(19)
(11) EP 1 739 249 A2

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
03.01.2007  Patentblatt  2007/01

(21) Anmeldenummer: 06005014.3

(22) Anmeldetag:  11.03.2006
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E04F 10/06(2006.01)
F21V 33/00(2006.01)
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE SI SK TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL BA HR MK YU

(30) Priorität: 29.06.2005 DE 202005010175 U

(71) Anmelder: Schmitz-Werke GmbH + Co. KG
48282 Emsdetten (DE)

(72) Erfinder:
  • Schmitz, Justus
    48282 Emsdetten (DE)

(74) Vertreter: Schneck, Herbert et al
Rau, Schneck & Hübner Patentanwälte Königstrasse 2
D-90402 Nürnberg
D-90402 Nürnberg (DE)

   


(54) Markise


(57) Bei einer Markise mit einem Ausfallprofil, insbesondere einer Gelenkarmmarkise umfassend zwei Gelenkarme, an deren äußerem Ende ein Ausfallprofil angelenkt ist, welches mit einem äußeren Ende eines Markisentuchs verbunden ist, wobei an der Markise Leuchteinrichtungen vorgesehen sind, sind die Leuchteinrichtungen (4) seitlich am Ausfallprofil (2) angebracht.




Beschreibung


[0001] Die Erfindung richtet sich auf eine Markise, insbesondere eine Gelenkarmmarkise umfassend zwei Gelenkarme, an deren äußerem Ende ein Ausfallprofil angelenkt ist, welches mit einem äußeren Ende eines Markisentuchs verbunden ist, wobei an der Markise Leuchteinrichtungen angebracht sind.

[0002] Es ist an sich bekannt (vgl. DE 20 2004 016 294.6 U1), an Gelenkarmmarkisen Leuchteinrichtungen vorzusehen, insbesondere an der Unterseite des Ausfallprofils oder an den Gelenkarmen, um den Bereich unterhalb der Markise auszuleuchten und auf diese Weise den Aufenthalt für Personen beispielsweise an einer dort angeordneten Sitzgruppe angenehm zu machen.

[0003] Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Markise mit Beleuchtung so weiterzugestalten, dass dies werbetechnisch genutzt werden kann und die Markise nachts im ausgefahrenen Zustand erkennbar ist.

[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Leuchteinrichtungen seitlich am Gehäuse und/oder Ausfallprofil angebracht sind.

[0005] Bei beispielsweise an Schaufenstern angebrachten Markisen kann hierdurch ein hoher Aufmerksamkeitswert erreicht werden, der die Aufmerksamkeit des vorbeigehenden Publikums auf die jeweilige Auslage oder generell auf den durch die Markise überdeckten Bereich lenkt.

[0006] Vorzugsweise ist das Gehäuse und/oder Ausfallprofil seitlich mit einem die Beleuchtungseinrichtungen tragenden Seitendeckel versehen, auf welchem wiederum eine transparente Abdeckung aufgebracht sein kann.

[0007] Der Seitendeckel kann einen Rahmen umfassen, der die eigentliche Abdeckung auswechselbar festlegt.

[0008] Die Abdeckung kann volltransparent sein, mit Beschriftungen oder Logos versehen werden oder eine semitransparente, milchglasartige Struktur aufweisen.

[0009] Die Leuchteinrichtungen können steuerbar sein, sodass deren Helligkeit beispielsweise periodisch veränderbar ist, dass sie nach Art von Blitzleuchten angesteuert werden können oder dass sie in Abhängigkeit von der gemessenen Umgebungshelligkeit eingeschaltet oder in der Intensität verändert werden können.

[0010] Als Beleuchtungseinrichtungen können insbesondere Dioden vorgesehen sein.

[0011] Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung näher beschrieben. Dabei zeigen:
Fig. 1
eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Markise im eingefahrenen Zustand und
Fig. 2
einen Schnitt längs der Linie A-A in Fig. 1


[0012] In Fig. 1 ist eine Gelenkarmmarkise dargestellt, welche zwei Wandhalter 1 umfasst sowie zwei in der Zeichnung nicht dargestellte Gelenkarme, an deren äußerem Ende ein Ausfallprofil 2 angelenkt ist, an dem das äußere Ende des Markisentuchs befestigt ist, welches von einem Tuchwickel mit einer Tuchwelle abgezogen wird, die im Bereich der Wandhalter 1 drehbar gelagert ist.

[0013] Das Ausfallprofil 2 (oder alternativ das Gehäuse) weist an seinen beiden äußeren Enden einen Seitendeckel 3 auf, an welchem Leuchteinrichtungen 4 in Form von Leuchtdioden angeordnet sind.

[0014] Der Seitendeckel 3 ist durch eine lichtdurchlässige Kappe 5 abgedeckt, sodass die Leuchteinrichtungen 4 einerseits geschützt sind, andererseits aber zur Seite hin erkennbar sind.


Ansprüche

1. Markise mit einem Ausfallprofil, insbesondere Gelenkarmmarkise umfassend zwei Gelenkarme, an deren äußerem Ende ein Ausfallprofil angelenkt ist, welches mit einem äußeren Ende eines Markisentuchs verbunden ist, wobei an der Markise Leuchteinrichtungen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchteinrichtungen (4) seitlich am Ausfallprofil und/oder Gehäuse (2) angebracht sind.
 
2. Markise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausfallprofil und/oder Gehäuse (2) seitlich einen die Beleuchtungseinrichtungen (4) tragenden Seitendeckel (3) aufweist.
 
3. Markise nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Seitendeckel (3) mit einer transparenten Abdeckung (5) versehen ist.
 
4. Markise nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die transparente Abdeckung (5) mit dekorativen Elementen versehen ist.
 
5. Markise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtenrichtungen (4) steuerbar sind.
 
6. Markise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchteinrichtungen (4) Leuchtdioden sind.
 
7. Markise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Seitendeckel (3) einen Rahmen umfasst, der die eigentliche Seitenabdeckung auswechselbar festlegt.
 




Zeichnung








Angeführte Verweise

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente