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EP 1 736 600 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.08.2009 Patentblatt 2009/34 |
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Anmeldetag: 20.06.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren zur Herstellung einer Schiene mit vermindertem Abrollgeräusch
Method for producing a noise-abating rail
Procédé de fabrication d'un rail silencieux
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
21.06.2005 DE 102005029005
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.12.2006 Patentblatt 2006/52 |
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Patentinhaber: Kölner Verkehrsbetriebe AG |
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50933 Köln (DE) |
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Erfinder: |
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- Schumann, Dirk
51503, Rösrath-Kleineichenq (DE)
- Löffelsend, Hermann-Josef
51067, Köln (DE)
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Vertreter: Bungartz, Klaus Peter |
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Patentanwälte Bungartz & Tersteegen
Eupener Strasse 161a 50933 Köln 50933 Köln (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 356 852 WO-A-97/18921
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EP-A- 0 601 420 DE-A1- 2 554 704
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Schiene mit vermindertem
Abrollgeräusch, insbesondere für die Verwendung in Verbindung mit Straßenbahnschienen
und insbesondere in Verbindung mit Kurvenschienen, die enge Radien aufweisen, wobei
die Lauffläche der Schiene mit zumindest einer, parallel zur Schienenlängsrichtung
angeordneten, zusätzlichen Materialschicht versehen wird, die durch Auftragen einer
Schweißbahn im Unterpulver-Schweißverfahren (UP) hergestellt wird.
Stand der Technik
[0002] Ein solches Verfahren ist aus der
deutschen Offenlegungsschrift DE 25 54 704 A1 bekannt. Bei diesem Verfahren werden Schienen für Schienenfahrzeuge in Teilflächen
unterteilt, die längs der Schiene verlaufen und in einem Abstand zueinander angeordnet
sind. Die Teilflächen werden unter anderem durch Unterpulver-Schweißung oder durch
Schweißung unter Schutzgas mit verbrauchendem Schweißdraht auf die ursprüngliche Schiene
aufgebracht. Als Material für die Teilflächen wurde im Fall einer bevorzugten Ausführungsform
ein metallischer Zusatzwerkstoff eingesetzt, der auch ein Nichteisen-Metall aufweisen
kann, wobei hier mit einer ein- oder mehrphasigen Bronze mit mindestens 50 % Kupfergehalt
und einem oder mehreren anderen Legierungselementen gearbeitet wurde.
[0003] Die Verwendung des Kupfergehalts hatte dabei den besonderen Sinn, einen möglichst
großen Schmierungseffekt zu erzielen, um ungewünschte Fahrgeräusche, wie sie insbesondere
in sehr engen Kurven auftreten, zu vermeiden. Gerade in dichter Wohnbebauung neigen
insbesondere Straßenbahnen auf Grund der sich aus den engen Kurven ergebenden Radien
dazu, ein hochfrequentes Quietschen zu erzeugen. Die Ursache für dieses Quietschgeräusch
ist nicht vollständig erforscht, wobei sicherlich ein Grund hierfür darin liegt, dass
die Kurvenäußeren bei den mit Starrachsen ohne Differential ausgestatteten Straßenbahnwagen
eine größere Strecke zurücklegen müssen als die kurveninneren Räder. Dies führt dazu,
dass entweder die äußeren oder auch beide Räder während der Kurvenfahrt über die Schiene
rutschen oder ruckartig durch die Kurve hindurch gezogen werden.
[0004] Ferner kann der so genannte Stick-Slip-Effekt eine Rolle spielen. Im Wesentlichen
wird wohl die Geräuschentstehung dem Effekt entsprechen, der auftritt, wenn mit einem
nassen Finger über den Rand eines halb gefüllten Weinglases gestrichen wird.
