| (19) |
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(11) |
EP 1 742 846 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.11.2007 Patentblatt 2007/46 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.06.2005 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2005/006827 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2006/000424 (05.01.2006 Gazette 2006/01) |
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| (54) |
VERFAHREN UND ANLAGE ZUM BLASEN- UND EINSCHLUSSFREIEN ETIKETTIEREN VON FOLIENETIKETTEN
METHOD AND INSTALLATION FOR APPLYING BUBBLE- AND INCLUSION-FREE FILM LABELS
PROCEDE ET DISPOSITIF D'ETIQUETAGE SANS BULLES NI INCLUSIONS D'ETIQUETTES EN PELLICULE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU MC NL PL PT RO SE SI
SK TR |
| (30) |
Priorität: |
23.06.2004 DE 102004030298 17.11.2004 US 990905
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.01.2007 Patentblatt 2007/03 |
| (73) |
Patentinhaber: Töpfer Kulmbach GmbH |
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95326 Kulmbach (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- WAGNER, Michael
95326 Kulmbach (DE)
- TÖPFER, Hans-Heinrich
95326 Kulmbach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Pfenning, Meinig & Partner GbR |
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Patent- und Rechtsanwälte
Theresienhöhe 13 80339 München 80339 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 19 612 799 DE-U1- 29 921 777 US-A- 5 174 851 US-A- 5 275 678
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DE-U1- 8 703 630 US-A- 4 137 121 US-A- 5 174 852 US-A- 5 964 975
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0002] US 4 137 121 A offenbart ein Verfahren und eine Anlage, bei den nach einem ersten Leimauftrag und
vor dem Aufbringen des Etikettes auf den Gegenstand auf das Etikett ein weiterer Flüssigkeitsfilm
aufgetragen wird.
[0003] In neuerer Zeit werden nicht nur Etiketten aus Papier verwendet, sondern auch zunehmend
Folienetiketten aus Kunststoff, beispielsweise transparente, opake oder metallisierte
Folienetiketten. Diese werden als Einzeletiketten, in gestanzter und/oder geschnittener
Ausführung oder auch von der Rolle verarbeitet. Die vorliegende Erfindung bezieht
sich auf derartige Folienetiketten in sämtlichen ihrer verschiedenen Formen.
[0004] Vorwiegend werden transparente Folienetiketten als Haftklebeetiketten (no-label-look)
verarbeitet. Derartige Etiketten sollten aus Kostengründen und für die Mehrwegfähigkeit
der Gebinde bevorzugt mit geeignetem, beispielsweise transparentem Leim in der bestehenden
Nassleimetikettiertechnik auf Gegenstände bzw. Gebinde aufgebracht werden.
[0005] Nachteilig hieran ist jedoch, dass insbesondere bei transparenten Etiketten die Verklebung
des Etiketts auf den Gegenstand nicht optimal erfolgt und Blasen und sonstige Einschlüsse
den optischen Eindruck sehr stark stören. Daher werden im Stand der Technik Folienetiketten
als selbstklebende Etiketten aufgebracht. In der Nassleimetikettiertechnik waren Versuche,
diese Etiketten mit einem optisch ansprechenden Resultat auf die Gegenstände aufzubringen,
bisher vergeblich.
[0006] Hier setzt nun die vorliegende Erfindung ein, die ein Etikettierverfahren für Folienetiketten
zur Verfügung stellt, mit dem ein gutes, den Selbstklebeetiketten vergleichbares optisches
Resultat unter Vermeidung bzw. starker Verringerung der Blasenbildung zwischen Etikett
und Gegenstand erzielt wird.
[0007] Diese Aufgabe wird durch das Verfahren nach Patentanspruch 1 sowie die Etikettieranlage
nach Anspruch 12 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Verfahrens
und der erfindungsgemäßen Etikettieranlage werden in den jeweiligen abhängigen Ansprüchen
gegeben.
[0008] Die Erfindung löst dieses Problem dadurch, dass unmittelbar vor dem Auftragen des
beispielsweise nass beleimten Folienetiketts dieses und/oder der zu beleimende Gegenstand
mit einer dünnen Schicht Flüssigkeit besprüht oder bedampft wird. Die Schicht kann
auch über andere Verfahren aufgetragen werden. Wird nun das Etikett auf den Gegenstand
aufgebracht, so wird durch den aufgetragenen Feuchtigkeitsfilm ein weitgehend blasen-
und einschlussfreies, optisch ansprechendes Etikettierergebnis erreicht. Dieser optische
Zustand bleibt erhalten.
[0009] Besonders gute Ergebnisse können dann erzielt werden, wenn die verwendete Leimpalette,
mit der das Etikett aus dem Magazin genommen und beleimt wird, auf der dem Etikett
zugewandten Seite Aussparungen aufweist, sodass die Leimübertragung nur partiell auf
das Folienetikett erfolgt. Die partiellen Aussparungen können dabei dem jeweiligen
Druckdekor in den transparenten und/oder bedruckten Bereichen des Folienetiketts angepasst
werden. Hierdurch wird eine Leimersparnis bewirkt und insbesondere können mögliche
Einschlüsse wie verbleibende Blasen beim anschließenden Anbürsten bzw. Anrollen des
Etiketts herausgedrückt werden.
[0010] Bei Etikettieranlagen mit Leimpalettenkarussell erfolgt der Auftrag des Flüssigkeitsfilms
nach der Übergabe des beleimten Etiketts von der Leimpalette zum Greiferkarussell.
Damit wird das Etikett auf der beleimten Seite vor dem Aufbringen auf den Gegenstand
mit dem Feuchtigkeitsfilm, idealerweise Wasserfilm, versehen. Zusätzlich oder alternativ
kann auch der Gegenstand selbst, beispielsweise eine Flasche, vor dem Aufbringen des
Etiketts mit dem Feuchtigkeitsfilm versehen werden. Hierzu kann der Gegenstand bei
herkömmlichen Etikettieranlagen beispielsweise in weniger als einem Meter Abstand
vorteilhafterweise weniger als 0,5 m Abstand, von der Etikettierung bzw. weniger als
eine Sekunde, vorteilhafterweise weniger als 0,5 Sekunden, vorteilhafterweise weniger
als 0,1 Sekunden vor der Etikettierung oder auch unmittelbar bei der Etikettenübergabe
auf dem Gegenstand, mit dem Flüssigkeitsfilm versehen werden.
[0011] Die Leimpaletten können weiterhin derart ausgestaltet werden, dass von der Außenseite
der Etiketten nach innen schmale Kanäle verlaufen. Diese dienen zum einen unmittelbar
nach dem Etikettieren der Flüssigkeitsabfuhr und haben eine noch größere Bedeutung
für die bei Mehrwegsystemen erforderliche Etikettenablösung zur Wiederverwendung des
Gegenstandes. Denn Folienetiketten haben herkömmlicherweise keine Laugendurchlässigkeit.
Die erfindungsgemäßen Kanäle ermöglichen nun, dass die Lauge seitlich hinter das Etikett
vordringt und das Etikett ablöst. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, möglichst
wenig beleimte Bereiche vorzusehen, was durch die oben erwähnten Aussparungen der
Leimpalette bzw. der beleimten Bereiche des Etiketts erfolgen kann.
[0012] Die Kanäle können Vorteilhafterweise eine Breite ≥ 2 mm bzw. ≥ 3 mm aufweisen. Auch
Kanäle mit einer Breite ≤ 2 mm bzw. ≤ 1 mm können vorteilhafte Eigenschaften besitzen.
[0013] Vorteilhafterweise werden die Folienetiketten mittels Andruckschwämmen an das Gebinde
angedrückt. Andruckschwämme können dabei vorteilhafterweise eine definierte Stauchhärte
von 2 kPa bis 8 kPa aufweisen.
[0014] Die Erzeugung des Flüssigkeitsfilms auf dem Gebinde und/oder dem Etikett kann berührungslos
bzw. kontaktlos oder auch in Kontakt bzw. Berührung zum Etikett und/oder zum Gebinde
erfolgen. In erstem Fall kann das Gebinde bzw. das Etikett beispielsweise mit der
Flüssigkeit bedampft oder besprüht werden. Hierzu sind bei der erfindungsgemäßen Etikettieranlage
eine Vorrichtung zum Erzeugen des Flüssigkeitsfilms, beispielsweise ein Sprühkopf
oder eine Bedampfungsdüse in unmittelbarer Nähe vor dem Etikettenübertrag auf das
Gebinde vorgesehen. Beispielsweise kann ein derartiger Sprühkopf bzw. eine Bedampfungsdüse
so angeordnet werden, dass die von der Greifervorrichtung erfassten Etiketten mit
dem Flüssigkeitsfilm versehen werden. Hierzu ist der Sprühkopf bzw. die Bedampfungsdüse
gegenüber der Greifervorrichtung zwischen dem Übergabebereich der Etiketten von der
Leimpalette zur Greifervorrichtung und dem Übergabebereich der Etiketten von der Greifervorrichtung
auf das Gebinde anzuordnen. In gleicher Weise ist es auch möglich, den Sprühkopf oder
die Bedampfungsdüse derart anzuordnen, dass das Etikett und/oder das Gebinde kurz
vor oder unmittelbar bei der Etikettierübergabe auf das Gebinde mit einem Feuchtigkeitsfilm
versehen wird.
[0015] Im folgenden wird ein Beispiel eines erfindungsgemäßen Etikettierverfahrens und einer
erfindungsgemäßen Etikettieranlage gegeben. Diese wird in der einzigen
Figur 1
dargestellt.
[0016] In Figur 1 ist ein Leimpalettenkarussell 1, ein Greiferkarussell 6 sowie ein Gebindekarussell
9 dargestellt, mittels derer ein Etikett 5 aus einem Etikettenmagazin 3 auf eines
der Gebinde 10a bis 10i aufgebracht wird.
[0017] Das Leimpalettenkarussell 1 weist mindestens eine Leimpalette 2 auf. In Figur 1 ist
diese Leimpalette 2 in verschiedenen Positionen 2a bis 2h dargestellt. Das Leimpalettenkarussell
1 dreht sich dabei in Richtung des Pfeils A und die Leimpalette 2 dreht sich ebenfalls
eigenständig um ihre Drehachse.
[0018] Beginnend mit der Position 2a wird eine bereits beleimte Leimpalette 2 dargestellt.
Diese Leimpalette wird anschließend in die Position 2b verschwenkt und läuft an einem
Etikettenmagazin 3 vorüber, in dem vereinzelte, beispielsweise gestanzte oder geschnittene
Folienetiketten 5 gestapelt sind. Der beleimte Bereich der Leimpalette 2 rollt auf
dem mit seiner Rückseite nach oben liegenden obersten Etikett 5 in dem Etikettenmagazin
3 ab und entnimmt dieses hierdurch. Bei der weiteren Drehung des Leimpalettenkarussells
1 wird die mit einem Etikett 5 versehene Leimpalette 2 bis zu einem Bereich transportiert,
in dem sie dem Greiferkarussell 6 unmittelbar gegenüberliegt. Das Greiferkarussell
6 weist mindestens einen Greifervorrichtung 7 auf, die hier in ihren verschiedenen
Positionen 7a bis 7h dargestellt ist. Das Greiferkarussell 6 dreht sich dabei in Richtung
des Pfeils B.
[0019] Die einzelne Greifervorrichtung 7 weist einen Greiferfinger 8 auf, mit dem ein Etikett
5 zwischen einer Greiferauflage und dem Greiferfinger 8 festgeklemmt wird.
[0020] In der Position 7b übernimmt die Greifervorrichtung 7 von der Leimpalette 2 das in
der Position 2f befindliche Etikett. Auf diese Weise wird das Etikett 5 mit seiner
Rückseite nach außen, auf dem Andrückschwamm liegend im Greiferschluss transportiert.
[0021] Das Greiferkarussell 6 dreht sich nun so lange bis die Greifervorrichtung in der
Position 7f dem Gebindekarussell gegenüberliegt.
[0022] Das Gebindekarussell 9 transportiert nun Gebinde 10, die in ihren einzelnen Positionen
10a bis 10i dargestellt sind, an dem Greifer in Position 7f vorbei. Das Gebindekarussell
9 dreht sich dabei in Richtung des Pfeils C und die Gebinde 10 ihrerseits drehen sich
um ihre eigene Hochachse.
[0023] Die Gebinde übernehmen nun in Position 10c von der Greifervorrichtung in Position
7f das Etikett 5, das mit seiner Leimseite auf dem Gebinde 10 zu liegen kommt.
[0024] In Position 10d wird dann mittels Andrückbürsten 11 das Etikett angedrückt und in
Position 10e wird mittels Andrückrollen 12a und 12b das Etikett weiter auf das Gebinde
10 angedrückt. In Position 10h verlässt das etikettierte Gebinde das Etikettenkarussell
9.
[0025] Entscheidend ist nun, dass in dem Bereich zwischen der Übergabe des Etiketts von
der Leimpalette 2 auf die Greifervorrichtung 7 und der Übergabe des Etiketts von der
Greifervorrichtung 7 auf das Gebinde 10 eine Befeuchtungsvorrichtung 15 angeordnet
ist. Diese Befeuchtungsvorrichtung 15 kann innerhalb des in Figur 1 mit dem Bezugszeichen
16 versehenen als Balken dargestellten Bereiches angeordnet sein. In Figur 1 sind
beispielhaft drei verschiedene Positionen 15a bis 15c dargestellt. Die Befeuchtungsvorrichtung
15 ist in Figur 1 eine Sprühvorrichtung zum Auftrag eines Wasserfilms auf die beleimte
Rückseite des Etiketts, das von der Greifervorrichtung 7 gehalten wird. Die Sprühvorrichtung
15 kann dabei in Richtung des Pfeils D schwenkbar bzw. oszillierend angebracht sein,
um mit dem Sprühstrahl 17 das gesamte Etikett 5 zu überdecken.
1. Verfahren zum Aufbringen eines Folienetikettes (5) auf einen Gegenstand (10), wobei
auf eine erste, im etikettierten Zustand die Rückseite bildende Seite des Folienetikettes
zumindest bereichsweise Leim aufgetragen wird und das Etikett (5) anschließend mit
der ersten Seite auf den Gegenstand (10) aufgebracht wird,
dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Leimauftrag und vor dem Aufbringen des Folienetiketts auf den Gegenstand
auf die beleimte erste Seite des Etikettes (5) ein weiterer Flüssigkeitsfilm aufgetragen
wird und/oder auf den Gegenstand (10) ein weiterer Flüssigkeitsfilm derart aufgetragen
wird, dass beim Aufbringen des Folienetikettes auf den Gegenstand die beleimte Seite
des Folienetikettes auf dem Flüssigkeitsfilm zu liegen kommt.
2. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitsfilm aufgesprüht und/oder aufgedampft wird.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Flüssigkeit eine sprühfähige Flüssigkeit oder ein dampfförmiges Medium aufgebracht
wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Flüssigkeit Wasser aufgebracht wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitsfilm auf das Etikett zwischen der Entnahme aus einem Etikettenmagazin
oder von einer Rolle und dem Aufbringen auf den Gegenstand aufgebracht wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitsfilm auf das Etikett aufgebracht wird, nachdem es von einer Greifervorrichtung
von einer Leimpalette übernommen wurde.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitsfilm auf den Gegenstand im Etikettierprozess vor dem Aufbringen des
Etiketts auf dem Gegenstand aufgebracht wird.
8. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitsfilm auf den Gegenstand ≤ 1 Sekunde vor dem Aufbringen des Etiketts
auf den Gegenstand aufgebracht wird.
9. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitsfilm auf den Gegenstand ≤ 0,5 Sekunden vor dem Aufbringen des Etiketts
auf den Gegenstand aufgebracht wird.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Etikett lediglich bereichsweise beleimt wird.
11. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Etikett in transparenten Bereichen zumindest teilweise nicht beleimt wird.
12. Verfahren nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Etikett derart beleimt wird, dass die Leimschicht leimfreie Kanäle aufweist,
die einen Durchgang zur Außenkante des Etiketts bilden.
13. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Etikett mittels mindestens eines Andruckschwammes mit einer Stauchhärte von 2
kPa bis 8 kPa, je einschließlich, an den Gegenstand gedrückt wird.
14. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Etikett mittels mindestens eines Andruckschwammes mit einer Stauchhärte zwischen
5 kPa und 7,5 kPa, je einschließlich, an den Gegenstand gedrückt wird.
15. Etikettieranlage zur Etikettierung von Gebinden mit einem Etikett mit mindestens einer
Beleimungsvorrichtung für die Beleimung der Rückseite des Etiketts, mindestens eine
Greifervorrichtung zur Übernahme des beleimten Etiketts von der Beleimungsvorrichtung
und Übergabe des Etiketts an das Gebinde,
dadurch gekennzeichnet, dass
im Bereich zwischen der Beleimungsvorrichtung und der Übergabe des Etiketts an das
Gebinde an mindestens einer Stelle entlang der Bewegungsbahn der Greifervorrichtung
mindestens eine Vorrichtung zur Erzeugung eines Flüssigkeitsfilms auf der beleimten
Rückseite des Etiketts angeordnet ist.
16. Anlage nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleimungsvorrichtung eine Leimwalze, mindestens eine Leimpalette zur Aufnahme
von Leim von der Leimwalze, Entnahme des Etiketts aus der Etikettenhalterung und Beleimung
der Rückseite eines Etiketts aufweist.
17. Anlage nach einem der Ansprüche 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Andrückvorrichtung zum Andrücken des Etiketts auf das Gebinde aufweist.
18. Anlage nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Andrückvorrichtung einen Andrückschwamm aufweist.
19. Anlage nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Andrückvorrichtung einen Andrückschwamm mit einer Stauchhärte zwischen 2 kPa
und 8 kPa, je einschließlich, aufweist.
20. Anlage nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Andrückvorrichtung einen Andrückschwamm mit einer Stauchhärte zwischen 5 kPa
und 7,5 kPa, je einschließlich, aufweist.
21. Anlage nach einem der Ansprüche 15 bis 20, gekennzeichnet durch eine als ein Stapelmagazin, insbesondere für Schneid- oder Stanzetiketten, oder eine
Halterung für Etikettenrollen ausgebildete Etikettenhalterung.
22. Anlage nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Leimpaletten auf der Leim aufnehmenden Seite Aussparungen aufweisen.
23. Anlage nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparungen derart angeordnet sind, dass transparente Bereiche des Etiketts
zumindest bereichsweise nicht beleimt werden.
24. Anlage nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparungen die Form von Kanälen aufweisen, die einen Durchgang von beleimten
und/oder nicht beleimten Stellen zur Etikettenaußenkante bilden.
25. Anlage nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die kanalartigen Aussparungen eine Breite ≥ 2 mm aufweisen.
26. Anlage nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die kanalartigen Aussparungen eine Breite ≥ 3 mm aufweist.
27. Anlage nach einem der Ansprüche 15 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Aufbringen eines Flüssigkeitsfilms einen Sprühkopf und/oder eine
Bedampfungsdüse aufweist.
28. Verwendung eines Verfahrens und/oder einer Anlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche
zum Etikettieren von Gegenständen mit Folienetiketten, Folienetiketten mit nichttransparenten
und transparenten Bereichen, Etiketten aus antistatisch ausgerüsteter Folie, Folienetiketten
mit vorderseitiger und/oder rückseitiger Bedruckung und/oder Folienetiketten mit Bedruckung
für eine Vorderseitenanmutung und/oder Rückseitenanmutung.
29. Verwendung nach dem vorhergehenden Anspruch für die Etikettierung von beliebigen Gegenständen,
Gegenständen aus Glas oder Kunststoff, Gegenständen aus zumindest bereichsweise opakem
und/oder zumindest bereichsweise transparentem Material, Flaschen, Glasflaschen, Kunststoffflaschen,
Flaschen aus Polyethylenterephthalat (PET), undurchsichtige Flaschen und/oder Flaschen
aus zumindest bereichsweise transparentem Material.
1. Method for the application of a film label (5) to an object (10), wherein adhesive
is applied at least in certain areas onto a first side of the film label, in the labelled
state forming the rear face, and the label (5) is then applied with the first side
onto the object (10),
characterised in that
after the application of the adhesive, and before the application of the film label
onto the object, a further liquid film is applied onto the adhesive-coated first side
of the label (5) and/or a further liquid film is applied onto the object (10) in such
a way that, when the film label is applied to the object, the adhesive-coated side
of the film label comes to lie on the liquid film.
2. Method according to the preceding claim, characterised in that the liquid film is sprayed on and/or vapour-deposited.
3. Method according to either one of the preceding claims, characterised in that a sprayable liquid or a vapour-form medium is applied as the liquid.
4. Method according to any one of the preceding claims, characterised in that water is applied as the liquid.
5. Method according to any one of the preceding claims, characterised in that the liquid film is applied onto the label between its removal from a label magazine
or from a roll and its application onto the object.
6. Method according to any one of the preceding claims, characterised in that the liquid film is applied onto the label after it has been taken from an adhesive
palette by a gripper device.
7. Method according to any one of the preceding Claims 1 to 4, characterised in that the liquid film is applied onto the object in the labelling process before the application
of the label onto the object.
8. Method according to the preceding claim, characterised in that the liquid film is applied onto the object <= 1 second before the application of
the label onto the object.
9. Method according to the preceding claim, characterised in that the liquid film is applied onto the object <= 0.5 second before the application of
the label onto the object.
10. Method according to any one of the preceding claims, characterised in that the label only has adhesive applied in certain areas.
11. Method according to the preceding claim, characterised in that the label at least in part does not have the adhesive applied in transparent areas.
12. Method according to either one of the two preceding claims, characterised in that the label has adhesive applied in such a way that the adhesive layer has adhesive-free
channels, which form a passage to the outer edge of the label.
13. Method according to the preceding claim, characterised in that the label is pressed onto the object by means of at least one pressure sponge with
a push-up pressure of 2 kPa to 8 kPa, each inclusive.
14. Method according to the preceding claim, characterised in that the label is pressed onto the object by means of at least one pressure sponge with
a push-up pressure of between 5 kPa and 7.5 kPa, each inclusive.
15. Labelling system for the labelling of containers with a label, with at least one adhesive
application device for the application of adhesive to the rear face of the label,
at least one gripper device for taking over the adhesive-coated label from the adhesive
application device and transferring the label to the container,
characterised in that
in the area between the adhesive application device and the transfer of the label
to the container, arranged at at least one point along the movement path of the gripper
device is at least one device for producing a liquid film on the adhesive-coated rear
face of the label.
16. System according to the preceding claim, characterised in that the adhesive application device has an adhesive roller, at least one adhesive palette
for the take up of adhesive by the adhesive roller, removal of the label from the
label holder and application of adhesive onto the rear face of a label.
17. System according to either of Claims 15 and 16, characterised in that it has a pressing device for pressing the label onto the container.
18. System according to the preceding claim, characterised in that the pressing device has a pressure sponge.
19. System according to the preceding claim, characterised in that the pressing device has a pressure sponge with a push-up pressure of between 2 kPa
and 8 kPa, each inclusive.
20. System according to the preceding claim, characterised in that the pressing device has a pressure sponge with a push-up pressure of between 5 kPa
and 7.5 kPa, each inclusive.
21. System according to any one of Claims 15 to 20, characterised by a label holding device designed as a stack magazine, in particular for cut or stamped
labels, or a retaining device for label rolls.
22. System according to Claim 16, characterised in that the adhesive palettes have cut-outs on the side which accepts the adhesive.
23. System according to the preceding claim, characterised in that the cut-outs are arranged in such a way that transparent areas of the label are at
least in certain areas not coated with adhesive.
24. System according to either one of the two preceding claims, characterised in that the cut-outs have the form of channels, which form a passage from the parts coated
and/or not coated with adhesive to the outer edge of the label.
25. System according to the preceding claim, characterised in that the channel-like cut-outs have a width of >= 2 mm.
26. System according to the preceding claim, characterised in that the channel-like cut-outs have a width of >= 3 mm.
27. System according to any one of Claims 15 to 26, characterised in that the device for the application of a liquid film has a spray head and/or a vapour
deposit nozzle.
28. Use of a method and/or a system according to any one of the preceding claims, for
the labelling of objects with film labels, film labels with non-transparent and transparent
areas, labels made of anti-static treated film, film labels with printing on the front
face and/or the back face and/or film labels with printing for a front face representation
and/or rear face representation.
29. Use according to the preceding claim for the labelling of any desired objects, objects
made of glass or plastic, objects made of material which is opaque at least in certain
areas and/or transparent at least in certain areas, bottles, glass bottles, plastic
bottles, bottles made of polyethylene terephthalate (PET), opaque bottles, and/or
bottles made of material which is transparent at least in certain areas.
1. Procédé pour appliquer une étiquette en feuille (5) sur un objet (10), dans lequel
de la colle est appliquée, au moins par zones, sur une première face de l'étiquette
en feuille qui forme le dos à l'état étiqueté, et l'étiquette (5) est ensuite appliquée
par sa première face sur l'objet (10), caractérisé en ce qu'après application de colle et avant application de l'étiquette en feuille sur l'objet,
on applique, sur la première face encollée de l'étiquette (5), un autre film de liquide
et/ou on applique sur l'objet (10) un autre film de liquide de manière que, lorsque
l'on applique l'étiquette en feuille sur l'objet, la face encollée de l'étiquette
en feuille s'applique sur le film de liquide.
2. Procédé selon la revendication précédente, caractérisé en ce que le film de liquide est pulvérisé et/ou vaporisé.
3. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'on applique comme liquide un liquide pulvérisable ou un milieu sous forme de vapeur.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'on applique de l'eau comme liquide.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le film de liquide est appliqué sur l'étiquette entre son retrait d'un magasin d'étiquettes
ou d'un rouleau et l'application sur l'objet.
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le film de liquide est appliqué sur l'étiquette après avoir été prélevé d'une palette
de colle par un dispositif de préhension.
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que, dans le procédé d'étiquetage, le film de liquide est appliqué avant l'application
de l'étiquette sur l'objet.
8. Procédé selon la revendication précédente, caractérisé en ce que l'on applique le film de liquide sur l'objet, au maximum 1 seconde avant l'application
de l'étiquette sur l'objet.
9. Procédé selon la revendication précédente, caractérisé en ce que l'on applique le film de liquide sur l'objet, au maximum 0,5 seconde avant l'application
de l'étiquette sur l'objet.
10. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'étiquette est uniquement encollée par zones.
11. Procédé selon la revendication précédente, caractérisé en ce que l'étiquette n'est pas encollée, au moins partiellement, dans les zones transparentes.
12. Procédé selon l'une quelconque des deux revendications précédentes, caractérisé en ce que l'étiquette est encollée de manière que la couche de colle présente des sillons exempts
de colle, qui forment un passage vers l'arête externe de l'étiquette.
13. Procédé selon la revendication précédente, caractérisé en ce que l'étiquette est pressée sur l'objet à l'aide d'au moins une éponge de pression avec
une dureté d'écrasement de 2 kPa à 8 kPa inclus.
14. Procédé selon la revendication précédente, caractérisé en ce que l'étiquette est pressée sur l'objet à l'aide d'au moins une éponge de pression avec
une dureté d'écrasement entre 5 kPa et 7,5 kPa inclus.
15. Installation d'étiquetage pour l'étiquetage de fûts avec une étiquette, comprenant
au moins un dispositif d'encollage pour l'encollage du verso de l'étiquette, au moins
un dispositif de préhension pour prélever l'étiquette encollée du dispositif d'encollage
et transférer l'étiquette sur le fût, caractérisée en ce que, dans la zone comprise entre le dispositif d'encollage et le transfert de l'étiquette
sur le fût, au moins un dispositif pour produire un film de liquide sur le verso encollé
de l'étiquette est agencé en au moins un endroit le long du trajet de déplacement
du dispositif de préhension.
16. Installation selon la revendication précédente, caractérisée en ce que le dispositif d'encollage présente un rouleau de colle, au moins une palette de colle
pour prélever la colle du rouleau de colle, retirer l'étiquette du support d'étiquette
et encoller le verso d'une étiquette.
17. Installation selon l'une des revendications 15 ou 16, caractérisée en ce qu'elle présente un dispositif de pression pour presser l'étiquette sur le fût.
18. Installation selon la revendication précédente, caractérisée en ce que le dispositif de pression présente une éponge de pression.
19. Installation selon la revendication précédente, caractérisée en ce que le dispositif de pression présente une éponge de pression ayant une dureté d'écrasement
entre 2 kPa et 8 kPa inclus.
20. Installation selon la revendication précédente, caractérisée en ce que le dispositif de pression présente une éponge de pression ayant une dureté d'écrasement
entre 5 kPa et 7,5 kPa inclus.
21. Installation selon l'une quelconque des revendications 15 à 20, caractérisée par un support d'étiquettes qui se présente sous la forme d'un magasin d'empilement,
en particulier pour des étiquettes découpées ou estampées ou sous la forme d'un support
pour des rouleaux d'étiquettes.
22. Installation selon la revendication 16, caractérisée en ce que les palettes de colle présentent des évidements sur la face recevant la colle.
23. Installation selon la revendication précédente, caractérisée en ce que les évidements sont ménagés de sorte qu'au moins des parties des zones transparentes
de l'étiquette ne soient pas encollées.
24. Installation selon l'une quelconque des deux revendications précédentes, caractérisée en ce que les évidements présentent la forme de sillons qui forment un passage allant des endroits
encollés et/ou non encollés à l'arête externe de l'étiquette.
25. Installation selon la revendication précédente, caractérisée en ce que les évidements sous la forme de sillons présentent une largeur supérieure ou égale
à 2 mm.
26. Installation selon la revendication précédente, caractérisée en ce que les évidements sous la forme de sillons présentent une largeur supérieure ou égale
à 3 mm.
27. Installation selon l'une quelconque des revendications 15 à 26,
caractérisée en ce que le dispositif pour appliquer un film de liquide présente une tête de pulvérisation
et/ou une buse de vaporisation.
28. Utilisation d'un procédé et/ou d'une installation selon l'une quelconque des revendications
précédentes pour l'étiquetage d'objets avec des étiquettes en feuille, des étiquettes
en feuille avec des zones non transparentes et transparentes, des étiquettes en feuille
à apprêt antistatique, des étiquettes en feuille avec impression de la face avant
et/ou arrière et/ou des étiquettes en feuille imprimées pour un étiquetage de la face
avant et/ou de la face arrière.
29. Utilisation selon la revendication précédente pour l'étiquetage d'objets quelconques,
d'objets en verre ou en matériaux synthétiques, d'objets en matériaux au moins partiellement
opaques et/ou au moins partiellement transparents, de bouteilles, de bouteilles de
verre, de bouteilles en matériau synthétique, de bouteilles en poly(téréphtalate d'éthylène)
(PET), de bouteilles non transparentes et/ou de bouteilles en matériaux au moins partiellement
transparents.

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente
In der Beschreibung aufgeführte Nicht-Patentliteratur
- Handbuch der Etikettiertechnik20010000vol. 6, [0001]