[0001] Die Erfindung betrifft einen Badewannenlifter für Senioren oder Behinderte, umfassend
- ein Bodengestell zur Auflage auf einem Boden einer Badewanne,
- eine Sitzplatte und eine mit dieser in Verbindung stehende Rückenlehne,
- eine Hubeinrichtung zur Höhenverstellung der Sitzplatte und der Rückenlehne zwischen
einer untersten und einer obersten Endposition,
wobei die Hubeinrichtung
-- eine an der Rückenlehne angebrachte Antriebseinrichtung aufweist, und
- - ein durch die Antriebseinrichtung betätigbares teleskopierbares Hubrohr aufweist,
und
- einen mit dem Hubrohr in Verbindung stehenden Spindelfuß zur Abstützung gegenüber
dem Bodengestell.
[0002] Die Erfindung betrifft ferner eine Arretier-Freigabe-Einrichtung für einen Badewannenlifter
für Senioren oder Behinderte.
[0003] Badewannenlifter der eingangs genannten Art werden beispielsweise in Altenheimen
und Krankenhäusern eingesetzt, um das Baden bzw. Waschen von Kranken, Behinderten
oder älteren Personen in Badewannen oder dergleichen zu vereinfachen, Nachteilig bei
diesen bekannten Badewannenliftem ist, dass oftmals die Rückenlehne und die Sitzplatte
nicht bzw. nur mit einem gewissen Aufwand voneinander trennbar sind. Diese Badewannenlifter
werden daher häufig unter großen körperlichen Anstrengungen komplett transportiert
oder aus der Badewanne herausgenommen.
[0004] Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde, einen Badewannenlifter
für Senioren oder Behinderte derart auszugestalten, dass das Herausnehmen bzw. Transportieren
eines Badewannenlifters ohne größere Anstrengungen möglich ist. Ferner soll eine Arretier-Freigabe-Einrichtung
für einen Badewannenlifter geschaffen werden, die besonders funktionssicher und äußerst
einfach aufgebaut ist.
[0005] Die Aufgabe bezüglich des Badewannenlifters wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
dass der Badewannenlifter eine selbsttätige Arretier-Freigabe-Einrichtung aufweist,
die
-- die Rückenlehne und die Sitzplatte oberhalb der untersten Endposition miteinander
koppelt, und
-- die Rückenlehne und die Sitzplatte in der untersten Endposition voneinander freigibt.
[0006] Wenn also die Sitzplatte und die Rückenlehne in die unterste Endposition ihres Verfahrwegs
gefahren werden, werden die Rückenlehne und die Sitzplatte dort automatisch voneinander
getrennt. Entsprechendes Werkzeug wie es einige aus dem Stand der Technik bekannten
Badewannenlifter hierfür erfordern ist nicht notwendig. Die Rückenlehne mit der Antriebseinrichtung
kann also separat entnommen werden.
[0007] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die Arretier-Freigabe-Einrichtung mindestens
einen Arretier-Bolzen zur Kopplung der Rückenlehne und der Sitzplatte auf. Durch diesen
ist die Rückenlehne sicher an der Sitzplatte angebracht, wenn sich die Rückenlehne
und die Sitzplatte oberhalb der untersten Endposition befinden.
[0008] Es ist zweckmäßig, wenn der mindestens eine Arretier-Bolzen an der Rückenlehne gelagert
ist, Hierdurch wird eine besonders einfache Ausgestaltung des Badewannenlifters erzielt.
[0009] Es ist vorteilhaft, wenn der mindestens eine Arretier-Bolzen zwischen einer Freigabe-Position
und einer Arretier-Position beweglich ist. In der Freigabe-Position sind die Rückenlehne
und die Sitzplatte voneinander freigegeben, während sie in der Arretier-Position dagegen
miteinander gekoppelt sind. Die entsprechenden Zustände werden durch die jeweilige
Stellung des Arretier-Bolzens erzielt.
[0010] Vorzugsweise weist die Sitzplatte mindestens eine Arretier-Ausnehmung zur Aufnahme
des mindestens einen Arretier-Bolzens in dessen Arretier-Position auf. Diese Ausgestaltung
bewirkt eine sichere Verbindung zwischen der Sitzplatte und der Rückenlehne in der
Arretier-Position des Arretier-Bolzens.
[0011] Es ist von Vorteil, wenn eine Druckfeder vorgesehen ist, die an der Rückenlehne angreift
und den mindestens einen Arretier-Bolzen an das Hubrohr drückt. Der mindestens eine
Arretier-Bolzen wird also durch eine Kraft beaufschlagt, die diesen gegen das Hubrohr
drückt. Komplizierte Mechanismen sind nicht erforderlich.
[0012] Vorteilhafterweisc weist der Spindelfuß mindestens eine Führungs-Ausnehmung zum Zusammenwirken
mit dem mindestens einen Arretier-Bolzen in der untersten Endposition auf. Hierdurch
wird eine einfache Betätigung bzw. Versetzung des Arretier-Bolzens erreicht.
[0013] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung weist das Hubrohr einen Hubrohr-Mantel auf.
Es ist vorteilhaft, wenn die Führungs-Ausnehmung einen von dem Hubrohr-Mantel schräg
nach unten verlaufenden Schräg-Abschnitt und einen gegenüber dem Hubrohr-Mantel nach
innen versetzten Freigabe-Abschnitt zur Freigabe der Rückenlehne und der Sitzplatte
voneinander aufweist. Der Schrägabschnitt bewirkt eine Betätigung des Arretier-Bolzens
zwischen seinen entsprechenden Positionen.
[0014] Die die Arretier-Freigabe-Einrichtung betreffende Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch
gelöst, dass die Arretier-Freigabe-Einrichtung mindestens einen Arretier-Bolzen umfasst,
der beweglich ist zwischen
- einer Arretier-Position zur Kopplung einer Rückenlehne und einer Sitzplatte eines
Badewannenlifters miteinander, und
- einer Freigabe-Position zur Freigabe der Rückenlehne und der Sitzplatte voneinander,
wobei der mindestens eine Arretier-Bolzen mittels eines Körpers mit mindestens einer
Führungs-Ausnehmung beim Zusammenwirken mit demselben selbsttätig betätigt wird.
[0015] Nachfolgend wird die Erfindung an Hand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels in
Verbindung mit der Zeichnung näher beschrieben. Dabei zeigen:
- Fig. 1
- eine Teilansicht eines erfindungsgemäßen Badewannenlifters von hinten, und
- Fig. 2
- eine seitliche Teilansicht des in Fig. 1 dargestellten Badewannenlifters,
[0016] Ein im Ganzen in den Figuren nicht dargestellter Badewannenlifter umfasst ein auf
einen Boden einer nicht gezeigten Badewanne zu legendes Bodengestell 1, eine Sitzplatte
2 und eine mit dieser in schwenkbarer Verbindung stehende Rückenlehne 3. Die Sitzplatte
2 liefert eine ebene Sitzfläche für eine zu badende Person, während die Rückenlehne
3 eine ebene Anlagemöglichkeit bietet. Zur Höhenverstellung der Sitzplatte 2 und der
Rückenlehne 3 weist der Badewannenlifter ferner eine steuerbare Hubeinrichtung auf.
Die Hubeinrichtung umfasst ein teleskopierbares Hubrohr 4 und eine Antriebseinrichtung
zur Betätigung des Hubrohrs 4. Das Hubrohr 4 steht mit dem Bodengestell 1 und der
Rückenlehne 3 in Verbindung.
[0017] Das Bodengestell 1 weist eine im Wesentlichen rechteckige Grundform auf. Auf der
Unterseite des Bodengestells 1, d. h. auf der im bestimmungsgemäßen Gebrauch einem
Badewannen-Boden gegenüberliegenden Seite, sind vier Standfüße 5 vorgesehen. Diese
dienen zur sicheren Positionierung des Bodengestells 1 in einer Badewanne und zur
Abstützung des Bodengestells 1 gegenüber einem Badewannen-Boden. Im hinteren Bereich
des Bodengestells 1 sind zwei voneinander beabstandete Lager-Ansatz-Paare 6 vorgesehen,
in welchen Enden 7 einer Hubschere 8 schwenkbar gelagert sind. Weitere Enden der Hubschere
8 sind unten an der Sitzplatte 2 angelenkt. Zwischen den Lager-Ansatz-Paaren 6 ist
eine Lager-Einrichtung 9 zur Lagerung des Hubrohrs 4 vorgesehen.
[0018] An der Rückenlehne 3 ist rückseitig die Antriebseinrichtung der Hubeinrichtung angebracht,
Die Antriebseinrichtung ist als Elektromotor ausgebildet und ist durch ein entsprechendes
Bedienteil beispielsweise von einem Benutzer des Badewannenlifters oder einer Pflegekraft
betätigbar, Die Antriebseinrichtung steht mit dem Hubrohr 4 in drehmomentübertragender
Weise in Verbindung. Zum Anheben bzw. Absenken der Sitzplatte 2 und der Rückenlehne
3 wird ein Innenrohr bzw. Innenrohre des Hubrohrs 4 ausgefahren bzw. eingefahren.
Diese Ausfahr- bzw, Einfahrbewegung wird durch die Antriebseinrichtung erzielt.
[0019] Zur Verbindung der Rückenlehne 3 mit der Sitzplatte 2 sind zwei identisch ausgebildete
Arretier-Bolzen 10 vorgesehen. Jeder Arretier-Bolzen 10 weist eine Längs-Mittel-Achse
11 auf und ist an der Rückenlehne 3 axial beweglich gelagert. Hierzu sind entsprechende
Lager-Ansätze 12 an der Rückseite der Rückenlehne 3 angeformt. Vorzugsweise weisen
die Lager-Ansätze 12 an die Außenform der Arretier-Bolzen 10 angepasste geschlossene
Öffnungen auf, welche die Arretier-Bolzen 10 durchsetzen. Hierdurch wird eine Führung
der Arretier-Bolzen 10 längs deren Längs-Mittel-Achse 11 erzielt. Die Arretier-Bolzen
10 fluchten miteinander, sind aber zueinander beabstandet. Sie sind horizontal verlaufend
angeordnet und stehen ungefähr senkrecht zu dem Hubrohr 4.
[0020] Jeder Arretier-Bolzen 10 weist des Weiteren ein inneres Ende 13 auf, Die Enden 13
der beiden Arretier-Bolzen 10 liegen in der in Fig. 1 dargestellten Position der Sitzplatte
2 und der Rückenlehne 3 außenseitig an dem Hubrohr 4 an. Sie sind dabei einander zugewandt.
Ferner weist jeder Arretier-Bolzen 10 einen äußeren End-Abschnitt 14 auf, der im Querschnitt
kreisringförmig oder kreisförmig ausgebildet ist. Die End-Abschnitte 14 der Arretier-Bolzen
10 können mit entsprechenden, einander gegenüberliegenden Arretier-Ausnehmungen in
der Sitzplatte 2 in Eingriff gebracht werden. In der Arretier-Position der Arretier-Bolzen
10 sind die Sitzplatte 2 und die Rückenlehne 3 miteinander gekoppelt, d. h. unlösbar
miteinander verbunden.
[0021] Auf jedem Arretier-Bolzen 10 sitzt eine Schraubendruckfeder 15, die sich an einem
Lager-Ansatz 12 der Rückenlehne 3 abstützt. Dieser Lager-Ansatz 12 bildet quasi ein
Widerlager, Die Schraubenfeder 15 kann sich auch an einer anderen Stelle der Rückenlehne
3 abstützen. Jede Schraubendruckfeder 15 liegt außerdem an einem Kraft-Übertragungs-Ring
16 an, der auf dem entsprechenden Arretier-Bolzen 10 axial festgelegt ist. Von dem
das Widerlager bildenden Lager-Ansatz 12 erstreckt sich jede Schraubendruckfeder 15
nach innen in Richtung auf das Hubrohr 4 zu dem jeweiligen Kraft-Übertragungs-Ring
16. Durch die Schraubendruckfedern 15 werden die Arretier-Bolzen 10 mit ihren inneren
Enden 13 an das Hubrohr 4 gedrückt. Die inneren Enden 13 weisen eine ebene Anlagefläche
17 auf. Die Anlagefläche 17 kann auch an die Außenform des Hubrohrs 4 angepasst sein,
d. h. sie kann auch eine entsprechende Krümmung aufweisen.
[0022] Mit dem unteren Ende des Hubrohrs 4 ist ein Spindelfuß 18 verbunden. Dieser steht
mit der Lager-Einrichtung 9 des Bodengestells 1 in lösbarer gelenkiger Verbindung
und stützt dort das Hubrohr 4 ab. Der Spindelfuß 18 weist eine symmetrische Gestalt
auf. Er umfasst zwei gegenüberliegende Führungs-Ausnehmungen 19, die sich jeweils
nach unten erweitern. Jede Führungs-Ausnehmung weist einen unteren geraden Freigabe-Abschnitt
20 und einen sich an diesen anschließenden Schräg-Abschnitt 21 auf. Die Freigabe-Abschnitte
20 der beiden Führungs-Ausnehmungen 19 verlaufen parallel zueinander und erstrecken
sich in Richtung der Längs-Mittel-Achse 22 des Hubrohrs 4. Sie sind gegenüber dem
runden Mantel des Hubrohrs 4 nach innen, d.h, aufeinander zu versetzt. Die Schräg-Abschnitte
21 verlaufen von den Freigabe-Abschnitten 20 nach oben außen - also voneinander weg
- und enden unten an dem Mantel des Hubrohrs 4. Sie befinden sich in dem Bereich des
Hubrohrs 4, wo dieses seinen größten Durchmesser aufweist. Die Breite der Freigabe-
und Schräg-Abschnitte 20, 21 entspricht in etwa der Breite der Anlageflächen 17 der
Arretier-Bolzen 10. Die Führungs-Ausnehmungen 19 sind nach außen offen und sind einseitig
durch eine Führungs-Wand 23 begrenzt.
[0023] Nachfolgend wird die Funktion des erfindungsgemäßen Badewannenlifters näher beschrieben.
Das Hubrohr 4 ist durch die betätigbare Antriebseinrichtung ein- bzw. ausfahrbar.
Hierdurch können die Sitzplatte 2 und die Rückenlehne 3 wunschgemäß in der Höhe verstellt
werden, Die Hubschere 8 bewirkt dabei eine Führung.
[0024] Gemäß Fig. 1 befinden sich die Sitzplatte 2 und die Rückenlehne 3 in einer angehobenen
Position, die zwischen der untersten und der obersten Endposition liegt, Die Sitzplatte
2 und die Rückenlehne 3 sind also etwas nach oben gefahren. Die Arretier-Bolzen 10
liegen mit ihren Anlageflächen 17 an dem Mantel des Hubrohrs 4 an. Dies wird durch
die Schraubendruckfedern 15 erzielt, die die Arretier-Bolzen 10 an das Hubrohr 4 drücken.
Bei einer Höhenverstellung der Sitzplatte 2 und der Rückenlehne 3 bewegen sich die
Anlageflächen 17 stets entlang des Hubrohrs 4 auf dessen Mantel. Die Arretier-Bolzen
10 greifen in die Arretier-Ausnehmungen der Sitzplatte 2 ein.
[0025] Beim Absenken der Sitzplatte 2 und der Rückenlehne 3 in die unterste Endposition
kommen die Arretier-Bolzen 10 in den Bereich des Spindelfußes 18. Beim Spindelfuß
18 endet die Anlage der Anlageflächen 17 der Arretier-Bolzen 10 an dem Hubrohr 4.
Die Anlageflächen 17 werden nun durch die Schraubendruckfedern 15 in die Führungs-Ausnehmungen
19 des Spindelfußes 18 gedrückt. Die Schraubendruckfedern 15 entfalten eine derart
große Druckkraft, dass die Anlageflächen 17 stets den Konturen der Führungs-Ausnehmungen
19 folgen. Bei den Schräg-Abschnitten 21, die eine Verbindung zwischen dem Mantel
des Hubrohrs 4 und den Freigabe-Abschnitten 20 darstellen, werden die Arretier-Bolzen
10 allmählich aus den entsprechenden Arretier-Ausnehmungen in der Sitzplatte 2 durch
die Schraubendruckfedern 15 bewegt. Im Bereich der Freigabe-Abschnitte 20 sind die
Arretier-Bolzen 10 vollständig aus den Arretier-Ausnehmungen in der Sitzplatte 2 geführt,
so dass in dieser Position die Rückenlehne 3 von der Sitzplatte 2 abnehmbar ist. Die
Führungs-Wand 23 sorgt für eine sichere Führung der Arretier-Bolzen 10 in den Führungs-Ausnehmungen
19.
[0026] Wenn die Sitzplatte 2 und die Rückenlehne 3 aus dieser untersten Endposition wieder
nach oben verfahren werden, werden die Arretier-Bolzen 10 durch die Schräg-Abschnitte
21 in umgekehrter Weise in die entsprechenden Arretier-Ausnehmungen in der Sitzplatte
2 geführt, wodurch eine Kopplung der Sitzplatte 2 und der Rückenlehne 3 erreicht wird.
[0027] Die Verriegelung zwischen Sitzplatte 2 und Rückenlehne 3 wird also durch den normalen
Bewegungsablauf der Sitzplatte 2 und Rückenlehne 3 gesteuert. Die Verriegelung wird
dabei selbsttätig herbeigeführt, wenn die Sitzplatte 2 und die Rückenlehne 3 aus der
untersten Endposition nach oben gefahren werden. Beim Absenken in die unterste Endposition
wird diese Verriegelung selbsttätig aufgehoben.
1. Badewannenlifter für Senioren oder Behinderte, umfassend
- ein Bodengestell (1) zur Auflage auf einem Boden einer Badewanne,
- eine Sitzplatte (2) und eine mit dieser in Verbindung stehende Rückenlehne (3),
- eine Hubeinrichtung zur Höhenverstellung der Sitzplatte (2) und der Rückenlehne
(3) zwischen einer untersten und einer obersten Endposition, wobei die Hubeinrichtung
-- eine an der Rückenlehne (3) angebrachte Antriebseinrichtung aufweist, und
-- ein durch die Antriebseinrichtung betätigbares teleskopierbares Hubrohr (4) aufweist,
und
- einen mit dem Hubrohr (4) in Verbindung stehenden Spindelfuß (18) zur Abstützung
gegenüber dem Bodengestell (1),
gekennzeichnet durch
- eine selbsttätige Arretier-Freigabe-Einrichtung, die
-- die Rückenlehne (3) und die Sitzplatte (2) oberhalb der untersten Endposition miteinander
koppelt, und
-- die Rückenlehne (3) und die Sitzplatte (2) in der untersten Endposition voneinander
freigibt.
2. Badewannenlifter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretier-Freigabe-Einrichtung mindestens einen Arretier-Bolzen (10) zur Kopplung
der Rückenlehne (3) und der Sitzplatte (2) aufweist.
3. Badewannenlifter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Arretier-Bolzen (10) an der Rückenlehne (3) gelagert ist,
4. Badewannenlifter nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Arretier-Bolzen (10) zwischen einer Freigabe-Position und einer
Arretier-Position beweglich ist.
5. Badewannenlifter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Sitzplatte (2) mindestens eine Arretier-Ausnehmung zur Aufnahme des mindestens
einen Arretier-Bolzens (10) in dessen Arretier-Position aufweist.
6. Badewannenlifter nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine Druckfeder (15), die an der Rückenlehne (3) angreift und den mindestens einen
Arretier-Bolzen (10) an das Hubrohr (4) drückt.
7. Badewannenlifter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Spindelfuß (18) mindestens eine Führungs-Ausnehmung (19) zum Zusammenwirken mit
dem mindestens einen Arretier-Bolzen (10) in der untersten Endposition aufweist.
8. Badewannenlifter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Hubrohr (4) einen Hubrohr-Mantel aufweist.
9. Badewannenlifter nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Führungs-Ausnehmung (19) einen von dem Hubrohr-Mantel schräg
nach unten verlaufenden Schräg-Abschnitt (21) und einen gegenüber dem Hubrohr-Mantel
nach innen versetzten Freigabe-Abschnitt (20) zur Freigabe der Rückenlehne (3) und
der Sitzplatte (2) voneinander aufweist.
10. Arretier-Freigabe-Einrichtung für einen Badewannenlifter für Senioren oder Behinderte,
wobei die Arretier-Freigabe-Einrichtung mindestens einen Arretier-Bolzen (10) umfasst,
der beweglich ist zwischen
- einer Arretier-Position zur Kopplung einer Rückenlehne (3) und einer Sitzplatte
(2) eines Badewannenlifters miteinander, und
- einer Freigabe-Position zur Freigabe der Rückenlehne (3) und der Sitzplatte (2)
voneinander,
wobei der mindestens eine Arretier-Bolzen (10) mittels eines Körpers (18) mit mindestens
einer Führungs-Ausnehmung (19) beim Zusammenwirken mit demselben selbsttätig betätigt
wird.