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EP 1 731 644 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.10.2009 Patentblatt 2009/41 |
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Anmeldetag: 16.03.1998 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Frottiergewebe mit Reliefeffekt und Verfahren zu dessen Herstellung
Terry fabric with relief effect and method for producing the same
Tissu éponge à effet relief et procédé pour sa fabrication
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE IT |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.12.2006 Patentblatt 2006/50 |
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Anmeldenummer der früheren Anmeldung nach Art. 76 EPÜ: |
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98810218.2 / 0943711 |
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Patentinhaber: ITEMA (Switzerland) Ltd. |
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8620 Wetzikon (CH) |
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Erfinder: |
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- Vogel, Rudolf
8624, Grüt (CH)
- Oeschger, Martin
8630, Rüti (CH)
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Vertreter: Sulzer Management AG |
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Patentabteilung / 0067
Zürcherstrasse 14 8401 Winterthur 8401 Winterthur (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 618 319 JP-A- 4 194 055
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FR-A1- 2 538 417
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Frottiergewebe mit Reliefeffekt gemäss dem Oberbegriff
des Anspruches 1 und ein Verfahren zu dessen Herstellung.
[0002] Die Frottiergewebe bestehen bekanntlich aus einer Grundkette, Schussfäden und eine
damit verwebte Schlingen bildende Florkette. Frottiergewebe werden in der Regel als
Dreischuss- oder Vierschussware hergestellt, wobei ein Bindungsrapport die Grundlage
bildet.
[0003] Es wird auf Fig.1 Bezug genommen. Bei der Dreischussware besteht der Bindungsrapport
aus drei Schüssen, wobei die Schüsse 1 und 2 Vorschlagschüsse sind und nach dem Einweben
in einer Vorschlagdistanz VD zum Geweberand bleiben und der Schuss 3 einen Vollanschlagschuss
bildet, der gemeinsam mit den Vorschlagschüssen 1 und 2 an den Geweberand angeschlagen
wird. Diese drei Schüsse werden als Schussgruppe A bzw. B bezeichnet. Bei der Vierschussware
besteht der Bindungsrapport aus drei Vorschlagschüssen und einem Vollanschlagschuss.
[0004] In der
JP-04194055 ist ein Verfahren zur Bildung von Schlingen für ein doppelseitiges Frottiergewebe
beschrieben. Dem Gewebe liegt ein Bindungsrapport aus sechs Schüssen zugrunde, die
in zwei Schussgruppen unterteilt sind. Die erste Schussgruppe besteht aus drei Vorschlagschüssen,
die nach dem Einweben im Abstand zum Geweberand bleiben und die zweite Schussgruppe
besteht aus zwei Vorschlagschüssen und einem Vollanschlagschuss, der gemeinsam mit
allen Vorschlagschüssen an den Geweberand angeschlagen wird. Die Grundkette ist nach
dem fünften und sechsten Schuss und die Florkette ist um den zweiten und/oder fünften
Schuss abgebunden.
[0005] Als nachteilig erweist sich bei diesem Frottiergewebe, dass die Grundkette lediglich
nach dem fünften und sechsten Schuss abgebunden ist. Insbesondere bei schnell laufenden
Webmaschinen ergibt sich ein schlechtes Warenbild im hohen Flor und unregelmässige
Schlingen.
[0006] Der Erfindung, wie sie in den Ansprüchen gekennzeichnet ist liegt die Aufgabe zugrunde
ein Frottiergewebe zu verbessern.
[0007] Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen, dass
das Frottiergewebe gleichmässige Schlingen und saubere Konturränder aufweist und dass
eine bessere Abbindung beim Florwechsel erreicht wird.
[0008] Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnungen erläutert.
