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EP 1 738 677 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.08.2008 Patentblatt 2008/32 |
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Anmeldetag: 23.06.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Geschirrspüler mit Dampfgenerator und Verfahren zu dessen Betrieb
Dishwasher with steam generator and method of its operation
Lave-vaisselle avec générateur de vapeur et procédé pour son opération
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR IT LI PL |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.01.2007 Patentblatt 2007/01 |
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Patentinhaber: V-Zug AG |
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CH-6301 Zug (CH) |
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Erfinder: |
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- Betschart, Fredy
6440 Brunnen (CH)
- Gau, Ingo
6317 Oberwil (CH)
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Vertreter: Blum, Rudolf Emil |
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E. BLUM & CO. AG
Patent- und Markenanwälte VSP
Vorderberg 11 8044 Zürich 8044 Zürich (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 004 266 DE-A1-1102004 048 09 US-A- 4 235 642 US-A- 4 641 671
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WO-A-20/06050766 FR-A- 1 376 486 US-A- 4 457 323
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Geschirrspüler mit Dampfgenerator und ein Verfahren
zu dessen Betrieb.
[0002] In konventionellen Geschirrspülern durchläuft der Reinigungsvorgang normalerweise
vier Phasen. In einer Vorspülphase wird das Geschirr in der Regel ohne Zugabe von
Reinigungsmittel benetzt. In einer Hauptspülphase wird dem Wasser Reinigungsmittel
zugegeben. In einer Klarspülphase wird das Geschirr auf eine fleckenlose Trocknung
vorbereitet, indem es mit sauberem, heissem Wasser gespült wird, wobei dem Wasser
ein Klarspülmittel beigegeben sein kann. Sodann folgt eine Trocknungsphase, in welcher
das aufgeheizte Geschirr trocknet.
[0003] Die Verwendung von Dampf zur Reinigung von Geschirr in Geschirrspülern ist bekannt.
DE 29 00 954 beschreibt die Verwendung von Dampf zwischen Vorspül- und Hauptspülphase um den Reinigungseffekt
zu verbessern.
[0004] In
DE 10 2004 048 091 wir eine Geschirrspülmaschine beschrieben, bei welcher am Schluss des Reinigungsprozesses
Dampf in den Bottich eingelassen wird. Hierzu ist ein Boiler vorgesehen.
[0005] US-A-4457323 offenbart einen Geschirrspüler gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und ein Verfahren
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 6.
[0006] Es stellt sich die Aufgabe, einen Geschirrspüler mit besserer Reinigungswirkung und
guter Energieeffizienz bereitzustellen.
[0007] Diese Aufgabe wird vom Geschirrspüler bzw. dem Verfahren gemäss den unabhängigen
Ansprüchen erfüllt.
[0008] Demgemäss ist ein Dampfgenerator vorgesehen, mit welchem das Geschirr in der Klarspülphase
von Dampf beaufschlagt werden kann. Das unmittelbar auf dem Geschirr kondensierende
Wasser weist praktisch keine Verunreinigungen auf, so dass es rückstandsfrei trocknet.
Ausserdem erlaubt es der Kondensationsprozess, dem Geschirr in energetisch effizienter
Weise Wärme für die anschliessende Trocknung zuzuführen.
[0009] Dabei wird zur Dampferzeugung das Wasser im Sumpf des Geschirrspülers und/oder im
Leitungssystem zwischen dem Sumpf und den Sprühmitteln des Geschirrspülers erhitzt.
Dies ist apparativ einfach. Zudem lässt sich eine entsprechende Heizung auch zum Heizen
des Wassers in den übrigen Reinigungsphasen verwenden.
[0010] In diesem Fall kann es zu einer direkten Dampfabgabe aus dem Sumpf in den Bottich
kommen. Weiter wird die Pumpe des Geschirrspülers in mindestens einem Teil der Klarspülphase
mit reduzierter Förderleistung betrieben, bei welcher das aus den Sprühmitteln austretende
Wasser das Geschirr nicht beaufschlägt, sondern direkt durch den Bottich zum Sumpf
abfliesst. Dadurch werden die Wasseroberfläche und damit der Wärmeübergang bzw. der
Dampfaustrag erhöht. Gleichzeitig wird ein überhitzen des Dampfgenerators verhindert.
[0011] In einer weiteren bevorzugten Ausführung wird
- in einem ersten Teil der Klarspülphase bzw. in einer Zwischenspülphase Wasser mit
Klarspüler auf das Geschirr gesprüht und
- in einem zweiten Teil der Klarspülphase kein Wasser auf das Geschirr gesprüht, aber
das Geschirr mit Dampf beaufschlagt.
[0012] Auf diese Weise kann Klarspüler auf das Geschirr aufgebracht werden, welcher ein
Trocknen ohne sichtbare Rückstände fördert.
[0013] Weitere bevorzugte Ausführungen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen sowie
aus der nun folgenden Beschreibung anhand der Figur 1. Diese Figur zeigt einen schematischen
Schnitt durch eine mögliche Ausführung des Geschirrspülers.
[0014] Der Geschirrspüler besitzt ein Gehäuse 1, in welchem ein Bottich 2 zur Aufnahme des
zu reinigenden Geschirrs angeordnet ist. Zum Beschicken des Bottichs 2 kann eine Fronttüre
3 geöffnet werden. Im Bottich 2 sind z.B. zwei Geschirrkörper 4a, 4b vorgesehen, die
einen Geschirraufnahmebereich definieren.
[0015] Unterhalb des Geschirraufnahmebereichs ist ein unterer Sprüharm 5 vorgesehen, zwischen
den beiden Geschirrkörben 4a, 4b ein oberer Sprüharm 6, und oberhalb des oberen Geschirrkorbs
eine Hilfsdüse 7. Die beiden Sprüharme 5, 6 und die Hilfsdüse 7 bilden die Sprühmittel,
mit denen Wasser in den Bottich 2 eingebracht werden kann.
[0016] Zum Sammeln des abfliessenden Wassers ist am Boden des Bottichs 2 ein Sumpf 8 vorgesehen.
Von diesem gelangt das Wasser über einen ersten Leitungsabschnitt 9 zu einer Pumpe
10, von welcher es über weitere Leitungsabschnitte 11, 12 zurück zu den Sprühmitteln
gefördert wird. Weiter besitzt der Geschirrspüler noch geeignete Mittel zum Zuführen
von Frischwasser und zum Wegführen von Schmutzwasser (nicht gezeigt).
[0017] Am ersten Leitungsabschnitt 9 zwischen dem Sumpf 8 und der Pumpe 10 ist symbolisch
eine Heizung 13 dargestellt. Diese bildet den im Folgenden diskutierten Dampfgenerator
und kann auch dazu verwendet werden, das Wasser in der Vorspülphase und der Hauptspülphase
zu erhitzen. Die Heizung 13 kann, mindestens teilweise, auch im Sumpf 8 und/oder an
der Pumpe 10 angeordnet sein.
[0018] Die Abläufe im Geschirrspüler werden von einer symbolisch dargestellten Steuerung
14 gesteuert, welche in bekannter Weise vom Benutzer bedient werden kann.
[0019] Die Steuerung 14 erlaubt es dem Benutzer, ein Reinigungsprogramm zu wählen, bei welchem
in der Klarspülphase das Geschirr in der oben erwähnten Weise mit Dampf beaufschlagt
wird. In diesem Fall sieht der Reinigungsvorgang wie folgt aus:
- 1) Zuerst wird das Geschirr vorgespült, indem das Geschirr aus den Sprühmitteln 5,
6, 7 mit Wasser beaufschlagt wird. Hierbei kann die Heizung 13 dazu verwendet werden,
dass Wasser zu erwärmen.
- 2) In einer Hauptspülphase gibt die Steuerung 14 dem Wasser in bekannter Weise über
einen Reinigungsmittelspender Reinigungsmittel zu. Das Wasser wird weiterhin mit den
Sprühmitteln 5, 6, 7 direkt auf das Geschirr gesprüht und mit der Heizung 13 bedarfsweise
erwärmt. Am Ende der Hauptspülphase wird das verschmutzte Wasser abgepumpt.
