[0001] Die Erfindung betrifft eine Nadelverpackung, insbesondere für Filznadeln und weiter
insbesondere für Filznadeln ab einer Feinheit 38 Gauge und feiner sowie für Kranznadeln
ab einer Feinheit Gauge 36 und feiner. Des Weiteren eignet sich die erfindungsgemäße
Nadelverpackung für Gabelnadeln, insbesondere mit den Feinheiten 36 Gauge bis 43 gg.
[0002] Filznadeln sind in der Textiltechnik seit langer Zeit gebräuchlich, um Wirrfaservliese
zu verfestigen, indem die Nadeln in schneller Folge periodisch durch das entsprechende
Wirrfaservlies gestochen werden. Dabei verschleißen die Nadeln, so dass von Zeit zu
Zeit Ersatz erforderlich ist. Weil bei jedem Nadelwechsel eine größere Anzahl von
Filznadeln zu wechseln ist, werden diese gruppenweise verpackt geliefert. Beispielsweise
werden sie in Nadelboxen aus Kunststoff verpackt. Um deren quaderförmigen Innenraum
auszunutzen, sind die Schachteln vorzugsweise in der Art befüllt, dass eine Hälfte
der Nadeln in eine Richtung und die andere Hälfte in eine andere Richtung zeigt. Zwischen
den Nadeln und dem Deckel ist in der Regel eine Schaumstoffeinlage vorgesehen. Diese
Art der Verpackung kann insbesondere bei sehr feinen Filznadeln zu Nadelschäden führen.
Schon unter der Wirkung ihres Eigengewichts kann der Druck auf einzelne Nadeln, z.B.
auch durch auf die Verpackung einwirkenden Schlag oder Stoß so hoch werden, dass sich
die Nadeln insbesondere im Bereich ihres Arbeitsteils plastisch verformen, z.B. verbiegen.
Wenn die Nadelbox axial d.h. in Längsrichtung der darin enthaltenen Nadeln bewegt
wird, können die Nadeln mit ihren Füßen und Spitzen anschlagen, was zu Spitzenbeschädigungen
in Form von platten Spitzen, zugedrückten Gabeln oder ähnlichem führen kann. Es kann
auch vorkommen, dass der Fuß einer Nadel die Spitze einer gegensinnig gepackten anderen
Nadel beschädigt.
[0003] Ein weiterer Nachteil besteht in der Handhabung solcher Nadelverpackungen. Um die
Nadeln aus der Nadelbox entnehmen zu können, muss man direkt in die Nadeln greifen.
Ziel ist dabei, die Nadeln an ihren Arbeitsteilen zu ergreifen. Durch die gegensinnige
Anordnung der Nadeln kann sich der Bediener hier immer auch an scharfkantigen Arbeitsteilen
von Nadeln, insbesondere der Nadelspitze oder den Kerben verletzen. Wegen des an den
Nadeln haftenden Öls oder sonstigen Rostschutzmittels sind solche Verletzungen gelegentlich
nicht nur lästig sondern auch gefährlich.
[0004] Davon ausgehend ist es Aufgabe der Erfindung, eine verbesserte Nadelverpackung anzugeben.
[0005] Diese Aufgabe wird mit der Nadelverpackung nach Anspruch 1 gelöst:
[0006] Zu der Nadelverpackung gehört ein keilförmiger Behälter, der eine schmale Seite und
eine breite Seite aufweist und der an seiner breiten Seite offen ist. Die Nadeln sind
grundsätzlich gleichsinnig in diesen Behälter eingesteckt, wobei die Filznadeln teilweise
mit ihrem Schaft und ihrem Fuß aus dem Behälter ragen. Die Arbeitsteile sind hingegen
ausnahmslos in dem Behälter angeordnet. Somit ist eine Beschädigung von Nadelarbeitsteilen
durch Nadelfüße ausgeschlossen.
[0007] Das Handling ist verbessert. Ein Bediener kann den keilförmigen Behälter mit einer
Hand halten und mit der anderen Hand die Halte- bzw. Fußteile der Filznadeln ergreifen
und diese in gewünschter Zahl aus dem Behälter entnehmen. Der Bediener kommt mit den
Arbeitsteilen der Filznadeln nicht in Berührung. Die Gefahr, sich an den Kerben, den
Gabeln oder Spitzen zu verletzen ist somit deutlich reduziert.
[0008] Außerdem sind die Nadeln in der erfindungsgemäßen Nadelverpackung besser als bisher
geschützt. Sie liegen nebeneinander gleichsinnig orientiert, wodurch sichergestellt
wird, dass sich die Arbeitsteile nicht verbiegen. Der Behälter ist dabei vorzugsweise
so gestaltet, dass die Filznadeln an der schmalen Seite des Behälters stehen ohne
an diese anzustoßen. Der Behälter kann dabei prinzipiell an der schmalen Seite offen
sein. Es wird jedoch bevorzugt, dass die schmale Seite geschlossen ausgebildet wird,
um die Spitzen und Arbeitsteile der Filznadeln zu schützen.
[0009] Bei dieser Art der Nadelverpackung kann der Bediener den schmalseitig geschlossenen
Behälter mit einer Hand ergreifen, wobei er hier weder mit Öl oder Rostschutzmitteln
noch mit den Nadeln und deren Arbeitsteilen in Berührung kommt und somit dem Rostschutzöl
direkt ausgesetzt wäre. Dadurch können Hautreizungen und Hautirritationen reduziert
bzw. vermieden werden. Lediglich noch im Bereich des Fußes muss die Nadel gegriffen
werden. Weil die Nadeln in diesem Bereich regelmäßig wesentlich weniger geölt sind,
minimiert sich hierbei das Gefahrenpotential von Hautreizungen und Allergien. Außerdem
kann insgesamt mit weniger Rostschutzöl gearbeitet werden. Die Nadeln liegen in dem
Behälter dicht an dicht. Die Gefahr, dass Rostschutzöl abtropft und einzelne Nadeln
dann korrodieren, ist deutlich reduziert.
[0010] Der Querschnitt des Behälters und die Anzahl der Filznadeln ist vorzugsweise so aufeinander
abgestimmt, dass die Filznadeln dicht gepackt ohne Spiel in dem Behälter liegen. Sie
haben dabei vorzugsweise insbesondere im Bereich der Behälteröffnung, d.h. im Bereich
ihres oberen Schafts kein Spiel, so dass sie sich gegenseitig in dem Behälter festkeilen.
Der Behälter hat dabei vorzugsweise einen rechteckigen Querschnitt, wobei der Querschnitt
jedoch auch abweichend festgelegt sein kann. Er nimmt von der schmalen Seite des Behälters
zu der breiten Seite kontinuierlich zu, so dass der Behälter vorzugsweise eine Pyramidenstumpfform
aufweist. Das Flächenverhältnis von schmaler zu breiter Seite entspricht dabei vorzugsweise
dem Querschnittsflächenverhältnis der Filznadeln zwischen Arbeitsteil und Schaftteil.
Auch dadurch wird erreicht, dass die Filznadeln in dem pyramidenstumpfförmigen Behälter
dicht an dicht, Seite an Seite, liegen, ohne zu klappern. Die Maße des Behälters und
die Anzahl der Nadeln ist dabei so aufeinander abgestimmt, dass die Spitzen der Nadeln
in den Behälter in einigem Abstand zu der schmalen Stirnseite des Behälters stehen.
Dies vermeidet Transportbeschädigungen von Nadeln auch bei rauer Behandlung und empfindlichen
Nadelstrukturen.
[0011] Der Behälter ist vorzugsweise aus Kunststoff ausgebildet. Er kann an seinem oberen
Rand mit ein oder mehreren Laschen versehen sein, die dazu dienen können, den Behälter
z.B. aus einer Transportverpackung, z.B. einer Schachtel, herauszunehmen. Die Laschen
können außerdem als Befestigungsmittel beispielsweise zum temporären Aufhängen des
Behälters an einem geeigneten Gestell dienen.
[0012] Die Schachtel zur Aufnahme des Behälters ist vorzugsweise eine Kunststoffschachtel.
Bei einer weiter bevorzugten Ausführungsform sind in dieser zumindest ein vorzugsweise
zwei Puffer angeordnet, die der schmalen und der breiten Seite des Behälters zugeordnet
sind und zwischen denen der Behälter nebst Filznadeln angeordnet ist. Dadurch können
die in dem Behälter gehaltenen Filznadeln in der Schachtel spielfrei gehalten werden.
[0013] Weitere Einzelheiten vorteilhafter Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand
der Zeichnung, der Beschreibung oder von Ansprüchen.
[0014] In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht. Es zeigen:
- Figur 1
- die erfindungsgemäße Nadelverpackung in geöffnetem Zustand in perspektivischer Darstellung,
- Figur 2
- eine Filznadel bzw. Gabelnadel in perspektivischer Prinzipdarstellung,
- Figur 3
- eine Spitze des Arbeitsteils der Filznadel nach Figur 2 in einem anderen Maßstab,
- Figur 4
- eine abgewandelte Ausführungsform eines Behälters für eine Verpackung gemäß Figur
1 und
- Figur 5
- eine Spitze des Arbeitsteils einer Gabelnadel nach Figur 2 in perspektivischer Prinzipdarstellung.
[0015] In Figur 1 ist eine Nadelverpackung 1 in offenem Zustand veranschaulicht. Zu der
Nadelverpackung 1 gehört eine vorzugsweise aus Kunststoff bestehende, z.B. quaderförmige
Schachtel 2, deren Deckel in Figur 1 abgenommen und nicht weiter veranschaulicht ist.
In die Schachtel 2 ist ein Ölpapier 3 eingelegt, dessen Enden 4, 5 an den Schmalseiten
der Schachtel 2 aus der Schachtel 2 ragen. Es nimmt vorzugsweise die gesamte Breite
des Innenraums der Schachtel 2 ein. An beiden Stirnseiten der Schachtel 2 sind vorzugsweise
aus Schaumgummi oder auch einem anderen geeigneten Material bestehende Puffer 6, 7
in Form quaderförmiger Blöcke angeordnet. Zwischen den Puffern 6, 7 ist ein Freiraum
vorhanden, der zur Aufnahme einer Anzahl von Filznadeln 8 vorgesehen ist. Im vorliegenden
Ausführungsbeispiel sind z.B. 250 Filznadeln gemeinsam in einem Behälter 9 untergebracht.
Der Behälter 9 ist vorzugsweise ein Kunststoffbehälter, beispielsweise aus PE oder
anderem geeigneten Material. Er weist die Grundform eines Pyramidenstumpfs, d.h. letztlich
eine Keilform auf. Seine vier Seitenflächen sind trapezförmig, wobei die jeweils einander
gegenüber liegenden Seitenflächen deckungsgleich miteinander sind. Gemäß seiner Keilform
erstreckt er sich von einer schmalen Seite 10 bis zu einer breiten Seite 11, wobei
der Behälter 9 an der schmalen Seite 10 vorzugsweise durch eine Stirnwand 12 geschlossen
ist. An seiner breiten Seite 11 weist er eine Öffnung 13 auf, die den gesamten Querschnitt
des Behälters 9 einnimmt. Die Öffnung 13 wird von einem Rand 14 umgeben, an dem ein
oder mehrere Laschen 15 angebracht sein können. Der Rand 14 beschreibt ein Rechteck.
Vorzugsweise erstrecken sich die Laschen 15 etwa mittig von den langen Kanten des
Rands 14 weg. Sie liegen dabei weiter vorzugsweise in einer gemeinsamen Ebene mit
der jeweiligen Seitenfläche des Behälters 9 an die sie anschließen.
[0016] Die in dem Behälter 9 angeordneten Filznadeln 8 oder Gabelnadeln sind untereinander
vorzugsweise gleich ausgebildet. Figur 2 veranschaulicht eine solche Filznadel 8.
Sie weist einen Schaft 16 mit z.B. zylindrischem Querschnitt auf, der an seinem oberen
Ende abgewinkelt sein kann. Der abgewinkelte Abschnitt bildet einen Fuß 17. An der
gegenüber liegenden Seite verjüngt sich der Schaft 16 in einem Übergangsbereich 18
und geht dann in einen Arbeitsteil 19 über. Dieser läuft in einer Spitze 20 aus und
ist mit einer oder mehreren Kerben 21 versehen. Die Einzelheiten einer Filznadel sind
gesondert in Figur 3, die Einzelheiten einer Gabelnadel in Figur 5 veranschaulicht.
[0017] Figur 3 zeigt den Arbeitsteil 19 einer Filznadel 8. Die Kerben 21 sind an den Flanken
des Arbeitsteils 19 angebracht. Das Arbeitsteil 19 endet in einer sich verjüngenden
Spitze 20. Je nach Anwendungsbereich einer Filznadel ist ein Arbeitsteil 19 mit mindestens
einer oder mehreren Flanken versehen und weist mindestens eine oder mehrere Kerben
21 auf, die in gleicher oder unterschiedlicher Richtung angeordnet sein können.
[0018] Figur 5 zeigt den Arbeitsteil 19 einer Gabel- bzw. Strukturierungsnadel. Deren Spitze
20 weist eine gabelförmige Öffnung 23 auf, mittels derer Strukturveränderungen an
Textilflächen durchgeführt werden können.
[0019] Die Filznadeln bzw. Gabelnadeln 8 (Figur 2) verjüngen sich somit grob gesehen von
ihrem Fuß 17 zu ihrer Spitze 20 hin. Deshalb ist die Querschnittsfläche der Filznadel
8 in der Nähe ihrer Spitze 20 z.B. an der Linie A-A, wesentlich geringer als die Querschnittsfläche
des Schafts 16 der Filznadel 8, ungefähr im Bereich des Randes 14 des Behälters 9,
in Figur 2 angedeutet durch die Linie B-B. Das Flächenverhältnis dieser beiden Querschnittsflächen
entspricht dem Verhältnis der Querschnittsfläche des Behälters 9, geschnitten parallel
zu seiner Stirnwand 12, etwa an dem gleichen durch die Linien A-A und B-B festgelegten
Positionen.
[0020] Zum Verpacken der Filznadeln bzw. Strukturierungsnadel 8 werden diese in einer solchen
Zahl dicht an dicht neben einander, etwa wie in Figur 1 veranschaulicht, in den Behälter
9 eingeführt, dass sie spielfrei in diesem sitzen. Im Ausführungsbeispiel berühren
die Spitzen 20 dabei die Stirnwand 12 nicht. Vielmehr bleibt zwischen den Spitzen
20 und der Stirnwand 12 ein Abstand von einigen wenigen Millimetern, um ein Anstoßen
der Spitzen 20 und eine Deformation derselben zu vermeiden. Die Seite an Seite aneinander
liegenden Filznadeln 8 können einander auch nicht verbiegen. An den Filznadeln 8 haftendes
Rostschutzöl wird durch Kapillarwirkung zwischen den Filznadeln 8 gehalten. In der
Schachtel 2 liegt der Behälter 9 mit seiner Stirnwand 12 an dem Puffer 6 an. Die Füße
17 der Filznadeln 8 liegen dagegen an dem Puffer 7 an. Die Filznadeln 8 sind somit
spielfrei gehalten. Sie überstehen auf diese Weise auch unachtsamen groben Transport
ohne Gefahr für die Arbeitsteile 19 der Filznadeln 8. Der Behälter 9 kann etwas elastisch
sein, wodurch die festgeklemmten Nadeln sicher gehalten sind.
[0021] Ist die Verpackung 2 am Zielort angekommen, wird die Schachtel 2 geöffnet und die
Enden 4, 5 des Ölpapiers 3 werden auseinander geschlagen. Es kann nun der pyramidenstumpfförmige
Behälter 9 an seiner Lasche 15 ergriffen und angehoben werden, indem mit der Fingerkuppe
unter die Lasche gegriffen und diese mit zwei Fingern gehalten wird. Das gesamte Nadelpaket
lässt sich nun leicht aus der Schachtel 2 heben. Somit kann mit wenigen Handgriffen
ein Nadelpaket mit z.B. 250 Nadeln entnommen werden. Die Handhabung der Nadeln wird
somit vereinfacht und beschleunigt und ist überdies im ein Vielfaches schneller und
angenehmer als bisher. Wenn der pyramidenstumpfförmige Behälter 9 aus der Schachtel
2 entnommen ist, kann ihn der Bediener mit einer Hand zwischen zwei Fingern halten.
Mit der anderen Hand werden jeweils eine oder mehrere Nadeln, je nach Bestückungstechnik,
herausgezogen und in dem Nadelbrett einer Filzmaschine versenkt.
[0022] Der pyramidenstumpfförmige Behälter verhindert, dass die Filznadeln 8 direkt an ihrem
jeweiligen Arbeitsteil 19 ergriffen werden müssen oder auch nur können. Dadurch wird
die Gefahr, sich an Kerben, der Gabel oder der Spitze 20 zu verletzen, deutlich reduziert.
Die Filznadeln bzw. Gabelnadeln 8 werden nur noch an ihren Füßen 17 ergriffen.
[0023] Durch die pyramidenstumpfähnliche Form ist sichergestellt, dass die Filznadeln 8
im Wesentlichen parallel zueinander in dem Behälter 9 fixiert sind. Dadurch wird sichergestellt,
dass sich die Arbeitsteile 19 nicht verbiegen. Sie stoßen mit ihren vorderen Spitzen
20 nicht an. Es kann sich auch keine Beschädigung der Arbeitsteile 19 durch Scheuern
von Spitzen an Spitzen oder Füßen an Spitzen ergeben, wie es bei bisherigen Verpackungen
möglich war und auch häufig vorkam..
[0024] Die Filznadeln 8 befinden sich in komprimierter Form in dem Behälter 9. Zum Benetzen
der Filznadeln 8 wird weniger Rostschutzmittel benötigt als es bei einer losen Anordnung
von Filznadeln in einer Schachtel der Fall ist. Auch die Gefahr, dass das Rostschutzmittel
von den Filznadeln 8 auf den Schachtelboden tropft und dort mehr oder weniger wirkungslos
verbleibt, wird drastisch gesenkt. Jeder pyramidenstumpfförmige Behälter 9 ist ein
an fünf Seiten geschlossenes Behältnis, das einen Raum für benetzte Nadeln bildet
und somit hilft, das Rostschutzmittel dort zu behalten, wo es benötigt wird. Die offene
Seite 11 des Behälter 9 wird durch die dicht an dicht aneinander liegenden Schäfte
16 geschlossen.
[0025] Der Behälter 9 eignet sich insbesondere für alle Filznadeln ab der Feinheit 38 Gauge
und feiner. Des Weiteren können alle Kranznadeln ab der Feinheit 36 Gauge und feiner
in dem Behälter 9 verpackt werden. Außerdem können Gabelnadeln der Feinheiten 36 bis
43 gg in dem Behälter 9 verpackt werden. Generell ist der Behälter 9 für alle Nadellängen
2½ bis 3½ Zoll geeignet.
[0026] Während in Figur 1 lediglich ein einziger Behälter 9 mit Filznadeln 8 veranschaulicht
ist, wird darauf hingewiesen, dass es möglich ist, in dem von der Schachtel 2 umschlossenen
Innenraum auch zwei oder mehrere Behälter 9 anzuordnen. Diese können nun wiederum
gegensinnig zueinander angeordnet werden, um den Innenraum in der Schachtel 2 gut
auszunutzen. Für jeden der dann in dem Innenraum befindlichen Behälter gelten die
obigen Ausführungen jedoch entsprechend. Trotz der gegensinnigen Anordnung sind die
Filznadeln 8 in jedem der Behälter 9 so sicher geschützt, dass Beschädigungen der
Filznadeln 8 weitgehend ausgeschlossen sind. Des Weiteren ist die Handhabung, wie
oben beschrieben, einfach und gefahrlos möglich.
[0027] Figur 4 veranschaulicht eine etwas abgewandelte Form des Behälters 9. Die Abwandlung
besteht in einem an der Lasche 15 angebrachten Befestigungsmittel 22 in Form eines
Vorsprung, beispielsweise in Form eines angeformten Zapfens mit Pilzkopf. Diese Ausführungsform
des Behälters 9 eignet sich dazu, nach der Entnahme aus der Schachtel 2 an einem geeigneten
Träger, der beispielsweise ein Loch aufweist, aufgehängt zu werden. Die Filznadeln
können dann aus dem aufgehängten Behälter bequem entnommen werden. Es ist auch möglich,
das Befestigungsmittel 22 in Form eines Loches 22 in der Lasche oder durch sonstige
Mittel auszubilden, mittels derer der Behälter 9 aufgehängt werden kann.
[0028] Zur Verpackung von Filznadeln 8 ist ein Behälter 9 vorgesehen, der eine Keilform
aufweist. Die Keilform ist dabei so gestaltet, dass die Filznadeln in dem Behälter
aneinander seitlich anliegen, d.h. etwa parallel zueinander gehalten sind und sich
gegenseitig festklemmen, ohne dass ihre Spitzen an dem Behälterboden anstoßen. Dies
bietet einerseits besonderen Schutz der Filznadeln 8 bei Transport und andererseits
eine einfache Handhabung mit geringster Verletzungsgefahr.
Bezugszeichenliste:
[0029]
- 1
- Nadelverpackung
- 2
- Schachtel
- 3
- Ölpapier
- 4, 5
- Enden
- 6, 7
- Puffer
- 8
- Filznadeln, Gabelnadeln, Nadeln
- 9
- Behälter
- 10, 11
- Seite
- 12
- Stirnwand
- 13
- Öffnung
- 14
- Rand
- 15
- Laschen
- 16
- Schaft
- 17
- Fuß
- 18
- Übergangsbereich
- 19
- Arbeitsteil
- 20
- Spitze
- 21
- Kerben
- 22
- Befestigungsmittel
- 23
- Öffnung
1. Nadelverpackung (1), insbesondere für Filznadeln oder Gabelnadeln (8),
mit einem keilförmigen Behälter (9), der eine schmale Seite (10) und eine breite Seite
(11) aufweist und der an seiner breiten Seite (11) offen ist.
2. Nadelverpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (9) an seiner schmalen Seite (10) geschlossen ausgebildet ist.
3. Nadelverpackung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des Behälters (9) und die Anzahl der Nadeln (8) so aufeinander abgestimmt
sind, dass die Nadeln (8), wenn sie in der vorgeschriebenen Anzahl in dem Behälter
(9) angeordnet sind, mit ihren Spitzen (20) in einem Abstand zu der geschlossenen
Seite des Behälters (10) gehalten sind.
4. Nadelverpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (9) einen rechteckigen Querschnitt aufweist.
5. Nadelverpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (9) einen Querschnitt aufweist, der parallel zu der die offene Seite
(11) bildende Öffnung (13) orientiert ist und von der schmalen Seite (10) zu der breiten
Seite (11) hin sowohl in seiner Länge als auch in seiner Breite kontinuierlich zunimmt.
6. Nadelverpackung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis zwischen der jeweiligen Querschnittsfläche der Filznadel (8) an ihrem
Schaft (16) und an ihrem Arbeitsteil (19) mit dem Verhältnis zwischen der Querschnittsfläche
des Behälters (9) an der breiten Seite (11) und der Querschnittsfläche des Behälters
(9) an der schmalen Seite (10) übereinstimmt.
7. Nadelverpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (9) die Form eines Pyramidenstumpfes aufweist.
8. Nadelverpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (9) aus einem Kunststoff besteht.
9. Nadelverpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (9) aus einem flexiblen, vorzugsweise wenigstens etwas elastischen Kunststoff
besteht.
10. Nadelverpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (9) in einer Schachtel (2) angeordnet ist.
11. Nadelverpackung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schachtel (2) aus einem Kunststoff besteht.
12. Nadelverpackung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass in der Schachtel (2) an der schmalen Seite (10) des Behälters (9) und an der breiten
Seite (11) des Behälters (9) jeweils wenigstens ein Puffer (6, 7) angeordnet ist.
13. Nadelverpackung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass in der Schachtel ein den Behälter (2) einhüllendes Ölpapier (3) angeordnet ist.
14. Nadelverpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Behälter (9) Filznadeln (8) ausschließlich in übereinstimmender Orientierung
angeordnet sind.