[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Antennenstruktur für mobile Kommunikationsendgeräte
mit einer aktiven Masseebene zur Erzeugung einer für eine Abstrahlung der elektromagnetischer
Wellen maßgeblichen Stromdichteverteilung und einem Anregerelement, das kapazitiv
an die Masseebene gekoppelt ist, wobei die Masseebene im Wesentlichen rechtwinkelig
mit zwei kurzen und zwei langen Seiten ausgebildet ist.
[0002] Eine solche Antennenstruktur, bei der das Abstrahlungs-/Empfangselement, anders als
beispielsweise bei den bekannten PIFA-Antennen, von der Masseebene gebildet wird,
ist beispielsweise aus dem Fachartikel "
Compact Antenna Structures for Mobile Handsets", von Juha Villanen et al., veröffentlicht
anlässlich des "3rd COST 284 Management Committee Meeting Workshop", Budapest, Oktober
2003, bekannt. Theoretische Hintergründe für eine solche Antennenstruktur finden sich
außerdem in dem Fachartikel "
Resonator-Based Analysis of the Combination of Mobile Handset Antenna and Chassis",
von B. Vainikainen et al., erschienen in IEEE Trans. Antennas Propagation, Vol. 50,
Nr. 10, Seiten 1433 - 1444, Oktober 2002.
[0003] Dieser Antennenstruktur ist es eigentümlich, dass eine für die Abstrahlung maßgebliche
Stromdichteverteilung auf einer gedruckten Schaltkreisplatine eines Mobiltelefons
bzw. auf einem Chassis des Mobiltelefons selbst angeregt wird. Anstelle einer "Antenne"
im herkömmlichen Sinne wird zum Erzeugen der gewünschten Stromdichteverteilung ein
kapazitiv an die gedruckte Schaltkreisplatine gekoppeltes Anregerelement verwendet.
Beispielsweise in dem oben erstgenannten Fachartikel wird vorgeschlagen, für die beiden
Mobilfunk-Standardfrequenzbereiche GSM900 und GSM1800 jeweils eine gesonderte Antennenstruktur
vorzusehen. Dort ist das kapazitiv angekoppelte Anregerelement an einer kurzen Seite
der gedruckten Schaltkreisplatine angeordnet und liegt im Wesentlichen innerhalb einer
von der gedruckten Schaltkreisplatine aufgespannten Ebene. In dem GSM900 Frequenzband
wurde für eine Reflexionsdämpfung von 10 dB für das GSM900-Frequenzband eine Bandbreite
von 50 MHz und im GSM1800-Frequenzband eine Bandbreite von 95 MHz erreicht. Es handelte
sich dabei jeweils um separate Strukturen. Eine Lösung, das genannte Prinzip der kapazitiven
Anregung in einer gemeinsamen Struktur für zwei weit auseinanderliegende Frequenzbänder
zu realisieren, ist bisher nicht bekannt.
[0004] Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die eingangs genannte
Antennenstruktur derart zu verbessern, dass eine effektivere Anregung der Stromdichteverteilung
der Masseebene erzielt wird.
[0005] Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Antennenstruktur mit den Merkmalen des Anspruchs
1.
[0006] Danach ist vorgesehen eine Antennenstruktur für mobile Kommunikationsendgeräte mit
einer aktiven Masseebene zur Ausbildung einer für eine Abstrahlung elektromagnetischer
Wellen maßgeblichen Stromdichteverteilung und einem Anregerelement, das kapazitiv
an die Masseebene gekoppelt ist, wobei die Masseebene im Wesentlichen rechtwinklig
mit zwei kurzen und zwei langen Seiten ausgebildet ist, wobei das Anregerelement flach
ausgebildet ist, senkrecht zu der Masseebene und einer kurzen Seite der Masseebene
benachbart angeordnet ist und über eine Speiseleitung mit der Masseebene verbunden
ist.
[0007] Eine solche Anordnung des Anregerelementes hat die Folge, dass es damit in den Bereich
lokal maximaler elektrischer Feldstärke einer Chassis-Ausbreitungsmode gelangt und
bei gegebener Masseebene vom größtmöglichen elektrischen Fluss der zugehörigen Feldverteilung
durchsetzt werden kann. Auf diese Weise wird eine besonders starke Kopplung an die
Masseebene, die von einer Masse-Schicht einer gedruckten Schaltkreisplatine gebildet
werden kann, erreicht. Dies wiederum bedeutet, eine besonders geringe Strahlungsgüte
und damit eine besonders hohe Bandbreite für das Resonanzverhalten der Masseebene.
[0008] Bevorzugt sind die Ecken der kurzen Seite der Masseebene, die dem Anregerelement
benachbart ist, abgeschrägt. Ein solches "Anspitzen" der Massefläche bewirkt eine
Konzentration einer Verteilung elektrischer Ladung im mittleren Bereich dieser kurzen
Seite der Massenebene. Wenn das Anregerelement ebenfalls etwa in der Mitte der kurzen
Seite angeordnet ist, durchsetzt ein wesentlich größerer Teil des von dieser Ladung
ausgehenden elektrischen Flusses das Anregerelement, was wiederum eine stärkere Kopplung
zwischen Anregerelement und Masseebene, eine geringere Strahlungsgüte und eine dadurch
größere Bandbreite zur Folge hat. Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform sieht
alternativ oder zusätzlich im mittleren Bereich der kurzen Seite der Masseebene, welche
dem Anregerelement zugewandt ist eine senkrecht dazu angebrachte Fläche vor, die ebenfalls
die Konzentration der Ladung im mittleren Bereich unterstützt.
[0009] Zur Unterstützung zweier verschiedener Mobilfunk-Frequenzbereiche, beispielsweise
der Bereich für GSM850 und GSM900 einerseits und DCS und PCS andererseits ist es von
Vorteil, wenn das Anregerelement in einen inneren Anregerelementabschnitt für ein
höherfrequentes Spektralband und einen äußeren Anregerelementabschnitt für ein niedrigerfrequentes
Spektralband aufgeteilt ist. Dabei sind dann die beiden Anregerelementabschnitte elektrisch
durch einen umlaufenden Spalt voneinander getrennt, wobei an einer Stelle ein Steg
zur mechanischen Halterung des äußeren Anregerelementabschnitts verbleiben kann.
[0010] In dieser Weise kann der äußere Anregerelementabschnitt zur Unterstützung der Mobilfunkfrequenzbänder
GSM850 und GSM900 dienen, während der innere Anregerelementabschnitt den höherfrequenten
Frequenzbändern für DCS und PCS zugeordnet ist, die ihre Mittenfrequenzen bei 1800
bzw. 1900 MHz haben.
[0011] Für jeden der Anregerelementabschnitte kann eine gesonderte, zu der Masseebene führende
Speiseleitung mit jeweils separaten Speisepunkten vorgesehen sein. Dies ermöglicht
eine getrennte Zuleitung für das niederigerfrequente und das höherfrequente Spektralband,
wobei eine Kopplung insbesondere von dem inneren Anregerelementabschnitt zu dem äußeren
stattfinden kann.
[0012] Bevorzugt weist die Speiseleitung eine eingefügte Impedanz auf, deren Wert umschaltbar
oder kontinuierlich einstellbar ist, z.B. eine Induktivität, die zuschaltbar ist.
Für dieses Ausführungsbeispiel kann die Speiseleitung in Streifenleitungstechnik ausgeführt
sein und ein Teilstück der Speiseleitung kann eine umschaltbare Speiseleitungsbreite
aufweisen. Eine solche umschaltbare Speiseleitungsbreite kann dadurch realisiert sein,
dass in dem Teilstück die Speiseleitung mittig geschlitzt und eine der Speiseleitungshälften
mit einem Schalter versehen ist. Durch Schließen des Schalters kann die Induktivität
gegenüber einem vorhergehenden nicht zugeschalteten Zustands verändert werden. Dies
geschieht bevorzugt derart, dass beispielsweise durch Verringerung der der Induktivität
von dem GSM850-Band auf das GSM900-Band angepasst wird. Die Anpassung hat Auswirkungen
für die Resonanzfrequenzen der Einheit aus Speiseleitung und Anregungselement. Selbstverständlich
können bei aufgeteiltem Anregerelement beide vorgesehenen Speiseleitungen mit derart
variabler Serienimpedanz versehen sein, so dass sowohl innerhalb des niedrigerfrequenten
als auch innerhalb des höherfrequenten Spektralbandes unabhängig umgeschaltet werden
kann. Die Anregerstruktur für das höherfrequente Band kann dabei beispielsweise zwischen
den Einstellungen DCS- und PCS-Band einerseits und PCS-Band und UMTS-Band andererseits
umgeschaltet werden.
[0013] Wenn beispielsweise die Abmessungen einer Schaltkreisplatine als Masseebene durch
andere Randbedingungen vorgegeben sind, ist es von Vorteil, wenn auf derjenigen kurzen
Seite der Masseebene, welche der kurzen Seite mit benachbarten Anregerelement gegenüberliegt,
ein kapazitives Belastungselement vorgesehen ist, das zur Anpassung einer Stromdichteverteilung
der Masseebene an eine gewünschtes Resonanzfrequenzband angepasst ist. Auf diese Weise
kann insbesondere ein Vergrößern einer elektrischen Länge im Hinblick auf die Mobilfunk-Frequenzbänder
GSM850 und GSM900 mit Hilfe kapazitiver Endbelastung durch das Belastungselement herbeigeführt
werden. Im Hinblick auf die hochfrequenten Frequenzbänder für DCS und PCS kann dabei
durch die erfindungsgemäße Gestaltung des Belastungselementes gleichzeitig eine Verringerung
der wirksamen elektrischen Länge erzielt werden. Dazu ist das Belastungselement derart
ausgebildet und angeordnet, dass sich für die Masseebene in deren Längsrichtung von
dem Anregerelement aus eine elektrische Länge, entsprechend einer halben gewünschten
Resonanzwellenlänge, einstellt, an deren Ende vermittels des Belastungselementes eine
Knotenlinie der Stromdichteverteilung erzwungen wird und ferner erreicht wird dass
die parallel zur Längsachse der Masseebene orientierte Stromdichte auf Masseebene
und Belastungselement jenseits der Knotenlinie insgesamt im Mittel sehr klein wird.
[0014] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen noch
näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht einer Antennenstruktur mit zwei Anregerelementabschnitten,
einer Masseebene und einem Belastungselement,
- Figur 2
- eine Draufsicht der Antennenstruktur von Figur 1,
- Figur 3
- eine Seitenansicht der Antennenstruktur von Figur 1,
- Figur 4
- eine weitere perspektivische Ansicht der Antennenstruktur von Fig. 1,
- Figur 5
- eine Ansicht eines Teilstücks einer Speiseleitung der Antennenstruktur nach Figur
1,
- Figur 6
- eine Aufsicht auf eine Metallisierungsstruktur im Bereich der Anregerelementabschnitte
für die Antennenstruktur von Figur 1,
- Figur 7
- eine Draufsicht der Antennenstruktur von Figur 1 mit Darstellung einer elektrischen
Stromdichteverteilung bei Anregung im höherfrequenten Band,
- Figur 8
- eine graphische Darstellung einer Abhängigkeit zweier Eingangsreflexionsfaktoren an
zwei Speisepunkten der Antennenstruktur von Figur 1 als Funktion der Frequenz,
- Figur 9
- eine Draufsicht auf ein alternatives Anregerelement, welches zusätzlich einen Diversity-Betrieb
ermöglicht, und
- Figur 10
- eine Seitenansicht des Anregerelementes von Figur 9.
[0015] Die in den Figuren 1 bis 4 vollständig dargestellte Antennenstruktur weist eine Masseebene
1 auf, bei der es sich beispielsweise um eine Masse-Schicht einer bei Mobiltelefonen
typischer Weise eingesetzten elektrischen Schaltkreisplatine handeln kann, die Träger
der erforderlichen elektrischen Baugruppen zur Unterstützung der Funktionalitäten
des Mobiltelefons ist. Die Masseebene 1 ist kapazitiv mit einem Anregerelement A1
gekoppelt, welches in einen äußeren Anregerelementabschnitt 2 und einen inneren Anregerelementabschnitt
3 aufgeteilt ist. Das Anregerelement A1 ist im Wesentlichen senkrecht zu einer Ebene
angeordnet, welche von der Masseebene 1 aufgespannt wird. Dabei ist der innere Anregerelementabschnitt
3 lang gestreckt ausgebildet und wird von dem äußeren Anregerelementabschnitt 2 unter
Freilassung eines Spaltes umschlossen. Der äußere Anregerelementabschnitt 2 dient
zur Unterstützung von niedrigerfrequenten Mobilfunk-Frequenzbändern, beispielsweise
GSM850 und GSM900, während der innere Anregerelementabschnitt 3 für die bei 1800 bzw.
1900 MHz liegenden Frequenzbänder für DCS und PCS ausgelegt ist. Insofern können die
beiden Anregerelementabschnitte 2, 3 als im Wesentlichen unabhängig voneinander betreibbare
Anregerelemente aufgefasst werden.
[0016] Bei einem vereinfachten Ausführungsbeispiel der Antennenstruktur könnte auch auf
die Teilung des Anregerelements A1 in die Anregerelementabschnitte 2 und 3 verzichtet
werden und ein gemeinsamer Anreger für alle Bänder verwendet werden. Vorteilhaft ist
die Teilung zum einen in Hinblick auf die Entkopplung der Speisepunkte für das niederfrequente
und das höherfrequente Spektralband, zum anderen in Hinblick auf die Möglichkeit,
die durch die Anregerelemente zusammen mit ihren Speiseleitungen gebildeten Resonatoren
weitgehendst unbeeinflusst voneinander durch elektrische Schaltelemente abstimmen
zu können. Von grundsätzlicher Bedeutung ist jedoch die im Wesentlichen senkrechte
Anordnung der Anregerelementabschnitte 2, 3, welche zur Folge hat, dass sie in den
Bereich einer lokal maximalen elektrischen Feldstärke einer abstrahlenden Stromdichteverteilung
auf der Masseebene 1 gelangen und damit vom größtmöglichen elektrischen Fluss der
zugehörigen Feldstärkeverteilungen durchsetzt werden. Ergebnis ist, dass eine besonders
starke Kopplung zwischen den Anregerelementabschnitten 2, 3 und den gewünschten Stromdichteverteilungen
auf der Masseebene 1 herbeigeführt wird, was eine erwünschte, geringe Strahlungsgüte
mit hoher Bandbreite nach sich zieht.
[0017] Die Masseebene 1 weist an derjenigen kurzen Seite, die dem Anregerelement A1 zugeordnet
ist, abgeschrägte Ecken 1a auf, die bewirken, dass die in dem angrenzenden Bereich
der Massefläche 1 befindliche Ladung einen elektrischen Fluss erzeugt, der das Anregerelement
A effizient durchsetzt.
[0018] Wie insbesondere aus Figur 1 deutlich hervorgeht, ist der innere Anregerelementabschnitt
3 über eine Speiseleitung 5 mit der Masseebene 1 verbunden, was im Einzelnen heißt,
dass die Speiseleitung 5 auf Seiten der elektrischen Schaltkreisplatine an einem Endpunkt
mit deren Masseschicht verbunden ist. In dem durch die angestrebte Eingangsimpedanz
definierten Abstand von diesem Endpunkt befindet sich ein unsymmetrische Speisepunkt
5a. Während die Speiseleitung 5 über der Masseebene 1 verläuft, gilt dies in dem dargestellten
Ausführungsbeispiel nur teilweise für die Speiseleitung 4 für den äußeren Anregerelementabschnitt
2, denn sie ist an einer Stelle senkrecht zu der Masseebene 1 herausgeführt und dann
parallel zu der Masseebene 1 an den äußeren Anregerelementabschnitt 2 angeschlossen.
Diese spezielle Leitungsführung ist für eine Funktion der Antennenstruktur nicht von
hoher Bedeutung. Die Speiseleitung 4 könnte ebenso auf dem Dielektrikum (der Masseebene
1) angeordnet sein. Der ebenfalls unsymmetrische Speisepunkt 4a befindet sich wiederum
in dem durch die angestrebte Eingangsimpedanz definierten Abstand von dem mit der
Masseebene 1 verbundenen Endpunkt der Leitung 4.
[0019] Aus der Figur 7 geht zudem die Ausbildung einer einem elektrischen Dipol entsprechenden
resonanten Stromdichteverteilung von der Knotenlinie L bis zu der dem Anregerelement
A1 zugewandten kurzen Seite der Massefläche 1 hervor, wenn die Anregung im höherfrequenten
Spektralband erfolgt, wobei diese Stromdichteverteilung für die Strahlungscharakteristik
der Antennenstruktur maßgeblich ist.
[0020] Es ist darauf hinzuweisen, dass durch die Zweiteilung des Anregungselementes A1 in
die Anregerelementabschnitte 2, 3 in der gewählten Anordnung eine Anregung sowohl
im hochfrequenten als auch im niedrigfrequenten Bereich ermöglicht wird, weitestgehend
ohne gegenseitige Beeinflussung. Dabei wird eine kapazitive Kopplung zwischen dem
inneren Anregerelementabschnitt 3 und dem äußeren Anregerelementabschnitt 2 gezielt
ausgenutzt, um eine größere effektive Fläche für die hochfrequenten Frequenzbänder
wie DCS und PCS bereitzustellen. Dabei koppelt der innere Anregerelementabschnitt
3, der für die hochfrequenten Bänder wirksam ist, teilweise direkt auf die Masseebene
1 und teilweise indirekt, unter Zwischenschaltung des äußeren Anregerelementabschnitts
2 mit der Masseebene 1. Ein wesentlicher Vorteil dieser Lösung gegenüber einer multiresonanten
Antennenstruktur besteht darin, dass aufgrund der elektrischen Abstimmbarkeit in beiden
Bändern, d. h. dem niedrigfrequenten Spektralband und dem hochfrequenten Spektralband,
jeweils höhere Nutzbandbreiten erreichbar sind, als es sonst möglich wäre.
[0021] Während die Anregerelementabschnitte 2, 3 einer ersten kurzen Seite der Massefläche
1 benachbart angeordnet sind, ist ausgehend von der anderen kurzen Seite der Massefläche
1 ein Belastungselement 6 vorgesehen, das etwa in der Mitte dieser kurzen Seite elektrisch
leitend mit der Massefläche 1 verbunden ist.
