[0001] Die Erfindung betrifft eine gekühlte Turbinenschaufel, welche aufeinanderfolgend
einen Schaufelfuß, einen Plattformbereich und ein hohles Schaufelblatt zur Aufnahme
eines blechförmigen Prallkühleinsatzes umfasst, welcher zumindest zwei sich in einem
Überlappungsbereich überlappende, aneinanderliegende Abschnitte aufweist, die einen
Spalt mit einer Spaltöffnung formen. Ferner betrifft die Erfindung eine Gasturbine
gemäß Anspruch 6.
[0002] Aus der
JP 2001-14 06 02-A ist eine gekühlte Gasturbinenschaufel mit blechförmigen Prallkühleinsätzen bekannt.
Ein im Bereich der Schaufelhinterkante der Turbinenschaufel angeordneter, im Querschnitt
dreieckförmiger Prallkühleinsatz ist zur inneren Oberfläche der Außenwand beabstandet
und mit Prallkühlöffnungen versehen. Beim Betrieb der Gasturbine wird der vom Prallkühleinsatz
umschlossene Hohlraum mit Kühlluft gespeist, welche anschließend durch die Prallkühlöffnungen
austritt und auf die innere Oberfläche der außen heiß umströmten Außenwand trifft,
um diese zu kühlen.
[0003] Zudem offenbart die
US 6,439,847 eine Turbinenschaufel mit einem Einsatz aus einer Form-Gedächtnislegierung, welcher
zur Verbesserung der Kühlung der Turbinenschaufel nach Übersteigen einer Schwellentemperatur
die Größe eines Kühlsystems durch Kontraktion vergrößert. Der in seiner Querschnittsform
sich verändernde Einsatz weist zwei sich überlappende Blechenden auf, die parallel
zu Strömungsrichtung eines Heißgases verschiebbar sind. In einer alternativen Ausgestaltung
zeigt die
US 6,439,847 außerdem einen wellenförmigen Einsatz aus einer Form-Gedächtnislegierung.
[0004] US 6,439, 847 offenbart damit eine Turbinen Schaufel gemäß des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
[0005] Ferner ist bekannt, dass Prallkühleinsätze aus zwei separaten Teilen bestehen, die
nacheinander in den Hohlraum einer Turbinenschaufel eingeschoben werden. Das erste
Teil ist an der radial inneren Plattform und das zweite Teil an der radial äußeren
Plattform gasdicht fixiert, um Verluste im Einspeisebereich zu vermeiden. Die beiden
Teile liegen dabei in einem sich überlappenden ebenen Schiebesitz aneinander an, um
beim Betrieb der Gasturbine eine Relativbewegung zu ermöglichen.
[0006] Beim Kaltstart oder beim transienten Betrieb der Gasturbine treten unterschiedliche
thermische Dehnungen in der Gasturbinenschaufel auf, insbesondere bei der heiß umströmten
Außenwand und bei dem kühleren noch nicht vollständig bzw. ungleichmäßig erwärmten
Prallkühleinsatz. Diese, besonders in Richtung der Schaufelachse auftretenden Dehnungen
können den Überlappungsbereich bzw. den Schiebesitz mechanisch entlasten und so einen
unerwünschten Spalt zwischen den beiden aneinanderliegenden Abschnitten des Prallkühlelementes
ermöglichen, durch den Kühlluft aus dem innern des Prallkühleinsatzes ungenutzt als
Leckage entweichen kann.
[0007] Die Aufgabe der Erfindung ist daher die Angabe einer Turbinenschaufel, welche Kühlmedium
einspart. Ferner ist es Aufgabe der Erfindung hierzu eine entsprechend verbesserte
Gasturbine anzugeben.
[0008] Die auf die Turbinenschaufel gerichtete Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs
1 und die auf die Gasturbine gerichtete Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs 6
gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0009] Die Lösung geht dabei von der Erkenntnis aus, dass durch die wellenförmige Überlappung
der beiden Abschnitte die zwischen ihnen gebildete Überlappungsfläche vergrößert und
gezielt ein Kontaktbereich geschaffen wird, an dem die beiden Abschnitte den von ihnen
eingeschlossenen Spalt dichtend aneinander anliegen.
[0010] Die Wellenform weist dabei zwischen einem Wellental und einem Wellenberg eine ansteigende
Flanke und zwischen einem Wellenberg und einem Wellental eine abfallende Flanke auf.
Die von den Wellentälern und von den Wellenbergen gebildete Wellenform der beiden
sich überlappenden Abschnitte verlaufen annähernd parallel, so dass zwischen benachbarten
ansteigenden Flanken und/oder zwischen benachbarten abfallenden Flanken jeweils Kontaktflächen
gebildet werden, welche die Leckageströmung verhindern. Dies führt zu einer Einsparung
von Kühlmedium. Darüber hinaus führt die Verwendung einer solchen Turbinenschaufel
in einer Gasturbine beim Betrieb zu einer Wirkungsgradsteigerung.
Weiter ist eine mechanische Beweglichkeit der beiden dicht aneinanderliegenden Abschnitte
gegeben, die zur Kompensation der thermischen Materialdehnung beim Kaltstart bzw.
beim transienten Betrieb der Gasturbine erforderlich sind.
[0011] Nach einer vorteilhaften Weiterbildung weicht die Frequenz und/oder die Amplitude
der Wellenform des ersten Elementes von der zweiten Frequenz bzw. Amplitude der Wellenform
des zweiten Elementes ab. Hierdurch wird sicher vermieden, dass die Wellenform der
beiden Abschnitte im Überlappungsbereich einen parallel dazu verlaufenden, d.h. in
Richtung der Leckageströmung mäanderförmigen Spalt bilden. Folglich wird zwingend
eine zwischen zwei ansteigenden oder abfallenden Flanken liegende Kontaktfläche erzeugt,
die trotz der unterschiedlichen thermischen Materialdehnungen oder eines Verschiebens
gegeneinander wegen der in der Kontaktfläche wirksamen Dichtkraft einen besonders
dichten Überlappungsbereich gewährleistet. Besonders beim Anfahren der Gasturbine,
bei bereits heißer Turbinenschaufelaußenwand und noch vergleichsweise kühlem Prallkühleinsatz,
können somit die Überlappungsbereiche sicher abgedichtet werden.
[0012] Besonders vorteilhaft ist die Ausgestaltung, bei der sich die Frequenz (und/oder
Amplitude) der Wellenform des ersten Elementes in einer Größenordnung von max. ±6%
sich von der Frequenz (und/oder Amplitude) der Wellenform des zweiten Elementes unterscheidet.
Die Frequenzen und die Amplituden sind dabei so zu wählen, dass die wärmebedingten
Materialdehnungen der Elemente keine gegenseitige mechanische Behinderung hervorrufen
und somit eine sichere Dichtwirkung gewährleisten. Ferner sind die Parameter der Wellenform
auf das Material des Prallkühleinsatzes abgestimmt.
[0013] Der für den Überlappungsbereich benötigte Bauraum kann besonders platzsparend sein,
wenn der Überlappungsbereich im Querschnitt nicht mehr als fünf Schwingungsperioden
aufweist.
[0014] Gemäß einer besonders vorteilhaften Weiterbildung ist der Prallkühleinsatz mehrteilig
ausgebildet. Somit können die den Prallkühleinsatz bildenden Teile von einer oben
offenen Schaufelspitze ausgehend in das hohle Schaufelblatt nacheinander eingeschoben
werden. Danach liegen die Abschnitte der einzelnen Teile jeweils in einem Überlappungsbereich
aneinander, der auch als Schiebesitz bezeichnet wird. Eine besonders einfache Verschiebung
ist gewährleistet, da die Verschieberichtung des Prallkühleinsatzes senkrecht zur
Ausbreitung der Welle verläuft.
