Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Anstrahlen von Objekten wie Gebäuden, z.B.
von historischen Gebäuden zur Sichtbarmachung derselben während der Abendstunden oder
auch von modernen Gebäuden und anderen Objekten wie Brücken, Mauern usw. zu Dekorations-
oder Werbezwecken. Ausserdem betrifft sie eine zur Durchführung eines derartigen Verfahrens
geeignete Beleuchtungsvorrichtung.
Stand der Technik
[0002] Es ist ein gattungsgemässes Verfahren bekannt, bei dem mittels einer gattungsgemässen
Beleuchtungsvorrichtung ein Gebäude angestrahlt wird, indem Licht von einer Punktlichtquelle
direkt sowie über einen Reflektor durch eine Sammeloptik auf ein Durchlichtbild geleitet
und weiter durch eine Abbildungsoptik auf z.B. eine Fassade des Gebäudes gestrahlt
wird. Dabei wird das Durchlichtbild, bei dem es sich um eine vom Standort der Beleuchtungsvorrichtung
aus aufgenommene Fotografie des Gebäudes handeln kann, deckungsgleich auf die Fassade
abgebildet, sodass nur diese beleuchtet wird und kein Direktlicht auf die Umgebung
fällt.
[0003] Bei diesem Verfahren wird nur der Lichtanteil genutzt, der auf die Eintrittsfläche
der Sammeloptik und den Reflektor fällt, was in einer Ausnützung des von der Punktlichtquelle
abgestrahlten Lichts - bestenfalls ca. 25% - resultiert. Ausserdem kann der Umstand,
dass über den Reflektor einfallendes Licht die Sammeloptik unter ungünstigen Winkeln
erreicht, die Schärfe der Abbildung beeinträchtigen.
[0004] Eine weitere, mit der schlechten Ausnützung des von der Punktlichtquelle abgestrahlten
Lichtes zusammenhängende Schwierigkeit liegt darin, dass viel Licht in der Beleuchtungsvorrichtung
absorbiert werden muss, wodurch diese sich stark erwärmt. Dies macht eine aufwendige
Kühlung nötig. Das übrige, für die Beleuchtung eingesetzte Licht wird vollständig
durch das einzige Durchlichtbild geleitet, welches einen Teil davon absorbiert und
dadurch ebenfalls thermisch stark belastet wird. Dies setzt der erzielbaren Beleuchtungsstärke
Schranken.
[0005] Es sind auch Beleuchtungsvorrichtungen für Räume, z.B. Diskotheken, bekannt, z.B.
,Cyclope' der Firma GRIVEN, bei denen Licht aus einer Punktlichtquelle über mehrere
im Kreis um dieselbe angeordnete Spiegel, denen z.T. Filter vorgeordnet sind, nach
unten umgelenkt werden. Dabei wird jedoch lediglich eine ungezielte Beleuchtung angestrebt,
verbunden mit optischen Effekten. Es gibt kein Bild, das auf eine Fläche abgebildet
würde.
Darstellung der Erfindung
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein gattungsgemässes Verfahren anzugeben,
bei dem das Licht der Punktlichtquelle besser ausgenützt wird. Ausserdem soll eine
zur Durchführung des Verfahrens geeignete Beleuchtungsvorrichtung angegeben werden.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale im Kennzeichen des Anspruchs 1 bzw. durch die
Merkmale des Anspruchs 11 gelöst.
[0007] Die durch die Erfindung erzielten Vorteile liegen vor allem darin, dass die Anstrahlung
eines Objekts mit einer gewünschten Beleuchtungsstärke weniger Energie erfordert.
Dadurch entsteht auch weniger Abwärme und die Komponenten der Beleuchtungsvorrichtung,
insbesondere die verhältnismässig empfindlichen Durchlichtbilder werden thermisch
weniger belastet. Damit sind auch höhere Beleuchtungsstärken möglich.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0008] Im folgenden wird die Erfindung anhand von Figuren, welche lediglich Ausführungsbeispiele
darstellen, näher erläutert.
Es zeigen
- Fig. 1
- schematisch eine Seitenansicht einer erfindungsgemässen Beleuchtungsvorrichtung gemäss
einer ersten Ausführungsform,
- Fig. 2
- einen axialen Schnitt durch einen Teil einer geringfügig abgewandelten Ausführung
der erfindungsgemässen Beleuchtungsvorrichtung gemäss der ersten Ausführungsform,
- Fig. 3
- einen axialen Schnitt durch einen Teil einer weiteren geringfügig abgewandelten Ausführung
der erfindungsgemässen Beleuchtungsvorrichtung gemäss der ersten Ausführungsform,
- Fig. 4
- schematisch eine Beleuchtungseinrichtung mit der Beleuchtungsvorrichtung nach Fig.
3,
- Fig. 5
- schematisch eine Draufsicht auf eine erfindungsgemässe Beleuchtungsvorrichtung gemäss
einer zweiten Ausführungsform,
- Fig. 6
- einen axialen Schnitt längs VI-VI in Fig. 5 und
- Fig. 7
- schematisch eine Draufsicht auf eine erfindungsgemässe Beleuchtungsvorrichtung gemäss
einer dritten Ausführungsform.
Wege zur Ausführung der Erfindung
[0009] Die Beleuchtungsvorrichtung gemäss Fig. 1 weist eine Punktlichtquelle 1 auf, d.h.
eine Lichtquelle, welche in einem kleinen Volumen sehr intensives Licht erzeugt wie
z.B. eine Lichtbogenlampe. Oberhalb der Punktlichquelle 1 ist eine erste Projektionseinheit
2a angeordnet, umfassend eine Sammeloptik, zu welcher eine der Punktlichtquelle 1
mit geringem Abstand im Strahlengang folgende Kondensorlinse 3 und eine von derselben
etwas beabstandete als Sammellinse wirkende Fresnellinse 4 gehören sowie ein der letzteren
unmittelbar nachgeordnetes Durchlichtbild 5 und eine Abbildungsoptik 6, welche mit
Abstand auf dasselbe folgt sowie eine als Umlenkspiegel 7 ausgebildete Umlenkvorrichtung.
Die Abbildungsoptik 6 kann derjenigen eines Diaprojektors entsprechen.
[0010] Unterhalb der Punktlichtquelle 1, also der ersten Projektionseinheit 2a diametral
gegenüberliegend ist eine weitere derartige Projektionseinheit 2b angebracht, die
mit einer eine Kondensorlinse 3 und eine Fresnellinse 4 umfassenden Sammeloptik sowie
mit einem Durchlichtbild 5, einer Abbildungsoptik 6 und einem Umlenkspiegel 7, welche
im Strahlengang aufeinanderfolgen, genau gleich aufgebaut ist.
[0011] Die Umlenkspiegel 7 sind so aufgehängt, dass sie um ihre Mittelpunkte innerhalb bestimmter
Grenzen frei drehbar und in jeder Winkellage fixierbar sind.
[0012] Auf die Eintrittsfläche jeder der Kondensorlinsen 3 der Sammeloptiken fällt jeweils
ein von der Punktlichtquelle 1 in einen bestimmten Raumwinkelbereich gestrahlter Lichtanteil,
welcher dann durch die Sammeloptik auf das jeweilige Durchlichtbild 5 gebündelt und
durch dasselbe und die Abbildungsoptik 6 sowie den Umlenkspiegel 7 in einen bestimmten
Aussenraumsektor abgestrahlt wird. Die Eintrittsflächen sind dabei so angeordnet,
dass die ungleichmässige, weil um einen Aequator konzentrierte und gegen die Pole
hin abfallende Intensitätsverteilung des von der Punktlichtquelle 1 erzeugten Lichtes
ausgenützt wird und sie einen grösseren Lichtanteil auffangen als dem Anteil des von
ihnen abgedeckten Raumwinkelbereichs am gesamten Raumwinkel entspricht. Die Abstrahlung
erfolgt in der Regel auf ein entferntes Objekt, z.B. ein Gebäude oder ein anderes
Bauwerk wie eine Brücke, eine Mauer o.ä., und zwar derart, dass jedes der Durchlichtbilder
5 auf einen bestimmten, genau umrissenen Oberflächenbereich des Objekts scharf abgebildet
wird.
[0013] Die beiden Durchlichtbilder 5 können gleich sein. Die Umlenkspiegel 7 werden in diesem
Fall so eingestellt, dass die Aussenraumsektoren stark überlappen, ja im wesentlichen
kongruent sind und die Oberflächenbereiche des über die beiden Umlenkspiegel 7 angestrahlten
Objekts vollständig deckungsgleich sind. In diesem Fall wirkt die erfindungsgemässe
Beleuchtungsvorrichtung im wesentlichen gleich als enthielte sie lediglich ein Durchlichtbild,
aber die Lichtausbeute ist bei gleicher Leistung der Punktlichtquelle wesentlich höher,
und zwar ohne erhöhte thermische Belastung der Durchlichtbilder.
[0014] Es ist jedoch auch möglich, verschiedene Durchlichtbilder 5 zu verwenden, wobei die
über sie angestrahlten Oberflächenbereiche trotzdem kongruent sein oder auch nur mehr
oder weniger stark überlappen können. Sie können jedoch auch aneinander anschliessen
oder sogar voneinander beabstandet sein. Schliesslich ist es auch möglich, zwei verschiedene,
voneinander entfernte Objekte anzustrahlen. Die Durchlichtbilder 5 können von fotografischen
Aufnahmen des jeweils über sie angestrahlten Oberflächenbereichs, die vom Standort
der Beleuchtungsvorrichtung aus gemacht wurden, abgeleitet sein, doch gibt es auch
andere Möglichkeiten. In jedem Fall gelangt etwa 37-40% des gesamten von der Punktlichtquelle
1 abgestrahlten Lichts in die beiden Sammeloptiken und wird genutzt.
[0015] In Fig. 2 sind die Punktlichtquelle 1 und die Sammeloptiken der Projektionseinheiten
2a,b vergrössert dargestellt. Letztere weisen hier ausserdem zur Verbesserung der
Lichtausbeute jeweils zusätzlich einen paraboloidförmigen Sammelspiegel 8 auf, der
die Kondensorlinse 3 umgibt.
[0016] Eine weitere Abwandlung ist aus Fig. 3 ersichtlich. Hier ist zusätzlich eine Lichtablenkung,
die als flacher, etwa paraboloidförmiger, nach unten offener Ablenkschirm 9 ausgebildet
ist, der die Punktlichtquelle 1 umgibt, vorgesehen. Der Ablenkschirm 9 kann an der
Unterseite verspiegelt sein oder eine diffus reflektierende Oberfläche aufweisen.
Ueber ihn wird weiteres von der Punktlichtquelle 1 stammendes Licht zur Beleuchtung
der Umgebung nach unten abgestrahlt.
[0017] Fig. 4 zeigt eine Beleuchtungseinrichtung, bei welcher auf einem Mast 10 eine Beleuchtungsvorrichtung
11, welche entsprechend Fig. 3 ausgebildet ist, befestigt ist und die zugleich der
Anstrahlung eines entfernten Objekts und der Beleuchtung der Umgebung des Mastes 10
dient.
[0018] Bei einer Beleuchtungsvorrichtung gemäss einer zweiten Ausführungsform (Fig. 5, 6)
ist die Punktlichtquelle 1 von vier Projektionseinheiten 2a,b,c,d umgeben, die wiederum
jeweils eine Sammeloptik mit Kondensorlinse 3 und Fresnellinse 4 sowie ein Durchlichtbild
5, eine Abbildungsoptik 6 und eine Umlenkung umfassen. Die Umlenkung umfasst neben
einem der Abbildungsoptik 6 nachgeordneten Umlenkspiegel 7 einen derselben vorgeordneten
weiteren Umlenkspiegel 12. Die Sammeloptiken sind in einer waagrechten Ebene symmetrisch
um die Punktlichtquelle 1 angeordnet, die Umlenkspiegel 7 vorzugsweise in einer etwas
höheren parallelen Ebene, doch können sie auch in verschiedenen Höhen liegen. Der
jeweilige Umlenkspiegel 12 lenkt den Lichtanteil, der das Durchlichtbild 5 durchdrungen
hat, im rechten Winkel nach oben und durch die Abbildungsoptik 6 auf den Umlenkspiegel
7, durch den er gegen den entsprechenden Oberflächenbereich des angestrahlten Objekts
gelenkt wird, wie dies im Zusammenhang mit der ersten Ausführungsform erläutert wurde.
[0019] Bei der Beleuchtungsvorrichtung gemäss der zweiten Ausführungsform ist die Ausnützung
des Lichtes der Punktlichtquelle 1 noch besser und die Einsatzmöglichkeiten vielfältiger.
Die Kondensorlinsen 3 der Sammeloptiken umgeben die Punktlichtquelle 1 in einem Viereck,
wobei die Ränder benachbarter Eintrittsflächen aneinanderstossen, sodass sie eine
grosse Raumwinkelzone weitgehend abdecken und insgesamt ca. 74-80% des gesamten von
der Punktlichtquelle 1 erzeugten Lichtes aufgefangen und genutzt wird. Auch hier können
die Aussenraumsektoren, in die abgestrahlt wird, überlappen oder voneinander beabstandet
sein oder auch paarweise überlappen etc..
[0020] Bei einer Beleuchtungsvorrichtung gemäss einer dritten Ausführungsform, welche in
Fig. 7 dargestellt ist, ist die Punktlichtquelle 1 ähnlich wie bei der Beleuchtungsvorrichtung
gemäss der zweiten Ausführungsform von vier Projektionseinheiten 2a,b,c,d umgeben,
die aber jeweils wie bei der Beleuchtungsvorrichtung gemäss der ersten Ausführungsform
ausgebildet sind. Hier strahlen zwei Projektionseinheiten 2a,c ein erstes Objekt an
und die zwei übrigen Projektionseinheiten 2b,d ein zweites. Die Ablenkung des Lichts
in eine andere Ebene, wie sie bei der Beleuchtungsvorrichtung gemäss der zweiten Ausführungsform
durch die Umlenkspiegel 12 bewerkstelligt wird, erübrigt sich hier, da die Aussenraumsektoren,
in die das Licht abgestrahlt wird, auch so nicht mit der Beleuchtungsvorrichtung kollidieren.
[0021] Es gibt viele Möglichkeiten, die beschriebenen Ausführungsformen abzuändern, ohne
dass der Bereich der Erfindung verlassen würde. So können bei der Beleuchtungsvorrichtung
gemäss der zweiten oder dritten Ausführungsform mehr als vier Projektionseinheiten
der beschriebenen Art in einer Ebene um die Punktlichtquelle angeordnet sein, z.B.
sechs oder acht. Ausserdem können zusätzlich oben und unten weitere Projektionseinheiten
angebracht sein, etwa wie beim ersten Ausführungsbeispiel. Ganz allgemein kann die
Punktlichtquelle in beliebiger Weise von Projektionseinheiten umgeben sein. Die Abbildungsoptiken
können vor, nach oder zwischen Umlenkspiegeln im Strahlengang angeordnet sein. Es
kann auch bei einer ersten Projektionseinheit auf Umlenkspiegel verzichtet und die
Beleuchtungsvorichtung als Ganzes ausgerichtet werden.
[0022] In jedem Strahlengang können zusätzlich Filter oder weitere Bilder angeordnet sein.
Statt der Durchlichtbilder können auch Licht reflektierende Auflichtbilder zum Einsatz
kommen. Die Bilder können veränderlich sein, z.B. von einem Flüssigkristall-Bildschirm
erzeugt werden oder sie können filmartig rasch gewechselt werden. Schliesslich können
zwei oder mehr Projektionseinheiten nur die Sammeloptik und das Bild jeweils für sich
und die Abbildungsoptik und auch die Umlenkung oder einen Teil davon gemeinsam haben,
sodass alle entsprechenden Strahlengänge durch dieselben geführt sind, insbesondere
dann, wenn die entsprechenden Aussenraumsektoren aneinander anschliessen.
Bezugszeichenliste
[0023]
- 1
- Punktlichtquelle
- 2a,b,c,d
- Projektionseinheiten
- 3
- Kondensorlinse
- 4
- Fresnellinse
- 5
- Durchlichtbild
- 6
- Abbildungsoptik
- 7
- Umlenkspiegel
- 8
- Sammelspiegel
- 9
- Ablenkschirm
- 10
- Mast
- 11
- Beleuchtungsvorrichtung
- 12
- Umlenkspiegel
1. Verfahren zum Anstrahlen mindestens eines Objekts, bei welchem ein erstes Bild durch
einen von einer Punktlichtquelle (1) in einen ersten Raumwinkelbereich abgestrahlten
ersten Lichtanteil auf einen Oberflächenbereich eines ersten Objekts abgebildet wird,
dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein weiteres Bild durch einen von der Punktlichtquelle (1) in einen weiteren
Raumwinkelbereich abgestrahlten weiteren Lichtanteil ebenfalls auf einen Oberflächenbereich
eines Objekts abgebildet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein weiteres Bild auf einen weiteren Oberflächenbereich des ersten Objekts
abgebildet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Bilder auf überlappende Oberflächenbereiche des ersten Objekts abgebildet
werden.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberflächenbereiche kongruent sind.
5. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Bilder auf aneinander angrenzende Oberflächenbereiche des ersten Objekts
abgebildet werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Lichtanteil umgelenkt wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Bild vom jeweiligen Lichtanteil durchstrahlt wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass weiteres Licht von der Punktlichtquelle (1) zu Beleuchtungszwecken in die Umgebung
abgestrahlt wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Objekte angestrahlt werden.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens das erste Objekt ein Bauwerk ist.
11. Beleuchtungsvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1
bis 10, mit einer Punktlichtquelle (1), einem derselben nachgeordneten ersten Bild
und einer demselben nachgeordneten ersten Abbildungsoptik (6), durch welche ein von
der Punktlichtquelle (1) in einen ersten Raumwinkelbereich gestrahlter erster Lichtanteil
über das Bild in einen ersten Aussenraumsektor abstrahlbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens ein weiteres Bild umfasst, dem ebenfalls eine Abbildungsoptik (6)
nachgeordnet ist und durch welche ein von der Punktlichtquelle (1) in einen weiteren
Raumwinkelbereich gestrahlter weiterer Lichtanteil über das weitere Bild in einen
Aussenraumsektor abstrahlbar ist.
12. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Bild eine Sammeloptik vorgeordnet ist.
13. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Sammeloptiken die Punktlichtquelle (1) derart umgeben, dass ihre Eintrittsflächen
an Grenzlinien wenigstens nahezu aneinander anschliessen.
14. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens eine Umlenkvorrichtung umfasst, über welche ein weiterer Lichtanteil
in einen weiteren Aussenraumsektor abstrahlbar ist.
15. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkvorrichtung so einstellbar ist, dass mindestens ein weiterer Aussenraumsektor
mit dem ersten Aussenraumsektor überlappt, vorzugsweise im wesentlichen mit ihm kongruent
ist oder aber im wesentlichen an ihn anschliesst.
16. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkvorrichtung mindestens einen drehbar aufgehängten Umlenkspiegel (7) umfasst.
17. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Bild eine eigene Abbildungsoptik (6) nachgeordnet ist.
18. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass mehreren Bildern eine einzige Abbildungsoptik nachgeordnet ist.
19. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Bild jeweils ein Durchlichtbild (5) ist.
20. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Ablenkschirm (9) zur Abstrahlung weiteren Lichts in die Umgebung umfasst.