[0022] Das Belastungselement 6 dient im vorliegenden Ausführungsbeispiel zur Verkürzung
der wirksamen elektrischen Länge der Masseebene 1 im Hinblick auf die DCS- und PCS-Bänder,
während gleichzeitig eine Vergrößerung der elektrischen Länge für GSM850 und GSM900
mittels kapazitiver Endbelastung erreicht werden soll. Die Verringerung der elektrischen
Länge für das DCS- und das PCS-Band wird dadurch erreicht, dass eine Knotenlinie L
für die Stromdichteverteilung der Masseebene 1 in einem Abstand einer effektiven Halbwellenlänge
von der kurzen Seite der Masseebene 1, der die Anregerelementabschnitte 2, 3 benachbart
sind, erzeugt wird. (vgl. Figur 7). Zu diesem Zweck bewirkt das Belastungselement
6 durch Ausbildung eines Spaltes 7 zu beiden Seiten der Massefläche 1 eine resonante
Abschirmung, wobei der Schlitz 7 einer Viertelwellenlänge entspricht und aus diesem
Grunde im dargestellten Ausführungsbeispiel jeweils um eine Ecke der Masseebene 1
herum verläuft. Die derart realisierten parasitären Viertelwellenresonatoren sind
im Wesentlichen nicht strahlend aufgrund der entgegensetzten Richtungen der Stromdichtevektoren
auf dem abschirmend wirkenden Belastungselement 6 und der Masseebene 1. Für die parasitären
Viertelwellenresonatoren kann erwartet werden, dass sie nur geringe dissipative Verluste
mit sich bringen.
[0023] Die effektive elektrische Länge für die Benutzung der Massefläche 1 als Abstrahlungsfläche
für die hochfrequenten Bänder PCS und DCS wird daher von einem Anteil der Massefläche
1 gebildet, der zwischen den Anregerelementabschnitten 2, 3 und den nahen Enden der
Schlitze 7 liegt.
[0024] Im Hinblick auf die niedrigfrequenten Spektralbänder für die Mobilfunk-Standards
GSM850 und GSM900 wirkt das Belastungselement 6 als kapazitive Endbelastung zur Vergrößerung
der elektrischen Länge. Hier bildet sich die in Figur 7 dargestellte Knotenlinie nicht
aus.
[0025] Das Belastungselement 6 gewährt den Vorteil, dass sowohl in den niederfrequenten
als auch in den hochfrequenten Spektralbändern eine dipolähnliche Rundstrahl-Charakteristik
erzielt werden kann, was in letzterem Falle auf die resonante Abschirmung durch das
Belastungselement 6 zurückzuführen ist.
[0026] Nachfolgend wird erläutert, wie mit Hilfe von Modifikationen beispielsweise an der
Speiseleitung 4 im Bereich zwischen dem Speisepunkt 4a und dem Anregerelementabschnitt
2, erreicht werden kann, dass sich der äußere Anregerelementabschnitt 2 abstimmen
lässt. In der Figur 5 ist ein Teilstück T1 aus dem genannten Bereich der Speiseleitung
4 teilweise schematisch dargestellt. In diesem Teilstück T1 ist die Speiseleitung
4 über eine Strecke mittig geschlitzt, so dass die Speiseleitung 4 in zwei Hälften
aufgeteilt wird. Die eine Hälfte H1 ist durchgehend, während die andere Hälfte H2
mit Hilfe eines Schalters S zuschaltbar ist. Auf diese Weise kann eine effektive Leiterbreite
in dem Teilstück T durch Betätigung des Schalters S abgestimmt werden. Durch Schließen
oder Öffnen des Schalters wird die effektive Leiterbreite und damit die Induktivität
des Teilstücks T1 verändert, wobei die Induktivität und die Leiterbreite in erster
Näherung im umgekehrt proportionalen Verhältnis zueinander stehen. Demgegenüber bleibt
eine Kapazität des Teilstücks T1 im Wesentlichen unverändert. Durch Betätigen des
Schalters S kann die Resonanzfrequenz der Kombination aus Speiseleitung 4 und Anregerelementabschnitt
2 verändert werden, insbesondere eine Anpassung an das GSM850 oder das GSM900 Band
herbeigeführt werden. Der Schalter S kann alternativ auch als Varaktor ausgeführt
sein wobei in Verallgemeinerung des eben beschriebenen Vorgehens die Serienimpedanz
des Teilstückes T1 verändert wird. Das Einbringen des Schalters bzw. Varaktors in
die Speiseleitung bietet den Vorteil, dass über dem Schaltelement nur eine relativ
geringe HF-Spannung abfällt. Da auch nur etwa die Hälfte des Stroms durch den Schalter
S fließt, verringert sich eine Verlustleistung im Schaltelement um beispielsweise
6 dB im Vergleich zu dem Fall dass der Gesamtstrom geschaltet würde. Obwohl in den
Figuren nicht gezeigt, kann ein ebensolches Teilstück auch in der Speiseleitung 5
für die hochfrequenten Bänder DCS und PCS vorgesehen sein.