[0009] Es zeigen:
- Fig.1
- Ein Gewebeschnittbild eines bekannten Frottiergewebes und den Bindungsrapport für
das Gewebe;
- Fig.2a,b,c
- Gewebeschnittbilder eines Frottiergewebes, aus welchen die Bildung der Schlingen ersichtlich
ist;
- Fig.3
- einen Bindungsrapport mit sieben Schüssen für das Gewebe gemäss Fig.2c;
- Fig.4
- ein Gewebeschnittbild des Gewebes gemäss Fig.2a mit einem anderen Flormuster und den
Bindungsrapport für das Gewebe;
- Fig.5
- ein Gewebeschnittbild des Gewebes gemäss Fig.2a mit einem weiteren Flormuster und
mit Florbindungswechseln und dem Bindungsrapport für das Gewebe;
- Fig.6
- ein Gewebeschnittbild des Gewebes gemäss Fig.2a mit einem dritten Flormuster und den
Bindungsrapport für das Gewebe;
- Fig.7a und 7b
- Ausführungsformen von Grundbindungsrapporten für das Gewebe gemäss Fig.6;
- Fig.8
- ein Gewebeschnittbild des Gewebes gemäss Fig.2a mit einem vierten Flormuster und den
Bindungsrapport für das Gewebe;
- Fig.9
- ein Gewebeschnittbild einer Ausführungsform eines erfindungsgemässen Gewebes und den
Bindungsrapport für das Gewebe;
- Fig.10a und b
- erste Ausführungsbeispiele von Flormustern für ein Gewebe gemäss Fig.9 und die Bindungsrapporte
für die Florkette und
- Fig.11a,b,c,d
- ein Gewebeschnittbild einerzweiten Ausführungsform eines erfindungsgemässen Gewebes
und den Bindungsrapport für das Gewebe.
[0010] Bei den in den Figuren 2a, b, c bis 8 gezeigten Frottiergeweben und Ausführungsformen
handelt es sich nicht um Ausführungsformen der Erfindung, sondern um Beispiele, die
das Verständnis der Erfindung erleichtern.
[0011] Es wird auf die Figuren 2a,b,c und 3 Bezug genommen. Die Figuren 2a,b,c stellen einen
Vorgang beim Weben eines Frottiergewebes dar. Das Gewebe besteht aus Grundkettfäden
G1 und G2 Schussfäden sowie Florkettfäden F1 und F2, die z.B. unterschiedliche Farben
haben. Das Gewebe ist ein doppelseitiges Frottiergewebe mit beidseitig unterschiedlichen
Schlingen ohne Bindungswechsel, d.h. die Florkettfäden sind entweder nach oben oder
nach unten eingebunden. Das Gewebe ist ein sogenanntes 7-Schussfrottiergewebe, d.h.
ein Gewebe, welchem ein aus sieben Schüssen bestehender Bindungsrapport und Schussanschlagrapport
zugrunde liegt, wobei mit dem Schussanschlagrapport die Schussgruppen, die Art des
Anschlages (Teilanschlag und Vollanschlag) und die Vorschlagdistanz, d.h. der Abstand
der Schussgruppe zum Geweberand und der Schüsse untereinander definiert sind.
[0012] Die Fig.2a zeigt die Situation des Webvorganges, in welcher eine aus drei Vorschlagschüssen
1,2,3 bestehende erste Schussgruppe A, die in der Vorschlagdistanz VD1 eingewoben
ist und eine aus zwei Vorschlagschüssen 4,5 und einem Vollanschlagschuss 6 bestehende
zweite Schussgruppe B die in der Vorschlagsdistanz VD2 eingewoben ist und für den
Anschlag an den Warenrand bereit stehen. Die Fig.2b zeigt die Situation nach dem Anschlagen
der zwei Schussgruppen A und B. Anschliessend wird ein Glattschuss 7 eingetragen und
angeschlagen. Die Fig.2c zeigt die Situation nach dem Anschlagen des Glattschusses
7.
[0013] Der Bindungsrapport für das vorstehend beschriebene 7-Schussfrottiergewebe ist in
Fig.3 dargestellt.
[0014] Die Fig.4 zeigt ein 7-Schussfrottiergewebe mit einem anderen Flormuster, so dass
auf eine ausführliche Beschreibung desselben verzichtet wird.
[0015] Die Fig.5 zeigt ein 7-Schussfrottiergwewebe mit wechselseitig ausgebildeten Schlingen,
wie dies aus der Punktlinie für F1 und Strichpunktlinie für F2 erkennbar ist. Bei
derartigen Frottiergeweben wechseln die Florfäden von einer Gewebeseite zur anderen
Gewebeseite. Hierzu sind Bindungswechsel vorgesehen und zwar ein Burkhart-Vossen-Bindungswechsel
BV oder ein VierschussBindungswechsel VS. Aus der Darstellung ist ersichtlich, dass
in der ersten Schussgruppe ein BV-Bindungswechsel und in der zweiten Schussgruppe
ein VierschussBindungswechsel vorgesehen ist. Mit Fig.6 wird eine weitere Flormusterung
für ein 7-Schussfrottiergewebe illustriert, welches mit der gleichen Grundbindung
des Beispieles gemäss Fig.5 ausgeführt ist. Die Figuren 7a und 7b zeigen Ausführungsformen
von Grundbindungsrapporten für die 7-Schussfrottiergewebe.
[0016] Die Fig.8 zeigt ein 7-Schussfrottiergewebe mit einem Beispiel einer Flormusterung,
aus welcher die Vielfalt der Florbindung und weitere Vorteile ersichtlich sind, mit
z.B. abschnittsweise nur Schlingen oberhalb bzw. nur Schlingen unterhalb des Gewebes.
[0017] Es wird auf die Fig.9 Bezug genommen. Das Gewebe besteht aus Grundkettfäden G1 und
G2, Schussfäden und Florkettfäden F1 und F2, die z.B. gleiche oder unterschiedliche
Farben haben. Das Gewebe ist ein doppelseitiges 5-Schussfrottiergewebe mit unterschiedlichen
Schlingen. Diesem Gewebe liegt ein 10-Schussbindungsrapport und ein 5-Schussanschlagrapport
zugrunde. In der ersten Vorschlaggruppe C wechseln die Florkettfäden in einem BV-Bindungswechsel
auf die andere Gewebeseite. In der zweiten Vorschlaggruppe B sind die Florkettfäden
eingebunden ohne dass ein Schlingenwechsel auf die Gegenseite erfolgt.
[0018] Bei diesem Gewebe umfasst der Bindungsrapport jeweils zwei Schussanschlagrapporte.
Die beiden Schussanschlagrapporte umfassen jeweils eine erste Schussgruppe C, die
zwei Vorschlagschüsse 1,2 enthält und eine zweite Schussgruppe B, die zwei Vorschlagschüsse
3,4 und einen Vollanschlagschuss 5 enthält.
[0019] Die Figuren 10a und 10b zeigen jeweils weitere Ausführungsbeispiele von Flormusterungen
für 5-Schussfrottiergewebe, wobei in diesen Figuren lediglich die Florbindungen dargestellt
sind.
[0020] Es wird auf die Figuren 11a bis 11d Bezug genommen. Das Gewebe ist ein 6-Schussfrottiergewebe,
dem ein aus sechs Schüssen bestehender Bindungs- und Schussanschlagrapport zugrunde
liegt, wobei in den Ausführungen gemäss Figuren 11b und 11c der Bindungsrapport jeweils
2-Schussanschlagrapporte umfasst.
[0021] Bei diesem Gewebe umfasst der Bindungs- und Schussanschlagrapport jeweils eine erste
Schussgruppe C, die zwei Vorschlagschüsse 1,2 enthält eine zweite Schussgruppe B,
die zwei Vorschlagschüsse 3,4 und einen Vollanschlagschuss 5 enthält und einen Glattschuss
6. Der Vorteil dieser Bindung ist darin zu sehen, dass der in der zweiten Vorschlaggruppe
von einer Gewebeseite zur anderen Gewebeseite wechselnde Florfaden mittels eines Vierschussbindungswechsel
ausgeführt ist.
[0022] Das Frottiergewebe besteht aus einer Grundkette, Schussfäden und einer Florkette
oder Schlingenkette. Dem Frottiergewebe liegt ein Bindungsrapport bzw. Schussanschlagrapport
zugrunde, der eine erste und zweite Schussgruppe umfasst. Während die erste Schussgruppe
jeweils Vorschlagschüsse enthält, umfasst die zweite Schussgruppe jeweils einen Vollanschlagschuss
bzw. zusätzlich ein Glattschuss.
1. Frottiergewebe mit Reliefeffekt, welches Gewebe aus einer Grundkette (G1, G2), Schussfäden
(1-5) und mindestens einer Florkette (F1, F2) oder Schlingenkette gebildet ist und
dem ein vorher bestimmter Bindungsrapport und Schussanschlagrapport zugrunde liegt,
wobei der Schussanschlagrapport eine erste Schussgruppe (C) und eine gemeinsam mit
derselben angeschlagene zweite Schussgruppe (B) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Schussgruppen insgesamt fünf Schüsse umfassen.
2. Frottiergewebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Schussgruppe (C) zwei Vorschlagschüsse (1, 2) und die zweite Schussgruppe
(B) zwei Vorschlagschüsse (3, 4) und einen Vollanschlagschuss (5) umfasst.
3. Frottiergewebe nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Bindungsrapport drei Schussgruppen umfasst.
4. Frottiergewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Bindungsrapport der Grundkette (G1, G2) und/oder der Florkette (F1, F2) zu Teilgruppen
zusammengefasst an den Geweberand angeschlagen sind.
5. Frottiergewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abbindung der Grundkette (G1, G2) im Bindungsrapport frei gewählt ist.
6. Frottiergewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlingen einseitig oder beidseitig ausgebildet sind.
7. Frottiergewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlingen wechselseitig ausgebildet sind.
8. Frottiergewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass im Bindungsrapport in der ersten Schussgruppe (C) ein BV-Bindungswechsel und in der
zweiten Schussgruppe (B) ein VierschussBindungswechsel für den Florwechsel vorgesehen
ist.
9. Verfahren zur Herstellung eines Frottiergewebes mit Reliefeffekt, welches Gewebe aus
einer Grundkette (G1, G2), Schussfäden (1-5) und mindestens einer Florkette(F1, F2)
oder Schlingenkette gebildet wird und dem ein vorher bestimmter Bindungsrapport und
Schussanschlagrapport zugrunde liegt, wobei eine erste und zweite Schussgruppe (C,
B) gebildet und gemeinsam angeschlagen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Schussgruppen insgesamt fünf Schüsse umfassen.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Anschlagen der Schussgruppen (C, B) an den Geweberand ein Glattschuss (6)
eingetragen und ebenfalls an den Geweberand angeschlagen und in der Grundkette (G1,
G2) abgebunden wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schussgruppen (C, B) zueinander und zum Geweberand jeweils so eingewebt werden,
dass ein Schlingenpaar mit gleicher Höhe gebildet wird.
1. Terry fabric with relief effect, the fabric being formed from a ground warp (G1, G2),
weft threads (1 - 5) and at least one pile warp (F1, F2) or loop warp and being based
on a previously determined float repeat and weft beat-up repeat, wherein the weft
beat-up repeat contains a first weft group (C) and a second weft group (B) jointly
beaten up therewith, characterized in that the two weft groups contain a total of five wefts.
2. Terry fabric in accordance with claim 1, characterized in that the first weft group (C) comprises two partially beaten up wefts (1, 2) and the second
weft group (B) contains two partially beaten up wefts (3, 4) and one fully beaten
up weft (5).
3. Terry fabric in accordance with one of the claims 1 or 2, characterized in that the float repeat includes three weft groups.
4. Terry fabric in accordance with any one of the claims 1 to 3, characterized in that the float repeat of the ground warp (G1, G2) and/ or of the pile warp (F1, F2) are
combined into partial groups and are beaten up at the cloth edge.
5. Terry fabric in accordance with any one of the claims 1 to 4, characterized in that the binding off of the ground warp (G1, G2) in the float repeat is freely selected.
6. Terry fabric in accordance with any one of the claims 1 to 5, characterized in that the loops are formed at one side or at both sides.
7. Terry fabric in accordance with any one of the claims 1 to 5, characterized in that the loops are formed at alternating sides.
8. Terry fabric in accordance with any one of the claims 1 to 7, characterized in that a BV binding change is provided in the float repeat in the first weft group (C) and
a four-weft binding change for the pile change is provided in the second weft group
(B).
9. Method for the manufacture of a terry fabric with relief effect, the fabric being
formed from a ground warp (G1, G2), weft threads (1 - 7) and at least one pile warp
(F1, F2) or loop warp and being based on a previously determined float repeat and
weft beat-up repeat, wherein a first (C) and second weft group (B) are formed and
are jointly beaten up, characterized in that the two weft groups contain a total of five wefts.
10. Method in accordance with claim 9, characterized in that after the beating up of the weft groups (C, B) a smooth web (6) is inserted at the
cloth edge and is likewise beaten up at the cloth edge and is bound off in the group
warp (G1, G2).
11. Method in accordance with one of the claims 9 or 10, characterized in that the weft groups (C, B) are respectively woven in relative to one another and relative
to the cloth edge such that a loop pair with the same height is formed.
1. Tissu éponge à effet relief, ledit tissu étant formé à partir d'une chaîne de fond
(G1, G2), de fils de trame (1 à 5) et d'au moins une chaîne de poil (F1, F2) ou chaîne
de boucle, et étant basé sur un rapport d'armure et un rapport de battage de duite
prédéterminés, dans lequel le rapport de battage de duite comprend un premier groupe
de duites (C) et un deuxième groupe de duites (B) battu en même temps que celui-ci,
caractérisé en ce que les deux groupes de duites comprennent au total cinq duites.
2. Tissu éponge selon la revendication 1, caractérisé en ce que le premier groupe de duites (C) comprend deux duites de battage préliminaire (1,
2) et le deuxième groupe de duites (B) comprend deux duites de battage préliminaire
(3, 4) et une duite de battage complet (5).
3. Tissu éponge selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que le rapport d'armure comprend trois groupes de duites.
4. Tissu éponge selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le rapport d'armure de la chaîne de fond (G1, G2) et/ou de la chaîne de poil (F1,
F2) sont battus contre la lisière en étant regroupés en groupes partiels.
5. Tissu éponge selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le liage de la chaîne de fond (G1, G2) dans le rapport d'armure peut être choisi
librement.
6. Tissu éponge selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les boucles sont réalisées d'un côté ou des deux côtés.
7. Tissu éponge selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les boucles sont réalisés sur des côtés alternés.
8. Tissu éponge selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que dans le rapport d'armure dans le premier groupe de duites (C), un changement d'armure
BV est prévu et dans le deuxième groupe de duites (B) un changement d'armure par quatre
duites est prévu pour le changement de poil.
9. Procédé de fabrication d'un tissu éponge à effet relief, ledit tissu étant formé à
partir d'une chaîne de fond (G1, G2), de fils de trame (1 à 5) et d'au moins une chaîne
de poil (F1, F2) ou chaîne de boucle, et étant basé sur un rapport d'armure et un
rapport de battage de duite prédéterminés, dans lequel le rapport de battage de duite
comprend un premier et un deuxième groupe de duites (C, B) sont formés et battus en
même temps, caractérisé en ce que les deux groupes de duites comprennent au total cinq duites.
10. Procédé selon la revendication 9, caractérisé en ce qu'après le battage des groupes de duites (C, B) contre la lisière, une duite rase (6)
est insérée et également battue contre la lisière et liée dans la chaîne de fond (G1,
G2).
11. Procédé selon l'une quelconque des revendications 9 ou 10, caractérisé en ce que les groupes de duites (C, B) sont entrelacés l'un par rapport à l'autre et par rapport
à la lisière respectivement de façon à former une paire de boucles de hauteur identique.
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