[0001] Die Erfindung richtet sich auf einen Einlegerahmen der im Obergriff des Anspruches
1 angegebenen Gattung, wie sie beispielsweise aus der
EP 1 050 251 A1 hervorgeht.
[0002] Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Bettenrahmen bzw. Einlegerahmen zur Auflage
von Matratzen, die mit unterschiedlich gestalteten Federleisten ausgebildet sind,
wobei es auch bekannt ist, die Federleiste selbst als Tragmittel für weitere, der
Federung in unterschiedlichen Stärken dienenden Elemente heranzuziehen. Solche Konstruktionen
zeigen beispielsweise die
EP 0 653 174 A oder die von der Anmelderin stammende
EP 1 099 397 A. Zum Stand der Technik zählen auch die
DE 20 59 369 B2,
DE 196 00 434 A1,
FR 2 801 183 A,
NL 1 000 224 C2,
US 3,663,055 A.
[0003] Ausgehend von einer derartigen Technologie ist es Aufgabe der Erfindung, einen Einlegerahmen
mit noch größerem Liegekomfort zu schaffen, insbesondere mit der Möglichkeit, die
unterschiedlichen Rahmenregionen, wie die Schulterzone oder die Beckenzone, leicht
und ggf. auch nachträglich anpassen zu können.
[0004] Mit einem Einlegerahmen der eingangs bezeichneten Art wird diese Aufgabe gemäß der
Erfindung dadurch gelöst, dass die Schaumkörper strukturierte Oberflächen aufweisen,
wobei die Schaumkörper zur Bildung von Noppen mit Längs- und Querrinnen versehen sind.
[0005] Derartige Schaumkörper lassen sich in unterschiedlichen Härten, Farben, insbesondere
aber Oberflächenstrukturen in einfacher Weise fertigen und können daher den jeweiligen
Liegekomfortwünschen angepasst werden.
[0006] An dieser Stelle sei bemerkt, dass die Federleisten selbst, wie im Stand der Technik
bekannt, sehr unterschiedlich gestaltet sein können, als querschnittlich im Wesentlichen
rechteckige Leisten, als Rundstäbe, als querschnittlich eckige oder polygone Profile,
auch als Hohlprofile u. dgl. mehr.
[0007] Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, wobei
es besonders zweckmäßig ist, wenn die Länge der Schaumkörper im Wesentlichen der Länge
der Federleisten entspricht, wie dies die Erfindung ebenfalls vorsieht.
[0008] Um ein leichteres Montieren zu ermöglichen, kann vorgesehen sein, dass beispielsweise
in der Unterseite eines derartigen Schaumkörpers drei T-förmige Aufnahmenuten als
Profile eingebracht sind, die in der Gebrauchslage drei nebeneinander liegende Federleisten
übergreifen, wobei die T-förmige Querschnittsform hier lediglich als Beispiel angegeben
ist.
[0009] Auch können die Schaumkörper speziell mit unterschiedlichen Höhen- und Tiefenbereichen
quer zu ihrer Ausdehnungsrichtung versehen sein, etwa derart, dass ein mittlerer,
erhöhter Bereich entsteht zur Auflage des Rückens einer schlafenden Person. Dreht
man sich in die Seitenlage, wird dann durch seitliche Täler im Schaumkörper diese
Seitenlage unterstützt, so dass es zur Stützung der Nackenwirbelsäule bei dieser Lage
kommt.
[0010] Der Schaumkörper kann eine Federleiste auch vollständig umschließen, insbesondere
dann, wenn die Federleiste als Rundstab ausgebildet und der Schaumkörper ebenfalls
zylindrisch gestaltet ist, wie dies die Erfindung auch vorsieht.
[0011] Wird eine derartige Gestaltung vorgesehen, ist es auch möglich, dass der Schaumkörper
als Doppelzylinder die Federleiste umgibt, die, wie oben schon erwähnt, auch eine
andere Querschnittsform aufweisen kann, wobei dann beispielsweise einer der Zylinder
als Hohlzylinder mit Gelfüllung ausgebildet sein kann, etwa der Zylinder, der der
Federleiste am nächsten liegt oder aber umgekehrt der außen liegende Zylinder.
[0012] Schließlich sieht die Erfindung auch vor, dass noch ein federndes Zwischenglied zwischen
Federleiste einerseits und Schaumkörper andererseits vorgesehen ist, etwa wenn die
Federleisten mit tellerartigen Stützflügeln versehen sind, wobei die Tellerflächen
der Stützflügel von dem Schaumkörper umgeben sind.
[0013] Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aufgrund der
nachfolgenden Beschreibung sowie anhand der Zeichnung. Diese zeigt in:
Fig. 1 eine Aufsicht auf einen erfindungsgemäßen Einlegerahmen,
Fig. 2 einen nicht erfindungsgemässen Schaumkörper in dreidimensionaler Darstellung,
Fig. 3 eine Seitenansicht gemäß Pfeil III in Fig. 2 auf den Schaumkörper,
Fig. 4 eine dreidimensionale Darstellung eines abgewandelten nicht erfindungsgemässen
Schaumkörpers,
Fig. 5 eine Seitenansicht auf den Schaumkörper gemäß Pfeil V in Fig. 4,
Fig. 6 und 7 erfindungsgemässe Schaumkörper in 3D-Darstellung,
Fig. 8 eine weitere nicht erfindungsgemässe Ausführungsform des Schaumkörpers,
Fig. 9 nicht erfindungsgemässe Schaumkörper in Rollenform und teilweise aufgeschnitten,
Fig. 10 ein weiterer nicht erfindungsgemäßer Schaumkörper in 3D-Darstellung,
Fig. 11 eine Seitenansicht des Schaumkörpers gemäss Fig. 10 ohne Tragelement sowie
in
Fig. 12 eine Seitenansicht des Schaumkörpers gemäß Fig. 10 mit Tragelement.
[0014] In Fig. 1 ist in Aufsicht ein nur vereinfacht dargestellter Einlegerahmen, allgemein
mit 1 bezeichnet, dargestellt, der in einen Bettrahmen einlegbar ist und auf den in
der Gebrauchslage eine Matratze aufgelegt wird.
[0015] Dieser Einlegerahmen 1 ist mit einer Vielzahl von z.B. zu Dreier-Einheiten zusammengefassten
Federleisten 2 ausgerüstet, wobei derartige Einheiten in unterschiedlichen Zonen von
allgemein mit 3 bezeichneten Schaumkörpern versehen sein können, wie dies in Fig.
1 angedeutet ist. Der in Fig. 1 obere Schaumkörper 3 kann dabei z.B. eine Schulterzone
4 bilden, der in der Mitte positionierte Schaumkörper 3a die mit 5 bezeichnete Beckenzone
des Einlegerahmens.
[0016] Die Federleisten 2 bilden mit den Schaumkörpern 3 und ggf. weiteren Elementen die
Matratzenfederung bzw. die Federelemente für die Matratze am Einlegerahmen 1.
[0017] Unterschiedliche Varianten entsprechender Schaumkörper sind in den folgenden Figuren
dargestellt:
[0018] Der in Fig. 2 räumlich dargestellte Schaumkörper 3 weist auf seiner Unterseite drei
Aufnahmeprofile 6 für nicht näher dargestellte etwa runde oder polygone Federleisten
auf, über die dieser Schaumkörper 3 geschoben oder von oben aufgeclipst werden kann.
Der Schaumkörper 3 ist so gestaltet, dass er in der Gebrauchslage mit seinen äußeren
Randbereichen, in Fig. 2 mit 3b bezeichnet, die Ränder des Einlegerahmens 1 übergreift,
wie dies vereinfacht in Fig. 1 dargestellt ist.