- 3) An die Hauptspülphase schliesst eine Zwischenspül- und Klarspülphase an. In einer
bevorzugten Ausführung der Erfindung sind hierbei verschiedene Varianten denkbar:
Variante I: In der Zwischenspülphase wird das Geschirr mit frischen Wasser gespült,
um Schmutzreste aus der Reinigungsphase zu entfernen. Die Steuerung 14 betreibt dabei
die Pumpe 10 mit voller Förderleistung und das Wasser wird durch alle Sprühmittel
5, 6, 7 direkt auf das Geschirr aufgebracht. Gleichzeitig betätigt die Steuerung 14
eine an sich bekannte Zugabevorrichtung für Klarspüler. Dadurch wird dem Wasser, welches
in das System eingeführt wird, Klarspüler zugegeben, der dessen Oberflächenspannung
verringert. In dieser Variante wird das Wasser in der Zwischenspülphase vorzugsweise
nicht geheizt. Am Schluss der Zwischenspülphase wird das Wasser bis auf das Verdampfungsniveau
abgepumpt.
Variante II: Es findet wie bei Variante I eine Zwischenspülphase statt, jedoch ohne
die Zugabe von Klarspüler, und dann wird das Wasser vollständig abgepumpt. Nun wird
nochmals frisches Wasser zugegeben, welchem Klarspüler zugemischt wird. Das Wasser
wird bei voller Förderleistung der Pumpe 10 auf das Geschirr aufgebracht. Dabei kann
in einer Variante IIa das Wasser auf 50°C auf geheizt werden, wodurch eine erste Erwärmung
des Geschirrs für die folgende Trocknungsphase möglich ist und dadurch das Geschirr
geschont werden kann. Alternativ wird das Wasser in einer Variante IIb nicht aufgeheizt
und anschliessend auf das Verdampfungsniveau abgepumpt.
Variante I ist vorzuziehen, wenn das Geschirr wenig verschmutzt ist oder wenn z.B.
mittels eines Trübungssensors festgestellt wird, dass das Zwischenspülwasser ausreichend
sauber ist, ansonsten wird Variante II gewählt.
- 4) Im folgenden Teil der Klarspülphase wird das Prozesswasser zuerst bis auf ein vorgegebenes
Dampferzeugungsniveau abgepumpt, soweit dies noch nicht geschehen ist. Nun wird das
Wasser mit der Heizung 13 auf mindestens 75 °C erwärmt, vorzugsweise auf mindestens
85 °C. Gleichzeitig betreibt die Steuerung 14 die Pumpe 10 mit reduzierter Förderleistung,
bei welcher das Wasser derart aus den Sprühmitteln 5, 6, 7 austritt, dass es ohne
Beaufschlagung des Geschirrs durch den Bottich 2 zum Sumpf 8 abfliesst. In der gezeigten
Ausführung ist die reduzierte Förderleistung der Pumpe 10 z.B. so gering, dass Wasser
nur aus den Düsen des unteren Sprüharms 5 austritt, nicht aber aus dem oberen Sprüharm
6 oder der Düse 7. Zudem ist die Austrittsgeschwindigkeit so gering, dass das Wasser
nicht bis zum Geschirraufnahmebereich spritzt, sondern vom unteren Sprüharm 5 direkt
auf den Boden des Bottichs tropft und von dort in den Sumpf 8 abfliesst. Aus dem erhitzten
Wasser tritt Dampf in den Bottich 2, welcher am (kühleren) Geschirr kondensiert und
dieses auf eine Temperatur von ca. 60 bis 70 °C aufheizt. Das kondensierte Wasser
bildet Tropfen, die am Geschirr ablaufen und allfällige Restsalze, die auf dem Geschirr
verblieben sind, verdünnen.
- 5) An die Klarspülphase schliesst eine Trocknungsphase an, in welcher dem Bottich
2 in geeigneter Weise Wasser entzogen wird. Dabei trocknet das Geschirr.
[0020] Beim Erzeugen des Dampfs in der Klarspülphase sollte mindestens soviel Wasser im
Geschirrspüler vorhanden sein, dass die Heizung 13 bedeckt ist. Eine Wasserstandserkennung,
z.B. in Form einer Leitwert-, Druck- oder Trübungsmessung kann den Pegelstand im Sumpf
überwachen und gegebenenfalls die Zufuhr von Frischwasser auslösen.
[0021] Zur Bauteilschonung können die Heizung 13 und/oder die Pumpe 10 getaktet angesteuert
werden.
[0022] Zur Überwachung und Regelung des Verdampfungsvorgangs ist im Wasser im Bereich der
Heizung 13 vorzugsweise ein Temperatursensor vorgesehen, dessen Signal von der Steuerung
14 überwacht wird.
[0023] Bei Dampftemperaturen oberhalb von 60°C kann eine aktive Verriegelung der Gerätetür
erfolgen, mit welcher die Türe während mindestens einem Teil der Klarspülphase verriegelt
werden kann, um den Benutzer beim Öffnen der Tür vor austretendem heissen Dampf zu
schützen. Hierzu kann die Türe 3 mit einer geeigneten Verriegelung versehen sein.
[0024] Auch kann der Benutzer mit geeigneten Anzeigemitteln auf den Dampf hingewiesen werden.
[0025] Reiner Dampf kann unter Umständen bestimmte Geschirrmaterialien (Messerklingen, Glas)
angreifen, weshalb z.B. in der oben erwähnten Phase 3a) dem Wasser mindestens ein
Korrosionsinhibitor (Zinkoxyd, Silikat) zugesetzt werden kann. Denkbar ist es auch,
eine Opferanode in elektrischem oder elektrolytischem Kontakt mit dem Geschirr vorzusehen,
z.B. im Bereich des Besteckkorbs.
[0026] Erste Versuche zeigen, dass durch die Verwendung von beispielsweise 600 g Dampf die
Trockenwirkung gemäss EN 50242 um ca. 14% verbessert werden kann, während der Energieverbrauch
um rund 140 Wh reduziert wird.
[0027] Die hier beschriebene Bedampfung des Geschirrs kann entweder bei jedem Programm oder
bei Programmen, die sich insbesondere dafür eignen (z.B. Glasprogramm) im Prozessablauf
integriert sein, oder von dem Benutzer über das Bedienpanel des Geräts aktiv zu- und
abgewählt werden (über eine Taste oder im Einstellmodus).
1. Geschirrspüler mit einem Bottich (2) zur Aufnahme von zu reinigendem Geschirr, mit
einem Dampfgenerator (13) zum Einbringen von Dampf in den Bottich (2) und mit einer
Steuerung (14), wobei die Steuerung (14) ausgestaltet ist, um das Geschirr in einer
Hauptspülphase mit Reinigungsmittel zu reinigen und in einer Klarspülphase das Geschirr
durch Beaufschlagen mit Dampf vom Dampfgenerator (13) für eine fleckenlose Trocknung
vorzubereiten, derart, dass das Geschirr von aus dem Dampf kondensierendem Wasser
klargespült wird, wobei der Geschirrspüler weiter ein Leitungssystem (9, 11, 12) und
eine Pumpe (10) aufweist, um Wasser von einem Sumpf (8) des Bottichs (2) zu Sprühmitteln
(5, 6, 7) zu fördern, dadurch gekennzeichnet, dass der Dampfgenerator (13) dazu ausgestaltet ist, das Wasser im Leitungssystem (9, 11,
12) und/oder im Sumpf (8) auf mindestens 75°C zu erhitzen, wobei die Pumpe (10) in
mindestens einer vollen Förderleistung und einer reduzierten Förderleistung betreibbar
ist, wobei mit der vollen Förderleistung Wasser durch alle Sprühmittel (5, 6, 7) auf
das Geschirr aufbringbar ist und wobei mit der reduzierten Förderleistung Wasser derart
aus den Sprühmitteln (5, 6, 7) austritt, dass es ohne Beaufschlagung des Geschirrs
durch den Bottich (2) zum Sumpf (8) abfliesst, wobei die Steuerung (14) dazu ausgestaltet
ist, die Pumpe (10) während mindestens einem Teil der Klarspülphase mit der reduzierten
Förderleistung zu betreiben.
2. Geschirrspüler nach Anspruch 1, wobei der Dampfgenerator (13) im Bereich der Pumpe
(10), des Sumpfs (8) und/oder des Leitungssystems (9, 11, 12) zwischen Pumpe (10)
und Sumpf (8) angeordnet ist.
3. Geschirrspüler nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei der Dampfgenerator (13) ausgestaltet
ist, um Wasser im Sumpf (8) derart zu erhitzen, dass es zu einer Dampfausgabe aus
dem Sumpf (8) kommt.
4. Geschirrspüler nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Sprühmittel (5, 6,
7) eine untere Sprühanordnung (5) aufweisen, welche unterhalb eines Geschirraufnahmebereichs
(4a, 4b) angeordnet ist, sowie eine obere Sprühanordnung (6, 7), welche innerhalb
oder oberhalb des Geschirraufnahmebereichs (4a, 4b) angeordnet ist, wobei mit der
reduzierten Förderleistung das Wasser nur durch die untere Sprühanordnung (5) austritt.
5. Geschirrspüler nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Geschirrspüler eine
Zugabevorrichtung für einen Klarspüler aufweist und die Steuerung (14) dazu ausgestaltet
ist,
in einem ersten Teil der Klarspülphase die Zugabevorrichtung zu betätigen und Wasser
mit Klarspüler auf das Geschirr zu sprühen und
in einem zweiten Teil der Klarspülphase kein Wasser auf das Geschirr zu sprühen, aber
das Geschirr mit Dampf zu beaufschlagen.
6. Geschirrspüler nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Geschirrspüler eine
Türe (3) und eine Verriegelung zum Verriegeln der Türe während mindestens einem Teil
der Klarspülphase aufweist.
7. Verfahren zum Betrieb eines Geschirrspülers nach einem der vorangehenden Ansprüche,
wobei in einer Hauptspülphase das Geschirr mit Reinigungsmittel gereinigt wird und
in einer Klarspülphase das Geschirr für eine fleckenlose Trocknung vorbereitet wird,
indem es mit Dampf beaufschlagt wird, derart, dass das Geschirr von aus dem Dampf
kondensierendem Wasser klargespült wird, wobei der Geschirrspüler ein Leitungssystem
(9, 11, 12) aufweist, um Wasser von einem Sumpf (8) des Bottichs (2) zu Sprühmitteln
(5, 6, 7) zu fördern, dadurch gekennzeichnet, dass das Wasser im Leitungssystem (8, 11, 12) und/oder im Sumpf (8) erhitzt wird, um den
Dampf in der Klarspülphase zu erzeugen und wobei mindestens während einem Teil der
Klarspülphase das Wasser derart durch das Leitungssystem (9, 11, 12) gefördert wird,
dass es so aus den Sprühmitteln (5, 6, 7) ohne Beaufschlagung des Geschirrs durch
den Bottich (2) zum Sumpf (8) abfliesst, dass es das Geschirr nicht beaufschlägt.
8. Verfahren nach Anspruch 7, wobei
in einem ersten Schritt das Wasser mit Klarspüler auf das Geschirr gesprüht wird und
in einem zweiten Schritt kein Wasser auf das Geschirr gesprüht, aber das Geschirr
mit Dampf beaufschlagt wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 oder 8,
wobei das Geschirr vor der Beaufschlagung mit Dampf mit Wasser gespült wird, welches
einen Korrosionsinhibitor, insbesondere Zinkoxyd und/oder Silikat, enthält, und/oder
wobei mindestens ein Teil des Geschirrs im Geschirrspüler in elektrischen oder elektrolytischen
Kontakt mit einer Opferanode gebracht wird.
1. Dishwasher with a tub (2) for receiving dishes to be cleaned, with a steam generator
(13) for introducing steam into the tub (2) and with a controller (14), the controller
(14) being configured to clean the dishes with detergent in a main washing phase and
to prepare the dishes in a rinsing phase by applying steam from the steam generator
(13) for spotless drying in such a way that the dishes are rinsed by water condensing
from the steam, the dishwasher furthermore having a pipe system (9, 11, 12) and a
pump (10) to convey water from a sump (8) of the tub (2) to spraying means (5, 6,
7), characterised in that the steam generator (13) is configured to heat the water in the pipe system (9, 11,
12) and/or in the sump (8) to at least 75°C, the pump (10) being operable at at least
a full conveying power and a reduced conveying power, wherein, at the full conveying
power, water can be applied to the dishes by all the spraying means (5, 6, 7) and
wherein, at the reduced conveying power, water leaves the spraying means (5, 6, 7)
in such a way that it flows away through the tub (2) to the sump (8) without being
applied to the dishes, the controller (14) being configured to operate the pump (10)
at the reduced conveying power for at least a part of the rinsing phase.
2. Dishwasher according to claim 1, wherein the steam generator (13) is arranged in the
region of the pump (10), the sump (8) and/or the pipe system (9, 11, 12) between the
pump (10) and sump (8).
3. Dishwasher according to either of claims 1 or 2, wherein the steam generator (13)
is configured to heat water in the sump (8) in such a way that steam is emitted from
the sump (8).
4. Dishwasher according to any one of the preceding claims, wherein the spraying means
(5, 6, 7) have a lower spray arrangement (5) arranged below a dish receiving region
(4a, 4b), and an upper spray arrangement (6, 7) arranged inside or above the dish
receiving region (4a, 4b), wherein, at the reduced conveying power, the water only
emerges through the lower spray arrangement (5).
5. Dishwasher according to any one of the preceding claims, wherein the dishwasher has
an adding device for a rinsing agent and the controller (14) is configured to activate
the adding device in a first part of the rinsing phase and to spray water with rinsing
agent onto the dishes and, in a second part of the rinsing phase, to not spray any
water onto the dishes, but to apply steam to the dishes.
6. Dishwasher according to any one of the preceding claims, wherein the dishwasher has
a door (3) and a lock to lock the door during at least a part of the rinsing phase.
7. Method for operating a dishwasher according to any one of the preceding claims, wherein,
in a main washing phase, the dishes are cleaned with a detergent, and in a rinsing
phase, the dishes are prepared for spotless drying in that steam is applied to them
in such a way that the dishes are rinsed by water condensing from the steam, the dishwasher
having a pipe system (9, 11, 12) to convey water from a sump (8) of the tub (2) to
spraying means (5, 6, 7), characterised in that the water is heated in the pipe system (8, 11, 12) and/or in the sump (8) to produce
the steam in the rinsing phase and wherein the water is conveyed by the pipe system
(9, 11, 12) for at least a part of the rinsing phase in such a way that it flows away
from the spraying means (5, 6, 7), without being applied to the dishes, through the
tub (2) to the sump (8) in such a way that it is not applied to the dishes.
8. Method according to claim 7, wherein, in a first step, the water with rinsing agent
is sprayed onto the dishes and, in a second step, no water is sprayed onto the dishes,
but steam is applied to the dishes.
9. Method according to either of claims 7 or 8, wherein, before steam is applied, the
dishes are washed with water which contains a corrosion inhibitor, in particular zinc
oxide and/or silicate, and/or wherein at least some of the dishes in the dishwasher
are brought into electrical or electrolytic contact with a sacrificial anode.
1. Lave-vaisselle doté d'une cuve (2) destinée à recevoir de la vaisselle à laver, d'un
générateur de vapeur (13) destiné à introduire la vapeur dans la cuve (2) et d'une
commande (14), la commande (14) étant configurée afin de laver la vaisselle dans une
phase de lavage principale avec un produit de lavage et de préparer dans une phase
de rinçage la vaisselle par alimentation de vapeur du générateur de vapeur (13) à
un séchage sans trace de telle sorte que la vaisselle soit rincée par de l'eau de
condensation de la vapeur, le lave-vaisselle présentant en outre un système de conduite
(9, 11, 12) et une pompe (10) afin de transporter l'eau depuis un réservoir (8) de
la cuve (2) à des moyens d'arrosage (5, 6, 7), caractérisé en ce que le générateur de vapeur (13) est configuré afin de chauffer l'eau dans le système
de conduite (9, 11, 12) et/ou dans le réservoir (8) à au moins 75 °C, la pompe (10)
pouvant être exploitée au moins à plein débit et à débit réduit, à plein débit, de
l'eau pouvant être appliquée sur la vaisselle par tous les moyens d'arrosage (5, 6,
7) et à débit réduit, de l'eau sortant des moyens d'arrosage (5, 6, 7) de telle sorte
qu'elle s'écoule sans alimenter la vaisselle par la cuve (2) vers le réservoir (8),
la commande (14) étant configurée afin que la pompe (10) soit exploitée pendant au
moins une partie de la phase de rinçage à débit réduit.
2. Lave-vaisselle selon la revendication 1, dans lequel le générateur de vapeur (13)
est disposé dans la zone de la pompe (10), du réservoir (8) et/ou du système de conduite
(9, 11, 12) entre la pompe (10) et le réservoir (8).
3. Lave-vaisselle selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, dans lequel le générateur
de vapeur (13) est configuré afin de chauffer l'eau dans le réservoir (8) de telle
sorte qu'un échappement de vapeur du réservoir (8) se produise.
4. Lave-vaisselle selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
les moyens d'arrosage (5, 6, 7) présentent un ensemble gicleur (5) inférieur qui est
disposé au-dessous d'une zone de réception de vaisselle (4a, 4b), ainsi qu'un ensemble
gicleur (6, 7) supérieur qui est disposé à l'intérieur ou au-dessus de la zone de
réception de vaisselle (4a, 4b), à débit réduit, l'eau ne sortant que par l'ensemble
gicleur (5) inférieur.
5. Lave-vaisselle selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
le lave-vaisselle présente un dispositif d'addition pour un agent mouillant et la
commande (14) est configurée
afin d'actionner, dans une première partie de la phase de rinçage, le dispositif d'addition
et de vaporiser de l'eau avec de l'agent mouillant sur la vaisselle et
de ne pas vaporiser d'eau sur la vaisselle, dans une seconde partie de la phase de
rinçage mais d'alimenter la vaisselle en vapeur.
6. Lave-vaisselle selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
le lave-vaisselle présente une porte (3) et un verrouillage pour verrouiller la porte
pendant au moins une partie de la phase de rinçage.
7. Procédé d'exploitation d'un lave-vaisselle selon l'une quelconque des revendications
précédentes,
dans lequel la vaisselle est lavée avec un produit de lavage dans une phase de lavage
principale et la vaisselle est préparée dans une phase de rinçage à un séchage sans
trace en l'alimentant en vapeur de telle sorte que la vaisselle soit rincée par l'eau
de condensation de la vapeur, dans lequel le lave-vaisselle présente un système de
conduite (9, 11, 12) afin de transporter l'eau depuis un réservoir (8) de la cuve
(2) à des moyens d'arrosage (5, 6, 7), caractérisé en ce que l'eau est chauffée dans le système de conduite (8, 11, 12) et/ou dans le réservoir
(8) afin de générer la vapeur dans la phase de rinçage et dans lequel au moins pendant
une partie de la phase de rinçage, l'eau est transportée par le système de conduite
(9, 11, 12) de telle sorte qu'elle s'écoule des moyens d'arrosage (5, 6, 7) sans alimenter
la vaisselle par la cuve (2) vers le réservoir (8) de telle sorte qu'elle n'alimente
pas la vaisselle.
8. Procédé selon la revendication 7, dans lequel
dans une première étape, l'eau avec de l'agent mouillant est vaporisée sur la vaisselle
et
dans une seconde étape, aucune eau n'est vaporisée sur la vaisselle mais la vaisselle
est alimentée en vapeur.
9. Procédé selon l'une quelconque des revendications 7 ou 8,
dans lequel la vaisselle est rincée par de l'eau avant l'alimentation en vapeur, laquelle
contient un inhibiteur de corrosion, en particulier de l'oxyde de zinc et/ou du silicate,
et/ou
dans lequel au moins une partie de la vaisselle est amenée en contact électrique ou
électrolytique avec une anode réactive dans le lave-vaisselle.

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