterelemente bis zu 50% des Innenraums
des Rahmens einnehmen können. Sofern die Platzhalterelemente Luftdurchtrittsöffnungen
aufweisen, kann mit den Platzhalterelementen über eine Durchmischung von durch den
Heizblock hindurchtretender erwärmter Luft und durch die Platzhalterelemente hindurchtretender
kalter Luft die gewünschte Endtemperatur des Luftstromes stromabwärts der elektrischen
Heizeinrichtung eingestellt werden. Darüber hinaus lässt sich ein den heißen Luftstrom
umhüllender Kaltluftstrom erzeugen, durch den die Kunststoffteile des stromabwärts
der Heizeinrichtung vorgesehenen Luftkanals thermisch geschützt werden, sofern das
oder die Platzhalterelemente voll- oder teilumfänglich am äußeren Rand der Innenfläche
des Rahmens vorgesehen sind.
Bezugszeichenliste
[0025]
- 2
- Rahmen
- 4a
- Kunststoff-Rahmenhälfte
- 4b
- Kunststoff-Rahmenhälfte
- 6
- Flanschelement
- 8
- Steckergehäuse
- 10
- Anlageflächen
- 12
- Innenraum
- 14
- Heizblock
- 15
- Heizkreis
- 16
- wärmeerzeugendes Element
- 17
- Kontaktelement
- 18
- PTC-Heizelement
- 20
- Blechstreifen
- 22
- Radiatorelement
- 24
- Feder
- 26
- Gitterstruktur
- 28
- Platzhalterelement
- 30
- Wabenstruktur
- 32
- Längssteg
- 34
- Quersteg
- 36
- Luftdurchtrittsöffnung
- 38
- Platzhalterelement zur Verringerung des Bauraums in Querrichtung des Schichtaufbaus
- 40
- Platzhalterelement zur Verringerung des Bauraums in Längsrichtung des Schichtaufbaus
1. Elektrische Heizeinrichtung, insbesondere für ein Kraftfahrzeug, mit einem Rahmen
(2), in dem ein Schichtaufbau aus wärmeabgebenden Elementen (22) und dazwischen angeordneten
wärmeerzeugenden Elementen (16) umfassend zwischen parallelen Kontaktstreifen (20)
angeordneten PTC-Heizelementen (17) vorgesehen ist,
gekennzeichnet durch
wenigstens ein in dem Rahmen (2) aufgenommenes Platzhalterelement (28).
2. Elektrische Heizeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein zur Aufnahme von wärmeerzeugenden Elementen (16) und wärmeabgebenden Elementen
(22) in dem Rahmen (2) vorgesehener Bauraum durch das Platzhalterelement (28) in Längsrichtung
des Schichtaufbaus verringert ist.
3. Elektrische Heizeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein zur Aufnahme von wärmeerzeugenden Elementen (16) und wärmeabgebenden Elementen
(22) in dem Rahmen (2) vorgesehener Bauraum durch das Platzhalterelement (28) in Querrichtung
des Schichtaufbaus verringert ist.
4. Elektrische Heizeinrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein zur Aufnahme von wärmeerzeugenden Elementen (16) und wärmeabgebenden Elementen
(22) in dem Rahmen (2) vorgesehener Bauraum durch das Platzhalterelement (28) um bis
zu 50% verringert ist.
5. Elektrische Heizeinrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein zur Aufnahme von wärmeerzeugenden Elementen (16) und wärmeabgebenden Elementen
(22) in dem Rahmen (2) vorgesehener Bauraum durch das Platzhalterelement (28) um wenigstens
10%, vorzugsweise 20% verringert ist.
6. Elektrische Heizeinrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Platzhalterelement (28) anstelle eines wärmeabgebenden Elementes (22) und/oder
eines wärmeerzeugenden Elementes (16) und/oder anstelle von Teilschichten desselben
vorgesehen ist.
7. Elektrische Heizeinrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Platzhalterelement (28) in Breitenrichtung der Elemente des Schichtaufbaus dieselbe
Breite wie ein wärmeabgebendes Element (22) und/oder ein wärmeerzeugendes Element
(16) und/oder Teilschichten desselben hat.
8. Elektrische Heizeinrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Platzhalterelement (28) eine im wesentlichen der Dicke des Schichtaufbaus entsprechende
Dicke aufweist.
9. Elektrische Heizeinrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Platzhalterelement (28) in im wesentlichen den Abmessungen des wärmeabgebenden
Elementes (22) entsprechenden Abmessungen ausgebildet ist.
10. Elektrische Heizeinrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schichtaufbau mehrere identisch dimensionierte wärmeabgebende Elemente (22) aufweist
und identisch dimensionierte wärmeerzeugende Elemente (16) aufweist und dass jedes
der Platzhalterelemente (28) im wesentlichen mit den Abmessungen des wärmeabgebenden
Elementes (22) und/oder des wärmeerzeugenden Elementes (16) und/oder Teilschichten
desselben ausgebildet ist.
11. Elektrische Heizeinrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Platzhalterelement (28) aus einem elektrisch und/oder thermisch isolierenden
Material gebildet ist.
12. Elektrische Heizeinrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Platzhalterelement (28) aus Kunststoff ausgebildet ist.
13. Elektrische Heizeinrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere separate Heizkreise mit wärmeerzeugenden Elementen vorgesehen sind und dass
zwischen den wärmeerzeugenden Elementen separater Heizkreise wenigstens ein Platzhalterelement
(28) angeordnet ist.
14. Elektrische Heizeinrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Platzhalterelement (28) als Teil des aus Kunststoff gebildeten Rahmens (2) ausgebildet
ist.
15. Elektrische Heizeinrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Platzhalterelement (28) als separates Bauteil in den Schichtaufbau integriert
ist.
16. Elektrische Heizeinrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Platzhalterelement (28) mit Luftdurchtrittsöffnungen (36) versehen ist.
17. Elektrische Heizeinrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Platzhalterelement (28) dem durch den Rahmen (2) hindurchgeführten Luftstrom
im wesentlichen den gleichen Strömungswiderstand entgegensetzt wie ein wärmeabgebendes
Element (22).
18. Elektrische Heizeinrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Platzhalterelement (28) flächig an dem benachbarten Element (20, 22) des Schichtaufbaus
anliegt.