| (19) |
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(11) |
EP 1 736 432 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.12.2010 Patentblatt 2010/48 |
| (22) |
Anmeldetag: 13.06.2006 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
Tragrahmen eines Hebezeuges
Support frame for a lifting vehicle
Châssis porteur pour véhicule de levage
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
23.06.2005 DE 102005029113
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.12.2006 Patentblatt 2006/52 |
| (73) |
Patentinhaber: Demag Cranes & Components GmbH |
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58300 Wetter (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Winter, Klaus-Jürgen
58300 Wetter (DE)
- Backsmann, Jürgen
58119 Hagen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Moser & Götze |
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Patentanwälte
Paul-Klinger-Strasse 9 45127 Essen 45127 Essen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
GB-A- 1 224 042
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NL-A- 6 908 213
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Tragrahmen eines Hebezeuges, insbesondere eines Seilzuges,
der aus mindestens zwei Stirnplatten besteht, die über mindestens zwei Längsträger
miteinander lösbar verbunden und voneinander beabstandet sind.
[0002] Ein derartiger Tragrahmen ist aus der
GB-A-1224042 bekannt.
[0003] Aus der
deutschen Patentanmeldung DE 43 10 770 A1 ist bereits eine Motorseilwinde für Hubarbeiten im Theater bekannt. Diese Motorseilwinde
wird von einem elektrischen Antriebsmotor angetrieben, der über ein Getriebe auf eine
Seiltrommel wirkt. Das Getriebe ist zusammen mit zwei Bremsen innerhalb der Seiltrommel
angeordnet. Die Seiltrommel ist beidendig in einem Tragrahmen gelagert, der im Wesentlichen
aus zwei voneinander beabstandeten und parallel zueinander ausgerichteten Stirnplatten
besteht, die über vier parallel zur Längsachse der Seiltrommel ausgerichtete Stangen
mit einander befestigt sind. Die Stangen sind als Distanzrohre ausgebildet, die jeweils
mittels eines innerhalb des Distanzrohres geführten Zugankers und endseitig hieran
aufgeschraubten Gewindemuttern mit den Stirnplatten verbunden sind. Die planen Endflächen
der Distanzrohre liegen hierbei an den Innenseiten der Stirnplatten im Bereich von
Durchgangsbohrungen für die Zuganker an.
[0004] Des Weiteren sind in der Beschreibungseinleitung der
deutschen Patentanmeldung DE 196 02 927 A1 Hebezeuge, insbesondere elektrische Seilwinden, beschrieben, die modular aus den
Baugruppen Elektrik, Motor, Getriebe, Seiltrommel, Tragmittel und Tragrahmen aufgebaut
sind. Die einzelnen Baugruppen sind lösbar zusammensetzbar, um eine Vielzahl von Kombinationen
zu ermöglichen. An dem Tragrahmen sind die Hauptbaugruppen des Hebezeuges befestigt,
insbesondere ist dort die Seiltrommel gelagert. Der Tragrahmen besteht mindestens
aus zwei Stirnplatten, die mit Abstand parallel zueinander angeordnet und über Längsträger
miteinander verbunden sind. Je Stirnplatte sind mindestens drei Schraubverbindungen
zur Anbindung der Längsträger hieran vorgesehen.
[0005] Die
deutsche Patentanmeldung DE 196 02 927 A1 selbst betrifft einen Tragrahmen für Seilwinden, der sich durch einen verringerten
Montageaufwand und ein geringeres Gewicht auszeichnen soll. Der Tragrahmen besteht
im Wesentlichen aus den beiden Stirnplatten, die nur über einen oberen und einen unteren
u-förmigen Längsträger und ein parallel hierzu mit der Drehachse der Seiltrommel zusammen
fallendes Zugelement miteinander verbunden sind. Das Zugelement ist aus Vollmaterial,
an dessen gegenüberliegenden Enden unter Ausbildung eines Absatzes Gewindestangenabschnitte
angeordnet sind. An einer Seite wird das Zugelement mit seinem Gewindestangenabschnitt
in ein zentral in einer Stirnplatte angeordnetes Innengewinde eingeschraubt und liegt
mit seinem ringförmigen Absatz über eine Scheibe an der planen Innenseite der Stirnplatte
an. An der gegenüberliegenden Stirnplatte ist zentral eine Durchgangsbohrung vorgesehen,
die stufig zur Ausbildung einer ringförmigen Anlagefläche für die Aufnahme des Absatzes
des Rohres am Anfang des Gewindestangenabschnittes ausgebildet ist. Der Gewindestangenabschnitt
ist durch die Durchgangsbohrung geführt und von außen über eine Gewindemutter mit
der Außenseite der Stirnplatte verspannt. Hierbei sind die beiden u-förmigen Längsträger
in geeignete Aussparungen in den Innenseiten der Stirnplatten eingesteckt und werden
dort durch die von dem Zugmittel aufgebaute Spannkraft zwischen den Stirnplatten gehalten.
[0006] Bei diesen Ausführungsformen nach dem Stand der Technik sind die Verbindungselemente
zwischen den Stirnplatten als Profile mit Vollrund- oder Rohrquerschnitt ausgebildet,
deren Enden in entsprechende Bohrungen oder entsprechend bearbeitete Anlageflächen
in den einander zugewandten Flächen der Stirnelemente hinein ragen beziehungsweise
dort anliegen. Eine Befestigung erfolgt dann über eine Schraubverbindung, die die
Profile in deren Längsrichtung mit den Stirnplatten verspannen. Diese Verbindungsstellen
zwischen den Profilen und den Stirnplatten können sowohl Axialkräfte in Richtung der
Längsachse der Verbindungselemente bzw. der Seiltrommel als auch sogenannte Eckmomente
übertragen. Unter Eckmomenten werden hier Momente verstanden, die beispielsweise durch
eine Verwindung des Tragrahmens an den Verbindungsstellen zwischen Stirnplatten und
Verbindungselementen entstehen. Gleichzeitig wird über die Länge der Profile der exakte
Abstand und die Parallelität zwischen den beiden Stirnplatten innerhalb der gewünschten
Toleranzen hergestellt.
[0007] Im Zusammenhang mit der vorbeschriebenen Verschraubung wird jeweils die endseitige
Stirnfläche der Profile gegen eine entsprechende Absatzfläche der Stirnplatte oder
in einer Bohrung der Stirnplatte gespannt. Für derartige Verbindungen mit axialer
Verspannung müssen die Stirnflächen der Profile und die Anlageflächen an den Stirnplatten
besondere Anforderungen erfüllen. Hier müssen enge Toleranzen bezüglich der Rechtwinkligkeit
zur Bohrungsachse erfüllt werden, da gegen diese Flächen gespannt wird und die axiale
Pressung möglichst gleichmäßig über dem Umfang der Stirnflächen verteilt werden soll.
[0008] Neben der Anlagefläche an der Innenseite der Stirnplatte ist an deren Außenseite
auch noch eine weitere plane Anlagefläche herzustellen, damit die Anlageflächen für
die Gewindemutter- und/oder -schraube der Verbindung auch rechtwinklig zur Bohrungsachse
liegt.
[0009] Die Formstabilität der Verbindung bei einer Momentenbelastung des Tragrahmens ist
abhängig von der Größe der ringförmigen Stirnflächen, da aus Gründen leichter Montierbarkeit
zwischen der Innenfläche der Durchgangsbohrung in der Stirnplatte und dem Außendurchmesser
der Profile zumindest ein geringer Spalt vorhanden sein muss.
[0010] Die zuvor als Stirnplatten bezeichneten Bauelemente des Hebezeugs können auch Gehäuseteile
sein, die verschiedene Funktionen des Hebezeuges erfüllen. Beispielsweise dienen diese
zur Befestigung des Hubantriebes, zur Lagerung der Seiltrommel, zum Anbau von Traversen
für Teile der Seileinscherung, zur Aufnahme der elektrischen Ausrüstung, zur Fußbefestigung
des Hebezeuges oder zur Anbringung von Fahrwerksteilen.
[0011] Hieraus ergibt sich, dass die Gewindemuttern oder -schrauben zur Befestigung der
Profile mit dem Stirnplatten oft schlecht zugänglich beispielsweise im Gehäuseinneren
angeordnet sind. Auch müssen diese Verbindungsstellen häufig aus dem Gehäuse heraus
verlagert werden, um eine Zugänglichkeit zu erreichen. Hierdurch wird eine Montage
erschwert und die Gehäuse in Form der Stirnplatten müssen unnötig vergrößert werden.
[0012] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Tragrahmen eines Hebezeuges, insbesondere
eines Seilzuges, zu schaffen, der sich durch eine konstruktiv einfache Bauweise auszeichnet.
[0013] Diese Aufgabe wird durch einen Tragrahmen eines Hebezeuges, insbesondere eines Seilzuges,
mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. In den Unteransprüchen 2 bis 14 sind vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung angegeben.
[0014] Erfindungsgemäß wird bei einem Tragrahmen eines Hebezeuges, insbesondere eines Seilzuges,
der aus mindestens zwei Stirnplatten besteht, die über mindestens zwei Längsträger
miteinander verbunden und voneinander beabstandet sind, eine konstruktiv einfache
Bauweise dadurch erreicht, dass die Längsträger derart mit den Stirnplatten lösbar
verbunden sind, dass die Enden der Längsträger in Richtung deren Längsachse gesehen
quer zu dem Längsträger gegen eine Anlagefläche der Stirnplatten gedrückt sind. Dies
minimiert den Herstellaufwand, da an den Stirnelementen nur noch die Anlageflächen
für die Längsträger erzeugt werden müssen. Eine Herstellung der Anlageflächen für
die im Stand der Technik übliche Axialverschraubung entfällt. Außerdem kann besonders
einfach durch entsprechende Bearbeitung der Anlagefläche die gewünschte Achsparallelität
von Anlagefläche und Längsträger erreicht werden unabhängig von der Rechtwinkligkeit
der stirnseitigen Kontaktfläche zwischen Längsträger und Stirnplatten bezogen auf
die Längsachse des Längsträgers. Bei dieser Ausgestaltung ist ein stirnseitiger Kontakt
zwischen Längsträger und Stirnplatten nicht notwendig, kann jedoch erfolgen.
[0015] In vorteilhafter Ausgestaltung erfolgt das Andrücken der Enden der Längsträger gegen
die Anlagefläche durch ein in Richtung der Längsachse des Längsträger gesehen radial
wirkendes und sich an der jeweiligen Stirnplatte abstützendes Verbindungselement.
Die Längsträger sind somit jeweils kraftschlüssig mit den Stirnplatten verbunden.
[0016] Eine Erhöhung der Stabilität und Festigkeit der Radialverbindung der Längsträger
mit den Stirnplatten erfolgt dadurch, dass ein Ende des Verbindungselementes sich
in die Außenumfangsfläche des Längsträger zur Ausbildung eines Formschlusses neben
dem bereits vorhandenen Kraftschluss einarbeitet.
[0017] Konstruktiv besonders einfach und für den vorliegenden Einsatzfall besonders geeignet
ist die Ausbildung des Verbindungselementes als Stiftschraube. Zur Erzeugung des gewünschten
Formschlusses ist die Stiftschraube ein Gewindestift mit einer Ringschneide.
[0018] In konstruktiv bevorzugter und einfacher Ausgestaltung sind in den einander zugewandten
Innenflächen der Stirnplatten Bohrungen angeordnet, in die die Enden der Längsträger
eingesteckt sind. Hierbei ist die Einstecklänge der Enden der Längsträger in die Bohrungen
größer als der Durchmesser der Enden der Längsträger ist. Durch diese größere Länge
der Anlagefläche gegen der im Stand der Technik üblichen axialen Verspannung wird
eine größere Formstabilität bei Eckmomentbelastung ereicht. Der erforderliche Materialaufwand
und damit die Herstellkosten der Längsträger zwischen den Stirnplatten werden in erster
Linie bestimmt durch das erforderliche Trägheitsmoment aus der Momentenbelastung auf
den Tragrahmen durch den Seilzug, das Lastpendeln, Aufstellungenauigkeiten oder durch
unvorhergesehene Stöße auf diese Elemente beim Transport oder anderer unzulässiger
Beanspruchung. Die Radialverbindung minimiert die Eckmomentbelastung.
[0019] Außerdem sind die Bohrungen für die Enden der Längsträger einfache Sachlockbohrungen
mit zylindrischem Querschnitt, die somit besonders einfach herstellbar sind. Diese
Sachlockbohrungen zeichnen sich durch einen geringen Herstellaufwand aus, da eine
spannende Herstellung in nur einer Aufspannung möglich ist.
[0020] In bevorzugter Ausgestaltung ist vorgesehen, dass die Stiftschraube in einer Gewindebohrung
eingeschraubt ist, deren Längsachse quer zur Längsachse der Längsträger ausgerichtet
ist und die Gewindebohrung in einem die Bohrung begrenzenden Bereich der Stirnplatten
angeordnet ist. Hierdurch wird die vorbeschriebene radiale Verspannung erreicht.
[0021] In einer besonderen Ausgestaltung sind die Stirnplatten rechteckförmig und in deren
Eckbereiche ist jeweils eine Bohrung angeordnet. Diese Bohrungen sind konzentrisch
zum Mittelpunkt der Seiltrommel und jeweils um 90° zueinander versetzt angeordnet.