[0005] Bereits in den 60er und 70er Jahren wurden verschiedene Anstrengungen unternommen,
um das Quietschen während der Kurvenfahrt zu reduzieren, da sich in dieser Zeit bereits
die Anwohnerbeschwerden häuften. Durch die oben genannte Patentanmeldung sollte ein
Verfahren geschaffen werden, das hierzu berechtigte Hoffnung weckt.
[0006] In der Praxis hat sich das Verfahren allerdings nicht als tauglich erwiesen, da zum
einen durch die Versprödung des Schienenkopfes während des Schweißens und durch den
damit einhergehenden Abschreckeffekt der Wärmeinflusszonen neben der unmittelbaren
Schweißnaht die Schienen brüchig wurden und sehr viele Schienenschäden auftraten.
Ferner wurde durch die aufgebrachten Schweißnähte zwar eine Verbesserung beobachtet,
jedoch war diese nicht signifikant.
[0007] Aus diesem Grunde wurde von dieser Form der Auftragsschweißung wieder Abstand genommen
und es wurde zunächst eine Spurweitenverringerung vorgesehen, um eine bessere Führung
des Rades und eine mögliche Resonanzwirkung zu unterdrücken. Diese Spurweitenverengung
wurde durch Auftragschweißung an den Schienenseiten vorgenommen, wobei allerdings
trotz gewisser Erfolge Bedenken gegen die Spurführung dazu führten, dass dieses Verfahren
mittlerweile wieder aufgegeben wurde.
[0008] Da derzeit kein wirksames Verfahren zur Reduzierung der hochfrequenten Schwingungsgeräusche
vorliegt, wurde zur Reduzierung der immer zunehmenden Anwohnerbeschwerden derzeit
ein Gleitbelag auf Ölbasis auf die Schienen aufgebracht. Dieses Verfahren hat nicht
nur Probleme bei der Verkehrssicherheit mit sich gebracht, sondern ist auch nur von
kurzer Wirkdauer, so dass ein hoher Personalaufwand erforderlich ist, um die Schienen
jeweils gleitfähig zu halten.
Darstellung der Erfindung
Technische Aufgabe
[0009] Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein einfaches und leicht durchführbares Verfahren
zur Herstellung einer Schiene mit verringertem Abrollgeräusch zu schaffen. Technische
Lösung
[0010] Insbesondere nach Einführung von so genannten Niederflurwagen hat sich gezeigt, dass
das Abrollgeräusch in engen Kurven lauter wurde als bisher. Obwohl an sich die Fachwelt
gehofft hatte, dass durch Einzelradaufhängung und die damit unterbleibende Geschwindigkeitsdifferenz
zwischen den kurveninneren und kurvenäußeren Rädern ein reduzierender Effekt geschaffen
werden kann, hat sich leider genau das Gegenteil erwiesen. Die Quietschgeräusche bei
Durchfahren enger Radien haben zugenommen. Zusätzlich hat auch die Belastung der Anwohner
im Großstadtverkehr durch weitere Fahrgeräusche des Pkw- oder Lkw-Verkehrs zugenommen,
so das zunehmend versucht wird, vermeidbare Geräuschquellen zu lokalisieren und auszuschalten.
[0011] Erfindungsgemäß wird nun das Verfahren der Auftragsschweißung wieder aufgegriffen,
obwohl es von der Fachwelt bereits als untauglich angesehen wurde. Es hat sich nämlich
herausgestellt, dass durch die Verwendung eines speziellen Schweißdrahtes zum Aufbringen
einer oder mehrerer Schweißbahnen in Schienenlängsrichtung im Rahmen eines Unterpulverschweißverfahrens
die Probleme des oben genannten Standes der Technik beseitigt werden.
[0012] Erfindungsgemäß wird nun als Schweißdraht ein hochlegierter basischer Schweißdraht
verwendet, insbesondere wird ein Fülldraht als Schweißdraht verwendet, da sich herausgestellt
hat, dass ein Schweißverfahren mit Massivdrähten nicht zum gewünschten Ergebnis führt.
Derartige Schweißdrähte werden üblicherweise in der Hochbautechnik eingesetzt, so
dass der Fachmann bis zur vorliegenden Erfindung nicht auf den Gedanken gekommen ist,
eine solche Materialkombination auch für den Gleisbau zu verwenden.
[0013] Der erfindungsgemäße Schweißdraht ist als hochlegierter Schweißdraht mit einem Kohlenstoffanteil
zwischen 0,0 und 1,5 %, insbesondere zwischen 0 und 0,5 % versehen. Der Mangananteil
beträgt zwischen 0,0 und 5 %, insbesondere zwischen 0,5 und 3 %. Ferner sind ein Siliziumanteil
zwischen 0,0 und 1,5, insbesondere zwischen 0,0 und 1 % sowie ein Chromanteil zwischen
8 und 23 %, insbesondere zwischen 12,0 und 18,0 % vorgesehen. Schließlich ist ein
Nickelanteil zwischen 1,0 und 10 %, insbesondere zwischen 2 und 6 % hinzu legiert.
Mit einem so zusammengesetzten Fülldraht als Schweißdraht kann nun eine dünne Schweißbahn
parallel zur Schienenlängsrichtung aufgebracht werden. Bevorzugt werden jedoch zwei
oder sogar noch mehr Schweißbahnen nebeneinander, parallel zur Schienenlängsrichtung
vorgesehen.
Vorteilhafte Wirkungen
[0014] Als Schweißpulver wird bevorzugt ein agglomeriertes Schweißpulver der fluoridbasischen
Typengruppe verwendet. Dieses Schweißpulver weist bevorzugt folgende Materialkomponenten
auf:
- einem SiO2+TiO2-Anteil zwischen 15,0 % und 30,0 %, insbesondere zwischen 17,0 % und 25,0 % und bevorzugt
von 20,0 %,
- einem CaO+MgO-Anteil zwischen 25,0 % und 40,0 %, insbesondere zwischen 27,0 % und
35,0 % und bevorzugt von 30,0 %,
- einem Al2O3+MnO-Anteil zwischen 20,0 % und 30,0 %, insbesondere zwischen 23,0 % und 27,0 % und
bevorzugt von 25,0 % und
- einem CaF2-Anteil zwischen 15,0 % und 30,0 %, insbesondere zwischen 18,0 % und 22,0 % und bevorzugt
von 20,0 %
[0015] Grundsätzlich kann mit diesem Schweißpulver und dem erfindungsgemäßen Schweißdraht
ein gutes Ergebnis erzielt werden, jedoch wird eine nachhaltige Geräuschreduzierung
erst dann möglich, wenn überraschenderweise eine bestimmte Kombination von Schweißparametern
eingehalten wird. Insbesondere sollte ein Schweißstrom verwendet werden, der eine
Stromstärke zwischen 300 und 500 Ampere, insbesondere zwischen 370 und 430 Ampere
aufweist. Die Spannung des Schweißstromes sollte zwischen 20 und 30 Volt, insbesondere
zwischen 23 und 26 Volt betragen. Erfindungsgemäß werden ferner Drahtvorschubgeschwindigkeiten
zwischen 90 und 120
cm/
min, insbesondere zwischen 100 und 115
cm/
min verwendet.
[0016] Bevorzugt wird die Hafteigenschaft der Schweißspur auf der Oberseite der Schiene,
insbesondere im Kurvenbereich, dadurch verbessert, dass vor dem Schweißen eine Nut
in die Schiene eingeschnitten wird. Eine solche Nut kann beispielsweise über ein Spezialwerkzeug
eingebracht werden, das auf der Schiene verfahrbar ist und für jede Nut jeweils eine
Schneidscheibe aufweist, die parallel zur Verfahrrichtung gegen die Schiene anstellbar
ist.
[0017] Das erfindungsgemäße Verfahren kann sowohl bei neuen Schienen im Herstellungswerk
als auch bei bereits verlegten Schienen auf der Straße Verwendung finden. Im letztgenannten
Fall werden die Schienen vor Bearbeitung getrocknet, anschließend bevorzugt über das
oben genannte Spezialwerkzeug mit Nuten versehen, so dass schließlich über ein ebenfalls
verfahrbares Spezialwerkzeug die Unterpulververschweißung mit den genannten Parametern
erfolgen kann. Um einen Abschreckeffekt und damit eine Versprödung des Materials neben
der Schweißbahn zu reduzieren, kann die Schiene vor dem Aufbringen der Schweißbahn
auf eine erhöhte Temperatur erhitzt werden. Auch ist ein gezieltes kontrolliertes
Abkühlen durch Nacherhitzen der bereits geschweißten Schiene möglich.
[0018] Nach dem Erkalten der Schweißbahn kann ein Schleifvorgang eine ebene Oberfläche der
durch die Schweißbahn gebildeten Teilflächen schaffen. Alternativ zu einer ebenen
Oberfläche kann auch eine geriffelte Oberfläche durch das Schleifen hergestellt werden,
insbesondere durch Riffelung parallel zur Schienenlängsrichtung. Die erfindungsgemäße
[0019] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
1. Verfahren zur Herstellung einer Schiene mit vermindertem Abrollgeräusch, insbesondere
für die Verwendung in Verbindung mit Straßenbahnschienen und insbesondere in Verbindung
mit Kurvenschienen, die enge Radien aufweisen, wobei die Lauffläche der Schiene mit
zumindest einer, parallel zur Schienenlängsrichtung angeordneten, zusätzlichen Materialschicht
versehen wird, die durch Auftragen einer Schweißbahn im Unterpulverschweißverfahren
(UP) hergestellt wird, dadurch gekennzeichnet, dass als Schweißdraht ein hochlegierter, basischer Schweißdraht mit einem C-Anteil zwischen
0,0 % und 1,5 %, insbesondere zwischen 0 % und 0,5 %, einem Mn-Anteil zwischen 0,0
% und 5,0 %, insbesondere zwischen 0,5 % und 3,0 %, einem Si-Anteil zwischen 0,0 %
und 1,5 %, insbesondere zwischen 0 % und 1,0 %, einem Cr-Anteil zwischen 8,0% und
23,0%, insbesondere zwischen 12,0 % und 18,0 % und einem Ni-Anteil zwischen 1,0% und
10%, insbesondere zwischen 2,0 % und 6,0 % verwendet wird.
2. Verfahren zur Herstellung einer Schiene mit vermindertem Abrollgeräusch nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, dass als Schweißdraht ein Fülldraht verwendet wird.
3. Verfahren zur Herstellung einer Schiene mit vermindertem Abrollgeräusch nach Anspruch
1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Pulver für das Unterpulverschweißverfahren ein agglomeriertes Schweißpulver der
fluoridbasischen Typengruppe mit einem SiO2+TiO2-Anteil zwischen 15,0 % und 30,0 %, insbesondere zwischen 17,0 % und 25,0 % und bevorzugt
von 20,0 %, einem CaO+MgO-Anteil zwischen 25,0 % und 40,0 %, insbesondere zwischen
27,0 % und 35,0 % und bevorzugt von 30,0 %, einem Al2O3 +MnO-Anteil zwischen 20,0 % und 30,0 %, insbesondere zwischen 23,0 % und 27,0 % und
bevorzugt von 25,0 % und einem CaF2-Anteil zwischen 15,0 % und 30,0 %, insbesondere zwischen 18,0 % und 22,0 % und bevorzugt
von 20,0 % und verwendet wird.
4. Verfahren zur Herstellung einer Schiene mit vermindertem Abrollgeräusch nach einem
der beiden vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schweißung mit einem Schweißstrom durchgeführt wird, der eine Stromstärke zwischen
300 und 500 Ampere, insbesondere zwischen 370 und 430 Ampere aufweist.
