[0001] Die Erfindung betrifft eine Cymbal gemäss dem Oberbegriff des unabhängigen Patentanspruchs
1.
[0002] Das heute allgemein unter der Bezeichnung "Cymbal" bekannte Schlaginstrument wurde
früher im deutschsprachigen Bereich "Zimbel" genannt und kursiert heute auch noch
als "Becken". Unter dem anglo-amerikanischen Einfluss hat sich nun die Bezeichnung
"Cymbal" gegenüber der früher üblichen Schreibweise eindeutig durchgesetzt und wird
deshalb im vorliegenden Zusammenhang beibehalten, zumal dies dem heute allgemein in
Fachkreisen, Musikalienhandlungen und in der Fachliteratur verwendeten Ausdruck entspricht.
[0003] Es ist bekannt, dass die Cymbal schon sehr früh in China, unter anderem zum Erschrecken
des Feindes im Krieg, benutzt und Anfang des 20. Jahrhunderts aus China und der Türkei
nach Europa eingeführt und von Jazzpionieren in deren Instrumentarium eingegliedert
wurde. Heute gibt es von diesen flach gewölbten, gehämmerten Bronzescheiben, die entweder
hängend oder auf einem Ständer eingesetzt werden, bereits unzählige Varianten, die
sich insbesondere durch Grösse und Klangcharakter unterscheiden. Im Rahmen des modernen
Drumsets spielt die Cymbal, deren Bronzelegierungen von den Herstellern meist geheim
gehalten werden, eine zentrale Rolle bei der Rhythmusgestaltung.
[0004] Eine Besonderheit dieses unscheinbaren Schlaginstruments liegt unter anderem darin,
dass es oft in einer Lautstärke auftritt, die selbst ohne Verstärkung bisweilen ohrenbetäubende
Ausmasse erreichen kann und sich bisher nur schwer und unter Inkaufnahme grosser Nachteile
beherrschen liess. Die Folge dieser schwierigen akustischen Beherrschbarkeit ist nicht
selten, dass die umsitzenden Mitspieler - und natürlich auch die Konzertbesucher -
Ohrstöpsel gebrauchen oder Tinnitus als Gehörschäden davontragen.
[0005] Es ist im übrigen eine bekannte Tatsache, dass Jugendliche, die regelmässig Diskotheken,
Pop- bzw. Rockkonzerte und Technoveranstaltungen besuchen, die dabei übliche Schallüberexposition
nicht vertragen und auf die Dauer Höreinbussen im Hochtonbereich davontragen. Man
ist daher zum Schutze dieser Jugendlichen dazu übergegangen, den Schallimmissions-Grenzwert
an öffentlichen Veranstaltungen zu begrenzen. In der Schweiz wurde hierfür in der
Verordnung vom 24. Januar 1996 der zulässige Grenzwert auf 93 dB(A) festgelegt.
[0006] Während nun die Dämpfung der Lautstärke bei den meisten anderen Instrumenten, beispielsweise
bei den Trommeln und Pauken, auf recht unterschiedliche, vielfältige Weise angegangen
wurde und heute keine besonderen Schwierigkeiten mehr bereitet, ist dies bei der Cymbal
immer noch problematisch. Hier ist es einerseits dem Drummer selbst überlassen, die
übermässige Lautstärke mit Hilfsmitteln, beispielsweise durch Anbringung von Klebestreifen
oder ähnliches, zu begrenzen; andererseits ist man zum Teil auch darauf angewiesen,
die gesamte Lautstärke der Band im Interesse der Erzielung eines homogenen Sounds
durch einen sogenannten "Limiter" zu begrenzen. Beim Einsatz eines solchen Limiters
wird die Höchstlautstärke der gesamten (!) Band beim Überschreiten des gesetzlich
zulässigen Grenzwerts von 93 Dezibel sofort auf diesen Grenzwert herabgesetzt. Diese
Massnahme hat aber verständlicherweise auf die Band und deren Dynamik untolerierbare
Auswirkungen, da sie den Gesamtklangcharakter der Band beeinträchtigt und somit lediglich
eine am falschen Ort eingesetzte Symptombehandlung darstellt.
[0007] Um das Publikum vor der übermässigen Lautstärke der Cymbal zu schützen, ist es ferner
schon versucht worden, vor das Instrument eine Plexiglaswand zu stellen. Damit wurde
zwar eine gewisse Dämpfung erreicht, doch hat sich die Anwendung dieser den Lichteinfall
störenden und spiegelnden Plexiglaswände nicht bewährt, da sie zudem einen Echoeffekt
mit sich bringen und den für den Drummer wichtigen Kontakt zum Publikum stören.
[0008] Im Gegensatz zu den Trommeln gibt es also, wie erwähnt, für die Cymbal noch so gut
wie keine Ansätze, um deren Lautstärke unter Beibehaltung des für das Instrument typischen
Klangcharakters zu vermindern. Die bisher bekannt gewordenen, an der Cymbal anbringbaren,
zur Verminderung der Lautstärke einsetzbaren Vorrichtungen sind im allgemeinen schalldämpfende
Abdeckscheiben, die auf der mit dem Schlagstock in Berührung kommenden Oberfläche
der Cymbal angebracht werden und ausschliesslich in ÜbungsSessions oder bei der individuellen
Benutzung zwecks Schonung der anwohnenden Umwelt verwendbar sind, da sie den Klangcharakter
des Instruments nicht nur verändern, sondern meist praktisch zum Verschwinden bringen.
[0009] Ein Beispiel hierfür liefert die am 25. Juli 1978 veröffentlichte
US-PS 4.102.235 von L.G. Le Masters. Gemäss Fig. 3 wird hier ein Grossteil der Cymbal-Oberfläche
mit einer schweren Scheibe 10 aus in Öl gegerbtem Leder abgedeckt, so dass diese ausschliesslich
für Übungszwecke ("practice sessions", Spalte 4, Zeile 66) verwendbare Scheibe die
Lautstärke des Instruments zwar stark dämpft, den Klangcharakter dagegen drastisch
verändert. Das bewusst hoch gewählte, relativ grosse spezifische Gewicht der Abdeckscheibe
(Spalte 3, Zeilen 15 ff.) wird dabei besonders hervorgehoben, da die schwere Scheibe
ohne jegliche Hilfsmittel, wie Klammern, auf der Cymbal aufliegen soll, dadurch aber
den direkten Kontakt zwischen Schlagstock und Instrument verunmöglicht. Der Drummer
hat infolgedessen auch keinerlei Möglichkeit mehr, den "Sound" des Instruments individuell
zu beeinflussen, was bei dem ausserhalb der Band stattfindenden individuellen Üben
zwar kaum eine Rolle spielen mag, in der Konzertpraxis aber nicht akzeptabel ist.
[0010] Die Verwendung dieser Übungsscheibe (drum practice pad) auf der bespielbaren Cymbal-Oberfläche
soll somit in erster Linie durch die Erhöhung des Eigengewichts der Cymbal (claim
1) Vibrationen und Schaukelbewegungen des Instruments abblocken, wobei die schwere
Lederscheibe allein durch ihr Eigengewicht - im Anspruch 2 mit 5 bis 7 Unzen pro Quadratfuss
angegeben - auf der Cymbaloberfläche liegen bleibt.
[0011] Weitere derartige, auf der Cymbal-Oberfläche aufliegende Dämpfungsscheiben zeigen
die
US-PS 4 037 509 und
5 922 980.
[0012] Von diesen bekannten Vorrichtungen unterscheidet sich der Gegenstand der vorliegenden
Erfindung sowohl durch den Ort der Anbringung der Dämpfungsscheibe als auch durch
die angestrebte Funktion derselben und schliesslich auch durch das verwendete Material.
Hier kommt es eben nicht darauf an, die Lautstärke um jeden Preis zu dämpfen, sondern
das Instrument soll insbesondere beim normalen Einsatz vor dem Publikum seinen typischen
Klangcharakter beibehalten und dabei aber dennoch eine Regulierung seiner Lautstärke
bei Anpassung an unterschiedliche Raumverhältnisse gestatten.
[0013] Dank der Anbringung dieser Dämpfungsscheibe an der Unterseite der Cymbal werden -
im Gegensatz zu den oberhalb angeordneten Dämpfungsscheiben - unliebsame Schwingungen
sofort ausgeglichen und Schaukelbewegungen mit Sicherheit blockiert, während das Spielgefühl
des Drummers dank des direkten Kontaktes seines Schlagstockes mit der Bronzescheibe
nicht beeinträchtigt wird.
[0014] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Cymbal vorzuschlagen, welche
es gestattet, deren Lautstärke unter Beibehaltung des für das Instrument typischen
Klangcharakters mit einfachen Mitteln zu dämpfen und ferner den akustischen Gegebenheiten,
insbesondere der Grösse und dem Klangverhalten des betreffenden Raumes, anzupassen.
[0015] Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des unabhängigen Patentanspruchs
1 definierte Erfindung gelöst.
[0016] Nachstehend wird anhand der beiliegenden Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen
Cymbal beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine vereinfachte Explosivdarstellung des Oberteils einer Ausführungsform der erfindungsgemässen
Cymbal und
- Fig. 2
- eine Schnittdarstellung im Bereich des Dämpfungsorgans.
[0017] Die in Fig. 1 dargestellte Cymbal weist in bekannter Weise eine aus einer Bronzelegierung
erstellte kreisrunde Metallscheibe 1 auf, deren Mittelbereich unter Bildung der sogenannten
Kuppe 1a leicht nach aussen gewölbt ist. Mittels einer zentralen Bohrung lässt sich
die Metallscheibe 1 auf einen Stift 2 aufschieben, dessen oberer Abschnitt zwecks
Aufnahme einer Flügelschraube 3 mit einem Gewinde versehen ist. Der untere Abschnitt
des Stiftes 2 weist eine Ringschulter 4 auf, die eine Anpressscheibe 5 trägt. Zwischen
der Anpressscheibe 5 und der Innenfläche der Kuppe 1a befindet sich ein Dämpfungsring
6, der beim Festziehen der Flügelschraube 3 von der Anpressscheibe 5 gegen die Innenfläche
der Kuppe 6 gepresst wird, so dass der Dämpfungsring 6 satt an der Metallscheibe 1
anliegt.
[0018] Um den gegenseitigen metallischen Kontakt zwischen dem Stift 2 und der Metallscheibe
1 zu verhindern, ist der Stift mindestens im Bereich der zentralen Bohrung der Metallscheibe
1 mit einer nicht dargestellten Kunststoffhülse versehen, die den Stift 2 in diesem
Bereich umgibt und damit den Kontakt des Stiftes mit der Metallscheibe verhindert.
Zwischen der Kuppe 1a und der Flügelschraube 3 ist ferner eine Unterlagscheibe und
ein Filzring 7 eingelegt, dessen Funktion es ist, die bei einem Kontakt Metall auf
Metall entstehenden störenden Nebengeräusche zu vermeiden und ferner der Rissbildung
im Grenzbereich der Metallscheibenbohrung vorzubeugen. Bei einer bekannten Form der
Cymbal ist ein solcher Filzring, dessen Durchmesser in jedem Fall nicht mehr als 30
mm beträgt, auch unterhalb der Kuppe 1a angeordnet, um auch hier den metallischen
Kontakt des Stiftes 2 mit der Metallscheibe 1 mit Sicherheit zu verhindern. Dieser
Filzring, dessen Ausdehnung sich somit ganz auf den mittleren Teil der Kuppe 1a beschränkt,
hat jedoch auf die Lautstärke des Instruments keinen Einfluss, da er den schwingenden
Teil der Metallscheibe gar nicht erreicht.
[0019] Der Stift 2 ist ferner mit seinem untersten Abschnitt an einem an sich bekannten
Schrägsteller 8 befestigt, sodass die Metallscheibe 1 auf ihrem ortsfesten Gestell,
beispielsweise einem Dreifuss, nach Belieben geneigt werden kann.
[0020] Der Dämpfungsring 6 kann beispielsweise im Aussendurchmesser zwischen 4 und 20 cm
schwanken und im Extremfall auch dem gesamten Aussendurchmesser der Metallscheibe
1 entsprechen. Die Dicke des Dämpfungsringes 6 liegt vorzugsweise zwischen 2 und 20
mm. Besteht der Dämpfungsring 1 aus einem biegsamen Material, beispielsweise Filz,
dann kann das satte Anliegen desselben an der unteren Aussenfläche der Metallscheibe
dadurch gewährleistet werden, dass unterhalb des Dämpfungsringes ein aus Metall oder
Kunststoff erstelltes Stützorgan eingelegt ist, das sich bis in den peripherischen
Aussenbereich des Dämpfungsringes erstreckt und das satte Anliegen desselben an der
Metallscheibe sicherstellt. Ein solches Stützorgan kann beispielsweise einen zentralen
Ring aufweisen, von welchem diverse, gleichmässig verteilte Haltearme radial nach
aussen ragen.
[0021] Gemäss einer weiteren Variante des Dämpfungsringes 6 wird anstelle des biegsamen
Filzes ein zwar elastischer, aber doch in seiner Struktur festerer Werkstoff gewählt.
Ein besonders geeignetes Material ist z. B. der Zellkautschuk, ein poröser Naturkautschuk
von relativ geringem spezifischem Gewicht, der unter Wärmeanwendung leicht formbar
ist und seine einmal erreichte Form dann beibehält. Dieser Zellkautschuk, zur Zeit
in Stärken von 2 bis 30 mm lieferbar, ist ein Polymerisat aus Ethylen, Propylen und
einem geringen Dien-Anteil, das unter der Kurzbezeichnung "EPDM" im Handel ist. Als
besonders geeignet erweisen sich die unter den Bezeichnungen
EP 4015/S-145 und CR 4023/S-160 erhältlichen Varianten, die sich dem Kuppenbereich der Cymbal exakt
anformen lassen, dank ihrer Elastizität satt anliegen und ferner relativ hohe mechanische
Beanspruchungen aushalten, was im zentralen Befestigungsbereich von grosser Bedeutung
ist.
[0022] Der funktionsspezifische Einsatz dieser Werkstoffe für Zwecke der Schwingungsdämpfung
ist selbst für den Werkstofffachmann überraschend und der Verwendung von Filz schon
wegen des wesentlich geringeren Herstellungskosten überlegen.
[0023] Ein weiteres, zur Schwingungsdämpfung an Cymbalen verwendbares Material ist das Zell-Polyaethylen,
das im Handel unter der Kurzbezeichnung P-XES 2000-45 bekannt ist. Aber auch andere,
auf Textil-, Silicon- oder sonstiger Kunststoffbasis hergestellte Dämpfungsringe können
für den Zweck der Lautstärken-Dämpfung mit Erfolg eingesetzt werden.
[0024] Ein besonderer Vorteil des erfindungsgemässen Dämpfungsringes ist darin zu sehen,
dass hier im Gegensatz zu den bisherigen Versuchen eine Methode zur Lautstärkendämpfung
gewählt ist, welche eine unkomplizierte Anbringung am Gestell der Cymbal gestattet,
so dass sich der Dämpfungsring mit wenigen Handgriffen auswechseln lässt. Dies ist
vor allem deshalb von Vorteil, da die Lautstärke nun den akustischen Gegebenheiten,
vor allem der Raumgrösse, auf einfachste Weise rasch angepasst werden kann. Der Drummer
hält sich hierzu einen Vorrat verschiedener Dämpfungsringe und montiert die passende
Grösse je nach Bedarf.
[0025] Wie Versuche gezeigt haben, übt der auf die beschriebene Weise an der Metallscheibe
der Cymbal montierte Dämpfungsring auf den Klangcharakter des Instrumentes mit Ausnahme
der Lautstärkenminderung keinen Einfluss aus. Der für die Cymbal so charakteristische
"Sound" bleibt also erhalten.
[0026] Im übrigen gibt es zahlreiche Anwendungsfälle der Cymbal, in welchen der Dämpfungsring
6 einerseits ein möglichst geringes Gewicht aufweisen, andererseits aber ein längeres
Nachschwingen zulassen soll, wobei aber die in dem als Kuppe 1a bezeichneten Zentralbereich
normalerweise auftretenden, störenden hohen Obertöne absorbiert werden sollen. In
diesen Fällen ist es von Vorteil, den Dämpfungsring 6 mindestens teilweise aus einem
Werkstoff, zum Beispiel Styropor zu erstellen, welcher von einer Vielzahl kleiner
Luftbläschen durchsetzt ist. Auch die vorerwähnten Kunststoffe lassen sich im Verlaufe
des Herstellungsverfahrens mit einer solchen Porosität versehen, welche neben der
erwünschen Gewichtsverringerung dennoch ihre Stabilität bewahren.
[0027] Dank dieser Ausbildung des Dämpfungsringes 6 werden im Bereich der Kuppe 1a die den
Zuhörer störenden hohen Obertöne absorbiert, wogegen die Metallscheibe 1 als Ganzes
nun ein praktisch obertonfreies Nachschwingen erlaubt, was sich insbesondere bei Dämpfungsringen
grösseren Durchmessers bewährt.
[0028] Unter "schwingungsdämpfendem Material" wird im vorliegenden Zusammenhang jeder Werkstoff
verstanden, der beim direkten Kontakt mit der Metallscheibe deren Schwingung teilweise
absorbiert.
1. Cymbal mit einer Metallscheibe (1), welche in ihrem Mittelbereich eine Bohrung zur
lösbaren Anordnung an einem mit Befestigungsmitteln versehenen Gestell aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der genannten Bohrung ein Dämpfungsring (6) aus schwingungsdämpfendem Material
angeordnet ist, der bei einem Mindestdurchmesser von 40 mm mindestens an einem zur
genannten Bohrung konzentrischen Teil der Gesamtfläche der genannten Metallscheibe
anliegt und dadurch bei der Betätigung des Instruments dessen Lautstärke dämpft.
2. Cymbal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Dämpfungsring (6) mittels der genannten Bohrung auf eine die Metallscheibe
(1) tragende Gewindeachse (2) aufsteckbar, mittels einer Mutter (3) anpressbar und
infolgedessen auf einfache Weise auswechselbar ist.
3. Cymbal nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Dämpfungsring (6) einen Durchmesser zwischen 40 und 200 mm und eine Dicke zwischen
2 und 20 mm aufweist.
4. Cymbal nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser des Dämpfungsringes (6) dem Gesamtdurchmesser der genannten Metallscheibe
entspricht.
5. Cymbal nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Dämpfungsring (6) ein mit einem zentralen Loch versehener Filzring ist.
6. Cymbal nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Dämpfungsring (6) aus einem unter Wärmeeinwirkung formbaren Material, herge-
stellt und damit der Form der genannten Kuppe (1a) durch Vorformung anpassbar ist.
7. Cymbal nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das vorgenannte, unter Wärmeeinwirkung formbare Material ein unter der Bezeichnung
"Zellkautschuk" bekanntes Ethylen-Propylen-Dien-Monomer ist.
8. Cymbal nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Dämpfungsring aus einem Zell-Propylen, vorzugsweise der Variante P-XES 2000-45,
hergestellt ist.
9. Cymbal nach einem der Ansprüche 1 bis 5, mit einem Dämpfungsring (6) aus nicht plastisch
verformbarem Material, z. B. Filz, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Unterseite des Dämpfungsringes (6) ein aus Metall oder Kunststoff erstelltes
Stützorgan angeordnet ist, das sich bis in den Umfangsbereich des Dämpfungsringes
(6) erstreckt und diesen satt an die Metallscheibe (1) anpresst.
10. Cymbal nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Dämpfungsring (6) zwecks Erzielung eines geringen Eigengewichts und zur Begrenzung
der im Bereich der Kuppe (1a) auftretenden hohen Obertöne mindestens in seinem unterhalb
der Kuppe (1a) befindlichen Zentralbereich aus einem mit einer Vielzahl kleiner Luftbläschen
durchsetzten Kunststoff besteht und dadurch ein verbesserter Nachschwingeffekt erzielbar ist.
11. Cymbal nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der gesamte Dämpfungsring (5) aus dem erwähnten, mit Luftbläschen durchsetzten Kunststoff
erstellt ist.
12. Dämpfungsring zur Verwendung in einer Cymbal nach einem oder mehreren der vorangehenden
Ansprüche.