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EP 1 739 249 A2 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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03.01.2007 Patentblatt 2007/01 |
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Anmeldetag: 11.03.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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AL BA HR MK YU |
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Priorität: |
29.06.2005 DE 202005010175 U
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Anmelder: Schmitz-Werke GmbH + Co. KG |
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48282 Emsdetten (DE) |
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Erfinder: |
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- Schmitz, Justus
48282 Emsdetten (DE)
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Vertreter: Schneck, Herbert et al |
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Rau, Schneck & Hübner
Patentanwälte
Königstrasse 2 D-90402 Nürnberg D-90402 Nürnberg (DE) |
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(57) Bei einer Markise mit einem Ausfallprofil, insbesondere einer Gelenkarmmarkise umfassend
zwei Gelenkarme, an deren äußerem Ende ein Ausfallprofil angelenkt ist, welches mit
einem äußeren Ende eines Markisentuchs verbunden ist, wobei an der Markise Leuchteinrichtungen
vorgesehen sind, sind die Leuchteinrichtungen (4) seitlich am Ausfallprofil (2) angebracht.
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[0001] Die Erfindung richtet sich auf eine Markise, insbesondere eine Gelenkarmmarkise umfassend
zwei Gelenkarme, an deren äußerem Ende ein Ausfallprofil angelenkt ist, welches mit
einem äußeren Ende eines Markisentuchs verbunden ist, wobei an der Markise Leuchteinrichtungen
angebracht sind.
[0002] Es ist an sich bekannt (vgl.
DE 20 2004 016 294.6 U1), an Gelenkarmmarkisen Leuchteinrichtungen vorzusehen, insbesondere an der Unterseite
des Ausfallprofils oder an den Gelenkarmen, um den Bereich unterhalb der Markise auszuleuchten
und auf diese Weise den Aufenthalt für Personen beispielsweise an einer dort angeordneten
Sitzgruppe angenehm zu machen.
[0003] Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Markise mit Beleuchtung
so weiterzugestalten, dass dies werbetechnisch genutzt werden kann und die Markise
nachts im ausgefahrenen Zustand erkennbar ist.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Leuchteinrichtungen seitlich
am Gehäuse und/oder Ausfallprofil angebracht sind.
[0005] Bei beispielsweise an Schaufenstern angebrachten Markisen kann hierdurch ein hoher
Aufmerksamkeitswert erreicht werden, der die Aufmerksamkeit des vorbeigehenden Publikums
auf die jeweilige Auslage oder generell auf den durch die Markise überdeckten Bereich
lenkt.
[0006] Vorzugsweise ist das Gehäuse und/oder Ausfallprofil seitlich mit einem die Beleuchtungseinrichtungen
tragenden Seitendeckel versehen, auf welchem wiederum eine transparente Abdeckung
aufgebracht sein kann.
[0007] Der Seitendeckel kann einen Rahmen umfassen, der die eigentliche Abdeckung auswechselbar
festlegt.
[0008] Die Abdeckung kann volltransparent sein, mit Beschriftungen oder Logos versehen werden
oder eine semitransparente, milchglasartige Struktur aufweisen.
[0009] Die Leuchteinrichtungen können steuerbar sein, sodass deren Helligkeit beispielsweise
periodisch veränderbar ist, dass sie nach Art von Blitzleuchten angesteuert werden
können oder dass sie in Abhängigkeit von der gemessenen Umgebungshelligkeit eingeschaltet
oder in der Intensität verändert werden können.
[0010] Als Beleuchtungseinrichtungen können insbesondere Dioden vorgesehen sein.
[0011] Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels in Verbindung
mit der Zeichnung näher beschrieben. Dabei zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Markise im eingefahrenen Zustand und
- Fig. 2
- einen Schnitt längs der Linie A-A in Fig. 1
[0012] In Fig. 1 ist eine Gelenkarmmarkise dargestellt, welche zwei Wandhalter 1 umfasst
sowie zwei in der Zeichnung nicht dargestellte Gelenkarme, an deren äußerem Ende ein
Ausfallprofil 2 angelenkt ist, an dem das äußere Ende des Markisentuchs befestigt
ist, welches von einem Tuchwickel mit einer Tuchwelle abgezogen wird, die im Bereich
der Wandhalter 1 drehbar gelagert ist.
[0013] Das Ausfallprofil 2 (oder alternativ das Gehäuse) weist an seinen beiden äußeren
Enden einen Seitendeckel 3 auf, an welchem Leuchteinrichtungen 4 in Form von Leuchtdioden
angeordnet sind.
[0014] Der Seitendeckel 3 ist durch eine lichtdurchlässige Kappe 5 abgedeckt, sodass die
Leuchteinrichtungen 4 einerseits geschützt sind, andererseits aber zur Seite hin erkennbar
sind.
1. Markise mit einem Ausfallprofil, insbesondere Gelenkarmmarkise umfassend zwei Gelenkarme,
an deren äußerem Ende ein Ausfallprofil angelenkt ist, welches mit einem äußeren Ende
eines Markisentuchs verbunden ist, wobei an der Markise Leuchteinrichtungen vorgesehen
sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchteinrichtungen (4) seitlich am Ausfallprofil und/oder Gehäuse (2) angebracht
sind.
2. Markise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausfallprofil und/oder Gehäuse (2) seitlich einen die Beleuchtungseinrichtungen
(4) tragenden Seitendeckel (3) aufweist.
3. Markise nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Seitendeckel (3) mit einer transparenten Abdeckung (5) versehen ist.
4. Markise nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die transparente Abdeckung (5) mit dekorativen Elementen versehen ist.
5. Markise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtenrichtungen (4) steuerbar sind.
6. Markise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchteinrichtungen (4) Leuchtdioden sind.
7. Markise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Seitendeckel (3) einen Rahmen umfasst, der die eigentliche Seitenabdeckung auswechselbar
festlegt.

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente