[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Steckverbindung zum Herstellen wenigstens
einer elektrischen Verbindung durch eine Öffnung einer Trennwand hindurch. Die Steckverbindung,
die auch als Durchgangsstecker bezeichnet wird, weist einen ersten und einen zweiten
Stecker auf, die zusammensteckbar sind und wenigstens einer der Stecker ist über eine
die Öffnung umschließende Dichtung gegen die Trennwand abdichtbar. Insbesondere bezieht
sich die vorliegende Erfindung auf eine Steckverbindung, bei der wenigstens einer
der Stecker eine Spannvorrichtung aufweist, die mit dem anderen Stecker in Eingriff
bringbar ist und mit welcher die beiden Stecker in ihrer Zusammensteckrichtung unter
Einbeziehen der Trennwand dauerhaft spannbar sind. Die Erfindung bezieht sich weiterhin
auf ein Montageverfahren zum Herstellen einer derartigen elektrischen Steckverbindung.
[0002] Bei einem bekannten gattungsgemäßen Steckverbinder, wie er beispielsweise in der
veröffentlichten internationalen Patentanmeldung
WO 2004/047234 A1 gezeigt ist, erfolgt das Spannen der beiden Stecker zueinander unter Einbeziehen
der Trennwand mit Hilfe einer Schiebevorrichtung, die zum Spannen der beiden Stecker
in einer Richtung etwa quer zur Durchführrichtung durch die Trennwand verschieblich
ist. Führungsschienen wandeln dabei die Schiebekraft in eine Spannkraft.
[0003] Allerdings tritt bei dieser bekannten Spannvorrichtung das Problem auf, dass an den
Verbindungsstellen zwischen der Spannvorrichtung und den Steckern Feuchtigkeit eindringen
kann, die zum Ausfall der Steckverbindung führen kann.
[0004] Aus der
EP 1 318 570 A ist ein Steckverbinder für eine elektrische Verbindung durch eine Trennwand hindurch
bekannt, bei dem beide Steckverbindergehäuse jeweils eine Dichtvorrichtung zum Abdichten
gegenüber der Trennwand aufweisen und eine schwenkbare Spannvorrichtung vorgesehen
ist, um die beiden Teile der Steckverbindung im montierten Zustand abgedichtet an
die Wand zu pressen. Ein schwenkbarer Hebel mit einer Kurvennut an dem ersten Steckverbinder
wirkt mit einem Nockenfolger am zweiten Steckverbinder zusammen, um die beiden Steckverbinder
zusammen zu pressen.
[0005] Die
DE 298 23 075 U1 bezieht sich auf eine Steckverbindergehäusekupplung, die ein Steckkupplungsgrundgehäuse
und ein Steckkupplungsgegengehäuse aufweist, die miteinander jeweils durch eine Wandung
hindurch verbunden werden. An dem Grundgehäuse ist eine Rasteinrichtung zum verrasteten
Festlegen des Grundgehäuses in der Öffnung der Trennwand vorgesehen und an dem Gegengehäuse
sind Sperreinrichtungen vorhanden, welche im zusammengesteckten Zustand der Gehäuse
mit dieser Rasteinrichtung so zusammenwirken, dass die Rasteinrichtung in der verrasteten
Position bewegungsgesperrt gehalten ist. Weiterhin ist eine zweite Rastvorrichtung
vorhanden, mit deren Hilfe die beiden Gehäuseteile im zusammengesteckten Zustand lösbar
aneinander verrastet sind.
[0006] Aus der
EP 0556 762 A ist eine elektrische Steckverbinderanordnung bekannt, bei der zum vollständigen Zusammenstecken
zweier Steckerteile ein Bediener einen schwenkbaren Hebel betätigt, der mit Zähnen
versehen ist, welche zum Bewegen der beiden Steckverbinderteile aufeinander zu mit
zugehörigen Zahnstangen zusammenwirken. Bei dieser Anordnung wird eine Schwenkbewegung
des Hebels in eine Linearbewegung zum Zusammenstecken der beiden Steckverbinder übersetzt.
[0007] Aus der
WO 97/08783 A ist eine Anordnung mit zwei Steckerhälften zur Fixierung in einer Wandung bekannt,
die zwei Steckerhälften aufweist, wobei die eine Steckerhälfte einen Betätigungsschieber
mit einer Führungsnut und die andere Steckerhälfte entsprechend einen Zapfen aufweist.
Während der Betätigung des Betätigungsschiebers sind gemäß dieser Druckschrift zum
Verbinden der Steckerhälften der Zapfen durch den Führungsschlitz bewegt.
[0008] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Steckverbindung
der genannten Art dahingehend zu verbessern, dass die Dichtigkeit gegenüber der Umgebung
und die Zuverlässigkeit der Verbindung erhöht werden können.
[0009] Gemäß der vorliegenden Erfindung wird diese Aufgabe durch eine Steckverbindung mit
den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0010] Vorteilhafte Weiterbildungen der vorliegenden Erfindung sind Gegenstand mehrerer
Unteransprüche.
[0011] Die vorliegende Erfindung beruht auf dem Grundgedanken, dass ein unerwünschtes Eindringen
von Feuchtigkeit in den Innenraum des Steckverbinders dadurch vermieden werden kann,
dass der Verbindungsbereich zwischen der Spannvorrichtung und dem mindestens einen
Stecker mittels einer Dichtvorrichtung abgedichtet wird.
[0012] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform weist die Spannvorrichtung wenigstens einen
Betätigungsvorsprung auf, der zum Spannen der Stecker mit einer Aufnahme, die an einem
der Stecker angeordnet ist, zusammenwirkt. Auf diese Art und Weise kann in sehr einfacher
Art und Weise eine Übersetzung der beim Spannen aufgewendeten Kraft in eine Spannkraft
erfolgen.
[0013] Um den Bereich, den eine derartige Dichtvorrichtung abdichten muss, möglichst gering
zu halten, kann die Spannvorrichtung einen Verriegelungshebel aufweisen, der zum Spannen
der beiden Stecker um eine Drehachse, die etwa quer zu der Durchführrichtung durch
die Trennwand verläuft, schwenkbar ist. Bei einer derartigen Anordnung genügt es,
den Bereich, in welchem der Verriegelungshebel drehbar gelagert ist, abzudichten.
[0014] Um eine besonders effektive Kraftübersetzung einer Schwenkbewegung in eine Spannkraft
zum Spannen der beiden Stecker zu erzielen, kann als Betätigungsvorsprung jeweils
mindestens ein Zahn mit evolventischen Zahnflanken an den Lagervorsprüngen angeordnet
sein.
[0015] Die Spannvorrichtung kann einen Verriegelungshebel mit einem Basisbereich sowie zwei
Schenkelbereichen aufweisen. An den Schenkelbereichen sind Lagervorsprünge angeformt,
die in entsprechenden Lagerausnehmungen des einen Steckers drehbar gelagert sind.
Auf diese Weise kann in besonders einfacher Weise realisiert werden, dass der Verriegelungshebel
zum Spannen der Stecker um eine Drehachse, die etwa quer zu der Durchführrichtung
durch die Trennwand verläuft, schwenkbar ist. Die Dichtvorrichtung kann dann an den
Lagervorsprüngen angeordnet werden, beispielsweise in Form eines O-Rings, oder sie
wird alternativ direkt an die Lagervorsprünge angespritzt.
[0016] Eine besonders kostengünstige und einfache Realisierung der erfindungsgemäßen Dichtvorrichtung
ist gegeben, wenn die Dichtvorrichtung durch einen elastischen O-Ring gebildet ist.
[0017] Die Dichtung gegenüber der Trennwand muss umlaufend um die Öffnung in der Trennwand
angebracht sein. Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform kann die Dichtung auf die
äußere Peripherie des Steckers aufgespritzt werden, so dass die Dichtung unverlierbar
an dem Steckergehäuse angebracht ist. Darüber hinaus ist die Verbindung zwischen der
Dichtung und dem Stecker, an dem sie angespritzt ist, stets vollständig dicht. Allerdings
kann diese Dichtung auch ein separates Teil sein, das sowohl mit dem Stecker wie auch
mit der Trennwand in Anlage bringbar ist.
[0018] Um ein unbeabsichtigtes Lösen der Spannvorrichtung zu verhindern, kann eine separate
Sicherungsvorrichtung, die auch als Connector Position Assurance (CPA) bezeichnet
wird, zum Arretieren der Spannvorrichtung in einem endmontierten Zustand vorgesehen
sein.
[0019] Auf eine besonders raumsparende Art und Weise lösbar wird die Sicherungsvorrichtung,
wenn sie in einer Richtung quer zu der Durchführrichtung durch die Trennwand verschieblich
ist.
[0020] Eine Rastnase, die zum Verrasten der Spannvorrichtung an der Sicherungsvorrichtung
vorgesehen ist, stellt eine besonders effektive und leicht realisierbare Möglichkeit
der Arretierung dar.
[0021] Alternativ zu dem schwenkbaren Verriegelungshebel kann gemäß der vorliegenden Erfindung
eine entsprechend abgedichtete Schiebespannvorrichtung verwendet werden, was beispielsweise
dann sinnvoll ist, wenn der zur Verfügung stehende Bauraum ein Schwenken des Verriegelungshebels
bei der Montage nicht zulässt. Dabei kann die Spannvorrichtung eine Schiebevorrichtung
mit wenigstens einer Über- oder Untersetzungsanordnung sein. Diese ermöglicht ein
Umwandeln einer aufgebrachten Schiebekraft oder -bewegung in eine größere oder kleinere
Spannkraft oder -bewegung.
[0022] Besonders vorteilhaft kann die Spannvorrichtung eine Schiebevorrichtung sein, die
zum Spannen der Stecker in eine Richtung etwa quer zur Durchführrichtung durch die
Trennwand verschiebbar ist. Dadurch ist eine besonders einfache Spannvorrichtung an
der Steckverbindung möglich, das Spannen kann sehr schnell und einfach ausgeführt
werden und der benötigte Bauraum kann gering gehalten werden.
[0023] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung kann die Spannvorrichtung
wenigstens eine Führungsschiene aufweisen, welche teilweise in einer Ebene längs zur
Zusammensteckrichtung und etwa quer zur Zusammensteckrichtung verläuft. Damit ist
eine Schiebekraft oder -bewegung in eine Spannkraft oder -bewegung umwandelbar.
[0024] Sieht man eine Dichtvorrichtung an einer Öffnung eines ersten Steckergehäuses, durch
welche ein Eingriffselement der Spannvorrichtung hindurchtaucht, vor, so kann eine
als Schiebevorrichtung ausgebildete Spannvorrichtung gegenüber eindringender Feuchtigkeit
besonders effektiv abgedichtet werden. Eine derartige Dichtung kann beispielsweise
angespritzt sein und zur Verbesserung der Dichtigkeit auch kompliziertere Querschnitte,
z. B. solche mit mindestens einer Dichtlippe, aufweisen.
[0025] Eine besonders sichere und mit wenig Kraftaufwand realisierbare Dichtung kann erreicht
werden, wenn an einem zweiten Steckergehäuse mindestens ein Dichtvorsprung angeformt
ist, der zum Abdichten der Steckverbindung mit der Dichtvorrichtung zusammenwirkt.
[0026] Dadurch, dass weiterhin eine Verriegelungsvorrichtung vorgesehen ist, die zwischen
einer verriegelten Stellung, in welcher der zweite Stecker an der Trennwand fixiert
ist, und einer unverriegelten Stellung bewegbar ist, kann eine besonders sichere Fixierung
des zweiten Steckers an der Trennwand erreicht werden. Eine derartige Verriegelungsvorrichtung,
die auch als weitere Connector Position Assurance (CPA) bezeichnet werden kann, kann
so ausgeführt werden, dass auch eine Entriegelung möglich ist und im Falle einer Reparatur
der zweite Stecker leicht aus der Trennwand entfernt werden kann. Andererseits kann,
wenn beim Stecken des ersten Steckers größer Kräfte aufgewendet werden müssen, sichergestellt
werden, dass der zweite Stecker nicht unbeabsichtigt von der Trennwand gelöst wird.
Insbesondere, wenn dieser zweite Stecker in einem Karosserieblech gehalten ist, dessen
Rückseite zum Zeitpunkt des Zusammensteckens nicht mehr ohne weiteres zugänglich ist,
wie dies beispielsweise bei einer Autotür der Fall ist, kann mit der erfindungsgemäßen
Lösung vermieden werden, dass der zweite Stecker nicht mehr ordnungsgemäß kontaktiert
werden kann.
[0027] Dadurch, dass die Verriegelungsvorrichtung in der unverriegelten Stellung mechanisch
fixiert ist, kann eine definierte Lage der Verriegelungsvorrichtung im vormontierten
Zustand sichergestellt werden.
[0028] Weiterhin kann an der Verriegelungsvorrichtung mindestens eine Rastvorrichtung angeordnet
sein, um die Verriegelungsvorrichtung im Zusammenwirken mit einer zugehörigen Rastöffnung
in der verriegelten Stellung zu sichern. Dies ist besonders bei Anwendungen im Kraftfahrzeugbereich
von Bedeutung, weil hier starke mechanische und thermische Beanspruchungen während
des Betriebs auftreten.
[0029] Damit sich die Verriegelungsvorrichtung nicht unbeabsichtigt aus der unverriegelten
Stellung bewegen kann, kann die mindestens eine Rastvorrichtung in der unverriegelten
Stellung mit einer weiteren zugehörigen Rastöffnung zusammenwirken, um die Verriegelungsvorrichtung
auch in dieser Stellung zu fixieren. Zweckmäßigerweise ist diese Rastverbindung von
außen (zumindest für ein geeignetes Werkzeug) zugänglich, so dass sie im Falle eines
gewünschten Ausbaus lösbar ist.
[0030] Die Verriegelungsvorrichtung kann im einfachsten Fall mit Bezug auf den zweiten Stecker
in Zusammensteckrichtung der beiden Stecker verschieblich sein. Allerdings hat diese
Lösung den Nachteil, dass nicht sichergestellt werden kann, dass die beiden Stecker
nur dann steckbar sind, wenn die Verriegelungsvorrichtung sich ordnungsgemäß in ihrer
verriegelten Stellung befindet. Um auf besonders einfache Weise sicherzustellen, dass
die beiden Stecker nur dann steckbar sind, wenn der zweite Stecker sich in seiner
Endstellung in der Öffnung der Trennwand befindet und die Verriegelungsvorrichtung
ordnungsgemäß verriegelt ist, kann die Verriegelungsvorrichtung mittels einer scharnierartigen
Verbindung an dem zweiten Steckergehäuse gelagert sein und zwischen der verriegelten
und der unverriegelten Stellung durch eine Schwenkbewegung um eine Achse, die etwa
quer zur Durchführrichtung durch die Trennwand verläuft, bewegbar sein.
[0031] Bei einer derartigen Ausführungsform kann dann beispielsweise ein der Drehachse gegenüberliegender
Randbereich im unverriegelten Zustand so in dem zweiten Steckergehäuse angeordnet
sein, dass die beiden Stecker nicht zusammensteckbar sind.
[0032] Selbstverständlich kann die im Zusammenhang mit der vorliegenden Spannvorrichtung
vorgeschlagene Verriegelungsvorrichtung auch für andere Steckverbindungen eingesetzt
werden.
[0033] Anhand der in den beiliegenden Zeichnungen dargestellten Ausgestaltungen wird die
Erfindung im Folgenden näher erläutert. Ähnliche oder korrespondierende Einzelheiten
der erfindungsgemäßen Steckverbindung sind in den Figuren mit denselben Bezugszeichen
versehen. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische, teilweise geöffnete Darstellung eines in einer Öffnung einer
Trennwand montierten Steckverbinders;
- Fig. 2
- eine gegenüber der Darstellung aus Fig.1 gedrehte perspektivische Darstellung der
Steckverbindung;
- Fig. 3
- eine perspektivische Darstellung der Steckverbindung aus Fig.1, bei der eine der beiden
Stecker in der Öffnung der Trennwand gehalten ist und der andere Stecker im montagebereiten
Zustand vor dem Zusammenstecken positioniert ist;
- Fig. 4
- eine perspektivische, teilweise explodierte Darstellung des ersten Steckers gemäß
Fig. 1;
- Fig. 5
- eine perspektivische, teilweise explodierte Darstellung des zweiten Steckers gemäß
Fig. 1;
- Fig. 6
- eine perspektivische Darstellung des in der Trennwand gehaltenen zweiten Steckers
gemäß Fig. 1;
- Fig. 7
- eine perspektivische, teilweise explodierte Darstellung eines ersten Steckers gemäß
der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 8
- eine perspektivische, teilweise explodierte Darstellung eines zweiten Steckers gemäß
der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 9
- eine perspektivische Darstellung des ersten Steckers aus Fig. 7 im montagebereiten
Zustand;
- Fig. 10
- eine perspektivische Darstellung des in der Trennwand gehaltenen zweiten Steckers
gemäß der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 11
- eine perspektivische, teilweise geöffnete Darstellung des in der Öffnung einer Trennwand
montierten Steckverbinders gemäß der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 12
- eine teilweise geschnittene Darstellung des zweiten Steckers gemäß einer weiteren
vorteilhaften Ausführungsform während der Montage in der Trennwand;
- Fig. 13
- eine teilweise geschnittene Darstellung des zweiten Steckers gemäß Fig. 12 nach der
Montage in der Trennwand;
- Fig. 14
- eine perspektivische Ansicht des zweiten Steckers aus Fig. 12;
- Fig. 15
- eine perspektivische Detailansicht des zweiten Steckers gemäß Fig. 12, wobei die Verriegelungsvorrichtung
im vormontierten Zustand dargestellt ist;
- Fig. 16
- eine perspektivische, teilweise geöffnete Detailansicht des zweiten Steckers gemäß
Fig. 12, wobei die Verriegelungsvorrichtung sich im verriegelten Zustand befindet;
- Fig. 17
- eine perspektivische Darstellung eines in der Öffnung einer Trennwand montierten Steckverbinders
gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform;
- Fig. 18
- eine perspektivische Darstellung des zweiten Steckers aus Fig. 17;
- Fig. 19
- eine perspektivische Darstellung des Steckverbinders aus Fig. 17 vor dem Zusammenstecken
von erstem und zweitem Stecker;
- Fig. 20
- eine perspektivische, teilweise explodierte Darstellung des ersten Steckers aus Fig.
17;
- Fig. 21
- eine perspektivische Darstellung des ersten Steckers aus Fig. 19 im montagebereiten
Zustand;
- Fig. 22
- eine perspektivische Darstellung einer einteiligen Ausführungsform der Dichtungen
aus Fig. 21;
- Fig. 23
- eine perspektivische Darstellung des in der Trennwand gehaltenen zweiten Steckers
gemäß Fig. 19 mit Dichtungen;
- Fig. 24
- eine perspektivische, teilweise geöffnete Darstellung des zweiten Steckers gemäß Fig.
19 mit entriegelter Verriegelungsvorrichtung;
- Fig. 25
- ein Detail D aus Fig. 24;
- Fig. 26
- eine perspektivische, teilweise explodierte Darstellung des zweiten Steckers aus Fig.
19.
[0034] Eine Steckverbindung 100 weist mit Bezug auf Fig. 1 einen ersten Stecker 1 sowie
einen zweiten Stecker 17 auf. Dabei ist der zweite Stecker 17 in einer Trennwand 37
montiert. Gemäß Fig. 1 handelt es sich bei dem zweiten Stecker 17 um einen Stiftstecker
und bei dem ersten Stecker 1 um den zugehörigen Buchsenstecker, was aber für die vorliegende
Erfindung nicht wesentlich ist, da die Anordnung von Stiften und Buchsen auch umgekehrt
sein könnte.
[0035] Wie in Fig. 1 gezeigt, ist der erste Stecker 1 mit Hilfe einer umlaufenden Dichtung
28 gegenüber der Trennwand 37 abgedichtet. Wie später mit Bezug auf die Figuren 3
und 4 noch erläutert wird, weist der Steckverbinder 100 eine Spannvorrichtung 160
auf, die in der in Fig. 1 gezeigten endmontierten Stellung die beiden Stecker unter
Einbeziehung der Trennwand 37 gegeneinander verspannt. Dabei dient ein Verriegelungshebel
160 als Spannvorrichtung. Der erste Stecker 1 weist ein erstes Steckergehäuse 2 auf,
einen Stutzen 7, an den eine Tülle anbringbar ist, eine erste Pinaufnahme 5, sowie
eine zweite Pinaufnahme 6. Die Tülle, die hier nicht gezeigt ist, sowie der Stutzen
7 sind Teil eines Kanals, durch den ein nicht gezeigtes Kabel in das Innere des ersten
Steckergehäuses 2 einführbar ist.
[0036] Um ein Eindringen von Feuchtigkeit ins Innere des Steckers an der Verbindungsstelle
zwischen dem ersten Steckergehäuse 2 und dem Verriegelungshebel 160 zu verhindern,
weist der erste Stecker 1 eine Dichtvorrichtung 162 auf. Diese Dichtvorrichtung wird
in der gezeigten Anordnung durch einen einfachen O-Ring realisiert. Selbstverständlich
können aber auch andere Möglichkeiten zur Herstellung der Dichtvorrichtung genützt
werden, wie beispielsweise angespritzte Dichtungen oder aufwendiger geformte Dichtungen,
die z. B. Dichtlippen aufweisen.
[0037] Wie mit Bezug auf Fig. 3 noch deutlich wird, ist die Dichtung an einem Lagervorsprung
164 angeordnet, der den Verriegelungshebel 160 schwenkbar in Richtung 166 in einer
Lageraufnahme 168 des ersten Steckergehäuses 2 hält. Durch die spezielle Ausformung
der Dichtvorrichtung 162 als O-Ring kann die Abdichtung trotz der Beweglichkeit des
Verriegelungshebels 160 auf besonders einfache Weise sichergestellt werden.
[0038] Zur Verdeutlichung des Aufbaus des Verriegelungshebels 160 ist die Steckverbindung
100 in der Fig. 2 in einer gedrehten perspektivischen Ansicht nochmals dargestellt.
In dieser Ansicht ist erkennbar, dass der Verriegelungshebel 160 gegen ein unbeabsichtigtes
Entriegeln in Richtung 166 durch eine Sicherungsvorrichtung 170 geschützt ist. Die
Sicherungsvorrichtung 170 weist dabei eine Rastnase 172 zum Verrasten mit der Rastöffnung
174 des Verriegelungshebels 160 auf. Mit dieser Anordnung kann also einerseits verhindert
werden, dass der Verriegelungshebel 160 unbeabsichtigt geschwenkt wird und somit die
dichtende Spannung zwischen den beiden Steckern 1 und 17 unbeabsichtigt gelöst wird,
zum anderen bleibt aber die Rastvorrichtung 172 leicht von außen zugänglich, um sie,
falls erforderlich, (zumindest mit einem geeigneten Werkzeug) öffnen zu können.
[0039] In Fig. 3 ist die Steckverbindung im nicht zusammengesteckten Zustand dargestellt.
Dabei ist der zweite Stecker 17 bereits in der Trennwand 37 montiert. Ein elastischer
Federarm 152 mit einer Rastnase 131, die an dem Gehäuse 25 angeformt sind, sichern
den zweiten Stecker 17 in der Öffnung der Trennwand 37. Während der Montage kann zusätzlich
Raum gespart werden, da der zweite Stecker 17 in dieser "Parkstellung" noch nicht
fest an der Trennwand 37 anliegen muss, sondern, wenn nötig, noch verschieblich gelagert
ist. Erst beim Schließen des Kontaktes mit dem ersten Stecker 1 und beim Spannen des
Kontaktes mittels des Verriegelungshebels 160 wird der zweite Stecker 17 zu der Trennwand
37 hingezogen und angepresst. Dabei ermöglicht die Aufnahme 176 ein Eingreifen eines
an dem Verrieglungshebel angeformten Betätigungsvorsprungs 178 zum Spannen der beiden
Stecker an die Trennwand 37 (siehe Fig. 4). Vom Wirkprinzip her ist das Eingriffselement
176 als reduzierte Zahnstange ausgebildet, die mit dem Betätigungselement 178, welches
als Teil eines Zahnrades ausgebildet ist, zusammenwirkt.
[0040] Um zu verhindern, dass der zweite Stecker 17 bei mechanischer Belastung während der
Montage aus der Trennwand herausfallen kann, ist weiterhin eine Verriegelungsvorrichtung
102 vorgesehen, deren Funktionsweise darin besteht, im verriegelten Zustand ein Auslenken
des Rastarms 152 nach innen zu blockieren, so dass der Stecker 17 nicht mehr aus der
Öffnung herausfallen kann. Der federelastische Rastarm 152 ist dabei in der gezeigten
Ausführungsform einstückig an das Kunststoffgehäuse des zweiten Steckers angeformt.
[0041] Wie mit Bezug auf Fig. 5 noch deutlich wird, weist die Verriegelungsvorrichtung 102
eine Rastnase 110 auf, die sowohl im verriegelten wie auch im unverriegelten Zustand
in einer entsprechenden Rastöffnung 124 bzw. 126 verrastet, so dass die Verriegelungsvorrichtung
102 in beiden Stellungen unverlierbar gesichert ist. Die Verriegelungsvorrichtung
102 ist zwischen der verriegelten und der unverriegelten Stellung in Richtung 150,
d.h. in Zusammensteckrichtung der beiden Stecker 1 und 17 beweglich. Dies ist vor
allem deshalb von Vorteil, weil die Verriegelungsvorrichtung somit besonders einfach
von außen zugänglich ist und durch einen Bediener einfach verriegelt und auch wieder
gelöst werden kann. Zwei längliche Ausschnitte 154 ermöglichen außerdem eine flexible
Beweglichkeit der Rastnase 110. Ein Betätigungsvorsprung 156 erleichtert die Bedienung
der Verriegelungsvorrichtung 102 durch einen Benutzer. Die Flächen 158 (siehe Fig.
5) sorgen im verriegelten Zustand für die Blockierung der Rasthaken 131.
[0042] Eine Tropfschutzkappe 26 deckt den zweiten Stecker 17 ab und schützt so vor dem Eindringen
von Tropfwasser.
[0043] Der erste Stecker 1 ist hier mit nach oben geschwenktem Verriegelungshebel 160 abgebildet.
Die Sicherungsvorrichtung 170, die an dem Gehäuse 2 verschieblich gelagert ist, befindet
sich in der gezeigten Darstellung in einer Position, in der beim späteren Schwenken
des Verriegelungshebels 160 ein Verrasten mit der Rastnase 172 ermöglicht wird. Nach
dem Schwenken des Verriegelungshebels 160 um die angedeutet dargestellt Drehachse
180 kann die Sicherungsvorrichtung 170 in Richtung 182 geschoben werden, wodurch die
Rastnase 172 mit dem Vorsprung 184 an dem Verriegelungshebel 160 in Eingriff kommt
und diesen sicher in seiner verriegelten Position hält. Ein Betätigungsvorsprung 186
erleichtert das Verschieben der Sicherungsvorrichtung 170. Um eine sichere Führung
zu gewährleisten, wird die Sicherungsvorrichtung weiterhin in entsprechenden Nuten
an dem Gehäuse 2 verschieblich gehalten. Schließlich ist an der Sicherungsvorrichtung
170 eine Sicherungslasche angeformt, die ein Verschieben der Sicherungsvorrichtung
in Richtung 182 so lange verhindert, bis sie durch den heruntergeklappten Verriegelungshebel
160 an das Gehäuse 2 gedrückt wird und erlaubt, dass die Sicherungslasche 188 in die
Nut 190 verschieblich ist.
[0044] Fig. 4 zeigt den ersten Stecker 1 in einer explodierten Darstellung. Wie aus Fig.
4 ersichtlich, sind die erste und die zweite Pinaufnahme 5, 6 abschnittsweise komplementär
zueinander ausgebildet, so dass die erste Pinaufnahme 5 abschnittsweise in Pfeilrichtung
8 in die zweite Pinaufnahme 6 einschiebbar ist. Im zusammengesetzten Zustand sind
die erste und die zweite Pinaufnahme 5, 6 in Pfeilrichtung 9 in das Innere des ersten
Steckergehäuses 2 einführbar. Eine Rastvorrichtung 192 sorgt dabei für sicheren Halt
in dem ersten Steckergehäuse 2. Das erste Steckergehäuse weist erfindungsgemäß annähernd
kreisförmige Lagerausnehmungen 168 auf, durch welche die Lagervorsprünge 164 hindurchtauchen
und eine Drehbarkeit um die strichliert angedeutete Achse 180 erlauben.
[0045] Über die Lagervorsprünge 164 ist jeweils als Dichtvorrichtung ein O-Ring 162 geschoben.
Dieser O-Ring verhindert ein Eindringen von Feuchtigkeit durch die Lageröffnung 168
ins Innere des Steckergehäuses 2. Gegenüber der Trennwand ist das Steckergehäuse im
montierten Zustand über die Dichtung 28 gedichtet. Diese Dichtung kann dabei entweder
angespritzt oder als vorgefertigtes Teil, beispielsweise aus Silikonkautschuk, hergestellt
und an dem Steckergehäuse 2 montiert sein. Der Verriegelungshebel 160 weist eine im
Wesentlichen U-förmige Gestalt mit zwei Schenkeln, an denen die Lagervorsprünge 164
angeformt sind, und einer Basis, die mit der Sicherungsvorrichtung 170 in Eingriff
kommt, auf. Dadurch, dass der Verriegelungshebel 160 das Gehäuse 2 teilweise umgibt,
kann eine möglichst platzsparende Anordnung realisiert werden.
[0046] An dem Lagervorsprung 164 ist jeweils als Betätigungselement 178 ein Teil eines Zahnrades
ausgebildet, das mit entsprechenden Eingriffselementen 176 an dem zweiten Steckergehäuse
25 in Eingriff kommt. In vorteilhafter Weise ist das Betätigungselement 178 als Teil
einer evolventen Verzahnung ausgebildet und die Zahnflanke 194, welche im endgültig
montierten Zustand die gesamte Kraft halten muss, ist an das Vollmaterial des Lagervorsprungs
164 angeformt, um eine bessere Kraftaufnahme und Langzeitstabilität zu ermöglichen.
[0047] Der zweite Stecker 17 des Steckverbinders ist in Fig. 5 teilweise explodiert dargestellt.
Der zweite Stecker 17 weist ein zweites Steckergehäuse 25, eine Tropfschutzkappe 26
und eine Verriegelungsvorrichtung 102 auf.
[0048] Die Tropfschutzkappe 26 ist in Pfeilrichtung 29 auf das zweite Steckergehäuse 25
aufschiebbar. Dabei kommen eine äußere Peripherie 30 des zweiten Steckergehäuses 25
und ein Umgreifrand 31 der Tropfschutzkappe 26 miteinander in Eingriff.
[0049] Im montierten Zustand ist die Tropfschutzkappe über eine Verrastung 196 an dem Steckergehäuse
25 gesichert.
[0050] Wie aus der Darstellung der Fig. 5 ersichtlich, weist die Verriegelungsvorrichtung
102 einen Betätigungsvorsprung 156 auf, der die Bedienung der Verriegelungsvorrichtung
durch den Benutzer erleichtert. Die Flächen 158 sorgen im verriegelten Zustand für
die Blockierung der Rasthaken 131.
[0051] Die Fig. 6 schließlich zeigt den zweiten Stecker 17 nochmals in der in der Trennwand
37 gehaltenen, steckbereiten Position.
[0052] Nachfolgend wird die Montage der in den Figuren 1 bis 6 dargestellten Steckverbindung
beschrieben.
[0053] Zunächst wird der erste Stecker 1 vormontiert. Bezugnehmend auf Fig. 4 wird dabei
die erste Pinaufnahme 5 in Pfeilrichtung 8 abschnittsweise in die zweite Pinaufnahme
6 eingeführt. In diesem Zustand werden die erste und zweite Pinaufnahme 6, 5 in Pfeilrichtung
9 in das Innere des ersten Steckergehäuses 2 eingesetzt. Danach kann eine (hier nicht
dargestellte) Tülle abschnittsweise über den Stutzen 7 geschoben werden. Zur Montage
des ersten Steckers 1 gehört weiterhin das Montieren von Pins in den ersten und zweiten
Pinaufnahmen sowie das Legen eines Zuführkabels durch das Innere der Tülle in das
Innere des ersten Steckergehäuses 2 sowie das Verbinden von Adern des Verbindungskabels
mit entsprechenden Pins.
[0054] Unabhängig davon erfolgt die Montage des zweiten Steckers 17. Dabei wird insbesondere
die Tropfschutzkappe 26 auf das zweite Steckergehäuse 25 in Pfeilrichtung 29 aufgeschoben.
Auch in den zweiten Stecker 17 werden Pins eingesetzt und eine oder mehrere Zuführleitungen
werden gelegt.
[0055] Nun kann das Herstellen einer Verbindung durch die Öffnung 39 der Trennwand 37 hindurch
mit Hilfe der erfindungsgemäßen Steckverbindung erfolgen. Dabei ist die Verbindung
in dieser Ausführungsform eine elektrische Verbindung.
[0056] Mit Bezug auf Fig. 5 und 6 wird der zweite Stecker 17 in Pfeilrichtung 38 durch die
Öffnung 39 der Trennwand 37 geführt. Das Durchführen erfolgt solange, bis die Rastvorsprünge
131 an der Trennwand gesichert sind. Anschließend wird die Verriegelungsvorrichtung
102 in Richtung 103 in das Gehäuse 25 eingeführt und solange nach unten geschoben,
bis eine Verrastung in der Rastöffnung 124 erfolgt und daher über die Flächen 158
der Rastarm 152 gegen ein Biegen nach innen gesichert ist, so dass der zweite Stecker
17 nunmehr unverlierbar in der Trennwand gesichert ist.
[0057] Der zweite Stecker 17 ist nun in seiner Lage relativ zu der Trennwand 37 gesichert.
Dies kann im Automobilbau ein Vormontagezustand sein.
[0058] Nun kann das Zusammenstecken von erstem und zweitem Stecker 1, 17 erfolgen. Ausgehend
von der in Fig. 3 gezeigten Position der ersten und zweiten Stecker 1, 17 wird der
erste Stecker 1 an den zweiten Stecker 17 in Pfeilrichtung 150 herangeführt und mit
dem zweiten Stecker 17 zusammengesteckt.
[0059] Dann wird auf die Betätigungsfläche 11 des Verriegelungshebels 116 eine Kraft aufgebracht,
so dass der Verriegelungshebel 116 um die Achse 180 geschwenkt wird und dabei die
ausgeübte Kraft mittels der Zahnrad/Zahnstangenanordnung 178, 176 in eine Spannbewegung
übersetzt wird. Dadurch wird zunehmend Spannung aufgebaut, solange bis das Betätigungselement
178 seine Endlage in dem Eingriffselement 176 eingenommen hat. Weiterhin rastet der
Rasthaken 172 mit der Rastöffnung 174 ein. Im nächsten Schritt wird die Sicherungsvorrichtung
170 in Richtung 182 verschoben (siehe Fig. 3), wodurch der Rasthaken 172 an dem Vorsprung
184 gesichert wird und die Spannvorrichtung gegen ein unbeabsichtigtes Bewegen von
der nun eingenommenen Endlage gehalten ist. Durch die mechanische Spannung wird die
Dichtung 28 gegen die Trennwand 37 gepresst, so dass in dieser Lage zusammen mit der
Dichtung des Verriegelungshebels 160 der erste Stecker 1 sicher gegen eindringende
Feuchte geschützt ist.
[0060] Eine vorteilhafte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Steckverbindung soll nunmehr
mit Bezug auf die Figuren 7 bis 16 erläutert werden.
[0061] Wie aus Fig. 7 ersichtlich, weist der erste Stecker 1 gemäß der vorliegenden Erfindung
anstelle der als Verriegelungshebel ausgebildeten Spannvorrichtung eine Schiebevorrichtung
704 zum Spannen der beiden Stecker gegeneinander auf. Die Schiebevorrichtung 704 ist
in Pfeilrichtung 10 verschiebbar in dem ersten Steckergehäuse 2 aufgenommen. Die Schiebevorrichtung
704 weist eine Betätigungsoberfläche 11 auf, auf welche eine Verschiebekraft zum Verschieben
der Schiebevorrichtung aufgebracht werden kann.
[0062] Die Schiebevorrichtung 704 weist Seitenelemente 12, 13 auf. Wie in Fig. 7 gezeigt,
sind in den Seitenelementen 12, 13 jeweils obere Führungsschienen 14 und untere Führungsschienen
15 vorgesehen. Die Führungsschienen 14, 15 sind in diesem Ausführungsbeispiel der
Erfindung Führungsausnehmungen.
[0063] In der Fig. 7 ist ferner durch einen Pfeil 16 eine vorgesehene Zusammensteckrichtung
des ersten Steckers 2 mit dem zweiten Stecker 17 angegeben. Die Richtung 10, in der
die Schiebevorrichtung 704 in dem ersten Steckergehäuse 2 verschiebbar ist, verläuft
etwa quer zu der Zusammensteckrichtung 16 des ersten Steckers 1 mit dem zweiten Stecker
17. Die Führungsschienen 14, 15 weisen Untersetzungsabschnitte 18, 19 auf, die in
einer Richtung etwa quer zu der Zusammensteckrichtung 16 und etwa quer zu der Schieberichtung
10 verlaufen. Außerdem weisen die Führungsschienen 14, 15 Endabschnitte 20, 21 auf,
die parallel zu der Schieberichtung 10 verlaufen.
[0064] Wie mit Bezug auf Fig. 8 erkennbar, wirken die Führungsschienen 14, 15 mit zugehörigen
stiftartigen Vorsprüngen 33, 34 zum Spannen der beiden Stecker gegeneinander und an
die Trennwand zusammen.
[0065] Erfindungsgemäß sind korrespondierend zu den stiftartigen Vorsprüngen 33, 34 Öffnungen
72, 73, durch welche die stiftartigen Vorsprünge 33, 34 hindurchtauchen, um mit der
Schiebevorrichtung 704 zusammenzuwirken, mit umlaufenden Dichtungen 163 versehen,
um diesen Verbindungsbereich gegen ein Eindringen von Feuchte ins Steckerinnere abzudichten.
[0066] An dem ersten Steckergehäuse 2 ist weiterhin umlaufend eine Dichtung 28 angebracht.
In der in Fig. 7 gezeigten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist die Dichtung
28 auf das Gehäuse 2 aufgespritzt. Die Dichtung 28 ist somit unverlierbar an dem ersten
Steckergehäuse 2 gesichert, und die Verbindung zwischen der Dichtung 28 und dem ersten
Steckergehäuse 2 ist stets dicht. Allerdings kann die Dichtung 28 auch ein zu dem
ersten Steckergehäuse 2 separates Teil sein.
[0067] Das oben Gesagte gilt ebenso für die Dichtungen 163, die der gezeigten Ausführungsform
an dem ersten Steckergehäuse ebenfalls angespritzt sind.
[0068] In Fig. 8 ist der zweite Stecker 17 gemäß der vorliegenden Erfindung in teilweise
explodierter Darstellung gezeigt. Diejenigen Elemente, die denen gemäß der ersten
Ausführungsform entsprechen, werden im Folgenden nicht nochmals gesondert erwähnt.
[0069] Erfindungsgemäß weist der zweite Stecker 17 stiftartige Vorsprünge 33, 34 auf, die
einstückig an dem Steckergehäuse 25 ausgeformt sind. Die stiftartigen Vorsprünge 33,
34 sind so ausgebildet, dass sie mit den Führungsschienen 14, 15 der Schiebevorrichtung
704 des ersten Steckers in Eingriff gebracht werden können und somit Eingriffsmittel
für die als Spannvorrichtung dienende Schiebevorrichtung 704 darstellen.
[0070] Zum Abdichten der Öffnungen 72, 73 mit Hilfe der Dichtungen 163 sind an dem zweiten
Steckergehäuse 25 weiterhin Dichtvorsprünge 198 angeformt, die mit den Dichtungen
163 eine dichtende Verbindung eingehen können.
[0071] Ein elastischer Federarm 152 mit einer Haltevorrichtung 131 dient, wie mit Bezug
auf Fig. 10 noch deutlich wird, einer Befestigung des zweiten Steckers 17 in der Öffnung
der Trennwand 37. Eine Verriegelungsvorrichtung 102 erlaubt ein Blockieren dieses
elastischen Federarms 152 zum Verriegeln des zweiten Steckers 17 in der Trennwand,
indem ein Nach-Innen-Biegen des Federarms 152 im verriegelten Zustand verhindert wird.
[0072] Dabei weist die Verriegelungsvorrichtung 102 gemäß dieser Ausführungsform, wie mit
Bezug auf die Figuren 15 und 16 noch deutlicher wird, Lagervorsprünge 206 auf, die
in entsprechenden Lagerausnehmungen 208 an dem zweiten Steckergehäuse 25 gehalten
werden. Dadurch kann die Verriegelungsvorrichtung 102 zwischen einer verriegelten
und einer unverriegelten Stellung um eine Drehachse 202 bewegt werden. In der unverriegelten
Stellung ist dabei die Verriegelungsvorrichtung 102 in der Rastausnehmung 210, in
der verriegelten Stellung in der Rastausnehmung 212 gesichert.
[0073] Fig. 9 zeigt in einer perspektivischen Ansicht den steckbereiten ersten Stecker 1.
[0074] In Fig. 10 ist der steckbereite zweite Stecker 17 gezeigt, wobei die Verriegelungsvorrichtung
102 sich in der verriegelten Stellung befindet, so dass der zweite Stecker 17 in der
Trennwand 37 sicher gehalten ist. In dieser Stellung ist außerdem die Kante 204 der
Verriegelungsvorrichtung 102 mit dem Steckergehäuse 25 so in Anlage, dass die Stiftwanne
freigegeben und damit ein Zusammenstecken der beiden Stecker möglich ist.
[0075] Fig. 11 zeigt eine perspektivische, teilweise geschnittene Ansicht der erfindungsgemäßen
Steckverbindung im endgültig montierten und zusammengesteckten Zustand. Erfindungsgemäß
sorgen dabei die Dichtvorrichtungen 28 und 163 für eine vollständige Abdichtung der
innenliegenden elektrischen Verbindungen gegenüber einem Eindringen von Feuchtigkeit.
Die beiden Stecker 1 und 17 sind fest mit der Trennwand 37 verspannt.
[0076] Mit Bezug auf die Figuren 12 und 13 soll im Folgenden die Montage des zweiten Steckers
17 in der Trennwand 37 näher erläutert werden. Dabei ist an dem zweiten Stecker 17
eine zu der Dichtung 28 analoge Dichtung 27 zum Abdichten gegenüber der Trennwand
37 vorgesehen. Es ist für den Fachmann aber klar, dass es für die erfindungsgemäßen
Prinzipien belanglos ist, auf welcher Seite der Trennwand 37 eine Dichtung vorgesehen
ist.
[0077] Es befindet sich, wie in der teilweise geöffneten Darstellung der Fig. 12 erkennbar,
die Verriegelungsvorrichtung 102 in der unverriegelten Stellung. Zur Montage wird
der zweite Stecker 17 schräg in die Öffnung der Trennwand 37 eingehängt, wobei der
vorgesehene freie Abstand 134 gewährleistet, dass das erforderliche Verkippen um den
Winkel α möglich ist.
[0078] Nach dem Einhängen wird der zweite Stecker 17 um die untere Kante herum in Richtung
112 geschwenkt, so dass auch der Vorsprung 131 den zweiten Stecker 17 in der Trennwand
37 hält. Nun kann die Verriegelungsvorrichtung 102 in Richtung 113 gekippt werden,
so dass einerseits ein Nach-Innen-Drücken des Rasthakens 131 verhindert wird, und
zum anderen die in den Figuren 15 und 16 noch deutlicher erkennbaren Vorsprünge 214,
216 mit der Trennwand 37 zusammenwirken, um den zweiten Stecker 17 in der Öffnung
der Trennwand 37 zu halten.
[0079] In der gezeigten Ausführungsform ist der Stecker 17 auch in der in Fig. 13 gezeigten
vormontierten Stellung immer noch um den Abstand 137 quer zur Zusammensteckrichtung
verschieblich. Die Stiftwanne 128 ist in der in Fig. 13 gezeigten Position der Verriegelungsvorrichtung
102 freigegeben, so dass ein Zusammenstecken nunmehr erfolgen kann.
[0080] In perspektivischer Darstellung ist der Montageschritt, der in Fig. 12 gezeigt ist,
nochmals in Fig. 14 dargestellt. Dabei wird deutlich, dass die Verriegelungsvorrichtung
102, die in dieser Zeichnung in der unverriegelten Stellung verrastet ist, mit ihrer
Kante 204 die Stiftwanne 128 blockiert. Es kann auf diese Weise sichergestellt werden,
dass der zweite Stecker 17 nur im vollständig verriegelten Zustand mit dem ersten
Stecker 1 zusammengesteckt werden kann. Auf diese Weise können Montagefehler rechtzeitig
erkannt und behoben werden.
[0081] Zwei Detailansichten des zweiten Steckers zur genaueren Erläuterung der Funktionsweise
der Verriegelungsvorrichtung 102 sind in den Figuren 15 und 16 gezeigt. Fig. 15 zeigt
dabei den unverriegelten Zustand, bei dem die Verriegelungsvorrichtung 102 so in der
Rastausnehmung 210 verrastet ist, dass die Stiftwanne 128 für ein Zusammenstecken
der beiden Stecker blockiert ist. Wie in der Zusammenschau mit der Fig. 8 deutlich
wird, ist die Verriegelungsvorrichtung mittels der Lagervorsprünge 206 so in den Lagerausnehmungen
208 gehalten, dass sie in Richtung 113 schwenkbar ist. In der in Fig. 16 gezeigten
verriegelten Stellung ist zum einen die Bewegung des Rasthakens 131 blockiert, und
zusätzlich sichern die durch das zweite Steckergehäuse hindurchtauchenden Vorsprünge
214, 216 direkt den zweiten Stecker 17 in der Trennwand 37. Durch den festen Haltevorsprung
132 wird der Stecker 17 an der gegenüberliegenden Stirnseite des Gehäuses 25 in der
Trennwand 37 gehalten.
[0082] Figur 17 zeigt in einer perspektivischen Ansicht eine weitere vorteilhafte Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Steckverbindung. Ähnlich wie bei der ersten Ausführungsform
ist auch hier eine Schiebevorrichtung 704 zum Spannen der beiden Stecker 1, 2 gegeneinander
vorgesehen. Um die Schiebevorrichtung 704 bei Bedarf problemlos wieder lösen zu können,
ist an dem ersten Steckergehäuse 2 jeweils beidseitig eine Ausnehmung 218 vorgesehen,
die ein sicheres Ergreifen der Schiebevorrichtung 704 für einen Bediener ermöglicht.
Rastausnehmungen 220 und 224 sichern über zugehörige Rasthaken 226 (siehe auch Figur
20) die Schiebevorrichtung 704 an dem ersten Steckergehäuse 2. Insbesondere greift
der Rasthaken 226 in endmontiertem Zustand in die Rastausnehmung 220 und wird im vormontierten
Zustand durch die Rastausnehmung 224 gesichert.
[0083] Zusätzlich zu dem im Zusammenhang mit der ersten Ausführungsform gezeigten umlaufenden
Rastvorsprung 228 weist der Stutzen 7 in der hier gezeigten Ausführungsform einen
federnden Rastarm 230 auf. Sowohl der umlaufende Vorsprung 228 wie auch der Rastarm
230 ermöglichen die mechanische Fixierung einer hier nicht näher dargestellten Tülle.
[0084] Eine perspektivische Darstellung des zweiten Steckers 17 aus Figur 17 ist in der
Figur 18 gezeigt. Dabei ist der zweite Stecker 17 in der Trennwand 37 positioniert,
aber noch nicht endgültig fixiert. Die Verriegelungsvorrichtung 102 befindet sich
noch in der Vorraststellung. Gemäß der vorliegenden Ausführungsform erfolgt die Verriegelung
in der Trennwand 37 hier ausschließlich über den elastischen Federarm 152 und die
daran angeformte Haltestruktur 131 sowie über die gegenüberliegende Haltestruktur
132. Die Verriegelungsvorrichtung 102 hält, wie dies aus der folgenden Figur 19 noch
deutlich wird, im endgültig verrasteten Zustand den Federarm 152 in der verriegelten
Position.
[0085] In Figur 19 ist die Steckverbindung 100 aus Figur 17 vor dem Zusammenstecken des
ersten und zweiten Steckers 1, 17 dargestellt. Der zweite Stecker 17 ist in dieser
Phase fest in der Trennwand 37 gehalten und die Verriegelungsvorrichtung 102 hält
den Federarm 152 in der gezeigten Position. Der erste Stecker 1 befindet sich in einer
steckbereiten Position, bei der die Schiebevorrichtung 704 in einer vormontierten
Lage mittels der Rastöffnungen 224 verrastet ist.
[0086] Figur 20 zeigt den ersten Stecker 1 gemäß der in Figur 17 gezeigten Ausführungsform
in einer zu Figur 7 analogen Darstellung. Im Wesentlichen gelten die bezüglich der
zweiten Ausführungsform gegebenen Erläuterungen entsprechend auch für die in Figur
20 gezeigte Ausführungsform. Insbesondere die mit umlaufenden Dichtungen 163 versehenen
Öffnungen 72 und 73 und die Funktionalität der Schiebevorrichtung 704 entsprechen
denen der ersten Ausführungsform. Wie bereits erwähnt, hat gemäß der vorliegenden
Ausführungsform die Schiebevorrichtung 704 Rasthaken 226, um in dem ersten Steckergehäuse
2 sowohl in einer Vorraststellung wie auch in der endmontierten Stellung sicher gehalten
zu werden. Die erste Pinaufnahme 5 und die zweite Pinaufnahme 6 haben eine etwas abgewandelte
Form. Allerdings ist auch diese Ausgestaltung nur beispielhaft zu verstehen, da die
erfindungsgemäßen Prinzipien mit beliebigen Steckerformen vorteilhaft eingesetzt werden
können. Aufgrund der Ausnehmungen 218 kann die Betätigungsfläche 11 der Schiebevorrichtung
704 bei dieser Ausführungsform geradlinig verlaufen, was den benötigten Bauraum reduziert.
[0087] Figur 21 zeigt in einer perspektivischen Ansicht den steckbereiten ersten Stecker
1 gemäß der in Figur 20 gezeigten Ausführungsform.
[0088] In Figur 22 sind die umlaufende Dichtung 28 zum Abdichten gegenüber der Trennwand
37 und die Dichtvorrichtungen 163 losgelöst von der Steckverbindung dargestellt. Gemäß
der vorliegenden vorteilhaften Ausführungsform sind die vier Dichtvorrichtungen 163
einteilig mit der Dichtung 28 hergestellt, indem sie über Stege 199 mit der Dichtung
28 verbunden sind. Diese Ausgestaltung bietet den Vorteil einer vereinfachten Herstellbarkeit
in einem Arbeitsgang sowohl als separat eingelegt Dichtungsanordnung wie auch als
an den Stecker 1 angespritzte Dichtung. Im letztgenannten Fall müssen nämlich an den
feinen Strukturen der Dichtvorrichtungen 163 keine störenden Einspritzpunkte vorgesehen
werden. Zudem erlaubt diese Ausführungsform eine sichere Abdichtung im Bereich der
Vorsprünge 33, 34.
[0089] Figur 23 zeigt den steckbereiten zweiten Stecker 17 gemäß der Ausführungsform aus
Figur 19, wobei der zweite Stecker 17 in der Trennwand 37 montiert ist und die Dichtungen
28 und 163 aus Figur 21 zur Erläuterung ihrer Position ebenfalls dargestellt sind.
In dieser Ausführungsform sind die Dichtung 28 und die Dichtvorrichtungen 163 wiederum
einteilig ausgeführt, indem die Stege 199 eine Verbindung herstellen.
[0090] Mit Bezug auf die Figuren 24 und 25 ist die Ausgestaltung der Verriegelungsvorrichtung
102 gemäß der in Figur 18 gezeigten Ausführungsform und in der unverriegelten Position
im Detail gezeigt. Dabei entspricht die Funktionalität der Verriegelungsvorrichtung
102 im wesentlichen den mit Bezug auf die Figuren 15 und 16 erläuterten Prinzipien.
[0091] Figur 26 zeigt den zweiten Stecker 17 aus Figur 19 in einer teilweise explodierten
Darstellung. Im Vergleich zu der analogen Ausführungsform, die in Figur 8 gezeigt
ist, ist bei dieser Ausführungsform vor allem die vereinfachte Ausgestaltung der schwenkbaren
Verriegelungsvorrichtung 102 von Bedeutung. Die Verriegelungsvorrichtung 102 ist hier
ohne die durch das zweite Steckergehäuse hindurchtauchenden Vorsprünge 214, 216 ausgestaltet.
Davon abgesehen können aber alle mit Bezug auf die vorangegangenen Ausgestaltungen
dargelegten Funktionsmechanismen auch auf die vorliegende Ausführungsform übertragen
werden.
[0092] Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Steckverbindung kann erreicht werden, dass zum einen
die Dichtigkeit durch den Kabelzug nicht beeinflusst wird, und dass zum anderen aufgrund
der Axialdichtung am Buchsenstecker eine optimale Dichtfunktion zu einer Trennwand,
beispielsweise einem Karosserieblech, gewährleistet ist. Die Stiftwanne ist gegenüber
Tropfwasser geschützt und sowohl die Montage wie auch die Demontage sind einfach und
übersichtlich. Das Schließen der Kupplung bewirkt neben der elektrischen Kontaktierung
auch eine definierte Dichtigkeitspressung zwischen Stecker und Trennwand. Schließlich
kann durch eine tiefe Wanne sowie einen hohen Schutzsteg die Kojiri-Sicherheit gewährleistet
werden.
1. Steckverbindung zum Herstellen wenigstens einer Verbindung durch eine Öffnung (39)
einer Trennwand (37), wobei die Steckverbindung einen ersten und zweiten Stecker (1,
17) aufweist, die zusammensteckbar sind, und wenigstens einer der Stecker (1, 17)
über eine die Öffnung (39) umschließende Dichtung (28) gegen die Trennwand (37) abdichtbar
ist, und
wobei wenigstens einer der Stecker (1, 17) eine Spannvorrichtung aufweist, die mit
dem anderen Stecker (17, 1) in Eingriff bringbar ist und mit welcher die Stecker (1,
17) in ihrer Zusammensteckrichtung (16) unter Einbeziehen der Trennwand (37) dauerhaft
spannbar sind,
wobei die Spannvorrichtung mindestens eine Dichtvorrichtung (162, 163) zum Abdichten
eines Verbindungsbereichs zwischen der Spannvorrichtung und dem mindestens einen Stecker
(1, 17) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Spannvorrichtung eine Schiebevorrichtung (704) mit wenigstens einer Über- oder
Untersetzungsanordnung (18, 19) aufweist und die mindestens eine Dichtvorrichtung
(163) an einer Öffnung eines ersten Steckergehäuses (2), durch welche ein Eingriffselement
der Spannvorrichtung hindurchtaucht, angeformt ist.
2. Steckverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannvorrichtung eine Schiebevorrichtung (704) aufweist, die zum Spannen der
Stecker (1, 17) in einer Richtung etwa quer zu der Durchführrichtung (38) durch die
Trennwand verschiebbar ist.
3. Steckverbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannvorrichtung wenigstens eine Führungsschiene (18, 19) aufweist, welche wenigstens
teilweise in einer Ebene längs zur Zusammensteckrichtung (16) und etwa quer zur Zusammensteckrichtung
(16) verläuft.
4. Steckverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtvorrichtung (163) mindestens eine Dichtlippe aufweist.
5. Steckverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an einem zweiten Steckergehäuses (25) mindestens ein Dichtvorsprung (198) angeformt
ist, der zum Abdichten der Steckverbindung mit der Dichtvorrichtung (163) zusammenwirkt.
6. Steckverbindung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Dichtung (28) an den Stecker (1, 17) angespritzt ist.
7. Steckverbindung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der zweite Stecker (17) eine Verriegelungsvorrichtung (102) aufweist, die zwischen
einer verriegelten Stellung, in welcher der zweite Stecker (17) an der Trennwand (37)
gesichert ist, und einer unverriegelten Stellung bewegbar ist.
8. Steckverbindung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verriegelungsvorrichtung (102) mit Bezug auf den zweiten Stecker (17) in der
Zusammensteckrichtung der beiden Stecker (1, 17) verschieblich ist.
9. Steckverbindung nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass an der Verriegelungsvorrichtung (102) mindestens eine Rastvorrichtung (110) angeordnet
ist, um die Verriegelungsvorrichtung (102) im Zusammenwirken mit einer zugehörigen
Rastöffnung (124) in der verriegelten Stellung zu sichern.
10. Steckverbindung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die mindestens eine Rastvorrichtung (110) in der unverriegelten Stellung mit einer
weiteren zugehörigen Rastöffnung (126) zusammenwirkt, um die Verriegelungsvorrichtung
(102) zu halten.
11. Steckverbindung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsvorrichtung (102) mittels einer scharnierartigen Verbindung (200)
an dem zweiten Steckergehäuse (25) gelagert ist und zwischen der verriegelten und
der unverriegelten Stellung durch eine Schwenkbewegung um eine Achse, die etwa quer
zu der Durchführrichtung (38) durch die Trennwand (37) verläuft, bewegbar ist.
12. Steckverbindung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
die Dichtung (28) und die Dichtvorrichtung (162, 163) einstückig ausgeführt sind.
1. A plug connection for bringing about at least one connection through an opening (39)
in a partition (37), the plug connection comprising a first and a second connector
(1, 17), which may be mated together, and at least one of the connectors (1, 17) being
sealable relative to the partition (37) by means of a seal (28) surrounding the opening
(39), and,
at least one of the connectors (1, 17) comprising a clamping device, which may be
brought into engagement with the other connector (17, 1) and with which the connectors
(1, 17) may be clamped permanently in their mating direction (16) with inclusion of
the partition (37),
the clamping device comprising at least one sealing device (162, 163) for sealing
a connection area between the clamping device and the at least one connector (1, 17),
characterised in that
the clamping device comprises a sliding device (704) with at least one step-up or
step-down arrangement (18, 19) and the at least one sealing device (163) is formed
at an opening in a first connector housing (2) through which passes an engaging element
of the clamping device.
2. A plug connection according to claim 1, characterised in that the clamping device comprises a sliding device (704), which may be slid in a direction
approximately perpendicular to the passage direction (38) through the partition to
clamp the connectors (1, 17).
3. A plug connection according to claim 1 or claim 2, characterised in that the clamping device comprises at least one guide rail (18, 19), which extends at
least in part in a plane along the mating direction (16) and roughly perpendicular
to the mating direction (16).
4. A plug connection according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the sealing device (163) comprises at least one sealing lip.
5. A plug connection according to any one of claims 1 to 4, characterised in that at least one sealing projection (198) is formed on a second connector housing (25),
which sealing projection (198) cooperates with the sealing device (163) to seal the
plug connection.
6. A plug connection according to at least one of the preceding claims, characterised in that the seal (28) is injection-moulded onto the connector (1, 17).
7. A plug connection according to at least one of the preceding claims, characterised in that the second connector (17) comprises a locking device (102), which is movable between
a locked position, in which the second connector (17) is secured to the partition
(37), and an unlocked position.
8. A plug connection according to claim 7, characterised in that the locking device (102) is displaceable in relation to the second connector (17)
in the mating direction of the two connectors (1, 17).
9. A plug connection according to claim 7 or claim 8, characterised in that at least one latching device (110) is arranged on the locking device (102), in order
to secure the locking device (102) in the locked position in cooperation with an associated
latching opening (124).
10. A plug connection according to claim 9, characterised in that the at least one latching device (110) cooperates in the unlocked position with a
further associated latching opening (126), in order to hold the locking device (102)
in place.
11. A plug connection according to claim 7, characterised in that the locking device (102) is mounted on the second connector housing (25) by means
of a hinge-like connection (200) and is movable between the locked and the unlocked
position by a swivelling movement about an axis which extends approximately perpendicularly
to the passage direction (38) through the partition (37).
12. A plug connection according to at least one of the preceding claims, characterised in that the seal (28) and the sealing device (162, 163) are of one piece construction.
1. Connexion enfichable pour créer au moins une connexion à travers une ouverture (39)
d'une paroi de séparation (37), la connexion enfichable comprenant un premier et un
second connecteurs (1, 17) qui peuvent être assemblés par emboîtement et au moins
un des connecteurs (1, 17) pouvant être étanchéifié par rapport à la paroi de séparation
(37) au moyen d'une garniture d'étanchéité (28) entourant l'ouverture (39) et
au moins un des connecteurs (1, 17) étant pourvu d'un dispositif de serrage pouvant
être enclenché avec l'autre connecteur (17, 1) et grâce auquel les connecteurs (1,
17) peuvent être serrés de manière durable dans leur direction d'emboîtement (16)
en intégrant la paroi de séparation (37),
le dispositif de serrage comprenant au moins un dispositif d'étanchéité (162, 163)
pour l'étanchéification d'une zone de connexion entre le dispositif de serrage et
le au moins un connecteur (1, 17),
caractérisée par le fait
que le dispositif de serrage comprend un dispositif coulissant (704) pourvu d'au moins
un système de multiplication ou réduction (18, 19) et le au moins un dispositif d'étanchéité
(163) est formé au niveau d'une ouverture d'un premier boîtier de connecteur (2) à
travers laquelle s'enfonce un élément d'enclenchement du dispositif de serrage.
2. Connexion enfichable selon la revendication 1, caractérisée par le fait que le dispositif de serrage comprend un dispositif coulissant (704) qui peut être déplacé
dans une direction à peu près perpendiculaire à la direction de passage (38) à travers
la paroi de séparation pour serrer les connecteurs (1, 17).
3. Connexion enfichable selon la revendication 1 ou 2, caractérisée par le fait que le dispositif de serrage est pourvu d'au moins un rail de guidage (18, 19) qui s'étend
au moins en partie dans un plan le long de la direction d'emboîtement (16) et à peu
près perpendiculairement à la direction d'emboîtement (16).
4. Connexion enfichable selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée par le fait que le dispositif d'étanchéité (163) comprend au moins une lèvre d'étanchéité.
5. Connexion enfichable selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée par le fait qu'au moins une saillie d'étanchéité (198) coopérant avec le dispositif d'étanchéité
(163) pour rendre étanche la connexion enfichable est formée sur un second boîtier
de connecteur (25).
6. Connexion enfichable selon au moins une des revendications précédentes, caractérisée par le fait que la garniture d'étanchéité (28) est moulée par injection sur le connecteur (1, 17).
7. Connexion enfichable selon au moins une des revendications précédentes, caractérisée par le fait que le second connecteur (17) est pourvu d'un dispositif de verrouillage (102) mobile
entre une position verrouillée dans laquelle le second connecteur (17) est bloqué
sur la paroi de séparation (37) et une position déverrouillée.
8. Connexion enfichable selon la revendication 7, caractérisée par le fait que le dispositif de verrouillage (102) est mobile par rapport au second connecteur (17)
dans la direction d'emboîtement des deux connecteurs (1, 17).
9. Connexion enfichable selon la revendication 7 ou 8, caractérisée par le fait qu'au moins un dispositif d'encliquetage (110) est situé sur le dispositif de verrouillage
(102) pour assurer, en coopération avec une ouverture d'encliquetage associée (124),
la fixation du dispositif de verrouillage (102) dans la position verrouillée.
10. Connexion enfichable selon la revendication 9, caractérisée par le fait que le au moins un dispositif d'encliquetage (110) coopère, dans la position déverrouillée,
avec une autre ouverture d'encliquetage associée (126) pour maintenir le dispositif
de verrouillage (102).
11. Connexion enfichable selon la revendication 7, caractérisée par le fait que le dispositif de verrouillage (102) est monté sur le second boîtier de connecteur
(25) au moyen d'une connexion de type charnière (200) et peut être déplacé entre la
position verrouillée et la position déverrouillée par un mouvement pivotant autour
d'un axe à peu près perpendiculaire à la direction de passage (38) à travers la paroi
de séparation (37).
12. Connexion enfichable selon au moins une des revendications précédentes, caractérisée par le fait que la garniture d'étanchéité (28) et le dispositif d'étanchéité (162, 163) sont exécutés
d'une pièce.