[0015] Die Erfindung wird anhand von Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigt:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht einer Turbinenschaufel mit einem Prallkühleinsatz,
- Fig. 2
- die Detailansicht eines Überlappungsbereichs des Prallkühleinsatzes der Turbinenschaufel
gemäß Fig. 1 und
- Fig. 3
- die Detailansicht eines alternativen Überlappungsbereichs des Prallkühleinsatzes der
Turbinenschaufel gemäß Fig. 1.
[0016] Gasturbinen und deren Arbeitsweisen sind allgemein bekannt. Fig. 1 zeigt eine perspektivische
Ansicht einer erfindungsgemäße Turbinenschaufel 1 mit einem Plattformbereich 2 und
mit einem sich entlang einer Schaufelachse 2a erstreckenden Schaufelblatt 2b. Das
Schaufelblatt 2b weist zumindest einen Hohlraum 3 auf, in dem ein Prallkühleinsatz
5 vorgesehen ist. Ferner weist das Schaufelblatt 2b eine von einem Heißgas 7 der Gasturbine
anströmbare Schaufelvorderkante 9 auf, von der aus sich eine Saugseitenwand 11 und
eine Druckseitenwand 13 zu einer Schaufelhinterkante 15 erstreckt. Die Turbinenschaufel
1 kann sowohl eine Leitschaufel als auch eine Laufschaufel sein. Die inneren Oberflächen
19 der Seitenwände 11, 13 umschließen den Hohlraum 3. Unter Bildung eines Zwischenraums
22 ist die Oberfläche 19 vom Prallkühleinsatz 5 mittels mehrerer rippe- oder kreisförmiger
Abstandselemente 21 beabstandet. Der im Inneren der Prallkühleinsätze 5 umschlossene
Kühlmittelkanal 23 ist von einem Kühlmedium durchströmbar. Die Prallkühleinsätze 5
weisen ferner Prallkühlöffnungen 25 auf, durch welche das im Kühlmittelkanal 23 strömende
Kühlmedium strömen und danach senkrecht auf die Oberflächen 19 der Seitenwände 11,
13 prallen kann, um diese zu kühlen.
[0017] Der Prallkühleinsatz 27 ist in Richtung der Schaufelachse 2a gesehen dabei aus zwei
separaten Teilen 29, 31 gebildet, welche sich jeweils mit einem Abschnitt 30, 32 in
einem Überlappungsbereich 33, 35 aneinanderliegend überlappen. Der Überlappungsbereich
33, 35 liegt dabei außerhalb der mittleren Schaufelblatthöhe.
[0018] Der in der Fig. 1 dargestellte untere Teil 31 des Prallkühleinsatzes ist an der unteren
Plattform und der obere Teil 29 an einer nicht dargestellten oberen Plattform im Anschlussbereich
gasdicht zur Vermeidung von Leckagen fixiert.
[0019] Da beim Betrieb des Gasturbine sich das heiße Schaufelblatt 2b in Richtung der Schaufelachse
2a mehr dehnt als der kühle Prallkühleinsatz 27, ist eine entlang der Schaufelachse
2a gerichtete Beweglichkeit der beiden fixierten Teile 29, 31 im Überlappungsbereich
33, 35 notwendig.
[0020] Fig. 2 und Fig. 3 zeigen jeweils eine alternative Ausgestaltung des Überlappungsbereichs
33, 35 in einer Detailansicht.
[0021] Der Prallkühleinsatz 5 ist von der inneren Oberfläche 19 unter Bildung des Zwischenraumes
22 beabstandet. Beim Betrieb der Gasturbine wird die Saugseitenwand 11 von dem Heißgas
7 umströmt. Zur Kühlung der Saugseitenwand 11 strömt aus dem Kühlmittelkanal 23 das
Kühlmedium 36 durch die Prallkühlöffnungen 25 hindurch und prallt kühlend auf die
innere Oberfläche 19.
