| (19) |
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(11) |
EP 1 736 036 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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24.10.2018 Patentblatt 2018/43 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.03.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2005/003119 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2005/101918 (27.10.2005 Gazette 2005/43) |
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| (54) |
BELEUCHTUNGSSYSTEM
ILLUMINATION SYSTEM
SYSTEME D'ECLAIRAGE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU MC NL PL PT RO SE SI
SK TR |
| (30) |
Priorität: |
15.04.2004 DE 102004018343
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.12.2006 Patentblatt 2006/52 |
| (73) |
Patentinhaber: Zumtobel Lighting GmbH |
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6850 Dornbirn (AT) |
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Erfinder: |
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- JOHLER, Günther
A-6850 Dornbirn (AT)
- PETSCHULAT, Manfred
A-6922 Wolfurt (AT)
- ROTH, Thomas
82024 Taufkirchen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Thun, Clemens et al |
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Mitscherlich PartmbB
Patent- und Rechtsanwälte
Sonnenstraße 33 80331 München 80331 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-00/54557 US-A1- 2003 127 998
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WO-A-02/35894
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Beleuchtungssystem, welches eine Steuereinheit
sowie mindestens ein dezentrales Lampenbetriebsgerät zum Betreiben einer Lampe aufweist,
wobei das Lampenbetriebsgerät in unterschiedlichen Betriebsmodi betreibbar ist.
[0002] In größeren Gebäuden kommen oftmals Beleuchtungssysteme zum Einsatz, welche aus mehreren
miteinander über ein Busleitungssystem verbundenen Leuchten bestehen. Den Leuchten
ist jeweils ein Lampenbetriebsgerät zugeordnet, welches für den Betrieb der zugehörigen
Lampe verantwortlich ist. Komplexere Systeme bieten dabei die Möglichkeit, von einer
Zentrale aus einzelne Lampenbetriebsgeräte individuell anzusteuern, um bspw. die zugehörigen
Leuchten ein- und auszuschalten.
[0003] Neben den reinen Ein- und Ausschaltfunktionen bieten moderne Lampenbetriebsgeräte
heutzutage oftmals auch die Möglichkeit, die Lampen in ihrer Helligkeit einzustellen,
also zu dimmen. Sollen derartige Geräte in ein größeres Beleuchtungssystem eingebunden
werden, so kommen oftmals elektronische Vorschaltgeräte zum Einsatz, welche nach dem
sog. DALI (Digital Addressable Lighting Interface) Standard arbeiten. Dieser Standard
wurde dazu entwickelt, einzelne Leuchten auf komfortable Weise mittels digitaler Befehle
anzusprechen, um sie in ihrer Helligkeit zu verändern.
[0004] Die zuvor beschriebenen Lampenbetriebsgeräte entsprechend dem DALI-Standard arbeiten
auf der einen Seite zwar sehr zufriedenstellend und ermöglichen einen großen Komfort
in der Leuchtensteuerung, erfordern allerdings auf der anderen Seite einen verhältnismäßig
hohen Investitionsaufwand. Insbesondere für den Fall, dass ein Anwender auch mit rein
schaltbaren Leuchten zufrieden wäre, d.h. Leuchten, die er lediglich ein- und ausschalten,
nicht aber in ihrer Helligkeit verändern kann, wären die Kosten für die Anschaffung
von DALI-Lampenbetriebsgeräten zu hoch.
[0005] Aus der
WO 00/54557 geht ein Gebäudekontrollsystem hervor, welches Lampenbetriebsgeräte und entsprechende
Steuergeräte aufweist.
[0006] Die vorliegende Erfindung geht nunmehr von der Überlegung aus, dass sich die Bedürfnisse
und Anforderungen an ein Beleuchtungssystem im Laufe der Zeit auch ändern können.
Beispielsweise können verschiedene Bereiche oder Räume in größeren Gebäuden oftmals
von verschiedenen Mietern genutzt werden, deren Wünsche an das entsprechende Beleuchtungssystem
sich im Laufe der Zeit ändern, was insbesondere bei einem Mieterwechsel der Fall sein
kann. So kann der Fall auftreten, dass ein Nutzer zunächst lediglich mit schaltbaren
Leuchten, bei denen keine Dimmfunktion vorhanden ist, zufrieden ist, während hingegen
der Nachmieter bereit wäre, auch höhere Kosten in Kauf zu nehmen, um auch die Möglichkeit
zu besitzen, Feinabstimmungen in der Helligkeitssteuerung vornehmen zu können. Ein
Wechsel von einem Gerätetyp auf einen anderen wäre allerdings selbstverständlich mit
einem extrem hohen Kosten- und Arbeitsaufwand verbunden.
[0007] Der vorliegenden Erfindung liegt nunmehr die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit anzugeben,
den nutzbaren Funktionsumfang eines Lampenbetriebsgeräts auf möglichst einfache Weise
an die individuellen Bedürfnisse eines Nutzers anzupassen.
[0008] Die Aufgabe wird durch ein Beleuchtungssystem, welches die Merkmale des Anspruchs
1 aufweist, gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der
Unteransprüche.
[0009] Die erfindungsgemäße Lösung basiert auf der Idee, grundsätzlich dimmbare Lampenbetriebsgeräte
bzw. allgemein Geräte mit einem erweiterten Funktionsumfang zu verwenden, die allerdings
je nach den Bedürfnissen des Nutzers derart eingestellt werden können, dass sie für
den Nutzer entweder nur schaltbar sind (ein/aus) oder - sofern das Bedürfnis besteht
- einen erweiterten Funktionsumfang aufweisen. Der erforderliche Kostenaufwand bei
der Verwendung dimmbarer Lampenbetriebsgeräte ist zwar zu Beginn ein höherer, geht
man allerdings davon aus, dass zumindest ein Teil der Nutzer im Laufe der Zeit auch
die erweiterten Möglichkeiten der Lampenbetriebsgeräte nutzen möchte, so wird sich
dieser Kostenaufwand insbesondere unter der Berücksichtigung, dass nunmehr große Umbauarbeiten
unter Einsatz neuer Lampenbetriebsgeräte vermieden werden können, amortisieren.
[0010] Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird also ein Beleuchtungssystem
vorgeschlagen, welches eine Steuereinheit, mindestens ein Lampenbetriebsgerät zum
Betreiben einer oder mehrerer Lampen sowie mindestens eine lokalen Steuereinheit aufweist,
wobei das Lampenbetriebsgerät in unterschiedlichen Betriebsmodi betreibbar ist. Erfindungsgemäß
sind die Steuereinheit und das Lampenbetriebsgerät derart ausgebildet, dass die Auswahl
und Einstellung eines Betriebsmodus für das Lampenbetriebsgerät von der oder über
die zentrale Steuereinheit durchführbar ist, wobei das Lampenbetriebsgerät dazu ausgebildet
ist in Abhängigkeit von dem eingestellten Betriebsmodus von der lokalen Steuereinheit
empfangene Befehle in eine entsprechende Ansteuerung der Lampe/n umzusetzen.
[0011] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Auswahl und Einstellung eines Betriebsmodus
durch die Übermittlung eines entsprechenden Steuerbefehls - beispielsweise über ein
Busleitungssystem, welches die Steuereinheit und das Lampenbetriebsgerät verbindet
- erfolgt.
[0012] Die Veränderung des nutzbaren Funktionsumfangs des Lampenbetriebsgeräts erfolgt gemäß
der vorliegenden Erfindung somit dadurch, dass die entsprechende Funktion bzw. der
gewünschte Betriebsmodus an dem Lampenbetriebsgerät durch die zentrale Steuereinheit
frei gegeben wird. Sobald dies der Fall ist, kann der Nutzer des Lampenbetriebsgeräts
dieses innerhalb des freigeschalteten Funktionsumfangs voll nutzen, so dass diesem
- sofern gewünscht - der volle Funktionsumfang zur Verfügung gestellt werden kann.
Möchte andererseits ein Nutzer lediglich die Leuchten ein- und ausschalten, so können
alle weitergehenden Funktionen und Betriebsmodi des Lampenbetriebsgerätes gesperrt
werden, damit sich das Beleuchtungssystem entsprechend den Wünschen des Nutzers verhält.
Hierdurch wird somit die Möglichkeit geschaffen, dass bspw. ein Vermieter eines größeren
Gebäudes individuell festlegen kann, auf welche Weise die verschiedenen Mieter ihre
Leuchten nutzen können. Da bei der Nutzung eines erweiterten Funktionsumfangs höhere
Kosten abgerechnet werden können, kann die erhöhte Anfangsinvestition im Laufe der
Zeit wieder ausgeglichen werden, da das Freischalten der ergänzenden Betriebsfunktionen
sehr einfach durchgeführt werden kann und im Vergleich zu einer Umprogrammierung der
Steuergeräte oder sogar zu einem Austausch durch höherwertige Lampenbetriebsgeräte
keine Kosten verursacht.
[0013] Anzumerken ist, dass aufgrund der Tatsache, dass die vorgenommenen Einstellungen
in den Lampenbetriebsgeräten vermerkt werden, die erfindungsgemäße Lösung die Möglichkeit
bietet, einzelne Leuchten individuell in ihrem nutzbaren Funktionsumfang einzustellen,
so dass tatsächlich die Möglichkeit besteht, im Rahmen des Beleuchtungssystems verschiedene
Leuchten auf verschiedene Weise nutzbar zu machen.
[0014] Die Lampenbetriebsgeräte, welche gemäß der vorliegenden Erfindung in ihrem nutzbaren
Funktionsumfang veränderbar sind, sollen vorzugsweise in der Lage sein, entsprechend
dem DALI-Standard Steuerbefehle zu erhalten. Um die vorliegende Erfindung auch für
solche Geräte nutzbar zu machen, ist eine software-mäßige Änderung in den Lampenbetriebsgeräten
dahingehen vorgesehen, dass diese nunmehr einen zusätzlichen Befehl erhalten können,
in dem verschiedene Betriebsmodi durch das Steuergerät freigeschaltet oder gesperrt
werden können. Die software-mäßige Erweiterung besteht allerdings auch darin, dass
je nachdem, ob gewisse Funktionen freigeschaltet sind oder nicht, die DALI-Befehle
in bestimmter Weise interpretiert werden. Soll bspw. die Leuchte nur schaltbar sein,
so würde ein DALI-Dimmbefehl grundsätzlich als Einschalten interpretiert und lediglich
der Abschaltbefehl gemäß dem DALI-Standard als Ausschaltbefehl aufgefasst werden.
[0015] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das Lampenbetriebsgerät die zugeordnete Lampe grundsätzlich
im Rahmen einer Basisfunktion betreibt, in dem die Lampe zumindest ein- und ausgeschaltet
werden kann. Die Möglichkeit zur Veränderung des Funktionsumfanges des Lampenbetriebsgeräts
bzw. zur Einstellung der Betriebsmodi kann dann auch dazu genutzt werden, über einen
längeren Zeitraum hinweg eine gleichbleibende Helligkeit der Leuchte sicherzustellen.
[0016] In diesem Zusammenhang ist nämlich zu berücksichtigen, dass Leuchten grundsätzlich
gesehen im Laufe der Zeit in ihrer Lichtintensität abfallen, was zum einen auf eine
Alterung und Abnutzung der Lampe zurückzuführen ist, insbesondere allerdings auch
auf einer Verschmutzung der verschiedenen Leuchtenkomponenten, bspw. der Reflektoren
oder Abdeckungen beruht.
[0017] Da durch dieses Abnutzungs- und Verschmutzungsphänomen die Nutzbarkeit der Leuchten
deutlich beeinträchtigt werden kann, bestehen zwischenzeitlich europaweite Standards,
die vorschreiben, dass die Reduzierung der Lichtleistung korrigiert werden muss. Die
Norm besagt, dass ein Lichtplaner grundsätzlich berücksichtigen muss, dass die Leuchten
in ihrer Lichtleistung im Laufe der Zeit nachlassen und dass dementsprechend von Zeit
zu Zeit eine Anpassung bzw. Korrektur oder Reinigung erfolgen muss. Dies ist in der
Regel durch ein Wartungspersonal durchzuführen.
[0018] Die ferngesteuerte Veränderung des Funktionsumfangs der Lampenbetriebsgeräte gemäß
der vorliegenden Erfindung ermöglicht es nun, diese Nachkorrektur oder Anpassung von
einer Zentrale aus vorzunehmen. Es kann bspw. vorgesehen sein, dass das Lampenbetriebsgerät
zu Beginn eines Nutzungszeitraums derart eingestellt wird, dass es die Lampe im eingeschalteten
Zustand lediglich bei einer Lichtleistung von etwa 80 oder 90 % des verfügbaren Maximalwerts
betreibt. Je nach Art des Leuchtentyps und unter Zugrundelegung von Erfahrungswerten
wird dann bspw. periodisch in wöchentlichen oder monatlichen Abständen die Ausgangsleistung
des Lampenbetriebsgeräts zum Ausgleich des Lichtabfalls angehoben, so dass letztendlich
bei einem Einschalten der Leuchte auch über einen längeren Zeitraum hinweg grundsätzlich
die gleiche Lichtleistung erzielt wird.
[0019] Das Anheben kann nunmehr durch die zentrale Steuereinheit erfolgen, welche durch
Übermittlung entsprechender Befehle die Basisfunktion derart konfiguriert, dass dem
Einschaltbefehl eine entsprechende Ausgangsleistung zugewiesen wird. Diese Lösung
bringt darüber hinaus auch noch einen energietechnischen Vorteil mit sich, da letztendlich
eine Energieeinsparung erzielt wird.
[0020] Bislang war es nämlich lediglich bekannt, die Leuchten mit einem überhöhten Anfangswert,
bspw. einen um den Faktor 1,2 erhöhten Lichtwert auszugestalten, so dass diese im
Laufe der Zeit bei nachlassender Lichtleistung immer noch zumindest die angegebene
Solllichtleistung erreichten. Durch die vorliegende Erfindung besteht die Möglichkeit,
grundsätzlich Licht mit der gewünschten Lichtleistung abzugeben, darüber hinaus allerdings
einen höheren Faktor als Ausgangswert zu benutzen, der durch die niedrigere Ansteuerung
ausgeglichen wird. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass der Zeitraum, zu dem die
Leuchte in ihrer Lichtleistung auf den Sollwert abgefallen ist und damit der Zeitpunkt,
zu dem spätestens eine Reinigung durchgeführt werden und evtl. die Lampe gewechselt
werden muss, verlängert werden kann. Das heißt, die Wartungszyklen können gemäß der
vorliegenden Erfindung verlängert werden, was eine deutliche Kosteneinsparung mit
sich bringt, da eine derartige Wartung immer durch den Einsatz menschlicher Arbeitskraft
erfolgen müsste, die verhältnismäßig teuer ist.
[0021] Nachfolgend soll die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert
werden. Es zeigen:
- Fig. 1
- schematisch ein erfindungsgemäß ausgestaltetes Beleuchtungssystem und
- Fig. 2a bis 2c
- Kurven zur Verdeutlichung der verbesserten Wartungsmöglichkeiten mit dem erfindungsgemäßen
Beleuchtungssystem.
[0022] Fig. 1 zeigt ein allgemein mit dem Bezugszeichen 1 versehenes Beleuchtungssystem,
welches bspw. in einem größeren Bürogebäude oder dergleichen installiert sein kann.
Das Beleuchtungssystem 1 ist in mehrere Subsysteme A und B unterteilt, die jeweils
für sich ein Beleuchtungssystem gemäß dem DALI-Standard darstellen. Jedes System A
und B weist dementsprechend eine lokale Steuereinheit 11 bzw. 21 auf, die über entsprechende
Leitungen 10 bzw. 20 mit Leuchensteuergeräten 12-1 bis 12-4 bzw. 22-1 bis 22-4 verbunden
sind. Den Lampenbetriebsgeräten sind jeweils entsprechende Lampen LA zugeordnet, die
von diesen betrieben werden.
[0023] Die beiden Subsysteme A und B sind des weiteren über zusätzliche Busleitungen 3 mit
einer zentralen Steuereinheit 2 verbunden, welche die zentrale Verwaltung des Gesamtbeleuchtungssystems
1 übernimmt. Die Busleitungen 3 zur Verbindung der Subsysteme A und B mit der zentralen
Steuereinrichtung 2 sind nicht notwendigerweise Leitungen, die Bestandteil eines DALI-Systems
sind. In der Regel wird es sich vielmehr um andere Leitungen eines allgemeinen Hausleitsystems
oder dergleichen handeln.
[0024] Bei den zum Einsatz kommenden Lampenbetriebsgeräten 12 bzw. 22 handelt es sich erfindungsgemäß
um Geräte, die verschiedene Funktionen zur Ansteuerung der ihr zugeordneten Lampe
LA aufweisen bzw. in unterschiedlichen Betriebsmodi betrieben werden können. Im dargestellten
Ausführungsbeispiel, bei dem es sich um Geräte gemäß dem DALI-Standard handelt, können
die zugeordneten Lampen LA ein- und ausgeschaltet sowie bei verschiedenen Helligkeitswerten
betrieben, also gedimmt werden. Die entsprechenden Steuersignale werden hierzu über
die zugeordneten Busleitungen 10 bzw. 20 des jeweiligen Subsystems übermittel, die
von dem Benutzer bspw. mit Hilfe eines Tasters oder dergleichen eingegeben werden
können. Entsprechende Befehle werden bspw. auch von der zugeordneten lokalen DALI-Steuereinheit
11 bzw. 21 übermittelt.
[0025] In einem Ausgangsstadium ist nun vorgesehen, dass alle Leuchten des Beleuchtungssystems
1 nur im Rahmen einer Basisfunktion arbeiten, bei der lediglich die Möglichkeit besteht,
die Lampen LA ein- und auszuschalten. Ein übermittelter Dimmwertbefehl wird in diesem
Fall grundsätzlich in ein reines Einschaltsignal umgesetzt, in dem die Leuchte mit
der für den Einschaltzustand vorgeschriebenen Leistung betrieben wird.
[0026] Möchte nun bspw. der Nutzer des Subsystems A die Möglichkeit haben, die Lampen LA
auch zu dimmen, so kann er gemäß der vorliegenden Erfindung bei dem Besitzer des Beleuchtungssystems
1 - also z.B. bei dem Vermieter des Gebäudes - hierfür eine Lizenz erwerben. Um dem
Benutzer des Subsystems A nunmehr die Möglichkeit zu geben, entsprechend seinem Wunsch
die Leuchten LA zu dimmen, wird nunmehr durch die zentrale Steuereinrichtung 2 der
entsprechende Betriebsmodus freigeschaltet. Dies erfolgt dadurch, dass den zugehörigen
Lampenbetriebsgeräten 12-1 bis 12-4 entsprechende Befehle über die Datenleitungen
2, 10 übermittelt werden, die von diesen intern dazu benutzt werden, die entsprechende
Funktion freizuschalten. Die Lampenbetriebsgeräte 12-1 bis 12-4 können hierfür entsprechende
Speichereinheiten aufweisen, in denen intern vermerkt wird, welche Funktionen und
Betriebsmodi in welcher Weise nutzbar sein sollen. Entsprechend diesen Informationen
reagiert dann das Lampenbetriebsgerät 12-1 bis 12-4 auf extern über die Busleitung
10 des DALI-Systems übermittelte Befehle. Im vorliegenden Fall bedeutet dies, dass
die Lampenbetriebsgeräte 12-1 bis 12-4 nunmehr DALI-Dimmbefehle in eine entsprechende
Ansteuerung der Lampen LA umsetzen und diese nicht nur einschalten.
[0027] Das Freischalten der gewünschten Betriebsmodi in den Lampenbetriebsgeräten 12-1 bis
12-4 erfolgt mittels eines entsprechenden Software-Codes oder Schlüssels, der von
den Lampenbetriebsgeräten 12-1 bis 12-4 in geeigneter Weise umgesetzt wird. Dieser
Software-Code kann unter anderem auch spezifisch von dem Gerätetyp sowie der Gerätenummer
abhängig gemacht werden, so dass ein Missbrauch, also beispielsweise eine unbefugte
Nutzung der Dimmfunktionen der Lampenbetriebsgeräte 12-1 bis 12-4 weitestgehend verhindert
wird. Um einem Missbrauch weiter vorzubeugen, werden die Lizenzen auch durch die zentrale
Steuereinheit 2 verwaltet, in der vermerkt wird, welche Leuchten im Rahmen eines erweiterten
Funktionsumfanges genutzt werden können. Auch die lokalen DALI-Steuereinheiten können
überwachen, ob die verschiedenen Geräte im Rahmen der erworbenen Lizenzen genutzt
werden.
[0028] Nach Freischaltung der ausgewählten Funktionen kann nun der Benutzer des Subsystems
A seine Lampenbetriebsgeräte 12-1 bis 12-4 entsprechend dem erweiterten Funktionsumfang
nutzen. Beispielweise besteht für ihn nunmehr die Möglichkeit, die Leuchten auch in
gewünschter Weise zu dimmen. Wesentlich hierbei ist, dass hierzu keine Veränderungen
der Installationen oder eine von Hand durchzuführende Programmierung der Geräte 12-1
bis 12-4 vorgenommen werden muss. Stattdessen kann die Freigabe der Betriebsmodi in
einfacher Weise durch die zentrale Steuereinrichtung 2 erfolgen, weshalb der Aufwand
extrem gering ist.
[0029] In gleicher Weise erfolgt dann auch wieder ein Entzug der Dimm-Lizenzen, was bspw.
dann erforderlich ist, wenn der Nutzer des entsprechenden Subsystems keine Dimmfunktion
mehr wünscht. Durch die zentrale Steuereinrichtung 2 kann dann diese Funktion wiederum
gesperrt werden, so dass die Lampenbetriebsgeräte 12-1 bis 12-4 nur in der herkömmlichen
Weise, also zum Ein- und Ausschalten der Lampen LA genutzt werden können. Die Lizenzen
zur Nutzung der Dimmfunktion können dann bspw. auf andere Leuchten, beispielsweise
auf die Leuchten des Subsystems B übertragen werden.
[0030] Wichtig ist, dass nicht alle Lampenbetriebsgeräte eines Subsystems den gleichen nutzbaren
Funktionsumfang aufweisen müssen. Selbstverständlich besteht gemäß der vorliegenden
Erfindung die Möglichkeit, bei einzelnen Leuchten gezielt die Dimmfunktion frei zu
schalten. Darüber hinaus ist anzumerken, dass mit der vorliegenden Erfindung auch
die Möglichkeit bestehen würde, andere Funktionen oder Betriebsmodi bei der Ansteuerung
von Leuchten gezielt nutzbar zu machen. Beispielsweise könnten auf diese Weise auch
Timer-Funktionen, durch die ein automatisches zeitabhängiges Ein- und Ausschalten
der Lampen ermöglicht wird, freigeschaltet werden. Auch eine Einstellung der Lampenhelligkeit
in Abhängigkeit von Sensorsignalen oder dergleichen könnte auf diese Weise für einen
Benutzer nutzbar gemacht werden, so dass dieser entsprechend seinen Wünschen den Komfort
der Leuchtensteuerung erweitern bzw. begrenzen kann.
[0031] Die ferngesteuerte Freigabe oder Einstellung bestimmter Funktionen und Betriebsmodi
für die Lampenbetriebsgeräte 12-1 bis 12-4 bzw. 22-1 bis 22-4 eröffnet darüber hinaus
noch eine verbesserte Möglichkeit zu Leuchtenwartung, was nunmehr anhand der Fig.
2a bis 2c erläutert werden soll.
[0032] Wie bereits zuvor erläutert wurde, besteht bei Leuchten grundsätzlich das Problem,
dass diese im Laufe der Zeit in ihrer Lichtleistung nachlassen. Gründe hierfür können
Abnutzungserscheinungen der Lampe sowie Verschmutzungen bestimmter Leuchtenelemente,
bspw. der Reflektoren oder dergleichen sein. Da die von der Leuchte abgegebene Lichtleistung
niemals unter eine gewünschte Solllichtleistung fallen sollte, ist es üblich, die
Leuchten bei ihrer Herstellung derart auszulegen, dass diese zu Beginn ihrer Lebenszeit
eine überhöhte Lichtleistung abgeben. Beispielsweise ist es bislang bekannt, im Vergleich
zu der Solllichtleistung die Leuchten derart auszulegen, dass sie zu Beginn eine um
den Faktor 1,2 erhöhte Lichtleistung abgeben.
[0033] Wie in Fig. 2a schematisch dargestellt ist, erzeugt somit eine Leuchte üblicherweise
zu Beginn ihrer Lebenszeit eine Lichtleistung E1, die oberhalb der Sollleistung L
0 liegt. Im Laufe der Zeit nimmt allerdings diese Leistung aufgrund von Alterungserscheinungen
zunehmend ab, bis zu dem Zeitpunkt t
1 die Solllichtleistung L
0 erzielt wird. Würde die Leuchte nunmehr weiterhin genutzt werden, so würde die abgegebene
Lichtleistung unterhalb des Sollwerts fallen, was allerdings nicht zulässig ist. Spätestens
zu dem Zeitpunkt t
1 ist daher eine Wartung der Leuchte erforderlich, bei der diese bspw. intensiv gereinigt
und die Lampe ersetzt wird, so dass ein neuer Zyklus beginnt, bei dem zunächst wiederum
eine erhöhte Lichtleistung abgegeben wird, die in der zuvor beschriebenen Weise im
Laufe der Zeit wieder abnimmt.
[0034] Die Ausgangsleistung, also die Lichtleistung, welche die Leuchte zu Beginn eines
Wartungsintervalls abgibt, könnte nunmehr erhöht werden. Wie in Fig. 2b dargestellt
ist, hat eine höhere Ausgangsleistung E
2 zu Beginn eines Wartungsintervalls zur Folge, dass der Zeitpunkt, zu dem die Leuchte
aufgrund von Alterungserscheinungen die Solllichtleistung L
0 erreicht, hinausgeschoben werden kann. Gemäß der Darstellung in Fig. 2b ist eine
erneute Wartung erst zum Zeitpunkt t
2 erforderlich, der deutlich nach dem Zeitpunkt t
1 liegt.
[0035] Die alleinige Erhöhung der Ausgangsleistung bringt allerdings den Nachteil mit sich,
dass auch über einen längeren Zeitraum hinweg deutlich mehr Licht abgegeben und damit
mehr Energie verbraucht wird, als eigentlich gewünscht ist.
[0036] Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist nunmehr
vorgesehen, dass diese überhöhte Lichtleistung dadurch ausgeglichen wird, dass die
Lampe im eingeschalteten Zustand zu Beginn eines Wartungsintervalls bei einer im Vergleich
zur Maximalleistung reduzierten Leistung angesteuert wird. Wie in Fig. 2c schematisch
dargestellt ist, wird also erfindungsgemäß die Lampenleistung für den Einschaltzustand
mit einem reduzierten Faktor F von etwa 80 % eingestellt, wodurch die überhöhte Lichtleistung
ausgeglichen wird. Vorzugsweise wird dieser Faktor F derart eingestellt, dass letztendlich
im eingeschalteten Zustand zu Beginn des Wartungsintervalls genau die Solllichtleistung
L
0 erzielt wird.
[0037] Im Laufe der Nutzungszeit der Leuchte wird dann der Faktor F, also die Ausgangsleistung
des Lampenbetriebsgeräts sukzessive angehoben, wobei die Höhe der jeweiligen Anhebung
von dem Leuchten- und Lampentyp abhängt. Derartige Erfahrungswerte liegen vor, so
dass der Faktor immer derart verändert werden kann, dass er den Abfall in der Lichtleistung,
der auf Alterungseffekte zurückzuführen ist, ausgleicht. Letztendlich wird hierdurch
erzielt, dass die Leuchte über ihr gesamtes Wartungsintervall hinweg im eingeschalteten
Zustand Licht mit der Solllichtleistung L
0 abgibt. In Praxis kann dies bei Verwendung von DALI-Lampenbetriebsgeräten dadurch
erfolgen, dass für den Einschaltzustand zu Beginn eines Wartungsintervalls ein Dimmwert
von beispielsweise 80% vorgegeben wird, der im Laufe der Zeit schrittweise angehoben
wird. Der Abfall in der Lichtleitstung der Leuchte wird dann durch die Vorgabe eines
höheren Dimmwerts ausgeglichen.
[0038] Der besondere Vorteil bei Verwendung des in Fig. 1 dargestellten Beleuchtungssystems
besteht darin, dass die Anpassung des Leistungsfaktors F nunmehr durch die zentrale
Steuereinrichtung 2 des Beleuchtungssystems erfolgen kann. In dieser 2 Steuereinrichtung
sind Informationen hinsichtlich des jeweiligen Lampen- und Leuchtentyps abgelegt,
so dass die Steuereinheit 2 in regelmäßigen Abständen, bspw. wochen- oder monatsweise
die entsprechenden Lampenbetriebsgeräte auf einen neuen Einschaltpegel umprogrammieren
kann.
[0039] Dies kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass die Steuereinheit 2 in regelmäßigen
Abständen die Lampenbetriebsgeräte 12-1 bis 12-4 bzw. 22-1 bis 22-4 kontaktiert, die
Dimm-Funktion kurzfristig freigibt und mit Hilfe eines speziellen Befehls einen neuen
Helligkeits- bzw. Leistungswert für den Einschaltzustand im Rahmen der Basisfunktion
vorschreibt. In einfacher Weise kann hierdurch dauerhaft die gewünschte Lichtleistung
für die Leuchte erzielt werden, wobei die für ein Wartungspersonal anfallenden Aufgaben
minimal sind.
[0040] Anzumerken ist, dass das Anpassen des Lichtabgabefaktors in Abhängigkeit von dem
Abnutzungszustand der Leuchte auch für die erweiterte Dimmfunktion dahingehend vorgenommen
werden könnte, dass immer der Maximaldimmwert angepasst wird, so dass letztendlich
sichergestellt ist, dass über den gesamten Nutzungszeitraum hinweg immer der gleiche
Dimmbereich zur Verfügung steht.
[0041] Die vorliegende Erfindung gestattet es somit, auf einfache Weise verschiedene Funktionen
für den Benutzer eines Beleuchtungssystems entsprechend seinen Wünschen nutzbar zu
machen. Die Möglichkeit der ferngesteuerten Freigabe bestimmter Funktionen sowie Umprogrammierung
der Geräte eröffnet darüber hinaus auch die Möglichkeit, bei gleichzeitiger Energieersparnis
längere Wartungszeiträume zu realisieren und letztendlich Wartungskosten zu sparen.
1. Beleuchtungssystem (1) mit
- einer Steuereinheit (2),
- mindestens einem dezentralen Lampenbetriebsgerät (12, 22) zum Betreiben einer oder
mehrerer zugehöriger Lampen (LA) und
- mindestens einer lokalen Steuereinheit,
wobei das Lampenbetriebsgerät (12, 22) in unterschiedlichen Betriebsmodi betreibbar
ist,
wobei die zentrale Steuereinheit (2) und das Lampenbetriebsgerät (12, 22) derart ausgebildet
sind, dass die Auswahl und Einstellung eines Betriebsmodus für das Lampenbetriebsgerät
(12, 22) von der oder über die zentrale Steuereinheit (2) durchführbar ist und
wobei das Lampenbetriebsgerät dazu ausgebildet ist in Abhängigkeit von dem eingestellten
Betriebsmodus von der lokalen Steuereinheit empfangene Befehle in eine entsprechende
Ansteuerung der Lampe/n umzusetzen.
2. Beleuchtungssystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest einer der auswählbaren Betriebsmodi des Lampenbetriebsgeräts (12, 22) ein
Dimmen der zugehörigen Lampe (LA) bzw. Lampen ermöglicht.
3. Beleuchtungssystem nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Auswahl und Einstellung eines Betriebsmodus für das Lampenbetriebsgerät (12,
22) durch die Übermittlung eines entsprechenden Steuerbefehls von der zentralen Steuereinheit
(2) erfolgt.
4. Beleuchtungssystem nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass dieses ein Busleitungssystem (3, 10, 20) aufweist, über welches die zentrale Steuereinheit
(2) mit dem Lampenbetriebsgerät (12, 22) verbunden ist und welches zur Übermittlung
der Steuerbefehle vorgesehen ist.
5. Beleuchtungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Lampenbetriebsgerät (12, 22) einen Speicher zum Speichern der Informationen,
welche Betriebsmodi in welcher Weise zum Betreiben der Lampe (LA) verfügbar sind,
aufweist.
6. Beleuchtungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Lampenbetriebsgerät (12, 22) die ihr zugeordnete Lampe (LA) für den Fall, dass
kein Betriebsmodus ausgewählt wurde, entsprechend einer Basisfunktion betreibt.
7. Beleuchtungssystem nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Lampenbetriebsgerät (12, 22) die ihr zugeordnete Lampe (LA) im Rahmen der Basisfunktion
ein- und ausschaltet.
8. Beleuchtungssystem nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Helligkeitspegel der Lampe (LA) im eingeschalteten Zustand bzw. der durch das
Lampenbetriebsgerät (12, 22) einstellbare maximale Helligkeitspegel durch die zentrale
Steuereinheit (2) veränderbar ist.
9. Beleuchtungssystem nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Steuereinheit (1) den Einschalt-Helligkeitspegel bzw. den maximalen Helligkeitspegel
der Lampe (LA) mit zunehmender Betriebsdauer erhöht.
10. Beleuchtungssystem nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Grad der Erhöhung des Einschalt-Helligkeitspegels bzw. des maximalen Helligkeitspegels
vom Lampen- und/oder Leuchtentyp abhängig ist.
11. Beleuchtungssystem nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass durch die Erhöhung des Einschalt-Helligkeitspegels bzw. des maximalen Helligkeitspegels
eine Alterung der Lampe (LA) und/oder ein Verschmutzen der Leuchte ausgeglichen wird.
12. Lampenbetriebsgerät (12, 22) zum Betreiben einer zugehörigen Lampe (LA), welches in
unterschiedlichen Betriebsmodi betreibbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Auswahl und Einstellung eines Betriebsmodus für das Lampenbetriebsgerät (12,
22) durch die Übermittlung eines externen Steuerbefehls an das Lampenbetriebsgerät
(12, 22) erfolgt, wobei das Lampenbetriebsgerät (12, 22) dazu ausgebildet ist in Abhängigkeit
von dem eingestellten Betriebsmodus von einer lokalen Steuereinheit empfangene Befehle
in eine entsprechende Ansteuerung der Lampe umzusetzen.
13. Verfahren zum Betreiben einer Lampe (LA) mittels eines Lampenbetriebsgeräts (12, 22),
wobei das Lampenbetriebsgerät (12, 22) in unterschiedlichen Betriebsmodi betreibbar
ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Auswahl und Einstellung eines Betriebsmodus für das Lampenbetriebsgerät (12,
22) durch die Übermittlung eines externen Steuerbefehls an das Lampenbetriebsgerät
(12,22) erfolgt, wobei das Lampenbetriebsgerät in Abhängigkeit von dem eingestellten
Betriebsmodus von einer lokalen Steuereinheit empfangene Befehle in eine entsprechende
Ansteuerung der Lampe umsetzt.
14. Verfahren nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Auswahl und Einstellung eines Betriebsmodus für das Lampenbetriebsgerät (12,
22) durch die Übermittlung eines externen Steuerbefehls erfolgt.
15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest einer der auswählbaren Betriebsmodi des Lampenbetriebsgeräts (12, 22) ein
Dimmen der zugehörigen Lampe (LA) bzw. Lampen ermöglicht.
16. Verfahren nach Anspruch 14 oder 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Lampenbetriebsgeräts (12, 22) die ihr zugeordnete Lampe (LA) für den Fall, dass
kein Betriebsmodus ausgewählt wurde, entsprechend einer Basisfunktion betreibt.
17. Verfahren nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Lampenbetriebsgerät (12, 22) die ihr zugeordnete Lampe (LA) im Rahmen der Basisfunktion
ein- und ausschaltet.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 17,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Helligkeitspegel der Lampe (LA) im eingeschalteten Zustand bzw. der durch das
Lampenbetriebsgerät (12, 22) einstellbare maximale Helligkeitspegel veränderbar ist.
19. Verfahren nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Einschalt-Helligkeitspegel bzw. der maximale Helligkeitspegel der Lampe (LA)
mit zunehmender Betriebsdauer erhöht wird.
20. Verfahren nach Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Grad der Erhöhung des Einschalt-Helligkeitspegels bzw. des maximalen Helligkeitspegels
vom Lampen- und/oder Leuchtentyp abhängig ist.
21. Verfahren nach Anspruch 20,
dadurch gekennzeichnet,
dass durch die Erhöhung des Einschalt-Helligkeitspegels bzw. des maximalen Helligkeitspegels
eine Alterung der Lampe (LA) und/oder ein Verschmutzen der Leuchte ausgeglichen wird.
1. An illumination system (1) having
- a control unit (2),
- at least one decentralized lamp operating device (12, 22) for operating one or more
associated lamps (LA) and
- at least one local control unit,
wherein the lamp operating device (12, 22) can be operated in different operating
modes,
wherein the central control unit (2) and the lamp operating device (12, 22) are designed
in such a manner that the selection and adjustment of an operating mode for the lamp
operating device (12, 22) can be carried out by the or via the central control unit
(2) and
wherein the lamp operating device is designed in dependence on the adjusted operating
mode to convert commands received from the local control unit into a corresponding
control of the lamp/s.
2. An illumination system according to Claim 1,
characterized in
that at least one of the selectable operating modes of the lamp operating device (12,
22) enables a dimming of the associated lamp (LA) or lamps.
3. An illumination system according to Claim 1 or 2,
characterized in
that the selection and adjustment of an operating mode for the lamp operating device (12,
22) is carried out by the transmission of a corresponding control command from the
central control unit (2).
4. An illumination system according to Claim 3,
characterized in
that said illumination system has a bus line system (3, 10, 20), via which the central
control unit (2) is connected to the lamp operating device (12, 22) and which is provided
for the transmission of the control commands.
5. An illumination system according to any one of Claims 1 to 4,
characterized in
that the lamp operating device (12, 22) has a memory for storing the information on which
operating mode is available in which way for operating the lamp (LA).
6. An illumination system according to any one of Claims 1 to 5,
characterized in
that the lamp operating device (12, 22), which operates lamp (LA) associated with it in
the event that no operating mode was selected according to a base function.
7. An illumination system according to Claim 6,
characterized in
that the lamp operating device (12, 22) switches the lamp (LA) associated with it on and
off as part of the base function.
8. An illumination system according to any one of the preceding claims,
characterized in
that the brightness level of the lamp (LA) in the switched-on state or the maximum brightness
level adjustable by the lamp operating device (12, 22) can be changed by the central
control unit (2).
9. An illumination system according to Claim 8,
characterized in
that the control unit (1) increases the switched-on brightness level or the maximum brightness
level of the lamp (LA) with increasing operating time.
10. An illumination system according to Claim 9,
characterized in
that the degree of increase of the switched-on brightness level or the maximum brightness
level depends on the type of lamp and/or luminaire.
11. An illumination system according to Claim 10,
characterized in
that an aging of the lamp (LA) and/or a soiling of the luminaire is compensated for by
increasing the switched-on brightness level or the maximum brightness level.
12. A lamp operating device (12, 22) for operating an associated lamp (LA), which can
be operated in different operating modes
characterized in
that the selection and adjustment of an operating mode for the lamp operating device (12,
22) takes place by the transmission of an external control command to the lamp operating
device (12, 22), wherein the lamp operating device (12, 22) is designed in dependence
on the adjusted operating mode to convert commands received from a local control unit
into a corresponding control of the lamp.
13. A method for operating a lamp (LA) by means of a lamp operating device (12, 22), wherein
the lamp operating device (12, 22) can be operated in different operating modes,
characterized in
that the selection and adjustment of an operating mode for the lamp operating device (12,
22) is carried out by the transmission of an external control command to the lamp
operating device (12, 22), wherein the lamp operating device converts commands received
from a local control unit into a corresponding control of the lamp in dependence on
the adjusted operating mode.
14. A method according to Claim 13,
characterized in
that the selection and adjustment of an operating mode for the lamp operating device (12,
22) takes place by the transmission of an external control command.
15. A method according to Claim 13 or 14,
characterized in
that at least one of the selectable cooperating modes of the lamp operating device (12,
22) enables the dimming of the associated lamp (LA) or lamps.
16. A method according to Claim 14 or 15,
characterized in
that the lamp operating device (12, 22) operates the lamp (LA) associated with it in the
event that no operating mode was selected according to a base function.
17. A method according to Claim 16,
characterized in
that the lamp operating device (12, 22) switches the lamp (LA) associated with it on and
off as part of the base function.
18. A method according to any one of Claims 13 to 17,
characterized in
that the brightness level of the lamp (LA) in the switched-on state or the maximum brightness
level adjustable by the lamp operating device (12, 22) can be changed.
19. A method according Claim 18,
characterized in
that the switched-on brightness level or the maximum brightness level of the lamp (LA)
is increased with increasing operating time.
20. A method according to Claim 19,
characterized in
that the degree of increase of the switched-on brightness level or the maximum brightness
level is dependent on the type of lamp and/or luminaire.
21. A method according to Claim 20,
characterized in
that an aging of the lamp (LA) and/or a soiling of the luminaire is compensated for by
increasing the switched-on brightness level or the maximum brightness level.
1. Système d'éclairage (1) avec
- une unité de commande (2),
- au moins un appareillage de lampe décentralisé (12, 22) pour l'actionnement d'une
ou plusieurs lampes (LA) correspondantes et
- au moins une unité de commande locale,
l'appareillage de lampe (12, 22) pouvant être actionné dans différents modes de fonctionnement,
l'unité de commande centrale (2) et l'appareillage de lampe (12, 22) étant conçus
de façon à ce que la sélection et le réglage d'un mode de fonctionnement pour l'appareillage
de lampe (12, 22) puissent être effectués par l'unité de commande centrale (2) ou
par l'intermédiaire de celle-ci et
l'appareillage de lampe étant conçu pour convertir, en fonction du mode de fonctionnement
réglé, les instructions reçues par l'unité de commande locale en une commande correspondante
de la ou des lampes.
2. Système d'éclairage selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
au moins un des modes de fonctionnement sélectionnables de l'appareillage de lampe
(12, 22) permet une variation de l'intensité de la lampe (LA) correspondante.
3. Système d'éclairage selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
la sélection et le réglage d'un mode de fonctionnement pour l'appareillage de lampe
(12, 22) ont lieu par la transmission d'une instruction correspondante par l'unité
de commande centrale (2).
4. Système d'éclairage selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
celui-ci comprend un système de lignes de bus (3, 10, 20) par l'intermédiaire duquel
l'unité de commande centrale (2) est reliée avec l'appareillage de lampe (12, 22)
et qui est prévu pour la transmission des instructions.
5. Système d'éclairage selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
l'appareillage de lampe (12, 22) comprend une mémoire pour l'enregistrement des informations
indiquant quels modes de fonctionnement sont disponibles de quelle manière pour l'actionnement
de la lampe (LA).
6. Système d'éclairage selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
l'appareillage de lampe (12, 22) actionne la lampe (LA) correspondante selon une fonction
de base si aucun mode de fonctionnement n'a été sélectionné.
7. Système d'éclairage selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
l'appareillage de lampe (12, 22) active et désactive la lampe (LA) correspondante
dans le cadre de la fonction de base.
8. Système d'éclairage selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le niveau de luminosité de la lampe (LA) dans l'état activé ou le niveau de luminosité
maximal réglable par l'appareillage de lampe (12, 22) peut être modifié par l'intermédiaire
de l'unité de commande centrale (2).
9. Système d'éclairage selon la revendication 8,
caractérisé en ce que
l'unité de commande (1) augmente le niveau de luminosité d'activation ou le niveau
de luminosité maximal de la lampe (LA) lorsque la durée de fonctionnement augmente.
10. Système d'éclairage selon la revendication 9,
caractérisé en ce que
le degré d'augmentation du niveau de luminosité d'activation ou du niveau de luminosité
maximal dépend du type de lampe et/ou de luminaire.
11. Système d'éclairage selon la revendication 10,
caractérisé en ce que
l'augmentation du niveau de luminosité d'activation ou du niveau de luminosité maximal
permet de compenser un vieillissement de la lampe (LA) et/ou un encrassement du luminaire.
12. Appareillage de lampe (12, 22) pour l'actionnement d'une lampe (LA) correspondante,
qui peut être actionné dans différents modes de fonctionnement,
caractérisé en ce que
la sélection et le réglage d'un mode de fonctionnement pour l'appareillage de lampe
(12, 22) ont lieu par la transmission d'une instruction extérieure à l'appareillage
de lampe (12, 22), l'appareillage de lampe (12, 22) étant conçu pour convertir, en
fonction du mode de fonctionnement réglé, les instructions reçues par une unité de
commande locale, en une commande correspondante de la lampe.
13. Procédé d'actionnement d'une lampe (LA) au moyen d'un appareillage de lampe (12, 22),
l'appareillage de lampe (12, 22) pouvant être actionné dans différents modes de fonctionnement,
caractérisé en ce que
la sélection et le réglage d'un mode de fonctionnement pour l'appareillage de lampe
(12, 22) ont lieu par la transmission d'une instruction extérieure à l'appareillage
de lampe (12, 22), l'appareillage de lampe étant conçu pour convertir, en fonction
du mode de fonctionnement réglé, les instructions reçues par une unité de commande
locale, en une commande correspondante de la lampe.
14. Procédé selon la revendication 13,
caractérisé en ce que
la sélection et le réglage d'un mode de fonctionnement pour l'appareillage de lampe
(12, 22) ont lieu par la transmission d'une instruction extérieure.
15. Procédé selon la revendication 13 ou 14,
caractérisé en ce que
au moins un des modes de fonctionnement sélectionnables de l'appareillage de lampe
(12, 22) permet une variation de l'intensité de la ou des lampes (LA) correspondante(s).
16. Procédé selon la revendication 14 ou 15,
caractérisé en ce que
l'appareillage de lampe (12, 22) actionne la lampe (LA) correspondante selon une fonction
de base si aucun mode de fonctionnement n'a été sélectionné.
17. Procédé selon la revendication 16,
caractérisé en ce que
l'appareillage de lampe (12, 22) active et désactive la lampe (LA) correspondante
dans le cadre de la fonction de base.
18. Procédé selon l'une des revendications 13 à 17,
caractérisé en ce que
le niveau de luminosité de la lampe (LA) dans l'état activé ou le niveau de luminosité
maximal réglable par l'appareillage de lampe (12, 22) peut être modifié par l'intermédiaire
de l'unité de commande centrale (2).
19. Procédé selon la revendication 18,
caractérisé en ce que
le niveau de luminosité d'activation ou le niveau de luminosité maximal de la mape
(LA) est augmenté lorsque la durée de fonctionnement augmente.
20. Procédé selon la revendication 19,
caractérisé en ce que
le degré d'augmentation du niveau de luminosité d'activation ou du niveau de luminosité
maximal dépend du type de lampe et/ou de luminaire.
21. Procédé selon la revendication 20,
caractérisé en ce que
l'augmentation du niveau de luminosité d'activation ou du niveau de luminosité maximal
permet de compenser un vieillissement de la lampe (LA) et/ou un encrassement du luminaire.


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