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(11) |
EP 1 745 174 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.05.2008 Patentblatt 2008/21 |
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Anmeldetag: 26.04.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2005/051868 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2005/108668 (17.11.2005 Gazette 2005/46) |
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VORRICHTUNG ZUM GLÄTTEN UND/ODER TROCKNEN EINES KLEIDUNGSSTÜCKS
DEVICE FOR IRONING AND/OR DRYING A GARMENT
DISPOSITIF POUR DEFROISSER ET/OU SECHER UN VETEMENT
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU MC NL PL PT RO SE SI
SK TR |
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Priorität: |
30.04.2004 DE 202004006915 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.01.2007 Patentblatt 2007/04 |
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Patentinhaber: BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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Erfinder: |
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- REDLIN, Kathrin
14050 Berlin (DE)
- TESSMER-ROST, Katrin
39599 Staats (DE)
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Glätten und/oder Trocknen
eines Kleidungsstücks, insbesondere eines Kleidungsstückes für den Oberkörper, wie
beispielsweise eines Hemdes, einer Bluse oder Jacke.
[0002] Die
DE 100 63 671 A1 zeigt eine Hemdenglättvorrichtung mit einem Unterteil und einem darauf befestigten
äußeren Blähkörper. In dem äußeren Blähkörper ist ein Tragegestell vorgesehen und
zwischen dem Tragegestell und dem Blähkörper sind flexibel aufblasbare Stützkörper
vorgesehen. Zudem kann an dem Tragegestell ein Stütznetz vorgesehen sein, gegen das
sich die Stützkörper abstützen.
[0003] Beim Bügeln oder Trocknen mit einer solchen Vorrichtung, die aus äußerem und inneren
Blähkörpern besteht, kommt es mitunter zu Abdrücken des Tragegestells bzw. Stützgestänges,
an dem zu glättenden Kleidungsstück. Zudem ist in der Regel an der vorderen Seite
der Vorrichtung eine Klemmvorrichtung für die Knopfleiste des zu glättenden Kleidungsstückes
vorgesehen. Zwischen dem Stützgestänge und der Knopfleistenhalterung ist nur ein sehr
kleiner Abstand vorhanden. Werden Hemden auf diese Vorrichtung aufgezogen, so verschieben
sich der äußere und der innere Blähkörper nach mehrmaligem Aufziehen von Hemden gegeneinander,
wobei sich die Position des inneren Blähkörpers durch die immer gleiche Bewegung nach
hinten verlagert. Durch das Verschieben kann der innere Blähkörper in eine so ungünstige
Position gelangen, dass er nach vorne hin nicht mehr aufgeblasen wird und sich so
das Stützgestänge, das unter dem äußeren Blähkörper liegt, auf dem Hemd abzeichnet.
[0004] Da es nicht möglich ist das Stützgestänge nach hinten zu verlegen, ohne die gesamte
Vorrichtung umzubauen, ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Vorrichtung
zu schaffen, mit der Kleidungsstücke zuverlässig geglättet und getrocknet werden können.
In der Vorrichtung sollen weiterhin zumindest Teile von herkömmlichen Vorrichtungen,
insbesondere das Stützgestell und die Knopfleistenhalterung in unveränderter Form
verwendet werden können.
[0005] Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Schutzanspruchs 1
gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich
aus den Unteransprüchen.
[0006] Die Vorrichtung zum Glätten und/oder Trocknen von Kleidungsstücken, insbesondere
von Hemden, ist versehen mit einem aufblasbaren, äußeren Blähkörper mit einem Rumpfbereich,
einem in dem äußeren Blähkörper angeordneten Stützgestell und einem aufblasbaren,
inneren Blähkörper, der sich zumindest über den Rumpfbereich des äußeren Blähkörpers
erstreckt und in diesem Bereich aus zwei Hälften besteht, die auf gegenüberliegenden
Seiten eines Stützgestells angeordnet sind und sich zumindest teilweise mit deren
Innenseite an dem Stützgestell abstützen. Die Vorrichtung zeichnet sich erfindungsgemäß
dadurch aus, dass an dem inneren Blähkörper eine Spanneinrichtung vorgesehen ist,
um die beiden Hälften des inneren Blähkörpers bezüglich des Stützgestells zu verspannen,
wobei die Spanneinrichtung zwei längliche Verbindungsmittel umfasst, wobei ein erstes
Verbindungsmittel an der ersten Hälfte des inneren Blähkörpers und ein zweites Verbindungsmittel
an der zweiten Hälfte des inneren Blähkörpers jeweils im vorderen Bereich der Innenseite
der Hälfte befestigt ist.
[0007] Das Stützgestell wird vorzugsweise durch ein Gestänge mit vier Stangen gebildet,
die die Ecken eines Rechtecks markieren und sich in dem äußeren Blähkörper senkrecht
nach oben erstrecken. Als Innenseite der Hälften des inneren Blähkörpers wird die
Seite bezeichnet, die dem Stützgestell zugewandt ist.
[0008] Die Verbindungsmittel sind erfindungsgemäß an dem vorderen Bereich der Innenseite
der Hälften des inneren Blähkörpers, vorzugsweise an der vorderen Kante, vorgesehen.
Durch die Befestigung an der Vorderseite kann ein Verspannen der Hälften nach vorne
erfolgen und so dem Verschieben des inneren Blähkörpers nach hinten entgegengewirkt
werden. Um den inneren Blähkörper möglichst weit nach vorne zu ziehen wird vorzugsweise
die linke Hälfte des inneren Blähkörpers an der rechten vorderen Stützgestängestange
befestigt und umgekehrt. Durch diese Spanneinrichtung wird es möglich den inneren
Blähkörper optimal in seiner Position zu halten und dadurch das Glättergebnis zu verbessern.
[0009] Das Verbindungsmittel weist vorzugsweise an dessen freien Ende ein erstes Befestigungsmittel
zum lösbaren Befestigen an einem weiteren Befestigungsmittel auf. Da das Verbindungsmittel
eine längliche Form aufweist, wird es möglich den inneren Blähkörper flexibel in Abhängigkeit
des Aufbaus des Stützgestells an geeigneten Positionen zu befestigen. Da das Befestigungsmittel,
das an dem freien Ende vorgesehen ist, zur lösbaren Verbindung dient, wird die Befestigung
des inneren Blähkörper an dem Stützgestell und der Austausch des inneren Blähkörpers
erleichtert.
[0010] Gemäß einer Ausführungsform kann das weitere Befestigungsmittel an dem gleichen Verbindungsmittel,
an dem auch das erste Befestigungsmittel vorgesehen ist, in einem Abstand zu dem ersten
Befestigungsmittel angebracht sein. Hierdurch kann an dem Verbindungsmittel eine Schlaufe
gebildet werden, die um einen Teil der Vorrichtung, insbesondere eine Stange des Stützgestells,
gelegt und verschlossen werden kann.
[0011] Es ist aber auch möglich das weitere Befestigungsmittel an einem anderen Verbindungsmittel
anzubringen. In diesem Fall können die beiden Verbindungsmittel, die jeweils an einem
Ende mit einer der Hälften des inneren Blähkörpers verbunden sind, an deren freien
Enden miteinander verbunden werden und darüber eine Verbindung zwischen den Hälften
des inneren Blähkörpers erzeugen, durch die dieser gegen das Stützgestell verspannt
wird.
[0012] Besonders bevorzugt weisen die Hälften des inneren Blähkörpers jeweils eine Schulterpartie
auf und die Verbindungsmittel sind im Bereich der Schulterpartie an der Innenseite
der Hälften angebracht. Da die Schulterpartie in der Regel gegenüber dem unteren Bereich
der Hälfte geneigt ist, kann durch die Anbringung der Verbindungsmittel an der Innenseite
der Schulterpartie eine Diagonalverspannung bzw. Querverspannung erzeugt und dadurch
der Halt des inneren Blähkörpers an dem Stützgestell noch verbessert werden.
[0013] Verbindungsmittel können aber alternativ oder zusätzlich auch im mittleren Bereich
der Höhe bzw. Länge der Hälften des inneren Blähkörpers angebracht sein. In dieser
Position kann dem inneren Blähkörper eine zusätzliche Stabilität verliehen werden.
Insbesondere, wenn in dieser Position an den beiden Hälften jeweils Verbindungsmittel
vorgesehen sind, die jeweils mit einem Verbindungsmittel, das an der anderen Hälfte
angebracht ist, verbunden werden, kann ein Verspannen der beiden Blähkörper gegeneinander
und damit gegen das Stützgestell erzeugt werden.
[0014] Die Spanneinrichtung kann zusätzlich eine Brücke umfassen, die an der ersten und
der zweiten Hälfte im mittleren Bereich der Höhe im hinteren Bereich der Innenseite
der zwei Hälften angebracht ist. Durch diese Brücke kann eine Gegenspannung zu der
durch die Verbindungsmittel im vorderen Bereich des inneren Blähkörpers erzeugten
Spannung hergestellt werden. Zudem kann durch diese Brücke zusammen mit Verbindungsmitteln,
die in der Mitte der Höhe im vorderen Bereich vorgesehen sind, ein sich um das Stützgestell
erstreckendes durchgehendes Band erzeugt werden, wodurch ein seitliches Hineindrücken
bzw. Hineinrutschen der Hälften des inneren Blähkörpers in das Stützgestell vermieden
wird. Die Brücke kann aus Fertigungsgründen aus zwei Stoffbändern bestehen, die aneinander
genäht sind, wobei jedes der Stoffbänder eine Länge aufweist, die der Hälfte der Gesamtlänge
der Brücke entspricht.
[0015] Das erste Befestigungsmittel stellt vorzugsweise ein Druckknopfoberteil, insbesondere
eine Kappe mit Federteil, und das zweite Befestigungsmittel ein Druckknopfunterteil,
insbesondere einen Niet und ein Kugelteil, dar. Durch Zusammenführen dieser Befestigungsmittel
kann eine Druckknopfverbindung zwischen zwei Verbindungsmitteln oder zwischen Bereichen
eines einzigen Verbindungsmittels erzielt werden.
[0016] Die Verbindungsmittel können Bänder oder Gurte aus Stoff sein. Die Verbindungsmittel,
die an dem oberen vorderen Bereich der Innenseite der Hälften des inneren Blähkörpers
angebracht sind, können beispielsweise eine Länge von 37cm aufweisen. Hierbei sind
1cm als Nahtzugabe für das Ende, an dem das Verbindungsmittel an dem inneren Blähkörper
befestigt ist, vorgesehen. An die Naht schließt sich in einem Abstand von 19cm ein
erstes Befestigungsmittel und in einem weiteren Abstand von 11cm ein weiteres Befestigungsmittel
an. Die verbleibenden 6cm werden zum Umklappen und damit zur Verstärkung des Endes
des Verbindungsmittels verwendet. Der vordere Bauchgurt kann beispielsweise eine Länge
von insgesamt 36cm aufweisen, wobei dieser aus zwei Bändern von jeweils 18cm gebildet
ist. Auch hierbei ist 1cm Nahtzugabe an der Nahtseite des Bandes gegeben und 6cm dienen
als Verstärkung des freien Endes. Somit ist das Befestigungsmittel in 11 cm von der
Befestigungsnaht entfernt.
[0017] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Glätten
und/oder Trocknen von Kleidungsstücken, insbesondere Hemden, unter Bezugnahme auf
die Zeichnungen. Darin zeigen:
[0018] Figur 1: eine schematische Teil-Frontansicht einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung;
[0019] Figur 2: eine schematische perspektivische Teil-Ansicht der Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung nach Figur 1; und
[0020] Figuren 3a und 3b: schematische Ansichten von Verbindungsmitteln der Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Vorrichtung nach Figur 1.
[0021] In den Figuren 1 und 2 ist eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
schematisch dargestellt, wobei in Figur 1 der äußere Blähkörper nur andeutungsweise
gezeigt ist und in der perspektivischen Ansicht in Figur 2 auf die Darstellung des
äußeren Blähkörpers vollständig verzichtet wurde, um einen besseren Einblick in den
Aufbau der Vorrichtung im Inneren gewähren zu können.
[0022] Die Vorrichtung 1 zum Glätten und/oder Trocknen von Kleidungsstücken, insbesondere
von Hemden und Blusen, weist einen aufblasbaren, äußeren Blähkörper 2 auf, der auf
einem Gestell (nicht dargestellt) angeordnet ist. Der äußere Blähkörper 2 besitzt
im wesentlichen die Form des zu glättenden Kleidungsstückes, insbesondere hat dieser
einen Rumpfabschnitt 21 und zwei seitlich daran angeordnete Ärmel 22. In dem äußeren
Blähkörper 2 ist ein innerer Blähkörper 3, der aus zwei Hälften 31, 32 besteht, angeordnet.
Jede Hälfte 31, 32 des inneren Blähkörpers 3 hat einen Rumpfabschnitt 311, 321 und
in der dargestellten Ausführungsform einen Ärmelstumpf 312, 322, der in den Ärmel
22 des äußeren Blähkörpers 2 hineinragt.
[0023] Über einen Ventilator (nicht dargestellt) wird ein Luftstrom erzeugt, der vorzugsweise
warme Luft mit sich führt und über Leitungen 4 in den inneren Blähkörper 3 geleitet
wird. Hierdurch wird der innere Blähkörper 3 aufgeblasen und kann über eine vorbestimmte
Luftdurchlässigkeit des Materials, aus dem der innere Blähkörper 3 hergestellt ist,
oder über gesondert vorgesehene Öffnungen, beispielsweise an den Enden der Ärmelstumpfe
312, 322, Luft in den äußeren Blähkörper 2 einleiten. An der Vorderseite der Vorrichtung
ist eine Knopfleistenhalterung 5 vorgesehen (in Figur 1 nicht dargestellt), mittels
derer die Knopfleiste eines zu glättenden Kleidungsstückes gehalten und gespannt werden
kann.
[0024] Zwischen den Hälften 31, 32 des inneren Blähkörpers 3 ist ein Stützgestell 6 vorgesehen,
das in der dargestellten Ausführungsform aus vier Stangen besteht, wobei zwei an der
Vorderseite und zwei an der Rückseite der Vorrichtung vorgesehen sind.
[0025] An dem Schulterbereich der Hälften 31, 32 ist jeweils an der Innenseite ein Verbindungsmittel
in Form eines Bandes 7 an dem inneren Blähkörper 3 befestigt. Diese Bänder 7 weisen
die in der Figur 3a gezeigte Form auf. An dem freien Ende ist jeweils ein erstes Befestigungsmittel
71, insbesondere ein Teil eines Druckknopfes befestigt. Dieses erste Befestigungsmittel
71 stellt vorzugsweise eine Kappe mit dem Federteil des Druckknopfs dar. In einem
Abstand A zu dem Druckknopfoberteil 71 ist an dem Band 7 jeweils das Gegenstück 72
zu dem ersten Befestigungsmittel 71, insbesondere ein entsprechendes Druckknopfunterteil
vorgesehen. Wie sich aus den Figuren 1 und 2 ergibt, wird es auf diese Weise ermöglicht
das freie Ende des Bandes in Form einer Schlaufe um eine Stange des Stützgestells
6 zu legen und die beiden Druckknopfteile 71 und 72, die an einem Band 7 vorgesehen
sind, miteinander zu verbinden, d.h. das Band 7 mit sich selber zu knöpfen. Vorzugsweise
wird die Schlaufe im oberen Bereich des Gestänges um die Stange gelegt, um ein Hochrutschen
des Seitenteils verhindern zu können.
[0026] Weiterhin ist in der Figur 1 im mittleren Bereich der Höhe des inneren Blähkörpers
ein weiteres Verbindungsmittel 8 dargestellt. Dieses als Bauchgurt ausgestaltete Verbindungsmittel
8 wird an der Vorderseite durch zwei Teilbänder 81 gebildet. Eines dieser Teilbänder
81 ist in Figur 3b schematisch dargestellt. Das zweite Teilband (nicht dargestellt)
ist entsprechend ausgestaltet. Jedes der Bänder 81 trägt einen Teil eines Druckknopfes
811 an seinem freien Ende und die beiden Teilbänder 81 können so aneinander geknöpft
werden können.
[0027] An der Rückseite ist bei der dargestellten Ausführungsform eine Brücke 9 in Form
eines breiten Stoffbandes vorgesehen, das an den gegenüberliegenden Enden an den beiden
Hälften 31, 32 des inneren Blähkörpers 3 befestigt, insbesondere angenäht, ist. Die
Brücke 9 und die Verbindungsmittel 81, die als Bauchgurt 8 ausgestaltet sind, umgeben
zusammen mit den Innenseiten der Hälften 31, 32 des inneren Blähkörpers 3 das Stützgestell
6 über seinen gesamten Umfang. Durch die lösbare Verbindung der Verbindungsmittel
81 an der Vorderseite des inneren Blähkörpers 3 ist hierbei ein Fixieren des inneren
Blähkörpers 3 an dem Stützgestell 6 auf einfache Weise möglich.
[0028] Wie sich aus der Beschreibung ergibt, ist es mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung
möglich auf einfache Weise die Position der inneren Blähkörper in dem äußern Blähkörper
und insbesondere bezüglich des Stützgestells zu fixieren. Hierdurch kann ein gutes
Glättergebnis, insbesondere ohne Abdrücke des Stützgestells gewährleistet werden,
ohne dass ein aufwändiger Umbau des Gestells notwendig ist.
1. Vorrichtung zum Glätten und/oder Trocknen von Kleidungsstücken mit einem aufblasbaren,
äußeren Blähkörper (2) mit einem Rumpfbereich (21), einem in dem äußeren Blähkörper
(2) angeordneten Stützgestell (6) und einem aufblasbaren, inneren Blähkörper (3),
der sich zumindest über den Rumpfbereich (21) des äußeren Blähkörpers (2) erstreckt
und in diesem Bereich aus zwei Hälften (31, 32) besteht, die auf gegenüberliegenden
Seiten des Stützgestells (6) angeordnet sind und sich zumindest teilweise mit deren
Innenseite an dem Stützgestell (6) abstützen, dadurch gekennzeichnet, dass an dem inneren Blähkörper (3) eine Spanneinrichtung (7, 8, 9) vorgesehen ist, um
die beiden Hälften (31, 32) des inneren Blähkörpers (3) bezüglich des Stützgestells
(6) zu verspannen, wobei die Spanneinrichtung zwei längliche Verbindungsmittel (7)
umfasst, wobei ein erstes Verbindungsmittel (7) an der ersten Hälfte (31) des inneren
Blähkörpers (3) und ein zweites Verbindungsmittel (7) an der zweiten Hälfte (32) des
inneren Blähkörpers (3) jeweils im vorderen Bereich der Innenseite der Hälfte (31,
32) befestigt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verbindungsmittel (7) an dessen freien Ende ein erstes Befestigungsmittel (71)
zum lösbaren Befestigen an einem weiteren Befestigungsmittel (72) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere Befestigungsmittel (72) an dem gleichen Verbindungsmittel, an dem auch
das erste Befestigungsmittel (71) vorgesehen ist, in einem Abstand (A) zu dem ersten
Befestigungsmittel (71) angebracht ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere Befestigungsmittel an einem anderen Verbindungsmittel angebracht ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hälften (31, 32) des inneren Blähkörpers (3) jeweils eine Schulterpartie aufweisen
und die Verbindungsmittel (7) im Bereich der Schulterpartie angebracht sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass weitere Verbindungsmittel (8) im mittleren Bereich der Höhe der Hälften des inneren
Blähkörpers (3), vorzugsweise im vorderen Bereich der Innenseite der Hälften (31,
32) des inneren Blähkörpers (3) angebracht sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Spanneinrichtung zusätzlich eine Brücke (9) umfasst, die an der ersten und der
zweiten Hälfte (31, 32) im mittleren Bereich der Höhe im hinteren Bereich der Innenseite
der zwei Hälften (31, 32) angebracht ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Befestigungsmittel (71) einen Druckknopfoberteil und das zweite Befestigungsmittel
(72) einen Druckknopfunterteil darstellt.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmittel (7, 8) Bänder aus Stoff oder Gurte sind.
1. Device for smoothing and/or drying articles of clothing, comprising an inflatable,
outer inflation body (2) with a torso region (21), a support frame (6) arranged in
the outer inflation body (2) and an inflatable inner inflation body (3), which extends
at least over the torso region (21) of the outer inflation body (2) and consists in
this region of two halves (31, 32), which are arranged on opposite sides of the support
frame (6) and are supported at least partly by the inner side thereof at the support
frame (6), characterised in that a tightening device (7, 8, 9) is provided at the inner inflation body (3) to tighten
the two halves (31, 32) of the inner inflation body (3) relative to the support frame
(6), wherein the tightening device comprises two elongate connecting means (7), wherein
a first connecting means (7) is fastened to the first half (31) of the inflation body
(3) and a second connecting means (7) to the second half (32) of the inner inflation
body (3) in each instance in the front region of the inner side of the half (31,32).
2. Device according to claim 1, characterised in that a connecting means (7) has at the free end thereof a first fastening means (71) for
detachable fastening to a further fastening means (72).
3. Device according to claim 2, characterised in that the first fastening means (72) is mounted on the same connecting means, at which
the first fastening means (71) is also provided, at a spacing (A) from the first fastening
means (71).
4. Device according to claim 2, characterised in that the further fastening means is mounted at another connecting means.
5. Device according to one of claims 1 to 4, characterised in that the halves (31, 32) of the inner inflation body (3) each have a shoulder part and
the connecting means (7) are mounted in the region of the shoulder part.
6. Device according to one of claims 1 to 5, characterised in that further connecting means (8) are mounted in the middle region of the height of the
halves of the inner inflation body (3), preferably in the front region of the inner
side of the halves (31, 32) of the inner inflation body (3).
7. Device according to one of claims 1 to 6, characterised in that the tightening device additionally comprises a bridge (9) which is mounted at the
first and the second half (31, 32) in the middle region of the height in the rear
region of the inner side of the two halves (31, 32).
8. Device according to one of claims 1 to 7, characterised in that the first fastening means (71) represents a press button upper part and the second
fastening means (72) represents a press button lower part.
9. Device according to one of claims 1 to 8, characterised in that the connecting means (7, 8) are bands of material or belts.
1. Dispositif pour le défroissage et/ou le séchage de vêtements avec un corps gonflant
(2) extérieur gonflable avec une zone de tronc (21), un cadre porteur (6) disposé
sur le corps gonflant (2) extérieur et un corps gonflant (3) intérieur gonflable,
qui s'étend au moins sur la zone de tronc (21) du corps gonflant (2) extérieur et
se compose dans cette zone de deux moitiés (31, 32), qui sont disposées sur des côtés
opposés du cadre porteur (6) et s'appuient au moins partiellement avec leur côté intérieur
sur le cadre porteur (6), caractérisé en ce que sur le corps gonflant (3) intérieur est prévu un dispositif de tension (7, 8, 9),
afin de tendre les deux moitiés (31, 32) du corps gonflant (3) intérieur par rapport
au cadre porteur (6), de sorte que le dispositif de tension comprend deux moyens de
liaison (7) allongés, un premier moyen de liaison (7) étant fixé sur la première moitié
(31) du corps gonflant (3) intérieur et un second moyen de liaison (7) sur la seconde
moitié (32) du corps gonflant (3) intérieur respectivement dans la zone avant du côté
intérieur de la moitié (31, 32).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un moyen de liaison (7) présente sur son extrémité libre un premier moyen de fixation
(71) pour la fixation amovible sur un autre moyen de fixation (72).
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'autre moyen de fixation (72) est placé sur le même moyen de liaison, sur lequel
est prévu également le premier moyen de fixation (71), à une distance (A) du premier
moyen de fixation (71).
4. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'autre moyen de fixation est placé sur un autre moyen de liaison.
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les moitiés (31, 32) du corps gonflant (3) intérieur présentent chacune une partie
d'épaule et les moyens de liaison (7) sont placés dans la zone de la partie d'épaule.
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que d'autres moyens de liaison (8) sont placés dans la zone centrale de la hauteur des
moitiés du corps gonflant (3) intérieur, de préférence dans la zone avant du côté
intérieur des moitiés (31, 32) du corps gonflant (3) intérieur.
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le dispositif de tension comprend en supplément un pont (9) qui est placé sur la
première et la seconde moitiés (31, 32) dans la zone centrale de la hauteur de la
zone arrière du côté intérieur des deux moitiés (31, 32).
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le premier moyen de fixation (71) représente une partie supérieure de bouton pression
et le second moyen de fixation (72) une partie inférieure de bouton pression.
9. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que les moyens de liaison (7, 8) sont des bandes en tissu ou des sangles.


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