| (19) |
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(11) |
EP 1 747 147 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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28.12.2011 Patentblatt 2011/52 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.03.2009 Patentblatt 2009/11 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.04.2005 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2005/003672 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2005/113342 (01.12.2005 Gazette 2005/48) |
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| (54) |
VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUM DRUCKEN AUF EINER OBERFLÄCHE EINES STREIFENFÖRMIGEN
MEDIUMS
METHOD AND DEVICE FOR PRINTING ON THE SURFACE OF A STRIP-TYPE MEDIUM
PROCEDE ET DISPOSITIF D'IMPRESSION DE LA SURFACE D'UN ARTICLE EN FORME DE BANDE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU MC NL PL PT RO SE SI
SK TR |
| (30) |
Priorität: |
17.05.2004 DE 102004024340
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.01.2007 Patentblatt 2007/05 |
| (73) |
Patentinhaber: Mettler-Toledo (Albstadt) GmbH |
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72458 Albstadt (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- HOLIKE, Walter
72351 Geislingen (DE)
- MÜRDTER, Herbert
72461 Albstadt (DE)
- GERSTENECKER, Albert
72469 Messstetten (DE)
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| (74) |
Vertreter: Leinweber & Zimmermann |
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European Patent Attorneys
Patentanwälte
Rosental 7 80331 München 80331 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 850 841 DE-A1- 10 111 228 US-A- 5 993 093
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EP-B- 0 758 979 DE-T- 69 602 896
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[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Drucken auf einer Oberfläche eines
streifenförmigen Mediums, dessen andere Oberfläche selbstklebend beschichtet ist,
gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 und auf eine zur Durchführung des Verfahrens
geeignete Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 8.
[0002] Derartige Verfahren und Vorrichtungen werden insbesondere zur Herstellung bedruckter
Etiketten eingesetzt, die in Verkaufsgeschäften auf Waren aufgeklebt werden. Insbesondere
werden auf die zu bedruckende Oberfläche Gewichtsangaben, beispielsweise aus einer
Selbstbedienungswaage, Preisangaben und/oder Barkodes aufgedruckt, die für die Abwicklung
der Verkaufsvorgänge von Bedeutung sind. Der Umstand, daß die selbstklebend beschichtete
Oberfläche freiliegend durch den Druckvorgang geführt wird, bringt gegenüber anderen
herkömmlichen Verfahren, bei denen die selbstklebend beschichtete Oberfläche mit einem
Abdeckband versehen ist, von dem die fertig bedruckten Etiketten für den Gebrauch
abgezogen werden, den Vorteil, daß das dem Druckvorgang üblicherweise in Rollenform
zugeführte Medium einen geringeren Platzbedarf erfordert und gleichzeitig auch die
mit dem Abdeckband verbundenen Kosten eingespart werden. Die Handhabung des mit seiner
selbstklebend beschichteten Oberfläche freiliegenden Mediums während des Druckvorgangs
bedarf jedoch besonderer Maßnahmen, durch die verhindert wird, daß das Medium beim
Druckvorgang festklebt. Insbesondere hat das streifenförmige Medium, bei dem es sich
zumeist um ein für Thermodruck ausgelegtes Papier handelt, die Tendenz, der Transportwalze,
mit der es für seinen Transport an seiner selbstklebend beschichteten Oberfläche in
Eingriff steht, nachzulaufen, d. h. sich um die Walze herumzuwickeln.
[0003] Bei einem bekannten Verfahren und einer bekannten Vorrichtung (
DE 101 11 228 A1) wird dem streifenförmigen Medium ein Formverhalteh eingeprägt, dessen Wirkung darin
besteht, das streifenförmige Medium in eine Form zu zwingen, die es von der Transportwalze
weglenkt, sobald es aus dem zwischen dem Druckkopf und der Transportwalze begrenzten
Durchtrittsspalt austritt. Für einen unter allen Umständen sicheren Betrieb dieser
Vorrichtung muß darauf geachtet werden, daß die durch die Eigensteifigkeit und das
eingeprägte Formverhalten des streifenförmigen Mediums hervorgerufene Ablösewirkung
stets größer ist als die Haftwirkung zwischen der Transportwalze und dem aus dem Durchtrittsspalt
austretenden Medium. Dabei muß insbesondere berücksichtigt werden, daß sich mit zunehmender
Laufleistung die Oberfläche der Transportwalze abnutzen und deshalb die Haftung zwischen
der Walzenoberfläche und dem streifenförmigen Medium zunehmen kann. Auch kann nach
längeren Standzeiten, beispielsweise über Nacht oder an Wochenenden, das Medium beim
erstmaligen Anlaufen seines Transport stärker dazu neigen, der Transportwalze nachzulaufen.
[0004] Andere bekannte Verfahren und Vorrichtungen (
EP 0 758 979 B1 und
EP 0 758 955 B1) begegnen diesem Problem dadurch, daß die Transportwalze und auch andere Oberflächen,
die beim Druckvorgang mit der selbstklebend beschichteten Oberfläche in Berührung
kommen, mit einer klebstoffabweisenden Beschichtung versehen sind. Dies reicht allerdings
nicht aus, das Medium sicher von der Transportwalze abzulösen. Deshalb ist bei diesen
bekannten Verfahren und Vorrichtungen als besonders wichtiges Element in Transportrichtung
hinter der Transportwalze und an letztere unmittelbar angrenzend eine Ablöseklinge
oder eine kleindurchmeßrige Ablösewalze angeordnet, deren Oberfläche klebstoffabweisend
beschichtet ist und über die das streifenförmige Medium hinwegläuft und dadurch von
der Transportwalze abgelenkt wird.
[0005] US 5,993,093 offenbart ein Verfahren nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 und eine Vorrichtung
nach dem Oberbegriff von Anspruch 8.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung der
eingangs genannten Art zur Verfügung zu stellen, die sich unter Beibehaltung besonderer
Einfachheit durch eine erhöhte Zuverlässigkeit auszeichnen.
[0007] Hinsichtlich des Verfahrens wird diese Aufgabe durch den kennzeichnenden Teil von
Anspruch 1 gelöst.
[0008] Es hat sich gezeigt, daß einerseits durch den zur Transportrichtung entgegengesetzten
Rücktransport des streifenförmigen Mediums dessen Neigung zum Anhaften an der Transportwalze
in dem anschließenden Transportintervall herabgesetzt wird. In diesem anschließenden
Transportintervall löst sich sodann das Medium nach seinem Durchgang durch den Durchtrittsspalt
zuverlässiger von der Transportwalze ab und gelangt zu der Entnahmestelle, an der
ein der Länge des Transportintervalls entsprechender und ggf. mit gewünschten Druckdaten
bedruckter Abschnitt von dem streifenförmigen Medium abgetrennt und beispielsweise
als Aufklebeetikett verwendet werden kann. Da die Abtrennung des Abschnitts in einem
Abstand von dem Durchtrittsspalt erfolgt und die Länge des Rücktransports diesen Abstand
nicht überschreitet, bleibt das Medium andauernd in dem Durchtrittsspalt zwischen
der Transportwalze und dem Druckkopf eingespannt und steht dadurch für das nächste
Transportintervall, in dem es durch den Angriff der Transportwalze transportiert wird,
bereit. In der Praxis genügt ein Rücktransport von wenigen Millimetern Länge. Andererseits
wird eine zusätzliche Sicherheit zum Verfügung gestellt, daß das Medium während seines
kurzen Rücktransports die Transportwalze im wesentlichen tangential verläßt.
[0009] Der vorgesehene Rücktransport ist insbesondere vor dem ersten Transportintervall
zweckmäßig, das nach einer längeren Standzeit ausgeführt wird. In einer vorteilhaften
Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens ist jedoch vorgesehen, daß der zur
Transportrichtung entgegengesetzte Rücktransport vor jedem der Transportintervalle
ausgeführt wird. Hierdurch wird insbesondere die Betriebssicherheit in den Fällen
erhöht, in denen die Oberfläche der Transportwalze nach langer Laufleistung abgenutzt
ist.
[0010] Für eine besonders hohe Wirksamkeit der erfindungsgemäßen Maßnahme ist es weiterhin
von Vorteil, daß der zur Transportrichtung entgegengesetzte Rücktransport und der
in der Transportrichtung erfolgende Transport unmittelbar aufeinanderfolgend ausgeführt
werden. Zwischen dem Rücktransport und dem Transport in dem anschließenden Transportintervall
liegt dabei keine zeitliche Lücke. Vielmehr schließen die beiden Transportvorgänge
unmittelbar aneinander an.
[0011] Ferner ist es gemäß einer zweckmäßigen Ausführungsform besonders wirkungsvoll, daß
die Länge, in der das Medium entgegengesetzt zur Transportrichtung zurücktransportiert
wird, mindestens so groß ist wie die Bogenlänge, über die das Medium die Transportwalze
berührt. Dabei wird also durch den Rücktransport das Medium in bezug auf die Transportwalze
um den gesamten Bereich versetzt, an dem es vor dem Rücktransport mit der Transportwalze
in Eingriff gestanden hat.
[0012] Eine besonders wichtige Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht
darin, daß dem Medium ein Formverhalten eingeprägt wird, durch das es sich von der
Transportwalze absondert. Bei dieser Ausführungsform wird das erfindungsgemäße Verfahren
mit der in
DE 101 11 228 A1 offenbarten Ablösung des Mediums von der Transportwalze kombiniert und dadurch eine
besonders hohe Betriebssicherheit erreicht. Zweckmäßigerweise wird dabei das Formverhalten
dadurch herbeigeführt, daß dem Medium bei seinem Transport vor der Transportwalze
in seiner Längsrichtung eine Krümmung eingeprägt wird, deren Krümmungsmittelpunkt
der zu bedruckenden Oberfläche gegenüberliegt.
[0013] Das Grundprinzip einer zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens geeigneten
erfindungsgemäßen Vorrichtung ist in Anspruch 8 angegeben. Erfindungsgemäß ist, in
der Transportrichtung gesehen, vor dem Druckwerk ein der selbstklebend beschichteten
Oberfläche des Mediums gegenüberliegendes Stützelement angeordnet. Erfindungsgemäß
ist das Stützelement als eine drehbar gelagerte Rolle ausgebildet.
[0014] Das Stützelement ist nahe der Transportbahn des streifenförmigen Mediums derart angeordnet,
daß letzteres an dem Stützelement zur Anlage gelangt, falls das streifenförmige Medium
bei seinem zur Transportrichtung entgegengesetzten Rücktransport sich nicht tangential
von der Transportwalze lösen und dadurch von der Transportbahn, die es bei seinem
Transport in der Transportrichtung einnimmt, in Richtung auf das Stützelement abweichen
würde. Das Stützelement stellt dadurch eine zusätzliche Sicherheit dafür zur Verfügung,
daß das Medium während seines kurzen Rücktransports die Transportwalze im wesentlichen
tangential verläßt.
[0015] Im Rahmen der Erfindung ist auch vorgesehen, daß mit der selbstklebend beschichteten
Oberfläche des streifenförmigen Mediums in Berührung gelangende Oberflächenbereiche
der Vorrichtung klebstoffabweisend gestaltet sind, was insbesondere durch geeignete
Beschichtungen erreicht werden kann. Insbesondere ist diese klebstoffabweisende Gestaltung
für die Mantelflächen der Transportwalze und die Mantelfläche einer das Stützelement
bildenden Stützrolle vorgesehen.
[0016] Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden
Beschreibung und der einzigen Zeichnungsfigur, worin die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels
erläutert und dargestellt ist.
[0017] Die in der Zeichnung dargestellte Ausführungsform weist eine Grundplatte 1 auf, auf
der alle Komponenten der Vorrichtung montiert sind. Ein zu bedruckendes, streifenförmiges
Medium ist in der Form einer Vorratsrolle 2 aufgewickelt, die auf einem in der Zeichnung
unteren Bereich 1a der Grundplatte 1 drehbar gehaltert ist. Das Medium besteht beispielsweise
aus Thermodruckpapier, dessen seiner zu bedruckenden Oberfläche 3 gegenüberliegende
andere Oberfläche 4 selbstklebend beschichtet ist. Derartige Medien sind im Stand
der Technik unter der Bezeichnung "trägerbandloses Etikettenmaterial" oder "linerless
label web" bekannt. Die Vorratsrolle 2 ist derart gewickelt, daß die selbstklebend
beschichtete Oberfläche 4 zum Mittelpunkt der Vorratsrolle 2 weist.
[0018] In einem Abstand zur Vorratsrolle 2 ist koaxial zu dieser an einem mittleren Bereich
1b der Grundplatte 1 eine Umlenkrolle 5 drehbar gelagert. Koaxial zur Umlenkrolle
5 und relativ zu dieser in Richtung auf die Vorratsrolle 2 zurückversetzt ist an einem
mit der Grundplatte 1 verbundenen Träger 6 ein Prägezylinder 7 feststehend oder drehbar
abgestützt. In einem in der Zeichnung oberen Bereich 1c der Grundplatte ist ein Druckwerk
angeordnet. Dieses weist einen leistenförmigen Thermodruckkopf 8 auf, der sich in
einer zur Grundplatte 1 senkrechten, also zu den Achsen der Umlenkrolle 5 und des
Prägezylinders 7 parallelen Ebene erstreckt.
[0019] Der Druckkopf 8 verläuft tangential zum Mantel 9 einer Transportwalze 10, die in
Gegenüberstellung zum Druckkopf 8 an einer mit der Grundplatte 1 verbundenen Lagerplatte
11 drehbar gelagert ist. Die Transportwalze 10 ist von einem in der Darstellung nicht
sichtbaren Antrieb, der an der Grundplatte 1 angeordnet ist und ein Zahnradgetriebe
sowie einen Elektromotor aufweist, angetrieben. Ferner ist an der Lagerplatte 11 an
einer zwischen der Transportwalze 10 und dem Prägezylinder 7 gelegenen Stelle eine
Umlenkrolle 14 drehbar gelagert. Außerdem ist an der Lagerplatte 11 an einer zwischen
der Transportwalze 10 und der Umlenkrolle 14 gelegenen Stelle eine Stützrolle 12 drehbar
gelagert, deren Mantel 13 nahe an eine an den Mantel 9 der Transportwalze 10 und den
Mantel 14a der Umlenkrolle 14 gelegte gemeinsame Tangente heranreicht.
[0020] Das von der Vorratsrolle 2 zugeführte streifenförmige Medium verläuft von der Vorratsrolle
2 zur Umlenkrolle 5, über die es mit seiner selbstklebend beschichteten Oberfläche
4 hinwegläuft, und weiter zum Prägezylinder 7, über den es mit seiner zu bedruckenden
Oberfläche 3 hinweggeführt ist. Vom Prägezylinder 7 aus verläuft das Medium zur Umlenkrolle
14, über die es mit seiner selbstklebend beschichteten Oberfläche 4 hinweggeht, dann
weiter mit seiner selbstklebend beschichteten Oberfläche 4 nahe an dem Mantel 13 der
Stützrolle 12 vorbei und weiter zur Transportwalze 10, auf der es mit der selbstklebend
beschichteten Oberfläche 4 durch den auf der zu bedruckenden Oberfläche 3 anliegenden
Druckkopf 8 in Eingriff gehalten wird. Durch diesen Eingriff in dem solchermaßen gebildeten
Durchtrittsspalt wird die durch den Antrieb in die Walze 10 eingeleitete Drehbewegung
auf das Medium übertragen, wodurch es von der Vorratsrolle 2 abgezogen und in seiner
Längsrichtung transportiert wird. Die Transportbewegung und die Betätigung des Thermodruckkopfes
8 sind durch eine elektronische Steuereinrichtung (nicht dargestellt) in bekannter
Weise derart aufeinander abgestimmt, daß durch den Druckkopf 8 auf die zu bedruckende
Oberfläche 3 des Mediums während seines Durchlaufs durch den Durchtrittsspalt zwischen
dem Druckkopf 8 und der Transportwalze 10 gewünschte Inhalte aufgedruckt werden. Insbesondere
werden dabei zur Warenkennzeichnung dienende Etiketten gedruckt, die von dem streifenförmigen
Medium nach dessen Durchgang durch die Vorrichtung abgerissen werden. Um das Abreißen
zu unterstützen, ist am Ausgang 15 der Vorrichtung eine zur bedruckenden Oberfläche
13 weisende Abreißleiste 16 vorgesehen, die sich über die Breite des streifenförmigen
Mediums erstreckt, wodurch die bedruckten Etiketten abgerissen werden können.
[0021] Die gegenseitige Relativlage der beiden Umlenkrollen 5, 14 und des Prägezylinders
7 bestimmen den Umschlingungswinkel, mit dem das Medium um den Prägezylinder 7 herumgeführt
ist. Der Radius des Prägezylinders 7 ist verhältnismäßig klein, wodurch das Medium
an seiner zu bedruckenden Oberfläche 3 gegenüber seiner selbstklebend beschichteten
Oberfläche 4 eine Reckung erfährt. Dadurch wird dem Medium in seiner Längsrichtung
eine bleibende Krümmung eingeprägt, deren Krümmungsmittelpunkt der zu bedruckenden
Oberfläche 3 gegenüberliegt. Zwar wird das Medium entgegen dieser Krümmung durch den
von der Transportwalze 10 in der Längsrichtung des Mediums, d. h. dessen Transportrichtung,
ausgeübten Zug während seines Transports zwischen dem Prägezylinder 7 und der Umlenkrolle
14 sowie zwischen der Umlenkrolle 14 und der Transportwalze 10 wieder geradegestreckt,
doch nimmt das nach seinem Durchgang zwischen der Transportwalze 10 und dem thermischen
Druckkopf 8 von dem Transportzug freigegebene Medium die eingeprägte Krümmung wieder
ein. Hierdurch wird das Medium von der Walze 10 abgelöst, da die Kraft, mit der die
eingeprägte Krümmung angenommen wird, ausreicht, die Haftkraft zwischen dem Mantel
9 der Transportwalze 10 und der selbstklebend beschichteten Oberfläche 4 des Mediums
zu überwinden.
[0022] Abweichend von der in der Zeichnung dargestellten beabstandeten Anordnung der Umlenkrolle
5 und des Prägezylinders 7 könnte die Umlenkrolle 5 derart angeordnet sein, daß sie
in ihrer Betriebsstellung mit dem Prägezylinder 7 einen Walzenklemmspalt bildet, durch
den das Medium hindurchtritt. In diesem Fall stehen zwei axiale Mantellinien der Umlenkrolle
5 und des Prägezylinders 7 einander beidseits des Mediums gegenüber und legen die
Stelle fest, an der der Umschlingungswinkel beginnt. Damit das Medium beim Austauschen
der Rolle 2 ohne Schwierigkeiten eingelegt werden kann, kann eine Verstellvorrichtung
(nicht dargestellt) vorgesehen sein, mit der die Umlenkrolle und der Prägezylinder
relativ zueinander in eine Freigabestellung verbracht werden können, in der sie gegenseitig
beabstandet sind und das Einlegen des streifenförmigen Mediums ermöglichen.
[0023] Bei dieser Ausgestaltung legen also die einander gegenüberstehenden Mantellinien
des Prägezylinders 7 und der in Transportrichtung stromaufwärts davon angeordneten
Umlenkrolle den Anfang des Umschlingungswinkels fest. Zusätzlich oder alternativ könnte
eine solche Umlenkrolle auch stromabwärts des Prägezylinders 7 angeordnet sein (nicht
dargestellt), um auf dieselbe Weise das Ende des Umschlingungswinkels festzulegen.
[0024] Die Mantelflächen der Umlenkrollen 5 und 14 sowie der Transportwalze 10, über die
das Medium mit seiner selbstklebend beschichteten Oberfläche 4 hinwegläuft, und auch
die Mantelfläche 13 der Stützrolle 12 sind klebstoffabweisend gestaltet, beispielsweise
durch geeignete Beschichtungen.
[0025] Die Anordnung der dem Transport des Mediums dienenden Transportwalze 10 in Gegenüberstellung
zu dem Druckkopf 8 entspricht dem bekannten Stand der Technik auf dem Gebiete der
Etikettendrucker. Deshalb wird die Transportwalze 10 häufig als "Druckwalze" bezeichnet.
Es ist aber auch denkbar, die dem Transport des Mediums dienende Transportwalze 10
in Transportrichtung hinter dem Druckkopf 8 anzuordnen und für den Druckkopf 8 ein
nicht angetriebenes Gegenelement vorzusehen, das das Medium für den Druckvorgang in
Anlage an dem Druckkopf 8 hält.
[0026] Sofern das Medium durch seine Umschlingung des Prägezylinders 7 noch keine ausreichende
Krümmung annehmen sollte, kann auch eine Kaskade aus mehreren Prägezylindern 7 vorgesehen
sein, die von dem Medium bei seinem Transport nacheinander umlaufen werden.
[0027] In der vorstehenden Beschreibung ist beispielhaft angenommen worden, daß in der Rolle
2 die selbstklebend beschichtete Oberfläche 4 des Mediums zum Rollenmittelpunkt zeigt.
In diesem Fall dreht sich, wie in der Zeichnung dargestellt, die Rolle 2 beim Abwickeln
des Mediums im Gegenuhrzeigersinn. Alternativ kann die Rolle 2 jedoch derart gewickelt
sein, daß die zu bedruckende Oberfläche 3 zum Rollenmittelpunkt weist. In diesem Fall
wird die Rolle 2 derart in die Vorrichtung eingelegt, daß sie sich beim Abwickeln
im Uhrzeigersinn dreht. Durch diese Art der Aufwicklung wird dem Medium schon auf
der Rolle 2 eine Vorkrümmung eingeprägt, die der Krümmung der Transportwalze 10 entgegengerichtet
ist. Dieses Formverhalten kann bei geeignetem Material bereits ausreichen, das Medium
von der Transportwalze 10 abzusondern, ohne daß es einer weiteren Einprägung bedarf.
In diesem Fall kann die den Prägezylinder 7 und die Umlenkrolle 5 aufweisende Prägevorrichtung
vollständig entfallen und das Medium unmittelbar von der Rolle 2 aus zwischen der
Transportwalze 10 und dem Druckkopf 8 hindurchtransportiert werden.
[0028] Durch die elektronische Steuereinrichtung wird in bekannter Weise der Antrieb der
Transportwalze 10 derart betätigt, daß letztere durch ihren Eingriff mit dem streifenförmigen
Medium den Transportintervallen entsprechende Längen des streifenförmigen Mediums
von der Vorratsrolle 2 abzieht und unter dem Druckkopf 8 hindurch über die Abreißleiste
16 aus der Vorrichtung hinausfördert. Währenddessen werden diese Längen des streifenförmigen
Mediums von dem Druckkopf 8 mit den jeweils gewünschten Druckinhalten bedruckt. Diese
bedruckten Längen können mit Hilfe der Abreißleiste 16 abgetrennt und beispielsweise
als Klebeetiketten verwendet werden.
[0029] Außerdem weist diese Steuereinrichtung eine Einrichtung auf, die wie folgt arbeitet:
Bevor die Steuereinrichtung den Antrieb dazu veranlaßt, die Transportwalze 10 zur
Durchführung eines Transportintervalls im Gegenuhrzeigersinn anzutreiben, veranlaßt
die genannte Einrichtung kurzzeitig einen in der entgegengesetzten Drehrichtung, also
im Uhrzeigersinn, erfolgenden Antrieb der Transportwalze 10. Dadurch wird das Medium
entgegengesetzt zur Transportrichtung zurücktransportiert. Dieser Rücktransport erfolgt
über eine Länge, die kleiner ist als der Abstand zwischen der Abreißleiste 16 und
dem zwischen der Transportwalze 10 und dem Druckkopf 8 gebildeten Durchtrittsspalt,
so daß das Medium auch nach der Durchführung dieses Rücktransports in dem Durchtrittsspalt
eingespannt bleibt. Infolge der zwischen der selbstklebend beschichteten Oberfläche
4 des streifenförmigen Mediums und dem Mantel 9 der Transportwalze 10 auftretenden
Haftung kann es vorkommen, daß das streifenförmige Medium in bezug auf den Mantel
9 nicht genau tangential verläuft, sondern daran über eine kleine Bogenlänge anliegt.
Der Rücktransport des Mediums erfolgt über eine Länge, die mindestens so groß ist
wie diese Bogenlänge. Sofern sich das Medium bei diesem Rücktransport nicht ohne weiteres
tangential von der Transportwalze 10 ablöst, sondern in der im Uhrzeigersinn erfolgenden
Drehrichtung der Transportwalze 10 geringfügig mitgenommen wird, wird das Medium in
Richtung auf die Stützrolle 12 ausgelenkt, deren Mantel 13 nahe an eine gemeinsame
Tangente der Transportwalze 10 und der Umlenkrolle 14 heranreicht. Schon nach sehr
kurzer Auslenkung gelangt das Medium dabei an dem Mantel 13 der Stützrolle 12 in Anlage,
wodurch die tangentielle Ablösung des Mediums von der Transportwalze 10 unterstützt
wird. Nach dem Rücktransport kehrt sich die Antriebsrichtung um; dadurch beginnt das
Transpörtintervall, indem die Transportwalze 10 im Gegenuhrzeigersinn angetrieben
wird und einen entsprechenden Vorschub des Mediums bewirkt. Der Rücktransport und
der nachfolgende Transport in der Transportrichtung können unmittelbar aneinander
anschließen. Es ist jedoch auch möglich, dazwischen einen kurzen Zeitabstand vorzusehen.
Weiter kann die Einrichtung so ausgebildet sein, daß sie den Rücktransport vor jedem
Transportintervall ausführt. Es ist jedoch auch möglich, den Rücktransport nur vor
solchen Transportintervallen durchzuführen, denen ein längerer Stillstand vorausgegangen
ist. Die Einrichtung könnte auch so ausgelegt sein, daß sie den Rücktransport veranlaßt,
wenn eine vorbestimmte Anzahl von Transportintervallen, die größer als 1 ist, ausgeführt
worden ist.
Verzeichnis der Bezugszeichen
[0030]
- 1
- Grundplatte
- 1a
- unterer Bereich
- 1b
- mittlerer Bereich
- 1c
- oberer Bereich
- 2
- Vorratsrolle
- 3
- zu bedruckende Oberfläche
- 4
- selbstklebend beschichtete Oberfläche
- 5
- Umlenkrolle
- 6
- Träger
- 7
- Prägezylinder
- 8
- Druckkopf
- 9
- Mantel
- 10
- Transportwalze
- 11
- Lagerplatte
- 12
- Stützrolle
- 13
- Mantel
- 14
- Umlenkrolle
- 14a
- Mantel
- 15
- Ausgang
- 16
- Abreißleiste
1. Verfahren zum Drucken auf einer Oberfläche (3) eines streifenförmigen Mediums, dessen
andere Oberfläche (4) selbstklebend beschichtet ist und das während Transportintervallen
in seiner Längsrichtung von einer Vorratsstelle, an der ein Vorrat (2) des Mediums
zur Verfügung gehalten wird, durch ein Druckwerk hindurch, in dem das Medium an einem
Durchtrittsspalt (8, 10) mit seiner selbstklebend beschichteten Oberfläche über eine
angetriebene Transportwalze (10) und mit seiner zu bedruckenden Oberfläche an einem
in Gegenüberstellung zu der Transportwalze (10) angeordneten Druckkopf (8) vorbeigeführt
wird, zu einer Entnahmestelle transportiert wird, an der in einem Abstand von dem
Durchtrittsspalt (8, 10) von dem Medium ein in Transportrichtung vorauslaufender Abschnitt
abgetrennt wird, wobei vor mindestens einem der Transportintervalle das Medium über
eine den Abstand von dem Durchtrittsspalt (8, 10) nicht überschreitende Länge entgegengesetzt
zur Transportrichtung zurücktransportiert wird, wobei das Medium mit seiner selbstklebend
beschichteten Oberfläche (4) an einem, in der Transportrichtung gesehen, vor dem Druckwerk
angeordneten Stützelement (12) zur Anlage gelangt, falls es sich bei seinem Rücktransport
nicht tangential von der Transportwalze (10) lösen und dadurch von seiner bei Transport in Transportrichtung eingenommenen Transportbahn in Richtung
auf das Stützelement (12) abweichen würde, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützelement von einer drehbar gelagerten Rolle (12) gebildet ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Transportrichtung entgegengesetzte Rücktransport vor jedem der Transportintervalle
ausgeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Transportrichtung entgegengesetzte Rücktransport und der in der Transportrichtung
erfolgende Transport unmittelbar aufeinanderfolgend ausgeführt werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge, in der das Medium entgegengesetzt zur Transportrichtung zurücktransportiert
wird, mindestens so groß ist wie die Bogenlänge, über die das Medium die Transportwalze
(10) berührt.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß dem Medium ein Formverhalten eingeprägt wird, durch das es sich von der Transportwalze
(10) absondert.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß dem Medium bei seinem Transport vor der Transportwalze (10) in seiner Längsrichtung
eine Krümmung eingeprägt wird, deren Krümmungsmittelpunkt der zu bedruckenden Oberfläche
(3) gegenüberliegt.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Medium an seiner zu bedruckenden Oberfläche (3) mit einem zur Einprägung geeigneten
Umschlingungswinkel (17) über einen einen dazu geeigneten Radius aufweisenden Prägezylinder
(7) transportiert wird.
8. Vorrichtung zum Drucken auf einer Oberfläche (3) eines streifenförmigen Mediums, dessen
andere Oberfläche (4) selbstklebend beschichtet ist, mit einem Druckwerk, das eine
mit einem Antrieb versehene Transportwalze (10) aufweist, über die das Medium mit
seiner selbstklebend beschichteten Oberfläche (4) für seinen Transport in seiner Längsrichtung
geführt ist, sowie einen unter Bildung eines Durchtrittsspalts in Gegenüberstellung
zu der Transportwalze (10) angeordneten Druckkopf (8), an dem das Medium mit seiner
zu bedruckenden Oberfläche (3) vorbeitransportiert wird, und mit einer Steuereinrichtung,
durch die der Antrieb für einen Transport des Mediums von einer Vorratsstelle, an
der ein Vorrat (2) des Mediums zur Verfügung gehalten wird, durch das Druckwerk hindurch
zu einer Entnahmestelle, an der von dem Medium mittels einer von dem Durchtrittsspalt
beabstandeten Trennvorrichtung (16) ein in Transportrichtung vorauslaufender Abschnitt
abtrennbar ist, in Transportintervallen steuerbar ist, wobei die Steuereinrichtung
eine zur Richtungsumkehr der Antriebsrichtung dienende Einrichtung aufweist, durch
die vor mindestens einem der Transportintervalle das Medium über eine den Abstand
zwischen dem Durchtrittsspalt (8, 10) und der Trenneinrichtung (16) nicht überschreitende
Länge entgegengesetzt zur Transportrichtung zurücktransportierbar ist, wobei in der
Transportrichtung gesehen, vor dem Druckwerk ein der selbstklebend beschichteten Oberfläche
(4) des Mediums zugewandtes Stützelement (12) angeordnet ist, mit dem das Medium zur
Anlage gelangt, falls es sich bei seinem Rücktransport nicht tangential von der Transportwalze
(10) lösen und dadurch von seiner bei Transport in Transportrichtung eingenommenen Transportbahn in Richtung
auf das Stützelement (12) abweichen würde, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützelement (12) von einer drehbar gelagerten Rolle (12) gebildet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Richtungsumkehr der Antriebseinrichtung dienende Einrichtung den zur Transportrichtung
entgegengesetzten Rücktransport vor jedem der Transportintervalle ausführt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Richtungsumkehr der Antriebseinrichtung dienende Einrichtung den zur Transportrichtung
entgegengesetzten Rücktransport und den in der Transportrichtung erfolgenden Transport
unmittelbar aufeinanderfolgend ausführt.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge, über die die zur Richtungsumkehr dienende. Einrichtung den Rücktransport
des Mediums entgegengesetzt zur Transportrichtung steuert, mindestens so groß ist
wie die Bogenlänge, über die das Medium die Transportwalze berührt.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützelement (12) antihaftbeschichtet ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 12, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur Einprägung eines das Medium von der Transportwalze (10) absondernden
Formverhaltens.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Einprägung des Formverhaltens dienende Einrichtung durch ein in Transportrichtung
vor der Transportwalze (10) angeordnetes Prägewerk (5, 7) zur Einprägung einer in
der Längsrichtung des Mediums verlaufenden Krümmung, deren Krümmungsmittelpunkt der
zu bedruckenden Oberfläche (3) gegenüberliegt, gebildet ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Prägewerk einen Prägezylinder (7) mit einem zur Krümmungseinprägung geeigneten
Radius aufweist, um den das Medium an seiner zu bedruckenden Oberfläche (3) mit einem
geeigneten Umschlingungswinkel herumgeführt ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Prägezylinder (7) feststehend angeordnet ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Prägezylinder (7) um die Zylinderachse drehbar angeordnet ist.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Einstellung des Umschlingungswinkels dienende Umlenkrolle (5) vorgesehen
ist, über die das Medium an seiner selbstklebend beschichteten Oberfläche (4) geführt
ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkrolle (5) in einem Abstand von dem Prägezylinder (7) angeordnet ist.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß das zuzuführende Medium zu einer Rolle (2) aufgewickelt ist, in der die selbstklebend
beschichtete Oberfläche (4) zum Rollenmittelpunkt weist.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß das zuzuführende Medium zu einer Rolle (2) aufgewickelt ist, in der die zu bedruckende
Oberfläche (3) zum Rollenmittelpunkt weist.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß mit der selbstklebend beschichteten Oberfläche (4) in Berührung gelangende Oberflächenbereiche
der Vorrichtung klebstoffabweisend gestaltet sind.
1. A method for printing on one surface (3) of a strip-type medium, the other surface
(4) of which has a self-adhesive coating, and which during conveyance intervals is
conveyed in its longitudinal direction from a supply position where a supply (2) of
the medium is kept available, through a printing unit in which the medium is passed
past a passage gap (8, 10) with its surface with a self-adhesive coating, over a driven
conveyance roller (10), and with its surface to be printed past a print head (8) disposed
opposite the conveyance roller (10) to a removal point where a section running ahead
in the direction of conveyance a distance away from the passage gap (8, 10) is separated
from the medium, before at least one of the conveyance intervals the medium being
conveyed back over a length not exceeding the distance from the passage gap (8,10)
in a direction opposite to the direction of conveyance, wherein the medium, with its
surface (4) with a self-adhesive coating, comes to rest on a support element (12)
disposed before the printing unit, as viewed in the direction of conveyance, in case
it would not be released tangentially from the conveyance roller (10) upon its return
conveyance and would in this way deviate from the path of conveyance that it follows
upon conveyance in the direction of conveyance towards the support element (12), characterized in that the support element is formed by a rotatably mounted roller (12).
2. The method according to Claim 1, characterised in that the return conveyance in the direction opposite to the direction of conveyance is
implemented before each of the conveyance intervals.
3. The method according to Claim 1 or 2, characterised in that the return conveyance in the direction opposite to the direction of conveyance and
the conveyance implemented in the direction of conveyance are implemented directly
one after the other.
4. The method according to any of Claims 1 to 3, characterised in that the length over which the medium is conveyed back in the direction opposite to the
direction of conveyance is at least as great as the arc length over which the medium
is in contact with the conveyance roller (10).
5. The method according to any of Claims 1 to 4, characterised in that a form characteristic is impressed into the medium by means of which it separates
itself from the conveyance roller (10).
6. The method according to Claim 5, characterised in that impressed into the medium in its longitudinal direction upon its conveyance before
the conveyance roller (10) is a curvature, the curvature centre point of which lies
opposite the surface (3) to be printed.
7. The method according to Claim 6, characterised in that the medium is conveyed on its surface (3) to be printed with a wrap angle (17) suitable
for impressing over an impressing cylinder (7) having a radius suitable for this purpose.
8. An apparatus for printing on one surface (3) of a strip-type medium, the other surface
(4) of which has a self-adhesive coating, with a printing unit which has a conveyance
roller (10) provided with a drive and over which the medium, with its surface (4)
with a self-adhesive coating, is guided for its conveyance in its longitudinal direction,
and a print head (8) disposed opposite the conveyance roller (10) such as to form
a passage gap past which the medium, with its surface to be printed (3), is conveyed,
and with a control device by means of which the drive for conveyance of the medium
from a supply position, where a supply (2) of the medium is kept available, through
the printing unit to a removal point where a section running ahead in the direction
of conveyance can be separated from the medium by means of a separation apparatus
(16) spaced apart from the passage gap, can be controlled in conveyance intervals,
the control device having a device used for inverting the direction of the drive direction
by means of which before at least one of the conveyance intervals the medium can be
conveyed back in the direction opposite to the direction of conveyance over a length
not exceeding the distance between the passage gap (8, 10) and the separation device
(16), wherein a support element (12) facing towards the surface (4) of the medium
with a self-adhesive coating is disposed before the printing unit, as viewed in the
direction of conveyance, with which the medium comes to rest in case it would not
be released tangentially from the conveyance roller (10) upon its return conveyance
and would in this way deviate from the path of conveyance that it follows upon conveyance
in the direction of conveyance towards the support element (12), characterized in that the support element (12) is formed by a rotatably mounted roller (12).
9. The apparatus according to Claim 8, characterised in that the device serving to invert the direction of the drive device implements the conveyance
back in the direction opposite to the direction of conveyance before each of the conveyance
intervals.
10. The apparatus according to Claim 8 or 9, characterised in that the device serving to invert the direction of the drive device implements the conveyance
back in the direction opposite to the direction of conveyance and the conveyance implemented
in the direction of conveyance in immediate succession.
11. The apparatus according to any of Claims 8 to 10, characterised in that the length over which the device serving to invert the direction controls the conveyance
back of the medium in the direction opposite to the direction of conveyance is at
least as great as the arc length over which the medium is in contact with the conveyance
roller.
12. The apparatus according to any of Claims 8 to 11, characterised in that the support element (12) has anti-adhesion coating.
13. The apparatus according to any of Claims 8 to 12, characterised by a device for impressing a form characteristic separating the medium from the conveyance
roller (10).
14. The apparatus according to Claim 13, characterised in that the device serving to impress the form characteristic is formed by an impressing
unit (5, 7) disposed before the conveyance roller (10) in the direction of conveyance
in order to impress a curvature extending in the longitudinal direction of the medium
the curvature centre point of which lies opposite the surface (3) to be printed.
15. The apparatus according to Claim 14, characterised in that the impressing unit has an impressing cylinder (7) with a radius suitable for the
impressing of the curvature about which the medium is passed with an appropriate wrap
angle on its surface to be printed (3).
16. The apparatus according to Claim 15, characterised in that the impressing cylinder (7) is in a fixed position.
17. The apparatus according to Claim 15, characterised in that the impressing cylinder (7) is disposed rotatably about the cylinder axis.
18. The apparatus according to any of Claims 15 to 17, characterised in that a deflection roller (5) serving to set the wrap angle is provided by means of which
the medium is guided on its surface (4) with a self-adhesive coating.
19. The apparatus according to Claim 18, characterised in that the deflection roller (5) is disposed a distance away from the impressing cylinder
(7).
20. The apparatus according to any of Claims 8 to 19, characterised in that the medium to be delivered is wound into a roll (2) in which the surface (4) with
the self-adhesive coating faces towards the centre point of the roll.
21. The apparatus according to any of Claims 8 to 19, characterised in that the medium to be delivered is wound into a roll (2) in which the surface (3) to be
printed faces towards the centre point of the roll.
22. The apparatus according to any of Claims 8 to 21, characterised in that surface regions of the apparatus coming into contact with the surface (4) with the
self-adhesive coating (4) are designed to repel adhesive.
1. Procédé d'impression d'une surface (3) d'un support en forme de bande, dont l'autre
surface (4) est auto-collante, et qui est transporté pendant des intervalles de transport
dans sa direction longitudinale d'un emplacement de réserve auquel est mis à disposition
une réserve (2) du support, à travers un groupe imprimeur dans lequel le milieu est
amené à passer à une fente de passage (8,10) avec sa surface auto-collante sur un
rouleau de transport entraîné (10) et avec sa surface à imprimer devant une tête d'impression
(8) disposée en face du rouleau de transport (10), à un emplacement de retrait auquel,
à un écart de la fente de passage (8,10), une section avant dans la direction de transport
est séparée du support, où avant au moins un des intervalles de transport, le support
est retransporté selon une longueur ne dépassant pas l'écart de la fente de passage
(8,10) en sens opposé à la direction de transport, le support étant fait tel qu'il
vient à s'appliquer avec sa surface auto-collante (4) à un élément d'appui (12) disposé,
vu dans la direction de transport, en amont du groupe imprimeur dans le cas où lors
de son transport en arrière, il ne se détacherait pas tangentiellement du rouleau
de transport (10) et s'écarterait de ce fait de son chemin de transport suivi lors
du transport dans la direction de transport, en direction de l'élément d'appui (12),
caractérisé en ce que l'élément d'appui est fait par un rouleau (12) logé d'une manière tournante.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le transport arrière opposé à la direction de transport est exécuté avant chacun
des intervalles de transport.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le transport arrière opposé à la direction de transport et le transport ayant lieu
dans la direction de transport sont exécutés directement l'un à la suite de l'autre.
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la longueur, selon laquelle le support est transporté en arrière inversement à la
direction de transport, est au moins aussi grande que la longueur d'arc sur laquelle
le support vient en contact avec le rouleau de transport (10).
5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'un comportement de forme est imprégné au support grâce auquel il se sépare du rouleau
de transport (10).
6. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce qu'est imprégné au support lors de son transport en amont du rouleau de transport (10)
dans sa direction longitudinale une courbure dont le centre de courbure se situe en
face de la surface (3) à imprimer.
7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce que le support, avec sa surface (3) à imprimer, est transporté selon un angle d'entourage
(17) approprié à l'imprégnation sur un cylindre à empreindre (7) présentant un rayon
approprié à cette fin.
8. Dispositif d'impression d'une surface (3) d'un support en forme de bande, dont l'autre
surface (4) est auto-collante, avec un groupe imprimeur, qui présente un rouleau de
transport (10) pourvu d'un entraînement, sur lequel est guidé le support avec sa surface
auto-collante (4) pour son transport dans sa direction longitudinale, et une tête
d'impression (8) disposée, en formant une fente de passage, en face du rouleau de
transport (10), devant laquelle le support est transporté avec sa surface (3) à imprimer,
et avec une installation de commande, par laquelle peut être commandé selon des intervalles
de transport l'entraînement pour un transport du support d'un emplacement de réserve,
auquel est tenu à disposition une réserve (2) du support, à travers le groupe imprimeur
à un emplacement de retrait auquel, au moyen d'un dispositif de séparation (16) espacé
de la fente de passage, une section avant dans la direction de transport du support
peut être séparée, où l'installation de commande présente une installation servant
à inverser la direction d'entraînement, par laquelle devant au moins un des intervalles
de transport, le support peut être transporté en arrière, d'une manière opposée à
la direction de transport, sur une longueur ne dépassant pas l'écart entre la fente
de passage (8,10) et l'installation de séparation (16), et, vu dans la direction de
transport, il est disposé en amont du groupe imprimeur un élément d'appui (12) orienté
vers la surface auto-collante (4) du support, avec lequel le support vient à s'appliquer
dans le cas où lors de son transport en arrière, il ne se détacherait pas tangentiellement
du rouleau de transport (10) et s'écarterait ainsi de son chemin de transport suivi
lors du transport dans la direction de transport, en direction de l'élément d'appui
(12), caractérisé en ce que l'élément d'appui est fait par un rouleau (12) logé d'une manière tournante.
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'installation servant à inverser la direction de l'installation d'entraînement exécute
le transport arrière opposé à la direction de transport avant chacun des intervalles
de transport.
10. Dispositif selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que l'installation servant à inverser la direction de l'installation d'entraînement exécute
le transport arrière opposé à la direction de transport et le transport ayant lieu
dans la direction de transport directement l'un à la suite de l'autre.
11. Dispositif selon l'une des revendications 8 à 10, caractérisé en ce que la longueur selon laquelle l'installation servant à inverser la direction commande
le transport arrière du support d'une manière opposée à la direction de transport,
est au moins aussi grande que la longueur d'arc sur laquelle le support est en contact
avec le rouleau de transport.
12. Dispositif selon l'une des revendications 8 à 11, caractérisé en ce que l'élément d'appui (12) est revêtu d'un matériau anti-adhésif.
13. Dispositif selon l'une des revendications 8 à 12, caractérisé par une installation pour imprégner un comportement de forme séparant le support du rouleau
de transport (10).
14. Dispositif selon la revendication 13, caractérisé en ce que l'installation servant à imprégner le comportement de forme est formée par un mécanisme
à empreindre (5,7) disposé dans la direction de transport en amont du rouleau de transport
(10) pour conférer une courbure s'étendant dans la direction longitudinale du support,
dont le centre de courbure se situe en face de la surface (3) à imprimer.
15. Dispositif selon la revendication 14, caractérisé en ce que le mécanisme à empreindre présente un cylindre à empreindre (7) avec un rayon qui
convient pour conférer une courbure, autour duquel le support est guidé avec sa surface
(3) à imprimer selon un angle d'entourage approprié.
16. Dispositif selon la revendication 15, caractérisé en ce que le cylindre à empreindre (7) est disposé d'une manière fixe.
17. Dispositif selon la revendication 15, caractérisé en ce que le cylindre à empreindre (7) est disposé d'une manière tournante autour de l'axe
cylindrique.
18. Dispositif selon l'une des revendications 15 à 17, caractérisé en ce qu'un galet de renvoi (5) servant au réglage de l'angle d'entourage est prévu sur lequel
est guidé le support à sa surface autocollante (4).
19. Dispositif selon la revendication 18, caractérisé en ce que le galet de renvoi (5) est disposé à un écart du cylindre à empreindre (7).
20. Dispositif selon l'une des revendications 8 à 19, caractérisé en ce que le support à amener est enroulé en un rouleau (2) dans lequel la surface autocollante
(4) est dirigée vers le centre du rouleau.
21. Dispositif selon l'une des revendications 8 à 19, caractérisé en ce que le support à amener est enroulé en un rouleau (2) dans lequel la surface à imprimer
(3) est dirigée vers le centre du rouleau.
22. Dispositif selon l'une des revendications 8 à 21, caractérisé en ce que des zones de surface du dispositif venant en contact avec la surface autocollante
(4) sont réalisées de façon à refuser la colle.

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