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(11) |
EP 1 749 152 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.06.2008 Patentblatt 2008/23 |
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Anmeldetag: 18.04.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2005/004113 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2005/119057 (15.12.2005 Gazette 2005/50) |
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ANTRIEBSEINRICHTUNG FÜR EINE ZWEIZYLINDERDICKSTOFFPUMPE UND VERFAHREN ZUM BETRIEB
DERSELBEN
DRIVE DEVICE FOR A DUAL-CYLINDER SLURRY PUMP AND METHOD FOR OPERATING SAID PUMP
DISPOSITIF D'ENTRAINEMENT POUR UNE POMPE A LIQUIDES EPAIS A DEUX CYLINDRES ET PROCEDE
POUR FAIRE FONCTIONNER LEDIT DISPOSITIF
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU MC NL PL PT RO SE SI
SK TR |
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Priorität: |
27.05.2004 DE 102004025910
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.02.2007 Patentblatt 2007/06 |
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Patentinhaber: Schwing GmbH |
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44647 Herne (DE) |
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Erfinder: |
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- MÜLLER, Georg
45892 Gelsenkirchen (DE)
- SCHNITTKER, Joseph-Friedrich
44227 Dortmund (DE)
- SCHWARZ, Manfred
45891 Gelsenkirchen (DE)
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Vertreter: Bockhorni & Kollegen |
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Elsenheimerstraße 49 80687 München 80687 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 3 243 738 DE-A1- 19 503 986 DE-U1- 9 217 574
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DE-A1- 4 215 403 DE-A1- 19 531 358
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben einer Zweizylinderdickstoffpumpe
bzw. eine Antriebseinrichtung für eine Zweizylinderdickstoffpumpe nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 bzw. dem Oberbegriff des Anspruchs 9.
[0002] Zweizylinderdickstoffpumpen werden beispielsweise zur Förderung von Beton eingesetzt.
Hierbei wird der Beton z. B. über entsprechende Verteilermaste über erhebliche Höhen
und Entfernungen gepumpt. Bei derartigen Zweizylinderdickstoffpumpen sind die Förderzylinder
über eine Weiche, insbesondere eine Rohrweiche an eine gemeinsame Förderleitung angeschlossen,
wobei die Weiche abwechselnd den einen oder anderen Förderzylinder mit der Förderleitung
verbindet, so dass sich insgesamt ein nahezu kontinuierlicher Fluss des Dickstoffmaterials
bzw. Betons ergibt.
[0003] Durch den unvermeidlichen Anschlusswechsel der Förderzylinder an die gemeinsame Förderleitung
mittels der Weiche ergeben sich jedoch bei den Schaltvorgängen kurzfristige Förderunterbrechungen.
[0004] Dies ist beispielsweise aus dem Blockschaltbild der Fig. 2 zu erkennen, welches einen
Hydraulikantrieb für eine Zweizylinderdickstoffpumpe mit einer Rohrweiche zeigt. Bei
dem gezeigten Blockschaltbild handelt es sich um ein sog. Einkreissystem, bei dem
die Antriebszylinder 1, 2 der Förderzylinder FR, FL sowie der Stellzylinder SZ der
Rohrweiche nur mittels einer Versorgungseinrichtung mit Hydrauliköl versorgt werden
bzw. der Arbeitsdruck erzeugt wird. Diese einzige Versorgungseinrichtung weist zwei
Pumpen P1 und P2 auf, die über die Ölleitungen L1 und L2 mit einem Schaltblock 3 verbunden
sind, der je nach Betriebszustand das von den Pumpen P1 und P2 geförderte Öl über
Leitungen L4 dem einen Antriebszylinder 1 oder dem Antriebszylinder 2 für die Förderzylinder
FR und FL oder über weitere Leitungen L4a dem Stell- bzw. Schwenkzylinder SZ der Rohrweiche
RW zur Verfügung stellt.
[0005] Hier kommt es jedoch zu relativ langen Schaltvorgängen, da erst nach Beendigung eines
Kolbenhubs des Antriebszylinders 1 oder 2 der Steuerblock 3 so geschaltet wird, dass
die gesamte Förderleistung der Pumpen P1 und P2 dem Stell- bzw. Schwenkzylinder SZ
zur Verfügung gestellt wird.
[0006] Erst nach dem Verschwenken der Rohrweiche durch Betätigung des Stell- bzw. Schwenkzylinders
SZ wird dann durch ein Umschalten im Steuerblock 3 die gesamte Förderleistung der
Pumpen P 1 und P2 wieder den Antriebszylindern 1 oder 2 zur Verfügung gestellt.
[0007] Um derartige lange Schaltzeiten zu vermeiden, ist es aus dem Stand der Technik bekannt,
ein sog. Zweikreissystem zu verwirklichen (s. Fig. 3), bei dem die Pumpen P1 und P2
getrennt für die Antriebszylinder 1 und 2 der Förderzylinder FR und FL einerseits
sowie für den Stell- bzw. Schwenkzylinder SZ der Rohrweiche RW andererseits vorgesehen
sind. Somit sind hier zwei unabhängige Pumpeinrichtungen mit jeweils mindestens einer
Pumpe P 1 und P2, also ein sog. Zweikreissystem vorgesehen. Damit ist es möglich,
die Förderzylinder und den oder die Stellzylinder zeitparallel zu betätigen um die
Förderunterbrechung zu verkürzen.
[0008] Allerdings besteht hierbei der Nachteil darin, dass zwei getrennte Pumpeinrichtungen
vorhanden sein müssen, wobei insbesondere die Pumpe P1 entsprechend groß ausgelegt
werden muss, um den nötigen Hydraulikölvolumenstrom für den Betrieb der Antriebszylinder
1 und 2 zur Verfügung stellen zu können.
[0010] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine schnelle Umschaltung der Weiche für
die Anbindung der zwei Förderzylinder an die gemeinsame Förderleitung zu gewährleisten,
wobei der schaltungstechnische Aufwand und der Aufwand für den Hydraulikantrieb der
Antriebs- bzw. Förderzylinder und des Stellzylinders für die Weiche möglichst gering
gehalten werden soll.
[0011] Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren bzw. eine Zweizylinder-Dickstoffpumpe
mit den Merkmalen der Ansprüche 1 bzw. 9. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand
der abhängigen Ansprüche.
[0012] Die Erfindung geht aus von der Erkenntnis, dass bei einem Antrieb der Antriebszylinder
bzw. Förderzylinder einer Zweizylinderdickstoffpumpe mittels eines Fluids, insbesondere
eines Hydrauliköls, im Endbereich der Kolbenbewegung, also am Ende eines Kolbenhubs
nicht mehr die volle Antriebsleistung benötigt wird. Aufgrund dieser Erkenntnis ist
es dann möglich durch Verwendung der nicht mehr benötigten Antriebsleistung die Schaltzeit
dadurch zu verkürzen, dass die nicht mehr benötigte Antriebsleistung bereits für die
Betätigung der Weiche, insbesondere für den Antrieb eines Schwenk- bzw. Stellzylinders
für eine Rohrweiche Verwendung finden kann. Damit muss nicht mehr abgewartet werden,
bis der Kolbenhub im Antriebs- bzw. Förderzylinder beendet ist, sondern es kann der
Schaltvorgang und somit die Betätigung der Rohrweiche bereits vor Ende eines Kolbenhubs
eingeleitet werden.
[0013] Zu diesem Zweck ist erfindungsgemäß vorgesehen, die Stellung des Kolbens im Antriebszylinder
bzw. Förderzylinder zu überwachen bzw. zu ermitteln und zumindest in einer bestimmten
Stellung kurz vor dem Erreichen der Endstellung festzustellen, so dass ausgehend von
dieser Information ein Teil des Fluidvolumenstroms, vorzugsweise Hydraulikölvolumenstroms
für die Betätigung des Stell- bzw. Schwenkzylinders der Weiche zur Verfügung gestellt
werden kann.
[0014] Die dafür verwendete Ermittlungseinrichtung kann mechanischer, elektrischer oder
hydraulischer Art sein, wobei sich letzteres insbesondere anbietet, wenn die gesamte
Steuerung des Antriebs weitgehend mittels eines Fluids bzw. Hydrauliköls erfolgt.
Es können dann nämlich in einfacher Weise entsprechende Schaltventile eingesetzt werden,
die über bekannte hydraulische Steuerleitungen angesteuert werden.
[0015] Ferner kann bei einer bevorzugten Ausführungsform eine entsprechende Erfassungseinrichtung
zur Erfassung der Kolbenlage des Stellzylinders der Rohrweiche vorgesehen sein, um
diese Information für den Schaltvorgang zu nutzen.
[0016] Vorzugsweise kann die hydraulische Schaltung so aufgebaut sein, dass zwei Pumpeinrichtungen
zur Bereitstellung eines entsprechenden Fluidstroms bzw. Betriebsdrucks eingesetzt
werden, die vergleichbar dem Zweikreissystem primär unabhängig einerseits für den
Antrieb der Antriebszylinder und andererseits für den Antrieb des Stell- bzw. Schwenkzylinders
für die Weiche eingesetzt werden. Auf Grund der erfindungsgemäßen Idee, dass kurz
vor dem erforderlichen Schaltvorgang der Weiche die Antriebsleistung für die Antriebs-
bzw. Förderzylinder nicht mehr 100 % betragen muss, können die beiden unabhängigen
Pumpeinrichtungen in der Weise miteinander kombiniert werden, dass während des Kolbenhubs
des Antriebszylinders bzw. Förderzylinders die zweite Pumpeinrichtung ihre Förderleistung
für die Antriebs- bzw. Förderzylinder zur Verfügung stellt, während kurz vor dem Schaltvorgang
die zweite Pumpeinrichtung ausschließlich für die Betätigung des Stell- bzw. Schwenkzylinders
der Weiche eingesetzt wird. Auf diese Weise ist es möglich, die Pump- bzw. Förderleistung
des Antriebs effektiv einzusetzen bzw. Komponenten mit geringerer Leistung zu verwenden.
[0017] Vorzugsweise ist der Antrieb so gestaltet, dass der Betriebsdruck insbesondere der
zweiten Pumpeinrichtung während des gesamten Betriebes an dem Stell- bzw. Schwenkzylinder
ansteht.
[0018] Die Umlenkung des Fluidvolumenstroms kann in einfacher Weise durch ein entsprechendes
Schaltventil realisiert werden, so dass der schaltungstechnische Aufwand insgesamt
sehr gering gehalten werden kann.
[0019] Obwohl die Erfindung nachfolgend am Beispiel eines Hydraulikantriebs mit Hydrauliköl
als Fluid beschrieben ist, ist es selbstverständlich, dass die Erfindung auch mit
anderen geeigneten Fluiden und entsprechenden Einrichtungen zur Druckerzeugung und/oder
Förderung des Fluids möglich ist.
[0020] Weitere Vorteile, Kennzeichen und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden bei
der nachfolgenden detaillierten Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der
beigefügten Zeichnungen deutlich. Die Zeichnungen zeigen dabei in rein schematischer
Weise
- Fig. 1
- ein Blockschaltbild einer erfindungsgemäßen Antriebseinrichtung;
- Fig. 2
- ein Blockschaltbild eines bekannten Einkreissystems; und in
- Fig. 3
- ein Blockschaltbild eines bekannten Zweikreissystems.
[0021] Fig. 1 zeigt ein Blockschaltbild eines Hydraulikantriebs einer Zweizylinderdickstoffpumpe
mit einem ersten Antriebszylinder 1 und einem zweiten Antriebszylinder 2, die über
die entsprechenden Kolben mit einem ersten Förderzylinder FR und einem zweiten Förderzylinder
FL verbunden sind.
[0022] Die Förderzylinder FL und FR werden über eine Rohrweiche RW an eine gemeinsame Förderleitung
angeschlossen, so dass durch den abwechselnden Hub der Förderzylinder FL und FR eine
nahezu kontinuierliche Förderleistung für den Dickstoff erzielt wird. Zu diesem Zweck
muss die Rohrweiche RW über einen Stell- bzw. Schwenkzylinder SZ abwechselnd in eine
Verbindungsstellung zwischen erstem Förderzylinder FR und gemeinsamer Förderleitung
bzw. zweitem Förderzylinder FL und gemeinsamer Förderleitung gebracht werden.
[0023] Zur Versorgung des Hydraulikantriebs sind zwei Pumpeinrichtungen P1 und P2 vorgesehen,
die jeweils für sich ein oder mehrere parallel geschaltete Pumpen aufweisen können.
Im gezeigten Blockschaltbild ist für jede Pumpeinrichtung jeweils nur eine Pumpe dargestellt.
Die Pumpeinrichtungen P1 und P2 sind über die Versorgungsleitungen L1 und L2 mit dem
Steuerblock 3 verbunden, in dem Schaltventile 3.1 und 3.2 aufgenommen sind, die wiederum
mit den Hydraulikleitungen L4 und L4a verbunden sind.
[0024] Zwischen den Versorgungsleitungen L1 und L2 ist eine Zwischenleitung zur gegenseitigen
Verbindung vorgesehen, in der ein Schaltventil 6 eingebaut ist, so dass Hydrauliköl,
das in der Versorgungsleitung L1 durch die erste Pumpeinrichtung P1 gefördert wird
in die zweite Versorgungsleitung L2 gepumpt werden kann. Insbesondere hat das Schaltventil
6 jedoch die Aufgabe, dass Hydrauliköl, das von der zweiten Pumpeinrichtung P2 in
der Versorgungsleitung L2 gepumpt wird, zur Aufrechterhaltung eines ausreichenden
Ölstroms zur Betätigung der Antriebszylinder 1 und 2 in die erste Versorgungsleitung
L1 übertreten kann.
[0025] Das Hydrauliköl in der Versorgungsleitung L1 wird dann durch das Schaltventil 3.2
jeweils abwechselnd über die Versorgungsleitungen L4 dem ersten Antriebszylinder 1
bzw. dem zweiten Antriebszylinder 2 zur Verfügung gestellt, um über diese die Förderzylinder
FR und FL zu betätigen. Über die Leitung L9 erfolgt der Ölrückfluss.
[0026] An den Antriebszylindern 1 und 2 sind Schaltventile VFR und VFL vorgesehen, mittels
der die abwechselnde Hubbewegung der Antriebszylinder 1 und 2 gesteuert wird. Wegen
der abwechselnden Hubbewegung der Antriebszylinder 1 und 2 sind diese hydraulisch
über die Steuerleitungen SL5, SL6, SL7 und SL9 miteinander gekoppelt.
[0027] Die Schaltventile VFR und VFL bilden gleichzeitig auch sog. Näherungsschalter, mittels
derer die Kolbenstellung in den Antriebszylindern 1 und 2 ermittelt werden kann. Gleichzeitig
werden durch die entsprechenden Stellungen des Kolbens in den Antriebszylindern 1
und 2 die an den Schaltventilen VFR und VFL angeschlossenen Steuerleitungen SL8 und
SL10 entsprechend beaufschlagt, die wiederum die Schaltventile 3.1 und 3.2 im Steuerblock
3 bzw. das Umschaltventil 6 entsprechend ansteuern.
[0028] Dies erfolgt in der Weise, dass bei einem Wechsel des Förderhubs vom Förderzylinder
FR zum Förderzylinder FL oder umgekehrt auch die Rohrweiche entsprechend durch den
Stell- bzw. Schwenkzylinder SZ betätigt werden muss. Zu diesem Zweck wird der Stellzylinder
SZ über das Schaltventil 3.1 durch die zweite Pumpeinrichtung P2 und die Versorgungsleitungen
L2 und L4a mit entsprechendem Hydrauliköl versorgt bzw. mit Druck beaufschlagt. Um
eine möglichst schnelle Schaltung zu ermöglichen, wird über das Schaltventil 6 vor
Erreichen der jeweiligen Kolbenendstellung des Antriebszylinders 1 oder 2 ausgelöst
durch die hydraulischen Signale mittels der Steuerleitungen SL8 und SL10, das Schaltventil
3.1 und das Umschaltventil 6 entsprechend geschaltet.
[0029] Das Umschaltventil 6 sperrt hierbei die Verbindungsleitung zwischen den Versorgungsleitungen
L1 und L2 in der Weise ab, dass kein Ölstrom mehr von der Versorgungsleitung L2 in
die Versorgungsleitung L1 und damit zur Versorgung der Antriebszylinder 1 und 2 gelangen
kann. Vielmehr wird die Förderleistung der zweiten Pumpeinrichtung P2 vollständig
dem Schwenkzylinder SZ bereitgestellt, wobei durch die entsprechenden hydraulischen
Steuerleitungen SL18 und SL19 auch das Schaltventil VSZ zur Steuerung des Stell- bzw.
[0030] Schwenkzylinders SZ betätigt wird bzw. dieses entsprechende Steuersignale an das
Umschaltventil 6 abgibt.
[0031] Durch den Einsatz des Umschaltventils 6 kann der Ölvolumenstrom, der durch die zweite
Pumpeinrichtung P2 üblicherweise für die Betätigung der Antriebszylinder 1 und 2 mit
verwendet wird, in der Endbewegung der jeweiligen Antriebszylinder 1 und 2, in der
dieser Volumenstrom nicht unbedingt erforderlich ist, frühzeitig für eine Betätigung
des Schwenkzylinders eingesetzt werden, so dass die Förderunterbrechung der Dickstoffpumpe
verringert wird.
[0032] Da darüber hinaus die zweite Pumpeinrichtung P2 über die Versorgungsleitung L2 direkt
mit dem Schaltventil 3.1 bzw. über die Hydraulikleitungen L4a mit dem Schwenk- oder
Stellzylinder SZ verbunden ist, steht der Betriebsdruck der zweiten Pumpeinrichtung
P2 während des gesamten Betriebs unmittelbar dem Schwenkzylinder SZ zur Verfügung.
[0033] Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel handelt es sich somit um eine vorteilhafte
Kombination eines Einkreis- und eines Zweikreissystems, bei dem die Förderleistung
der zweiten Pumpeinrichtung variabel sowohl für die Betätigung der Antriebszylinder
1 und 2 als auch des Schwenk- bzw. Stellzylinders SZ Verwendung findet. Insbesondere
am Ende einer Hubbewegung, bei dem nicht die gesamte Förderleistung der Pumpeinrichtungen
für die Betätigung des Antriebszylinders bis in die Endstellung erforderlich ist,
ergibt sich somit die vorteilhafte Möglichkeit bereits einen Teil des Ölvolumenstroms
für die Betätigung des Stell- bzw. Schwenkzylinders der Rohrweiche bereitzustellen,
um damit eine Verkürzung der Förderstromunterbrechung auf ein Minimum zu bewirken.
1. Verfahren zum Betreiben einer Zweizylinder-Dickstoffpumpe, vorzugsweise zur Förderung
von Beton, mit zwei abwechselnd betätigten Förderzylindern (FL, FR), die über eine
Weiche (RW) eine gemeinsame Förderleitung mit Dickstoff beschicken, wobei die Förderzylinder
(FR, FL) mittels eines Fluids über Antriebszylinder (1, 2) betätigt werden und die
Weiche (RW) ebenfalls mittels eines Fluids über einen Stellzylinder (SZ) betätigt
wird, wobei eine erste Pumpeneinrichtung (P1) vorgesehen ist, deren Fluidvolumenstrom
mittels einer ersten Versorgungsleitung (L1) primär den Antriebszylindern (1, 2) zur
Verfügung gestellt wird und eine zweite Pumpeneinrichtung (P2), deren Fluidvolumenstrom
mittels einer zweiten Versorgungsleitung (L2) primär dem Stellzylinder (SZ) zur Verfügung
gestellt wird,
dadurch gekennzeichnet, dass
während des Kolbenhubs eines Antriebszylinders (1, 2) zumindest ein Teil des Fluidvolumenstroms
der zweiten Pumpeinrichtung (P2) zum Fluidvolumenstrom der ersten Pumpeneinrichtung
(P1) für die Antriebszylinder (1, 2) übertritt.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Fluidvolumenstrom in der zweiten Versorgungsleitung zum Schwenkzylinder (L2) oder
ein Teil davon, über eine Zwischenleitung, in der eine Umschalteinrichtung eingebaut
ist, in die erste Versorgungsleitung zu den Antriebszylindern (L1) übertreten kann.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Fluidvolumenstrom in der ersten Versorgungsleitung (L1) durch ein Schaltventil
(3.2) jeweils abwechselnd dem ersten Antriebszylinder (1) bzw. dem zweiten Antriebszylinder
(2) zur Verfügung gestellt wird.
4. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
kurz vor dem Erreichen der Endstellung eines Antriebszylinders (1, 2) die Umschalteinrichtung
die Zwischenleitung zwischen den Versorgungsleitungen (L1) und (L2) sperrt, so dass
kein Fluidvolumenstrom mehr von der zweiten Versorgungsleitung (L2) in die erste Versorgungsleitung
(L1) übertreten kann.
5. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Kolbenendstellung in den Antriebszylindern (1, 2) mittels Näherungsschalter ermittelt
wird, um die Umschalteinrichtung entsprechend anzusteuern.
6. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Fluidvolumenstrom von einer Pumpeneinrichtung (P1, P2) von jeweils einer oder
mehreren Pumpen erzeugt wird.
7. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Fluid Hydrauliköl ist.
8. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Steuerung der Antriebszylinder (1, 2), des Stellzylinders (SZ) und/oder sonstiger
der für den Betrieb erforderlichen Schaltventile hydraulisch erfolgt.
9. Zweizylinder-Dickstoffpumpe umfassend eine Antriebseinrichtung mit zwei mittels eines
Fluids betätigten Antriebszylindern (1,2), die über eine Weiche (RW), insbesondere
Rohrweiche, abwechselnd, insbesondere mittelbar über angetriebene Förderzylinder (FR,
FL), eine gemeinsame Förderleitung mit Dickstoff, insbesondere Beton beschicken, wobei
die Rohrweiche ebenfalls mittels eines Fluids über einen Stellzylinder (SZ) betätigt
wird, insbesondere zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
mit einer ersten Pumpeinrichtung (P1), mittels der das Fluid über eine erste Versorgungsleitung
(L1) unter Arbeitsdruck primär den Antriebszylindern (1, 2) zur Verfügung gestellt
wird und mit einer zweiten Pumpeneinrichtung (P2) mittels der das Fluid über eine
zweite Versorgungsleitung (L2) unter Arbeitsdruck primär dem Stellzylinder (SZ) zur
Verfügung gestellt wird,
wobei eine Ermittlungseinrichtung (VFR, VFL) zur Feststellung zumindest einer Kolbenlage
jedes Antriebszylinders (1,2) vorgesehen ist, die so ausgestaltet ist, dass die Kolbenlage
im Bewegungsendbereich vor Erreichen der Endstellung im Kolbenhub ermittelt wird,
dadurch gekennzeichnet, dass
zwischen den Versorgungsleitungen (L1 und L2) eine Verbindungsleitung zur gegenseitigen
Verbindung vorgesehen ist, in der eine Umschalteinrichtung (6) eingebaut ist, zur
Umlenkung zumindest eines Teils des von einer Pumpeneinrichtung (P1, P2) erzeugten
Fluidstroms, derart, dass Fluid von der ersten Versorgungsleitung (L1) in die zweite
Versorgungsleitung (L2) übertreten kann, und dass während des Kolbenhubs eines Antriebszylinders
(1, 2) Fluid von der zweiten Versorgungsleitung (L2) in die erste Versorgungsleitung
(L1) übertreten kann,
wobei die Umschalteinrichtung (6) durch Ermittlung der Kolbenlage mittels der Ermittlungseinrichtung
(VFR, VFL) betätigt ist.
10. Zweizylinder-Dickstoffpumpe nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Fluid Hydrauliköl ist.
11. Zweizylinder-Dickstoffpumpe nach Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Ermittlungseinrichtung (VFR, VFL) einen oder mehrere mechanische, elektrische
oder hydraulische Sensoren zur Ermittlung der Kolbenlage aufweist.
1. A method of operating a dual-cylinder slurry pump, preferably for delivering concrete,
comprising two alternately actuated delivery cylinders (FL; FR), which charge a common
delivery line with slurry via a switch (RW), wherein the delivery cylinders (FR, FL)
are actuated by means of a fluid via drive cylinders (1, 2) and the switch (RW) is
also actuated by means of a fluid via an actuator cylinder (SZ), wherein a first pump
device (P1) is provided, whose fluid flow volume is provided primarily to the drive
cylinders (1, 2) by means of a first supply line (L1) and a second pump device (P2),
whose fluid flow volume is provided primarily to the actuator cylinder (SZ) by means
of a second supply line, characterised in that during the piston stroke of a drive cylinder (1, 2) at least a portion of the fluid
flow volume of the second pump device (P2) transfers to the fluid flow volume of the
first pump device (P1) for the drive cylinder (1, 2).
2. A method as claimed in claim 1, characterised in that the fluid flow volume in the second supply line to the swivelling cylinder (L2) or
a proportion thereof can transfer into the first supply line to the drive cylinders
(1, 2) via a link line, in which a switchover device is installed.
3. A method as claimed in 1 claim or 2, characterised in that the fluid flow volume in the first supply line (L1) is provided alternately to the
first drive cylinder (1) and the second drive cylinder (2) by a switching valve (3.2).
4. A method as claimed in one of the preceding claims, characterised in that shortly before reaching the end position of a drive cylinder (1, 2) the switchover
device blocks the link line between the supply lines (L1) and (L2) so that the fluid
flow volume can no longer transfer from the second supply line (L2) into the first
supply line (L1).
5. A method as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the end position of the piston in the drive cylinders (1, 2) is determined by means
of proximity switches in order to control the switchover device appropriately.
6. A method as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the fluid flow volume from a pump device (P1, P2) is produced by one or more pumps.
7. A method as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the fluid is hydraulic oil.
8. A method as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the control of the drive cylinders (1, 2) the actuating cylinder (SZ) and/or other
switching valves necessary for operation is effected hydraulically.
9. A dual-cylinder slurry pump including a drive device with two drive cylinders (1,2)
which are actuated by means of a fluid and charge a common delivery line alternately,
particularly indirectly via driven delivery cylinders (FR, FL) with slurry, particularly
concrete, via a switch (RW) particularly a tube switch, wherein the tube switch is
also actuated by means of a fluid via an actuating cylinder (SZ), particularly for
carrying out the method as claimed in one of the preceding claims, including a first
pump device (P1), by means of which the fluid is provided at working pressure primarily
to the drive cylinders (1, 2) via a first supply line (L1) and a second pump device
(P2), by means of which the fluid is provided at working pressure primarily to the
actuating cylinder (SZ) via a second supply line L2, wherein a determination device
(VFR, VFL) for determining at least one piston position of each drive cylinder (1,
2) is provided, which is so constructed that the piston position is determined in
the end region of movement before reaching the end position in the piston stroke,
characterised in that a link line is provided between the supply lines (L1) and (L2) for mutually connecting
them, installed in which is a switchover device (6), for deflecting at least a proportion
of the fluid flow produced by one pump device (P1, P2) such that the fluid from the
first supply line (L1) can transfer into the second supply line (L2) and that during
the piston stroke of one drive cylinder (1, 2) fluid from the second supply line (L2)
can transfer into the first supply line (L1), wherein the switch over device (6) is
actuated by determination of the piston position by means of the determination device
(VFR, VFL).
10. A dual-cylinder slurry pump as claimed in claim 9, characterised in that the fluid is hydraulic oil.
11. A dual-cylinder slurry pump as claimed in claim 9 or 10, characterised in that the determination device (VFR, VFL) has one or more mechanical, electrical or hydraulic
sensors for determining the piston position.
1. Procédé de mise en fonctionnement d'une pompe à liquides épais à deux cylindres, de
préférence pour le refoulement de béton, comprenant deux cylindres de refoulement
actionnés en alternance (FL FR), qui alimentent en liquide épais une conduite de refoulement
commune par l'intermédiaire d'un dispositif d'aiguillage (RW), dans lequel les cylindres
de refoulement (FR, FL) sont actionnés au moyen d'un fluide par l'intermédiaire de
cylindres d'entraînement (1, 2) et le dispositif d'aiguillage (RW) est également actionné
au moyen d'un fluide par l'intermédiaire d'un cylindre de commande (SZ), dans lequel
sont prévus un premier dispositif de pompage (P1), dont l'écoulement volumique de
fluide est fourni en premier lieu aux cylindres d'entraînement (1, 2) au moyen d'une
première conduite d'alimentation (L1), et un deuxième dispositif de pompage (P2),
dont l'écoulement volumique de fluide est fourni en premier lieu au cylindre de commande
(SZ) au moyen d'une deuxième conduite d'alimentation (L2),
caractérisé en ce que
pendant la course du piston d'un cylindre d'entraînement (1, 2), au moins une partie
de l'écoulement volumique de fluide du deuxième dispositif de pompage (P2) rejoint
l'écoulement volumique de fluide du premier dispositif de pompage (P1) pour les cylindres
d'entraînement (1, 2).
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'écoulement volumique de fluide dans la deuxième conduite d'alimentation (L2) vers
le vérin orientable ou une partie de celui-ci, peut passer dans la première conduite
d'alimentation vers les cylindres d'entraînement (L1) via une conduite intermédiaire,
dans laquelle est incorporé un dispositif de commutation.
3. Procédé selon la revendication 1 ou la revendication 2,
caractérisé en ce que
l'écoulement volumique de fluide dans la première conduite d'alimentation (L1) est
fourni tour à tour, par une vanne de commutation (3, 2), au premier cylindre d'entraînement
(1) ou au deuxième cylindre d'entraînement (2).
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
juste avant qu'un cylindre d'entraînement (1, 2) atteigne sa position finale, le dispositif
de commutation bloque la conduite intermédiaire située entre les conduites d'alimentation
(L1) et (L2), de sorte que plus aucun écoulement volumique de fluide ne peut avoir
lieu entre la deuxième conduite d'alimentation (L2) et la première conduite d'alimentation
(L1).
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la position finale du piston dans les cylindres d'entraînement (1, 2) est déterminée
au moyen de détecteurs de proximité afin de commander le dispositif de commutation
en conséquence.
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'écoulement volumique de fluide d'un dispositif de pompage (P1, P2) est généré par
une ou plusieurs pompes.
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le fluide est une huile hydraulique.
8. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la commande des cylindres d'entraînement (1, 2), du cylindre de commande (SZ) et/ou
d'autres vannes de commutation nécessaires pour le fonctionnement s'effectue de manière
hydraulique.
9. Pompe à liquides épais à deux cylindres comprenant un dispositif d'entraînement présentant
deux cylindres d'entraînement (1, 2) actionnés au moyen d'un fluide qui, tour à tour,
par l'intermédiaire d'un dispositif d'aiguillage (RW), en particulier d'une vanne
d'aiguillage, en particulier indirectement par l'intermédiaire de cylindres de refoulement
(FR, FL) entraînés, alimentent en liquide épais, en particulier en béton, une conduite
de refoulement commune, dans lequel la vanne d'aiguillage est également actionnée
au moyen d'un fluide par l'intermédiaire d'un cylindre de commande (SZ), en particulier
pour réaliser le procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
comprenant un premier dispositif de pompage (P1), au moyen duquel le fluide est fourni
en premier lieu aux cylindres d'entraînement (1, 2) par l'intermédiaire d'une première
conduite d'alimentation (L1) à la pression de fonctionnement, et un deuxième dispositif
de pompage (P2), au moyen duquel le fluide est fourni en premier lieu au cylindre
de commande (SZ) par l'intermédiaire d'une deuxième conduite d'alimentation (L2) à
la pression de fonctionnement,
dans lequel un dispositif de détection (VFR, VFL) est prévu pour détecter au moins
une position du piston de chaque cylindre d'entraînement (1, 2), dispositif qui est
conçu pour déterminer la position du piston dans la zone finale de déplacement avant
que la position finale dans la course du piston ne soit atteinte,
caractérisée en ce que
une conduite de raccordement pour un raccordement mutuel est prévue entre les conduites
d'alimentation (L1 et L2), conduite dans laquelle est incorporé un dispositif de commutation
(6) pour changer la direction d'au moins une partie de l'écoulement de fluide généré
par un dispositif de pompage (P1, P2) de telle sorte que le fluide puisse passer de
la première conduite d'alimentation (L1) à la deuxième conduite d'alimentation (L2)
et que, pendant la course du piston d'un cylindre d'entraînement (1, 2), le fluide
puisse passer de la deuxième conduite d'alimentation (L2) à la première conduite d'alimentation
(L1),
dans lequel le dispositif de commutation (6) est actionné en fonction de la détermination
de la position du piston au moyen du dispositif de détection (VFR, VFL).
10. Pompe à liquides épais à deux cylindres selon la revendication 9,
caractérisée en ce que
le fluide est une huile hydraulique.
11. Pompe à liquides épais à deux cylindres selon la revendication 9 ou 10,
caractérisée en ce que
le dispositif de détection (VFR, VFL) présente un ou plusieurs capteurs mécaniques,
électriques ou hydrauliques pour déterminer la position du piston.
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