| (19) |
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(11) |
EP 1 744 817 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.11.2007 Patentblatt 2007/47 |
| (22) |
Anmeldetag: 27.04.2005 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH2005/000235 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2005/105220 (10.11.2005 Gazette 2005/45) |
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| (54) |
TRAININGSSTOCK FÜR SPORTLER
EXERCISE POLE FOR ATHLETES
BATON D'ENTRAINEMENT POUR SPORTIF
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU MC NL PL PT RO SE SI
SK TR |
| (30) |
Priorität: |
04.05.2004 CH 784042004
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.01.2007 Patentblatt 2007/04 |
| (73) |
Patentinhaber: Kraft & Ausdauer Sportgeräte Gmbh |
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8002 Zürich (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- FREI, Markus
CH-8057 Zürich (CH)
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| (74) |
Vertreter: Schneider Feldmann AG
Patent- und Markenanwälte |
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Beethovenstrasse 49
Postfach 2792 8022 Zürich 8022 Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
US-A- 339 786 US-B1- 6 342 032
|
US-A- 5 687 991
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN Bd. 1996, Nr. 09, 30. September 1996 (1996-09-30) -& JP
08 131609 A (SASAKI MINORU), 28. Mai 1996 (1996-05-28)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung liegt auf dem Gebiet der gymnastischen Übungsgeräte und
betrifft einen Trainingsstock für Sportler wie Geher, Rollschuhfahrer oder Sommerlangläufer,
gemäss dem Oberbegriff des ersten Patentanspruchs.
[0003] Die junge Sportart "Nordic Walking", zu Deutsch etwa "nordisches Gehen", wurde ursprünglich
als Sommer-Trainingsmethode für Spitzenathleten aus den Bereichen Langlauf, Biathlon
und Nordische Kombination entwickelt. In den letzten Jahren ist ihre Beliebtheit stark
gewachsen. Heute wird Nordic Walking von einem breiten Publikum als Ganzjahres-Fitnesssportart
betrieben. Nordic Walking eignet sich aber nicht nur für das Fitnesstraining, sondern
auch für die Rehabilitation nach Verletzungen, Operationen oder Krankheiten.
[0004] Nordic Walking ist ein Gehen oder Laufen mit dem Einsatz von zwei speziellen Stöcken,
die in je einer Hand des Sportlers gehalten werden. Dementsprechend gleicht die Lauftechnik
des Nordic Walking der Bewegungsausführung des Skilanglaufes. Nordic Walking unterstützt
den physiologischen, diagonalen Bewegungsablauf beim Gehen durch den bewussten Stockeinsatz.
Ein Vorteil gegenüber dem herkömmlichen Gehen oder Laufen ohne Stöcke besteht darin,
dass nicht nur die Beine, sondern auch die Arm- und Oberkörpermuskulatur trainiert
werden. Zudem verbraucht der Körper mehr Energie als bei herkömmlichen Gehen oder
Laufen mit derselben Geschwindigkeit.
[0005] Die bisher für Nordic Walking verwendeten Stöcke sind typischerweise aus Kohle- und
Glasfasern hergestellt (30 % Carbon Composite Schaft), was ein geringes Eigengewicht,
eine extreme Belastbarkeit und eine lange Lebensdauer gewährleistet. Im Gegensatz
zu Stöcken mit Metallkern werden beim Einsatz derartiger Stöcke keine störenden und
belastenden Schwingungen auf die Hand-, Ellenbogen- und Schultergelenke übertragen.
Die optimale Stocklänge beträgt 70 % der Körpergrösse. Speziell entworfene Handschlaufen
am oberen Stockende gewährleisten einen ermüdungsfreien Einsatz der Stöcke über längere
Trainingszeiträume. Das untere Stockende soll ein Abstossen ermöglichen. Um die verschiedenen
Bodenbeschaffenheiten zu berücksichtigen, kann das untere Ende der Stöcke wahlweise
mit einem Gummipolster - für glatte Unterlagen wie Strasse, Asphalt, Stein - oder
einer Metallspitze - für Waldboden, Feldwege - versehen werden.
[0006] Trotz der oben beschriebenen Ausstattungsmöglichkeiten für das untere Stockende haben
die bekannten Nordic-Walking-Stöcke immer noch den Nachteil, dass sie auf der Unterlage
rutschen und ein Abstossen verunmöglichen. Dies gilt besonders für harte, glatte Unterlagen.
Das Rutschen der Stöcke stört den Gehrhythmus.
[0007] Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, die bekannten Nordic-Walking-Stöcke so weiter
zu entwickeln, dass sie auf jeder Unterlage ein effizientes Abstossen und ein rhythmisches,
fliessendes Gehen oder Laufen ermöglichen.
[0008] Die Aufgabe wird gelöst durch den erfindungsgemässen Stock, wie er in Anspruch 1
definiert ist. Vorteilhafte Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0009] Die bekannten Nordic-Walking-Stöcke sind letztlich stets an der Schneesportart Langlauf
orientiert, in welcher der Stock periodisch jeweils über dem Schnee getragen und in
den Schnee eingesteckt wird. Die Erfindung löst sich in radikaler Art und Weise von
dieser traditionellen Vorstellung des Langlaufstocks. Sie beruht auf der Idee, das
untere Stockende mit einem oder mehreren Rädern zu versehen. Somit kann der erfindungsgemässe
Trainingsstock in ständigem Kontakt mit der Unterlage bleiben. Es ist nicht mehr nötig,
ihn bei jedem Schritt zu heben und in den Boden einzustecken. Die Bahn des unteren
Stockendes ist praktisch eine reine Translation statt einer auf und ab hüpfenden Bewegung,
wie sie für bekannte Stöcke typisch ist. Um ein Abstossen zu ermöglichen, ist mindestens
ein Rad am erfindungsgemässen Trainingsstock mit einer Rücklaufsperre ausgestattet,
welche ein Drehen des Rades in Vorwärtsrichtung gestattet, in Rückwärtsrichtung jedoch
sperrt.
[0010] Dementsprechend weist der erfindungsgemässe Trainingsstock für Sportler wie Geher,
Rollschuhfahrer oder Sommerlangläufer, welche sich auf einer Unterlage in einer Laufrichtung
fortbewegen, einen länglichen Stockkörper auf. An einem Ende des Stockkörpers ist
mindestens ein Rad angebracht, welches eine gerichtete rollende Fortbewegung des Trainingsstocks
auf der Unterlage ermöglicht. Mindestens ein Rad ist mit einer Rücklaufsperre ausgestattet,
welche ein Drehen des Rades in Laufrichtung gestattet, entgegen der Laufrichtung jedoch
sperrt.
[0011] Unter dem Begriff "Rad" wird in dieser Schrift jedes eine gerichtete rollende Fortbewegung
ermöglichende Mittel verstanden. Insbesondere fallen auch jegliche Formen von Scheiben,
Rollen und Walzen darunter.
[0012] Ein Wegrutschen des Trainingsstocks nach hinten beim Abstossen sollte vermieden werden.
Zu diesem Zweck ist es besonders vorteilhaft, einerseits dem unteren Stockende ein
gewisses Gewicht zu verleihen, und andererseits die Lauffläche der Räder derart zu
gestalten, dass ihr Haftreibungskoeffizient bezüglich der verschiedenen denkbaren
Unterlagen möglichst hoch ist. Dadurch wird eine möglichst grosse Haftreibungskraft
zwischen dem Rad und der Unterlage gewährleistet, die bekanntlich ein Produkt aus
Normalkraft und Haftreibungskoeffizient ist.
[0013] Die Erfindung revolutioniert das Nordic Walking, indem sie es wirksamer und zugleich
schonender gestaltet. Dank dem erfindungsgemässen Trainingsstock wird der Bewegungsablauf
des Sportlers ruhiger und fliessender. Hand-, Ellbogen- und Schultergelenke werden
entlastet. Der Trainingseffekt kann erhöht bzw. dosiert werden durch Anbringen von
Zusatzgewichten an den Stöcken und/oder an den Armen. Im Gegensatz zu herkömmlichen
Stöcken führen solche Zusatzgewichte zwar zu einem grösseren Energieverbrauch, aber
nur in geringem Masse zu einer höheren Gelenkbelastung, weil ja das Gewicht teilweise
von den Rädern getragen wird. Die Verletzungsgefahr für nachfolgende Geher oder Läufer,
die beim herkömmlichen Stock durch die Stockspitze besteht, ist beim erfindungsgemässen
Stock beseitigt. Der ständige Bodenkontakt gibt dem Sportler eine grössere Sicherheit.
All diese Vorteile, besonders aber der letztgenannte, sind von besonderem Wert, wenn
der erfindungsgemässe Trainingsstock in der Rehabilitation eingesetzt wird.
[0014] Die Erfindung wird in dieser Schrift hauptsächlich anhand des Anwendungsbeispiels
Nordic Walking diskutiert. Selbstverständlich ist aber der erfindungsgemässe Trainingsstock
auch für andere Sommersportarten einsetzbar, so etwa für Rollschuhfahren (Skating)
oder für Sommerlanglauf.
[0015] Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung
detailliert beschrieben wobei Fig. 1(b) ein Beispiel wiedergibt, welches das Verständnis
der Erfindung, erleichtert, jedoch von den Ansprüchen nicht abgedecht wird. Dabei
zeigen:
- Fig. 1
- (a) einen oberen Teil und (b) einen unteren Teil eines Trainingsstocks in perspektivischen
Ansichten,
- Fig. 2
- verschiedene Anordnungen von Rädern beim erfindungsgemässen Trainingsstock in schematischen
perspektivischen Ansichten,
- Fig. 3
- einen Querschnitt durch eine Rücklaufsperre am erfindungsgemässen Trainingsstock (a)
im Freilaufzustand sowie (b) im Sperrzustand, und
- Fig. 4
- einen unteren Teil einer Ausführungsform des erfindungsgemässen Trainingsstocks.
[0016] In Figur 1 ist ein Beispiel eines Trainingsstocks 1 in perspektivischen Ansichten
dargestellt, wobei Figur 1(a) einen oberen Teil und Figur 1(b) einen unteren Teil
des Trainingsstocks 1 zeigt. Ein eigentlicher Stockkörper 2 ist vorzugsweise aus mehreren,
z. B. drei, Segmenten 21-23 zusammengesetzt, die jeweils teleskopartig ineinander
greifen, um eine Längenverstellung zu ermöglichen. Die gegenseitige Lage der Segmente
21-23 kann mittels mit Gewinden versehener Arretierringe 24, 25 stufenlos festgestellt
werden. Alternativ kann der Trainingsstock 1 auch andere Mittel zur Längenverstellung
und zur Feststellung aufweisen, wie sie auch aus dem Stand der Technik bekannt sind.
Der Stockkörper 2 könnte z. B. aus zwei Segmenten zusammengesetzt und mit einem Klappmechanismus
ausgestattet sein, der es erlaubt, die beiden Segmente zusammenzuklappen und so die
Länge des Trainingsstocks 1 zu reduzieren; im Gebrauchszustand sind die beiden Segmente
mittels geeigneter Einrastmittel starr, jedoch lösbar miteinander verbunden.
[0017] Der Stockkörper 2 kann aus Kohle- und Glasfasern hergestellt sein, wie für den Stand
der Technik beschrieben. Andere, günstigere Materialien wie Metall, Holz, Bambus oder
Kunststoff sind jedoch auch möglich. Der Trainingsstock 1 ist nicht auf ein geringes
Eigengewicht angewiesen, und auch Belastbarkeit und Schwingungsfreiheit sind nur von
sekundärer Bedeutung, weil mit dem Trainingsstock 1 der Bewegungsablauf ruhiger und
fliessender ist.
[0018] Das obere Stockende 11 ist mit einem Handgriff 3 und einer Handschlaufe 31 ausgerüstet,
wie sie aus dem Stand der Technik bekannt sind. An Ergonomie und Qualität dieser Elemente
3, 31 werden beim erfindungsgemässen Trainingsstock 1 eher geringere Anforderungen
gestellt als bei Stöcken nach dem Stand der Technik, weil der erfindungsgemässe Trainingsstock
1 bloss der Unterlage entlang gezogen wird, und nicht gehoben und eingesteckt.
[0019] Das untere Stockende 12 ist im Beispiel von Fig. 1 mit zwei Rädern 41, 42 versehen,
die beidseitig des Stockkörpers 2 auf einer gemeinsamen Achse 5 angeordnet sind. Die
Achse 5 ist in.einem Lager 6 einseitig in Laufrichtung L drehbar gelagert; auf diesbezügliche
Einzelheiten wird anhand der Figuren 3(a) und 3(b) eingegangen. Das Lager 6 ist, bspw.
mittels eines Adapeterelements 7, mit dem Stockkörper 2 starr verbunden. Das Adapterelement
7 ist vorzugsweise so gestaltet, dass es auf verschiedene Typen von bereits bestehenden,
im Handel erhältlichen Stockkörpern 2 aufsetzbar ist. So können auch ältere Stöcke
im Sinne einer "Add-on-" oder "Retrofit-"Lösung zu Stöcken 1 umgebaut werden, indem
das untere, mit einer Spitze endende Stockende abgetrennt und stattdessen das Adapterelement
7 mit Lager 6 und Rädern 41, 42 aufgesetzt wird. Selbstverständlich sind aber auch
eigenständige Lösungen möglich, in welchen das Lager 6 direkt, ohne Zuhilfenahme eines
Adapterelementes, am Stockkörper 2 befestigt oder in diesen integriert ist. In einer
alternativen Ausführung kann die Achse 5 starr im Adapterelement 7 befestigt sein,
während die beiden Räder 41, 42 mittels jeweils eines Lagers an der Achse einseitig
drehbar gelagert sind.
[0020] Das untere Stockende 12, inklusive Rädern 41, 42, Achse 5, Lager 6 und Adapterelement
7, ist vorzugsweise mit einem grösseren Eigengewicht ausgestattet als die unteren
Stockenden von herkömmlichen Stöcken. Dies erhöht die Normalkraft F
N, welche der Trainingsstock 1 auf die Unterlage ausübt, und trägt zu einer guten Bodenhaftung
der Räder 41, 42 bei. Das Eigengewicht des unteren Stockendes 12 kann bspw. im Bereich
zwischen 5 N und 100 N, und vorzugsweise zwischen 7 N und 50 N, liegen.
[0021] Die Laufflächen der Räder 41, 42 sind vorzugsweise aus einem Material gefertigt,
welches bezüglich der denkbaren Unterlagen wie Asphalt, Stein, Kies, Erde, Gras, Sand
etc. einen möglichst hohen Haftreibungskoeffizienten µ
0 aufweist. Dies erhöht wiederum die Bodenhaftung und ermöglicht ein rutschfreies Abstossen
am Trainingsstock 1. Der Haftreibungskoeffizient µ
0 sollte bezüglich trockenem Asphalt grösser als 0.4 und vorzugsweise grösser als 0.5
sein, für einen trockenen Erdweg grösser als 0.3 und vorzugsweise grösser als 0.4.
Ein ideales Material für die Lauffläche scheint Gummi zu sein. Die Räder 41, 42 können
bspw. als Vollgummiräder ausgeführt sein. Die Lauffläche kann ein Profil aufweisen
oder profillos sein.
[0022] Die Haftreibungskraft F
R ist bekanntlich gegeben durch

[0023] Mit den oben angegebenen bevorzugten Werten für Normalkraft F
N und Haftreibungskoeffizient µ
0 ergeben sich auf trockenem Asphalt nur aufgrund des Eigengewichts des unteren Endes
12 Haftreibungskräfte F
R, die zwischen 3.5 N und 25 N oder höher liegen. Hinzu kommt immer eine die .Normalkraft
F
N und damit auch die Haftreibungskraft F
R erhöhende senkrechte Komponente der Druckkraft F
D (vgl. Fig. 3(b)), mit welcher sich der Sportler am Trainingsstock 1 abstösst. Mit
schweren unteren Stockenden 12 und Zusatzgewichten (vgl. Fig. 4) kann die Haftreibungskraft
F
R noch erheblich erhöht werden. Ferner kann die Bodenhaftung verbessert werden, indem
die Laufflächen der Räder 41, 42 mit geeigneten Profilen, wie sie z. B. aus der Fahrzeugtechnik
bekannt sind, versehen werden.
[0024] Raddurchmesser d, Spurweite w und Anzahl Räder 41, 42 können sehr unterschiedlich
sein. Es ist möglich, diese Parameter bei erfindungsgemässen Trainingsstöcken 1 der
vorgesehenen Einsatzart anzupassen. So wird man etwa für die hauptsächliche Verwendung
auf asphaltierter Strasse kleinere Räder 41, 42 mit geringerer Spurweite w wählen,
während für unebenen Waldboden eher grössere Räder 41, 42 mit grösserer Spurweite
w geeignet sind. Die Raddurchmesser d können z. B. im Bereich zwischen 4 cm und 20
cm, und vorzugsweise zwischen 6 cm und 10 cm, liegen. Beispielhafte Spurweiten w können
im Bereich zwischen 3 cm und 30 cm, und vorzugsweise zwischen 5 cm und 15 cm, gewählt
werden.
[0025] Anhand der in Figur 2 schematisch angedeuteten Ausführungsformen wird auf die Anzahl
und Anordnung der Räder beim erfindungsgemässen Trainingsstock 1 eingegangen. Der
Trainingsstock 1 kann mit einem einzigen Rad oder mit mehreren, bspw. bis zu acht,
Rädern ausgestattet sein. Ein Trainingsstock 1 mit einem einzigen Rad 41, wie in Figur
2(a) gezeigt, hat die Vorteile der grossen Einfachheit und Kostengünstigkeit, während
er keine seitliche Stabilität bietet. Zwei seitlich nebeneinander angeordnete Räder
41, 42, wie in Figur 2(b) oder auch in Fig. 1 dargestellt, stabilisieren den Trainingsstock
1 gegen seitliches Verkippen. Im Ausführungsbeispiel von Figur 2(c) sind vier Räder
41-44 in Laufrichtung L hintereinander angeordnet, wie dies etwa von den neueren,
Inline Skates genannten Rollschuhen her bekannt ist. Figuren 2(d) und 2(e) zeigen
Kombinationen von neben- und hintereinander angeordneten Rädern 41-43 bzw. 41-44.
Selbstverständlich kann der erfindungsgemässe Trainingsstock 1 auch mehr als vier
Räder, z. B. bis zu acht Rädern, aufweisen.
[0026] Der Stockkörper 2 sollte in der Ebene, welche senkrecht zur Unterlage steht und die
Laufrichtung L beinhaltet, schwenkbar sein. Diese Schwenkbarkeit ist in den Ausführungsbeispielen
von Figuren 2(a) und (b) inhärent vorhanden. In den Ausführungsbeispielen von Figuren
2(c)-(e) sollte an einem Radaufhängerahmen 50 eine besondere Aufhängung 51 für den
Stockkörper 2 vorgesehen sein, welche diese Schwenkbarkeit ermöglicht. Der Fachmann
ist bei Kenntnis der Erfindung im Stande, geeignete Aufhängungen 51 zu konstruieren.
[0027] Unter Zuhilfenahme der Figur 3 wird eine für den erfindungsgemässen Trainingsstock
1 wichtige Rücklaufsperre 8 erläutert. Im Ausführungsbeispiel von Fig. 1 ist die Rücklaufsperre
8 im Lager 6 eingebaut und wirkt auf die gemeinsame Achse 5 der beiden mit der Achse
5 starr verbundenen Räder 41, 42. Alternativ kann auch die Achse 5 starr und die Rücklaufsperre
8 zwischen Achse 5 und Rad 41 bzw. 42 angebracht sein. Das Ausführungsbeispiel, das
hier gewählt wurde, ist ein an sich bekannter Klemmrollenfreilauf. Die Achse 5 ist
starr mit einem Innenstern 81 verbunden, während eine Lagerhülse 61 starr mit einem
Rollenführungsring 83 verbunden ist. Zwischen dem Innenstern 81 und der Lagerhülse
61 befinden sich Klemmrollen 82, eingebettet in entsprechenden Vertiefungen im Rollenführungsring
83.
[0028] Übt der Sportler, wie in Figur 3(a) dargestellt, eine Zugkraft Fz mit einer nicht
verschwindenden Komponente in Laufrichtung L auf den Stockkörper 2 bzw. das Adapterelement
7 aus, so befinden sich die Klemmrollen 82 in einer Position, die eine ungehinderte
Drehung der Achse 5 gegenüber der Lagerhülse 61 ermöglicht. Die Räder 41, 42 laufen,
vom Sportler gezogen, auf der Unterlage 9 in Laufrichtung L nach vorn.
[0029] Stösst sich jedoch der Sportler, wie in Figur 3(b) dargestellt, am Trainingsstock
1 ab und übt damit eine Druckkraft F
D mit einer nicht verschwindenden Komponente entgegengesetzt zur Laufrichtung L auf
den Stockkörper 2 bzw. das Adapterelement 7 aus, so werden die Klemmrollen 82 in keilförmige
Taschen gedrückt. In dieser Stellung wird durch Reibschluss eine Drehung der Achse
5 gegenüber der Lagerhülse 61 verhindert. Somit ist eine Rückwärtsdrehung der Räder
41, 42 unmöglich, und der Sportler kann sich in Laufrichtung L nach vorn abstossen.
[0030] Selbstverständlich sind auch andere Rücklaufsperren 8 möglich, die an sich bekannt
sind und vom Fachmann bei Bedarf an den erfindungsgemässen Trainingsstock 1 angepasst
werden können. Als weitere Beispiele für geeignete Rücklaufsperren seien hier der
Klinkenfreilauf (mit Sperrrad, Ratsche), der Klemmfreilauf, der Klemmkörperfreilauf,
der Reibfreilauf oder der Zahnfreilauf genannt.
[0031] Die Ausführungsform von Figur 4 erlaubt die erfindungsgemäß vorgesehene reversible
Befestigung von Zusatzgewichten 71.1-71.4 am unteren Stockende 12. Die Zusatzgewichte
71.1-71.4 können z. B. als Metallscheiben ausgebildet sein; auch andere Formen wie
Ringe oder Kugeln sind möglich. Jede Metallscheibe 71.1-71.4 ist mit einer Durchgangsöffnung
versehen, deren Innenform der Aussenform des Adapterelementes 7 entspricht, so dass
sie auf das Adapterelement 7 aufgesetzt werden kann, wobei sie vom Adapterelement
7 durchdrungen wird. Die Durchgangsöffnung kann, muss sich aber nicht notwendigerweise
in der Mitte der jeweiligen Metallscheibe 71.1-71.4 befinden. Im Ausführungsbeispiel
von Fig. 4 ist die Durchgangsöffnung azentrisch in einem Randbereich der Metallscheibe
71.1-71.4 angebracht. Dies hat den Vorteil, dass in Lauf stellung - in welcher der
Stockkörper 2 nicht senkrecht zur Unterlage steht, sondern nach vorn (in Laufrichtung
L bzw. in Richtung der Haftreibungskraft F
R) geneigt ist - der Schwerpunkt der Zusatzgewichte 71.1-71.4 und damit auch des unteren
Stockendes 12 möglichst tief liegt. So erreichen die Räder 41, 42 bei Unebenheiten
der Unterlage möglichst bald wieder den optimalen Bodenkontakt. Zur besseren Führung
beim Montieren und zur besseren Fixierung der Zusatzgewichte 71.1-71.4 ist am unteren
Stockende 12 bzw. am Adapterelement 7 eine Schiene 72 oder andere Führungs- und Fixiermittel
vorgesehen. Ferner sind am unteren Stockende 12 bzw. am Adapterelement 7 (nicht dargestellte)
Befestigungsmittel zur reversiblen Befestigung der Zusatzgewichte 71.1-71.4 vorhanden.
[0032] Ein Zusatzgewicht 71.1-71.4 kann z. B. zwischen 5 N und 20 N bspw. 10 N, wiegen.
Die Anzahl Zusatzgewichte 71.1-71.4 bzw. deren Gesamtgewicht kann je nach Bedarf und
Leistungsfähigkeit des Sportlers gewählt werden. Ein Gesamtgewicht des unteren Stockendes
12 von bis zu 200 N ist durchaus realistisch. Mit solchen Zusatzgewichten 71.1-71.4
wird einerseits die Normalkraft F
N und damit die Haftreibungskraft F
R weiter erhöht. Andererseits ermöglichen es die Zusatzgewichte 71.1-71.4, den Trainingseffekt
zu steigern bzw. zu individuell dosieren. Dies eröffnet neue Trainingsmöglichkeiten,
die bei herkömmlichen Stöcken ausgeschlossen sind. Herkömmliche Stöcke werden so leicht
wie möglich gebaut, um die Handgelenke des Sportlers nicht überzubelasten.
Bezugszeichenliste:
[0033]
- 1
- Trainingsstock
- 11
- oberes Ende des Trainingsstocks
- 12
- unteres Ende des Trainingsstocks
- 2
- Stockkörper
- 21-23
- Segmente des Stockkörpers
- 24, 25
- Arretierringe
- 3
- Handgriff
- 31
- Tragschlaufe
- 41-44
- Räder
- 5
- Achse
- 50
- Radaufhängerahmen
- 51
- Aufhängung für Stockkörper
- 6
- Lager
- 61
- Lagerhülse
- 7
- Adapterelement
- 71.1-71.4
- Zusatzgewichte
- 72
- Schiene
- 8
- Rücklaufsperre
- 81
- Innenstern
- 82
- Klemmrollen
- 83
- Rollenführungsring
- 9
- Unterlage
- d
- Raddurchmesser
- FD
- Druckkraft
- FN
- Normalkraft
- FR
- Haftreibungskraft
- FZ
- Zugkraft
- L
- Laufrichtung
- w
- Spurweite
- µ0
- Haftreibungskoeffizient
1. Trainingsstock (1) für Sportler wie Geher, Rollschuhfahrer oder Sommerlangläufer,
welche sich auf einer Unterlage (9) in einer Laufrichtung (L) fortbewegen, wobei
der Trainingsstock (1) einen länglichen Stockkörper (2) aufweist,
an einem unteren Ende (12) des Stockkörpers (2) mindestens ein Rad (41, 42) angebracht
ist, welches eine gerichtete rollende Fortbewegung des Trainingsstocks (1) auf der
Unterlage (9) ermöglicht, und
das mindestens eine Rad (41, 42) mit einer Rücklaufsperre (8) ausgestattet ist, welche
ein Drehen des Rades (41, 42) in Laufrichtung (L) gestattet, entgegen der Laufrichtung
(L) jedoch sperrt,
dadurch gekennzeichnet, dass
am unteren Stockende (12) Befestigungsmittel zum reversiblen Befestigen von Zusatzgewichten
(71.1-71.4) sowie Führungs mittel (72) zur Führung der Zusatzgewichte (71.1-71.4)
beim Montieren derselben vorhanden sind.
2. Trainingsstock (1) nach Anspruch 1, wobei die Rücklaufsperre (8) als Klemmrollenfreilauf,
Klinkenfreilauf, Klemmfreilauf, Klemmkörperfreilauf, Reibfreilauf oder Zahnfreilauf
ausgebildet ist.
3. Trainingsstock (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Trainingsstock
(1) zwei, drei oder vier Räder (41-44) aufweist.
4. Trainingsstock (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Trainingsstock
(1) mehrere Räder (41, 42) aufweist und zwei der mehreren Räder (41, 42) auf einer
gemeinsamen Achse (5) angeordnet sind.
5. Trainingsstock (1) nach Anspruch 4, wobei eine Spurweite (w) der auf der gemeinsamen
Achse (5) angeordneten Räder (41, 42) im Bereich zwischen 3 cm und 30 cm, und vorzugsweise
zwischen 5 cm und 15 cm, liegt.
6. Trainingsstock (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Trainingsstock
(1) mehrere Räder (41-44) aufweist und mindestens zwei der mehreren Räder (41-44)
in Laufrichtung (L) hintereinander angeordnet sind.
7. Trainingsstock (1) nach Anspruch 6, wobei der Trainingsstock (1) einen Radaufhängerahmen
(50), an dem die mehreren Räder (41-44) aufgehängt sind, und Aufhängemittel (51) zum
Aufhängen des Radaufhängerahmens (50) am Stockkörper (2) beinhaltet, welche Aufhängemittel
(51) derart ausgebildet sind, dass bei Unterlagekontakt der mehreren Räder (41-44)
der Stockkörper (2) in der Ebene, welche senkrecht zur Unterlage (9) steht und die
Laufrichtung (L) beinhaltet, schwenkbar ist.
8. Trainingsstock (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Eigengewicht
des unteren Stockendes (12) im Bereich zwischen 5 N und 100 N, und vorzugsweise zwischen
7 N und 50 N, liegt.
9. Trainingsstock (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Lauffläche des
mindestens einen mit Rücklaufsperre (8) ausgestatteten Rades (41, 42) derart beschaffen
ist, dass ihr Haftreibungskoeffizient (µ0) bezüglich trockenem Asphalt grösser als 0.4 und vorzugsweise grösser als 0.5 ist.
10. Trainingsstock (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Lauffläche des
mindestens einen mit Rücklaufsperre (8) ausgestatteten Rades (41, 42) aus Gummi besteht.
11. Trainingsstock (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei ein Durchmesser (d)
des mindestens eine Rades im Bereich zwischen 4 cm und 20 cm, und vorzugsweise zwischen
6 cm und 10 cm, liegt.
12. Trainingsset für Sportler wie Geher, Rollschuhfahrer oder Sommerlangläufer, welche
sich auf einer Unterlage (9) in einer Laufrichtung (L) fortbewegen,
gekennzeichnet durch
einen Trainingsstock (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche und
Zusatzgewichte (71.1-71.4), wobei die Zusatzgewichte (71.1-71.4) mit einer Durchgangsöffnung
versehen sind, deren Innenform der Aussenform des unteren Stockendes (12) entspricht,
so dass die Zusatzgewichte (71.1-71.4) am unteren Stockende (12) befestigbar sind,
wobei sie vom unteren Stockende (12) durchdrungen werden.
13. Trainingsset nach Anspruch 12, wobei die Durchgangsöffnung azentrisch in einem Randbereich
des Zusatzgewichts (71.1-71.4) angebracht ist.
14. Trainingsset nach Anspruch 12 oder 13, wobei die Zusatzgewichte (71.1-71.4) die Form
einer Platte, einer Scheibe, eines Rings oder einer Kugel aufweisen.
1. An exercise stick (1) for athletes such as walkers, skaters or on-road cross-country
skiers, who travel on a ground (9) in a running direction (L),
wherein
the exercise stick (1) comprises an elongate stick body (2),
at least one wheel (41, 42) is attached on a lower end (12) of the stick body (2),
said wheel permitting a directed, rolling travel of the exercise stick (1) on the
ground (9), and
the at least one wheel (41, 42) is provided with a reverse movement block (8), which
permits a rotation of the wheel (41, 42) in the running direction (L), but blocks
it opposite to the running direction (L),
characterized in that
fastening means for the reversible fastening of additional weights (71.1-71.4) and
guide means (72) for guiding the additional weights (71.1-71.4) during mounting are
present on the lower stick end (12).
2. An exercise stick (1) according to claim 1, wherein the reverse movement block (8)
is designed as a grip roller freewheel, ratchet freewheel, grip freewheel, sprag freewheel,
friction freewheel or tooth freewheel.
3. An exercise stick (1) according to one of the preceding claims, wherein the exercise
stick (1) comprises two, three or four wheels (41-44).
4. An exercise stick (1) according to one of the preceding claims, wherein the exercise
stick (1) comprises several wheels (41, 42), and two of the several wheels (41, 42)
are arranged on a common axle (5).
5. An exercise stick (1) according to claim 4, wherein a track width (w) of the wheels
(41, 42) arranged on a common axle (5) lies in the range between 3 cm and 30 cm, and
preferably between 5 cm and 15 cm.
6. An exercise stick (1) according to one of the preceding claims, wherein the exercise
stick (1) comprises several wheels (41-44) and at least two of the several wheels
(41-44) are arranged behind one another in the running direction (L).
7. An exercise stick (1) according to claim 6, wherein the exercise stick (1) contains
a wheel mounting frame (50) on which the several wheels (41-44) are mounted, and mounting
means (51) for mounting the wheel mounting frame (50) on the stick body (2), said
mounting means (51) being designed in a manner such that with ground contact of the
several wheels (41-44), the stick body (2) is pivotable in the plane which is perpendicular
to the ground (9) and contains the running direction (L).
8. An exercise stick (1) according to one of the preceding claims, wherein the intrinsic
weight of the lower stick end (12) lies in the range of 5 N to 100 N, and preferably
between 7 N and 50 N.
9. An exercise stick (1) according to one of the preceding claims, wherein the running
surface of the at least one wheel (41, 42) provided with a reverse movement block
(8) is designed in a manner such that its static friction coefficient (µo) with respect to dry asphalt is larger than 0.4, and preferably larger than 0.5.
10. An exercise stick (1) according to one of the preceding claims, wherein the running
surface of the at least one wheel (41, 42) provided with a reverse movement block
(8) consists of rubber.
11. An exercise stick (1) according to one of the preceding claims, wherein a diameter
(d) of the at least one wheel lies in the range between 4 cm and 20 cm, and preferably
between 6 cm and 10 cm.
12. An exercise set for athletes such as walkers, skaters or on-road cross-country skiers,
who travel on a ground (9) in a running direction (L),
characterized by
an exercise stick (1) according to one of the preceding claims and
additional weights (71.1-71.4), wherein
the additional weights (71.1-71.4) are provided with a through-opening, whose inner
shape corresponds to the outer shape of the lower stick end (12), so that the additional
weights (71.1-71.4) are fastenable on the lower stick end (12), wherein they are penetrated
by the lower stick end (12).
13. An exercise set according to claim 12, wherein the through-opening is incorporated
acentrically in an edge region of the additional weight (71.1-71.4).
14. An exercise set according to claim 12 or 13, wherein the additional weights (71.1-71.4)
have the shape of a plate, a disk, a ring or a ball.
1. Bâton d'entraînement pour des sportifs, tels que des marcheurs, des pratiquants de
roller, ou de ski de fond d'été, qui se déplacent sur un support (9), dans une direction
de marche (L),
le bâton d'entraînement (1) comportant un corps de bâton (2) allongé,
sur une extrémité inférieure (12) du corps de bâton (2) étant montée au moins une
roue (41, 42) permettant un déplacement roulant dirigé du bâton d'entraînement (1)
sur le support (9) et
la au moins une roue (41, 42) étant équipée d'un blocage anti-retour (8) permettant
une rotation de la roue (41, 42) en direction de marche (L), mais la bloquant dans
la direction opposée à la direction de marche (L),
caractérisé en ce que
sur l'extrémité inférieure (12) du bâton se trouvent des moyens de fixation pour la
fixation réversible de poids additionnels (71.1-71.4), ainsi que des moyens de guidage
(72) pour guider les poids additionnels (71.1-71.4), lors du montage de ces derniers.
2. Bâton d'entraînement (1) selon la revendication 1, le blocage anti-retour (8) étant
conçu sous la forme roue libre à galets de blocage, d'une roue libre à cliquets, d'une
roue libre à élément de blocage, d'une roue libre à friction ou d'une roue libre dentée.
3. Bâton d'entraînement (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, le
bâton d'entraînement (1) comportant deux, trois ou quatre roues (41-44).
4. Bâton d'entraînement (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, le
bâton d'entraînement (1) comportant plusieurs roues (41, 42) et deux parmi les plusieurs
roues (41, 42) étant disposées sur un axe commun (5).
5. Bâton d'entraînement (1) selon la revendication 4, un écartement de roues (w) des
roues (41, 42) disposées sur l'axe commun (5) étant de l'ordre de 3 cm à 30 cm, et
de préférence de 5 cm à 15 cm.
6. Bâton d'entraînement (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, le
bâton d'entraînement (1) comportant plusieurs roues (41-44) et au moins deux parmi
les plusieurs roues (41, 42) étant disposées l'une derrière l'autre dans la direction
de marche (L).
7. Bâton d'entraînement (1) selon la revendication 6, le bâton d'entraînement (1) comprenant
un cadre de suspension des roues (50), sur lequel sont suspendues plusieurs roues
(41-44) et des moyens de suspension (51) pour suspendre le cadre de suspension des
roues (50) sur le corps de bâton (2), lesquels moyens de suspension (51) sont conçus
de sorte à ce que lors d'un contact des plusieurs roues (41-44) avec le support, le
corps de bâton (2) soit susceptible de pivoter dans le plan qui se situe à la perpendiculaire
du support (9) et qui contient la direction de marche (L).
8. Bâton d'entraînement (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, le
propre poids de l'extrémité inférieure (12) du bâton étant de l'ordre de 5 N à 100
N et de préférence de 7 N à 50 N.
9. Bâton d'entraînement (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, la
surface de roulement de la au moins une roue (41, 42) équipée d'un blocage anti-retour
(8) étant conçue de sorte que son coefficient d'adhérence (µ0) par rapport à l'asphalte sec soit supérieur à 0.4 et de préférence supérieur à 0.5.
10. Bâton d'entraînement (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, la
surface de roulement de la au moins une roue équipée d'un blocage anti-retour (8)
étant en caoutchouc.
11. Bâton d'entraînement (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, un
diamètre (d) de la au moins une roue étant de l'ordre de 4 cm à 20 cm et de préférence
de l'ordre de 6 cm à 10 cm.
12. Kit d'entraînement pour des sportifs, tels que des marcheurs, des pratiquants de roller,
ou de ski de fond d'été, qui se déplacent sur un support (9), dans une direction de
marche (L),
caractérisé par
un bâton d'entraînement (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes
et
des poids additionnels (71.1-71.4), les poids additionnels (71.1-71.4) étant munis
d'un orifice de passage, dont la forme intérieure correspond à la forme extérieure
de l'extrémité inférieure (12) du bâton, de sorte que les poids additionnels (71.1-71.4)
soient susceptibles d'être fixés sur l'extrémité inférieure (12) du bâton, étant alors
traversés par l'extrémité inférieure (12) du bâton.
13. Kit d'entraînement selon la revendication 12, l'orifice de passage étant ménagé de
façon excentrée dans la zone marginale du poids additionnels (71.1-71.4).
14. Kit d'entraînement selon la revendication 12 ou 13, les poids additionnels (71.1-71.4)
présentant la forme d'une plaque, d'un disque, d'une bague ou d'une sphère.
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