Obwohl vorzugsweise nur zwei Längsträger zur Bildung des Tragrahmens benötigt werden,
sind hier vier Bohrungen vorgesehen. So können die Längsträger in Abstimmung mit dem
geplanten Seilablauf, d.h. ohne diesen zu behindern, an den Stirnplatten angeordnet
werden. Auch können diese Bohrungen zur Befestigung weiterer Anbauteile des Hebezeuges
verwendet werden.
[0022] Durch die erfindungsgemäße radiale Verspannung der Längsträger mit den Stirnplatten
anstatt der sonst üblichen axialen Verspannung und der dadurch erreichten hohen Festigkeit
der Verbindung zwischen den Längsträgern und den Stirnplatten wird ermöglicht, ausschließlich
nur zwei Längsträger vorzusehen, die parallel und diagonal gegenüberliegend an den
Stirnplatten befestigt sind. Bereits mit diesen beiden Längsträgern wird eine ausreichende
Stabilität der gesamten Tragrahmens erreicht. Auch kann die Anzahl der Bauteile und
somit der Montageaufwand sowie Materialeinsatz minimiert werden. Es werden keine in
den Rohren verlaufenden Gewindestangen benötigt.
[0023] In vorteilhafter Ausgestaltung ist vorgesehen, dass die Längsträger als Rundrohre
ausgebildet und einteilig sind. Die dünnwandigen Rundrohre zeichnen sich durch ein
günstigstes Verhältnis zwischen Materialaufwand und Trägheitsmoment auf.
[0024] Vorteilhafter Weise ist bei diesem Tragrahmen zwischen den Stirnplatten beidendig
eine Seiltrommel gelagert, deren Drehachse parallel zur Längsachse der Längsträger
ausgerichtet ist.
[0025] Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnung näher
erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Tragrahmens eines Seilzuges und
- Figur 2
- eine Detailansicht von Figur 1 aus dem Bereich der Befestigung eines Längsträgers
an einer Stirnplatte des Tragrahmens.
[0026] Die Figur 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Seilzuges
1 einer Hebevorrichtung, der von einem Elektromotor 2 angetrieben wird. Der Elektromotor
2 ist an einem Getriebe 3 angeflanscht, das seitlich und außen an einem Tragrahmen
4 des Seilzuges 1 befestigt ist.
[0027] Der quaderförmige Tragrahmen 4 besteht im Wesentlichen aus zwei Stirnplatten 5a,
5b, die über zwei Längsträger 6 miteinander verbunden sind. Die beiden rechteckigen
Stirnplatten 5a, 5b sind über die Längsträger 6 voneinander beabstandet, mit ihren
Innenflächen 5c einander zugewandt und parallel zueinander ausgerichtet. Die Längsträger
6 sind als Rohre ausgebildet und es sind je Tragrahmen 4 nur zwei Längsträger 6 vorgesehen,
die in gegenüberliegenden Ecken der Stirnplatten 5a, 5b angeordnet sind. Die Längsträger
6 sind jeweils mit ihren gegenüberliegenden Enden 6a in Bohrungen 8 der Stirnplatten
5a, 5b eingesteckt und über eine Radialverschraubung mit einer Stiftschraube 9 gehalten.
Die Bohrungen 8 befinden sich in den Eckbereichen der Innenflächen 5c der Stirnplatten
5a, 5b und sind als absatzfreie Sacklockbohrungen ausgebildet.
[0028] Außerdem ist zwischen und an den Stirnplatten 5a, 5b eine Seiltrommel 7 des Seilzuges
1 gelagert. Die Drehachse D der Seiltrommel 7 verläuft hierbei parallel zur Längserstreckung
L der Längsträger 6.
[0029] Die Stirnplatten 5a, 5b sind auch Gehäuseteile, die verschiedene Funktionen der Hebevorrichtung
erfüllen und tragen beispielsweise den Elektroantrieb 2, dienen zur Lagerung der Seiltrommel
7, werden für den Anbau von Traversen für Teile der Seileinscherung benutzt, nehmen
die elektrische Ausrüstung auf, dienen als Fußbefestigung der Hebevorrichtung oder
nehmen Fahrwerksteile der Hebevorrichtung auf.
[0030] An Hand der Figur 2, die eine Detailansicht der mit den Stirnplatten 5a, 5b verbundenen
Längsträger 6 zeigt, wird die Ausführung der Verbindung zwischen den Enden 6a der
Längsträger 6 und den Stirnplatten 5a, 5b näher erläutert.
[0031] Wie zuvor zur Figur 1 beschrieben, sind in mindestens zwei gegenüberliegenden Eckbereichen
je Stirnplatte 5a, 5b von den Innenflächen 5c ausgehende Bohrungen 8 für die Längsträger
6 angeordnet. Die Längsachse L der Bohrungen 8 erstreckt sich jeweils im zusammengebauten
Zustand des Tragrahmens 4 beziehungsweise des gesamten Seilzuges 1 parallel zur Drehachse
D der Seiltrommel 7. Außerdem sind die Bohrungen 8 jeweils als stufenlose Sacklochbohrungen
ausgebildet mit einer zylindrischen Innenumfangsfläche 8a. Am Grund jeder Bohrung
8 ist angrenzend zu deren Innenumfangsfläche 8a eine ringförmige Anschlagfläche 8b
ausgebildet. Die Form des Grundes jeder Bohrung 8 hängt von der Art des Bohrwerkzeuges
zur Herstellung der Sacklochbohrung ab. Die Bohrung 8 weist eine Tiefe t und einen
Durchmesser a auf.
[0032] Des Weiteren ist aus der Figur 2 zu entnehmen, dass der als Rundrohr ausgebildete
Längsträger 6 einen Außendurchmesser d aufweist, der geringfügig geringer ist als
der Innendurchmesser a der Bohrung 8. Somit können im Zuge der Montage des Tragrahmens
4 die Längsträger 6 mit ihren Enden 6a einfach in die Bohrungen 8 eingesteckt werden.
Die Einstecklänge e der Enden 6a der Längsträger 6 entspricht der Tiefe t der Bohrung
8. Im eingesteckten Zustand liegt das Ende 6a der Längsträger 6 mit seiner ringförmigen
planen Stirnfläche 6c auf der ringförmigen Anschlagfläche 8b am Grundes der Bohrung
8 auf. Hierdurch wird einerseits die Einstecklänge e begrenzt und andererseits auch
indirekt über den Längsträger 6 der Abstand zwischen den beiden Stirnplatten 5a, 5b
bestimmt.
[0033] Gehalten werden die Längsträger 6 in den Bohrungen 8 über eine Radialverschraubung,
die über jeweils mindestens eine Stiftschraube 9 erfolgt. Die vorzugsweise verwendete
Stiftschraube 9 ist eine Gewindestift nach DIN 916 mit einer kreisförmigen gehärteten
Ringschneide 9a an einem Ende und einem Innensechskant 9b oder anderen Anschlussflächen
für ein Werkzeug an dem anderen Ende. Die Stiftschraube 9 ist zur Befestigung des
Längsträgers 6 in der Bohrung 8 in eine Gewindebohrung 10 eingeschraubt, die in einem
die Bohrung 8 umgebenden Teil der Stirnplatten 5a, 5b und somit der Wand der Bohrung
8 angeordnet ist. Hierbei ist die Stiftschraube 9 so tief in die Gewindebohrung 10
eingeschraubt, dass deren Ringschneide 9a sich in die Außenumfangsfläche 6b des Endes
6a des Längsträgers 6 einschneidet. Der hierdurch hervorgerufene Formschluss zwischen
der Stiftschraube 9 und dem Längsträger 6 erhöht die Festigkeit der Verbindung zwischen
den beiden Längsträgern 6 und den beiden Stirnplatten 5a, 5b. Hierbei ist die Stiftschraube
9 entsprechend der gewünschten Radialverschraubung mit ihrer Längsachse E rechtwinklig
zur Längsachse D des Längsträgers 6 ausgerichtet.
[0034] Die Abmessungen und Anziehmomente der Stiftschraube 9 sind in weiten Grenzen wählbar
und so aufeinander abgestimmt, dass die zu erwartenden Momente und Kräfte im Tragrahmen
4 und somit in den Verbindungen zwischen Bohrung 8, Stiftschraube 9 und dem Längsträger
6 mit ausreichender Sicherheit aufgenommen beziehungsweise übertragen werden können.
[0035] Des Weiteren wird durch die Axialkraft, die durch das kontrollierte Anziehmoment
der Stiftschraube 9 erzeugt wird, das Ende 6a des Längsträgers 6 gegen einen als Anlagefläche
8c bezeichneten Teil Innenumfangsfläche 8a der Bohrung 8 gedrückt, die der Stiftschraube
9 gegenüberliegt. Hierdurch wird die erforderliche Achsparallelität von Bohrung 8
und Längsträger 6 dauerhaft hergestellt; der Tragrahmen 4 erfährt somit die gewünschte
Ausrichtung der Stirnplatten 5a, 5b zueinander. Außerdem können hierdurch besonders
gut die Eckmomente aufgenommen werden, da die Länge der Anlagefläche 8c, die der Einstecklänge
e entspricht, größer ist als der Durchmesser d ist, der als Abstützbasis bei den axial
verschraubten Lösungen nach dem Stand der Technik dient. Durch das Andrücken des Längsträgers
6 über die Stiftschraube 9 an die Anlagefläche 8c entsteht auf der gegenüberliegenden
Seite des Längsträgers 6 zwischen der Innenumfangsfläche 8a der Bohrung 8 und der
Außenumfangsfläche 6b des Längsträgers 6 ein Spalt s, da wie zuvor beschrieben zur
Montageerleichterung der Außendurchmesser d des Längsträgers 6 geringfügig geringer
ist als der Innendurchmesser a der Bohrung 8.
[0036] Außerdem wird eine Erhöhung der Festigkeit der Verbindung zwischen dem Längsträger
6 und der Stirnplatte 5a, 5b über die Stiftschraube 9 dadurch erreicht, dass in der
Außenumfangsfläche des Längsträgers 6 eine umlaufende Nut 11 vorgesehen ist. Diese
quer zur Längsachse L des Längsträgers 6 ausgerichtete Nut 11 ist etwa in Richtung
der Längsachse L gesehen in der Mitte der Einstecklänge e des Endes 6a des Längsträgers
6 angeordnet und weist eine Breite auf, die etwa der Breite der Ringschneide 9a der
Stiftschraube 9 entspricht. Dadurch dass nun die Ringschneide 9a der Stiftschraube
9 zusätzlich auch noch in die Nut 11 beim Einschrauben eintauchen kann, wird die Festigkeit
der Verbindung weiter erhöht. Die Tiefe der Nut 11 wird möglichst gering ausgeführt,
jedoch groß genug, um die gewünschte Ausreißfestigkeit zu erreichen.
[0037] Die korrekte axiale Lage des Längsträgers 6 in der Bohrung 8 wird dadurch erreicht,
dass entweder die Tiefe t der Bohrung 8 mit der gewünschten Einstecklänge L des Längsträgers
6 übereinstimmt oder wahlweise auch die umlaufende Nut 11 am Umfang des Längsträgers
6 mit der Stiftschraube 9 zur Deckung gebracht werden.
[0038] Außerdem ist die Einstecklänge e der Enden 6a der Längsträger 6 in die jeweiligen
Bohrungen 8 der Stirnplatten 5a, 5b so groß gewählt, dass der Tragrahmen 4 mit nur
zwei diagonal gegenüber angeordneten Längsträgers 6 bereits eine ausreichende Stabilität
erreicht. Vergleichbare bisherige Konstruktionen von Tragrahmen 4 weisen demgegenüber
mindestens drei Längsträger 6 auf.
[0039] In dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel ist zwar nur die Verwendung von je einer
Stiftschraube 9 für jedes zu befestigende Ende 6a eines Längsträgers beschrieben.
Es ist jedoch selbstverständlich, dass hier auch jeweils mehrere Stiftschrauben 9
Anwendung finden können.
Bezugszeichenliste
[0040]
- 1
- Seilzug
- 2
- Elektromotor
- 3
- Getriebe
- 4
- Tragrahmen
- 5a
- Stirnplatte
- 5b
- Stirnplatte
- 5c
- Innenflächen
- 6
- Längsträger
- 6a
- Ende des Längsträgers
- 6b
- Außenumfangsfläche
- 7
- Seiltrommel
- 8
- Bohrung
- 8a
- Innenumfangsfläche
- 8b
- Anschlagfläche
- 8c
- Anlagefläche
- 9
- Stiftschraube
- 9a
- Ringschneide
- 9b
- Innensechskant
- 10
- Gewindebohrung
- 11
- Nut
- D
- Drehachse
- E
- Längsachse
- L
- Längsachse
- a
- Durchmesser der Bohrung 8
- e
- Einstecklänge des Längsträgers 6
- s
- Spalt
- t
- Tiefe der Bohrung 8
1. Tragrahmen eines Hebezeuges, insbesondere eines Seilzuges, der aus mindestens zwei
Stirnplatten besteht, die über mindestens zwei Längsträger miteinander lösbar verbunden
und voneinander beabstandet sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Längsträger (6) derart mit den Stirnplatten (5a, 5b) lösbar verbunden sind, dass
die Enden der Längsträger (6) in Richtung deren Längsachse (L) gesehen quer zu dem
Längsträger (6) gegen eine Anlagefläche (8c) der Stirnplatten (5a, 5b) gedrückt sind.
2. Tragrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden (6a) der Längsträger (6) gegen die Anlagefläche (8c) durch ein in Richtung
der Längsachse (L) des Längsträger (6) gesehen radial wirkendes und sich an der jeweiligen
Stirnplatte (5a, 5b) abstützendes Verbindungselement gedrückt sind.
3. Tragrahmen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ende des Verbindungselementes sich in die Außenumfangsfläche (6b) des Längsträger
(6) zur Ausbildung eines Formschlusses einarbeitet.
4. Tragrahmen nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement eine Stiftschraube (9) ist.
5. Tragrahmen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stiftschraube (9) ein Gewindestift mit einer Ringschneide (9a) zur Erzeugung
des Formschlusses ist.
6. Tragrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in den einander zugewandten Innenflächen (5c) der Stirnplatten (5a, 5b) Bohrungen
(8) angeordnet sind, in die Bohrungen (8) die Enden (6a) der Längsträger (6) eingesteckt
sind.
7. Tragrahmen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstecklänge (e) der Enden (6a) der Längsträger (6) in die Bohrungen (8) größer
als der Durchmesser (d) der Enden (6a) der Längsträger (6) ist.
8. Tragrahmen nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrungen (8) Sachlockbohrungen sind.
9. Tragrahmen nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Stiftschraube (9) in einer Gewindebohrung (10) eingeschraubt ist, deren Längsachse
(E) quer zur Längsachse (L) der Längsträger (6) ausgerichtet ist und die Gewindebohrung
(10) in einem die Bohrung (8) begrenzenden Bereich der Stirnplatten (5a, 5b) angeordnet
ist.
10. Tragrahmen nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnplatten (5a, 5b) rechteckförmig sind, in den Eckbereichen der Stirnplatten
(5a, 5b) jeweils eine Bohrung (8) angeordnet ist, die konzentrisch zum Mittelpunkt
der Seiltrommel (7) und jeweils um 90° zueinander versetzt angeordnet sind.
11. Tragrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass ausschließlich zwei Längsträger (6) vorhanden sind, die parallel und diagonal gegenüberliegend
an den Stirnplatten (5a, 5b) befestigt sind.
12. Tragrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsträger (6) als Rundrohre ausgebildet sind.
13. Tragrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsträger (6) einteilig sind.
14. Tragrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen und an den Stirnplatten (5a, 5b) beidendig eine Seiltrommel (7) gelagert
ist, deren Drehachse (D) parallel zu Längsachse (L) der Längsträger (6) ausgerichtet
ist.
1. Support frame of an item of lifting equipment, and in particular a cable hoist, which
comprises at least two end-plates which are releasably connected together and spaced
apart from one another by at least two longitudinal members, characterised in that the longitudinal members (6) are releasably connected to the end-plates (5a, 5b)
in such a way that, looking in the direction of the longitudinal axes (L) of the longitudinal
members (6), the ends of the said longitudinal members (6) are pressed against surfaces
for contact (8c) of the end-plates (5a, 5b) transversely to the longitudinal members
(6).
2. Support frame according to claim 1, characterised in that the ends (6a) of the longitudinal members (6) are each pressed against the surface
for contact (8c) by a connecting member which acts radially, looking in the direction
of the longitudinal axis (L) of the longitudinal member (6), and which is supported
against the particular end plate (5a, 5b) concerned.
3. Support frame according to claim 2, characterised in that one end of the connecting member enters the outer circumferential surface (6b) of
the longitudinal member (6) to make a positively interengaged connection.
4. Support frame according to claim 2 or 3, characterised in that the connecting member is a grub screw (9).
5. Support frame according to claim 4, characterised in that the grub screw (9) is a grub screw having an annular cutting edge (9a) to make the
positively interengaged connection.
6. Support frame according to one of claims 1 to 5, characterised in that bores (8) are arranged in the mutually adjacent inner faces (5c) of the end-plates
(5a, 5b) and the ends (6a) of the longitudinal members (6) are inserted in the bores
(8).
7. Support frame according to claim 6, characterised in that the length (e) for which the ends (6a) of the longitudinal members (6) are inserted
in the bores (8) is greater than the diameter (d) of the ends (6a) of the longitudinal
members (6).
8. Support frame according to claim 6 or 7, characterised in that the bores (8) are blind bores.
9. Support frame according to one of claims 4 to 8, characterised in that the grub screw (9) is screwed into a threaded bore (10) whose longitudinal axis (E)
is aligned at right angles to the longitudinal axes (L) of the longitudinal members
(6) and the threaded bore (10) is arranged in a region of the end-plates (5a, 5b)
which forms a boundary of the bore (8).
10. Support frame according to one of claims 6 to 9, characterised in that the end-plates (5a, 5b) are square-cornered quadrilaterals and arranged in the corner
regions of the end-plates (5a, 5b) there are respective bores (8) which are arranged
concentrically to the centre of the cable drum (7) and which are offset from one another
at 90°.
11. Support frame according to one of claims 1 to 10, characterised in that there are only two longitudinal members (6), which are fastened to the end-plates
(5a, 5b) in parallel and in diagonally opposed positions.
12. Support frame according to one of claims 1 to 11, characterised in that the longitudinal members (6) are in the form of circular tubes.
13. Support frame according to one of claims 1 to 12, characterised in that the longitudinal members (6) are in one piece.
14. Support frame according to one of claims 1 to 13, characterised in that a cable drum (7) whose axis of rotation (D) is aligned parallel to the longitudinal
axes (L) of the longitudinal members (6) is mounted at its two ends on and between
the end-plates (5a, 5b).
1. Châssis de support d'un treuil de levage, notamment d'un palan à câble, qui est constitué
d'au moins deux plaques frontales qui sont maintenues à distance l'une de l'autre
et reliées l'une à l'autre de façon amovible par au moins deux longerons,
caractérisé en ce que les longerons (6) sont reliés de façon amovible aux plaques frontales (5a, 5b), et
en ce que les extrémités des longerons (6) sont pressées contre une surface d'appui (8c) des
plaques frontales (5a, 5b) transversalement aux longerons (6) lorsque l'on regarde
en direction de leur axe longitudinal (L).
2. Châssis de support selon la revendication 1, caractérisé en ce que les extrémités (6a) des longerons (6) sont pressées contre la surface d'appui (8c)
par un élément de liaison qui agit radialement lorsque l'on regarde en direction de
l'axe longitudinal (L) du longeron (6) et qui s'appuie sur la plaque frontale respective
(5a, 5b).
3. Châssis de support selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'une extrémité de l'élément de liaison s'enfonce dans la surface périphérique extérieure
(6b) du longeron (6) pour réaliser un blocage par complémentarité de formes.
4. Châssis de support selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que l'élément de liaison est un goujon (9).
5. Châssis de support selon la revendication 4, caractérisé en ce que le goujon (9) est un goujon fileté doté d'un tranchant annulaire (9a) pour réaliser
le blocage par complémentarité de formes.
6. Châssis de support selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que des perçages (8) sont ménagés dans les surfaces intérieures (5c), dirigées l'une
vers l'autre, des plaques frontales (5a, 5b), perçages (8) dans lesquels sont insérées
les extrémités (6a) des longerons (6).
7. Châssis de support selon la revendication 6, caractérisé en ce que la longueur d'insertion (e) des extrémités (6a) des longerons (6) dans les perçages
(8) est supérieure au diamètre (d) des extrémités (6a) des longerons (6).
8. Châssis de support selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que les perçages (8) sont des perçages borgnes.
9. Châssis de support selon l'une des revendications 4 à 8, caractérisé en ce que le goujon (9) est vissé dans un perçage fileté (10) dont l'axe longitudinal (E) est
orienté transversalement à l'axe longitudinal (L) du longeron (6) et le perçage fileté
(10) est disposé dans une région des plaques frontales (5a, 5b) qui borde le perçage
(8).
10. Châssis de support selon l'une des revendications 6 à 9, caractérisé en ce que les plaques frontales (5a, 5b) sont de forme rectangulaire, en ce qu'un perçage (8) est ménagé dans chacune des régions en coin des plaques frontales (5a,
5b), lesquels perçages sont disposés concentriquement par rapport au point médian
du tambour à câble (7) et en étant décalés l'un de l'autre de 90°.
11. Châssis de support selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que seulement deux longerons (6) sont présents qui sont fixés aux plaques frontales (5a,
5b) en parallèle et en étant diagonalement opposés.
12. Châssis de support selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que les longerons (6) sont conformés en tubes ronds.
13. Châssis de support selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que les longerons (6) sont d'une seule pièce.
14. Châssis de support selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce qu'un tambour à câble (7), dont l'axe de rotation (D) est orienté parallèlement à l'axe
longitudinal (L) des longerons (6), est monté entre et sur les plaques frontales (5a,
5b) aux deux extrémités.


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