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(11) |
EP 1 748 140 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.10.2015 Patentblatt 2015/41 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.07.2006 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Brandschutztor oder-tür
Fire gate or door
Porte ou portail coupe-feu
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
25.07.2005 AT 12432005
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.01.2007 Patentblatt 2007/05 |
| (73) |
Patentinhaber: Tortec Brandschutztor GmbH |
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4902 Wolfsegg (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Anys, Ferdinand
4902 Wolfsegg (AT)
- Doppler, Di Christoph
4902 Wolfsegg (AT)
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| (74) |
Vertreter: Flügel Preissner Kastel Schober |
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Patentanwälte PartG mbB
Postfach 31 02 03 80102 München 80102 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-U1- 8 605 369
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FR-A1- 2 725 233
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Brandschutztor oder eine -tür aufgebaut aus zwei oder
mehreren Türblattelementen, die mit einer ersten Stirnseite und einer zweiten Stirnseite
entlang ihrer Längserstreckung versehen sind, wobei an der ersten Stirnseite eine
erste Feder und an der zweiten Stirnseite eine erste Nut angeordnet ist, derart, dass
die erste Feder in die erste Nut eines gleichartigen Türblattelementes eingreift.
[0002] Die Erfindung betrifft weiters ein Brandschutztor oder eine -tür aufgebaut aus zwei
oder mehreren Türblattelementen, die mit einer ersten Stirnseite und einer zweiten
Stirnseite entlang ihrer Längserstreckung versehen sind, wobei an der ersten Stirnseite
und an der zweiten Stirnseite jeweils eine erste Feder angeordnet ist, derart, dass
die jeweilige erste Feder in eine erste Nut eines gegengleich ausgestalteten Türblattelementes
eingreift.
[0003] Die Erfindung betrifft außerdem ein Brandschutztor oder eine -tür aufgebaut aus zwei
oder mehreren Türblattelementen, die mit einer ersten Stirnseite und einer zweiten
Stirnseite entlang ihrer Längserstreckung versehen sind, wobei an der ersten Stirnseite
und an der zweiten Stirnseite jeweils eine erste Nut angeordnet ist, derart, dass
in die jeweilige erste Nut eine erste Feder eines gegengleich ausgestalteten Türblattelementes
eingreift.
[0004] Aus der
FR 2 593 221 geht ein horizontal verschiebbares aus mehreren Türblattelementen gebildetes Tor
hervor. Die Türblattelemente weisen eine erste und eine zweite Stirnseite entlang
ihrer Längserstreckung auf, wobei an der ersten Stirnseite eine erste Feder und eine
zweite Nut und der zweiten Stirnseite eine erste Nut und eine zweite Feder angeordnet
sind.
[0005] Die erste Feder greift in die erste Nut und die zweite Feder greift in die zweite
Nut eines gleichwertigen Türblattelements ein. Die Türblattelemente sind über Scharniere
verschwenkbar miteinander verbunden.
[0006] Aus der
DE 196 42 734 A1 geht eine Verschlussvorrichtung zum Verschließen von Tür- oder Toröffnungen sowie
Fensteröffnungen oder Möbelöffnungen hervor. Die Verschlussvorrichtung weist zwei
sich gegenüberliegende Lamellen auf, die über ein Scharnier miteinander verbunden
sind. Jede der Lamellen hat eine erste Stirnseite und eine zweite Stirnseite entlang
seiner Längserstreckung, wobei an der ersten Stirnseite eine erste Feder und an der
zweiten Stirnseite eine erste Nut angeordnet ist. Die erste Feder greift in die erste
Nut ein. An der Grundfläche der ersten Nut ist eine weitere Feder angeordnet und an
der Stirnfläche der ersten Feder ist eine weitere Nut eingebracht, wobei die weitere
Feder in die weitere Nut eingreift.
[0007] Aus der
US 5,737,802 A1 geht ein Sektionaltor hervor, das mehrere Türblattelemente aufweist. Die Türblattelemente
sind entlang ihrer Längserstreckung an den Stirnseiten mittel eines Drehgelenks miteinander
verbunden. Das Drehgelenk weist ein erstes Element und eine zweites Element auf. Das
erste Element hat eine erste Nut, wobei an der Grundfläche der ersten Nut eine weitere
Feder angeordnet ist. Das zweite Element weist eine erste Feder und eine an der Stirnfläche
der ersten Feder eingebrachte weitere Nut auf. Hierbei greift die erste Feder in die
erste Nut und die weitere Feder in die weitere Nut ein.
[0008] Bei den zuvor genannten Toren bzw. Türen handelt es sich vornehmlich um Sektionaltore
bzw. Sektionaltüren umfassend mehrere Paneele, wobei die Paneele über Scharniere oder
Drehgelenke miteinander verschwenkbar verbunden sind. Derartige Sektionaltore bzw.
Sektionaltüren sind jedoch nicht dazu geeignet als Brandschutzschiebetore verwendet
zu werden, da sie einer einseitigen Feuerbeaufschlagung über einen längeren Zeitraum
nicht standhalten, eine unzureichende Dichtheit gegenüber Gasen aufweisen und zudem
eine Wärmebrücke haben.
[0009] Es sind schon Brandschutztore bekannt geworden, die aus mehreren Türblattelementen
aufgebaut sind. Die einzelnen Türblattelemente sind miteinander über Nut- und FederVerbindungen
zu einem Tor bzw. einer Tür verbunden. Dabei kann jedes Türblattelement identisch
aufgebaut sein und daher an einer ersten Seite eine Feder und an einer zweiten Seite
eine Nut aufweisen. Es können aber auch Türblattelemente abwechselnd aneinander gereiht
werden, wobei jedes zweite an beiden Seiten eine Feder, und jedes andere zweite an
beiden Seiten eine Nut aufweist.
[0010] Ein derartig aufgebautes Brandschutzschiebetor ist beispielsweise aus der deutschen
Gebrauchsmusterschrift
DE 86 05 369.2 U bekannt. Darin werden die einzelnen Türblattelemente aus einem wärmedämmenden Material
gebildet und sind von einer Blechschale ummantelt. An den Stoßstellen ist eine Nut-
und Feder-Verbindung ausgebildet, sodass die einzelnen Türblattelemente aneinandergereiht
zu einem Tor bzw. einer Tür verbunden werden können. Jeder Stoß ist auf beiden Seiten
des Türblatts mit einer Wärmedämmleiste versehen, welche jeweils mit dem die Nut aufweisenden
Türblattelement fest verbunden ist.
[0011] Nachteilig an dieser bekannten Ausführung ist, dass die Stoßstellen eine Schwachstelle
für den Brandschutz darstellen, da sie für Gase und Flüssigkeiten nur unzureichend
dicht sind und überdies eine Wärmebrücke darstellen. So wird bei einem Brand Wärme
über die Stöße von einer Seite des Brandschutztores auf die andere Seite geleitet.
Dieser Effekt wird von den Wärmedämmleisten nur unzureichend gemildert. Diese Leisten
stellen überdies einen zusätzlichen Montageaufwand dar und erschweren einen versenkten
Einbau des Brandschutztores.
[0012] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Brandschutztor oder eine
-tür derart weiterzubilden, dass der Stoß zwischen jeweils zwei Türblattelementen
ohne zusätzlichen Montage- und Herstellungsaufwand dicht ausgebildet werden kann und
er überdies keine Wärmebrücke darstellt.
[0013] Diese Aufgabe wird durch ein Brandschutztor oder -tür aufgebaut aus zwei oder mehreren
Türblattelementen gelöst, die mit einer ersten Stirnseite und einer zweiten Stirnseite
entlang ihrer Längserstreckung versehen sind, wobei an der ersten Stirnseite eine
erste Feder und an der zweiten Stirnseite eine erste Nut angeordnet ist, wobei die
erste Feder eines ersten Türblattelements in die erste Nut eines gleichartigen zweiten
Türblattelementes eingreift, wobei an der Grundfläche der ersten Nut eine weitere
Feder angeordnet ist, wobei an der Stirnfläche der ersten Feder eine weitere Nut angeordnet
ist, wobei die weitere Feder des ersten Türblattelements in die weitere Nut des gleichartigen
zweiten Türblattelementes eingreift, und wobei sich der Querschnitt der ersten Feder
und/oder der zweiten Feder keilförmig zur jeweiligen Stirnfläche hin, bzw. der Querschnitt
der ersten Nut und/oder der weiteren Nut keilförmig zur jeweiligen Grundfläche hin
derart verjüngt, dass die gleichartigen Türblattelemente durch eine Keilwirkung aneinander
gehalten sind.
