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(11) |
EP 1 733 147 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.12.2016 Patentblatt 2016/52 |
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Anmeldetag: 17.11.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2004/013029 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2005/047701 (26.05.2005 Gazette 2005/21) |
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STATOR FÜR EINE EXZENTERSCHNECKENPUMPE ODER EINEN EXZENTERSCHNECKENMOTOR NACH DEM
MOINEAU-PRINZIP
STATOR FOR AN ECCENTRIC SPIRAL PUMP OR AN ECCENTRIC WORM MOTOR ACCORDING TO THE MOINEAU
PRINCIPLE
STATOR POUR UNE POMPE A VIS SANS FIN EXCENTRIQUE OU UN MOTEUR A VIS SANS FIN EXCENTRIQUE
SELON LE PRINCIPE MOINEAU
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB |
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Priorität: |
17.11.2003 US 725967
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.12.2006 Patentblatt 2006/51 |
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Patentinhaber: Artemis Kautschuk- und Kunststoff-Technik GmbH |
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30559 Hannover (DE) |
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Erfinder: |
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- JÄGER, Sebastian
30657 Hannover (DE)
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Vertreter: Seewald, Jürgen |
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Brümmerstedt Oelfke Seewald & König
Postfach 1026 30010 Hannover 30010 Hannover (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 2 250 263 DE-A1- 19 801 020 US-A- 5 171 138
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DE-A1- 2 541 779 DE-A1- 19 842 754
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Stator für eine Exzenterschneckenpumpe oder einen Exzenterschneckenmotor
mit einem Stator, der ein Außenrohr mit einer Auskleidung aus Gummi oder einem gummiähnlichen
Werkstoff und einen nach Art eines zwei- oder mehrgängigen Steilgewindes geformten
Hohlraum zur Aufnahme eines starren, ebenfalls nach Art eines Steilgewindes geformten
Rotors aufweist, wobei das Steilgewinde des Stators jeweils einen Gang mehr aufweist
als das Steilgewinde des Rotors.
[0002] Die Wirkungsweise von Exzenterschneckenpumpen und -motoren wird auch als Moineau-Prinzip
bezeichnet. Aus der
DE 44 03 598 A1 ist eine Stator der eingangs genannten Art bekannt, bei dem die Auskleidung festhaftend
mit dem Außenrohr verbunden ist, d.h. durch chemische Bindung zwischen der elastomerischen
Auskleidung und einem metallischen Außenrohr. Bei einem derartigen Stator besteht
die Gefahr, dass sich die festhaftende Verbindung zwischen Auskleidung und Außenrohr
löst, vor allem dann, wenn der Stator während des Betriebes hohen Temperaturen und/oder
chemischen Belastungen ausgesetzt ist.
[0003] Es gibt Kautschuk-Typen, wie HNBR, Fluor-Kautschuke oder Silikon-Kautschuke, die
bei Temperaturen von 160° C und höher funktionsfähig bleiben, jedoch ist auch bei
diesen Kautschuken die Gummi-Metallverbindung problematisch, die im Dauereinsatz zerstört
werden kann.
[0004] In der
EE 198 42 754 A1 und der
DE 2 250 263 A1 sind Statoren von Exzenterschneckenpumpen beschrieben, deren Mantel gelocht ist.
Bei der Herstellung der Statoren durchdringt die elastomere Auskleidung diese Löcher,
wodurch eine formschlüssige Verbindung zwischen Auskleidung und Statormantel hergestellt
wird.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen weiteren Stator zur Verfügung zu
stellen, der auch unter Bedingungen funktionsfähig bleibt, unter denen die fest haftende
Bindung zwischen der Auskleidung und dem Außenrohr, z. B. durch chemische Einflüsse
oder hohe Temperaturen, zerstört werden würde.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass in der Auskleidung ein mit
Durchbrechungen versehenes Innenrohr angeordnet ist.
[0007] Das Elastomermaterial der Auskleidung verkrallt sich mit dem Innenrohr, indem es
die Durchbrechungen durchdringt. Somit kommt eine formschlüssige Verbindung zwischen
den einzelnen Teilen des Stators zustande, die weit besser geeignet ist, den beschriebenen
Belastungen standzuhalten, als eine chemische Gummi-Metall-Verbindung, etwa mittels
eines Haftvermittlers.
