[0001] Die Erfindung betrifft eine Offenend-Rotorspinnvorrichtung gemäß dem Oberbegriff
des Anspruches 1.
[0002] Wie in zahlreichen Patentschriften, beispielsweise der
DE 198 00 402 A1 oder der
DE 198 59 164 A1 beschrieben, verfügen Offenend-Rotorspinnvorrichtungen über einen Spinnrotor, der
während des Spinnprozesses mit hoher Drehzahl in einem unterdruckbeaufschlagten Rotorgehäuse
umläuft. Das nach vorne hin an sich offene Rotorgehäuse ist dabei während des Spinnprozesses
durch ein Deckelelement luftdicht verschlossen, in das ein auswechselbarer Kanalplattenadapter
eingelassen ist.
Das Deckelelement besitzt in der Regel außerdem Lagerkonsolen für eine Auflösewalze
sowie für einen Faserbandzuführzylinder. Über eine Schwenkachse, die orthogonal zu
den Rotationsachsen von Auflösewalze und Faserbandzuführzylinder angeordnet ist, ist
das Deckelelement begrenzt beweglich mit einem zugehörigen Spinnboxgehäuse verbunden,
das beispielsweise die Lagerung und den Antrieb für den Spinnrotor aufweist.
In solchen Offenend-Rotorspinnvorrichtungen werden die von der Auflösewalze aus einem
Vorlage-Faserband ausgekämmten Einzelfasern über einen sogenannten Faserleitkanal
zum umlaufenden Spinnrotor befördert und von diesem zu einem fortlaufend abziehbaren
Faden versponnen.
[0003] Die in den vorstehenden Patentschriften beschriebenen Offenend-Rotorspinnvorrichtungen
verfügen über zweiteilige Faserleitkanäle.
Das heißt, in einer Aufnahme eines Auflösewalzengehäuses ist ein eingangsseitiger
Kanalabschnitt angeordnet, während ein ausgangsseitiger Kanalabschnitt innerhalb des
auswechselbaren Kanalplattenadapters angeordnet ist, der in einer entsprechenden Aufnahme
im Deckelelement positioniert ist. Während des Betriebes reicht der in der Aufnahme
des Deckelelementes lagegenau fixierte, bei Bedarf auswechselbare Kanalplattenadapter,
der neben dem ausgangsseitigen Kanalabschnitt des Faserleitkanals auch eine Bohrung
zum Festlegen einer Fadenabzugsdüse aufweist; mit einem turmartigen Vorsatz in den
umlaufenden Spinnrotor.
[0004] Im Zusammenhang mit Offenend-Rotorspinnvorrichtungen ist es des weiteren seit langem
bekannt, dass, um Offenend-Garne von guter Qualität herstellen zu können, gewisse
Randbedingungen, insbesondere bezüglich der gegenseitigen Anordnung und Dimensionierung
der Spinnelemente erfüllt sein müssen.
Die Gestaltung und Anordnung des Mündungsbereiches des Faserleitkanals, insbesondere
der Abstand der Mündung zur Faserrutschfläche im Spinnrotor, haben beispielsweise
einen nicht unerheblichen Einfluss auf die erzielbare Garnqualität. Im Interesse optimaler
Spinnergebnisse ist es daher vorteilhaft, jedem Spinnrotor, insbesondere entsprechend
seinem Durchmesser, einen geeigneten Kanalplattenadapter zu zuordnen.
Das bedeutet, in der Regel findet, wenn zum Beispiel im Zuge eines Garnpartiewechsels
ein Austausch der Spinnrotoren vorgenommen wird, auch ein Wechsel der Kanalplattenadapter
statt.
[0005] Es ist auch bekannt, dass die Faseraufspeisung auf die Faserrutschfläche des Spinnrotors
durch entsprechende Gestaltung des Faserleitkanals positiv beeinflusst werden kann.
Beispielsweise kann der ausgangsseitige Kanalabschnitt des Faserleitkanals so ausgebildet
werden, dass seine Mittellängslinie von einer Geraden abweicht.
[0006] Das heißt, der im Kanalplattenadapter angeordnete, ausgangsseitige Kanalabschnitt
des Faserleitkanals ist entweder, wie in der
DE 195 44 617 A1 beschrieben, gekrümmt ausgebildet oder weist, wie in der
DE 102 10 895 A1 ausgeführt, eine abgewinkelte Mittellängslinie auf.
Gemäß
DE 102 10 895 A1 ist in den ausgangsseitigen Kanalabschnitt des Faserleitkanals beispielsweise ein
Einsatzstück so einzufügen, dass die Mittellängslinie dieses Kanalabschnittes abgewinkelt
ist.
Es hat sich herausgestellt, dass durch die Krümmung bzw _ die Abwinkelung des ausgangsseitigen
Kanalabschnittes der Fasertransport auf diesem Kanalabschnitt und die Aufspeisung
der Fasern auf die Faserrutschfläche des Spinnrotors verbessert werden kann.
[0007] Durch die
DE 198 36 066 A1 ist es außerdem bekannt, einen an ein Auflösewalzengehäuse angeschlossenen eingangsseitigen
Kanalabschnitt eines Faserleitkanals und einen in einem Kanalplattenadapter angeordneten
ausgangsseitigen Kanalabschnitt des Faserleitkanals so anzuordnen, dass die Mittellängslinien
dieser Kanalabschnitte unter einem Winkel geneigt angeordnet sind.
Auch eine solche Anordnung der Kanalabschnitte eines Faserleitkanals hat sich als
vorteilhaft für die herstellbare Garnqualität herausgestellt, insbesondere wenn der
Winkel zwischen den Mittellängslinien der Kanalabschnitte jeweils exakt auf die vorliegenden
Garn- und/oder Spinnparameter abgestimmt ist.
[0008] Ausgehend vom vorgenannten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
einen Faserleitkanal der vorstehend beschriebenen Gattung zu schaffen, der auf einfache
Weise eine Optimierung der Faseraufspeisung auf die Faserrutschfläche eines Spinnrotors,
insbesondere unter Berücksichtigung der jeweils vorliegenden Garn- und/oder Spinnparameter
ermöglicht.
[0009] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung gelöst, wie sie im kennzeichnenden
Teil des Anspruches 1 beschrieben ist.
[0010] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0011] Die im Anspruch 1 beschriebene, erfindungsgemäße Ausführungsform eines Faserleitkanals
hat insbesondere den Vorteil, dass auch nach einem Austausch der Spinnmittel, beispielsweise
infolge eines Wechsels der Garnpartie, auf einfache Weise optimale Strömungsverhältnisse
im Bereich der Faserleitkanäle sichergestellt werden können und damit eine optimale
Faseraufspeisung auf die Faserrutschflächen der Spinnrotoren gewährleistet werden
kann.
Das heißt, nach einem durch das Wechseln des Spinnrotors notwendig gewordenen Austausch
des Kanalplattenadapters, kann durch eine entsprechende Anpassung der Einbaulage des
eingangsseitigen Kanalabschnittes des Faserleitkanal problemlos und schnell erreicht
werden, dass zwischen den Mittellängslinien der Kanalabschnitte des Faserleitkanals
optimale Neigungswinkel eingestellt sind.
Diese optimale Neigungswinkel gewährleisten, dass eine gleichmäßige Aufspeisung der
Einzelfasern auf die Faserrutschfläche des Spinnrotors erfolgt.
Der eingangsseitige, vorzugsweise in einer Aufnahme des Auflösewalzengehäuses festgelegte
Kanalabschnitt des Faserleitkanals kann mit dem dabei Auflösewalzengehäuse verschwenkt
und problemlos so positioniert werden, dass innerhalb bestimmter Verstellbereiche
leicht alle gewünschten Neigungswinkel realisiert werden können.
Das bedeutet, durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Faserleitkanals, die auf einfache
Weise jederzeit eine definierte Positionierung des eingangsseitigen Kanalabschnittes
und damit eine optimale Einstellung der zwischen den Mittellängslinien der beiden
Kanalabschnitten einstellbaren Neigungswinkel ermöglicht, wird die Bevorratung einer
Vielzahl, jeweils speziell auf einen bestimmten Kanalplattenadapter bzw. dessen ausgangsseitigen
Kanalabschnitt abgestimmter eingangsseitiger Kanalabschnitte überflüssig.
Die Möglichkeit der definierten Einstellung der Neigungswinkel zwischen den Kanalabschnitten
eines Faserleitkanals bietet außerdem jederzeit die Chance, gezielt in den Strömungsverlauf
der innerhalb des Faserleitkanals wirksamen
Transportluftströmung einzugreifen und durch Optimierung der Strömungsverhältnisse
die garndynamischen Werte des herzustellenden Garnes zu verbessern.
[0012] Vorteilhafterweise werden die optimalen Einstellungen der Neigungswinkel dabei, wie
im Anspruch 2 beschrieben, bereits im Vorfeld empirisch ermittelt und beispielsweise
in einem elektronischen Speicher oder in entsprechenden Tabellen hinterlegt.
[0013] Als besonders vorteilhaft hat sich eine Ausführungsform erwiesen, wie sie im Anspruch
3 beschrieben ist.
Bei dieser Ausführungsform ist das Auflösewalzengehäuse mit einem in einer Aufnahme
des Auflösewalzengehäuses positionierten, eingangsseitigen Kanalabschnitt des Faserleitkanals
um einen Schwenkpunkt, der im Kontaktbereich der beiden Kanalabschnitte des Faserleitkanals
liegt, begrenzt drehbar gelagert.
