| (19) |
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(11) |
EP 1 735 487 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.03.2011 Patentblatt 2011/13 |
| (22) |
Anmeldetag: 08.04.2005 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2005/051573 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2005/098104 (20.10.2005 Gazette 2005/42) |
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| (54) |
VORRICHTUNG UND EIN VERFAHREN ZUM PRÄPARATIONSAUFTRAG AUF FÄDEN
DEVICE AND METHOD FOR APPLYING A PREPARATION TO THREADS
DISPOSITIF ET PROCEDE D'APPLICATION DE PREPARATIONS SUR DES FILS
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU MC NL PL PT RO SE SI
SK TR |
| (30) |
Priorität: |
10.04.2004 DE 102004017210
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.12.2006 Patentblatt 2006/52 |
| (73) |
Patentinhaber: TEMCO Components GmbH |
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97762 Hammelburg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SPAHLINGER, Jörg
97723 Oberthulba (DE)
- SCHERPF, Hans-Dieter
97762 Hammelburg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Rössler, Matthias |
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KNH Patentanwälte
Kahlhöfer Neumann Rößler Heine
Karlstraße 76 40210 Düsseldorf 40210 Düsseldorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-00/49212 DE-A1- 10 220 508 DE-A1- 19 945 699
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WO-A-01/51691 DE-A1- 10 226 291 US-A- 4 675 142
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Präparationsauftrag
auf Fäden mit einem Gehäuse, welches eine Einlassöffnung und eine Auslassöffnung für
einen Faden und eine in dem Gehäuse angeordnete Präparationseinrichtung aufweist.
[0002] Es gibt unterschiedliche bekannte Verfahren und Möglichkeiten zum Auftragen von Präparationen
auf einen Faden bzw. ein Garn. Der Auftrag erfolgt z.B. indem das Garn über Walzen,
die durch ein Ölbad rotieren, geführt und mit Öl benetzt wird. Eine weitere Möglichkeit
besteht darin, dass das Garn über einen Präparationsstift läuft. Der Stift hat eine
Bohrung über die Präparationsöl zugeführt wird und das Garn erhält den Ölauftrag über
den Kontakt mit dem Stift. Dann gibt es Verfahren, bei denen die Präparation durch
Ölsprühnebel oder eine Kombination von Verwirbelung mit Ölzufuhr aufgebracht wird.
[0003] Aus der
DE 102 26 291 A1 sind ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Präparieren eines synthetischen Filamentbündels
bekannt. Dabei werden das Verwirbelungsmedium und das Präparationsmittel gemeinsam
zugeführt.
[0004] In der
DE 102 20 508 A1 ist eine solche Vorrichtung beschrieben. Die Verwirbelungsölvorrichtung sitzt in
einem Gehäuse, das zum Fadenanlegen geöffnet werden kann. Unter dem Gehäuse sitzt
ein gekrümmtes Rohr, das zum Fadenanlegen einen Einfädelschlitz aufweist. Das Rohr
dient zur Rückführung der überschüssigen Präparation. Die Verwirbelungsdüse hat einen
Einfädelschlitz, in den der Faden eingelegt werden kann. Die Düse bleibt auch im Betriebszustand
geöffnet. Positiv an dieser Vorrichtung ist, dass durch die Verwirbelung mit Ölauftrag
eine gute Durchmischung der Garnfilamente mit dem Präparationsöl erfolgt. Nachteilig
an dieser Ausführung ist, dass die Verwirbelungsdüse einen offenen Garnkanal aufweist
und nicht gewährleistet werden kann, dass der Faden immer vom Luft/Ölstrahl gleichmäßig
erfasst wird. Weiterhin nachteilig an dieser Ausführung ist, dass durch die Öffnungsschlitze
des Gehäuses und Rohres überschüssiger Präparationsnebel oder auch Präparation geblasen
wird.
[0005] Die
DE 102 05 005 A1 beschreibt eine Präparationsvorrichtung, bei der die Präparation durch einen Sprühnebel
aufgetragen wird. Die auf das Garn abgestimmte Dosierung erfolgt mit Hilfe einer Blende,
die einen Teil des Sprühstrahls vor dem Garn abschirmt. Die überschüssige Präparation
wird über ein Fangblech in dem Sprühkasten aufgefangen und über einen Ablass in den
Ölkreislauf zurückgeführt. Der Nachteil dieser Ausführung ist, dass mehr Öl als benötigt
wird in Umlauf gebracht wird und nicht der ganze überschüssige Ölnebel über das Fangblech
aufgefangen wird und somit ein Teil des Ölnebels durch die Ein- und Auslassöffnungen
des Sprühkastens entweicht. Ein weiterer Nachteil ist, dass der Ölauftrag mit Hilfe
des Sprühnebels nur oberflächlich erfolgt und das Öl nicht komplett mit den Garnfilamenten
vermischt wird.
[0006] Besonders bei hohen Spinngeschwindigkeiten kann das Garn durch einen oberflächlichen
Präparationsauftrag nicht genügend Präparation aufnehmen und es kommt im Prozess oder
auch im nachfolgenden weiterverarbeitenden Prozess zu Störungen.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Präparationsvorrichtung zu schaffen, bei der dem
Garn genau dosiert die Garnpräparation zugeführt und mit dem Garn vermischt wird und
die Vorrichtung so auszuführen, dass die überschüssige Präparation oder der Ölnebel
nicht aus der Vorrichtung heraustreten kann, sondern zur Wiederverwendung abgeführt
wird.
[0008] Die Aufgabe wird gelöst mit einer Vorrichtung und einem Verfahren mit den Merkmalen
der unabhängigen Ansprüche.
[0009] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Präparationsauftrag auf Fäden. Sie weist
ein Gehäuse auf, welche eine Einlassöffnung und eine Auslassöffnung für den Faden
hat. In dem Gehäuse ist eine Präparationseinrichtung angeordnet. Erfindungsgemäß ist
das Gehäuse an der Einlass- und Auslassöffnung geteilt, so dass der Faden problemlos
in das Gehäuse eingelegt werden kann. Durch die Teilung des Gehäuses wird vermieden,
dass der Faden durch eine kleine Öffnung des Gehäuses eingefädelt, durch das Gehäuse
geführt und am Ende des Gehäuses wieder aus dem Gehäuse herausgeführt werden muß.
Dieser beträchtliche Arbeitsaufwand ist mit der vorliegenden Erfindung nicht mehr
erforderlich, da das Gehäuse im Bereich der Einlass- und Auslassöffnung geteilt ist
und hier geöffnet werden kann. Im geöffneten Zustand des Gehäuses wird der Faden quer
zur Durchlaufrichtung in das Gehäuse eingelegt und das Gehäuse anschließend wieder
geschlossen. Der Faden Ist somit bereit für eine Präparation, insbesondere mit Präparationsöl.
Durch die Teilung des Gehäuses an der Einlass- und Auslassöffnung kann das Gehäuse
durch eine Schwenkbewegung oder eine lineare Bewegung in Fadendurchlaufrichtung geöffnet
werden.
[0010] Neben dem leichteren Einfädeln des Fadens in das Gehäuse besteht gegenüber dem Stand
der Technik der weitere Vorteil, dass das Gehäuse während des Präparierens des Fadens
weitgehend geschlossen ist. Lediglich an den Ein- und Auslassöffnungen ist einerseits
ausreichend Platz vorhanden um den Faden hindurchtreten zu lassen, andererseits sind
sie aber so eng, dass sie abdichtend wirken. Präparationsmittel tritt aus diesen Öffnungen
kaum aus. Anders als im Stand der Technik wird hierdurch Präparationsmittel gespart
und darüber hinaus die Umgebung der Vorrichtung nicht verschmutzt.
[0011] Um eine Verschmutzung der Umgebung der Vorrichtung zu vermeiden, ist es daher besonders
vorteilhaft, wenn die Gehäuseteilung und/oder die Einlass- und Auslassöffnung abgedichtet
sind oder wirken. Die Abdichtung sorgt dafür, dass das Präparationsmittel innerhalb
des Gehäuses verbleibt Obwohl das Gehäuse für das einfache Einführen des Fadens in
das Gehäuse geteilt ist, wird hierdurch eine Verschmutzung der Umgebung des Gehäuses
vermieden.
[0012] Ist dem Gehäuse eine Sammeleinrichtung für wiederverwendbare Präparationsflüssigkeit
zugeordnet, so kann die Flüssigkeit auch innerhalb des Gehäuses gesammelt und der
Präparationseinrichtung oder einem Sammelbehälter zugeführt werden.
[0013] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Präparationseinrichtung eine Verwirbelungsvorrichtung
und eine Ölvorrichtung ist. Hierdurch wird ein gleichmäßiger Auftrag des Präparationsmittels,
insbesondere Öl, auf den Faden bewirkt. Durch die Verwirbelungsvorrichtung wird das
Öl gleichmäßig zerstäubt und kann hierdurch den Faden gleichmäßig benetzen.
[0014] Weist die Präparationsvorrichtung zum Einlegen des Fadens einen geteilten Garnkanal
auf, so ist das Einlegen des Fadens in die Präparationsvorrichtung sehr einfach möglich,
indem der Garnkanal in der Präparationsvorrichtung geöffnet wird. Nachdem sich der
Faden in dem geteilten Garnkanal befindet, wird die Präparationsvorrichtung wieder
geschlossen und ist bereit für die Präparation des Fadens.
[0015] Für die Abdichtung der Einlass- und Auslassvorrichtung sind unter anderem eine Labyrinthdichtung,
eine den Faden eng umschließende Öffnung, Unterdruck in dem Gehäuse und/oder eine
druckluftbeaufschtagte Dichtung an der Einlass- und Auslassöffnung vorteilhaft. Die
Labyrinthdichtung ist ebenso wie die den Faden eng umschließende Öffnung der Einlass-
oder Auslassöffnung rein konstruktiv zu lösen. Häufig ist es allerdings ausreichend,
wenn der Unterdruck in dem Gehäuse, welche beispielsweise durch die Absaugung der
wiederverwendbaren Präparationsflüssigkeit entsteht, bereits eine ausreichende Abdichtung
erzielt. Um eine besonders zuverlässige Abdichtung der Einlass- und Auslassöffnung
zu erhalten, kann vorteilhafterweise vorgesehen werden, dass eine druckluftbeaufschlagte
Dichtung an der jeweiligen Öffnung angeordnet ist. Wird an der Einlass- und Auslassöffnung
jeweils Druckluft eingeblasen, so entsteht hier eine Art Luftvorhang, welcher das
Hindurchtreten des Präparationsmittels weitgehend verhindert.
[0016] Besonders einfach und kostengünstig ist es, wenn als eine Ölvorrichtung ein Stiftöler
verwendet wird. Der an sich bekannte Stiftöler ist innerhalb des Gehäuses angeordnet
und bewirkt, dass der an dem Stiftöler vorbeistreichende Faden gleichmäßig und ausreichend
präpariert wird.
[0017] Ist in dem Gehäuse ein Ölrücklauf angeordnet, so kann in besonders vorteilhafter
Weise die wiederverwendbare Präparationsflüssigkeit gesammelt und einem dem Gehäuse
zugeordneten Ölbehälter oder auch einem Gebrauchtölbehälter zugeführt werden.
[0018] Um die Ölzufuhr, den Ölrücklauf und/oder die Druckluftzufuhr der Verwirbelungsvorrichtung
je nach Bedarf einstellen zu können, um optimale Präparationsergebnisse des Fadens
zu erhalten, ist es besonders vorteilhaft, wenn dem Gehäuse ein Regler zugeordnet
ist. Über den Regel kann insbesondere die den Faden bzw. der Präparationseinrichtung
zugeführte Ölmenge eingestellt werden. Über die Regelung der Druckluftzufuhr der Verwirbelungsvorrichtung
kann darüber hinaus der Präparationsauftrag auf den speziellen Faden bzw. die gewünschte
Menge des Präparationsauftrages eingestellt werden.
[0019] Um eine exakte Führung des Fadens und einen optimalen Kontakt des Fadens mit dem
Präparationsmittel zu erreichen, ist es vorteilhaft, wenn der Garnkanal mit einer
federbeaufschlagten Prallplatte radial verschlossen ist. Über die Feder wird sichergestellt,
dass die Prallplatte stets gegen eine Lagerfläche gedrückt wird und lediglich der
Garnkanal für den Durchtritt des Fadens geöffnet bleibt. Insbesondere ein seitliches
Ausweichen des Fadens aus dem Garnkanal heraus wird hierdurch vermieden. Der Faden
wird ganz gezielt dem in dem Garnkanal auf den Faden einwirkenden Präparationsmit
tel ausgesetzt Eine gleichbleibende Präparation ohne Verwendung einer unnötigen Menge
von Präparationsmittel ist hierdurch gewährleistet.
[0020] Besonders vorteilhaft ist es, wenn Teile des Gehäuses und der Präparationseinrichtung,
welche mit dem Faden in Berührung kommen, aus verschleißfestem Material, insbesondere
Keramik, hergestellt sind. Die Präparationseinrichtung und beispielsweise die Einlass-
und Auslassöffnung des Gehäuses sind hierdurch verschleißgeschützt und gewährleisten
einen langen Einsatz des Gehäuses.
[0021] Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist nicht nur für die Behandlung eines einzelnen
Fadens, sondern auch für die Behandlung einer Fadenschar einsetzbar. Hierfür ist das
Gehäuse mit mehreren Präparationseinrichtungen ausgestattet Insbesondere sind so viele
Präparationseinrichtungen wie Fäden pro Spinnstelle vorhanden. Das gleichzeitige Einlegen
einer Vielzahl von Fäden in ein einziges geöffnetes Gehäuse wird hierdurch besonders
erleichtert Außerdem ist die Herstellung eines einzigen Gehäuses für eine Vielzahl
von Fäden kostengünstiger als wenn einzelne Fäden separat präpariert werden würden.
[0022] Öffnet sich die Präparationseinrichtung zusammen mit dem Öffnen des Gehäuses, so
ist eine sehr einfache Handhabung gewährleistet. Der Faden wird dabei sowohl in die
Einlass- und Auslassöffnung als auch in die Präparationseinrichtung selbst eingelegt.
Anschließend wird das Gehäuse zusammen mit der Präparationseinrichtung wiederum geschlossen
und der Faden steht für eine Präparation mit Präparationsmittel zur Verfügung.
[0023] Bei einem erfindungsgemäßen Verfahren zum Präparationsauftrag auf Fäden in einem
Gehäuse, welches eine Einlass- und eine Auslassöffnung für den Faden und eine Präparationseinrichtung
zum Präparieren des Fadens mit Präparationsmittel aufweist, wird das Gehäuse zum Einlegen
eines Fadens in Fadendurchlaufrichtung geöffnet und die Gehäuseteilung und/oder die
Einlass- und Auslassöffnung beim Schließen des Gehäuses abgedichtet. Hierdurch wird
der Faden sehr schnell zur Präparation vorbereitet Durch das dichte Schließen des
Gehäuses nach dem Einlegen des Fadens wird das Gehäuse weitgehend abgeschlossen, so
dass kein Präparationsmittel aus dem Gehäuse austritt. Eine Präparation des Fadens
wird hierdurch sowohl sehr zuverlässig als auch ohne Verlust von Präparationsmittel
sehr kostengünstig ermöglicht
[0024] Wird das Gehäuse an der Einlass- und Auslassöffnung geteilt, so ist das Einlegen
des Fadens besonders einfach möglich. Ein Einfädeln in Ösen wird hierdurch vermieden.
[0025] Wird beim Öffnen des Gehäuses die Luft- und/oder Präparationsflüssigkeitszufuhr in
das Gehäuse unterbrochen, so wird sichergestellt, dass Präparationsflüssigkeit nicht
aus dem Gehäuse gelangt Eine Verschmutzung der Umgebung des Gehäuses wird vermieden.
[0026] Ober eine Steuerung der Luft- und/oder Präparationsflüssigkeitszufuhr kann bewirkt
werden, dass in vorteilhafter Weise beim Schließen des Gehäuses die Luft- und/oder
Präparationsflüssigkeitszufuhr selbständig in Betrieb genommen wird. Das Wiederingangsetzen
nach einem Fadenbruch kann hierdurch sehr einfach durchgeführt werden indem das Gehäuse
geöffnet wird, wobei sich automatisch die Luft- und/oder Präparationsflüssigkeitszufuhr
abstellt, anschließend der Faden in das Gehäuse und in die Präparationseinrichtung
eingelegt wird und schließlich das Gehäuse wieder geschlossen und die Luft und/oder
Präparationsflüssigkeitszufuhr wieder In Betrieb genommen wird.
[0027] Besonders einfach und schnell ist die Neueinfädelung des Fadens möglich, wenn zusammen
mit dem Öffnen des Gehäuses die Präparationseinrichtung ebenfalls geöffnet wird. Es
ist lediglich ein Handgriff erforderlich, um das Gehäuse und die Präparationseinrichtung
zu öffnen und wiederum zu schließen.
[0028] Wird die Einlass- und Auslassöffnung mit Druckluft abgedichtet, so wird ein bzgl.
des Präparationsmittels sehr dichtes Gehäuse erhalten, bei welchem die Einlass- und
Auslassöffnungen relativ groß ausgeführt werden können, so dass der Faden ohne Behinderung
durch das Gehäuse hindurchbewegt werden kann.
[0029] Weitere Vorteile der Erfindung sind in den nachfolgenden Ausführungsbeispielen beschrieben.
Es zeigt:
- Figur 1
- eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Präparationsauftrag,
- Figur 2
- eine weitere erfindungsgemäße Vorrichtung,
- Figur 3
- eine Präparationseinrichtung,
- Figur 4
- eine erfindungsgemäße Vorrichtung in geöffneter Stellung im Querschnitt,
- Figur 5
- eine weitere erfindungsgemäße Vorrichtung in geöffneter Stellung,
- Figur 6
- eine Dichtungsausführung mit Luftunterstützung in Quer- und Längsschnitt,
- Figur 7
- eine Dichtungsausführung ohne Luftunterstützung in Quer- und Längsschnitt,
- Figur 8
- eine erfindungsgemäße Vorrichtung für mehrere Fäden,
- Figur 9
- eine Vorrichtung gemäß Figur 4 in geschlossener Stellung,
- Figur 10
- einen Querschnitt aus einer Präparationseinrichtung und
- Figur 11
- einen Querschnitt einer weiteren Präparationseinrichtung.
[0030] Figur 1 zeigt eine komplette erfindungsgemäße Vorrichtung zum Präparationsauftrag.
Ein Faden 1 läuft durch eine Fadeneinlassöffnung 3 eines Gehäuses 2, wird in der Präparationseinrichtung
4, hier einem Süftöler, mit Öl als Präparationsmittel benetzt und anschließend in
einer Verwirbelungsvorrichtung 5 verwirbelt. Durch die Verwirbelung erfolgt ein gleichmäßiges
Vermischen und Benetzen der einzelnen Filamente des Fadens 1 mit dem Öl. Nach der
Verwirbelung tritt der Faden 1 am anderen Ende durch eine Auslassöffnung 6 aus dem
Gehäuse 2.
[0031] Die Ölzufuhr aus einem Ölbehälter 7 wird mit einem Ölregler 8 gesteuert Der Faden
1 tangiert die Präparationseinrichtung 4 und wird mit Öl, das aus einer Zufuhrbohrung
der Präparationseinrichtung 4 fließt, beaufschlagt. Die Ausführung der Präparationseinrichtung
4 kann nach dem derzeitigen Stand der Technik, wie allgemein bekannt, sein. In Fadendurchlaufrichtung
nach der Präparationseinrichtung 4 befindet sich die Verwirbelungsvorrichtung 5. Der
Faden 1 durchläuft einen geschlossenen Garnkanal 9 der Verwirbelungsvorrichtung 5
und wird über einen Druckluftkanal 10 mit Druckluft beaufschlagt. Die Druckluftzufuhr
wird über einen Druckregler 11 reguliert. Die Luftmenge wird über den Verwirbelungsdruck
und die Form des Druckluftkanals 10 bestimmt.
[0032] Die Fadeneinlassöffnung 3 und die Fadenauslassöffnung 6 sind als Dichtung 12 ausgeführt.
Die Abdichtung erfolgt mittels eines Luftstroms, der seitlich durch Druckluftbohrungen
13 der Dichtung 12 zugeführt wird. Durch den Druckaufbau in der Fadeneinlassöffnung
3 und der Fadenauslassöffnung 6 kann kein Öl oder Ölnebel austreten.
[0033] Das Gehäuse 2 ist im unteren Bereich mit einer Vertiefung 20 versehen, in welcher
sich das nicht von dem Faden 1 aufgenommene Öl sammelt und über einen Ölrücklauf 14
und einen Ölrücklaufregler 15 zurück in den Ölbehälter 7 geleitet und seiner erneuten
Verwendung zugeführt wird.
[0034] Um den Garnkanal 9 radial geschlossen zu halten und damit den Faden 1 mit dem Öl
ordnungsgemäß und gleichmäßig verwirbeln zu können, ist ein Teil des Garnkanals 9
als eine mit einer Feder 16 vorgespannte Prallplatte 17 ausgeführt. Die Prallplatte
17 drückt dabei gegen den Grundkörper der Verwirbelungsvorrichtung 5 und dichtet den
Garnkanal 9 radial ab.
[0035] Figur 2 zeigt eine weitere Ausführung der Vorrichtung. Die Präparationseinrichtung
4 und die Verwirbelungsvorrichtung 5 sind in einer Einheit zusammengefasst Der Faden
1 durchläuft den gemeinsamen Garnkanal 9 der Präparationseinrichtung 4 und der Verwirbelungsvorrichtung
5 und wird hier zunächst mit Öl benetzt und anschließend mit Druckluft beaufschlagt
[0036] Die Dichtungen 12 an der Fadeneinlassöffnung 3 und der Fadenauslassöffnung 6 sind
ohne zusätzliche Luftbohrungen. Die Abdichtung nach außen erfolgt durch enge Garndurchlässe
und/oder Unterdruck in dem Gehäuse 2, der über die Ölrücklaufleitung 14 erzeugt wird.
Das überschüssige Öl wird über die Ölrücklaufleitung 14 in den Ölbehälter 7 zurück
geführt. Neben dem rückgeführten Öl wird dem Ölbehälter 7 frisches Öl über eine Ölversorgung
18 zugeführt.
[0037] Figur 3 zeigt eine kombinierte Öl-Verwirbelungsvorrichtung. Die Ölzufuhrleitung 22
und der Druckluftkanal 10 treffen sich in einem gemeinsamen Kanal. Das sich dadurch
ergebende Öl-Luftgemisch trifft gemeinsam in den Garnkanal 9 und beaufschlagt den
Faden 1. Damit erfolgt ein intensiverer Ölauftrag und die Ölmenge kann reduziert werden.
Der Garnkanal 9 wird wiederum mit der Prallplatte 17 verschlossen.
[0038] Figur 4 zeigt das Gehäuse 2 in geöffneter Stellung im Querschnitt. Eine Hälfte 2'
des Gehäuses 2 mit Prallplatte 17 und Feder 16 ist über ein Gelenk 23 radial von der
Hälfte 2" aufgeschwenkt. Somit werden die Garnkanäle der Dichtungen 12 (nicht dargestellt)
an der Fadeneinlassöffnung 3 und der Fadenauslassöffnung 6 sowie der Präparationseinrichtung
4 und der Verwirbelungsvorrichtung 5 geöffnet und der Faden 1 kann eingelegt werden.
Nach dem Schließen der Hälfte 2' wird der Garnkanal 9 mit der federbeaufschlagten
Prallplatte 17 verschlossen. Das Gehäuse 2 wird an Trennstellen der beiden Hälften
2' und 2" mit einer Dichtung 24 abgedichtet. Die Betätigung des Öffnen/Schließmechanismus
kann manuell erfolgen oder mit der Maschinensteuerung automatisch gekoppelt sein.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn zusammen mit dem Öffnen des Gehäuses 2 die Druckluftzufuhr
und die Ölzufuhr gestoppt wird. Nach dem Schließen des Gehäuses 2 kann sie entweder
manuell oder automatisch wieder in Betrieb genommen werden.
[0039] Figur 5 zeigt ein Gehäuse 2, welches ähnlich der Figur 4 aufgebaut ist Die Hälften
2' und 2" sind zum Öffnen und Schließen allerdings linearbeweglich ausgeführt. Hierfür
ist eine Schiebevorrichtung 25 vorgesehen. Die Hälfte 2' mit Prallplatte 17 und Feder
16 wird geradlinig geöffnet, um den Faden 1 einzulegen. Die Betätigung kann wiederum
manuell oder mit der Maschinensteuerung automatisch erfolgen.
[0040] Figur 6 zeigt eine Ausführung einer Dichtung 12 mit Luftunterstützung. In den Garnkanal
der Fadeneinlassöffnung 3 und der Fadenauslassöffnung 6 wird über die Druckluftbohrung
13 Druckluft eingebracht. Durch den Überdruck in der Fadeneinlassöffnung 3 und der
Fadenauslassöffnung 6 bleibt das Öl oder der Ölnebel in dem Gehäuse 2 und kann nicht
durch die Fadeneinlassöffnung 3 und die Fadenauslassöffnung 6 entweichen.
[0041] Figur 7 zeigt eine Ausführung einer Dichtung 12 ohne Luftunterstützung. Die Fadeneinlassöffnung
3 und die Fadenauslassöffnung 6 ist sehr eng ausgeführt. Der Faden 1 kontaktiert jeweilige
Öffnung 3 bzw. 6 und nimmt das überschüssige Öl, das in die Öffnung 3 bzw. 6 hineinläuft
mit. Somit tropft das Öl nicht aus dem Gehäuse 2, sondern benetzt zusätzlich den Faden
1.
[0042] Figur 8 zeigt ein mehrfädiges Gehäuse 2. In einem Gehäuse 2 sind mehrere Fadeneinlassöffnungen
3 bzw. die Fadenauslassöffnungen 6 angeordnet. Es können alle Fäden 1 gleichzeitig
in das Gehäuse 2 eingelegt werden. Die Abstände der Garndurchlässe werden nach den
maschinenbedingten Abständen dimensioniert Aus dieser Darstellung ist darüber hinaus
die Teilung nicht nur des Gehäuses 2, sondern auch der Dichtungen 12 ersichtlich,
welche das Einlegen der Fäden erleichtert.
[0043] Figur 9 zeigt das Gehäuse 2 aus Figur 4 in geschlossener Stellung im Querschnitt.
Das teilbare Gehäuse 2 ist mit der Dichtung 24 abgedichtet Die Dichtung 24 umgibt
das gesamte Gehäuse 2.
[0044] Die Prallplatte 17 wird gegen den Grundkörper der Verwirbelungsvorrichtung 5 gedrückt,
wodurch der Garnkanal der Öl-Verwirbelungsvorrichtung geschlossen wird. Die Prallplatte
17 wird mit der Feder 16 angestellt um eine gesichertes Schließen des Garnkanals zu
gewährleisten. Der Garnkanal ist halbkreisförmig ausgeführt.
[0045] Verschiedene Varianten des Garnkanals der Präparationseinrichtung 4 und der Verwirbelungsvorrichtung
5 sind in den Figuren 10 und 11 gezeigt. In Figur 10 weist der Garnkanal einen 3/4-Kreisquerschnitt
auf, während in Figur 11 der Garnkanal mit einem V-förmigen Kanalquerschnitt ausgebildet
ist. Je nach Art des Fadens 1 können sich unterschiedliche Kanalquerschnitte besonders
gut für eine Präparation des Fadens eignen.
1. Vorrichtung zum Präparationsauftrag auf Fäden mit einem Gehäuse (2), welches eine
Einlassöffnung (3) und eine Auslassöffnung (6) für einen Faden (1) und eine in dem
Gehäuse (2) angeordnete Präparationseinrichtung (4) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) an der Einlass- und Auslassöffnung (3, 6) geteilt ist zum Einlegen
des Fadens (1) in das Gehäuse (2), und dass die Gehäuseteilung und/oder die Einlass-
und Auslassöffnung (3, 6) abgedichtet sind, wobei sich in Fadendurchlaufrichtung nach
der Präparationseinrichtung (4) eine Verwirbelungsvorrichtung (5) befindet.
2. Vorrichtung nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dem Gehäuse (2) eine Sammeleinrichtung für wiederverwendbare Präparationsflüssigkeit
zugeordnet ist.
3. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Präparationseinrichtung (4) eine Ölvorrichtung ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Präparationseinrichtung (4) zum Einlegen des Fadens (1) einen geteilten Garnkanal
(9) aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdichtung der Einlass- und Auslassöffnung (3, 6) eine Labyrinthdichtung, eine
den Faden (1) eng umschließende Öffnung, Unterdruck in dem Gehäuse (2) und/oder eine
druckluftbeaufschlagte Dichtung ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Präparationseinrichtung (4) ein Stiftöler ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Gehäuse (2) ein Ölrücklauf (14) angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem Gehäuse (2) ein Ölbehälter (7) zugeordnet ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem Gehäuse (2) Regler (8, 11,15) für die Ölzufuhr, den Ölrücklauf und/oder die Druckluftzufuhr
der Verwirbelungsvorrichtung (5) zugeordnet sind.
10. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Garnkanal (9) mit einer federbeaufschlagten Prallplatte (16, 17) radial verschlossen
ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Teile des Gehäuses (2) und der Präparationseinrichtung (4), welche mit dem Faden
(1) in Berührung kommen, aus verschleißfestem Material, insbesondere Keramik hergestellt
sind.
12. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Gehäuse (2) mehrere Präparationseinrichtungen (4), insbesondere so viele
Präparationseinrichtungen (4) wie Fäden (1) pro Spinnstelle vorhanden sind, angeordnet
sind.
13. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich zusammen mit dem Öffnen des Gehäuses (2) die Präparationseinrichtung (4) öffnet.
14. Verfahren zum Präparationsauftrag von Fäden in einem Gehäuse (2), welches eine Einlassöffnung
(3) und eine Auslassöffnung (6) für den Faden (1) und eine in dem Gehäuse (2) angeordnete
Präparationseinrichtung (4) sowie eine Verwirbelungseinrichtung (5) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) zum Einlegen eines Fadens (1) in Fadendurchlaufrichtung geöffnet,
und dass die Gehäuseteilung und/oder die Einlass- und Auslassöffnung (3, 6) beim Schließen
des Gehäuses (2) abgedichtet wird, wobei in Fadendurchlaufrichtung nach einer Präparation
mit einer Präparationsflüssigkeit eine Verwirbelung erfolgt.
15. Verfahren nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) an der Einlass- und Auslassöffnung (3, 6) geteilt wird.
16. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass beim Öffnen des Gehäuses (2) die Luft- und/oder Präparationsflüssigkeitszufuhr unterbrochen
wird.
17. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass beim Schließen des Gehäuses (2) die Luft- und/oder Präparationsflüssigkeitszufuhr
in Betrieb genommen wird.
18. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zusammen mit dem Öffnen des Gehäuses (2) die Präparationseinrichtung (4) geöffnet
wird.
19. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlass- und Auslassöffnung (3, 6) mit Druckluft abgedichtet wird.
1. Device serving for applying a preparation to threads and comprising a housing (1)
which comprises an inlet opening (3) and an outlet opening (6) for a thread (1) and
a preparation device (4) disposed in the housing (2), characterized in that for laying the thread (1) into the housing (2) the housing (2) is divided at the
inlet opening and the outlet opening (3, 6) and that the housing division and/or the
inlet opening and the outlet opening (3, 6) are sealed, whereby a swirling device
(5) is located behind the preparation device (4) as seen in the travel direction of
the thread (1).
2. Device according to the previous claim, characterized in that a collecting device for reusable preparation fluid is disposed at the housing (2).
3. Device according to one of the foregoing claims, characterized in that the preparation device (4) is an oil device.
4. Device according to one of the foregoing claims, characterized in that the preparation device (4) comprises a divided yarn channel (9) for laying in the
thread (1).
5. Device according to one of the foregoing claims, characterized in that the seal of the inlet opening and the outlet opening (3, 6) is a labyrinth seal,
an opening closely enclosing the thread (1), low pressure in the housing (2), and/or
a seal pressurized by compressed air.
6. Device according to one of the foregoing claims, characterized in that the preparation device (4) is a pin oiler.
7. Device according to one of the foregoing claims, characterized in that an oil recycling line (14) is disposed at the housing (2).
8. Device according to one of the foregoing claims, characterized in that an oil container (7) is disposed at the housing (2).
9. Device according to one of the foregoing claims, characterized in that regulators (8, 11, 15) are disposed at the housing (2) for regulating the amount
of oil supplied, the amount of oil recycled, and/or the amount of compressed air supplied
in the swirling device (5).
10. Device according to one of the foregoing claims, characterized in that the yarn channel (9) is closed in the radial direction with the spring-loaded baffle
(16, 17).
11. Device according to one of the foregoing claims, characterized in that parts of the housing (2) and preparation device (4), specifically those parts that
come into contact with the thread (1), are made of wear-resistant material, in particular
ceramics.
12. Device according to one of the foregoing claims, characterized in that several preparation devices (4) are disposed in one housing (2), in particular, as
many preparation devices (4) as there are threads (1) per spinning location are provided.
13. Device according to one of the foregoing claims, characterized in that the preparation device (4) is opened at the same time as the housing (2) is opened.
14. Process for applying a preparation to threads in a housing (2) which comprises an
inlet opening (3) and an outlet opening (6) for the thread (1) and a preparation device
(4) disposed in the housing (2) as well as a swirling device (5), characterized in that the housing (2) is opened for laying a thread (1) in the direction of the run of
the thread and that the housing division and/or the inlet opening and the outlet opening
(3, 6) are sealed on closing the housing, whereby as seen in the travel direction
of the thread (1) behind a preparation with a preparation fluid a swirling takes place.
15. Process according to the previous claim, characterized in that the housing (2) is divided at the inlet opening and the outlet opening (3, 6).
16. Device according to one of the foregoing claims, characterized in that the air and/or preparation fluid supply is interrupted when the housing (2) is opened.
17. Process according to one of the foregoing claims, characterized in that the air and/or preparation fluid supply is started when the housing (2) is closed.
18. Process according to one of the foregoing claims, characterized in that the preparation device (4) is opened at the same time as the housing (2) is opened.
19. Process according to one of the foregoing claims, characterized in that the inlet opening and the outlet opening (3, 6) are sealed with compressed air.
1. Dispositif d'application de préparation sur des fils avec un boîtier (2), lequel boîtier
est doté d'un orifice d'entrée (3) et d'un orifice de sortie (6) pour un fil (1) et
d'une installation de préparation (4) qui est agencée dans le boîtier (2), caractérisé en ce qu'au niveau de l'orifice d'entrée et de sortie (3, 6) le boîtier (2) est divisé pour
la mise en place du fil (1) dans le boîtier (2) et en ce que la division du boîtier et/ou l'orifice d'entrée et de sortie (3, 6) sont étanchées,
un dispositif de tourbillonnement (5) se trouvant en direction de la traversée du
fil en aval de l'installation de préparation (4).
2. Dispositif selon la revendication précédente, caractérisé en ce qu'une installation de recueil pour du liquide de préparation réutilisable est associée
au boîtier (2).
3. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'installation de préparation (4) est un dispositif d'huile.
4. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que pour la mise en place du fil (1) l'installation de préparation (4) a un canal de
fil divisé (9).
5. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'étanchéification de l'orifice d'entrée et de sortie (3, 6) est une garniture à
labyrinthe, un orifice entourant de façon étroite le fil (1), une dépression dans
le boîtier (2) et/ou un joint d'étanchéité soumis à la pression de l'air.
6. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'installation de préparation (4) est un graisseur à vibrations.
7. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un retour d'huile (14) est agencé sur le boîtier (2).
8. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un récipient d'huile (7) est associé au boîtier (2).
9. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que des régulateurs (8,11, 15) sont associés au boîtier (2) pour l'alimentation en huile,
le retour d'huile et/ou pour l'alimentation en air comprimé du dispositif de tourbillonnement
(5).
10. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le canal de fil (9) est fermé radialement avec une plaque de rebondissement chargée
par ressort (16, 17).
11. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que des parties du boîtier (2) et de l'installation de préparation (4) qui sont en contact
avec le fil (1) sont fabriquées de matériaux résistants à l'usure, notamment de céramique.
12. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une pluralité d'installations de préparation (4) sont agencées dans un boîtier (2),
notamment autant d'installations de préparation (4) que des fils (1) par poste de
filage.
13. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé qu'en même temps que le boîtier (2) s'ouvre, l'installation de préparation (4) s'ouvre.
14. Procédé d'application de préparation sur des fils avec un boîtier (2), lequel boîtier
est doté d'un orifice d'entrée (3) et d'un orifice de sortie (6) pour le fil (1) et
d'une installation de préparation (4) qui est agencée dans le boîtier (2), ainsi que
d'une installation de tourbillonnement (5), caractérisé en ce que pour mettre en place un fil (1) le boîtier (2) est ouvert en direction de traversée
du fil et en ce que la division du boîtier et/ou l'orifice d'entrée ou de sortie (3, 6) est étanchée
lorsque le boîtier est fermé, dans quel cas un tourbillonnement est effectué en direction
de traversée du fil après une préparation avec un liquide de préparation.
15. Procédé selon la revendication précédente caractérisé en ce que le boîtier (2) est divisé à l'orifice d'entrée et de sortie (3, 6).
16. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que lorsque le boîtier (2) est ouvert l'alimentation en air et/ou en liquide de préparation
est interrompue.
17. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que lorsque le boîtier (2) est fermé, l'alimentation en air et/ou en liquide de préparation
est mise en service.
18. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que communément avec l'ouverture du boîtier (2) l'installation de préparation (4) est
ouverte.
19. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'orifice d'entrée et l'orifice de sortie (3, 6) sont étanchés avec de l'air comprimé.
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