[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Befestigen von Folienbahnen an Bauwerksflächen
gemäss Oberbegriff des Anspruches 1. Weiter betrifft die Erfindung eine Vorrichtung
zum Befestigen von Folienbahnen an Bauwerksflächen, insbesondere an Tunnelwänden,
gemäss Oberbegriff des Anspruchs 8.
[0002] Ein Verfahren bzw. eine Vorrichtung zur Verlegung von Folienbahnen ist aus
WO 01/02700 bekannt. Dieses Dokument zeigt die Verlegung von Dichtungsfolien mittels eines Verlegewagens,
der entlang einer der Bauwerksfläche angepassten Führungsbahn fährt. Die von einer
Rolle abgezogene Dichtungsfolienbahn wird mittels Hotmelt-Klebstoff befestigt. Die
Schmelzeinrichtung für den Klebstoff ist stationär an einem Portalwagen angeordnet,
der die Führungsbahn trägt. An dem Verlegewagen ist ein beheizbarer Arbeitsspeicher
für den Klebstoff vorgesehen, der in einer Endstellung des Verlegewagens mit geschmolzenem
Klebstoff aus der stationären Schmelzeinrichtung befüllbar ist. Diese bekannte Anordnung
ist eine Weiterentwicklung der aus
CH-A-652 448 bekannten Anordnung, bei welcher die Verlegeeinrichtung über einen flexiblen Schlauch
mit der stationären Schmelzeinrichtung verbunden ist.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine verbesserte Möglichkeit zur Durchführung
der Verlegebewegung zu schaffen.
[0004] Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren bzw. eine Vorrichtung mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Anspruchs 1 bzw. 8 gelöst.
[0005] Dadurch, dass die Folienrollenaufnahme an einer horizontal verstellbaren und schwenkbaren
Bewegungseinrichtung für die Ausführung der Verlegebewegung angeordnet ist, ergibt
sich eine einfach an verschieden verlaufende Bauwerksflächen, insbesondere verschiedene
Tunnelprofile, anpassbare Vorrichtung.
[0006] Vorzugsweise ist eine Längeneinstellung, insbesondere ein längeneinstellbarer Arm,
insbesondere ein Teleskoparm vorgesehen. Weiter ist es bevorzugt, wenn die Längsachse
der Folienrollenaufnahme jeweils in der durch sie verlaufenden Horizontalebene schwenkbar
ist. Ferner ist es bevorzugt, wenn die Längsachse der Folienaufnahme aus der Horizontalebene
heraus neigbar ist. Bevorzugterweise wird die eine oder die andere oder werden beide
der genannten Bewegungen der Längsachse der Folienrollenaufnahme am der Folienrollenaufnahme
entgegengesetzen Ende der Bewegungseinrichtung, insbesondere des Teleskoparmes bewirkt.
Insbesondere werden sie bewirkt, indem die Bewegungseinrichtung, insbesondere der
Arm bzw. Teleskoparm entsprechend an der Tragstruktur gelagert ist, so dass die genannten
Bewegungen unabhängig voneinander und unabhängig von der Verlegebewegung ausführbar
sind. Vorzugsweise ist eine zweite Bewegungseinrichtung, insbesondere ein weiterer
Teleskoparm, vorgesehen, welche Bewegungseinrichtung unabhängig von der ersten Bewegungseinrichtung
bewegbar ist. Die zweite Bewegungseinrichtung ist z.B. ebenfalls linear verschieblich
und schwenkbar. Sie trägt vorzugsweise die Schweisseinrichtung für die Folien.
[0007] Vorzugsweise ist die Tragstruktur für die Bewegungseinrichtung ein Portalwagen, der
entlang dem Bauwerk verfahrbar ist, insbesondere innerhalb eines Tunnels auf Schienen
verfahrbar ist. Vorzugsweise ist die Bewegungseinrichtung am Portalwagen und ist der
Portalwagen selber in eine Transportstellung bringbar.
[0008] Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der verschiedenen Aspekte der Erfindung
anhand der Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigt
Figur 1 schematisch eine Verlegevorrichtung zur Erläuterung der Erfindung;
Figur 2 eine Detailansicht zu Figur 1;
Figur 3 schematisch eine weitere Verlegevorrichtung;
Figur 4 eine Detailansicht des vorderen Endes der Bewegungseinrichtung;
Figur 5 eine Draufsicht von oben auf die Verlegevorrichtung von Figur 3;
Figur 6 eine Schnittansicht zur Erläuterung der Lagerung der Bewegungseinrichtung
an der Tragstruktur;
Figur 7 eine weitere Schnittansicht zur Erläuterung der Lagerung der Bewegungseinrichtung
an der Tragstruktur;
Figur 8 eine Draufsicht auf das vordere Ende einer Bewegungseinrichtung;
Figur 9 eine Schnittansicht von Figur 8;
Figur 10 einen Schnitt entlang der Linie A-A von Figur 9;
Figur 11 einen Schnitt entlang der Linie B-B von Figur 9;
Figur 12 eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung; und
Figur 13 eine schematische Darstellung zur Schwenkbarkeit der Folienrollenlängsachse
in der Horizontalebene.
[0009] Figur 1 zeigt schematisch eine in einem Tunnelgewölbe 2 angeordnete Verlegevorrichtung
1. Das Tunnelgewölbe 2 steht dafür als Beispiel für beliebige Bauwerksflächen. An
der Innenseite 3 des Gewölbes soll eine Abdichtung in Form von Folienbahnen verlegt
werden, welche auf bekannte Weise sich überlappend bahnweise nacheinander entlang
der Tunnellängserstreckung auf die Tunnelinnenwandung aufgebracht werden, indem Folienbahn
für Folienbahn nacheinander von der einen Schnittstelle der Wandung 3 mit der Tunnelsohle
16 zur anderen Schnittstelle der Wandung 3 mit der Sohle 16 auf die Wandung aufgeklebt
wird. Mit Folie ist hier jede beliebige Art von folienartigem Dichtungsmaterial, z.B.
eine Kunststoffdichtungsbahn, KDB, oder anderem folienartigen Material gemeint, welches
beim Tunnelbau oder bei anderen Bauwerksflächen bahnweise Verwendung findet. Es kann
sich um einschichtige oder mehrschichtige Folien handeln oder auch um Gewebebahnen
oder Vliesbahnen, die hier auch vom Begriff Folie mitumfasst sein sollen, oder um
solche Bahnen in Kombination mit Kunststofffolien. Die Bahnen werden im Tunnelbau
in der Regel sich mit ihren Randbereichen überlappend verlegt und im Überlappungsbereich
verschweisst. Die Folien werden als Rollenmaterial konfektioniert, wobei eine Rolle
z.B. ein Gewicht von 150-200 kg haben kann. Die Folien könnten aber auch gefaltet
als Pakete vorliegen, was indes für die vorliegende Erfindung keinen Unterschied macht;
es sollen hier beide Arten der Folienkonfektionierung bzw. des Folienvorrates als
umfasst gelten. Die Befestigung der Folie an der Tunnelinnenwandung 3 erfolgt bei
dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung mittels eines Schmelzklebstoffes. Damit
sind alle Arten von Klebstoffen gemeint, welche durch Erhitzen flüssig und verarbeitungsfähig
werden und sich beim Erkalten verfestigen und die zu verklebenden Teile auf diese
Weise verbinden. Andere Bezeichnungen für solche Klebstoffe sind z.B. Heissleim oder
Hotmelt.
[0010] Figur 1 zeigt nun schematisch eine Vorrichtung 1 gemäss dem ersten und dem zweiten
Aspekt der Erfindung mit einer Bewegungseinrichtung 4, welche um eine Achse 11 schwenkbar
an einer Tragstruktur 6 der Vorrichtung angeordnet ist. An ihrem freien Ende trägt
die Bewegungseinrichtung 4 unter anderem eine Folienrolle 5. Diese Rolle 5 wird durch
die Bewegungseinrichtung entlang der Bauwerkswandung bzw. der Tunnelwandung in einer
kontinuierlichen Verlegebewegung bewegt, so dass die von der Rolle abgerollte Folienbahn
die Wandung bedeckt. Dies ist in Figur 1 durch verschiedene Stellungen der Folienrolle
5 entlang der Tunnelwandung dargestellt. Die Klebeverbindung der Folienbahn mit der
Wandung 3 erfolgt dadurch, dass auf die Folienbahn mehrere sich kontinuierlich oder
mit Unterbrechungen entlang ihrer Länge erstreckende, voneinander beabstandete Klebstoffraupen
kurz vor dem Andrücken der Folienbahn an der Wandung auf die Folienbahn aufgebracht
werden. Diese Raupen aus erhitztem, flüssigem Schmelzklebstoff erkalten beim und nach
dem Anpressen der Folie an der Wandung und schaffen die Klebverbindung zwischen Wandung
3 und der Folie.
[0011] Gemäss einem ersten Aspekt der Erfindung wird nun die Schmelzeinrichtung, welche
den flüssigen Schmelzklebstoff erzeugt, bei der Verlegebewegung mit der Folienrolle
oder dem Folienpaket bzw. dem Folienvorrat mitgeführt. Figur 1 und Figur 2 zeigen
dazu, dass die Schmelzeinrichtung 7, welche eine bekannte handelsübliche Schmelzeinrichtung
für Schmelzklebstoffe ist, an der Bewegungseinrichtung 4 angeordnet ist, die auch
die Folienrolle 5 trägt, von der die Folie 15 abgezogen wird. Die Schmelzeinrichtung
kann dabei auf beliebige Art und Weise an der Bewegungseinrichtung angeordnet sein,
so dass sie deren Bewegung zusammen mit dem Folienvorrat (Folienrolle oder Folienpaket)
mitmacht. Bei dem in Figur 1 und Figur 2 dargestellten Beispiel ist die Schmelzeinrichtung
7 auf einer Plattform 10 angeordnet, welche an der Bewegungseinrichtung so aufgehängt
ist, dass die Plattform bei der Bewegung entlang der zu bedeckenden Bauwerksfläche
3 bzw. Tunnelwandung 3 im wesentlichen horizontal bleibt. Dies ist aus den verschiedenen
Stellungen der Plattform 10 in Figur 1 ersichtlich. Von der Schmelzeinrichtung 7 führt
mindestens eine Leitung 9 zu den Auftragsköpfen 17, welche auf der von der Rolle 5
abgerollten Folie 15 die Klebstoffraupen ablegen. Es kann dabei eine Leitung 9 vorgesehen
sein, welche zu einem Leimbalken führt, der mehrere beabstandete Austrittsöffnungen
aufweist. Bevorzugt ist es allerdings, wenn mehrere separate Auftragsköpfe 17 vorgesehen
sind, zu denen jeweils eine separate Leitung 9 aus der Schmelzeinrichtung 7 führt.
Die Förderung in den Leitungen 9 zu den Auftragsköpfen wird in der Regel durch eine
in der Schmelzeinrichtung vorgesehene Pumpe durchgeführt. Falls die Schmelzeinrichtung
selber keine Pumpe enthält, so ist eine separate Pumpenanordnung dafür vorzusehen.
Die Schmelzeinrichtung 7, die mit der Bewegungseinrichtung mitgeführt wird, ist vorzugsweise
eine Schmelzeinrichtung zur Herstellung von geschäumtem Schmelzklebstoff. Eine solche
bevorzugt verwendete Schmelzeinrichtung ist z.B. der Typ "Foam-Melt
® 200", der z.B. von der Firma Nordson Deutschland GmbH, Erkrath, Deutschland vertrieben
wird oder durch weitere Niederlassungen der Firma Nordson. Diese Schmelzeinrichtung
erzeugt aus bekanntem festem Schmelzklebstoff unter Zufuhr eines Gases, z.B. industriellem
Kohlendioxid oder Stickstoff, einen schaumförmigen Schmelzklebstoff. Dieser kann auf
die genannte Weise über die Leitungen 9 und die Austragsköpfe 17 auf die Folie abgegeben
werden. Bevorzugterweise wird dazu auch der Gasvorrat von der Bewegungseinrichtung
mitgeführt, was in Figur 1 und 2 durch einen Gastank 8 dargestellt sein soll. Durch
die Mitführung einer Schmelzeinrichtung zusammen mit dem Folienvorrat bei der Verlegebewegung
ergibt sich, wie in den Figuren ersichtlich, eine besonders einfache Konstruktion
und eine kurze Leitungsführung für den heissen Schmelzklebstoff. Zum Betrieb der Schmelzeinrichtung
bei deren Mitführung mit der Bewegungseinrichtung wird lediglich die Zufuhr von elektrischer
Energie für die Schmelzeinrichtung benötigt. Die benötigte Menge von festem Schmelzklebstoff,
der in der Schmelzeinrichtung aufgeschmolzen wird, kann in dieser mitgeführt werden.
Beim Vorsehen einer Plattform kann auf dieser auch ein Vorrat von festem Schmelzklebstoff
mitgeführt werden, welcher für mehrere vollständige Verlegebewegungen ausreicht. Jedenfalls
sollte die Schmelzeinrichtung so bemessen sein, dass sie mindestens Schmelzklebstoff
für eine vollständige Verlegebewegung wie in Figur 1 gezeigt enthalten kann. Bei der
bevorzugten Verwendung von geschäumtem Schmelzklebstoff erfolgt die Verlegung wie
bereits für normalen Schmelzklebstoff geschildert. Es hat sich gezeigt, dass der geschäumte
Schmelzklebstoff bei der vorliegenden Anwendung mehrere Vorteile aufweist. So erfolgt
z.B. praktisch kein Tropfen von Schmelzklebstoff wenn über Kopf gearbeitet wird, wie
dies ersichtlicherweise bei der Verlegebewegung an einer Tunnelwandung vorkommt. Ferner
wird durch die Aufschäumung weniger Schmelzklebstoffmaterial benötigt und es ergibt
sich eine erhöhte Klebkraft. Die Verwendung geschäumten Schmelzklebstoffes ermöglicht
es sogar Folienbahnen direkt auf Tunnelwandungen 3 aus Spritzbeton zu kleben. Dies
war bis anhin mit herkömmlichen, nicht geschäumten Schmelzklebstoffen nicht immer
mit Sicherheit durchführbar. Als bevorzugter Schmelzklebstoff für die Anwendung auf
Spritzbeton im Tunnelbau kommt z.B. der Typ Ecomelt A3 EX159 der Firma Collano AG,
Schweiz zur Anwendung. Der geschilderte Aspekt der Erfindung, wonach die Schmelzeinrichtung
bei der Verlegebewegung mitgeführt wird, kann grundsätzlich bei beliebiger Ausführung
der Verlegebewegung verwendet werden. So ist es durchaus möglich bei einem Verlegewagen,
welcher entlang einer Führungsbahn gefahren wird, ebenfalls die Schmelzeinrichtung
mitzuführen.
[0012] Nach einem weiteren Aspekt der Erfindung wird die Bewegungseinrichtung 4, welche
die Verlegebewegung bewirkt so ausgeführt, dass diese ein schwenkbares Element umfasst,
welches insbesondere ein schwenkbarer Arm 12 und insbesondere ein schwenkbarer teleskopischer
Arm 12 ist, der zur Durchführung der Verlegebewegung um eine Achse 11 an der Tragstruktur
6 schwenkbar ist. Wie aus Figur 1 ersichtlich, ist die Achse 11 von der einen Seite
der Tragstruktur zur anderen Seite der Tragstruktur parallel verschieblich (entlang
der Linie A), so dass sich ein erweiterter Bereich für die Verlegebewegung ergibt.
In dem Beispiel erfolgt die Verschiebung horizontal, was bevorzugt ist.
[0013] Figur 3 zeigt schematisch eine Ausführungsform ähnlich derjenigen der Figuren 1 und
2, wobei gleiche Bezugszeichen gleiche Elemente bezeichnen, und wobei in Figur 3 verschiedene
Stellungen des längsverstellbaren Armes 12 dargestellt sind, nämlich eine Endstellung
mit der geringsten Länge des ausfahrbaren Teleskoparmes 12 und eine Stellung, bei
welcher der Teleskoparm voll ausgefahren ist. Entsprechend können verschieden grosse
Tunnelprofile mit der Verlegevorrichtung bearbeitet werden.
[0014] Figur 4 zeigt in Schnittdarstellung entlang der Linie F-F der Figuren 3 bzw. 5 eine
bevorzugte Ausführungsform des der Tunnelwandung 3 zugewandten Endes der Bewegungseinrichtung
4, welche in diesem Fall wiederum einen längenverstellbaren Arm 12, und insbesondere
einen Teleskoparm aufweist. Die Längenverstellung kann dabei pneumatisch, hydraulisch
oder auch motorisch erfolgen. Am Ende des Teleskoparmes 12 ist ein Ausleger 20 fest
angeordnet, an dessen freien Ende ein Hebel 21 um eine Achse 20' schwenkbar befestigt
ist. Der Hebel 21 wiederum trägt an seinem anderen Ende die Aufnahme für die Folienrolle
5, welche Aufnahme bzw. Rolle eine Längsachse 26 aufweist. Die Rolle 5 ist in dieser
Folienrollenaufnahme mit der Längsachse 26 drehbar gehalten, so dass die Folie als
Bahn 15 von der Rolle 5 abziehbar ist. Über eine Umlenkung 27 gelangt die Folienbahn
an mindestens eine Andruckrolle, welche die Folie an die Bauwerksfläche 3 andrückt.
Im Beispiel von Figur 4 sind dabei mehrere Sätze von jeweils vier Andruckrollen 28
vorgesehen, wobei in der Darstellung von Figur 4 nur ein solcher Satz ersichtlich
ist. Diese Sätze von Andruckrollen wirken jeweils in dem Bereich auf die Folie ein,
in dem der Klebstoffauftrag erfolgt ist. Stangenförmige, koaxial mit der Rollenachse
angeordnete Träger 55 und 56 bilden zusammen mit einem hinteren Schild 25 und einem
vorderen Schild 25', welches in Figur 4 nicht ersichtlich ist, ein Tragelement, welches
die Aufnahme mit der Längsachse 26 für die Rolle 5 bildet. Das Tragelement kann dabei
so ausgebildet werden, dass eine volle Rolle 5 auf einfache Weise in das Tragelement
eingehängt und daran drehbar befestigt werden kann. Das am Hebel 21 befestigte Tragelement
wird dabei durch ein hydraulisches oder pneumatisches Anpresselement 24, welches am
Arm 12 und am Hebel 21 abgestützt ist, gegen die Tunnelwandung gedrückt. Die Plattform
10 ist in diesem Beispiel ebenfalls am Ausleger 20 um die Achse 60 schwenkbar angeordnet,
so das sie immer im wesentlichen horizontal bleibt. Die Plattform 10 kann bevorzugterweise
als begehbare Arbeitsbühne ausgestaltet sein, so dass eine Überwachungsperson die
Auftragung des Klebstoffes auf die Folienbahn und deren Aufbringung auf die Wandung
3 überwachen kann. Das Aufbringen des Schmelzklebstoffes auf die Folienbahn 15 erfolgt
in diesem Beispiel wiederum über eine mit der Bewegungseinrichtung mitgeführte Schmelzeinrichtung
7, deren Verbindung mit dem Schlauch 9 in der Figur 4 nicht dargestellt ist. Der gezeigte
Aspekt der schwenkbaren und längenverstellbaren Bewegungseinrichtung wird dabei bevorzugterweise
mit dem vorgängig erläuterten Aspekt des Mitführens der Schmelzeinrichtung kombiniert.
Der Aspekt der schwenkbaren und längeneinstellbaren Bewegungseinrichtung kann indes
auch mit herkömmlichen stationären Schmelzeinrichtungen kombiniert sein oder kann
allenfalls sogar mit anderen Befestigungsmitteln als Klebstoff für die Folienbahn
verwendet werden, z.B. mit Klettbefestigungsmitteln.
[0015] Anhand der Figuren 3 und 5-7 werden nun weitere bevorzugte Ausführungsformen der
Vorrichtung bzw. des Verfahrens erläutert. Wie aus Figur 3 ersichtlich, ist die Bewegungseinrichtung
4 oberseitig an einem Portalwagen 6 angeordnet. Dieser weist Räder auf, mittels welchen
er entlang des Tunnels verfahrbar ist. Auf diese Weise können die Folienbahnen nacheinander
versetzt zueinander durch die Verlegebewegung auf die Tunnelwandung aufgebracht werden.
Ein die Schwenkachse 11 tragender Wagen 35 der Bewegungseinrichtung ist dabei an der
Oberseite der vom Portalwagen gebildeten Tragstruktur 6 vorzugsweise horizontal verfahrbar,
um die Schwenkachse 11 verfahren zu können. In der Draufsicht von Figur 5 ist ersichtlich,
dass das Verfahren der Schwenkachse 11 durch einen Wagen 35 bewirkt wird, welcher
auf Schienen 39 auf der Tragstruktur 6 verfahrbar ist. In der Draufsicht von Figur
5 ist wiederum die am Arm 12 angeordnete Plattform 10 ersichtlich. In diesem Beispiel
ist die Schmelzeinrichtung 7 ungefähr mittig auf der Plattform 10 angeordnet. Bei
der Ausgestaltung als Arbeitsbühne können auf dieser Plattform 10 zwei Personen beidseits
der Schmelzeinrichtung 7, welche bevorzugterweise auch den Gasvorrat umfasst und allenfalls
Vorräte von Schmelzklebstoff umfasst, Platz finden. In dem gezeigten Beispiel ist
an dem Arm 12 neben der Aufnahme für die Folienrolle auf der anderen Seite des Armes
eine Bearbeitungseinrichtung zur Bearbeitung der Tunnelwandung angeordnet, welche
nachfolgend noch genauer erläutert wird. Diese Arbeitseinrichtung weist Drahtbürsten
45 und/oder Fräser auf sowie eine Arbeitsbühne 33. Weiter ist in diesem Beispiel ersichtlich,
dass an der Tragstruktur ein weiterer Wagen 61 vorgesehen sein kann, der vorzugsweise
vom ersten Wagen unabhängig verfahrbar und welcher auf weiteren Schienen 63 verschieblich
ist und eine Bewegungseinrichtung, vorzugsweise einen Arm 30 trägt. Dieser ist ebenfalls
schwenkbar und längenverstellbar und trägt mindestens die Schweisseinrichtung 32,
welche die gerade in Verlegung befindliche Folie 15 mit der bereits vorher verlegten
Folie auf bekannte Weise verschweisst. Auch der Schweisseinrichtung 32 kann eine Arbeitsbühne
31 zugeordnet sein, welche ebenfalls vom Arm 30 getragen wird. Durch diese zweite
Bewegungseinrichtung, die vorzugsweise unabhängig von der ersten Bewegungseinrichtung
ist, kann die Verschweissung optimal auf die Verlegung abgestimmt werden.
[0016] Bevorzugterweise ist die Lage der Längsachse 26 der Aufnahmeeinrichtung für die Folienrolle
nicht nur durch die Verlegebewegung entlang der Bauwerksfläche bzw. Tunnelwandung
3 bewegbar, sondern auch in ihrer Lage zu der Wandung 3 einstellbar. Diese Einstellung
umfasst eine Schwenkbewegung und/oder eine Neigebewegung der Längsachse 26 der Folienrollenaufnahme.
Betrachtet man dazu Figur 4 und denkt sich dazu die horizontal verlaufende Ebene B,
die durch die Achse 26 verläuft, so liegt die Längsachse 26 der Rollenaufnahme in
dieser Ebene und zwar parallel zu der Schnittlinie aus der Ebene B mit der Tunnelwandung
3. Damit bei der Verlegebewegung Korrekturen der Folienbahn und eine gleichmässige
Überlappung mit der vorhergehenden Folienbahn auch bei einem Kurvenverlauf des Tunnels
durchführbar sind, so ist die Längsachse 26 zunächst in der Ebene B so verschwenkbar,
dass die Längsachse in verschwenkter Stellung nicht parallel zur Schnittlinie der
Ebene B mit der Wandung 3 verläuft. Eine zusätzliche bevorzugte Korrekturmöglichkeit
besteht darin, dass die Längsachse 26 so geneigt wird, dass die Längsachse 26 nicht
mehr in der Ebene B liegt, sondern zu dieser geneigt verläuft, so dass das eine Ende
der Achse über und das andere Ende der Achse unter der Ebene B liegt und die Achse
26 geometrisch gesehen nur noch einen Punkt mit der Ebene B gemeinsam hat. Diese Verstellmöglichkeiten
der Achse 26 können bei der Rollenaufnahme selber vorgesehen sein, werden aber in
dem gezeigten Beispiel und bevorzugterweise am anderen Ende der Bewegungseinrichtung
4 bei deren Lagerung an der Tragstruktur 6 bzw. dem Portalwagen ausgeführt. Figur
13 zeigt die entsprechende Lagerung der Bewegungseinrichtung 4 mit dem Arm 12, der
die Achse 26 trägt in grob schematischer Darstellung in Ansicht von oben. Ersichtlich
ist der Wagen 35 mit der Schwenkachse 11 für den Arm 12. Die Stellung des Arms ist
z.B. ebenfalls im wesentlichen horizontal und die Achse 26 liegt in der Horizontalebene
B. In der gezeigten Normalstellung des Wagens 35 zu der Ebene B liegt die Achse 26
in der Ebene B und verläuft parallel zur Schnittlinie der Ebene B mit dem Tunnelgewölbe
2. Wird nun der Wagen 35 um eine Achse 48, die senkrecht zur Ebene B steht gedreht,
so bewegt sich das Ende des Armes 4, das die Längsachse 26 trägt entlang der Kreislinie
C und die Achse 26 (mit der Folienrolle) schwenkt in der Ebene B derart, dass sie
nicht mehr parallel zur Schnittlinie der Ebene B mit der Tunnelwandung 2 steht.
[0017] Wird andererseits der Wagen 35 um die Achse 38 geschwenkt, die in diesem Beispiel
in der Ebene B liegt und durch die Mitte M der Längsachse 26 verläuft, was nicht zwingend
ist, so verlässt die Längsachse 26 die Ebene B ausgenommen im Mittelpunkt M; die Längsachse
26 wird somit zur Ebene B geneigt bzw. gekippt. Vorzugsweise sind beide Verstellmöglichkeiten
vorgesehen. Eine konstruktive Ausgestaltung ist in den Figuren 5, 6 und 7 ersichtlich.
So sind die Schienen 39 für den Wagen 35 (Figur 5) an einem inneren Tragelement 37
befestigt, welches um die Schwenkachse 38 schwenkbar an einem äusseren Tragelement
36 befestigt ist. Dies ist im Detail in den Schnittdarstellungen E-E (Figur 6) und
D-D (Figur 7) ersichtlich. Die Pfeile D stellen dabei die Neigung der Schienen 39
zur oberen Horizontalebene der Tragstruktur dar, welche zu einer entsprechenden Neigung
der Bewegungseinrichtung mit dem Arm 12 führt, was zu der erwähnten Neigebewegung
der Längsachse 26 aus der Ebene B herausführt. Diese Bewegung des Tragelementes 37
um die Achse 38 kann z.B. durch nicht dargestellte Elektromotoren bewirkt werden.
Die vorerwähnte Schwenkung der Längsachse 26 der Folienrollenaufnahme in der Ebene
B wird andererseits durch eine Drehung der Schienen 39 um die Achse 48 bewirkt, die
vorzugsweise senkrecht zur Horizontalebene der Tragstruktur 6 steht. Zu diesem Zweck
sind die Schienen 39 auf einer Drehbühne 42 angeordnet, welche um die Achse 48 drehbar
am Tragelement 37 angeordnet ist, wie dies aus den Figuren 6 und 7 ersichtlich ist.
Die Schienen 63 für den Wagen 61, der den Arm 30 trägt, sind vorzugsweise auf dieselbe
geschilderte Weise verstellbar, wie die Schienen 39, so dass die Schweisseinrichtung
32 automatisch der Verstellung der Längsachse 26 der Folienrollenaufnahme folgt. Für
diese Bewegung sind die beiden Bewegungseinrichtungen also vorzugsweise gekoppelt,
während sie, wie erwähnt, für das Verfahren und Schwenken unabhängig sind.
[0018] Die Figur 8 zeigt in Draufsicht von oben eine vergrösserte Darstellung des vorderen
Endes der Bewegungseinrichtung mit den Arbeitsbühnen 10, 33 und auch 31. Es sind nicht
alle Elemente der Folienführung dargestellt, ersichtlich sind aber die nebeneinanderliegenden
mehreren Sätze von Andruckrollen 28 und entsprechend auch von rotierenden Drahtbürsten
45, welche die Wandung 3 bei der Verlegebewegung für die eine Folienbahn bereits an
den Stellen vorbearbeiten, bei denen die Schmelzklebstoffraupen bei der Verlegung
der nächsten Folienbahn zu liegen kommen. Anstelle oder zusätzlich zu den Drahtbürsten
können auch Fräselemente vorgesehen sein, besonders bei sehr unebenen Tunnelwandungen.
Figur 9 zeigt eine entsprechende Ansicht von der Tunnelwandung her auf die Bewegungseinrichtung
hin gesehen, worin wiederum die Sätze von Andruckrollen 28 ersichtlich sind sowie
auch in dieser Figur die entsprechend angeordneten Ausbringköpfe 17 für den flüssigen
Schmelzklebstoff. Ersichtlich ist in dieser Figur auch die Aufnahmestruktur für die
nur angedeutete Folienrolle 5, welche durch die Schilde 25 und 25' mit den Verbindungsstangen
55 und 56 gebildet wird, und die Längsachse 26 für die Folienrollenaufnahme bildet.
Ersichtlich sind ferner wiederum die Drahtbürsten 45, welche im gleichen Abstand wie
die Andruckrollensätze bzw. die Ausbringköpfe 10 voneinander beabstandet angeordnet
sind. Die Figuren 10 und 11 zeigen entsprechende Schnittdarstellungen entsprechend
den Schnittlinien A-A und B-B von Figur 9, in welchen dieselben Elemente noch einmal
ersichtlich sind. Zusätzlich zu den rotierenden Runden Drahtbürsten 45 können lineare
Drahtbürsten 46' vorgesehen sein. Vor dem Aufbringen des Schmelzklebstoffes können
die Aufbringstellen wenn nötig durch eine Trocknungseinrichtung getrocknet werden.
[0019] Figur 12 zeigt eine weitere Ausführungsform, bei welcher die Schmelzeinrichtung nicht
auf einer begehbaren Plattform mitgeführt wird, so dass separate Podeste 70 und 71
an der Tragstruktur 6 vorgesehen sind.
[0020] Figur 5 zeigt weiter eine bevorzugte Ausgestaltung der Räder des Portalwagens 6,
wobei diese Räder 67 aus einer Arbeitsstellung in eine Transportstellung 67' schwenkbar
sind, wobei die Drehrichtung des Rades beibehalten wird. Dies erlaubt einen einfacheren
Transport der Vorrichtung. Zum Transport ist ferner der Portalwagen bzw. die Tragstruktur
in ihrer Höhe reduzierbar. In Figur 3 ist das durch die ineinanderschiebbare Ausgestaltung
der Säulen der Tragstruktur 6 mit den Elementen 66 und 68 dargestellt. Weiter werden
zum Transport die Bewegungseinrichtungen gegenüber der in Figur 5 ersichtlichen Stellung
um 90° gedreht, so dass die Arme 12 und 34 in Längsrichtung der Tragstruktur zu liegen
kommen. Auf diese Weise kann ein einfacher Transport der ganzen Vorrichtung erfolgen.
1. Verfahren zum Befestigen von Folienbahnen (15) an Bauwerksflächen, insbesondere an
Tunnelwänden, bei welchem mindestens ein Folienvorrat, insbesondere eine Folienrolle
(5), durch eine Verlegebewegung entlang der zu bedeckenden Fläche (3) bewegt und dabei
die Folienbahn (15) von dem Vorrat bzw. der Rolle abgezogen und an die Fläche angelegt
wird, wobei die Folienbahn (15) durch Befestigungsmittel an der Fläche (3) befestigt
wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Verlegebewegung mittels einer Bewegungseinrichtung (4) erfolgt, die einerends
den Folienvorrat, insbesondere die Folienrolle, trägt und die andernends zur Ausführung
der Verlegebewegung verfahrbar, insbesondere horizontal verfahrbar, und zudem schwenkbar
an einer Tragstruktur (6), insbesondere einem Portalwagen, angeordnet ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungseinrichtung längenverstellbar ist und insbesondere einen längenverstellbaren
Arm (12) und insbesondere einen teleskopisch längenverstellbaren Arm aufweist, wobei
die Schwenkachse (11) des Armes an der Tragstruktur verfahrbar angeordnet ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsachse (26) der Folienrolle (5) in der durch diese Längsachse bestimmten
Horizontalebene aus einer Stellung bei der die Längsachse (26) parallel zur Schnittlinie
der Horizontalebene mit der Bauwerksfläche steht, angetrieben in Stellungen schwenkbar
ist, in der die Längsachse nicht parallel zur Schnittlinie steht.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsachse (26) der Folienrolle (5) aus der durch diese Längsachse bestimmte
Horizontalebene angetrieben heraus- und zurückschwenkbar ist, insbesondere so, dass
die Längsachse einen Punkt in der Ebene beibehält.
5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkbewegung der Längsachse (26) der Folienrolle (5) durch eine entsprechende
Bewegung der Bewegungseinrichtung (4) an der Tragstruktur (6) bewirkt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 2, 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkbewegung der Längsachse (26) der Folienrolle (5) bewirkt wird, indem die
Schwenkachse (11) des Armes (12) um eine senkrecht zur Horizontalebene B stehende
Drehachse (48) drehbar ist.
7. Verfahren nach Anspruch 2, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkbewegung der Längsachse (26) der Folienrolle (5) aus der Horizontalebene
B heraus bewirkt wird, indem die Schwenkachse (11) des Armes (12) um eine horizontale
Kippachse (38) gekippt wird.
8. Vorrichtung (1) zum Befestigen von Folienbahnen (15) an Bauwerksflächen (3), insbesondere
an Tunnelwänden, umfassend eine Tragstruktur (6), eine daran angeordnete, zur Aufnahme
mindestens eines Folienvorrates, insbesondere einer Folienrolle (5) ausgestaltete
Bewegungseinrichtung, welche zur Ausführung einer Verlegebewegung ausgestaltet ist,
bei welcher eine Folienbahn von dem Vorrat bzw. der Rolle (5) abziehbar und an die
Bauwerksfläche anlegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungseinrichtung (4) verfahrbar, insbesondere horizontal parallel verfahrbar,
und zudem zur Ausführung der Verlegebewegung schwenkbar an der Tragstruktur (6) angeordnet
ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungseinrichtung (4) mindestens einen Arm (12) aufweist, der an der Tragstruktur
(6) um eine Achse (11) schwenkbar ist, die im wesentlichen parallel zur Längsachse
(26) der Folienrollenaufnahme verläuft.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse (11) an der Tragstruktur (6) in ihrer Neigung zur Horizontalen einstellbar
angeordnet ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse (11) um eine im wesentlichen senkrecht zur Horizontalen stehende weitere
Achse (48) drehbar ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Arm ein längeneinstellbarer Arm und insbesondere ein Teleskoparm ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass diese eine zusammen mit dem Folienvorrat verfahrbare Vorbehandlungseinrichtung für
die Tunnelwandung (3) aufweist, die in Fahrtrichtung der fahrbaren Tragstruktur (6)
vor dem Folienvorrat angeordnet ist und insbesondere Drahtbürsten (45, 46) und/oder
Fräsen umfasst.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorbehandlungseinrichtung ebenfalls von der Bewegungseinrichtung (4) bewegbar
ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass diese eine Schweisseinrichtung (49) umfasst, welche insbesondere mittels einer weiteren,
vorzugsweise horizontal, verfahrbaren und zudem schwenkbaren Bewegungseinrichtung,
insbesondere einem Arm (34, 61) bewegbar ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung der weiteren Bewegungseinrichtung (34, 61) unabhängig von der Verlegebewegung
der ersten Bewegungseinrichtung (12, 35) ist, abgesehen von der Schwenkbewegung der
Längsachse (26) der Folienrollenaufnahme in der Horizontalebene durch diese und der
Neigungsbewegung der Längsachse (26), welche von der zweiten Bewegungseinrichtung
(34, 61) ebenfalls mitgemacht werden.