| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 737 073 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
13.08.2008 Patentblatt 2008/33 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.06.2006 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
Leiterplattensteckverbinder für differenzielle Signalübertragung
Printed circuit board connector for differential signal transmission
Connecteur de plaquette de circuit imprimé pour transmission de signaux différentiels
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
24.06.2005 DE 202005009919 U
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
27.12.2006 Patentblatt 2006/52 |
| (73) |
Patentinhaber: Harting Electronics GmbH & Co. KG |
|
32339 Espelkamp (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Dahms, Thomas
32339 Espelkamp (DE)
- Havermann, Gert
49134 Wallenhorst (DE)
- Kohler, Andreas
32423 Minden (DE)
|
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
US-A1- 2003 143 894 US-A1- 2004 072 470
|
US-A1- 2003 220 021 US-B2- 6 506 076
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Leiterplattensteckverbinder zur direkten steckbaren
Verbindung von Leiterplatten, bestehend aus einem isolierenden Steckgehäuse und darin
angeordneten scheibenförmigen Modulen in denen elektrische Kontaktelemente angeordnet
sind, wobei Signalkontakte aufweisende Module mit Abschirmkontakte aufweisenden Modulen
im Wechsel nebeneinander angeordnet sind, wobei jeweils zwei, ein differenzielles
Paar bildende Signalkontakte durch ein zwischen den Signalpaaren angeordnetes Abschirmmodul
zumindest bereichsweise getrennt sind, und wobei das die Signalkontakte aufweisende
Modul einen scheibenförmigen Isolierkörper umfasst, in dem die elektrischen Kontakte
eingebettet sind, die gabelförmige, federnde Steckkontakte sowie Anschlussenden aufweisen.
[0002] Ein derartiger Leiterplattensteckverbinder wird benötigt, um differenzielle Signalspannungen
mittels einer hohen Anzahl von elektrischen Kontakten von einer Leiterplatte auf eine
weitere Leiterplatte zu übertragen, wobei paarweise geschirmte Kontakte vorgesehen
sind, die ein geringes Übersprechen zwischen den Leitungspaaren sichern.
[0003] Aus der
US 6,506,076 ist ein Rechteck-Steckverbinder bekannt, bei dem zumindest teilweise abgewinkelte
Abschirmbleche zwischen einer Vielzahl von in Reihen und Spalten angeordneten, differenziellen
Signalkontakten angeordnet sind.
[0004] Aus der
US 2003/143894 A1 ist eine Steckverbindereinheit für Leiterplatten gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs
1 bekannt, die je ein Steckerterminal mit aneinandergereihten Scheibchen aufweist,
wobei in entsprechend geformten isolierenden Scheibchen differentielle Signalkontakte
eingelegt sind und jedes Scheibchen mit einem elektrisch leitenden Abschirmblech abgedeckt
wird. Dabei sind federnde Vorsprünge an dem Abschirmblech bis unmittelbar neben den
Signalkontaktenden in den Steckbereich des Steckverbinderkörpers geführt.
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Leiterplattensteckverbinder
der eingangs genannten Art dahingehend auszubilden, dass zur Übertragung von differenziellen
Signalen jeweils eine zweipolige Signalführung vorgesehen ist, deren signalführende,
elektrischen Kontakte in einem Modul zusammengefasst sind, wobei zur Abschirmung zwischen
den signalführenden Leitungspaaren entsprechend ausgeführte Abschirmbleche vorgesehen
sind.
[0006] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die Steckkontakte im Signalmodul bezogen
auf dessen Scheibenbreite, symmetrisch, mittig angeordnet sind, und dass die Anschlussenden
asymmetrisch, bündig mit einer der Außenbegrenzungsfläche des Moduls abschließen,
und dass jeweils eines von zwei identischen, nebeneinander angeordneten Signalmodulen
um 180° gedreht, um seine in Steckrichtung ausgerichtete Achse, neben dem anderen
Signalmodul im Steckgehäuse angeordnet ist, so dass die Anschlussenden, abwechselnd,
lediglich versetzt um die Materialstärke der Anschlussenden, in Bohrungen in der Leiterplatte
angeordnet sind.
[0007] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 - 11 angegeben.
[0008] Der Leiterplattensteckverbinder dient der Verbindung zweier Leiterplatten, die rechtwinklig
zueinander angeordnet sind. Durch eine entsprechende Ausbildung der Anschlusskontakte
kann auch eine, bezogen auf die Leiterplatten "gerade" 180°-Verbindung realisiert
werden.
