| (19) |
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(11) |
EP 1 735 876 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.03.2010 Patentblatt 2010/13 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.06.2005 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2005/006935 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2006/018060 (23.02.2006 Gazette 2006/08) |
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| (54) |
ELEKTRISCHER WINKELFÖRMIGER STECKVERBINDER MIT EINEM ERSTEN WINKELSCHENKEL UND MIT
EINEM ZWEITEN WINKELSCHENKEL
ANGLED ELECTRIC PLUG-IN CONNECTOR COMPRISING A FIRST ANGLED LIMB AND A SECOND ANGLED
LIMB
CONNECTEUR ENFICHABLE ELECTRIQUE ANGULAIRE DOTE D'UN PREMIER ET D'UN DEUXIEME MONTANT
ANGULAIRE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU MC NL PL PT RO SE SI
SK TR |
| (30) |
Priorität: |
18.08.2004 DE 202004012953 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.12.2006 Patentblatt 2006/52 |
| (73) |
Patentinhaber: Anton Hummel Verwaltungs-GmbH |
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79183 Waldkirch (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- ZÜGEL, Fritz
79183 Waldkirch (DE)
- BARTHOLOMÄ, Mario
79297 Winden (DE)
- GÖTZ, Volker
79341 Kenzingen (DE)
- GERBER, Philipp
79261 Gutach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Maucher, Wolfgang et al |
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Patent- und Rechtsanwaltssozietät
Maucher, Börjes & Kollegen
Urachstrasse 23 79102 Freiburg im Breisgau 79102 Freiburg im Breisgau (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 411 239 DE-U1- 20 003 976
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DE-A1- 4 201 764
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen elektrischen winkelförmigen Steckverbinder insbesondere
mit einem elektrische Kontakte aufweisenden Isolierkörper, der in Gebrauchsstellung
in einem ersten Winkelschenkel dieses Steckverbinders angeordnet ist, wobei die von
dem Isolierkörper und den elektrischen Kontakten ausgehende Leitung oder Leitungen
durch einen zweiten Winkelschenkel zu einem Verbraucher oder zu einer Stromquelle
verlaufen, wobei die beiden im Winkelbereich aneinanderliegenden Stirnseiten dieser
Winkelschenkel schräg und im wesentlichen auf Gehrung angeordnet und - insbesondere
im Bereich einer äußeren Meridianlinie - zumindest in Gebrauchsstellung gelenkig oder
lösbar miteinander verbunden sind und wobei außerdem eine die Gebrauchsstellung der
beiden Winkelschenkel festlegende Halterung vorgesehen ist.
[0002] Ein derartiger winkelförmiger Steckverbinder ist aus
DE 200 03 976.8 U1 bekannt und hat sich bewährt. Zur gegenseitigen Festlegung der beiden Winkelschenkel
in Gebrauchsstellung sind an beiden Winkelschenkeln Flansche oder Flanschstücke vorgesehen,
die jeweils durch eine sie gemeinsam durchsetzende Schraube aneinander und an einer
Gehäusewand oder dergleichen befestigt werden können. Dadurch ergibt sich eine Festlegung
der beiden Winkelschenkel aneinander, jedoch ist für diese gegenseitige Festlegung
der Gebrauchsstellung beim Schließen der beiden relativ zueinander verschwenkbaren
Winkelschenkel ein größerer Aufwand erforderlich. Vor allem der Schraubvorgang ist
zeitaufwendig insbesondere, wenn mehrere Schrauben gesetzt werden müssen.
[0003] Zwar ist aus
DE 34 03 772 C2 und aus
DE 37 09 963 C1 jeweils eine winkelförmige Leitungseinführung, die keinen Isolierkörper mit elektrischen
Kontakten hat, bekannt, bei welcher die beiden Winkelschenkel miteinander verrastbar
sind, wobei die Rastvorrichtungen an den Winkelschenkeln selbst angebracht sein müssen.
Die gegenseitige Verbindung ist also nicht mehr möglich, wenn beispielsweise eine
der Rasten beschädigt wird oder aufgrund von Materialermüdung oder Überbeanspruchung
abbricht.
[0004] Es besteht deshalb die Aufgabe, einen winkelförmigen Steckverbinder der eingangs
definierten Art zu schaffen, bei welchem die Montage und insbesondere die Erlangung
der Gebrauchsstellung weniger Zeit beanspruchen und die Gefahr, dass die gegenseitige
Verbindung der Winkelschenkel unbrauchbar wird, vermindert ist.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe ist der eingangs definierte winkelförmige Steckverbinder
dadurch gekennzeichnet, dass an wenigstens einem der beiden Winkelschenkel eine über den größeren Teil seines
Umfangs verlaufende, wenigstens über einen Teil ihres Verlaufes nach außen offene
Ausnehmung oder Ringnut vorgesehen ist, in welcher ein in sie passender Federring
einlegbar oder einrastbar ist, dass dieser Federring offen oder in seinem Verlauf
unterbrochen ist und an der Öffnung oder Unterbrechung zwei Endteile hat, von denen
wenigstens eines in Gebrauchsstellung gegenüber der Ausnehmung oder Ringnut übersteht
und von dem Winkelschenkel absteht und in Schließ- oder Gebrauchsstellung des Steckverbinders
die Halterung an dem anderen Winkelschenkel erfasst, damit verbunden ist oder darin
eingreift.
[0006] Auf diese weise ergibt sich ein Verschluss für den winkel förmigen Steckverbinders,
bei welchem keine zeitaufwendigen Verschraubungen durchgeführt werden müssen, um die
beiden Winkelschenkel in ihrer Gebrauchsstellung festzulegen. Vielmehr ist ein einrastbarer
Federring vorhanden, der aufgrund seiner über mehr als die Hälfte des Umfangs eines
Winkelschenkels verlaufenden Form an diesen Winkelschenkel einrasten kann und dann
mit wenigstens einem oder beiden Endteilen die Halterung an dem anderen Winkelschenkel
erfasst, so dass beide Winkelschenkel dadurch miteinander insbesondere lösbar verbunden
sind. Somit ist auch die Gefahr vermindert oder beseitigt, dass zur gegenseitigen
Verbindung dienende, mit den Winkelschenkel selbst einstückig verbundene Rastteile
beschädigt werden oder gar abbrechen und dadurch die gegenseitige Verbindung schwächen
oder unmöglich machen.
[0007] Besonders gut wird die gegenseitige Verbindung des ersten und des zweiten Winkelschenkels
miteinander, wenn die beiden insbesondere symmetrisch ausgebildeten Endteile des Federrings
in Gebrauchsstellung die Halterung an dem anderen Winkelschenkel erfassen oder darin
eingreifen oder damit verbunden sind. Die beiden Endteile, die von der Unterbrechung
oder Öffnung des Ringverlaufs ausgehen, können also beide zum Verbinden mit dem anderen
Winkelschenkel herangezogen werden, was die gegenseitige Verbindung verbessert. Da
der Federring offen ist, also einen unterbrochenen Verlauf hat, kann er auch gut zum
Einrasten an dem ihn tragenden Winkelschenkel etwas gegen seine Rückstellkraft aufgebogen
werden, um dann in der Gebrauchsstellung zurückzufedern und über mehr als die Hälfte
des Umfangs dieses Winkelschenkels an diesem beziehungsweise in der Ausnehmung oder
Ringnut anzuliegen.
[0008] Damit der Federring über mehr als 180° entlang dem Umfang eines eine beliebige Querschnittskontur
aufweisenden Winkelschenkels verlaufen und diesen rastend umfassen kann, können die
beiden beidseits der Unterbrechung des Federringes angeordneten Endteile in Gebrauchsstellung
einen geringeren Abstand voneinander haben, als es den größten Querschnitt des Winkelschenkels
beziehungsweise dem Durchmesser des Federrings entspricht und die beiden Endteile
können gegenüber dem Federringverlauf nach außen gebogen und insbesondere in der von
dem Federring aufgespannten Ebene angeordnet sein. Der Federring kann also etwa die
Form eines "C" haben, wobei aber die beiden freien Enden nach Außen abstehende Endteile
tragen, die in Schließstellung des Steckverbinders den zweiten Winkelschenkel und
die dort vorhandene Halterung erfassen.
[0009] Die gegenüber der Ringnut des einen Winkelschenkels und gegenüber dem Federring in
Richtung zu dem anderen Winkelschenkel überstehenden Endteile des Federrings können
einen Abstand zueinander haben, in den ein konischer Spreizkörper der Halterung unter
Aufweitung zumindest dieser Endteile oder ihres Abstands eindrückbar ist, der an dem
anderen Winkelschenkel angeordnet ist und der unter dem konischen Spreizkörper für
die Endteile eine Hinterscheidung hat, wobei der konische Spreizkörper etwa pilzförmig
ist oder einen etwa pilzförmigen Längsschnitt hat und in Gebrauchsstellung mit dem
Spreizkörper die Federring-Endteile übergreift.
[0010] Auf diese Weise kann ein Schnellverschluss für die gegenseitige Verbindung der beiden
Winkelschenkel gebildet werden, da die beiden Winkelschenkel nur in ihre Gebrauchsstellung
geschwenkt oder geklappt werden müssen, wodurch die Halterung mit ihrem Spreizkörper
an den Endteilen des Federrings, der mit dem einen Winkelschenkel schon verrastet
ist, einrasten kann, indem der Spreizkörper die beiden Endteile zunächst entgegen
deren Rückstellkraft auseinancerbewegt, bis die unter dem Spreizkörper befindliche
Hinterscheidung in den Bereich der Endteile gelangt ist, so dass diese dann wieder
in die einander nähere Lage zurückfedern können und dadurch den von ihnen hintergriffenen
Spreizkörper festlegen. Dabei sind die Abmessungen so aufeinander abgestimmt, dass
diese gegenseitige Festlegung dann erreicht ist, wenn die beiden Winkelschenkel sich
mit ihren einander zugewandten Flächen in Schließstellung berühren.
[0011] Bei einer derartigen Ausgestaltung der Erfindung genügt es also, den Federring in
seiner Gebrauchsstellung an dem einen Winkelschenkel rastend anzubringen, wonach zum
Schließen des Steckverbinders die beiden Winkelschenkel nur aneinander geklappt und
dadurch mit den Endteilen des Federrings verrastet werden müssen. Dies ist erheblich
weniger zeitaufwendig als das Ansetzen und Anziehen von in der Regel mehreren Schrauben
und darüber hinaus ist die Gefahr, dass eines der zur gegenseitigen Verrastung dienenden
Teile beschädigt oder abgebrochen wird, erheblich vermindert. Sollte der Federring
mit seinen Endteilen beschädigt oder überlastet werden, kann er sehr einfach versetzt
werden, ohne dass der gesamte Steckverbinder unbrauchbar wird.
