[0001] Die Erfindung betrifft einen Flachrohrradiator mit einer Mehrzahl von benachbart
angeordneten Flachrohren und einem Verbindungsrohr, wobei die Flachrohre mittels zweier
Sammelrohre an das Verbindungsrohr strömungstechnisch angeschlossen sind.
[0002] Flachrohrradiatoren sind aus dem Stand der Technik gut bekannt, weshalb es eines
gesonderten druckschriftlichen Nachweises an dieser Stelle nicht bedarf.
[0003] Flachrohrradiatoren verfügen über eine Mehrzahl von benachbart angeordneten Flachrohren.
Diese Flachrohre werden von einem Heizmedium, beispielsweise Wasser, durchströmt.
Die Flachrohre werden durch das durch sie hindurchgeführte Heizmedium erwärmt, wobei
die Flachrohre die auf sie übertragene Wärme ihrerseits an die die Flachrohre umgebende
Atmosphäre abgeben.
[0004] Die Flachrohre sind über Sammelrohre strömungstechnisch miteinander verbunden, über
welche das Heizmedium auf die einzelnen Flachrohre verteilt wird. Vorzugsweise verfügt
ein Flachrohrradiator über zwei Sammelrohre, eines für den Zulauf des Heizmediums
und eines für den Ablauf des Heizmediums.
[0005] Die vorzugsweisen beiden Sammelrohre stehen des weiteren über ein an sie angeschlossenes
Verbindungsrohr in strömungstechnischer Verbindung, so daß ein geschlossener Strömungskreislauf
für das Heizmedium ausgebildet ist. In diesem geschlossenen Strömungskreislauf wird
das Heizmedium ausgehend vom Verbindungsrohr über das erste Sammelrohr - den Zulauf
- auf die Flachrohre verteilt. Das Heizmedium durchströmt die einzelnen Flachrohre
und gelangt über das zweite Sammelrohr - den Ablauf - in das Verbindungsrohr zurück.
Innerhalb des Verbindungsrohres befindet sich ein vorzugsweise elektrisch betätigbares
Heizelement, das das im Verbindungsrohr befindliche Heizmedium erwärmt.
[0006] Flachrohrradiatoren der vorbeschriebenen Art werden zur Beheizung von Gebäuden oder
Teilen hiervon verwendet und haben sich im alltäglichen Praxiseinsatz bewährt. Gleichwohl
sind sie nicht frei von Nachteilen.
[0007] Die Heizleistung des im Verbindungsrohr angeordneten Heizelements ist in Abhängigkeit
der vom Flachrohrradiator wunschgemäß abzugebenden Wärme einerseits und der Größe
des Flachrohrradiators, das heißt der Menge an im Strömungskreislauf des Flachrohrradiators
umgewälzten Heizmedium andererseits auszulegen. Von Nachteil bei den vorbekannten
Flachrohrradiatoren ist, daß das Verbindungsrohr eine klobige, den optischen Gesamteindruck
des Flachrohrradiators störende Ausgestaltung aufweist. Diese im Vergleich zu den
Flachrohren klobig wirkende Ausgestaltung des Verbindungsrohres rührt daher, daß das
Verbindungsrohr zwecks Aufnahme des Heizelements nicht als Flachrohr, sondern in Entsprechung
der Ausgestaltung des Heizelements als im Querschnitt kreisförmiges Rohr ausgebildet
ist. Aufgrund dieser im Vergleich zu den Flachrohren andersartigen Ausgestaltung des
Verbindungsrohres wird der ansonsten harmonische Eindruck des Flachrohrradiators gestört,
denn fällt die andersartige Ausgestaltung des Verbindungsrohres besonders ins Auge.
Dies wird von den Verbrauchern als nachteilig empfunden. Hinzu kommt, daß das Verbindungsrohr
bei den aus dem Stand der Technik bekannten Flachrohrradiatoren auf der den Flachrohren
gegenüberliegenden Seite der Sammelrohre angeordnet ist. Hierdurch wird nicht nur
der harmonische Gesamteindruck des Flachrohrradiators gestört, es ergeben sich hierdurch
auch Probleme bei der Decken- und/oder Wandbefestigung des Flachrohrradiators.
[0008] Zur Vermeidung der vorgenannten Nachteile ist es die A u f g a b e der Erfindung,
einen gattungsgemäßen Flachrohrradiator dahingehend weiterzubilden, daß ein in Blickrichtung
auf den Flachrohrradiator optisch ansprechender, harmonischer Eindruck geschaffen
wird.
[0009] Zur technischen L ö s u n g dieser Aufgabe wird mit der Erfindung vorgeschlagen,
daß das Verbindungsrohr in Blickrichtung auf den Flachrohrradiator flach ausgebildet
ist und eine der Ausgestaltung der Flachrohre entsprechende Kontur aufweist, wobei
das Verbindungsrohr über einen im Vergleich zu einem Flachrohr größeren Querschnitt
verfügt.
[0010] Anders als aus dem Stand der Technik bekannt, ist das Verbindungsrohr des erfindungsgemäßen
Flachrohrradiators im Querschnitt nicht kreisförmig ausgestaltet. Das Verbindungsrohr
ist in Blickrichtung auf den Flachrohrradiator vielmehr flach ausgebildet, das heißt,
die in Blickrichtung auf den Flachrohrradiator vordere Seite des Verbindungsrohres
ist als Flachseite ausgestaltet. Zudem ist die Kontur des Verbindungsrohres in Bezug
auf die Blickrichtung auf den Flachrohrradiator in Entsprechung der Ausgestaltung
der Flachrohre ausgebildet, so daß in Blickrichtung auf den Flachrohrradiator der
Eindruck entsteht, als handele es sich bei dem Verbindungsrohr um ein Flachrohr. Diese
Ausgestaltung des Verbindungsrohres wertet den optischen Gesamteindruck des Flachrohrradiators
auf, denn es entsteht der Eindruck, als seien ausschließlich als Flachrohre ausgebildete
Rohre vorgesehen. Das Verbindungsrohr ist in Blickrichtung auf den Flachrohrradiator
als solches nicht zu erkennen, das heißt, von den Flachrohren nicht zu unterscheiden,
da die in Blickrichtung auf den Flachrohrradiator vordere Flachseite des Verbindungsrohres
in Entsprechung des optischen Eindrucks der Flachrohre ausgebildet ist.
[0011] Trotz der vorbeschriebenen Ausgestaltung des Verbindungsrohres verfügt dieses über
einen im Vergleich zu einem Flachrohr größeren Querschnitt. Dies wird dadurch erreicht,
daß das Verbindungsrohr eine den Querschnitt des Verbindungsrohres im Vergleich zum
Querschnitt eines Flachrohres vergrößernde Ausformung aufweist, die sich in Blickrichtung
auf den Flachrohrradiator nach hinten erstreckt. Diese Ausformung des Verbindungsrohres
bleibt für einen Betrachter verborgen, denn sie wird durch die in Blickrichtung auf
den Flachrohrradiator vordere Flachseite des Verbindungsrohres verdeckt.
[0012] Sinn und Zweck der Ausformung ist es, einen so großen Querschnitt zu schaffen, daß
das Verbindungsrohr ein vorzugsweise elektrisch betriebenes, stabförmig ausgebildetes
Heizelement aufnehmen kann. Hierdurch wird in vorteilhafter Weise erreicht, daß ein
im Querschnitt kreisförmiges Verbindungsrohr vermieden werden kann. Das Verbindungsrohr
weist in Bezug auf seine Querschnittsfläche eine Mindestgröße auf, die in Abhängigkeit
der Heizleistung des Heizelements so bemessen ist, daß bei maximaler Heizleistung
des Heizelements ein bestimmter, minimaler Abstand zur Wandung des Verbindungsrohres
nicht unterschritten wird. Es kommt also erfindungsgemäß nicht darauf an, wie die
eine zusätzliche Querschnittsfläche bereitstellende Ausformung des Verbindungsrohres
im Detail ausgestaltet ist, von Bedeutung ist allein, daß durch die Ausformung ein
so großer Querschnitt bereitgestellt wird, daß selbst bei maximaler Heizleistung des
Heizelements ein bestimmter, minimaler Abstand des Heizelements zur Wandung des Verbindungsrohres
nicht unterschritten wird. Dabei ist erfindungsgemäß vorgesehen, die Ausformung des
Verbindungsrohres derart auszugestalten, daß sie in Blickrichtung auf den Flachrohrradiator
von der frontseitigen Flachseite des Verbindungsrohres verdeckt und somit für einen
Betrachter zumindest in Blickrichtung auf den Flachrohrradiator nicht einsehbar ist.
