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EP 1 746 203 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.10.2009 Patentblatt 2009/42 |
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Anmeldetag: 22.05.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Trockenpartie
Drying section
Section de séchage
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
21.07.2005 DE 102005034065
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.01.2007 Patentblatt 2007/04 |
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Patentinhaber: Voith Patent GmbH |
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89522 Heidenheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Wegehaupt, Frank
89522 Heidenheim (DE)
- Mai, Dominik
89518 Heidenheim (DE)
- Humberg, Holger
89542 Herbrechtingen (DE)
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Vertreter: Kunze, Klaus et al |
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Voith Paper Holding GmbH & Co. KG
Abteilung zjp
Sankt Pöltener Strasse 43 89522 Heidenheim 89522 Heidenheim (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 486 610 WO-A-98/44191 DE-U1- 20 019 719
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EP-A2- 0 726 353 DE-A1- 10 325 572
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Trockenpartie zur Trocknung einer Papier-, Karton-, Tissue-
oder einer anderen Faserstoffbahn in einer Maschine zur Herstellung und/oder Veredlung
derselben mit zumindest einer einreihigen Trockengruppe, in der die Faserstoffbahn
von einem Band gestützt, abwechselnd über beheizte Trockenzylinder und zwischen diesen
angeordnete Leitwalzen geführt wird, wobei nur eine Seite der Faserstoffbahn mit den
Trockenzylindern der jeweiligen Trockengruppe in Kontakt kommt und von der die Faserstoffbahn
anschließend einer Wickeleinrichtung zugeführt wird.
[0002] Es ist bekannt, den Trockengehalt der Faserstoffbahn nach der Trockenpartie zu senken.
[0003] Dies ist jedoch relativ aufwendig und beeinträchtigt die Bahnführung erheblich.
[0004] Es ist auch bekannt, insbesondere bei Zeitungsdruckpapieren die Faserstoffbahn zur
Curl-Reduzierung geringfügig einseitig zu befeuchten.
[0005] Das Dokument
WO 98/44191 betrifft ein Verfahren zur Regelung des Curls von Papier in der Trockenpartie einer
Papier- oder Kartonmaschine. In dem Verfahren wird die Papierbahn mit Dampf beaufschlagt
und/ oder befeuchtet. Desweiteren betrifft das Dokument eine Papier- oder Kartonmaschine,
die mindestens einen Stoffauflauf, eine Formiersektion, eine Pressensektion und eine
Trocknungssektion aufweist, in denen Dampfblaskästen oder Befeuchtungseinrichtungen
zur Curlregelung Anwendung finden.
[0006] Das Dokument
EPO 726 353 A2 bezieht sich auf ein Verfahren zur Produktion von oberflächenbehandeltem Papier,
insbesondere von Feinpapier, sowie auf den Trocknungsbereich einer Papiermaschine
zur Produktion von oberflächenbehandeltem Papier, welcher eine Vortrockenpartie aufweist,
wobei dieser Vortrockenpartie online oder offline eine Sektion zur Veredlung der Papierbahn
nachgeschaltet ist.
[0007] Die Aufgabe der Erfindung ist es daher, die Bahnführung zu vereinfachen, ohne der
Wickeleinrichtung eine übertrocknete Faserstoffbahn zuzuführen.
[0008] Erfindungsgemäß wurde die Aufgabe dadurch gelöst, dass die Faserstoffbahn in der
Trockenpartie auf einen Trockengehalt zwischen 95 und 99% getrocknet wird und danach
über zumindest eine Befeuchtungseinrichtung wieder auf einen Trockengehalt rückbefeuchtet
wird, bei dem die Faserstoffbahn am Ende der Trockenpartie einen Trockengehalt zwischen
87 und 94% hat und die Befeuchtungseinrichtung als Düsenfeuchter ausgebildet ist,
wobei der Düsenfeuchter mindestens 40 Düsen pro Meter Bahnbreite aufweist und die
Faserstoffbahn unmittelbar nach der Trocknung mit dem gewünschten Trockengehalt aufgewickelt
wird.
[0009] Durch die Rückbefeuchtung innerhalb der Trockenpartie wird die Maschine insgesamt
nicht nur kürzer, sondern es kann auch die stabile Bahnführung innerhalb der einreihigen
Trockengruppe während der Rückbefeuchtung genutzt werden.
[0010] Bei der Rückbefeuchtung ist so kein, sonst üblicher freier Zug der Faserstoffbahn,
in dem sie ohne Stützung verläuft, vorhanden. Es muss daher auch nicht befürchtet
werden, dass die Faserstoffbahn während der Befeuchtung weggeblasen wird. Dies bedeutet
eine Reduzierung der Abrissgefahr und ein schnelleres Überführen der Faserstoffbahn.
Dabei bleibt auch der Abstand zwischen der Befeuchtungseinrichtung und der Faserstoffbahn
konstant.
[0011] Des weiteren verbleibt durch die frühzeitigere Rückbefeuchtung auch mehr Zeit für
den Ausgleich des Feuchtegehaltes über die Dicke der Faserstoffbahn bis zum Aufwickeln.
[0012] Wegen der Einfachheit und Effizienz ist die Befeuchtungseinrichtung als Düsenfeuchter
ausgebildet.
[0013] Zur Realisierung eines möglichst gleichmäßigen Sprühauftrags des Wassers auf die
Faserstoffbahn weist der Düsenfeuchter mindestens 40 Düsen pro Meter Bahnbreite auf.
[0014] Die Faserstoffbahn wird unmittelbar nach der Trocknung mit dem gewünschten Trockengehalt
aufgewickelt.
[0015] Dies vereinfacht den Prozess der SC-offline-Herstellung mit Übertrocknung und Rückbefeuchtung
erheblich.
[0016] Zur Begrenzung des Aufwands ist es vorteilhaft und oft bereits ausreichend, wenn
die Rückbefeuchtung nur über eine Befeuchtungseinrichtung erfolgt.
[0017] Allerdings kann es bei dicken Papieren und/oder für eine starke Rückbefeuchtung von
Vorteil sein, wenn die Rückbefeuchtung über mehrere Befeuchtungseinrichtungen erfolgt.
[0018] Um dabei die von den Düsen des Düsenfeuchters ausgehende Besprühung der Faserstoffbahn
mit Wasser noch feiner zu gestalten, ist es vorteilhaft wenn dieser anstelle reiner
Wasserdüsen Zweistoffdüsen zur Zerstäubung besitzt.
[0019] In jedem Fall sollte jedoch gewährleistet sein, dass die Tröpfchengröße des vom Düsenfeuchter
versprühten Wassers kleiner als 200 µm ist. Dies erlaubt nicht nur eine gleichmäßige
Verteilung des Wassers, es sorgt auch für eine kurze Zeitspanne für den Feuchteausgleich
über die Bahnbreite.
[0020] Um den Umfang der Rückbefeuchtung bestimmen zu können, sollte der Feuchtegehalt der
Faserstoffbahn vor der Rückbefeuchtung von einem Feuchtemesser gemessen werden.
[0021] Ergänzend oder alternativ kann es aber auch vorteilhaft sein, den Feuchtegehalt der
Faserstoffbahn nach der Rückbefeuchtung von einem Feuchtemesser zu messen.
[0022] Die Messung des Feuchtegehaltes nach der Rückbefeuchtung erlaubt über die aufgetragene
Wassermenge der Befeuchtungseinrichtung auch Rückschlüsse auf den Feuchtegehalt vor
der Rückbefeuchtung.
[0023] Außerdem gestaltet sich die Anordnung des Feuchtemessers nach der Trockenpartie wesentlich
einfacher und genauer, da die Feuchtigkeit zumindest im wesentlichen bereits in die
Faserstoffbahn eingedrungen ist.
[0024] Durch die Übertrocknung der Faserstoffbahn in der Trockenpartie sollen die Eigenschaften
der Faserstoffbahn, insbesondere deren Trockengehalt vergleichmäßigt werden. Vor der
Aufwickelung muss der Trockengehalt jedoch wieder auf den gewünschten Wert vermindert
werden. Um eine ausreichende Übertrocknung gewährleisten zu können, sollte der Feuchtegehalt
der Faserstoffbahn durch die Rückbefeuchtung um mindestens 7-12 % erhöht werden.
[0025] Um die Trockenpartie möglichst effektiv zu nutzen, sollte die Befeuchtungseinrichtung
in der letzten einreihigen Trockengruppe der Trockenpartie angeordnet sein.
[0026] Dies muss jedoch nicht unbedingt die letzte Trockengruppe der Trockenpartie sein,
insbesondere dann nicht, wenn die Trockenpartie auch zweireihige Trockengruppen aufweist,
in denen die Faserstoffbahn über zwei Reihen von beheizten Trockenzylindern geführt
wird, wobei beide Seiten der Faserstoffbahn mit diesen in Kontakt kommen.
[0027] Falls am Ende der Trockenpartie mehrere einreihige Trockengruppen vorhanden sind,
so kann es im Interesse einer langen Einwirkzeit der Feuchtigkeit und somit einer
verbesserten Vergleichmäßigung dieser über die Dicke vorteilhaft sein, wenn die Befeuchtungseinrichtung
in der vorletzten einreihigen Trockengruppe der Trockenpartie angeordnet ist.
[0028] Die Trockenpartie insgesamt vereinfacht sich im Aufbau, wenn diese nur einreihige
Trockengruppen aufweist.
[0029] In jedem Fall ist von Vorteil, wenn die Befeuchtungseinrichtung im Bereich der letzten,
vorzugsweise besaugten Leitwalze der entsprechenden Trockengruppe angeordnet ist.
Dies führt dazu, dass die Faserstoffbahn noch mit dem letzten Trockenzylinder der
Trockengruppe in Kontakt kommt, was das Eindringen der Feuchtigkeit in die Faserstoffbahn
unterstützt.
[0030] Nachfolgend soll die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
In der beigefügten Zeichnung zeigt die Figur einen schematischen Querschnitt durch
das Ende einer Papiermaschine.
[0031] Nach der Blattbildung und Entwässerung wird die Faserstoffbahn 1 zur Trocknung an
eine Trockenpartie 2 der Papiermaschine übergeben.
[0032] Diese Trockenpartie 2 besteht hier beispielhaft aus mehreren einreihigen Trockengruppen
4,5.
[0033] In den einreihigen Trockengruppen 4,5 wird die Faserstoffbahn 1 von einem Band 9
in Form eines Trockensiebes der jeweiligen Trockengruppe 4,5 gestützt, abwechselnd
über beheizte Trockenzylinder 6 und zwischen diesen angeordnete Leitwalzen 7 geführt.
[0034] Dabei sind die Trockenzylinder 6 in einer Reihe und hier unter der Faserstoffbahn
1 angeordnet. Dies bedeutet, dass auch nur die Unterseite der Faserstoffbahn 1 mit
der Mantelfläche der Trockenzylinder 6 in Kontakt kommt.
[0035] Diese Anordnung ist einfach im Aufbau und erleichtert die Abfuhr von Bahnresten und
ähnlichem, weshalb die einseitige Trocknung in Kauf genommen werden kann.
[0036] Für eine zweiseitige Trocknung der Faserstoffbahn 1 wäre der Einsatz von wenigstens
einer zweireihigen Trockengruppe oder einer einreihigen Trockengruppe, deren Trockenzylinder
6 sich auch über der Faserstoffbahn 1 befinden, nötig.
[0037] Zur Aufheizung drückt dabei das Trockensieb die Faserstoffbahn 1 gegen die heiße
Mantelfläche der Trockenzylinder 6.
[0038] Nach der Trockenpartie 2 wird die Faserstoffbahn 1 mit einem Trockengehalt von ca.
90% an eine folgende Wickeleinrichtung 3 zum Aufwickeln der Faserstoffbahn 1 übergeben.
[0039] In der Trockenpartie 2 wird die Faserstoffbahn 1 auf einen Trockengehalt von über
97 % übertrocknet. Dies führt zu einer Vergleichmäßigung des Feuchtequerprofils der
Faserstoffbahn 1 und damit auch zu einer Verringerung der Rollneigung der Faserstoffbahn
1 sowie zu einer Reduzierung von Cockling.
[0040] Zur Rückbefeuchtung der Faserstoffbahn 1 dient eine Befeuchtungseinrichtung in Form
eines Düsenfeuchters 8, welcher im Bereich der letzten, besaugten Leitwalze 7 der
letzten Trockengruppe 5 der Trockenpartie 2 angeordnet ist.
[0041] Der Düsenfeuchter 8 hat mehr als 40 Wasserdüsen pro Meter Bahnbreite und zusätzlich
Luft-Zerstäuberdüsen, um die Faserstoffbahn 1 mit Wasser mit einer Tröpfchengröße
von weniger als 200 µm zu befeuchten.
[0042] Da die während der Umschlingung der besaugten Leitwalze 7 außen liegende Faserstoffbahn
1 in diesem Bereich eine stabile Führung erfährt, bleibt auch der Abstand zwischen
Düserfeuchter 8 und Faserstoffbahn 1 konstant.
[0043] Außerdem wird durch den Düsenfeuchter 8 auch nicht die Abrissgefahr erhöht.
[0044] Durch diese Rückbefeuchtung der Faserstoffbahn 1 wird der Feuchtegehalt um mehr als
7 % erhöht.
[0045] Da die Faserstoffbahn 1 nach der Rückbefeuchtung noch einen beheizten Trockenzylinder
6 umschlingt, kommt es bis zum Ende der Trockenpartie 2 zu einem ausreichenden Eindringen
der Feuchtigkeit in die Faserstoffbahn 1.
[0046] Zwischen der Trockenpartie 2 und der Wickeleinrichtung 3 verläuft die Faserstoffbahn
1 ungestützt. Dies erlaubt auch auf einfache Weise die Messung des Feuchtegehaltes
über einen Feuchtemesser 10 in diesem Bereich.
[0047] Da die Feuchtemessung hier nach der Rückbefeuchtung erfolgt, kann jedoch über die
vom Düsenfeuchter 8 auf die Faserstoffbahn 1 aufgetragene Wassermenge auf den Feuchtegehalt
der Faserstoffbahn 1 vor dem Düsenfeuchter 8 geschlossen werden.
1. Trockenpartie (2) zur Trocknung einer Papier-, Karton-, Tissue- oder einer anderen
Faserstoffbahn (1) in einer Maschine zur Herstellung und/oder Veredlung derselben
mit zumindest einer einreihigen Trockengruppe (4,5), in der die Faserstoffbahn (1)
von einem Band (9) gestützt, abwechselnd über beheizte Trockenzylinder (6) und zwischen
diesen angeordnete Leitwalzen (7) geführt wird, wobei nur eine Seite der Faserstoffbahn
(1) mit den Trockenzylindern (6) der jeweiligen Trockengruppe in Kontakt kommt und
von der die Faserstoffbahn (1) anschließend einer Wckeleinrichtung (3) zugeführt wird,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Faserstoffbahn (1) in der Trockenpartie (2) auf einen Trockengehalt zwischen 95
und 99% getrocknet wird und danach über zumindest eine Befeuchtungseinrichtung wieder
auf einen Trockengehalt rückbefeuchtet wird, bei dem die Faserstoffbahn (1) am Ende
der Trockenpartie (2) einen Trockengehalt zwischen 87 und 94% hat und die Befeuchtungseinrichtung
als Düsenfeuchter (8) ausgebildet ist, wobei der Düsenfeuchter (8) mindestens 40 Düsen
pro Meter Bahnbreite aufweist und die Faserstoffbahn unmittelbar nach der Trocknung
mit dem gewünschten Trockengehalt aufgewickelt wird.
2. Trockenpartie (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die Rückbefeuchtung nur über eine Befeuchtungseinrichtung erfolgt.
3. Trockenpartie (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die Rückbefeuchtung über mehrere Befeuchtungseinrichtungen erfolgt.
4. Trockenpartie (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
der Düsenfeuchter (8) reine Wasserdüsen oder Zweistoffdüsen zur Zerstäubung besitzt.
5. Trockenpartie (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass
die Tröpfchengröße des vom Düsenfeuchter (8) versprühten Wassers kleiner als 200 µm
beträgt.
6. Trockenpartie (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
der Feuchtegehalt der Faserstoffbahn (1) vor der Rückbefeuchtung von einem Feuchtemesser
gemessen wird.
7. Trockenpartie (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
der Feuchtegehalt der Faserstoffbahn (1) nach der Rückbefeuchtung von einem Feuchtemesser
(10) gemessen wird.
8. Trockenpartie (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
der Feuchtegehalt der Faserstoffbahn (1) durch die Rückbefeuchtung um mindestens 7
% erhöht wird.
9. Trockenpartie (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die Befeuchtungseinrichtung in der letzten einreihigen Trockengruppe (5) der Trockenpartie
(2) angeordnet ist.
10. Trockenpartie (2) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass
die Trockenpartie (2) auch zweireihige Trockengruppen aufweist, in denen die Faserstoffbahn
(1) über zwei Reihen von beheizten Trockenzylindem (6) geführt wird, wobei beide Seiten
der Faserstoffbahn (1) mit diesen in Kontakt kommen.
11. Trockenpartie (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass
die Befeuchtungseinrichtung in der vorletzten einreihigen Trockengruppe (4) der Trockenpartie
(2) angeordnet ist.
12. Trockenpartie (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 9 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass
die Trockenpartie (2) nur einreihige Trockengruppen (4,5) aufweist.
13. Trockenpartie (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die Befeuchtungseinrichtung im Bereich der letzten Leitwalze (7) der entsprechenden
Trockengruppe (4,5) angeordnet ist.
1. Drying section (2) for drying a paper, board, tissue or other fibrous web (1) in a
machine for producing and/or finishing the same, having at least one single-row drying
group (4, 5), in which the fibrous web (1), supported by a belt (9), is led alternately
over heated drying cylinders (6) and guide rolls (7) arranged between the latter,
only one side of the fibrous web (1) coming into contact with the drying cylinders
(6) of the respective drying group, and from which the fibrous web (1) is then fed
to a winding device (3),
characterized in that
the fibrous web (1) is dried to a dryness between 95 and 99% in the drying section
(2) and is then re-wetted again via at least one moisturizing device to a dryness
at which the fibrous web (1) has a dryness between 87 and 94% at the end of the drying
section (2), and the moisturizing device is constructed as a nozzle moisturizer (8),
the nozzle moisturizer (8) having at least 40 nozzles per metre web width and the
fibrous web being wound up with the desired dryness immediately following the drying.
2. Drying section (2) according to Claim 1, characterized in that the re-wetting is carried out only via one moisturizing device.
3. Drying section (2) according to Claim 1, characterized in that the re-wetting is carried out via a plurality of moisturizing devices.
4. Drying section (2) according to Claim 1, characterized in that the nozzle moisturizer (8) has pure water nozzles or two-component nozzles for the
atomization.
5. Drying section (2) according to one of the preceding claims, characterized in that the droplet size of the water sprayed by the nozzle moisturizer (8) is less than
200 µm.
6. Drying section (2) according to one of the preceding claims, characterized in that the moisture content of the fibrous web (1) is measured by a moisture meter before
the re-wetting.
7. Drying section (2) according to one of the preceding claims, characterized in that the moisture content of the fibrous web (1) is measured by a moisture meter (10)
after the re-wetting.
8. Drying section (2) according to one of the preceding claims, characterized in that the moisture content of the fibrous web (1) is increased by at least 7% by the re-wetting.
9. Drying section (2) according to one of the preceding claims, characterized in that the moisturizing device is arranged in the last single-row drying group (5) of the
drying section (2).
10. Drying section (2) according to Claim 9, characterized in that the drying section (2) also has two-row drying groups, in which the fibrous web (1)
is led over two rows of heated drying cylinders (6), both sides of the fibrous web
(1) coming into contact with the latter.
11. Drying section (2) according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the moisturizing device is arranged in the penultimate single-row drying group (4)
of the drying section (2).
12. Drying section (2) according to one of Claims 1 to 9 or 11, characterized in that the drying section (2) has only single-row drying groups (4, 5).
13. Drying section (2) according to one of the preceding claims, characterized in that the moisturizing device is arranged in the region of the last guide roll (7) of the
corresponding drying group (4, 5).
1. Section de séchage (2) pour le séchage d'une bande de papier, de carton, d'essuie-tout
ou d'une autre matière fibreuse (1) dans une machine de fabrication et/ou de traitement
de celle-ci, avec au moins un groupe de séchage (4, 5) à une rangée, dans lequel la
bande de matière fibreuse (1) est soutenue par une bande (9) et est guidée en alternance
sur des cylindres de séchage chauffés (6) et des rouleaux de déviation (7) disposés
entre ceux-ci, dans laquelle seule une face de la bande de matière fibreuse (1) vient
en contact avec les cylindres de séchage (6) du groupe de séchage respectif et la
bande de matière fibreuse (1) est ensuite envoyée de celui-ci à un dispositif de bobinage
(3), caractérisée en ce que la bande de matière fibreuse (1) est séchée dans la section de séchage (2) jusqu'à
un niveau de siccité compris entre 95 et 99 % et est ensuite de nouveau humidifiée,
au moyen d'au moins un dispositif d'humidification, jusqu'à un niveau de siccité,
pour lequel la bande de matière fibreuse (1) présente à la fin de la section de séchage
(2) un niveau de siccité compris entre 87 et 94 %, et le dispositif d'humidification
est réalisé sous la forme d'un humidificateur à buses (8), dans laquelle l'humidificateur
à buses (8) comprend au moins 40 buses par mètre de largeur de la bande et la bande
de matière fibreuse est bobinée immédiatement après le séchage avec le niveau de siccité
souhaité.
2. Section de séchage (2) selon la revendication 1, caractérisée en ce que la réhumidification n'est effectuée que par un dispositif d'humidification.
3. Section de séchage (2) selon la revendication 1, caractérisée en ce que la réhumidification est effectuée au moyen de plusieurs dispositifs d'humidification.
4. Section de séchage (2) selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'humidificateur à buses (8) comporte de simples buses à eau ou des buses à deux
composants pour la pulvérisation.
5. Section de séchage (2) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la taille des gouttelettes de l'eau pulvérisée par l'humidificateur à buses (8) est
inférieure à 200 µm.
6. Section de séchage (2) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la teneur en humidité de la bande de matière fibreuse (1) est mesurée par un hygromètre
avant la réhumidification.
7. Section de séchage (2) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la teneur en humidité de la bande de matière fibreuse (1) est mesurée par un hygromètre
(10) après la réhumidification.
8. Section de séchage (2) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la teneur en humidité de la bande de matière fibreuse (1) est accrue d'au moins 7
% par la réhumidification.
9. Section de séchage (2) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le dispositif d'humidification est disposé dans le dernier groupe de séchage à une
rangée (5) de la section de séchage (2).
10. Section de séchage (2) selon la revendication 9, caractérisée en ce que la section de séchage (2) présente aussi des groupes de séchage à deux rangées, dans
lesquels la bande de matière fibreuse (1) est guidée sur deux rangées de cylindres
de séchage chauffés (6), dans laquelle les deux faces de la bande de matière fibreuse
(1) viennent en contact avec ceux-ci.
11. Section de séchage (2) selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que le dispositif d'humidification est disposé dans l'avant-dernier groupe de séchage
à une rangée (4) de la section de séchage (2).
12. Section de séchage (2) selon l'une quelconque des revendications 1 à 9 ou 11, caractérisée en ce que la section de séchage (2) ne comprend que des groupes de séchage à une rangée (4,
5).
13. Section de séchage (2) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le dispositif d'humidification est disposé dans la région du dernier rouleau de déviation
(7) du groupe de séchage correspondant (4, 5).

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