[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Behandlung von Blut in einem extrakorporalen
Blutkreislauf, die mindestens einen Oxygenator, einen Wärmetauscher und ein Blutfilter
aufweist.
[0002] Eine derartige Vorrichtung ist durch die
EP 1 464 350 A1 bekannt geworden.
[0003] Die bekannte Vorrichtung weist in einem Gehäuse eine Blasenfalle, eine Blutpumpe,
einen Wärmetauscher, einen Oxygenator und ein arterielles Blutfilter auf. Die einzelnen
Vorrichtungskomponenten sind eng aneinander gekoppelt, sodass gegenüber Komponenten,
die über Leitungssysteme miteinander fluidtechnisch verbunden sind, kürzere Leitungswege
erreicht werden. Die Leitungswege selbst stellen aber auch Verengungen dar, die das
aufzubereitende Blut belasten, sodass diese Querschnittsverengungen einer schonenden
Blutaufbereitung entgegenwirken.
[0004] Ferner ist aus
DE 37 33 542 A1 ein Blutoxygenator bekannt, der aus Komponenten zusammengesetzt ist, die aneinandergereiht
werden. Das Blutfilter wird bei dieser Vorrichtung über einen Verteiler oder radial
über den Gehäusemantel mit den übrigen Vorrichtungskomponenten verbunden. Dadurch
verlängern sich die Blutströmungswege in den bekannten Blutoxygenator.
[0005] Eine Apparatur und ein Verfahren zur Förderung und Oxygenierung von Blut ist aus
US 2004/009097 A1 bekannt. Die in einem Gehäuse untergebrachten Komponenten weisen unterschiedlichste
Strömungsübergangsquerschnitte auf, und Oxygenator und Wärmetauscher sind nebeneinander
angeordnet.
[0006] Aus
US 5,043,140 ist eine Vorrichtung zur Blutoxygenierung bekannt, bei der zwischen dem Oxygenator/Wärmetauscher
und einem Blutfilter ein Entschäumer angeordnet ist. Ein Röhrenwärmetauscher ist im
Oxygenator vorgesehen. Übergangsströmungsquerschnitte der in einem Gehäuse zusammengefügten
Komponenten werden in der Druckschrift nicht beschrieben.
[0007] Weiterhin ist aus
US 6,241,945 B1 eine modulartig aufgebaute Vorrichtung zur Entgasung, Oxygenierung und Filterung
von Blut bekannt. Einzelne Funktionsmodule werden aneinandergereiht. Mehrere Funktionen
werden nicht in einem Funktionsmodul zusammengefasst, und in welcher Art und Weise
ein zusätzlicher Wärmetauscher mit der Vorrichtung zu verbinden ist, ist nicht beschrieben.
[0008] US 5,411,706 offenbart ein System aus Oxygenator und Zentrifugalpumpe, wobei eine interne Rezirkulation
des zu behandelnden Blutes vorgesehen ist. Optional kann ein Wärmetauscher und/oder
ein Reservoir mit Filter mit dem System verbunden werden. Der Wärmetauscher ist nicht
in den Oxygenator integriert, sodass die Länge der Strömungswege des zu behandelnden
Blutes von der Länge der vorgesehenen Leitungen abhängen.
[0009] Schließlich ist aus
US 5,770,149 eine Vorrichtung zur extrakorporalen Behandlung von Blut bekannt geworden, bei der
in einem Gehäuse die einzelnen Komponenten aneinandergereiht sind. Das zu behandelnde
Blut wird im Gehäuse über eine Pumpe einem wendelartig aufgebauten Wärmetauscher zugeführt.
An den Wärmetauscher schließt sich ein Oxygenator an, der im Gehäuse mit einem Blutfilter
verbunden ist. Bei dieser Vorrichtung sind die Komponenten Wärmetauscher, Oxygenator
getrennt voneinander in einem Gehäuse integriert. Die Größe der Strömungsquerschnitte
von Komponente zu Komponente im Gehäuse sind für diese Vorrichtung weder angegeben,
noch werden Empfehlungen dafür gegeben. Die Aneinanderreihung von Wärmetauscher und
Oxygenator führt zu verlängerten Strömungswegen des Blutes in der Vorrichtung.
[0010] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur Behandlung von Fluid in einem
extrakorporalen Blutkreislauf derart weiterzubilden, dass sie einerseits für erweiterte
Indikationen sicher und schnell einsetzbar ist und andererseits das extrakorporal
zirkulierende Blut bestmöglich schont.
[0011] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0012] Die Vorrichtungskomponenten Oxygenator, Wärmetauscher und Blutfilter bilden unter
Verzicht auf Verbindungsleitungen oder -kanäle ein Kompaktmodul in einem Gehäuse.
[0013] Die erfindungsgemäße Vorrichtung hat damit den wesentlichen Vorteil, dass Verengungen
innerhalb der Vorrichtung bei der Behandlung des Blutes minimiert werden, das aufzubereitende
Blut kann über große Strömungsquerschnitte zwischen den Vorrichtungskomponenten strömen
und erfährt dadurch eine erheblich geringere Scherbelastung als in aus dem Stand der
Technik bekannten Strömungswegen, die Verbindungsleitungen oder direkt verbundene
Kanäle zwischen zwei Vorrichtungskomponenten betreffen. Durch den Verzicht auf die
die Blutbahn verengenden Verbindungsleitungen oder -kanäle wird der Druckabfall über
die Vorrichtung minimiert, daraus folgt eine Reduzierung der notwendigen Pumpenleistung
mit entsprechend verringerter Blutschädigung. Darüber hinaus wird durch die kompakte
Bauweise das sich im extrakorporalen Kreislauf befindliche Blutvolumen sowie das für
das Priming, d. h. für die Inbetriebnahme des Kompaktmoduls benötigte Flüssigkeitsvolumen
reduziert. Die Verweildauer des extrakorporal strömenden Blutes wird durch die erfindungsgemäße
Ausbildung der Ein- und Auslässe der Vorrichtungskomponenten erheblich verkürzt, weil
große Ein- und Auslassquerschnitte der Vorrichtungskomponenten direkt zusammengekoppelt
sind und dadurch Druckverluste innerhalb der erfindungsgemäßen Vorrichtung minimiert
werden. Die Blutdurchflussquerschnitte sind größer und/oder gleich 120 mm
2 ausgestaltet und dies immer im Übergangsbereich der Vorrichtungskomponenten zueinander,
so wird das extrakorporal zirkulierende Blut weiter geschont und auf das Blut wirkende
Scherkräfte bzw. der auf das Blut strömungstechnisch wirkende Druck wird minimiert.
Somit kann die erfindungsgemäße Vorrichtung mit einer geringeren Pumpleistung betrieben
werden, die Blut schädigenden Einflüssen entgegenwirkt.
[0014] Der Wärmetauscher ist in den Oxygenator integriert und der Oxygenator und der Wärmetauscher
bilden ein untrennbares Bauteil. Dies hat den Vorteil, dass eine sehr wirkungsvolle
Wärmetauschleistung erreicht werden kann, indem Wärmetauscherfasern in den Oxygenator
integriert sind. Die Wärmetauscherfasern können beispielsweise elektrostatische Aufladungen
noch wirkungsvoller ableiten und verbessern die Leistung des Wärmetauschers. In der
erfindungsgemäßen Ausbildung bilden der Wärmetauscher und der Oxygenator ein untrennbares
Bauteil und die Funktionskomponenten von Wärmetauscher und Oxygenator bilden eine
einzige Einheit. Dies erlaubt eine sehr kompakte Bauweise und verbessert den Wirkungsgrad
im Zusammenwirken von Wärmetauscher und Oxygenator.
[0015] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weisen die Öffnungen unterschiedlich große
Öffnungsquerschnitte auf. Dies hat den Vorteil, dass große Öffnungen im oberen Teil
der Baueinheit verbessert zur Gasblasenabführung aus dem Blut zusätzlich benützt werden
können. Je nach Bedarf und konstruktiver Ausgestaltung des Bauteils können die Öffnungen
an verschiedensten Stellen des Bauteils angebracht werden und somit werden auch Bauteiloptimierungen
unterstützt, die bei einem einzigen Einlass und bei einem einzigen Auslass nicht möglich
sind.
[0016] Besondere Vorteile ergeben sich dann, wenn vier Öffnungen über den Umfang der Baueinheit
bzw. des Bauteils vorgesehen sind. Über vier Öffnungen können nicht nur Leitungssysteme
bevorzugt schonend und schnell das aufzubereitende Blut in das Bauteil Oxygenator/Wärmetauscher
transportieren, sondern die Öffnungen erlauben auch eine direkte Verbindung mit angrenzenden
Vorrichtungskomponenten.
[0017] An die Baueinheit kann am Einlass eine Pumpe, insbesondere eine Zentrifugalpumpe
vorgesehen werden, über die das aufzubereitende Blut in den Oxygenator/Wärmetauscher
einströmt. Der Auslass der Pumpe ist auf den Einlass an der Baueinheit abgestimmt,
sodass ohne Druckverlust das aufzubereitende Blut von der Pumpe in das Bauteil Oxygenator/Wärmetauscher
einströmen kann.
[0018] Besondere Vorteile ergeben sich dann, wenn Öffnungen jeweils am oberen Teil der Vorrichtung
und am unteren Teil der Vorrichtung vorhanden sind. Die Öffnungen am oberen Teil der
Vorrichtung ermöglichen eine einfache und effektive blasenfreie Befüllung der Zentrifugalpumpe,
die Öffnungen am unteren Teil der Vorrichtung ermöglichen eine einfache und vollständige
Entleerung des Pumpenraums am Ende des extrakorporalen Blutkreislaufs, wenn das extrakorporal
befindliche Blut möglichst vollständig in den Patienten zurückgegeben werden soll.
[0019] Ist die Zentrifugalpumpe über einen Anschluss an die Baueinheit oder das Bauteil
(Oxygenator/Wärmetauscher) angekoppelt und sind die Blut führenden Verbindungsöffnungen
oben und unten angeordnet, unabhängig von deren Größen der Öffnungsquerschnitte, so
ist eine bevorzugte, einfache und effektive Entgasung bzw. Entleerung des Kompaktmoduls
möglich.
[0020] Um kurze Strömungswege zu gewährleisten, ist die Pumpe an die Baueinheit unmittelbar
ankoppelbar. Verlängerte Leitungswege werden durch diese Maßnahme unterbunden und
die gesamte Vorrichtung lässt sich durch diese Maßnahme kompakt aufbauen. Je nach
Bedarf lässt sich an die Baueinheit eine Pumpe ankoppeln, sodass eine derartige Vorrichtung
an einen erweiterten Einsatzbereich bzw. erweiterte Anforderungen einfachst anpassbar
ist.
[0021] Im Bedarfsfall ist es auch möglich, dass an die Baueinheit eine Blasenfalle oder
ein Blutreservoir angekoppelt wird, das vor der Pumpe vorgesehen und mit der Pumpe
fluidtechnisch verbunden ist.
[0022] Somit ist die erfindungsgemäße Vorrichtung für verschiedenste Einsätze zur Aufrechterhaltung
eines extrakorporalen Blutkreislaufs einsetzbar und ohne konstruktive Umgestaltungen
aufwändigster Art kann die Vorrichtung verändert werden. Alle benötigten Vorrichtungskomponenten
können in einem Gehäuse vereinigt werden und an die Pumpe ist beispielsweise ein Antrieb
ankoppelbar, der mit dem aufzubereitenden Blut nicht in Berührung kommt.
[0023] Nachfolgend ist die erfindungsgemäße Vorrichtung in einem Ausführungsbeispiel beschrieben,
in dem eine Ausführungsmöglichkeit unter mehreren Möglichkeiten dargestellt wird.
[0024] In der Figur ist beispielhaft mit 10 die erfindungsgemäße Vorrichtung in einer Seitenansicht
gezeigt mit einem Oxygenator, in den ein Wärmetauscher integriert ist und die als
eine Einheit anzusehende Gerätekombination ist als Bauteil 12 gekennzeichnet. Am Einlass
in das Bauteil 12 sind Öffnungen 14, 16, 18, 20 vorgesehen, über die das aufzubereitende
Blut, hier das venöse Blut, in das Bauteil 12 einströmen kann. Die Öffnungen 14, 16,
18, 20 sind bei Bedarf in unterschiedlichen Größen ausgebildet, sodass beispielsweise
bevorzugt an der Öffnung 20 eine Entgasung des Blutstroms gefördert wird. Im Bereich
der Öffnungen 14, 16, 18, 20 sind auch Verrastungsmittel bzw. Verbindungsmittel zwischen
den Vorrichtungskomponenten vorgesehen.
[0025] In der Figur ist unmittelbar direkt an diese Öffnungen 14, 16, 18, 20 eine Pumpe,
hier eine Zentrifugalpumpe, angekoppelt, sodass ohne Leitungsüberbrückung das aufzubereitende
Blut über die Pumpe 22 in das Bauteil 12 gefördert werden kann. Die Pumpe 22 weist
einen aufsteckbaren Antrieb auf, über den man die Zentrifugalpumpe so betreiben kann,
dass der Antrieb nicht mit dem aufzubereitenden Blut in Berührung kommt (beispielsweise
Magnetantrieb).
[0026] Die in der Figur gezeigten Öffnungen 14, 16, 18, 20 müssen nicht symmetrisch über
den Einlass des Bauteils 12 verteilt sein. Denkbar ist auch eine einzige Öffnung,
die einen Blutdurchflussquerschnitt von A ≥ 120 mm
2 zulässt. Die von den Öffnungen 14, 16, 18, 20 geschaffenen Blutdurchflussquerschnitte
müssen in Summe ebenfalls einen Gesamtblutdurchflussquerschnitt von A ≥ 120 mm
2 ermöglichen.
[0027] Am Auslass des Bauteils 12 sind ebenfalls, in der Figur über die direkte Anflanschung
an das Bauteil 12 verdeckt, mehrere Öffnungen ausgebildet, die ebenfalls einen Blutdurchflussquerschnitt
von A ≥ 120 mm
2 anbieten. Die Einlassöffnungen in ein direkt an das Bauteil 12 angeflanschtes Blutfilter
sind auf die Auslassöffnungen des Bauteils 12 angepasst, sodass das im Oxygenator/Wärmetauscher
aufbereitete Blut möglichst schonend und unter geringster Belastung in das Blutfilter
24 einströmen kann.
[0028] Am Gehäuse des Bauteils 12 ist eine Blasenfalle 26 vorgesehen, die sicherstellt,
dass in die Zentrifugalpumpe 22 ausschließlich blasenfreies Blut zur Aufbereitung
in die Pumpe einströmt. Die Blasenfalle 26 ist mit der Pumpe 22 und die Pumpe 22 mit
dem Bauteil 12 fluidtechnisch verbunden. Dabei sind zumindest zwischen der Pumpe 22
und dem Bauteil 12 keine Leitungen vorhanden. Die in der Figur gezeigten Bauteile
sind unmittelbar an das Bauteil 12 angeflanscht.
[0029] In Pfeilrichtung 28 strömt venöses Blut in die Blasenfalle 26 ein und in Pfeilrichtung
30 strömt aus der erfindungsgemäßen Vorrichtung 10 arterielles Blut aus, das einem
Patienten unmittelbar zugeführt werden kann.
[0030] Die gesamte Vorrichtung 10 ist in ein Gehäuse integrierbar, sodass erfindungsgemäß
eine kompakte sichere Vorrichtung entsteht, die ein fehlerhaftes Betreiben nicht zulässt.
[0031] Bei einer Vorrichtung zur Behandlung von Blut in einem extrakorporalen Blutkreislauf,
die mindestens einen Oxygenator, einen Wärmetauscher 12 und ein Blutfilter 24 aufweist,
sind die Ein- und Auslässe in der Baueinheit Oxygenator/Wärmetauscher so ausgebildet,
dass ein Blutdurchflussquerschnitt von A ≥ 120 mm
2, gewährleistet ist. Die erfindungsgemäße Vorrichtung 10 kann auch isoliert als ein
einziges Bauteil 12 betrieben werden, das die Funktionen eines Oxygenators und eines
Wärmetauschers mit einem Blutfilter übernimmt. Ist bei der Vorrichtung 10 eine Pumpe
22 vorgesehen, so kann deren Antrieb bei Bedarf abgenommen werden.
1. Vorrichtung (10) zur Behandlung von Blut in einem extrakorporalen Blutkreislauf mit
folgenden Vorrichtungskomponenten :
- einem Wärmetauscher,
- einem Oxygenator,
- einem Blutfilter (24),
wobei ein Einlass (14, 16, 18, 20) in und ein Auslass aus einer Baueinheit Wärmetauscher/Oxygenator
vorgesehen ist, und wobei Ein- und Auslassquerschnitte der Vorrichtungskomponenten
direkt zusammengekoppelt sind und der Wärmetauscher und der Oxygenator ein untrennbares
Bauteil (12) bilden, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlass (14, 16, 18, 20), der Auslass und im Übergangsbereich der Vorrichtungskomponenten
zueinander die Blutdurchflussquerschnitte größer oder gleich 120 mm2 ausgestaltet sind, und
dass der Wärmetauscher und der Oxygenator eine einzige Einheit derart bilden, dass
Wärmetauscherfasern in den Oxygenator integriert sind, wobei das Blutfilter (24) einen
Blutdurchflussquerschnitt aufweist, der den Blutdurchflussquerschnitten der Baueinheit
entspricht.
2. Vorrichtung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Einlass der Baueinheit eine Pumpe (22) vorgesehen ist, deren Auslass auf den Einlass
der Baueinheit abgestimmt ist.
3. Vorrichtung (10) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Pumpe eine Zentrifugalpumpe vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (10) eine Blasenfalle (26) oder ein Blutreservoir aufweist, dass
vor der Pumpe (22) vorgesehen ist und mit der Pumpe (22) fluidtechnisch verbunden
ist.
1. Device (10) for treating blood in an extracorporeal blood circuit with the following
components:
- a heat exchanger,
- an oxygenator,
- a blood filter (24),
in which an inlet (14, 16, 18, 20) is provided into and an outlet is provided out
of a heat exchanger/oxygenator assembly and in which the inlet and outlet cross sections
of the components of the device are coupled together directly and the heat exchanger
and the oxygenator form an inseparable assembly (12), characterised in that the inlet (14, 16, 18, 20), the outlet and the blood thoughput cross sections in
the transition area between the components of the device are greater than or equal
to 120 mm2 and that the heat exchanger and the oxygenator form a single unit in such a way that
heat exchanger fibres are incorporated in the oxygenator, in which the blood filter
(24) has a blood throughput cross section, which corresponds to the blood throughput
cross sections of the assembly.
2. Device (10) according to claim 1, characterised in that a pump (22) is provided at the inlet of the assembly, the outlet of which is adjusted
to the inlet of the assembly.
3. Device (10) according to claim 2, characterised in that a centrifugal pump is provided as the pump.
4. Device according to claim 2 or 3, characterised in that the device (10) has a bubble trap (26) or a blood reservoir, which is provided before
the pump (22) and is connected to the pump (22) by fluid technology.
1. Dispositif (10) de traitement du sang dans un circuit sanguin extracorporel, lequel
dispositif a les composants suivants :
- un échangeur de chaleur,
- un oxygénateur,
- un filtre (24) pour le sang,
dans lequel il est prévu une entrée (14, 16, 18, 20) et une sortie dans une unité
modulaire échangeur de chaleur/oxygénateur et
dans lequel des sections transversales d'entrée et de sortie sont directement accouplées
aux composants du dispositif et l'échangeur de chaleur et l'oxygénateur forment une
pièce inséparable (12), caractérisé en ce que l'entrée (14, 16, 18, 20), la sortie et, dans la zone de transition mutuelle des
composants du dispositif, les sections transversales de passage du sang ont une surface
supérieure ou égale à 120 mm2 et forment une seule unité telle que les fibres de l'échangeur de chaleur soient
intégrées à l'oxygénateur, dans lequel le filtre (24) pour le sang présente une section
transversale de passage du sang qui correspond aux sections transversales de passage
du sang de l'unité modulaire.
2. Dispositif (10) selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est prévu à l'entrée de l'unité modulaire une pompe (22) dont la sortie est ajustée
à l'entrée de l'unité modulaire.
3. Dispositif (10) selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'il est prévu comme pompe une pompe centrifuge.
4. Dispositif selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que le dispositif (10) présente un piège à bulles (26) ou un réservoir de sang qui est
prévu devant la pompe (22) et est raccordé à la pompe (22) par communication fluidique.