(19)
(11) EP 1 734 845 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
05.12.2012  Patentblatt  2012/49

(21) Anmeldenummer: 04727887.4

(22) Anmeldetag:  16.04.2004
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A47B 57/40(2006.01)
A47B 96/14(2006.01)
A47B 91/02(2006.01)
A47B 47/02(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2004/004024
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2005/110154 (24.11.2005 Gazette  2005/47)

(54)

REGALSYSTEM ZUR LAGERUNG UND ARCHIVIERUNG VON GEGENSTÄNDEN

SHELF SYSTEM FOR STORING AND ARCHIVING OBJECTS

SYSTEME D'ETAGERES POUR LE STOCKAGE ET L'ARCHIVAGE D'OBJETS


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
27.12.2006  Patentblatt  2006/52

(73) Patentinhaber: Irega AG
4528 Zuchwil (CH)

(72) Erfinder:
  • SCHOLZ, Gottfried
    65719 Hofheim-Langenhain (DE)

(74) Vertreter: Aue, Hans-Peter 
Patentanwälte Becker & Aue Tannenring 79
65207 Wiesbaden
65207 Wiesbaden (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 10 148 174
GB-A- 1 168 595
FR-A- 2 725 350
US-A- 3 057 483
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Regalsystem zur Lagerung und Archivierung von Gegenständen, bestehend aus mindestens einem Regal mit rechteckigem Grundriss, an dessen Eckpunkten vertikale Längspfosten T-förmigen Querschnitts angeordnet sind, wobei zwischen jeweils zwei stirnseitigen Längspfosten horizontale taschenartige Traversen zur Befestigung von zumindest Auflageboards anbringbar sind, die festgepresst zwischen der Traverse und den diese tragenden Längspfosten des Regals gegen Anheben des Auflageboards verklemmbar sind, und die Längspfosten rasterartig angeordnete Aussparungen zur Aufnahme von abwärts gerichteten Hakenpaaren der Traversen sowie rasterartig zueinander beabstandete schlitzartige Ausnehmungen zur Aufnahme von zusätzlichen Regalteilen aufweisen.

    [0002] Es sind eine Vielzahl von Regalen bzw. Regalsystemen bekannt, deren Einzelteile, wie Längspfosten, Seitenleitern bzw. Traversen und Auflageboards durch unterschiedliche Befestigungsarten miteinander verbunden sind. Solche Regale weisen in der Regel mehrere Längspfosten an den Regaleckpunkten auf, an denen in bestimmten vertikalen Abständen ein oder mehrere waagerechte Auflageboards befestigt sind, auf denen Gegenstände und/oder Schüttgut gelagert wird.

    [0003] Nachteilig bei solchen Regalen bzw. Regalsystemen ist, dass diese in Abhängigkeit von der Verbindungsart, etwa durch Schweißen oder Verkleben nicht mehr zerlegt oder Bedürfnissen des Benutzers angepasst werden können. Dadurch weisen diese Regale bzw. Regalsysteme zwar eine hohe Stabilität auf, jedoch ist eine Variation der Größe und Anzahl der Auflageboards im Regal bzw. Regalsystem stark begrenzt. Weiterhin sind diese Regale bzw. Regalsysteme auch auf Grund ihres durch die feste Verbindung benötigten Platzvolumens nur schwer transportierbar.

    [0004] Darüber hinaus sind eine Vielzahl von Stecksystemen für Regale bekannt, bei denen die Regalteile, wie Auflageboards, Längspfosten, Traversen usw. zum Beispiel durch Nut-Feder-Verbindungen verbunden werden. Bei manchen Systemen werden die Auflageboards einfach auf Stege oder Stifte an den Traversen aufgelegt. Dies führt aber zu einer hohen Instabilität des Regalsystems. Verschraubte oder durch spezielle Verbindungselemente verbundene Regale bzw. Regalsysteme sind nur mit großem Aufwand montierbar oder demontierbar, so dass die damit befassten Personen Auf- bzw. Abbauprobleme haben. Des Weiteren sind oft kompliziert gestaltete Verbindungselemente zum Verbinden des Auflageboards erforderlich, die fertigungstechnisch schwierig herzustellen sind.

    [0005] Aus der DE 101 48 174 A1 und der DE 101 60 364 A1 ist ein Regalsystem bekannt, bestehend aus mindestens einem Regal, bei dem zwischen jeweils zwei stirnseitigen Längspfosten taschenartige Traversen zur Befestigung von Auflageboards angebracht sind. Die Längspfosten weisen Aussparungen zur Aufnahme von vertikal und horizontal beabstandeten und abwärts gerichteten Paaren von Haken an den Traversen auf. Dabei ist eine abwärts gerichtete Stirnseitenlasche des Auflageboards festgepresst zwischen der Traverse und den diese tragenden Längspfosten des Regals gegen Anheben des Auflagebords verklemmbar. In die Aufnahmetasche der Traverse sind neben Auflageboards auch Einhängeteile einsetzbar, die nur durch die Aufnahmetaschen selbstklemmend gehaltert sind.

    [0006] Damit wird ein Regalsystem realisiert, dass vollständig ohne Schraub-, Schweiß- oder dergleichen Verbindungen auskommt und leicht aufzubauen ist. Dennoch ist das Regalsystem nicht für alle Anwendungsfälle stabil genug. Beispielsweise bei sehr hohen, sehr breiten oder sehr tiefen Regalen oder wenn die Regale mit schweren aufzubewahrenden Gegenständen belastet wird, insbesondere bei industrieller Anwendung, wird das Regal zunehmend instabil. Ferner fehlt es an Mitteln, um spezifische Gegenstände aufzubewahren, wie Fahrzeugreifen, Hängehefter und andere große, schwere und/oder sperrige Gegenstände, die spezielle Halte- bzw. Trageteile am Regal benötigen. Der Lagerungsvielfalt der aufzubewahrenden Gegenstände sind also Grenzen gesetzt.

    [0007] Weiterhin ist aus der FR 2,725,350 A1 ein Regal bekannt, bei dem die Traversen als U-Profilrahmen ausgebildet sind. In diese sind unter Einhaltung von Abständen mehrere horizontale Längsstreben eingesteckt. Des Weiteren sind in den Seitenflächen des Mittelschenkels jedes Längspfostens rasterartig angeordnete Aussparungen zur Aufnahme von abwärts gerichteten Hakenpaaren der U-profilförmigen Traversen vorhanden.

    [0008] Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein Regalsystem der eingangs genannten Art zur Lagerung und Archivierung von Gegenständen zu schaffen, bei dem eine hohe Stabilität und Belastbarkeit gewährleistet und dabei eine große Vielfalt von aufzubewahrenden Gegenständen unterschiedlicher Art hinsichtlich Größe, Form und Gewicht ermöglicht wird.

    [0009] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst durch
    • einen mit Haken versehenen Einsteckknoten und/oder ein Stabilisatorprofil, welche oder das in die schlitzartigen Ausnehmungen des Längspfostens zur Befestigung mit Verbindungsstreben einsetzbar sind,
    • eine endseitig in den Längspfosten einsteckbare und daran befestigbare Winkelplatte zur Verbindung mit einer Basis,
    • ein Paar von miteinander verbindbaren Abstandswinkeln zur Verbindung von mehreren Regalen und/oder zur Verbindung mit einer Basis und
    • eine in die Traverse einsetzbare Aufhängung für eine Pendelschiene für Hängehefter und dergleichen.


    [0010] Unter Basis soll im Sinne der Erfindung ein Boden, eine Wand oder eine Decke eines Raumes und gegebenenfalls auch ein Längspfosten des Regals verstanden werden.

    [0011] Die Haken des Einsteckknotens bzw. Stabilisatorprofils werden einfach in die schlitzartigen Ausnehmungen des Längspfostens eingehängt und mit weiteren Streben, z.B. Querstreben oder Diagonalstreben verbunden. Diese Streben können einerseits der Stabilisierung des Regals und andererseits der Lagerung von großen, sperrigen Gegenständen dienen, die an den Streben anliegen und durch diese gehaltert werden. In Abhängigkeit von der konstruktiven Ausgestaltung des Einsteckknotens bzw. Stabilisatorprofils kann dieses auch dazu genutzt werden, zwei benachbarte Regale gleicher Bauart miteinander zu verbinden und diese gegeneinander zu stabilisieren. Durch die mit den Einsteckknoten bzw. Stabilisatorprofilen verbundenen Streben ergeben sich darüber hinaus vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten zur Aufbewahrung von Gegenständen, insbesondere auch schwerer, großer und sperriger Gegenstände, die beispielsweise in industriellen Großlagern gelagert werden, z.B. Autoteile in der Kraftfahrzeugindustrie.

    [0012] Die endseitig in den Längspfosten einsteckbare und daran befestigbare Winkelplatte dient einerseits als Standfuss für den Längspfosten des Regals, kann aber andererseits auch als Überkopfbefestigung am oberen Ende des Längspfostens an einer Basis, etwa einer Raumdecke, genutzt werden. Dabei wird das Regal im Aufstellraum ortsfest stabilisiert und gegen Kippen gesichert.

    [0013] Ein weiteres Mittel der Stabilisierung des Regals besteht darin, dass einer der Abstandswinkel am Längspfosten eines Regals und der andere Abstandswinkel mit einem Längspfosten eines benachbarten Regals und diese beiden Abstandswinkel wiederum miteinander durch Verschraubung verbunden werden. Eine andere Möglichkeit ergibt sich dadurch, dass der zweite Abstandswinkel an einer Basis, z.B. einer Wand eines Raumes, befestigt wird. Durch das Abstandswinkelpaar können auch gleiche oder, wenn gewünscht, auch ungleiche Abstände zwischen benachbarten Regalen bzw. deren Abstände zu Raumwänden realisiert werden. Somit erfüllt das Abstandswinkelpaar sowohl eine Stabilisierungsfunktion als auch eine Standortbestimmungsfunktion für das oder die aufzustellenden Regale, die dadurch außerordentlich belastbar sind.

    [0014] Durch die Aufhängung für eine Pendelschiene, insbesondere für Hängehefter, -mappen, -taschen usw. für Hängeregistraturen im Büro- und Archivbereich, wird die Aufbewahrungsvielfalt und der Einsatzzweck für das Regalsystem erheblich vergrößert. Die Aufhängung für die Pendelschiene wird einfach in die taschenartige Traverse eingesteckt und darin fest gehaltert.

    [0015] Die Anbringung und Befestigung des Einsteckknotens, des Stabilisatorprofils, der Winkelplatte und der miteinander verbindbaren Abstandswinkel am mit rasterartigen Öffnungen, Aussparungen und Schlitzen bzw. schlitzartigen Ausnehmungen versehenen Längspfosten in Verbindung mit den rasterartig an den Längspfosten anbringbaren Traversen ergibt ein komplexes Regalsystem, das stabil, belastbar und vielfältig nutzbar ist. Darüber hinaus sind alle diese Teile jeweils einstückig ausgebildet und somit einfach und kostengünstig herstellbar, da diese nur ausgestanzt und gebogen werden müssen.

    [0016] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind der Einsteckknoten und das Stabilisatorprofil als T-förmiges linksgerichtetes oder rechtsgerichtetes oder als kreuzförmiges Blechprofil ausgebildet, wobei an einem Schenkel mindestens ein Paar von Haken ausgeformt und am anderen Schenkel mindestens eine Lochung eingebracht sind.

    [0017] Die rechts- oder links ausgerichteten Einsteckknoten und Stabilisatorprofile dienen der Anbringung von zusätzlichen Streben an einem Regal oder zu einem benachbarten Regal. Der mit Haken, vorzugsweise mit mindestens einem Hakenpaar versehene Schenkel des Einsteckknotens bzw. Stabilisatorprofils wird einfach in die dazu korrespondierenden Schlitze am Längspfosten eingehängt. Der andere Schenkel ragt vom Längspfosten weg und an dient zur Aufnahme und Befestigung einer Strebe. Das als kreuzförmiges Blechprofil ausgebildete Bauteil kann auch zur Verbindung mit einem benachbarten Regal benutzt werden. Ein durchgängiger Schenkel wird, wie zuvor beschreiben, in den Längspfosten eingesetzt und an den beiden verbleibenden Schenkelteilen des kreuzenden Schenkels werden zusätzliche Streben befestigt. Dadurch kann z.B. ein Längspfosten des benachbarten Regals eingespart werden, da dessen zusätzliche Streben mit dem Einsteckknoten bzw. Stabilisatorprofil verbunden werden.

    [0018] Des Weiteren sind die Haken am Einsteckknoten und am Stabilisatorprofil rasterartig in vertikaler und/oder horizontaler Ausrichtung zueinander angeordnet. Die rasterartige Ausrichtung der Haken bzw. Hakenpaare korrespondiert zu den rasterartig angeordneten Schlitzen im Längspfosten, so dass eine vertikale und/oder horizontale Anordnung der Haken am Einsteckknoten und am Stabilisatorprofil möglich ist.

    [0019] Um den Einsteckknoten bzw. das Stabilisatorprofil selbst stabil auszubilden und genügend Belastungsfähigkeit für die aufzunehmenden Streben zu sichern, können die Längsseiten der Schenkel des Einsteckknotens und des Stabilisatorprofils jeweils eine Umkantung aufweisen, so dass die Schenkel im Querschnitt ein U-Profil bilden, welches die Strebe und auch den Längspfosten umklammert.

    [0020] Des weiteren kann vorgesehen werden, dass die Schenkel des Einsteckknotens und des Stabilisatorprofils zusätzliche Arretierungsmittel zum Eingriff in den Längspfosten und/oder die Verbindungsstreben aufweisen.

    [0021] Solche zusätzlichen Arretierungsmittel können Noppen, Wülste, Sicken, Erhebungen, Vertiefungen und dergleichen sein, die in entsprechende Gegenarretiermittel am Längspfosten und/oder den Verbindungsstreben einrasten. Diese Arretierungsmittel sorgen für eine weitere Stabilisierung des Regalsystems.

    [0022] Bei einer weiteren vorteilhaften Gestaltung des erfindungsgemäßen Regalsystems besteht die Winkelplatte aus einer Grundplatte und einem lotrecht daraus aufgerichteten Steg, der in das Hohlprofil am offenen Ende des im Querschnitt T-förmigen Längspfostens einsteckbar und mit diesem verschraubbar ist. Somit wird der aufrechte Steg in den Hohlraum gesteckt, der sich aus dem Querbalken des T-Profils ergibt. Dieser Steg, der zumindest eine Lochung aufweist, wird durch Verschraubung im Längspfosten befestigt, der ebenfalls rasterartig ausgerichtete Lochungen an sich gegenüberliegenden Längsseiten aufweist.

    [0023] Weiterhin ist die Grundplatte der Winkelplatte mit einer Bodenwand oder einer Deckenwand eines Raumes verbindbar, um das Regal örtlich festzulegen.

    [0024] Nach einer weiteren Ausbildung der erfindungsgemäßen Lösung weisen die Abstandswinkel Schenkel vorzugsweise unterschiedlicher Länge auf, in denen jeweils mindestens eine Lochung eingebracht ist, wobei die Lochung des einen Abstandswinkels mit der des anderen Abstandswinkels deckungsgleich ist. Die Unterschiedlichkeit der Länge der Schenkel der Abstandswinkel ermöglicht eine variable Abstandsbestimmung der Regale untereinander oder in Bezug zu einer Basis, z.B. einer Raumwand, da die Abstandswinkel durch ihre deckungsgleichen, rasterartigen Lochungen auf unterschiedlichste Weise, in Abhängigkeit von den örtlichen Gegebenheiten miteinander verschraubt werden können. Bevorzugt können hierbei die Lochungen aus Bohrungen und/oder Langlöchern bestehen.

    [0025] Zur Realisierung einer Aufhängung für die Pendelschiene besteht diese aus einer Blechplatte, die mindestens eine Auskragung zur Aufnahme eines Endes der Pendelschiene aufweist. Die Anzahl der Auskragungen, die aus der Blechplatte herausragen, richtet sich nach der Art der Pendelschiene. Beispielsweise kann die Pendelschiene einbahnig oder auch zweibahnig ausgestaltet sein und einen Querschnittsform aufweisen, welche die Anzahl und Form der Auskragungen an der Aufhängung bestimmen. Das freie Ende der Pendelscheine wird einfach auf die dazu korrespondierenden Auskragungen der Aufhängung gesteckt, bis dieses an der Blechplatte anliegt.

    [0026] Zur Stabilisierung der Aufhängung für die Pendelschiene können an den seitlichen Enden der Blechplatte der Aufhängung seitlich hervorstehende Laschen zur Anlage an den Längspfosten angeformt sein, die am jeweiligen Längspfosten anliegen.

    [0027] Das Regalsystem ist vorzugsweise nach einem bestimmten Raster ausgebildet, welches die Regalbreite, -höhe und -tiefe aber auch die Abstände der Hakenpaare, Lochungen und Arretiermittel der Traversen und anderen Befestigungsteile und die dazu korrespondierende Aufnahmeöffnungen, Lochungen und schlitzartigen Ausnehmungen in den Längspfosten festlegt, so dass sich ein in sich stimmiges Regalsystemkonzept ergibt.

    [0028] Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.

    [0029] Der der Erfindung zu Grunde liegende Gedanke wird in der nachfolgenden Beschreibung anhand von Ausführungsbeispielen, die in den Zeichnungen dargestellt sind, näher beschrieben. Es zeigen:
    Fig. 1
    eine Perspektivansicht eines Regals in der Grundform des erfindungsgemäßen Regalsystems,
    Fig. 2
    eine Teilvorderansicht II eines Längspfostens des Regals nach Fig. 1,
    Fig. 3
    eine Seitenansicht des Längspfostens nach Fig. 2,
    Fig. 4
    eine Rückansicht des Längspfostens nach Fig. 2,
    Fig. 5
    eine Querschnittsansicht gemäß der Linie V-V des Längspfostens nach Fig. 4,
    Fig. 6
    eine perspektivische Seitenansicht eines Auflageboards für ein Regal nach Fig. 1,
    Fig. 7
    eine perspektivische Stirnseitenansicht des Auflageboards nach Fig. 6,
    Fig. 8
    eine schematische Seitenansicht einer Traverse für ein Regal nach Fig. 1,
    Fig. 9
    eine schematische Seitenansicht der Traverse nach Fig. 9 mit eingelegtem Auflageboard,
    Fig. 10
    eine schematische Seitenansicht der Traverse nach Fig. 9 mit eingelegtem Auflageboard und Befestigung an einem Längspfosten,
    Fig. 11
    eine Vorderansicht der Traverse nach Fig. 8,
    Fig. 12
    eine Vorderansicht eines Einsteckknotens in einer ersten Ausführungsform,
    Fig. 13
    eine Vorderansicht eines Einsteckknotens in einer anderen Ausführungsform,
    Fig. 14
    eine Seitenansicht des Einsteckknotens gemäß Fig. 13,
    Fig. 15
    eine Vorderansicht des Einsteckknotens gemäß Fig. 13 mit Befestigung an einem Längspfosten und befestigter Strebe,
    Fig. 16
    eine Vorderansicht eines Stabilisatorprofils,
    Fig. 17
    eine perspektivische Teilansicht des Stabilisatorprofils nach Fig. 16,
    Fig. 18
    eine Vorderansicht einer Aufhängung für eine Pendelschiene,
    Fig. 19
    eine Seitenansicht der Aufhängung für eine Pendelschiene nach Fig. 18,
    Fig. 20
    eine Seitenansicht der Traverse mit einer darin aufgenommenen Aufhängung nach Fig. 19 mit aufgesteckter Pendelschiene,
    Fig. 21
    eine Vorderansicht eines Abstandswinkels,
    Fig. 22
    eine Seitenansicht des Abstandswinkels nach Fig. 21,
    Fig. 23
    eine Draufsicht des Abstandswinkels nach Fig. 21 mit Befestigung an einem Längspfosten,
    Fig. 24 bis 26
    schematische Ansichten der Verwendungsmöglichkeiten eines Paares von miteinander verbindbaren Abstandswinkeln,
    Fig. 27
    eine Seitenansicht einer Winkelplatte,
    Fig. 28
    eine Draufsicht auf die Winkelplatte gemäß Fig. 27,
    Fig. 29
    eine Vorderansicht der in den Längspfosten einsteckbare Winkelplatte, und
    Fig. 30
    eine Draufsicht auf zwei aufeinander liegenden Winkelplatten in Verbindung mit zwei Längspfosten.


    [0030] Fig. 1 zeigt ein Regal 1 eines Regalsystems, welches einen rechteckigen Grundriss aufweist und vorzugsweise vollständig aus einem metallischen Blechmaterial besteht. An jedem der Eckpunkte des Regals 1 befindet sich ein vertikaler Längspfosten 2 mit einem Fuß 3 an dessen unterem Ende. Die hinteren beiden Längspfosten 2 sind durch zwei sich kreuzende, diagonal verlaufende Streben 4 miteinander verbunden, so dass das Regal 1 eine Längsstabilität besitzt.

    [0031] Des weiteren sind die jeweiligen stirnseitigen Paare von Längspfosten 2 durch mehrere waagerecht zueinander beabstandete Auflageboards 5 miteinander verbunden, auf denen nicht gezeigte Gegenstände aller Art gelagert werden. Das obere Auflageboard 5 bildet ein Dachboard, während das unter Auflageboard 5 unter Einhaltung eines bestimmten Bodenfreiraumes das Bodenboard bildet.

    [0032] Die Fig. 2 bis 5 zeigen eine vergrößerte Ansicht des Bereiches II nach Fig. 1 eines Längspfostens 2. Dieser weist auf seiner Vorderseite gemäß Fig. 2 zueinander beabstandete Paare von Ausnehmungen 6 auf, die als Schlitze 7 ausgebildet sind. In die Schlitze 7 können nicht dargestellte Einhängeteile eingebracht werden, beispielsweise Verkleidungsbleche oder spezielle Halterungen für bestimmte Lagergegenstände usw.. Weiterhin sind zueinander beabstandete Lochungen 8 vorgesehen. An der Rückseite des Längspfostens 2 gemäß Fig. 4 sind weitere Lochungen bzw. Bohrungen 9 vorgesehen, die zu den Lochungen 8 an der Vorderseite des Längspfostens 2 fluchten. Diese Lochungen 8 und Bohrungen 9 können zur Schraubbefestigung von beliebigen Teilen und/oder zur Befestigung des Längspfostens 2 an einer Wand vorgesehen werden.

    [0033] Des weiteren weist der Längspfosten 2 an seinen Seitenwänden eine Vielzahl zueinander beabstandeter Aussparungen 10 auf, die im Wesentlichen dafür vorgesehen, das Gewicht des Längspfostens 2 durch Materialreduzierung zu verringern sowie noch zu beschreibende Teile aufzunehmen. Die Schlitze 7, die Lochungen 8, die Bohrungen 9 und die Aussparungen 10 sind rasterartig am Längspfosten 2 ausgebildet und angeordnet.

    [0034] Ferner ist, wie aus den Fig. 4 und 5 ersichtlich ist, der Längspfosten 2 als aus einem Flachbandmaterial gewalztes Hohlprofil ausgebildet, so dass der fertige Längspfosten 2 an seiner Rückseite einen Spalt 11 bildet. Der Längspfosten 2 weist somit im Querschnitt gemäß Fig. 5 eine im Wesentlichen T-Form auf.

    [0035] Fig. 6 zeigt eine perspektivische Seitenansicht und Fig. 7 eine perspektivische Stirnseitenansicht des Auflageboards 5. An jeder dessen Längsseiten ist eine nach unten ragende Längsseitenwand 12 angelenkt. Das untere freie Ende der Längsseitenwand 12 besitzt eine rinnenförmig Umkantung 13, wie in Fig. 7 dargestellt ist.

    [0036] An den Stirnseiten des Auflageboards 5 ist jeweils eine nach unten ragende Stirnseitenlasche 14 angelenkt und ist zur klemmenden Befestigung seiner Stirnseiten zwischen den Längspfosten 2 des Regals 1 und Traversen 15 vorgesehen.

    [0037] Die Fig. 9 bis 11 eine zeigen verschiedene Ansichten einer Traverse 15 für ein Regal 1, die zwischen zwei beabstandete Längspfosten 2, die stirnseitig des Regals 1 angeordnet sind, eingesetzt wird.

    [0038] Die Traverse 15 besitzt ein Grundbauteil 16 mit einer oberen waagerechten Auflagekante 17, auf der im eingesetzten Zustand des Auflageboards 5 dessen Unterseite aufliegt.

    [0039] An den Randabschnitten der Traverse 15 ist jeweils ein Paar von horizontal und vertikal zueinander beabstandeten Haken 18 ausgeformt, wie in Fig. 11 gezeigt ist. Die Haken 18 greifen gemäß Fig. 11 in die Aussparungen 10 der Längspfosten 2 des Regals 1 ein. Dadurch wird die Stirnseitenlasche 15 des Auflageboards 5 zwischen der Traverse 15 und den Längspfosten 2 sicher verklemmt.

    [0040] Der in Fig. 12 gezeigte Einsteckknoten 19 ist zweiflügelig ausgebildet, d.h. von seinem senkrechten Schenkel 20 zweigt rechts und links jeweils ein waagerechter Schenkel 21 ab. Der in den Fig. 13 und 14 in einer Vorder- und einer Seitenansicht gezeigte Einsteckknoten 19 hingegen ist einflügelig ausgebildet. Somit ist der Einsteckknoten 19 als kreuzförmiges oder links- bzw. rechtsgerichtetes Blechprofil ausgebildet. In Fig. 13 ist der rechtsgerichtete Einsteckknoten 19 dargestellt. Der linksgerichtete Einsteckknoten 19 entspricht dem Spiegelbild des rechtsgerichteten Einsteckknotens 19. An dessen senkrechten Schenkel 20 ist ein Paar von Haken 22 in Durchbrüchen 23 ausgeformt. Innerhalb eines Paares von Haken 22 können diese zueinander fluchtend gemäß Fig. 12 oder zueinander versetzt gemäß Fig. 13 ausgebildet sein, da diese paarweise in die zueinander beabstandete Paare von Ausnehmungen 6 des Längspfostens 2 eingreifen, wie dies in Fig. 15 zu sehen ist, wobei die Anordnung der Haken 22 der rasterartigen Ausbildung der Ausnehmungen 6 entspricht.

    [0041] Zur Aufnahme von Verbindungsstreben 25 besitzen die Längsseiten der Schenkel 20 und 21 des Einsteckknotens 19 Umkantungen 26. An den waagrechten Schenkeln 21 und am Schenkel 20 des Einsteckknotens 19 sind mehrere kreisrunde Bohrungen oder längliche Lochungen 24 eingebracht, die zur Befestigung der Verbindungsstreben 25 beispielsweise mittels Schraubverbindungen am Einsteckknoten 19 dienen. Des Weiteren sind an den Schenkeln 20 und 21 noppenartige Arretierungsmittel 27 ausgeformt, die in entsprechende, nicht gezeigte Gegenstücke in den Streben 25 und/oder Längspfosten 2 eingreifen, um eine höher Lagestabilität des Einsteckknotens 19 zu erhalten.

    [0042] In ähnlicher Weise wie der Einsteckknoten 19 ist das Stabilisatorprofil 28 gemäß den Fig. 16 und 17 ausgebildet. Dieses ist ein Winkelprofil und weist einen U-förmigen Querschnitt auf. Im Eckbereich besitzt das Stabilisatorprofil 28 eine halbkreisförmige Ausnehmung 29, die mit einer Lochung 8 des Längspfostens 2 in Überdeckung gebracht wird. Durch eine nicht dargestellte Schraube und eine speziell abgekantete Unterlegscheibe kann das Stabilisatorprofil 28 zusätzlich mit dem Längspfosten 2 verschraubt werden, nachdem das Paar von Haken 22 in die entsprechenden Ausnehmungen 6 des Längspfostens 2 eingreift.

    [0043] Die Fig. 18 bis 20 zeigen eine Aufhängung 30 für eine zweibahnige Pendelschiene 31 für Bürohängehefter und dergleichen. Die Pendelschiene 31 ist in den Fig. 18 und 20 in Strichlinien dargestellt. Die Aufhängung 30 ist in die Traverse 15 einsteckbar, die wiederum, wie bereits beschrieben, in den Längspfosten 2 eingesteckt ist, wie in Fig. 20 gezeigt ist.

    [0044] Weiterhin besteht die Aufhängung 30 für die Pendelschiene 31 aus einer Blechplatte und weist zwei Auskragungen 32 zur Aufnahme eines Endes der Pendelschiene 31 auf, die aus der Blechplatte herausgebogen sind. Die schräge Anordnung der Auskragungen 32 zueinander ergibt sich aus der Form der Pendelschiene 31. Darüber hinaus sind an den seitlichen Enden der Blechplatte der Aufhängung 30 seitlich hervorstehende Laschen 35 zur Anlage an zwei zueinander beabstandete Längspfosten 2 angeformt.

    [0045] Die Fig. 21 bis 23 zeigen einen Abstandswinkel 34, dessen beide Schenkel 35 und 36 rechtwinklig zueinander verlaufen und eine unterschiedliche Länge besitzen. Zwei solcher Abstandswinkel 34 werden z.B. mittels Schrauben und Muttern miteinander verbunden, wie in den Fig. 24 bis 26 schematisch dargestellt ist. Ein Paar von miteinander verbundenen Abstandswinkeln 34 dient zur Verbindung von mehreren Regalen 1 bzw. zur Verbindung mit einer Basis 37, z.B. einer Wand eines Raumes. Hierzu sind in die Schenkel 35 und 36 der Abstandswinkel 34 kreisrunde und längliche Lochungen 24 eingebracht, die rasterartig zu den Lochungen 8 der Längspfosten 2 ausgebildet sind. Dabei ist die Lochung 24 des einen Abstandswinkels 34 mit der des anderen Abstandswinkels 34 deckungsgleich.

    [0046] Die Fig. 24 bis 26 zeigen einige Verwendungsmöglichkeiten eines Paares von miteinander verbindbaren Abstandswinkeln 34 mit einer Basis 37 und/oder Regalen 1, wobei die Schenkel 35 und 36 unterschiedlicher Länge auf mehrere Arten miteinander verbindbar sind.

    [0047] Die Fig. 27 bis 29 zeigen eine in den Längspfosten 2 eines Regals 1 einsteckbare Winkelplatte 38. Diese wird endseitig in den Längspfosten 2 eingesteckt und daran befestigt und dient zur Verbindung mit einer Basis 37, beispielsweise einem Boden oder eine Decke eines Raumes, um das Regal 1 ortsfest zu stabilisieren.

    [0048] Die Winkelplatte 38 besteht aus einer Grundplatte 39 und einem lotrecht daraus aufgerichteten Steg 40, so dass der Steg 40 in einem rechten Winkel zur Grundplatte 39 steht. Der Steg 40 weist eine längliche Lochung 24 auf, die in Überdeckung mit einer Öffnung 8 im Längspfosten 2 gebracht wird, um den Steg 40 durch Schraubverbindung am Längspfosten 2 zu befestigen. Weiterhin ist der untere, an die Grundplatte 39 angrenzende Abschnitt des Steges 40 verjüngt ausgebildet. Die Grundplatte 39 der Winkelplatte 38 besitzt an ihren vier Eckbereichen vier Bohrungen 41, die als Langlöcher ausgebildet sind und die zur Verbindung mit dem Boden oder der Decke eines Raumes vorgesehen sind.

    [0049] Möglich ist auch, zwei solcher Winkelplatten 38 derart gegenläufig aneinander zu stecken, dass deren Grundplatten 39 nahezu deckungsgleich übereinander liegen und sich deren aufgerichtete Stege 40 unter Bildung eines Spaltes gegenüber stehen. Dies wird durch den unteren verjüngten Abschnitt des aufgerichteten Steges 40 ermöglicht. Dadurch können beispielsweise zwei benachbart aufgestellte Längspfosten 2, in die jeweils ein aufgerichteter Steg 40 ragt, miteinander verbunden werden. Dabei werden die aufeinander liegenden Grundplatten 39 über deren Langlochbohrungen 41 mit dem Boden oder der Decke eines Raumes verschraubt. Des Weiteren können die in den aufgerichteten Stegen 40 befindlichen länglichen Lochungen 24 mit den Lochungen 8 der Längspfosten 2 verschraubt werden.

    Liste der Bezugszeichen



    [0050] 
    1
    Regal
    2
    Längspfosten
    3
    Fuß
    4
    Strebe
    5
    Auflageboard
    6
    Ausnehmung
    7
    Schlitz
    8
    Lochung
    9
    Bohrung
    10
    Aussparung
    11
    Spalt
    12
    Längsseitenwand
    13
    Umkantung
    14
    Stirnseitenlasche
    15
    Traverse
    16
    Grundbauteil
    17
    Auflagekante
    18
    Haken
    19
    Einsteckknoten
    20
    Schenkel
    21
    Schenkel
    22
    Haken
    23
    Durchbruch
    24
    Lochung
    25
    Verbindungsstrebe
    26
    Umkantung
    27
    Arretiermittel
    28
    Stabilisatorprofil
    29
    Ausnehmung
    30
    Aufhängung
    31
    Pendelschiene
    32
    Auskragung
    33
    Lasche ,
    34
    Abstandswinkel
    35
    Schenkel
    36
    Schenkel
    37
    Basis
    38
    Winkelplatte
    39
    Grundplatte
    40
    Steg
    41
    Bohrung



    Ansprüche

    1. Regalsystem zur Lagerung und Archivierung von Gegenständen, bestehend aus mindestens einem Regal (1) mit rechteckigem Grundriss, an dessen Eckpunkten vertikale Längspfosten (2) T-förmigen Querschnitts angeordnet sind, wobei zwischen jeweils zwei stirnseitigen Längspfosten (2) horizontale taschenartige Traversen (15) zur Befestigung von zumindest Auflageboards (5) anbringbar sind, die festgepresst zwischen der Traverse (15) und den diese tragenden Längspfosten (2) des Regals (1) gegen Anheben des Auflageboards (5) verklemmbar sind, und die Längspfosten (2) rasterartig angeordnete Aussparungen (10) zur Aufnahme von abwärts gerichteten Hakenpaaren (18) der Traversen (15) sowie rasterartig zueinander beabstandete schlitzartige Ausnehmungen (6) zur Aufnahme von zusätzlichen Regalteilen aufweisen, weiterhin bestehend aus

    - einem mit Haken (22) versehenen Einsteckknoten (19) und/oder ein Stabilisatorprofil (28), welche in die schlitzartigen Ausnehmungen (6) des Längspfostens (2) zur Befestigung mit Verbindungsstreben (25) einsetzbar sind,

    - einer endseitig in den Längspfosten (2) einsteckbaren und daran befestigbaren Winkelplatte (38) zur Verbindung mit einer Basis (2,37),

    - einem Paar von miteinander verbindbaren Abstandswinkeln (34) zur Verbindung von mehreren Regalen (1) und/oder zur Verbindung mit einer Basis (37) und

    - einer in die Traverse (15) einsetzbaren Aufhängung (30) für eine Pendelschiene (31) für Hängehefter und dergleichen.


     
    2. Regalsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsteckknoten (19) und das Stabilisatorprofil (28) als T-förmiges linksgerichtetes oder rechtsgerichtetes oder als kreuzförmiges Blechprofil ausgebildet sind, wobei an einem Schenkel (20) mindestens ein Paar von Haken (22) ausgeformt und am anderen Schenkel (21) mindestens eine Lochung (24) eingebracht sind.
     
    3. Regalsystem nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Haken (22) am Einsteckknoten (19) und am Stabilisatorprofil (28) rasterartig in vertikaler und/oder horizontaler Ausrichtung zueinander angeordnet sind.
     
    4. Regalsystem nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsseiten der Schenkel (20,21) des Einsteckknotens (19) und des Stabilisatorprofils (28) jeweils eine Umkantung (26) aufweisen.
     
    5. Regalsystem mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel (20,21) des Einsteckknotens (19) und des Stabilisatorprofils (28) zusätzliche Arretierungsmittel (27) zum Eingriff in den Längspfosten (2) und/oder die Verbindungsstreben (25) aufweisen.
     
    6. Regalsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkelplatte (38) aus einer Grundplatte (39) und einem lotrecht daraus aufgerichteten Steg (40) besteht, der in das Hohlprofil am offenen Ende des im Querschnitt T-förmigen Längspfostens (2) einsteckbar und mit diesem verschraubbar ist.
     
    7. Regalsystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (39) der Winkelplatte (38) mit einer Bodenwand oder einer Deckenwand eines Raumes verbindbar ist.
     
    8. Regalsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandswinkel (34) Schenkel (35,36) vorzugsweise unterschiedlicher Länge aufweisen, in denen jeweils mindestens eine Lochung (24) eingebracht ist, wobei die Lochung (24) des einen Abstandswinkels (34) mit der des anderen Abstandswinkels (24) deckungsgleich ist.
     
    9. Regalsystem nach den Ansprüchen 2 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Lochungen (24) aus Bohrungen und/oder Langlöchern bestehen.
     
    10. Regalsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufhängung (30) für die Pendelschiene (31) aus einer Blechplatte besteht, die mindestens eine Auskragung (32) zur Aufnahme eines Endes der Pendelschiene (31) aufweist.
     
    11. Regalsystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass an den seitlichen Enden der Blechplatte der Aufhängung (30) seitlich hervorstehende Laschen (33) zur Anlage an den Längspfosten (2) angeformt sind.
     


    Claims

    1. Shelf system for storage and archiving of objects, consisting of at least one shelf system (1) with a rectangular plan view with vertical columns (2) with a T-shaped cross-section arranged at the corners, whereat pocket-like traverses (15) for the support of at least shelves (5) can be mounted between two end columns (2), which are clamped in place between the traverse (15) and the supporting columns (2) of the shelf system (1) to prevent lifting of the shelf (5), and the columns (2) having grid-like arranged reliefs (10) to retain downward pointing pairs of hooks (18) of the traverses (15) as well as grid-like interspaced slot-like recesses (6) for the support of additional shelf system components, and further consisting of

    - an insert node (19) and/or stabilizing profile (28) equipped with hooks (22), which are designed to engage in the slot-like recesses (6) of the columns (2) for the attachment with connecting braces (25),

    - an angle plate (38) which can be inserted at the side of the column (2) for the purpose of connecting to a base (2, 37),

    - a pair of interconnectable spacer angles (34) to connect several shelf systems (1) and/or to connect to a base (37) and

    - a suspension (30) that can be inserted in the traverse (15) for the support of a hanging rail (31) for hanging files and similar items.


     
    2. Shelf system according to claim 1, characterized in that the insert node (19) and the stabilizing profile (28) are designed as T-shaped left-hand or right-hand or cross-shaped sheet metal profiles, whereat one leg (20) is provided with at least one air of hooks (22) and the other leg (21) with at least one perforation (24).
     
    3. Shelf system according to claims 1 and 2, characterized in that the hooks (22) at the insert node (19) and the stabilizing profile (28) are arranged to one another in a grid-like pattern in a vertical and/or horizontal direction.
     
    4. Shelf system according to at least one of the claims 1 to 3, characterized in that the longitudinal sides of the legs (20, 21) of the insert nodes (19) and the stabilizing profile (28) are each provided with a canted edge (26).
     
    5. Shelf system according to at least one of the claims 1 to 4, characterized in that the legs (20, 21) of the insert nodes (19) and the stabilizing profile (28) are provided with additional means of arresting (27), which engage in the column (2) and/or the connecting braces (25).
     
