[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verfungungsvorrichtung zum kombinierten Aufbringen
von Verfugungsmaterial in Fugen und Aufbringen von Trennmittel auf die frisch verfugte
Fuge, umfassend eine Einrichtung zum Aufbringen von Verfugungsmaterial und eine Einrichtung
zum Aufbringen von Trennmittel.
[0002] Bisher wurde das Verfugen von beispielsweise Raumecken, also von Fugen, die unter
einem Winkel, insbesondere rechten Winkel, von aufeinanderstoßenden Wänden gebildet
werden, mit Hilfe von Kartuschen mit einfachen Aufschraubdüsen durchgeführt. Dabei
wird das Verfugungsmaterial, wie beispielsweise Akryl, Silikon oder andere geeignete
Dichtstoffe, zum Austreten durch die Düse in die zu bearbeitende Fuge gebracht. Nachdem
das Fugenmaterial in die zu bearbeitende Fuge gebracht wurde, wird Trennmittel auf
das Fugenmaterial aufgebracht. Dies ist u.a. deshalb von Nöten, um zu verhindern,
dass das Verfugungsmaterial im darauf folgenden Arbeitsschritt des "Abziehens" der
Fuge mit dem Abzieh-Werkzeug verklebt. Nachdem das Trennmittel auf das Verfugungsmaterial
aufgebracht worden ist, wird die Fuge im letzten Arbeitsschritt abgezogen, um eine
saubere Fuge zu erzeugen.
[0003] Ein Nachteil der bisherigen Verfahren und Vorrichtungen zum Ausfugen von Fugen ist
es, dass drei Arbeitsschritte (Auftragen von Verfugungsmaterial, Auftragen von Trennmittel,
Abziehen der ausgefugten Fuge) durchgeführt werden müssen.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Vorrichtung zur Verfügung zu stellen,
welche die Nachteile des Standes der Technik überwindet, insbesondere ein vereinfachtes
und schnelleres Ausfugen von Fugen ermöglicht.
[0005] Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Verfugungsvorrichtung zum kombinierten Aufbringen
von Verfugungsmaterial in Fugen und Aufbringen von Trennmittel auf die frisch verfugte
Fuge, umfassend eine Einrichtung zum Aufbringen von Verfugungsmaterial und eine Einrichtung
zum Aufbringen von Trennmittel.
[0006] Durch die Tatsache, dass die erfindungsgemäße Verfugungsvorrichtung sowohl eine Einrichtung
zum Aufbringen von Verfugungsmaterial als auch eine Einrichtung zum Aufbringen von
Trennmittel aufweist, ist es dem Handwerker möglich, in einem einzigen Arbeitsschritt
sowohl das Verfugungsmaterial in die zu bearbeitende Fuge einzubringen als auch Trennmittel
auf das Verfugungsmaterial in der Fuge aufzubringen. Damit spart sich der Handwerker
einen Arbeitsschritt, nämlich, dass nach dem Ausfugen der zu bearbeitenden Fuge nochmals
extra mit einem anderen Werkzeug Trennmittel aufgebracht werden muss.
[0007] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Verfugungsvorrichtung
weist diese ferner eine Einrichtung zum Abziehen der Fuge auf. Dies hat den Vorteil,
dass ein weiterer Arbeitsschritt eingespart werden kann.
[0008] Mit dieser Vorrichtungsvariante können in einem Arbeitsschritt sowohl das Aufbringen
von Verfugungsmaterial, das Aufbringen von Trennmittel auf das Fugenmaterial als auch
das Abziehen der frisch verfugten Fuge durchgeführt werden.
[0009] Besonders bevorzugt sind die Einrichtung zum Aufbringen von Verfugungsmaterial, die
Einrichtung zum Aufbringen von Trennmittel und die Einrichtung zum Abziehen der frisch
verfugten Fuge in Serie angeordnet, wobei die Einrichtung zum Aufbringen von Trennmittel
vorzugsweise zwischen der Einrichtung zum Aufbringen von Verfugungsmaterial und der
Einrichtung zum Abziehen der frisch verfugten Fuge angeordnet ist. Beim Verfugen wird
die erfindungsgemäße Verfugungsvorrichtung in Richtung der Einrichtung zum Aufbringen
von Verfugungsmaterial entlang der Fuge geführt, wobei aus der Einrichtung zum Aufbringen
von Verfugungsmaterial Verfugungsmaterial ausgebracht wird und aus der Einrichtung
zum Aufbringen von Trennmittel Trennmittel ausgebracht wird. Dadurch wird in einem
Arbeitsgang Fugenmaterial in die zu verfugende Fuge eingebracht, sofort im Anschluss
daran Trennmittel auf das frisch aufgebrachte Fugenmateriai aufgebracht und die Fuge
schließlich mit der Einrichtung zum Abziehen der frisch verfugten Fuge abgezogen.
[0010] Mit Vorteil sind die Einrichtung zum Aufbringen von Verfugungsmaterial und die Einrichtung
zum Aufbringen von Trennmittel als Düsen ausgebildet. Der Auslass für das Verfugungsmaterial
ist vorzugsweise größer als der Auslass für das Trennmittel.
[0011] Die Einrichtung zum Abziehen der frisch verfugten Fuge ist vorzugsweise an die Form
der auszufugenden Fuge angepasst. Sie kann aus verschiedenen Materialen wie beispielsweise
Holz oder Metall bestehen. Vorzugsweise besteht sie jedoch aus Kunststoff, insbesondere
weichem Kunststoff.
[0012] Vorzugsweise ist der Abstand zwischen der Einrichtung zum Aufbringen von Verfugungsmaterial
und der Einrichtung zum Abziehen der frisch verfugten Fuge variabel einstellbar. Beispielsweise
kann die Einrichtung zum Abziehen der frisch verfugten Fuge mit der Einrichtung zum
Aufbringen von Verfugungsmaterial elastisch, beispielsweise über eine Feder, verbunden
sein. Dies hat den Vorteil, dass auch z.B. in Raumecken eine saubere Fuge gelegt werden
kann.
[0013] Mit Vorteil weist die erfindungsgemäße Verfugungsvorrichtung ein Rad zum Führen entlang
einer Fuge auf, wobei das Rad vorzugsweise neben der Einrichtung zum Aufbringen von
Verfugungsmaterial angeordnet ist. Zwischen dem Rad und der Einrichtung zum Aufbringen
von Verfugungsmaterial kann beispielsweise ein Gummizug angeordnet sein, um saubere
Fugen auch in den Ecken zu legen.
[0014] Bei einer bevorzugten Variante der erfindungsgemäßen Verfugungsvorrichtung ist diese
mit zwei im wesentlichen getrennten Behältnissen kombinierbar, wobei vorzugsweise
eines der beiden Behältnisse das Verfugungsmaterial enthält und mit der Einrichtung
zum Aufbringen von Verfugungsmaterial kombiniert ist, das andere Behältnis das Trennmittel
enthält und mit der Einrichtung zum Aufbringen von Trennmittel kombiniert ist. Die
beiden Behältnisse können auch als Spritzenzylinder einer Doppelspritze fungieren.
[0015] Mit Vorteil umfasst das Trennmittel Spühlmittel. Mit Vorteil ist das Verfugungsmaterial
Silikon.
[0016] Die Erfindung betrifft ferner eine Vorrichtung zum kombinierten Aufbringen von Verfugungsmaterial
in Fugen und anschließendem Aufbringen von Trennmittel auf die frisch verfugte Fuge,
umfassend zwei im wesentlichen getrennte Behältnisse, wobei ein Behältnis Verfugungsmaterial,
das andere Behältnis Trennmittel enthält. Mit dieser Vorrichtung ist es möglich, die
Arbeitsschritte des Auftragens von Verfugungsmaterial in eine zu verfugende Fuge und
das anschließende Auftragen von Trennmittel auf die frisch verfugte Fuge in einem
Arbeitsgang durchzuführen.
[0017] Mit Vorteil fungieren die beiden Behältnisse der Vorrichtung als Spritzenzylinder
einer Doppelspritze.
[0018] Vorzugsweise sind das Verfugungsmaterial und das Trennmittel im wesentlichen gleichzeitig
aus den Behältnissen auspressbar.
[0019] Vorzugsweise ist der Vorrichtung zum kombinierten Aufbringen von Verfugungsmaterial
eine Verfugungsvorrichtung nach einem der Patentansprüche 1-11 zugeordnet, wobei die
Verfugungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-11 mit der Vorrichtung nach einem
der Ansprüche 12-15 lösbar verbindbar sein kann. Bei einer anderen Variante können
die Vorrichtungen nach Anspruch 1-11 bzw. 12-15 unlösbar miteinander verbunden sein.
[0020] Die Erfindung betrifft ferner einen Kit bestehend aus zwei im wesentlichen getrennten
Behältnissen, wobei ein Behältnis ein Verfugungsmaterial, das andere Behältnis ein
Trennmittel enthält,
[0021] Die Erfindung betrifft ferner die Verwendung einer Doppelspritze zum getrennten Auftragen
von Verfugungsmaterial und Trennmittel auf Fugen.
[0022] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von
bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung in Verbindung mit den Zeichnungen und
den Unteransprüchen. Hierbei können die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein
oder in Kombination miteinander verwirklicht sein. In den Zeichnungen zeigen:
- Figur 1:
- eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Verfugungsvorrichtung (nach einem der Ansprüche
1-11)
- Figur 2:
- eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung (nach einem der Ansprüche 12-15)
[0023] Figur 1 zeigt eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Verfugungsvorrichtung 1
mit einer Düse 2 zum Aufbringen von Verfugungsmaterial 3 (z. B. Silikon) in auszufugende
Fugen. Die Vorrichtung 1 weist ferner eine Düse 4 auf zum Aufbringen von Trennmittel
5 auf das in die auszufugende Fuge eingebrachte Fugenmaterial 3. Desweiteren weist
die Verfugungsvorrichtung 1 einen Abzieher 17 auf, welcher aus weichem Kunststoff
besteht. Dieser Abzieher dient zum Abziehen der frisch verfugten Fuge.
[0024] Die längliche Düse 2 ist durch einen Kunststoffblock 6 hindurch gesteckt, welcher
einen für die Düse 2 vorgesehenen Kanal 7 aufweist. Die Düse 4 ist an einer Kunststoffplatte
8 befestigt. Diese Platte ist wiederum über eine Schraubverbindung 9 mit dem Kunststoffblock
6 verbunden. Die Kunststoffplatte 8 weist eine Aussparung 10 auf. Durch diese Aussparung
10 ragt der schmälere, hintere Teil 4a der Düse 4 hindurch. Dieser schmälere Teil
der Düse 4 steht mit einem flexiblen Kunststoffschlauch 11 in Verbindung, wobei der
flexible Kunststoffschlauch 11 eng am hinteren, schmalen Teil der Düse anliegt indem
er über diesen gestülpt ist. Die Düse 4 weist einen Kanal 12 auf, welcher in offener
Verbindung mit dem Lumen des Kunststoffschlauchs 11 steht. An seinem anderen Ende
ist der Kunststoffschlauch 11 auf die Kartuschendüse 13 eines Behälters 14 aufgesteckt,
welcher Trennmittel enthält. Die Düse 2 ist wiederum auf die Kartuschendüse 15 eines
Behälters 16 aufgesteckt, welcher Silikon enthält. Die Düse 2 besteht aus Kunststoff.
[0025] Die Verfugungsvorrichtung 1 weist ferner - wie bereits oben erwähnt - einen Abzieher
17 zum Abziehen einer frisch verfugten Fuge auf. Dieser Abzieher 17 besteht aus weichem
Kunststoff und ist am unteren Ende an die Form einer Fuge angepasst. Der Abzieher
17 ist mit dem Kunststoffblock 6 über eine Federverbindung 18 verbunden. Dadurch kann
der Abstand zwischen dem Abzieher 6 und der Düse 2 variiert werden, was durch den
Doppelpfeil in der Zeichnung ausgedrückt wird. Dadurch ist es möglich, dass auch in
den Ecken eines Raumes mit der erfindungsgemäßen Verfugungsvorrichtung verfugt werden
kann. Ferner weist die Verfugungsvorrichtung 1 ein Rad 19 auf, welches über Eisenbügel
20 mit dem Kunststoffblock 6 verbunden ist.
[0026] Beim Arbeitseinsatz wird nun folgendermaßen vorgegangen: Die Verfugungsvorrichtung
wird an eine zu verfugende Fuge angelegt, indem das Rad 19 sowie die Düse 2 und der
Abzieher 17 in die auszufugende Fuge angelegt werden. Nun wird aus dem Behälter 14
Trennmittel in den Kunststoffschlauch 11 gepresst.
[0027] Gleichzeitig wird Silikon aus dem Behälter 16 in die Düse 2 gepresst. Zugleich wird
die Verfugungsvorrichtung 1 mit Hilfe des Rades in die Richtung des Rades (wie durch
den Pfeil angedeutet) geführt. Durch die in Serie nebeneinander angeordneten Silikondüse
2, Trennmitteldüse 4 und Abzieher 17 können drei Arbeitsgänge gleichzeitig ausgeführt
werden. Durch die Düse 2 wird Silikon in die auszufugende Fuge eingebracht. Auf das
ausgebrachte Silikon wird sofort im Anschluss über die Düse 4 Trennmittel 5 aufgebracht.
Schließlich wird die ausgefugte Fuge mit dem Abzieher 17 abgezogen.
[0028] Beginnt der Ausfugungsvorgang in einer Ecke, wird der Abzieher 17 an der Ecke angelegt
und der Abstand zwischen dem Abzieher 17 und der Düse 2 wird verringert indem die
Vorrichtung 1 in Richtung des Abziehers 17 gedrückt wird. Dadurch wird die flexible
Federverbindung 18 zusammengedrückt, wodurch der Abstand zwischen Abzieher 17 und
der Düse 2 bis auf 0 cm verringert wird. Dann beginnt der Verfugungsvorgang wie oben
beschrieben, indem zunächst der Druck verringert wird und die Vorrichtung 1 dann wie
oben beschrieben entlang der Fuge geführt wird.
[0029] Figur 2 zeigt eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung 21 zum kombinierten
Aufbringen von Silikon in Fugen und anschließendem Aufbringen von Trennmittel auf
das frisch aufgebrachte Silikon. Die Vorrichtung 21 weist einen Behälter 14a mit Trennmittel
und einem Behälter 16a mit Silikon auf. Beide Behälter weisen an ihrem unteren Ende
eine Kartuschendüse 15a bzw. 13a auf. Der Behälter 16a ist in ein Auspresswerkzeug
22 eingespannt. Derartige Auspresswerkzeuge sind aus dem Stand der Technik, insbesondere
bei Kartuschen, bekannt. Werden die Hebel 23 des Auspresswerkzeugs 22 gegeneinander
bewegt, so wird ein Stempel 24 nach unten bewegt.
[0030] Die beschriebene Vorrichtung 21 ist mit der, in Figur 1 beschriebenen Verfugungsvorrichtung
1 kombiniert. Die Kartuschendüse 13a des Trennmittelbehälters 14a ist in den Kunststoffschlauch
11, welcher mit der Trennmitteldüse 4 in Verbindung steht, gesteckt. Die Kartuschendüse
15a des Behälters 16a ist in die Düse 2 der Verfugungsvorrichtung 1 eingeführt. Zur
Beschreibung der Verfugungsvorrichtung 1 siehe Beschreibung der Figur 1.
[0031] Durch die Bewegung des Stempels 24 nach unten beim Arbeitseinsatz wird Silikonmasse
aus dem Behälter 16 in die Düse 3 gepresst. Der Stempel 24 weist einen gebogenen Bereich
25 auf. Der Stempel 24 steht in Verbindung mit dem Spritzenstempel 26, welcher eine
funktionelle Einheit mit dem Trennmittelbehälter 14a bildet. Wird der Stempel 24 durch
zusammendrücken der Hebel 23 nach unten gedrückt, wird auch der Spritzenstempel 26
nach unten gedrückt, wodurch Trennmittel aus dem Trennmittelbehälter 14 in den Kunststoffschlauch
11 gepresst wird. Die Behälter 14a und 16a sind durch Metallschellen 27 miteinander
verbunden.
[0032] Neben der in Figur 2 gezeigten Vorrichtung 21 ist es auch denkbar, dass der Trennmittelbehälter
und der Silikonbehälter die Zylinder einer Doppelspritze darstellen. In einem solchen
Fall würde sich das Auspresswerkzeug 22 erübrigen.
1. Verfugungsvorrichtung (1) zum kombinierten Aufbringen von Verfugungsmaterial (3) in
Fugen und Aufbringen von Trennmittel (5) auf die frisch verfugte Fuge, umfassend eine
Einrichtung (2) zum Aufbringen von Verfugungsmaterial und eine Einrichtung (4) zum
Aufbringen von Trennmittel.
2. Verfugungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie ferner eine Einrichtung (17) zum Abziehen der Fuge aufweist.
3. Verfugungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (2) zum Aufbringen von Verfugungsmaterial (3), die Einrichtung (4)
zum Aufbringen von Trennmittel (5) und die Einrichtung (17) zum Abziehen der frisch
verfugten Fuge in Serie angeordnet sind, wobei die Einrichtung zum Aufbringen von
Trennmittel vorzugsweise zwischen der Einrichtung zum Aufbringen von Verfugungsmaterial
und der Einrichtung zum Abziehen der frisch verfugten Fuge angeordnet ist.
4. Verfugungsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (2) zum Aufbringen von Verfugungsmaterial (3) und die Einrichtung
(4) zum Aufbringen von Trennmittel (5) als Düsen ausgebildet sind.
5. Verfugungsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (17) zum Abziehen der frisch verfugten Fuge an die Form von Fugen
angepaßt ist und insbesondere aus weichem Kunststoff besteht.
6. Verfugungsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstend zwischen der Einrichtung (2) zum Aufbringen von Verfugungsmaterial (3)
und der Einrichtung (17) zum Abziehen der frisch verfugten Fuge variabel einstellbar
ist.
7. Verfugungsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Rad (19) zum Führen entlang einer Fuge aufweist, wobei das Rad vorzugsweise
neben der Einrichtung (2) zum Aufbringen von Verfugungsmaterial (3) angeordnet ist.
8. Verfugungsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit zwei im wesentlichen getrennten Behältnissen (14, 16) kombinierbar ist, wobei
vorzugsweise eines der beiden Behältnisse (16) das Verfugungsmaterial (3) enthält
und mit der Einrichtung (2) zum Aufbringen von Verfugungsmaterial kombiniert ist,
das andere Behältnis (14) das Trennmittel (5) enthält und mit der Einrichtung (4)
zum Aufbringen von Trennmittel kombiniert ist.
9. Verfugungsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Behältnisse als Spritzenzylinder einer Doppelspritze fungieren.
10. Verfugungsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Trennmittel (5) Spühlmittel umfaßt.
11. Verfugungsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfugungsmaterial (3) Silikon ist.
12. Vorrichtung (21) zum kombinierten Aufbringen von Verfugungsmaterial (3) in Fugen und
anschließendem Aufbringen von Trennmittel (5) auf die frisch verfugte Fuge, umfassend
zwei im wesentlichen getrennte Behältnisse (14a, 16a), wobei ein Behältnis (16a) Verfugungsmaterial,
das andere Behältnis (14a) Trennmittel enthält.
13. Vorrichtung (21) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Behältnisse (14a, 16a) als Spritzenzylinder einer Doppelspritze fungieren.
14. Vorrichtung (21) nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfugungsmaterial (3) und das Trennmittel (5) im wesentlichen gleichzeitig auspressbar
sind.
15. Vorrichtung (21) nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass ihr eine Verfugungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11 zugeordnet ist.
16. Kit, bestehend aus zwei im wesentlichen getrennten Behältnissen, wobei ein Behältnis
(16, 16a) ein Verfugungsmaterial (3), das andere (14, 14a) ein Trennmittel (5) enthält.
17. Verwendung einer Doppelspritze zum getrennten Auftragen von Verfugungsmaterial (3)
und Trennmittel (5) auf Fugen.