[0012] Die Endteile des Federrings können wenigstens bereichsweise etwa parallel zueinander
verlaufen oder auf parallelen Linien liegende Abschnitte oder Punkte haben und ihr
Abstand kann größer als die kleinste Abmessung des Spreizkörpers der Halterung aber
kleiner als dessen größte Abmessung sein, was die Ausgangsstellung dieser Endteile
oder auch ihre Lage in Schließstellung betrifft. Somit kann der Spreizkörper in den
zwischenraum der beiden Endteile eintreten, wenn die beiden Winkelschenkel zueinander
geklappt werden, und kann dann aufgrund seiner Keil-Form oder seiner konischen Ausbildung
die beiden Endteile entgegen ihrer Federkraft auseinander drücken, bis der Spreizkörper
durch den Zwischenraum zwischen den beiden Endteilen hindurchbewegt und dadurch auch
die beiden Winkelschenkel in ihre Gebrauchslage geklappt sind. Danach federn die Endteile
von selbst wieder in die einander angenäherte Lage zurück und legen somit die Gebrauchsstellung
der beiden Winkelschenkel fest.
[0013] Dabei kann der unterhalb des konischen Spreizkörpers befindliche Bereich der Halterung
eine Abmessung oder Breite haben, die etwa dem Abstand der beiden Endteile des Federrings
entspricht oder geringfügig kleiner oder gegebenenfalls etwas größer ist. Ist diese
Abmessung gleich oder kleiner als der Abstand der beiden Endteile des Federrings,
können diese praktisch in ihre Ausgangslage zurückfedern. Ist hingegen die Abmessung
oder Breite dieses Bereichs der Halterung etwas größer als der Abstand der beiden
Endteile in ihrer entspannten Lage, liegen sie in Schließstellung auch noch mit etwas
Federdruck an diesem Bereich der Halterung an.
[0014] Die Endteile des Federrings können in ihrem parallelen Verlauf gerade, gewellt oder
gekrümmt, insbesondere gegensinnig zueinander gekrümmt sein. Dadurch kann das Verrasten
unter Umständen gefördert werden und gleichzeitig können die Endteile durch eine derartige
Profilierung gegen eine ungewollte bleibende Verformung verstärkt sein.
[0015] Eine abgewandelte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Steckverbinders kann vorsehen,
dass die die Rastfeder oder den Federring aufnehmende Ausnehmung oder Ringnut nach
dem vor der Montage - freien Ende des zugehörigen Winkelschenkels hin durch ein separat
anbringbares Halte- oder Flanschteil begrenzt ist und dass die Rastfeder oder der
Federring vor dem Anbringen des separaten Halte- oder Flanschteils axial auf den zugehörigen
Winkelschenkel und die dann noch offene Ausnehmung oder Ringnut aufsteckbar ist und
dass nach dem Aufstecken der Rastfeder oder des Federrings das die Ausnehmung oder
Ringnut begrenzende Teil an dem Winkelschenkel anbringbar ist. Weist also der die
Ringnut und die Rastfeder aufweisende Winkelschenkel ein separates Halte- oder Flanschteil
gegebenenfalls ein drehbares Zwischenstück, welches eine Verdrehung des Winkelschenkels
und damit des gesamten Steckverbinders erlaubt - auf, kann dieses dazu ausgenutzt
werden eine Begrenzung der Ringnut zu bilden, so dass der Federring eventuell nicht
zum Einsetzen in seine Ringnut aufgeweitet, sonder in axialer Richtung aufgesteckt
werden kann, bevor die nachträglich anbringbare Begrenzung der Ringnut vorgesehen
wird.
[0016] Die Ausnehmung oder Ringnut kann in ihrem Verlauf eine Vergrößerung oder Verbreiterung
als Aussparung haben, die so groß bemessen sein kann, dass der in der Ausnehmung oder
Ringnut befindliche Federring mittels eines Werkzeugs erfassbar ist. Dabei kann sich
die Verbreiterung der Ausnehmung nach einer oder nach beiden Seiten der Ausnehmung
oder Ringnut erstrecken. Somit kann der Benutzer ein Werkzeug an den Federring im
Bereich dieser Verbreitung ansetzen und den Federring teilweise aus der Ringnut herausbewegen,
was zu seiner Aufspreizung im Bereich seiner Unterbrechung oder Öffnung führt. Auf
diese Weise können also die beiden Endteile aufgespreizt werden, so dass sie den sie
übergreifenden Spreiz- oder Haltekörper freigeben und der Steckverbinder geöffnet
werden kann.
[0017] Dabei ist es zweckmäßig, wenn die Verbreiterung der Ringnut der Öffnung oder Unterbrechung
des Federrings etwa auf einem Durchmesser oder der Querschnittsmitte des Winkelschenkels
gegenüberliegend angeordnet ist. Wird mit einem Werkzeug der Federring quer zur Mittelachse
des Winkelschenkels aus seiner Ringnut teilweise herausbewegt und dadurch im Bereich
seiner Öffnung oder Unterbrechung aufgespreizt, verteilt sich diese Bewegung entsprechend
gleichmäßig auf beide Endteile.
[0018] Der Querschnitt des den Federring bildenden Teiles oder Drahtes kann wenigstens bereichsweise
kreisförmig und/oder mehreckig, insbesondere rechteckig sein. Vor allem ein im Querschnitt
rechteckiger Federring kann eine entsprechende Ringnut gut ausfüllen und an der Außenseite
des Winkelschenkels einen weitgehend glatten Verlauf bilden. Dabei ist es günstig,
wenn der Querschnitt des den Federring bildenden Teiles oder Drahtes über seinen gesamten
Verlauf gleichbleibend ist.
[0019] Insbesondere kann der Federring in die Ausnehmung oder Ringnut passen, sie also praktisch
ausfüllen, und mit seinem äußeren Rand oder seiner äußeren Abmessung mit dem Rand
der Ausnehmung oder Ringnut bündig oder gegenüber dem Nutenrand versenkt sein. Dadurch
kann vermieden werden, dass der Federring gegenüber dem Umriss des Winkelschenkels
übersteht und eventuell unbefugt oder ungewollt gelöst wird.
[0020] Eine für die Stabilität des gesamten winkelförmigen Steckverbinders zweckmäßige Weiterbildung
kann darin bestehen, dass die insbesondere mit dem Spreizkörper versehene Halterung
eine Nut oder dergleichen Vertiefung aufweist, die zu dem Winkelschenkel hin geöffnet
ist, an dem der Federring angeordnet ist, und dass dieser den Federring aufweisende
Winkelschenkel einen in die Nut oder Vertiefung passenden Arretiervorsprung hat. Dadurch
wird die gegenseitige Verbindung der beiden Winkelschenkel auch in Querrichtung stabilisiert,
so dass auf den freiliegenden Winkelschenkel ausgeübte Kräfte in beliebigen Richtungen
gut in den anderen Winkelschenkel und dessen Befestigung an einem Gegenstück oder
einer Gehäusewand eingeleitet werden können.
[0021] Eine einfach zu handhabende Anordnung sieht vor, dass die beiden Endteile des Federrings
unabhängig voneinander sind und entsprechend leicht voneinander weggespreizt werden
können. Es kann jedoch zweckmäßig sein, dass die Endteile des Federrings miteinander
verbunden, insbesondere einstückig verbunden sind und gegebenenfalls der Federring
gemeinsam mit den Endteilen gegen eine Rückstellkraft elastisch über den Querschnitt
des ihn aufnehmenden Winkelschenkels hinaus aufweitbar ist. Ein derartiger Federring
kann dann also so weit aufgeweitet werden, dass er axial über den noch nicht montierten
Winkelschenkel geschoben werden kann, bis er die Ringnut erreicht hat, in die er dann
in gleicher Weise einrastbar ist, wie ein auch an den Endteilen offener Winkelschenkel.
Die miteinander verbundenen Endteile können dann dennoch gegenüber diesem Winkelschenkel
in etwa radialer Richtung abstehen und mit einem Spreizkörper und einem Halteteil
an dem anderen Winkelschenkel in der schon beschriebenen Weise zusammenwirken. Auch
kann ein derartiger auch an den Endteilen geschlossener Federring durch teilweises
Herausziehen aus der Ringnut im Bereich der Endteile soweit aufgespreizt und erweitert
werden, dass der Spreizkörper der Halterung wiederum freigegeben wird, um die Winkelschenkel
auseinander schwenken zu können.
[0022] In allen Ausführungsbeispielen ist es günstig, wenn die Ausnehmung oder Ringnut in
einer rechtwinklig zur Mittelachse des Winkelschenkels verlaufenden Ebene angeordnet
ist und wenn die Endteile dieses Federrings rechtwinklig zum Verlauf dieses Winkelschenkels
insbesondere exzentrisch zu dessen Mitte von diesem abstehen. Dadurch korrespondieren
sie besonders gut mit einer halterung und deren Verlauf an einem winklig oder rechtwinklig
zu dem den Federring aufweisenden Winkelschenkel angeordneten anderen Winkelschenkel.
[0023] Die Ausnehmung oder Ringnut kann an dem einer Gehäusewand oder einem Gegenstück näheren,
insbesondere schräg oder rechtwinklig dazu angeordneten Winkelschenkel vorgesehen
sein und die Halterung für die oder den Endteil kann sich an dem diesem Winkelschenkel
gegenüber schwenkbaren oder lösbaren Winkelschenkel befinden. Die Rastfeder ist dann
an dem nach dem Befestigen an der Gehäusewand oder einem Gegenstück nicht mehr bewegbaren
Winkelschenkel vorgesehen, so dass das Verschwenken des anderen Winkelschenkels in
seine Gebrauchsstellung dazu führt, dass die daran befindliche Halterung zwischen
die Endteile des Federrings eingedrückt und damit verrastet werden kann.
[0024] Es ist aber auch möglich, dass die Ausnehmung oder Ringnut an dem einer Gehäusewand
oder einem Gegenstück ferneren, insbesondere etwa parallel dazu angeordneten Winkelschenkel
vorgesehen ist und dass sich die Halterung für die oder den Endteil an dem diesem
schwenkbaren Winkelschenkel gegenüber in Gebrauchsstellung fest an der Gehäusewand
oder einem Gegenstück installierten Winkelschenkel befindet. Zum Schließen des Steckverbinders
wird dann der Winkelschenkel zusammen mit der Ringfeder und deren Endteilen verschwenkt,
wodurch diese dann über die feststehende Halterung und deren Spreizkörper bewegt werden,
wobei eine Aufspreizung stattfindet, die mit der schon beschriebenen Verrastung endet.