    6. Shelf system according to claim 1, characterized in that the angle plate (38) consists of a base plate (39) and a perpendicular upright web (40), which can be inserted in the hollow profile at the open end of the T-shaped cross-section of the column (2) and fixed to the said column with screws.
     
    7. Shelf system according to claim 6, characterized in that the base plate (39) of the angle plate (38) can be connected to the floor or ceiling of a room.
     
    8. Shelf system according to claim 1, characterized in that the spacer angle (34) are equipped with legs (35, 36), preferably of different lengths, on each of which at least one perforation (24) is provided, whereat the perforation (24) of one spacer angle (34) lines up with that of the other spacer angle (24).
     
    9. Shelf system according to claims 2 and 8, characterized in that the perforations (24) consist of boreholes or elongated holes.
     
    10. Shelf system according to claim 1, characterized in that the suspension (30) for the hanging rail (31) consists of a sheet metal plate, which is provided with at least one projection (32) to retain the end of the hanging rail (31).
     
    11. Shelf system according to claim 10, characterized in that the side ends of the sheet metal plate of the suspension (30) are provided with protruding brackets (33) to rest against the columns (2).
     


    Revendications

    1. Système d'étagères pour le stockage et l'archivage d'objets, composé essentiellement d'au moins une étagère (1) au contour à angle droit, des montants longitudinaux verticaux (2) de section transversale en forme de T étant installés au niveau de ses coins, dans lequel des traverses horizontales (15) en forme de poche peuvent être installées entre respectivement deux montants longitudinaux frontaux (2) permettant la fixation d'au moins plusieurs panneaux de support (5), qui peuvent être bloqués et pressés solidement entre la traverse (15) et les montants longitudinaux (2) de l'étagère (1) portant ladite traverse pour empêcher le panneau de support de se soulever, et les montants longitudinaux (2) présentant des évidements (10) disposés par encliquetage et destinés à recevoir des paires de crochets (18) dirigés vers le bas pour les traverses (15) de même que des évidements (6) en forme de fente et espacés l'un de l'autre par encliquetage, destinés à recevoir des parties d'étagère supplémentaires, composé en outre des éléments suivants:

    - un noeud d'insertion (19) pourvu de crochets (22) et/ou un profil stabilisateur (28), qui peuvent s'introduire dans les évidements (6) en forme de fente du montant longitudinal (2) servant à la fixation des branchements à l'aide d'entretoises de liaison,

    - une plaque angulaire (38) enfichable côté extrémité dans le montant longitudinal (2) et fixable au niveau de celui-ci pour assurer la liaison avec un socle (2,37),

    - une paire d'équerres d'écartement (34) pouvant se connecter l'une à l'autres pour assurer la liaison de plusieurs étagères (1) et/ou pour assurer la liaison avec un socle (37) et

    - un système de suspension (30) insérable dans la traverse (15) prévu pour un rail (31) servant à l'accrochage de dossiers suspendus et similaire.


     
    2. Système d'étagères selon la revendication 1, caractérisé en ce que le noeud d'insertion (19) et le profil stabilisateur (28) sont conçus comme une tôle profilée en forme d'un T à gauche ou à droite ou bien comme tôle profilée cruciforme, dans lequel au moins une paire de crochets (22) est conformée au niveau d'un brin (20) et au moins une perforation (24) est prévue au niveau d'un autre brin (21).
     
    3. Système d'étagères selon la revendication 1 et 2, caractérisé en ce que les crochets (22) sont agencés l'un par rapport à l'autre au niveau du noeud d'insertion (19) et du profil stabilisateur (28) par encliquetage dans l'axe vertical et/ou horizontal.
     
    4. Système d'étagères selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les côtés longitudinaux des brins (20, 21) du noeud d'insertion (19) et du profil stabilisateur (28) présentent respectivement un bord périphérique (26).
     
    5. Système d'étagères selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les brins (20,21) du noeud d'insertion (19) et du profil stabilisateur (28) présentent des moyens de blocage (27) supplémentaires pour s'engrener dans le montant longitudinal (2) et/ou les entretoises de liaison (25).
     
    6. Système d'étagères selon la revendication 1, caractérisé en ce que la plaque angulaire (38) se compose d'une plaque de base (39) et d'une entretoise (40) orientée perpendiculaire à partir de celle-ci, entretoise pouvant s'enficher dans le profil creux au niveau de l'extrémité ouverte du montant longitudinal (2) en forme de T en coupe transversale et pouvant se visser avec ledit montant.
     
    7. Système d'étagères selon la revendication 6, caractérisé en ce que la plaque de base (39) de la plaque angulaire (38) peut être reliée à une paroi de fond ou une paroi de couverture d'un espace.
     
    8. Système d'étagères selon la revendication 1, caractérisé en ce que les équerres d'écartement (34) présentent des brins (35,36) de préférence de longueur différente, équerres dans lesquelles systématiquement au moins une perforation (24) est prévue, dans lequel la perforation (24) de l'une des équerres d'écartement (34) se superpose avec l'autre équerre d'écartement (24).
     
    9. Système d'étagères selon les revendications 2 et 8, caractérisé en ce que les perforations (24) se composent d'alésages et/ou de trous oblongs.
     
    10. Système d'étagères selon la revendication 1, caractérisé en ce que le système de suspension (30) pour le rail pour accrochage (31) se compose d'une plaque de tôle, présentant au moins une partie en porte-à-faux (32) destinée à recevoir une extrémité du rail pour accrochage (31).
     
    11. Système d'étagères selon la revendication 10, caractérisé en ce que des pattes (33) faisant saillie latéralement sont conformés au niveau des extrémités latérales de la plaque de tôle du système de suspension, pour fixation sur les montants longitudinaux (2).
     




    Zeichnung



































    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente