[0001] Die Erfindung betrifft eine Hydraulische Anordnung für ein Federungssystem, mit einem
eine erste und eine zweite Kammer aufweisenden Hydraulikzylinder, einem Hydrauliktank,
einem eine Hydraulikflüssigkeit fördernden Fördermittel, einem Hydraulikspeicher,
einer zwischen Hydraulikspeicher und ersten Kammer angeordneten ersten Hydraulikleitung,
einem in der ersten Hydraulikleitung angeordneten ersten Schaltventil, einer zwischen
der zweiten Kammer und dem Hydrauliktank angeordneten zweiten Hydraulikleitung, einem
in der zweiten Hydraulikleitung angeordneten zweiten Schaltventil, einer ersten Versorgungsleitung
für die erste Kammer, einer zweiten Versorgungsleitung für die zweite Kammer, einer
in der ersten Versorgungsleitung angeordneten Rohrbruchsicherungseinrichtung und einem
Steuergerät mit wenigstens drei Schaltstellungen, welche eine Hebestellung, eine Senkstellung
und eine Neutralstellung für den Hydraulikzylinder umfassen.
[0002] Bei landwirtschaftlichen Maschinen, wie z.B. Teleskoplader, Radlader oder Frontlader
an Traktoren, ist es bekannt, ein hydraulisches Federungssystem einzusetzen, das den
Ausleger bzw. die Schwinge abfedert, um einen insgesamt am Fahrzeug verbesserten Federungskomfort,
insbesondere während der Fahrt, zu erzielen. Hierbei wird mittels einer geeigneten
hydraulischen Anordnung von Ventilen die Hubseite eines Hydraulikzylinders mit einem
Hydrospeicher verbunden um eine Federung durch den Hydrospeicher zu bewirken. Ferner
wird die Senkseite des Hydraulikzylinders mit einem Hydrauliktank verbunden, um zum
einen eine Kavitation auf der Senkseite zu vermeiden und zum anderen ein freies Bewegen
der Kolbenstange während des Federungsvorganges zu ermöglichen. Zur Erhöhung der Sicherheit
gegen ein plötzliches Absinken des Auslegers bzw. der Schwinge sind diese Federungssysteme,
zur Absicherung des Hydraulikzylinders gegen Schlauchbrüche, mit Lasthalteventilen
bzw. Rohrbruchsicherungseinrichtungen versehen. Zum Absenken des Hydraulikzylinders
ist es dann jedoch erforderlich die Tankverbindung der Senkseite des Hydraulikzylinders
zu schließen, damit sich ein erforderlicher Druck aufbauen kann, um das Lasthalteventil
zu öffnen. Erst wenn das Lasthalteventil geöffnet wird, kann Öl aus der Hubseite des
Hydraulikzylinders abfließen.
[0003] Eine hydraulische Anordnung für ein derartiges Federungssystem wird in der
EP 1 157 963 A2 offenbart. Es wird ein Federungssystem für den Ausleger eines Teleskopladers vorgeschlagen,
welches zur Absicherung des Auslegers gegen Absinken ein Lasthalteventil bzw. eine
Rohrbruchsicherungseinrichtung vorsieht. Um einerseits ein druckbeaufschlagtes Absenken
des Auslegers zu erwirken, was ein Öffnen des Lasthalteventils erfordert, und andererseits
eine Federungsfunktion auch in Neutralstellung des Hydraulikzylinders bereitzustellen
ist ein gesondertes Schaltventil angeordnet. Dieses Schaltventil muss geschlossen
werden, um eine für die Federung hergestellte Verbindung zum Tank zu schließen und
den zur Öffnung des Lasthalteventils notwendigen Druck in der Versorgungsleitung aufbauen
zu können. Bei dem in der
EP 1 157 963 A2 offenbarten Federungssystem kann jedoch aufgrund unterschiedlicher Druckbeladungszustände
im Hydraulikzylinder und Hydraulikspeicher ein plötzliches Absinken des Auslegers
eintreten, wenn in eine Federungsstellung geschaltet wird. Derartige unterschiedliche
Beladungszustände können eintreten, wenn der Ausleger beispielsweise in einer angehobenen
Stellung beladen wird und anschließend in die Federungsstellung geschaltet wird. Dadurch
wird eine plötzliche Verbindung mit unterschiedlichen Druckbeladungszuständen im Hydraulikspeicher
und Hydraulikzylinder hergestellt. Daher ist es aus Sicherheitsgründen notwendig,
den Ausleger vollständig abzusenken, bevor die Federungsfunktion aktiviert wird.
[0004] Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird darin gesehen, ein Federungssystem
der eingangs genannten Art derart zu verbessern, dass eine Aktivierung der Federung
jederzeit erfolgen kann, ohne dass ein plötzliches Absinken des Auslegers erfolgt.
[0005] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Lehre des Patentanspruchs 1 gelöst. Weitere
vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen
hervor.
[0006] Erfindungsgemäß ist eine hydraulische Anordnung der eingangs genannten Art derart
ausgebildet, dass zwischen Hydraulikspeicher und Steuergerät eine mit einem in Richtung
des Hydraulikspeichers öffnendes Rückschlagventil versehene dritte Hydraulikleitung
und zwischen Rückschlagventil und der ersten Kammer eine mit den Durchfluss reduzierendes
Mittel versehene vierte Hydraulikleitung angeordnet ist, wobei die dritte Hydraulikleitung
zwischen der Rohrbruchsicherungseinrichtung und dem Steuergerät mit der ersten Versorgungsleitung
und wobei die vierte Hydraulikleitung zwischen dem Rückschlagventil und dem Hydraulikspeicher
mit der dritten Hydraulikleitung verbunden ist. Dadurch wird gewährleistet, dass wenn
der Ausleger angehoben wird, bzw. der Hydraulikzylinder ausgefahren wird, der Hydraulikspeicher
über das Durchfluss reduzierende Mittel und über das Rückschlagventil mit dem gleichen
Druck beladen wird, mit dem der Hydraulikzylinder ausgefahren wird. Wird der Ausleger
in einer angehobenen Stellung beladen, so wird der Hydraulikspeicher über das Durchfluss
reduzierende Mittel gleichermaßen mit dem Druck beladen, der sich durch die zusätzliche
Beladung im Hydraulikzylinder aufbaut. Hierbei senkt sich der Hydraulikzylinder nur
geringfügig ab, da kein zusätzliches Öl zugeführt wird, was jedoch in diesem Zusammenhang
kein Sicherheitsrisiko darstellt. Wird der Ausleger entladen, entspannt sich der Druck
aus dem Hydraulikspeicher über das erste Schaltventil und über das Durchfluss reduzierende
Mittel in die erste Kammer des Hydraulikzylinders und der Ausleger hebt sich an. Wird
der Ausleger abgesenkt, dann entspannt sich der Druck in dem Hydraulikspeicher über
das erste Schaltventil und über das Durchfluss reduzierende Mittel in Richtung der
ersten Kammer des Hydraulikzylinders und das Öl aus dem Hydraulikspeicher kann zusammen
mit dem Öl aus der ersten Kammer des Hydraulikzylinders über die zum Absenken geöffnete
Rohrbruchsicherungseinrichtung zum Hydrauliktank hin abfließen.
[0007] Vorzugsweise ist das Durchfluss reduzierende Mittel als hydraulische Drossel oder
Blende ausgebildet, die gegebenenfalls in ihrem Querschnitt veränderbar ist, so dass
Feinjustierungen zur hydraulischen Abstimmung des Federungssystems möglich sind. Durch
die Wahl der richtigen Größe der Drossel bzw. Blende wird sichergestellt, dass bei
ausgeschalteter Auslegerfederung zwar ein Druckausgleich zwischen Hydraulikzylinder
und Hydraulikspeicher stattfinden kann, es jedoch aufgrund des relativ kleinen Durchmessers
der Drossel bzw. Blende nicht zu einem Federungsverhalten kommen kann.
[0008] Das erste und das zweite Schaltventil weisen vorzugsweise eine Schließstellung und
eine Öffnungsstellung auf, wobei das erste und das zweite Schaltventil in der Schließstellung
in eine oder in beide Fließrichtungen schließen, jedoch in der Öffnungsstellung in
beide Fließrichtungen öffnen, so dass eine Federungsfunktion in Verbindung mit dem
Hydraulikspeicher bzw. mit dem Hydrauliktank eintritt. Das erste und das zweite Schaltventil
können derart ausgebildet sein, dass sie in der Schließstellung nur in Richtung des
Hydraulikspeichers bzw. des Hydrauliktanks schließen. Das erste und das zweite Schaltventil
sind vorzugsweise elektrisch betätigbar. Es ist selbstverständlich auch denkbar, dass
andere Betätigungsarten für das erste und zweite Schaltventil eingesetzt werden, beispielsweise
eine manuelle, pneumatische oder hydraulische Betätigung.
[0009] Vorzugsweise sind das Rückschlagventil und das Durchfluss reduzierende Mittel direkt
am Hydraulikzylinder angeordnet, so dass eine Integration dieser Bauteile in die vorhandene
Anordnung gemäß der
EP 1 157 963 A1, insbesondere zusammen mit der Rohbruchsicherungseinrichtung erfolgen kann, so dass
eine Beeinträchtigung sowohl der Federungsfunktion als auch der Rohbruchsicherungseinrichtung
als Sicherheitsvorkehrung am Ausleger nicht stattfindet.
[0010] Soll nun die Federung aktiviert werden, was mittels eines Schalters geschehen kann,
den der Bediener in der Kabine des Fahrzeugs betätigt, oder beispielsweise auch durch
ein Geschwindigkeitssignal, so wird das erste und das zweite Schaltventil in ihre
Öffnungsstellungen gebracht, um die erste Kammer des Hydraulikzylinders mit dem Hydraulikspeicher
und die zweite Kammer des Hydraulikzylinders mit dem Hydrauliktank zu verbinden. Während
einer Anregung durch das Fahrwerk der Arbeitsmaschine können stoßartige Beschleunigungen
durch das freie Schwingen des Auslegers bzw. der Schwinge abgedämpft werden, so dass
eine Steigerung des Fahrkomforts erzielbar ist. Wird der Ausleger bzw. die Schwinge
bei aktivierter Federung abgesenkt, wird durch Verstellen des zweiten Schließventils
in seine Schließstellung automatisch die Verbindung der zweiten Kammer des Hydraulikzylinders
zum Hydrauliktank geschlossen und Hydraulikflüssigkeit strömt in die zweite Kammer
des Hydraulikzylinders, wo jetzt ein ausreichend hoher Druck aufgebaut werden kann,
um die Rohrbruchsicherungseinrichtung zu öffnen, was zum Absenken des Auslegers bzw.
der Schwinge zwingend erforderlich ist. Wird der Ausleger bzw. die Schwinge bei aktivierter
Federung mit der Hebestellung des Steuergerätes angehoben, ist automatisch die zweite
Kammer des Hydraulikzylinders mit dem Hydrauliktank verbunden, damit die durch den
Hebevorgang verdrängte Hydraulikflüssigkeit aus dem Hydraulikzylinder zum Hydrauliktank
strömen kann. Sollte während des Hebevorgangs ein Stoß auf den Ausleger bzw. auf die
Schwinge übertragen werden, kann dieser bzw. diese ohne der Gefahr einer Kavitation
einfedern, da die zweite Kammer zum Tank hin entlastet ist.
[0011] In einer Senkstellung des Steuergeräts bei aktivierter Federungsfunktion muss das
zweite Schaltventil geschlossen werden, damit die Verbindung der zweiten Kammer zum
Hydrauliktank unterbrochen wird. Vorzugsweise sind dazu Mittel vorgesehen, mit denen
ermittelt wird, ob sich das Steuergerät in einer Senkstellung befindet oder nicht.
Dies kann beispielsweise in Form eines Schalters oder Sensors umgesetzt werden, der
in Verbindung bzw. in Abhängigkeit von den Stellungen des Steuergeräts ein Signal
generiert, welches ein Schließen des zweiten Schaltventils durch eine Steuereinheit
veranlasst. Bei elektrohydraulisch angesteuerten Steuergeräten ist ein derartiger
Schalter oder Sensor meist nicht erforderlich, da diese Aufgabe von der Software einer
elektronischen Steuereinheit übernommen werden kann. Es ist darüber hinaus auch unerheblich,
wie und wo die Schaltstellung des Steuergerätes erfasst wird, da lediglich das Ergebnis
als solches von Interesse ist. Ein oben genannter Schalter kann an einem Joystick,
an einer Betätigungsmechanik inkl. Seilzug oder auch direkt am Steuergerät angebracht
werden. Denkbar ist hier auch ein Sensor, der ein proportionales Signal aufnimmt,
welches in einer geeigneten Auswerteelektronik in ein elektrisches Signal umgewandelt
wird, welches das Schaltventil in Schließstellung schaltet. Auch wäre es denkbar,
einen Druckschalter oder Drucksensor zu verwenden, der den Vorsteuerdruck, der von
einem hydraulischen Joystick als Stellsignal an das Steuergerät geschickt wird, bestimmt.
Es ergeben sich somit eine Vielzahl von Möglichkeiten die Schaltposition des Steuergeräts
zu bestimmen.
[0012] Das Steuergerät ist vorzugsweise als Schieberventil ausgebildet, welches drei Schaltstellungen
mit jeweils zwei Ein- und Ausgängen aufweist. In den einzelnen Stellungen werden die
Versorgungsleitungen auf unterschiedliche Weise entsprechend den Stellfunktionen des
Steuergeräts (Heben, Senken und Neutralstellung (Halten)) mit dem Fördermittel oder
mit dem Hydrauliktank verbunden bzw. geschlossen.
[0013] Die Rohrbruchsicherungseinrichtung umfasst vorzugsweise ein in Richtung des Steuergeräts
schließendes Rückschlagventil und ein Druckbegrenzungsventil, wobei das Druckbegrenzungsventil
durch in den Verbindungsleitungen vorherrschenden Drücken ansteuerbar ist. Die Ansteuerung
erfolgt durch Pilotdruckleitungen, welche von dem Druckbegrenzungsventil in die erste
und in die zweite Versorgungsleitung führen. Das Rückschlagventil ist in einer das
Druckbegrenzungsventil umgehenden Bypass-Leitung angeordnet, wobei das Rückschlagventil
in Richtung der ersten Kammer öffnet. Andere Möglichkeiten zur Rohrbruchsicherung
sind ebenfalls denkbar. So können beispielsweise auch Duckschalter verwendet werden,
die bei Druckabfall, ein Schaltventil betätigen.
[0014] Das erfindungsgemäße Federungssystem gewährleistet, dass im Hydraulikspeicher und
in der ersten Kammer des Hydraulikzylinders immer der gleiche Öldruck herrscht, so
dass die Auslegerfederung zu jedem Zeitpunkt eingeschaltet werden kann, ohne dass
die Gefahr besteht, dass der Ausleger bei Aktivieren der Federung plötzlich absackt.
Die Vorteile dieses Federungssystem bestehen neben der verbesserten Sicherheitsvorkehrungen
darin, dass gegenüber dem in
EP 1 157 963 A1 offenbarten Federungssystem der Bedienkomfort verbessert wird. Die Verbesserung des
Bedienkomforts besteht darin, dass der Fahrzeugbediener nicht mehr den Ausleger komplett
absenken muss, bevor er die Federung aktivieren kann, sondern er kann die Auslegerfederung
zu jedem Zeitpunkt aktivieren. Hieraus ergibt sich ferner auch eine Zeitersparnis
für die Bedienperson, da verkürzte Arbeitszyklen durchführbar sind. Dadurch können
Betriebskosten eingespart werden.
[0015] Anhand der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt, werden nachfolgend
die Erfindung sowie weitere Vorteile und vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen
der Erfindung näher beschrieben und erläutert.
[0016] Es zeigt:
- Fig. 1
- eine hydraulische Anordnung für ein Federungssystem eines Hydraulikzylinders und
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung eines Teleskopladers mit einer hydraulischen Anordnung
aus Figur 1.
[0017] Eine in Fig. 1 dargestellte hydraulische Anordnung 10 zeigt ein erfindungsgemäßes
Ausführungsbeispiel zur Realisierung einer Federung. Die hydraulische Anordnung 10
enthält ein schaltbares Steuergerät 12, beispielsweise ein Schieberventil, welches
über Hydraulikleitungen 14, 16 mit einer Pumpe 18 und einem Hydrauliktank 20 verbunden
ist, wobei das Steuergerät 12 in drei Betriebsstellungen, Hebe-, Neutral- und Senkstellung,
schaltbar ist. Das Schalten des Steuergeräts 12 erfolgt vorzugsweise handgesteuert,
kann aber auch elektrisch, hydraulisch oder pneumatisch erfolgen.
[0018] Über eine erste und zweite Versorgungsleitung 22, 24 ist das Steuergerät 12 mit einem
Hydraulikzylinder 26 verbunden, wobei die erste Versorgungsleitung 22 in eine erste
Kammer 28 des Hydraulikzylinders 26 und die zweite Versorgungsleitung 24 in eine zweite
Kammer 30 des Hydraulikzylinders 26 führt. Ein Kolben 29 trennt die beiden Kammern
26, 28 voneinander. Die erste Kammer 28 des Hydraulikzylinders 26 stellt die kolbenbodenseitige
bzw. hubseitige Kammer dar, wohingegen die zweite Kammer 30 die kolbenstangenseitige
bzw. senkseitige Kammer des Hydraulikzylinders darstellt.
[0019] In der ersten Versorgungsleitung 22 ist eine Lasthalteventilanordnung oder Rohrbruchsicherungseinrichtung
32 vorgesehen. Die Rohrbruchsicherungseinrichtung 32 enthält ein druck- und federgesteuertes
Druckbegrenzungsventil 34, sowie ein zur Hydraulikzylinderseite öffnendes Rückschlagventil
36, welches über eine Bypassleitung 38 parallel zum Druckbegrenzungsventil 34 angeordnet
ist. Über eine erste Druckleitung 40 ist eine Druckverbindung vom Druckbegrenzungsventil
34 zum hydraulikzylinderseitigen Abschnitt der ersten Versorgungsleitung 22 hergestellt.
Über eine zweite Druckleitung 42 ist eine weitere Druckverbindung vom Druckbegrenzungsventil
34 zur zweiten Versorgungsleitung 24 hergestellt. Des Weiteren hält eine Stellfeder
44 das Druckbegrenzungsventil 34 in Schließstellung.
[0020] Eine erste Hydraulikleitung 46 verbindet die erste Kammer 28 bzw. die erste Versorgungsleitung
22 mit einem Hydraulikspeicher 48, wobei das nicht mit dem Hydraulikspeicher 48 verbundene
Ende 50 der ersten Hydraulikleitung 46 zwischen der ersten Kammer 28 und der Rohrbruchsicherungseinrichtung
32 angeordnet ist.
[0021] In der ersten Hydraulikleitung 46 ist ein erstes Schaltventil 52 angeordnet. Das
erste Schaltventil 52 stellt ein elektrisch schaltbares Sitzventil dar, welches über
eine Stellfeder 54 in Schließstellung gehalten wird und über eine Magnetspule 56 in
eine Öffnungsstellung gebracht werden kann. Das erste Schaltventil 52 dichtet dabei
in Schließstellung in Richtung des Hydraulikspeichers 48 ab. Hierbei kann das erste
Schaltventil 52 auch derart ausgebildet sein, dass es in beide Richtungen leckagefrei
abdichtet. In der Öffnungsstellung ist zur Herstellung einer Federungsfunktion zwischen
Hydraulikzylinder 26 und Hydraulikspeicher 48 ein hydraulischer Fluss in beide Richtungen
gewährleistet.
[0022] Eine zweite Hydraulikleitung 46' verbindet die zweite Kammer 30 bzw. die zweite Versorgungsleitung
24 mit dem Hydrauliktank 20.
[0023] In der zweiten Hydraulikleitung 46' ist ein zweites Schaltventil 52' angeordnet.
Das zweite Schaltventil 52' stellt ein elektrisch schaltbares Sitzventil dar, welches
über eine Stellfeder 54' in Schließstellung gehalten wird und über eine Magnetspule
56' in eine Öffnungsstellung gebracht werden kann. Das zweite Schaltventil 52' dichtet
dabei in Schließstellung in Richtung des Hydrauliktanks 20 ab. Hierbei kann das zweite
Schaltventil 52' auch derart ausgebildet sein, dass es in beide Richtungen leckagefrei
abdichtet. In der Öffnungsstellung ist zur Herstellung einer Verbindung zwischen der
zweiten Kammer 30 des Hydraulikzylinders 26 und Hydrauliktank 20 ein hydraulischer
Fluss in beide Richtungen gewährleistet.
[0024] Ein Rückschlagventil 58 ist in einer dritten Hydraulikleitung 60 angeordnet. Die
dritte Hydraulikleitung 60 erstreckt sich zwischen Hydraulikspeicher 48 und Steuergerät
12, wobei die dritte Hydraulikleitung 60 zwischen der Rohbruchsicherungseinrichtung
32 und dem Steuergerät 12 mit der ersten Versorgungsleitung 22 verbunden ist. Das
Rückschlagventil 58 ist derart ausgebildet, dass es in Richtung des Hydraulikspeichers
48 öffnet.
[0025] Zwischen dem Rückschlagventil 58 und der ersten Kammer 28 erstreckt sich eine mit
einer Blende oder Drossel 62 versehene vierte Hydraulikleitung 64. Die vierte Hydraulikleitung
64 ist an ihrem einen Ende zwischen dem Rückschlagventil 58 und dem Hydraulikspeicher
48 mit der dritten Hydraulikleitung 60 und an ihrem anderen Ende zwischen Hydraulikzylinder
26 und erstem Schaltventil 52 mit der ersten Hydraulikleitung 46 verbunden.
[0026] Die einzelnen Betriebszustände können nun wie folgt über das Steuergerät 12 sowie
über die Schaltventile 52, 52' angesteuert werden. Wie in Fig. 1 dargestellt, wird
das Steuergerät 12 durch Stellfedern 70, 72 in Neutralstellung gehalten. Die Schaltventile
52, 52' befinden sich in einer Schließstellung. Über ein Steuersignal oder durch manuelle
Betätigung wird das Steuergerät 12 mittels einer Betätigungsvorrichtung 68 aus der
Neutralstellung heraus in die Hebe- oder Senkstellung gebracht. Dabei kann es sich
um eine manuelle, elektrische, hydraulische oder pneumatische Betätigungsvorrichtung
68 handeln.
[0027] In der Hebestellung (in Figur 1 die unterste Schaltstellung des Steuergeräts) wird
die Verbindung der ersten Versorgungsleitung 22 mit der Pumpe 18 und die Verbindung
der zweiten Versorgungsleitung 24 mit dem Hydrauliktank 20 hergestellt. Die mit dem
Hydrauliktank 20 verbundene Pumpe 18 befüllt über die erste Versorgungsleitung 22
und über das Rückschlagventil 36 der Rohrbruchsicherungseinrichtung 32 (das Druckbegrenzungsventil
34 der Lasthalteanordnung 32 befindet sich in Schließstellung) die erste Kammer 28
des Hydraulikzylinders 26. In Folge dessen bewegt sich der Kolben 29 in Richtung der
zweiten Kammer 30 und drückt das dort vorhandene Öl durch die zweite Versorgungsleitung
24 heraus in den Hydrauliktank 20. Gleichzeitig wird über die dritte und vierte Hydraulikleitung
60, 64 bzw. über das Rückschlagventil 58 und die Drossel 62 der Hydraulikspeicher
48 mit dem gleichen Druck beladen. Da das Rückschlagventil 58 nur in Richtung des
Hydraulikspeichers öffnet, kann kein Öl in Richtung des Steuergeräts 12 entweichen.
Wird nun wieder in die Neutralstellung geschaltet, so unterbricht das Steuergerät
12 die Verbindungen zur Pumpe 18 und zum Hydrauliktank 20, so dass der Druck in den
beiden Kammern 28, 30 des Hydraulikzylinders 26 beibehalten und die Bewegung des Kolbens
29 aufgehoben wird. Der Kolben 29 bleibt stehen.
[0028] In der Senkstellung (in Figur 1 die oberste Schaltstellung des Steuergeräts) wird
die Verbindung der ersten Versorgungsleitung 22 mit dem Hydrauliktank 20 und die Verbindung
der zweiten Versorgungsleitung 24 mit der Pumpe 18 hergestellt. Die Pumpe fördert
Öl in die zweite Kammer 30 des Hydraulikzylinders 26, wobei der Druck, der sich in
der zweiten Versorgungsleitung 24 aufbaut, das Druckbegrenzungsventil 34 über die
zweite Druckleitung 42 der Rohrbruchsicherungseinrichtung 32 öffnet. Gleichzeitig
wird der Kolben 29 in Richtung der ersten Kammer 28 bewegt, so dass das aus der ersten
Kammer 28 strömende Öl über die erste Versorgungsleitung 22 und über das geöffnete
Druckbegrenzungsventil 34 in den Hydrauliktank 20 gelangt.
[0029] Die Rohrbruchsicherungseinrichtung 32 stellt somit sicher, dass der Hydraulikzylinder
26 in Neutralstellung seine Position beibehält bzw. in Hebe- und Neutralstellung kein
Öl aus der druckbeaufschlagten ersten Kammer 28 entweichen und dass in Senkstellung
das Öl aus der ersten Kammer 28 über das geöffnete Druckbegrenzungsventil 34 abfließen
kann. Um dies zu gewährleisten sollte bzw. muss die Rohrbruchsicherungseinrichtung
32 sinnvoller Weise wie abgebildet auf der Hubseite des Hydraulikzylinders 26 angeordnet
sein, wobei die Hubseite die Seite des Hydraulkzylinders 26 ist, in der ein Druck
zum Heben einer Last aufgebaut wird. In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel
ist die Hubseite die erste Kammer 28 des Hydraulikzylinders 26, wobei durch Umdrehen
des Hydraulikzylinders 26 auch die zweite Kammer 30 als Hubseite dienen könnte. Die
erste Druckleitung 40 stellt eine Überlastsicherung dar, so dass bei zu hohen Betriebsdrücken
in der ersten Kammer 28 des Hydraulikzylinders 26, die beispielsweise durch zu hohe
Traglasten entstehen können, in der ersten Druckleitung 40 ein Grenzdruck erreicht
wird, der das Druckbegrenzungsventil 34 zum Druckabbau öffnet.
[0030] Anhand eines mit der Betätigungsvorrichtung 68 verbundenen Schalters oder Sensors
74 werden die Stellungen des Steuergeräts 12 detektiert und ein Signal an eine Steuereinheit
76 gesendet. Die Steuereinheit 76 ist mit dem ersten und zweiten Schaltventil 52,
52' verbunden. Die Aktivierung der Federung erfolgt über einen Aktivierungsschalter
78, der ein Aktivierungssignal an die Steuereinheit 76 abgibt.
[0031] Sobald ein Aktivierungssignal erfolgt, wird durch die Steuereinheit 76 durch Öffnen
des ersten und zweiten Schaltventils 52, 52' die Federung aktiviert. Solange die Schaltventile
52, 52' in Schließstellung sind, ist der Hydraulikzylinder 26 auf der einen Seite
vom Hydraulikspeicher 48 und auf der anderen Seite vom Hydrauliktank 20 getrennt und
kann keine federnden Bewegungen ausführen. Erst durch Aktivierung der Federung, d.h.
durch Öffnen der beiden Schaltventile 52, 52' bzw. durch Hinzuschalten des Hydraulikspeichers
48 und des Hydrauliktanks 20 kann sich der Kolben 29 federnd, d.h in beide Richtungen
verfahrend, bewegen. Für eine durch den Aktivierungsschalter 78 aktivierte Federungsfunktion
ergeben sich entsprechend der verschiedenen Schaltstellungen des Steuergeräts 12 folgende
Zustände:
In der Senkstellung (oberste Schaltstellung des Steuergeräts aus Figur 1) wird die
erste Versorgungsleitung 22 mit dem Hydrauliktank 20 und die zweite Versorgungsleitung
24 mit der Pumpe verbunden. Gleichzeitig muss das zweite Schaltventil 52' geschlossen
werden, damit sich in der zweiten Versorgungsleitung 24 bzw. in der zweiten Kammer
30 ein entsprechender Druck aufbauen kann, durch den das Druckbegrenzungsventil 34
über die Druckleitung 42 geöffnet wird, so dass Öl aus der ersten Kammer 28 über die
erste Versorgungsleitung 22 in den Hydrauliktank 20 abfließen kann. Das Schließen
des zweiten Schaltventils 52' erfolgt vorzugsweise elektronisch gesteuert, sobald
durch den Sensor 74 die Senkstellung am Steuergerät 12 detektiert wird. Sobald das
Steuergerät 12 wieder aus der Senkstellung in Neutral- oder Hebestellung gebracht
wird öffnet sich das zweite Schaltventil 52' und der Kolben 29 kann federn.
[0032] In der Neutralstellung (von oben zweite Schaltstellung des Steuergeräts 12 aus Figur
1) werden alle Ein- und Ausgänge am Steuergerät 12 geschlossen, d. h. es kann kein
Öl durch die Versorgungsleitungen 22, 24 zum Steuergerät 12 fließen. Bei einer Federbewegung
des Kolbens 29 kann dieser sich frei in beide Richtungen bewegen, da zum Einen das
Öl aus der ersten Kammer 28 über das geöffnete erste Schaltventil 52 in den Hydraulikspeicher
48 und aus der zweiten Kammer 30 über das geöffnete zweite Schaltventil 52' in den
Hydrauliktank fließen kann.
[0033] In der Hebestellung (von oben dritte Schaltstellung des Steuergeräts 12 aus Figur
1) wird die erste Versorgungsleitung 22 mit der Pumpe 18 und die zweite Versorgungsleitung
24 mit dem Hydrauliktank 20 verbunden. In der ersten Versorgungsleitung 22 bzw. in
der ersten Kammer 28 baut sich ein entsprechender Druck auf, durch den der Kolben
29 angehoben wird, so dass Öl aus der zweiten Kammer 30 über die zweite Versorgungsleitung
24 in den Hydrauliktank 20 abfließen kann. Gleichzeitig kann der Kolben 29 federnde
Bewegungen ausführen, da eine Verbindung zum Hydraulikspeicher 48 auf der Hubseite
und eine Verbindung auf der Senkseite zum Hydrauliktank 20 hergestellt ist.
[0034] Bei aktivierter Federungsfunktion kann der Kolben 29 frei federn. Bewegt er sich
durch einen auf ihn übertragenden Stoß abwärts, wird das Öl aus der ersten Kammer
28 in den Hydraulikspeicher 48 gedrängt. Der sich im Hydraulikspeicher 48 aufbauende
Druck lässt das Öl wieder zurück in die erste Kammer 28 strömen, so dass der Kolben
29 sich wieder aufwärts bewegt. Diese federnde Bewegung wiederholt sich gegebenenfalls,
bis der Stoß vollständig kompensiert wurde.
[0035] Eine Verwendung für das in Fig. 1 dargestellte Ausführungsbeispiel wird in Fig. 2
verdeutlicht. Fig. 2 zeigt einen fahrbaren Teleskoplader 82 mit einem an einem Gehäuse
84 bzw. Rahmen des Teleskopladers 82 schwenkbar angelenkten, teleskopartig ausfahrbaren,
Ausleger 86. Zwischen Ausleger 86 und Gehäuse 84 ist ein Hydraulikzylinder 26 zum
Heben und Senken des Auslegers 86 angeordnet. Der Hydraulikzylinder 26 ist dabei an
einer ersten und einer zweiten Lagerstelle 88, 90 schwenkbar angelenkt, wobei die
Kolbenstangenseite 92 an der zweiten Lagerstelle 90 am Ausleger 86 und die Kolbenbodenseite
94 an der ersten Lagerstelle 88 am Gehäuse 84 angelenkt ist. Des Weiteren sind der
Hydrauliktank 20, die Pumpe 18 sowie das Steuergerät 12 am bzw. im Gehäuse 84 positioniert
und über Hydraulikleitungen 14, 16, 96 miteinander verbunden. Ferner sind die Versorgungsleitungen
22, 24 zwischen Steuergerät 12 und Hydraulikzylinder 26 in Fig. 2 zu sehen. Die Rohrbruchsicherungseinrichtung
32 sowie das Schaltventil 52 befinden sich in einem gemeinsamen Ventilbaustein direkt
am Hydraulikzylinder 26. Der Hydraulikspeicher 48 ist vorzugsweise ebenfalls direkt
am Hydraulikzylinder 26 angeordnet, so dass zwischen dem gemeinsamen Ventilbaustein
und dem Hydraulikspeicher 48 die erste Hydraulikleitung 46 als starre Verbindung ausgebildet
werden kann, die keine gesonderte Rohbruchsicherungseinrichtung erfordert. Entsprechend
der vorhergehend beschriebenen Schaltstellungen kann der Hydraulikzylinder 26 derart
betätigt werden, dass der Ausleger 86 angehoben, festgehalten, abgesenkt wird oder
federn kann. Bei aktivierter Federung wird gewährleistet, dass während einer Anregung,
beispielsweise durch das Fahrwerk des Teleskopladers 82, stoßartige Beschleunigungen
aufgrund eines freien Schwingens des Auslegers 86 abgedämpft werden, so dass es zu
einer Steigerung des Fahrkomforts kommt, insbesondere dann, wenn mit einem Arbeitswerkzeug
98 Lasten aufgenommen und verfahren werden.
[0036] Durch die erfindungsgemäße Anordnung des Rückschlagventils 58 und der Drossel 62
wird gewährleistet, dass sich stets ein Druckausgleich zwischen Hydraulikspeicher
und der ersten Kammer einstellt, so dass in unterschiedlichsten Beladungszuständen
kein Absacken bzw. Absinken des Auslegers 86 zu befürchten ist. So kann der Ausleger
86 beispielsweise in angehobener Stellung beladen werden, ohne dass durch Aktivieren
der Federungsfunktion ein plötzliches Absacken zu befürchten ist, da zuvor ein Druckausgleich
zwischen Hydraulikspeicher und Hydraulikzylinder stattfinden konnte.
[0037] Auch wenn die Erfindung lediglich anhand eines Ausführungsbeispiels beschrieben wurde,
erschließen sich für den Fachmann im Lichte der vorstehenden Beschreibung sowie der
Zeichnung viele verschiedenartige Alternativen, Modifikationen und Varianten, die
unter die vorliegende Erfindung fallen. So kann beispielsweise die hydraulische Anordnung
auch an anderen Fahrzeugen angewendet werden, beispielsweise an Radladern oder Frontladern
oder auch an Baggern oder Kränen, die hydraulisch betätigbare Komponenten aufweisen,
welche angehoben bzw. abgesenkt werden können und bei denen eine Federung sinnvoll
erscheint.
1. Hydraulische Anordnung für ein Federungssystem, mit einem eine erste und eine zweite
Kammer (28, 30) aufweisenden Hydraulikzylinder (26), einem Hydrauliktank (20), einem
eine Hydraulikflüssigkeit fördernden Fördermittel (18), einem Hydraulikspeicher (48),
einer zwischen Hydraulikspeicher (48) und ersten Kammer (28) angeordneten ersten Hydraulikleitung
(46), einem in der ersten Hydraulikleitung (46) angeordneten ersten Schaltventil (52),
einer zwischen der zweiten Kammer (30) und dem Hydrauliktank (20) angeordneten zweiten
Hydraulikleitung (46'), einem in der zweiten Hydraulikleitung (46') angeordneten zweiten
Schaltventil (52'), einer ersten Versorgungsleitung (22) für die erste Kammer (28),
einer zweiten Versorgungsleitung (24) für die zweite Kammer (30), einer in der ersten
Versorgungsleitung (22) angeordneten Rohrbruchsicherungseinrichtung (32) und einem
Steuergerät (12) mit wenigstens drei Schaltstellungen, welche eine Hebestellung, eine
Senkstellung und eine Neutralstellung für den Hydraulikzylinder (26) umfassen, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Hydraulikspeicher (48) und Steuergerät (12) eine mit einem in Richtung des
Hydraulikspeichers (48) öffnendes Rückschlagventil (58) versehene dritte Hydraulikleitung
(60) und zwischen Rückschlagventil (58) und der ersten Kammer (28) eine mit den Durchfluss
reduzierendes Mittel (62) versehene vierte Hydraulikleitung (64) angeordnet ist, wobei
die dritte Hydraulikleitung (60) zwischen der Rohrbruchsicherungseinrichtung (32)
und dem Steuergerät (12) mit der ersten Versorgungsleitung (22) und wobei die vierte
Hydraulikleitung (64) zwischen dem Rückschlagventil (58) und dem Hydraulikspeicher
(48) mit der dritten Hydraulikleitung (60) verbunden ist.
2. Hydraulische Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Durchfluss reduzierende Mittel (62) als Blende oder Drossel ausgebildet ist.
3. Hydraulische Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Schaltventil (52) eine Schließstellung und eine Öffnungsstellung aufweist.
4. Hydraulische Anordnung nach einem der vorhergehenden Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Schaltventil (52) in der Schließstellung in Richtung des Hydraulikspeichers
(48) schließt.
5. Hydraulische Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Schaltventil (52') eine Schließstellung und eine Öffnungsstellung aufweist.
6. Hydraulische Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Schaltventil (52') in der Schließstellung in Richtung des Hydrauliktanks
(20) schließt.
7. Hydraulische Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückschlagventil (58) und das Durchfluss reduzierende Mittel (62) am Hydraulikzylinder
angeordnet sind.
8. Hydraulische Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (74, 76) vorgesehen sind, die das zweite Schaltventil (52') in eine Schließstellung
bringen, wenn das Steuergerät (12) eine Senkstellung einnimmt.
9. Hydraulische Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuergerät (12) ein Schieberventil ist, welches für jede Schaltstellung wenigstens
zwei Eingänge und zwei Ausgänge aufweist.
10. Hydraulische Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrbruchsicherungseinrichtung (32) ein in Richtung des Steuergeräts (12) schließendes
Rückschlagventil (36) und ein Druckbegrenzungsventil (34) umfasst, wobei das Druckbegrenzungsventil
(34) durch in den Versorgungsleitungen (22, 24) vorherrschenden Drücken ansteuerbar
ist.