(19)
(11) EP 1 731 644 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
07.10.2009  Patentblatt  2009/41

(21) Anmeldenummer: 06120958.1

(22) Anmeldetag:  16.03.1998
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
D03D 27/08(2006.01)

(54)

Frottiergewebe mit Reliefeffekt und Verfahren zu dessen Herstellung

Terry fabric with relief effect and method for producing the same

Tissu éponge à effet relief et procédé pour sa fabrication


(84) Benannte Vertragsstaaten:
BE DE IT

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
13.12.2006  Patentblatt  2006/50

(62) Anmeldenummer der früheren Anmeldung nach Art. 76 EPÜ:
98810218.2 / 0943711

(73) Patentinhaber: ITEMA (Switzerland) Ltd.
8620 Wetzikon (CH)

(72) Erfinder:
  • Vogel, Rudolf
    8624, Grüt (CH)
  • Oeschger, Martin
    8630, Rüti (CH)

(74) Vertreter: Sulzer Management AG 
Patentabteilung / 0067 Zürcherstrasse 14
8401 Winterthur
8401 Winterthur (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 618 319
JP-A- 4 194 055
FR-A1- 2 538 417
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Frottiergewebe mit Reliefeffekt gemäss dem Oberbegriff des Anspruches 1 und ein Verfahren zu dessen Herstellung.

    [0002] Die Frottiergewebe bestehen bekanntlich aus einer Grundkette, Schussfäden und eine damit verwebte Schlingen bildende Florkette. Frottiergewebe werden in der Regel als Dreischuss- oder Vierschussware hergestellt, wobei ein Bindungsrapport die Grundlage bildet.

    [0003] Es wird auf Fig.1 Bezug genommen. Bei der Dreischussware besteht der Bindungsrapport aus drei Schüssen, wobei die Schüsse 1 und 2 Vorschlagschüsse sind und nach dem Einweben in einer Vorschlagdistanz VD zum Geweberand bleiben und der Schuss 3 einen Vollanschlagschuss bildet, der gemeinsam mit den Vorschlagschüssen 1 und 2 an den Geweberand angeschlagen wird. Diese drei Schüsse werden als Schussgruppe A bzw. B bezeichnet. Bei der Vierschussware besteht der Bindungsrapport aus drei Vorschlagschüssen und einem Vollanschlagschuss.

    [0004] In der JP-04194055 ist ein Verfahren zur Bildung von Schlingen für ein doppelseitiges Frottiergewebe beschrieben. Dem Gewebe liegt ein Bindungsrapport aus sechs Schüssen zugrunde, die in zwei Schussgruppen unterteilt sind. Die erste Schussgruppe besteht aus drei Vorschlagschüssen, die nach dem Einweben im Abstand zum Geweberand bleiben und die zweite Schussgruppe besteht aus zwei Vorschlagschüssen und einem Vollanschlagschuss, der gemeinsam mit allen Vorschlagschüssen an den Geweberand angeschlagen wird. Die Grundkette ist nach dem fünften und sechsten Schuss und die Florkette ist um den zweiten und/oder fünften Schuss abgebunden.

    [0005] Als nachteilig erweist sich bei diesem Frottiergewebe, dass die Grundkette lediglich nach dem fünften und sechsten Schuss abgebunden ist. Insbesondere bei schnell laufenden Webmaschinen ergibt sich ein schlechtes Warenbild im hohen Flor und unregelmässige Schlingen.

    [0006] Der Erfindung, wie sie in den Ansprüchen gekennzeichnet ist liegt die Aufgabe zugrunde ein Frottiergewebe zu verbessern.

    [0007] Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen, dass das Frottiergewebe gleichmässige Schlingen und saubere Konturränder aufweist und dass eine bessere Abbindung beim Florwechsel erreicht wird.

    [0008] Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnungen erläutert.

    [0009] Es zeigen:
    Fig.1
    Ein Gewebeschnittbild eines bekannten Frottiergewebes und den Bindungsrapport für das Gewebe;
    Fig.2a,b,c
    Gewebeschnittbilder eines Frottiergewebes, aus welchen die Bildung der Schlingen ersichtlich ist;
    Fig.3
    einen Bindungsrapport mit sieben Schüssen für das Gewebe gemäss Fig.2c;
    Fig.4
    ein Gewebeschnittbild des Gewebes gemäss Fig.2a mit einem anderen Flormuster und den Bindungsrapport für das Gewebe;
    Fig.5
    ein Gewebeschnittbild des Gewebes gemäss Fig.2a mit einem weiteren Flormuster und mit Florbindungswechseln und dem Bindungsrapport für das Gewebe;
    Fig.6
    ein Gewebeschnittbild des Gewebes gemäss Fig.2a mit einem dritten Flormuster und den Bindungsrapport für das Gewebe;
    Fig.7a und 7b
    Ausführungsformen von Grundbindungsrapporten für das Gewebe gemäss Fig.6;
    Fig.8
    ein Gewebeschnittbild des Gewebes gemäss Fig.2a mit einem vierten Flormuster und den Bindungsrapport für das Gewebe;
    Fig.9
    ein Gewebeschnittbild einer Ausführungsform eines erfindungsgemässen Gewebes und den Bindungsrapport für das Gewebe;
    Fig.10a und b
    erste Ausführungsbeispiele von Flormustern für ein Gewebe gemäss Fig.9 und die Bindungsrapporte für die Florkette und
    Fig.11a,b,c,d
    ein Gewebeschnittbild einerzweiten Ausführungsform eines erfindungsgemässen Gewebes und den Bindungsrapport für das Gewebe.


    [0010] Bei den in den Figuren 2a, b, c bis 8 gezeigten Frottiergeweben und Ausführungsformen handelt es sich nicht um Ausführungsformen der Erfindung, sondern um Beispiele, die das Verständnis der Erfindung erleichtern.

    [0011] Es wird auf die Figuren 2a,b,c und 3 Bezug genommen. Die Figuren 2a,b,c stellen einen Vorgang beim Weben eines Frottiergewebes dar. Das Gewebe besteht aus Grundkettfäden G1 und G2 Schussfäden sowie Florkettfäden F1 und F2, die z.B. unterschiedliche Farben haben. Das Gewebe ist ein doppelseitiges Frottiergewebe mit beidseitig unterschiedlichen Schlingen ohne Bindungswechsel, d.h. die Florkettfäden sind entweder nach oben oder nach unten eingebunden. Das Gewebe ist ein sogenanntes 7-Schussfrottiergewebe, d.h. ein Gewebe, welchem ein aus sieben Schüssen bestehender Bindungsrapport und Schussanschlagrapport zugrunde liegt, wobei mit dem Schussanschlagrapport die Schussgruppen, die Art des Anschlages (Teilanschlag und Vollanschlag) und die Vorschlagdistanz, d.h. der Abstand der Schussgruppe zum Geweberand und der Schüsse untereinander definiert sind.

    [0012] Die Fig.2a zeigt die Situation des Webvorganges, in welcher eine aus drei Vorschlagschüssen 1,2,3 bestehende erste Schussgruppe A, die in der Vorschlagdistanz VD1 eingewoben ist und eine aus zwei Vorschlagschüssen 4,5 und einem Vollanschlagschuss 6 bestehende zweite Schussgruppe B die in der Vorschlagsdistanz VD2 eingewoben ist und für den Anschlag an den Warenrand bereit stehen. Die Fig.2b zeigt die Situation nach dem Anschlagen der zwei Schussgruppen A und B. Anschliessend wird ein Glattschuss 7 eingetragen und angeschlagen. Die Fig.2c zeigt die Situation nach dem Anschlagen des Glattschusses 7.

    [0013] Der Bindungsrapport für das vorstehend beschriebene 7-Schussfrottiergewebe ist in Fig.3 dargestellt.

    [0014] Die Fig.4 zeigt ein 7-Schussfrottiergewebe mit einem anderen Flormuster, so dass auf eine ausführliche Beschreibung desselben verzichtet wird.

