| (19) |
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(11) |
EP 1 733 080 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.05.2008 Patentblatt 2008/21 |
| (22) |
Anmeldetag: 17.03.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH2005/000161 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2005/087994 (22.09.2005 Gazette 2005/38) |
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| (54) |
REINIGUNGSSCHACHT.
CLEANING SHAFT
CUVE DE NETTOYAGE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE IT LI TR |
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Priorität: |
18.03.2004 CH 462042004
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.12.2006 Patentblatt 2006/51 |
| (73) |
Patentinhaber: MASCHINENFABRIK RIETER AG |
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8406 Winterthur (CH) |
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Erfinder: |
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- GRESSER, Götz Theodor
CH-8400 Winterthur (CH)
- SAARO, Dyrk
CH-9526 Zuckenriet (CH)
- NETZHAMMER, Peter
79771 Klettgau (DE)
- SAUTER, Christian
CH-8247 Flurlingen (CH)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 877 104 SU-A- 333 851 US-A- 5 361 458
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DE-U1- 8 705 138 US-A- 2 933 770
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Reinigerschacht für Spinnereimaschinen,
zum Beispiel Karden, Krempel.
[0002] Die Materialzufuhr der Karde hat einen Einfluss auf dem Endprodukt der Karde: Das
Kardenband. Unregelmässigkeiten in der Speisung sind in dem Band feststellbar, da
sie für die Bildung von Dick- oder Dünnstellen zuständig sind, c. q. die Bildung von
dick- oder Dünnstellen verursachen. Diese Fehlstellen können im Lauf der restlichen
Prozesse, um ein Garn zu produzieren, kaum korrigiert werden und haben daher einen
direkten Einfluss auf die endgültige Garnqualität. Um zu gleichmässigen Vorlagen zu
kommen, muss die Watte, die in dem Speiseschacht geformt wird, über die Breite gleich
verteilt und von gleicher Dichte sein. Ein Problem dabei ist die pneumatische Flockenzufuhr,
die die einzelne Karde mit Flocken ungleichmässig anspeist. Dieses Problem wurde gelöst
durch einen Schacht, der durch eine Speisevorrichtung in zwei Teilen geteilt wurde,
wodurch die tatsächliche Wattevorlage zu der Karde nur noch lokal von dieser Speisevorrichtung
beeinflusst wird.
[0003] Eine weitere Forderung an die Vorlage, insbesondere für Hochleistungskarden, ist
ein hoher Auflösegrad, da ein Teil der Leistungssteigerung dieser Karden gegenüber
konventionellen Karden durch eine grössere Garniturbeaufschlagung zustande kommt und
man dadurch entsprechend feiner geöffnetes Material benötigt. Daher wurde direkt nach
der Speisevorrichtung eine Auflösewalze angeordnet, die die Flocken weitgehend auflöst.
Obwohl die Schächte mittels einer Verbesserung des Lufthaushalts und konstruktiven
Verbesserungen optimiert wurden, ist das Grundprinzip des zweiteiligen Schachtes geblieben
und wird heute grundsätzlich eingesetzt.
[0004] Die heutige Generation von Hochleistungskarden haben eine Produktion von bis zu 180
Kg pro Stunde. Bei diesen hohen Produktionen sind die Forderungen an die Vorlage gestiegen.
Für die Vorreinigung dieser Vorlage sind im Putzereiprozess hauptsächlich die Reinigungsmaschinen,
wie Grobreiniger oder Feinreiniger, zuständig.
Der Grobreiniger ist meistens am Anfang des Prozesses direkt nach dem Ballenöffner,
die die Baumwolle von den Ballen abträgt und in den pneumatischen Transport einspeist,
angeordnet. Den Grobreiniger gibt es in sehr verschiedenen Modellen, allerdings haben
sie einige gemeinsame Merkmale. Das Material wird meistens im freien Flug unter Benutzung
von grobbestückten Arbeitswalzen bearbeitet. Die Öffnungswirkung ist daher gering
und vor allem grober Schmutz, der an der Aussenseite der Flocken vorhanden ist, wird
entfernt. Grobreiniger entfernen zusätzlich freie Schmutzpartikel, wie Schalenteile
oder andere Fremdkörper.
[0005] Der Feinreiniger kommt viel später im Verfahren und ist meistens unmittelbar den
Karden vorgeordnet. Der Feinreiniger ist mehr auf die Entfernung von Schmutz aus dem
Inneren der Flocken gerichtet. Daher soll dieser Reinigungsschritt nach einem zusätzlichen
Öffnungsschritt stattfinden. Der Feinreiniger arbeitet fast immer mit geklemmter Speisung
und einer feineren Bestückung der der Speisung nachgeordneten Walze. Für eine intensivere
Reinigung wird die Auflösewalze als Reinigungswalze ausgestattet, zum Beispiel mit
Rostmessem und eine Sägezahngarnitur auf der Walze.
[0006] Reinigerschächte, eine Füllschacht mit einer Reinigerfunktion, sind in der Praxis
noch keine vorhanden.
EP0810309 offenbart ein Anlagekonzept, wobei der Feinreiniger in den Füllschacht integriert
wird. Die Schrift offenbart einen Füllschacht mit mehreren Roststäben konform dem
Ausbau in einem Feinreiniger. Diese Lösung hat den Nachteil, dass die Anordnung der
Roststäbe sehr aufwendig ist und der Raum der in einen Füllschacht zur Verfügung steht,
kleiner ist, als der in einem Feinreiniger, wodurch entweder Platzmangel oder Einbüsse
in der Funktionalität entsteht können.
[0007] Die offenbarten Anordnungen haben hauptsächlich den Nachteil, dass sie aufwendig
in der Konstruktion und dadurch teuer werden. Zusätzlich würden sie aus technologische
Gesichtpunkt nicht zuverlässig Funktionieren können. Die Erfindung liegt demgegenüber
die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art zu schaffen,
die die genannten Nachteile vermeidet, die insbesondere die Feinreinigungsfunktion
in den Füllschacht integriert, ohne die aufwendige Konstruktion der Feinreiniger zu
übernehmen.
[0008] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs
1. Durch das Messer, direkt der Übergabestelle nachzuordnen, werden nicht nur die
Schmutzteilchen, die durch die Zentrifugalkraft der Auflösewalze nach aussen geschleudert
werden, entfernt, sondern auch die Teilchen, die durch die "kämmende Wirkung" der
Übergabestelle freigesetzt werden. Ein Leitelement, angeordnet vor dem Messer direkt
nach der Übergabestelle, würden diese freigesetzten Teilchen auf die Walze zurückdrücken
und dadurch die Entfernung benachteiligen. Direkt bedeutet hier dann auch ohne dazwischen
angeordnete Elemente, die eine Einfluss auf die Ausscheidebewegung der Schmutzpartikel
ausüben könnten.
[0009] Der Abwurf von Teilchen auf einer Walze, wie z.B. Schmutzpartikel oder Fasern, wird
bewirkt durch die Zentrifugalkraft erzeugt durch die Auflösewalze (2), die tangential
zur Walzeoberfläche (1) in Drehrichtung verläuft (siehe schematische Darstellung in
Figur 1.) Neben dieser Kraft wirkt auch noch die Schwerkraft (g) auf die Teilchen.
Im optimalem Abwurfpunkt verlaufen beide Kräfte in der gleichen Richtung. Bei einer
Walze wäre dieser Punkt in einen Winkel von 90° gegenüber der Vertikale Linie durch
die Drehachse der Auflösewalze in Drehrichtung gemessen. Bei einem Winkel von über
230° gegenüber der vertikalen Linie durch die Drehachse der Auflösewalze in Drehrichtung
gemessen sind die auf die abzuwerfenden Teilchen wirkende Schwerkraft und die Zentrifugalkraft
nicht mehr geeignet einen technologisch sinnvollen Abwurf zu gewährleisten. Daher
ist vorzugsweise den Bereich von 10 bis maximal 190° gegenüber der vertikalen Linie
durch die Drehachse der Auflösewalze in Drehrichtung geeignet für die Anordnung von
einer Abwerfstelle.
[0010] Allerdings ist es unerwünscht, dass sowohl der Schmutz als auch die Fasern auf dem
gleichen Punkt abgeworfen werden. Daher braucht es zwei Abwerfstellen: die Schmutzabwerfstelle
und die Faserabwerfstelle. Obwohl in einem Idealfall für ein Teilchen einen genauen
Abwurfpunkt festgelegt werden kann, handelt es in der Praxis nicht um einen genauen
Punkt, sondern bei Schmutz oder Fasern um ein Abwurfgebiet.
[0011] Um eine konstante Reinigung im Reinigungsschacht gemäss Erfindung zu erzielen, sind
die beide Abwurfstelle vorzugsweise derart angeordnet, dass eine störungsfreie Abgangentsorgung
gewährleistet wird, und eventuelle Beeinträchtigungen des Lufthaushaltes ausgeschlossen
werden.
[0012] Die Schmutzabwurfstelle, nachher Ausscheidungsstelle genannt, wird definiert durch
den Ausscheid-Spalt zwischen der Übergabestelle und der Messerkante. Wobei die Übergabestelle
definiert wird als der Punkt, wo die kleinste Distanz zwischen der Garnitur der Speisevorrichtung
und die der Auflösewalze ist. Diese Stelle wird auch manchmal Kämmpunkt genannt, hier
werden die Fasern von der Auflösewalze übernommen. Die Distanz zwischen der Übergabestelle
und der Messerkante ausgedrückt in den Winkel (β) zwischen der Übergabestelle und
der Messerkante, gemessen von der Übergabestelle durch die Drehachse der Öffnerwalze
in Drehrichtung, ist zwischen 10° und 65°, vorzugsweise zwischen 10° und 45°, insbesondere
zwischen 20° und 32°. Diese Distanz beeinflusst die Öffnung der Ausscheid-Spalt und
dadurch die Abgangsmenge und Abgangszusammenstellung.