Damit die Vorteile der differenziellen Datenübertragung auf dem Weg von den elektronischen
Bauteilen zur Leiterplatte bzw. Backplane erhalten bleiben, sind entsprechend ausgelegte,
leistungsfähige Steckverbinder erforderlich, die sowohl eine ausreichende Signaldichte
als auch eine hohe Signalintegrität gewährleisten.
Differenzielle Signale sind prinzipbedingt weitgehend immun gegen Gleichtaktstörungen,
da die Logik-Information als Spannungsdifferenz zwischen dem jeweiligen Leitungspaar
übertragen wird. Es muss jedoch für eine entsprechende Schirmung der Leitungspaare
gesorgt werden. Bei den dafür ausgelegten Steckverbindern erreicht man dies durch
integrierte und speziell konstruierte Schirmbleche.
[0009] Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass mittels
des erfindungsgemäßen Leiterplattensteckverbinders eine Anzahl aneinandergereihte,
differenzielle Signalpaare störstrahlmäßig getrennt werden, in dem zwischen den jeweils
paarweise nebeneinander angeordneten Signalmodulen, in denen Signalkontakte eingebettet
sind, Module eingeschoben sind, die eine als Schirmblech ausgebildete Scheibe aufweisen.
Vorzugsweise werden die Module als Signal- bzw. Abschirmmodul in einem bestimmten
Muster nebeneinander im Steckgehäuse einschiebbar angeordnet, wobei zwei nebeneinander
angeordnete Signalmodule jeweils von einem Abschirmmodul unterbrochen werden.
[0010] Dazu ist vorgesehen, die Abschirmmodule in einer Variante als Blechscheiben in dem
Steckgehäuse einzufügen oder in einer weiteren Variante als mit einem isolierenden
Material umhüllte Module.
Dabei ist ein vom Abschirmmodul zur Leiterplatte weisendes, gewinkeltes Anschlussende
vorteilhaft jeweils zwischen den beiden differenziellen Signalkontakten angeordnet.
Zwei einzelne in zwei Modulen nebeneinander angeordnete Kontakte bilden jeweils ein
differenzielles Signalpaar. Dem wiederum ein differenzielles Signalpaar gegenüberliegend
angeordnet ist. So dass auf jeder Seite einer eingeschobenen Leiterplatte zwei nebeneinanderliegende
Leiterbahnen ein differenzielles Signalpaar bilden, die durch eine weitere zur Abschirmung
dienenden Leiterbahn getrennt sind.
[0011] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im
folgenden näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung mit einem Schnitt auf das Innere eines Leiterplattensteckverbinders,
- Fig. 2
- eine perspektivische Darstellung der Anschlussseite des Leiterplattensteckverbinders,
- Fig. 3
- eine perspektivische Darstellung der Anschlussseite eines modifizierten Leiterplattensteckverbinders,
- Fig. 4
- eine perspektivische Darstellung eines Signalmoduls,
- Fig. 5a
- eine Ansicht freigestellter Signalkontakte,
- Fig. 5b
- eine Ansicht eines Isolierkörpers,
- Fig. 5c
- eine Ansicht des kompletten Signalmoduls,
- Fig. 5d
- eine Draufsicht auf die Schmalseite des Signalmoduls,
- Fig. 6a
- eine perspektivische Ansicht auf ein Abschirmmodul,
- Fig. 6b
- eine Ansicht des Isolierkörpers des Abschirmmoduls,
- Fig. 6c
- eine Ansicht einer Variante des Abschirmmoduls,
- Fig. 7
- eine perspektivische Ansicht von zwei nebeneinander angeordneten Signalmodulen,
- Fig. 8
- eine perspektivische Ansicht eines Signalmoduls neben einem Abschirmmodul,
- Fig. 9
- eine Sicht auf die Bohrungen einer Leiterplatte für den Leiterplattensteckverbinder
mit schematischer Ansicht der Signal- und Abschirmmodule, und
- Fig.10
- eine Querschnittsansicht auf die Anordnung der Leiterbahnen auf einer Leiterplatte.
[0012] In der Fig. 1 ist in einer perspektivischen, seitlichen Darstellung ein Abschnitt
eines Leiterplattensteckverbinders 1 mit einem teilweise aufgeschnittenen Bereich
dargestellt.
Der Leiterplattensteckverbinder besteht aus einem Steckgehäuse 2 mit einem steckseitigen
Einsteckschlitz 4, zum Einschieben einer Leiterplatte zwischen die in dem geschnittenen
Bereich dargestellten scheibenförmigen Modulen 10, 20, die zwischen den Längsseiten
3 des Steckgehäuses in einer bestimmten Reihenfolge angeordnet sind.
Die weiter unten beschriebenen Steckkontakte12, 22, die in den scheibenförmigen Modulen
10, 20 eingebettet sind, sind gegen ein Verbiegen durch die eingefügte Leiterplatte,
jeweils zwischen kammerbildenden Wänden 8' im Steckgehäuse angeordnet.
[0013] Die Fig. 2 zeigt in einer perspektivischen Darstellung einen Abschnitt auf die Anschlussseite
des Steckgehäuses 2, mit den darin aneinandergereihten Modulen 10, 20.
Dabei sind jeweils zwei Signalmodule 10, die Signalkontakte 11 beinhalten, durch ein
Abschirmmodul 20 mit einem darin eingebetteten Abschirmkontakt 21 fortlaufend nebeneinander
angeordnet.
Weiterhin ist ein Bereich in dem Steckgehäuse 2 gezeigt, aus dem die Module 10, 20
entfernt sind, so dass aus den beiden gegenüberliegenden Längsseiten 3 in das Gehäuseinnere
ragende, angeformte Stege 5 ersichtlich sind.
[0014] In den durch die beiden Stege 5 gebildeten waagrechten Zwischenraum 6 werden jeweils
zwei Signalmodule 10 eingeschoben.
Während in den senkrechten lichten Raum 7 zwischen den Stegen 5 die Abschirmmodule
20 eingesetzt werden.
Weiterhin ist ein Befestigungspfosten 9 zur mechanisch stabilen Halterung des Gehäuses
auf einer entsprechenden Leiterplatte vorgesehen.
[0015] Die Fig. 3 zeigt eine Variante des Steckgehäuses 2, bei der an Stelle der Stege 5
Einsteckschlitze 8 beidseitig innerhalb der Längsseiten 3 vorgesehen sind. Dazu sind
die Abschirmmodule 20', die in diese Einsteckschlitze eingeschoben werden, lediglich
aus einem flachen Abschirmblech 21 ohne einen umhüllenden Isolierkörper gefertigt.
Ansonsten bleibt die Anordnung der Signal- und der Abschirmmodule die gleiche wie
bereits in Fig. 2 gezeigt. Hierbei ist, anstelle des Pfostens, eine Bohrung 9' zur
Aufnahme eines externen hier nicht gezeigten Befestigungsmittels vorgesehen.
[0016] Die Fig. 4 zeigt in einer perspektivischen Ansicht ein Signalmodul 10.
Das scheibenförmige, aus einem elektrisch nichtleitenden Isolierkörper 14 bestehende
Modul umgibt hier zwei unabhängig voneinander eingebettete elektrische Signalkontakte
11, die zwei gegeneinander weisenden, federnde Steckkontakte 12 sowie zwei Anschlussenden
13 aufweisen, die hier als Einpresskontakte ausgeführt sind.
Weiterhin ist in dem Modul auf der Seite der Anschlussenden 13, ein etwa mittig des
Isolierkörpers angeordneter Schlitz 18 vorgesehen, in den bei der Montage des Steckverbinders
das abgewinkelte Anschlussende 23 des nebenliegenden Abschirmmoduls 20 hineinragt.
[0017] In den Fig. 5 a-d ist eine Variante zu dem in Fig. 4 gezeigten Signalmodul 10 dargestellt.
Dabei zeigt die Fig. 5a die beiden Signalkontakte 11 mit den Steckkontakten 12 und
den Anschlussenden 13, die hier als Lötkontakte ausgeführt sind. Zudem ist eine doppelte
Abwinklung 19 eingeformt, so dass die gestreckte Form der Signalkontakte beibehalten
wird.
[0018] Die Fig. 5b zeigt die Variation des Isolierkörpers 14, in dem wechselseitig jeweils
ein Knopf 16 und eine Ausnehmung 17 auf den beiden Begrenzungsflächen des Isolierkörpers
eingeformt sind, mittels derer die Isolierkörper miteinander zentrierbar sind.
[0019] In der Fig. 5c ist ein komplettes Signalmodul gezeigt.
[0020] Die Fig. 5d zeigt in einer Draufsicht den hier gestrichelt gezeigten Verlauf der
Signalkontakte 11 innerhalb des Isolierkörpers 14, wobei erkennbar ist, dass mittels
der Abwinklung 19 - noch innerhalb des Isolierkörpers - nahe dem Austrittsbereich
am Anschlussende 13, der Signalkontakt 11 von der mittigen Lage auf der Steckseite
asymmetrisch und bündig mit der Außenbegrenzung 15 des Isolierkörpers 14 am Anschlussende
geführt ist.
[0021] Die Fig. 6 zeigt in einer perspektivischen Ansicht das Abschirmmodul 20 in zwei Varianten.
[0022] In der Fig. 6a ist das scheibenförmige, aus einem elektrisch nichtleitenden Isolierkörper
24 bestehende Modul 20 gezeigt, in dem ein elektrisch leitender, flächiger Abschirmkontakt
21 angeordnet ist.
Die Steckseite weist zwei gegeneinanderweisende, federnde Steckkontakte 22 während
das Anschlussende 23 rechtwinklig aus dem Abschirmkontakt 21 herausgebogen ist.
[0023] Die Fig. 6b zeigt den Isolierkörper 24, in dem eine Ausnehmung 28 für das abgewinkelte
Anschlussende 23 vorgesehen ist.
Darüber hinaus sind die jeweils paarweise an den gegenüberliegenden Seiten angeformten,
kreisabschnittsförmigen Anpresszonen 26 erkennbar, mittels derer ein sicherer Halt
im Steckgehäuse 2 gewährleistet ist.
[0024] In der Fig. 6c ist eine Variante des Abschirmmoduls 20 gezeigt, bei der die isolierende
Hülle des Isolierkörpers 24 weggelassen wurde, und die Anpresszonen 26 direkt an dem
flächigen Abschirmkontakt 21 angeformt sind.
[0025] Dabei wird das Abschirmmodul in dieser Variante in entsprechende Schlitze 8 in den
Längsseiten 3 des Steckergehäuses eingefügt.
[0026] In der Fig. 7 sind in einer perspektivischen Sicht zwei Signalmodule 10 gemäß der
Fig. 4 gezeigt, von denen eines um 180° um seine Steckachse gedreht ist.
Legt man die Module dicht aneinander, so sind die Steckkontakte 12, bezogen auf den
Isolierkörper 14 symmetrisch eingebettet und gleichmäßig beabstandet nebeneinander
angeordnet.
Auch sind die Steckkontakte 12 zur Kontaktierung mit Leiterbahnen auf einer Leiterplatte
gleichmäßig in ihrer Höhe angeordnet.
Die Anschlussenden 13 sind dagegen in unterschiedlichen Höhen angeordnet, da sie jeweils
im ersten und im dritten Viertel der Isolierkörperhöhe aus dem Isolierkörper heraustreten
und bei der hier gezeigten 180°-Drehung jeweils um ein Viertel versetzt in der Höhe
angeordnet sind. So erfolgt trotz der unmittelbar benachbarten Anordnung an den Begrenzungsflächen
15 kein direkter Kontakt der Anschlussenden.
[0027] In der Fig. 8 sind ein Signalmodul 10 und ein Abschirmmodul 20 nebeneinander angeordnet
dargestellt.
Dabei ist ersichtlich, wie das abgewinkelte Anschlussende 23 in den Schlitz 18 zwischen
die beiden Anschlussenden 13 gelangt. Wobei anzumerken ist, dass das abgewinkelte
Anschlussende 13 des Abschirmmoduls in den Schlitz 18 der nächsten zwei benachbarten
Signalmodule 10 hineinreicht und damit eine abschirmende Wirkung auf die zwei beidseits
angeordneten differenziellen elektrischen Signale ausübt.
[0028] Aufgrund der zuvor beschriebenen Kontaktanordnungen wird ein lediglich um die Materialstärke
der Anschlussenden 13 versetzte Anordnung der Bohrungen B (0,2 mm) auf einer Leiterplatte
L erreicht, wodurch ein günstiges Routing der Leiterbahnen auf der Leiterplatte ermöglicht
wird, wie in der Fig. 9 gezeigt.
