[0001] Die Erfindung betrifft ein Laufrad, insbesondere ein Kunststofflaufrad für ein Trommelläufer-Radialgebläse
für die Heizung und Klimatisierung eines Kraftfahrzeugs, gemäß dem Oberbegriff von
Anspruch 1. Auch betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines Laufrads.
[0002] Trommelläufer-Radialgebläse, die für die Förderung der Luft bei Kraftfahrzeug-Heizungen
oder Kraftfahrzeug-Klimaanlagen verwendet werden, sollen häufig auf einem möglichst
niedrigen Drehzahlniveau betrieben werden. Dabei sollen die Zuströmverhältnisse zu
einem nachfolgenden Wärmeübertrager möglichst günstig sein, wobei der vorhandene Bauraum,
der in der Regel sehr beengt ist, möglichst flexibel genutzt werden soll. Auf Grund
der Rahmenbedingungen werden hierbei in der Regel axial erweiterte Spiralgehäuse und
Laufräder mit statischer Druckerzeugung im Schaufelkanal verwendet. Dabei sind die
Beschaufelungen rückwärtsgekrümmt, radial endend oder leicht vorwärtsgekrümmt und
ohne oder mit leichter Profilierung ausgeführt. Die Strömung im Schaufelkanal löst
hierbei ab und bleibt bis zum Schaufelkanalende abgelöst. Bedingt durch diese Art
der Beschaufelung sind je nach Betriebspunkt und Art der Beschaufelung sehr hohe bis
hohe Drehzahlen notwendig. Aus akustischen Gründen werden bei Kraftfahrzeug-Heizungen
oder Kraftfahrzeug-Klimaanlagen in der Regel keine rückwärtsgekrümmten Beschaufelungen
verwendet.
[0003] Radialgebläse, die ein niedriges Drehzahlniveau ermöglichen, haben eine vorwärtsgekrümmte
Beschaufelung und erreichen vergleichbare Betriebspunkte bei deutlich niedrigeren
Drehzahlen. In der vorwärtsgekrümmten Beschaufelung wird die Strömung stark umgelenkt
und beschleunigt. Diese kinetische Energie wird in ideal ausgestalteten, parallelwandigen
Spiralgehäusen verzögert und in statischen Druck umgewandelt. Am Schaufelkanaleintritt
kommt es zu Strömungsablösungen, am Schaufelkanalende liegt die Strömung wieder an.
Axial erweiterte Spiralgehäuse, die für die Wärmeübertragerbeaufschlagung günstig
sind und radial enger bauen, sind bei diesen Gebläsen mit vorwärtsgekrümmten Beschaufelungen
in der Regel nicht sinnvoll, da es zu Wirkungsgradverlusten kommt.
[0004] Um ein Trommelläufer-Radialgebläse, das für die Förderung der Luft beispielsweise
bei Kraftfahrzeug-Heizungen oder Kraftfahrzeug-Klimaanlagen verwendet wird, auch bei
möglichst niedrigen Drehzahlen betreiben zu können, sind Trommelläufer-Radialgebläse
bekannt, die eine vorwärtsgekrümmte Beschaufelung aufweisen. Dabei ist die Beschaufelung
nicht oder nur leicht profiliert. Die Schaufeln sind üblicherweise massiv gespritzt
(vgl. linker Teil von Fig. 5, in dem der Strömungsverlauf in einem Schaufelkanal bei
einem herkömmlichen, unprofilierten Laufrad dargestellt ist, wobei auf der Saugseite
der Schaufeln eine Wirbelbildung zu erkennen ist).
[0005] Auf Grund der Strömungsablösungen im Schaufelkanal ist jedoch eine Profilierung der
Schaufeln sinnvoll. Bei der Herstellung von Laufrädern aus Kunststoff kommt es beim
Spritzgießen relativ stark profilierter Laufräder mit relativ dicken Wandungen zu
Verzug und Schwund.
[0006] Die
EP 1 035 330 A2 offenbart ein Laufrad für ein Trommelläufer-Radialgebläse für die Heizung und Klimatisierung
eines Kraftfahrzeugs mit einer Mehrzahl von Schaufeln, die eine tragende Struktur
aus einem ersten Kunststoff aufweisen und aus mehreren Lagen gebildet sind.
[0007] Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein Laufrad zur Verfügung zu stellen, das mittels
Spritzgießen ohne die oben genannten Probleme herstellbar ist.
[0008] Auch ist es die Aufgabe ein Verfahren zur Herstellung eines Laufrads zu schaffen.
Diese Aufgabe zum Laufrad wird gelöst durch ein Laufrad mit den Merkmalen von Anspruch
1. Die Aufgabe zum Verfahren wird mit dem Gegenstand von Anspruch 16 gelöst. Vorteilhafte
Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0009] Erfindungsgemäß ist ein Kunststofflaufrad für ein Trommelläufer-Radialgebläse für
die Heizung und Klimatisierung eines Kraftfahrzeugs, vorgesehen, das eine Mehrzahl
von Schaufeln aufweist, wobei die Schaufeln durch eine tragende, vorzugsweise massive,
Struktur gebildet werden, auf die zumindest bereichsweise eine Weichkomponente aufgespritzt
oder in die zumindest bereichsweise eine Weichkomponente eingespritzt ist. Hierbei
handelt es sich bei der tragenden Struktur um einen ersten Kunststoff, der eine ausreichende
Festigkeit aufweist, und bei der Weichkomponente um einen zweiten Kunststoff, der
weicher ist. Beim zweiten Kunststoff handelt es sich bevorzugt um einen aufgeschäumten
Kunststoff.
[0010] Die maximale Wandstärke der tragenden Struktur im Bereich der Schaufeln beträgt vorzugsweise
3 mm. Bei einer derartigen Beschränkung der Wandstärke können sicher Verzug und Schwund
vermieden werden, durch eine entsprechende Materialwahl des die Struktur bildenden
Materials kann jedoch eine ausreichende Festigkeit des Laufrads sichergestellt werden.
Zudem kann durch eine entsprechende Materialwahl der Weichkomponente das Gewicht des
Laufrads verringert werden, so dass das Gebläse insgesamt leichter ist. Ferner wirkt
die Weichkomponente akustisch absorbierend, so dass das Gebläse etwas leiser als entsprechende
Gebläse ohne Weichkomponente ist.
[0011] Die Weichkomponente bildet vorzugsweise zumindest bereichsweise das Profil der Schaufel,
insbesondere im stark profilierten Teil. Besonders bevorzugt ist sowohl auf der Saug-
als auch Druckseite eine Weichkomponentenschicht vorgesehen, die Enden der Schaufeln
sind bevorzugt weichkomponentenfrei, wodurch die Weichkomponente zusätzlich vor Beschädigungen
bei der Montage geschützt wird.
[0012] Gemäß einer gewichtseinsparenden Ausführungsform sind die Schaufeln bevorzugt zumindest
bereichsweise als Hohlprofil ausgebildet. Dabei können zur Erhöhung der Steifigkeit
Stege in den Hohlprofilen ausgebildet sein. Diese sind bevorzugt einseitig geschlossen.
Im Falle eines zargenseitigen Verschlusses der Hohlprofile werden die Schaufeln bevorzugt
zargenseitig konisch verjüngt.
[0013] Die Schaufeln sind bevorzugt auf der Laufrad-Nabenseite motorseitig zylindrisch und
zargenseitig konisch ausgebildet, wobei sie sich in Zargenrichtung verjüngen. Dies
stellt sicher, dass trotz der starken Profilierung in Verbindung mit der Überdeckung
durch die Zarge ein ausreichender Ansaugquerschnitt zur Verfügung steht und es nicht
zu einer Versperrung des Ansaugquerschnitts kommt.
[0014] Der Strömungskanal zwischen zwei Schaufeln ist bevorzugt einströmseitig konvergent
und ausströmseitig divergent ausgebildet, jedoch sind auch andere Ausgestaltungen
möglich. Die konvergent-divergente Ausgestaltung des Laufrads ermöglicht im Schaufelkanal
einen im Wesentlichen ablösungsfreien Betrieb. Dabei wird durch die starke Wölbung
und ausreichende Dicke des Schaufelprofils im konvergenten Bereich die Strömung im
entsprechenden Kanalteil beschleunigt und in Drehrichtung des Laufrads umgelenkt.
Im anschließenden, nahezu geraden, divergenten Kanalteil wird die Strömung verzögert,
wobei der statische Druck erhöht wird.
[0015] Das Schaufelkanallängenverhältnis bei einer einströmseitig konvergenten und ausströmseitig
divergenten Ausgestaltung des Strömungskanals beträgt bevorzugt zwischen 0,1 und 0,9,
insbesondere zwischen 0,15 und 0,7, besonders bevorzugt zwischen 0,2 und 0,6. Hierbei
beträgt die Kanalverjüngung im konvergenten Teil des Schaufelkanals bevorzugt zwischen
0,030 und 0,2, insbesondere zwischen 0,04 und 0,07, besonders bevorzugt zwischen 0,05
und 0,06. Die Kanalerweiterung im divergenten Teil des Schaufelkanals beträgt bevorzugt
zwischen 0,05 und 0,17, insbesondere zwischen 0,09 und 0,15, besonders bevorzugt zwischen
0,1 und 0,14.
[0016] Die Schaufeln des Laufrads sind bevorzugt stark profiliert ausgebildet. Als stark
profiliert werden insbesondere Schaufeln angesehen, bei denen das Verhältnis von Profildicke
zu Profilgesamtlänge größer als 0,15, insbesondere größer als 0,2 ist. Dabei betragen
vorzugsweise der druckseitige Eintrittswinkel zwischen 30° und 90°, besonders bevorzugt
zwischen 35° und 80°, und der saugseitige Eintrittswinkel zwischen 25° und 70°, besonders
bevorzugt zwischen 30° und 60°, der druckseitige Austrittswinkel zwischen 90° und
175°, besonders bevorzugt zwischen 100° und 165°, und der saugseitige Austrittswinkel
zwischen 90° und 170°, besonders bevorzugt zwischen 100° und 165°, insbesondere bevorzugt
jeweils im mittleren Bereich, d.h. insbesondere +/- 10° um den Mittelwert der jeweiligen
zuvor angegebenen Bereiche, um einen optimalen Strömungsverlauf ohne Ablösungen sowie
einen optimalen Wirkungsgrad und einen geräuscharmen Betrieb zu erreichen.
[0017] Die Herstellung eines derartigen Laufrads erfolgt bevorzugt mittels Kunststoff-Spritzgießen,
wobei zuerst die tragende Struktur aus einem ersten Kunststoff spritzgegossen und
anschließend oder nahezu gleichzeitig zumindest ein Teil der profiliert ausgebildeten
Schaufeln des Laufrads und/oder eines Hohlprofils durch einen zweiten, weicheren Kunststoff
spritzgegossen wird, der auf die tragende Struktur auf- oder in ein durch die tragende
Struktur gebildetes Hohlprofil eingespritzt wird.
[0018] Als Materialien für die tragende Struktur kommen insbesondere PA oder PP, aber auch
Metalle in Frage. Die die tragende Struktur zumindest bereichsweise umgebende Weichkomponente
wird bevorzugt durch einen geschäumten Kunststoff, wie insbesondere S-EPS, in Frage.
Ebenfalls sehr gut geeignet ist PP-EPDM. Allgemein können PUR-Schaum, Melamin-Schaum,
PE-Schaum (Verwendung von Treibmittel bei der Applikation), Silikon-Schaum oder mit
Einschränkungen auch geschäumte Elastomere verwendet werden.
[0019] Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels mit mehreren Varianten
unter Bezugnahme auf die Zeichnung im Einzelnen erläutert. In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Laufrads gemäß dem Ausführungsbeispiel,
- Fig. 2
- einen Schnitt durch eine Schaufel des Laufrads von Fig. 1,
- Fig. 3a,
- 3bSchnitte durch Schaufelvarianten,
- Fig. 4
- eine Detailansicht eines Schnitts durch eine Schaufel zur Verdeutlichung einzelner
Abmessungen,
- Fig. 5
- einen Schnitt durch ein herkömmliches, massiv ausgebildetes Laufrad mit durch Pfeilen
dargestellten Strömungsgeschwindigkeiten im linken Teil der Fig. 5 und einen Schnitt
durch ein vorwärtsgekrümmt profiliertes Laufrad gemäß der vorliegenden Erfindung im
rechten Teil der Fig. 5,
- Fig. 6
- eine Draufsicht auf ein Laufrad,
- Fig. 7
- eine schematische Darstellung einer weiteren Schaufelvariante mit Darstellung der
Querschnitte dreier Schnittebenen,
- Fig. 8
- einen schematisch dargestellten Schnitt in Längsrichtung durch eine Schaufel zur Verdeutlichung
der Schaufelverjüngung,
- Fig. 9
- einen ausschnittsweisen Schnitt quer durch ein Laufrad mit verjüngten Schaufeln,
- Fig. 10
- einen Fig. 9 entsprechenden Schnitt zur Verdeutlichung der Verringerung der Schaufelquerschnittsfläche,
- Fig. 11a-11d
- schematische Darstellungen möglicher Verläufe von Schaufelverjüngungen,
- Fig. 12
- eine schematische Darstellung einer symmetrischen Verjüngung relativ zur Basisprofilskelettlinie
der Schaufel,
- Fig. 13
- eine schematische Darstellung einer asymmetrischen Verjüngung relativ zur Basisprofilskelettlinie
der Schaufel, und
- Fig. 14
- eine schematische Darstellung einer symmetrischasymmetrischen Verjüngung relativ zur
Basisprofilskelettlinie der Schaufel.
[0020] Ein Trommelläufer-Radialgebläse, das für die Förderung von Luft in einer Kraftfahrzeug-Klimaanlage
verwendet wird, weist ein Laufrad 1 mit einem Ring von Schaufeln 2 auf, wobei zwischen
je zwei Schaufeln 2 ein Schaufelkanal 3 ausgebildet ist. Das Laufrad 1 ist auf bekannte
Weise an einer Gebläsemotorwelle (nicht dargestellt) angebracht. Saugseitig wird das
Laufrad 1 teilweise durch die Zarge, die Teil des Spiralgehäuses ist, überdeckt. Die
Zargenöffnung für die Luftansaugung ist in Fig. 6 angedeutet
[0021] Die Schaufeln 2 sind stark profiliert ausgebildet, wobei der Strömungskanal 3 im
Eintrittsbereich 4 konvergent und im Austrittsbereich 5 divergent ausgebildet ist
(vgl. Fig. 4). Die Druckseite DS der Schaufeln 2 ist im Eintrittsbereich 4, gegebenenfalls
bis zum Austrittsbereich 5, konkav ausgebildet, und die Saugseite SS der Schaufeln
2 ist im Eintrittsbereich 4 konvex und im Austrittsbereich 5 gerade ausgebildet, wobei
die Schaufeldicke d ihr Maximum im konvergenten Bereich hat.
[0022] Um die bekannten Probleme bei der Herstellung stark profilierter Schaufeln zu vermeiden,
bestehen die Schaufeln 2 aus einer Struktur 6, die vorliegend massiv aus einem Kunststoff
ausgebildet ist, und eine ausreichende Festigkeit für die zu erwartenden Belastungen
aufweist, sowie einer an der Struktur 6 angespritzten Schicht 7 aus einer Weichkomponente,
welche das Profil im stark profilierten Bereich der Schaufel 2 bildet. Hierbei beträgt
die Dicke der Struktur 6 maximal 3 mm, so dass bei der Herstellung der Struktur 6
keine Probleme in Hinblick auf Verzug oder Schwund auftreten. Zudem reicht diese Dicke
in aller Regel für eine ausreichende Steifigkeit der Schaufel 2 aus. Die angespritzte
Schicht 7 dient lediglich der Profilierung und hat - abgesehen von dem Erfordernis,
sich nicht durch die zu fördernde Luft zusammendrücken zu lassen - keine tragende
Funktion. Dabei kann die angespritzte Schicht 7 auf ihrer Außenseite 8 auch eine Haut
oder eine Beschichtung aufweisen, wobei die Beschichtung, insbesondere zur Vereinfachung
der Herstellung, gegebenenfalls auch die gesamten Schaufeln 2 oder das gesamte Laufrad
1 überdecken kann.
[0023] Die tragende Struktur 6 ist im von der Weichkomponente überdeckten Bereich der Schaufel
2 etwas verjüngt ausgebildet, wobei die Verjüngung allmählich erfolgt. Die Außenkontur
ist durch den Übergang von tragender Struktur 6 zu Weichkomponente nicht beeinträchtigt.
[0024] Die tragende Struktur 6 besteht gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel aus PA,
die Weichkomponente aus PP-EPDM.
[0025] In den Figuren 3a und 3b sind Varianten der Schaufel 2 dargestellt, wobei vorliegend
bei diesen Schaufeln die Struktur 6 selbst das Profil bildet, wofür sie als Hohlprofil,
im Falle der zweiten Variante mit einem versteifenden Steg, ausgebildet ist. Im Inneren
des Hohlprofils kann - insbesondere aus Steifigkeitsgründen - eine Weichkomponente
entsprechend der angespritzten Schicht 7 vorgesehen sein. Ebenfalls kann in einzelnen
Bereichen eine außen angespritzte Schicht entsprechend dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel
vorgesehen sein. Auch in diesem Fall beträgt die Dicke der Struktur maximal 3 mm,
so dass bei der Herstellung kein Verzug oder Schwund auftritt.
[0026] Über die Lage der tragenden Struktur 6 innerhalb des Profils kann die Dicke der Weichkomponente
auf der Schaufelsaug- und -druckseite so eingestellt werden, dass es im Gebläsebetrieb
nur zu einer minimalen, nicht die Durchströmung beeinflussenden Verformung der Weichkomponente,
insbesondere auf der Schaufeldruckseite, kommt.
[0027] Ferner erfolgt bei einer derartig profilierten Schaufelausgestaltung, wie in Fig.
5, rechter Teil deutlich zu erkennen ist, keine Wirbelbildung an der Saugseite der
Schaufel 2, so dass die Strömung gut anliegt. Dies führt zu einer Verbesserung des
Wirkungsgrades eta (vgl. Aufstellung in Fig. 5, wobei jeweils der Strömungsverlauf
und der entsprechende Wirkungsgrad im optimalen Betriebspunkt des entsprechenden Gebläses
dargestellt ist).
[0028] Folgende Geometrien sind bei einem konvergent-divergenten Schaufelkanal insbesondere
bei stark profilierten Schaufeln besonders geeignet, d.h. bei d/lges größer 0,15,
insbesondere größer als 0,2, wobei d die Profildicke und lges die Profilgesamtlänge
(gerade gemessen) bezeichnen:
Das Schaufelkanallängenverhältnis Lkv liegt bevorzugt zwischen 0,1 und 0,9. Dabei
bezeichnet Lgekrges die Länge des gesamten, gekrümmten Schaufelkanals, Lgekrdiv die
Länge des divergenten Teils des gekrümmten Schaufelkanals und Lgekrkonv die Länge
des konvergenten Teils des gekrümmten Schaufelkanals, wobei

und

[0029] Die Kanalverjüngung Kverkonv im konvergenten Teil des Schaufelkanals, die sich ergibt
aus

liegt vorzugsweise zwischen 0,030 und 0,200. Dabei ist A1 die Strömungskanalbreite
am Eintritt und A2 die Strömungskanalbreite am engsten Querschnitt.
[0030] Die Kanalerweiterung Kerwdiv im divergenten Teil des Schaufelkanals, die sich ergibt
aus

liegt vorzugsweise zwischen 0,05 und 0,17. Dabei ist A3 die Strömungskanalbreite
am Austritt.
[0031] Hierbei liegt der druckseitige Eintrittswinkel beta1DS zwischen 30° und 90° und der
saugseitige Eintrittswinkel beta1SS zwischen 25° und 70°. Der druckseitige Austrittswinkel
beta2DS zwischen 90° und 175° und der saugseitige Austrittswinkel beta2SS zwischen
90° und 170°.
[0032] Die zuvor genannten Winkelbereiche für beta1DS, beta1SS, beta2DS und beta2SS sind
auch im Falle einer divergent-konvergenten Schaufelkanalform sowie einer konvergenten
Schaufelkanalform besonders geeignet.
[0033] In Folge einer stark profilierten Ausgestaltung der Schaufeln 2 in Verbindung mit
der Eintrittsöffnung (nur ca. 1/3 der Beschaufelung ist nicht von der Zarge überdeckt)
kann es bei hohen Massenströmen zu Versperrungen im Eintrittsbereich kommen, wie in
Fig. 6 angedeutet. Diese können zu einer Verminderung des Wirkungsgrades führen. Aus
diesem Grund sind die Schaufeln 2 gemäß einer weiteren Variante über ihre Länge oder
zumindest einen oder mehrere Teile hiervon parallel zur Drehachse mit einem unterschiedlichen
Querschnitt ausgebildet. Dabei ist der Querschnitt eintrittsseitig, wie in Fig. 7
dargestellt, laufrad-nabenseitig zylindrisch (die Laufrad-Nabenseite ist in Fig. 1
mit dem Bezugszeichen 9 versehen) mit einer Ausformschräge und zargenseitig konisch
in Längsrichtung zur Zarge hin verjüngend ausgebildet.
[0034] Die Figuren 8 bis 10 zeigen eine weitere Variante mit sich in Richtung der Zuströmseite
verjüngenden Schaufeln 2. Hierbei haben die Schaufeln über einen großen Teil der Schaufellänge
in Richtung der Drehachse gesehen einen konstanten Querschnitt. Erst im letzten Viertel
verringert sich der Querschnitt der Schaufeln und zwar sowohl in Längsprofilrichtung,
wobei sich der Innendurchmesser dinenn bis zu einem verjüngten Innendurchmesser diverj
vergrößert, der Außendurchmesser da jedoch konstant bleibt, als auch in Dickenrichtung.
Zur besseren Verdeutlichung der Profilveränderung ist in Fig. 9 die Skelettlinie des
Basisprofils durch eine Stern-Strich-Linie gekennzeichnet. Der Verlauf der Verjüngung
über die gesamte Schaufellänge ist in Fig. 8 dargestellt. Die Gesamtschaufellänge
ist hierbei mit Slgesamt bezeichnet, der Teil der Schaufellänge, in welchem der Innendurchmesser
vergrößert ist, ist mit Slverj bezeichnet. Der Innendurchmesser diverj nimmt hierbei,
wie aus Fig. 8 ersichtlich, im letzten Viertel der Schaufellänge zu. Die Darstellung
von Fig. 8 in Bezug auf die Profillänge ist nicht maßstäblich.
[0035] Im Allgemeinen sind Verhältnisse von Schaufellänge verjüngt zur gesamten Schaufellänge
(Slver/Slgesamt) von 0,1 bis 0,7, vorzugsweise von 0,15 bis 0,5 und besonders bevorzugt
von 0,20 bis 0,25, besonders geeignet.
[0036] Das Durchmesserverhältnis DV, das sich aus der folgenden Gleichung ergibt,

beträgt in der Regel 0,01 bis 0,2, vorzugsweise 0,02 bis 0,1 und insbesondere bevorzugt
0,04 bis 0,07, wobei sich Dnenn und Dverjüngt ergeben aus

und

[0037] Hierbei ist da der Schaufelaußendurchmesser, dinenn der Nenninnendurchmesser der
Schaufeln und diverj der verjüngte Innendurchmesser der Schaufeln.
[0038] Neben der Schaufelprofillänge verringert sich auch die Dicke des Schaufelprofils,
so dass sich auch die Querschnittsfläche des Schaufelprofils im verjüngten Bereich
verringert. Die relative Querschnittsflächenabnahme ergibt sich aus

wobei Anenn die Querschnittsfläche im nicht verjüngten Bereich ist, und im Folgenden
auch als Basisprofil bezeichnet wird, und Averj die Querschnittsfläche im (am meisten)
verjüngten Bereich ist. Die Veränderung des Schaufelprofils ist besonders gut aus
Fig. 10 ersichtlich. Im Allgemeinen, d.h. nicht explizit auf die vorliegende Variante
bezogen, liegt die relative Querschnittsflächenabnahme AV im Bereich von 0,1 bis 0,90,
insbesondere von 0,2 bis 0,8 und besonders bevorzugt von 0,3 bis 0,7.
[0039] Weitere Varianten in Bezug auf den Verlauf der Verjüngung sind beispielhaft in den
Figuren 11a bis 11d dargestellt, wobei Fig. 11a einen konvexen Verjüngungsverlauf,
Fig. 11b einen konkaven Verjüngungsverlauf, Fig. 11c einen linearen Verjüngungsverlauf
und Fig. 11d einen einfach abgestuften Verjüngungsverlauf zeigen. Beliebige Kombinationen
wie auch ein ggf. mehrfach abgestufter Verjüngungsverlauf sind möglich.
[0040] Die Figuren 12 bis 14 zeigen Varianten in Bezug auf die Form der Verjüngung des Schaufelprofils
in Richtung der Zuströmseite. Der Verlauf der Verjüngung kann beispielsweise entsprechend
der Darstellung der Figuren 11a bis 11d erfolgen. Zur besseren Verdeutlichung der
Profilveränderung ist in den Figuren 12 bis 14 die Skelettlinie des jeweiligen Basisprofils
durch eine Stern-Strich-Linie gekennzeichnet.
[0041] Die Verjüngung relativ zum Basisprofil kann symmetrisch zur Skelettlinie erfolgen,
wie in Fig. 12 durch die gestrichelte Linie in einer Schaufel 2 auf der Saugseite
dargestellt. Die Verjüngung relativ zum Basisprofil kann auch asymmetrisch zur Skelettlinie
erfolgen, wie in Fig. 13 in einer Schaufel 2 durch die gepunktete Linie auf der Saugseite
dargestellt. Die Verjüngung kann ebenso bereichsweise symmetrisch und bereichsweise
asymmetrisch zur Skelettlinie erfolgen, wie in den Figuren 12 bis 14 mit durchgezogenen
Linien dargestellt ist und bei Vergleich der durchgezogenen Linien in Bezug auf die
gestrichelte bzw. gepunktete Linie ersichtlich wird.
[0042] Allgemein sei angemerkt, dass die Kanalform im verjüngten Teil der Beschaufelung
sowohl konvergent, als auch konvergent-divergent oder divergent ausgebildet sein kann.
[0043] Besonders bevorzugt weichen die Ein- und Austrittswinkel im sich verjüngenden Schaufelteil
von denen im Bereich des Basisprofils, d.h. im Teil mit konstantem Querschnitt, ab,
wodurch sich eine aerodynamische Verwindung des Schaufelprofils ergibt. Die Winkel
können jedoch auch konstant oder zumindest im Wesentlichen konstant bleiben.
[0044] Sind die Schaufeln als (Teil-)Hohlprofile ausgebildet, so können dieselben auf der
Zargenseite offen oder auch geschlossen ausgebildet sein.
[0045] Gemäß einer nicht in der Zeichnung dargestellten Variante kann auf der Zargenseite
auch eine zumindest partielle Deckscheibe vorhanden sein.
1. Laufrad für ein Trommelläufer-Radialgebläse für die Heizung und Klimatisierung eines
Kraftfahrzeugs mit einer Mehrzahl von Schaufeln (2), aufweisend eine tragende Struktur
(6) aus einem ersten Kunststoff, dadurch gekennzeichnet, dass auf der tragenden Struktur (6) der Schaufel (2) zumindest bereichsweise eine Weichkomponente
aus einem zweiten Kunststoff aufgespritzt ist oder in die tragende Struktur (6) der
Schaufel (2) zumindest bereichsweise eine Weichkomponente aus einem zweiten Kunststoff
eingespritzt ist.
2. Laufrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die maximale massive Wandstärke der tragenden Struktur (6) im Bereich der Schaufeln
3 mm beträgt.
3. Laufrad nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Weichkomponente zumindest bereichsweise das Profil der Schaufel (2) bildet.
4. Laufrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaufeln zumindest bereichsweise als Hohlprofil ausgebildet sind.
5. Laufrad nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass Stege in den hohl ausgebildeten Schaufeln vorgesehen sind.
6. Laufrad nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die als Hohlprofil ausgebildeten Schaufeln einseitig verschlossen sind.
7. Laufrad nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Inneren des Hohlprofils eine Weichkomponente eingespritzt ist.
8. Laufrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Laufrad (1) mittels Zwei-Komponenten Kunststoff-Spritzgießens hergestellt ist.
9. Laufrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Schaufelprofil in Richtung Zarge zumindest teilweise verjüngt.
10. Laufrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaufeln (2) auf der Laufrad-Nabenseite zylindrisch und zargenseitig konisch
ausgebildet sind.
11. Laufrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Strömungskanal (3) zwischen zwei Schaufeln (2) einströmseitig konvergent und
ausströmseitig divergent ausgebildet ist.
12. Laufrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaufelkanallängenverhältnis (Lkv) zwischen 0,2 und 0,6 beträgt.
13. Laufrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanalverjüngung (Kverkonv) im konvergenten Teil des Schaufelkanals (3) zwischen
0,030 und 0,20 beträgt.
14. Laufrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanalerweiterung (Kerwdiv) im divergenten Teil des Schaufelkanals zwischen 0,05
und 0,17 beträgt.
15. Laufrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaufeln (2) des Laufrads (1) stark profiliert ausgebildet sind, wobei der druckseitige
Eintrittswinkel (beta1DS) zwischen 30° und 90° und der saugseitige Eintrittswinkel
(beta1SS) zwischen 25° und 70°, der druckseitige Austrittswinkel (beta2DS) zwischen
90° und 175° und der saugseitige Austrittswinkel (beta2SS) zwischen 90° und 170° betragen.
16. Verfahren zur Herstellung eines Laufrads (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass zuerst die tragende Struktur (6) aus einem ersten Kunststoff spritzgegossen und anschließend
oder nahezu gleichzeitig zumindest ein Teil der profiliert ausgebildeten Schaufeln
(2) des Laufrads (1) durch einen zweiten, weicheren Kunststoff spritzgegossen wird,
der auf die tragende Struktur (6) auf- oder in ein durch die tragende Struktur gebildetes
Hohlprofil eingespritzt wird.
1. An impeller for a drum rotor radial fan for the heating and air-conditioning of a
motor vehicle, with a plurality of vanes (2), having a supporting structure (6) of
a first plastic, characterised in that a soft component of a second plastic is injected onto the supporting structure (6)
of the vane (2), at least in areas, or a soft component of a second plastic is injected
into the supporting structure (6) of the vane (2), at least in areas.
2. The impeller according to claim 1, characterised in that the maximum massive wall thickness of the supporting structure (6) in the area of
the vanes is 3 mm.
3. The impeller according to claim 1 or 2, characterised in that the soft component forms the profile of the vane (2) at least in areas.
4. The impeller according to one of the preceding claims, characterised in that the vanes are formed as a hollow profile at least in areas.
5. The impeller according to claim 4, characterised in that webs are provided in the vanes formed in a hollow manner.
6. The impeller according to claim 4 or 5, characterised in that the vanes formed as a hollow profile are closed at one side.
7. The impeller according to one of claims 4 to 6, characterised in that a soft component is injected into the interior of the hollow profile.
8. The impeller according to one of the preceding claims, characterised in that the impeller (1) is produced by means of two-component plastic injection moulding.
9. The impeller according to one of the preceding claims, characterised in that the vane profile tapers at least partially in the direction to the frame.
10. The impeller according to one of the preceding claims, characterised in that the vanes (2) are formed in a cylindrical manner on the side of the impeller hub
and are formed in a conical manner on the side of the frame.
11. The impeller according to one of the preceding claims, characterised in that the flow channel (3) between two vanes (2) is formed in a convergent manner on the
inflow side and in a divergent manner on the outflow side.
12. The impeller according to one of the preceding claims, characterised in that the vane channel length ratio (Lkv) is between 0.2 and 0.6.
13. The impeller according to one of the preceding claims, characterised in that the channel tapering (Kverkonv) in the convergent part of the vane channel (3) is
between 0.030 and 0.20.
14. The impeller according to one of the preceding claims, characterised in that the channel expansion (Kerwdiv) in the divergent part of the vane channel is between
0.05 and 0.17.
15. The impeller according to one of the preceding claims, characterised in that the vanes (2) of the impeller (1) are formed such that they are highly profiled,
wherein the pressure-side entrance angle (beta1DS) is between 30° and 90° and the
suction-side entrance angle (beta1SS) is between 25° and 70°, the pressure-side exit
angle (beta2DS) is between 90° and 175° and the suction-side exit angle (beta2SS)
is between 90° and 170°.
16. A method for producing an impeller (1) according to one of claims 1 to 15, characterised in that the supporting structure (6) is injection-moulded out of a first plastic first and
then or nearly at the same time at least one part of the vanes (2) of the impeller
(1) formed in a profiled manner are injection-moulded through a second, softer plastic
which is injected onto the supporting structure (6) or injected into a hollow profile
formed by the supporting structure.
1. Roue mobile pour un ventilateur centrifuge à rotor cylindrique conçu pour le chauffage
et la climatisation d'un véhicule automobile, ladite roue mobile comprenant une pluralité
d'aubes (2), présentant une structure porteuse (6) se composant d'une première matière
plastique, caractérisée en ce qu'un composant souple constitué d'une deuxième matière plastique est appliqué par injection,
au moins partiellement, sur la structure porteuse (6) de l'aube (2), ou bien un composant
souple constitué d'une deuxième matière plastique est injecté au moins partiellement
dans la structure porteuse (6) de l'aube (2).
2. Roue mobile selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'épaisseur de paroi massive maximale de la structure porteuse (6) est égale à 3
mm dans la zone des aubes.
3. Roue mobile selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le composant souple forme au moins partiellement le profil de l'aube (2).
4. Roue mobile selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que les aubes sont configurées au moins partiellement comme un profil creux.
5. Roue mobile selon la revendication 4, caractérisée en ce qu'il est prévu des nervures dans les aubes configurées de manière creuse.
6. Roue mobile selon la revendication 4 ou 5, caractérisée en ce que les aubes configurées comme un profil creux sont fermées sur un côté.
7. Roue mobile selon l'une quelconque des revendications 4 à 6, caractérisée en ce qu'un composant souple est injecté à l'intérieur du profil creux.
8. Roue mobile selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la roue mobile (1) est fabriquée au moyen d'un moulage par injection de matière plastique
à deux composants.
9. Roue mobile selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le profil de l'aube se réduit au moins partiellement en direction du châssis de ventilateur.
10. Roue mobile selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que les aubes (2) sont configurées de manière cylindrique sur le côté moyeu de la roue
mobile et de manière conique sur le côté châssis de ventilateur.
11. Roue mobile selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le canal d'écoulement (3) situé entre deux aubes (2) est configuré de façon convergente
sur le côté d'entrée de flux et de façon divergente sur le côté de sortie de flux.
12. Roue mobile selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le rapport de longueur (Lkv) du canal de l'aube est compris entre 0,2 et 0,6.
13. Roue mobile selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le rétrécissement du canal (Kverkonv) est compris entre 0,030 et 0,20 dans la partie
convergente du canal (3) de l'aube.
14. Roue mobile selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'élargissement du canal (Kerwdiv) est compris entre 0,05 et 0,17 dans la partie
divergente du canal de l'aube.
15. Roue mobile selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que les aubes (2) de la roue mobile (1) sont configurées en étant fortement profilées,
où l'angle d'entrée côté pression (beta1DS) est compris entre 30° et 90° et l'angle
d'entrée côté aspiration (beta1SS) compris entre 25° et 70°, l'angle de sortie côté
pression (beta2DS) étant compris entre 90° et 175° et l'angle de sortie côté aspiration
(beta2SS) compris entre 90° et 170°.
16. Procédé de fabrication d'une roue mobile (1) selon l'une quelconque des revendications
1 à 15, caractérisé en ce que la structure porteuse (6) constituée d'une première matière plastique est en premier
lieu moulée par injection et, ensuite, ou bien presque en même temps, au moins une
partie des aubes (2) de la roue mobile (1), configurées de manière profilée, est moulée
par injection par une deuxième matière plastique plus souple qui est injectée sur
la structure porteuse (6) ou bien injectée dans un profil creux formé par la structure
porteuse.