[0019] An dieser Stelle sei bemerkt, dass in der weiteren Beschreibung jeder Schaumkörper
das Bezugszeichen 3 trägt, unabhängig von seiner speziellen Gestaltung, lediglich
die unterschiedlichen Gestaltungselemente tragen zusätzliche Bezugszeichen.
[0020] Der Schaumkörper 3 gemäß Fig. 4 und 5 weist auf seiner Oberseite Längsrinnen 7 auf
und auf seiner Unterseite querschnittlich etwa T-förmig gestaltete Aufnahmeprofile
6a für die nicht näher dargestellten Federleisten.
[0021] In den Fig. 6 und 7 sind zwei erfindungsgemässe Schaumkörper 3 dargestellt, die aufgrund
des Einbringens von Längs- und Querrinnen eine noppenartige Oberfläche aufweisen,
etwa kegelstumpfförmige Noppen 8, wenn die eingebrachten Quer- und Längsrinnen eine
Seitenneigung aufweisen, oder löffelartige Noppen 9 (Fig. 7), wenn gerade Rinnen in
den Schaumkörper eingeschnitten werden.
[0022] In Fig. 8 ist ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel eines Schaumkörpers 3 dargestellt,
der in seiner Längserstreckung unterschiedliche Höhenbereiche aufweist, etwa erhöhte
Randbereiche 10 und einen ebenfalls erhöhten Mittelbereich 11, wobei der Mittelbereich
11 über gekrümmte Nebenbereiche 12 in die erhöhten Randbereiche 10 übergeht.
[0023] Ein anderes Ausführungsbeispiel der Schaumkörper zeigt Fig. 9. Hier sind zylindrische
Schaumkörper 3' wiedergegeben, wobei dort beispielsweise eine zylindrische Federleiste
2' vollständig von einem zylindrischen Schaumkörper umschlossen sein kann. Im Mittelteil
der Fig. 9 ist eine Gestaltung wiedergegeben, bei der die Federleiste 2' von zwei
Zylindern umgeben ist, die unterschiedlich gestaltet sein können, z.B. kann der Innenzylinder
13 mit einer Gel- oder Flüssigkeitsfüllung versehen sein und der äußere, mit 14 bezeichnete
Zylinder, aus einem geeigneten Kunststoffschaum gebildet sein. Die jeweilige Auslegung
kann aber auch umgekehrt sein, etwa innen ein Kunststoffschaumkörper, der außen von
einem zylindrischen, mit Gel gefüllten Körper umgeben ist.
[0024] In den Fig. 10 bis 12 ist ein weiteres abgewandeltes Ausführungsbeispiel eines Schaumkörpers
3 dargestellt, der auf seiner Unterseite spezielle, von unten eingebrachte Randkanäle
15 aufweist, die so gestaltet sind, dass sie tellerartige Federkörper 16 übergreifen
bzw. an diesen festgelegt werden können. Derartige Tellerkörper sind beispielsweise
dem eingangs genannten Stand der Technik zu entnehmen.
[0025] Natürlich sind die beschriebenen Ausführungsbeispiele noch in vielfacher Hinsicht
abzuändern, ohne den Grundgedanken zu verlassen. So können einzelne Federleisten,
die, wie im Beispiel der Fig. 12, mit Tellerkörpern bestückt sind, als Unterstützung
der erfindungsgemäßen Schaumkörper ebenso dienen, wie eine Mehrzahl von Federleisten
in den unterschiedlichsten Gestaltungen, etwa runde Federleisten, elliptische Federleisten,
querschnittlich etwa rechteckige Federleisten u. dgl. mehr.
1. Einlegerahmen (1) für die Auflage von Matratzen in Betten, der unterschiedliche Zonen,
wie Schulter- und Beckenzonen, aufweist, die insbesondere in ihrer Neigung und/oder
Höhe verstellbar sind, wobei der Einlegerahmen mit einer Mehrzahl von Federelemente
aufnehmenden Federleisten (2) ausgerüstet ist, wobei die Federelemente als auf oder
an den Federleisten (2) fixierte Schaumkörper (3) ausgebildet sind, wobei die Schaumkörper
(3) mit Aufnahmeprofilen (6) zum Um- oder Übergreifen der Federleisten (2) ausgerüstet
sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schaumkörper (3) strukturierte Oberflächen aufweisen, wobei die Schaumkörper
(3) zur Bildung von Noppen (8,9) mit Längs- und Querrinnen versehen sind.
