| (19) |
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(11) |
EP 1 744 090 B9 |
| (12) |
KORRIGIERTE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis: Bibliographie entspricht dem neuesten Stand |
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Korrekturinformation: |
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Korrigierte Fassung Nr. 1 (W1 B1) |
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Korrekturen, siehe Ansprüche DE |
| (48) |
Corrigendum ausgegeben am: |
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23.01.2013 Patentblatt 2013/04 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.11.2012 Patentblatt 2012/47 |
| (22) |
Anmeldetag: 11.07.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
Schlauchkupplung
Pipe coupling
Accouplement pour tuyau
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
12.07.2005 DE 102005032420 12.07.2005 DE 202005010945 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.01.2007 Patentblatt 2007/03 |
| (73) |
Patentinhaber: Voswinkel Entwicklungs- und
Verwaltungs-GmbH & Co. KG |
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58540 Meinerzhagen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Weiland, F. Georg, Dipl.-Ing.
58540 Meinerzhagen (DE)
- Schmitt, Frank
58540 Meinerzhagen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Mentzel, Norbert |
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Patentanwälte Dipl.-Phys. Mentzel
Dipl.-Ing. Ludewig,
Kleiner Werth 34 42275 Wuppertal 42275 Wuppertal (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 057 920 DE-U1- 20 211 154 FR-A1- 2 318 375 JP-A- 60 211 189
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AU-B2- 509 930 FR-A- 1 396 459 GB-A- 2 199 100
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Schlauchkupplung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1. Diese Schlauchkupplungen werden insbesondere zum Anschluss von Hochdruckhydraulikleitungen
an Armaturen verwendet. Im Befestigungsfall greifen im Inneren der Schlauchkupplung
liegende Vorsprünge zur Befestigung an die Hydraulikschläuche an.
[0002] Bei einer bekannten Schlauchkupplung (
GB 2 199 100 A) umfasst die Schlauchkupplung eine zylinderförmige Pressfassung, die zweiteilig ausgebildet
ist und zwar mit einem äußeren Teil und einem inneren Teil, der Vorsprünge aufweist,
die an den zu befestigenden Schlauch angreifen. Um die Schlauchkupplung mit einem
Schlauch zu versehen, wird ein Schlauch auf das Kupplungselement aufgeschoben, wobei
der Schlauch bereits die Pressfassung aufweist. Zur Befestigung wird dann von außen
auf die äußere Fassung ein radialer Druck aufgebracht, um so die im Inneren befindlichen
Vorsprünge an den Schlauch zu pressen. Da durch das Einpressen eine Längenverformung
der Fassung stattfindet, passiert es, dass sich die Vorsprünge axial am Schlauch verschieben,
wodurch leicht Risse (Haarrisse) im Inneren stattfinden können, die die Gebrauchsdauer
der Schlauchkupplung beieinträchtigen.
[0003] Darüber hinaus ist der Materialaufwand solcher Pressfassungen groß. Bei einer anderen
Ausführungsform gemäß
EP 0 523 835 B1 ist auch eine zweiteilige Pressfassung vorgesehen mit einem äußeren und einem inneren
Teil. Hierbei sind im inneren Teil Vorsprünge vorgesehen, die unterschiedliche Abstände
zu einem anzuschließenden Schlauch einnehmen. Auch bei dieser Anordnung ist ein großer
Materialaufwand zur Herstellung erforderlich. Die Herstellung ist durch die Vorsprünge
relativ kostenaufwendig, darüber hinaus ist eine axiale Verschiebung zumindest eines
Teiles der Pressfassung durch die unterschiedlichen Zahngrößen wiederum die Gefahr
gegeben, dass sich der anzuschließende Schlauch unter der Einwirkung der Druckkräfte
entweder verschiebt bzw. sehr hohe Belastungen am Nippel auftreten, die zu Mikrorissen
führen.
[0004] Aus der Patentanmeldung
EP 0 057 920 A1 ist eine Schlauchkupplung bekannt, bei der durch Vorsehen von dünnwandigen Brücken,
gebildet durch zumindest eine Nut an der Außenseite der Pressfassung, eine wesentliche
Reduzierung der Längenänderung der Pressfassung beim Verpressen erreicht wird. Diese
Brücken werden beidseitig von radialen, nach innen gerichteten Vorsprüngen an der
Pressfassung vorgesehen. Im Bereich dieser Vorsprünge hat die Pressfassung ihre größte
Wanddicke. Beim Verpressen wird Material der Pressfassung in Längsrichtung verschoben.
Im Bereich der Brücken führt dies zum Auswölben der Brückenbereiche nach außen in
die vorhandene Nut hinein, wodurch eine Längenänderung der Pressfassung vermieden
wird. In diesen Bereichen der Brücken hebt damit die Pressfassung in nachteiliger
Weise vom Schlauch ab. Andererseits kann im Bereich der Zähne die radial ausgeübte
Kraft beim Verpressen zur Zerstörung des Nippels führen. Diese Schädigung bei Überpressung
wird als Nippeleinfall bezeichnet.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schlauchkupplung der im Oberbegriff des Anspruches
1 genannten Art so zu gestalten, dass sie bei geringem Materialaufwand eine sichere
Halterung gewährleistet. Darüber hinaus soll die Pressfassung einfach, möglichst spanlos
herstellbar sein. Darüber hinaus soll bei der Befestigung der Pressfassung keine axiale
Verschiebung der Vorsprünge der Pressfassung auftreten.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, dass die Pressfassung als Hülse
gestaltet ist bzw. eine Hülse als hülsenartigen Teil umfasst. Diese Hülse besitzt
radial zum Schlauch verlaufende und zum Schlauch gerichtete als Vorsprünge ausgebildete
Verformungen sowie an der Außenseite des Mantels der Hülse im Bereich der Verformungen
Vertiefungen. Hierbei nehmen die Vertiefungen bei Überführung in den Befestigungsfall
Materialbereiche der Verformungen auf. Diese einfache Ausgestaltung der Pressfassung
gewährleistet zum einen durch die vorgesehenen Verformungen eine sichere Halterung
des anzuschließenden Schlauches und andererseits durch die an der Außenseite vorgesehenen
Vertiefungen, dass beim Pressvorgang Materialbereiche der Verformung aufgenommen werden
können. Günstigerweise erfährt die Pressfassung beim Pressvorgang bis zum Befestigungsfall
keine Längenänderung, da die innenliegenden Verformungen bei großem Widerstand in
die Vertiefungen zurückweichen können und somit die Position der Verformungen im Bezug
auf die axiale Ausrichtung des Schlauches unverändert bleibt. Eine axiale Verschiebung
der Verformungen erfolgt nicht.
[0007] Darüber hinaus hat die vorgenannte Ausgestaltung der Hülse mit der oder den radial
nach innen gerichteten Verformungen und im gleichen Bereich der Hülse vorgesehenen
Vertiefungen am Außenmantel den Vorteil, dass die Vertiefungen auch als Kompensationsreserve
bei einer Überpressung dienen können. Bei bekannten Schlauchkupplungen wird ein geringfügiges
Maß an Überpressung toleriert, was zu einem Einfall des Pressnippels des Kupplungselementes
führt, da von außen nicht feststellbar ist, wann beim Pressvorgang der Befestigungsfall
erreicht ist, nämlich wann die Verformungen soweit in das Drahtgeflecht eingedrungen
sind, dass eine feste Verbindung mit dem Schlauch erzielt ist. Man führt daher bisher
den Pressvorgang weiter, d.h. nimmt eine geringfügige Überpressung vor. Dies führt
dazu, dass der Pressnippel des Kupplungselementes nach innen ausweicht. Man bezeichnet
den Vorgang als Einfall des Nippels. Dadurch verändert sich der Innendurchmesser des
Kupplungselementes im Bereich des Einfalls des Nippels, was mittels Kugeldornen ermittelt
wird. Ein solcher Einfall wird als Maß für eine fachgerechte Verpressung verwendet,
da man sicher sein kann, dass eine feste Verbindung zwischen Pressfassung und Schlauch
vorliegt. Nachteilig ist jedoch, dass die Verringerung des Innendurchmessers eine
Drosselwirkung erzeugt, was Turbulenzen nach sich ziehen kann. Bei der vorliegenden
Erfindung dienen die Vertiefungen als Kompensationsreserve, so dass der Pressnippel
auch bei einem gewissen Maß an Überpressung nicht einfällt. Das Verpressen führt,
wie oben beschrieben, bis zum Befestigungsfall zu keiner Längenänderung der Pressfassung,
da Material der Verformungen in die Vertiefungen zurückweichen kann. Bei einer Überpressung
wird durch die Presskraft eine Gegenkraft erzeugt, die dazu führt, dass Material der
Pressfassung ebenfalls in die Vertiefungen, aber auch am Ende der Hülse in Längsausdehnung
der Pressfassung sowie durch Anpassung der Zahnhöhen an diese Gegenkraft ausweicht.
Ein Einfall des Nippels erfolgt nicht, zumindest bis zu einem gewissen Maß an Überpressung.
Die von außen sichtbare axiale Verlängerung der Pressfassung kann bei der erfindungsgemäßen
Schlauchkupplung als Maß für die sichere und fachgerechte Verbindung verwendet werden.
Auf eine Messung des Innendurchmessers des Nippels kann verzichtet werden, was insbesondere
bei gebogenen Armaturen von Vorteil ist.
[0008] Die Ausgestaltung der Pressfassung erlaubt eine einfache Herstellung durch bekannte
Umformverfahren. Bei der Erzeugung der Verformungen und der Vertiefungen, die beispielsweise
durch eine Kaltverfestigung erfolgt, ergibt sich außerdem, dass das Material, das
die Verformungen bildet, sehr stark verfestigt wird, während das Material der Umgebung
der Vertiefungen weicher gestaltet ist. Günstigerweise werden die Verformungen bzw.
die Vertiefungen durch Stauchung der hülsenartigen gebildet. Durch die Stauchung wird
gewährleistet, dass eine mit gleicher Wandstärke ausgebildete Hülse als Vorsprünge
ausgebildete Verformungen erhält, die sicher den Schlauch kontaktieren können. Bei
einer weiteren Ausführungsform sind die Verformungen Faltungsbereiche der hülsenartigen
Pressfassung. Eine derartige Hülse kann ohne großen Materialaufwand durch Tiefziehen,
Rohrziehen u.a. bekannte Umformverfahren hergestellt werden.
[0009] Bei einem besonderen Ausführungsbeispiel der Erfindung sind die Verformungen bzw.
die Vertiefungen durch Rollieren der Hülse gebildet. Hierbei wird gewährleistet, dass
die Verformungen im Bereich, an den sie an den Schlauch angreifen, eine besondere
Verfestigung erhalten, während an der Außenseite das Material eine geringe Härte aufweist.
[0010] Vorteilhafterweise sind die Verformungen im Befestigungsfall leicht in axialer Richtung
geneigt, um so etwaige Längenveränderungen der Hülse leichter aufnehmen zu können,
hierdurch können die Verformungen nur mit einem geringeren Materialbereich in die
Vertiefungen zurückbewegt werden. Die auf den Schlauch beim Pressvorgang auf den Pressnippel
wirkende Kraft erfolgt radial in den Vertiefungen.
[0011] In einem Ausführungsbeispiel ist die Hülse an ihrem Ende mit einem ringförmigen Verlängerungswinkel
versehen, dessen axialer Schenkel den gleichen Außendurchmesser wie die Hülse aufweist,
um so beim Pressvorgang einen einheitlichen Durchmesser der Pressverformung zu erhalten.
So überlagert der Verlängerungswinkel einen eingezogenen Bereich der Hülse. Hierbei
ist im Überlagerungsbereich an dem Kupplungselement eine radial nach außen weisende
Rippe vorgesehen, die an ihrem freien Ende eine muldenartige Einbuchtung trägt, in
die im Befestigungsfall der Überlagerungsbereich eingedrückt werden kann, so dass
eine formschlüssige Halterung für die Pressfassung entsteht. Darüber hinaus bildet
der ringförmige Verlängerungswinkel eine Versteifung der Hülse. Besonders vorteilhaft
ist es, wenn der radiale Schenkel des ringförmigen Verlängerungswinkels eine Schulter
am Kupplungselement im Befestigungsfall hintergreift, so dass insgesamt eine formschlüssige
Halterung der Pressfassung am Kupplungselement gewährleistet ist.
[0012] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist die Pressfassung einteilig gestaltet.
Die einstückige Pressfassung umfasst einen Teil, der als Anschlussteil zur Verbindung
mit dem Kupplungselement dient und umfasst des Weiteren einen Teil, der hülsenartig
gestaltet ist.
[0013] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform ist die Hülse oder der hülsenartige Teil
der Pressfassung mit einer spiralförmig verlaufenden Verformung versehen, die als
Schlauchgreifvorrichtung dient, sowie mit einer spiralförmig verlaufenden Vertiefung
auf der Außenseite des Mantels im Bereich der Verformung. Der spiralförmige Verlauf
der Verformung hat zwei Vorteile. Zum einen verteilt sich beim Verpressen die radial
wirkende Kraft besser, anders als bei mehreren ringförmig an der Pressfassung angeordneten
Verformungen. Der spiralförmige Verlauf der Verformungen minimiert damit das Risiko
der Schädigung des Druckträgers, z.B. des Drahtgeflechtes. Der spiralförmige Verlauf
der Verformung hat den zusätzlichen Vorteil, dass sich die einstückige Pressfassung
leicht herstellen lässt. Die Verformung in dieser erfindungsgemäßen Pressfassung lässt
sich durch einen Rolliervorgang herstellen. Zuerst wird beispielsweise durch Tiefziehen
ein napfförmiger Tiefziehrohling erhalten, der einen zylindrischen hülsenartigen Teil
und endseitig ein eingeformtes Anschlussteil besitzt. In diesen Tiefziehrohling wird
durch einen Rollvorgang, z.B. Gewinderollformen mit einem Innendorn, die spiralförmige
Verformung im Inneren des hülsenartigen Teiles erzeugt und gleichzeitig auf der Außenseite
des Mantels der Pressfassung im Bereich der Verformung eine spiralförmige Vertiefung.
Der spiralförmige Verlauf der Verformung ermöglicht es in einfacher Weise den Innendorn
wieder aus dem fertig umgeformten Teil herauszudrehen. Durch diese Entformbarkeit
des Werkzeuges ist insbesondere eine Miniaturisierung der Pressfassung möglich, d.h.
es lassen sich auch Pressfassungen für kleine Schläuche herstellen.
[0014] Bei einer bevorzugten Ausführungsform zeigt die spiralförmig angeordnete Verformung
bzw. die radial vorgesehenen Verformungen im Querschnitt einen symmetrischen oder
einen asymmetrischen Zahn. Eine asymmetrische Querschnittsgestaltung der Verformung
hat zusätzliche Vorteile. In diesem Fall ist die zahnförmige Verformung so gestaltet,
dass diese Verformung vor der Verpressung einen in Richtung Kupplungselement versetzten
Angriffspunkt mit dem Schlauch aufweist. Dies bedeutet, dass die Spitze des Zahnes
nicht mittig, sondern nach links in Richtung Kupplungselement bzw. Anschlussteil der
Pressfassung versetzt ist, wenn der Schlauch bei der Montage von rechts her in die
Pressfassung eingeführt wird. Ein solcher spitzer Zahn ist vorzugsweise dreieckförmig
geformt, wobei die Hypotenuse des Dreiecks rechts von der Spitze des Zahnes, also
vom Angriffspunkt weg, verläuft. Die zum Angriffspunkt führende Kathete verläuft nahezu
senkrecht zur Längsachse der Pressfassung oder ist sogar so geneigt, dass der Zahn
axial in Richtung Kupplungselement geneigt ist. Das somit asymmetrisch verteilte Material
der Verformung bewirkt beim Verpressen, dass sich das Material der Verformung leicht
nach links verschiebt, d.h. in Richtung Kupplungselement anlegt, bevor es als Schlauchgreifvorrichtung
den Schlauch fasst. Die Zähne greifen somit schräg an den Schlauch an. Wird nun auf
den befestigten Schlauch eine Zugbelastung ausgeübt, so bewirkt das Ziehen am Schlauch,
dass sich die schräg an den Schlauch angreifenden Zähne aufrichten und noch stärker
an den Schlauch angedrückt werden. Dies erzeugt eine zusätzliche Haltekraft. Somit
gewährleistet die besondere Querschnittsform der Zähne eine Selbsthemmung der Schlauchkupplung.
Je spitzer die Zahnform ist, um so stärker ist der Effekt der Selbsthemmung.
[0015] Bei einer weiteren Ausführungsform ist die Verformung im Querschnitt trapezförmig
gestaltet. Diese Form stellt eine Abwandlung eines im Querschnitt dreieckförmigen
spitzen Zahns dar. Es wird in diesem Fall eine breite Spitze vorgesehen. Eine solche
trapezförmige Gestalt des Zahnes kann des Weiteren durch Abrunden der Ecken einen
weichen Zahnumriss erhalten. Die vorgenannte weiche Zahnquerschnittsform wird insbesondere
dann bevorzugt, wenn die Schlauchkupplung für Mikroschläuche eingesetzt wird. Durch
die weiche Zahnkontur wird das Risiko der Schädigung des Schlauches minimiert. Die
Zahnkontur kann somit an das Gewebe des Schlauches und an den Einsatzzweck des Schlauches
angepasst sein.
[0016] Beim Pressvorgang wirkt auf den Schlauch und auf den Pressnippel eine radiale Kraft.
Etwaige Längenveränderungen der Pressfassung werden auch bei Vorsehen einer Verformung
mit asymmetrischen Querschnitt vermieden, da Material der Verformung in die Vertiefung
zurückbewegt werden kann. Die Vertiefung stellt auch hier eine Kompensationszone dar.
Vorteilhafterweise ist die Verformung im Befestigungsfall - wie oben beschrieben -
leicht in axialer Richtung geneigt. Hierdurch wird die Verformung nur mit einem geringeren
Materialbereich in die Vertiefung zurückbewegt und andererseits wird eine Selbsthemmung
der Schlauchkupplung bewirkt, da durch Abzugsbewegungen ― beispielsweise durch Ziehen
am Schlauch ― die geneigten Verformung wieder aufgerichtet und damit fester an oder
in den Schlauch gedrückt wird.
[0017] In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt
und zwar zeigen:
- Fig. 1
- eine Schlauchkupplung in auseinandergezogener Darstellung,
- Fig. 2
- Schnittdarstellung einer erfindungsgemäßen Pressfassung,
- Fig. 2 a
- vergrößerter Ausschnitt aus Fig. 2,
- Fig. 3 und 4
- vergrößerte Schnittdarstellungen weiterer Verformungen,
- Fig. 5
- perspektivische Ansicht einer Pressfassung gemäß Fig. 2,
- Fig. 6
- in auseinandergezogener Darstellung das Kupplungselement und die Pressfassung mit
dem Schlauch gemäß Fig. 1,
- Fig. 7a
- ein weiteres Ausführungsbeispiel der Schlauchkupplung in der Montagelage,
- Fig. 7b
- eine Einzelheit gemäß VII b der Fig. 7 a,
- Fig. 8a
- die Schlauchkupplung nach Fig. 7 beim Übergang in die Befestigungslage,
- Fig.8b
- einen Ausschnitt nach VIII b der Fig. 8 a in größerem Maßstabe,
- Fig. 9a
- die Schlauchkupplung in weiterer Überführung in die Befestigungslage,
- Fig. 9b
- einen Ausschnitt IX b nach Fig. 9 a im größerem Maßstabe,
- Fig. 10a
- die Befestigungslage der Schlauchkupplung,
- Fig. 10b
- ein größerer Ausschnitt nach X b in Fig. 10 a,
- Fig. 11
- eine weitere Schlauchkupplung in auseinandergezogener Darstellung,
- Fig. 12
- in auseinandergezogener Darstellung Kupplungselement und Pressfassung mit dem Schlauch
gemäß Fig. 11,
- Fig. 13
- die Schlauchkupplung in der Montagelage,
- Fig. 14
- in größerem Maßstabe die Einzelheit XIV nach Fig. 13,
- Fig. 15
- die fertige Schlauchkupplung mit aufgepresster Pressfassung in der Befestigungslage,
- Fig. 16
- in größerem Maßstabe die Einzelheit XVI nach Fig. 15.
[0018] In Fig. 1 ist in auseinandergezogener Darstellung eine Schlauchkupplung 10 dargestellt.
Sie besteht aus einem Kupplungselement 11 und einer Pressfassung 12. An diese Schlauchkupplung
10 wird ein Hochdruckschlauch 13 angeschlossen. Dieser Hochdruckschlauch 13 ist mit
einer Gummiummantelung 14, mit einem Drahtgeflecht 15 und einem Innenmantel 16 versehen.
[0019] Die einstückige Pressfassung 12 besteht aus einem hülsenartigen Teil 17 mit gleichbleibender
Wandstärke 30 und einem endseitigen Anschlussteil 18. Der Mantel des hülsenartigen
Teils 17 weist eine radial ausgerichtete Verformung 19 auf, die an der Außenseite
eine Vertiefung 20 in der Mantelfläche des hülsenartigen Teils 17 bildet.
[0020] Wie insbesondere die Fig. 2 zeigt, ist die Pressfassung 12 im Anschlussteil 18 mit
einer Abstufung 21 versehen. Von dieser Abstufung 21 ragt endseitig ein nach innen
gerichteter radialer Schenkel 23 ab. Der radiale Schenkel 23 des Anschlussteils 18
liegt bei der fertigen Schlauchkupplung 10 hinter einer Schulter 26 des Kupplungselementes
11. Die Schulter 26 bildet zugleich einen Anschlagflansch 28 zur Begrenzung der Bewegung
des Hochdruckschlauches 13 beim Aufschieben auf das Kupplungselement 11. Das Kupplungselement
11 trägt noch einen Spannring 32, der verhindert, dass nach Aufschieben der Überwurfmutter
29 diese von dem Kupplungselement 11 herunterrutscht.
[0021] Wie insbesondere aus Fig. 5 zu ersehen, handelt es sich um eine Verformung 19 und
eine Vertiefung 20, die einen spiralförmigen Verlauf entlang des hülsenartigen Teils
17 zeigen. Sie werden durch einen Rolliervorgang spanlos erzeugt.
[0022] Verschiedene erfindungsgemäße Pressfassungen 12 sind in den Figuren 2 bis 4 dargestellt.
Im Querschnitt zeigt die Verformung 19 gemäß Figur 2 und 2a einen asymmetrischen Zahn.
Die zahnförmigen Verformung 19 ist dabei so gestaltet, dass diese Verformung 19 einen
in Richtung Kupplungselement 11 versetzten Angriffspunkt 22 aufweist. Dies bedeutet,
dass die Spitze des Zahnes nicht mittig, sondern nach links in Richtung Kupplungselement
11 bzw. Anschlussteil 18 der Pressfassung 12 versetzt ist. Ein solcher spitzer Zahn
ist vorzugsweise dreieckförmig geformt, wobei die Hypotenuse des Dreiecks rechts von
der Spitze des Zahnes, also vom Angriffspunkt 22 weg verläuft. Die zum Angriffspunkt
22 führende Kathete verläuft im Beispiel gemäß Fig.2a senkrecht zur Längsachse der
Pressfassung 12. Das somit asymmetrisch verteilte Material der Verformung 19 bewirkt
beim Verpressen, dass sich das Material der Verformung 19 leicht nach links verschiebt,
d.h. in Richtung Kupplungselement 11 anlegt, bevor die Verformung 19 als Schlauchgreifvorrichtung
den Schlauch 13 fasst.
[0023] Bei einer weiteren Ausführungsform gemäß Fig. 3 ist die Verformung 19 im Querschnitt
trapezförmig gestaltet. Gegenüber der in Fig.2a gezeigten Verformung 19 mit dem im
Querschnitt dreieckförmigen spitzen Zahn ist in diesem Fall eine breite Spitze 22
vorgesehen.
[0024] Bei einer weiteren Ausführungsform gemäß Fig. 4 besitzt die Verformung 19 einen weichen
Zahnumriss. Die Spitze 22 ist rund. Diese weiche Zahnquerschnittsform wird insbesondere
dann bevorzugt, wenn die Schlauchkupplung für Mikroschläuche eingesetzt wird. Durch
die weiche Zahnkontur wird das Risiko der Schädigung des Schlauches minimiert.
[0025] Nachfolgend soll anhand der Figuren 6 bis 10 der Anschluss des Schlauches 13 an das
Kupplungselement 11 mittels der Pressfassung 12 dargestellt werden. In Fig. 1 sind
das Kupplungselement 11, die Pressfassung 12 und der Schlauch 13 noch einzeln dargestellt.
In Fig. 6 ist die Pressfassung 12 auf den Hochdruckschlauch 13 aufgeschoben. Hierzu
ist die Gummiummantelung 14 des Hochdruckschlauches 13 bis auf das Drahtgeflecht 15
endseitig in einem axialen Bereich entfernt, um so das Aufschieben der Pressfassung
12 zu ermöglichen.
[0026] In Fig. 7 ist nun der Hochdruckschlauch 13 mit der Pressfassung 12 auf das Kupplungselement
11 aufgeschoben, d.h. die Montagelage dargestellt. Hierbei ist das Ende des Hochdruckschlauches
13 bis zur Schulter 26 geschoben. Die Abstufung 21 liegt genau gegenüber dem freien
Ende der Schulter 26. Die Verformung 19 berührt noch nicht das Drahtgeflecht 15, vielmehr
kann der Schlauch 13 noch von dem Kupplungselement 11 heruntergezogen werden. Dies
ist auch besonders gut aus dem in größeren Maßstab gezeigten Ausschnitt VII b von
Fig. 7a, nämlich aus Fig. 7b zu ersehen.
[0027] In Fig. 8a und 8b ist die Pressfassung 12 und damit das hülsenartige Teil 17 und
das Anschlussteil 18 der Pressfassung 12 bereits leicht radial zusammengepresst.
[0028] Die Verformung 19 verbiegt bereits leicht das Drahtgeflecht 15. Die Vertiefung 20
verkleinert sich.
[0029] In Fig. 9 a und 9 b ist der Pressdruck weiter verstärkt worden. Das Drahtgeflecht
15 ist bereits wellenförmig am Ende des Schlauches 13 ausgebildet. Der Schlauch 13
selber hat sich in seinem freien Ende hin etwas gelängt. Die Verformung 19 ist axial
bezüglich der Längsrichtung der Pressfassung 12, des Pressnippels 24 bzw. des Schlauches
13 geneigt. Die Vertiefung 20 ist schmaler geworden, wie insbesondere aus einem Vergleich
von Fig. 7b und 8b und 9b zu ersehen ist. Mit anderen Worten das Material der Verformung
19 wird teilweise in die Vertiefung 20 verstaucht.
[0030] In der Fig. 10a und 10b ist schließlich die Befestigungslage erreicht, d.h. nach
Verpressung der Pressfassung 12 mit dem Kupplungselement 11 und dem Hochdruckschlauch
13. Der Innenmantel 16 legt sich zwischen den Rippen 25 bereichsweise an bzw. die
Rippen 25 des Pressnippels 24 greifen in den Innenmantel 16 des Hochdruckschlauches
13 ein. Die axiale Länge 31 der Pressfassung 12 hat sich während des Pressvorganges
nicht geändert.
[0031] Eine Axialbewegung des Hochdruckschlauches 13 oder eine Axialbewegung der Pressfassung
12 tritt beim Verpressen nicht ein. Der Abstand der einzelnen Windungen der spiralförmigen
Verformung 19 bleibt konstant und die spiralförmige Vertiefung 20 hat nahezu vollständig
Material von der Verformung 19 aufgenommen, dies ist insbesondere aus Fig. 10 b zu
entnehmen. Die Abstufung 21 liegt mit ihrem Ende fest auf der Schulter 26 des Pressnippels
24 auf. In der Befestigungslage nach Fig. 10 a ist der Hochdruckschlauch 13 sicher
auf der Schlauchkupplung 10 befestigt, so dass die Schlauchkupplung 10 mit dem Hochdruckschlauch
13 als Hydraulikleitung verwendet werden kann.
[0032] Wie aus der Fig. 7 bis Fig. 10 zu ersehen ist, wird das asymmetrisch verteilte Material
der Verformung 19 in der ursprünglichen Pressfassung 12 beim Pressvorgang sowohl in
axialer als auch in radialer Richtung verformt und zwar derart, dass Bereiche der
Verformung 19 in die als Kompensationszone dienende Vertiefung 20 zurückweichen können
und die Verformung 19 selber in axialer Richtung eingelenkt wird. Der bereits auf
der linken Seite der Verformung 19 angeordnete Angriffspunkt 22 verschiebt sich während
des Verpressens noch weiter nach links. Die Verformung 19 greift somit schräg an den
Schlauch 13 an. Wird nun auf den befestigten Schlauch 13 gemäß Fig. 10 eine Zugbelastung
ausgeübt, so bewirkt das Ziehen am Schlauch 13, dass sich die schräg an den Schlauch
13 angreifende Verformung 19 aufrichtet und noch stärker an den Schlauch 13 angedrückt
wird. Dies erzeugt eine zusätzliche Haltekraft. Somit gewährleistet die besondere
Querschnittsform der asymmetrischen Verformung 19, bei der nämlich das Material der
Verformung 19 bereits in der Montagelage axial in Richtung Kupplungselement 11 hin
verlagert ist, eine Selbsthemmung der Schlauchkupplung 10. Die Kontur der Verformung
19 kombiniert mit dem spiralförmigen Verlauf der Verformung 19, der eine gleichmäßigere
Verteilung des Pressdruckes während des Verpressens bewirkt, führt zu einer besonders
guten Halterung des Schlauches 13 und damit zu einer funktionssicheren Schlauchkupplung
(10).
[0033] Selbst ein gewisses Maß an Überpressung kann von der erfindungsgemäßen Schlauchkupplung
10 aufgenommen werden und dies ohne dass der Pressnippel 24 einfällt, d.h. sich nach
innen, in Richtung der radialen Presskraft durchbiegt. Bevor eine solche Schädigung
eintritt, kann bei Überpressung ein gewisses Maß an radial aufgebrachter Kraft noch
von der Pressfassung 12 aufgenommen werden. Deren Material füllt erst die Vertiefungen
vollständig aus, weicht dann nach und nach in Längsrichtung aus. Dieses Ausweichen
in Längsrichtung führt zu einer Längung der Pressfassung 12. Diese hat jedoch keinen
Einfluß auf die sichere und feste Verbindung zwischen der Verformung 19 und dem Schlauch
13, da die Verformung 19 ihre Position beibehält.
[0034] Auch bei einem nicht vorher geschälten Schlauch 13 kann eine sichere Verbindung erzielt
und festgestellt werden, wenn die Verformung 19 die Gummiummantelung 14 beim Verpressen
durchdringen und bis zum Drahtgeflecht 15 vordringen kann. Beim Verpressen wird das
Material der Gummiummantelung 14 zwischen den Verformungen 19 eingeschlossen. Eine
eventuelle Überpressung führt zu einer Dehnung des Materials der Gummiummantelung
14 und einem Verdrängen dieses Materials in Schlauchrichtung, was keinen Einfluß auf
die feste Verbindung zwischen der Verformung 19 und dem Drahtgeflecht 15 des Schlauches
13, also auf die Funktion der Schlauchkupplung 10 hat.
[0035] In den Fig. 11 bis 16 ist eine weitere Schlauchkupplung 10 in auseinandergezogener
Darstellung dargestellt. Gleiche Teile haben die gleichen Bezugszeichen. Die Schlauchkupplung
10 besteht aus einem Kupplungselement 11 und einer Pressfassung 12, welche an Hochdruckschlauch
13 angeschlossen werden sollen.
[0036] Die Pressfassung 12 besteht aus einer Hülse 17' mit gleichbleibender Wandstärke 30.
Diese Hülse 17' weist mehrere radial ausgerichtete faltenartige Verformungen 19 auf,
die an der Außenseite Vertiefungen 20 in der Mantelfläche der Hülse 17 bilden. Hierbei
wurden die Verformungen 19 und Vertiefungen 20 der Hülse17' durch axiale Stauchung
der Hülse 17' erzeugt. Die Verformungen 19 haben einen symmetrischen Querschnitt.
[0037] Wie aus Fig. 11 noch hervorgeht, ist die Hülse 17' auch mit einer Abstufung 21 versehen.
Diese Abstufung liegt unten in einem axialen Winkelteil 33 des ringförmigen Verlängerungswinkels
18' an. Die Befestigung von Verlängerungswinkel 18' und Hülse 17' kann über einen
Schrumpfvorgang erfolgen.
[0038] In Fig. 12 ist die Pressfassung 12 auf den Hochdruckschlauch 13 aufgeschoben. Hierzu
ist die Gummiummantelung 14 bis auf das Drahtgeflecht 15 in einem axialen Bereich
entfernt, um so das Aufschieben der Pressfassung 12 zu ermöglichen.
[0039] In Fig. 13 ist nun der Hochdruckschlauch 13 mit Pressfassung 12 auf das Kupplungselement
11 aufgeschoben. Hierbei ist das Ende des Hochdruckschlauches 13 bis zur Schulter
26 geschoben. Die Abstufung 21 liegt genau gegenüber dem freien Ende der Schulter
26. Die Verformungen 19 berühren noch nicht das Drahtgeflecht 15. Dies ist auch besonders
gut aus dem in größeren Maßstab in Fig. 14 gezeigten Ausschnitt XIV. in Fig. 13 gezeigt.
[0040] In Fig. 15 ist schließlich der Befestigungszustand der Schlauchkupplung 10 nach Verpressung
der Pressfassung 12 mit dem Kupplungselement 11 dargestellt. Wie zu erkennen ist,
kommt bei dem Pressvorgang die faltenartige Verformung 19 der Pressfassung 12 in Kontakt
mit dem Schlauch 13, teilweise werden die Verformungen 19 in axialer Richtung verschwenkt.
Durch diese Verpressung werden auch die Rippen 25 des Pressnippels 24 des Kupplungselementes
11 in den Innenmantel 16 des Schlauches 13 gedrückt. Die axiale Länge 31 der Pressfassung
12 ändert sich nicht.
[0041] Wie aus Fig. 16 noch zu ersehen ist, sind die faltenartigen Verformungen 19 beim
Pressvorgang sowohl in axialer als auch in radialer Richtung verformt und zwar derart,
dass Bereiche der Verformung 19 in der Vertiefung 20 zurückweichen können und teilweise
die Verformung selber in axialer Richtung eingelenkt wird.
[0042] Eine Axialbewegung des Hochdruckschlauches 13 oder eine Axialbewegung der Pressfassung
12 tritt nicht ein. Der Abstand der einzelnen Verformung 19 voneinander bleibt konstant.
Wie noch aus Fig. 16 zu erkennen ist, wird die Abstufung 21 der Hülse 17 in eine Mulde
27 der Schulter 26 eingedrückt.
[0043] Wichtig in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel nach Fig. 11 bis 16 ist, dass die
Verformungen 19 und Vertiefungen 20 von Anfang an, also von der Montagelage bis zur
Befestigungslage auch axial geneigt vorgesehen sein können. Die axiale Neigung könnte
im Rollierverfahren durch Schrägstellung bzw. Neigung der Rollierscheiben erzeugt
werden.
[0044] Die dargestellten Ausführungsformen sind jeweils nur eine beispielsweise Verwirklichung
der Erfindung. Diese ist nicht darauf beschränkt. Vielmehr sind noch mancherlei Abänderungen
möglich.
Bezugszeichenliste:
[0045]
- 10
- Schlauchkupplung
- 11
- Kupplungselement
- 12
- Pressfassung
- 13
- Hochdruckschlauch
- 14
- Gummiummantelung
- 15
- Drahtgeflecht
- 16
- Innenmantel von 13
- 17, 17'
- hülsenartiges Teil, Hülse
- 18, 18'
- Anschlussteil, ringförmiger Verlängerungswinkel
- 19
- Verformung
- 20
- Vertiefung
- 21
- Abstufung
- 22
- Angriffspunkt, Spitze
- 23
- radialer Winkelteil von 18
- 24
- Pressnippel von 11
- 25
- Rippen an 24
- 26
- Schulter
- 27
- Mulde an 26
- 28
- Anschlagflansch
- 29
- Überwurfmutter
- 30
- Wandstärke von 17
- 31
- axiale Länge von 12
- 32
- Spannring
- 33
- axialer Winkelteil von 18
1. Schlauchkupplung (10), insbesondere für Hochdruckhydraulikleitungen, mit einem rohrartigen
Kupplungselement (11), das an einem Ende an eine Armatur anschließbar ist und dass
am anderen Ende einen Pressnippel (24) zur Aufnahme eines Schlauches (13) aufweist,
mit einer zylinderförmigen Pressfassung (12), durch die der Schlauch (13) an dem Kupplungselement
(11) festlegbar ist,
hier umgreift im Montagefall die Pressfassung (12) den Pressnippel (24) mit dem aufgeschobenen
Schlauch (13) und im Befestigungsfall greift die Pressfassung (12) mit Vorsprüngen
an den Schlauch (13) an, wobei die Schlauchkupplung (10) durch Anwendung eines äußeren
radialen Druckes auf die Pressfassung (12) von dem Montagefall in den Befestigungsfall
führbar ist,
wobei die Pressfassung (12) zumindest bereichsweise als Hülse (17, 17') gestaltet
ist und die Hülse (17, 17') der Pressfassung (12) radial zum Schlauch (13) verlaufende
und zum Schlauch gerichtete Vorsprünge trägt,
dadurch gekennzeichnet,
die Hülse (17, 17') eine gleichbleibende Wandstärke (30) besitzt,
dass die Hülse (17, 17') der Pressfassung (12) radial zum Schlauch (13) verlaufende
und zum Schlauch gerichtete als Vorsprünge ausgebildete Wandverformungen (19) trägt
und dass an der Außenseite der Pressfassung (12) im Bereich dieser Verformungen (19)
Vertiefungen (20) vorgesehen sind, hierbei nehmen die Vertiefungen (20) bei Überführung
in den Befestigungsfall Materialbereiche der Verformungen (19) auf und
dass die radialen Verformungen (19) im Befestigungsfall in axialer Richtung geneigt
sind
2. Schlauchkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine einstückige Pressfassung (12) einen hülsenartigen Teil (17) sowie ein Anschlussteil
(18) umfasst oder dass eine zweiteilige Pressfassung aus einer Hülse (17') und einem
ringförmigen Verlängerungswinkel (18') besteht.
3. Schlauchkupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (17, 17') mit einer spiralförmig verlaufenden Verformung (19) sowie mit
einer spiralförmig verlaufenden Vertiefung (20) ausgestattet ist, wobei das Anschlussteil
(18, 18') die Verbindung mit dem Kupplungselement (11) herstellt.
4. Schlauchkupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verformungen (19) bzw. die Vertiefungen (20) durch Stauchung der Hülse (17) der
Pressfassung (12) gebildet sind.
5. Schlauchkupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verformungen (19) Faltungsbereiche der Hülse (17) der Pressfassung (12) sind.
6. Schlauchkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verformungen (19) bzw. die Vertiefungen (20) durch ein Rollierverfahren gebildet
sind.
7. Schlauchkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Montagefall die Verformungen (19) im Querschnitt asymmetrisch geformt sind, nämlich
einen in Richtung Anschlussteil (18) bzw. Kupplungselement (11) versetzten Angriffspunkt
(22) für den Angriff an den Schlauch (13) aufweisen.
8. Schlauchkupplung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verformung (19) im Querschnitt einen asymmetrischen Zahn darstellt und im Befestigungsfall
der Angriffspunkt (22) in axialer Richtung, nämlich in Richtung Anschlussteil (18)
bzw. Kupplungselement (11) verschoben ist.
9. Schlauchkupplung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine zahnförmige Verformung (19) vorgesehen ist, bei der im Montagefall also bereits
vor dem Verpressen der Angriffspunkt (22) in axialer Richtung, nämlich in Richtung
Anschlussteil (18) bzw. Kupplungselement (11), ausgerichtet ist.
10. Schlauchkupplung nach den Ansprüchen 8 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass im Falle einer in Richtung Schlauch (13) verursachten Zugbelastung die zahnförmige
Verformung (19) aufgerichtet ist, wodurch ein stärkeres Verkrallen im Schlauch (13)
und somit eine Selbsthemmung bewirkt wird.
11. Schlauchkupplung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass im Montagefall die Verformung (19) einen asymmetrischen dreieckförmigen Querschnitt
aufweist, wobei die Hypotenusenseite des Dreiecks rechts von der Spitze des Zahnes,
also vom Angriffspunkt (22), weg verläuft.
12. Schlauchkupplung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass im Montagefall die Verformung (19) einen asymmetrischen trapezförmigen Querschnitt
mit breiter Spitze besitzt.
13. Schlauchkupplung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass im Montagefall die Verformung (19) einen asymmetrischen dreieckförmigen Querschnitt
mit abgerundeten Ecken besitzt.
14. Schlauchkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlussteil (18, 18') endseitig einen radialen Schenkel (22) besitzt, welcher
eine Schulter (26) des Kupplungselementes (11) im Befestigungsfall hintergreift.
15. Schlauchkupplung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass im Inneren der Pressfassung (12) im Bereich des Anschlussteils (18, 18') eine Abstufung
(21) vorgesehen ist, wobei im Bereich der Abstufung (21) an dem Kupplungselement (11)
die radial nach außen weisende Schulter (26) vorgesehen ist.
16. Schlauchkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass bei der zweiteilige Pressfassung (12) der ringförmige Verlängerungswinkel (18') von
einem Ende der Hülse (17') getragen wird und dessen axialer Winkelteil (33) den gleichen
Außendurchmesser, wie die Hülse (17') aufweist.
17. Schlauchkupplung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Verlängerungswinkel (18') die Hülse (17') in einem Abstufungsbereich (21) überlagert,
hierbei ist im Bereich (21) an dem Kupplungselement 11 eine radial nach außen weisende
Schulter (26) vorgesehen, die an ihrem freien Ende eine Mulde (27) besitzt, in die
im Befestigungsfall der Abstufungsbereich (21) eindrückbar ist.
1. Hose coupling (10), in particular for high pressure hydraulic lines, with a tube-like
coupling element (11) attachable on one end to a fixture and exhibiting on the other
end a nipple (24) for accommodating a hose (13); with a cylinder-shaped crimp fitting
(12) through which the hose (13) is attachable to the coupling element (11);
when being assembled, the crimp fitting (12) grips around the nipple (24) with the
slipped-on hose (13) and, when fastening, the crimp fitting (12) with lugs grips onto
the hose (13) whereby through application of an exterior radial pressure to the crimp
fitting (12) the hose coupling (10) is conducted from the assembly state to the fastening
state,
whereby the crimp fitting (12) is designed at least in places as a bush (17, 17'),
and the bush (17, 17') of the crimp fitting (12) bears lugs which face and run radially
to the hose (13),
thereby characterized
in that the bush (17, 17') has a constant wall strength (30); in that the bush (17, 17')
of the crimp fitting (12) bears wall deformations (19) designed as lugs which face
and run radially to the hose (13); and in that provided on the exterior of the crimp
fitting (12), in the vicinity of these deformations (19), are indentations (20) whereby
upon transfer into the fastening state the indentations (20) accommodate material
areas of the deformations (19) ; and in that in the fastening state the radial deformations
(19) are tilted in an axial direction.
2. Hose coupling pursuant to Claim 1, thereby characterized in that a one-piece crimp fitting (12) comprises a bush-like element (17) as well as a connecting
element (18), or in that there is a two-piece crimp fitting comprising a bush (17') and a ring-formed extension
angle (18').
3. Hose coupling pursuant to Claim 1 or 2, thereby characterized in that the bush (17, 17') is equipped with a deformation (19) running spiral-like, as well
as with a spiral-like running indentation (20), whereby the connecting element (18,
18') establishes the connection with the coupling element (11).
4. Hose coupling pursuant to Claim I or 2, thereby characterized in that the deformations (19) i.e. the indentations (20) are formed by upsetting the bush
(17) of the crimp fitting(12).
5. Hose coupling pursuant to Claim 1 or 2, thereby characterized in that the deformations (19) are fold areas of the bush (17) of the crimp fitting (12).
6. Hose coupling pursuant to claims I to 3, thereby characterized in that the deformations (19) i.e. the indentations (20) are formed by a spinning operation.
7. Hose coupling pursuant to one of the claims 1 to 6, thereby characterized in that, for assembly, the deformations (19) in cross-section are asymmetrical in form, namely,
they exhibit in the direction of the connecting element (18) i.e. coupling element
(11) an offset point of application (22) for application to the hose (13).
8. Hose coupling pursuant to Claim 7, thereby characterized in that the deformation (19) in cross-section represents an asymmetrical cog, and the point
of application (22) during installation is shifted in the axial direction, namely,
in the direction of the connecting element (18) i.e. coupling element (11).
9. Hose coupling pursuant to Claim 8, thereby characterized in that a cog-formed deformation (19) is provided which during installation, that is to say,
already prior to crimping the point of application (22), is oriented in the axial
direction, i.e., in the direction of the connecting element (18) i.e. coupling element
(11).
10. Hose coupling pursuant to claims 7 to 9, thereby characterized in that in the event of tensile stress caused in the direction of the hose (13), the cog-formed
deformation (19) is upright, whereby an intensified clawing into the hose (13) and
thereby a self-retention is effected.
11. Hose coupling pursuant to one of the claims 8 to 10, thereby characterized in that during installation the deformation (19) exhibits an asymmetrical triangular cross-section,
whereby the hypotenuse of the triangle runs off to the right of the tip of the cog,
i.e., away from the point of application (22).
12. Hose coupling pursuant to Claim 11, thereby characterized in that, for installation, the deformation (19) has an asymmetrical trapezoidal cross-section
with a broad tip.
13. Hose coupling pursuant to Claim 11 or 12, thereby characterized in that, for installation, the deformation (19) has an asymmetrical triangular cross-section
with rounded edges.
14. Hose coupling pursuant to one of the claims 1 to 13, thereby characterized in that the connecting element (18, 18') has on one side a radial leg (22) which grips behind
a shoulder (26) of the coupling element (11) when fastening.
15. Hose coupling pursuant to Claim 14, thereby characterized in that provided inside the crimp fitting (12), in the area of the connecting element (18,
18'), is a grading (21), whereby provided in the area of the grading (21), at the
coupling element (11), is the shoulder (26) which faces radially outwards.
16. Hose coupling pursuant to one of the claims 1 to 15, thereby characterized in that, for the two-pieced crimp fitting (12), the ring-formed extension angle (18') is
borne by one end of the bush (17'), and its axial angle (33) exhibits the same exterior
diameter as the bush (17').
17. Hose coupling pursuant to Claim 16, thereby characterized in that the extension angle (18") overlays the bush (17') in a grading area (21), whereby
provided at the coupling element (11) in the area (21) is a radially outwards facing
shoulder (26) which on its free end has a cavity (27) into which the grading area
(21) can be pressed when fastening.
1. Accouplement pour flexible (10), en particulier pour conduites hydrauliques haute
pression, comprenant un élément raccord (11) de type tubulaire raccordable à une extrémité
à une robinetterie et présentant à l'autre extrémité un nipple serti (24) servant
à recevoir un flexible (13), avec une monture sertie (12) cylindrique par laquelle
il est possible de fixer le flexible (13) contre l'élément d'accouplement (11),
ici en cas montage la monture sertie (12) ceinture le nipple serti (24) avec le flexible
(13) enfilé, et en cas de fixation la monture sertie (12) attaque le flexible (13)
par des saillies, sachant que l'accouplement pour flexible (10) est transférable du
cas de montage vers le cas de fixation en exerçant une pression radiale externe sur
la monture sertie (12),
sachant que la monture sertie (12) est configurée au moins localement en forme de
douille (17, 17') et que la douille (17, 17') de la monture sertie (12) comporte des
saillies présentant un tracé radial par rapport au flexible et orientées vers le flexible
(13),
caractérisé en ce que
la douille (17, 17') présente une épaisseur de paroi (30) constante, en ce que la douille (17, 17') de la monture sertie (12) comporte des déformations de paroi
(19) présentant un tracé radial par rapport au flexible (13) et configurées en saillies
orientées vers le flexible, et en ce que contre le côté extérieur de la monture sertie (12), des creux (20) sont prévus dans
la zone de ces déformations (19), sachant que les creux (20) absorbent des parties
déformées (19) du matériau pendant la transition vers le cas de fixation, et en ce qu'en cas de fixation les déformations (19) radiales sont inclinées dans le sens axial.
2. Accouplement de flexible selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une monture sertie (12) monobloc comprend une pièce (17) en forme de douille ainsi
qu'une pièce de raccordement (18), ou en ce qu'une monture sertie en deux parties se compose d'une douille (17') et d'une équerre
de prolongement (18') annulaire.
3. Accouplement de flexible selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la douille (17, 17') présente une déformation (19) au tracé de forme spiralée, ainsi
qu'un creux (20) au tracé de forme spiralée, sachant que la pièce de raccordement
(18, 18') instaure la jonction avec l'élément d'accouplement (11).
4. Accouplement de flexible selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les déformations (19) et/ou les creux (20) sont formés par écrasement de la douille
(17) de la monture sertie (12).
5. Accouplement de flexible selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les déformations (19) sont des zones à plis de la douille (17) équipant la monture
sertie (12).
6. Accouplement de flexible selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les déformations (19) et/ou les creux (20) ont été formés via un procédé de galetage.
7. Accouplement de flexible selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'en cas de montage les déformations (19) présentent une section de forme asymétrique,
à savoir un point d'attaque (22), décalé en direction de la pièce de raccordement
(18) et/ou de l'élément d'accouplement (11), pour attaquer le flexible (13).
8. Accouplement de flexible selon la revendication 7, caractérisé en ce que la section de la déformation (19) représente une dent asymétrique et qu'en cas de
fixation le point d'attaque (22) est déplacé dans le sens axial, à savoir en direction
de la pièce de raccordement (18) et/ou de l'élément d'accouplement (11).
9. Accouplement de flexible selon la revendication 8, caractérisé en ce qu'une déformation (19) en forme de dent a été prévue, dans laquelle en cas de montage
- donc dès avant le sertissage - le point d'attaque (22) est orienté dans le sens
axial, à savoir en direction de la pièce de raccordement (18) et/ou de l'élément d'accouplement
(11).
10. Accouplement de flexible selon les revendications 7 à 9, caractérisé en ce qu'en cas de contrainte en traction provoquée en direction du flexible (13), la déformation
(19) en forme de dent se redresse, ce qui provoque un agrippement accru dans le flexible
(13), donc un autoblocage.
11. Accouplement de flexible selon l'une des revendications 8 à 10, caractérisé en ce qu'en cas de montage la déformation (19) présente une section asymétrique triangulaire,
sachant que le tracé de l'hypoténuse du triangle circule à droite de la pointe de
la dent, donc qu'il s'éloigne du point d'attaque (22).
12. Accouplement de flexible selon la revendication 11, caractérisé en ce qu'en cas de montage, la déformation (19) présente une section trapézoïdale asymétrique
à pointe large.
13. Accouplement de flexible selon la revendication 11 ou 12, caractérisé en ce qu'en cas de montage la déformation (19) présente une section triangulaire asymétrique
à angles arrondis.
14. Accouplement de flexible selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que la pièce de raccordement (18, 18') présente à son extrémité une branche radiale (22)
pénétrant, en cas de fixation, derrière un épaulement (26) de l'élément d'accouplement
(11).
15. Accouplement de flexible selon la revendication 14, caractérisé en ce qu'à l'intérieur de l'accouplement serti (12), dans la zone de la pièce de raccordement
(18, 18'), une gradation (21) a été prévue, sachant que dans la zone de cette gradation
(21) est prévu, contre l'élément d'accouplement (11), l'épaulement (26) pointant radialement
vers l'extérieur.
16. Accouplement de flexible selon l'une des revendications 1 à 15, caractérisé en ce que dans la monture sertie (12) en deux parties, l'équerre de prolongement (18') annulaire
est supportée par une extrémité de la douille (17'), et que sa partie coudée (33)
axiale présente le même diamètre extérieur que la douille (17').
17. Accouplement de flexible selon la revendication 16, caractérisé en ce que l'équerre de prolongement (18') recouvre la douille (17') dans une zone à gradation
(21), sachant qu'ici dans la zone (21) a été prévu contre l'élément d'accouplement
(11) un épaulement (26) pointant radialement vers l'extérieur, épaulement dont l'extrémité
libre possède une auge (27) dans laquelle il est possible, en cas de fixation, d'enfoncer
la zone à gradation (21).
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