[0029] Wobei der Blick quasi durch die Leiteplatte L mit den Bohrungen B hindurch auf die
Konturen der Module 10, 20 mit den Anschlussenden 13 für die Signalkontakte S1, S2,
S3, S4 und 23 für den Groundanschluss G des Abschirmkontaktes weist.
[0030] In der Fig. 10 ist in einer stark vergrößerten Ausführung dargestellt, wie die Signalbahnen
S und die abschirmenden Leiterbahnen G (Groundanschluss) auf einer Leiterplatte L
angeordnet sind. Dabei entsprechen die Leiterbahnen S1 und S2 sowie die Leiterbahnen
S3 und S4 jeweils einem differenziellen Leiterpaar oberhalb und unterhalb der Leiterplatte.
Daneben ist jeweils eine abschirmende Leiterbahn G angeordnet an die sich ein weiteres
Signalleiterpaar anschließt.
1. Leiterplattensteckverbinder (1) zur direkten steckbaren Verbindung von Leiterplatten,
bestehend aus einem isolierenden Steckgehäuse (2) und darin angeordneten scheibenförmigen
Modulen (10, 20, 20') in denen elektrische Kontaktelemente angeordnet sind, wobei
Signalkontakte (11) aufweisende Module mit Abschirmkontakte (21) aufweisenden Modulen
im Wechsel nebeneinander angeordnet sind, wobei jeweils zwei, ein differenzielles
Paar bildende Signalkontakte (11) durch ein zwischen den Signalpaaren angeordnetes
Abschirmmodul (20) zumindest bereichsweise getrennt sind, und
wobei das die Signalkontakte aufweisende Modul (10) einen scheibenförmigen Isolierkörper
(14) umfasst, in dem die elektrischen Kontakte (11) eingebettet sind, die gabelförmige,
federnde Steckkontakte (12) sowie Anschlussenden (13) aufweisen, dadurch gekennzeichnet,
dass die Steckkontakte (12) im Signalmodul (10) bezogen auf dessen Scheibenbreite, symmetrisch,
mittig angeordnet sind, und
dass die Anschlussenden (13) asymmetrisch, bündig mit einer der Außenbegrenzungsfläche
(15) des Moduls abschließen, und
dass jeweils eines von zwei identischen, nebeneinander angeordneten Signalmodulen (10)
um 180° gedreht, um seine in Steckrichtung ausgerichtete Achse, neben dem anderen
Signalmodul (10) im Steckgehäuse (2) angeordnet ist, so dass die Anschlussenden (13),
abwechselnd, lediglich versetzt um die Materialstärke der Anschlussenden (13), in
Bohrungen (B) in der Leiterplatte (L) angeordnet sind.
2. Leiterplattensteckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Anordnung der Anschlussenden (13) im Signalmodul (10), bezogen auf dessen Scheibenhöhe,
asymmetrisch vorgesehen ist, wobei ein Anschlussende im ersten Viertel und das zweite
Anschlussende im dritten Viertel angeordnet ist, während die Steckkontakte (12), bezogen
auf die Scheibenhöhe, symmetrisch im Signalmodul angeordnet sind.
3. Leiterplattensteckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das Abschirmmodul (20) aus einem flächigen Abschirmkontakt (21) gebildet ist, mit
angeformten, zur Steckseite weisenden Steckkontakten (22) und mindestens einem rechtwinklig
dazu angeordnetem Anschlussende (23).
4. Leiterplattensteckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das Abschirmmodul (20) aus einem flächigen Abschirmkontakt (21) gebildet ist, umgeben
von einem isolierenden Körper (24) und angeformten, zur Steckseite weisenden Steckkontakten
(22) und mindestens einem rechtwinklig dazu angeordneten Anschlussende (23).
5. Leiterplattensteckverbinder nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
dass das Anschlussende (23) des Abschirmmoduls (20) als ein etwa mittig aus dem Abschirmkontakt
(21) rechtwinklig herausgestelltes Teil geformt ist.
6. Leiterplattensteckverbinder Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das Abschirmmodul (20) jeweils zwischen zwei Signalkontaktmodulen (10) angeordnet
ist, wobei das rechtwinklig ausgestellte Anschlussende (23) zwischen den differenziellen
Signalkontakten (11) angeordnet ist.
7. Leiterplattensteckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das Abschirmmodul (20) jeweils gegenüberliegende kreisabschnittförmige Anpresszonen
(26) aufweist.
8. Leiterplattensteckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass jeweils zwei nebeneinander angeordnete Signalmodule (10) in einen durch innerhalb
des Steckgehäuses (2) angeformte Stege (5) gebildeten Zwischenraum (6) einfügbar sind.
9. Leiterplattensteckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen jeweils zwei Signalmodulen (10) ein Abschirmmodul (20) in dem senkrechten
Raum (7) zwischen den gegenüberliegenden Stegen (5) im Steckgehäuse (2) einfügbar
ist.
10. Leiterplattensteckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass im Steckgehäuse (2) Einfügeschlitze (8) vorgesehen sind, in die Abschirmmodule (20')
einfügbar sind.
11. Leiterplattensteckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der Isolierkörper (14) des Signalmoduls (10) ein zwischen den Anschlussenden (13)
angeordneten Schlitz (18) aufweist.
1. A printed circuit board connector (1) for a direct plug-in type connection of printed
circuit boards, comprised of an insulating plug-in housing (2) and plate-shaped modules
(10, 20, 20') arranged in the plug-in housing and having electric contact elements
arranged therein, modules including signal contacts (11) and modules including shielding
contacts (21) being arranged alternately next to each other, two respective signal
contacts (11) which form a differential pair being at least partially separated by
a shielding module (20) arranged between the signal pairs, and the module (10) including
the signal contacts having a plate-shaped insulating body (14) in which the electric
contacts (11) are embedded which have bifurcated, springy plug contacts (12) as well
as terminal ends (13), characterized in that
the plug contacts (12) are arranged centrally in the signal module (10), symmetrically
as related to the plate width thereof, and in that the terminal ends (13) terminate asymmetrically, flush with an outer peripheral surface
(15) of the module, and in that one out of each pair of identical signal modules (10) arranged next to each other
is arranged next to the other signal module (10) in the plug-in housing (2) so as
to be turned through 180 degrees about its axis oriented in the plug-in direction,
so that the terminal ends (13) are alternately arranged in bore holes (B) in the printed
circuit board (L) such that the terminal ends (13) are only offset by the material
thickness thereof.
2. The printed circuit board connector according to claim 1, characterized in that provision is made for the terminal ends (13) to be asymmetrically arranged in the
signal module (10), as related to the plate height thereof, one terminal end being
arranged in the first quarter and the second terminal end being arranged in the third
quarter, while the plug contacts (12), as related to the plate height, are symmetrically
arranged in the signal module.
3. The printed circuit board connector according to claim 1, characterized in that the shielding module (20) is formed of a flat shielding contact (21) having integrally
formed plug contacts (22) pointing to the plug-in side and at least one terminal end
(23) arranged at right angles thereto.
4. The printed circuit board connector according to claim 1, characterized in that the shielding module (20) is formed of a flat shielding contact (21), surrounded
by an insulating body (24) and integrally formed plug contacts (22) pointing to the
plug-in side and at least one terminal end (23) arranged at right angles thereto.
5. The printed circuit board connector according to claim 3 or 4, characterized in that the terminal end (23) of the shielding module (20) is in the form of a part that
is bent out of the shielding contact (21) at right angles approximately at the center.
6. The printed circuit board connector according to claim 1, characterized in that each shielding module (20) is arranged between two signal contact modules (10), the
terminal end (23) that is bent out at right angles being arranged between the differential
signal contacts (11).
7. The printed circuit board connector according to claim 1, characterized in that the shielding module (20) has respectively opposite contact pressure zones (26) in
the shape of a segment of a circle.
8. The printed circuit board connector according to claim 1, characterized in that two signal modules (10) at a time, arranged side by side, can be inserted into an
intermediate space (6) formed by webs (5) integrally molded inside the plug-in housing
(2).
9. The printed circuit board connector according to claim 1, characterized in that a shielding module (20) can be inserted between two respective signal modules (10)
in the vertical space (7) between the opposite webs (5) in the plug-in housing (2).
10. The printed circuit board connector according to claim 1, characterized in that provided in the plug-in housing (2) are insertion slots (8) into which the shielding
modules (20') can be inserted.
11. The printed circuit board connector according to claim 1, characterized in that the insulating body (14) of the signal module (10) has a slot (18) arranged between
the terminal ends (13).
1. Connecteur pour carte de circuits imprimés (1) pour la connexion directe de carte
de circuits imprimés, constitué par un boîtier d'enfichage (2) isolant et des modules
(10, 20, 20') en forme de plaques agencée dans celui-ci, dans lesquels sont agencés
des éléments de contact électriques, des modules présentant des contacts de signaux
(11) étant agencés en alternance à côté de modules présentant des contacts de blindage
(21), deux contacts de signaux (11) formant chacun une paire différentielle étant
séparés au moins par zones par un module de blindage (20) agencé entre les paires
de signaux, et le module (10) qui présente les contacts de signaux comprenant un corps
isolant (14) en forme de plaque dans lequel sont noyés les contacts (11) électriques
qui présentent des contacts d'enfichage (12) élastiques en forme de fourches ainsi
que des extrémités de connexion (13), caractérisé en ce que
les contacts d'enfichage (12) sont montés dans le module de signaux (10) de façon
symétrique, médiane par rapport à sa largeur de plaque, et en ce que les extrémités de connexion (13) se terminent de façon asymétrique en affleurement
avec une des surfaces de limitation extérieure (15) du module, et en ce qu'un parmi deux modules de signaux (10) identiques agencés l'un à côté de l'autre est
agencé tourné respectivement de 180° autour de son axe orienté en direction d'enfichage
à côté de l'autre module de signaux (10) dans le boîtier d'enfichage (2), de telle
sorte que les extrémités de connexion (13) sont agencées en alternance dans des perçages
(B) dans la carte de circuits imprimés (L) seulement avec un décalage correspondant
à l'épaisseur de matériau des extrémités de connexion (13).
2. Connecteur pour carte de circuits imprimés selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'agencement des extrémités de connexion (13) est prévu asymétrique dans le module
de signaux (10), par rapport à sa hauteur de plaque, une extrémité de connexion étant
agencée dans le premier quart et la deuxième extrémité de connexion étant agencée
dans le troisième quart, tandis que les contacts d'enfichage (12) sont agencés dans
le module de signaux de façon symétrique par rapport à la hauteur de plaque.
3. Connecteur pour carte de circuits imprimés selon la revendication 1, caractérisé en ce que le module de blindage (20) est formé à partir d'un contact de blindage (21) surfacique
avec des contacts d'enfichage (22) façonnés, tournés vers le côté d'enfichage et avec
au moins une extrémité de connexion (23) agencée perpendiculairement à ceux-ci.
4. Connecteur pour carte de circuits imprimés selon la revendication 1, caractérisé en ce que le module de blindage (20) est formé à partir d'un contact de blindage (21) surfacique
entouré par un corps (24) isolant et par des contacts d'enfichage (22) façonnés, tournés
vers le côté d'enfichage et par au moins une extrémité de connexion (23) agencée perpendiculairement
à ceux-ci.
5. Connecteur pour carte de circuits imprimés selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que l'extrémité de connexion (23) du module de blindage (20) est réalisée sous forme
d'une pièce se dressant approximativement à angle droit au milieu hors du contact
de blindage (21).
6. Connecteur pour carte de circuits imprimés selon la revendication 1, caractérisé en ce que le module de blindage (20) est agencé entre deux modules de contact de signaux (10)
respectifs, l'extrémité de connexion (23) redressée à angle droit étant agencée entre
les contacts de signaux (11) différentiels.
7. Connecteur pour carte de circuits imprimés selon la revendication 1, caractérisé en ce que le module de blindage (20) présente des zones de pressage (26) respectives en forme
de segments circulaires opposées les unes aux autres.
8. Connecteur pour carte de circuits imprimés selon la revendication 1, caractérisé en ce que deux modules de signaux (10) agencés respectivement l'un à côté de l'autre peuvent
être insérés dans un espace intermédiaire (6) formé par des barrettes (5) façonnées
à l'intérieur du boîtier d'enfichage (2).
9. Connecteur pour carte de circuits imprimés selon la revendication 1, caractérisé en ce que entre deux modules de signaux (10) respectifs, un module de blindage (20) peut être
inséré dans l'espace (7) vertical entre les barrettes (5) opposées dans le boîtier
d'enfichage (2).
10. Connecteur pour carte de circuits imprimés selon la revendication 1, caractérisé en ce que dans le boîtier d'enfichage (2) sont prévues des fentes d'insertion (8) dans lesquelles
peuvent être insérés les modules de blindage (20').
11. Connecteur pour carte de circuits imprimés selon la revendication 1, caractérisé en ce que le corps isolant (14) du module de signaux (10) présente une fente (18) agencée entre
les extrémités de connexion (13).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente