[0001] Die Erfindung betrifft eine Dachantenne mit einer Haube zur Montage auf einer Fahrzeugkarosserie
gemäß den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1.
[0002] Bekannt sind Dachantennen für Fahrzeuge, die eine Bodenplatte aufweisen, auf denen
Antennenelemente bzw. -module angeordnet sind. Zum Schutz dieser Elemente vor äußeren
Einflüssen wie Wasser, mechanischen Einflüssen (insbesondere durch Fahrtwind) und
dergleichen ist eine Haube (auch Schutz- oder Überhaube genannt) vorgesehen. Die Befestigung
der Haube einer Dachantenne auf oder an der Bodenplatte erfolgt in bekannter Weise
durch mehrere Schrauben im Bereich des äußeren Umfangs der Bodenplatte bzw. der Haube,
die von unten senkrecht durch Löcher in der Bodenplatte hindurch in entsprechend angeordnete
Gewindedome der Haube eingeschraubt werden. Nachteilig ist bei dieser Ausführung der
Haubenbefestigung, dass die Anzahl der Schrauben und damit der Fertigungsaufwand bei
der Verschraubung relativ hoch ist (üblich sind fünf bis sieben oder mehr Schrauben)
und dass die Haubenkonstruktion aufwändig und designtechnisch schwierig ist. Insbesondere
muss in den Bereichen, in denen die senkrechten Dome sich mit der sichtbaren Außenfläche
der Haube vereinigen, außen mit optisch störenden Erscheinungen (Einfallstellen) durch
die Kunststoffschwindung gerechnet werden. Außerdem kann die Haube nicht mehr einfach
demontiert und ausgetauscht werden, wenn die Dachantenne auf dem Fahrzeug befestigt
ist, da dann die Schrauben von unten durch die Karosserie verdeckt werden und ohne
vorheriges Abmontieren der Antenne nicht mehr zugänglich sind.
[0003] Bekannt ist die in Figur 8 gezeigte Methode für die Befestigung der Dachantennenhaube,
die die oben genannten Nachteile vermeidet. Statt einer Vielzahl von Schrauben wird
hier nur eine zentrale Schraube verwendet, mit der von oben her die Haube (ggf. mittels
eines zusätzlichen Distanzstücks zwischen Haube und Bodenplatte, wie hier dargestellt)
mit der Bodenplatte verschraubt wird. Die Verschraubung der Haube auf der Bodenplatte
ist damit weniger aufwändig, die Konstruktion der Haube ist einfacher und Einfallstellen
sind kein Problem, da keine weiteren Verschraubungsdome in der Haube erforderlich
sind. Die Haube ist mit dieser Befestigungsausführung auch bei auf dem Fahrzeug montierter
Dachantenne einfach zu demontieren, da die Schraube von außen frei zugänglich ist.
[0004] Nachteilig ist jedoch bei einer derartigen von außen sichtbaren, frei zugänglichen
und ungeschützten Befestigungsausführung, dass der von außen sichtbare Schraubenkopf
und die hierfür erforderliche Ausnehmung in der Haube, in der dieser Schraubenkopf
sitzt, den optischen Gesamteindruck der Dachantenne als Design-Element nachhaltig
stört und daher unerwünscht ist. Außerdem animieren solche sichtbaren und frei zugänglichen
Befestigungselemente unbefugte Personen dazu, die Dachantenne bzw. die Haube unerlaubt
abzumontieren, entweder zum Zweck des Diebstahls oder des Vandalismus. Weiterhin besteht
die Gefahr, dass durch die Öffnung in der Antennenhaube Feuchtigkeit ins Innere gelangen
kann, insbesondere dann, wenn der Schraubenkopf versenkt in einer Vertiefung in der
Haube angeordnet ist, und sich Regenwasser in dieser Vertiefung ansammelt. Auch sammelt
sich in einer solchen Vertiefung sehr schnell Schmutz an, der aus dieser Vertiefung
nur schwierig wieder zu entfernen ist und den Zugang zum und/oder die Betätigung des
Befestigungselements behindert. So macht zum Beispiel Schmutz in der Sechskant- oder
Torx-Aussparung einer Zylinderschraube das Einsetzen eines entsprechenden Werkzeuges
unmöglich.
[0005] Die Befestigung der Dachantenne selbst an der Karosserie eines Kraftfahrzeugs erfolgt
üblicherweise durch einen unten an der Bodenplatte angeformten Gewindezapfen, der
beim Aufsetzen der Dachantenne von oben bzw. außen her auf die Fahrzeugkarosserie
durch ein entsprechend geformtes Loch in derselben hindurch gesteckt wird und auf
dem danach von unten bzw. innerhalb der Karosserie her eine spezielle Zahnring-Mutter
festgeschraubt wird. Es sind auch Varianten bekannt, bei denen statt der Mutter eine
Schraube mit einer geeigneten Unterlegscheibe zum Befestigen der Dachantenne von unten
verwendet wird, wie es in Figur 8 dargestellt ist. Diese Befestigungsverfahren haben
den Nachteil, dass das Festschrauben der Dachantenne nach dem Aufsetzen von oben dann
von innerhalb der Karosserie erfolgen muß, wofür ein Ortswechsel der Montageperson
erforderlich ist und der Montageprozeß damit unnötig umständlich wird, oder sogar
zwei Montagepersonen erforderlich sind. Zudem muß bei einer späteren Demontage der
Dachantenne zuerst der Dachhimmel im Fahrzeuginnenraum entfernt werden, damit die
Verschraubung zugänglich wird, was die nachträgliche Demontage der Dachantenne unnötig
aufwändig macht.
[0006] Eine einfache und bekannte Möglichkeit der Befestigung einer Dachantenne an einer
Fahrzeugkarosserie durch einfaches Festschrauben von oben zeigt Figur 9. Der Schraubenkopf
kann dabei auch mehr oder weniger tief in der Haube versenkt angeordnet werden. Die
Schraube erstreckt sich bis hinunter zum Karosserieblech und ist dort in einem Gewinde
im Blech verschraubt. Im einfachsten Fall ist im Blech nur ein rundes Loch erforderlich
und die Schraube formt sich ihr Gewinde beim Festschrauben der Dachantenne darin selbst.
Ähnlich wie in Figur 8 kann ein zusätzliches Distanzstück dazu dienen, die nötige
Länge der Schraube zu reduzieren, insbesondere wenn der Schraubenkopf im Bereich der
Haubenoberfläche angeordnet werden soll. Statt einer zentralen Schraube können auch
mehrere derartige Schraubverbindungen eingesetzt werden. Die Nachteile einer derartigen
von außen sichtbaren, frei zugänglichen und ungeschützten Befestigungsausführung sind
jedoch dieselben, wie bereits beschrieben.
[0007] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, die Befestigung einer kompletten
Dachantenne auf einer Fahrzeugkarosserie bzw. die Befestigung einer Haube auf der
Bodenplatte oder an anderen Teilen einer Dachantenne mittels zumindest eines Befestigungselements,
das von außerhalb der Karosserie her mit einem Werkzeug zu betätigen ist, so zu gestalten,
dass die eingangs geschilderten Nachteile vermieden werden.
[0008] Diese Aufgabe ist durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.
[0009] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass ein Verschlußteil in die Öffnung einsetzbar
ist, nachdem das Befestigungsmittel in die Öffnung eingeführt und die Dachantenne
an der Fahrzeugkarosserie unbewegbar festgelegt worden ist. Alternativ ist ein Verschlußteil
in die Öffnung einsetzbar, nachdem die Haube auf der Bodenplatte der Dachantenne befestigt
wurde.
[0010] Damit ist der Zugang zum Befestigungsmittel optisch vorteilhaft, entweder unauffällig
oder aber in positiver Weise auffällig, da sich das Verschlußteil in das optische
Erscheinungsbild und die Linienführung der Dachantenne bzw. deren Haube einfügt. Das
Entfernen der Dachantenne bzw. der Haube durch unbefugte Personen ist dadurch erschwert,
dass die Befestigungsmittel optisch kaschiert und so gestaltet werden, dass spezielle
Kenntnisse und Hilfsmittel zum Zugang zu den Befestigungsmitteln erforderlich sind.
Der Innenraum der Dachantenne ist zuverlässig gegen das Eindringen von Feuchtigkeit
und Schmutz geschützt und es werden keine Vertiefungen und insbesondere keine Gruben
an der Haube gebildet, in denen sich Feuchtigkeit und Schmutz ansammeln könnte. Ein
weiterer Vorteil ist, dass die Befestigung mit geringen Kosten und mit geringem Montageaufwand
hergestellt werden kann. Daneben ist die Befestigung für sachkundige Personen mit
entsprechenden Kenntnissen und geeigneten Hilfsmitteln einfach zu montieren und auch
wieder zu demontieren.
[0011] In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass an der Haube in Richtung deren
Innenbereich ein Aufnahmekanal angeformt ist, der das Befestigungsmittel aufnimmt
und seine Endlage bestimmt. Das zumindest eine Befestigungsmittel, vorzugsweise zumindest
eine Schraube, wird in der Haube zumindest soweit versenkt angeordnet, dass es in
dem Aufnahmekanal ausreichender Länge eingebracht werden kann, um in die Öffnung des
Aufnahmekanals nach der Befestigung der Dachantenne das Verschlußteil einzubringen.
Das Verschlußteil ist in seiner bestimmungsgemäßen montierten Position mit seinen
Außenflächen exakt an die Oberflächenform der Haube angepasst, das heißt, dass die
Oberfläche des Verschlußteils und die Oberfläche der Haube nach der Montage des Verschlußteils
durchgehend sind. Es bildet mit der Oberfläche der Haube der Dachantenne keine Vertiefung,
in der sich Wasser oder Schmutz ansammeln kann und es bildet ebenso keine Materialüberstände
über die Haubenoberfläche hinaus, die einen Angriffspunkt für ein Werkzeug wie zum
Beispiel eine Zange, ein Schraubendreher oder dergleichen zur Demontage des Verschlußteils
bilden würden. Es fügt sich somit designtechnisch und funktional optimal in die Linienführung
der Dachantennenoberfläche ein und verdeckt das Befestigungselement unauffällig, das
heißt ein Nicht-Fachmann erkennt nicht, dass sich unter dem Verschlußteil der Zugang
zum Befestigungselement verbirgt. Zudem ist es nicht ersichtlich, dass und wie das
Verschlußteil entfernt werden kann, was einen guten passiven Schutz gegen unbefugte
Demontage bedeutet.
[0012] Die Erreichung dieser bestimmungsgemäßen montierten Position des Verschlußteils in
der Haube ist bei der Montage durch einfaches Eindrücken des Verschlußteils in den
Aufnahmekanal von Hand zuverlässig sichergestellt. Hierzu weisen Verschlußteil und
Aufnahmekanal zur Begrenzung des axialen Einschubweges geeignete mechanische Anschläge
auf und zur Verhinderung eines verdrehten Einbaus geeignete Führungs- bzw. Lagekodierungselemente.
Der sichere Rückhalt des Verschlußteils in der bestimmungsgemäßen montierten Position
(Endlage) im Aufnahmekanal wird durch formschlüssige Elemente, wie zum Beispiel Rastelemente
oder dergleichen an dem Verschlußteil und/oder in dem Aufnahmekanal, die beim Erreichen
der Endlage ineinander verrasten und/oder durch ausreichenden Reibschluss zwischen
der Wand des Aufnahmekanals und dem Verschlußteil erreicht, das hierzu zumindest in
Teilbereichen auch aus einem Gummiwerkstoff oder gummiartigen Werkstoff mit hohem
Reibwert und ggf. mit Übermaß gefertigt werden kann, damit beim Eindrücken eine Klemmung
des Verschlußteils im Aufnahmekanal erzeugt wird.
[0013] In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass zwischen dem Verschlußteil und
der Haube eine Dichtung angeordnet ist. Beispielsweise enthalten das Verschlußteil
und/oder der Aufnahmekanal ein oder mehrere Dichtungselemente, wie zum Beispiel O-Ringe
oder angeformte Dichtungsbereiche, die in der bestimmungsgemäßen montierten Position
des Verschlußteils im Aufnahmekanal diesen und die Dachantenne insgesamt gegen das
Eindringen von Feuchtigkeit und Schmutz zuverlässig abdichten. Diese Dichtungselemente
und die zuvor beschriebenen Rast- bzw. Reibelemente können in vorteilhafter Weise
auch aus ein und demselben Element gebildet werden.
[0014] In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Verschlußteil bzw. zumindest
dessen sichtbarer Oberflächenbereich in Material, Farbe und Oberflächengestaltung
gleichartig ausgeführt ist wie die Oberfläche der Haube, sofern eine optische Unauffälligkeit
gewünscht ist. Alternativ dazu ist das Verschlußteil bzw. zumindest dessen sichtbarer
Oberflächenbereich in Material, Farbe und Oberflächengestaltung in geeigneter Weise
andersartig ausgeführt als die Oberfläche der Haube, wenn eine optische Auffälligkeit
gewünscht ist. Insbesondere ist zum Beispiel die Einarbeitung eines Hersteller-Markenzeichens
als Relief in die Oberfläche des Verschlußteils möglich, ggf. kombiniert mit einer
zur Haubenoberfläche kontrastreichen Einfärbung oder Lackierung, wie zum Beispiel
silbern auf schwarzem Haubengrund. Weiterhin können das Verschlußteil und der Aufnahmekanal
zumindest im Bereich der oberen Sichtfläche an die Form eines Hersteller-Markenzeichens
angepasst werden und so zum Beispiel eine ineinander passende runde, mehreckige, rautenförmige,
wappenförmige oder beliebige andere gewünschte Form erhalten.
[0015] Der Aufnahmekanal ist so gestaltet, dass er bei der Montage der Dachantenne zum einen
das Werkzeug für die Betätigung des Befestigungsmittels (zum Beispiel Torx-Schraubendreher
oder ähnlich) zuverlässig zum Befestigungsmittel (zum Beispiel Torx-Zylinderschraube)
hinführt und damit die Montage vereinfacht, und zum anderen eine mechanische Barriere/Abschirmung
bildet, die den Innenraum der Dachantenne und die darin enthaltenen Elektronikkomponenten
vor Beschädigung durch Berührung mit dem Werkzeug schützt. Weiterhin kann der Aufnahmekanal
so gestaltet werden, dass das Befestigungselement in axialer Richtung im Kanal bzw.
in der Bodenplatte gehalten wird. Zur Demontage des Verschlußteils aus dem Aufnahmekanal
(um anschließend die Haube bzw. die gesamte Dachantenne demontieren zu können) muss
die oben beschriebene Rückhaltekraft des Verschlußteils im Aufnahmekanal überwunden
werden. Dazu ist die genaue Kenntnis der Konstruktion erforderlich und die Benutzung
von Werkzeugen vorgesehen, was einerseits dem Schutz vor unbefugter Demontage dient,
auf der andern Seite aber dem eingewiesenen Monteur dennoch eine einfache und schnelle
Demontage ermöglicht.
[0016] In einer einfachen Ausführung kann als Befestigungsmittel eine Schraube ins Zentrum
des Verschlußteils eingeschraubt werden, die dann einen Angriff für eine Zange ermöglicht,
mit der dann das Verschlußteil aus dem Aufnahmekanal gezogen werden kann. In derselben
Art kann auch ein spezielles Werkzeug mit Griff verwendet werden (Prinzip "Korkenzieher").
[0017] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungen ist vorgesehen, dass das Verschlußteil
eine zentrische Bohrung aufweist, durch die ein spezielles Ziehwerkzeug in das Verschlußteil
einführbar ist. Durch Einbringen einer zentrischen Bohrung in die Oberfläche des Verschlußteils
kann ein vorhandener Kanal im Verschlußteil freigelegt werden, durch den ein spezielles
Ziehwerkzeug in das Verschlußteil eingeführt wird. Das Ziehwerkzeug wird mit dem Verschlußteil
derart in Eingriff gebracht (zum Beispiel durch Verrasten oder Verriegeln), dass das
Herausziehen des Verschlußteils aus dem Aufnahmekanal durch Ziehen am Ziehwerkzeug
ermöglicht wird. Durch anschließendes Verschließen der zentrischen Bohrung mittels
eines Stopfens (zum Beispiel aus Gummi) passender Länge und Durchmessers kann das
Verschlußteil erneut verwendet werden.
[0018] In einer weiteren vorteilhaften Ausführung ist vorgesehen, dass das Verschlußteil
nach dem Einsetzen in die Öffnung lösbar oder unlösbar mit der Haube verbunden ist.
Dabei wird beispielsweise die Verrastung des Verschlußteils im Aufnahmekanal so ausgeführt,
dass eine hintergreifende "unlösbare" Verrastung entsteht, die nicht durch bloße Zugkraft
am Verschlußteil wieder gelöst werden kann. Ziehwerkzeug, Aufnahmekanal und Verschlußteil
werden dabei so gestaltet, dass beim Einführen des Ziehwerkzeugs in das Verschlußteil
ein Entriegelungsmechanismus betätigt wird, so dass es erst dadurch überhaupt möglich
wird, das im Aufnahmekanal zuvor fest verrastete Verschlußteil wieder herauszuziehen.
Bei der Verschraubung einer Dachantenne auf der Fahrzeugkarosserie kann als Gegengewinde
für die zumindest eine Schraube in einem entsprechend gestalteten Ausschnitt in der
Fahrzeugkarosserie auch eine Blindnietmutter, eine Nietmutter, eine Einpressmutter,
eine Klipsmutter oder dergleichen eingebracht werden, um die Stabilität der Gewindeverbindung
im Vergleich zur direkten Schraubung ins Blech zu erhöhen.
[0019] Dachantennen nach dem Stand der Technik und Ausführungsbeispiele der Erfindung, auf
die diese jedoch nicht beschränkt ist, sind im Folgenden beschrieben und an Hand der
Figuren erläutert.
[0020] Es zeigen:
- Figur 1:
- eine Dachantenne mit montiertem Verschlußteil mit einem Firmenlogo,
- Figur 2:
- ein Verschlußteil mit Orientierungskodierung und Rastringen sowie Dichtung vor der
Montage,
- Figur 3:
- Dachantenne mit zentraler Verschraubung der Haube auf der Bodenplatte und Verschlußteil
mit O-Ring-Dichtung im Aufnahmekanal,
- Figur 4:
- Dachantenne mit direkter Verschraubung auf dem Fahrzeugdach, mit Verschraubungswerkzeug
im Einsatz,
- Figur 5:
- Dachantenne, mit dem Fahrzeugdach direkt verschraubt über eine Nietmutter in dem Fahrzeugdach
und Verschlußteil mit Dichtung im Aufnahmekanal montiert und verrastet,
- Figur 6:
- ein Demontagewerkzeug und seine Anwendung,
- Figur 7:
- Detailansichten des Verschlußteils und des Demontagewerkzeuges,
- Figur 8 und 9:
- Dachantennen nach dem Stand der Technik.
[0021] Figur 1 zeigt eine Dachantenne mit montiertem Verschlußteil mit einem Firmenlogo.
Eine Dachantenne ist mit der Bezugsziffer 1 versehen, weist eine Haube 2 auf und ist
auf einer Fahrzeugkarosserie, hier und im Folgenden ein Fahrzeugdach 3, montiert.
Die Montage der Dachantenne 1 auf dem Fahrzeugdach 3 erfolgt von oben, wozu die Haube
2 eine Öffnung (hier nicht sichtbar) aufweist, die mit einem Verschlußteil 4 verschlossen
ist. In der alternativen beschriebenen Anwendung der Erfindung erfolgt die Montage
der Haube 2 auf der Bodenplatte der Dachantenne 1 ebenfalls von oben, wozu die Haube
2 eine Öffnung für ein Befestigungselement aufweist, die mit einem Verschlussteil
4 verschlossen ist. Auf seiner Oberfläche trägt das Verschlußteil 4 ein Firmenlogo
(hier das Firmenlogo der Anmelderin), es kann sich aber auch um jedes andere beliebige
Logo oder dergleichen handeln. Anstelle eines Firmenlogos kann auch das nach außen
sichtbare Teil des Verschlußteils 4 aus dem gleichen Material und auch aus der gleichen
Farbe und Struktur bestehen, wie die Haube 2 oder sich davon unterscheiden.
[0022] Figur 2 zeigt ein Verschlußteil mit einer Orientierungscodierung und Rastringen sowie
Dichtung vor der Montage. Das Verschlußteil 4 wird unter Zwischenlegung einer Dichtung
5, insbesondere einem O-Ring, in eine Öffnung 6 in der Haube 2 eingesetzt, nachdem
durch die Öffnung 6 ein Befestigungsmittel, insbesondere eine Schraube, eingeführt
und/oder mittels eines Werkzeugs betätigt wurde und damit die Dachantenne 1 auf dem
Fahrzeugdach 3 oder die Haube 2 auf der Bodenplatte festgelegt wurde. Da in diesem
Ausführungsbeispiel die Haube 2 einen komplexen Verlauf hat, ist es erforderlich,
dass das Verschlußteil 4 in einer einzigen und damit korrekten Position in die Öffnung
6 eingesetzt wird. Hierzu sind Orientierungscodierungen, z. B. in Form von Längsrillen
vorhanden, wobei diese Längsrillen mit entsprechenden Vorsprüngen an einem Aufnahmekanal
der Haube 2 korrespondieren und es zulassen, dass das Verschlußteil 4 in nur einer
einzigen Einbaulage in die Öffnung 6 eingeführt werden kann. Weiterhin sind Rastmittel,
wie Rastringe, Vorsprünge, Rasthaken oder dergleichen vorhanden, mit denen das Verschlußteil
4 insbesondere lösbar in dem Aufnahmekanal der Haube 2 festgelegt wird.
[0023] Figur 3 zeigt die Dachantenne 1 mit zentraler Verschraubung der Haube auf der Bodenplatte
und das Verschlussteil mit O-Ring-Dichtung im Aufnahmekanal. Bei dieser Schnittdarstellung
ist erkennbar, dass das Verschlußteil 4 in einer einzigen Einbaulage in die Öffnung
6 eingeführt wurde, wozu unterhalb der Oberfläche der Haube 2 ein Aufnahmekanal 7
gebildet ist. Der Aufnahmekanal 7 kann zusammen mit der Haube 2 zum Beispiel aus Kunststoff
in einem Spritzgußverfahren hergestellt werden. Als Befestigungsmittel sind hier Schrauben
8, 9 mit einem Schraubendom 10, der an der Bodenplatte 14 angeformt ist, eingesetzt,
wobei die Schraube 9 mit einer Klemmplatte 11 die Dachantenne 1 an dem Fahrzeugdach
3 festlegt und die Schraube 8 zur zentralen Befestigung der Haube 2 auf der Bodenplatte.14
dient. Mit den Bezugsziffern 12, 13 sind Antennenelemente bezeichnet, die vor äußeren
Einflüssen von der Haube 2 geschützt werden. Bezugsziffer 14 bezeichnet eine Bodenplatte
der Antenne, die beispielsweise flächig, gegebenenfalls unter Zwischenlegung einer
Dichtung, auf dem Fahrzeugdach 3 aufliegt. Mit der Bezugsziffer 15 ist ein Anschluss
für ein weiteres Antennenelement, insbesondere ausgebildet als Antennenrute, bezeichnet.
[0024] Die Figur 4 zeigt die Dachantenne 1 mit direkter Verschraubung auf dem Fahrzeugdach,
mit Verschraubungswerkzeug im Einsatz. Hier ist erkennbar, dass über die Öffnung 6
in der Haube 2 ein entsprechend gestaltetes Verschraubungswerkzeug 16 eingeführt werden
kann, um die zumindest eine Schraube 8 zwecks Montage oder Demontage der Dachantenne
1 betätigen zu können. Der Aufnahmekanal 7 ist dabei in vorteilhafter Weise so ausgeführt,
dass das Werkzeug genau zur Schraube hin geführt wird und die elektronischen Bauteile
innerhalb der Dachantenne 1 vor versehentlicher Berührung durch das Werkzeug geschützt
sind. Weiterhin ist der Aufnahmekanal 7 in seiner Länge so bemessen, dass, wenn die
Haube 2 auf der Bodenplatte 14 angebracht wurde, die Schraube zwar leicht drehbar,
aber in axialer Richtung fixiert in ihrer Aufnahmebohrung in der Bodenplatte 14 gehalten
wird. Unterhalb der Haube 2 sind Versteifungselemente 17 angeordnet, die ein Einfallen
der Haube 2 verhindern. Diese Versteifungselemente 17 stützen sich an der Oberfläche
der Bodenplatte 14 und/oder der Unterseite der Haube 2 ab und sind in besonders vorteilhafter
Weise an der Unterseite der Haube 2 einstückig an dieser angeformt.
[0025] Figur 5 zeigt die Dachantenne 1, mit dem Fahrzeugdach 3 direkt verschraubt über eine
Nietmutter in dem Fahrzeugdach und Verschlußteil mit Dichtung im Aufnahmekanal montiert
und verrastet. Wie bereits erwähnt, ist die Ausführung der Befestigung der Dachantenne
nicht auf die Verwendung einer Nietmutter beschränkt. Vielmehr kann, wenn nicht das
Gewinde direkt ins Dachblech geformt wird, anstatt der Nietmutter jegliches anderes
Gewindeteil zum Einsatz kommen, wie z.B. Einklipsmuttern, Einpressmuttern, eingeklebte
oder eingeschweißte Muttern. Das Verschlußteil 4 ist endseitig mit nach innen abgeschrägten
Rastarmen ausgebildet, die nach dem Einsetzen in die Öffnung 6 innerhalb des Aufnahmekanales
verrasten. Vorher erfolgt mittels des Montagewerkzeuges 16 die Betätigung der Schraube
8, die mit einer Nietmutter 18 zusammenwirkt, die vorher in einer korrespondierenden
Öffnung in dem Fahrzeugdach 3 fest montiert wurde. So kann bei dieser einfachen Ausgestaltung
zunächst die Dachantenne 1 mit oder ohne Haube 2 auf dem Fahrzeugdach 3 mittels der
Schraube 8 und der Nietmutter 18 befestigt werden, bevor die Öffnung 6 mit dem Verschlußteil
4 verschlossen wird. Eine besondere Ausgestaltung ist darin zu sehen, dass zunächst
die Bodenplatte mit den darauf angeordneten Antennenelementen und sonstigen Elementen
über die Schraube 8 und die Nietmutter 18 auf dem Fahrzeugdach befestigt wird, bevor
die Haube 2 aufgesetzt wird. Das Aufsetzen der Haube 2 und vor allen Dingen deren
Befestigung erfolgt über randseitige Rastmittel, wobei hier hinzukommt, dass das untere
Ende des Aufnahmekanales 7 so gewählt ist, dass es nach der Verrastung der Haube 2
an der Bodenplatte 14 auf den Kopf der Schraube 8 drückt, um so zu vermeiden, dass
sich die Schraube 8 in Folge von Vibrationen, Temperaturschwankungen oder dergleichen
wieder lösen kann.
[0026] Einerseits ist vorgesehen, dass an der Haube in Richtung deren Innenbereich ein Aufnahmekanal
angeformt ist, der das Befestigungsmittel aufnimmt und seine Endlage bestimmt. Das
muß nicht unbedingt so sein (siehe z.B. Fig. 4 und 5), wo sich das Befestigungselement
alternativ unterhalb des Kanals befindet.
[0027] Figur 6 zeigt ein Demontagewerkzeug und seine Anwendung. In der linken Darstellung
ist gezeigt, dass das Verschlußteil 4 sich in dem Aufnahmekanal 7 befindet und dort
verrastet ist. Ein Demontagewerkzeug 19 ist vor dem Zusammenwirken mit dem Verschlußteil
4 gezeigt. In der rechten Darstellung ist gezeigt, dass das Verschlußteil 4 zwecks
seiner Entfernung von oben angebohrt wird, damit das Demontagewerkzeug 19 über die
Bohrung eingeführt werden kann, bis es unter der Unterkante des Verschlußteiles 4
zur Anlage kommt und dort verrastet. Nachdem dies erfolgt ist, kann das Verschlußteil
4 mittels des Demontagewerkzeuges 19 aus dem Aufnahmekanal 7 unter Aufbringung einer
entsprechend großen Kraft herausgezogen werden.
[0028] Figur 7 zeigt Detailansichten eines zu Fig. 6 unterschiedlich gestalteten Verschlußteiles
und des Demontagewerkezeuges. In der linken Darstellung ist erkennbar, dass das in
den Aufnahmekanal 7 einsetzbare Verschlußteil 4 innen zumindest einen Kanal 20, insbesondere
zwei sich gegenüberliegende Kanäle 20 aufweist, die sich über die gesamte Länge des
Verschlußteiles 4 erstrecken. Nachdem das Verschlußteil 4 in die Öffnung 6 eingesetzt
und in dem Aufnahmekanal 7 verrastet worden ist, hat es zunächst an seiner Oberseite
eine durchgehend geschlossene Oberfläche, um ein Eindringen von Wasser und Schmutz
sowie unbefugtes Demontieren zu verhindern. Die Demontage des Verschlußteiles 4, d.
h. sein Herausziehen aus dem Aufnahmekanal 7, ist erst möglich, wenn die Oberfläche
des Verschlußteiles 4 oben angebohrt wurde und das Demontagewerkzeug 19 in die Bohrung
eingeführt worden ist. An seiner Unterseite trägt das Demontagewerkzeug 19 zwei gegenüberliegende
Stifte 21 (s. rechte Darstellung der Figur 7), die durch die korrespondierenden Kanäle
20 geführt werden können. Nachdem die Stifte 21 unterhalb der Unterkante des Verschlußteiles
4 angekommen sind, genügt ein gewisses Verdrehen, insbesondere eine 90° Drehung, des
Montagewerkzeuges 19, damit die Stifte 21 an der Unterkante des Verschlußteiles 4
zur Anlage kommen und damit das Verschlußteil 4 aus dem Aufnahmekanal 7 herausgezogen
werden kann. In besonders vorteilhafter Weise weist das Verschlußteil 4 an seiner
Unterkante zwei gegenüberliegende Taschen 22 auf, die in Lage und Form der Stifte
21 des Demontagewerkzeuges 19 korrespondieren.
[0029] Die Figuren 8 und 9 betreffen Dachantennen nach dem Stand der Technik, die eingangs
schon abgehandelt worden sind und bei denen die gleichen Bezugsziffern wie in den
vorangegangenen Figuren verwendet worden sind.
[0030] Es sei angemerkt, dass das bisher beschriebene Befestigungsmittel ein Teil zur Festlegung
und/oder ein entfernbares Werkzeug zur Montage ist.
[0031] Die Bohrung ist alternativ zumindest auf einem Teil ihrer Länge im Fall der Demontage
auch nachträglich von außen anbringbar.
Bezugszeichenliste:
[0032]
- 1.
- Dachantenne
- 2.
- Haube
- 3.
- Fahrzeugdach
- 4.
- Verschlußteil
- 5.
- Dichtung
- 6.
- Öffnung
- 7.
- Aufnahmekanal
- 8.
- Schraube
- 9.
- Schraube
- 10.
- Schraubendom
- 11.
- Klemmplatte
- 12.
- Antennenelement
- 13.
- Antennenelement
- 14.
- Bodenplatte
- 15.
- Anschluß für eine Antennenrute
- 16.
- Verschraubungswerkzeug
- 17.
- Versteifungselement
- 18.
- Nietmutter
- 19.
- Demontagewerkzeug
- 20.
- Kanal
- 21.
- Stift
- 22.
- Taschen
1. Dachantenne (1) für Fahrzeuge, wobei die Dachantenne (1) eine Bodenplatte (14) aufweist,
auf der Antennenelemente (12, 13) angeordnet sind oder die zumindest einen Anschluß
(15) für ein Antennenelement aufweist, wobei eine Haube (2) der Dachantenne (1) mit
zumindest einer Öffnung (6) versehen ist, durch die ein Befestigungsmittel einführbar
ist, und das Befestigungsmittel gegenüber der Oberfläche der Haube (2) versenkt zur
Befestigung der Dachantenne (1) an einer Fahrzeugkarosserie, insbesondere einem Fahrzeugdach
(3), oder zur Befestigung der Haube (2) an der Bodenplatte (14) festlegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verschlußteil (4) in die Öffnung (6) einsetzbar ist, nachdem das Befestigungsmittel
in die Öffnung (6) eingeführt und die Dachantenne (1) an der Fahrzeugkarosserie unbewegbar
festgelegt worden ist.
2. Dachantenne (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der bestimmungsgemäß montierten Position die Oberflächen des Verschlussteils (4)
und der Haube (2) weitestgehend tangentenstetig und versatzfrei angeordnet sind und
somit ohne Konturkanten, Absätze Überlappungen oder Vertiefungen ineinander übergehen.
3. Dachantenne (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Verschlussteil (4) in seiner bestimmungsgemäß montierten Position und
der Haube (2) außer einem durch Herstelltoleranzen nicht vermeidbaren Spalt kein Bereich,
insbesondere keine Vertiefung, gebildet ist, wo sich Wasser oder Schmutz ansammeln
kann.
4. Dachantenne (1) nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlussteil (4) in seiner bestimmungsgemäß montierten Position die Haube (2)
an keiner Stelle überdeckt, nicht über sie hinaus ragt oder nicht mit einem Kragen
auf ihr aufliegt und somit kein Angriff für eine Demontage von Hand oder mittels Hebelwerkzeug
gegeben ist.
5. Dachantenne (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Haube (2) in Richtung deren Innenbereich ein Aufnahmekanal (7) angeformt ist,
der das Befestigungsmittel aufnimmt und/oder seine Endlage bestimmt.
6. Dachantenne (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmekanal (7) so gestaltet ist, dass durch ihn hindurch ein Werkzeug zur
Betätigung des Befestigungsmittels zielgerichtet zu diesem hingeführt wird.
7. Dachantenne (1) einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmekanal (7) so gestaltet ist, dass eine mechanische Barriere entsteht,
die beim Hinführen des Werkzeugs zum Befestigungsmittel eine Berührung des Werkzeugs
mit Bauteilen im Inneren der Dachantenne (1) verhindert.
8. Dachantenne (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Haube (2) in Richtung deren Innenbereich ein Aufnahmekanal (7) angeformt ist,
der das Verschlussteil aufnimmt und seine Endlage bestimmt.
9. Dachantenne (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Verschlußteil (4) und der Haube (2) bzw. dem Aufnahmekanal (7) mindestens
eine Dichtung (5) angeordnet ist.
10. Dachantenne (1) einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Formelemente an dem Verschlussteil (4) und an dem Aufnahmekanal (7) angeordnet sind,
die durch ihr Zusammenwirken die bestimmungsgemäße Position des Verschlussteils (4)
in dem Aufnahmekanal (7) hinsichtlich der Drehausrichtung um die Längsachse des Aufnahmekanals
(7) bestimmen.
11. Dachantenne (1) einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Formelemente an dem Verschlussteil (4) und an dem Aufnahmekanal (7) angeordnet sind,
die durch ihr Zusammenwirken die bestimmungsgemäße Position des Verschlussteils (4)
in dem Aufnahmekanal (7) hinsichtlich der Eintauchtiefe bestimmen.
12. Dachantenne (1) einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Formelemente an dem Verschlussteil (4) und an dem Aufnahmekanal (7) angeordnet sind,
die durch ihr Zusammenwirken in der bestimmungsgemäßen Position des Verschlussteils
(4) in dem Aufnahmekanal (7) eine Verrastung bewirken.
13. Dachantenne (1) einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Formelemente an dem Verschlussteil (4) und an dem Aufnahmekanal (7) angeordnet sind,
die durch ihr Zusammenwirken in der bestimmungsgemäßen Position des Verschlussteils
(4) in dem Aufnahmekanal (7) eine Verklemmung bewirken.
14. Dachantenne (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlußteil (4) bzw. zumindest dessen sichtbarer Oberflächenbereich in Material,
Farbe und Oberflächengestaltung gleichartig ausgeführt ist wie die Oberfläche der
Haube (2).
15. Dachantenne (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlußteil (4) bzw. zumindest dessen sichtbarer Oberflächenbereich in Material,
Farbe und Oberflächengestaltung andersartig ausgeführt ist wie die Oberfläche der
Haube (2).
16. Dachantenne (1) einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlussteil (4) an seiner sichtbaren Oberfläche ein Relief, eine Bedruckung
oder eine beliebige andere flächenhaft aufgebrachte grafische Information oder ein
Muster enthält.
17. Dachantenne (1) einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Formen der Öffnung der Haube (2) und des Verschlussteils (4) im Bereich von dessen
Oberfläche exakt ineinander passen, wobei sie rund, mehreckig, rautenförmig, oval,
wappenförmig oder in sonstiger beliebiger Formgebung ausgeführt sein können.
18. Dachantenne (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlußteil (4) eine zentrische Bohrung aufweist, durch die ein spezielles
Demontagewerkzeug (19) in das Verschlußteil (4) einführbar ist.
19. Dachantenne (1) einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlußteil (4) zumindest einen axial ausgerichteten Kanal (20) und das Demontagewerkzeug
(19) zumindest einen mit dem Kanal (21) in Wirkverbindung bringbaren Stift (21) aufweist.
20. Dachantenne (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlußteil (4) nach dem Einsetzen in die Öffnung (6) lösbar oder unlösbar
mit der Haube (2) verbunden ist.
21. Dachantenne (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlußteil (4) und/oder der Aufnahmekanal (7) Rastmittel aufweisen.
22. Verfahren zur Demontage des Verschlussteils (4) einer Dachantenne (1) nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, bei dem ein Demontagewerkzeug (19) mit dem Verschlussteil
(4) verrastet, verriegelt oder in sonstiger Weise verbunden wird, bevor das Verschlussteil
(4) am Demontagewerkzeug aus dem Aufnahmekanal (7) gezogen wird.