    [0015] Die Fig.5 zeigt ein 7-Schussfrottiergwewebe mit wechselseitig ausgebildeten Schlingen, wie dies aus der Punktlinie für F1 und Strichpunktlinie für F2 erkennbar ist. Bei derartigen Frottiergeweben wechseln die Florfäden von einer Gewebeseite zur anderen Gewebeseite. Hierzu sind Bindungswechsel vorgesehen und zwar ein Burkhart-Vossen-Bindungswechsel BV oder ein VierschussBindungswechsel VS. Aus der Darstellung ist ersichtlich, dass in der ersten Schussgruppe ein BV-Bindungswechsel und in der zweiten Schussgruppe ein VierschussBindungswechsel vorgesehen ist. Mit Fig.6 wird eine weitere Flormusterung für ein 7-Schussfrottiergewebe illustriert, welches mit der gleichen Grundbindung des Beispieles gemäss Fig.5 ausgeführt ist. Die Figuren 7a und 7b zeigen Ausführungsformen von Grundbindungsrapporten für die 7-Schussfrottiergewebe.

    [0016] Die Fig.8 zeigt ein 7-Schussfrottiergewebe mit einem Beispiel einer Flormusterung, aus welcher die Vielfalt der Florbindung und weitere Vorteile ersichtlich sind, mit z.B. abschnittsweise nur Schlingen oberhalb bzw. nur Schlingen unterhalb des Gewebes.

    [0017] Es wird auf die Fig.9 Bezug genommen. Das Gewebe besteht aus Grundkettfäden G1 und G2, Schussfäden und Florkettfäden F1 und F2, die z.B. gleiche oder unterschiedliche Farben haben. Das Gewebe ist ein doppelseitiges 5-Schussfrottiergewebe mit unterschiedlichen Schlingen. Diesem Gewebe liegt ein 10-Schussbindungsrapport und ein 5-Schussanschlagrapport zugrunde. In der ersten Vorschlaggruppe C wechseln die Florkettfäden in einem BV-Bindungswechsel auf die andere Gewebeseite. In der zweiten Vorschlaggruppe B sind die Florkettfäden eingebunden ohne dass ein Schlingenwechsel auf die Gegenseite erfolgt.

    [0018] Bei diesem Gewebe umfasst der Bindungsrapport jeweils zwei Schussanschlagrapporte. Die beiden Schussanschlagrapporte umfassen jeweils eine erste Schussgruppe C, die zwei Vorschlagschüsse 1,2 enthält und eine zweite Schussgruppe B, die zwei Vorschlagschüsse 3,4 und einen Vollanschlagschuss 5 enthält.

    [0019] Die Figuren 10a und 10b zeigen jeweils weitere Ausführungsbeispiele von Flormusterungen für 5-Schussfrottiergewebe, wobei in diesen Figuren lediglich die Florbindungen dargestellt sind.

    [0020] Es wird auf die Figuren 11a bis 11d Bezug genommen. Das Gewebe ist ein 6-Schussfrottiergewebe, dem ein aus sechs Schüssen bestehender Bindungs- und Schussanschlagrapport zugrunde liegt, wobei in den Ausführungen gemäss Figuren 11b und 11c der Bindungsrapport jeweils 2-Schussanschlagrapporte umfasst.

    [0021] Bei diesem Gewebe umfasst der Bindungs- und Schussanschlagrapport jeweils eine erste Schussgruppe C, die zwei Vorschlagschüsse 1,2 enthält eine zweite Schussgruppe B, die zwei Vorschlagschüsse 3,4 und einen Vollanschlagschuss 5 enthält und einen Glattschuss 6. Der Vorteil dieser Bindung ist darin zu sehen, dass der in der zweiten Vorschlaggruppe von einer Gewebeseite zur anderen Gewebeseite wechselnde Florfaden mittels eines Vierschussbindungswechsel ausgeführt ist.