[0025] Bei allen Ausführungsbeispielen ist es zweckmäßig, wenn die Halterung an dem sie
tragenden Winkelschenkel in einem in Gebrauchsstellung die Innenseite des Winkels
bildenden Bereich angeordnet ist und insbesondere eine geringe breite hat, als es
der größten Querschnittsbreite oder dem Durchmesser des Winkelschenkels entspricht.
Die Halterung ist dadurch von außen praktisch nicht sichtbar und vor allem für unkundige
und unbefugte Personen ist somit ein Öffnen eines derartigen Steckverbinders erschwert.
[0026] Günstig ist es dabei, wenn die Halterung und die in Gebrauchsstellung damit erfassten
oder eingreifenden Endteile des Federrings in Gebrauchsstellung unterhalb den sie
in ihrer Breite oder Querschnittsabmessung übertreffenden Winkelschenkeln im Winkelraum
des winkelförmigen Steckverbinders angeordnet und von den Winkelschenkeln nach außen
abgeschirmt sind. Dadurch ist die Halterung und die Verrastung der Winkelschenkel
geschützt und nicht ohne weiteres für eine unbefugte Öffnung oder gar Zerstörung zugänglich.
[0027] Der Querschnitt der Winkelschenkel kann kreisförmig oder elliptisch oder quadratisch
oder rechteckig sein, wobei diese verschiedenen Querschnittsformen an den beiden Winkelschenkeln
auch unterschiedlich vorgesehen sein können. Der Verlauf des Federrings ist dabei
an die Querschnittsform des ihn tragenden Winkelschenkels angepasst.
[0028] Der mit einer Gehäusewand oder einem Gegenstück verbundene Winkelschenkel kann einen
koaxialen, eine Drehlagerung für den Winkelschenkel und den Steckverbinder enthaltenden
Adapter aufweisen und mit diesem verbunden sein und dieser Adapter kann insbesondere
für einen Steckverbinder mit einer an dem festen Winkelschenkel angeordneten Ringnut
oder Ausnehmung für den Federring die Ausnehmung nach einer Seite hin begrenzen. Somit
kann ein derartiger Adapter eine Doppelfunktion haben, indem er einerseits die Ringnut
für den Federring beziehungsweise die Ringfeder begrenzt und andererseits ermöglicht,
dass der Steckverbinder relativ zu einer Gehäusewand oder einem Gegenstück um die
Mittelachse des unmittelbar daran anschließenden Winkelschenkels verdreht werden kann.
[0029] Es sei noch erwähnt, dass im Berührbereich der beiden Winkelschenkel ein Dichtring
oder O-Ring angeordnet sein kann, der an beiden einander zugewandten Berührflächen
der Winkelschenkel innerhalb des Kupplungsbereichs dichtend anliegt. Dabei kann der
Dichtring oder O-Ring in Gebrauchsstellung in radialer Richtung tiefer als die Ausnehmung
oder Ringnut angeordnet sein, insbesondere in einer der zum gegenseitigen Kuppeln
oder Verbinden dienenden Ausnehmung oder Ringnut benachbarten ringförmigen Rille oder
dergleichen angeordnet sein. Es kann also trotz der Ringnut für die Ringfeder oder
den Federring zum gegenseitigen Verbinden der beiden Winkelschenkel an deren Berührbereich
auch eine Dichtung untergebracht sein.
[0030] Vor allem bei Kombination einzelner oder mehrerer der vorbeschriebenen Merkmale und
Maßnahmen ergibt ein elektrischer winkelförmiger Steckverbinder, dessen beiden relativ
zueinander bewegbaren oder schwenkbaren Winkelschenkel durch einen Schnellverschluss
in ihrer Gebrauchsstellung miteinander verbunden werden können. Gleichzeitig wird
zumindest an einem der Winkelschenkel ein damit einstückig verbundenes Rastelement,
welches beschädigt werden oder abbrechen könnte, vermieden und durch eine leicht austauschbare
Ringfeder beziehungsweise einen Federring ersetzt, an dem überstehende Endteile als
Rastelemente dienen können.
[0031] Damit der Federring nicht zu leicht aus der ihn aufnehmenden Ringnut quer zum Verlauf
des Winkelschenkels herausziehbar ist, ist es zweckmäßig, wenn die Ringnut und der
Federring über etwa dreiviertel oder mehr, beispielsweise über etwa vierfünftel oder
etwa neunzehntel des Umfangs des zugehörigen Winkelschenkels verläuft. Durch einen
derart großen Umschlingungswinkel wird der Federring beziehungsweise die Ringfeder
in ihrer Gebrauchsstellung sicher gehalten, kann aber trotzdem aufgrund ihrer federelastischen
Eigenschaft gut quer zur Längsmittelachse des zugehörigen Winkelschenkels aufgesteckt
und verrastet werden, falls ein axiales Aufstecken
- zum Beispiel auf eine zunächst zur Hälfte noch offene Ringnut
- nicht möglich ist.
[0032] Nachstehend sind Ausführungsbeispielsweise der Erfindung anhand der Zeichnung näher
beschrieben. Es zeigt in zum Teil schematisierter Darstellung:
- Fig. 1
- in schaubildlicher Darstellung einen Steckverbinder gemäß der Erfindung mit zwei relativ
zueinander schwenkbaren Winkelschenkeln, deren einer an einer Gehäusetrennwand durch
einen Flansch angeschraubt ist und deren anderer in einer Ringnut einen Federring
trägt, der in seinem Verlauf offen ist und an seiner Öffnung zwei abstehende Endteile
hat, die zu einer an dem mit der Gehäusewand verbundenen Winkelschenkel angeordneten
Halterung passen, von dieser aber noch getrennt sind, da dieser Steckverbinder noch
nicht geschlossen ist,
- Fig. 2
- eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung nach dem Verschwenken des oberen Winkelschenkels
in Gebrauchsstellung, in der die beiden einander zugewandten, auf Gehrung geformten
Stirnseiten dieser beiden Winkelschenkel aneinanderliegen, wobei die Endteile des
Federrings mit der Halterung verrastet sind,
- Fig. 3
- eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung, wobei die Ringnut und der Federring an
dem mit einer Gehäusewand oder dergleichen verbundenen Winkelschenkel angeordnet sind
und die Halterung an dem demgegenüber schwenkbaren Winkelschenkel vorgesehen ist,
wobei außerdem die Ringnut durch einen Adapter einseitig begrenzt ist, der eine Drehlagerung
enthält, die eine Verdrehung des gesamten winkelförmigen Steckverbinders um die Mittelachse
des mit der Gehäusewand verbundenen Winkelschenkels erlaubt, in noch nicht geschlossener
Offenstellung,
- Fig. 4
- eine der Fig. 2 entsprechende Darstellung der Ausführungsform nach Fig. 3 nach dem
Verschwenken des freien Winkelschenkels in die Gebrauchsstellung, in der er mit dem
mit der Gehäusewand verbundenen Winkelschenkel verbunden und durch die Endteile des
Federrings verrastet ist,
- Fig. 5
- eine der Fig. 4 entsprechende Darstellung, wobei an dem Federring auf dessen den Endteilen
abgewandter Seite ein Werkzeug oder Hilfswerkzeug angreift und den Federring soweit
zurückzieht, dass die Endteile durch die Aufweitung des Federrings aufgespreizt und
dadurch von der Halterung an dem anderen Winkelschenkel gelöst werden,
- Fig. 6
- in schaubildlicher Darstellung einen Federring vor seiner Montage, wobei das den Federring
bildende beziehungsweise zu dem Federring gebogene Teil oder der den Federring bildende
Draht einen runden oder vieleckigen Querschnitt hat,
- Fig. 7
- eine der Fig. 6 entsprechende Darstellung, wobei die beiden Endteile etwas bogenförmig
ausgebildet und über einen Bogen einstückig miteinander verbunden sind,
- Fig. 8
- einen der Fig. 7 entsprechende Darstellung eines abgewandelten, geschlossenen Federrings,
der einen quadratischen oder rechteckigen Querschnitt hat.
[0033] Bei der Beschreibung der verschiedenen Ausführungsbeispiele erhalten in ihrer Funktion
übereinstimmende Teile auch bei abgewandelter Formgebung übereinstimmende Bezugszahlen.
[0034] Ein im Ganzen mit 1 bezeichneter elektrischer winkelförmiger Steckverbinder enthält
innerhalb einem ersten Winkelschenkel 2 einen nicht näher dargestellten und nicht
erkennbaren, elektrische Kontakte aufweisenden Isolierkörper, wobei die von diesem
Isolierkörper und den elektrischen Kontakten in bekannter Weise ausgehende Leitung
oder Leitungen durch einen zweiten Winkelschenkel 3 zu einem Verbraucher und/oder
zu einer Stromquelle verlaufen. Der zweite Winkelschenkel 3 ist dazu an einer Gehäusewand
4 oder einem vergleichbaren Gegenstück, zum Beispiel an einem Rohranschluß, in Gebrauchsstellung
befestigt.
[0035] Die beiden im Winkelbereich in Funktionsstellung aneinanderliegenden Stirnseiten
2a und 3a dieser Winkelschenkel 2 und 3 sind dabei schräg und im wesentlichen auf
Gehrung angeordnet, wie man es besonders deutlich in Fig. 1 und 3, aber auch in den
Fig. 2, 4 und 5 erkennt.
[0036] Etwa im Bereich einer äußersten Meridianlinie sind die beiden Winkelschenkel 2 und
3 gelenkig und gegebenenfalls lösbar miteinander verbunden, wobei der erste Winkelschenkel
2 im Ausführungsbeispiel ein radial überstehendes Flach- oder Flanschstück 5 als Teil
eines gemeinsamen Gelenks 6 hat, während an dem zweiten Winkelschenkel 3 zwei einen
Zwischenraum zwischen sich freilassende Flanschstücke 7 vorgesehen sind, zwischen
die das erste Flanschstück 5 eingreifen kann, wobei die Flanschstücke 5 und 7 durch
einen Querstift 8 dreh- oder schwenkbar miteinander verbunden sind.
[0037] Es wäre aber auch jede beliebige andere Gelenkform denkbar. Beispielsweise könnte
auch das einzelne Flanschstück 5 an dem zweiten Winkelschenkel 3 vorgesehen sein,
während die dieses in Gebrauchsstellung beidseits erfassenden Flanschstücke 7 an dem
ersten Winkelschenkel 2 angeordnet sein könnten.
[0038] In noch zu beschreibender Weise ist außerdem eine die Gebrauchsstellung der beiden
Winkelschenkel 2 und 3 festlegende, im Ganzen mit 9 bezeichnete Halterung vorgesehen,
wobei die Gebrauchsstellung in den Fig. 2 und 4 dargestellt ist und vorsieht, dass
sich die beiden Stirnseiten 2a und 3a in ihrer größten gegenseitigen Annäherung befinden
beziehungsweise einander berühren.
[0039] In allen Ausführungsbeispielen erkennt man, dass an einem der beiden Winkelschenkel,
im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 und 2 an dem ersten Winkelschenkel 2, im Ausführungsbeispiel
nach Fig. 3 und 4 an dem zweiten Winkelschenkel 3, eine über den größeren Teil des
Umfangs dieses Winkelschenkels verlaufende, praktisch über ihren gesamten Verlauf
nach außen offene Ausnehmung oder Ringnut 10 vorgesehen ist, in welcher ein in sie
passender Federring 11 einlegbar oder einrastbar ist, wobei in Fig. 6 bis 8 verschiedene
Ausführungsbeispiele solcher Federringe 11 dargestellt sind. In den Fig. 1 bis 5 ist
dabei der jeweilige Federring 11 bereits in die Ausnehmung oder Ringnut 10 eingesetzt
oder eingerastet.
[0040] Dieser Federring 11 ist dabei in allen Ausführungsbeispielen, auch in denen gemäß
Fig. 7 und 8 in dem Sinne offen beziehungsweise in seinem Verlauf unterbrochen, dass
die Ringform vor ihrer Vollendung zu einem geschlossenen Ring endet. Man erkennt vor
allem in den Fig. 6 bis 8 deutlich, dass der Federring 11 bezüglich seines ringförmigen
Verlaufs eine Öffnung oder Unterbrechung 12 aufweist, an welcher zwei Endteile 13
vom Verlauf des Federrings 11 abgehen und nach außen, also über den Umriß des Federrings
11 abstehen.
[0041] Die Endteile 13 stehen gemäß den Fig. 1 bis 5 demgemäß auch gegenüber der Ausnehmung
oder Ringnut 10 über und stehen von den jeweiligen Winkelschenkel 2 oder 3 ab, so
dass sie in Schließ- oder Gebrauchsstellung des Steckverbinders 1 die Halterung 9
an dem anderen Winkelschenkel 3 oder 2 erfassen können und in noch zu beschreibender
Weise damit verbunden sind oder darin eingreifen. Vor allem ist in zu beschreibender
Weise eine Verrastung mit der Halterung 9 vorgesehen.
[0042] Dabei verdeutlichen alle Figuren, dass die beiden Endteile 13 des Federrings 11.
symmetrisch zueinander angeordnet sind und in Gebrauchsstellung die Halterung 9 an
dem jeweils anderen Winkelschenkel gemeinsam erfassen. Dazu haben die beiden Endteile
13 des jeweiligen Federrings 11 in entspannter Lage gemäß den Figuren 6 bis 8 und
in Gebrauchsstellung gemäß den Figuren 1 bis 5 einen geringeren Abstand voneinander,
als es dem größten Querschnitt des jeweiligen Winkelschenkels 2 oder 3 beziehungsweise
den Durchmesser des Federrings 11 entspricht und gleichzeitig sind diese Endteile
13 gegenüber dem Federringverlauf im Bereich der Öffnung 12 nach Außen gebogen und
in der von dem Federring 11 aufgespannten Ebene angeordnet. Die Biegungen 14, über
welche die Endteile 13 mit dem eigentlichen Federring 11 verbunden sind, befinden
sich dabei praktisch an der Öffnung 12 oder begrenzen diese Öffnung 12, wie es in
den Figuren 6 bis 8 deutlich zu erkennen ist.
[0043] Dabei haben die Endteile 13 einen Abstand zueinander, in den ein konischer oder keilförmiger
Spreizkörper 15 der Halterung 9 unter Aufweitung zumindest dieser Endteile 13 oder
ihres Abstandes eindrückbar ist, der an dem anderen Winkelschenkel angeordnet ist
und der unter dem keilförmigen oder konischen Spreizkörper 15 für die Endteile 13
eine Hinterschneidung 16 (Fig. 1 und 3) hat, wobei dieser Spreizkörper 15 etwa pilzförmig
ist oder einen etwa pilzförmigen Längsschnitt hat und in Gebrauchsstellung mit dem
Spreizkörper 15 beziehungsweise der an seiner Unterseite befindlichen Hinterschneidung
16 die Federring-Endteile 13 übergreift.
[0044] Beim Vergleich der Figuren 1 und 2 oder 3 und 4 wird deutlich, dass die Halterung
9 mit ihrem pilzförmigen Spreizkörper 15 beim Zuklappen des jeweiligen Winkelschenkels
2 in den Bereich der Endteile 13 gelangt, so dass diese durch den Spreizkörper 15
auseinander gedrückt werden können, bis die Hinterschneidung 16 in den Bereich der
Endteile 13 gelangt. In dieser Position (Fig. 2 und 4) können die Endteile 13 aufgrund
ihrer Federkraft wieder in die entspannte oder weitgehend entspannte Lage zurückfedern
und untergreifen dann den Spreizkörper 15 an der Hinterschneidung 16, halten also
den Winkelschenkel 2 in der Schließlage fest.
[0045] Im Ausführungsbeispiel verlaufen die Endteile 13 des Federrings 11 in entspannter
Lage etwa parallel zueinander. Sie könnten aber auch nur auf parallelen Linien liegende
Abschnitte oder Punkte haben, wobei in allen Fällen bedeutsam ist, dass ihr Abstand
größer als die kleinste Abmessung des keilförmigen Spreizkörpers 15 der Halterung
9, aber kleiner als dessen größte Abmessung ist. Somit kann der Spreizkörper 15 zunächst
mit seiner kleineren Abmessung zwischen die Endteile 13 eintreten und diese dann aufgrund
seiner zunehmenden Abmessung beim Zuklappen des Winkelschenkels auseinander drücken
oder aufspreizen, bis sich die Hinterschneidung 16 im Bereich der Endteile 13 befindet.
Dabei kann gemäß Figur 1 der Federring mit den Endteilen 13 relativ zu der feststehenden
Halterung 9 und ihrem Spreizkörper 15 oder gemäß Figur 3 und 4 umgekehrt die Halterung
9 mit dem Spreizkörper 15 relativ zu den feststehenden Endteilen 13 bewegt werden,
um die gegenseitige, vorbeschriebene Verrastung zu erzielen.
[0046] Der unterhalb des konischen Spreizkörpers 15 im Bereich der Hinterschneidung befindliche
Bereich 17 der Halterung 9 hat dabei eine Abmessung oder Breite, die etwa dem lichten
oder inneren Abstand der beiden Endteile 13 des Federrings 11 entspricht, so dass
diese in der Gebrauchsstellung gemäß Figur 2 oder 4 praktisch wieder ihre Ausgangsposition
haben. Gegebenenfalls könnte jedoch diese Abmessung oder Breite des Bereichs 17 auch
etwas größer sein, so dass dann die Endteile 13 unter Federspannung daran anliegen
würden.
[0047] Gemäß Figur 7 und 8 können die Endteile 13 des Federrings 11 in ihrem parallelen
Verlauf auch gekrümmt, insbesondere gegensinnig gekrümmt sein, so dass nur ein Teilbereich
parallel verläuft.
[0048] Die die Rastfeder oder den Federring 11 aufnehmende Ausnehmung oder Ringnut 10 ist
im Ausführungsbeispiel gemäß Figur 3 bis 5 nach dem freien Ende des zugehörigen Minkeschenkels
3 hin, welches Ende in Gebrauchsstellung allerdings an der Gehäusewand 4 angeschlossen
ist, durch ein separat anbringbares Halte- oder Flanschteil 18 begrenzt, so dass die
Rastfeder oder der Federring 11 vor dem Anbringen dieses separaten Halte- oder Flanschteils
18 axial auf den zugehörigen Winkelschenkel und die dann nach der Seite noch offene
Ausnehmung oder Ringnut 10 aufgesteckt werden kann. Nach diesem axialen Aufstecken
der Rastfeder oder des Federrings 11 kann dann das die Ausnehmung oder Ringnut 10
nach der Seite begrenzende Teil 18 an dem Winkelschenkel 3 angebracht werden, um die
Ringnut 10 auch nach dieser Seite abzuschließen und den Federring 11 entsprechend
festzulegen.
[0049] Bei einer von vorneherein beidseits begrenzten Ringnut 10 kann hingegen ein Federring
gemäß Figur 6 unter Aufweitung seiner Öffnung 12 etwa in der Ebene, in welcher sich
die Ringnut 10 befindet, aufgesteckt werden, bis er die Ringnut 10 praktisch umschlingt
und dann in der Gebrauchsstellung verrastet ist.
[0050] In analoger Weise kann der Federring gemäß Figur 6 aber auch wieder entfernt oder
zumindest soweit zurückgezogen werden, dass die Endteile 13 auseinandergespreizt werden,
weil durch ein Zurückziehen des Federringes 11 der Nutengrund zu einer entsprechenden
gegensinnigen Aufweitung der Rastfeder oder des Federrings 11 führt, wie es in Figur
5 angedeutet ist. Auf diese Weise kann durch ein Aufspreizen der Endteile 13 erreicht
werden, dass diese die Hinterschneidung 16 verlassen, so dass dann auch der Winkelschenkel
2 wieder aufgeklappt werden kann. Analoges gilt bei einer Anordnung gemäß den Figuren
1 und 2.
[0051] Um dies zu ermöglichen und zu erleichtern, hat die Ausnehmung oder Ringnut 10 in
ihrem Verlauf eine Vergrößerung oder Verbreiterung 19 als Aussparung, die so groß
bemessen ist, dass der in der Ausnehmung oder Ringnut 10 befindliche Federring 11
mittels eines Werkzeugs 20 erfasst werden kann, wie es in Figur 5 angedeutet ist.
Dort ist ein Schraubendreher angedeutet, mit welchem der Federring 11 im Bereich der
Verbreiterung 19 hintergriffen und dann zurückgezogen werden kann, um die schon erwähnte
Spreizung der Endteile 13 zu bewirken.
[0052] Die Verbreiterung 19 der Ausnehmung kann sich nach einer Seite erstrecken. Sie könnten
sich jedoch nach beiden Seiten der Ausnehmung oder Ringnut 10 erstrecken, um den Federring
11 beispielsweise mit einer Zange erfassen zu können.
[0053] Ferner wäre denkbar, dass der Federring 11 selbst einen Halte- oder Fassvorsprung
hat, an welchem ein Werkzeug angreifen könnte, um ihn aus der Gebrauchslage etwas
oder ganz zurückziehen zu können.
[0054] Die Verbreiterung 19 der Ringnut 10 ist im Ausführungsbeispiel der Öffnung 12 oder
Unterbrechung des Federrings 11 etwa auf einem Durchmesser oder in der Querschnittsmitte
des Winkelschenkels 2 oder 3 gegenüberliegend angeordnet, so dass sich die mit Hilfe
eines Hilfswerkzeugs 20 aufgebrachten Rückzugskräfte gleichmäßig auf beide Endteile
13 verteilen und die Endteile 13 etwa gleichmäßig auseinander bewegt werden.
[0055] In den Figuren 6 bis 8 ist angedeutet, dass der Querschnitt des den Federring 11
bildenden Teiles oder Drahtes wenigstens bereichsweise kreisförmig und/oder insbesondere
rechteckig sein kann.
[0056] Figur 6 und 7 zeigt Federringe 11 mit kreisförmigem Querschnitt, während Figur 8
eine Ausführungsform mit einem quadratischen oder rechteckigen Querschnitt des den
Federring 11 bildenden Materials darstellt.
[0057] Dabei ist dieser Querschnitt des den Federring 11 bildenden Teiles oder Drahtes über
seinen gesamten Verlauf gleichbleibend. Dabei passt der Federring 11 in die Ausnehmung
oder Ringnut 10 und ist mit seinem äußeren Rand oder seiner äußeren Abmessung mit
dem Rand der Ringnut bündig oder gegenüber dem Nutenrand versenkt, so dass durch den
Federring 11 kein Überstand an dem entsprechenden Winkelschenkel 2 oder 3 entsteht.
Besonders gut kann dabei die Ringnut 10 ausgefüllt werden, wenn ein Federring mit
einem rechteckigen Querschnitt des ihn bildenden Drahtes oder Teiles verwendet wird
und die Querschnittsform des Federringes an die der Ringnut 10 angepasst ist.
[0058] Gemäß Figur 1 hat die Halterung 9 eine Nut 21 oder dergleichen Vertiefung, die zu
dem Winkelschenkel hin geöffnet ist, an dem im jeweiligen Ausführungsbeispiel der
Federring 11 angeordnet ist. Demgemäß ist auch im Ausführungsbeispiel nach Figur 3
eine entsprechende Nut an der Halterung 9 vorgesehen, die jedoch aus dem Blickwinkel,
in dem Figur 3 dargestellt ist, nicht erkennbar ist. Der den Federring 11 aufweisende
andere Winkelschenkel hat einen in diese Nut oder Vertiefung 21 passenden Arretiervorsprung
22, so dass in Schließstellung der beiden Winkel auch Querkräfte gut übertragen werden
können. Diesen Arretiervorsprung 22 erkennt man sowohl in Figur 1 als auch in Figur
3.
[0059] In den Figuren 7 und 8 ist eine Besonderheit dahingehend dargestellt, dass die Endteile
13 des Federrings 11 miteinander verbunden sind und zwar einstückig, so dass das entstehende
Gebilde trotz der Öffnung 12 insgesamt einen geschlossenen Verlauf hat. Dabei ist
auch dieser Federring 11 gemeinsam mit den Endteilen 13 gegen eine Rückstellkraft
elastisch über den Querschnitt des ihn aufnehmenden Winkelschenkels hinaus aufweitbar,
also nach entsprechender Aufweitung in axialer Richtung des jeweiligen Winkelschenkels
aufschiebbar, bis dann der Federring 11 in die Ringnut 10 einfällt und einrastet und
die miteinander verbundenen Endteile 13 in der schon beschriebenen Weise überstehen.
Diese miteinander verbundenen Endteile 13 können dann in schon beschriebener Weise
mit einem Spreizkörper 15 der Halterung 9 zusammenwirken, durch diesen Spreizkörper
15 auseinander bewegt werden und elastisch in die Hinterschneidung 16 hinter den jeweiligen
Spreizkörper 15 gelangen, wobei der Spreizkörper 15 und die Hinterschneidung 16 zweckmäßigerweise
eine an den Verlauf und die Verbindung der verbundenen Endteile 13 angepasste Kontur
haben kann. Beispielsweise kann der Spreizkörper 15 in diesem Falle entgegen der Rechteckform
der dargestellten Ausführungsbeispiele eine runde Kontur haben.
[0060] In zweckmäßiger Weise ist die Ausnehmung oder Ringnut 10 in allen Ausführungsbeispielen
in einem rechtwinklig zur jeweiligen Mittelachse des sie aufweisenden Winkelschenkels
verlaufenden Ebene angeordnet und die Endteile 13 dieses Federrings 11 stehen rechtwinklig
zum Verlauf dieses Winkelschenkels exzentrisch zu dessen Mitte von ihm ab, wie man
es gut in Figur 1 und 3 erkennen kann. Dies führt zu einer günstigen Form und Anordnung
der Ringnut 10 und auch des Federringes 11 gegenüber einer Anordnung, bei der die
Ringnut 10 und die von ihr aufgespannte Ebene schräg zur Mittelachse angeordnet wäre.
[0061] Im Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 3 bis 5 ist die Ausnehmung oder Ringnut
10 in dem einer Gehäusewand 4 oder einem Gegenstück näheren, insbesondere schräg oder
- wie im Ausführungsbeispiel rechtwinklig dazu angeordneten Winkelschenkel 3 vorgesehen
und die Halterung 9 für die oder den Endteil 13 befindet sich an dem diesem Winkelschenkel
3 gegenüber schwenkbaren oder lösbaren Winkelschenkel 2.
[0062] Im Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1 und 2 ist die Ausnehmung oder Ringnut 10 an
einem der Gehäusewand 4 oder einem Gegenstück ferneren, insbesondere etwa in Gebrauchsstellung
parallel dazu angeordneten Winkelschenkel 2 vorgesehen und die Halterung 9 für das
oder die Endteile 13 befindet sich an dem diesem schwenkbaren Winkelschenkel 2 gegenüber
in Gebrauchsstellung fest an der Gehäusewand 4 oder einem Gegenstück installierten
Winkelschenkel 3.
[0063] In beiden Fällen ergibt sich beim Verschwenken des Winkelschenkels 2 aus der Offenstellung
in die in Figur 2 und 4 dargestellte Schließstellung die schon erwähnte Verrastung
der Halterung 9 mit den Endteilen 13, wobei in dem Fall gemäß Figur 3 bis 5 die Halterung
9 zwischen die feststehenden Endteile 13 und im Falle des Ausführungsbeispiels nach
Figur 1 und 2 die Endteile 13 relativ zu der feststehenden Halterung 9 bewegt werden.
In beiden Fällen ergibt sich dadurch die Aufweitung des Abstandes oder Zwischenraumes
zwischen den Endteilen 13, bis diese das Spreizteil 15 überwunden haben und in die
dahinter befindlichen Hinterschneidungen 16 einrasten können.
[0064] In beiden Ausführungsbeispielen ist vorgehen, dass die Halterung 9 an dem sie tragenden
Winkelschenkel in einem in Gebrauchstellung die Innenseite des Winkels bildenden Bereich
angeordnet ist und dabei eine geringere Breite hat, als es der größten Querschnittsbreite
oder dem Durchmesser des jeweiligen Winkelschenkels 2 oder 3 entspricht. Demgemäß
sind die Halterung 9 und die in Gebrauchsstellung damit erfassten oder eingreifenden
Endteile 13 des Federrings 11 in Gebrauchsstellung unterhalb den sie in ihrer Breite
oder Querschnittsabmessung übertreffenden Winkelschenkeln 2 oder 3 im Winkelraum des
winkelförmigen Steckverbinders angeordnet und von den Winkelschenkeln 2 und 3 nach
außen abgeschirmt, so dass der aus den Endteilen 13 und der Halterung 9 bestehende
Verschluß geschützt und für unbefugte Personen weitgehend unzugänglich ist.
[0065] In den Ausführungsbeispielen ist der Querschnitt der Winkelschenkel 2 und 3 kreisförmig.
Er könnte aber auch elliptisch oder quadratisch oder rechteckig sein, wobei auch der
eine Winkelschenkel beispielsweise einen kreisförmigen und der andere einen rechteckigen
oder quadratischen Querschnitt haben könnten. In allen Fällen ist der Verlauf des
Federrings 11 an die Querschnittsform des Winkelschenkels angepasst, wobei der Federring
11 den jeweiligen Winkelschenkel soweit umgreifen und umfassen muß, dass die beschriebene
Verrastung und formschlüssige Halterung erzielt wird.
[0066] Der mit einer Gehäusewand 4 oder einem Gegenstück in Gebrauchsstellung verbundene
Winkelschenkel 3 weist im Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 3 bis 5 einen koaxialen,
eine Drehlagerung für den Winkelschenkel und den Steckverbinder 1 enthaltenden Adapter
auf, der bereits als Halte- und Flanschteil 18 erwähnt wurde. Durch die Verbindung
mit diesem Adapter 18 ist also der gesamte Steckverbinder 1 verdrehbar gegenüber der
Gehäusewand 4, das heißt die Richtung des Winkelschenkels kann verändert werden. Wie
bereits erwähnt, kann dabei dieser Adapter oder Flanschteil 18, in dem Falle, dass
die Ausnehmung oder Ringnut 10 an diesem festen Winkelschenkel 3 angeordnet ist, diese
Ausnehmung für den Federring nach einer Seite begrenzen. Es ware aber auch denkbar,
einen solchen Adapter 18 beim Ausführungsbeispiel nach Figur 1 und 2 vorzusehen, bei
welchem der Federring 11 in einer Ringnut 10 an dem Winkelschenkel 2 angeordnet ist.
[0067] In nicht näher dargestellter Weise kann im Berührbereich der beiden Winkelschenkel
2 und 3 ein Dichtring oder O-Ring angeordnet sein, der an den beiden einander zugewandten
Berührflächen 2a und 3a innerhalb des Kupplungsbereiches dichtend anliegen kann. Dabei
kann dieser Dichtring oder O-Ring in Gebrauchsstellung in radialer Richtung tiefer
als die Ausnehmung oder Ringnut 10 angeordnet sein in einer ringförmigen Rille oder
dergleichen angeordnet sein.
[0068] Es sei noch erwähnt, dass die Ringnut 10 und der in ihr in Gebrauchsstellung angeordnete
Federring 11 über etwa drei Viertel oder mehr, beispielsweise über etwa vier Fünftel
oder etwa neun Zehntel des Umfangs des zugehörigen Winkelschenkels 2 oder 3 verläuft,
wobei die Ringnut der Einfachheit halber sogar über den ganzen Umfang verlaufen kann.
Eine entsprechend große Umschlingung mit einer entsprechend großen Rastkraft des Federrings
11 ergibt sich auf diese Weise.
[0069] Der elektrische winkelförmige Steckverbinder 1 mit zwei relativ zueinander bewegbaren,
insbesondere schwenk- oder klappbaren Winkelschenkeln 2 und 3 kann in seiner Schließ-
oder Gebrauchsstellung dadurch gehalten werden, dass an einem der beiden Winkelschenkel
eine über den größeren Teil seines Umfangs verlaufende, nach außen offene Ausnehmung
oder Ringnut 10 vorgesehen ist, in welcher ein passender Federring 11 angeordnet wird,
wobei dieser Federring 11 offen oder in seinem Verlauf unterbrochen ist und an der
Öffnung 12 oder Unterbrechung zwei Endteile 13 hat, die gegenüber dem Ringverlauf
nach außen abstehen und also gegenüber dem Winkelschenkel überstehen und in Schließstellung
der beiden Winkelschenkel eine Halterung 9 an dem anderen Winkelschenkel vorzugsweise
rastend erfassen.
[0070] Der winkelförmige Steckverbinder 1 weist einen elektrische Kontakte enthaltenden
Isolierkörper auf, der in einem ersten Winkelschenkel 2 angeordnet ist, wobei die
von dem Isolierkörper und den elektrischen Kontakten ausgehende Leitung oder Leitungen
durch einen zweiten Winkelschenkel 3 verlaufen. Die beiden im Winkelbereich aneinanderliegenden
Stirnseiten 2a, 3a dieser Winkelschenkel 2, 3 sind schräg und im wesentlichen auf
Gehrung angeordnet und gelenkig oder lösbar miteinander verbunden. An wenigstens einem
der beiden Winkelschenkel ist eine über den größeren Teil seines Umfangs verlaufende,
wenigstens über einen Teil ihres Verlaufes nach außen offene Ausnehmung oder Ringnut
10 vorgesehen, in welcher ein in sie passender Federring 11 einlegbar oder einrastbar
ist, der offen oder in seinem Verlauf unterbrochen ist und an der Öffnung oder Unterbrechung
12 zwei Endteile 13 hat, von denen wenigstens eines in Gebrauchsstellung gegenüber
der Ausnehmung oder Ringnut 10 übersteht und von dem Winkelschenkel absteht und in
Schließ- oder Gebrauchsstellung des Steckverbinders 1 eine Halterung 9 an dem anderen
Winkelschenkel erfasst.
1. Elektrischer winkelförmiger Steckverbinder (1) insbesondere mit einem elektrische
Kontakte aufweisenden Isolierkörper, der in Gebrauchsstellung in einem ersten Winkelschenkel
(2) dieses Steckverbinders angeordnet ist, wobei die von dem Isolierkörper und den
elektrischen Kontakten ausgehende Leitung oder Leitungen durch einen zweiten Winkelschenkel
(3) zu einem Verbraucher oder zu einer Stromquelle verlaufen, wobei die beiden im
Winkelbereich aneinanderliegenden Stirnseiten (2a, 3a) dieser Winkelschenkel (2, 3)
schräg und im wesentlichen auf Gärung angeordnet und - insbesondere im Bereich einer
äußeren Meridianlinie - zumindest in Gebrauchsstellung gelenkig oder lösbar miteinander
verbunden sind und wobei außerdem eine die Gebrauchsstellung der beiden Winkelschenkel
(2, 3) festlegende Halterung (9) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass an wenigstens einem der beiden Winkelschenkel eine über den größeren Teil seines
Umfangs verlaufende, wenigstens über einen Teil ihres Verlaufes nach außen offene
Ausnehmung oder Ringnut (10) vorgesehen ist, in welcher ein in sie passender Federring
(11) einlegbar oder einrastbar ist, dass dieser Federring (11) offen oder in seinem
Verlauf unterbrochen ist und an der Öffnung oder Unterbrechung (12) zwei Endteile
(13) hat, von denen wenigstens eines in Gebrauchsstellung gegenüber der Ausnehmung
oder Ringnut (10) übersteht und von dem Winkelschenkel absteht und in Schließ- oder
Gebrauchsstellung des Steckverbinders (1) die Halterung (9) an dem anderen Winkelschenkel
erfasst, damit verbunden ist oder darin eingreift.
2. Steckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden insbesondere symmetrisch ausgebildeten Endteile (13) des Federrings (11)in
Gebrauchsstellung die Halterung (9) an dem anderen Winkelschenkel erfassen oder darin
eingreifen oder damit verbunden sind.
3. Steckverbinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Endteile (13) des Federrings (11) in Gebrauchsstellung einen geringeren
Abstand voneinander haben, als es dem größten Querschnitt des Winkelschenkels (2,
3) beziehungsweise dem Durchmesser des Federrings (11) entspricht, und dass die Endteile
(13) gegenüber dem Federringverlauf nach außen gebogen und insbesondere in der von
dem Federring (11) aufgespannten Ebene angeordnet sind.
4. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die gegenüber der Ringnut (10) des einen Winkelschenkels und gegenüber dem Federring
(11) in Richtung zu dem anderen Winkelschenkel überstehenden Endteile (13) des Federrings(11)
einen Abstand zueinander haben, in den ein konischer Spreizkörper (15) der Halterung
(9) unter Aufweitung zumindest dieser Endteile (13) oder ihres Abstands eindrückbar
ist, der an dem anderen Winkelschenkel angeordnet ist und der unter dem konischen
Spreizkörper (15) für die Endteile (13) eine Hinterschneidung (16) hat, wobei der
konische Spreizkörper (15) etwa pilzförmig ist oder einen etwa pilzförmigen Längsschnitt
hat, und in Gebrauchsstellung mit dem Spreizkörper (15) die Federring-Endteile (13)
übergreift.
5. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Endteile (13) des Federrings (11) wenigstens bereichsweise etwa parallel zueinander
verlaufen oder auf parallelen Linien liegende Abschnitte oder Punkte haben und ihr
Abstand größer als die kleinste Abmessung des Spreizkörpers (15) der Halterung (9)
aber kleiner als dessen größte Abmessung ist.
6. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der unterhalb des konischen Spreizkörpers (15) befindliche Bereich (17) der Halterung
eine Abmessung oder Breite hat, die etwa dem Abstand der beiden Endteile (13) des
Federrings (11) entspricht oder geringfügig kleiner oder gegebenenfalls etwas größer
ist.
7. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Endteile (13) des Federrings (11) in ihrem parallelen Verlauf gerade, gewellt
oder gekrümmt, insbesondere gegensinnig zueinander gekrümmt sind.
8. Steckverbinder nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die die Rastfeder oder den Federring(11) aufnehmende Ausnehmung oder Ringnut (10)
nach dem freien Ende des zugehörigen Winkelschenkels (3) hin durch ein separat anbringbares
Halte- oder Flanschteil (18) begrenzt ist und dass die Rastfeder oder der Federring
(11) vor dem Anbringen des separaten Halte- oder Flanschteils (18) axial auf den zugehörigen
Winkelschenkel und die dann noch offene Ausnehmung oder Ringnut (10) aufsteckbar ist
und dass nach dem Aufstecken der Rastfeder oder des Federrings (11) das die Ausnehmung
oder Ringnut (10) begrenzende Teil (18) an dem Winkelschenkel (3) anbringbar ist.
9. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung oder Ringnut (10) in ihrem Verlauf eine Vergrößerung oder Verbreitung
(19) als Aussparung hat, die so groß bemessen ist, dass der in der Ausnehmung oder
Ringnut (10) befindliche Federring (11) mittels eines Werkzeugs (20) erfassbar ist.
10. Steckverbinder nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Verbreiterung (19) der Ausnehmung (10) nach einer oder nach beiden Seiten
der Ausnehmung oder Ringnut (10) erstreckt.
11. Steckverbinder nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbreitung (19) der Ringnut (10) der Öffnung (12) oder Unterbrechung des Federrings
(11) etwa auf einem Durchmesser oder der Querschnittsmitte des Winkelschenkels (2,
3) gegenüberliegend angeordnet ist.
12. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des den Federring (11) bildenden Teiles oder Drahtes wenigstens bereichsweise
kreisförmig und/oder mehreckig, insbesondere rechteckig ist.
13. Steckverbinder nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des den Federring (11) bildenden Teiles oder Drahtes über seinen
gesamten Verlauf gleichbleibend ist.
14. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (9) eine Nut (21) oder dergleichen Vertiefung aufweist, die zu dem
Winkelschenkel hin geöffnet ist, an dem der Federring (11) angeordnet ist, und dass
dieser den Federring (11) aufweisende Winkelschenkel einen in die Nut oder Vertiefung
(21) passenden Arretiervorsprung (22) hat.
15. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Endteile (13) des Federrings (11) miteinander verbunden, insbesondere einstückig
verbunden sind und gegebenenfalls der Federring (11) gemeinsam mit den Endteilen (13)gegen
eine Rückstellkraft elastisch über den Querschnitt des ihn aufnehmenden Winkelschenkels
hinaus aufweitbar ist.
16. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung oder Ringnut (10) in einer rechtwinklig zur Mittelachse des Winkelschenkels
verlaufenden Ebene angeordnet ist und die Endteile (13) dieses Federrings (11) rechtwinklig
zum Verlauf dieses Winkelschenkels insbesondere exzentrisch zu dessen Mitte von diesem
abstehen.
17. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung oder Ringnut (10) an dem einer Gehäusewand (4) oder einem Gegenstück
näheren, insbesondere schräg oder rechtwinklig dazu angeordneten Winkelschenkel (3)
vorgesehen ist und dass sich die Halterung (9) für die oder den Endteil (13) an dem
diesem Winkelschenkel (3) gegenüber schwenkbaren oder lösbaren Winkelschenkel (2)
befindet.
18. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung oder Ringnut (10) an dem einer Gehäusewand (4) oder einem Gegenstück
ferneren, insbesondere etwa parallel dazu angeordneten Winkelschenkel (2) vorgesehen
ist und dass sich die Halterung (9) für die oder den Endteil (13) an dem diesem schwenkbaren
Winkelschenkel (2) gegenüber in Gebrauchsstellung fest an der Gehäusewand (4) oder
einem Gegenstück installierten Winkelschenkel (3) befindet.
19. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (9) an dem sie tragenden Winkelschenkel in einem in Gebrauchsstellung
die Innenseite des Winkels bildenden Bereich angeordnet ist und insbesondere eine
geringere Breite hat, als es der größten Querschnittsbreite oder dem Durchmesser des
Winkelschenkels (2,3) entspricht.
20. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (9) und die in Gebrauchsstellung damit erfassten oder eingreifenden
Endteile (13) des Federrings (11) in Gebrauchsstellung unterhalb den sie in ihrer
Breite oder Querschnittsabmessung übertreffenden Winkelschenkeln (2, 3) im Winkelraum
des winkelförmigen Steckverbinders (1) angeordnet und von den Winkelschenkeln (2,
3) nach außen abgeschirmt sind.
21. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Winkelschenkel (2, 3) kreisförmig oder elliptisch oder quadratisch
oder rechteckig ist und dass der Verlauf des Federrings (11) an die Querschnitts-Form
des Winkelschenkels angepasst ist.
22. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass der mit einer Gehäusewand (4) oder einem Gegenstück verbundene Winkelschenkel (3)
einen koaxialen, eine Drehlagerung für den Winkelschenkel und den Steckverbinder (1)
enthaltenden Adapter (18) aufweist und mit diesem verbunden ist und dass dieser Adapter
(18) insbesondere für einen Steckverbinder mit einer an dem festen Winkelschenkel
(3) angeordneten Ringnut (10) oder Ausnehmung für den Federring (11) dieser Adapter
die Ausnehmung (10) nach einer Seite hin begrenzt.
23. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass der Federring (11) in die Ausnehmung oder Ringnut (10) passt und mit seinem äußeren
Rand oder seiner äußeren Abmessung mit dem Rand der Ausnehmung oder Ringnut (10) bündig
oder gegenüber dem Nutenrand versenkt ist.
24. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass im Berührbereich der beiden Winkelschenkel (2, 3) ein Dichtring oder O-Ring angeordnet
ist, der an beiden einander zugewandten Berührflächen der Winkelschenkel innerhalb
des Kupplungsbereichs dichtend anliegt.
25. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtring oder O-Ring in Gebrauchsstellung in radialer Richtung tiefer als die
Ausnehmung oder Ringnut (10)in einer ringförmigen Rille oder dergleichen angeordnet
ist.
26. Steckverbinder nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringnut (10) und der Federring (11) über etwa drei Viertel oder mehr, beispielsweise
über etwa vier Fünftel oder neun Zehntel des Umfangs des zugehörigen Winkelschenkels
verlaufen.
1. Angled electric plug-in connector (1) particularly comprising an insulating member
having electrical contacts which is arranged, in the position of use, in a first angled
limb (2) of this plug-in connector, wherein the lead or leads proceeding from the
insulating member and the electrical contacts extend through a second angled limb
(3) to a consumer appliance or to a current source, the two end faces (2a, 3a) of
these angled limbs (2, 3) which abut on one another in the angle region being arranged
diagonally and substantially in a mitred position and - particularly in the region
of an external meridian line - being jointed to one another or releasably connected
to one another, at least in the position of use, and wherein additionally a clamp
(9) is provided that fixes the position of use of the two angled limbs (2, 3), characterised in that on at least one of the two angled limbs is provided a recess or annular groove (10)
extending over the major part of its circumference and opening outwards over at least
part of its extent, into which a spring clip (11) designed to fit it can be placed
or engaged, in that this spring clip (11) is open or interrupted in its configuration and has two end
portions (13) at the opening or interruption, at least one of which projects relative
to the recess or annular groove (10) in the position of use and is spaced from the
angled limb and in the closed position or position of use of the plug-in connector
(1) grips the clamp (9) on the other angled limb, is connected thereto or engages
therein.
2. Plug-in connector according to claim 1, characterised in that the two, particularly symmetrical end portions (13) of the spring clip (11) In the
position of use grip the clamp (9) on the other angled limb or engage therein or are
connected thereto.
3. Plug-in connector according to claim 1 or 2, characterised in that the two end portions (13) of the spring clip (11) in the position of use are at a
smaller spacing from one another than the maximum crors-section of the angled limb
(2, 3) or the diameter of the spring clip (11), and In that the end portions (13) are bent outwards relative to the configuration of the spring
clip and In particular are arranged in the plane spanned by the spring clip (11).
4. Plug-in connector according to one of claims 1 to 3, characterised in that the end portions (13) of the spring clip (11) that project relative to the annular
groove (10) of one angled limb and relative to the spring clip (11) towards the other
angled limb are at a spacing from one another into which a conical expansion member
(15) of the clamp (9) can be forced, thereby expanding at least these end portions
(13) or the distance between them, being arranged on the other angled limb and having
an undercut (16) under the conical expansion member (15) for the end portions (13),
the conical expansion member (15) being substantially mushroom-shaped or having a
substantially mushroom-shaped longitudinal section, and in the position of use with
the expansion member (15) engaging over the end portions (13) of the spring clip.
5. Plug-in connector according to one of claims 1 to 4, characterised in that the end portions (13) of the spring clip (11) extend substantially parallel to one
another, at least in parts, or have portions or points located on parallel lines,
and their spacing is greater than the smallest dimension of the expansion member (15)
of the clamp (9), but smaller than its largest dimension.
6. Plug-in connector according to one of claims 1 to 5, characterised in that the area (17) of the holder located underneath the conical expansion member (15)
has a dimension or width that substantially corresponds to the spacing between the
two end portions (13) of the spring clip (11) or is slightly smaller or optionally
somewhat larger.
7. Plug-in connector according to one of claims 1 to 6, characterised in that the end portions (13) of the spring clip (11) are straight, corrugated or curved
in their parallel configuration, and in particular are curved in the opposite direction
to one another.
8. Plug-in connector according to one of the preceding claims, characterised in that the recess or annular groove (10) which accommodates the latching spring or the spring
clip (11) is delimited by a separately mountable retaining or flange portion (18)
towards the free end of the associated angled limb (3) and in that, before the mounting of the separate retaining or flange portion (18), the latching
spring or the spring clip (11) can be pushed axially onto the associated angled limb
and the still open recess or annular groove (10) and that, after the latching spring
or the spring ring (11) has been pushed on, the portion (18) that delimits the recess
or annular groove (10) can be mounted on the angled limb (3).
9. Plug-in connector according to one of claims 1 to 8, characterised in that the recess or annular groove (10) has, along its path, an enlarged or widened portion
(19) forming a clearance which is of such dimensions that the spring clip (11) located
in the recess or annular groove (10) can be grasped using a tool (20).
10. Plug-in connector according to claim 9, characterised in that the widening (19) of the recess (10) extends on one or both sides of the recess or
annular groove (10).
11. Plug-in connector according to claim 9 or 10, characterised in that the widening (19) of the annular groove (10) is arranged opposite the opening (12)
or interruption in the spring clip (11) substantially on a diameter or the centre
of the cross-section of the angled limb (2, 3).
12. Plug-in connector according to one of claims 1 to 11, characterised in that the cross-section of the part or wire that forms the spring clip (11) is circular
and/or polygonal, particularly rectangular, at least in parts.
13. Plug-in connector according to claim 12, characterised in that the cross-section of the part or wire that forms the spring clip (11) remains constant
over its entire path.
14. Plug-in connector according to one of claims 1 to 13, characterised in that the holder (9) has a groove (21) or similar depression which is open towards the
angled limb, on which the spring clip (11) is arranged, and In that this angled limb comprising the spring clip (11) has a locking projection (22) fitting
Into the groove or depression (21).
15. Plug-in connector according to one of claims 1 to 14, characterised in that the end portions (13) of the spring clip (11) are joined together, particularly joined
together in one piece and optionally the spring clip (11) together with the end portions
(13) can be elastically expanded, counter to a restoring force, beyond the cross-section
of the angled limb that accommodates it.
16. Plug-in connector according to one of claims 1 to 15, characterised in that the recess or annular groove (10) is arranged in a plane that extends at right-angles
to the central axis of the angled limb and the end portions (13) of this spring clip
(11) protrude at right angles to the path of this angled limb, particularly eccentrically
to the centre thereof.
17. Plug-in connector according to one of claims 1 to 16, characterised in that the recess or annular groove (10) is provided on the angled limb (3) which is closer
to a housing wall (4) or a mating part, particularly diagonally or at right angles
thereto, and in that the clamp (9) for the or each end portion (13) is located on the angled limb (2)
that is pivotable or releasable relative to this angled limb (3).
18. Plug-in connector according to one of claims 1 to 16, characterised in that the recess or annular groove (10) is provided on the angled limb (3) which is more
remote from a housing wall (4) or a mating part, particularly arranged substantially
parallel thereto, and in that the clamp (9) for the or each end portion (13) is located on the angled limb (3)
which, in the position of use, is Installed fixedly opposite this pivotable angled
limb (2) on the housing wall (4) or a mating part.
19. Plug-in connector according to one of claims 1 to 18, characterised in that the clamp (9) is arranged on the angled limb carrying it in a region that forms the
inside of the angle, in the position of use, and in particular has a width that is
less than the maximum cross-sectional width or the diameter of the angled limb (2,
3).
20. Plug-in connector according to one of claims 1 to 19, characterised in that the clamp (9) and the end portions (13) of the spring clip (11) that are gripped
thereby or that engage, in the position of use, underneath the angled limbs (2, 3)
that exceed it in width or cross-sectional dimensions are arranged in the angle space
of the angled plug-In connector (1) and are shielded to the outside by the angled
limbs (2, 3).
21. Plug-in connector according to one of claims 1 to 20, characterised in that the cross-section of the angled limbs (2, 3) is circular or elliptical or square
or rectangular and in that the configuration of the spring clip (11) is matched to the cross-sectional shape
of the angled limb.
22. Plug-in connector according to one of claims 1 to 21, characterised in that the angled limb (3) connected to a housing wall (4) or a mating part has a coaxial
adapter (18) containing a rotary bearing for the angled limb and the plug-in connector
(1) and is connected thereto and in that this adapter (18) particularly for a plug-In connector with an annular groove (10)
or recess for the spring clip (11) arranged on the fixed angled limb this adapter
delimits the recess (10) to one side.
23. Plug-In connector according to one of claims 1 to 22, characterised in that the spring clip (11) fits into the recess or annular groove (10) and its outer edge
or its outer dimension is flush with the edge of the recess or annular groove (10)
or countersunk relative to the edge of the groove.
24. Plug-in connector according to one of claims 1 to 23, characterised in that in the area of contact between the two angled limbs (2, 3) is provided a gasket or
O-ring which sealingly abuts on both of the facing contact surfaces of the angled
limbs within the coupling area.
25. Plug-in connector according to one of claims 1 to 24, characterised in that the gasket or O-ring in the position of use is arranged radially deeper than the
recess or annular groove (10) in an annular channel or the like.
26. Plug-in connector according to one of the preceding claims, characterised in that the annular groove (10) and the spring clip (11) extend over about three-quarters
or more, for example over about four-fifths or nine-tenths of the periphery of the
associated angled limb.
1. Connecteur enfichable électrique angulaire (1), en particulier avec un corps isolant
présentant des contacts électriques, qui, en position d'utilisation, est disposé dans
une première branche d'angle (2) de ce connecteur enfichable, la ligne ou les lignes
qui partent du corps isolant et des contacts électriques passant par une deuxième
branche d'angle (3) vers un consommateur ou vers une source de courant, les deux faces
terminales (2a, 3a) de ces branches d'angle (2, 3) appliquées l'une sur l'autre dans
la région de l'angle étant disposées en biais et essentiellement en onglet et - en
particulier dans la région d'une ligne méridienne extérieure - reliées ensemble de
manière articulée ou détachable au moins en position d'utilisation et un élément de
retenue (9) fixant la position d'utilisation des deux branches d'angle (2, 3) étant
en outre prévu, caractérisé en ce que sur au moins une des deux branches d'angle est prévu(e) un évidement ou une rainure
annulaire (10) qui s'étend sur la plus grande partie de sa circonférence et qui est
ouverte vers l'extérieur sur au moins une partie de son extension, dans lequel ou
laquelle une rondelle-ressort (11) adaptée peut être insérée ou clipsée, que cette
rondelle-ressort (11) est ouverte ou interrompue sur son extension et présente à l'ouverture
ou à l'interruption (12) deux parties terminales (13) dont au moins une fait saillie
par rapport à l'évidement ou à la rainure annulaire (10) en position d'utilisation
et dépasse de la branche d'angle, et, en position de fermeture ou d'utilisation du
connecteur enfichable (1), saisit l'élément de retenue (9) sur l'autre branche d'angle,
est reliée à celui-ci ou s'engage dans celui-ci.
2. Connecteur enfichable selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'en position d'utilisation, les deux parties terminales (13), en particulier symétriques,
de la rondelle-ressort (11) saisissent l'élément de retenue (9) sur l'autre branche
d'angle, s'engagent dans celui-ci ou sont reliées à celui-ci.
3. Connecteur enfichable selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les deux parties terminales (13) de la rondelle-ressort (11) ont, en position d'utilisation,
un plus faible écartement entre elles qu'il ne correspond à la plus grande section
transversale de la branche d'angle (2, 3), respectivement au diamètre de la rondelle-ressort
(11), et que les parties terminales (13) sont pliées vers l'extérieur par rapport
à l'extension de la rondelle-ressort et en particulier disposées dans le plan défini
par la rondelle-ressort (11).
4. Connecteur enfichable selon une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les parties terminales (13) de la rondelle-ressort (11) en saillie par rapport à
la rainure annulaire (10) d'une branche d'angle et par rapport à la rondelle-ressort
(11) en direction de l'autre branche d'angle ont entre elles un écartement dans lequel
un corps écarteur conique (15) de l'élément de retenue (9) peut être pressé en élargissant
au moins ces parties terminales (13) ou leur écartement, qui est disposé sur l'autre
branche d'angle et qui présente sous le corps écarteur conique (15) une contre-dépouille
(16) pour les parties terminales (13), le corps écarteur conique (15) étant approximativement
en forme de champignon ou ayant une coupe longitudinale approximativement en forme
de champignon et, en position d'utilisation, saisissant par dessus les parties terminales
(13) de la rondelle-ressort avec le corps écarteur (15).
5. Connecteur enfichable selon une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les parties terminales (13) de la rondelle-ressort (11) s'étendent au moins en partie
approximativement parallèlement l'une à l'autre ou ont des sections ou des points
situé(e)s sur des lignes parallèles et leur écartement est plus grand que la plus
petite dimension du corps écarteur (15) de l'élément de retenue (9) mais plus petit
que sa plus grande dimension.
6. Connecteur enfichable selon une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la région (17) de l'élément de retenue située sous le corps écarteur conique (15)
a une dimension ou une largeur qui correspond approximativement à l'écartement des
deux parties terminales (13) de la rondelle-ressort (11) ou qui est légèrement plus
petite ou, le cas échéant, un peu plus grande.
7. Connecteur enfichable selon une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les parties terminales (13) de la rondelle-ressort (11) sont droites, ondulées ou
courbées, en particulier courbées en sens inverse l'une par rapport à l'autre, dans
leur extension parallèle.
8. Connecteur enfichable selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'évidement ou la rainure annulaire (10) recevant le ressort d'arrêt ou la rondelle-ressort
(11) est limité(e) vers l'extrémité libre de la branche d'angle (3) associée par une
pièce de retenue ou de bridage (18) pouvant être mise en place séparément et que le
ressort d'arrêt ou la rondelle-ressort (11) peut être monté(e) avant la mise en place
de la pièce de retenue ou de bridage séparée (18) axialement sur la branche d'angle
associée et l'évidement ou la rainure annulaire (10) alors encore ouvert(e) et qu'après
le montage du ressort d'arrêt ou de la rondelle-ressort (11), la pièce (18) limitant
l'évidement ou la rainure annulaire (10) peut être mise en place sur la branche d'angle
(3).
9. Connecteur enfichable selon une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que l'évidement ou la rainure annulaire (10) présente sur son extension un agrandissement
ou un élargissement (19) formant une encoche dont la dimension est suffisamment grande
pour que la rondelle-ressort (11) se trouvant dans l'évidement ou la rainure annulaire
(10) puisse être saisie au moyen d'un outil (20).
10. Connecteur enfichable selon la revendication 9, caractérisé en ce que l'élargissement (19) de l'évidement (10) s'étend vers un ou vers les deux côtés de
l'évidement ou de la rainure annulaire (10).
11. Connecteur enfichable selon la revendication 9 ou 10, caractérisé en ce que l'élargissement (19) de la rainure annulaire (10) est disposé à l'opposé de l'ouverture
(12) ou de l'interruption de la rondelle-ressort (11) à peu près sur un diamètre ou
au milieu de la section transversale de la branche d'angle (2, 3).
12. Connecteur enfichable selon une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que la section transversale de la pièce ou du fil formant la rondelle-ressort (11) est,
au moins en partie, circulaire et/ou polygonale, en particulier rectangulaire.
13. Connecteur enfichable selon la revendication 12, caractérisé en ce que la section transversale de la pièce ou du fil formant la rondelle-ressort (11) est
constante sur toute son extension.
14. Connecteur enfichable selon une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que l'élément de retenue (9) présente une rainure (21) ou un renfoncement analogue qui
est ouverte vers la branche d'angle sur laquelle la rondelle-ressort (11) est disposée,
et que cette branche d'angle présentant la rondelle-ressort (11) a une saillie d'arrêt
(22) qui se loge dans la rainure ou le renfoncement (21).
15. Connecteur enfichable selon une des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que les parties terminales (13) de la rondelle-ressort (11) sont reliées entre elles,
en particulier d'une seule pièce, et, le cas échéant, la rondelle-ressort (11) peut
être élargie élastiquement en commun avec les parties terminales (13) contre une force
de rappel au-delà de la section transversale de la branche d'angle qui la supporte.
16. Connecteur enfichable selon une des revendications 1 à 15, caractérisé en ce que l'évidement ou la rainure annulaire (10) est disposé(e) dans un plan s'étendant perpendiculairement
à l'axe médian de la branche d'angle et les parties terminales (13) de cette rondelle-ressort
(11) dépassent de cette branche d'angle perpendiculairement à son extension, en particulier
excentriquement par rapport à son centre.
17. Connecteur enfichable selon une des revendications 1 à 16, caractérisé en ce que l'évidement ou la rainure annulaire (10) est prévu(e) sur la branche d'angle (3)
la plus proche d'une paroi de boîtier (4) ou d'une pièce complémentaire, en particulier
disposée en biais ou perpendiculairement à celle-ci, et que l'élément de retenue (9)
pour la ou les partie(e) terminale(s) (13) se trouve sur la branche d'angle (2) pivotante
ou détachable par rapport à cette branche d'angle (3).
18. Connecteur enfichable selon une des revendications 1 à 16, caractérisé en ce que l'évidement ou la rainure annulaire (10) est prévu(e) sur la branche d'angle (2)
la plus éloignée d'une paroi de boîtier (4) ou d'une pièce complémentaire, en particulier
disposée à peu près parallèlement à celle-ci et que l'élément de retenue (9) pour
la ou les partie(e) terminale(s) se trouve sur la branche d'angle (3) installée en
position d'utilisation de manière fixe sur la paroi de boîtier (4) ou une pièce complémentaire
en face de cette branche d'angle (2) pivotante.
19. Connecteur enfichable selon une des revendications 1 à 18, caractérisé en ce que l'élément de retenue (9) est disposé sur la branche d'angle qui le porte dans une
région formant en position d'utilisation le côté intérieur de l'angle et a, en particulier,
une largeur plus faible qu'il ne correspond à la plus grande largeur de la section
transversale ou au diamètre de la branche d'angle (2, 3).
20. Connecteur enfichable selon une des revendications 1 à 19, caractérisé en ce que l'élément de retenue (9) et les parties terminales (13) de la rondelle-ressort (11)
saisies par celui-ci ou engagées dans celui-ci en position d'utilisation sont disposés,
en position d'utilisation, sous les branches d'angle (2, 3) les surpassant par leur
largeur ou la dimension de leur section transversale, dans l'angle du connecteur enfichable
angulaire (1) et protégés vers l'extérieur par les branches d'angle (2, 3).
21. Connecteur enfichable selon une des revendications 1 à 20, caractérisé en ce que la section transversale des branches d'angle (2, 3) est circulaire, elliptique, carrée
ou rectangulaire et que l'extension de la rondelle-ressort (11) est adaptée à la forme
de la section transversale de la branche d'angle.
22. Connecteur enfichable selon une des revendications 1 à 21, caractérisé en ce que la branche d'angle (3) reliée à une paroi de boîtier (4) ou une pièce complémentaire
présente un adaptateur (18) coaxial comportant un palier de pivotement pour la branche
d'angle et le connecteur enfichable (1) et est reliée à celui-ci, et que cet adaptateur
(18) limite l'évidement (10) vers un côté, en particulier pour un connecteur enfichable
avec une rainure annulaire (10) ou un évidement pour la rondelle-ressort (11) disposé(e)
sur la branche d'angle fixe (3).
23. Connecteur enfichable selon une des revendications 1 à 22, caractérisé en ce que la rondelle-ressort (11) est logée dans l'évidement ou la rainure annulaire (10)
et est, par son bord extérieur ou sa dimension extérieure, en affleurement avec le
bord de l'évidement ou de la rainure annulaire (10) ou en renfoncement par rapport
au bord de la rainure.
24. Connecteur enfichable selon une des revendications 1 à 23, caractérisé en ce que dans la région de contact des deux branches d'angle (2, 3) est disposé un anneau
d'étanchéité ou un joint torique qui est appliqué de manière étanche sur les deux
surfaces de contact tournées l'une vers l'autre des branches d'angle à l'intérieur
de la région de couplage.
25. Connecteur enfichable selon une des revendications 1 à 24, caractérisé en ce que l'anneau d'étanchéité ou le joint torique est disposé, en position d'utilisation,
dans une gorge annulaire ou analogue, plus profondément en direction radiale que l'évidement
ou la rainure annulaire (10).
26. Connecteur enfichable selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la rainure annulaire (10) et la rondelle-ressort (11) s'étendent sur environ trois
quarts ou plus, par exemple sur environ quatre cinquièmes ou neuf dixièmes de la circonférence
de la branche d'angle associée.
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