[0013] Von Vorteil der vorbeschriebenen Ausgestaltung des Verbindungsrohres ist der im optischen
Gesamteindruck harmonische Aufbau des erfindungsgemäßen Flachrohrradiators, denn das
Verbindungsrohr ist in Blickrichtung auf den Flachrohrradiator in Entsprechung der
Flachrohre ausgebildet, so daß sich dieses in das Gesamterscheinungsbild des Flachrohrradiators
einschmiegt und eine auffällige Unterscheidung zwischen Flachrohren einerseits und
Verbindungsrohr andererseits nicht mehr gegeben ist.
[0014] In einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Verbindungsrohr
eine im wesentlichen rechteckförmige, einseitig abgeschrägte Querschnittskontur aufweist.
Dabei ist die abgeschrägte Seite auf der den Flachrohren abgewandten Seite des Verbindungsrohres
ausgebildet, so daß in Blickrichtung auf den Flachrohrradiator kaum erkennbar ist,
daß das Verbindungsrohr eine andere Querschnittskontur als die Flachrohre aufweist.
[0015] Der vorbeschriebene visuelle Eindruck kann zudem dadurch unterstützt werden, daß
das Verbindungsrohr im Übergangsbereich zwischen der in Blickrichtung auf den Flachrohrradiator
vorderen Flachseite und der abgeschrägten Seite einen die abgeschrägte Seite in Blickrichtung
auf den Flachrohrradiator abdeckenden Vorsprung aufweist. Die Ausbildung eines solchen
Vorsprunges sorgt dafür, daß die abgeschrägt ausgebildete Seite des Verbindungsrohres
von vorne, das heißt in Blickrichtung auf den Flachrohrradiator nicht einsehbar ist.
Der optische Gesamteindruck des Flachrohrradiators wird hierdurch zusätzlich aufgewertet.
[0016] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß die Sammelrohre stirnseitig
an der der abgeschrägten Seite gegenüberliegenden Seite des Verbindungsrohres angeschlossen
sind. Auf diese Weise wird die nicht abgeschrägte Seite des Verbindungsrohres weitestgehend
verdeckt, was gleichfalls zu einem verbesserten optischen Eindruck des Flachrohrradiators
beiträgt. Zudem lassen sich infolge dieser Ausgestaltung die vorderen Flachseiten
der Flachrohre sowie die vordere Flachseite des Verbindungsrohres in einer Ebene anordnen,
so daß die Flachseiten der Rohre insgesamt bündig abschließen. Im Unterschied zu den
aus dem Stand der Technik bekannten Flachrohrradiatoren wird das Verbindungsrohr also
nicht auf der den Flachrohren gegenüberliegenden Seite der Sammelrohre angeordnet.
[0017] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß das Verbindungsrohr
mit den Sammelrohren und die Sammelrohre mit den Flachrohren verschweißt sind. Dabei
sind die Sammelrohre mit den Flachrohren vorzugsweise mittels Kreuzlochschweißen miteinander
verschweißt.
[0018] In einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Flachrohre
und das Verbindungsrohr in Höhenrichtung des Flachrohrradiators übereinander, das
heißt horizontal übereinander angeordnet sind. Das Verbindungsrohr ist dabei vorzugsweise
zu unterst angeordnet. In einer alternativen Ausgestaltung sind die Flachrohre und
das Verbindungsrohr vertikal ausgerichtet, das heißt die Flachrohre und das Verbindungsrohr
sind in Höhenrichtung des Flachrohrradiators nebeneinander angeordnet. Dabei befindet
sich das Verbindungsrohr vorzugsweise außenliegend neben den Flachrohren, also entweder
rechts oder links neben den Flachrohren.
[0019] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß der zwischen dem Verbindungsrohr
und dem dem Verbindungsrohr benachbarten Flachrohr belassene Spalt und die zwischen
den einzelnen Flachrohren jeweils belassenen Spalte gleich groß sind. Auch diese Ausgestaltung
schafft in vorteilhafter Weise einen verbesserten optischen Gesamteindruck des Flachrohrradiators.
[0020] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß die Flachrohre und
das Verbindungsrohr in Längsrichtung gleich lang sind. Zum einen wird hierdurch eine
gleichmäßige Medienverteilung innerhalb des Flachrohrradiators unterstützt, zum anderen
wird ein in Bezug auf die Längserstreckung des Flachrohrradiators einheitliches kompaktes
Erscheinungsbild geschaffen.
[0021] In einer besonderen Ausgestaltung ist der erfindungsgemäße Flachrohrradiator durch
acht Flachrohre, die in Höhenrichtung nebeneinander bzw. übereinander angeordnet sind,
zwei Sammelrohre und ein Verbindungsrohr, das in Höhenrichtung zu äußerst rechts oder
links bzw. unterhalb des zu unterst angeordneten Flachrohres angeordnet ist, gekennzeichnet.
Allerdings versteht es sich von selbst, daß in Abhängigkeit der gewünschten Heizleistung
des Flachrohrradiators auch eine größere oder kleinere Anzahl an Flachrohren und/oder
Sammelrohren gewählt werden kann. Auch mehrere Verbindungsrohre sind denkbar.
[0022] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
anhand der Figuren. Dabei zeigen
- Fig. 1
- den erfindungsgemäßen Flachrohrradiator in einer rückwärtigen Ansicht;
- Fig. 2
- einen Detailausschnitt gemäß Schnittlinie II nach Fig. 1;
- Fig. 3
- einen Detailausschnitt gemäß Ansicht III nach Fig. 1;
- Fig. 4
- eine Anordnung gemäß dem Stand der Technik;
- Fig. 5
- den erfindungsgemäßen Flachrohrradiator gemäß einer zweiten Ausführungsform und
- Fig. 6
- den erfindungsgemäßen Flachrohrradiator nach Fig. 5 in einer verschwenkten Stellung.
[0023] Fig. 1 zeigt den erfindungsgemäßen Flachrohrradiator 1 in einer rückwärtigen Ansicht
in einer ersten Ausführungsform. Bei dieser Ausführungsform ist der Flachrohrradiator
1 horizontal ausgerichtet, was bedeutet, daß die einzelnen Flachrohre 2 des Flachrohrradiators
1 in Höhenrichtung 10 übereinander angeordnet sind. Eine vertikale Ausführungsform,
bei der die Flachrohre 2 in Höhenrichtung 10 nebeneinander, das heißt in Längsrichtung
9 benachbart angeordnet sind, zeigen die im weiteren noch erläuterten Fign. 5 und
6.
[0024] Der Flachrohrradiator 1 besteht, wie beispielsweise Fig. 1 erkennen läßt, aus einer
Mehrzahl von Flachrohren 2. Unterhalb des in Höhenrichtung 10 zu unterst angeordneten
Flachrohres 2 befindet sich ein Verbindungsrohr 4, welches über die Sammelrohre 3
strömungstechnisch an die Flachrohre 2 angeschlossen ist. Die Flachrohre 2, die Sammelrohre
3 und das Verbindungsrohr 4 bilden so einen geschlossenen Strömungskreislauf für das
im Flachrohrradiator befindliche Heizmedium, welches beispielsweise Wasser sein kann.
[0025] Das im Strömungskreislauf des Flachrohrradiators geführte Heizmedium wird mittels
des im Verbindungsrohr 4 angeordneten Heizelements 6 erwärmt. Dieses Heizelement 6
ist vorzugsweise elektrisch betätigbar und erbringt beispielsweise eine maximale Heizleistung
von 1500 W.
[0026] Das im Verbindungsrohr 4 befindliche und durch das Heizelement 6 aufgewärmte Heizmedium
wird ausgehend vom Verbindungsrohr 4 über das in der Zeichnungsebene nach Fig. 1 rechte
Sammelrohr 3 auf die insgesamt acht Flachrohre 2 verteilt. Das Heizmedium durchströmt
die Flachrohre 2 mit Bezug auf die Blattebene nach Fig. 1 von rechts nach links und
gelangt über das in Blattebene nach Fig. 1 linke Sammelrohr 3 zurück in das Verbindungsrohr
4, wo es wieder erwärmt wird. Es versteht sich von selbst, daß auch mehr oder weniger
Flachrohre 2 vorgesehen sein können.
[0027] Die Flachrohre 2 sind mit den Sammelrohren 3 vorzugsweise mittels Schweißen verbunden
und werden von diesen getragen. Für eine zusätzliche Abstützung der Flachrohre 2 kann
eine Strebe 5 vorgesehen sein, die mit den Flachrohren 2 vorzugsweise gleichfalls
verschweißt ist.