[0022] In Fig. 2 sind die beiden Abschnitte 30, 32 mit einer identischen Wellenform ausgebildet,
d.h. die Wellenformen der beiden Abschnitte 30, 32 der Teile 29, 31 weisen eine identische
Frequenz f und eine identische Amplitude A auf. Durch die Wellenform ist zwischen
den beiden Abschnitten 30, 32 ein mäanderförmiger Spalt 37 mit einer geradlinigen
und zur Wellenausbreitung,
d.h. zur Wellenfront parallelen Spaltöffnung 38 geformt, aus dem eine durch Verwirbelungen verminderte
Leckage ausströmt, verglichen mit einer Leckage bei einem ebenen Überlappungsbereich
nach dem Stand der Technik. Bei einer in Bezug auf Fig. 2 nach links oder rechts zueinander,
also entlang der Schaufelachse 2a, verschobenen Position der Abschnitte 30, 32 können
die ansteigenden Flanken 39 oder die abfallenden Flanken 40 der benachbarten Abschnitte
30, 32 unter Bildung einer Kontaktfläche aber auch dicht aneinander anliegen. Eine
Verschiebung der beiden Teile 29, 31 senkrecht dazu ist aufgrund der vorgegebenen
Geometrie des Schaufelblattes 2b und des Prallkühleinsatzes 5 nicht möglich.
[0023] Fig. 3 zeigt den Überlappungsbereich 33 mit den beiden gegenüberliegenden Abschnitten
30, 32, welche eine unterschiedliche Frequenz f und eine unterschiedliche Amplitude
A aufweisen. Hierdurch ist zwischen den beiden Abschnitten 30, 32 ein Spiel in Richtung
des Pfeils 41, also parallel zur Schaufelachse 2a, möglich, ohne das die Dichtwirkung
des Überlappungsbereiches 33 abnimmt. Unabhängig von den thermischen Dehnungen des
Prallkühleinsatzes 5 liegen die ansteigenden Flanken 39 bzw. abfallenden Flanken 40
der Wellenform zumindest einer Periode der beiden Abschnitte 30, 32 dichtend aneinander
an, so dass jederzeit eine zur Schaufelachse 2a und zur Spaltfläche 38 parallel verlaufende
Kontaktfläche 43 vorhanden ist.
[0024] Bei auftretenden Materialdehnungen bzw. Verschiebungen der Abschnitte 30, 32 gegeneinander
verlagert sich die Kontaktfläche 43 innerhalb des Überlappungsbereichs 33, 35 von
einer Periode zu einer benachbarten Periode. Daher ist zweckmäßigerweise eine Mindestanzahl
von zwei Perioden im Überlappungsbereich 33, 35 vorgesehen, um eine besonders sichere
Abdichtung des Kühlmittelkanals 23 gegenüber dem Zwischenraum 22 zu erzielen.
[0025] Je nach Anforderung können zur gleichmäßigeren Kühlung der Seitenwände 11, 13 auch
im Überlappungsbereich 33, 35 Prallkühlöffnungen 25 vorgesehen sein, insbesondere
im Bereich der Wellentäler oder Wellenberge der Abschnitte 30, 32.
[0026] Die Wellenform ist nicht zwingend sinusförmig. Eine gleiche Wirkung ist auch mit
einer Wellenform bestehend aus aufeinanderfolgenden Halbkreisen oder Halbellipsen
erzielbar. Darüber hinaus ist eine Dreiecksform, eine Sägezahnform oder eine Rechteckform
ebenfalls denkbar.
