[0001] Die Erfindung betrifft einen Mittelkontakt für eine Glühlampenfassung, gebildet aus
einem einstückigen Blechstanzteil, mit einem Anschlußabschnitt zum Anschluß eines
elektrischen Kabels und einem sich daran anschließenden, als biegeelastische Federzunge
ausgebildeten Kontaktabschnitt zur Kontaktierung einer von der Glühlampenfassung aufgenommenen
Glühlampe, wobei die Federzunge einen S-förmig ausgebildeten Grundkörper aufweist,
dessen dem Anschlußabschnitt gegenüberliegender Endbereich einen sich im wesentlichen
rechtwinklig zur Einsteckrichtung der Glühlampe in die Glühlampenfassung erstreckenden
Fortsatz trägt. Des weiteren betrifft die Erfindung eine Fassung für eine Glühlampe,
insbesondere für Glühlampen mit an einem Lampensockel angeordneten Bajonettstiften,
mit einem Gehäuse, in dem eine zum Festlegen des Lampensockels ausgelegte Kontakthülse
sowie ein Mittelkontakt zur Kontaktierung mit einem Bodenkontakt der Glühlampe angeordnet
sind.
[0003] Die
DE 297 05 866 beschreibt eine Fassung für Glühlampen, die über ein Gehäuse verfügt, in dem als
Massekontakt eine Kontakthülse einerseits und ein Mittelkontakt andererseits angeordnet
sind. Die Besonderheit der hier beschriebenen Ausführungsform liegt in der Ausgestaltung
des Mittelkontakts. Dieser ist als biegeelastische Federzunge ausgebildet und weist
eine im wesentlichen C-förmige Ausgestaltung auf. Die C-förmige Ausgestaltung des
Mittelkontakts hat sich in der Praxis durchaus bewährt, denn ein Vorteil dieser Ausführungsform
ist der geringe Platzbedarf in Querrichtung, das heißt quer zur Einsteckrichtung der
Glühlampe. Von Nachteil ist allerdings die durch die C-förmige Ausgestaltung der den
Mittelkontakt bildenden Federzunge bewirkte geringe Federwirkung in Einsteckrichtung
der Glühlampe, so daß ein elektrischer Kontakt zwischen Mittelkontakt einerseits und
Glühlampe andererseits nicht sichergestellt ist. Insbesondere deshalb nicht, weil
die Federzunge mit der Zeit ausleiert, was zu einem Nachlassen der für einen elektrischen
Kontakt mit der Glühlampe erforderlichen Federwirkung führt.
[0004] Um diesem Problem zu begegnen, ist es aus der
DE 694 09 592 T2 bereits bekannt, die den Mittelkontakt bildende Federzunge S-förmig auszubilden.
Dabei ist die S-förmige Federzunge aus zwei sich im wesentlichen rechtwinklig zur
Einsteckrichtung der Glühlampe in die Fassung erstreckenden Federschenkeln gebildet,
die durch einen dritten Federschenkel S-förmig miteinander verbunden sind. Zum Anschluß
eines elektrischen Kabels schließt sich an die S-förmig ausgebildete Federzunge ein
mehrfach abgewinkelter Kontaktstreifen an, der sich ausgehend von der Federzunge rechtwinklig
zu den beiden sich quer erstreckenden Federschenkeln verläuft.
[0005] Zwar bewirkt die S-förmig ausgebildete Federzunge nach der
DE 694 09 592 T2 eine gegenüber der C-förmig ausgebildeten Federzunge nach der
DE 297 05 866 verbesserte Federwirkung, doch benötigt die mit der
DE 694 09 592 T2 vorgeschlagene Bauform der Federzunge in nachteiliger Weise einen großen Bauraum,
da die gesamte Federzunge als solche bestimmungsgemäß quer zur Einsteckrichtung der
Glühlampe ausgelenkt wird, was eine Lampenfassung mit vergleichsweise großer Bauhöhe
und großem Durchmesser erforderlich macht. Folglich ist im Vergleich zu der von der
Lampenfassung aufzunehmenden Glühlampe die nach der
DE 694 09 592 T2 vorgeschlagene Lampenfassung in ihrer Bauform in nachteiliger Weise ausladend groß.
[0006] Gattungsgemäße Mittelkontakte sind aus der
DE 23 19 522 B2 und der
US 6,190 193 B1 bekannt. Aber auch die hier jeweils vorgeschlagenen Konstruktionen sind in nachteiliger
Weise ausladend groß ausgestaltet, so daß Verbesserungsbedarf besteht.
[0007] Die
DE 198 07 954 offenbart ein Mittelkontakt nach der Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0008] Ausgehend vom vorbeschriebenen Stand der Technik stellt sich deshalb die Erfindung
die
Aufgabe, unter Vermeidung der vorgenannten Nachteile einen Mittelkontakt für eine Glühlampenfassung
vorzuschlagen, der bei einer gleichzeitigen Sicherstellung eines elektrischen Kontakts
mit einer Glühlampe die Ausbildung einer in Bezug auf ihren Durchmesser verhältnismäßig
kleinen Glühlampenfassung ermöglicht. Zudem soll mit der Erfindung eine Fassung für
eine Glühlampe vorgeschlagen werden.
[0009] Zur
Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung ein Mittelkontakt vorgeschlagen, der dadurch
gekennzeichnet ist, daß der S-förmig ausgebildete Grundkörper einen ersten und einen
zweiten Federschenkel aufweist, die sich beide im wesentlichen parallel zur Erstreckungsrichtung
der Glühlampe in die Glühlampenfassung erstrecken.
[0010] Die den Mittelkontakt bildende Federzunge weist einen S-förmig ausgebildeten Grundkörper
auf. Hierdurch wird eine im Vergleich zur C-förmig ausgestalteten Federzunge nach
der
DE 297 05 866 verbesserte Federwirkung des Mittelkontakts erreicht. Dabei stellt die S-förmige
Ausgestaltung des Grundkörpers der Federzunge eine auch nach häufigem Gebrauch hinreichend
große Federkraft zur Verfügung, so daß stets gewährleistet ist, daß der Mittelkontakt
zur elektrischen Kontaktierung einer Glühlampe an diese angedrückt wird.
[0011] Der S-förmige Grundkörper trägt einen Fortsatz, welcher der Kontaktierung mit der
Glühlampe dient. Aufgrund der Anordnung dieses Fortsatzes ist es möglich, den S-förmig
ausgebildeten Grundkörper im Vergleich zur Ausgestaltung nach der
DE 694 09 592 T2 in Bezug auf die Einsteckrichtung der Glühlampe in die Glühlampenfassung um 90° verdreht
innerhalb der Glühlampenfassung anzuordnen, was einen verkleinerten Bauraum und damit
eine in ihrer Baugröße verkleinerte Glühlampenfassung in vorteilhafter Weise zur Folge
hat. Nach der Erfindung erstreckt sich der am S-förmig ausgebildeten Grundkörper angeordnete
Fortsatz im wesentlichen rechtwinklig zur Einsteckrichtung der Glühlampe in die Glühlampenfassung.
Er ist am Endbereich des Grundkörpers angeordnet, der dem Anschlußabschnitt gegenüber
liegt. Diese Ausgestaltungsform ermöglicht es, den S-förmig ausgebildeten Grundkörper
derart anzuordnen, daß sich im Unterschied zur Ausgestaltungsform nach der
DE 694 09 592 T2 die beiden durch einen dritten Federschenkel S-förmig miteinander verbundenen Federschenkel
nicht quer, sondern längs zur Einsteckrichtung der Glühlampe in die Glühlampenfassung
erstrecken. Bei gleichzeitiger Sicherstellung eines elektrischen Kontakts mit einer
Glühlampe wird so eine Ausgestaltungsform des Mittelkontakts bereitgestellt, die zur
Unterbringung innerhalb der Glühlampenfassung einen nur geringen Bauraum erfordert.
Ein nach der Erfindung ausgestalteter Mittelkontakt ermöglicht es also, die Glühlampenfassung
in ihrer Bauform entsprechend klein auszubilden.
[0012] Die Ausgestaltung des Mittelkontakts nach der Erfindung stellt eine platzsparende
Ausführungsform dar, und zwar unter gleichzeitiger Bereitstellung eines langen, in
Einsteckrichtung der Glühlampe in die Glühlampenfassung wirkenden Federweges, so daß
eine elektrische Kontaktierung einer in die Glühlampenfassung eingeführten Glühlampe
mit dem Mittelkontakt stets sichergestellt ist. Beim Einführen der Glühlampe in die
Glühlampenfassung wird der am Bodenkontakt der Glühlampe anliegende Mittelkontakt
über den S-förmig ausgebildeten Grundkörper der den Mittelkontakt bildenden Federzunge
nach unten gedrückt. Dabei sorgt die Rückstellkraft des federnden Mittelkontakts dafür,
daß die Glühlampe in ihrer arretierten Stellung innerhalb der Glühlampenfassung sicher
gehalten wird. Aufgrund des langen Federweges können ohne Funktionsstörungen auch
hohe Fertigungstoleranzen in der Länge des mit dem Mittelkontakt in Verbindung stehenden
Lampensockels akzeptiert werden.
[0013] Es ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß der S-förmig ausgebildete Grundkörper einen
ersten und einen zweiten Federschenkel aufweist, die sich beide im wesentlichen parallel
zur Einsteckrichtung der Glühlampe in die Glühlampenfassung erstrecken. Anders als
bei der Ausgestaltungsform nach der
DE 694 09 592 T2 verfügt der erfindungsgemäße Mittelkontakt also nicht über einen ersten und einen
zweiten Federschenkel, die sich im wesentlichen rechtwinklig zur Einsteckrichtung
der Glühlampe in die Glühlampenfassung erstrecken, so daß es für eine bestimmungsgemäße
Auslenkung des erfindungsgemäßen Mittelkontaktes eines im Vergleich zur Ausgestaltungssform
nach der
DE 694 09 592 T2 in vorteilhafter Weise verkleinerten Bauraumes bedarf. Insbesondere der Durchmesser
der Glühlampenfassung läßt sich nach der erfindungsgemäßen Ausgestaltungsform gegenüber
der Lösung nach der
DE 694 09 592 T2 verringern.
[0014] Nach der Erfindung erstreckt sich der erste Federschenkel ausgehend vom Anschlußabschnitt
entgegen der Einsteckrichtung der Glühlampe in die Glühlampenfassung, wohingegen der
zweite Federschenkel ausgehend vom Fortsatz in Richtung der Einsteckrichtung der Glühlampe
in die Glühlampenfassung verläuft. Nach dieser Ausgestaltungsform verlaufen der erste
Federschenkel und der zweite Federschenkel beabstandet zueinander in einer sich jeweils
parallel zur Einsteckrichtung der Glühlampe in die Glühlampenfassung erstreckenden
Ebene. Diese beiden Federschenkel sind mittels eines dritten Federschenkels zum erfindungsgemäßen
S-förmig ausgebildeten Grundkörper miteinander verbunden. Dabei verbindet der dritte
Federschenkel den Endbereich des ersten Federschenkels, der dem Anschlußabschnitt
des Mittelkontakts gegenüberliegt, mit dem Endbereich des zweiten Federschenkels,
der dem daran angeordneten Fortsatz gegenüberliegt. Auf diese Weise wird ein S-förmig
ausgebildeter Grundkörper geschaffen, der sich durch zwei Federschenkel auszeichnet,
die sich beide im wesentlichen parallel zur Einsteckrichtung der Glühlampe in die
Glühlampenfassung erstrecken.
[0015] Gemäß der Erfindung ist vorgesehen, daß die vom dritten und ersten Federschenkel
einerseits und vom dritten und zweiten Federschenkel andererseits jeweils eingeschlossenen
Winkel gleich groß sind. Hierdurch wird eine im Belastungsfall gleichförmige Auslenkung
der Federzunge bewirkt, so daß die Rückstellkraft des Mittelkontakts einen sicheren
elektrischen Kontakt mit dem Lampensockel der Glühlampe sicherstellt. Die von den
Federschenkeln jeweils eingeschlossenen Winkeln betragen zwischen 0° und 60°, vorzugsweise
zwischen 30° und 60°, mehr bevorzugt zwischen 40° und 50°.
[0016] Um ein zu starkes Durchbiegen der Federzunge, das heißt entweder des S-förmigen Grundkörpers
oder des daran angeordneten Fortsatzes beim Einsetzen der Glühlampe zu verhindern,
ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung eine insbesondere durch
Tiefziehen hergestellte Vertiefung zur Aufnahme des Bodenkontakts der Glühlampe am
Fortsatz ausgebildet. Diese Vertiefung ist in Entsprechung herkömmlicher Glühlampenbodenkontakte
vorzugsweise kegelförmig ausgebildet. Beim Einsetzen der Glühlampe in die Glühlampenfassung
kommt es somit nicht zu einer starken Durchbiegung der Federzunge, da der Bodenkontakt
der Glühlampe teilweise Aufnahme in dieser Vertiefung des Fortsatzes findet und eine
zusätzliche Zentrierung erhält. Zudem wird durch die kegelförmig ausgestaltete Vertiefung
eine gleichmäßig gute Kontaktierung der Glühlampe mit dem Mittelkontakt sichergestellt.
[0017] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist in der Mitte der Vertiefung eine Durchgangsbohrung
in dem Fortsatz der Federzunge ausgebildet. Diese Ausführungsform ist insbesondere
bei der Verwendung von Glühlampen mit einem am Bodenkontakt angeordneten ausgeprägten
Lotpunkt vorteilhaft, da dieser, die Baulänge der Glühlampe verlängernde Lotpunkt
teilweise in die Durchgangsbohrung eintritt und somit eine weitere Durchbiegung und
dadurch eine starke plastische Deformation der Federzunge vermieden wird.
[0018] Damit der Mittelkontakt einen sicheren Halt innerhalb der Glühlampenfassung findet,
wird mit der Erfindung weiterhin vorgeschlagen, daß der Mittelkontakt über Rasteinrichtungen
innerhalb der Glühlampenfassung festlegbar ist. Diese Rasteinrichtungen können in
vorteilhafter Weise als federelastische Fortsätze aus dem den Mittelkontakt bildenden,
einstückigen Blechstanzteil freigestanzt sein.
[0019] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist der am freien Ende des Mittelkontakts
ausgebildete Anschlußabschnitt zum Anschluß eines elektrischen Kabels als Crimp-Anschluß,
Schneidklemmkontakt, Flachsteckhülse oder Flachmesser ausgebildet. Fertigungstechnisch
ist diese Ausgestaltungsform sehr vorteilhaft, da es ohne zusätzliche Kontaktelemente
ermöglicht ist, einen direkten Anschluß eines elektrischen Kabels an den Mittelkontakt
zu ermöglichen.
[0020] Mit der Erfindung wird des weiteren vorgeschlagen eine Fassung für eine Glühlampe,
insbesondere für Glühlampen mit an einem Lampensockel angeordneten Bajonettstiften,
mit einem Gehäuse, in dem eine zum Festlegen des Lampensockels ausgelegte Kontakthülse
sowie ein Mittelkontakt zur Kontaktierung mit einem Bodenkontakt der Glühlampe angeordnet
sind, gekennzeichnet durch einen Mittelkontakt gemäß vorgenannter Merkmale.
[0021] Eine Fassung für eine Glühlampe mit einem Mittelkontakt der erfindungsgemäßen Art
zeichnet sich durch ihre kompakte Bauform aus, wie vorstehend beschrieben. Dabei ist
insbesondere von Vorteil, daß die Fassung einen im Vergleich zu der aus der
DE 694 09 592 T2 vorbekannten Lampenfassung verkleinerten Durchmesser aufweist.
[0022] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung trägt die Kontakthülse eine Rasteinrichtung,
die es ermöglicht, die Kontakthülse lagesicher innerhalb des Gehäuses der Lampenfassung
anzuordnen. Die Rasteinrichtung ist vorzugsweise als federelastischer Fortsatz ausgebildet,
und aus einem einstückigen Blechstanzteil, das die Kontakthülse bildet, freigestanzt.
[0023] Die Kontakthülse dient beispielsweise als Massekontakt und verfügt des weiteren über
einen einstückig ausgebildeten Anschlußabschnitt zum Anschluß eines elektrischen Kabels,
der als Crimp-Anschluß, Schneidklemmkontakt, Flachhülse oder Flachmesser ausgebildet
ist. Die einstückige Ausgestaltung ist insbesondere aus fertigungstechnischen Gründen
von Vorteil.
[0024] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß die Kontakthülse und
der Mittelkontakt von der der Einführseite für die Glühlampe gegenüberliegenden Seite
in das Gehäuse einsetzbar sind. Aufgrund dieser Ausgestaltungsform ist es möglich,
die beispielsweise über einen Crimp-Anschluß bereits mit elektrischen Kabeln verbundenen
Kontakte, d.h. den Mittelkontakt und die Kontakthülse, im kontaktierten Zustand in
das Fassungsgehäuse einzusetzen.
[0025] Um einen Kurzschluß-Kontakt zwischen dem Mittelkontakt und der Kontakthülse zu vermeiden,
kann im Inneren des Gehäuses eine einstückig mit dem Gehäuse ausgebildete Isolierzunge
angeordnet sein.
[0026] Besonders vorteilhaft ist es, wenn gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
die Kontakthülse als einstückiges Blechstanzteil ausgebildet ist.
[0027] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung anhand der Fign. Diese zeigen mit
- Fig. 1
- einen erfindungsgemäßen Mittelkontakt in Seitenansicht;
- Fig. 2
- den erfindungsgemäßen Mittelkontakt nach Fig. 1 in einer Draufsicht von vorn;
- Fig. 3
- den erfindungsgemäßen Mittelkontakt nach Fig. 1 in einer Draufsicht von hinten;
- Fig. 4
- einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Glühlampenfassung;
- Fig. 5
- eine schematische Teilansicht eines Bodenkontakts einer Glühlampe mit am Bodenkontakt
ausgeprägtem Lotpunkt und
- Fig. 6
- eine Darstellung gemäß Fig. 3, jedoch ohne ausgeprägten Lotpunkt.
[0028] Die Fign. 1 bis 3 zeigen den erfindungsgemäßen Mittelkontakt 1 in Alleinstellung,
wobei Fig. 1 eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Draufsicht in Blickrichtung 33 und Fig.
3 eine Draufsicht in Blickrichtung 34 darstellt. Fig. 4 zeigt in einem Längsschnitt
eine erfindungsgemäße Glühlampenfassung 2, die über einen mit der Erfindung vorgeschlagenen
Mittelkontakt 1 verfügt.
[0029] Der erfindungsgemäße Mittelkontakt 1 ist, wie insbesondere den Fign. 1 bis 3 zu entnehmen
ist, aus einem einstückigen Blechstanzteil gebildet und verfügt über einen Anschlußabschnitt
3 sowie einen Kontaktabschnitt 4. Der Anschlußabschnitt 3 dient zum Anschluß eines
in den Fign. nicht dargestellten elektrischen Kabels. Der Kontaktabschnitt 4 dient
zur Kontaktierung mit dem Bodenkontakt 26 einer in den Fign. 1 bis 3 gleichfalls nicht
dargestellten Glühlampe.
[0030] Der Bodenkontakt 26 einer in den Fign. 1 bis 3 nicht dargestellten Glühlampe ist
schematisch in den Fign. 5 und 6 gezeigt.
[0031] Die in Fig. 4 dargestellte Glühlampenfassung dient zur Aufnahme einer in dieser Fig.
nicht dargestellten Glühlampe, an deren Lampensockel 24 Bajonettstifte 25 zum Festlegen
der Glühlampe innerhalb der Glühlampenfassung 2 angeordnet sind. Die Fign. 5 und 6
lassen den Lampensockel 24 sowie die daran angeordneten Bajonettstifte 25 solcher
Glühlampen erkennen.
[0032] Wie aus diesen Fign. ersichtlich ist, trägt der Lampensockel 24 einen Bodenkontakt
26, der, wie im späteren noch erläutert werden wird, nach einem bestimmungsgemäßen
Einstecken der Glühlampe in die in Fig. 4 dargestellte Glühlampenfassung 2 mit dem
in der Glühlampenfassung 2 angeordneten Mittelkontakt 1 in elektrische Verbindung
tritt. Wie aus den Fign. 5 und 6 des weiteren ersichtlich ist, existieren prinzipiell
zwei unterschiedliche Ausgestaltungsformen von Bodenkontakten 26, nämlich zum einen
mit einem ausgeprägten Lotpunkt 27 versehene Bodenkontakte 26 - siehe Fig. 5 - und
Bodenkontakte 26 ohne ausgeprägten Lotpunkt 27 - siehe Fig. 6 - . Je nach Ausführungsform
des Bodenkontaktes 26 mit oder ohne ausgeprägten Lotpunkt 27 variiert die Gesamtlänge
der Glühlampe, da gemäß DIN 49640 der Abstand A zwischen der Oberkante des Bajonettstiftes
25 und der Unterkante des Bodenkontaktes 26 um 1,6 mm variieren darf.
[0033] Um eine Variation einschließlich etwaiger Fertigungstoleranzen des Abstandes A zwischen
der Oberkante der Bajonettstifte 25 und der Unterkante des Bodenkontaktes 26 ausgleichen
zu können, und zwar bei gleichzeitiger Sicherstellung der Ausbildung eines elektrischen
Kontakts zwischen dem Mittelkontakt 1 einerseits und dem Bodenkontakt 26 der Glühlampe
andererseits, ist der Kontaktabschnitt 4 des Mittelkontakts 1 als biegeelastische
Federzunge 5 ausgebildet, wie dies im weiteren anhand der Fign. 1 bis 3 beschrieben
ist.
[0034] Der Kontaktabschnitt 4 des Mittelkontakts 1 ist als biegeelastische Federzunge 5
ausgebildet und besteht aus einem Grundkörper 6 einerseits und einem Fortsatz 7 andererseits.
[0035] Der Grundkörper 6 ist S-förmig ausgebildet und verfügt über einen ersten und einen
zweiten Federschenkel 9 bzw. 10. Die beiden Federschenkel, das heißt der erste Federschenkel
9 und der zweite Federschenkel 10 erstrecken sich im wesentlichen parallel zur Einsteckrichtung
12 der Glühlampe in die Glühlampenfassung 2, wie insbesondere Fig. 1 erkennen läßt.
Dabei erstreckt sich der erste Federschenkel 9 ausgehend vom Anschlußabschnitt 3 entgegen
der Einsteckrichtung 12 der Glühlampe in die Glühlampenfassung 2, wohingegen der zweite
Federschenkel ausgehend vom Fortsatz 7 in Richtung der Einsteckrichtung 12 der Glühlampe
in die Glühlampenfassung 2 verläuft.
[0036] Wie aus Fig. 1 des weiteren ersichtlich ist, verfügt der S-förmig ausgebildete Grundkörper
über einen weiteren, dritten Federschenkel 11. Dieser dritte Federschenkel 11 verbindet
den ersten Federschenkel 9 mit dem zweiten Federschenkel 10. Auf diese Weise wird
eine S-förmig ausgebildete Anordnung der Federschenkel 9, 10 und 11 geschaffen, die
den S-förmig ausgebildeten Grundkörper bilden.
[0037] Wie aus Fig. 1 des weiteren ersichtlich ist, schließen der erste Federschenkel 9
und der dritte Federschenkel 11 einen Winkel α ein. Der zweite Federschenkel 10 und
der dritte Federschenkel 11 schließen einen Winkel β ein. Die Winkel α und β sind
gleich groß ausgebildet und weisen im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 eine Größe von
jeweils ca. 45° auf.
[0038] Der S-förmig ausgebildete Grundkörper 6 trägt an seinem dem Anschlußabschnitt 3 gegenüberliegenden
Endbereich einen sich im wesentlichen rechtwinklig zur Einsteckrichtung 12 der Glühlampe
in die Glühlampenfassung erstreckenden Fortsatz 7. Dieser Fortsatz 7 steht bei einem
Einstecken einer Glühlampe in die Glühlampenfassung mit dem Bodenkontakt 26 der Glühlampe
in elektrischer Verbindung.
[0039] Der Fortsatz 7 trägt auf seiner der in die Glühlampenfassung 2 eingesetzten Glühlampe
gegenüberliegenden Seite eine vorzugsweise kegelförmig ausgeformte Vertiefung 8. In
diese Vertiefung 8 greift der Bodenkontakt 26 einer in die Glühlampenfassung 2 eingesetzten
Glühlampe ein, so daß der Mittelkontakt 1 gegenüber der Glühlampenfassung 2 zentriert
ist.
[0040] Die in Fig. 4 dargestellte Glühlampenfassung 2 besteht aus einem Gehäuse 17, in welchem
eine Kontakthülse 18 und der in den Fign. 1 bis 3 separat dargestellte Mittelkontakt
1 zur elektrischen Kontaktierung einer in das Gehäuse 17 eingesetzten Glühlampe angeordnet
sind. Die als offene, rohrförmige Hülse ausgebildete Kontakthülse 18, die beispielsweise
als Massekontakt dient, ist mit Arretierungs-, das heißt Bajonettaufnahmen 23 versehen,
die zur Aufnahme der am Lampensockel 24 angeordneten Bajonettstifte 25 und somit zum
Festlegen der Glühlampe innerhalb des Gehäuses 17 dienen. Während der elektrische
Anschluß zwischen der Glühlampe und der Kontakthülse 18 automatisch beim Festlegen
der Glühlampe über das metallische Gehäuse des Lampensockels 24 erfolgt, ist es zur
Kontaktierung mit dem Mittelkontakt 1 notwendig, daß ein Bodenkontakt 26 der Glühlampe
mit dem Mittelkontakt 1 in Verbindung tritt. Wie schon anhand der Fign. 1 bis 3 ausgeführt,
ist der Mittelkontakt als einfache, aus einem einstückigen Blechstanzteil durch aufeinanderfolgende
Biege- und Stanzvorgänge geformte Federzunge 5 ausgebildet, die über einen Kontaktabschnitt
4 verfügt, der aus einem S-förmig ausgebildeten Grundkörper 6 und einem daran angeordneten
Fortsatz 7 gebildet ist. Für die Kontaktierung mit dem Bodenkontakt der Glühlampe
sorgt der Fortsatz 7 der Federzunge 5, der im Kontaktbereich mit der Glühlampe in
etwa rechtwinklig abgebogen ist, das heißt rechtwinklig zur Einsteckrichtung 12 der
Glühlampe in die Glühlampenfassung 2 verläuft, so daß der Kontaktbereich mit dem Bodenkontakt
26 in etwa waagerecht zum Bodenkontakt 26 verläuft. Aufgrund der Ausbildung des Mittelkontakts
1 als biegeelastische Federzunge 5 kann der Mittelkontakt 1 beim Einsetzen der Glühlampe
in die Fassung 2 in Einsteckrichtung 12 der Glühlampe in das Gehäuse 17 nach unten
gedrückt werden. Aufgrund der Rückstellkraft der Federzunge 5 wird die in die Bajonettaufnahmen
23 der Kontakthülse 18 eingesetzte Glühlampe mit ausreichender Anpreßkraft in dieser
arretierten Stellung gehalten.
[0041] Zur elektrischen Kontaktierung der Kontakthülse 18 sowie des Mittelkontakts 1 mit
einem in Fig. 4 nicht dargestellten elektrischen Kabel sind an den von der Glühlampe
fortweisenden freien Enden sowohl der Kontakthülse 18 als auch des Mittelkontakts
1 einstückige Anschlußabschnitte ausgebildet. Im dargestellten Ausführungsbeispiel
verfügen die Anschlußabschnitt über Crimp-Anschlüsse und weisen jeweils einen Crimpbereich
29 bzw. 31 sowie eine Halterung 30 bzw. 32 auf. Die elektrische Kontaktierung einer
in die Glühlampenfassung 2 eingesetzten Glühlampe erfolgt also zum einen über den
Mittelkontakt 1, der mit seinem Fortsatz 7 bzw. der daran ausgebildeten Vertiefung
8 am Bodenkontakt 26 einer Glühlampe anliegt sowie zum anderen über die Kontakthülse
18, die über den Kontaktbereich 28, der auch die Bajonettaufnahme 23 trägt, am Lampensockel
24 der Glühlampe anliegt
[0042] Zum Festlegen der Kontakthülse 18 sowie des Mittelkontakts 1 im Gehäuse 17 sind aus
den vorzugsweise als einstückige Blechstanzteile hergestellten Kontakten 18 bzw. 1
federelastische Rasteinrichtungen 13 bzw. 14 freigestanzt, die im montierten Zustand
der Glühlampenfassung 2 mit den im Inneren des Gehäuses 17 angeordneten Vorsprüngen
15 bzw. 16 einrastend zusammenwirken. Um die Kontakte 18 bzw. 1 wieder lösen zu können,
sind im Bereich der Rasteinrichtungen 13 bzw. 14 im Gehäuse 17 Öffnungen ausgebildet,
über die die Rasteinrichtungen 13 bzw. 14 wieder außer Eingriff mit den Vorsprüngen
15 bzw. 16 gebracht werden können, so daß die Kontakte 18 bzw. 1 wieder aus dem Gehäuse
17 der Glühlampenfassung 2 gezogen werden können.
[0043] Wie weiterhin aus Fig. 4 ersichtlich ist, kann das Gehäuse 17 im Inneren der Glühlampenfassung
eine einstückig mit dem Gehäuse 17 ausgebildete Isolationszunge 20 aufweisen, um einen
Kurzschluß-Kontakt zwischen dem Mittelkontakt 1 und der Kontakthülse 18 zu verhindern.
[0044] Die Montage einer in Fig. 4 dargestellten Glühlampenfassung sowie das Einsetzen einer
Glühlampe in eine solche Fassung 2 erfolgt folgendermaßen:
Zunächst werden die Kontakthülse 18 und der Mittelkontakt 1 jeweils aus einem einstückigen
Blechstanzteil durch aufeinanderfolgende Stanz- und Biegevorgänge hergestellt. Am
freien Ende der Kontakthülse 18 sowie des Mittelkontakts 1 werden zum Anschluß von
den in den Fign. nicht dargestellten elektrischen Kabeln im Zuge dieser Stanz- und
Biegevorgänge als Crimp-Anschlüsse ausgebildete Kontaktierelemente ausgebildet. Anschließend
werden an den Crimp-Anschlüssen sowohl der Kontakthülse 18 als auch des Mittelkontakts
1 die elektrischen Kabel festgelegt. Die somit jeweils mit einem elektrischen Kabel
verbundenen Kontakte 18 bzw. 1 werden nachfolgend von der Einsteckseite für die Glühlampe
gegenüberliegende Seite in das Gehäuse 17 der Fassung 2 so weit eingeschoben, bis
die Rasteinrichtungen 13 bzw. 14 die am Gehäuse 17 ausgebildeten Vorsprünge 15 bzw.
16 hintergreifen und unverrückbar im Gehäuse 17 festgelegt sind. Nach Beendigung dieser
Arbeitsschritte ist die Glühlampenfassung 2 fertig zur Aufnahme einer Glühlampe, wobei
es sich bei diesen Glühlampen sowohl um normale Glühdrahtlampen als auch über Halogen-Glühlampen
handeln kann.
[0045] Eine in die Glühlampenfassung 2 einzusetzende, mit Bajonettstiften 25 versehene Steck-Glühlampe
wird so in das Gehäuse 17 eingesetzt, so daß die am Lampensockel 24 der Glühlampe
ausgebildeten Bajonettstifte 25 in Einführkanälen der mit den Bajonettaufnahmen 23
versehenen Kontakthülse 18 Aufnahme finden. Dieses bloße Einsetzen der Glühlampe ohne
Druck endet in dem Moment, in dem der Bodenkontakt 26 der Glühlampe auf dem Mittelkontakt
1 aufliegt. Da es in dieser Stellung noch nicht möglich ist, die Glühlampe relativ
zur Kontakthülse 18 so zu verdrehen, daß die Bajonettstifte 25 in Hinterschneidungen
der Bajonettaufnahme 23 eintreten können, ist es zunächst notwendig, die Glühlampe
entgegen der Federkraft des Mittelkontakts 1 weiter in das Innere des Gehäuses 17
der Fassung 2 hineinzudrücken, und zwar bis es möglich ist, die Glühlampe so weit
relativ zur Kontakthülse 18 zu verdrehen, daß die Bajonettstifte 25 in die Hinterschneidungen
der Bajonettaufnahme 23 der Kontakthülse 18 Aufnahme finden. Durch die Rückstellkraft
der biegeelastischen Federzunge des Mittelkontakts 1 wird die Glühlampe entgegen der
Einsteckrichtung 12 vorgespannt sicher in den Hinterschneidungen der Bajonettaufnahme
23 gehalten.
[0046] Zum Herausnehmen der Glühlampe aus der Glühlampenfassung 2 ist es wiederum notwendig,
die Glühlampe entgegen der Federkraft des Mittelkontakts 1 in das Gehäuse 17 hineinzudrücken,
um die Bajonettstifte 25 außer Eingriff mit den Hinterschneidungen der Bajonettaufnahme
23 zu bringen.
[0047] Die Glühlampenfassung 2 selbst kann über außen am Gehäuse 17 angeordnete Verrastungen
19 in eine dafür vorgesehene Halterung eingebracht werden.
[0048] Von besonderem Vorteil der vorbeschriebenen Glühlampenfassung ist der Umstand, daß
der Mittelkontakt 1 einen S-förmig ausgebildeten Grundkörper 6 aufweist, dessen erster
Federschenkel 9 und zweiter Federschenkel 10 sich in Einsteckrichtung 12 der Glühlampe
in die Glühlampenfassung 2 erstrecken. Auf diese Weise wird eine besonders platzsparende
Anordnung des Mittelkontaktes 1 erreicht, was eine insgesamt kleine Bauform der Glühlampenfassung
2 ermöglicht. Darüber hinaus ist eine Glühlampenfassung 2, wie sie in Fig. 4 dargestellt
ist, einfach und kostengünstig herzustellen, da sowohl die Kontakthülse 18 als auch
der Mittelkontakt 1 als einfache einstückige Biegestanzteile ausgebildet sind.
Bezugszeichenliste
| 1 |
Mittelkontakt |
α |
Winkel |
| 2 |
Glühlampenfassung |
β |
Winkel |
| 3 |
Anschlußabschnitt |
A |
Abstand |
| 4 |
Kontaktabschnitt |
|
|
| 5 |
Federzunge |
|
|
| 6 |
Grundkörper |
|
|
| 7 |
Fortsatz |
|
|
| 8 |
Vertiefung |
|
|
| 9 |
erster Federschenkel |
|
|
| 10 |
zweiter Federschenkel |
|
|
| 11 |
dritter Federschenkel |
|
|
| 12 |
Einsteckrichtung |
|
|
| 13 |
Rasteinrichtung |
|
|
| 14 |
Rasteinrichtung |
|
|
| 15 |
Vorsprung |
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Vorsprung |
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Gehäuse |
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Kontakthülse |
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Verrastung |
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Isolierzunge |
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Bajonettaufnahme |
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Lampensockel |
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Bajonettstift |
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Bodenkontakt |
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Lotpunkt |
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Kontaktbereich |
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Crimpbereich |
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Halterung |
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Crimpbereich |
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Halterung |
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Blickrichtung |
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| 34 |
Blickrichtung |
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1. Mittelkontakt für eine Glühlampenfassung (2), gebildet aus einem einstückigen Blechstanzteil,
mit einem Anschlussabschnitt (3) zum Anschluss eines elektrischen Kabels und einem
sich daran anschließenden, als biegeelastische Federzunge (5) ausgebildeten Kontaktabschnitt
(4) zur Kontaktierung einer von der Glühlampenfassung (2) aufgenommenen Glühlampe,
wobei die Federzunge (5) einen S-förmig ausgebildeten Grundkörper (6) aufweist, dessen
dem Anschlussabschnitt (3) gegenüberliegender Endbereich einen sich im Wesentlichen
rechtwinklig zur Einsteckrichtung (12) der Glühlampe in die Glühlampenfassung (2)
erstreckenden Fortsatz (7) trägt, wobei
der S-förmig ausgebildete Grundkörper (6) aus drei Federschenkeln (9, 10, 11) besteht,
wobei sich ein erster und ein zweiter Federschenkel (9, 10) im Wesentlichen parallel
zur Einsteckrichtung (12) der Glühlampe in die Glühlampenfassung (2) erstrecken, und
der dritte Federschenkel (11) den ersten Federschenkel (9) mit dem zweiten Federschenkel
(10) verbindet, dadurch gekennzeichnet, dass die vom dritten und ersten Federschenkel (11, 9) einerseits und vom dritten und zweiten
Federschenkel (11, 10) andererseits jeweils eingeschlossenen Winkel (α, β) gleich
groß sind, wobei die von den Federschenkeln (9, 10, 11) jeweils eingeschlossenen Winkel
(α, β) zwischen 0° und 60° betragen.
2. Mittelkontakt nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich der erste Federschenkel (9) ausgehend vom Anschlussabschnitt (3) entgegen der
Einsteckrichtung (12) der Glühlampe in die Glühlampenfassung (2) erstreckt.
3. Mittelkontakt nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich der zweite Federschenkel (10) ausgehend vom Fortsatz (7) in Richtung der Einsteckrichtung
(12) der Glühlampe in die Glühlampenfassung (2) erstreckt.
4. Mittelkontakt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Fortsatz (7) eine vorzugsweise kegelförmige Vertiefung (8) aufweist.
5. Mittelkontakt nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der Mitte der Vertiefung (8) eine Durchgangsbohrung ausgebildet ist.
6. Mittelkontakt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Federschenkel eine Rasteinrichtung (13) trägt.
7. Mittelkontakt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlussabschnitt (3) als Crimp-Anschluss, Schneidklemmkontakt, Flachsteckhülse
oder Flachmesser ausgebildet ist.
8. Fassung für eine Glühlampe (2), insbesondere für Glühlampen mit an einem Lampensockel
(24) angeordneten Bajonettstiften (25), mit einem Gehäuse (17), in dem eine zum Festlegen
des Lampensockels (24) ausgelegte Kontakthülse (18) sowie ein Mittelkontakt (1) zur
Kontaktierung mit einem Bodenkontakt (26) der Glühlampe angeordnet sind, gekennzeichnet durch einen Mittelkontakt (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 7.
9. Fassung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakthülse (18) eine Rasteinrichtung (14) trägt.
10. Fassung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakthülse (18) einen Anschlussabschnitt zum Anschluss eines elektrischen Kabels
aufweist, der als Crimp-Anschluss, Schneidklemmkontakt, Flachhülse oder Flachmesser
ausgebildet ist.
11. Fassung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakthülse (18) und der Mittelkontakt (1) von der der Einführseite für die
Glühlampe gegenüberliegenden Seite in das Gehäuse (17) einsetzbar sind.
12. Fassung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Innenseite des Gehäuses (17) eine einstückig mit dem Gehäuse (17) ausgebildete
Isolierzunge (20) angeordnet ist.
13. Fassung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakthülse (18) aus einem einstückigen Blechstanzteil gebildet ist.
1. A central contact for a bulb socket (2), formed by a single-piece sheet metal stamping,
comprising a connection section (3) for the connection to an electric cable and a
contact section (4) which joins said connection section (3) and which is configured
as a flexible spring tongue (5) for contacting a bulb received by the bulb socket
(2), wherein the spring tongue (5) comprises an S-shaped base body, the end portion
of which opposite the connection section (3) carries an extension (7) which essentially
extends at right angles to the direction of insertion (12) of the bulb into the bulb
socket (2), wherein
the S-shaped base body (6) is composed of three contact tongues (9, 10, 11), wherein
a first and a second contact tongue (9, 10) essentially extend in parallel to the
direction of insertion (12) of the bulb into the bulb socket (2), and the third contact
tongue (11) connects the first contact tongue (9) to the second contact tongue (10),
characterized in that the angles (α, β) which are respectively formed by the third and first contact tongues
(11, 9), on the one hand, and by the third and second contact tongues (11, 10), on
the other hand, are equal in size, wherein the angles (α, β) which are respectively
formed by the contact tongues (9, 10, 11) are comprised between 0° and 60°.
2. A central contact according to claim 2, characterized in that the first contact tongue (9) extends from the connection section (3) in the opposite
direction of the direction of insertion (12) of the bulb into the bulb socket (2).
3. A central contact according to claim 1 or 2, characterized in that the second contact tongue (10) extends from the extension (7) into the direction
of insertion (12) of the bulb into the bulb socket (2).
4. A central contact according to one of the preceding claims, characterized in that the extension (7) comprises a preferably conical recess (8).
5. A central contact according to claim 4, characterized in that a through bore is formed in the centre of the recess (8).
6. A central contact according to one of the preceding claims, characterized in that the first contact tongue carries a snap-in device (13).
7. A central contact according to one of the preceding claims, characterized in that the connection section (3) is configured as a crimp connector, an insulation displacement
contact, a blade receptacle or a flat blade.
8. A socket for a bulb (2), in particular for bulbs comprising bayonet pins (25) arranged
on a lamp socket (24), comprising a housing (17) in which a contact sleeve (18) designed
for fixing the lamp socket (24) as well as a central contact (1) for contacting a
bottom contact (26) of the bulb are arranged, characterized by a central contact (1) according to one of the preceding claims 1 through 7.
9. A socket according to claim 8, characterized in that the contact sleeve (18) carries a snap-in device (14).
10. A socket according to claim 8 or 9, characterized in that the contact sleeve (18) comprises a connection section for the connection to an electric
cable, which connection section is configured as a a crimp connector, an insulation
displacement contact, a blade receptacle or a flat blade.
11. A socket according to one of the preceding claims 8 through 10, characterized in that the contact sleeve (18) and the central contact (1) can be inserted into the housing
(17) from the side opposite the insertion side of the bulb.
12. A socket according to one of the preceding claims 8 through 11, characterized in that an insulation tongue (20) which is formed integrally with the housing (17) is arranged
on the inner side of the housing (17).
13. A socket according to one of the preceding claims 8 through 12, characterized in that the contact sleeve (18) is formed by a single-piece sheet metal stamping.
1. Contact central pour une douille de lampe (2), formé par une pièce en tôle découpée
d'un seul tenant, comprenant une section de raccordement (3) destinée au raccordement
à un câble électrique et une section de contact (4) qui se joint à la section de raccordement
(3) et qui est configurée comme une languette élastique en flexion (5) pour contacter
une ampoule reçue par la douille de lampe (2), la languette élastique (5) comprenant
un corps de base (6) en forme de S, dont la partie d'extrémité opposée à la section
de raccordement (3) porte un prolongement (7) qui s'étend essentiellement à angle
droit à la direction d'insertion (12) de l'ampoule dans la douille de lampe (2), dans
lequel
le corps de base (6) en forme de S est composé de trois branches de ressort (9, 10,
11), une première et une deuxième branche de ressort (9, 10) s'étendant essentiellement
en parallèle avec la direction d'insertion (12) de l'ampoule dans la douille de lampe
(2) et la troisième branche de ressort (11) reliant la première branche de ressort
(9) à la deuxième branche de ressort (10), caractérisé en ce que les angles (α, β) qui sont respectivement formés par la troisième et la première
branche de ressort (11, 9), d'une part, et par la troisième et la deuxième branche
de ressort (11, 10), d'autre part, ont la même valeur, les angles (α, β) respectivement
formés par des branches de ressort (9, 10, 11) étant compris entre 0° et 60°.
2. Contact central selon la revendication 2, caractérisé en ce que la première branche de ressort (9) s'étend à partir de la section de raccordement
(3) dans le sens opposé à celui de la direction d'insertion (12) de l'ampoule dans
la douille de lampe (2).
3. Contact central selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé en ce que la deuxième branche de ressort (10) s'étend à partir de l'extension (7) dans le sens
de la direction d'insertion (12) de l'ampoule dans la douille de lampe (2).
4. Contact central selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'extension (7) comprend un évidement (8) de préférence sous forme conique.
5. Contact central selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'un perçage traversant est formé au centre de l'évidement (8).
6. Contact central selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la première branche de ressort porte un dispositif d'encliquetage (13).
7. Contact central selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la section de raccordement (3) est configurée comme un raccordement serti, un contact
à déplacement d'isolation, une cosse de câble à pointe plate ou un couteau plat.
8. Douille pour une ampoule (2), notamment pour des ampoules comprenant des chevilles
à baïonnette (25) disposées sur un culot de lampe (24), comprenant un boîtier (17),
dans lequel une douille de contact (18) configuré pour fixer le culot de lampe (24)
ainsi qu'un contact central (1) pour contacter un contact inférieur de l'ampoule sont
disposés, caractérisé par un contact central (1) selon l'une des revendications précédentes 1 à 7.
9. Douille selon la revendication 8, caractérisé en ce que la douille de contact (18) porte un dispositif d'encliquetage (14).
10. Douille selon la revendication 8 ou la revendication 9, caractérisé en ce que la douille de contact (18) comprend une section de raccordement destinée au raccordement
à un câble électrique, laquelle section est configurée comme un raccordement serti,
un contact à déplacement d'isolation, une cosse de câble à pointe plate ou un couteau
plat.
11. Douille selon l'une des revendications précédentes 8 à 10, caractérisé en ce que la douille de contact (18) et le contact central (1) sont susceptibles d'être insérés
dans le boîtier (17) par le côté opposé au côté d'insertion de l'ampoule.
12. Douille selon l'une des revendications 8 à 11, caractérisé en ce qu'une languette d'isolation (20) solidaire du boîtier (17) est disposée du côté intérieur
du boîtier (17).
13. Douille selon l'une des revendications précédentes 8 à 12, caractérisé en ce que la douille de contact (18) est formée par une pièce en tôle découpée d'un seul tenant.