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(11) |
EP 1 747 707 B9 |
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KORRIGIERTE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis: Bibliographie entspricht dem neuesten Stand |
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Korrekturinformation: |
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Korrigierte Fassung Nr. 1 (W1 B1) |
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Korrekturen, siehe Zeichnungen |
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Corrigendum ausgegeben am: |
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29.07.2009 Patentblatt 2009/31 |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.01.2009 Patentblatt 2009/02 |
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Anmeldetag: 12.07.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Bodenbearbeitungsgerät (Rotorzylinder-Pflug) für das Wenden von Erdreich
Soil working apparatus (rotary plough) for turning over the earth
Appareil de travail du sol (charrue rotative) pour retourner la terre
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
26.07.2005 CH 12422005
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.01.2007 Patentblatt 2007/05 |
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Patentinhaber: AMTEC Design & Konstruktion |
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8156 Oberhasli (CH) |
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Erfinder: |
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- Amsler, Martin
8156 Oberhasli (CH)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DD-A- 33 270 DE-C- 207 898 GB-A- 2 060 334
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DE-A1- 3 817 498 FR-A- 976 132
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Bodenbearbeitungsgerät für das Pflügen von Erdreich gemäss
Anspruch 1, welches die Erde nicht wie üblich mit einer schraubenformähnlichen statischen
Pflugschar wendet, sondern, durch das bekannte Prinzip, wie in der Offenlegungsschrift
"
DE3817498A1" beschrieben, durch einen, oder mehrere Hohlzylinder, oder Kegelstumpftrommeln (1),
(sogenannte "Arbeitswerkzeuge") wobei die Erdaufnahme an der in die Zugrichtung schauenden
Öffnung der Arbeitswerkzeuge (1) erfolgt. Als Neuheit wirkt der Umstand, dass im Gegensatz
zum bekannten Prinzip, der Antrieb der Arbeitswerkzeuge nicht über einen Fremdantrieb
erfolgt, sondern alleine durch die vom Zugfahrzeug erzeugte Zugbewegung, zusammen
mit der horizontalen und vertikalen Anstellposition der Arbeitswerkzeuge, wobei der
Verschleissring (8), durch seine spezielle Ausgestaltung nicht nur eine zuverlässige
Antriebswirkung erzeugt und die Arbeitswerkzeuge in Rotation versetzt, sondern auch
gleichzeitig die Erde schneidet und absticht. Des weiteren wird das Wenden des Erdreiches
nicht durch mitrotierende, bis ins Zentrum des Arbeitswerkzeuges reichende, sogenannte
Pflugscharblätter im Inneren der Arbeitswerkzeuge herbeigeführt, welche als Wende-
und Auswurfskörper wirken, sondern allein von dem, durch den von der Schrägzuglage
der Arbeitswerkzeuge erwirkten Anpressdruck des Erdreiches auf die Innenwand der Arbeitswerkzeuge,
zusammen mit der Linearbewegung des Erdreiches und der Rotation der Arbeitswerkzeuge,
welche das Erdreich eine schraubenformähnliche Bewegung machen lassen und somit gewendet
wird. Es entsteht dabei, nicht wie beim bekannten Prinzip mit Pflugscharblättern im
Innern der Arbeitswerkzeuge, ein unterbrochener, sondern ein gleichförmig fliessender
Erdstrom und somit eine gleichförmige, ebene und gleichmässig durchmischte Erdablage.
Dadurch, dass sich keine Pflugscharblätter oder dergleichen im Innern der Arbeitswerkzeuge
befinden, ist auch die Verstopfungsgefahr minimiert. Zudem ist durch den Umstand,
dass auf einen Fremdantrieb verzichtet werden kann und dadurch, dass die Arbeitswerkzeuge
eine horizontale, sowie eine vertikale Anstellposition bezüglich der Zugachse aufweisen,
und somit eine geringe Reibungsfläche an der Furchensohle und -Flanke haben, der totale
Energieaufwand für das Wenden des Erdreiches wesentlich geringer, als bei dem schon
bekannten Prinzip. Auch wird durch die horizontale Anstellposition der Arbeitswerkzeuge
ein schnelles und sicheres Einziehen der Arbeitswerkzeuge auf die vorgesehene Arbeitstiefe
erreicht.
[0002] Zusammengefasst, besteht die Neuheit darin, dass, obwohl das Grundprinzip bekannt
ist, die Kombination aller fiir das Wenden des Erdreiches notwendigen Funktionen in
jeweils einem einzigen Arbeitswerkzeug mit seiner einzigartigen Arbeitsposition vereinigt
sind und dessen Antrieb allein durch die ohnehin auszuführende Zugbewegung erfolgt,
wobei die einfache Bauweise ein störungsfreies Arbeiten ermöglicht und deren Praxistauglichkeit
unterstreicht.
Fig.1 Ansicht eines Rotorzylinder-Pfluges von oben, mit 4 Arbeitswerkzeugen mit Ringlagerung.
Fig.2 Schnittzeichnungen eines Arbeitswerkzeuges mit zentrischem Kegelrollenlager
und Zweierspeiche in Arbeitsposition.
Fig.3 Schnittzeichnungen und Ansicht von vorne eines Arbeitswerkzeuges mit zentrischem
Kegelrollenlager und Zweierspeiche.
Fig.4 Schnittzeichnungen eines Arbeitswerkzeuges mit Ringlagerung und Einarm-Halterung
in Arbeitsposition.
Fig.5 Schnittzeichnungen und Ansicht von vorne eines Arbeitswerkzeuges mit Ringlagerung
und Einarm-Halterung.
Beschreibung:
[0003] Die Arbeitswerkzeuge (1) sind an einem Halteholm (2) befestigt. Der Halteholm ist
mit einem Pendelgelenk (4) mit dem drehbaren Hauptzugholm (3) verbunden. Das Pendelgelenk
bringt und fixiert den Halteholm mit den Arbeitswerkzeugen, je nach Zugrichtung, in
die jeweilige horizontale Anstellposition. Der Hauptzugholm (3) hat seinen Drehpunkt
(5) mittig zum Zugfahrzeug.
[0004] Die vorgesehene Schnittbreite ergibt die Baugrösse der Arbeitswerkzeuge (1), da die
Erdaufnahmebreite nur über ca. 4/5 des in Fahrtrichtung schauenden Durchmessers, erfolgen
darf.
[0005] In einer Baugrösse ist jedoch, wie bei handelsüblichen Pflügen, eine gewisse Bandbreite
in der Bearbeitungstiefe möglich. Die Bearbeitungstiefe kann bis maximal der Hälfte
des vorderen Arbeitswerkzeugdurchmessers betragen.
[0006] Die Arbeitswerkzeuge (1) sind so befestigt und gelagert, dass sie sich um ihre Mittelachse
drehen können. Dies geschieht entweder mittels eines zentrischen Kegelrollenlagers
(6), oder eines Ringlagers (13).
[0007] Die Abstützung und Lagerung darf den Austritt der Erde am hinteren Ende nicht entscheidend
behindern. Sinnvoll ist beim zentrischen Kegelrollenlager eine Einer-, oder maximal
eine Zweier-Speiche (7) und beim Prinzip des Ringlagers ist eine Einarm-Halterung
(14) ideal.
[0008] Die Arbeitswerkzeuge (1) haben auf der Vorderseite einen Verschleissring (8). Auf
der Aussenumfangseite des Verschleissringes (8) sind Mitnehmerleisten (9) angebracht,
um die Rotation (10) der Arbeitswerkzeuge (1), infolge deren Schrägzuglage und der
Zugbewegung, sicher in Gang zu setzen.
[0009] Die ideale Länge der Arbeitswerkzeuge (1) ist im Verhältnis zum Durchmesser in etwa
1:1.
[0010] Die Arbeitswerkzeuge (1) haben einen horizontalen Anstellwinkel, sodass sie sich
sicher in die Erde einziehen und auf der vorgesehenen Bearbeitungstiefe ein sicheres,
ruhiges Arbeiten garantieren.
[0011] Die seitliche Schrägzuglage der Arbeitswerkzeuge (1) ist so einzustellen, dass die
daraus resultierende Drehbewegung (10) der Arbeitswerkzeuge (1), im Verhältnis zum
Zugweg, ein vollständiges Wenden des Erdreiches zur Folge hat und der Seitenzug zugleich
minimal ist.
[0012] Die Seitenzug- Feinjustierung, sowie die Tiefeneinstellung erfolgt durch ein separates
Führungs-Stützrad (12).
[0013] Baugrössen mit mehreren Arbeitswerkzeugen (1) haben sinnvollerweise mindestens an
einem der Arbeitswerkzeuge eine nahe am Arbeitswerkzeug (1), auf der Bearbeitungstiefe
laufende Seiten- und Tiefenführung.
[0014] Für das Arbeiten in der Gegenrichtung wird der Haupt-Zugholm (3), mitsamt dem Halteholm
(2) und den Arbeitswerkzeugen (1), am Drehpunkt (5) um 180° in seiner Längsachse gedreht,
wobei der horizontale Anstellwinkel mittels des Halteholmes (2) wieder in die richtige
Position für diese Zugrichtung gebracht und mit einer geeigneten Feststellvorrichtung
fixiert wird.
[0015] Dies hat den wesentlichen Vorteil, dass in beiden Zugrichtungen mit den selben Arbeitswerkzeugen
(1) gearbeitet werden kann, obwohl sie die Funktionen, Erde abstechen, aufnehmen,
transportieren, wenden und an der richtigen Stelle wieder ablegen, in sich vereinigen.
[0016] Die Rotation (10) der Arbeitswerkzeuge (1) übt einen positiven Krümel- und Durchmischungseffekt
auf das gewendete Erdreich aus.
[0017] Dadurch wird die Durchmischung der Erde mit allfälligen Ernterückständen gefördert,
was einen positiven Effekt auf die Verrottung derselben zur Folge hat.
[0018] Unter Umständen kann, durch die bessere Krümelung der Erde, bei der nachfolgenden
Saatbettvorbereitung ein Arbeitsdurchgang eingespart werden.
[0019] Zudem wird, durch die Rotation (10) der Arbeitswerkzeuge (1), der Zugkraftbedarf
gesenkt, und somit die Effizienz des Energieverbrauchs erhöht.
[0020] Durch den Umstand, dass immer nur ein Teilbereich der Arbeitswerkzeuge (1) in Berührung
mit dem Erdreich ist, erhitzen sich diese nur in geringem Masse. Somit kann mit grösstmöglicher
Fahrgeschwindigkeit gearbeitet werden. Dies hat eine Optimierung der Flächenleistung
zur Folge.
[0021] Der ganze Rotorzylinder-Pflug kann wesentlich einfacher, günstiger, kompakter und
leichter als heutige Pflüge, gebaut werden.
1. Bodenbearbeitungsgerät für das Wenden von Erdreich nach dem bekannten Prinzip einer
sich drehenden Trommel, wobei bei der Bodenbearbeitung das Erdreich mittels mindestens
einem als rotierende Trommel ausgebildeten Arbeitswerkzeug (1) abstechbar, aufnehmbar,
transportierbar, wendbar und beim Verlassen des Arbeitswerkzeuges (1), entgegengesetzt
der Zugrichtung, ablegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Rotation (10) des Arbeitswerkzeuges (1) alleine durch die vom Zugfahrzeug erzeugte
Zugbewegung und durch die horizontale und die vertikale Anstellposition der Mittelachse
des Arbeitswerkzeuges (1) bezüglich der Zugachse und der besonderen Ausgestaltung
des sich auf der in die Zugrichtung schauenden Seite des Arbeitswerkzeuges (1) angebrachten
Verschleissringes (8) mit seinen Mitnehmerleisten (9) oder dergleichen, erzeugbar
ist und dass das Wenden des Erdreiches durch die Innenwand des Arbeitswerkzeuges (1),
welche, durch die Zugbewegung, zusammen mit der Rotation (10), in Bezug zum Erdreich,
eine Schraubenform beschreibt und das Erdreich, durch den Anpressdruck, dieser Schraubenform
so lange folgt, bis es um 180° gewendet ist, die Innenwand dann entgegen der Zugrichtung
verlässt und durch die Schwerkraft abgelegt wird, wobei sich das Arbeitswerkzeug (1)
durch seine, bezüglich der Horizontalen, geneigten Anstellposition selbst in die Erde
einzieht und durch die bezüglich der Zugachse, vertikalen Anstellposition des Arbeitswerkzeuges
(1), ein versetztes Ablegen des abgestochenen, aufgenommenen, transportierten und
gewendeten Erdreiches erreicht wird und dadurch eine geräumte Pflugfurche, fiir das Arbeiten des Zugfahrzeuges im nächsten Arbeitsgang
hinterlässt, wobei für die entgegengesetzte Zugrichtung mit dem selben Arbeitswerkzeug
(1) gearbeitet wird, wofür sich nur dessen Anstellposition, sowie dessen Rotationssinn
gegensätzlich ändern.
2. Bodenbearbeitungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerung des mindestens einen Arbeitswerkzeuges durch ein zentrisches Kegelrollenlager
(9) erfolgt.
3. Bodenbearbeitungsgerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung des zentrischen Kegelrollenlagers (9) mit dem mindestens einen Arbeitswerkzeug
(1) durch mindestens eine Speiche (7) erfolgt.
4. Bodenbearbeitungsgerät nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass, für die jeweilige Arbeitsrichtung, der Halteholm (2) auf seiner Längsachse schwenkbar
ausgeführt ist und dass seine beiden Endlagen verstellbar und mit einer Vorrichtung
fixierbar sind, damit die Anstellposition der Mittelachse des mindestens einen Arbeitswerkzeuges
(1) einstellbar ist.
5. Bodenbearbeitungsgerät nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Halteholm (2) als Parallelogramm (15) ausgebildet ist und eine Einstellvorrichtung
(16) zum Einstellen des seitlichen Einzugwinkels der Arbeitswerkzeuge (1) aufweist.
6. Bodenbearbeitungsgerät nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Bodenbearbeitung mit dem Einstellen des seitlichen Einzugwinkels, der Seitenzug
des Bodenbearbeitungsgerätes und die Drehgeschwindigkeit des mindestens einen Arbeitswerkzeuges
(1) einstellbar ist.
7. Bodenbearbeitungsgerät nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Halteholm (2) an einem Hauptzugholm (3) aufgehängt ist.
8. Bodenbearbeitungsgerät nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptzugholm (3), mittig zum anzukuppelnden Zugfahrzeug, einen Drehpunkt (5)
aufweist.
9. Bodenbearbeitungsgerät nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptzugholm (3) an der Hebevorrichtung des anzukuppelnden Zugfahrzeuges fixierbar
ist.
10. Bodenbearbeitungsgerät nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Bodenbearbeitung, beim Wechseln der Arbeitsrichtung, der Hauptzugholm (3)
durch die Hebevorrichtung des anzukuppelnden Zugfahrzeuges vollständig anhebbar ist
und an seinem Drehpunkt (5) in der Längsachse um 180° drehbar ist.
11. Bodenbearbeitungsgerät nach den Ansprüchen 16, 17 und 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltehohn (2) nach dem Drehen des Hauptzugholmes (3) in diejenige Endlage schwenkbar
und fixierbar ist, sodass das mindestens eine Arbeitswerkzeug (1) wieder die richtige
Anstellposition einnimmt.
12. Bodenbearbeitungsgerät nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptzugholm (3), eine Querschiebe-Vorrichtung, aufweist, um ihn an die Spurbreite
des anzukuppelnden Zugfahrzeuges anzupassen.
13. Bodenbearbeitungsgerät nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Bodenbearbeitung die Arbeitstiefenbegrenzung des mindestens einen Arbeitswerkzeuges(1)
durch ein am Hauptzugholm (3) fixiertes Stützrad (12) erfolgt.
14. Bodenbearbeitungsgerät nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützrad (12) radial zur Lauffläche im ganzen Umfang eine Schneide aufweist,
welche der Seitenzugstabilisierung dient.
15. Bodenbearbeitungsgerät nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenzugstabilisierung an der Stütze des Stützrades (12) einstellbar und justierbar
ist.
1. A soil cultivation machine for turning over soil according to the known principle
of a rotating drum, whereby, in the course of the soil cultivation, the earth is cut
and picked up by at least one working tool (1) designed as a rotating drum, is transported,
turned over and, on leaving the working tool (1), deposited opposite to the traction
direction, characterized in that the rotation (10) of the working tool (1) is achieved solely by, on the one hand,
the traction movement produced by the traction vehicle and, on the other, by the horizontal
and vertical angle settings of the center shaft of the working tool (1) in relation
to the traction shaft and by the special design of the wear ring (8), with its driving
ridges (9) or similar, fitted on the forward looking side of the working tool (1),
and in that the turning over of the soil is effected by the inner wall of the working tool (1),
which due to the traction movement together with the rotation (10) describes a helicoidal
movement in relation to the soil and, as a result of the contact pressure, the soil
follows this helicoid until it has been turned over by 180°, then leaves the inner
wall in opposite direction to the traction movement and is deposited due to gravity,
whereby the working tool (1), due to its horizontally angled position, pulls itself
into the earth and whereby, due to the vertical angle setting in relation to the traction
shaft of the working tool (1), the soil that has been cut, taken up, transported and
turned over is deposited in an offset line thereby leaving a cleared plough furrow
to be cultivated by the traction vehicle in the next working cycle, with the same
working tool (1) being used for operating in the reverse traction direction for which
purpose only the angle settings and the sense of rotation of the working tool are
reversed.
2. A soil cultivation machine according to claim 1 characterized in that the mounting of the minimum of one working tool is provided by a centric conical
roller bearing (6).
3. A soil cultivation machine according to claim 12 characterized in that the centric conical roller bearing (6) is connected to the minimum of one working
tool (1) by at least one spoke (7).
4. A soil cultivation machine according to claim 15 characterized in that for the two operating directions the support arm (2) is pivoted on its longitudinal
axis and that its two end positions can be flexibly fixed by a device to facilitate
an adjustment of the angled setting of the center shaft of the minimum of one working
tool (1).
5. A soil cultivation machine according to claim 16 characterized in that the support arm (2) is designed as a parallelogram (15) and features an adjustment
device (16) for adjusting the lateral draw-in angle of the working tool (1).
6. A soil cultivation machine according to claim 17 characterized in that, in the course of working the soil, the lateral pull of the soil cultivation machine
and the rotating speed of the minimum of one working tool (1) are adjustable by an
adjustment of the lateral draw-in angle.
7. A soil cultivation machine according to claim 16 characterized in that the support arm (2) is suspended from a main traction arm (3).
8. A soil cultivation machine according to claim 19 characterized in that the main traction arm (3), features a pivotal point (5, that is concentric to the
traction vehicle to be coupled up.
9. A soil cultivation machine according to claim 20 characterized in that the main traction arm (3) can be fixed to the lifting gear of the traction vehicle
to be coupled up.
10. A soil cultivation machine according to claim 21 characterized in that, in the course of working the soil, when the operating direction is reversed, the
main traction arm (3) can be lifted off completely by the lifting gear of the traction
vehicle to be coupled up and, at the pivotal point (5), turned around by 180° with
its longitudinal axis.
11. A soil cultivation machine according to claims 16, 17 and 19, characterized in that, following the turning of the main traction arm (3), the support arm (2) can be pivoted
to and fixed in such a final position that the minimum of one working tool (1) readjusts
to the correct angle position.
12. A soil cultivation machine according to claim 19, characterized in that the main traction arm (3) features a transverse slide to allow it to be adjusted
to the track width of the traction vehicle to be coupled up.
13. A soil cultivation machine according to claim 19, characterized in that, in the course of working the soil, the working depth limitation of the minimum of
one working tool (1) is achieved by a jack wheel (12) fitted to the main traction
arm (3).
14. A soil cultivation machine according to claim 25, characterized in that the jack wheel (12) features, radial to the tread, around its whole circumference,
a blade that serves to stabilize the lateral pull.
15. A soil cultivation machine according to claim 26, characterized in that the lateral pull stabilization can be set and adjusted at the stay of the jack wheel
12).
1. Dispositif de travail du sol pour le retournement de la terre selon le principe connu
d'un tambour rotatif, la terre pouvant être décolletée, réceptionnée, transportée,
retournée et déposée dans la direction opposée au sens de traction lors du retrait
de l'outil de travail (1), au moyen d'au moins un outil de travail (1) conçu comme
un tambour rotatif, pendant le travail du sol, caractérisé en ce que la rotation (10) de l'outil de travail (1) peut être produite simplement par le mouvement
tracteur généré par le véhicule tracteur, et par la position d'attaque horizontale
et la position d'attaque verticale de l'axe médian de l'outil de travail (1) par rapport
au sens de traction, ainsi que par la conception spéciale de la bague d'usure (8)
avec ses baguettes d'entraînement (9) ou autres, montée du côté de l'outil de travail
(1) qui est tourné dans le sens de traction, et en ce que le retournement de la terre est produit grâce à la paroi interne de l'outil de travail
(1), qui décrit une forme de vis en raison du mouvement de traction accompagné de
la rotation (10) par rapport au sol, et la terre suit cette forme de vis en raison
de la force de pression, jusqu'à ce qu'elle soit retournée de 180°, puis quitte la
paroi interne contre le sens de traction et est déposée en raison de la pesanteur,
l'outil de travail (1) s'introduisant tout seul dans la terre en raison de sa position
d'attaque inclinée par rapport à l'horizontale, un dépôt décalé de la terre décolletée,
réceptionnée, transportée et retournée étant atteint en raison de la position d'attaque
verticale de l'outil de travail (1) par rapport au sens de traction, produisant ainsi
un sillon de labour dégagé pour le travail du véhicule de traction pendant la prochaine
étape de travail, le même outil de travail (1) étant utilisé pour le sens de traction
opposé, nécessitant seulement une modification de sa position d'attaque et un inversement
de son sens de rotation.
2. Dispositif de travail du sol selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'appui de l'au moins un outil de travail est réalisé au moyen d'un palier centré
à rouleaux coniques (9).
3. Dispositif de travail du sol selon la revendication 12, caractérisé en ce que la liaison entre le palier centré à rouleaux coniques (9) et l'au moins un outil
de travail (1) est réalisée à l'aide d'au moins un rayon (7).
4. Dispositif de travail du sol selon la revendication 15, caractérisé en ce que pour chaque direction de travail, le longeron de maintien (2) est conçu de façon
à pouvoir pivoter sur son axe longitudinal, et en ce que ses deux positions terminales peuvent être ajustées et fixées avec un dispositif,
pour que la position d'attaque de l'axe médian de l'au moins un outil de travail (1)
puisse être ajustée.
5. Dispositif de travail du sol selon la revendication 16, caractérisé en ce que le longeron de maintien (2) est conçu comme un parallélogramme (15) et comporte un
dispositif de réglage (16) permettant de régler l'angle d'insertion latéral des outils
de travail (1).
6. Dispositif de travail du sol selon la revendication 17, caractérisé en ce que lors du travail du sol avec réglage de l'angle d'insertion latéral, la traction latérale
du dispositif de travail du sol et la vitesse de rotation de l'au moins un outil de
travail (1) sont réglables.
7. Dispositif de travail du sol selon la revendication 16, caractérisé en ce que le longeron de maintien (2) est accroché à un longeron de traction principal (3).
8. Dispositif de travail du sol selon la revendication 19, caractérisé en ce que le longeron de traction principal (3) comporte un point de rotation (5) centré par
rapport au véhicule tracteur destiné à être accouplé.
9. Dispositif de travail du sol selon la revendication 20, caractérisé en ce que le longeron de traction principal (3) peut être fixé au dispositif de levage du véhicule
tracteur destiné à être accouplé.
10. Dispositif de traction du sol selon la revendication 21, caractérisé en ce que pendant le travail du sol, lors de l'inversement du sens de travail, le longeron
de traction principal (3) peut être complètement levé par le dispositif de levage
du véhicule tracteur destiné à être accouplé, et peut effectuer une rotation de 180°
dans son axe longitudinal sur le point de rotation (5).
11. Dispositif de travail du sol selon les revendications 16, 17 et 19, caractérisé en ce que suite à la rotation du longeron de traction principal (3), le longeron de maintien
(2) peut être pivoté et fixé dans la position terminale, de façon à ce que l'au moins
un outil de travail (1) reprend la position d'attaque correspondante.
12. Dispositif de travail du sol selon la revendication 19, caractérisé en ce que le longeron de traction principal (3) comporte un dispositif de poussée transversale,
afin de l'adapter à la largeur de voie du véhicule tracteur destiné à être accouplé.
13. Dispositif de travail du sol selon la revendication 19, caractérisé en ce que pendant le travail du sol, la limitation de profondeur de travail de l'au moins un
outil de travail (1) est définie par une roue d'appui (12) fixée au longeron de traction
principal (3).
14. Dispositif de travail du sol selon la revendication 25, caractérisé en ce que la roue d'appui (12) comporte une arête de coupe sur l'ensemble du pourtour radialement
à la surface de roulement, qui sert à la stabilisation de traction latérale.
15. Dispositif de travail du sol selon la revendication 26, caractérisé en ce que la stabilisation de traction latérale peut être réglée et ajustée au niveau de l'appui
de la roue d'appui (12).
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