[0027] Es ist hervorzuheben, dass es durch die Ausbildung des in Figur 5 dargestellten Teilstücks
T1 der Speiseleitung 4 ermöglicht wird, trotz einer Nicht-Linearität der als Schaltelemente
zur Verfügung stehenden Bauelemente einschlägige Spezifikationen der zu unterstützenden
Mobilfunkstandards hinsichtlich Emissionsmaske und Abstrahlung von Harmonischen einzuhalten.
[0028] Aus der Figur 6 geht die Ausbildung der Speiseleitungen 4, 5 zu den Anregerelementabschnitten
2, 3 im Vergleich zur Figur 1 mehr im Detail hervor. Auch dort ist ein Teilstück T2
der Speiseleitung 4 zwischen dem Speisepunkt 4a und dem Anregerelement 2 mittig geschlitzt.
Eine zuschaltbare Hälfte dieses Teilstücks T2 der Speiseleitung 4 ist dort beispielsweise
mit zwei Leiterbahnunterbrechungen 4b zur Aufnahme zweier in Serie geschalteter Schaltelemente
ausgeführt, wobei es sich um Halbleiterschalter, z.B. Feldeffekttransistoren oder
Halbleitervaraktoren oder Mikoelektromechanische Schalter (MEMS Schalter)handeln kann.
[0029] In der Figur 8 sind nunmehr jeweils eine Abhängigkeit zwischen einem Eingangsreflexionsfaktor
am Speisepunkt 4a der Leitung 4 bzw. 5a der Leitung 5 und der Frequenz graphisch dargestellt.
Die durchgezogenen Linien sind jeweils der Abstimmposition für GSM850 und die gestrichelten
Linien der Abstimmposition für GSM900 zugeordnet. Bezüglich des Speisepunktes 4a finden
sich ohne weiteres, in Abhängigkeit von der Abstimmposition, Reflexionsminima bei
850 MHz bzw. 900 MHz. Bezüglich des Speisepunktes 5a findet sich, unabhängig von der
Abstimmposition, ein weiterer Bereich geringen Eingangsreflexionsfaktors von 1700
MHz bis 2000 MHz, der im wesentlichen auf die Halbwellenresonanz auf der Masseebene
1 im Bereich zwischen der anregerseitigen kurzen Seite der Masseebne und der Knotenlinie
L zurückzuführen ist und der durch Kopplung mit der Resonanz des durch die Speiseleitung
5 und das Anregerelement 3 gebildeten Resonators zusätzlich verbreitert wird.
[0030] In den Figuren 9, 10 ist eine alternative Ausführungsform der Antennenstruktur gezeigt,
wobei ein alternatives Anregerelement A2 zusammen mit einem benachbarten Teil der
Masseebene 1 dargestellt ist. Das Anregerelement A2 entspricht im Wesentlichen dem
Anregerelementabschnitt 2 für die Mobilfunkstandards GSM850 und GSM900, ist jedoch
entlang einer Ebene, die senkrecht zur Masseebene 1 verläuft und eine Längsachse der
Masseebene 1 enthält, geteilt. Auch ist eine Speiseleitung 8, die im Wesentlichen
wie die Speiseleitung 4 verläuft, über einen Abschnitt von dem Anregerelement A2 aus,
der hinsichtlich seiner Länge etwa einem Viertel einer Wellenlänge einer Zielfrequenz
entspricht, geteilt. Auf diese Weise entsteht ein Dipol, der unabhängig von weiteren
Mobilfunkbändern angeregt werden kann. Dabei erfolgt die Anregung des Dipols symmetrisch
an einem Speisepunkt 8a der symmetrisch geschlitzen Zuleitung in einem höherfrequenten
Band während die Anregung für GSM850 und GSM900 wie zuvor beschrieben weiterhin unsymmetrisch
an einem dem Speisepunkt 4a entsprechenden Speisepunkt 8b der Speiseleitung 8 erfolgt.
Die kurze Seite der Masseebene 1, die dem Anregerelement A2 zugewandt ist, weist Schlitze
10 auf, die beispielsweise etwa von der Mitte der kurzen Seite der Masseebene 1 aus
in Richtung auf die jeweiligen langen Seiten und ein Stück entlang der jeweiligen
langen Seiten verlaufen, so dass eine Schlitzlänge erreicht wird, welche etwa einer
Viertelwellenresonanz bei der höherfrequenten Anregungsfrequenz des Dipols entspricht.
Aufgabe dieser resonanten Schlitze 10 ist es, das mit Hilfe der geteilten Ausbildung
der Speiseleitung 8 und des Anregerelementes A2 ermöglichte elektrische Dipolfeld
nicht durch die Masseebene 1 kurzzuschließen.
[0031] Die zur Realisierung einer Viertelwellenleitung mit hoher Impedanz am offenen Ende
symmetrische Teilung des Anregerelementabschnittes 2 und seiner Speiseleitung 4 sowie
die symmetrische Schlitzung der Masseebene 1, welche zu der Anordnung nach Fig. 9
führt, kann nun dahingehend erweitert werden, dass auch der Anregerelementabschnitt
3 wieder eingeführt und zusammen mit seiner Speiseleitung 5 ebenfalls symmetrisch
so geteilt wird, dass ein Kurzschluss des Dipolfeldes des Dipols, welcher gemeinsam
mit dem Anregerelementabschnitt 2 realisiert wurde, vermieden wird. Es stehen dann
in einem höherfrequenten Spektralbereich zwei unabhängige Strahler zur Verfügung,
von denen einer durch Anregung des Chassis vermittels Anregerelementabschnitt 3 und
einer als Dipol 11 realisiert ist. Aufgrund einer Orthogonalität der Feldverteilungen
des Dipolfeldes und der Chassis-Ausbreitungsmode kann eine ausgezeichnete Entkopplung
erwartet werden. Durch die Maßnahmen wird eine zusätzliche resonante Antenne mit unterschiedlicher
Polarisation und Richtcharakteristik und separatem Speisepunkt erreicht, die für eine
Empfangs-Vielfalt beispielsweise im UMTS-Band oder alternativ im PCS-Band einsetzbar
ist. Die Funktion der ursprünglich ungeteilten Anregerelementabschnitte 2, 3 bleibt
dabei auch in der geteilten Realisierung zur Anregung des Chassis in einem niedrigeren
Frequenzband und in einem höheren Frequenzband erhalten.
[0032] Die oben erläuterten Antennenstrukturen gemäß den Figuren 1 bis 4 zeichnen sich insbesondere
durch eine erhebliche Reduzierung der Strahlungsgüte gegenüber konventionellen Lösungen
aus, deren unmittelbare Folge eine erhebliche Erhöhung einer Bandbreite ist.
[0033] Erste Messungen haben gezeigt, dass die Anregerelementabschnitte 2,3 bezüglich eine
Verstimmung der Antennenstruktur beispielsweise durch den Kopf oder eine Hand eines
Benutzers sehr unempfindlich sind, was für einen praktischen Einsatz der Antennenstruktur
von hervorgehobener Bedeutung ist. Für die beiden hochfrequenten Mobilfunkbänder DCS
und PCS ergibt sich eine verbesserte Richtcharakteristik die zu einer Erhöhung der
sog. "Near Horizon Partial Radiated Power" führt. Auch für die unteren Mobilfunkbänder,
wie GSM850 und GSM900, ergibt sich eine verbesserte Antenneneffizienz.
[0034] Die genannten Vorteile werden erreicht, obwohl zugleich ein Volumen der Antennenstruktur
im Vergleich zu beispielsweise den heute häufig verwendeten PIFA-Antennen erheblich
verkleinert werden kann. Realisiert wurde bereits ein Quadband-Prototyp mit weniger
als drei cm
3 Antennenvolumen (Anregerelementvolumen) auf einer elektrischen Schaltkreisplatine
mit einer Gesamtfläche von 100 mm x 40 mm, und zwar bei einer Gesamtdicke des Aufbaus
der Antennenstruktur von lediglich 10 mm. Der Quadband-Prototyp zeigte in den vier
Mobilfunk-Frequenzbändern bei 850, 900, 1800 und 1900 MHz eine Reflexionsdämpfung
von wenigstens 10 dB.
[0035] Die Anordnung der Anregerelementabschnitte 2,3 bzw. der erweiterten, alternativen
Ausführungsform des Anregerelements A2 in der beschriebenen senkrechten Art zur Masseebene
1 hat außerdem den Vorteil, dass die gesamte elektrische Schaltkreisplatine auf beiden
Seiten frei zur Platzierung von weiteren elektronischen Komponenten bleibt.
1. Antennenstruktur für mobile Kommunikationsendgeräte mit einer aktiven Masseebene (1)
zur Ausbildung einer für eine Abstrahlung elektromagnetischer Wellen maßgeblichen
Stromdichteverteilung und einem Anregerelement (A1, A2), das kapazitiv an die Masseebene
(1) gekoppelt ist,
wobei die Masseebene (1) im Wesentlichen rechtwinklig mit zwei kurzen und zwei langen
Seiten ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Anregerelement (A1, A2) flach ausgebildet ist, senkrecht zu der Masseebene (1)
und einer kurzen Seite der Masseebene (1) benachbart angeordnet ist und über eine
Speiseleitung (4, 5, 8), welche einen Speisepunkt (4a, 5a, 8a, 8b) enthält, mit der
Masseebene (1) verbunden ist.
2. Antennenstruktur nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ecken (1a) der kurzen Seite der Masseebene (1), die dem Anregerelement (A1 ,
A2) benachbart ist, abgeschrägt sind.
3. Antennenstruktur nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Anregerelement (A1, A2) in einen inneren Anregerelementabschnitt (2) für ein
höherfrequentes Spektralband und einen äußeren Anregerelementabschnitt (3) für ein
niedrigerfrequentes Spektralband aufgeteilt ist.
4. Antennenstruktur nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass für jeden der Anregerelementabschnitte (2, 3) eine gesonderte, zu der Masseebene
(1) führende Speiseleitung (4, 5, 8) vorgesehen ist.
5. Antennenstruktur nach einem der Ansprüche 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass der innere und der äußere Anregerelementabschnitt (2, 3) an einer Stelle in Radialrichtung
des Anregerelementes (A1, A2) mechanisch miteinander verbunden sind.
6. Antennenstruktur nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Speiseleitung (4, 5, 8)eine eingefügte, schaltbare oder veränderliche Impedanz
aufweist.
7. Antennenstruktur nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Speiseleitung (4, 5, 8) in Streifenleitungstechnik ausgeführt ist und ein Teilstück
der Speiseleitung (4, 5, 8) eine umschaltbare Speiseleitungsbreite aufweist.
8. Antennenstruktur nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass in dem Teilstück (T1, T2) die Speiseleitung (4, 5, 8) mittig geschlitzt und eine
der Speiseleitungshälften (H1) mit einem Schalter (S) oder einem Varaktor versehen
ist.
9. Antennenstruktur nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf der kurzen Seite der Masseebene (1), welche der kurzen Seite mit benachbartem
Anregerelement (A1, A2) gegenüberliegt, ein kapazitives Belastungselement (6) vorgesehen
ist, das zur Anpassung einer Stromdichteverteilung der Masseebene (1) an ein gewünschtes
Resonanzfrequenzband angepasst ist.
10. Antennenstruktur nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Belastungselement (6) derart ausgebildet und angeordnet ist, dass sich für die
Masseebene (1) in deren Längsrichtung von dem Anregerelement (A1, A2) aus eine elektrische
Länge, entsprechend einer halben gewünschten Resonanzwellenlänge, einstellt, an deren
Ende vermittels des Belastungselementes eine Knotenlinie der Stromdichteverteilung
erzwungen wird und ferner erreicht wird, dass die parallel zur Längsachse der Masseebene
orientierte Stromdichte auf Masseebene und Belastungselement jenseits der Knotenlinie
im Mittel geringer als diesseits der Knotenlinie ist.
11. Antennenstruktur nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Anregerelement (A2) entlang einer Ebene, die senkrecht zur Masseebene (1) verläuft
und eine Längsachse der Masseebene (1) enthält, geteilt ist und die Speiseleitung
(8) über einen Abschnitt von dem Anregerelement (A2) aus, der hinsichtlich seiner
Länge etwa einem Viertel einer Wellenlänge einer Zielfrequenz entspricht, geteilt
ist.
12. Antennenstruktur nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass der geteilte Abschnitt der Speiseleitung (8) einer vom Anregerelement (A2) aus gesehen
leerlaufenden und am anderen Ende kurzgeschlossenen symmetrischen Viertelwellenleitung
bei einer Zielfrequenz entspricht und mit einem symmetrischen Speisepunkt (8b) versehen
ist.
13. Antennenstruktur nach einem der Ansprüche 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Anregerelement (A2) mit einem symmetrischen Speisepunkt (8a) und einem unsymmetrischen
Speisepunkt (8b) ausgestattet ist.
14. Antennenanordnung nach einem der Ansprüche 11 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass die kurze Seite der Masseebene (1), die dem Anregerelement (A2) zugewandt ist, Schlitze
(9) aufweist, die etwa von der Mitte der kurzen Seite der Masseebene (1) aus in Richtung
auf die jeweiligen langen Seiten verlaufen.