[0027] Durch die verbesserte Dichtwirkung des Prallkühleinsatzes 5 im Vergleich zu den ebenen
Anlageflächen aus dem Stand der Technik kann eine Kühllufteinsparung erzielt werden,
die bei einer Verwendung der Turbinenschaufel in einer Gasturbine zu einer Wirkungsgradsteigerung
führt. Gleichfalls ist die erfindungsgemäße wellenförmige Überlappung auf jedes prallgekühlte
Bauteil einer Gasturbine mit einem Prallkühlblech, z. B. auf einen der Laufschaufel
außen gegenüberliegenden Führungsring oder auf ein Brennkammerhitzeschild, übertragbar.
Bezugszeichenliste
[0028]
- 1
- Turbinenschaufel
- 2
- Plattformbereich
- 2a
- Schaufelachse
- 2b
- Schaufelblatt
- 3
- Hohlraum
- 5
- Prallkühleinsatz
- 7
- Rauchgas
- 9
- Schaufelvorderkante
- 11
- Saugseitenwand
- 13
- Druckseitenwand
- 15
- Schaufelhinterkante
- 19
- Oberflächen
- 21
- Abstandselemente
- 23
- Kühlmittelkanal
- 25
- Prallkühlöffnungen
- 27
- Prallkühleinsatz
- 29, 31
- Teile
- 30, 32
- Abschnitte
- 33, 35
- Überlappungsbereich
- 37
- Spalt
- 39
- ansteigende Flanke
- 40
- abfallende flanke
- 41
- Pfeil
- 43
- Kontaktfläche
1. Turbinenschaufel (1), insbesondere Leitschaufel für eine Gasturbine,
welche aufeinanderfolgend einen Schaufelfuß, einen Plattformbereich (2) und ein hohles
Schaufelblatt (2b) mit einem blechförmigen Prallkühleinsatz (5, 27) umfasst, welcher
Prallkühleinsatz (5, 27) einen Zwischenraum (22) von einem Kühlmittelkanal (23) trennt
und welcher zumindest zwei, sich in einem Überlappungsbereich (33, 35) überlappende,
aneinander liegende Abschnitte (30, 32) aufweist, die im Überlappungsbereich (33,
35) im Querschnitt wellenförmig ausgebildet sind,
wobei ein von den Abschnitten (30, 32) eingeschlossener, zu dichtender Spalt eine
Spaltöffnung (38) aufweist, durch die ein Leckagestrom aus dem Kühlmittelkanal (23)
in den Zwischenraum (22) strömbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass zum Abdichten des Spalts die Spaltöffnung (38) geradlinig und die Wellenausbreitung,
d.h. die Wellenfront, des Überlappungsbereichs (33, 35) parallel zur geradlinigen
Spaltöffnung (38) verläuft.
2. Turbinenschaufel (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Frequenz (f) und/oder die Amplitude (A) der Wellenform des ersten Abschnitts
(30) von der Frequenz (f) und/oder Amplitude (A) der Wellenform des zweiten Abschnitts
(32) abweicht.
3. Turbinenschaufel (1) nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Frequenz (f) und/oder Amplitude (A) der Wellenform des ersten Abschnitts (30)
in einer Großenordnung von ±6% sich von der Frequenz (f) und/oder Amplitude (A) der
Wellenform des zweiten Abschnitts (32) unterscheidet.
4. Turbinenschaufel (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Überlappungsbereich (33, 35) nicht mehr als 5 Schwingungsperioden aufweist.
5. Turbinenschaufel (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Prallkühleinsatz (5) mehrteilig ausgebildet ist.
6. Gasturbine mit einer Turbinenschaufel (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5.
1. Turbine blade (1), especially a stator blade for a gas turbine,
which comprises, in series, a blade root, a platform section (2) and a hollow blade
airfoil (2b) with a sheet metal-form impingement cooling insert (5, 27),
which impingement cooling insert (5, 27) separates an interspace (22) from a cooling
medium passage (23), and which has at least two sections (30, 32) lying one upon the
other, overlapping in an overlap area (33, 35), which are formed wave-like in cross
section in the overlap area (33, 35),
wherein a gap for sealing, enclosed by the sections (30, 32), has a gap opening (38),
through which a leakage flow is flowable from the cooling medium passage (23) into
the interspace (22),
characterized in that,
for the sealing of the gap, the gap opening (38) extends rectilinearly and the wave
extension, i.e. the wave front, of the overlap area (33, 35) extends parallel to the
rectilinear gap opening (38).
2. Turbine blade (1) according to claim 1,
characterized in that,
the frequency (f) and/or the amplitude (A) of the waveform of the first section (30)
deviates from the frequency (f) and/or amplitude (A) of the waveform of the second
section (32).
3. Turbine blade (1) according to claim 2,
characterized in that,
the frequency (f) and/or amplitude (A) of the waveform of the first section (30) differs
from the frequency (f) and/or amplitude (A) of the waveform of the second section
(32) in an order of magnitude of ±6%.
4. Turbine blade (1) according to one of claims 1 to 3,
characterized in that,
the overlap area (33, 35) has no more than 5 oscillation periods.
5. Turbine blade (1) according to one of claims 1 to 3,
characterized in that,
the impingement cooling insert (5) is formed multi-part.
6. Gas turbine with a turbine blade (1) according to one of claims 1 to 5.
1. Aube ( 1 ) de turbine, notamment aube directrice pour une turbine à gaz,
qui a successivement une emplanture d'aube, une partie ( 2 ) de plateforme et une
lame ( 2b ) d'aube creuse comprenant un insert ( 5, 27 ) en forme de tôle de refroidissement
par rebondissement, l'insert ( 5, 27 ) de refroidissement par rebondissement séparant
un espace ( 22 ) intermédiaire d'un canal ( 23 ) de fluide de refroidissement et ayant
au moins deux parties ( 30, 32) côte à côte se superposant dans une partie ( 33, 35
) de chevauchement et ondulées en section transversale dans la partie ( 33, 35 ) de
chevauchement,
dans laquelle un intervalle à rendre étanche enfermé par les parties ( 30, 32 ) a
une ouverture ( 38 ) d'intervalle par laquelle un courant de fuite peut s'écouler
du canal ( 23 ) pour le fluide de refroidissement dans l'espace ( 22 ) intermédiaire,
caractérisée
en ce que pour rendre étanche l'intervalle, l'ouverture ( 38 ) d'intervalle est rectiligne
et l'extension des ondulations, c'est-à-dire le front des ondulations, de la partie
( 33, 35 ) de chevauchement s'étend parallèlement à l'ouverture ( 38) rectiligne de
l'intervalle.
2. Aube ( 1 ) de turbine suivant la revendication 1,
caractérisée
en ce que la fréquence ( f ) et/ou l'amplitude ( A ) de la forme ondulée de la première partie
( 30 ) s'écarte de la fréquence ( f ) et/ou de l'amplitude ( A ) de la forme ondulée
de la deuxième partie ( 32 ).
3. Aube ( 1 ) de turbine suivant la revendication 2,
caractérisée
en ce que la fréquence ( f ) et/ou l'amplitude ( A ) de la forme ondulée de la première partie
(30) se distingue d'un ordre de grandeur de ± 6 % de la fréquence ( f ) et/ou de l'amplitude
( A ) de la forme ondulée de la deuxième partie ( 32 ).
4. Aube ( 1 ) de turbine suivant l'une des revendications 1 à 3,
caractérisée
en ce que la partie ( 33, 35 ) de chevauchement n'a pas plus que 5 périodes d'oscillation.
5. Aube ( 1 ) de turbine suivant l'une des revendications 1 à 3,
caractérisée
en ce que l'insert ( 5 ) de refroidissement par rebondissement est en plusieurs parties.
6. Turbine à gaz ayant une aube (1 ) de turbine suivant l'une des revendications 1 à
5.