[0014] Diese Aufgabe wird durch ein Brandschutztor oder -tür aufgebaut aus zwei oder mehreren
Türblattelementen gelöst, die mit einer ersten Stirnseite und einer zweiten Stirnseite
entlang ihrer Längserstreckung versehen sind, wobei an der ersten Stirnseite und an
der zweiten Stirnseite jeweils eine erste Feder angeordnet ist, wobei die jeweilige
erste Feder eines ersten Türblattelements in eine erste Nut eines gegengleich ausgestalteten
zweiten Türblattelementes eingreift, wobei an der jeweiligen Stirnfläche der ersten
Federn jeweils eine weitere Nut angeordnet ist, wobei in die jeweilige weitere Nut
des ersten Türblattelements eine weitere Feder des gegengleich ausgestalteten zweiten
Türblattelementes eingreift, und wobei sich der Querschnitt der ersten Feder und/oder
der zweiten Feder keilförmig zur jeweiligen Stirnfläche hin, bzw. der Querschnitt
der ersten Nut und/oder der weiteren Nut keilförmig zur jeweiligen Grundfläche hin
derart verjüngt, dass die gegengleich ausgestalteten Türblattelemente durch die Keilwirkung
aneinander gehalten sind.
[0015] Diese Aufgabe wird durch ein Brandschutztör oder -tür aufgebaut aus zwei oder mehreren
Türblattelementen gelöst, die mit einer ersten Stirnseite und einer zweiten Stirnseite
entlang ihrer Längsrichtung versehen sind, wobei an der ersten Stirnseite und an der
zweiten Stirnseite jeweils eine erste Nut angeordnet ist, wobei in die jeweilige erste
Nut eines ersten Türblattelements eine erste Feder eines gegengleich ausgestalteten
zweiten Türblattelementes eingreift, wobei an der jeweiligen Grundfläche der ersten
Nuten jeweils eine weitere Feder angeordnet ist, wobei die jeweilige weitere Feder
des ersten Türblattelements in eine weitere Nut des gegengleich ausgestalteten zweiten
Türblattelementes eingreift, und wobei sich der Querschnitt der ersten Feder und/oder
der zweiten Feder keilförmig zur jeweiligen Stirnfläche hin, bzw. der Querschnitt
der ersten Nut und/oder der weiteren Nut keilförmig zur jeweiligen Grundfläche hin
derart verjüngt, dass die gegengleich ausgestalteten Türblattelemente durch die Keilwirkung
aneinander gehalten sind.
[0016] Durch diese Ausgestaltung der Nut- und Feder-Verbindung ergibt sich der Vorteil,
dass sich beim Ineinanderstecken zweier benachbarter Türblattelemente eine labyrinthartige
Abdichtung ergibt, die ein großes Hindernis für den Durchgang von Gasen sowie von
Wärme darstellt. Da der Stoß selbst bereits dicht und isolierend ausgebildet ist,
kann auf zusätzliche Wärmedämmleisten verzichtet werden. Es ergibt sich somit ein
besonders einfacher Aufbau eines Brandschutztores mit einer im Wesentlichen glatten,
ebenen Oberfläche. Ein derartiges Tor oder eine derartige Tür kann als Schiebtor bzw.
Schiebetür völlig in einer Maueröffnung versenkt eingebaut werden. Die Türblattelemente
können einfach über die Nut- und FederVerbindungen zusammengesetzt werden. Es können
so mit mehreren Standard-Türblattelementen Tore und Türen von beliebiger Breite gebildet
werden. Durch die Keilwirkung wird beim Zusammenschieben zweier Türblattelemente eine
besonders gute Abdichtung erzielt.
[0017] In diesem Zusammenhang kann vorgesehen sein, dass zumindest eine der Seitenflächen
der ersten Feder und/oder der Seitenflächen der weiteren Feder, und eine der Seitenflächen
der ersten Nut und/oder der Seitenflächen der weiteren Nut unter einem ersten Winkel
schräg zur Längsmittelebene des Türblattelementes verlaufen. Durch die Ausbildung
als Keil wird die Abdichtung dadurch sichergestellt, dass beim Zusammenschieben zweier
Türblattelemente die Seitenflächen einer jeweils einander zugeordneten Nut und Feder
gegeneinander auflaufen und unter Druck aneinander anliegen.
[0018] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann der erste Winkel zwischen 0,1° und 15°,
vorzugsweise zwischen 0,5 und 10°, bevorzugt zwischen 1° und 5°, besonders bevorzugt
zwischen 1,5° und 2,5°, im Besonderen 2° betragen. Mit einem Winkel der angegebenen
Größe lässt sich eine besonders gute Abdichtung erzielen, während bei der Montage
der einzelnen Türblattelemente kein übermäßig erhöhter Kraftaufwand nötig ist In vorteilhafter
Weise kann die Außenkontur zumindest in Teilbereichen aus einer oder mehreren zusammengesetzten,
vorzugsweise aus zwei spiegelbildlich gegengleichen, Blechschalen gebildet sein. Die
Blechschalen weisen einen guten Brandschutz auf und sind überdies einfach herzustellen.
[0019] In besonders vorteilhafter Weise kann vorgesehen sein, dass die Blechschalen nicht
über die gesamte Dicke des Türblattelementes reichen, sodass jeweils eine erste Blechschale
an einer ersten Seitenfläche des Türblattelementes und eine zweite Blechschale an
einer zweiten Seitenfläche des Türblattelementes angeordnet ist und sich die Blechschalen
nicht berühren. Dadurch lässt sich eine Wärmeleitung von einer Seite des Türblattelementes
zur anderen wirkungsvoll verhindern.
[0020] In diesem Zusammenhang kann das Innere des Türblattelementes durch einen, vorzugsweise
einstückigen, Füllkörper gebildet sein. Es ergibt sich somit ein verbesserter Brandschutz
durch den sandwichartigen Aufbau, wobei das Türblattelement nach außen von den Blechschalen
begrenzt ist.
[0021] In weiterer Ausgestaltung kann der Füllkörper aus einem wärmedämmenden Material bestehen.
Dadurch kann die Wärmeleitung von einer Seite zur anderen weiter reduziert werden.
[0022] In Weitelführung der Erfindung kann die äußere Kante der ersten Stirnseite und/oder
der zweiten Stirnseite abgeschrägt sein, vorzugsweise derart, dass im Wesentlichen
die gesamte Stirnseite außerhalb der ersten Nut bzw. außerhalb der ersten Feder unter
einem zweiten Winkel schräg zur Längsmittelebene des Türblattelementes verläuft.
[0023] In diesem Zusammenhang kann der zweite Winkel zwischen 10° und 80°, vorzugsweise,
zwischen 30° und 60°, bevorzugt zwischen 40° und 50°, besonders bevorzugt zwischen
43° und 47°, im Besonderen 45° betragen.
[0024] Gemäß einer Variante kann an der Unterseite des Türblattelementes eine Ausnehmung
vorgesehen sein, welche bei Verwendung eines aus mehreren Türblattelementen aufgebauten
Tores bzw. einer Tür eine bodenseitig angebrachte Führungsrolle aufnehmen kann. Auf
diese Weise kann das Tor bzw. die Tür auch an der Unterseite geführt sein und widersteht
so auch Belastungen, die von Druckunterschieden zwischen den beiden Seiten des Tores
bzw. der Tür herrühren.
[0025] Dabei kann in der Ausnehmung zumindest eine seitliche Führungsfläche vorgesehen sein.
Dadurch kann die seitliche Führung weniger Reibungswiderstand aufweisen und eine besonders
exakte Führung sicherstellen.
