[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Regalsystem zur Lagerung und Archivierung von
Gegenständen, bestehend aus mindestens einem Regal mit rechteckigem Grundriss, an
dessen Eckpunkten vertikale Längspfosten T-förmigen Querschnitts angeordnet sind,
wobei zwischen jeweils zwei stirnseitigen Längspfosten horizontale taschenartige Traversen
zur Befestigung von zumindest Auflageboards anbringbar sind, die festgepresst zwischen
der Traverse und den diese tragenden Längspfosten des Regals gegen Anheben des Auflageboards
verklemmbar sind, und die Längspfosten rasterartig angeordnete Aussparungen zur Aufnahme
von abwärts gerichteten Hakenpaaren der Traversen sowie rasterartig zueinander beabstandete
schlitzartige Ausnehmungen zur Aufnahme von zusätzlichen Regalteilen aufweisen.
[0002] Es sind eine Vielzahl von Regalen bzw. Regalsystemen bekannt, deren Einzelteile,
wie Längspfosten, Seitenleitern bzw. Traversen und Auflageboards durch unterschiedliche
Befestigungsarten miteinander verbunden sind. Solche Regale weisen in der Regel mehrere
Längspfosten an den Regaleckpunkten auf, an denen in bestimmten vertikalen Abständen
ein oder mehrere waagerechte Auflageboards befestigt sind, auf denen Gegenstände und/oder
Schüttgut gelagert wird.
[0003] Nachteilig bei solchen Regalen bzw. Regalsystemen ist, dass diese in Abhängigkeit
von der Verbindungsart, etwa durch Schweißen oder Verkleben nicht mehr zerlegt oder
Bedürfnissen des Benutzers angepasst werden können. Dadurch weisen diese Regale bzw.
Regalsysteme zwar eine hohe Stabilität auf, jedoch ist eine Variation der Größe und
Anzahl der Auflageboards im Regal bzw. Regalsystem stark begrenzt. Weiterhin sind
diese Regale bzw. Regalsysteme auch auf Grund ihres durch die feste Verbindung benötigten
Platzvolumens nur schwer transportierbar.
[0004] Darüber hinaus sind eine Vielzahl von Stecksystemen für Regale bekannt, bei denen
die Regalteile, wie Auflageboards, Längspfosten, Traversen usw. zum Beispiel durch
Nut-Feder-Verbindungen verbunden werden. Bei manchen Systemen werden die Auflageboards
einfach auf Stege oder Stifte an den Traversen aufgelegt. Dies führt aber zu einer
hohen Instabilität des Regalsystems. Verschraubte oder durch spezielle Verbindungselemente
verbundene Regale bzw. Regalsysteme sind nur mit großem Aufwand montierbar oder demontierbar,
so dass die damit befassten Personen Auf- bzw. Abbauprobleme haben. Des Weiteren sind
oft kompliziert gestaltete Verbindungselemente zum Verbinden des Auflageboards erforderlich,
die fertigungstechnisch schwierig herzustellen sind.
[0005] Aus der
DE 101 48 174 A1 und der
DE 101 60 364 A1 ist ein Regalsystem bekannt, bestehend aus mindestens einem Regal, bei dem zwischen
jeweils zwei stirnseitigen Längspfosten taschenartige Traversen zur Befestigung von
Auflageboards angebracht sind. Die Längspfosten weisen Aussparungen zur Aufnahme von
vertikal und horizontal beabstandeten und abwärts gerichteten Paaren von Haken an
den Traversen auf. Dabei ist eine abwärts gerichtete Stirnseitenlasche des Auflageboards
festgepresst zwischen der Traverse und den diese tragenden Längspfosten des Regals
gegen Anheben des Auflagebords verklemmbar. In die Aufnahmetasche der Traverse sind
neben Auflageboards auch Einhängeteile einsetzbar, die nur durch die Aufnahmetaschen
selbstklemmend gehaltert sind.
[0006] Damit wird ein Regalsystem realisiert, dass vollständig ohne Schraub-, Schweiß- oder
dergleichen Verbindungen auskommt und leicht aufzubauen ist. Dennoch ist das Regalsystem
nicht für alle Anwendungsfälle stabil genug. Beispielsweise bei sehr hohen, sehr breiten
oder sehr tiefen Regalen oder wenn die Regale mit schweren aufzubewahrenden Gegenständen
belastet wird, insbesondere bei industrieller Anwendung, wird das Regal zunehmend
instabil. Ferner fehlt es an Mitteln, um spezifische Gegenstände aufzubewahren, wie
Fahrzeugreifen, Hängehefter und andere große, schwere und/oder sperrige Gegenstände,
die spezielle Halte- bzw. Trageteile am Regal benötigen. Der Lagerungsvielfalt der
aufzubewahrenden Gegenstände sind also Grenzen gesetzt.
[0007] Weiterhin ist aus der
FR 2,725,350 A1 ein Regal bekannt, bei dem die Traversen als U-Profilrahmen ausgebildet sind. In
diese sind unter Einhaltung von Abständen mehrere horizontale Längsstreben eingesteckt.
Des Weiteren sind in den Seitenflächen des Mittelschenkels jedes Längspfostens rasterartig
angeordnete Aussparungen zur Aufnahme von abwärts gerichteten Hakenpaaren der U-profilförmigen
Traversen vorhanden.
[0008] Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein Regalsystem der eingangs genannten Art zur
Lagerung und Archivierung von Gegenständen zu schaffen, bei dem eine hohe Stabilität
und Belastbarkeit gewährleistet und dabei eine große Vielfalt von aufzubewahrenden
Gegenständen unterschiedlicher Art hinsichtlich Größe, Form und Gewicht ermöglicht
wird.
[0009] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst durch
- einen mit Haken versehenen Einsteckknoten und/oder ein Stabilisatorprofil, welche
oder das in die schlitzartigen Ausnehmungen des Längspfostens zur Befestigung mit
Verbindungsstreben einsetzbar sind,
- eine endseitig in den Längspfosten einsteckbare und daran befestigbare Winkelplatte
zur Verbindung mit einer Basis,
- ein Paar von miteinander verbindbaren Abstandswinkeln zur Verbindung von mehreren
Regalen und/oder zur Verbindung mit einer Basis und
- eine in die Traverse einsetzbare Aufhängung für eine Pendelschiene für Hängehefter
und dergleichen.
[0010] Unter Basis soll im Sinne der Erfindung ein Boden, eine Wand oder eine Decke eines
Raumes und gegebenenfalls auch ein Längspfosten des Regals verstanden werden.
[0011] Die Haken des Einsteckknotens bzw. Stabilisatorprofils werden einfach in die schlitzartigen
Ausnehmungen des Längspfostens eingehängt und mit weiteren Streben, z.B. Querstreben
oder Diagonalstreben verbunden. Diese Streben können einerseits der Stabilisierung
des Regals und andererseits der Lagerung von großen, sperrigen Gegenständen dienen,
die an den Streben anliegen und durch diese gehaltert werden. In Abhängigkeit von
der konstruktiven Ausgestaltung des Einsteckknotens bzw. Stabilisatorprofils kann
dieses auch dazu genutzt werden, zwei benachbarte Regale gleicher Bauart miteinander
zu verbinden und diese gegeneinander zu stabilisieren. Durch die mit den Einsteckknoten
bzw. Stabilisatorprofilen verbundenen Streben ergeben sich darüber hinaus vielfältige
Gestaltungsmöglichkeiten zur Aufbewahrung von Gegenständen, insbesondere auch schwerer,
großer und sperriger Gegenstände, die beispielsweise in industriellen Großlagern gelagert
werden, z.B. Autoteile in der Kraftfahrzeugindustrie.
[0012] Die endseitig in den Längspfosten einsteckbare und daran befestigbare Winkelplatte
dient einerseits als Standfuss für den Längspfosten des Regals, kann aber andererseits
auch als Überkopfbefestigung am oberen Ende des Längspfostens an einer Basis, etwa
einer Raumdecke, genutzt werden. Dabei wird das Regal im Aufstellraum ortsfest stabilisiert
und gegen Kippen gesichert.
[0013] Ein weiteres Mittel der Stabilisierung des Regals besteht darin, dass einer der Abstandswinkel
am Längspfosten eines Regals und der andere Abstandswinkel mit einem Längspfosten
eines benachbarten Regals und diese beiden Abstandswinkel wiederum miteinander durch
Verschraubung verbunden werden. Eine andere Möglichkeit ergibt sich dadurch, dass
der zweite Abstandswinkel an einer Basis, z.B. einer Wand eines Raumes, befestigt
wird. Durch das Abstandswinkelpaar können auch gleiche oder, wenn gewünscht, auch
ungleiche Abstände zwischen benachbarten Regalen bzw. deren Abstände zu Raumwänden
realisiert werden. Somit erfüllt das Abstandswinkelpaar sowohl eine Stabilisierungsfunktion
als auch eine Standortbestimmungsfunktion für das oder die aufzustellenden Regale,
die dadurch außerordentlich belastbar sind.
[0014] Durch die Aufhängung für eine Pendelschiene, insbesondere für Hängehefter, -mappen,
-taschen usw. für Hängeregistraturen im Büro- und Archivbereich, wird die Aufbewahrungsvielfalt
und der Einsatzzweck für das Regalsystem erheblich vergrößert. Die Aufhängung für
die Pendelschiene wird einfach in die taschenartige Traverse eingesteckt und darin
fest gehaltert.
[0015] Die Anbringung und Befestigung des Einsteckknotens, des Stabilisatorprofils, der
Winkelplatte und der miteinander verbindbaren Abstandswinkel am mit rasterartigen
Öffnungen, Aussparungen und Schlitzen bzw. schlitzartigen Ausnehmungen versehenen
Längspfosten in Verbindung mit den rasterartig an den Längspfosten anbringbaren Traversen
ergibt ein komplexes Regalsystem, das stabil, belastbar und vielfältig nutzbar ist.
Darüber hinaus sind alle diese Teile jeweils einstückig ausgebildet und somit einfach
und kostengünstig herstellbar, da diese nur ausgestanzt und gebogen werden müssen.
[0016] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind der Einsteckknoten und das
Stabilisatorprofil als T-förmiges linksgerichtetes oder rechtsgerichtetes oder als
kreuzförmiges Blechprofil ausgebildet, wobei an einem Schenkel mindestens ein Paar
von Haken ausgeformt und am anderen Schenkel mindestens eine Lochung eingebracht sind.
[0017] Die rechts- oder links ausgerichteten Einsteckknoten und Stabilisatorprofile dienen
der Anbringung von zusätzlichen Streben an einem Regal oder zu einem benachbarten
Regal. Der mit Haken, vorzugsweise mit mindestens einem Hakenpaar versehene Schenkel
des Einsteckknotens bzw. Stabilisatorprofils wird einfach in die dazu korrespondierenden
Schlitze am Längspfosten eingehängt. Der andere Schenkel ragt vom Längspfosten weg
und an dient zur Aufnahme und Befestigung einer Strebe. Das als kreuzförmiges Blechprofil
ausgebildete Bauteil kann auch zur Verbindung mit einem benachbarten Regal benutzt
werden. Ein durchgängiger Schenkel wird, wie zuvor beschreiben, in den Längspfosten
eingesetzt und an den beiden verbleibenden Schenkelteilen des kreuzenden Schenkels
werden zusätzliche Streben befestigt. Dadurch kann z.B. ein Längspfosten des benachbarten
Regals eingespart werden, da dessen zusätzliche Streben mit dem Einsteckknoten bzw.
Stabilisatorprofil verbunden werden.
[0018] Des Weiteren sind die Haken am Einsteckknoten und am Stabilisatorprofil rasterartig
in vertikaler und/oder horizontaler Ausrichtung zueinander angeordnet. Die rasterartige
Ausrichtung der Haken bzw. Hakenpaare korrespondiert zu den rasterartig angeordneten
Schlitzen im Längspfosten, so dass eine vertikale und/oder horizontale Anordnung der
Haken am Einsteckknoten und am Stabilisatorprofil möglich ist.
[0019] Um den Einsteckknoten bzw. das Stabilisatorprofil selbst stabil auszubilden und genügend
Belastungsfähigkeit für die aufzunehmenden Streben zu sichern, können die Längsseiten
der Schenkel des Einsteckknotens und des Stabilisatorprofils jeweils eine Umkantung
aufweisen, so dass die Schenkel im Querschnitt ein U-Profil bilden, welches die Strebe
und auch den Längspfosten umklammert.
[0020] Des weiteren kann vorgesehen werden, dass die Schenkel des Einsteckknotens und des
Stabilisatorprofils zusätzliche Arretierungsmittel zum Eingriff in den Längspfosten
und/oder die Verbindungsstreben aufweisen.
[0021] Solche zusätzlichen Arretierungsmittel können Noppen, Wülste, Sicken, Erhebungen,
Vertiefungen und dergleichen sein, die in entsprechende Gegenarretiermittel am Längspfosten
und/oder den Verbindungsstreben einrasten. Diese Arretierungsmittel sorgen für eine
weitere Stabilisierung des Regalsystems.
[0022] Bei einer weiteren vorteilhaften Gestaltung des erfindungsgemäßen Regalsystems besteht
die Winkelplatte aus einer Grundplatte und einem lotrecht daraus aufgerichteten Steg,
der in das Hohlprofil am offenen Ende des im Querschnitt T-förmigen Längspfostens
einsteckbar und mit diesem verschraubbar ist. Somit wird der aufrechte Steg in den
Hohlraum gesteckt, der sich aus dem Querbalken des T-Profils ergibt. Dieser Steg,
der zumindest eine Lochung aufweist, wird durch Verschraubung im Längspfosten befestigt,
der ebenfalls rasterartig ausgerichtete Lochungen an sich gegenüberliegenden Längsseiten
aufweist.
[0023] Weiterhin ist die Grundplatte der Winkelplatte mit einer Bodenwand oder einer Deckenwand
eines Raumes verbindbar, um das Regal örtlich festzulegen.
[0024] Nach einer weiteren Ausbildung der erfindungsgemäßen Lösung weisen die Abstandswinkel
Schenkel vorzugsweise unterschiedlicher Länge auf, in denen jeweils mindestens eine
Lochung eingebracht ist, wobei die Lochung des einen Abstandswinkels mit der des anderen
Abstandswinkels deckungsgleich ist. Die Unterschiedlichkeit der Länge der Schenkel
der Abstandswinkel ermöglicht eine variable Abstandsbestimmung der Regale untereinander
oder in Bezug zu einer Basis, z.B. einer Raumwand, da die Abstandswinkel durch ihre
deckungsgleichen, rasterartigen Lochungen auf unterschiedlichste Weise, in Abhängigkeit
von den örtlichen Gegebenheiten miteinander verschraubt werden können. Bevorzugt können
hierbei die Lochungen aus Bohrungen und/oder Langlöchern bestehen.
[0025] Zur Realisierung einer Aufhängung für die Pendelschiene besteht diese aus einer Blechplatte,
die mindestens eine Auskragung zur Aufnahme eines Endes der Pendelschiene aufweist.
Die Anzahl der Auskragungen, die aus der Blechplatte herausragen, richtet sich nach
der Art der Pendelschiene. Beispielsweise kann die Pendelschiene einbahnig oder auch
zweibahnig ausgestaltet sein und einen Querschnittsform aufweisen, welche die Anzahl
und Form der Auskragungen an der Aufhängung bestimmen. Das freie Ende der Pendelscheine
wird einfach auf die dazu korrespondierenden Auskragungen der Aufhängung gesteckt,
bis dieses an der Blechplatte anliegt.
[0026] Zur Stabilisierung der Aufhängung für die Pendelschiene können an den seitlichen
Enden der Blechplatte der Aufhängung seitlich hervorstehende Laschen zur Anlage an
den Längspfosten angeformt sein, die am jeweiligen Längspfosten anliegen.
[0027] Das Regalsystem ist vorzugsweise nach einem bestimmten Raster ausgebildet, welches
die Regalbreite, -höhe und -tiefe aber auch die Abstände der Hakenpaare, Lochungen
und Arretiermittel der Traversen und anderen Befestigungsteile und die dazu korrespondierende
Aufnahmeöffnungen, Lochungen und schlitzartigen Ausnehmungen in den Längspfosten festlegt,
so dass sich ein in sich stimmiges Regalsystemkonzept ergibt.
[0028] Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und nachstehend noch zu erläuternden
Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen
Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden
Erfindung zu verlassen.
[0029] Der der Erfindung zu Grunde liegende Gedanke wird in der nachfolgenden Beschreibung
anhand von Ausführungsbeispielen, die in den Zeichnungen dargestellt sind, näher beschrieben.
Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Perspektivansicht eines Regals in der Grundform des erfindungsgemäßen Regalsystems,
- Fig. 2
- eine Teilvorderansicht II eines Längspfostens des Regals nach Fig. 1,
- Fig. 3
- eine Seitenansicht des Längspfostens nach Fig. 2,
- Fig. 4
- eine Rückansicht des Längspfostens nach Fig. 2,
- Fig. 5
- eine Querschnittsansicht gemäß der Linie V-V des Längspfostens nach Fig. 4,
- Fig. 6
- eine perspektivische Seitenansicht eines Auflageboards für ein Regal nach Fig. 1,
- Fig. 7
- eine perspektivische Stirnseitenansicht des Auflageboards nach Fig. 6,
- Fig. 8
- eine schematische Seitenansicht einer Traverse für ein Regal nach Fig. 1,
- Fig. 9
- eine schematische Seitenansicht der Traverse nach Fig. 9 mit eingelegtem Auflageboard,
- Fig. 10
- eine schematische Seitenansicht der Traverse nach Fig. 9 mit eingelegtem Auflageboard
und Befestigung an einem Längspfosten,
- Fig. 11
- eine Vorderansicht der Traverse nach Fig. 8,
- Fig. 12
- eine Vorderansicht eines Einsteckknotens in einer ersten Ausführungsform,
- Fig. 13
- eine Vorderansicht eines Einsteckknotens in einer anderen Ausführungsform,
- Fig. 14
- eine Seitenansicht des Einsteckknotens gemäß Fig. 13,
- Fig. 15
- eine Vorderansicht des Einsteckknotens gemäß Fig. 13 mit Befestigung an einem Längspfosten
und befestigter Strebe,
- Fig. 16
- eine Vorderansicht eines Stabilisatorprofils,
- Fig. 17
- eine perspektivische Teilansicht des Stabilisatorprofils nach Fig. 16,
- Fig. 18
- eine Vorderansicht einer Aufhängung für eine Pendelschiene,
- Fig. 19
- eine Seitenansicht der Aufhängung für eine Pendelschiene nach Fig. 18,
- Fig. 20
- eine Seitenansicht der Traverse mit einer darin aufgenommenen Aufhängung nach Fig.
19 mit aufgesteckter Pendelschiene,
- Fig. 21
- eine Vorderansicht eines Abstandswinkels,
- Fig. 22
- eine Seitenansicht des Abstandswinkels nach Fig. 21,
- Fig. 23
- eine Draufsicht des Abstandswinkels nach Fig. 21 mit Befestigung an einem Längspfosten,
- Fig. 24 bis 26
- schematische Ansichten der Verwendungsmöglichkeiten eines Paares von miteinander verbindbaren
Abstandswinkeln,
- Fig. 27
- eine Seitenansicht einer Winkelplatte,
- Fig. 28
- eine Draufsicht auf die Winkelplatte gemäß Fig. 27,
- Fig. 29
- eine Vorderansicht der in den Längspfosten einsteckbare Winkelplatte, und
- Fig. 30
- eine Draufsicht auf zwei aufeinander liegenden Winkelplatten in Verbindung mit zwei
Längspfosten.
[0030] Fig. 1 zeigt ein Regal 1 eines Regalsystems, welches einen rechteckigen Grundriss
aufweist und vorzugsweise vollständig aus einem metallischen Blechmaterial besteht.
An jedem der Eckpunkte des Regals 1 befindet sich ein vertikaler Längspfosten 2 mit
einem Fuß 3 an dessen unterem Ende. Die hinteren beiden Längspfosten 2 sind durch
zwei sich kreuzende, diagonal verlaufende Streben 4 miteinander verbunden, so dass
das Regal 1 eine Längsstabilität besitzt.
[0031] Des weiteren sind die jeweiligen stirnseitigen Paare von Längspfosten 2 durch mehrere
waagerecht zueinander beabstandete Auflageboards 5 miteinander verbunden, auf denen
nicht gezeigte Gegenstände aller Art gelagert werden. Das obere Auflageboard 5 bildet
ein Dachboard, während das unter Auflageboard 5 unter Einhaltung eines bestimmten
Bodenfreiraumes das Bodenboard bildet.
[0032] Die Fig. 2 bis 5 zeigen eine vergrößerte Ansicht des Bereiches II nach Fig. 1 eines
Längspfostens 2. Dieser weist auf seiner Vorderseite gemäß Fig. 2 zueinander beabstandete
Paare von Ausnehmungen 6 auf, die als Schlitze 7 ausgebildet sind. In die Schlitze
7 können nicht dargestellte Einhängeteile eingebracht werden, beispielsweise Verkleidungsbleche
oder spezielle Halterungen für bestimmte Lagergegenstände usw.. Weiterhin sind zueinander
beabstandete Lochungen 8 vorgesehen. An der Rückseite des Längspfostens 2 gemäß Fig.
4 sind weitere Lochungen bzw. Bohrungen 9 vorgesehen, die zu den Lochungen 8 an der
Vorderseite des Längspfostens 2 fluchten. Diese Lochungen 8 und Bohrungen 9 können
zur Schraubbefestigung von beliebigen Teilen und/oder zur Befestigung des Längspfostens
2 an einer Wand vorgesehen werden.
[0033] Des weiteren weist der Längspfosten 2 an seinen Seitenwänden eine Vielzahl zueinander
beabstandeter Aussparungen 10 auf, die im Wesentlichen dafür vorgesehen, das Gewicht
des Längspfostens 2 durch Materialreduzierung zu verringern sowie noch zu beschreibende
Teile aufzunehmen. Die Schlitze 7, die Lochungen 8, die Bohrungen 9 und die Aussparungen
10 sind rasterartig am Längspfosten 2 ausgebildet und angeordnet.
[0034] Ferner ist, wie aus den Fig. 4 und 5 ersichtlich ist, der Längspfosten 2 als aus
einem Flachbandmaterial gewalztes Hohlprofil ausgebildet, so dass der fertige Längspfosten
2 an seiner Rückseite einen Spalt 11 bildet. Der Längspfosten 2 weist somit im Querschnitt
gemäß Fig. 5 eine im Wesentlichen T-Form auf.
[0035] Fig. 6 zeigt eine perspektivische Seitenansicht und Fig. 7 eine perspektivische Stirnseitenansicht
des Auflageboards 5. An jeder dessen Längsseiten ist eine nach unten ragende Längsseitenwand
12 angelenkt. Das untere freie Ende der Längsseitenwand 12 besitzt eine rinnenförmig
Umkantung 13, wie in Fig. 7 dargestellt ist.
[0036] An den Stirnseiten des Auflageboards 5 ist jeweils eine nach unten ragende Stirnseitenlasche
14 angelenkt und ist zur klemmenden Befestigung seiner Stirnseiten zwischen den Längspfosten
2 des Regals 1 und Traversen 15 vorgesehen.
[0037] Die Fig. 9 bis 11 eine zeigen verschiedene Ansichten einer Traverse 15 für ein Regal
1, die zwischen zwei beabstandete Längspfosten 2, die stirnseitig des Regals 1 angeordnet
sind, eingesetzt wird.
[0038] Die Traverse 15 besitzt ein Grundbauteil 16 mit einer oberen waagerechten Auflagekante
17, auf der im eingesetzten Zustand des Auflageboards 5 dessen Unterseite aufliegt.
[0039] An den Randabschnitten der Traverse 15 ist jeweils ein Paar von horizontal und vertikal
zueinander beabstandeten Haken 18 ausgeformt, wie in Fig. 11 gezeigt ist. Die Haken
18 greifen gemäß Fig. 11 in die Aussparungen 10 der Längspfosten 2 des Regals 1 ein.
Dadurch wird die Stirnseitenlasche 15 des Auflageboards 5 zwischen der Traverse 15
und den Längspfosten 2 sicher verklemmt.
[0040] Der in Fig. 12 gezeigte Einsteckknoten 19 ist zweiflügelig ausgebildet, d.h. von
seinem senkrechten Schenkel 20 zweigt rechts und links jeweils ein waagerechter Schenkel
21 ab. Der in den Fig. 13 und 14 in einer Vorder- und einer Seitenansicht gezeigte
Einsteckknoten 19 hingegen ist einflügelig ausgebildet. Somit ist der Einsteckknoten
19 als kreuzförmiges oder links- bzw. rechtsgerichtetes Blechprofil ausgebildet. In
Fig. 13 ist der rechtsgerichtete Einsteckknoten 19 dargestellt. Der linksgerichtete
Einsteckknoten 19 entspricht dem Spiegelbild des rechtsgerichteten Einsteckknotens
19. An dessen senkrechten Schenkel 20 ist ein Paar von Haken 22 in Durchbrüchen 23
ausgeformt. Innerhalb eines Paares von Haken 22 können diese zueinander fluchtend
gemäß Fig. 12 oder zueinander versetzt gemäß Fig. 13 ausgebildet sein, da diese paarweise
in die zueinander beabstandete Paare von Ausnehmungen 6 des Längspfostens 2 eingreifen,
wie dies in Fig. 15 zu sehen ist, wobei die Anordnung der Haken 22 der rasterartigen
Ausbildung der Ausnehmungen 6 entspricht.
[0041] Zur Aufnahme von Verbindungsstreben 25 besitzen die Längsseiten der Schenkel 20 und
21 des Einsteckknotens 19 Umkantungen 26. An den waagrechten Schenkeln 21 und am Schenkel
20 des Einsteckknotens 19 sind mehrere kreisrunde Bohrungen oder längliche Lochungen
24 eingebracht, die zur Befestigung der Verbindungsstreben 25 beispielsweise mittels
Schraubverbindungen am Einsteckknoten 19 dienen. Des Weiteren sind an den Schenkeln
20 und 21 noppenartige Arretierungsmittel 27 ausgeformt, die in entsprechende, nicht
gezeigte Gegenstücke in den Streben 25 und/oder Längspfosten 2 eingreifen, um eine
höher Lagestabilität des Einsteckknotens 19 zu erhalten.
[0042] In ähnlicher Weise wie der Einsteckknoten 19 ist das Stabilisatorprofil 28 gemäß
den Fig. 16 und 17 ausgebildet. Dieses ist ein Winkelprofil und weist einen U-förmigen
Querschnitt auf. Im Eckbereich besitzt das Stabilisatorprofil 28 eine halbkreisförmige
Ausnehmung 29, die mit einer Lochung 8 des Längspfostens 2 in Überdeckung gebracht
wird. Durch eine nicht dargestellte Schraube und eine speziell abgekantete Unterlegscheibe
kann das Stabilisatorprofil 28 zusätzlich mit dem Längspfosten 2 verschraubt werden,
nachdem das Paar von Haken 22 in die entsprechenden Ausnehmungen 6 des Längspfostens
2 eingreift.
[0043] Die Fig. 18 bis 20 zeigen eine Aufhängung 30 für eine zweibahnige Pendelschiene 31
für Bürohängehefter und dergleichen. Die Pendelschiene 31 ist in den Fig. 18 und 20
in Strichlinien dargestellt. Die Aufhängung 30 ist in die Traverse 15 einsteckbar,
die wiederum, wie bereits beschrieben, in den Längspfosten 2 eingesteckt ist, wie
in Fig. 20 gezeigt ist.
[0044] Weiterhin besteht die Aufhängung 30 für die Pendelschiene 31 aus einer Blechplatte
und weist zwei Auskragungen 32 zur Aufnahme eines Endes der Pendelschiene 31 auf,
die aus der Blechplatte herausgebogen sind. Die schräge Anordnung der Auskragungen
32 zueinander ergibt sich aus der Form der Pendelschiene 31. Darüber hinaus sind an
den seitlichen Enden der Blechplatte der Aufhängung 30 seitlich hervorstehende Laschen
35 zur Anlage an zwei zueinander beabstandete Längspfosten 2 angeformt.
[0045] Die Fig. 21 bis 23 zeigen einen Abstandswinkel 34, dessen beide Schenkel 35 und 36
rechtwinklig zueinander verlaufen und eine unterschiedliche Länge besitzen. Zwei solcher
Abstandswinkel 34 werden z.B. mittels Schrauben und Muttern miteinander verbunden,
wie in den Fig. 24 bis 26 schematisch dargestellt ist. Ein Paar von miteinander verbundenen
Abstandswinkeln 34 dient zur Verbindung von mehreren Regalen 1 bzw. zur Verbindung
mit einer Basis 37, z.B. einer Wand eines Raumes. Hierzu sind in die Schenkel 35 und
36 der Abstandswinkel 34 kreisrunde und längliche Lochungen 24 eingebracht, die rasterartig
zu den Lochungen 8 der Längspfosten 2 ausgebildet sind. Dabei ist die Lochung 24 des
einen Abstandswinkels 34 mit der des anderen Abstandswinkels 34 deckungsgleich.
[0046] Die Fig. 24 bis 26 zeigen einige Verwendungsmöglichkeiten eines Paares von miteinander
verbindbaren Abstandswinkeln 34 mit einer Basis 37 und/oder Regalen 1, wobei die Schenkel
35 und 36 unterschiedlicher Länge auf mehrere Arten miteinander verbindbar sind.
[0047] Die Fig. 27 bis 29 zeigen eine in den Längspfosten 2 eines Regals 1 einsteckbare
Winkelplatte 38. Diese wird endseitig in den Längspfosten 2 eingesteckt und daran
befestigt und dient zur Verbindung mit einer Basis 37, beispielsweise einem Boden
oder eine Decke eines Raumes, um das Regal 1 ortsfest zu stabilisieren.
[0048] Die Winkelplatte 38 besteht aus einer Grundplatte 39 und einem lotrecht daraus aufgerichteten
Steg 40, so dass der Steg 40 in einem rechten Winkel zur Grundplatte 39 steht. Der
Steg 40 weist eine längliche Lochung 24 auf, die in Überdeckung mit einer Öffnung
8 im Längspfosten 2 gebracht wird, um den Steg 40 durch Schraubverbindung am Längspfosten
2 zu befestigen. Weiterhin ist der untere, an die Grundplatte 39 angrenzende Abschnitt
des Steges 40 verjüngt ausgebildet. Die Grundplatte 39 der Winkelplatte 38 besitzt
an ihren vier Eckbereichen vier Bohrungen 41, die als Langlöcher ausgebildet sind
und die zur Verbindung mit dem Boden oder der Decke eines Raumes vorgesehen sind.
[0049] Möglich ist auch, zwei solcher Winkelplatten 38 derart gegenläufig aneinander zu
stecken, dass deren Grundplatten 39 nahezu deckungsgleich übereinander liegen und
sich deren aufgerichtete Stege 40 unter Bildung eines Spaltes gegenüber stehen. Dies
wird durch den unteren verjüngten Abschnitt des aufgerichteten Steges 40 ermöglicht.
Dadurch können beispielsweise zwei benachbart aufgestellte Längspfosten 2, in die
jeweils ein aufgerichteter Steg 40 ragt, miteinander verbunden werden. Dabei werden
die aufeinander liegenden Grundplatten 39 über deren Langlochbohrungen 41 mit dem
Boden oder der Decke eines Raumes verschraubt. Des Weiteren können die in den aufgerichteten
Stegen 40 befindlichen länglichen Lochungen 24 mit den Lochungen 8 der Längspfosten
2 verschraubt werden.
Liste der Bezugszeichen
[0050]
- 1
- Regal
- 2
- Längspfosten
- 3
- Fuß
- 4
- Strebe
- 5
- Auflageboard
- 6
- Ausnehmung
- 7
- Schlitz
- 8
- Lochung
- 9
- Bohrung
- 10
- Aussparung
- 11
- Spalt
- 12
- Längsseitenwand
- 13
- Umkantung
- 14
- Stirnseitenlasche
- 15
- Traverse
- 16
- Grundbauteil
- 17
- Auflagekante
- 18
- Haken
- 19
- Einsteckknoten
- 20
- Schenkel
- 21
- Schenkel
- 22
- Haken
- 23
- Durchbruch
- 24
- Lochung
- 25
- Verbindungsstrebe
- 26
- Umkantung
- 27
- Arretiermittel
- 28
- Stabilisatorprofil
- 29
- Ausnehmung
- 30
- Aufhängung
- 31
- Pendelschiene
- 32
- Auskragung
- 33
- Lasche ,
- 34
- Abstandswinkel
- 35
- Schenkel
- 36
- Schenkel
- 37
- Basis
- 38
- Winkelplatte
- 39
- Grundplatte
- 40
- Steg
- 41
- Bohrung
1. Regalsystem zur Lagerung und Archivierung von Gegenständen, bestehend aus mindestens
einem Regal (1) mit rechteckigem Grundriss, an dessen Eckpunkten vertikale Längspfosten
(2) T-förmigen Querschnitts angeordnet sind, wobei zwischen jeweils zwei stirnseitigen
Längspfosten (2) horizontale taschenartige Traversen (15) zur Befestigung von zumindest
Auflageboards (5) anbringbar sind, die festgepresst zwischen der Traverse (15) und
den diese tragenden Längspfosten (2) des Regals (1) gegen Anheben des Auflageboards
(5) verklemmbar sind, und die Längspfosten (2) rasterartig angeordnete Aussparungen
(10) zur Aufnahme von abwärts gerichteten Hakenpaaren (18) der Traversen (15) sowie
rasterartig zueinander beabstandete schlitzartige Ausnehmungen (6) zur Aufnahme von
zusätzlichen Regalteilen aufweisen,
weiterhin bestehend aus
- einem mit Haken (22) versehenen Einsteckknoten (19) und/oder ein Stabilisatorprofil
(28), welche in die schlitzartigen Ausnehmungen (6) des Längspfostens (2) zur Befestigung
mit Verbindungsstreben (25) einsetzbar sind,
- einer endseitig in den Längspfosten (2) einsteckbaren und daran befestigbaren Winkelplatte
(38) zur Verbindung mit einer Basis (2,37),
- einem Paar von miteinander verbindbaren Abstandswinkeln (34) zur Verbindung von
mehreren Regalen (1) und/oder zur Verbindung mit einer Basis (37) und
- einer in die Traverse (15) einsetzbaren Aufhängung (30) für eine Pendelschiene (31)
für Hängehefter und dergleichen.
2. Regalsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsteckknoten (19) und das Stabilisatorprofil (28) als T-förmiges linksgerichtetes
oder rechtsgerichtetes oder als kreuzförmiges Blechprofil ausgebildet sind, wobei
an einem Schenkel (20) mindestens ein Paar von Haken (22) ausgeformt und am anderen
Schenkel (21) mindestens eine Lochung (24) eingebracht sind.
3. Regalsystem nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Haken (22) am Einsteckknoten (19) und am Stabilisatorprofil (28) rasterartig
in vertikaler und/oder horizontaler Ausrichtung zueinander angeordnet sind.
4. Regalsystem nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsseiten der Schenkel (20,21) des Einsteckknotens (19) und des Stabilisatorprofils
(28) jeweils eine Umkantung (26) aufweisen.
5. Regalsystem mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel (20,21) des Einsteckknotens (19) und des Stabilisatorprofils (28) zusätzliche
Arretierungsmittel (27) zum Eingriff in den Längspfosten (2) und/oder die Verbindungsstreben
(25) aufweisen.
6. Regalsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkelplatte (38) aus einer Grundplatte (39) und einem lotrecht daraus aufgerichteten
Steg (40) besteht, der in das Hohlprofil am offenen Ende des im Querschnitt T-förmigen
Längspfostens (2) einsteckbar und mit diesem verschraubbar ist.
7. Regalsystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (39) der Winkelplatte (38) mit einer Bodenwand oder einer Deckenwand
eines Raumes verbindbar ist.
8. Regalsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandswinkel (34) Schenkel (35,36) vorzugsweise unterschiedlicher Länge aufweisen,
in denen jeweils mindestens eine Lochung (24) eingebracht ist, wobei die Lochung (24)
des einen Abstandswinkels (34) mit der des anderen Abstandswinkels (24) deckungsgleich
ist.
9. Regalsystem nach den Ansprüchen 2 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Lochungen (24) aus Bohrungen und/oder Langlöchern bestehen.
10. Regalsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufhängung (30) für die Pendelschiene (31) aus einer Blechplatte besteht, die
mindestens eine Auskragung (32) zur Aufnahme eines Endes der Pendelschiene (31) aufweist.
11. Regalsystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass an den seitlichen Enden der Blechplatte der Aufhängung (30) seitlich hervorstehende
Laschen (33) zur Anlage an den Längspfosten (2) angeformt sind.
1. Shelf system for storage and archiving of objects, consisting of at least one shelf
system (1) with a rectangular plan view with vertical columns (2) with a T-shaped
cross-section arranged at the corners, whereat pocket-like traverses (15) for the
support of at least shelves (5) can be mounted between two end columns (2), which
are clamped in place between the traverse (15) and the supporting columns (2) of the
shelf system (1) to prevent lifting of the shelf (5), and the columns (2) having grid-like
arranged reliefs (10) to retain downward pointing pairs of hooks (18) of the traverses
(15) as well as grid-like interspaced slot-like recesses (6) for the support of additional
shelf system components,
and further consisting of
- an insert node (19) and/or stabilizing profile (28) equipped with hooks (22), which
are designed to engage in the slot-like recesses (6) of the columns (2) for the attachment
with connecting braces (25),
- an angle plate (38) which can be inserted at the side of the column (2) for the
purpose of connecting to a base (2, 37),
- a pair of interconnectable spacer angles (34) to connect several shelf systems (1)
and/or to connect to a base (37) and
- a suspension (30) that can be inserted in the traverse (15) for the support of a
hanging rail (31) for hanging files and similar items.
2. Shelf system according to claim 1, characterized in that the insert node (19) and the stabilizing profile (28) are designed as T-shaped left-hand
or right-hand or cross-shaped sheet metal profiles, whereat one leg (20) is provided
with at least one air of hooks (22) and the other leg (21) with at least one perforation
(24).
3. Shelf system according to claims 1 and 2, characterized in that the hooks (22) at the insert node (19) and the stabilizing profile (28) are arranged
to one another in a grid-like pattern in a vertical and/or horizontal direction.
4. Shelf system according to at least one of the claims 1 to 3, characterized in that the longitudinal sides of the legs (20, 21) of the insert nodes (19) and the stabilizing
profile (28) are each provided with a canted edge (26).
5. Shelf system according to at least one of the claims 1 to 4, characterized in that the legs (20, 21) of the insert nodes (19) and the stabilizing profile (28) are provided
with additional means of arresting (27), which engage in the column (2) and/or the
connecting braces (25).
6. Shelf system according to claim 1, characterized in that the angle plate (38) consists of a base plate (39) and a perpendicular upright web
(40), which can be inserted in the hollow profile at the open end of the T-shaped
cross-section of the column (2) and fixed to the said column with screws.
7. Shelf system according to claim 6, characterized in that the base plate (39) of the angle plate (38) can be connected to the floor or ceiling
of a room.
8. Shelf system according to claim 1, characterized in that the spacer angle (34) are equipped with legs (35, 36), preferably of different lengths,
on each of which at least one perforation (24) is provided, whereat the perforation
(24) of one spacer angle (34) lines up with that of the other spacer angle (24).
9. Shelf system according to claims 2 and 8, characterized in that the perforations (24) consist of boreholes or elongated holes.
10. Shelf system according to claim 1, characterized in that the suspension (30) for the hanging rail (31) consists of a sheet metal plate, which
is provided with at least one projection (32) to retain the end of the hanging rail
(31).
11. Shelf system according to claim 10, characterized in that the side ends of the sheet metal plate of the suspension (30) are provided with protruding
brackets (33) to rest against the columns (2).
1. Système d'étagères pour le stockage et l'archivage d'objets, composé essentiellement
d'au moins une étagère (1) au contour à angle droit, des montants longitudinaux verticaux
(2) de section transversale en forme de T étant installés au niveau de ses coins,
dans lequel des traverses horizontales (15) en forme de poche peuvent être installées
entre respectivement deux montants longitudinaux frontaux (2) permettant la fixation
d'au moins plusieurs panneaux de support (5), qui peuvent être bloqués et pressés
solidement entre la traverse (15) et les montants longitudinaux (2) de l'étagère (1)
portant ladite traverse pour empêcher le panneau de support de se soulever, et les
montants longitudinaux (2) présentant des évidements (10) disposés par encliquetage
et destinés à recevoir des paires de crochets (18) dirigés vers le bas pour les traverses
(15) de même que des évidements (6) en forme de fente et espacés l'un de l'autre par
encliquetage, destinés à recevoir des parties d'étagère supplémentaires,
composé en outre des éléments suivants:
- un noeud d'insertion (19) pourvu de crochets (22) et/ou un profil stabilisateur
(28), qui peuvent s'introduire dans les évidements (6) en forme de fente du montant
longitudinal (2) servant à la fixation des branchements à l'aide d'entretoises de
liaison,
- une plaque angulaire (38) enfichable côté extrémité dans le montant longitudinal
(2) et fixable au niveau de celui-ci pour assurer la liaison avec un socle (2,37),
- une paire d'équerres d'écartement (34) pouvant se connecter l'une à l'autres pour
assurer la liaison de plusieurs étagères (1) et/ou pour assurer la liaison avec un
socle (37) et
- un système de suspension (30) insérable dans la traverse (15) prévu pour un rail
(31) servant à l'accrochage de dossiers suspendus et similaire.
2. Système d'étagères selon la revendication 1, caractérisé en ce que le noeud d'insertion (19) et le profil stabilisateur (28) sont conçus comme une tôle
profilée en forme d'un T à gauche ou à droite ou bien comme tôle profilée cruciforme,
dans lequel au moins une paire de crochets (22) est conformée au niveau d'un brin
(20) et au moins une perforation (24) est prévue au niveau d'un autre brin (21).
3. Système d'étagères selon la revendication 1 et 2, caractérisé en ce que les crochets (22) sont agencés l'un par rapport à l'autre au niveau du noeud d'insertion
(19) et du profil stabilisateur (28) par encliquetage dans l'axe vertical et/ou horizontal.
4. Système d'étagères selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les côtés longitudinaux des brins (20, 21) du noeud d'insertion (19) et du profil
stabilisateur (28) présentent respectivement un bord périphérique (26).
5. Système d'étagères selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les brins (20,21) du noeud d'insertion (19) et du profil stabilisateur (28) présentent
des moyens de blocage (27) supplémentaires pour s'engrener dans le montant longitudinal
(2) et/ou les entretoises de liaison (25).
6. Système d'étagères selon la revendication 1, caractérisé en ce que la plaque angulaire (38) se compose d'une plaque de base (39) et d'une entretoise
(40) orientée perpendiculaire à partir de celle-ci, entretoise pouvant s'enficher
dans le profil creux au niveau de l'extrémité ouverte du montant longitudinal (2)
en forme de T en coupe transversale et pouvant se visser avec ledit montant.
7. Système d'étagères selon la revendication 6, caractérisé en ce que la plaque de base (39) de la plaque angulaire (38) peut être reliée à une paroi de
fond ou une paroi de couverture d'un espace.
8. Système d'étagères selon la revendication 1, caractérisé en ce que les équerres d'écartement (34) présentent des brins (35,36) de préférence de longueur
différente, équerres dans lesquelles systématiquement au moins une perforation (24)
est prévue, dans lequel la perforation (24) de l'une des équerres d'écartement (34)
se superpose avec l'autre équerre d'écartement (24).
9. Système d'étagères selon les revendications 2 et 8, caractérisé en ce que les perforations (24) se composent d'alésages et/ou de trous oblongs.
10. Système d'étagères selon la revendication 1, caractérisé en ce que le système de suspension (30) pour le rail pour accrochage (31) se compose d'une
plaque de tôle, présentant au moins une partie en porte-à-faux (32) destinée à recevoir
une extrémité du rail pour accrochage (31).
11. Système d'étagères selon la revendication 10, caractérisé en ce que des pattes (33) faisant saillie latéralement sont conformés au niveau des extrémités
latérales de la plaque de tôle du système de suspension, pour fixation sur les montants
longitudinaux (2).