[0008] Nach einer vorteilhaften Ausführung der Erfindung sind zwischen Außenrohr und Innenrohr
Abstandsleisten angeordnet. Hierbei kann das Elastomermaterial der Auskleidung nicht
nur die Durchbrechungen des Innenrohrs durchdringen. Es kann auch, zumindest im Bereich
zwischen den Abstandsleisten, das Innenrohr umschließen und hat in diesen Bereichen
einen flächigen Kontakt zum Außenrohr.
[0009] Das Innenrohr kann mit dem Außenrohr verbunden werden, z. B. durch Verschweißungen
an den Stirnseiten oder an Bohrungen, die das Außenrohr durchsetzen.
[0010] Durch die Abstandsleisten wird eine besonders feste und sichere Verbindung zwischen
den Teilen des Stators erreicht, ohne den Aufwand bei der Fertigung des Stators und
bezüglich der verwendeten Komponenten nennenswert zu erhöhen. Der Stator wird üblicherweise
so hergestellt, dass das Elastomermaterial, das die Auskleidung bilden soll, durch
Spritzen in das Außenrohr eingebracht wird, wobei das Innenrohr bereits im Außenrohr
angeordnet ist. Die Abstandsleisten verhindern dabei, dass das Innenrohr durch den
Spritzdruck zum Außenrohr hin gedrängt wird. Sie bewirken somit, dass zwischen Außenrohr
und Innenrohr ausreichend Raum verbleibt, den das Elastomermaterial ausfüllt, das
durch die Durchbrechungen im Innenraum hindurch tritt, wodurch Hinterschneidungen
entstehen, die für eine sehr gute formschlüssige Verbindung mit dem Innenrohr sorgen.
[0011] Die Abstandsleisten können nach einer möglichen Ausführungsform der Erfindung gerade,
flache Profile sein, die sich in Richtung der Längsachse des Stators und praktisch
über den größten Teil seiner Länge erstrecken, wobei mehrere derartige Abstandsleisten
über den Umfang des Innenrohres verteilt angeordnet sind.
[0012] Nach einer anderen Ausführungsmöglichkeit der Erfindung können die Abstandsleisten
ringförmig sein und den Umfang des Innenrohres umschließen, wobei an einem Stator
mehrere derartige Ringe in Längsrichtung voneinander beabstandet verteilt angeordnet
sein können.
[0013] Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann die Abstandsleiste wendelförmig
sein. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, dass für einen bereits eine einzige derartige
Abstandsleiste ausreichend sein kann.
[0014] Eine ähnlich innige Verkrallung zwischen dem Elstomermaterial der Auskleidung und
dem Innenrohr lässt sich auch durch eine weitere Ausführungsform der Erfindung erzielen,
indem das Durchbrechungen aufweisende Innenrohr wellenförmig ausgestaltet ist, wobei
es gleichgültig ist, ob die Wellenform in axialer oder radialer Richtung des Innenrohres
gewählt wird.
[0015] Die Wahl einer bestimmten Form der Abstandsleiste/n im Querschnitt ist nicht begrenzt.
Es können z. B. runde, quadratische und/oder rechteckige Abstandsleisten zum Einsatz
kommen.
[0016] Weitere Ausführungsformen der Erfindung sind. in den Unteransprüchen enthalten.
[0017] Weitere Einzelheiten der Erfindung werden anhand der Zeichnung erläutert, in der
Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt sind.
[0018] Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Querschnitt durch einen erfindungsgemäßen Stator,
- Fig. 2
- eine andere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Stators im Querschnitt,
- Fig. 3
- einen Abschnitt der Außen- und Innenrohre eines Stators gemäß Fig. 2 in perspektivischer
Darstellung mit teilweise freigelegten Schichten,
- Fig. 4
- die perspektivische Darstellung einer weiteren Ausführungsform mit teilweise freigelegten
Schichten,
- Fig. 5
- die perspektivische Darstellung einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform mit
teilweise freigelegten Schichten,
- Fig. 6
- einen Längsschnitt durch das Endstück eines Stators gemäß Fig. 2,
- Fig. 7
- einen Längsschnitt durch das Endstück eines Stators gemäß Fig. 2 in gegenüber Fig.
6 abgewandelter Ausführung,
- Fig. 8
- eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Stators im Querschnitt,
- Fig. 9
- eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Stators im Längsschnitt und
- Fig. 10
- eine weitere Ausführungsform eines Stators.
[0019] Der in Fig. 1 dargestellte Stator weist ein Außenrohr 1 aus einem festen Werkstoff,
z. B. Stahl, auf, in dessen Innerem eine Auskleidung 2 aus Gummi oder einem gummiähnlichen
Werkstoff angeordnet ist. Die Auskleidung 2 weist einen Hohlraum 3 auf, der in der
Zeichnung lediglich grob dargestellt ist. Der Hohlraum 3 bildet den Raum zur Aufnahme
des Rotors (nicht dargestellt) und des Fördergutes (Pumpenhohlraum), falls der Stator
bei einer Exzenterschneckenpumpe zum Einsatz kommt, bzw. den Raum zur Aufnahme des
strömenden Antriebsmittels, falls der Stator Teil einer als Motor genutzten Vorrichtung
ist. Der Hohlraum 3 erstreckt sich über die gesamte Länge des Stators. Er ist zwei-
oder mehrgängig schneckenförmig gewunden und dient zur Aufnahme eines hier nicht dargestellten
Rotors. Die beim Einsatz der Pumpe auftretenden Kräfte werden von der Auskleidung
2 aufgenommen und an das Außenrohr 1 weitergeleitet, über das die Lagerung der Pumpe
erfolgt. Für eine feste Verbindung zwischen Außenrohr 1 und Auskleidung 2 muss daher
gesorgt sein.
[0020] Wichtig ist nun, dass in dem Außenrohr 1 ein Innenrohr 4 angeordnet ist, das eine
Perforierung bzw. eine Vielzahl von Durchbrechungen 5 aufweist und das mit dem Außenrohr
1 fest verbunden ist. Die Durchbrechungen 5 werden von dem Material der Auskleidung
2 ausgefüllt. Dadurch kommt es zu einer formschlüssigen Verbindung zwischen Außenrohr
1 und Auskleidung 2, die die Auskleidung 2 sowohl gegen Verschiebung in Längsrichtung
als auch gegen Verdrehen um ihre Achse sichert. Eine durch Vulkanisation oder Kleben
hergestellte Verbindung zwischen Außenrohr und Auskleidung kann entfallen.
[0021] Der Stator gemäß den Fig. 2 und 3 weist die gleichen Bauteile auf wie der Stator
gemäß Fig. 1, wobei sich hier jedoch noch zwischen dem Außenrohr 1 und dem Innenrohr
4 Abstandshalter 6 angeordnet sind. Fig. 2 zeigt den Querschnitt des in Fig. 3 perspektivisch
dargestellten Stators. Die in Fig. 2 und 3 gewählte Anzahl von vier Abstandsleisten
6 ist beispielhaft.
[0022] Das Innenrohr 4 kann entweder aus einem Durchbrechungen aufweisendem Rohr bestehen
oder aus einem handelsüblichen Lochblech gebildet werden, das zylindrisch gebogen
wird. Zur Herstellung eines erfindungsgemäßen Stators werden das Innenrohr 4 und die
Abstandsleisten 6 in das Außenrohr 1 geschoben. Anschließend kann durch Spritzen das
Gummimaterial der Auskleidung 2 eingebracht werden.
[0023] In den Fig. 4 und 5 sind zwei Möglichkeiten dargestellt, wie die Abstandsleisten
6', 6" zwischen dem Außenrohr 1 und dem Innenrohr 4 angeordnet sein können. Während
in Fig. 4 eine Abstandsleiste 6' das Innenrohr 4 wendelförmig umgibt, befindet sich
in Fig. 5 ein aus der Abstandsleiste 6" gebildeter Ring um das Innenrohr 4. Es versteht
sich von selbst, dass mehrere Ringe 6" um das Innenrohr 4 verteilt angeordnet sein
können (hier nicht dargestellt). Auch ist es nicht zwingend, nur eine wendelförmig
das Innenrohr 4 umschließende Abstandsleiste 6' zu verwenden. Es können erfindungsgemäß
auch zwei oder mehrere Abstandsleisten angebracht werden.
[0024] In den Fig. 6 und 7 sind zwei Möglichkeiten dargestellt, das Außenrohr 1 mit dem
Innenrohr 4 zu verbinden. Die Verbindung kann durch stirnseitige Verschweißung 8 erfolgen,
die die Enden des Innenrohrs 1 und der Abstandsleiste 6 mit einander und mit der Innenseite
des Außenrohres 1 verbindet (Fig. 6). Wird die Ausführungsform gemäß Fig. 5 gewählt
und die ringförmige Abstandsleiste 6" bündig abschließend am Ende des Innenrohres
4 platziert (nicht dargestellt), ist sogar eine radial geschlossene Verschweißung
des Innenrohres 4 und der Abstandsleiste 6" möglich.
[0025] Alternativ oder zusätzlich kann die Verbindung durch punktförmige Verschweißungen
9 erfolgen, die an verschiedenen, über den Umfang und die Längenerstreckung des Stators
verteilten Stellen in Bohrungen angebracht sind, die das Außenrohr 1 und die Abstandsleiste
6 durchsetzen (Fig. 7).
[0026] Nach einer weiteren, hier nicht gesondert dargestellten Ausführungsform der Erfindung
können das Außenrohr 1 und das Innenrohr 4 durch eine Presspassung miteinander verbunden
sein. Selbstverständlich können die hier erwähnten Verbindungstechniken auch dann
zum Einsatz kommen, wenn lediglich ein Innenrohr verwendet wird, also ohne die Abstandsleisten
6, 6' oder 6'', wie in Fig. 1 dargestellt.
[0027] Nach einer weiteren, hier in Fig. 10 dargestellten Ausführungsform der Erfindung
weist das Innenrohr 4 Erhebungen 7 auf, die sich nach außen, also in Richtung des
Außenrohres 1 erstrecken. Diese Erhebungen sorgen dann für die gewünschte Beabstandung
zum Außenrohr 1, so dass die Abstandsleiste/Abstandsleisten 6 entfallen können. Das
Elastomermaterial der Auskleidung 2 kann dann ebenfalls das Innenrohr umschließen.
[0028] Auf die Abstandsleiste/n kann etwa auch dann verzichtet werden, wenn das Innenrohr
wellenförmig ausgestaltet ist. In Fig. 8 ist eine solche besondere Ausführungsform
dargestellt.
[0029] Hier setzt sich die Wellenform des Innenrohres 4 in Umfangsrichtung fort, während
Fig. 9 einen Stator darstellt, bei dem das Innenrohr 4 wellenförmig in axialer Richtung
verformt ist. Auch hier findet eine Umschließung des Innenrohres durch die Elastomermasse
statt. Die Wellenform könnte sich etwa auch schraubenförmig um die Längsachse des
Stators herum fortsetzen (hier nicht dargestellt).
1. Stator für eine Exzenterschneckenpumpe oder einen Exzenterschneckenmotor mit einem
Stator, der ein Außenrohr (1) mit einer Auskleidung (2) aus Gummi oder einem gummiähnlichen
Werkstoff und einen nach Art eines zwei- oder mehrgängigen Steilgewindes geformten
Hohlraum (3) zur Aufnahme eines starren, ebenfalls nach Art eines Steilgewindes geformten
Rotors aufweist, wobei das Steilgewinde des Stators jeweils einen Gang mehr aufweist
als das Steilgewinde des Rotors, dadurch gekennzeichnet, dass in der Auskleidung (2) ein mit Durchbrechungen (5) versehenes Innenrohr (4) angeordnet
ist.
2. Stator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Innenrohr (4) und dem Außenrohr (1) Abstandsleisten (6, 6', 6") angeordnet
sind.
3. Stator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandsleisten (6) im wesentlichen parallel zur Längsachse des Stators angeordnet
ist/sind.
4. Stator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere Abstandsleisten (6') wendelförmig um den Umfang des Innenrohrs (4)
herum und in Richtung seiner Längsachse verlaufend angeordnet ist/sind.
5. Stator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,d ass die Abstandsleisten (6") im wesentlichen in Umfangsrichtung des Stators verlaufen
und das Innenrohr (4) ringförmig umschließen.
6. Stator nach Anspruch 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandsleisten (6, 6', 6") aus Kunststoff, Elastomer und/oder Metall sind.
7. Stator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenrohr (4) wellenförmig ausgestaltet ist.
8. Stator nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenrohr (4) an seinen Stirnseiten mit dem Außenrohr (1) verschweißt ist.
9. Stator nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Außenrohr (1) und das Innenrohr (4) durch punktförmige Verschweißungen (9) miteinander
verbunden sind, wobei die Verschweißungen (9)in das Außenrohr (1) durchsetzenden Bohrungen
angebracht sind.
10. Stator nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Außenrohr (1) Durchbrechungen aufweist.
1. Stator for an eccentric spiral pump or an eccentric worm motor having a stator which
comprises an outer pipe (1) with a lining (2) made of rubber or a rubber-like material
and a hollow (3) formed in the manner of a dual- or multi-start coarse thread for
accommodating a rigid rotor also formed in the manner of a coarse thread, wherein
the coarse thread of the stator in each case comprises one start more than the coarse
thread of the rotor, characterised in that an inner pipe (4) provided with through holes (5) is arranged in the lining (2).
2. Stator according to Claim 1, characterised in that distance strips (6, 6', 6") are arranged between the inner pipe (4) and the outer
pipe (1).
3. Stator according to Claim 2, characterised in that the distance strips (6) is/are arranged substantially parallel to the longitudinal
axis of the stator.
4. Stator according to Claim 2, characterised in that one or a plurality of distance strips (6') is/are arranged in a helical manner around
the circumference of the inner pipe (4) and running in the direction of its longitudinal
axis.
5. Stator according to Claim 2, characterised in that the distance strips (6") run substantially in the circumferential direction of the
stator and enclose the inner pipe (4) in a circular manner.
6. Stator according to Claims 2 to 5, characterised in that the distance strips (6, 6', 6") are made of plastic, elastomer and/or metal.
7. Stator according to Claim 1, characterised in that the inner pipe (4) is designed in an undulating manner.
8. Stator according to any one of the preceding claims, characterised in that the inner pipe (4) is welded on its front sides to the outer pipe (1).
9. Stator according to any one of the preceding claims, characterised in that the outer pipe (1) and the inner pipe (4) are connected to each other by punctiform
welds (9), wherein the welds (9) are made into bores pushing through the outer pipe
(1).
10. Stator according to any one of the preceding claims, characterised in that the outer pipe (1) comprises through holes.
1. Stator pour pompe à vis excentrique ou pour moteur à vis excentrique avec un stator
qui présente un tube extérieur (1) avec un revêtement (2) en caoutchouc ou en un matériau
semblable au caoutchouc et une cavité (3) formée à la manière d'un filetage à pas
rapide, à deux filets ou plus, destinée à recevoir un rotor rigide formé également
à la manière d'un filetage à pas rapide, le filetage à pas rapide du rotor présentant
respectivement un filet de plus que le filetage à pas rapide du rotor, caractérisé en ce qu'un tube intérieur (4) pourvu de perforations (5) se trouve dans le revêtement (2).
2. Stator selon la revendication 1, caractérisé en ce que des entretoises (6, 6', 6") sont positionnées entre le tube intérieur (4) et le tube
extérieur (1).
3. Stator selon la revendication 2, caractérisé en ce que les entretoises (6) sont sensiblement parallèle(s) à l'axe longitudinal du stator.
4. Stator selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'une ou plusieurs entretoises (6') sont positionnées de manière hélicoïdale sur le
pourtour du tube intérieur (4) dans le sens longitudinal de celui-ci.
5. Stator selon la revendication 2, caractérisé en ce que les entretoises (6") sont sensiblement en périphérie du stator et entourent le tube
intérieur (4) de manière annulaire.
6. Stator selon les revendications 2 à 5, caractérisé en ce que les entretoises (6, 6', 6") sont en plastique, en élastomère et/ou en métal.
7. Stator selon la revendication 1, caractérisé en ce que le tube intérieur (4) est conformé de manière ondulée.
8. Stator selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le tube intérieur (4) est soudé au tube extérieur (1) au niveau de ses parois frontales.
9. Stator selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le tube extérieur (1) et le tube intérieur (4) sont reliés entre eux par des soudures
(9) en forme de points, les soudures (9) étant réalisées dans des perforations traversant
le tube extérieur (1).
10. Stator selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le tube extérieur (1) présente des perforations.
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