[0026] Eine weitere Variante der Erfindung kann vorsehen, dass an dem oberen Ende des Türblattelementes
ein Fahrwerk angeordnet ist, welches Fahrwerk aus zumindest zwei Tragrollen besteht,
die um die selbe Achse oder um zueinander parallele Achsen drehbar angeordnet sind,
wobei zumindest eine erste der Tragrollen an einer ersten Seite der Längsmittelebene
des Türblattelementes und zumindest eine zweite der Tragrollen an einer zweiten Seite
der Längsmittelebene des Türblattelementes angeordnet ist. Durch diese Tragrollen
kann ein Tor bzw. eine Tür aus erfindungsgemäß ausgebildeten Türblattelementen an
seiner Oberseite aufgehängt sein, wobei das Tor bzw. die Tür ohne Seitenkräfte frei
an den Tragrollen hängt. Auf diese Art ist sichergestellt, dass sich das Tor frei
und ohne großen Widerstand von einer Offen- in eine Schließstellung bewegen lässt.
[0027] In diesem Zusammenhang kann vorgesehen sein, dass die erste Tragrolle ein Profil
aufweist, welches axiale Kräfte übertragen kann, sodass die Position der ersten Tragrolle
in Richtung der Achse festgelegt ist, während die zweite Tragrolle ein Profil aufweist,
welches keine axialen Kräfte übertragen kann, sodass eine Verschiebung der zweiten
Tragrolle in Richtung der Achse möglich ist. Dadurch ist es möglich, die Position
des Tores bzw. der Tür in einer Richtung quer zur Mittenlängsebene genau festzulegen,
ohne dabei aber Gefahr zu laufen, dass sich die Rolleigenschaften verschlechtern.
Ein derartiges Fahrwerk garantiert die leichte Beweglichkeit trotz einer exakten Positionierung,
welche Eigenschaften für ein sicheres Schließen und eine gute Abdichtung notwendig
sind.
[0028] Gemäß einer Weiterbildung kann die erste Tragrolle ein im Wesentlichen V- oder U-förmiges,
vorzugsweise nach innen gewölbtes, Profil aufweisen. Auf diese Art ist auf einfache
Weise eine genaue seitliche Positionierung des Türblattelementes möglich.
[0029] Wiederum gemäß einer Weiterbildung kann die zweite Tragrolle ein im Wesentlichen
ebenes oder nach außen gewölbtes Profil aufweisen. Dadurch ist sichergestellt, dass
an der zweiten Tragrolle keine seitlichen Kräfte übertragen werden und es dadurch
auch nicht zu einem Verklemmen des Tores bzw. der Tür kommen kann.
[0030] Vorteilhaft kann an zumindest einer Stirnseite eines Türblattelementes ein Formkörper
angeordnet sein, welcher in eine Nut an der genannten Stirnseite eingreift und die
Außenkontur des Türblattelementes derart ergänzt, dass eine bündige bzw. geschlossene
Oberfläche ausgebildet ist. Auf diese Art und Weise ist trotz des Vorhandenseins einer
stirnseitigen Nut ein bündiger Abschluss des Tores bzw. der Tür gegeben. Da dieser
Formkörper das Profil ergänzt, ergibt sich ein massiver Abschluss des Tores bzw. der
Tür, welcher Einwirkungen von außen einen hohen Widerstand entgegensetzt. Dabei können
standardmäßige Türblattelemente auch als äußerstes Element verwendet werden. Vorteilhafterweise
kann der Formkörper von einem Blechprofil, vorzugsweise einem C-Profil, gehalten sein.
Dadurch ergibt sich ein besonders massiver Abschluss, welcher an der Stirnseite die
gleich guten Eigenschaften in Bezug auf Brandschutz und Widerstandsfähigkeit wie an
den Seitenflächen des Türblattelementes sicherstellt.
[0031] An den aus dem Stand der Technik bekannt gewordenen Brandschutztoren ist außerdem
nachteilig, dass der Stoß zwischen den seitlichen Rändern des Tores und der Laibung
der Maueröffnung eine Schwachstelle für den Brandschutz darstellen, da der Stoß für
Gase und Flüssigkeiten nur unzureichend dicht ist.
[0032] Vorteilhafterweise ist an zumindest einem Rand des Brandschutztores bzw. der -tür,
vorzugsweise an zumindest einem äußersten Türblattelement, ein einseitig vorstehendes
Profil angeordnet ist, welches in Schließrichtung des Tores bzw. der Tür ein freies
Ende aufweist, welches in ein gegengleich geformtes freies Ende eines zargenseitig
angebrachten Profils eingreifen kann, sodass sich bei geschlossenem Tor bzw. geschlossener
Tür eine labyrinthartige Abdichtung ergibt. Das freie Ende des einseitig vorstehenden
Profils ergibt zusammen mit einem zargenseitig angebrachten Profil eine weitere Abdichtung
des Tores bzw. der Tür zur Laibung der Wandöffnung hin. Dadurch wird auch diese Schwachstelle
abgedichtet und es ergibt sich ein besonders guter Brandschutz.
[0033] In diesem Zusammenhang kann an der Innenseite des einseitig vorstehenden Profils
ein Formkörper angeordnet sein, welcher in eine Nut an einer Stirnseite eines Türblattelementes
eingreift. Auf diese Art und Weise ist trotz des Vorhandenseins einer stirnseitigen
Nut ein bündiger Abschluss des Tores bzw. der Tür gegeben. Da dieser Formkörper das
Profil ergänzt, ergibt sich ein massiver Abschluss des Tores bzw. der Tür, welcher
Einwirkungen von außen einen hohen Widerstand entgegensetzt.
[0034] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung kann an dem nicht vorstehenden Ende des einseitig
vorstehenden Profils ein Abschluss vorgesehen sein, welcher die Außenkontur eines
Türblattelementes derart ergänzt, dass aus dem einseitig vorstehenden Profil und der
Außenkontur des Türblattelementes eine bündige bzw. geschlossene Oberfläche ausgebildet
ist. Dadurch ist das Profil des Türblattelementes zu einem vollen Rechteck ergänzt,
wodurch sich trotz des Vorhandenseins einer stirnseitigen Abschrägung keine Schwächung
der Tür- bzw. Torstärke ergibt. Damit kann ein erfindungsgemäßes Tor bzw. eine Tür
universell eingesetzt werden und dennoch aus einer Vielzahl von gleichartigen Türblattelementen
aufgebaut sein. Auch das jeweils letzte Türblattelement kann daher den selben Aufbau
wie die übrigen Türblattelemente haben.
[0035] Gemäß einer Weiterbildung kann in einem Brandschutztor oder einer -tür zwischen zwei
benachbarten Türblattelementen, bevorzugt im Elementstoß, ein intumeszierendes Material,
insbesondere ein unter Hitzeeinwirkung anschwellendes und/oder aufschäumendes Material,
angeordnet sein. Dadurch kann eine noch bessere Abdichtung der Labyrinthfuge im Brandfall
erreicht werden.
[0036] Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die beigeschlossenen Zeichnungen, in welchen
Ausführungsformen dargestellt sind, beispielhaft näher beschrieben. Dabei zeigt:
Fig. 1a einen Querschnitt durch ein aus mehreren Türblattelementen aufgebautes Brandschutztor,
Fig. 1b einen Querschnitt durch ein aus zwei Türblattelementen aufgebautes Tor mit
weiteren Einzelheiten des Stoßes und der beiden Endflächen,
Fig. 2a einen Querschnitt durch ein einzelnes Türblattelement mit sowohl einer Nut
als auch mit einer Feder,
Fig. 2b einen Querschnitt durch ein einzelnes Türblattelement mit zwei Nuten,
Fig. 2c einen Querschnitt durch ein einzelnes Türblattelement mit zwei Federn,
Fig. 3 einen Querschnitt durch das federseitige Ende einer ersten Blechschale,
Fig. 4 einen Querschnitt durch das nutseitige Ende einer ersten Blechschale,
Fig. 5a einen Querschnitt durch ein Türblattelement mit einem einseitig vorstehenden
Profil und einem die weitere Nut verschließendem Formkörper,
Fig. 5b einen Querschnitt durch ein Türblattelement mit einem die erste Nut verschließendem
Formkörper,
Fig. 6 eine erste Ausführungsform eines Fahrwerks für ein Türblattelement eines Brandschutztores
und einer Laufschiene,
Fig. 7 eine erste Ausführungsform eines Türblattelementes mit einem an der Oberseite
angeordneten Fahrwerk und einer an der Unterseite angeordneten Ausnehmung,
Fig. 8 eine zweite Ausführungsform eines Fahrwerks für ein Türblattelement eines Brandschutztores
und einer Laufschiene,
Fig. 9 eine dritte Ausführungsform eines Fahrwerks für ein Türblattelement eines Brandschutztores
und einer Laufschiene,
Fig. 10 eine zweite Ausführungsform eines Türblattelementes mit einem an der Oberseite
angeordneten Fahrwerk und einer an der Unterseite angeordneten Ausnehmung,
Fig. 11 eine dritte Ausführungsform eines Türblattelementes mit einem an der Oberseite
angeordneten Fahrwerk und einer an der Unterseite angeordneten Ausnehmung.
[0037] Unter Bezugnahme auf die Figuren werden in der Folge zahlreiche Aspekte eines Brandschutztores
beispielhaft näher erläutert. Das gezeigte Brandschutztor besteht aus mehreren einzelnen
Türblattelementen 40, 50, 60 usw., die aneinandergereiht ein Tor- bzw. Türblatt bilden.
In der Folge sollen die Begriffe "Tor" und "Tür" nicht weiter auseinandergehalten
werden. Vielmehr sollte klar sein, dass die Ausführungen, die für ein Tor gemacht
werden, in gleicher Weise auch für eine Tür gelten.
[0038] Jedes Türblattelement weist einen Kern 15 aus wärmedämmendem Material auf, welcher
von einem Blechmantel umhüllt ist. Wie aus den Figuren 2a bis 2c ersichtlich, ist
der Blechmantel aus einer ersten Blechschale 31 und einer zweiten Blechschale 32 gebildet.
Die beiden Blechschalen 31 und 32 umgeben den Kern 15 nur in Teilbereichen, in einem
Teilbereich nahe der Längsmittelebene L ist der Kern 15 von keiner Blechschale bedeckt.
Dieser Teilbereich befindet sich nach dem Zusammenfügen mehrerer Türblattelemente
jedoch im Inneren des Tores, sodass nach außen dennoch ein geschlossener Blechmantel
entsteht. Die mantelfreie Zone verhindert allerdings wirkungsvoll das Ausbilden einer
Wärmebrücke von einer Seite des Tores zur anderen.
[0039] Wie in der Figur 1b gezeigt, kann zwischen den Elementen, d.h. im Elementstoß, zur
Erzielung eines noch größeren Hindernisses für den Durchgang von Gasen sowie von Wärme
ein intumeszierendes Material angebracht werden. Dieses Material schäumt unter Temperatureinwirkung
auf und/oder vergrößert sein Volumen, wodurch eine noch bessere Abdichtung der Labyrinthfuge
im Elementstoß erreicht werden kann.
[0040] Gemäß einer ersten Variante wie in Figur 2a sind an dem Türblattelement an einer
Seite eine erste Feder 3 und an einer zweiten Seite eine erste Nut 4 ausgebildet.
An der in Figur 2a links dargestellten ersten Stirnseite 1 eines Türblattelementes
ist eine erste Feder 3 angeordnet. An der rechts dargestellten zweiten Stirnseite
2 des Türblattelementes ist eine erste Nut 4 ausgebildet. An der Stirnfläche 12 der
ersten Feder 3 ist eine weitere Nut 7 ausgebildet. An der Grundfläche 5 der ersten
Nut 4 ist eine weitere Feder 6 angeordnet. Die Federn und Nuten sind derart aufeinander
abgestimmt, dass das Profil einer ersten Stirnseite 1 in das Profil einer zweiten
Stirnseite 2 eines gleichartig aufgebauten Türblattelementes einsteckbar ist. Die
Profile aus Nuten und Federn ergänzen sich dabei derart, dass sich über den Querschnitt
des Tores ein Stoß mit einem Zickzackverlauf ergibt. Dieser Zickzackverlauf stellt
eine verbesserte Dichtwirkung der dadurch ausgebildeten Labyrinthdichtung sicher.
[0041] Gemäß einer anderen Variante wie in Figur 2b ist an dem Türblattelement an beiden
Seiten eine erste Nut 4 ausgebildet. Dieses kann mit einem gegengleich, das heißt
mit einer an beiden Stirnseiten ausgebildeten ersten Feder 3 zusammengefügt werden.
Ein solches gegengleiches Türblattelement ist in Figur 2c dargestellt. Beim Zusammenfügen
der Elemente nach Figur 2b und 2c ergibt sich der selbe Stoß mit einem Zickzackverlauf
wie beim Zusammenfügen mehrerer Elemente wie in Figur 2a.
[0042] Der genaue Verlauf der stirnseitigen, aus einer Blechschale 31 gebildeten Profile
ist in den Figuren 3 und 4 dargestellt. Dabei ist an der links dargestellten ersten
Stirnseite 1 die äußere Seitenfläche 8 der ersten Feder 3 gegenüber der Längsmittelebene
L unter einem ersten Winkel α schräg ausgeführt. Ebenso ist an der rechts dargestellten
zweiten Stirnseite 2 die innere Seitenfläche 9 der ersten Nut 4 gegenüber der Längsmittelebene
L unter eben diesem ersten Winkel α schräg ausgeführt. Der in dem Ausführungsbeispiel
eingezeichnete erste Winkel α beträgt circa 2°, er kann aber auch andere geeignete
Werte aufweisen. Es sollte jedoch sichergestellt sein, dass die einzelnen Türblattelemente
durch die Keilwirkung aneinandergehalten sind. Alternativ oder zusätzlich könnte auch
die innere Seitenfläche 11 der weiteren Nut 7, welche an der Stirnseite 12 der ersten
Feder 3 angeordnet ist, schräg gegenüber der Längsmittelebene ausgeführt sein. In
diesem Fall wäre auch die äußere Seitenfläche 10 der weiteren Feder 6, welche an der
Grundfläche 5 der ersten Nut 4 angeordnet ist, schräg gegenüber der Längsmittelebene
L ausgeführt.
[0043] Die erste Stirnseite 1 und die zweite Stirnseite 2 verlaufen unter einem zweiten
Winkel β schräg gegenüber der Längsmittelebene L des Türblattelementes. Dadurch ergibt
sich bei einem Zusammenbau der einzelnen Türblattelemente an jedem Stoß eine V-förmige
Vertiefung.
[0044] In der Figur 5a ist ein stirnseitiger Abschluss eines Brandschutztores mit einem
einseitig vorstehenden Profil 16 gezeigt. Dabei wird an der Seite der ersten Feder
3 in die weitere Nut 7 ein Abschlussprofil mit einem Formkörper 20 eingesetzt. Der
Formkörper 20 hat eine zu der inneren Kontur der weiteren Nut 7 korrespondierende
Form, sodass er sicher in der weiteren Nut 7 gehalten ist. Das einseitig vorstehende
Profil 16 ist an seinem vorstehenden freien Ende 17 in Schließrichtung des Tores abgewinkelt.
Es kann daher beim Schließen des Tores ein zargenseitig angebrachtes, gegengleich
geformtes Profil 19 an dessen freien Ende 18 hintergreifen und so eine labyrinthartige
Abdichtung herstellen. An seinem nicht vorstehenden anderen Ende weist das Profil
16 einen Abschluss 21 auf. Dieser Abschluss 21 ergänzt die Außenkontur des äußersten
Türblattelementes zu einem vollen Rechteck, sodass sich eine bündige Oberfläche ergibt.
Dadurch kann auch das äußerste Türblattelement gleich wie alle anderen Türblattelemente
aufgebaut sein und es ergibt sich dennoch ein sauberer Abschluss, ohne dass an der
Stirnseite 12 des äußersten Türblattelementes eine nach außen offene Nut bzw. eine
vorstehende Feder sichtbar wäre.
[0045] In der Figur 5b ist ein stirnseitiger Abschluss eines Brandschutztores mit einem
Formkörper 33 gezeigt. Der Formkörper 33 kann mit einem Blechmantel in der Form eines
Stirn-C-Profils 35 umgeben sein und kann in die erste Nut 4 eingesetzt sein. Der Formkörper
33 bildet so einen Abschluss und ergänzt die Außenkontur des äußersten Torblattelementes
zu einem vollen Querschnitt, sodass sich eine bündige bzw. geschlossene Oberfläche
ergibt. Dadurch kann auch das äußerste Torblattelement an der Einlaufseite des Torblattes
gleich wie die anderen Torblattelemente aufgebaut sein und es ergibt sich dennoch
ein sauberer Abschluss, ohne dass an der Stirnseite des äußersten Torblattelementes
eine nach außen offene Nut bzw. eine vorstehende Feder sichtbar wäre.
[0046] Wie in den Figuren 6 und 7 gezeigt, ist an der Oberseite eines Tores oder eines Türblattelementes
ein Fahrwerk angeordnet. An diesem kann das Tor bzw. das Türblattelement entlang von
Laufschienen 27 und 28 verfahren werden. Die beiden Laufschienen 27 und 28 bestehen
im gezeigten Beispiel aus einem einstückigen Laufschienenprofil 26. Das Fahrwerk besteht
aus zumindest einer Tragrolle 21 an einer ersten Seite der Längsmittelebene L des
Türblattelementes und einer zweiten Tragrolle 22 an einer zweiten Seite der Längsmittelebene
L des Türblattelementes.
[0047] Die erste Tragrolle 21 weist ein Profil auf, welches axiale Kräfte übertragen kann.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel handelt es sich dabei um ein V-förmig nach innen
gewölbtes Profil. Alternativ wäre aber jede andere Form möglich, die axiale Kräfte
übertragen kann, beispielsweise ein U-förmiges Profil oder auch ein nach außen gewölbtes
Profil, welches dann mit einer Vertiefung in einer nach innen gewölbten Laufschiene
zusammenwirken könnte. Im gezeigten Beispiel ist zusammen mit der nach außen gewölbten
ersten Laufschiene 27 die axiale Position der ersten Tragrolle und damit des Fahrwerks
und des Türblattelementes festgelegt. Die auf der gegenüberliegenden Seite der Längsmittelebene
L angeordnete Tragrolle 22 weist ein Profil auf, welches keine axialen Kräfte übertragen
kann. Im gezeigten Beispiel handelt es sich um ein ebenes Profil. Alternativ wäre
aber auch hier beispielsweise ein nach außen gewölbtes Profil denkbar. Das Profil
wirkt mit der zweiten Laufschiene 28 derart zusammen, dass keine axialen Kräfte übertragen
werden können. Die axiale Festlegung der zweiten Tragrolle 22 und damit des Fahrwerks
und des Türblattelementes geschieht ausschließlich über die erste Tragrolle 21 und
die erste Laufschiene 27. Auf diese Art und
[0048] Weise ist es möglich, die genaue axiale Position des Fahrwerks festzulegen und gleichzeitig
eine gute Verfahrbarkeit sicherzustellen. Ein Verklemmen oder Verkanten wird wirkungsvoll
vermieden.
[0049] Unter Bezugnahme auf Figur 7 wird nun die an der Unterseite eines Türblattelementes
vorgesehene Führung beschrieben. Dazu ist in dem Türblattelement eine Ausnehmung 24
vorgesehen, in welche eine bodenseitig angeordnete Führungsrolle 29 eingreift. Die
Führungsrolle 29 berührt das Türblattelement an einer oder zwei gegenüberliegenden
Führungsflächen 25. Durch das Vorsehen einer Führung im unteren Endbereich des Türblattelementes
ist dieses auch an der Unterseite gehalten. Dadurch hängt es nicht nur frei von den
Tragrollen herunter, sondern ist auch an der Unterseite in einer Richtung normal zur
Mittenlängsebene exakt positioniert. Ein derart aufgehängtes und geführtes Tor kann
daher eine Maueröffnung genauer und besser verschließen und somit einen verbesserten
Brandschutz gewährleisten.
[0050] Die Figuren 8 und 9 zeigen weitere mögliche Ausführungen des Querschnittes des Laufschienenprofils
26, im Besonderen der Laufschiene 28.
[0051] In den Figuren 10 und 11 sind weitere Ausführungen von Fahrwerken mit Tragrollen
21 und 22 gezeigt. In der Variante gemäß Figur 10 verläuft das wärmedämmende Material
15 im Wesentlichen über die ganze Höhe des Brandschutztores, d.h. auch bis über das
Fahrwerk hinauf. In der Variante gemäß Figur 11 endet das wärmedämmende Material 15
kurz unterhalb der Achse 23 des Fahrwerks. Letzteres ist in diesem Ausführungsbeispiel
daher auf das wärmedämmende Material 15 aufgesetzt.
1. Brandschutztor oder -tür aufgebaut aus zwei oder mehreren Türblattelementen, die mit
einer ersten Stirnseite (1) und einer zweiten Stirnseite (2) entlang ihrer Längserstreckung
versehen sind, wobei an der ersten Stirnseite (1) eine erste Feder (3) und an der
zweiten Stirnseite eine erste Nut (4) angeordnet ist, wobei die erste Feder (3) eines
ersten Türblattelements in die erste Nut (4) eines gleichartigen zweiten Türblattelementes
eingreift, wobei an der Grundfläche (5) der ersten Nut (4) eine weitere Feder (6)
angeordnet ist, wobei an der Stirnfläche (12) der ersten Feder (3) eine weitere Nut
(7) angeordnet ist, wobei die weitere Feder (6) des ersten Türblattelements in die
weitere Nut (7) des gleichartigen zweiten Türblattelementes eingreift, und wobei sich
der Querschnitt der ersten Feder (3) und/oder der zweiten Feder (6) keilförmig zur
jeweiligen Stirnfläche (12, 13) hin, bzw. der Querschnitt der ersten Nut (4) und/oder
der weiteren Nut (7) keilförmig zur jeweiligen Grundfläche (5, 14) hin derart verjüngt,
dass die gleichartigen Türblattelemente durch eine Keilwirkung aneinander gehalten
sind.
2. Brandschutztor oder -tür aufgebaut aus zwei oder mehreren Türblattelementen, die mit
einer ersten Stirnseite (1) und einer zweiten Stirnseite (2) entlang ihrer Längserstreckung
versehen sind, wobei an der ersten Stirnseite (1) und an der zweiten Stirnseite (2)
jeweils eine erste Feder (3) angeordnet ist, wobei die jeweilige erste Feder (3) eines
ersten Türblattelements in eine erste Nut (4) eines gegengleich ausgestalteten zweiten
Türblattelementes eingreift, wobei an der jeweiligen Stirnfläche (12) der ersten Federn
(3) jeweils eine weitere Nut (7) angeordnet ist, wobei in die jeweilige weitere Nut
(7) des ersten Türblattelements eine weitere Feder (6) des gegengleich ausgestalteten
zweiten Türblattelementes eingreift, und wobei sich der Querschnitt der ersten Feder
(3) und/oder der zweiten Feder (6) keilförmig zur jeweiligen Stirnfläche (12, 13)
hin, bzw. der Querschnitt der ersten Nut (4) und/oder der weiteren Nut (7) keilförmig
zur jeweiligen Grundfläche (5, 14) hin derart verjüngt, dass die gegengleich ausgestalteten
Türblattelemente durch die Keilwirkung aneinander gehalten sind.
3. Brandschutztor oder -tür aufgebaut aus zwei oder mehreren Türblattelementen, die mit
einer ersten Stirnseite (1) und einer zweiten Stirnseite (2) entlang ihrer Längsrichtung
versehen sind, wobei an der ersten Stirnseite (1) und an der zweiten Stirnseite (2)
jeweils eine erste Nut (4) angeordnet ist, wobei in die jeweilige erste Nut (4) eines
ersten Türblattelements eine erste Feder (3) eines gegengleich ausgestalteten zweiten
Türblattelementes eingreift, wobei an der jeweiligen Grundfläche (5) der ersten Nuten
(4) jeweils eine weitere Feder (6) angeordnet ist, wobei die jeweilige weitere Feder
(6) des ersten Türblattelements in eine weitere Nut (7) des gegengleich ausgestalteten
zweiten Türblattelementes eingreift, und wobei sich der Querschnitt der ersten Feder
(3) und/oder der zweiten Feder (6) keilförmig zur jeweiligen Stirnfläche (12, 13)
hin, bzw. der Querschnitt der ersten Nut (4) und/oder der weiteren Nut (7) keilförmig
zur jeweiligen Grundfläche (5, 14) hin derart verjüngt, dass die gegengleich ausgestalteten
Türblattelemente durch die Keilwirkung aneinander gehalten sind.
4. Brandschutztor oder -tür nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine der Seitenflächen (8) der ersten Feder (3) und/oder der Seitenflächen
(10) der weiteren Feder (6), bzw. eine der Seitenflächen (9) der ersten Nut (4) und/oder
der Seitenflächen (11) der weiteren Nut (7) unter einem ersten Winkel (α) schräg zur
Längsmittelebene (L) des Türblattelementes verlaufen.
5. Brandschutztor oder -tür nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Winkel (α) zwischen 0,1° und 15°, vorzugsweise, zwischen 0,5 und 10°, bevorzugt
zwischen 1 und 5°, besonders bevorzugt zwischen 1,5° und 2,5°, im Besonderen 2° beträgt.
6. Brandschutztor oder -tür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenkontur der Türblattelemente zumindest in Teilbereichen aus einer oder mehreren
zusammengesetzten, vorzugsweise aus zwei spiegelbildlich gegengleichen, Blechschalen
(31, 32) gebildet ist.
7. Brandschutztor oder -tür nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Blechschalen (31, 32) nicht über die gesamte Dicke des Türblattelementes reichen,
sodass jeweils eine erste Blechschale (31) an einer ersten Seitenfläche des Türblattelementes
und eine zweite Blechschale (32) an einer zweiten Seitenfläche des Türblattelementes
angeordnet ist und sich die Blechschalen (31, 32) nicht berühren.
8. Brandschutztor oder -tür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Innere der Türblattelemente durch einen, vorzugsweise einstückigen, Füllkörper
(15) gebildet ist.
9. Brandschutztor oder -tür nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Füllkörper (15) aus einem wärmedämmenden Material besteht.
10. Brandschutztor oder -tür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die äußere Kante der ersten Stirnseite (1) und/oder der zweiten Stirnseite (2) abgeschrägt
ist, vorzugsweise derart, dass im Wesentlichen die gesamte Stirnseite außerhalb der
ersten Nut (4) bzw. außerhalb der ersten Feder (3) unter einem zweiten Winkel (β)
schräg zur Längsmittelebene (L) des Türblattelementes verläuft.
11. Brandschutztor oder -tür nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Winkel (β) zwischen 10° und 80°, vorzugsweise, zwischen 30° und 60°, bevorzugt
zwischen 40° und 50°, besonders bevorzugt zwischen 43° und 47°, im Besonderen 45°
beträgt.
12. Brandschutztor oder -tür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite der Türblattelemente eine Ausnehmung (24) vorgesehen ist, welche
eine bodenseitig angebrachte Führungsrolle aufnimmt.
13. Brandschutztor oder -tür nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ausnehmung (24) zumindest eine seitliche Führungsfläche (25) vorgesehen ist.
14. Brandschutztor oder -tür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem oberen Ende des Brandschutztores oder der Brandschutztür ein Fahrwerk angeordnet
ist, welches Fahrwerk aus zumindest zwei Tragrollen (21, 22) besteht, die um die selbe
Achse (23) oder um zueinander parallele Achsen drehbar angeordnet sind, wobei zumindest
eine erste (21) der Tragrollen an einer ersten Seite der Längsmittelebene (L) des
Brandschutztores oder der Brandschutztür und zumindest eine zweite (22) der Tragrollen
an einer zweiten Seite der Längsmittelebene (L) des Brandschutztores oder der Brandschutztür
angeordnet ist.
15. Brandschutztor oder -tür nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Tragrolle (21) ein Profil aufweist, welches axiale Kräfte übertragen kann,
sodass die Position der ersten Tragrolle (21) in Richtung der Achse (23) festgelegt
ist, während die zweite Tragrolle (22) ein Profil aufweist, welches keine axialen
Kräfte übertragen kann, sodass eine Verschiebung der zweiten Tragrolle (22) in Richtung
der Achse (23) möglich ist.
16. Brandschutztor oder -tür nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Tragrolle (21) ein im Wesentliches V- oder U-förmiges, vorzugsweise nach
innen gewölbtes, Profil aufweist.
17. Brandschutztor oder -tür nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Tragrolle (22) ein im Wesentlichen ebenes oder nach außen gewölbtes Profil
aufweist.
18. Brandschutztor oder -tür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an zumindest einer Stirnseite (1, 2) eines Türblattelementes ein Formkörper (20,
33) angeordnet ist, welcher in eine Nut (4, 7) an der genannten Stirnseite (1, 2)
eingreift und die Außenkontur des Türblattelementes derart ergänzt, dass eine bündige
bzw. geschlossene Oberfläche ausgebildet ist.
19. Brandschutztor oder -tür nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Formkörper (20, 33) von einem Blechprofil (35), vorzugsweise einem C-Profil,
gehalten ist.
20. Brandschutztor oder -tür nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass an zumindest einem Rand des Tores bzw. der Tür, vorzugsweise an dem äußersten Türblattelement,
ein einseitig vorstehendes Profil (16) angeordnet ist, welches in Schließrichtung
des Tores bzw. der Tür ein freies Ende (17) aufweist, welches in ein gegengleich geformtes
freies Ende (18) eines zargenseitig angebrachten Profils (19) eingreifen kann, sodass
sich bei geschlossenem Tor bzw. geschlossener Tür eine labyrinthartige Abdichtung
ergibt.
21. Brandschutztor oder -tür nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenseite des einseitig vorstehenden Profils (16) ein Formkörper (20) angeordnet
ist, welcher in eine Nut (4, 7) an einer Stirnseite (2, 1) eines Türblattelementes
eingreift.
22. Brandschutztor oder -tür nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass an dem nicht vorstehenden Ende des einseitig vorstehenden Profils (17) ein Abschluss
(21) vorgesehen ist, welcher die Außenkontur eines Türblattelementes derart ergänzt,
dass aus dem einseitig vorstehenden Profil und der Außenkontur des Türblattelementes
eine bündige bzw. geschlossene Oberfläche ausgebildet ist.
23. Brandschutztor oder -tür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen zwei benachbarten Türblattelementen (40, 50, 60), bevorzugt im Elementstoß,
ein intumeszierendes Material, insbesondere ein unter Hitzeeinwirkung anschwellendes
und/oder aufschäumendes Material, angeordnet ist.
1. A fire resisting gate or door comprising two or more door leaf members provided with
a first front side (1) and a second front side (2) along their longitudinal extension,
wherein a first spring (3) is disposed on the first front side (1) and a first groove
(4) is disposed on the second front side, wherein the first spring (3) of a first
door leaf member engages in the first groove (4) of a similar second door leaf member,
wherein an additional spring (6) is disposed on the base area (5) of the first groove
(4), wherein an additional groove (7) is disposed on the front surface (12) of the
first spring (3), wherein the additional spring (6) of the first door leaf member
engages in the additional groove (7) of the similar second door leaf member, and wherein
the cross section of the first spring (3) and/or the second spring (6) tapers towards
the corresponding front surface (12, 13) in a wedge shaped way, respectively the cross
section of the first groove (4) and/or the additional grove (7) tapers towards the
corresponding base surface (5, 14) in a wedge shaped way, such that the similar door
leaf member are held together by a wedge effect.
2. The fire resisting gate or door comprising two or more door leaf members provided
with a first front side (1) and a second front side (2) along their longitudinal extension,
wherein a first spring (3) is disposed on the first front side (1) and on the second
front side (2), respectively, wherein the corresponding first spring (3) of a first
door leaf member engages in a first groove (4) of a second door leaf member designed
in a counterform-fitting way, wherein an additional groove (7) is disposed on the
corresponding front surface (12) of the first springs (3), respectively, wherein an
additional spring (6) of the second door leaf member designed in a counterform-fitting
way engages in the corresponding additional groove (7) of the first door leaf member,
and wherein the cross section of the first spring (3) and/or the second spring (6)
tapers towards the corresponding front surface (12, 13) in a wedge shaped way, respectively
the cross section of the first groove (4) and/or the additional groove (7) tapers
towards the corresponding base surface (5, 14) in a wedge shaped way, such that the
door leaf members designed in a counterform-fitting way are held together by the wedge
effect.
3. The fire resisting gate or door comprising two or more door leaf members provided
with a first front side (1) and a second front side (2) along their longitudinal direction,
wherein a first groove (4) is disposed on the first front side (1) and on the second
front side (2), respectively, wherein a first spring (3) of a second door leaf member
designed in a counterform-fitting way engages in the corresponding first groove (4)
of a first door leaf member, wherein an additional string (6) is disposed on the corresponding
base surface (5) of the first groove (4), wherein the corresponding additional spring
(6) of the first door leaf member engages in an additional groove (7) of the second
door leaf member designed in a counterform-fitting way and wherein the cross section
of the first spring (3) and/or the second spring (6) tapers to the corresponding front
surface (12, 13), in a wedge shaped way, respectively the cross section of the first
groove (4) and/or the additional groove (7) tapers towards the corresponding base
surface (5, 14) in a wedge shaped way, such that the door leaf members designed in
a counterform-fitting way are held together by the wedge effect.
4. The fire resisting gate or door according to any of the claims 1 to 3 characterized in that at least one of the side surfaces (8) of the first spring (3) and/or the side surfaces
(10) of the additional spring (6), respectively one of the side surface (9) of the
first groove (4) and/or the side surface (11) of the additional groove (7), passed
by under a first angle (α) inclined to the longitudinal center plane (L) of the door
leaf member.
5. The fire resisting gate or door corresponding to claim 4, characterized in that the first angle (α) is between 0.1° and 15°, preferably between 0.5° and 10°, preferably
between 1 ° and 5°, in particular preferably between 1.5° and 2.5°, in particular
2°.
6. The fire resisting gate or door corresponding to any of the preceding claims, characterized in that at least in sub-sections the outer outline of the door leaf members is formed of
one or more composed tin shells (31, 32) preferably of two mirror-inverted counterform-fitting
tin shells (31, 32).
7. The fire resisting gate or door corresponding to claim 6, characterized in that the tin shells (31, 32) do not last over the whole thickness of the door leaf members,
so that one first tin shell (31) is disposed on one first side surface of the door
leaf members and a second tin shell (32) is disposed on a second side surface of the
door leaf members, respectively, and the tin shells (31, 32) do not touch.
8. The fire resisting gate or door corresponding to any of the preceding claims, characterized in that the inside of the door leaf members is formed by a filling material (15), preferably
by a one-piece material.
9. The fire resisting gate or door corresponding to claim 8, characterized in that the filling material (15) consists of a heat insulating material.
10. The fire resisting gate or door corresponding to any of the preceding claims, characterized in that the outer edge of the first front side (1) and/or the second front side (2) is inclined,
preferably in a way that substantially the whole front side runs outside of the first
groove (4), respectively outside of the first spring (3), under a second angle (β)
inclined to the longitudinal central plane (L) of the door leaf member.
11. The fire resisting gate or door corresponding to claim 10, characterized in that the second angle (β) is between 10° and 80°, preferably between 30° and 60°, preferably
between 40° and 50°, in particular preferably between 43° and 47°, in particular 45°.
12. The fire resisting gate or door corresponding to any of the preceding claims, characterized in that a recess (24) which receives a guide role disposed on the bottom side is provided
on the bottom side of the door leaf members.
13. The fire resisting gate or door corresponding to claim 12, characterized in that at least one lateral guiding surface (25) is provided in the recess (24).
14. The fire resisting gate or door corresponding to any of the preceding claims, characterized in that a running gear is disposed on the upper end of the fire resisting gate or door, wherein
the running gear consists of at least two supporting roles (21, 22) disposed rotatable
around the same axis (23) or axis parallel to each other, wherein at least a first
(21) of the supporting roles is disposed on a first side of the longitudinal center
plane (L) of the fire resisting gate or door and at least a second (22) one of the
supporting roles is disposed on a second side of the longitudinal center plane (L)
of the fire resisting gate or door.
15. The fire resisting gate or door corresponding to claim 14, characterized in that the first supporting role (21) has a profile which can transmit axial forces, so
that the position of the first supporting role (21) is defined in direction of the
axis (23), while a second supporting role (22) has a profile, which cannot transmit
axial forces, so that a shifting of the second supporting role (22) in direction of
the axis (23) is possible.
16. The fire resisting gate or door corresponding to claim 15, characterized in that the first supporting role (21) has a substantially V- or U- shaped profile, preferably
a concave profile.
17. The fire resisting gate or door corresponding to any of the claims 15 or 16 characterized in that the second supporting role (22) has a substantially even or convex profile.
18. The fire resisting gate or door corresponding to any of the preceding claims, characterized in that a mold (20, 33) is disposed on at least one front side (1, 2) of a door leaf member,
which engages in a groove (4, 7) on the said front side (1, 2) and completes the outer
outline of the door leaf member in a way that an even, respectively closed, surface
is formed.
19. The fire resisting gate or door corresponding to claim 18 characterized in that the mold (20, 33) is held by a tin profile (35) preferably a C-profile.
20. The fire resisting gate or door corresponding any of the claims 1 to 17 characterized in that a profile (16) protruding on one side is disposed on at least an edge of the gate
or door, preferably the most upper door leaf member, which has a free end (17) in
closing direction of the gate or door, which can engage in a free end (18), formed
in a counterform-fitting way of a profile (19) attached on a frame side, so that it
results in a maze like sealing while the gate or door is closed.
21. The fire resisting gate or door corresponding to claim 20, characterized in that a mold (20) which engages in a groove (4, 7) on a front side (2, 1) of a door leaf
member is disposed on the inner side of the profile (16), protruding on one side.
22. The fire resisting gate or door corresponding to any of the claims 20 or 21, characterized in that a closing (21) is disposed on a not-protruding end of the profile (17) protruding
on one side which completes the outer outline of a door leaf member in a way that
the profile protruding on one side and the outer outline of the door leaf member form
an even, respectively closed, surface.
23. The fire resisting gate or door corresponding to any of the preceding claims characterized in that an intumescent material, in particular a material which swells and/or foams under
the influence of heat, is disposed between two adjacent door leaf members (40, 50,
60), preferably in the member joint.
1. Portail ou porte coupe-feu, constitué(e) de deux ou plusieurs éléments formant vantail
de porte, qui sont dotés d'un premier côté frontal (1) et d'un second côté frontal
(2) le long de leur extension longitudinale, dans lequel/laquelle une première languette
(3) est agencée sur le premier côté frontal (1) et une première rainure (4) est agencée
sur le second côté frontal, de sorte que la première languette (3) d'un premier élément
formant vantail de porte s'engage dans la première rainure (4) d'un second élément
formant vantail de porte de même type, dans lequel/laquelle une autre languette (6)
est agencée au niveau de la surface de fond (5) de la première rainure (4) et une
autre rainure (7) est agencée au niveau de la surface frontale (12) de la première
languette (6), de sorte que l'autre languette (6) du premier élément formant vantail
de porte s'engage dans l'autre rainure (7) du second élément formant vantail de porte
de même type, et dans lequel/laquelle la section transversale de la première languette
(3) et/ou de la seconde languette (6) va en se rétrécissant en formant un coin vers
la surface frontale respective (12, 13), ou bien la section transversale de la première
rainure (4) et/ou de l'autre rainure (7) va en se rétrécissant en formant un coin
vers la surface de fond respective (5, 14) de telle manière que les éléments formant
vantail de porte de même type sont tenus l'un contre l'autre par l'effet de coin.
2. Portail ou porte coupe-feu, constitué(e) de deux ou plusieurs éléments formant vantail
de porte, qui sont dotés d'un premier côté frontal (1) et d'un second côté frontal
(2) le long de leur extension longitudinale, dans lequel/laquelle une première languette
(3) est agencée respectivement sur le premier côté frontal (1) et sur le second côté
frontal (2), de sorte que la première languette respective (3) d'un premier élément
formant vantail de porte s'engage dans une première rainure (4) d'un second élément
formant vantail de porte réalisé de manière égale et opposée, dans lequel/laquelle
une autre rainure respective (7) est agencée sur la surface frontale respective (12)
des premières languettes (3), de sorte qu'une autre languette (6) du second élément
formant vantail de porte réalisé de manière égale et opposée s'engage dans l'autre
rainure respective (7) du premier élément formant vantail de porte, et dans lequel/laquelle
la section transversale de la première languette (3) et/ou de la seconde languette
(6) va en se rétrécissant en forme de coin vers la surface frontale respective (12,
13), ou bien la section transversale de la première rainure (4) et/ou de l'autre rainure
(7) va en se rétrécissant en forme de coin vers la surface de fond respective (5,
14), de telle façon que les éléments formant vantail de porte réalisés de manière
égale et opposée sont maintenus l'un contre l'autre par l'effet de coin.
3. Portail ou porte coupe-feu constitué(e) de deux ou plusieurs éléments formant vantail
de porte, qui sont dotés d'un premier côté frontal (1) et d'un second côté frontal
(2) le long de leur direction longitudinale, dans lequel/laquelle une première rainure
(4) est agencée respectivement sur le premier côté frontal (1) et sur le second côté
frontal (2), de sorte qu'une première languette (3) d'un second élément formant vantail
de porte réalisé de manière égale et opposée s'engage dans la première rainure respective
(4) d'un premier élément formant vantail de porte, dans lequel/laquelle une autre
languette (6) est agencée respectivement sur la surface de fond respective (5) des
premières rainures (4), de sorte que l'autre languette respective (6) du premier élément
formant vantail de porte s'engage dans une autre rainure (7) du second élément formant
vantail de porte réalisé de manière égale et opposée, et dans lequel/laquelle la section
transversale de la première languette (3) et/ou de la seconde languette (6) va en
se rétrécissant forme de coin vers la surface frontale respective (12, 13), ou bien
la section transversale de la première rainure (4) et/ou de l'autre rainure (7) va
en se rétrécissant forme de coin vers la surface de fond respective (5, 14) de telle
manière que les éléments formant vantail de porte réalisés de manière égale et opposée
sont maintenus l'un contre l'autre par l'effet de coin.
4. Portail ou porte coupe-feu selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé(e) en
ce que l'une au moins des surfaces latérales (8) de la première languette (3) et/ou
des surfaces latérales (10) de l'autre languette (6), ou respectivement l'une des
surfaces latérales (9) de la première rainure (4) et/ou des surfaces latérales (11)
de l'autre rainure (7) s'étendent en oblique, sur un premier angle (α), par rapport
au plan médian longitudinal (L) de l'élément formant vantail de porte.
5. Portail ou porte coupe-feu selon la revendication 4, caractérisé(e) en ce que le premier
angle (α) est entre 0,1° et 15°, de préférence entre 0,5° et 10°, de préférence entre
1° et 5°, de manière particulièrement préférée entre 1,5° et 2,5°, et s'élève en particulier
à 2°.
6. Portail ou porte coupe-feu selon l'une des revendications précédentes, caractérisé(e)
en ce que le contour extérieur de l'élément formant vantail de porte est formé, au
moins dans des régions partielles, d'une ou plusieurs coques en tôle (31, 32) regroupées,
de préférence de deux coques en tôle symétriques et opposées.
7. Portail ou porte coupe-feu selon la revendication 6, caractérisé(e) en ce que les
coques en tôle (31, 32) ne s'étendent pas sur la totalité de l'épaisseur de l'élément
formant vantail de porte, de sorte qu'une première coque en tôle respective (31) est
agencée sur une première surface latérale de l'élément formant vantail de porte et
qu'une seconde coque en tôle (32) est agencée sur une seconde surface latérale de
l'élément formant vantail de porte, et que les coques en tôle (31, 32) ne se touchent
pas.
8. Portail ou porte coupe-feu selon l'une des revendications précédentes, caractérisé(e)
en ce que l'intérieur des éléments formant vantail de porte est formé par un corps
de remplissage (15), de préférence d'une seule pièce.
9. Portail ou porte coupe-feu selon la revendication 8, caractérisé(e) en ce que le corps
de remplissage (15) est en un matériau d'isolation thermique.
10. Portail ou porte coupe-feu selon l'une des revendications précédentes, caractérisé(e)
en ce que la bordure extérieure du premier côté frontal (1) et/ou du second côté frontal
(2) est biseautée, de préférence de telle façon que la totalité du côté frontal s'étend
sensiblement à l'extérieur de la première rainure (4) ou respectivement à l'extérieur
de la première languette (3) sous un second angle (β) en oblique par rapport au plan
médian longitudinal (L) de l'élément formant vantail de porte.
11. Portail ou porte coupe-feu selon la revendication 10, caractérisé(e) en ce que le
second angle (β) est entre 10° et 80°, de préférence entre 30° et 60°, de préférence
entre 40° et 50°, de manière particulièrement préférée entre 43° et 47°, et s'élève
en particulier à 45°.
12. Portail ou porte coupe-feu selon l'une des revendications précédentes, caractérisé(e)
en ce qu'un évidement est prévu sur le côté inférieur de l'élément formant vantail
de porte, qui reçoit un galet de guidage rapporté du côté du sol.
13. Portail ou porte coupe-feu selon la revendication 12, caractérisé(e) en ce qu'au moins
une surface de guidage latérale (25) est prévue dans l'évidement (24).
14. Portail ou porte coupe-feu selon l'une des revendications précédentes, caractérisé(e)
en ce qu'un mécanisme de déplacement est agencé à l'extrémité supérieure du portail
ou de la porte coupe-feu, ledit mécanisme de déplacement étant constitué d'au moins
deux galets portants (21, 22), qui sont agencés en rotation autour du même axe (23)
ou autour d'axes mutuellement parallèles, dans lequel/laquelle au moins un premier
(21) des galets portants est agencé sur un premier côté du plan médian longitudinal
(L) du portail de la porte coupe-feu, et au moins un second (22) des galets portants
est agencé sur un second côté du plan médian longitudinal (L) du portail ou de la
porte coupe-feu.
15. Portail ou porte coupe-feu selon la revendication 14, caractérisé(e) en ce que le
premier galet portant (21) présente un profil qui est capable de transmettre des forces
axiales, de sorte que la position du premier galet portant (21) en direction de l'axe
(23) est immobilisée, alors que le second galet portant (22) présente un profil qui
n'est pas capable de transmettre des forces axiales, de sorte qu'un déplacement du
second galet portant (22) en direction de l'axe est possible.
16. Portail ou porte coupe-feu selon la revendication 15, caractérisé(e) en ce que le
premier galet portant (21) présente un profil sensiblement en forme de V ou en forme
de U, de préférence bombé vers l'intérieur.
17. Portail ou porte coupe-feu selon la revendication 15 ou 16, caractérisé(e) en ce que
le second galet portant (22) présente un profil sensiblement plan ou bombé vers l'extérieur.
18. Portail ou porte coupe-feu selon l'une des revendications précédentes, caractérisé(e)
en ce que sur au moins un côté frontal (1, 2) d'un élément formant vantail de porte
est agencé un corps conformé (20, 33), qui s'engage dans une rainure (4, 7) sur le
côté frontal précité (1, 2), et complète le contour extérieur de l'élément formant
vantail de porte de telle façon que cela réalise une surface en affleurement ou respectivement
une surface fermée.
19. Portail ou porte coupe-feu selon la revendication 18, caractérisé(e) en ce que le
corps conformé (20, 33) est retenu par un profilé en tôle (35), de préférence un profilé
en forme de C.
20. Portail ou porte coupe-feu selon l'une des revendications 1 à 17, caractérisé(e) en
ce que sur au moins une bordure du portail ou de la porte, de préférence sur l'élément
formant vantail de porte le plus extérieur, est agencé un profilé (16) dépassant sur
un seul côté, qui comporte une extrémité libre (17), dans la direction de fermeture
du portail de la porte, extrémité qui est capable de s'engager dans une extrémité
libre (18) de forme égale et opposée dans un profilé (19) rapporté du côté huisserie,
de sorte qu'il en résulte une étanchéité semblable à un labyrinthe lorsque le portail
ou la porte est fermé(e).
21. Portail ou porte coupe-feu selon la revendication 20, caractérisé(e) en ce que sur
le côté intérieur du profilé (16) dépassant sur un seul côté est agencé un corps conformé
(20), qui s'engage dans une rainure (4, 7) sur un côté frontal (2, 1) d'un élément
formant vantail de porte.
22. Portail ou porte coupe-feu selon la revendication 20 ou 21, caractérisé(e) en ce qu'à
l'extrémité non dépassante du profilé (17) dépassant sur un seul côté est prévue une
terminaison (21) qui complète le contour extérieur d'un élément formant vantail de
porte de telle façon que le profilé dépassant d'un seul côté et le contour extérieur
de l'élément formant vantail de porte forment une surface en affleurement ou respectivement
une surface fermée.
23. Portail ou porte coupe-feu selon l'une des revendications précédentes, caractérisé(e)
en ce qu'un matériau intumescent, en particulier un matériau qui gonfle ou qui mousse
sous l'effet de la chaleur, est agencé entre deux éléments formant vantail de porte
(40, 50, 60) voisins, de préférence dans l'aboutement des éléments.
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