5. Verfahren zur Herstellung einer Schiene mit vermindertem Abrollgeräusch nach einem
der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schweißstrom eine Spannung zwischen 20 und 30 Volt, insbesondere zwischen 23
und 26 Volt aufweist.
6. Verfahren zur Herstellung einer Schiene mit vermindertem Abrollgeräusch nach einem
der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Drahtvorschubgeschwindigkeit für den Schweißstrom zwischen 90 zein und 120 cm/min, insbesondere zwischen 100 cm/min, und 115 cm/min beträgt.
7. Verfahren zur Herstellung einer Schiene mit vermindertem Abrollgeräusch nach einem
der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Auftragen der Schweißspur in die Schiene unterhalb der Schweißbahn wenigstens
eine Nut eingeprägt oder eingeschnitten wird.
8. Verfahren zur Herstellung einer Schiene mit vermindertem Abrollgeräusch nach einem
der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiene vor dem Aufbringen der Schweißbahn auf eine erhöhte Temperatur erhitzt
wird.
9. Verfahren zur Herstellung einer Schiene mit vermindertem Abrollgeräusch nach einem
der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schweißbahn nach dem Erkalten zur Herstellung einer ebenen Oberfläche abgeschliffen
wird.
10. Verfahren zur Herstellung einer Schiene mit vermindertem Abrollgeräusch nach einem
der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei zueinander parallel Schweißbahnen aufgebracht werden.
1. Method for producing a rail with reduced running noise, in particular for use in conjunction
with tram rails and in particular in conjunction with curved rails which have tight
radii, wherein the running surface of the rail is provided with at least one additional
material layer arranged parallel to the longitudinal direction of the rail, which
material layer is produced by applying a weld track in a submerged arc welding (SAW)
process, characterised in that, as the welding wire, use is made of a high-alloyed, basic welding wire having a
C content of between 0.0% and 1.5%, in particular between 0% and 0.5%, an Mn content
of between 0.0% and 5.0%, in particular between 0.5% and 3.0%, an Si content of between
0.0% and 1.5%, in particular between 0% and 1.0%, a Cr content of between 8.0% and
23.0%, in particular between 12.0% and 18.0%, and an Ni content of between 1.0% and
10%, in particular between 2.0% and 6.0%.
2. Method for producing a rail with reduced running noise according to claim 1, characterised in that a cored wire is used as the welding wire.
3. Method for producing a rail with reduced running noise according to claim 1 or 2,
characterised in that, as the powder for the submerged arc welding process, use is made of an agglomerated
welding powder of the fluoride-basic type group having an SiO2+TiO2 content of between 15.0% and 30.0%, in particular between 17.0% and 25.0% and preferably
of 20.0%, a CaO+MgO content of between 25.0% and 40.0%, in particular between 27.0%
and 35.0% and preferably of 30.0%, an Al2O3+MnO content of between 20.0% and 30.0%, in particular between 23.0% and 27.0% and
preferably of 25.0%, and a CaF2 content of between 15.0% and 30.0%, in particular between 18.0% and 22.0% and preferably
of 20.0%.
4. Method for producing a rail with reduced running noise according to one of the two
preceding claims, characterised in that the welding is carried out using a welding current which has an amperage of between
300 and 500 amperes, in particular between 370 and 430 amperes.
5. Method for producing a rail with reduced running noise according to one of the preceding
claims, characterised in that the welding current has a voltage of between 20 and 30 Volt, in particular between
23 and 26 Volt.
6. Method for producing a rail with reduced running noise according to one of the preceding
claims, characterised in that the wire feed speed for the welding current is between 90 cm/min and 120 cm/min,
in particular between 100 cm/min and 115 cm/min.
7. Method for producing a rail with reduced running noise according to one of the preceding
claims, characterised in that, before applying the weld track, at least one groove is stamped or cut into the rail
below the weld track.
8. Method for producing a rail with reduced running noise according to one of the preceding
claims, characterised in that the rail is heated to an increased temperature before applying the weld track.
9. Method for producing a rail with reduced running noise according to one of the preceding
claims, characterised in that the weld track is ground down after cooling in order to produce a flat surface.
10. Method for producing a rail with reduced running noise according to one of the preceding
claims, characterised in that two weld tracks which are parallel to one another are applied.
1. Procédé de fabrication d'un rail silencieux, notamment pour une utilisation conjointe
avec des rails de tramway et notamment conjointe avec des rails incurvés présentant
un rayon étroit, la surface de roulement des rails étant pourvue d'au moins une couche
de matériau supplémentaire disposée parallèlement à la direction longitudinale des
rails, ladite couche étant réalisée par application d'une bande de soudure dans le
procédé de soudage à l'arc sous flux solide (UP), caractérisé en ce que le fil de soudure utilisé est un fil de soudure fortement allié, basique, doté d'un
pourcentage de C compris entre 0,0 % et 1,5 %, notamment entre 0 % et 0,5 %, d'un
pourcentage de Mn compris entre 0,0 % et 5,0 %, notamment entre 0,5 % et 3,0 %, d'un
pourcentage de Si compris entre 0,0 % et 1,5 %, notamment entre 0 % et 1,0 %, d'un
pourcentage de Cr compris entre 8,0% et 23,0 %, notamment entre 12,0 % et 18,0 % et
d'un pourcentage de Ni compris entre 1,0 % et 10 %, notamment entre 2,0 % et 6,0 %.
2. Procédé de fabrication d'un rail silencieux selon la revendication 1, caractérisé en ce que le fil de soudure utilisé est un fil de remplissage.
3. Procédé de fabrication d'un rail silencieux selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la poudre utilisée pour le procédé de soudage à l'arc sous flux solide est une poudre
de soudure agglomérée du groupe de type basique fluoré avec un pourcentage de SiO2+TiO2 compris entre 15,0 % et 30,0 %, notamment entre 17,0 % et 25,0 % et de préférence
de 20,0 %, un pourcentage de CaO+MgO compris entre 25,0 % et 40,0 %, notamment entre
27,0 % et 35,0 % et de préférence de 30,0 %, un pourcentage de Al2O3+MnO compris entre 20,0 % et 30,0 %, notamment entre 23,0 % et 27,0 % et de préférence
de 25,0 % et un pourcentage de CaF2 compris entre 15,0 % et 30,0 %, notamment entre 18,0 % et 22,0 % et de préférence
de 20,0 %.
4. Procédé de fabrication d'un rail silencieux selon l'une quelconque des deux revendications
précédentes, caractérisé en ce que la soudure est réalisée à l'aide d'un courant de soudure présentant une puissance
comprise entre 300 et 500 ampères, notamment entre 370 et 430 ampères.
5. Procédé de fabrication d'un rail silencieux selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que le courant de soudure présente une tension comprise entre 20 et 30 volts, notamment
entre 23 et 26 volts.
6. Procédé de fabrication d'un rail silencieux selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que la vitesse d'avancée du fil pour le courant de soudure est comprise entre 90 cm/min et 120 cm/min, notamment entre 100 cm/min et 115 cm/min.
7. Procédé de fabrication d'un rail silencieux selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce qu'au moins une rainure est gravée ou entaillée avant l'application de la trace de soudure
dans le rail en dessous de la bande de soudure.
8. Procédé de fabrication d'un rail silencieux selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que le rail est chauffé à une température élevée avant l'application de la bande de soudure.
9. Procédé de fabrication d'un rail silencieux selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que la bande de soudure est meulée après le refroidissement pour obtenir une surface
plane.
10. Procédé de fabrication d'un rail silencieux selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que deux bandes de soudure sont disposées parallèlement l'une par rapport à l'autre.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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