[0013] Da der Reinigerschacht in erster Instanz gedacht ist für die Reinigung von Baumwolle,
ist die Einstellung der Winkel (β) abhängig von unter anderem der Länge der einzelnen
Fasern und dem Grad der Verschmutzung. Der Füllschacht kann aber auch durch das Messer
auf einen minimalen Stand zu stellen, für die Auflösung von Chemiefasern benutzt werden.
Das Messer wird dann als ein normales Leitelement" funktionieren. Oder das Messer
kann durch ein Leitblech ersetzt werden und die Reinigerschacht würde wie eine normale
Füllschacht arbeiten können.
Durch die Auflösung bereits freigelegte Schmutzteile werden nach dem Übergabepunkt
aus dem Schlagkreis gemäss der auf sie wirkender Zentrifugalkraft in den Abgangkanal
herausgeschleudert. Deswegen ist vorzugsweise die Speisewalze gegenüber der Auflösewalze
in einen Winkel (α) von 25° bis 90° geneigt (gemessen durch die Drehachse der Speisewalze
und der Auflösewalze gegenüber der Vertikalebene durch die Drehachse der Auflösewalze
in Drehrichtung der Auflösewalze.) .
[0014] Die Faserabwurfstelle soll vorzugsweise derart angeordnet werden, dass einen technologisch
sinnvollen Abwurf der Gutfasern erfolgt. Da die Auflösung der Faserflocken an der
Übergabestelle stattfindet, ist eine lange Verweilzeit der Fasern auf die Auflösewalze
nicht technologisch sinnvoll, daher wirkt einen schnellen Abwurf speditiv auf den
gesamten Prozess. Zwischen der Messerkante und der Abwurfstelle ist eine Leitfläche
angeordnet, die eine klare Trennung zwischen der Ausscheidungsstelle und der Faserabwurfstelle
ermöglicht. Diese Leitfläche kann als separates Leitelement oder zusammen mit dem
Messer gebildet werden. Vorzugsweise wird das Messer nach hinten verlängert, wie später
näher erklärt wird.
[0015] Die Leitfläche kann parallel zu dem Radius der Walzeoberfläche verlaufen, wobei der
Abstand zur Walzenoberfläche gleich bleiben kann oder sich öffnet. Sich öffnen heisst,
dass der Abstand der beiden Flächen zueinander sich in Drehrichtung vergrössert. Sobald
sich der Abstand öffnet, sind die Fasern geneigt sich nach aussen auf der Garnitur
zu bewegen, damit sie abgeworfen werden können. Diese Bewegung der Fasern ist derart,
dass die Abwurfstelle vorzugsweise in einen Winkel (γ) von 40° bis 55° (gemessen von
der Anfang der Öffnung durch die Achse der Auflösewalze in Drehrichtung) angeordnet
ist. Mit Anfang der Öffnung ist die Stelle gemeint, wo der Abstand von dem Leitelement
gegenüber der Walzeoberfläche sich beginnt zu vergrössern. Vorzugsweise findet diese
Öffnung direkt nach der Messerkante statt, die Abwurfstelle ist dann in einen Winkel
(γ) von 40° bis 55°, gemessen von der Messerkante durch die Achse der Auflösewalze
in Drehrichtung angeordnet.
[0016] Das Messer wird vorzugsweise mit dem Leitelement, das nachgeordnet ist, zusammengelegt.
Die Messerkante wird durch das Schmutzpartikel und die Fasern, die über den Kanten
streichen ein hohes Potenzial an Verschleiss haben. Dafür kann man entweder ein Verschleissfestes
Material wählen und/ oder die Messerkante austauschbar machen.
[0017] Eine alternative Lösung ist die Anfertigung von dem Messer und Leitelement aus einem
Stück. Hiervor wird erst ein Stück Blech in die gewünschte Dicke angefertigt, die
Messerkante geschliffen und dann das Blech in die gewünschte Krümmung gebogen. Hierdurch
entsteht eine feinere. Messerkante, die keine zusätzlichen Befestigungen oder Rillen
aufweist, wo Schmutz oder Faserfetzen anhangen können. Diese Fertigungstechnik hat
als Vorteil, dass ein stabiles, kostengünstiges Messer gefertigt werden kann, das
austauschbar ist. Vorzugsweise werden daher an die Seite dieses Messer die Befestigungselemente
angeordnet, insbesondere Befestigungselementen, die eine Änderung der Einstellung
der Distanz übergabestelle/Messerkante, während das Messer eingebaut ist, zulassen.
[0018] Beeinflusst wird der Reinigungsgrad die erzielt werden kann durch der Reinigerschacht
nach der Erfindung vom Abstand der Messerkante zu den Nadelspitzen und vom Abstand
der Messerkante zur Übergabestelle. Diese letzte Messereinstellung kann manuell verstellt
werden oder mit Hilfe von einem Antrieb.
Dabei kann die Einstellung mit vorgegebenen Abständen oder stufenlos stattfinden.
Zusätzlich kann die Einstellung kombiniert werden mit einer Steuerung, welche die
Einstellung vornimmt oder anpasst, vorzugsweise in Abhängigkeit vom Verschmutzungsgrad,
Faserlänge oder Provenienz. Diese Einstellung kann auch in Abhängigkeit sein von Parameter,
die sonst auf der Karde gemessen werden, zum Beispiel die Nissenzahl im ausgehendem
Produkt. Neben der Einstellung des Messers hat auch die Geschwindigkeit der Auflösewalze
ein Effekt auf den Reinigungsgrad. Dieses Parameter kann mit in den Steuerung integriert
werden.
[0019] Beispielen und vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung werden anhand der Figuren
erklärt. Die Referenznummern sind in alle Figuren gleich gehalten worden.
- Figur 1
- Schematische Darstellung der Kräfteverhältnisse, die auf den Teilchen ausgeübt werden
(siehe Beschreibung oben).
- Figur 2
- Schema der erfindungsgemässen Anordnung der Reinigungsstelle
- Figur 3
- Schematisch Beispiel der erfinderischen Anordnung der Reinigerschacht.
- Figur 4
- Schematische Seitenansicht einer Karde mit dem Reinigerschacht gemäss Erfindung
- Figur 5
- Schematische Darstellung des Messers
[0020] Figur 2 zeigt schematisch die Anordnungsmöglichkeiten der Reinigungsstelle gemäss
der Erfindung, wobei
- 1. α, die Winkel der Neigung der Speisewalze gegenüber die Auflösewalze gemessen durch
die Drehachse der Speisewalze und der Auflösewalze gegenüber der Vertikalebene durch
die Drehachse der Auflösewalze in Drehrichtung der Auflösewalze; .
- 2. β, die Winkel zwischen der Übergabestelle und der Messerkante gemessen von der
Übergabestelle durch die Drehachse der Öffnerwalze in Drehrichtung und
- 3. γ, der Winkel zwischen der Messerkante oder der Anfang der Öffnung des Leitelements
und der Abwurfstelle darstellt, wobei der Anfang der Öffnung des Leitelements die
Stelle ist, ab wo die Distanz Leitelement - Walzeoberfläche sich beginnt zu vergrössern
in Drehrichtung.
[0021] Die Winkel α, β und γ zusammen übersteigen vorzugsweise die 180 - 200° nicht, damit
die Faser-, Abwurfstelle auch noch an einer technologisch sinnvollen Stelle angeordnet
ist. Es ist nicht notwendig die Speisewalze gegenüber der Auflösewalze in Drehrichtung
zu neigen, allerdings wirkt schon eine geringe Neigung vorteilhaft auf die Schmutzentfernung
aus. Ein Beispiel einer Reinigerschachtanordnung könnte daher sein ein α von 45°,
ein β einstellbar zwischen 20° und 35° und γ von 45°. Die Schmutzausscheidestelle
würde dann zwischen Winkel α und β, oder zwischen 45° und 80° liegen und die Auswurfstelle
würde dann nach einem Gesamtwinkel von α, β und γ von maximal 125° liegen. Wobei nochmals
bemerkt werden soll, dass es sich hier nicht um absolute Abwurfpunkte handelt, sondern
um Bereiche. Bei diesem Beispiel der Reinigeranordnung sind die Schmutzausscheidestelle
und die Faserabwurfstelle rundum des jeweiligen optimalen Abwurfpunkts angeordnet.
Sowohl die Schmutzausscheidestelle als auch die Faserabwurfstelle haben noch dem Vorteil
dass die Schwerkraft dem Abwurf der Teilchen unterstutzt und brauchen unter Umstände
keine zusätzliche Absaugung für die Entfernung der abgeworfenen Teilchen.
[0022] Es kann vorteilhaft sein ein zusätzliches Leitelement oder Prallblech (28) derart
anzuordnen, dass die abgeworfenen Faerflocken in dem untersten Schachtteil umgelenkt
werden. Vor allem, wenn die Gesamtwinkel in der Nähe von 180° bis 200° kommt.
[0023] Figur 3 zeigt schematisch eine erfindungsgemässe Anordnung der Reinigungsstelle in
einen Reinigerschacht. Die Speisewalze 9 und Speisemulde 10 gemeinsam transportieren
den Baumwollflocken von dem oberen Teil der Füllschacht (7) auf der Auflösewalze (1),
auch bekannt als Öffnerwalze. Dabei formt die kleinste Distanz zwischen Speisemulde
und Speisewalze den Speisepunkt oder Klemmpunkt.
[0024] Die Flocken werden weitertransportiert zwischen den beiden Walzen bis sie die kleinste
Distanz zwischen den beiden Walzen erreichen. Dieser Punkt wird Übergabestelle (17)
genannt - ist aber auch als Kämmstelle oder Kämmpunkt bekannt. Die Baumwollfasern
werden hier der Auflösewalze übergeben. Durch die Auflösung bereits freigelegte Schmutzteilchen
werden nach der Übergabestelle aus dem Schlagkreis gemäss der auf sie wirkenden Zentrifugalkraft
in den Abgangkanal (12) herausgeschleudert. Dieser Abgangkanal kann zum Beispiel in
Form eines abgesaugten Kanals sein, oder in Form eines Kanals, der direkt nach unten
gerichtet ist, wodurch die Schwerkraft hilft mit dem Abtransport.
[0025] Die auf der Garnitur der Auflösewalze haftenden Faserflocken werden direkt nach dem
Kämmpunkt an einer Messerkante (3) vorbeigeführt, an der weiterer Grobschmutz und
nicht aufgelöste Faserverknotungen ausgeschieden werden. Der Abstand der Messerkante
von der Übergabestelle ist einstellbar, wodurch die Höhe der Abgangmenge und damit
auch die Reinigungseffizienz beeinflusst werden können.
[0026] Die Gutfasern werden weiter auf die Auflösewalze transportiert, einem Leitelement
entlang, das dem Messer direkt nachgeordnet ist. Das Fasermaterial wird dann tangential
von der Auflösewalze in den unteren Schachtteil (8) abgeworfen. Dort kann es durch,
über einen Verdichtungsventilator, eingebrachte Luft (13) weiter verdichtet werden.
Auch ein Luftstrom direkt auf der Auflösewalze gerichtet um das Abwerfen der Flocken
und oder Fasern zu unterstützen, kann eine Option sein. Über eine Siebwand an der
Rückseite des Unterschachtes (14) wird diese Luft wieder abgeführt. Durch die Auslaufwalzen
15 im Unterschacht wird die Watte auf dem Einlaufblech 16 der Speisewalze der Karde
vorgelegt.
[0027] Figur 4 zeigt eine Wanderdeckelkarde 20, z. B. die Rieter Karde C60 mit einer Arbeitsbreite
von 1,5 Meter, mit einem Reinigerschacht 6 gemäss Erfindung. Faserflocken werden durch
Transportkanäle (nicht gezeigt) durch die verschiedenen Putzereiprozessstufen transportiert
und schlussendlich in den Reinigerschacht der Karde zugeführt. Diese gibt die Faserflocken
dann als Watte an die Karde weiter. Die Speisevorrichtung 27 speisen die Faserflocken
zu den Vorreissern 21. Die Vorreisser öffnen die Faserflocken und entfernen einen
Teil der Schmutzpartikel. Die letzte Vorreisserwalze übergibt die Fasern an die Kardentrommel
22. Die Kardentrommel 22 arbeitet mit den Deckeln 24 zusammen und parallelisiert hierbei
die Fasern noch weiter. Die Deckel werden gereinigt durch eine Deckelreinigung 25.
Nachdem die Fasern zum Teil mehrere Umläufe auf der Kardentrommel durchgeführt haben,
werden sie von der Abnehmerwalze 23 von der Kardentrommel abgenommen, der Quetschwalze
26 zugeführt und schliesslich als Kardenband in einem Kannenstock in einer Kanne abgelegt
(nicht gezeigt).
[0028] In Figur 5 ist ein Leitelement mit Messerkante dargestellt. Es kann auch als ein
verlängertes Messer angesehen werden.
[0029] Die Produktion so ein Messer kann zum Beispiel erfolgen durch in einen ersten Produktionsschritt
ein gerades Messerblech mit Messerkante zu fertigen. In einem zweiten Produktionsschritt
kann man dann das verlängerte Messer über die Breite in den gewünschten Radius biegen.
Vorzugsweise derart, dass der Radius in Laufrichtung der Auflösewalze grösser wird.
Dadurch öffnet sich der Spalt zwischen das Element und der Walze, was der Abwurf der
Fasern bewirkt.
Die Produktionsschritte könnten auch umgekehrt stattfinden. Aber um eine genaue Messerkante
zu erreichen ist dieses nicht vorteilhaft.
[0030] Die Messerkante kann insbesondere durch mechanische Bearbeitung des Blechs in Gerade
Form geformt werden, zum Beispiel durch fräsen oder schleifen. Vorzugsweise ist die
Messerkante nur einseitig geschliffen, insbesondere die Seite abgewendet von der Walze.
Dadurch formt die Seite, die der Walze zugekehrt ist, eine glatte Oberfläche und verhindert
Faserhaftung. Alternativ kann das verlängerte Messer gemäss Erfindung auch aus zwei
Teilen gebildet werden.
[0031] Um das verlängerte Messer zu befestigen sind Befestigungselementen (5) angeordnet,
zum Beispiel eine Schlitz und eine Befestigungsschraube, vorzugsweise nur an den Stirnseiten
des Messers (In Figur 5 nur an eine Seite des Messers gezeichnet.) Vorzugsweise sind
die Mittel der Befestigung.derart angeordnet, dass die Distanz zwischen der Übergabestelle
und der Messerkante einstellbar ist, was eine Verschiebung in radiale Richtung beinhaltet.
Diese Einstellung kann dann vorzugsweise manuell oder automatisch verändert werden,
vorzugsweise mit Hilfe eines Antriebs.
[0032] Der Reinigerschacht könnte mit einer autonomen eigener Steuerung ausgestattet werden,
oder an ein übergeordnetes Steuersystem zum Beispiel die der Karde oder die der Gesamtanlage
angeschlossen werden. Für ein gutes Funktionieren des Reinigerschachtes sind die Reinigungsgrad,
die Faserbelastung im Form von Faserschädigung und /oder Nisse,nanstieg und der Gutfaserverlust
im Abgang, wichtige Parameter, die teilweise miteinander zusammenhängen. Zum Beispiel
geht eine hohe Reinigungsgrad, auch meistens gepaart mit einer erhöhten Faserbelastung.
Diese Parameter können verbunden werden mit Maschineparameter, wie die Geschwindigkeit
der Auflösewalze, die Distanz Übergabestelle-Messerkante, oder die Distanz Klemmpunkt-Übergabepunkt.
Um die Einstellung zu vereinfachen können diese Einstellungen in ein Bedienerfeld
integriert werden, wie zum Beispiel in
EP 452 676 beschrieben worden ist. Die Bedienung wird derart vereinfacht, dass die bedienende
Person nur noch wenige Entscheidungen nehmen muss und damit alle Maschinenparameter
einstellen kann, zum Beispiel die Gruppenparameter, Reinigungsintensität und Abgangsmenge.
Auch Kombinationen mit Parameter an der Karde gemessen sind möglich zum Beispiel eine
Verstellung der Einstellungen anhand von einem gemessenen Parameter an der Karde zum
Beispiel Nissen, Dunn- oder Dickstelle. Diese können gemessen worden z. B. am Vlies
im Abnahmebereich oder am Band.
Legende Figuren
[0033]
1. Auflösewalze (auch bekannt als Öffnerwalze
2. Walzeoberfläche
3. Messerkante
4. Leitelement
5. Befestigungselement
6. Reinigerschacht
7. Oberen Schachtteil
8. Unteren Schachtteil
9. Speisewalze
10. Speisemulde
11. Garnitur
12. Schmutzausscheidungskanal (auch Abgangskanal)
13. Einblasluftzufuhr untere Schachtteil
14. Durchlässige Wand für die Abtrennung von Luft und Staub
15. Speisevorrichtung
16. Leitblech
17. Übergabestelle (auch Kämmstelle)
18.Schmuzausscheidestelle (auch Schmutzabwurfstelle)
19. Faserabwurfstelle
20. Karde
21.Vorreiser (auch bekannt als Briseur)
22. Trommel oder Tambour
23. Abnahmewalze
24.Wanderdeckelsatz
25. Reinigungselementen für die Wanderdeckel
26. Auslauf
27. Speisevorrichtung
28. Prallblech oder Leitelement
α Neigungswinkel von der Speisewalze gegenüber der Auflösewalze
β Winkel zwischen Übergabestelle und Messerkante
γ Winkel zwischen Messerkante und Faserabwurfstelle
1. Reinigerschacht (6) für eine Spinnereimaschine, mit einer Walze (1), vorzugsweise
eine Auflösewalze, und einem an dieser Walze angeordneten Messer mit einer entgegen
der Drehrichtung der Walze angeordneten Messerkante (3), einer Speisevorrichtung für
die Walze, vorzugsweise einer Speisewalze (9) mit einer Mulde (10), wobei die Speisevorrichtung
so zu der Walze zugeordnet ist, dass sich eine Übergabestelle (17) bildet, dadurch gekennzeichnet, dass das Messer direkt nach der Übergabestelle angeordnet ist.
2. Reinigerschacht nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Übergabestelle (17) sich dort bildet, wo die Ebene durch die Drehachsen der Einzugs-
und Auflösewalze unter einem Winkel (α) von 25° bis 90° gegenüber der Vertikalebene
durch die Drehachse der Öffnerwalze in Drehrichtung der Öffnerwalze geneigt ist.
3. Reinigerschacht nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel (β) zwischen der Übergabestelle und der Messerkante zwischen 10 und 65°,
insbesondere zwischen 10° und 45°, ist, gemessen von der Übergabestelle durch die
Drehachse der Öffnerwalze in Drehrichtung.
4. Reinigerschacht nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel (γ) zwischen der Messerkante und dem Anfang der Faserabwurfstelle zwischen
40° und 55° ist, gemessen von der Messerkante durch die Drehachse der Öffnerwalze
in Drehrichtung.
5. Reinigerschacht nach einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass ein Leitelement (4) der Messerkante nachgeordnet ist.
6. Reinigerschacht nach Anspruch 5 dadurch gekennzeichnet, dass die Messerkante und das Leitelement aus einem Stück sind.
7. Reinigerschacht nach Anspruch 5 oder 6 dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand des Leitelements zu der Oberfläche der Garnitur auf der Walze konstant
ist.
8. Reinigerschacht nach Anspruch 5, 6 oder 7 dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand des Leitelements zu der Oberfläche der Garnitur auf der Walze gleich
bleibt.
9. Reinigerschacht nach Anspruch 5, 6 oder 7 dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand des Leitelements zu der Oberfläche der Garnitur auf der Walze sich in.
Drehrichtung vergrössert.
10. Reinigerschacht nach Anspruch 9 dadurch gekennzeichnet, dass diese Vergrösserung des Abstands direkt nach der Messerkante anfängt.
11. Reinigerschacht nach Anspruch 9 dadurch gekennzeichnet, dass diese Vergrösserung des Abstands nach einem Bereich mit gleich bleibende Abstand
des Leitelements gegenüber der Walzeoberfläche anfängt.
12. Reinigerschacht nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel (γ) zwischen den Anfang der Vergrösserung des Abstands und den Anfang
der Faserabwurfstelle zwischen 40° und 55° ist, gemessen von dem Anfang der Vergrösserung
des Abstands durch die Drehachse der öffnerwalze in Drehrichtung.
13. Reinigerschacht nach einem der Ansprüche 1 bis 12 dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung von der Messerkante gegenüber der Übergabestelle einstellbar ist.
14. Reinigerschacht nach Anspruch 13 dadurch gekennzeichnet, dass für die Einstellung mechanische Mittel zum Beispiel ein Antrieb vorgesehen sind.
15. Reinigerschacht nach einem der Ansprüche 1 bis 14 dadurch gekennzeichnet, dass diese an eine Steuerung angeschlossen werden kann oder selber eine Steuerung enthält.
16. Messer für den Reinigerschacht nach einem der Ansprüche 1 bis 15 dadurch gekennzeichnet, dass es zusammen mit dem Leitelement aus einem Blech geformt ist.
17. Messer nach Anspruch 16 dadurch gekennzeichnet, dass der Messerkante nur einseitig ein Messerschliff enthält die an der von der Auflösewalze
abgewandte Seite angeordnet ist.
18. Messer nach Anspruch 16 oder 17 dadurch gekennzeichnet, dass das Messer mit Leitelement dem gebogen Radius aufweist derart das Leitelement parallel
zu der Oberfläche des Auflösewalzes angeordnet werden kann.
1. A cleaner shaft (6) for a spinning machine, with a roller (1), preferably an opening
roller, and with a knife arranged on this roller and having a knife edge (3) arranged
opposite to the direction of rotation of the roller, and with a feed device for the
roller, preferably a feed roller (9) having a trough (10), the feed device being assigned
to the roller in such a way as to form a transfer point (17), characterized in that the knife is arranged directly downstream of the transfer point.
2. The cleaner shaft as claimed in claim 1, characterized in that the transfer point (17) is formed where the plane through the axes of rotation of
the drawer-in and opening roller is inclined at an angle (α) of 25° to 90° with respect
to the vertical plane through the axis of rotation of the opener roller in the direction
of rotation of the opener roller.
3. The cleaner shaft as claimed in claim 1 or 2, characterized in that the angle (β) between the transfer point and the knife edge is between 10° and 65°,
in particular between 10° and 45°, measured from the transfer point through the axis
of rotation of the opener roller in the direction of rotation.
4. The cleaner shaft as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the angle (γ) between the knife edge and the start of the fiber throw-off point is
between 40° and 55°, measured from the knife edge through the axis of rotation of
the opener roller in the direction of rotation.
5. The cleaner shaft as claimed in one of the preceding claims, characterized in that a guide element (4) follows the knife edge.
6. The cleaner shaft as claimed in claim 5, characterized in that the knife edge and the guide element are in one piece.
7. The cleaner shaft as claimed in claim 5 or 6, characterized in that the distance of the guide element from the surface of the clothing on the roller
is constant.
8. The cleaner shaft as claimed in claim 5, 6 or 7, characterized in that the distance of the guide element from the surface of the clothing on the roller
remains the same.
9. The cleaner shaft as claimed in claim 5, 6 or 7, characterized in that the distance of the guide element from the surface of the clothing on the roller
increases in the direction of rotation.
10. The cleaner shaft as claimed in claim 9, characterized in that this increase in the distance starts directly downstream of the knife edge.
11. The cleaner shaft as claimed in claim 9, characterized in that this increase in the distance starts downstream of a region having a constant distance
of the guide element from the roller surface.
12. The cleaner shaft as claimed in claim 11, characterized in that the angle (γ) between the start of the increase in the distance and the start of
the fiber throw-off point is between 40° and 55°, measured from the start of the increase
in the distance through the axis of rotation of the opener roller in the direction
of rotation.
13. The cleaner shaft as claimed in one of claims 1 to 12, characterized in that the setting of the knife edge with respect to the transfer point can be set.
14. The cleaner shaft as claimed in claim 13, characterized in that mechanical means, for example a drive, are provided for the setting.
15. The cleaner shaft as claimed in one of claims 1 to 14, characterized in that this may be connected to a control or itself contains a control.
16. A knife for the cleaner shaft as claimed in one of claims 1 to 15, characterized in that it is formed, together with the guide element, from a metal sheet.
17. The knife as claimed in claim 16, characterized in that the knife edge contains on only one side a ground knife portion which is arranged
on the side facing away from the opening roller.
18. The knife as claimed in claim 16 or 17, characterized in that the knife, together with the guide element, has a curved radius such that the guide
element can be arranged parallel to the surface of the opening roller.
1. Cuve de nettoyage (6) pour un métier à filer, comprenant un cylindre (1), de préférence
un cylindre ouvreur, et un couteau disposé sur ce cylindre, avec une arête de coupe
(3) disposée à l'encontre du sens de rotation du cylindre, un dispositif d'alimentation
pour le cylindre, de préférence un cylindre d'alimentation (9) avec une cavité (10),
le dispositif d'alimentation étant associé au cylindre de telle sorte qu'il se forme
une zone de transfert (17), caractérisée en ce que le couteau est disposé directement après la zone de transfert.
2. Cuve de nettoyage selon la revendication 1, caractérisée en ce que la zone de transfert (17) se forme là où le plan passant par les axes de rotation
du cylindre d'amenée et du cylindre ouvreur est incliné suivant un angle (α) de 25°
à 90° par rapport au plan vertical passant par l'axe de rotation du cylindre ouvreur
dans le sens de rotation du cylindre ouvneur.
3. Cuve de nettoyage selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'angle (β) entre la zone de transfert et l'arête de coupe est compris entre 10 et
65°, en particulier entre 10 et 45°, en mesurant depuis la zone de transfert à travers
l'axe de rotation du cylindre ouvreur, dans le sens de rotation.
4. Cuve de nettoyage selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que l'angle (γ) entre l'arête de coupe et le début de la zone de rejet des fibres est
compris entre 40 et 55°, en mesurant depuis l'arête de coupe à travers l'axe de rotation
du cylindre ouvreur dans le sens de rotation.
5. Cuve de nettoyage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un élément conducteur (4) est placé derrière l'arête de coupe.
6. Cuve de nettoyage selon la revendication 5, caractérisée en ce que l'arête de coupe et l'élément conducteur sont constitués d'une seule pièce.
7. Cuve de nettoyage selon la revendication 5 ou 6, caractérisée en ce que la distance entre l'élément conducteur et la surface de la garniture sur le cylindre
est constante.
8. Cuve de nettoyage selon la revendication 5, 6 ou 7, caractérisée en ce que la distance entre l'élément conducteur et la surface de la garniture sur le cylindre
reste constante.
9. Cuve de nettoyage selon la revendication 5, 6 ou 7, caractérisée en ce que la distance entre l'élément conducteur et la surface de la garniture sur le cylindre
augmente dans le sens de rotation.
10. Cuve de nettoyage selon la revendication 9, caractérisée en ce que cette augmentation de la distance commence directement après l'arête de coupe.
11. Cuve de nettoyage selon la revendication 9, caractérisée en ce que cette augmentation de la distance commence après une région de distance constante
entre l'élément conducteur et la surface du cylindre.
12. Cuve de nettoyage selon la revendication 11, caractérisée en ce que l'angle (γ) entre le début de l'augmentation de la distance et le début de la zone
de rejet des fibres est compris entre 40 et 55°, en mesurant depuis le début de l'augmentation
de la distance à travers l'axe de rotation du cylindre ouvreur, dans le sens de rotation.
13. Cuve de nettoyage selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisée en ce que l'ajustement de l'arête de coupe peut être ajusté par rapport à la zone de transfert.
14. Cuve de nettoyage selon la revendication 13, caractérisée en ce que l'on prévoit pour l'ajustement, des moyens mécaniques, par exemple un entraînement.
15. Cuve de nettoyage selon l'une quelconque des revendications 1 à 14, caractérisée en ce qu'elle peut être raccordée à une commande ou qu'elle comprend elle-même une commande.
16. Couteau pour la cuve de nettoyage selon l'une quelconque des revendications 1 à 15,
caractérisé en ce qu'il est formé conjointement avec l'élément conducteur à partir d'une tôle.
17. Couteau selon la revendication 16, caractérisé en ce que l'arête de coupe ne contient que d'un côté un profil de couteau qui est disposé du
côté opposé au cylindre ouvreur.
18. Couteau selon la revendication 16 ou 17, caractérisé en ce que le couteau avec l'élément conducteur présente un rayon courbe de telle sorte que
l'élément conducteur puisse être disposé parallèlement à la surface du cylindre ouvreur.
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