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EP 1 739 264 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.01.2010 Patentblatt 2010/03 |
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Anmeldetag: 26.06.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Ventil für einen Antrieb eines Flügels einer Tür oder eines Fensters
Valve for a drive control of a door or window leaf
Valve pour le contrôle d'entraînement d'un battant de porte ou de fenêtre
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
29.06.2005 DE 102005030756
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.01.2007 Patentblatt 2007/01 |
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Patentinhaber: GEZE GmbH |
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71229 Leonberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Buk, Peter
70199, Stuttgart (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 293 633 DE-U1- 8 216 563
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DE-A1- 10 046 914
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Ventil für einen Antrieb eines Flügels einer Tür oder
eines Fensters nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Aus der
DE 32 03 390 C2 ist ein Antrieb für den Flügel einer Tür bekannt, mit einem Gehäuse und einem mit
einer Hydraulikflüssigkeit gefüllten Aufnahmeraum. Der Antrieb weist im Aufnahmeraum
einen gegen die Kraft einer Feder verschiebbar angeordneten Kolben auf, der mit einer
Abtriebswelle zur Flügelbetätigung zusammenwirkt. Im Antriebsgehäuse sind weiterhin
Bohrungen angeordnet, welche ein Überströmen der Hydraulikflüssigkeit von einer Kolbenseite
zur anderen ermöglichen. Zur Steuerung der Flügelbewegung ist in diesen Hydraulikkanälen
jeweils ein Ventil zur Drosselung der Fließgeschwindigkeit in Schließ- und in Öffnungsrichtung
angeordnet.
[0003] Die
GB 2 193 757 A offenbart einen Türschließer, mit einem Kolben, welcher in einem mit einer Hydraulikflüssigkeit
gefüllten Kolbenraum verschiebbar geführt ist, und mit einem weiteren Raum, in dem
sich ein komprimierbarer Luftsack als Energiespeicher befindet. Der Kolbenraum und
der weitere Raum sind durch Hydraulikkanäle verbunden, in denen Ventile zur Steuerung
des Türschließers angeordnet sind.
[0004] Durch die Verwendung von zwei Ventilen sind mehrere Bohrungen herzustellen, und aus
Platzgründen ist ein größeres Gehäuse erforderlich.
[0005] Aus der
EP 1 293 633 A2 ist ein Türschließer zum Schließen eines Türflügels bekannt, der alle Merkmale des
Oberbegriffs des Anspruchs 1 zeigt.
EP 1293633A2 zeigt einen Türschließer mit einem Gehäuse, einem in dem Gehäuse linear verschiebbar
geführten Kolben und einer hydraulischen Dämpfungseinrichtung, wobei der Gehäuseinnenraum
mit einem Dämpfungsmedium gefüllt ist, und wobei der Gehäuseinnenraum durch den Kolben
flüssigkeitsdicht in mindestens zwei Gehäusekammern unterteilt ist. Im Kolben ist
für die Durchströmung durch das Dämpfungsmedium beim Öffnen des Türflügels ein Überströmventil
sowie ein zusätzliches Überdruckventil angeordnet, welches bei einem durch manuelles
Überdrücken des Türflügels in Schließrichtung entstehenden Überdruck des Dämpfungsmediums
in einer Gehäusekammer wirksam wird, indem das Dämpfungsmedium zusätzlich zu der Dämpfungseinrichtung
über das Überdruckventil aus der Gehäusekammer abfließt. Das Überdruckventil und das
Überströmventil sind zusammengefasst in einem Ventilkörper eines Ventils in einer
Kolbenbohrung des Kolbens angeordnet, wobei der Ventilkörper in der Kolbenbohrung
verschiebbar geführt ist, und eine Dichtung aufweist, die direkt mit der Innenfläche
der Kolbenbohrung zusammenwirkt, indem die Dichtung den Ventilkörper in einer Endstellung
seines Verschiebebereiches flüssigkeitsdicht gegenüber der Innenfläche der Kolbenbohrung
abdichtet.
[0006] Die
DE 100 46 914 A1 zeigt eine hydraulische Anordnung zur Betätigung von beweglichen Teilen an Fahrzeugen,
wie von Heckdeckeln oder Verdecken, mit einem doppeltwirkenden hydraulischen Arbeitszylinder
für den beweglichen Teil, einer Pumpe für das Hydraulikmedium, einer Ventil-Düse-Anordnung
zur Steuerung des Druckaufbaus im System und einer zweiten Ventil-Düsen-Anordnung
zur alternativen Ansteuerung der beiden Arbeitsräume des Arbeitszylinders sowie mit
einem Tank für das Hydraulikmedium. In der kolbenseitigen Druckleitung vor der zweiten
Ventil-Düsen-Anordnung ist eine Anordnung aus zwei parallelen, gegensinnig orientierten
Rückschlagventilen eingeschaltet, wobei das in Richtung Tank öffnende Rückschlagventil
als Vorspannventil ausgeführt ist.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine kostengünstige Ventilanordnung herzustellen.
[0008] Die Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0009] Die Unteransprüche bilden vorteilhafte Ausgestaltungsmöglichkeiten der Erfindung.
[0010] Ein hydraulischer Türantrieb weist einen in einem Gehäuse angeordneten, mit einer
Feder beaufschlagten Kolben auf, welcher mit einer Welle zusammenwirkt, an der ein
Hebel zum Betätigen einer Tür angeordnet ist. Beim Öffnen der Tür wird der Hebel betätigt,
und über die Welle und den Kolben die am Kolben anliegende Feder gespannt. Alternativ
kann auch z. B. eine elektrohydraulische Betätigung vorgesehen sein, um ein motorisches
Öffnen des Flügels zu ermöglichen. Die im Gehäuse befindliche Hydraulikflüssigkeit
muss über Hydraulikkanäle und Ventile von einer Kolbenseite auf die andere überströmen,
da sich die Kolbenräume beiderseits des Kolbens durch dessen Verschiebung verändern.
Dabei wird beim Öffnen der Tür ein möglichst leichtes Überströmen der Hydraulikflüssigkeit
ermöglicht, um ein ungebremstes Betätigen der Tür zu erzielen. Beim selbsttätigen
Schließen der Tür, durch das Entspannen der beim Öffnen gespannten Feder, wird der
Kolben wieder in seine Ausgangslage zurückgeführt, wobei die Hydraulikflüssigkeit
wiederum überströmen muss. Durch die Anordnung von Hydraulikkanälen mit Ventilen kann
der Schließvorgang gebremst erfolgen, wobei mehrere Phasen des Schließvorgangs mit
unterschiedlichen Schließgeschwindigkeiten möglich sind.
[0011] Um kostengünstige, möglichst wenige und kurze Hydraulikkanäle im Gehäuse des Türantriebs
auszubilden, werden zwei Ventile so angeordnet, dass sich ein zweites Ventil in einem
ersten Ventil befindet.
[0012] Im Gehäuse ist dabei ein Ventilsitz ausgebildet, welcher dem ersten Ventil zugeordnet
ist. Durch einen zwischen einem Ventilkörper des Ventils und dem Ventilsitz bestehenden
Spalt kann die Hydraulikflüssigkeit von einem Hydraulikkanal in einen anderen Hydraulikkanal
strömen.
[0013] Weiterhin sind am Ventilkörper Dichtelemente angeordnet, welche das Ventil nach außen
hin gegen das Gehäuse und gegen nicht dem Ventil zugeordneten Hydraulikkanälen abdichten.
Der Ventilkörper ist in einer Bohrung im Gehäuse angeordnet, in welche ein Gewinde
eingebracht ist, wodurch der Ventildurchlass durch Drehen mit einem Werkzeug verstellt
werden kann.
[0014] Das zweite Ventil ist platzsparend im ersten Ventil angeordnet. Dazu ist im Ventilkörper
des ersten Ventils ein Gewinde vorhanden, in welchem der Ventilkörper des zweite Ventils
verstellbar aufgenommen ist. Am zweiten Ventilkörper ist eine Dichtung angeordnet,
die den Ventilkörper nach außen hin gegen den Ventilkörper des ersten Ventils abgedichtet.
Im ersten Ventil ist ein Ventilsitz ausgebildet, welcher mit dem Ventilkörper des
zweiten Ventils zusammenwirkt. Das erste Ventil weist Aussparungen auf, durch welche
Hydraulikflüssigkeit zum zweiten Ventil gelangt, und über dessen Ventilsitz überströmen
kann. Die Ventile können jeweils einen Durchlasskanal aufweisen, der bei geschlossenem
Ventil einen Zwangsdurchfluss ermöglicht, damit die jeweilige Funktion des Antriebs
nicht vollständig blockiert wird.
[0015] Durch verschiedene Steigungen der Gewinde, in welchem die jeweiligen Ventilkörper
der Ventile aufgenommen sind, wird erreicht, dass sich bei gleicher Verstellung -
beispielsweise um eine Umdrehung - der Durchlassquerschnitt beider Ventile gleich
verändert. Damit wird der größere Durchlassquerschnitt des ersten, äußeren Ventils
ausgeglichen.
[0016] Durch die Verwendung zweier Dichtelemente am ersten Ventil und nur eines Dichtelements
am zweiten Ventil wird erreicht, dass sich das erste Ventil, aufgrund der unterschiedlichen
Haftreibung bei einer Verstellbetätigung des zweiten Ventils, nicht mitverstellt.
Ebenso bleibt der Ventilkörper des zweiten Ventils in seiner Lage im ersten Ventil
unverändert, wenn das erste Ventil verstellt wird. Durch die Wahl unterschiedlicher
Werkstoffe für die Dichtelemente kann diese Einstellbarkeit der Ventile beeinflusst
werden. Auch durch die unterschiedliche Steigungen der Gewinde, in welchen die Ventilkörper
aufgenommen sind, kann die Wirkung verändert werden.
[0017] Im Nachfolgenden wird ein Ausführungsbeispiel in der Zeichnung anhand der Figuren
näher erläutert.
[0018] Dabei zeigen:
- Fig. 1
- einen Ausschnitt eines Schnitts durch das Gehäuse eines Türantriebs mit einem erfindungsgemäßen
Ventil;
- Fig. 2
- das Ventil gemäß Fig. 1 in vergrößerter Darstellung mit einer Ansicht auf das Ventil
gemäß Pfeil A in Fig. 1.
[0019] In der Fig. 1 ist ein Ausschnitt eines Gehäuses 1 eines Türantriebs in geschnittener
Darstellung gezeigt. Im Gehäuse 1 sind Hydraulikkanäle 2, 2', 2", 2'" angeordnet,
welche ein Überströmen von Hydraulikflüssigkeit ermöglichen. Das Überströmen kann
zur Steuerung des Türantriebs durch in den Hydraulikkanälen 2, 2', 2", 2'" angeordnete
Ventile 5, 6 reguliert werden. Am Hydraulikkanal 2' kann dabei ein Anschluss 17 zum
Anschluss einer Hydraulikpumpe vorhanden sein. Um kostengünstig möglichst wenige und
kurze Hydraulikkanäle 2, 2', 2", 2'" ausbilden zu können, werden die Ventile 5, 6
so angeordnet, dass sich ein Ventilkörper 6' des zweiten Ventils 6 in einem Ventilkörper
5' des ersten Ventils 5 befindet. Die Hydraulikkanäle 2, 2', 2" werden in das Gehäuse
1 von außen eingebracht und beispielsweise mit Kugeln 3 als Verschlusselemente abgedichtet.
Zwischen den Hydraulikkanälen 2, 2', 2" untereinander und zu den Kolbenräumen hin
können Bohrungen 4 angeordnet sein.
[0020] Wie es in der Fig. 2 vergrößert dargestellt ist, strömt dem äußeren Ventil 5 über
den Hydraulikkanal 2" Hydraulikflüssigkeit zu. Im Gehäuse 1 ist dabei ein dem Ventil
5 zugeordneter Ventilsitz 10 ausgebildet. Durch den zwischen dem Ventilkörper 5' und
dem Ventilsitz 10 bestehenden Spalt kann die Hydraulikflüssigkeit in den Hydraulikkanal
2' abströmen. Am Ventilkörper 5' kann ein Durchlasskanal 11 angeordnet sein, der bei
geschlossenem Ventil 5 einen Zwangsdurchfluss ermöglicht, damit der Antrieb bei einer
Gegenkraft auf den Flügel nicht vollständig blockiert wird.
[0021] Am Ventilkörper 5' sind Dichtelemente 9, 9' angeordnet, welche das Ventil 5 gegen
das Gehäuse 1 abdichten. Dabei dichtet das Dichtelement 9 die Hydraulikkanäle 2" und
2'" gegeneinander ab. Das Dichtelement 9' dichtet den Hydraulikkanal 2'" nach außen
hin ab. Der Ventilkörper 5' ist in einer Bohrung im Gehäuse 1 angeordnet, in welche
ein Gewinde 7 eingebracht ist. Durch Verdrehen des Ventilkörpers 5' - durch den Eingriff
mit einem Werkzeug in einen Schlitz 15 - ist die Lage des Ventilkörpers 5' in Richtung
auf den im Gehäuse 1 ausgebildeten Ventilsitz 10 veränderbar.
[0022] Das Ventil 6 ist platzsparend im Ventil 5 angeordnet. Dazu ist im Ventilkörper 5'
ein Gewinde 12 vorhanden, in welchem der Ventilkörper 6' verstellbar aufgenommen ist.
Zur Verstellung weist das Ventil 6 im Ventilkörper 6' ebenfalls beispielsweise einen
Schlitz 16 zum Eingriff eines Werkzeuges auf. Im Ventilkörper 5' ist ein Ventilsitz
14 ausgebildet, welcher mit dem Ventilkörper 6' zusammenwirkt und das Ventil 6 bildet.
Der Ventilkörper 5' weist Aussparungen 8 auf, durch welche Hydraulikflüssigkeit aus
dem Hydraulikkanal 2'" zum Ventil 6 gelangt, und über den Ventilsitz 14 in den Kanal
2' überströmen kann. Es ist ebenfalls möglich, am Ventilkörper 6' einen Durchflusskanal
11 auszubilden, welcher auch bei vollständig geschlossenem Ventil 6 ein Überströmen
von Hydraulikflüssigkeit ermöglicht. Der Durchflusskanal 11 kann auch am Ventilsitz
14 des Ventilkörpers 5' ausgebildet sein. Das Ventil 6 weist am Ventilkörper 6' ein
Dichtelement 13 auf, welches das Ventil 6 nach außen hin abdichtet.
[0023] Um bei beiden Ventilen 5, 6 bei gleicher Verstellung, beispielsweise um eine Umdrehung,
die gleiche Veränderung im Durchlassquerschnitt für die Hydraulikflüssigkeit zu erzielen,
kann das Gewinde 7, in welchem der Ventilkörper 5' drehbar angeordnet ist, eine geringere
Steigung aufweisen als das Gewinde 12, in welchem der Ventilkörper 6' des Ventils
6 angeordnet ist. Dadurch kann der größere Durchlassquerschnitt des äußeren Ventils
5 kompensiert werden.
[0024] Durch die Verwendung zweier Dichtelemente 9, 9' am Ventilkörper 5' und eines Dichtelements
13 am Ventilkörper 6', wird erreicht, dass sich das Ventil 5 bei einer Verstellbetätigung
des Ventils 6 nicht mitverstellt. Ebenso, dass sich bei einem Verstellen des Ventils
5 der Ventilkörper 6' im Ventilkörper 5' mitdreht, so dass der Ventilkörper 6' in
seiner Lage im Ventilkörper 5' unverändert bleibt. Durch die Wahl unterschiedlicher
Werkstoffe für die Dichtelemente 9, 9', 13 kann die Einstellbarkeit der Ventile ebenfalls
beeinflusst werden. Damit ist die Verstellbarkeit der Ventile 5, 6 unabhängig von
der Verstellung des jeweils anderen Ventils 6, 5. Die Einstellung kann auch durch
unterschiedliche Steigungen der Gewinde 7, 12 erreicht bzw. unterstützt werden.
Liste der Referenzzeichen
[0025]
- 1
- Gehäuse
- 2 bis 2'"
- Hydraulikkanäle
- 3
- Verschlusselement
- 4
- Bohrung
- 5
- Ventil
- 5'
- Ventilkörper
- 6
- Ventil
- 6'
- Ventilkörper
- 7
- Gewinde
- 8
- Aussparung
- 9, 9'
- Dichtelement
- 10
- Ventilsitz
- 11
- Durchlasskanal
- 12
- Gewinde
- 13
- Dichtelement
- 14
- Ventilsitz
- 15
- Schlitz
- 16
- Schlitz
- 17
- Anschluss
1. Steuerungsvorrichtung für einen hydraulischen Türantrieb, mit mindestens zwei Ventilen
(5, 6), mit Hydraulikkanälen (2, 2', 2", 2"') durch welche die Hydraulikflüssigkeit
des Türantriebs strömen kann, und in welchen die Ventile (5, 6) regulierend angeordnet
sind, wobei ein Ventilkörper (6') des zweiten Ventils (6) in einem Ventilkörper (5')
des ersten Ventils (5) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ventile (5, 6) bzgl. ihres Durchlasses verstellbar sind, wobei beim Verstellen
des ersten Ventils (5) das zweite Ventil (6) durch ein am Ventilkörper (6') des zweiten
Ventils (6) angeordnetes Dichtelement (13) zur Abdichtung gegen den Ventilkörper (5')
des ersten Ventils (5) mitbewegt wird, wodurch die Lage des Ventilkörpers (6') des
zweiten Ventils (6) innerhalb des Ventilkörpers (5') des ersten Ventils (5) unverändert
bleibt.
2. Steuerungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass beim Verstellen des zweiten Ventils (6) der Ventilkörper (5') des ersten Ventils
(5) durch die Dichtelemente (9, 9') in seiner Lage im Gehäuse (1) unverändert bleibt.
3. Steuerungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilsitz (14) des zweiten \/entils (6) im Ventilkörper (5') des ersten Ventils
(5) ausgebildet ist.
4. Steuerungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkörper (5') des ersten Ventils (5) Aussparungen (8) aufweist, durch welche
der Hydraulikkanal (2"') mit dem zweiten Ventil (6) verbunden ist.
5. Steuerungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass am Ventilkörper (5') des ersten Ventils (5) ein weiteres Dichtelement (9) angeordnet
ist, zur Abdichtung des dem ersten Ventil (5) zugeordneten Hydraulikkanals (2") gegenüber
dem, dem zweiten Ventil (6) zugeordneten Hydraulikkanal (2"').
6. Steuerungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilsitz (10) des ersten Ventils (5) im Gehäuse (1) ausgebildet ist.
7. Steuerungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Ventile (5, 6) am Ventilkörper (5', 6') einen Durchlasskanal
(11) aufweist, durch welchen ein minimaler Durchfluss von Hydraulikflüssigkeit bestimmt
wird.
1. Control device for a hydraulic door drive, comprising at least two valves (5, 6) and
comprising hydraulic channels (2, 2', 2'', 2''') through which the hydraulic fluid
of the door drive can flow and in which the valves (5, 6) are arranged in a regulating
manner, a valve body (6') of the second valve (6) being arranged in a valve body (5')
of the first valve (5), characterized in that the valves (5, 6) are adjustable with respect to their passage, wherein, during the
adjustment of the first valve (5), the second valve (6) is moved along by a sealing
element (13) arranged on the valve body (6') of the second valve (6) and intended
for sealing with respect to the valve body (5') of the first valve (5), as a result
of which the position of the valve body (6') of the second valve (6) inside the valve
body (5') of the first valve (5) remains unchanged.
2. Control device according to Claim 1, characterized in that, during the adjustment of the second valve (6), the valve body (5') of the first
valve (5) remains unchanged in its position in the housing (1) due to the sealing
elements (9, 9').
3. Control device according to Claim 1, characterized in that the valve seat (14) of the second valve (6) is formed in the valve body (5') of the
first valve (5).
4. Control device according to Claim 1, characterized in that the valve body (5') of the first valve (5) has apertures (8) through which the hydraulic
channel (2''') is connected to the second valve (6).
5. Control device according to Claim 1, characterized in that a further sealing element (9) is arranged on the valve body (5') of the first valve
(5) for sealing the hydraulic channel (2'') assigned to the first valve (5) relative
to the hydraulic channel (2''') assigned to the second valve (6).
6. Control device according to Claim 1, characterized in that the valve seat (10) of the first valve (5) is formed in the housing (1).
7. Control device according to Claim 1, characterized in that at least one of the valves (5, 6) on the valve body (5', 6') has a passage channel
(11) which determines a minimum flow rate of hydraulic fluid.
1. Dispositif de commande de contrôle d'entraînement de porte hydraulique avec au moins
deux valves (5, 6), avec des canaux hydrauliques (2, 2', 2", 2''') à travers lesquels
le liquide hydraulique du contrôle d'entraînement de porte peut s'écouler et dans
lesquels les valves (5, 6) sont disposées de façon régulatrice, un corps de valve
(6') de la seconde valve (6) étant disposé dans un corps de valve (5') de la première
valve (5), caractérisé en ce que le débit des valves (5, 6) est réglable, la seconde valve (6) étant déplacée par
un élément d'étanchéité (13) disposé au niveau du corps de valve (6') de la seconde
valve (6) lors du réglage de la première valve (5) pour l'étanchéité par rapport au
corps de valve (5') de la première valve (5), faisant que la position du corps de
valve (6') de la seconde valve (6) reste inchangée à l'intérieur du corps de valve
(5') de la seconde valve (6).
2. Dispositif de commande selon la revendication 1, caractérisé en ce que lors du réglage de la seconde valve (6), la position du corps de valve (5') de la
première valve (5) reste inchangée dans le boîtier (1) du fait des éléments d'étanchéité
(9, 9').
3. Dispositif de commande selon la revendication 1, caractérisé en ce que le siège de valve (14) de la seconde valve (6) est réalisé dans le corps de valve
(5') de la première valve (5).
4. Dispositif de commande selon la revendication 1, caractérisé en ce que le corps de valve (5') de la première valve (5) comporte des trous (8) à travers
lesquels le canal hydraulique (2''') est relié à la seconde valve (6).
5. Dispositif de commande selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un autre élément d'étanchéité (9) est disposé au niveau du corps de valve (5') de
la première valve (5), pour l'étanchéité du canal hydraulique (2'') associé à la première
valve (5) par rapport au canal hydraulique (2''') associé à la seconde valve (6).
6. Dispositif de commande selon la revendication 1, caractérisé en ce que le siège de valve (10) de la première valve (5) est réalisé dans le boîtier (1).
7. Dispositif de commande selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins une des valves (5, 6) comporte un canal d'écoulement (11) au niveau du corps
de valve (5', 6'), à travers lequel un écoulement minimal de liquide hydraulique est
défini.

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