[0001] Die Erfindung betrifft ein Türblattelement für ein Brandschutztor oder eine -tür,
mit einer ersten Stirnseite und einer zweiten Stirnseite entlang seiner Längserstreckung,
wobei an der ersten Stirnseite eine erste Feder und an der zweiten Stirnseite eine
erste Nut angeordnet ist, derart, dass die erste Feder in die erste Nut eines gleichartigen
Türblattelementes eingreifen kann.
[0002] Die Erfindung betrifft weiters ein Türblattelement für ein Brandschutztor oder eine
-tür, mit einer ersten Stirnseite und einer zweiten Stirnseite entlang seiner Längserstreckung,
wobei an der ersten Stirnseite und an der zweiten Stirnseite jeweils eine erste Feder
angeordnet ist, derart, dass die jeweilige erste Feder in eine erste Nut eines gegengleich
ausgestalteten Türblattelementes eingreifen kann.
[0003] Die Erfindung betrifft außerdem ein Türblattelement für ein Brandschutztor oder eine
-tür, mit einer ersten Stirnseite und einer zweiten Stirnseite entlang seiner Längserstreckung,
wobei an der ersten Stirnseite und an der zweiten Stirnseite jeweils eine erste Nut
angeordnet ist, derart, dass in die jeweilige erste Nut eine erste Feder eines gegengleich
ausgestalteten Türblattelementes eingreifen kann.
[0004] Es sind schon Brandschutztore bekannt geworden, die aus mehreren Türblattelementen
aufgebaut sind. Die einzelnen Türblattelemente sind miteinander über Nut- und Feder-Verbindungen
zu einem Tor bzw. einer Tür verbunden. Dabei kann jedes Türblattelement identisch
aufgebaut sein und daher an einer ersten Seite eine Feder und an einer zweiten Seite
eine Nut aufweisen. Es können aber auch Türblattelemente abwechselnd aneinander gereiht
werden, wobei jedes zweite an beiden Seiten eine Feder, und jedes andere zweite an
beiden Seiten eine Nut aufweist.
[0005] Ein derartig aufgebautes Brandschutzschiebetor ist beispielsweise aus der deutschen
Gebrauchsmusterschrift
DE 86 05 369.2 U bekannt. Darin werden die einzelnen Türblattelemente aus einem wärmedämmenden Material
gebildet und sind von einer Blechschale ummantelt. An den Stoßstellen ist eine Nut-
und Feder-Verbindung ausgebildet, sodass die einzelnen Türblattelemente aneinandergereiht
zu einem Tor bzw. einer Tür verbunden werden können. Jeder Stoß ist auf beiden Seiten
des Türblatts mit einer Wärmedämmleiste versehen, welche jeweils mit dem die Nut aufweisenden
Türblattelement fest verbunden ist.
[0006] Nachteilig an dieser bekannten Ausführung ist, dass die Stoßstellen eine Schwachstelle
für den Brandschutz darstellen, da sie für Gase und Flüssigkeiten nur unzureichend
dicht sind und überdies eine Wärmebrücke darstellen. So wird bei einem Brand Wärme
über die Stöße von einer Seite des Brandschutztores auf die andere Seite geleitet.
Dieser Effekt wird von den Wärmedämmleisten nur unzureichend gemildert. Diese Leisten
stellen überdies einen zusätzlichen Montageaufwand dar und erschweren einen versenkten
Einbau des
[0008] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Türblattelement für ein
Brandschutztor oder eine -tür derart weiterzubilden, dass der Stoß zwischen jeweils
zwei Türblattelementen ohne zusätzlichen Montage- und Herstellungsaufwand dicht ausgebildet
werden kann und er überdies keine Wärmebrücke darstellt.
[0009] Diese Aufgabe wird bei einem Türblattelement der eingangs erwähnten Art mit einer
ersten Nut und einer ersten Feder dadurch gelöst, dass an der Grundfläche der ersten
Nut eine weitere Feder angeordnet ist, und wobei an der Stirnfläche der ersten Feder
eine weitere Nut angeordnet ist, derart, dass die weitere Feder in die weitere Nut
eines gleichartigen Türblattelementes eingreifen kann.
[0010] Diese Aufgabe wird weiters bei einem Türblattelement der eingangs erwähnten Art mit
jeweils einer ersten Feder an beiden Seiten dadurch gelöst, dass an der jeweiligen
Stirnfläche er ersten Federn jeweils eine weitere Nut angeordnet ist, derart, dass
in die jeweilige weitere
[0011] Nut eine weitere Feder eines gegengleich ausgestalteten Türblattelementes eingreifen
kann.
[0012] Diese Aufgabe wird außerdem bei einem Türblattelement der eingangs erwähnten Art
mit jeweils einer ersten Nut an beiden Seiten dadurch gelöst, dass an der jeweiligen
Grundfläche der ersten Nuten jeweils eine weitere Feder angeordnet ist, derart, dass
die jeweilige weitere Feder in eine weitere Nut eines gegengleich ausgestalteten Türblattelementes
eingreifen kann.
[0013] Durch diese Ausgestaltung der Nut- und Feder-Verbindung ergibt sich der Vorteil,
dass sich beim Ineinanderstecken zweier benachbarter Türblattelemente eine labyrinthartige
Abdichtung ergibt, die ein großes Hindernis für den Durchgang von Gasen sowie von
Wärme darstellt. Da der Stoß selbst bereits dicht und isolierend ausgebildet ist,
kann auf zusätzliche Wärmedämmleisten verzichtet werden. Es ergibt sich somit ein
besonders einfacher Aufbau eines Brandschutztores mit einer im Wesentlichen glatten,
ebenen Oberfläche. Ein derartiges Tor oder eine derartige Tür kann als Schiebtor bzw.
Schiebetür völlig in einer Maueröffnung versenkt eingebaut werden.
[0014] Vorteilhafterweise kann vorgesehen sein, dass sich der Querschnitt der ersten Feder
und/oder der zweiten Feder keilförmig zur jeweiligen Stirnfläche hin, bzw. der Querschnitt
der ersten Nut und/oder der weiteren Nut keilförmig zur jeweiligen Grundfläche hin
verjüngt. Dadurch wird beim Zusammenschieben zweier Türblattelemente eine besonders
gute Abdichtung erzielt.
[0015] In diesem Zusammenhang kann vorgesehen sein, dass zumindest eine der Seitenflächen
der ersten Feder und/oder der Seitenflächen der weiteren Feder, und eine der Seitenflächen
der ersten Nut und/oder der Seitenflächen der weiteren Nut unter einem ersten Winkel
schräg zur Längsmittelebene des Türblattelementes verlaufen. Durch die Ausbildung
als Keil wird die Abdichtung dadurch sichergestellt, dass beim Zusammenschieben zweier
Türblattelemente die Seitenflächen einer jeweils einander zugeordneten Nut und Feder
gegeneinander auflaufen und unter Druck aneinander anliegen.
[0016] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann der erste Winkel zwischen 0,1° und 15°,
vorzugsweise zwischen 0,5 und 10°, bevorzugt zwischen 1° und 5°, besonders bevorzugt
zwischen 1,5° und 2,5°, im Besonderen 2° betragen. Mit einem Winkel der angegebenen
Größe lässt sich eine besonders gute Abdichtung erzielen, während bei der Montage
der einzelnen Türblattelemente kein übermäßig erhöhter Kraftaufwand nötig ist.
[0017] In vorteilhafter Weise kann die Außenkontur zumindest in Teilbereichen aus einer
oder mehreren zusammengesetzten, vorzugsweise aus zwei spiegelbildlich gegengleichen,
Blechschalen gebildet sein. Die Blechschalen weisen einen guten Brandschutz auf und
sind überdies einfach herzustellen.
[0018] In besonders vorteilhafter Weise kann vorgesehen sein, dass die Blechschalen nicht
über die gesamte Dicke des Türblattelementes reichen, sodass jeweils eine erste Blechschale
an einer ersten Seitenfläche des Türblattelementes und eine zweite Blechschale an
einer zweiten Seitenfläche des Türblattelementes angeordnet ist und sich die Blechschalen
nicht berühren. Dadurch lässt sich eine Wärmeleitung von einer Seite des Türblattelementes
zur anderen wirkungsvoll verhindern.
[0019] In diesem Zusammenhang kann das Innere des Türblattelementes durch einen, vorzugsweise
einstückigen, Füllkörper gebildet sein. Es ergibt sich somit ein verbesserter Brandschutz
durch den sandwichartigen Aufbau, wobei das Türblattelement nach außen von den Blechschalen
begrenzt ist.
[0020] In weiterer Ausgestaltung kann der Füllkörper aus einem wärmedämmenden Material bestehen.
Dadurch kann die Wärmeleitung von einer Seite zur anderen weiter reduziert werden.
[0021] In Weiterführung der Erfindung kann die äußere Kante der ersten Stirnseite und/oder
der zweiten Stirnseite abgeschrägt sein, vorzugsweise derart, dass im Wesentlichen
die gesamte Stirnseite außerhalb der ersten Nut bzw. außerhalb der ersten Feder unter
einem zweiten Winkel schräg zur Längsmittelebene des Türblattelementes verläuft.
[0022] In diesem Zusammenhang kann der zweite Winkel zwischen 10° und 80°, vorzugsweise,
zwischen 30° und 60°, bevorzugt zwischen 40° und 50°, besonders bevorzugt zwischen
43° und 47°, im Besonderen 45° betragen.
[0023] Gemäß einer Variante kann an der Unterseite des Türblattelementes eine Ausnehmung
vorgesehen sein, welche bei Verwendung eines aus mehreren Türblattelementen aufgebauten
Tores bzw. einer Tür eine bodenseitig angebrachte Führungsrolle aufnehmen kann. Auf
diese Weise kann das Tor bzw. die Tür auch an der Unterseite geführt sein und widersteht
so auch Belastungen, die von Druckunterschieden zwischen den beiden Seiten des Tores
bzw. der Tür herrühren.
[0024] Dabei kann in der Ausnehmung zumindest eine seitliche Führungsfläche vorgesehen sein.
Dadurch kann die seitliche Führung weniger Reibungswiderstand aufweisen und eine besonders
exakte Führung sicherstellen.
[0025] Eine weitere Variante der Erfindung kann vorsehen, dass an dem oberen Ende des Türblattelementes
ein Fahrwerk angeordnet ist, welches Fahrwerk aus zumindest zwei Tragrollen besteht,
die um die selbe Achse oder um zueinander parallele Achsen drehbar angeordnet sind,
wobei zumindest eine erste der Tragrollen an einer ersten Seite der Längsmittelebene
des Türblattelementes und zumindest eine zweite der Tragrollen an einer zweiten Seite
der Längsmittelebene des Türblattelementes angeordnet ist. Durch diese Tragrollen
kann ein Tor bzw. eine Tür aus erfindungsgemäß ausgebildeten Türblattelementen an
seiner Oberseite aufgehängt sein, wobei das Tor bzw. die Tür ohne Seitenkräfte frei
an den Tragrollen hängt. Auf diese Art ist sichergestellt, dass sich das Tor frei
und ohne großen Widerstand von einer Offen- in eine Schließstellung bewegen lässt.
[0026] In diesem Zusammenhang kann vorgesehen sein, dass die erste Tragrolle ein Profil
aufweist, welches axiale Kräfte übertragen kann, sodass die Position der ersten Tragrolle
in Richtung der Achse festgelegt ist, während die zweite Tragrolle ein Profil aufweist,
welches keine axialen Kräfte übertragen kann, sodass eine Verschiebung der zweiten
Tragrolle in Richtung der Achse möglich ist. Dadurch ist es möglich, die Position
des Tores bzw. der Tür in einer Richtung quer zur Mittenlängsebene genau festzulegen,
ohne dabei aber Gefahr zu laufen, dass sich die Rolleigenschaften verschlechtern.
Ein derartiges Fahrwerk garantiert die leichte Beweglichkeit trotz einer exakten Positionierung,
welche Eigenschaften für ein sicheres Schließen und eine gute Abdichtung notwendig
sind.
[0027] Gemäß einer Weiterbildung kann die erste Tragrolle ein im Wesentlichen V- oder U-förmiges,
vorzugsweise nach innen gewölbtes, Profil aufweisen. Auf diese Art ist auf einfache
Weise eine genaue seitliche Positionierung des Türblattelementes möglich.
[0028] Wiederum gemäß einer Weiterbildung kann die zweite Tragrolle ein im Wesentlichen
ebenes oder nach außen gewölbtes Profil aufweisen. Dadurch ist sichergestellt, dass
an der zweiten Tragrolle keine seitlichen Kräfte übertragen werden und es dadurch
auch nicht zu einem Verklemmen des Tores bzw. der Tür kommen kann.
[0029] In Weiterführung der Erfindung kann ein Brandschutztor oder eine -tür aus zwei oder
mehreren erfindungsgemäßen Türblattelementen bestehen. Dabei ist ein einfaches Zusammensetzen
über die Nut- und Feder-Verbindungen möglich. Es können so mit mehreren Standard-Türblattelementen
Tore und Türen von beliebiger Breite gebildet werden.
[0030] In diesem Zusammenhang kann an zumindest einer Stirnseite eines Türblattelementes
ein Formkörper angeordnet sein, welcher in eine Nut an der genannten Stirnseite eingreift
und die Außenkontur des Türblattelementes derart ergänzt, dass eine bündige bzw. geschlossene
Oberfläche ausgebildet ist. Auf diese Art und Weise ist trotz des Vorhandenseins einer
stirnseitigen Nut ein bündiger Abschluss des Tores bzw. der Tür gegeben. Da dieser
Formkörper das Profil ergänzt, ergibt sich ein massiver Abschluss des Tores bzw. der
Tür, welcher Einwirkungen von außen einen hohen Widerstand entgegensetzt. Dabei können
standardmäßige Türblattelemente auch als äußerstes Element verwendet werden.
[0031] Vorteilhafterweise kann der Formkörper von einem Blechprofil, vorzugsweise einem
C-Profil, gehalten sein. Dadurch ergibt sich ein besonders massiver Abschluss, welcher
an der Stirnseite die gleich guten Eigenschaften in Bezug auf Brandschutz und Widerstandsfähigkeit
wie an den Seitenflächen des Türblattelementes sicherstellt.
[0032] An den aus dem Stand der Technik bekannt gewordenen Brandschutztoren ist außerdem
nachteilig, dass der Stoß zwischen den seitlichen Rändern des Tores und der Laibung
der Maueröffnung eine Schwachstelle für den Brandschutz darstellen, da der Stoß für
Gase und
[0033] Flüssigkeiten nur unzureichend dicht ist.
[0034] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Brandschutztor oder eine
-tür, vorzugsweise bestehend aus zwei oder mehreren Türblattelementen, derart weiterzubilden,
dass der Stoß zwischen dem seitlichen Rand des Tores bzw. der Tür und der Laibung
der Maueröffnung ohne zusätzlichen Montage- und Herstellungsaufwand dicht ausgebildet
werden kann.
[0035] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass an zumindest einem Rand des Brandschutztores
bzw. der -tür, vorzugsweise an zumindest einem äußersten Türblattelement, ein einseitig
vorstehendes Profil angeordnet ist, welches in Schließrichtung des Tores bzw. der
Tür ein freies Ende aufweist, welches in ein gegengleich geformtes freies Ende eines
zargenseitig angebrachten Profils eingreifen kann, sodass sich bei geschlossenem Tor
bzw. geschlossener Tür eine labyrinthartige Abdichtung ergibt. Das freie Ende des
einseitig vorstehenden Profils ergibt zusammen mit einem zargenseitig angebrachten
Profil eine weitere Abdichtung des Tores bzw. der Tür zur Laibung der Wandöffnung
hin. Dadurch wird auch diese Schwachstelle abgedichtet und es ergibt sich ein besonders
guter Brandschutz.
[0036] In diesem Zusammenhang kann an der Innenseite des einseitig vorstehenden Profils
ein Formkörper angeordnet sein, welcher in eine Nut an einer Stirnseite eines Türblattelementes
eingreift. Auf diese Art und Weise ist trotz des Vorhandenseins einer stirnseitigen
Nut ein bündiger Abschluss des Tores bzw. der Tür gegeben. Da dieser Formkörper das
Profil ergänzt, ergibt sich ein massiver Abschluss des Tores bzw. der Tür, welcher
Einwirkungen von außen einen hohen Widerstand entgegensetzt.
[0037] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung kann an dem nicht vorstehenden Ende des einseitig
vorstehenden Profils ein Abschluss vorgesehen sein, welcher die Außenkontur eines
Türblattelementes derart ergänzt, dass aus dem einseitig vorstehenden Profil und der
Außenkontur des Türblattelementes eine bündige bzw. geschlossene Oberfläche ausgebildet
ist. Dadurch ist das Profil des Türblattelementes zu einem vollen Rechteck ergänzt,
wodurch sich trotz des Vorhandenseins einer stirnseitigen Abschrägung keine Schwächung
der Tür- bzw. Torstärke ergibt. Damit kann ein erfindungsgemäßes Tor bzw. eine Tür
universell eingesetzt werden und dennoch aus einer Vielzahl von gleichartigen Türblattelementen
aufgebaut sein. Auch das jeweils letzte Türblattelement kann daher den selben Aufbau
wie die übrigen Türblattelemente haben.
[0038] Gemäß einer Weiterbildung kann in einem Brandschutztor oder einer -tür zwischen zwei
benachbarten Türblattelementen, bevorzugt im Elementstoß, ein intumeszierendes Material,
insbesondere ein unter Hitzeeinwirkung anschwellendes und/oder aufschäumendes Material,
angeordnet sein. Dadurch kann eine noch bessere Abdichtung der Labyrinthfuge im Brandfall
erreicht werden.
[0039] Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die beigeschlossenen Zeichnungen, in welchen
Ausführungsformen dargestellt sind, beispielhaft näher beschrieben. Dabei zeigt:
Fig. 1a einen Querschnitt durch ein aus mehreren Türblattelementen aufgebautes Brandschutztor,
Fig. 1b einen Querschnitt durch ein aus zwei Türblattelementen aufgebautes Tor mit
weiteren Einzelheiten des Stoßes und der beiden Endflächen,
Fig. 2a einen Querschnitt durch ein einzelnes Türblattelement mit sowohl einer Nut
als auch mit einer Feder,
Fig. 2b einen Querschnitt durch ein einzelnes Türblattelement mit zwei Nuten,
Fig. 2c einen Querschnitt durch ein einzelnes Türblattelement mit zwei Federn,
Fig. 3 einen Querschnitt durch das federseitige Ende einer ersten Blechschale,
Fig. 4 einen Querschnitt durch das nutseitige Ende einer ersten Blechschale,
Fig. 5a einen Querschnitt durch ein Türblattelement mit einem einseitig vorstehenden
Profil und einem die weitere Nut verschließendem Formkörper,
Fig. 5b einen Querschnitt durch ein Türblattelement mit einem die erste Nut verschließendem
Formkörper,
Fig. 6 eine erste Ausführungsform eines Fahrwerks für ein Türblattelement eines Brandschutztores
und einer Laufschiene,
Fig. 7 eine erste Ausführungsform eines Türblattelementes mit einem an der Oberseite
angeordneten Fahrwerk und einer an der Unterseite angeordneten Ausnehmung,
Fig. 8 eine zweite Ausführungsform eines Fahrwerks für ein Türblattelement eines Brandschutztores
und einer Laufschiene,
Fig. 9 eine dritte Ausführungsform eines Fahrwerks für ein Türblattelement eines Brandschutztores
und einer Laufschiene,
Fig. 10 eine zweite Ausführungsform eines Türblattelementes mit einem an der Oberseite
angeordneten Fahrwerk und einer an der Unterseite angeordneten Ausnehmung,
Fig. 11 eine dritte Ausführungsform eines Türblattelementes mit einem an der Oberseite
angeordneten Fahrwerk und einer an der Unterseite angeordneten Ausnehmung.
[0040] Unter Bezugnahme auf die Figuren werden in der Folge zahlreiche Aspekte eines Brandschutztores
beispielhaft näher erläutert. Das gezeigte Brandschutztor besteht aus mehreren einzelnen
Türblattelementen 40, 50, 60 usw., die aneinandergereiht ein Tor- bzw. Türblatt bilden.
In der Folge sollen die Begriffe "Tor" und "Tür" nicht weiter auseinandergehalten
werden. Vielmehr sollte klar sein, dass die Ausführungen, die für ein Tor gemacht
werden, in gleicher Weise auch für eine Tür gelten.
[0041] Jedes Türblattelement weist einen Kern 15 aus wärmedämmendem Material auf, welcher
von einem Blechmantel umhüllt ist. Wie aus den Figuren 2a bis 2c ersichtlich, ist
der Blechmantel aus einer ersten Blechschale 31 und einer zweiten Blechschale 32 gebildet.
Die beiden Blechschalen 31 und 32 umgeben den Kern 15 nur in Teilbereichen, in einem
Teilbereich nahe der Längsmittelebene L ist der Kern 15 von keiner Blechschale bedeckt.
Dieser Teilbereich befindet sich nach dem Zusammenfügen mehrerer Türblattelemente
jedoch im Inneren des Tores, sodass nach außen dennoch ein geschlossener Blechmantel
entsteht. Die mantelfreie Zone verhindert allerdings wirkungsvoll das Ausbilden einer
Wärmebrücke von einer Seite des Tores zur anderen.
[0042] Wie in der Figur 1b gezeigt, kann zwischen den Elementen, d.h. im Elementstoß, zur
Erzielung eines noch größeren Hindernisses für den Durchgang von Gasen sowie von Wärme
ein intumeszierendes Material angebracht werden. Dieses Material schäumt unter Temperatureinwirkung
auf und/oder vergrößert sein Volumen, wodurch eine noch bessere Abdichtung der Labyrinthfuge
im Elementstoß erreicht werden kann.
[0043] Gemäß einer ersten Variante wie in Figur 2a sind an dem Türblattelement an einer
Seite eine erste Feder 3 und an einer zweiten Seite eine erste Nut 4 ausgebildet.
An der in Figur 2a links dargestellten ersten Stirnseite 1 eines Türblattelementes
ist eine erste Feder 3 angeordnet. An der rechts dargestellten zweiten Stirnseite
2 des Türblattelementes ist eine erste Nut 4 ausgebildet. An der Stirnfläche 12 der
ersten Feder 3 ist eine weitere Nut 7 ausgebildet. An der Grundfläche 5 der ersten
Nut 4 ist eine weitere Feder 6 angeordnet. Die Federn und Nuten sind derart aufeinander
abgestimmt, dass das Profil einer ersten Stirnseite 1 in das Profil einer zweiten
Stirnseite 2 eines gleichartig aufgebauten Türblattelementes einsteckbar ist. Die
Profile aus Nuten und Federn ergänzen sich dabei derart, dass sich über den Querschnitt
des Tores ein Stoß mit einem Zickzackverlauf ergibt. Dieser Zickzackverlauf stellt
eine verbesserte Dichtwirkung der dadurch ausgebildeten Labyrinthdichtung sicher.
[0044] Gemäß einer anderen Variante wie in Figur 2b ist an dem Türblattelement an beiden
Seiten eine erste Nut 4 ausgebildet. Dieses kann mit einem gegengleich, das heißt
mit einer an beiden Stirnseiten ausgebildeten ersten Feder 3 zusammengefügt werden.
Ein solches gegengleiches Türblattelement ist in Figur 2c dargestellt. Beim Zusammenfügen
der Elemente nach Figur 2b und 2 c ergibt sich der selbe Stoß mit einem Zickzackverlauf
wie beim Zusammenfügen mehrerer Elemente wie in Figur 2a.
[0045] Der genaue Verlauf der stirnseitigen, aus einer Blechschale 31 gebildeten Profile
ist in den Figuren 3 und 4 dargestellt. Dabei ist an der links dargestellten ersten
Stirnseite 1 die äußere Seitenfläche 8 der ersten Feder 3 gegenüber der Längsmittelebene
L unter einem ersten Winkel α schräg ausgeführt. Ebenso ist an der rechts dargestellten
zweiten Stirnseite 2 die innere Seitenfläche 9 der ersten Nut 4 gegenüber der Längsmittelebene
L unter eben diesem ersten Winkel α schräg ausgeführt. Der in dem Ausführungsbeispiel
eingezeichnete erste Winkel α beträgt circa 2°, er kann aber auch andere geeignete
Werte aufweisen. Es sollte jedoch sichergestellt sein, dass die einzelnen Türblattelemente
durch die Keilwirkung aneinandergehalten sind. Alternativ oder zusätzlich könnte auch
die innere Seitenfläche 11 der weiteren Nut 7, welche an der Stirnseite 12 der ersten
Feder 3 angeordnet ist, schräg gegenüber der Längsmittelebene ausgeführt sein. In
diesem Fall wäre auch die äußere Seitenfläche 10 der weiteren Feder 6, welche an der
Grundfläche 5 der ersten Nut 4 angeordnet ist, schräg gegenüber der Längsmittelebene
L ausgeführt.
[0046] Die erste Stirnseite 1 und die zweite Stirnseite 2 verlaufen unter einem zweiten
Winkel β schräg gegenüber der Längsmittelebene L des Türblattelementes. Dadurch ergibt
sich bei einem Zusammenbau der einzelnen Türblattelemente an jedem Stoß eine V-förmige
Vertiefung.
[0047] In der Figur 5a ist ein stirnseitiger Abschluss eines Brandschutztores mit einem
einseitig vorstehenden Profil 16 gezeigt. Dabei wird an der Seite der ersten Feder
3 in die weitere Nut 7 ein Abschlussprofil mit einem Formkörper 20 eingesetzt. Der
Formkörper 20 hat eine zu der inneren Kontur der weiteren Nut 7 korrespondierende
Form, sodass er sicher in der weiteren Nut 7 gehalten ist. Das einseitig vorstehende
Profil 16 ist an seinem vorstehenden freien Ende 17 in Schließrichtung des Tores abgewinkelt.
Es kann daher beim Schließen des Tores ein zargenseitig angebrachtes, gegengleich
geformtes Profil 19 an dessen freien Ende 18 hintergreifen und so eine labyrinthartige
Abdichtung herstellen. An seinem nicht vorstehenden anderen Ende weist das Profil
16 einen Abschluss 21 auf. Dieser Abschluss 21 ergänzt die Außenkontur des äußersten
Türblattelementes zu einem vollen Rechteck, sodass sich eine bündige Oberfläche ergibt.
Dadurch kann auch das äußerste Türblattelement gleich wie alle anderen Türblattelemente
aufgebaut sein und es ergibt sich dennoch ein sauberer Abschluss, ohne dass an der
Stirnseite 12 des äußersten Türblattelementes eine nach außen offene Nut bzw. eine
vorstehende Feder sichtbar wäre.
[0048] In der Figur 5b ist ein stirnseitiger Abschluss eines Brandschutztores mit einem
Formkörper 33 gezeigt. Der Formkörper 33 kann mit einem Blechmantel in der Form eines
Stirn-C-Profils 35 umgeben sein und kann in die erste Nut 4 eingesetzt sein. Der Formkörper
33 bildet so einen Abschluss und ergänzt die Außenkontur des äußersten Torblattelementes
zu einem vollen Querschnitt, sodass sich eine bündige bzw. geschlossene Oberfläche
ergibt. Dadurch kann auch das äußerste Torblattelement an der Einlaufseite des Torblattes
gleich wie die anderen Torblattelemente aufgebaut sein und es ergibt sich dennoch
ein sauberer Abschluss, ohne dass an der Stirnseite des äußersten Torblattelementes
eine nach außen offene Nut bzw. eine vorstehende Feder sichtbar wäre.
[0049] Wie in den Figuren 6 und 7 gezeigt, ist an der Oberseite eines Tores oder eines Türblattelementes
ein Fahrwerk angeordnet. An diesem kann das Tor bzw. das Türblattelement entlang von
Laufschienen 27 und 28 verfahren werden. Die beiden Laufschienen 27 und 28 bestehen
im gezeigten Beispiel aus einem einstückigen Laufschienenprofil 26. Das Fahrwerk besteht
aus zumindest einer Tragrolle 21 an einer ersten Seite der Längsmittelebene L des
Türblattelementes und einer zweiten Tragrolle 22 an einer zweiten Seite der Längsmittelebene
L des Türblattelementes.
[0050] Die erste Tragrolle 21 weist ein Profil auf, welches axiale Kräfte übertragen kann.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel handelt es sich dabei um ein V-förmig nach innen
gewölbtes Profil. Alternativ wäre aber jede andere Form möglich, die axiale Kräfte
übertragen kann, beispielsweise ein U-förmiges Profil oder auch ein nach außen gewölbtes
Profil, welches dann mit einer Vertiefung in einer nach innen gewölbten Laufschiene
zusammenwirken könnte. Im gezeigten Beispiel ist zusammen mit der nach außen gewölbten
ersten Laufschiene 27 die axiale Position der ersten Tragrolle und damit des Fahrwerks
und des Türblattelementes festgelegt. Die auf der gegenüberliegenden Seite der Längsmittelebene
L angeordnete Tragrolle 22 weist ein Profil auf, welches keine axialen Kräfte übertragen
kann. Im gezeigten Beispiel handelt es sich um ein ebenes Profil. Alternativ wäre
aber auch hier beispielsweise ein nach außen gewölbtes Profil denkbar. Das Profil
wirkt mit der zweiten Laufschiene 28 derart zusammen, dass keine axialen Kräfte übertragen
werden können. Die axiale Festlegung der zweiten Tragrolle 22 und damit des Fahrwerks
und des Türblattelementes geschieht ausschließlich über die erste Tragrolle 21 und
die erste Laufschiene 27. Auf diese Art und
[0051] Weise ist es möglich, die genaue axiale Position des Fahrwerks festzulegen und gleichzeitig
eine gute Verfahrbarkeit sicherzustellen. Ein Verklemmen oder Verkanten wird wirkungsvoll
vermieden.
[0052] Unter Bezugnahme auf Figur 7 wird nun die an der Unterseite eines Türblattelementes
vorgesehene Führung beschrieben. Dazu ist in dem Türblattelement eine Ausnehmung 24
vorgesehen, in welche eine bodenseitig angeordnete Führungsrolle 29 eingreift. Die
Führungsrolle 29 berührt das Türblattelement an einer oder zwei gegenüberliegenden
Führungsflächen 25. Durch das Vorsehen einer Führung im unteren Endbereich des Türblattelementes
ist dieses auch an der Unterseite gehalten. Dadurch hängt es nicht nur frei von den
Tragrollen herunter, sondern ist auch an der Unterseite in einer Richtung normal zur
Mittenlängsebene exakt positioniert. Ein derart aufgehängtes und geführtes Tor kann
daher eine Maueröffnung genauer und besser verschließen und somit einen verbesserten
Brandschutz gewährleisten.
[0053] Die Figuren 8 und 9 zeigen weitere mögliche Ausführungen des Querschnittes des Laufschienenprofils
26, im Besonderen der Laufschiene 28.
[0054] In den Figuren 10 und 11 sind weitere Ausführungen von Fahrwerken mit Tragrollen
21 und 22 gezeigt. In der Variante gemäß Figur 10 verläuft das wärmedämmende Material
15 im Wesentlichen über die ganze Höhe des Brandschutztores, d.h. auch bis über das
Fahrwerk hinauf. In der Variante gemäß Figur 11 endet das wärmedämmende Material 15
kurz unterhalb der Achse 23 des Fahrwerks. Letzteres ist in diesem Ausführungsbeispiel
daher auf das wärmedämmende Material 15 aufgesetzt.
[0055] Weitere erfindungsgemäße Ausführungsformen weisen lediglich einen Teil der beschriebenen
Merkmale auf, wobei jede Merkmalskombination, insbesondere auch von verschiedenen
beschriebenen Ausführungsformen, vorgesehen sein kann.
1. Türblattelement für ein Brandschutztor oder eine -tür, mit einer ersten Stirnseite
(1) und einer zweiten Stirnseite (2) entlang seiner Längserstreckung, wobei an der
ersten Stirnseite (1) eine erste Feder (3) und an der zweiten Stirnseite eine erste
Nut (4) angeordnet ist, derart, dass die erste Feder (3) in die erste Nut (4) eines
gleichartigen Türblattelementes eingreifen kann, dadurch gekennzeichnet, dass an der Grundfläche (5) der ersten Nut (4) eine weitere Feder (6) angeordnet ist,
und dass an der Stirnfläche (12) der ersten Feder (3) eine weitere Nut (7) angeordnet
ist, derart, dass die weitere Feder (6) in die weitere Nut (7) eines gleichartigen
Türblattelementes eingreifen kann.
2. Türblattelement für ein Brandschutztor oder eine -tür, mit einer ersten Stirnseite
(1) und einer zweiten Stirnseite (2) entlang seiner Längserstreckung, wobei an der
ersten Stirnseite (1) und an der zweiten Stirnseite (2) jeweils eine erste Feder (3)
angeordnet ist, derart, dass die jeweilige erste Feder (3) in eine erste Nut (4) eines
gegengleich ausgestalteten Türblattelementes eingreifen kann, dadurch gekennzeichnet, dass an der jeweiligen Stirnfläche (12) der ersten Federn (3) jeweils eine weitere Nut
(7) angeordnet ist, derart, dass in die jeweilige weitere Nut (7) eine weitere Feder
(6) eines gegengleich ausgestalteten Türblattelementes eingreifen kann.
3. Türblattelement für ein Brandschutztor oder eine -tür, mit einer ersten Stirnseite
(1) und einer zweiten Stirnseite (2) entlang seiner Längserstreckung, wobei an der
ersten Stirnseite (1) und an der zweiten Stirnseite (2) jeweils eine erste Nut (4)
angeordnet ist, derart, dass in die jeweilige erste Nut (4) eine erste Feder (3) eines
gegengleich ausgestalteten Türblattelementes eingreifen kann, dadurch gekennzeichnet, dass an der jeweiligen Grundfläche (5) der ersten Nuten (4) jeweils eine weitere Feder
(6) angeordnet ist, derart, dass die jeweilige weitere Feder (6) in eine weitere Nut
(7) eines gegengleich ausgestalteten Türblattelementes eingreifen kann.
4. Türblattelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Querschnitt der ersten Feder (3) und/oder der zweiten Feder (6) keilförmig
zur jeweiligen Stirnfläche (12, 13) hin, bzw. der Querschnitt der ersten Nut (4) und/oder
der weiteren Nut (7) keilförmig zur jeweiligen Grundfläche (5, 14) hin verjüngt.
5. Türblattelement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine der Seitenflächen (8) der ersten Feder (3) und/oder der Seitenflächen
(10) der weiteren Feder (6), bzw. eine der Seitenflächen (9) der ersten Nut (4) und/oder
der Seitenflächen (11) der weiteren Nut (7) unter einem ersten Winkel (α) schräg zur
Längsmittelebene (L) des Türblattelementes verlaufen.
6. Türblattelement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Winkel (α) zwischen 0,1° und 15°, vorzugsweise, zwischen 0,5 und 10°, bevorzugt
zwischen 1° und 5°, besonders bevorzugt zwischen 1,5° und 2,5°, im Besonderen 2° beträgt.
7. Türblattelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenkontur zumindest in Teilbereichen aus einer oder mehreren zusammengesetzten,
vorzugsweise aus zwei spiegelbildlich gegengleichen, Blechschalen (31, 32) gebildet
ist.
8. Türblattelement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Blechschalen (31, 32) nicht über die gesamte Dicke des Türblattelementes reichen,
sodass jeweils eine erste Blechschale (31) an einer ersten Seitenfläche des Türblattelementes
und eine zweite Blechschale (32) an einer zweiten Seitenfläche des Türblattelementes
angeordnet ist und sich die Blechschalen (31, 32) nicht berühren.
9. Türblattelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Innere des Türblattelementes durch einen, vorzugsweise einstückigen, Füllkörper
(15) gebildet ist.
10. Türblattelement nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Füllkörper (15) aus einem wärmedämmenden Material besteht.
11. Türblattelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die äußere Kante der ersten Stirnseite (1) und/oder der zweiten Stirnseite (2) abgeschrägt
ist, vorzugsweise derart, dass im Wesentlichen die gesamte Stirnseite außerhalb der
ersten Nut (4) bzw. außerhalb der ersten Feder (3) unter einem zweiten Winkel (β)
schräg zur Längsmittelebene (L) des Türblattelementes verläuft.
12. Türblattelement nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Winkel (β) zwischen 10° und 80°, vorzugsweise, zwischen 30° und 60°, bevorzugt
zwischen 40° und 50°, besonders bevorzugt zwischen 43° und 47°, im Besonderen 45°
beträgt.
13. Türblattelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite des Türblattelementes eine Ausnehmung (24) vorgesehen ist, welche
bei Verwendung eines aus mehreren Türblattelementen aufgebauten Tores bzw. einer Tür
eine bodenseitig angebrachte Führungsrolle aufnehmen kann.
14. Türblattelement nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ausnehmung (24) zumindest eine seitliche Führungsfläche (25) vorgesehen ist.
15. Türblattelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem oberen Ende des Türblattelementes ein Fahrwerk angeordnet ist, welches Fahrwerk
aus zumindest zwei Tragrollen (21, 22) besteht, die um die selbe Achse (23) oder um
zueinander parallele Achsen drehbar angeordnet sind, wobei zumindest eine erste (21)
der Tragrollen an einer ersten Seite der Längsmittelebene (L) des Türblattelementes
und zumindest eine zweite (22) der Tragrollen an einer zweiten Seite der Längsmittelebene
(L) des Türblattelementes angeordnet ist.
16. Türblattelement nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Tragrolle (21) ein Profil aufweist, welches axiale Kräfte übertragen kann,
sodass die Position der ersten Tragrolle (21) in Richtung der Achse (23) festgelegt
ist, während die zweite Tragrolle (22) ein Profil aufweist, welches keine axialen
Kräfte übertragen kann, sodass eine Verschiebung der zweiten Tragrolle (22) in Richtung
der Achse (23) möglich ist.
17. Türblattelement nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Tragrolle (21) ein im Wesentliches V- oder U-förmiges, vorzugsweise nach
innen gewölbtes, Profil aufweist.
18. Türblattelement nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Tragrolle (22) ein im Wesentlichen ebenes oder nach außen gewölbtes Profil
aufweist.
19. Brandschutztor oder -tür bestehend aus zwei oder mehreren Türblattelementen nach einem
der vorhergehenden Ansprüche.
20. Brandschutztor oder -tür nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass an zumindest einer Stirnseite (1, 2) eines Türblattelementes ein Formkörper (20,
33) angeordnet ist, welcher in eine Nut (4, 7) an der genannten Stirnseite (1, 2)
eingreift und die Außenkontur des Türblattelementes derart ergänzt, dass eine bündige
bzw. geschlossene Oberfläche ausgebildet ist.
21. Brandschutztor oder -tür nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Formkörper (20, 33) von einem Blechprofil (35), vorzugsweise einem C-Profil,
gehalten ist.
22. Brandschutztor oder -tür, vorzugsweise bestehend aus zwei oder mehreren Türblattelementen
nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass an zumindest einem Rand des Tores bzw. der Tür, vorzugsweise an dem äußersten Türblattelement,
ein einseitig vorstehendes Profil (16) angeordnet ist, welches in Schließrichtung
des Tores bzw. der Tür ein freies Ende (17) aufweist, welches in ein gegengleich geformtes
freies Ende (18) eines zargenseitig angebrachten Profils (19) eingreifen kann, sodass
sich bei geschlossenem Tor bzw. geschlossener Tür eine labyrinthartige Abdichtung
ergibt.
23. Brandschutztor oder -tür nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenseite des einseitig vorstehenden Profils (16) ein Formkörper (20) angeordnet
ist, welcher in eine Nut (4, 7) an einer Stirnseite (2, 1) eines Türblattelementes
eingreift.
24. Brandschutztor oder -tür nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass an dem nicht vorstehenden Ende des einseitig vorstehenden Profils (17) ein Abschluss
(21) vorgesehen ist, welcher die Außenkontur eines Türblattelementes derart ergänzt,
dass aus dem einseitig vorstehenden Profil und der Außenkontur des Türblattelementes
eine bündige bzw. geschlossene Oberfläche ausgebildet ist.
25. Brandschutztor oder -tür nach einem der Ansprüche 19 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen zwei benachbarten Türblattelementen (40, 50, 60), bevorzugt im Elementstoß,
ein intumeszierendes Material, insbesondere ein unter Hitzeeinwirkung anschwellendes
und/oder aufschäumendes Material, angeordnet ist.