[0028] Wie aus Fig. 1 des weiteren zu erkennen ist, überragen die Sammelrohre 3 das in Höhenrichtung
10 zu oberst angeordnete Flachrohr 2 mit ihren jeweiligen, dem Verbindungsrohr 4 gegenüberliegenden
Enden 16. Die in Höhenrichtung 10 jeweiligen unteren Enden 17 der Sammelrohre 3 sind
mit dem Verbindungsrohr 4 verbunden, wie es insbesondere aus der Detailansicht nach
Fig. 2 ersichtlich ist.
[0029] Wie Fig. 2 anhand des in Blattebene nach Fig. 1 linken Sammelrohres 3 beispielhaft
erkennen läßt, weist das Verbindungsrohr 4 eine zum Außendurchmesser des Sammelrohres
3 korrespondierende Ausnehmung 18 auf, in die das untere Ende 17 des Sammelrohres
3 eingeführt ist. Auf diese Weise wird das Sammelrohr 3 strömungstechnisch an das
Verbindungsrohr 4 angeschlossen. Dabei ist das Sammelrohr 3 mit dem Verbindungsrohr
4 vorzugsweise mittels Elektroschweißen verschweißt.
[0030] Wie Fig. 2 des weiteren erkennen läßt, ist das in das Verbindungsrohr 4 eingesetzte
Heizelement 6 einendseitig mittels eines Halters 8 getragen. Dieser Halter 8 ist in
eine Kappe 7 eingesetzt, mit der das Verbindungsrohr 4 einendseitig dicht verschlossen
ist.
[0031] Fig. 3 zeigt ausschnittsweise den in Bezug auf die Blattebene nach Fig. 1 unteren
Bereich des Flachrohrradiators 1, und zwar in Seitenansicht. Zu erkennen sind hier
das Sammelrohr 3, die beiden in Bezug auf die Blattebene nach Fig. 1 zu unterst angeordneten
Flachrohre 2 sowie das stirnseitig am Sammelrohr 3 angeordnete Verbindungsrohr 4.
[0032] Wie die Darstellung nach Fig. 3 erkennen läßt, ist das Verbindungsrohr 4 in Blickrichtung
19 auf den Flachrohrradiator 1 flach ausgebildet. Dabei ist die vordere Flachseite
21 des Verbindungsrohres 4 in Entsprechung der vorderen Flachseiten 21 der Flachrohre
2 ausgebildet, so daß das Verbindungsrohr 4 in Blickrichtung 19 auf den Flachrohrradiator
1 eine der Ausgestaltung der Flachrohre 2 entsprechende Kontur aufweist.
[0033] Das Verbindungsrohr 4 verfügt, wie Fig. 3 des weiteren erkennen läßt, über eine die
Querschnittsfläche des Verbindungsrohres 4 gegenüber den Querschnittsflächen der Flachrohre
2 vergrößernde Ausformung 20, die sich in Blickrichtung 19 auf den Flachrohrradiator
1 nach hinten erstreckt. Infolge dieser Ausgestaltung weist das Verbindungsrohr 4
einen im Vergleich zu einem Flachrohr 2 größeren Querschnitt auf. Dabei ist die Größe
des Querschnittes der Abmessung des Heizelements angepaßt. Zu diesem Zweck weist das
Verbindungsrohr 4 einen Mindestquerschnitt auf, was durch die vorbeschriebene Ausformung
20 realisiert ist.
[0034] Das Verbindungsrohr 4 weist eine im wesentlichen rechteckförmige, einseitig abgeschrägte
Querschnittskontur auf. Dabei ist die abgeschrägte Seite 11 auf der den Flachrohren
2 abgewandten Seite des Verbindungsrohres 4 ausgebildet. Die der abgeschrägten Seite
11 gegenüberliegende Seite 13 steht, wie vorstehend anhand von Fig. 2 beschrieben,
mit dem Sammelrohr 3 in Verbindung.
[0035] Das Verbindungsrohr 4 bildet im Übergangsbereich zwischen der in Blickrichtung 19
auf den Flachrohrradiator 1 vorderen Flachseite 21 und der abgeschrägten Seite 11
einen die abgeschrägte Seite 11 in Blickrichtung 19 auf den Flachrohrradiator 1 abdeckenden
Vorsprung 12 aus. Durch diese Ausgestaltung wird die abgeschrägte Seite 11 des Verbindungsrohres
4 in Blickrichtung 19 auf den Flachrohrradiator 1 weitestgehend verdeckt.
[0036] Mit Blick auf das Verbindungsrohr 4 kann der in den Figuren beispielhaft gezeigte
Flachrohrradiator 1 über folgende Abmessungen verfügen: a = 70 mm, b = 39 mm, c =
55 mm, d = 30°. Andere Abmessungen sind selbstredend gleichfalls denkbar, weshalb
die vorgenannten Abmessungen lediglich als beispielhafte Angaben zu verstehen sind.
[0037] In Höhenrichtung 10 ist zwischen dem Verbindungsrohr 4 einerseits und dem in Höhenrichtung
10 gemäß Blattebene nach Fig. 1 -zu unterst angeordneten Flachrohr 2 ein Spalt 14
belassen. Zwischen den einzelnen Flachrohren 2 ist, wie Fig. 1 erkennen läßt, gleichfalls
ein Spalt 15 belassen. Vorzugsweise sind der zwischen dem Verbindungsrohr 4 und dem
dem Verbindungsrohr 4 nebengeordneten Flachrohr 2 belassene Spalt 14 und die zwischen
den einzelnen Flachrohren 2 jeweils belassenen Spalte 15 gleich groß. Hierdurch wird
ein insgesamt aufgeräumter und harmonischer Gesamteindruck des Flachrohrradiators
1 geschaffen.
[0038] Aufgrund des Umstandes, daß das Verbindungsrohr 4 in Blickrichtung 19 auf den Flachrohrradiator
1 eine vordere Flachseite 21 aufweist, die in ihrer Kontur denjenigen Flachseiten
21 der Flachrohre 2 entspricht, entsteht in Blickrichtung 19 auf den Flachrohrradiator
1 der Eindruck, als handele es sich auch bei dem Verbindungsrohr 4 um ein Flachrohr
2. Dem Verbraucher wird so ein einheitliches, optisch harmonisches Erscheinungsbild
des Flachrohrradiators 1 präsentiert.
[0039] Bei aus dem Stand der Technik bekannten Flachrohrradiatoren wird ein einheitliches,
optisch harmonisches Erscheinungsbild in nachteiliger Weise nicht geschaffen, wie
dies anhand von Fig. 4 zu erkennen ist. Fig. 4 zeigt einen aus dem Stand der Technik
bekannten Flachrohrradiator 1, der über Sammelrohre 3 sowie daran angeordnete Flachrohre
und ein daran angeordnetes Verbindungsrohr 4 verfügt. Wie in der Seitenansicht nach
Fig. 4 gut zu erkennen ist, ist das Verbindungsrohr 4 im Stand der Technik im Querschnitt
kreisförmig ausgestaltet. In seinem optischen Erscheinungsbild unterscheidet sich
das Verbindungsrohr 4 daher deutlich von den Flachrohren 2. In der bekannten Ausführungsform
nach Fig. 4 sind die Flachrohre 2 und das Verbindungsrohr 4 auf der gleichen Seite
der Sammelrohre 3 angeordnet. Aus dem Stand der Technik sind auch Ausführungsformen
bekannt, gemäß welcher die Flachrohre 2 und das Verbindungsrohr 4 auf einander gegenüberliegenden
Seiten der Sammelrohre 3 angeordnet sind. Doch auch bei einer solchen Ausführungsform
wird der harmonische Gesamteindruck des Flachrohrradiators 1 durch die im Querschnitt
kreisförmig ausgestaltete Form des Verbindungsrohres 4 gestört. Die erfindungsgemäße
Ausgestaltung schafft hier - wie vorstehend beschrieben ― Abhilfe.
[0040] Eine zweite Ausführungsform der Erfindung ist in den Fign. 5 und 6 dargestellt. Bei
dem in den Fign. 5 und 6 gezeigten Flachrohrradiator 1 handelt es sich um einen "Vertikal"-Flachrohrradiator
1, was bedeutet, daß die einzelnen Flachrohre 2 des Flachrohrradiators 1 in Höhenrichtung
10 nebeneinander, das heißt in Längsrichtung 9 benachbart angeordnet sind. Das in
Blickrichtung auf den Flachrohrradiator 1 als "Flachrohr" ausgebildete Verbindungsrohr
4 ist bei dieser Ausgestaltungsform des Flachrohrradiators 1 außenliegend angeordnet,
das heißt es ist mit Bezug auf die Blattebene nach Fig. 5 entweder äußerst links oder
aber, wie in Fig. 5 gezeigt, äußerst rechts angeordnet. Die Ausgestaltung der Flachrohre
2, der Sammelrohre 3 und des Verbindungsrohres 4 entspricht auch bei der vertikalen
Bauweise derjenigen, wie schon anhand der horizontalen Bauweise nach Fig. 1 erläutert.
[0041] Mit besonderem Vorteil wird vorgeschlagen, den in Fig. 5 gezeigten Flachrohrradiator
1 verschwenkbar an einer Wand 22 zu befestigen. Zu diesem Zweck wird - wie in Fig.
6 gezeigt - der Flachrohrradiator 1 mittels eines Wandhalters 23 an der Wand 22 festgelegt.
Der Flachrohrradiator 1 ist dabei mittels Scharnieren 25 an dem Wandhalter 23 befestigt,
so daß der gesamte Flachrohrradiator 1 in Richtung des Pfeils 26 um die durch die
Scharniere 25 definierte Schwenkachse verschwenkt werden kann. In eingeschwenkter
Stellung, also in der in Fig. 5 gezeigten Stellung des Flachrohrradiators 1 ist dieser
vorzugsweise mittels einer Arretierung 24 zusätzlich fixiert, so daß ein ungewolltes
Verschwenken des Flachrohrradiators 1 verhindert ist.
[0042] In der in Fig. 5 gezeigten Ausführungsform ist gut zu erkennen, daß das in Blickrichtung
auf den Flachrohrradiator 1 in Anmutung eines Flachrohres 2 ausgebildete Verbindungsrohr
4 beim Betrachter den Eindruck erwecken läßt, als handele es sich bei dem Verbindungsrohr
4 um ein Flachrohr 2. Ein einheitliches, optisches harmonisches Erscheinungsbild des
Flachrohrradiators 1 wird so gewährleistet.
Bezugszeichenliste:
[0043]
- 1
- Flachrohrradiator
- 2
- Flachrohr
- 3
- Sammelrohr
- 4
- Verbindungsrohr
- 5
- Strebe
- 6
- Heizelement
- 7
- Kappe
- 8
- Halter
- 9
- Längsrichtung
- 10
- Höhenrichtung
- 11
- abgeschrägte Seite
- 12
- Vorsprung
- 13
- Seite
- 14
- Spalt
- 15
- Spalt
- 16
- oberes Ende
- 17
- unteres Ende
- 18
- Ausnehmung
- 19
- Blickrichtung
- 20
- Ausformung
- 21
- Flachseite
- 22
- Wand
- 23
- Wandhalter
- 24
- Arretierung
- 25
- Scharnier
- 26
- Pfeil
- a, b, c, d
- Abmessungen
1. Flachrohrradiator mit einer Mehrzahl von benachbart angeordneten Flachrohren (2) und
einem Verbindungsrohr (4), wobei die Flachrohre (2) mittels zweier Sammelrohre (3)
an das Verbindungsrohr (4) strömungstechnisch angeschlossen sind,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Verbindungsrohr (4) in Blickrichtung (19) auf den Flachrohrradiator (1) flach
ausgebildet ist und eine der Ausgestaltung der Flachrohre (2) entsprechende Kontur
aufweist, wobei das Verbindungsrohr (4) über einen im Vergleich zu einem Flachrohr
(2) größeren Querschnitt verfügt.
2. Flachrohrradiator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsrohr (4) eine den Querschnitt des Verbindungsrohres (4) im Vergleich
zum Querschnitt eines Flachrohres (2) vergrößernde Ausformung (20) aufweist, die sich
in Blickrichtung (19) auf den Flachrohrradiator (1) nach hinten erstreckt.
3. Flachrohrradiator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsrohr (4) eine im wesentlichen rechteckförmige, einseitig abgeschrägte
Querschnittskontur aufweist.
4. Flachrohrradiator nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsrohr (4) im Übergangsbereich zwischen der in Blickrichtung (19) auf
den Flachrohrradiator (1) vorderen Flachseite (21) und der abgeschrägten Seite (11)
einen die abgeschrägte Seite (11) in Blickrichtung (19) auf den Flachrohrradiator
(1) abdeckenden Vorsprung (12) aufweist.
5. Flachrohrradiator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammelrohre (3) stirnseitig (17) an der der abgeschrägten Seite (11) gegenüberliegenden
Seite (13) des Verbindungsrohres (4) angeschlossen sind.
6. Flachrohrradiator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsrohr (4) mit den Sammelrohren (3) und die Sammelrohre (3) mit den
Flachrohren (2) verschweißt sind.
7. Flachrohrradiator nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammelrohre (3) mit den Flachrohren (2) mittels Kreuzlochschweißen verschweißt
sind.
8. Flachrohrradiator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Flachrohre (2) und das Verbindungsrohr (4) in Höhenrichtung (10) übereinander
angeordnet sind, wobei das Verbindungsrohr (4) vorzugsweise zu unterst angeordnet
ist.
9. Flachrohrradiator nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Flachrohre (2) und das Verbindungsrohr (4) in Höhenrichtung (10) nebeneinander
angeordnet sind, wobei das Verbindungsrohr (4) vorzugsweise außen liegend angeordnet
ist.
10. Flachrohrradiator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen dem Verbindungsrohr (4) und dem dem Verbindungsrohr (4) benachbarten
Flachrohr (2) belassene Spalt (14) und die zwischen den einzelnen Flachrohren (2)
jeweils belassenen Spalte (15) gleich groß sind.
11. Flachrohrradiator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Flachrohre (2) und das Verbindungsrohr (4) in Längsrichtung (9) gleich lang sind.
12. Flachrohrradiator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsrohr (4) ein Heizelement (6) aufnimmt.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 86(2) EPÜ.
1. Flachrohrradiator mit einer Mehrzahl von benachbart angeordneten Flachrohren (2),
einem Verbindungsrohr (4), wobei die Flachrohre (2) mittels zweier Sammelrohre (3)
an das Verbindungsrohr (4) strömungstechnisch angeschlossen sind, und einem vom Verbindungsrohr
(4) aufgenommenen Heizelement (6),
dadurch gekennzeichnet,
daß das Verbindungsrohr (4) in Blickrichtung (19) auf den Flachrohrradiator (1) als Flachrohr
(2) ausgebildet ist und eine der Ausgestaltung der Flachrohre (2) entsprechende Kontur
aufweist, wobei das Verbindungsrohr (4) zur Aufnahme des Heizelements (6) eine den
Querschnitt des Verbindungsrohres (4) im Vergleich zum Querschnitt eines Flachrohres
(2) vergrößernde Ausformung (20) aufweist, die sich in Blickrichtung (19) auf den
Flachrohrradiator (1) nach hinten erstreckt.
2. Flachrohrradiator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsrohr (4) eine im wesentlichen rechteckförmige, einseitig abgeschrägte
Querschnittskontur aufweist.
3. Flachrohrradiator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsrohr (4) im Übergangsbereich zwischen der in Blickrichtung (19) auf
den Flachrohrradiator (1) vorderen Flachseite (21) und der abgeschrägten Seite (11)
einen die abgeschrägte Seite (11) in Blickrichtung (19) auf den Flachrohrradiator
(1) abdeckenden Vorsprung (12) aufweist.
4. Flachrohrradiator nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammelrohre (3) stirnseitig (17) an der der abgeschrägten Seite (11) gegenüberliegenden
Seite (13) des Verbindungsrohres (4) angeschlossen sind.
5. Flachrohrradiator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsrohr (4) mit den Sammelrohren (3) und die Sammelrohre (3) mit den
Flachrohren (2) verschweißt sind.
6. Flachrohrradiator nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammelrohre (3) mit den Flachrohren (2) mittels Kreuzlochschweißen verschweißt
sind.
7. Flachrohrradiator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Flachrohre (2) und das Verbindungsrohr (4) in Höhenrichtung (10) übereinander
angeordnet sind, wobei das Verbindungsrohr (4) vorzugsweise zu unterst angeordnet
ist.
8. Flachrohrradiator nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Flachrohre (2) und das Verbindungsrohr (4) in Höhenrichtung (10) nebeneinander
angeordnet sind, wobei das Verbindungsrohr (4) vorzugsweise außen liegend angeordnet
ist.
9. Flachrohrradiator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen dem Verbindungsrohr (4) und dem dem Verbindungsrohr (4) benachbarten
Flachrohr (2) belassene Spalt (14) und die zwischen den einzelnen Flachrohren (2)
jeweils belassenen Spalte (15) gleich groß sind.
10. Flachrohrradiator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Flachrohre (2) und das Verbindungsrohr (4) in Längsrichtung (9) gleich lang sind.