2. Einlegerahmen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Länge der Schaumkörper im Wesentlichen der Länge der Federleisten entspricht.
3. Einlegerahmen nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Schaumkörper eine Federleiste (2') vollständig umschließt.
4. Einlegerahmen nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Schaumkörper (14) zylindrisch ausgebildet ist.
5. Einlegerahmen nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Schaumkörper als Doppelzylinder (13,14) die Federleiste (2") umgibt, wobei ein
Zylinder (13) als Hohlzylinder mit Gelfüllung ausgebildet ist.
6. Einlegerahmen nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Federleisten mit tellerartigen Stützflügeln (16) versehen sind, wobei die Tellerfläche
der Stützflügel von einem Schaumkörper umgeben ist.
1. An insert frame (1) for supporting mattresses in beds, which has different zones such
as shoulder and pelvic zones which are adjustable in particular in their inclination
and/or height, wherein the insert frame is provided with a plurality of spring slats
(2) receiving spring elements, wherein the spring elements are in the form of foam
bodies (3) fixed on or to the spring slats (2), wherein the foam bodies (3) are provided
with receiving profiles (6) for embracing or engaging over the spring slats (2),
characterised in that
the foam bodies (3) have structured surfaces, wherein the foam bodies (3) are provided
with longitudinal and transverse channels for forming knobs (8, 9).
2. An insert frame according to claim 1 characterised in that the length of the foam bodies substantially corresponds to the length of the spring
slats.
3. An insert frame according to claim 1 or claim 2 characterised in that the foam body completely embraces a spring slat (2').
4. An insert frame according to claim 3 characterised in that the foam body (14) is cylindrical.
5. An insert frame according to claim 4 characterised in that the foam body in the form of a double cylinder (13, 14) surrounds the spring slat
(2"), wherein a cylinder (13) is in the form of a hollow cylinder with a gel filling.
6. An insert frame according to one of the preceding claims characterised in that the spring slats are provided with plate-like support wings (16), wherein the plate
surface of the support wings is surrounded by a foam body.
1. Sommier (1) pour supporter des matelas dans des lits, qui présente différentes zones,
telle la zone épaule et la zone bassin, dont l'inclinaison et/ou la hauteur sont en
particulier réglables, le sommier étant muni d'une pluralité de lattes élastiques
(2) logeant des éléments ressorts, les éléments ressorts étant réalisés sous forme
de corps en mousse (3) fixés sur ou au niveau des lattes élastiques (2), les corps
en mousse (3) étant munis de profilés de réception (6) pour envelopper ou recouvrir
les lattes élastiques (2),
caractérisé en ce
que les corps en mousse (3) présentent des surfaces structurées, les corps en mousse
(3) étant pourvus de rainures longitudinales et transversales pour la formation de
plots (8, 9).
2. Sommier selon la revendication 1,
caractérisé en ce
que la longueur des corps en mousse correspond essentiellement à la longueur des lattes
élastiques.
3. Sommier selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce
que le corps en mousse entoure complètement une latte élastique (2').
4. Sommier selon la revendication 3,
caractérisé en ce
que le corps en mousse (14) est réalisé de manière cylindrique.
5. Sommier selon la revendication 4,
caractérisé en ce
que le corps en mousse entoure la latte élastique (2") sous forme de double cylindre
(13, 14), un cylindre (13) étant réalisé sous forme de cylindre creux rempli de gel.
6. Sommier selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que les lattes élastiques sont dotées d'ailes d'appui (16) de type assiette, la surface
en assiette des ailes d'appui étant entourée d'un corps en mousse.