Das Auflösewalzengehäuse kann dabei sowohl in ersten, zur Rotationsachse des Spinnrotors
parallel verlaufenden Ebenen, als auch in zweiten parallel zur Frontseite des Auflösewalzengehäuses
verlaufenden Ebenen verstellt und jeweils in definierten Einbaulagen fixiert werden.
Das heißt, eine solche Ausführungsform ermöglicht eine stufenlose Einstellung der
Winkellage der Mittellängslinie des eingangsseitigen Kanalabschnittes des Faserleitkanals
und damit eine exakte Einstellung vorbestimmter Neigungswinkel zur Mittellängslinie
des ausgangsseitigen Kanalabschnittes des Faserleitkanals.
Die Lage der Mittellängslinie des ausgangsseitigen, im Kanalplattenadapter angeordneten
Kanalabschnittes bleibt dabei vorzugsweise unverändert.
Das heißt, zumindest die Lage der Mittellängsachse des Kanalplattenadapters koaxial
zur Rotationsachse des Spinnrotors ist durch die Einbaulage des Spinnrotors vorgegeben.
Wie vorstehend bereits angedeutet, kann durch die definierte
Einstellung der Neigungswinkel zwischen den Mittellängslinien des ausgangsseitigen
und des eingangsseitigen Kanalabschnittes des Faserleitkanals gezielt Einfluss auf
den Strömungsverlauf innerhalb des Faserleitkanal genommen und damit die Einspeisung
der mit der Transportluftströmung herangeführten Einzelfasern auf die Faserrutschfläche
des Spinnrotors optimiert werden.
[0014] Wie im Anspruch 4 dargelegt, ist in bevorzugter Ausführungsform vorgesehen, dass
der eingangsseitige Kanalabschnitt des Faserleitkanals in seinem Mündungsbereich als
Gelenkkugel ausgebildet ist, die im Einbauzustand mit dem als Kalotte ausgebildeten
Eingangsbereich des im Kanalplattenadapter angeordneten, ausgangsseitigen Kanalabschnittes
korrespondiert.
Die Gelenkkugel bildet in Verbindung mit der Kalotte den Schwenkpunkt für den eingangsseitigen
Kanalabschnitt des Faserleitkanals bzw. für das verschiebbar gelagerte Auflösewalzengehäuse.
Eine solche kugelgelenkartige Ausbildung des Kontaktbereiches der beiden Känalabschnitte
gewährleistet eine maximale Winkelbeweglichkeit der beiden Bauteile des
Faserleitkanals zueinander und ermöglicht eine stufenlose Einstellung des verstellbar
gelagerten eingangsseitigen Kanalabschnittes im Bezug auf den vorzugsweise in einer
festen Einbaulage angeordneten, ausgangsseitigen Kanalabschnitt.
[0015] Wie in den Ansprüchen 5 und 6 beschrieben, kann die Mittellängslinie des eingangsseitigen
Kanalabschnittes bezüglich der Mittellängslinie des ausgangsseitigen Kanalabschnittes
des Faserleitkanals in zahlreichen Ebenen stufenlos verstellt werden.
Das heißt, innerhalb vorgegebener Verstellbereiche kann zwischen den Mittellängslinien
der beiden Kanalabschnitten definiert jeder gewünschte Neigungswinkel eingestellt
werden. In ersten Ebenen, die parallel zur Rotationsachse des Spinnrotors verlaufen,
kann beispielsweise ein Neigungswinkel eingestellt werden, der zwischen 0,1° und 10°
betragen kann. In zweiten Ebenen, die jeweils parallel zur Frontseite des Auflösewalzengehäuses
verlaufen, beträgt der einstellbare Neigungswinkel zwischen 1° und 20°.
[0016] Über die Neigungswinkel zwischen den Kanalabschnitten kann, wie vorstehend bereits
angedeutet, der Strömungsverlauf der im Faserleitkanal anstehenden Transportluftströmung
gezielt beeinflusst und so an die jeweils vorliegenden Verhältnisse, sowohl was die
Spinnmittel, als auch was das zu verspinnende Material betrifft, optimal angepasst
werden.
[0017] Wie in den Ansprüchen 7-9 angedeutet, ist in vorteilhafter Ausführungsform außerdem
vorgesehen, dass das Auflösewalzengehäuse über eine spezielle Lagerkonsole schwenkbar
an das Deckelelement angeschlossen ist.
Die Lagerkonsole ist beispielsweise auf einer teilkreisförmige Führungsschiene verschiebbar
gelagert und kann auf dieser Führungsschiene durch einen entsprechenden Stellantrieb
stufenlos verstellt und exakt positioniert werden.
Das heißt, mit der Lagerkonsole kann relativ zum Deckelelement, in Ebenen parallel
zur Frontseite des Auflösewalzengehäuses, das Auflösewalzengehäuse und damit der in
einer Aufnahme des Auflösewalzengehäuses angeordnete eingangsseitige Kanalabschnitt
definiert verstellt werden. Die Verstellung des eingangsseitigen Kanalabschnittes
erfolgt dabei stufenlos um den vorstehend beschriebenen, im Kontaktbereich der Kanalabschnitte
angeordneten, durch eine Kugelgelenkverbindung gebildeten Schwenkpunkt herum.
[0018] An der Lagerkonsole ist außerdem eine ebenfalls teilkreisförmige Führungseinrichtung
angeordnet, in der das Auflösewalzengehäuse mit entsprechenden Führungsansätzen verstellbar
gelagert ist. Ein entsprechender Stellantrieb ermöglicht auch hier eine stufenlose
Verstellung des Auflösewalzengehäuses in der Führungseinrichtung.
Das heißt, das Auflösewalzengehäuse ist innerhalb der Führungseinrichtung in Ebenen
verstellbar, die jeweils parallel zur Rotationsachse des Spinnrotors verlaufen.
[0019] Auch in diesem Fall erfolgt das Verschwenken des eingangsseitigen Kanalabschnittes
stufenlos um die vorstehend erwähnte Kugelgelenkverbindung im Kontaktbereich der beiden
Kanalabschnitte des Faserleitkanals herum.
[0020] Weitere Einzelheiten der Erfindung sind einem nachfolgend anhand der Zeichnungen
dargestellten Ausführungsbeispiel entnehmbar.
[0021] Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Offenend-Rotorspinnvorrichtung, mit einem schwenkbar gelagerten Auflösewalzengehäuse,
in Seitenansicht
- Fig. 2
- die Offenend-Rotorspinnvorrichtung gemäß Fig.1, in Vorderansicht,
- Fig. 3
- eine Seitenansicht auf den erfindungsgemäßen, zweiteiligen Faserleitkanal der Offenend-Rotorspinnvorrichtung,
teilweise im Schnitt,
- Fig. 4
- eine Vorderansicht des erfindungsgemäßen, zweiteiligen Faserleitkanals gemäß Fig.3,
teilweise im Schnitt.
[0022] Offenend-Rotorspinnvorrichtungen die, wie sie in den Figuren 1 und 2 lediglich schematisch
angedeutet, mit einem Einzelantrieb für den Spinnrotor sowie jeweils mit Einzelantrieben
für die Auflösewalze und den Faserbandeinzugszylinder ausgestattet sind, sind im Prinzip
bekannt und zum Beispiel in der nachveröffentlichten
DE 103 40 657 A1 beschrieben.
[0023] Solche Offenend-Rotorspinnvorrichtung 1 weisen beispielsweise einen, in (nicht dargestellten)
Magnetlagern abgestützten, durch einen Einzelantrieb 3 elektromagnetisch angetriebenen
Spinnrotor 16 auf.
Die Spinntasse eines solchen in Figur 1 lediglich durch seine Rotationsachse 17 schematisch
angedeuteten Spinnrotors 16 läuft während des Spinnbetriebes mit hoher Drehzahl in
einem unterdruckbeaufschlagten Rotorgehäuse 2 um.
Derartig angetriebene und gelagerte Spinnrotoren sind grundsätzlich bekannt und beispielsweise
in der
EP 0 972 868 A2 relativ ausführlich beschrieben.
[0024] Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Rotorgehäuse 2 der Offenend-Rotorspinnvorrichtung
1 vorzugsweise als zentrales, tragendes Bauteil ausgebildet und besteht aus einem
gut wärmeleitfähigen Metall, zum Beispiel Aluminium.
Das Rotorgehäuse 2 ist, wie üblich, über eine Pneumatikleitung 10 an eine (nicht dargestellte)
Unterdruckquelle angeschlossen.
An diesem Rotorgehäuse 2 sind neben einem Einzelantrieb 3 für den Spinnrotor 16 sowie
einem zugehörigen Gehäuse 14 für die Steuerungselektronik 15 über Passstifte und
Schraubenbolzen außerdem Träger 4 festgelegt, die als Lagerarme ausgebildet sind und
endseitig jeweils eine mit einer Gleitbuchse 28 ausgestattete Lagerstelle aufweisen.
In diese Lagerstellen ist schwenkbar ein Deckelelement 6 gelagert, das das Rotorgehäuse
2 während des Spinnbetriebes verschließt. Das heißt, das Deckelelement 6 liegt mit
einer Ringdichtung 13 an der Vorderwand des Rotorgehäuses 2 an und verschließt dieses
luftdicht.
[0025] Die Schwenkachse des Deckelelementes 6 ist mit der Bezugszahl 5 gekennzeichnet.
[0026] Wie insbesondere aus der Figur 3 ersichtlich, verfügt das Deckelelement 6 in Höhe
der Rotationsachse 17 des Spinnrotors 16 über eine in Richtung des Spinnrotors 16
offene Aufnahme 12, in der ein Kanalplattenadapter 11 leicht auswechselbar festlegbar
ist.
Das heißt, die Mittellängsachse des Kanalplattenadapters 11 verläuft koaxial zur Rotationsachse
des Spinnrotors 16.
[0027] Wie in den Figuren 3 und 4 weiter angedeutet, ist in den Kanalplattenadapter 11 unter
anderem der ausgangsseitige Kanalabschnitt 31 eines Faserleitkanals 18 integriert,
der das Auflösewalzengehäuse 19 pneumatisch durchgängig mit dem Rotorgehäuse 2 verbindet.
Der eingangsseitige Kanalabschnitt 30 dieses Faserleitkanals 18 ist in einer Aufnahme
26 des, wie nachfolgend erläutert, begrenzt beweglich am Deckelelement 6 festgelegten
Auflösewalzengehäuses 19 angeordnet.
[0028] In das begrenzt beweglich gelagerte Auflösewalzengehäuse 19 ist, wie üblich, eine
Faserbandauflöseeinrichtung 23 der Offenend-Rotorspinnvorrichtung 1 integriert.
Das heißt, ein einzelmotorisch angetriebener Faserbandeinzugszylinder 8A, dessen Rotationsachse
mit 8 bezeichnet ist, sowie eine einzelmotorisch angetriebene Auflösewalze 7A , deren
Rotationsachse das Bezugszeichen 7 trägt.
[0029] Wie in der Figur 1 weiter angedeutet, ist das Auflösewalzengehäuse 19 über eine Führungseinrichtung
42 an eine Lagerkonsole 40 angeschlossen und mittels eines Stellantriebes, der schematisch
durch einen Doppelpfeil 44 angedeutet ist, in Ebenen, die jeweils parallel zur Rotationsachse
17 des Spinnrotors 16 liegen, verschwenkbar. Der Schwenkpunkt S liegt dabei im Kontaktbereich
der Kanalabschnitte 30, 31 des Faserleitkanals 18.
Das heißt, die Mittellängslinie 32 des, wie in den Figuren 3 und 4 dargestellt, in
einer Aufnahme 26 des Auflösewalzengehäuses 19 angeordneten eingangsseitigen Kanalabschnittes
30 des Faserleitkanals 18 ist bezüglich der Mittellängslinie 33 des ausgangsseitigen
Kanalabschnittes 31 um einen Winkel α verstellbar, der vorzugsweise zwischen 0,1°
und 10° liegt:
[0030] Da die Lagerkonsole 40 ihrerseits außerdem, wie in Figur 2 angedeutet, über eine
Führungsschiene 41 verschiebbar am Deckelelement 6 festgelegt ist, kann das Auflösewalzengehäuse
19 und damit auch der eingangsseitige Kanalabschnitt 30 des Faserleitkanals 18 auch
in Ebenen, die jeweils parallel zur Frontseite des Auflösewalzengehäuses 19 liegen,
um einen Winkel β verstellt werden.
Die Winkellage der jeweilige Ebene der Frontseite des Auflösewalzengehäuses 19 ergibt
sich dabei aus dem Winkel α.
Der Schwenkpunkt S liegt auch hier im Kontaktbereich der Kanalabschnitte 30, 31 des
Faserleitkanals 18.
Der zwischen den Mittellängslinien 32, 33 der Kanalabschnitte 30, 31 des Faserleitkanals
18 einstellbare Winkel β beträgt dabei zwischen 1° und 20°.
[0031] Das Verschwenken des Auflösewalzengehäuses 19 erfolgt vorzugsweise über einen entsprechenden,
definiert ansteuerbaren Stellantrieb, der in Fig. 2 schematisch durch einen Doppelpfeil
43 angedeutet ist.
[0032] Der Schwenkpunkt S für das Auflösewalzengehäuse 19 und damit für den eingangsseitigen
Kanalabschnitt 30 liegt, wie vorstehend bereits angedeutet und insbesondere aus den
Figuren 3 und 4 ersichtlich, im Kontaktbereich der Kanalabschnitte 30, 31 des Faserleitkanales
18.
Der eingangsseitige Kanalabschnitt 30 weist im Bereich seiner Mündung 27 eine Gelenkkugel
29 auf, die mit einer entsprechend ausgebildeten Kalotte 34 im Bereich der Eintrittsöffnung
35 des ausgangsseitigen Kanalabschnittes 31 korrespondiert.
Das heißt, die Mittellängslinien 32, 32 der Kanalabschnitte 30, 31 schneiden sich
im Bereich des Schwenkpunktes S.
[0033] Wie in den Figuren 3 und 4 angedeutet kann durch entsprechendes Verschwenken des
Auflösewalzengehäuses 19 zwischen den Mittellängslinien 32, 33 der Kanalabschnitte
30, 31 des Faserleitkanals 18 sowohl ein beliebiger Neigungswinkel α, der zwischen
0,1° und 10° liegt, als auch ein beliebiger Neigungswinkel β, der zwischen 1° und
20° betragen kann, stufenlos eingestellt und damit der Faserstrom innerhalb des Faserleitkanals
18 optimiert werden.
1. Offenend-Rotorspinnvorrichtung mit einem Spinnrotor (16), der während des Spinnprozesses
mit hoher Drehzahl in einem unterdruckbeaufschlagbaren Rotorgehäuse (2) umläuft, das
durch ein Deckelelementver (6) verschließbar ist, mit einer einzelmotorisch angetriebenen
Auflösewalze (7A), die in einem Auflösewalzengehäuse (19) rotiert sowie mit einem
wenigstens zweiteiligen Faserleitkanal, wobei der ausgangsseitige
Kanalabschnitt (31) des Faserleitkanals (18), in einem Kanalplattenadapter/verläuft,
dessen Mittellängsachse (17) koaxial zur Rotationsachse des Spinnrotors verläuft,
und der eingangsseitige Kanalabschnitt (30) des Faserleitkanals (18) im Auflösewalzengehäuse
(19) so positioniert ist, dass die Mittellängsachsen der Kanalabschnitte zueinander
geneigt angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass der eingangsseitige Kanalabschnitt (30) des Faserleitkanals (18) bezüglich des ausgangsseitigen
Kanalabschnittes (31) des Faserleitkanals (18) begrenzt beweglich gelagert ist, wobei
die Mittellängslinie (32) des eingangsseitigen Kanalabschnittes (30) bezüglich der
Mittellängslinie (33) des ausgangsseitigen Kanalabschnittes (31) um,Winkel (α, β)
verstellbar angeordnet ist, wodurch ein optimaler Neigungswinkel und dadurch eine
gleichmäßige Aufspeisung der Einzelfasern auf die Faserrutschfläche des Spinnrotors
gewährleistet werden kann.
2. Offenend-Rotorspinnvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die für den jeweiligen Spinnrotor (16) optimalen Werte der zwischen den Mittellängslinien
(32, 33) der Kanalabschnitte (30, 31) einstellbaren Winkel (α, β) empirisch ermittelbar
sind.
3. Offenend- Rotorspinnvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Auflösewalzengehäuse (19) mit dem in einer Aufnahme (26) des Auflösewalzengehäuses
(19) positionierten, eingangsseitigen Kanalabschnitt (30) des Faserleitkanals (18),
um einen im Kontaktbereich der Kanalabschnitte (30, 31) angeordneten Schwenkpunkt
(S) begrenzt drehbar, in ersten, zur Rotationsachse (17) des Spinnrotors (16) parallelen
Ebenen sowie in zweiten, zur Frontseite des Auflösewalzengehäuses (19) parallelen
Ebenen (B) verstellbar und in einer vorgebbaren Einbaulage fixierbar ist.
4. Offenend- Rotorspinnvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der eingangsseitige Kanalabschnitt (30) des Faserleitkanals (18) in seinem Mündungsbereich
(27) als Gelenkkugel (29) ausgebildet ist, die im Einbauzustand mit dem als Kalotte
(34) ausgebildeten Eingangsbereich (35) des im Kanalplattenadapter (11) angeordneten
ausgangsseitigen Kanalabschnittes (31) des Faserleitkanals (18) korrespondiert.
5. Offenend- Rotorspinnvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der eingangsseitige Kanalabschnitt (30) des Faserleitkanals (18) in Ebenen, die parallel
zur Rotationsachse 17 des Spinnrotors (16) liegen, so verstellbar ist, dass die Mittellängslinie
(32) des eingangsseitigen Kanalabschnittes (30) bezüglich der Mittellängslinie (33)
des ausgangsseitigen Kanalabschnittes (31) des Faserleitkanals (18) einen Winkel (α)
einnimmt ist, der zwischen 0,1° und 10° beträgt.
6. Offenend- Rotorspinnvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der eingangsseitige Kanalabschnitt (30) des Faserleitkanals (18) in Ebenen, die jeweils
parallel zur Frontseite des Auflösewalzengehäuses (19) liegen, so verstellbar ist,
dass die Mittellängslinie (32) des eingangsseitigen Kanalabschnittes (30) des Faserleitkanals
(18) bezüglich der Mittellängslinie (33) des ausgangsseitigen Kanalabschnittes (31)
des Faserleitkanals (18) einen Winkel (ß) einnimmt, der zwischen 1° und 20° beträgt.
7. Offenend- Rotorspinnvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Auflösewalzengehäuse (19) über eine verschiebbar gelagerte Lagerkonsole (40)
an das Deckelelement (6) angeschlossen ist.
8. Offenend- Rotorspinnvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerkonsole (40) an einer teilkreisförmig ausgebildeten Führungsschiene (41)
verschiebbar gelagert, durch einen Stellantrieb (43) definiert beaufschlagbar und
in vorgebbaren Positionen arretierbar ist.
9. Offenend- Rotorspinnvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerkonsole (40) eine teilkreisförmige Führungseinrichtung (42) aufweist, an
der das Auflösewalzengehäuse (19) verschiebbar gelagert und mittels eines Stellantriebes
(44) in vorgebbare Positionen überführbar, ist.
1. Open-end rotor spinning device comprising a spinning rotor (16), which rotates during
the spinning process at a high speed in a rotor housing (2), which can be subjected
to low pressure and which can be closed by a covering element (6), comprising a single
motor-driven opening cylinder (7A), which rotates in an opening cylinder housing (19),
and also comprising an at least two-part fibre guiding channel, wherein the output-side
channel section (31) of the fibre guiding channel (18) extends in a channel plate
adapter (11), the centre longitudinal axis (17) of which extends coaxially to the
axis of rotation of the spinning rotor, and the input-side channel section (30) of
the fibre guiding channel (18) is positioned in the opening cylinder housing (19)
in such a way that the centre longitudinal axes of the channel sections are arranged
to be inclined in relation to one another,
characterised in that
the input-side channel section (30) of the fibre guiding channel (18) is mounted so
as to be movable to a limited extent with respect to the output-side channel section
(31) of the fibre guiding channel (18), the centre longitudinal line (32) of the input-side
channel section (30) being displaceably arranged with respect to the centre longitudinal
line (33) of the output-side channel section (31) by angles (α, β), whereby an optimal
angle of inclination and thereby an even supply of the individual fibres to the fibre
sliding surface of the spinning rotor can be ensured.
2. Open-end rotor spinning device according to claim 1, characterised in that the optimal values for the respective spinning rotor (16), of the angles (α, β) which
can be adjusted between the centre longitudinal lines (32, 33) of the channel sections
(30, 31), can be determined empirically.
3. Open-end rotor spinning device according to claim 1, characterised in that the opening cylinder housing (19) with the input-side channel section (30), positioned
in a receiver (26) of the opening cylinder housing (19), of the fibre guiding channel
(18), can be rotated to a limited extent about a pivot point (S) arranged in the contact
region of the channel sections (30, 31), can be adjusted in first planes parallel
to the axis of rotation (17) of the spinning rotor (16) and in second planes (B) parallel
to the front side of the opening cylinder housing (19) and can be fixed in a predeterminable
installation position.
4. Open-end rotor spinning device according to claim 1, characterised in that the input-side channel section (30) of the fibre guiding channel (18) is configured
in its orifice region (27) as a ball joint (29), which in the installed state, corresponds
with the input region (35), configured as a spherical cap (34), of the output-side
channel section (31), arranged in the channel plate adapter (11), of the fibre guiding
channel (18).
5. Open-end rotor spinning device according to any one of the preceding claims, characterised in that the input-side channel section (30) of the fibre guiding channel (18) can be adjusted
in planes, which are located parallel to the axis of rotation (17) of the spinning
rotor (16) in such a way that the centre longitudinal line (32) of the input-side
channel section (30) adopts an angle (α) with respect to the centre longitudinal line
(33) of the output-side channel section (31) of the fibre guiding channel (18), which
is between 0.1 and 10°.
6. Open-end rotor spinning device according to any one of the preceding claims, characterised in that the input-side channel section (30) of the fibre guiding channel (18) can be adjusted
in planes, which are located in each case parallel to the front side of the opening
cylinder housing (19) in such a way that the centre longitudinal line (32) of the
input-side channel section (30) of the fibre guiding channel (18) adopts an angle
(β) with respect to the centre longitudinal line (33) of the output-side channel section
(31) of the fibre guiding channel (18), which is between 1 ° and 20°.
7. Open-end rotor spinning device according to any one of the preceding claims, characterised in that the opening cylinder housing (19) is connected to the covering element (6) via a
displaceably mounted bearing bracket (40).
8. Open-end rotor spinning device according to claim 6, characterised in that the bearing bracket (40) is displaceably mounted on a pitch circle-shaped guide rail
(41), can be loaded in a defined manner by an actuating drive (43) and can be locked
in predeterminable positions.
9. Open-end rotor spinning device according to any one of the preceding claims, characterised in that the bearing bracket (40) has a pitch circle-shaped guide device (42), on which the
opening cylinder housing (19) is displaceably mounted and can be transferred into
predeterminable positions by means of an actuating drive (44).
1. Dispositif de filature à rotor à bout ouvert, avec un rotor de filage (16) qui, pendant
le processus de filage, tourne à une vitesse de rotation élevée dans un carter de
rotor (2) pouvant être soumis à une dépression et pouvant être fermé par un élément
formant couvercle (6), avec un cylindre couvert (7A) qui est entraîné par un seul
moteur et qui tourne dans un carter de cylindre couvert (19), et avec un canal de
guidage de fibres en au moins deux parties, sachant que la section de canal du côté
de sortie (31) du canal de guidage de fibres (18) s'étend dans un adaptateur de plaque
de canal (11) dont l'axe médian longitudinal (17) s'étend coaxialement à l'axe de
rotation du rotor de filage, et que la section de canal du côté d'entrée (30) du canal
de guidage de fibres (18) est positionnée dans le carter de cylindre couvert (19)
de telle sorte que les axes médians longitudinaux des sections de canal sont disposés
en étant inclinés l'un par rapport à l'autre,
caractérisé en ce que la section de canal du côté d'entrée (30) du canal de guidage de fibres (18) est
montée à déplacement limité par rapport à la section de canal du côté de sortie (31)
du canal de guidage de fibres (18), sachant que l'axe médian longitudinal (32) de
la section de canal du côté d'entrée (30) est disposé avec possibilité de réglage
selon des angles (α, β) par rapport à l'axe médian longitudinal (33) de la section
de canal du côté de sortie (31), ce qui permet de garantir un angle d'inclinaison
optimal et par suite une alimentation uniforme des fibres individuelles sur la surface
de glissement des fibres du rotor de filage.
2. Dispositif de filature à rotor à bout ouvert selon la revendication 1, caractérisé en ce que les valeurs optimales, pour le rotor de filage respectif (16), des angles (α, β)
qui peuvent être réglés entre les axes médians longitudinaux (32, 33) des sections
de canal (30, 31) peuvent être déterminées empiriquement.
3. Dispositif de filature à rotor à bout ouvert selon la revendication 1, caractérisé en ce que le carter de cylindre couvert (19), avec la section de canal du côté d'entrée (30)
du canal de guidage de fibres (18) positionnée dans un logement (26) du carter de
cylindre couvert (19), peut être tourné de façon limitée autour d'un point de pivotement
(S) disposé dans la région de contact des sections de canal (30, 31), peut être réglé
dans des premiers plans parallèles à l'axe de rotation (17) du rotor de filage (16)
et dans des seconds plans (B) parallèles au côté frontal du carter de cylindre couvert
(19), et peut être immobilisé dans une position d'installation prédéterminable.
4. Dispositif de filature à rotor à bout ouvert selon la revendication 1, caractérisé en ce que la section de canal du côté d'entrée (30) du canal de guidage de fibres (18) est
réalisée dans sa région d'embouchure (27) sous forme de rotule d'articulation (29)
qui, dans l'état d'installation, correspond avec la région d'entrée (35), réalisée
sous forme de calotte (34), de la section de canal du côté de sortie (31) du canal
de guidage de fibres (18), disposée dans l'adaptateur de plaque de canal (11).
5. Dispositif de filature à rotor à bout ouvert selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la section de canal du côté d'entrée (30) du canal de guidage de fibres (18) peut
être réglée, dans des plans qui sont parallèles à l'axe de rotation (17) du rotor
de filage (16), de telle sorte que l'axe médian longitudinal (32) de la section de
canal du côté d'entrée (30) adopte, par rapport à l'axe médian longitudinal (33) de
la section de canal du côté de sortie (31) du canal de guidage de fibres (18), un
angle (α) qui est compris entre 0,1° et 10°.
6. Dispositif de filature à rotor à bout ouvert selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la section de canal du côté d'entrée (30) du canal de guidage de fibres (18) peut
être réglée, dans des plans qui sont respectivement parallèles au côté frontal du
carter de cylindre couvert (19), de telle sorte que l'axe médian longitudinal (32)
de la section de canal du côté d'entrée (30) du canal de guidage de fibres (18) adopte,
par rapport à l'axe médian longitudinal (33) de la section de canal du côté de sortie
(31) du canal de guidage de fibres (18), un angle (β) qui est compris entre 1 ° et
20°.
7. Dispositif de filature à rotor à bout ouvert selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le carter de cylindre couvert (19) est raccordé à l'élément formant couvercle (6)
par l'intermédiaire d'une console de palier (40) montée à déplacement.
8. Dispositif de filature à rotor à bout ouvert selon la revendication 6, caractérisé en ce que la console de palier (40) est montée à déplacement sur un rail de guidage (41) réalisé
en forme de cercle partiel, peut être sollicitée d'une manière définie par un actionneur
(43) et peut être bloquée dans des positions prédéterminables.
9. Dispositif de filature à rotor à bout ouvert selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la console de palier (40) présente un organe de guidage (42) en forme de cercle partiel,
sur lequel le carter de cylindre couvert (19) est monté à déplacement et peut, au
moyen d'un actionneur (44), être transféré dans des positions prédéterminables.