    [0022] Das Frottiergewebe besteht aus einer Grundkette, Schussfäden und einer Florkette oder Schlingenkette. Dem Frottiergewebe liegt ein Bindungsrapport bzw. Schussanschlagrapport zugrunde, der eine erste und zweite Schussgruppe umfasst. Während die erste Schussgruppe jeweils Vorschlagschüsse enthält, umfasst die zweite Schussgruppe jeweils einen Vollanschlagschuss bzw. zusätzlich ein Glattschuss.


    Ansprüche

    1. Frottiergewebe mit Reliefeffekt, welches Gewebe aus einer Grundkette (G1, G2), Schussfäden (1-5) und mindestens einer Florkette (F1, F2) oder Schlingenkette gebildet ist und dem ein vorher bestimmter Bindungsrapport und Schussanschlagrapport zugrunde liegt, wobei der Schussanschlagrapport eine erste Schussgruppe (C) und eine gemeinsam mit derselben angeschlagene zweite Schussgruppe (B) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Schussgruppen insgesamt fünf Schüsse umfassen.
     
    2. Frottiergewebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Schussgruppe (C) zwei Vorschlagschüsse (1, 2) und die zweite Schussgruppe (B) zwei Vorschlagschüsse (3, 4) und einen Vollanschlagschuss (5) umfasst.
     
    3. Frottiergewebe nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Bindungsrapport drei Schussgruppen umfasst.
     
    4. Frottiergewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Bindungsrapport der Grundkette (G1, G2) und/oder der Florkette (F1, F2) zu Teilgruppen zusammengefasst an den Geweberand angeschlagen sind.
     
    5. Frottiergewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abbindung der Grundkette (G1, G2) im Bindungsrapport frei gewählt ist.
     
    6. Frottiergewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlingen einseitig oder beidseitig ausgebildet sind.
     
    7. Frottiergewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlingen wechselseitig ausgebildet sind.
     
    8. Frottiergewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass im Bindungsrapport in der ersten Schussgruppe (C) ein BV-Bindungswechsel und in der zweiten Schussgruppe (B) ein VierschussBindungswechsel für den Florwechsel vorgesehen ist.
     
    9. Verfahren zur Herstellung eines Frottiergewebes mit Reliefeffekt, welches Gewebe aus einer Grundkette (G1, G2), Schussfäden (1-5) und mindestens einer Florkette(F1, F2) oder Schlingenkette gebildet wird und dem ein vorher bestimmter Bindungsrapport und Schussanschlagrapport zugrunde liegt, wobei eine erste und zweite Schussgruppe (C, B) gebildet und gemeinsam angeschlagen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Schussgruppen insgesamt fünf Schüsse umfassen.
     
    10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Anschlagen der Schussgruppen (C, B) an den Geweberand ein Glattschuss (6) eingetragen und ebenfalls an den Geweberand angeschlagen und in der Grundkette (G1, G2) abgebunden wird.
     
    11. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schussgruppen (C, B) zueinander und zum Geweberand jeweils so eingewebt werden, dass ein Schlingenpaar mit gleicher Höhe gebildet wird.
     


    Claims

    1. Terry fabric with relief effect, the fabric being formed from a ground warp (G1, G2), weft threads (1 - 5) and at least one pile warp (F1, F2) or loop warp and being based on a previously determined float repeat and weft beat-up repeat, wherein the weft beat-up repeat contains a first weft group (C) and a second weft group (B) jointly beaten up therewith, characterized in that the two weft groups contain a total of five wefts.
     
    2. Terry fabric in accordance with claim 1, characterized in that the first weft group (C) comprises two partially beaten up wefts (1, 2) and the second weft group (B) contains two partially beaten up wefts (3, 4) and one fully beaten up weft (5).
     
    3. Terry fabric in accordance with one of the claims 1 or 2, characterized in that the float repeat includes three weft groups.
     
    4. Terry fabric in accordance with any one of the claims 1 to 3, characterized in that the float repeat of the ground warp (G1, G2) and/ or of the pile warp (F1, F2) are combined into partial groups and are beaten up at the cloth edge.
     
    5. Terry fabric in accordance with any one of the claims 1 to 4, characterized in that the binding off of the ground warp (G1, G2) in the float repeat is freely selected.
     
