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EP 1 734 300 A1 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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20.12.2006 Patentblatt 2006/51 |
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Anmeldetag: 13.06.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU MC NL PL PT RO SE SI
SK TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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AL BA HR LV MK YU |
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Anmelder: Engel, Hartmut S. |
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71634 Ludwigsburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Engel, Hartmut S.
71634 Ludwigsburg (DE)
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Vertreter: Manitz, Finsterwald & Partner GbR |
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Postfach 31 02 20 80102 München 80102 München (DE) |
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Bemerkungen: |
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Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 86 (2) EPÜ. |
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(57) Es wird eine Innenraumleuchte in Flachbauweise beschrieben, die im Wesentlichen gekennzeichnet
ist durch ein mittig und zwischen zwei Endteilen angeordnetes Trägerhohlprofil (1)
mit innen liegendem Aufnahmeraum (17) und außen liegenden Reflexionsflächen (18,19,20,21)
für zwei zum Trägerprofil (1) benachbart und dazu parallel verlaufende Leuchtstofflampen
(2,3) sowie beiderseits des Trägerprofils (1) vorgesehene, sich bis zur Seitenbegrenzung
der Leuchte erstreckende und durch die raumseitige Lichtaustrittsfläche (13) geschlossene
Lichtführungskammern (6,7), wobei die sich im Bereich des zentralen Trägerprofils
(1) gelegene maximale Höhe der Leuchte in Richtung der Leuchtenränder (11) etwa bis
auf die Dicke der die raumseitige Lichtaustrittsfläche (13) bildenden Komponenten
(8,9,10) vorzugsweise kontinuierlich abnimmt.
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Leuchte, insbesondere Innenraumleuchte in Flachbauweise
mit zumindest zwei mittensymmetrisch angeordneten, sich im Wesentlichen über die jeweilige
Leuchtenlänge erstreckenden, beidendig gesockelten Leuchtstofflampen sowie in tragenden
Gehäuseteilen gehalterten raum- und/oder deckenseitig gelegenen Lichtaustrittsflächen.
[0002] Leuchten dieser Art sind beispielsweise bekannt aus der
EP 1 338 845 A2 und der
DE 199 61 491 A1.
Bei diesen bekannten Leuchten sind die Leuchtstofflampen in randseitig gelegenen Gehäusebereichen
angeordnet und zwischen diesen zur Lampenaufnahme bestimmten seitlichen Gehäusebereichen
ist zumindest raumseitig eine Lichtabstrahlfläche ausgebildet, die eine spezielle
Prismengestaltung aufweist. Durch den Leuchtstofflampen zugeordnete Reflektoren wird
im Zusammenwirken mit der Prismenfläche versucht, eine möglichst gleichmäßige Leuchtdichte
an der Lichtabstrahlfläche zu erreichen.
Trotz des bei den bekannten Lösungen getroffenen konstruktiven Aufwands ist die erreichbare
Verringerung der Bauhöhe der Leuchte durchdie erforderliche Aufnahme der Leuchtstofflampen
in den seitlichen Gehäusebereichen begrenzt und außerdem lassen die erzielbare Beleuchtungsstärke
und Leuchtdichtenverteilung über die Lichtabstrahlfläche der Leuchte zu wünschen übrig.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es daher vor allem, die Leuchte sowohl unter technischen
als auch unter ästhetischen Aspekten so zu gestalten, dass sie im aufgehängten Zustand
ein extrem flaches Erscheinungsbild absolut minimierter Bauhöhe bietet und dabei gleichzeitig
sichergestellt wird, dass zumindest raumseitig eine weitestgehend gleichmäßig ausgeleuchtete,
blendungsbegrenzte Lichtabstrahlfläche für hohen Direktlichtanteil zur Verfügung steht,
die nur von schmalen, streifenförmigen Gehäusebereichen begrenzt oder zum Teil begrenzt
ist.
[0004] Gelöst wird diese Aufgabe nach der Erfindung im Wesentlichen durch ein mittig und
zwischen zwei Endteilen angeordnetes Trägerhohlprofil mit innen liegendem Aufnahmeraum
und außen liegenden Reflexionsflächen für zwei zum Trägerprofil benachbart und dazu
parallel verlaufende Leuchtstofflampen sowie beiderseits des Trägerprofils vorgesehene,
sich bis zur Seitenbegrenzung der Leuchte erstreckende und durch die raumseitige Lichtaustrittsfläche
geschlossene Lichtführungskammern, wobei die im Bereich des zentralen Trägerprofils
gelegene maximale Höhe der Leuchte in Richtung der Leuchtenränder etwa bis auf die
Dicke der die raumseitige Lichtaustrittsfläche bildenden Komponenten vorzugsweise
kontinuierlich abnimmt.
[0005] Durch die Verwendung eines zentral angeordneten Träger-Hohlprofils mit hoher Durchbiegungssteifigkeit,
das gleichzeitig als Multifunktionsprofil ausgebildet ist und bezüglich der benachbart
angeordneten Leuchtstofflampen definierte Reflexionsflächen aufweist, gelingt es in
Verbindung mit sich zum Randbereich der Leuchte hin in ihrer Höhe verringernden Lichtführungskammern,
sowohl randseitig eine minimale Bauhöhe zu erreichen als auch über die gesamte raumseitige
Lichtaustrittsfläche einen hohen Direktlichtanteil und gleichmäßige Lichtverteilung
zu erzielen.
[0006] Die raumseitige Lichtaustrittsfläche, welche die Lichtführungskammern nach unten
begrenzt, besteht in ihrem Aufbau, von der Raumseite her betrachtet, bevorzugt aus
einer Glas- oder einer entsprechenden Kunststoffplatte, einer Prismenplatte mit glasseitig
gelegenen, insbesondere pyramidenförmigen Prismenelementen und gegebenenfalls einer
sich daran anschließenden Diffusorfolie. Diese Lichtaustrittsfläche wird von den beiderseits
des Hohlprofils angeordneten Leuchtstofflampen durch das Zusammenwirken zwischen den
an dem Hohlprofil vorgesehenen Reflexionsflächen und den speziell gestalteten Lichtführungskammern
unter Erzielung eines hohen Direktlichtanteils sehr gleichmäßig über die gesamte Fläche
mit Licht beaufschlagt, wobei zu dieser Vergleichmäßigung der Lichtbeaufschlagung
der Lichtaustrittsfläche auch Diffusorstreifen beitragen, die unmittelbar unterhalb
der Leuchtstofflampen angeordnet sind.
[0007] Durch die Positionierung aller raumbeanspruchenden Komponenten im Mittelbereich der
Leuchte und die ausgeprägte Reduzierung der Leuchtenhöhe zu den Randseiten hin, befindet
sich der Mittelbereich der Leuchte im aufgehängten Zustand der Leuchte auch bei seitlicher
Sichtlinie praktisch stets im Sichtschatten, so dass von der Leuchte nur die raumseitige
Lichtaustrittsfläche mit den ungewöhnlich schmalen Randbereichen wahrgenommen wird,
was zu einem ästhetisch äußerst ansprechenden flachen Erscheinungsbild der Leuchte
führt.
[0008] Vorzugsweise erstreckt sich der mittig gelegene Bereich maximaler Höhe, in dem sich
das Trägerhohlprofil befindet, etwa über ein Viertel der Gesamtbreite der Leuchte,
und die Höhe der Randleisten bzw. Höhe des die Leuchte randseitig begrenzten Rahmens
beträgt weniger als 20% der maximalen Höhe der Leuchte. Diese geringe Randhöhe ist
im Wesentlichen vorgegeben durch die Materialstärke der zur Bildung der Lichtaustrittsfläche
verwendeten Komponenten.
[0009] Das mittensymmetrisch ausgebildete Multifunktionsträgerprofil besitzt der jeweiligen
Leuchtstofflampe zugewandt eine erste konkave Reflexionsfläche und eine sich daran
anschließende zweite konkave Reflexionsfläche. Die erste Reflexionsfläche ist dabei
so gerichtet, dass sie Licht insbesondere in die ihr zugeordnete Lichtführungskammer
und/oder zur Erzielung eines indirekten Lichtanteils zur Deckenseite richtet, während
die zweite Reflexionsfläche das auftreffende Licht vorwiegend in Richtung der raumseitigen
Lichtaustrittsfläche leitet bzw. über die Lichtaustrittsfläche verteilt.
[0010] Während der Innenraum des Trägerhohlprofils zur Aufnahme von Funktionskomponenten
wie z.B. einem Vorschaltgerät dient, ist bevorzugt die gesamte Außenfläche des Trägerprofils
als Reflexionsfläche genutzt, wobei das raumseitige, als Spitze ausgebildete Ende
dieses Hohlprofils unmittelbar benachbart der raumseitigen Lichtaustrittsfläche gelegen
ist, um alle Möglichkeiten zur Minimierung der Gesamthöhe der Leuchte zu nutzen.
[0011] Da eine erfindungsgemäße Leuchte eine Länge von mehr als 3 m besitzen kann, ist es
von Bedeutung, dass das verwendete Trägerprofil eine hohe Durchbiegungssteifigkeit
besitzt. Die erwünschte hohe Durchbiegungssteifigkeit wird durch die gewählte Querschnittsform
des Profils einerseits sowie andererseits dadurch erreicht, dass in das Hohlprofil
Abschnitte eines Versteifungsprofils eingeklipst werden können, die zu einer versteifenden
Mehrkammerstruktur führen. Außerdem ist die oben offene Seite des Trägerprofils durch
einen streifenförmigen Versteifungsdeckel verschließbar, so dass insgesamt eine ungewöhnlich
biegesteife Gesamtanordnung entsteht.
[0012] Die seitlich der jeweiligen Leuchtstofflampe gelegenen Lichtführungskammern bestehen
aus transparentem Material und sind bevorzugt über eine bodenseitige Verbindungswand
zu einem einteiligen Bauteil verbunden.
[0013] Da die raumseitige Direktlichtaustrittsfläche sowohl direkt von den Leuchtstofflampen
mit Licht beaufschlagt wird als auch eine indirekte Beaufschlagung über Reflexionslicht
erfolgt, besteht die Möglichkeit, durch Verwendung von reflektierenden und/oder streuenden
und/oder teildurchlässigen oder total reflektierenden Beschichtungen oder Folien und/oder
eingelegte oder integrierte lineare Prismenstrukturen gezielt eine jeweils optimale
Lichtverteilung zu realisieren, wobei Licht nicht nur über die raumseitige Lichtaustrittsfläche
gleichmäßig verteilbar ist, sondern auch ein frei wählbarer Anteil an Licht zur Deckenseite
geleitet werden kann.
[0014] Zu der jeweils gewünschten Lichtverteilung trägt auch der oberhalb der Leuchtstofflampen
gelegene Bereich zwischen dem Trägerprofil und den Lichtführungskammern bei, der durch
eine zumindest teilweise lichtdurchlässige und/oder zumindest teilweise reflektierende
und/oder streuende Abdeckung verschließbar ist, wobei zu diesem Zweck die Abdeckung
mit entsprechend geeigneten Folien, Beschichtungen oder Prismenstrukturen kombinierbar
ist. Die bevorzugt linearen und quer zur Längserstreckung der Leuchte verlaufenden
Prismenstrukturen können auch mit der Abdeckung integriert ausgebildet und insbesondere
außenseitig vorgesehen sein.
[0015] Die Aufhängung der jeweiligen Leuchte erfolgt über die beidendig vorgesehenen Endteile,
die mit dem Trägerprofil verschraubt sind, die Lampenfassungen tragen und außerdem
Formschlussverbindungen mit den übrigen Leuchtenkomponenten gewährleisten.
[0016] Eine bevorzugte Ausführungsform der Leuchte nach der Erfindung zeichnet sich dadurch
aus, dass einer vorgegebenen Lampen- und Trägerprofillänge mehrere in sich gleiche
Einzelmodule in Form eines Trägerrahmens für die Komponenten der Lichtaustrittsflächen
sowie für die Lichtleitkammern und gegebenenfalls weitere Abdeckorgane zugeordnet
sind, wobei die einzelnen Module über stabilisierende Koppelelemente miteinander verbindbar
sind, welche die Lichtaustrittsfläche raumseitig nach Art von Querstegen unterteilen.
[0017] Diese modulare Ausgestaltung führt nicht nur zu einem in sich besonders stabilen
Gesamtaufbau, sondern es wird auf diese Weise erreicht, dass Leuchten unterschiedlicher
Länge, die durch die verwendeten Leuchtstofflampen und das zugehörige Trägerprofil
vorgegeben ist, aus den Einzelmodulen aufgebaut werden können, wobei die Teilung der
Module an die gängigen Lampenlängen angepasst ist.
[0018] Eine problemlose Aneinanderreihung von Modulen ist dadurch gewährleistet, dass jeder
in sich geschlossen ausgebildete Trägerrahmen stirnseitig jeweils ein profiliertes,
zumindest zum Teil der Form der Lichtführungskammern angepasstes Rahmenstegteil aufweist
und jeweils zwei aneinandergrenzende Rahmenstegteile über ein Koppel-Stegteil form-
und kraftschlüssig miteinander verbindbar sind.
[0019] Alternativ zu der Verwendung eines in sich geschlossen ausgebildeten Trägerrahmens
in Verbindung mit den Einzelmodulen können die Einzelmodule auch jeweils gebildet
werden von zu einer Baueinheit zusammengefassten transparenten Lichtführungskammern,
an die stirnseitig ebenfalls transparente Anschlussstegteile angeformt sind. Aneinandergrenzende
Module werden unter Verwendung eines die raumseitige Lichtaustrittsfläche querstegartig
unterteilenden Koppel-Stegteils miteinander verbunden, wobei das Koppel-Stegteil form-
und kraftschlüssig mit den an den Lichtführungskammern vorgesehenen Rahmenstegteilen
befestigt, insbesondere verschraubt wird. Die Rahmenstegteile greifen dabei zur Gewährleistung
der Formschlussverbindung in entsprechende Ausnehmungen im Koppel-Stegteil ein, so
dass die sonst übliche Koppeldistanz entfallen kann. Da überdies die an die Lichtführungskammern
angeformten Rahmenstegteile transparent sind, sind in diesem Falle an der raumseitigen
Lichtaustrittsfläche nur die diese Lichtaustrittsfläche querstegartig unterteilenden
Koppel-Stegteile als nicht lichtdurchlässige Elemente sichtbar.
[0020] Die Randleisten können entweder als separate Elemente ausgebildet oder randseitig
einteilig an die lichtdurchlässige Platte angeformt sein, die die Lichtaustrittsfläche
raumseitig begrenzt. Die Randleisten können auch einteilig an die Lichtführungskammern
angeformt sein, wobei in diesem Falle die die Lichtaustrittsfläche bildenden Komponenten
seitlich in die diese Komponenten führenden Randleisten einzuschieben sind.
[0021] Diese Ausgestaltungen eröffnen insbesondere die Möglichkeit, im Falle separater Randleisten
unterschiedliche Arten von Randleisten, z.B. transparente oder unterschiedlich farbige
Randleisten zu verwenden, während bei direkt angeformten Randleisten diese im Regelfall
transparent sind, so dass die Leuchte randseitig keine lichtundurchlässige Begrenzung
aufweist. Bei den ohne in sich geschlossenen Rahmen ausgeführten Leuchten sind die
mit den Koppel-Stegteilen zu verbindenden Rahmenstegteile einteilig mit den Lichtführungskammern
ausgebildet und entsprechend diesen Kammern transparent. Dies führt in der raumseitigen
Ansicht der Leuchte dazu, dass als die Leuchte in Querrichtung unterteilende Stege
im Wesentlichen nur die die Rahmenstegteile formschlüssig aufnehmenden Koppel-Stegteile
sichtbar in Erscheinung treten.
[0022] Besonders vorteilhaft ist es im Rahmen der Erfindung, dass zur Schaffung von sich
zwischen zwei Endteilen erstreckenden Lichtbandanordnungen modular oder nicht modular
aufgebaute Einzelleuchten über beidseitig Fassungshalter für Leuchtstofflampen aufweisende
Zwischenträger miteinander verschraubbar sind, wobei diese vorzugsweise mit einer
Aufhängung verbundenen Zwischenträger an der raumseitigen Lichtaustrittsfläche Querstege
analog den Koppel-Stegteilen der Einzelmodule bilden.
[0023] Durch die auf diese Weise ermöglichte Aneinanderreihung von modular oder nicht modular
aufgebauten Einzelleuchten lassen sich in ästhetischer Hinsicht ungewöhnlich leicht
wirkende Lichtbänder mit hinsichtlich der sichtbaren Rahmenteile durchgängig gleichmäßiger
Struktur schaffen.
[0024] Weitere Einzelheiten der Erfindung werden nachfolgend anhand der Beschreibung von
Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert; in den Zeichnungen
zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Querschnittsansicht einer Leuchte nach der Erfindung,
- Fig. 2
- eine perspektivische Teilansicht einer ersten Ausführungsform der Erfindung,
- Fig. 3
- eine perspektivische Teilansicht einer zweiten Ausführungsform der Erfindung mit modularem
Aufbau,
- Fig. 4
- eine deckenseitige Ansicht der Leuchte nach Fig. 3, und
- Fig. 5
- eine raumseitige Ansicht der Leuchte nach Fig. 3, wobei in dieser Ansicht die raumseitige
Prismenplatte weggelassen ist.
[0025] Die Querschnittsansicht nach Fig. 1 zeigt eine bevorzugte Ausgestaltung des zentralen
Trägerhohlprofils 1, das zwischen zwei Leuchtstofflampen 2, 3 positioniert ist, welche
beidendig in Fassungen 4 aufgenommen sind, die an entsprechenden Leuchtenendteilen
5 angebracht sind. Die Wandungen des Trägerprofils 1 sind - von außen betrachtet -
konkav ausgebildet, wodurch das Trägerprofil zu einem Multifunktionsprofil wird, da
es nicht nur tragende Funktion und im Hinblick auf seinen Innenraum 17 Aufnahmefunktion
für Vorschaltgeräte und dergleichen besitzt, sondern seine Außenflächen gleichzeitig
als Reflexionsflächen genutzt sind, wozu gegebenenfalls eine entsprechende Beschichtung
oder Belegung mit reflektierenden Folien vorgesehen sein kann. Diese Ausgestaltung
als Multifunktionprofil gewährleistet, dass dieses Trägerprofil 1 und die zugehörigen
integrierten Elemente zwischen den zwei Leuchtstofflampen angeordnet werden können.
[0026] Auf jeder Seite des mittensymmetrisch ausgebildeten Trägerprofils 1 befinden sich
demgemäß eine erste Reflexionsfläche 18 bzw. 20, jeweils benachbart der zugehörigen
Leuchtstofflampe 2, 3, und eine zweite Reflexionsfläche 19 bzw. 21. Die Achsen der
jeweils ersten und zweiten Reflexionsflächen schließen zwischen sich beispielsweise
einen Winkel von etwa 90° ein. Die jeweiligen zweiten Reflexionsflächen 19, 21 sind
so gerichtet, dass das von ihnen reflektierte Licht über die raumseitig gelegene Lichtaustrittsfläche
13 verteilt wird.
[0027] Jeweils seitlich der beiden Leuchtstofflampen 2, 3 befinden sich im Querschnitt die
Form von etwa spitzwinkligen Dreiecken besitzende Lichtführungskammern 6, 7, die bevorzugt
zumindest im Wesentlichen aus transparentem Material bestehen, die Wahl eines vorgebbaren
Verlaufs der Deckwand 27 zulassen und über eine bodenseitige Verbindungswand 29 zu
einem einteiligen Bauteil zusammengefasst sind.
[0028] Raumseitig befindet sich unterhalb der Lichtführungskammern 6, 7 - sowie der sie
verbindenden Wand 29 - von der Raumseite her gesehen - eine Glas- oder entsprechend
transparente Kunststoffplatte 8, eine Prismenplatte 9 und eine sich jeweils daran
anschließende Diffusorfolie 10. Die Prismenplatte 9 dient zur Erzielung des geforderten
Ausblendeffekts, wobei die vorzugsweise pyramindenförmigen Prismen auf der Seite der
Glasplatte gelegen sind und diese Glasplatte damit gleichzeitig die Prismen vor Verschmutzung
schützt und eine glatte, leicht zu reinigende Außenfläche gewährleistet.
[0029] Aufgenommen sind die Komponenten 8, 9, 10 sowie die Lichtführungskammern 6, 7, 29
in einem Trägerrahmen 11, dessen für das Erscheinungsbild der Leuchte wesentliche
Höhe minimiert und praktisch nur durch die Materialstärken der die Lichtaustrittsfläche
13 bildende Komponenten 8, 9, 10 bestimmt ist.
Gehalten wird dieser Trägerrahmen 11 in den Endteilen 5 und im Falle eines im Einzelnen
noch zu erläuternden modularen Aufbaus der Leuchte in zusätzlichen Koppel-Stegteilen.
[0030] Zur Vergleichmäßigung der Leuchtdichte und zur Erzielung eines hohen Direktlichtanteils
an der raumseitigen Lichtaustrittsfläche 13 tragen nicht nur die speziell am Trägerprofil
vorgesehenen Reflexionsflächen bei, sondern auch unmittelbar unterhalb der Leuchtstoffröhren
2, 3 in entsprechenden Ausnehmungen der Verbindungswand 29 vorgesehene Diffusorstreifen
22 sowie an der Deckwand 27 der Lichtführungskammern 6, 7 bzw. der Abdeckung 23 je
nach Bedarf entweder innen- oder außenseitig vorgesehene Reflexions- und/oder Prismenflächen
26, wobei die Prismenflächen vorzugsweise linear strukturiert sind und die linearen
Prismenelemente quer zur Längsrichtung der Leuchte verlaufen. Die Prismen, die auch
in das jeweilige lichtdurchlässige Element integriert sein können, sind nach außen
gerichtet und durch eine geeignete Deckfläche abgedeckt, so dass nach außen hin stets
eine vor Verschmutzung schützende glatte Fläche vorliegt, die auch problemlos gereinigt
werden kann. Speziell können in diesem Zusammenhang Umkehrprismatikfolien Verwendung
finden, aber es ist anstelle der Verwendung entsprechender Folien auch möglich, die
Prismen integriert mit den jeweiligen transparenten Wandungen bzw. Wandungsbereichen
auszubilden.
[0031] Durch die Wahl der Lichtdurchlässigkeit der Deckwand 27 der Lichtführungskammern
6, 7 kann der Anteil des zur Decke hin gerichteten indirekten Lichtes ebenso beeinflusst
werden wie durch Wahl einer mehr oder weniger lichtdurchlässigen oder auch reflektierenden
Abdeckung 23 oberhalb der Leuchtstofflampen 2, 3. Dazu kann an der Innenseite dieser
Abdeckung 23 eine geeignete Folie 24 oder Prismenfolie oder eine integrierte Prismenstruktur
vorgesehen sein, so dass die im Einzelfall gewünschten deckenseitigen Lichtaustrittsflächen
14, 15 erhalten werden.
[0032] Die Aufhängung der Leuchte erfolgt über bevorzugt mit Seilen zusammenwirkenden Aufhängemitteln
12, die mit den Endteilen 5 verbunden werden können.
[0033] Es wurde bereits darauf hingewiesen, dass bezüglich des Trägerprofils 1 eine hohe
Durchbiegesteifigkeit gefordert wird, da Leuchten mit einer Länge von mehreren Metern
realisiert werden können und dazu entsprechend lange durchgehende Hohlprofile erforderlich
sind. Um die Durchbiegesteifigkeit zu erhöhen, sind in das Hohlprofil 1 Abschnitte
eines Versteifungsprofils 16 einschnappbar, die in Verbindung mit einem ebenfalls
einschnappbar ausgebildeten Versteifungsdeckel 25 zu einer Mehrkammerstruktur des
Profils führen, die sich durch besonders hohe Steifigkeit auszeichnet.
[0034] Der Fig. 1, die hinsichtlich der Relativabmessungen ein maßstabsgetreues Abbild einer
konkret ausgeführten erfindungsgemäßen Leuchte ist, lässt sich auch entnehmen, dass
der mittig gelegene Bereich maximaler Höhe sich etwa über ein Viertel der Gesamtbreite
der Leuchte erstreckt und dass die Höhe des randseitigen Rahmens 11 weniger als 20%
der maximalen Leuchtenhöhe beträgt. Im Hinblick auf die durch diese Abmessungsrelationen
erzielten Vorteile ist noch von Bedeutung, dass die Deckwand 27 der Lichtführungskammern
6, 7 seitlich in einen Randstreifen 28 übergeht, der auf den Komponenten der Lichtaustrittsfläche
13 aufliegt.
[0035] Auch dies trägt dazu bei, dass bei aufgehängter Leuchte unter den üblichen Betrachtungswinkeln
lediglich die Lichtaustrittsfläche 19 und der Trägerrahmen 11 von sehr geringer Höhe
sichtbar sind, während der gesamte darüber liegende Aufbau im Sichtschatten liegt
und damit die mittig gelegenen funktionellen Komponenten der Leuchte nicht störend
in Erscheinung treten.
[0036] Die perspektivische Teilansicht nach Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung,
bei der die bereits anhand der Fig. 1 erläuterten Komponenten verwendet sind und bei
der sich insbesondere auch die Lichtführungskammern 6, 7 mit ihren lichtdurchlässigen
Wandungen 27, 30 über die gesamte Länge der Leuchte erstrecken. Die Randleisten 11,
die aus transparentem oder farblich unterschiedlichem Material bestehen können, sind
mit den Endteilen 5 fest verbunden und nehmen die die Lichtaustrittsfläche 13 bildenden
flächigen Komponenten sowie den Randbereich der Deckwand 27 der Lichtführungskammern
6, 7 auf.
[0037] Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ist in der perspektivischen
Teilansicht nach Fig. 3 zu sehen. Es handelt sich dabei um eine Ausführungsform, bei
der die Leuchte aus untereinander identisch ausgebildeten Teilen modular aufgebaut
ist.
[0038] Auch bei dieser Ausführungsform ist ein über die Länge der Leuchte durchgehendes
Trägerhohlprofil 1 von der bereits beschriebenen Art verwendet, das sich zwischen
zwei Endteilen 5 erstreckt. Der Leuchtenaufbau besteht jedoch aus mehreren identischen
Einzelmodulen 33. Die Einzelmodule 33 können dabei in unterschiedlicher Weise ausgestaltet
sein. Nach einer ersten Ausgestaltung umfasst ein Einzelmodul 33 jeweils einen in
sich geschlossenen Trägerrahmen 11 für die Komponenten der Lichtaustrittsfläche 13
sowie für die wiederum bevorzugt zu einer Einheit zusammengefassten Lichtleitkammern
6, 7. Jeder der in sich geschlossen ausgebildeten Trägerrahmen 11 besitzt in diesem
Falle stirnseitig jeweils ein profiliertes, der Form der Lichtführungskammern 6, 7
etwa angepasstes Rahmenstegteil 31. Beim Aufbau der Leuchte werden jeweils zwei aneinandergrenzende
Rahmenstegteile 31 benachbarter Module 33 über ein Koppel-Stegteil 32 form- und kraftschlüssig
miteinander verbunden, wodurch insgesamt eine sehr stabile Gesamtanordnung entsteht.
Die Rahmenstegteile 31 und das jeweils dazwischen liegende Koppel-Stegteil 32 sind
an der raumseitigen Lichtaustrittsfläche 13 sichtbar und strukturieren damit diese
Lichtaustrittsfläche 13 zusammen mit den außen liegenden Rahmen-Randleisten. Das Ausmaß
der Sichtbarkeit der Rahmenstegteile 31 kann durch die Eingriffstiefe der Rahmenstegteile
in die sie formschlüssig aufnehmenden Koppel-Stegteile 32 vorgegeben werden.
[0039] Gemäß einer modifizierten und vereinfachten Ausführungsvariante sind die Rahmenstegteile
einteilig an die Stirnseiten der Lichtleitkammern 6, 7 angeformt und ebenfalls transparent
ausgebildet. Die Verbindung der einzelnen Module untereinander erfolgt wiederum jeweils
über ein Koppel-Stegteil, das mit den Rahmenstegteilen von aufeinander folgenden Modulen
wiederum form- und kraftschlüssig verbindbar.
[0040] Wenn die zur Halterung der die raumseitige Lichtaustrittsfläche bildenden Komponenten
erforderlichen Randleisten nicht direkt an die die Lichtführungskammern umfassende
Baueinheit angeformt sind oder wenn diese Randleisten nicht an die die Lichtaustrittsfläche
raumseitig begrenzende lichtdurchlässige Platte angeformt sind, können insbesondere
Randleisten aus unterschiedlichem Material und unterschiedlicher Farbgebung Verwendung
finden, wobei in diesem Falle die raumseitige Sichtfläche der Leuchte nur durch die
Randleisten und durch die Koppel-Stegteile strukturiert wird, da die transparenten,
mit den Lichtleitkammern einteilig ausgebildeten Rahmenstegteile nicht oder nur unwesentlich
in Erscheinung treten.
[0041] Nach einer weiteren Ausgestaltung können die Randleisten einteilig an die raumseitig
gelegene transparente Platte der Lichtaustrittsfläche angeformt sein, so dass sich
eine Lichtaustrittsfläche ergibt, die strukturell nur durch die von den Koppel-Stegteilen
herrührenden Querstege unterteilt ist.
[0042] Fig. 4 zeigt eine Ansicht einer Leuchte mit dem Grundaufbau nach Fig. 3 von der Deckenseite
her, während
Fig. 5 eine raumseitige Ansicht dieser Leuchte ohne raumseitige Prismatikfläche 9
zeigt und die gewünschte formale Unterteilung der Lichtaustrittsfläche 13 durch die
Querstege 31, 32 erkennen lässt.
[0043] In speziellen Anwendungsfällen, insbesondere in entsprechend großen Räumen werden
häufig so genannte Lichtbandanordnungen benötigt, und derartige Lichtbandanordnungen
können in besonders einfacher und wirksamer Weise ausgehend von der erfindungsgemäßen
Leuchte dadurch geschaffen werden, dass modular oder nicht modular aufgebaute Einzelleuchten
über beidseitig Fassungshalter für Leuchtstofflampen aufweisende Zwischenträger ohne
die sonst übliche Koppeldistanz praktisch nahtlos miteinander verschraubbar sind,
wobei diese vorzugsweise mit einer Aufhängung verbundenen Zwischenträger an der raumseitigen
Lichtaustrittsfläche Querstege analog den Doppel-Stegteilen der Einzelmodule bilden.
[0044] Auf diese Weise werden formal und strukturell einheitliche und auch großflächige
Lichtbänder realisiert, die sich sowohl in lichttechnischer Hinsicht aufgrund der
erzielbaren hohen und gleichmäßigen Leuchtdichte als auch in ästhetischer Hinsicht
durch ihr extrem flaches Erscheinungsbild auszeichnen.
Bezugszeichenliste
[0045]
- 1
- Trägerhohlprofil
- 2
- Leuchtstofflampe
- 3
- Leuchtstofflampe
- 4
- Fassungen
- 5
- Endteil
- 6
- Lichtführungskammer
- 7
- Lichtführungskammer
- 8
- Glasplatte
- 9
- Prismenplatte
- 10
- Diffusorfolie
- 11
- Trägerrahmen, Randleiste
- 12
- Aufhängung
- 13
- Lichtaustrittsfläche für Direktlicht
- 14
- Lichtaustrittsfläche für indirektes Licht
- 15
- Lichtaustrittsfläche für indirektes Licht
- 16
- Versteifungsprofil
- 17
- Aufnahmeraum
- 18
- erste Reflexionsfläche
- 19
- zweite Reflexionsfläche
- 20
- erste Reflexionsfläche
- 21
- zweite Reflexionsfläche
- 22
- Diffusorstreifen
- 23
- lichtdurchlässige Abdeckung
- 24
- Folie oder Prismenstruktur
- 25
- Versteifungsdeckel
- 26
- Reflektor- oder Prismenfläche
- 27
- Deckwand transparent
- 28
- Randstreifen
- 29
- Verbindungswand transparent
- 30
- Innenwand transparent
- 31
- Rahmenstegteil, Anschlussstegteil
- 32
- Koppel-Stegteil
- 33
- Einzelmodul
1. Leuchte, insbesondere Innenraumleuchte in Flachbauweise mit zumindest zwei mittensymmetrisch
angeordneten, sich im Wesentlichen über die jeweilige Leuchtenlänge erstreckenden,
beidendig gesockelten Leuchtstofflampen (2, 3) sowie in tragenden Gehäuseteilen gehalterten
raum- und/oder deckenseitig gelegenen Lichtaustrittsflächen,
gekennzeichnet durch
ein mittig und zwischen zwei Endteilen (5) angeordnetes Trägerhohlprofil (1) mit innen
liegendem Aufnahmeraum (17) und außen liegenden Reflexionsflächen (18, 19, 20, 21)
für zwei zum Trägerprofil (1) benachbart und dazu parallel verlaufende Leuchtstofflampen
(2, 3) sowie beiderseits des Trägerprofils (1) vorgesehene, sich bis zur Seitenbegrenzung
der Leuchte erstreckende und durch die raumseitige Lichtaustrittsfläche (13) geschlossene Lichtführungskammern (6, 7),
wobei die im Bereich des zentralen Trägerprofils (1) gelegene maximale Höhe der Leuchte
in Richtung der Leuchtenränder (11) etwa bis auf die Dicke der die raumseitige Lichtaustrittsfläche
(13) bildenden Komponenten (8, 9, 10) vorzugsweise kontinuierlich abnimmt.
2. Leuchte nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der mittig gelegene Bereich maximaler Höhe sich etwa über ein Viertel der Gesamtbreite
der Leuchte erstreckt.
3. Leuchte nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die die raumseitige Lichtaustrittsfläche (13) bildenden Komponenten (8, 9, 10) randseitig
in einem Rahmen (11) oder in Randleisten aufgenommen sind, dessen oder deren Höhe
kleiner 20% der maximalen Höhe der Leuchte ist.
4. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Deckwand (27) jeder Lichtführungskammer (6, 7) in einen an den Komponenten der
Lichtaustrittsfläche (13) anliegenden Randstreifen (28) übergeht, dessen Breite vorzugsweise
größer ist als die Höhe des Rahmens (11) oder der entsprechenden Randleisten.
5. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das mittensymmetrisch ausgebildete Trägerprofil (1) lampenseitig jeweils eine erste
konkave Reflexionsfläche (18, 20) und eine sich daran anschließende zweite konkave
Reflexionsfläche (19, 21) aufweist, wobei die erste Reflexionsfläche (18, 20) Licht
insbesondere in die ihr zugeordnete Lichtführungskammer (6, 7) und/oder zur Deckenseite
richtet und die zweite Reflexionsfläche (19, 2 1) Licht in Richtung der raumseitigen
Lichtaustrittsfläche (13) leitet.
6. Leuchte nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die jeweils zweiten Reflexionsflächen (19, 21) an einer unteren Spitze des Hohlprofils
(1) aneinandergrenzen und diese Spitze des Hohlprofils unmittelbar benachbart zu den
die raumseitige Lichtaustrittsfläche (13) bildenden Komponenten (8, 9, 10) gelegen
ist.
7. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zur Erhöhung der Verwindungssteifigkeit des Trägerprofils (1) Abschnitte eines Versteifungsprofils
(16) im Innenraum (17) des Trägerprofils (1) verrastbar sind.
8. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die beidseitig vorgesehenen Lichtführungskammern (6, 7) über eine bodenseitige Verbindungswand
(29) zu einem einteiligen Bauteil verbunden sind.
9. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass in der bodenseitigen Verbindungswand (29) in dem unterhalb der Leuchtstoffröhren
(2, 3) gelegenen Bereich jeweils eine Aufnahme für einen Diffusorstreifen (22) vorgesehen
ist.
10. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Wandungen der Lichtführungskammern (6, 7) und die Verbindungswand (29) lichtdurchlässig
und/oder in Teilbereichen zumindest zum Teil reflektierend und/oder lichtstreuend
ausgebildet sind, oder dass diese Wandungen mit variabel einsetzbaren Folien, Prismatikelementen
oder zumindest teilreflektierten Materialien kombinierbar sind und Prismatikflächen
auch in die Wandungen integriert sein können.
11. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der oberhalb der Leuchtstofflampen (2, 3) gelegene Bereich zwischen dem Trägerprofil
(1) und den Lichtführungskammern (6, 7) durch eine zumindest teilweise lichtdurchlässige
und/oder zumindest teilweise reflektierende und/oder streuende Abdeckung (23) verschließbar
ist.
12. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die die raumseitige Lichtaustrittsfläche (13) bildenden Komponenten von der Raumseite
her betrachtet aus einer Glas- oder transparenten Kunststoffplatte (8), einer Prismenplatte
(9) mit auf der Seite der Glas- oder Kunststoffplatte gelegenen Prismenelementen und
gegebenenfalls einer sich daran anschließenden Diffusorfolie (10) bestehen.
13. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die mit dem Trägerprofil (1) verschraubbaren und mit Aufhängemitteln (12) kuppelbaren
Endteile (5) Halte- und Befestigungselemente für Lampenfassungen (4), die Lichtführungskammern
(6, 7) sowie für Rahmen oder Randleisten (11) zur Aufnahme der die raumseitige Lichtaustrittsfläche
(13) bildenden Komponenten aufweisen.
14. Leuchte nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass einer vorgegebenen Lampen- und Trägerprofillänge mehrere in sich gleiche Einzelmodule
(33) in Form eines Trägerrahmens (11) für die Komponenten (8, 9, 10) der Lichtaustrittsflächen
(13) sowie für die Lichtleitkammern (6, 7) und gegebenenfalls weitere Abdeckorgane
(23,25) zugeordnet sind, wobei die einzelnen Module (33) über stabilisierende Koppelelemente
(31, 32) miteinander verbindbar sind, welche die Lichtaustrittsfläche (13) raumseitig
nach Art von Querstegen unterteilen.
15. Leuchte nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass jeder in sich geschlossen ausgebildete Trägerrahmen (11) stirnseitig jeweils ein
profiliertes, der Form der Lichtführungskammern (6, 7) angepasstes Rahmenstegteil
(31) aufweist und jeweils zwei aneinandergrenzende Rahmenstegteile (31) über ein Koppel-Stegteil
(32) form- und kraftschlüssig miteinander verbindbar sind.
16. Leuchte nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass einer vorgegebenen Lampen- und Trägerprofillänge mehrere in sich gleiche Einzelmodule
(33) zugeordnet sind, die jeweils gebildet werden von einer die Lichtführungskammern
(6, 7) enthaltenden Baueinheit aus transparentem Material mit stirnseitig angeformten
Anschlussstegteilen (31), einem mit jeweils zwei aneinandergrenzenden Anschlussstegteilen
(31) form- und kraftschlüssig verbindbaren, die raumseitige Lichtaustrittsfläche (13)
querstegartig unterteilenden Koppel-Stegteil (32), in den Endteilen (5) und den Koppel-Stegteilen
(32) gehalterten Randleisten (11), welche die seitlichen Ränder der Baueinheit (6,
7) und der Komponenten (8, 9, 10) der raumseitigen Lichtaustrittsfläche (13) umfassen,
sowie gegebenenfalls weiteren Abdeckorganen (23, 25).
17. Leuchte nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Randleisten (11) einteilig an die die Lichtaustrittsfläche (13) raumseitig begrenzende
lichtdurchlässige Platte (8) oder an die Lichtführungskammern (6, 7) angeformt sind.
18. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Ausmaß der raumseitigen Sichtbarkeit der Rahmenstegteile (31) durch die Eingriffstiefe
der Rahmenstegteile (31) in die sie formschlüssig aufnehmenden Koppel-Stegteile (32)
vorgebbar ist.
19. Leuchte nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zur Schaffung von sich zwischen zwei Endteilen (5) erstreckenden Lichtbandanordnungen
modular oder nicht modular aufgebaute Einzelleuchten über beidseitig Fassungshalter
für Leuchtstofflampen aufweisende Zwischenträger miteinander verschraubbar sind,
wobei diese vorzugsweise mit einer Aufhängung (12) verbundenen Zwischenträger an der
raumseitigen Lichtaustrittsfläche (13) Querstege analog den Koppel-Stegteilen (32)
der Einzelmodule (33) bilden.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 86(2) EPÜ.
1. Leuchte, insbesondere Innenraumleuchte in Flachbauweise mit zumindest zwei mittensymmetrisch
angeordneten, sich im Wesentlichen über die jeweilige Leuchtenlänge erstreckenden,
beidendig gesockelten Leuchtstofflampen (2, 3) sowie in tragenden Gehäuseteilen gehalterten
raum- und/oder deckenseitig gelegenen Lichtaustrittsflächen,
gekennzeichnet durch
ein mittig und zwischen zwei Endteilen (5) angeordnetes, eine hohe Durchbiegesteifigkeit
aufweisendes Trägerhohlprofil (1) mit innen liegendem Aufnahmeraum (17) und außen
liegenden konkaven Reflexionsflächen (18, 19, 20, 21) für zwei zum Trägerprofil (1)
benachbart und dazu parallel verlaufende Leuchtstofflampen (2, 3) sowie beiderseits
des Trägerprofils (1) vorgesehene, von Deck- und Innenwänden (7, 30) begrenzten, sich
bis zur Seitenbegrenzung der Leuchte erstreckende und durch die raumseitige Lichtaustrittsfläche (13) geschlossene Lichtführungskammern (6, 7),
wobei die im Bereich des zentralen Trägerprofils (1) gelegene maximale Höhe der Leuchte
in Richtung der Leuchtenränder (11) etwa bis auf die Dicke der die raumseitige Lichtaustrittsfläche
(13) bildenden lichtdurchlässigen Komponenten (8, 9, 10) vorzugsweise kontinuierlich
abnimmt.
2. Leuchte nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der mittig gelegene Bereich maximaler Höhe sich etwa über ein Viertel der Gesamtbreite
der Leuchte erstreckt.
3. Leuchte nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die die raumseitige Lichtaustrittsfläche (13) bildenden Komponenten (8, 9, 10) randseitig
in einem Rahmen (11) oder in Randleisten aufgenommen sind, dessen oder deren Höhe
kleiner 20% der maximalen Höhe der Leuchte ist.
4. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Deckwand (27) jeder Lichtführungskammer (6, 7) in einen an den Komponenten der
Lichtaustrittsfläche (13) anliegenden Randstreifen (28) übergeht, dessen Breite vorzugsweise
größer ist als die Höhe des Rahmens (11) oder der entsprechenden Randleisten.
5. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das mittensymmetrisch ausgebildete Trägerprofil (1) lampenseitig jeweils eine erste
konkave Reflexionsfläche (18, 20) und eine sich daran anschließende zweite konkave
Reflexionsfläche (19, 21) aufweist, wobei die erste Reflexionsfläche (18, 20) Licht
insbesondere in die ihr zugeordnete Lichtführungskammer (6, 7) und/oder zur Deckenseite
richtet und die zweite Reflexionsfläche (19, 21) Licht in Richtung der raumseitigen
Lichtaustrittsfläche (13) leitet.
6. Leuchte nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die jeweils zweiten Reflexionsflächen (19, 21) an einer unteren Spitze des Hohlprofils
(1) aneinandergrenzen und diese Spitze des Hohlprofils unmittelbar benachbart zu den
die raumseitige Lichtaustrittsfläche (13) bildenden Komponenten (8, 9, 10) gelegen
ist.
7. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zur Erhöhung der Verwindungssteifigkeit des Trägerprofils (1) Abschnitte eines Versteifungsprofils
(16) im Innenraum (17) des Trägerprofils (1) verrastbar sind.
8. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die beidseitig vorgesehenen Lichtführungskammern (6, 7) über eine bodenseitige Verbindungswand
(29) zu einem einteiligen Bauteil verbunden sind.
9. Leuchte nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass in der bodenseitigen Verbindungswand (29) in dem unterhalb der Leuchtstoffröhren
(2, 3) gelegenen Bereich jeweils eine Aufnahme für einen Diffusorstreifen (22) vorgesehen
ist.
10. Leuchte nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Wandungen der Lichtführungskammern (6, 7) und die Verbindungswand (29) lichtdurchlässig
und/oder in Teilbereichen zumindest zum Teil reflektierend und/oder lichtstreuend
ausgebildet sind, oder dass diese Wandungen mit variabel einsetzbaren Folien, Prismatikelementen
oder zumindest teilreflektierten Materialien kombinierbar sind und Prismatikflächen
auch in die Wandungen integriert sein können.
11. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der oberhalb der Leuchtstofflampen (2, 3) gelegene Bereich zwischen dem Trägerprofil
(1) und den Lichtführungskammern (6, 7) durch eine zumindest teilweise lichtdurchlässige
und/oder zumindest teilweise reflektierende und/oder streuende Abdeckung (23) verschließbar
ist.
12. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die die raumseitige Lichtaustrittsfläche (13) bildenden Komponenten von der Raumseite
her betrachtet aus einer Glas- oder transparenten Kunststoffplatte (8), einer Prismenplatte
(9) mit auf der Seite der Glas- oder Kunststoffplatte gelegenen Prismenelementen und
gegebenenfalls einer sich daran anschließenden Diffusorfolie (10) bestehen.
13. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die mit dem Trägerprofil (1) verschraubbaren und mit Aufhängemitteln (12) kuppelbaren
Endteile (5) Halte- und Befestigungselemente für Lampenfassungen (4), die Lichtführungskammern
(6, 7) sowie für Rahmen oder Randleisten (11) zur Aufnahme der die raumseitige Lichtaustrittsfläche
(13) bildenden Komponenten aufweisen.
14. Leuchte nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass einer vorgegebenen Lampen- und Trägerprofillänge mehrere in sich gleiche Einzelmodule
(33) in Form eines Trägerrahmens (11) für die Komponenten (8, 9, 10) der Lichtaustrittsflächen
(13) sowie für die Lichtleitkammern (6, 7) und gegebenenfalls weitere Abdeckorgane
(23,25) zugeordnet sind, wobei die einzelnen Module (33) über stabilisierende Koppelelemente
(31, 32) miteinander verbindbar sind, welche die Lichtaustrittsfläche (13) raumseitig
nach Art von Querstegen unterteilen.
15. Leuchte nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass jeder in sich geschlossen ausgebildete Trägerrahmen (11) stirnseitig jeweils ein
profiliertes, der Form der Lichtführungskammern (6, 7) angepasstes Rahmenstegteil
(31) aufweist und jeweils zwei aneinandergrenzende Rahmenstegteile (31) über ein Koppel-Stegteil
(32) form- und kraftschlüssig miteinander verbindbar sind.
16. Leuchte nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass einer vorgegebenen Lampen- und Trägerprofillänge mehrere in sich gleiche Einzelmodule
(33) zugeordnet sind, die jeweils gebildet werden von einer die Lichtführungskammern
(6, 7) enthaltenden Baueinheit aus transparentem Material mit stirnseitig angeformten
Anschlussstegteilen (31), einem mit jeweils zwei aneinandergrenzenden Anschlussstegteilen
(31) form- und kraftschlüssig verbindbaren, die raumseitige Lichtaustrittsfläche (13)
querstegartig unterteilenden Koppel-Stegteil (32), in den Endteilen (5) und den Koppel-Stegteilen
(32) gehalterten Randleisten (11), welche die seitlichen Ränder der Baueinheit (6,
7) und der Komponenten (8, 9, 10) der raumseitigen Lichtaustrittsfläche (13) umfassen,
sowie gegebenenfalls weiteren Abdeckorganen (23, 25).
17. Leuchte nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Randleisten (11) einteilig an die die Lichtaustrittsfläche (13) raumseitig begrenzende
lichtdurchlässige Platte (8) oder an die Lichtführungskammern (6, 7) angeformt sind.
18. Leuchte nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Ausmaß der raumseitigen Sichtbarkeit der Rahmenstegteile (31) durch die Eingriffstiefe
der Rahmenstegteile (31) in die sie formschlüssig aufnehmenden Koppel-Stegteile (32)
vorgebbar ist.
19. Leuchte nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass zur Schaffung von sich zwischen zwei Endteilen (5) erstreckenden Lichtbandanordnungen
modular oder nicht modular aufgebaute Einzelleuchten über beidseitig Fassungshalter
für Leuchtstofflampen aufweisende Zwischenträger miteinander verschraubbar sind,
wobei diese vorzugsweise mit einer Aufhängung (12) verbundenen Zwischenträger an der
raumseitigen Lichtaustrittsfläche (13) Querstege analog den Koppel-Stegteilen (32)
der Einzelmodule (33) bilden.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
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