    6. Terry fabric in accordance with any one of the claims 1 to 5, characterized in that the loops are formed at one side or at both sides.
     
    7. Terry fabric in accordance with any one of the claims 1 to 5, characterized in that the loops are formed at alternating sides.
     
    8. Terry fabric in accordance with any one of the claims 1 to 7, characterized in that a BV binding change is provided in the float repeat in the first weft group (C) and a four-weft binding change for the pile change is provided in the second weft group (B).
     
    9. Method for the manufacture of a terry fabric with relief effect, the fabric being formed from a ground warp (G1, G2), weft threads (1 - 7) and at least one pile warp (F1, F2) or loop warp and being based on a previously determined float repeat and weft beat-up repeat, wherein a first (C) and second weft group (B) are formed and are jointly beaten up, characterized in that the two weft groups contain a total of five wefts.
     
    10. Method in accordance with claim 9, characterized in that after the beating up of the weft groups (C, B) a smooth web (6) is inserted at the cloth edge and is likewise beaten up at the cloth edge and is bound off in the group warp (G1, G2).
     
    11. Method in accordance with one of the claims 9 or 10, characterized in that the weft groups (C, B) are respectively woven in relative to one another and relative to the cloth edge such that a loop pair with the same height is formed.
     


    Revendications

    1. Tissu éponge à effet relief, ledit tissu étant formé à partir d'une chaîne de fond (G1, G2), de fils de trame (1 à 5) et d'au moins une chaîne de poil (F1, F2) ou chaîne de boucle, et étant basé sur un rapport d'armure et un rapport de battage de duite prédéterminés, dans lequel le rapport de battage de duite comprend un premier groupe de duites (C) et un deuxième groupe de duites (B) battu en même temps que celui-ci, caractérisé en ce que les deux groupes de duites comprennent au total cinq duites.
     
    2. Tissu éponge selon la revendication 1, caractérisé en ce que le premier groupe de duites (C) comprend deux duites de battage préliminaire (1, 2) et le deuxième groupe de duites (B) comprend deux duites de battage préliminaire (3, 4) et une duite de battage complet (5).
     
    3. Tissu éponge selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que le rapport d'armure comprend trois groupes de duites.
     
    4. Tissu éponge selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le rapport d'armure de la chaîne de fond (G1, G2) et/ou de la chaîne de poil (F1, F2) sont battus contre la lisière en étant regroupés en groupes partiels.
     
    5. Tissu éponge selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le liage de la chaîne de fond (G1, G2) dans le rapport d'armure peut être choisi librement.
     
    6. Tissu éponge selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les boucles sont réalisées d'un côté ou des deux côtés.
     
    7. Tissu éponge selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les boucles sont réalisés sur des côtés alternés.
     
    8. Tissu éponge selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que dans le rapport d'armure dans le premier groupe de duites (C), un changement d'armure BV est prévu et dans le deuxième groupe de duites (B) un changement d'armure par quatre duites est prévu pour le changement de poil.
     
    9. Procédé de fabrication d'un tissu éponge à effet relief, ledit tissu étant formé à partir d'une chaîne de fond (G1, G2), de fils de trame (1 à 5) et d'au moins une chaîne de poil (F1, F2) ou chaîne de boucle, et étant basé sur un rapport d'armure et un rapport de battage de duite prédéterminés, dans lequel le rapport de battage de duite comprend un premier et un deuxième groupe de duites (C, B) sont formés et battus en même temps, caractérisé en ce que les deux groupes de duites comprennent au total cinq duites.
     
    10. Procédé selon la revendication 9, caractérisé en ce qu'après le battage des groupes de duites (C, B) contre la lisière, une duite rase (6) est insérée et également battue contre la lisière et liée dans la chaîne de fond (G1, G2).
     
    11. Procédé selon l'une quelconque des revendications 9 ou 10, caractérisé en ce que les groupes de duites (C, B) sont entrelacés l'un par rapport à l'autre et par rapport à la lisière respectivement de façon à former une paire de boucles de hauteur identique.
     




    Zeichnung



































    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente