[0001] Verfahren zur Feststellung einer Veränderung von zumindest einem Objekt, das durch
zumindest einen Sensor einer ersten Kommunikationseinheit überwacht wird, und zur
Anzeige dieser Veränderung in einer zweiten Kommunikationseinheit sowie Vorrichtung
zur Durchführung dieses Verfahrens.
[0002] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Feststellung einer Veränderung von zumindest
einem Objekt, das durch zumindest einen Sensor einer ersten Kommunikationseinheit
überwacht wird, und zur Anzeige dieser Veränderung in einer zweiten Kommunikationseinheit.
Ferner betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Durchführung des erfinderischen
Verfahrens.
[0003] In der Überwachungstechnik gibt es eine Vielzahl von Systemen, die eine Veränderung
eines Objekts, beispielsweise das Öffnen einer Tür, das Zerbrechen eines Fensters,
anzeigen, so dass ein Alarm ausgelöst wird. Die Überwachung erfolgt über Sensoren,
wie beispielsweise Kraft- oder Drucksensoren, Temperatursensoren, akustische oder
optische Sensoren. Diese Überwachungssysteme sind sehr unflexibel, da sowohl der zu
überwachende Bereich bzw. das zu überwachende Objekt nicht verändert werden kann,
d. h. der Bereich bzw. die Position des Objekts ist nicht veränderbar.
[0004] Dokument
WO 03/093077 offenbart ein Sicherheitsystem für Lastwagen.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur einfachen, kostengünstigen und flexiblen
Feststellung einer Veränderung von zumindest einem Objekt und zur Anzeige dieser Veränderung
zu schaffen, bei dem ein Bereich variabel bzw. dynamisch festgelegt werden kann, und
wobei die Anzeige der Veränderung an dem zumindest einen Objekt in Abhängigkeit von
der Position des Empfängers zu dem Bereich erfolgt. Ferner soll eine einfache, kostengünstige
und flexibel einsetzbare Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens geschaffen
werden.
[0006] Diese Aufgaben werden durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Verfahrensanspruchs
1 sowie durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Vorrichtungsanspruchs 8 gelöst.
[0007] Ein Verfahren zur Feststellung einer Veränderung von zumindest einem Objekt, das
durch zumindest einen Sensor einer ersten Kommunikationseinheit überwacht wird, und
zur Anzeige dieser Veränderung in einer zweiten Kommunikationseinheit bei dem ein
räumlich begrenzter Bereich bestimmt wird, der die Position der ersten Kommunikationseinheit,
des zumindest einen Objekts sowie der zweiten Kommunikationseinheit umschließt, bei
dem die zweite Kommunikationseinheit durch ein Positionsbestimmungssystem wiederholt
seine jeweilige Position bestimmt, bei dem die jeweils bestimmte Position der zweiten
Kommunikationseinheit mit den Koordinaten des räumlich begrenzten Bereichs verglichen
wird, und bei dem bei einer Veränderung des zumindest einen Objekts Information hierüber
von der ersten Kommunikationseinheit zur zweiten Kommunikationseinheit per Funk übermittelt
und dort angezeigt werden, wenn die Position der zweiten Kommunikationseinheit außerhalb
des räumlich begrenzten Bereiches liegt, stellt ein einfaches, kostengünstiges und
flexibles Verfahren zur Feststellung einer Veränderung von zumindest einem Objekt
und zur Anzeige dieser Veränderung dar, wobei die Anzeige der Information von der
Position der zweiten Kommunikationseinheit zu dem räumlich begrenzten Bereich erfolgt.
Das Objekt kann unbeweglich oder beweglich sein, beispielsweise können Fenster, Türen
oder Zündschlösser von Autos durch Sensoren überwacht werden. Ebenso können Personen
durch zumindest einen Sensor überwacht werden. Die Überwachung von mehreren Objekten
durch mehrere Sensoren ist ebenfalls möglich. Als Sensoren kommen insbesondere optische
Sensoren, Temperatursensoren, Druck- oder Kraftsensoren sowie akustische Sensoren
zum Einsatz. Zunächst wird bei diesem Verfahren ein räumlich begrenzter Bereich bestimmt.
Dies kann durch die erste Kommunikationseinheit oder die zweite Kommunikationseinheit
erfolgen. Hierfür können bei einer oder bei beiden Kommunikationseinheiten Eingabemöglichkeiten
vorgesehen sein, durch die Koordinaten eines räumlich begrenzten Bereiches eingegeben
werden können. Der räumlich begrenzte Bereich wird dabei so gewählt, dass er das zumindest
eine Objekt, die Position der ersten Kommunikationseinheit sowie die Position der
zweiten Kommunikationseinheit umschließt. Nach der Bestimmung des räumlich begrenzten
Bereichs findet eine wiederholte Bestimmung der Position der zweiten Kommunikationseinheit
statt. Die jeweils ermittelte Position wird mit den Koordinaten des räumlich begrenzten
Bereiches verglichen und in dem Fall, dass die Position der zweiten Kommunikationseinheit
außerhalb des räumlich begrenzten Bereiches liegt, wird bei einer Veränderung des
zumindest einen überwachten Objekts eine entsprechende Information hierüber von der
ersten Kommunikationseinheit zu der zweiten Kommunikationseinheit übermittelt. Die
Übermittlung findet per Funk statt. Die übermittelten Informationen über das Objekt
werden in der zweiten Kommunikationseinheit angezeigt. Dies kann akustisch, optisch
oder mechanisch, beispielsweise durch Vibration, erfolgen. Der Vergleich der jeweiligen
Position der zweiten Kommunikationseinheit mit den Koordinaten des räumlich begrenzten
Bereiches kann in der ersten Kommunikationseinheit oder in der zweiten Kommunikationseinheit
erfolgen.
Erfolgt der Vergleich in der ersten Kommunikationseinheit, so findet vorher eine Übermittlung
der jeweiligen Position der zweiten Kommunikationseinheit an die erste Kommunikationseinheit
statt.
Erfolgt der Vergleich in der zweiten Kommunikationseinheit, so sendet die zweite Kommunikationseinheit
eine Nachricht an die erste Kommunikationseinheit, in dem Fall, in dem die zweite
Kommunikationseinheit außerhalb des räumlich begrenzten Bereichs liegt. Hierdurch
weiß die erste Kommunikationseinheit, dass im Falle einer Veränderung des zumindest
einen Objekts, Informationen hierüber an die zweite Kommunikationseinheit übermittelt
werden sollen.
[0008] Vorteilhaft ist ein Verfahren, bei dem der räumlich begrenzte Bereich wiederholt
bestimmt wird, solange die zweite Kommunikationseinheit ihre Position ändert und eine
vorgegebene Entfernung zwischen erster Kommunikationseinheit und zweiter Kommunikationseinheit
nicht überschritten wird. Dies bedeutet, dass der räumlich begrenzte Bereich dynamisch
bestimmt werden kann. Solange sowohl die erste Kommunikationseinheit, als auch die
zweite Kommunikationseinheit in Bewegung sind, wird permanent ein neuer räumlich begrenzter
Bereich um die erste und die zweite Kommunikationseinheit bestimmt. Die erste und
die zweite Kommunikationseinheit bewegen sich dabei gemeinsam in die gleiche bzw.
annähernd in die gleiche Richtung. Erst wenn eine vorgegebene Entfernung zwischen
erster und zweiter Kommunikationseinheit überschritten wird, wird kein neuer räumlich
begrenzter Bereich bestimmt. Der zuletzt bestimmte räumlich begrenzte Bereich ist
dann relevant. Die vorgegebene Entfernung ist variabel bestimmbar. Vorteilhaft ist
jedoch, wenn sie nicht mehr als einige Meter beträgt.
[0009] Ferner ist ein Verfahren bevorzugt, bei dem nach der Feststellung, dass die Position
der zweiten Kommunikationseinheit außerhalb des räumlich begrenzten Bereiches liegt,
die zweite Kommunikationseinheit eine Anfrage über den Zustand des zumindest einen
Objekts an die erste Kommunikationseinheit sendet, die erste Kommunikationseinheit
eine Verifizierung der zweiten Kommunikationseinheit durchführt und bei positiver
Verifizierung der zweiten Kommunikationseinheit eine Veränderung über den Zustand
des überwachten Objekts an die zweite Kommunikationseinheit übermittelt. Dies gewährleistet,
dass die erste Kommunikationseinheit Veränderungen über den Zustand des überwachten
Objekts an einen berechtigten Empfänger, in diesem Fall die zweite Kommunikationseinheit,
übermittelt. Durch die Verifizierung erkennt die erste Kommunikationseinheit die Berechtigung
der zweiten Kommunikationseinheit. Die Verifizierung kann beispielsweise anhand einer
übermittelten Telefonnummer erfolgen. Alternativ kann nach durchgeführter Verifizierung
der zweiten Kommunikationseinheit durch die erste Kommunikationseinheit eine Veränderung
über den Zustand des überwachten Objekts an mehrere zuvor ausgewählte Kommunikationseinheiten
übermittelt werden. Bei einer ungewünschten Veränderung des Zustandes des überwachten
Objekts können Informationen hierüber an verschiedene autorisierte Stellen weiter
geleitet werden, so dass dort entsprechende Maßnahmen getroffen werden können.
[0010] Bevorzugt ist ferner ein Verfahren, bei dem zur Bestimmung des räumlich begrenzten
Bereiches Positionskoordinaten vorgegeben werden oder über ein Positionsbestimmungssystem
eine erste Position bestimmt wird und um diese erste Position herum ein Bereich festgelegt
wird. Bei der ersten Alternative sind die Koordinaten des Bereiches bekannt und können
an die erste oder zweite Kommunikationseinheit weiter geleitet werden. Die Koordinaten
des Bereiches können auch über eine Tastatur direkt in eine oder beide Kommunikationseinheiten
eingegeben werden. Bei der zweiten Alternative kann die Position der ersten Kommunikationseinheit
oder der zweiten Kommunikationseinheit über ein Positionsbestimmungssystem, wie beispielsweise
ein GPS-System oder eine andere Satelliten-Navigation, wie beispielsweise das europäische
Ortungssystem Galileo, ermittelt werden. Dies kann direkt in einer der Kommunikationseinheiten
erfolgen.
[0011] Vorteilhaft ist ferner ein Verfahren, bei dem beim Verlassen der zweiten Kommunikationseinheit
des räumlich begrenzten Bereiches wiederholt die aktuelle Position der zweiten Kommunikationseinheit
an die erste Kommunikationseinheit gesendet wird, die diese anzeigt. Hierdurch kann
durch die erste Kommunikationseinheit festgestellt werden, wo sich die zweite Kommunikationseinheit
aktuell befindet, wenn sich diese außerhalb des räumlich begrenzten Bereiches aufhält.
[0012] Vorteilhaft ist ferner ein Verfahren, bei dem die Übertragung von Daten durch Funkmodule
in der ersten Kommunikationseinheit und der zweiten Kommunikationseinheit erfolgt.
Daten, die bei diesem Verfahren übertragen werden sind Koordinaten der Position der
ersten bzw. der zweiten Kommunikationseinheit, Koordinaten des räumlich begrenzten
Bereiches, Erkennungsdaten einer Kommunikationseinheit sowie Informationen über den
Zustand des zumindest einen zu überwachenden Objekts.
[0013] Eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 8 kann ein zuvor beschriebenes Verfahren
durchführen. Eine Vorrichtung mit zumindest einer ersten Kommunikationseinheit und
zumindest einer zweiten Kommunikationseinheit, wobei diese mindestens jeweils ein
Funkmodul aufweisen, mit zumindest einem Sensor zur Überwachung des Zustandes eines
Objekts, wobei der Sensor Teil der ersten Kommunikationseinheit ist, mit einem Positionsbestimmungssystem
und einer Anzeigeeinrichtung in der zweiten Kommunikationseinheit sowie einer Prozessoreinheit
in der ersten Kommunikationseinheit zur Festlegung des räumlich begrenzten Bereiches,
zur Verifizierung der zweiten Kommunikationseinheit und/oder zum Vergleich der Position
der zweiten Kommunikationseinheit mit dem räumlich begrenzten Bereich, stellt eine
einfache, kostengünstige und flexibel einsetzbare Vorrichtung zur Überwachung zumindest
eines Objekts in einem dynamisch festlegbaren räumlich begrenzten Raum dar. Als Sensor
zur Überwachung des Zustandes eines Objekts können akustische Sensoren, optische Sensoren,
Kraft- oder Drucksensoren sowie Temperatursensoren eingesetzt werden. Bei einer Veränderung
des Zustandes des Objekts, sei es durch Bewegung oder beispielsweise durch Zerstörung,
sendet die erste Kommunikationseinheit Informationen hierüber an die zweite Kommunikationseinheit,
sobald die zweite Kommunikationseinheit einen vorher bestimmten räumlich begrenzten
Raum verlassen hat. Das zu überwachende Objekt sowie die erste Kommunikationseinheit
befinden sich dabei innerhalb des räumlich begrenzten Bereiches. D.h. der räumlich
begrenzten Raum umschließt die erste und zweite Kommunikationseinheit sowie das zumindest
eine, zu überwachende Objekt. Zur Feststellung, dass die zweite Kommunikationseinheit
den räumlich begrenzten Raum verlassen hat, dient ein Positionsbestimmungssystem innerhalb
der zweiten Kommunikationseinheit. Dieses Positionsbestimmungssystem bestimmt aufgrund
einer Satellitenortung die aktuelle, exakte Position der zweiten Kommunikationseinheit.
Diese jeweilige Position der zweiten Kommunikationseinheit wird mit den Koordinaten
des räumlich begrenzten Bereiches verglichen und sobald festgestellt wird, dass die
Position der zweiten Kommunikationseinheit nicht mehr innerhalb des räumlich begrenzten
Bereiches liegt, werden bei einer Veränderung des Zustandes des zu überwachenden Objekts
Informationen hierüber in Form eines Signals von der ersten Kommunikationseinheit
an die zweite Kommunikationseinheit gesendet. Die Feststellung, ob die zweite Kommunikationseinheit
den räumlich begrenzten Bereich verlassen hat, kann entweder in der zweiten Kommunikationseinheit
selbst stattfinden oder nach Zusendung der jeweils aktuellen Position der zweiten
Kommunikationseinheit an die erste Kommunikationseinheit in der ersten Kommunikationseinheit
erfolgen.
[0014] Vorteilhaft ist ferner eine Vorrichtung, bei der die erste Kommunikationseinheit
ebenfalls ein Positionsbestimmungssystem aufweist. Hierdurch kann auch durch die erste
Kommunikationseinheit der räumlich begrenzte Bereich bestimmt werden.
[0015] Vorteilhaft ist ferner, dass die erste Kommunikationseinheit und/oder die zweite
Kommunikationseinheit zumindest ein Display aufweist. Alternativ zu einer akustischen
oder mechanischen Anzeige der Veränderung des Zustandes des überwachten Objekts bzw.
eines Alarms kann eine optische Anzeige erfolgen.
[0016] Die zum erfindungsgemäßen Verfahren gemachten Aussagen gelten ebenso für die Vorrichtung
und umgekehrt.
[0017] Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend unter
Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zur Feststellung einer Veränderung
an überwachten Objekten;
- Figur 2
- eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zur Feststellung einer Veränderung
an überwachten Objekten;
- Figur 3
- ein Beispiel einer ersten Kommunikationseinheit;
- Figur 4
- ein Beispiel einer zweiten Kommunikationseinheit.
[0018] Fig. 1 zeigt eine Vorrichtung 6 zur Durchführung des Verfahrens zur Feststellung
einer Veränderung von zumindest einem Objekt 3, hier von drei Objekten, die von einer
ersten Kommunikationseinheit 1 durch zumindest einen Sensor 4 überwacht werden, und
zur Anzeige dieser Veränderung in einer zweiten Kommunikationseinheit 2, bei dem ein
räumlich begrenzter Bereich 5 durch die erste Kommunikationseinheit 1 oder die zweite
Kommunikationseinheit 2 bestimmt wird, der die Position der ersten Kommunikationseinheit
1, der Objekte 3 sowie die Position der zweiten Kommunikationseinheit 2 umschließt,
bei dem die zweite Kommunikationseinheit 2 durch ein Positionsbestimmungssystem 7
wiederholt seine jeweilige Position bestimmt, bei dem die jeweils bestimmte Position
der zweiten Kommunikationseinheit 2 mit den Koordinaten des räumlich begrenzten Bereichs
5 verglichen wird, und bei dem bei einer Veränderung eines der Objekte 3 Information
hierüber von der ersten Kommunikationseinheit 1 zur zweiten Kommunikationseinheit
2 per Funk übermittelt und dort angezeigt werden, wenn die Position der zweiten Kommunikationseinheit
2 außerhalb des räumlich begrenzten Bereichs 5 liegt. In einem ersten Schritt wird
zunächst ein räumlich begrenzter Bereich 5 festgelegt. Dies kann über eine nicht dargestellte
Eingabeeinrichtung in der ersten 1 oder zweiten Kommunikationseinheit 2 erfolgen.
Ferner kann über ein Positionsbestimmungssystem 7, ein Satelliten-Ortungssystem, zunächst
die Position einer Kommunikationseinheit, in Fig. 1 der zweiten Kommunikationseinheit
2, bestimmt werden. Anhand dieser ermittelten Position kann dann durch eine Prozessoreinheit
8 in einer der Kommunikationseinheiten 1, 2 ein räumlich begrenzter Bereich 5 festgelegt
werden. Dies kann beispielsweise ein Bereich mit einem Radius von einigen Metern um
die ermittelte Position sein. Bei der Bestimmung des räumlich begrenzten Bereichs
5 sind beide Kommunikationseinheiten 1, 2 nahe aneinander angeordnet, so dass der
räumlich begrenzte Bereich 5 die Position beider Kommunikationseinheiten 1, 2 umschließt.
Die erste Kommunikationseinheit 1 weist einen oder mehrere Sensoren 4 auf, die ein
oder mehrere Objekte 3, hier drei Objekte, überwachen. Durch die Sensoren 4 können
Veränderungen an den Objekten 3 ermittelt werden. Die Sensoren 4 können akustische
oder optische Sensoren, Temperatursensoren, Kraft- oder Drucksensoren oder Längenmesssensoren
sein. Die zu überwachenden Objekte 3 können beweglich oder unbeweglich sein. Beispielsweise
können Zündschlösser von Fahrzeugen, Fenster oder Türe von Fahrzeugen oder Gebäuden,
aber auch Personen überwacht werden. Nach Festlegung des räumlich begrenzten Bereichs
5 wird bei einer Veränderung an einem Objekt 3 eine Information hierüber von der ersten
Kommunikationseinheit 1 an die zweite Kommunikationseinheit 2 gesendet. Dies allerdings
nur dann, wenn festgestellt worden ist, dass die Position der zweiten Kommunikationseinheit
2 außerhalb des räumlich begrenzten Bereichs 5 liegt. Hierfür findet eine Überwachung
statt. D. h., die Position der zweiten Kommunikationseinheit 2 wird ständig durch
ein Positionsbestimmungssystem 7 ermittelt. Die jeweils ermittelte aktuelle Position
wird in einer Prozessoreinheit der zweiten Kommunikationseinheit 2 selbst mit den
Koordinaten des räumlich begrenzten Bereichs 5 verglichen. Bei Feststellung, dass
die Position der zweiten Kommunikationseinheit 2 außerhalb des räumlich begrenzten
Bereichs 5 liegt, wird eine Nachricht bzw. eine Anfrage, in Fig. 1 durch Pfeil 10
dargestellt, an die erste Kommunikationseinheit 1 gesendet. In der Anfrage wird gefragt,
ob eine Veränderung des Zustandes der Objekte 3 stattgefunden hat. Hierzu werden in
der Prozessoreinheit 8 der ersten Kommunikationseinheit 1 die Istdaten mit Solldaten
der jeweiligen Objekte 3 verglichen. Liegt eine Abweichung der Istdaten und der Solldaten
vor, so deutet dies auf eine Veränderung des Zustandes des jeweiligen Objektes 3 hin.
Falls eine Veränderung an einem überwachten Objekt 3 festgestellt worden ist, so sendet
die erste Kommunikationseinheit 1, nach erfolgter Anfrage durch die zweite Kommunikationseinheit
2, die Informationen über die Veränderung des Objektes 3 zu der zweiten Kommunikationseinheit
2, siehe Pfeil mit Bezugszeichen 11 in Fig. 1. Die zweite Kommunikationseinheit 2
weist eine Anzeigeeinrichtung 9 auf zur Anzeige der ankommenden Informationen bzgl.
der Veränderung des Objekts 3.
Die jeweils ermittelte aktuelle Position der zweiten Kommunikationseinheit 2 kann
aber auch zu der ersten Kommunikationseinheit 1 gesendet werden und dort in einer
Prozessoreinheit 8 der ersten Kommunikationseinheit 1 mit den Koordinaten des räumlich
begrenzten Bereichs 5 verglichen werden. Falls dort festgestellt wird, dass die zweite
Kommunikationseinheit 2 außerhalb des räumlich begrenzten Bereichs 5 liegt, wird bei
einer Veränderung des Zustandes eines überwachten Objektes 3 eine Information an die
zweite Kommunikationseinheit 2 gesendet und dort angezeigt. Die Anzeige kann akustisch,
mechanisch und/oder optisch erfolgen.
Ein möglicher Einsatz dieser Vorrichtung 6 bzw. dieses Verfahrens wäre bei der Absicherung
von Gebäuden denkbar. So werden beispielsweise sicherheitsrelevante Gegenstände, wie
Fenster und Türen, über Sensoren 4 der ersten Kommunikationseinheit 1 überwacht. Ist
ein Empfänger versehen mit einer zweiten Kommunikationseinheit 2, beispielsweise der
Hausbesitzer oder der Sicherheitsdienst, außerhalb eines zuvor bestimmten räumlich
begrenzten Bereichs 5, so wird dieser über eine Veränderung des Zustandes der überwachten
Objekte 3 von der ersten Kommunikationseinheit 1 informiert. D. h. das Verlassen der
zweiten Kommunikationseinheit 2 wird mittels eines Positionsbestimmungsverfahrens
mit anschließendem Vergleich der ermittelten Position mit den Koordinaten des zuvor
bestimmten räumlich begrenzten Bereichs 5 festgestellt. Nach Feststellung des Verlassens
des räumlich begrenzten Bereichs 5 sendet die zweite Kommunikationseinheit 2 eine
Anfrage an die erste Kommunikationseinheit 1 über den Zustand der überwachten Objekte
3. Falls eine Veränderung des Zustands eines überwachten Objektes 3 stattgefunden
hat, so sendet die erste Kommunikationseinheit 1 dies der zweiten Kommunikationseinheit
2. Hat keine Veränderung stattgefunden, so werden auch keine Informationen an die
zweite Kommunikationseinheit 2 gesendet. Der Sinn, dass die zweite Kommunikationseinheit
2 erst nach Verlassen des räumlich begrenzten Bereichs 5 eine Information über eine
Veränderung des Zustandes eines Objektes 3 erhält, liegt darin, dass sonst der Empfänger,
der mit der zweiten Kommunikationseinheit 2 versehen ist, eine Anzeige über eine Veränderung
erhält, obwohl er selber noch diese Veränderung bemerken kann, da er noch in der Nähe
der überwachten Objekte 3 ist. Der Empfänger, in der Regel eine Person, mit der zweiten
Kommunikationseinheit 2 soll erst benachrichtigt werden, wenn er selber die Veränderung
des Zustandes eines Objektes 3 nicht mehr wahrnehmen kann.
[0019] Eine weitere Einsatzmöglichkeit der Vorrichtung 6 und des Verfahrens ist in einem
Fahrzeug. Hier wird die dynamische Festlegung des räumlich begrenzten Bereichs 5 deutlicher.
Eine erste Kommunikationseinheit 1 wird fest in einem Fahrzeug installiert. Sensoren
4 der ersten Kommunikationseinheit 1 überwachen beispielsweise das Zündschloss, die
Türe und Fenster des Fahrzeugs. Die zweite Kommunikationseinheit 2 ist dem Fahrer
zugeordnet oder einer bestimmten Halterung im Fahrzeug. Solange sich das Fahrzeug
bewegt, wird von der ersten Kommunikationseinheit 1 oder zweiten Kommunikationseinheit
2 ständig die aktuelle Position ermittelt und durch eine entsprechende Prozessoreinheit
der ersten Kommunikationseinheit 1 oder zweiten Kommunikationseinheit 2 der räumlich
begrenzte Bereich 5 bestimmt. Dieser wird somit immer wieder neu bestimmt, d. h. dynamisch.
Verlässt der Fahrer das Fahrzeug mit der zweiten Kommunikationseinheit 2 und wird
eine bestimmte Entfernung zwischen der ersten Kommunikationseinheit 1 und der zweiten
Kommunikationseinheit 2 überschritten, so wird der räumlich begrenzte Bereich 5 nicht
mehr weiter neu festgelegt. Verlässt der Fahrer mit der zweiten Kommunikationseinheit
2 den zuletzt festgelegten räumlich begrenzten Bereich 5, so sendet diese eine Anfrage
10 an die erste Kommunikationseinheit 1 über den Zustand der überwachten Objekte,
d. h. der Türen, der Fenster oder des Zündschlosses. Im Fall einer Veränderung des
Zustands der überwachten Objekte wird die zweite Kommunikationseinheit 2 von der ersten
Kommunikationseinheit 1 benachrichtigt, so dass der Fahrer entsprechend reagieren
kann.
[0020] In Fig. 2 ist eine oben beschriebene Vorrichtung 6 dargestellt. Sobald festgestellt
wird, dass die Position der zweiten Kommunikationseinheit 2 außerhalb des räumlich
begrenzten Bereichs 5 liegt, wird die Position der zweiten Kommunikationseinheit 2
an die erste Kommunikationseinheit 1 geschickt, siehe Pfeil mit Bezugszeichen 12.
Die Feststellung, ob die zweite Kommunikationseinheit 2 außerhalb des räumlich begrenzten
Bereichs 5 liegt, kann einerseits durch Vergleich der jeweils aktuellen Position der
zweiten Kommunikationseinheit 2 mit den Koordinaten des räumlich begrenzten Bereichs
5 erfolgen, oder andererseits durch eine Überwachung der zweiten Kommunikationseinheit
2 durch den Sensor 4 der ersten Kommunikationseinheit 1. Überschreitet die zweite
Kommunikationseinheit 2 die Grenze des räumlich begrenzten Bereichs 5, so wird dies
durch den oder die Sensoren 4 erfasst und in der ersten Kommunikationseinheit 1 angezeigt.
Der Einsatz einer derartigen Vorrichtung 6 ist beispielsweise im medizinischen Bereich
denkbar. Verwirrte oder psychisch kranke Patienten in einem Pflegeheim-/Krankenhausbereich,
werden mit einer zweiten Kommunikationseinheit 2 versehen und der Pflegeheim-/Krankenhausbereich
wird als räumlich begrenzter Bereich 5, sogenannter Sicherheitsbereich, festgelegt.
Die erste Kommunikationseinheit 1 kann zentral in der Pflegeheim/Krankenhauszentrale
oder mobil bei einem Arzt oder Pfleger vorgesehen sein. Verlässt der Patient den Pflegeheim-/Krankenhausbereich,
so wird dies per Funkverbindung der ersten Kommunikationseinheit 1 angezeigt. Entweder
wird die jeweils aktuelle Position der zweiten Kommunikationseinheit 2, d. h. des
Patienten, automatisch der ersten Kommunikationseinheit 1 angezeigt oder kann über
die erste Kommunikationseinheit 1 von der zweiten Kommunikationseinheit 2 abgefragt
werden.
[0021] Die Fig. 3 zeigt eine erste Kommunikationseinheit 1 der erfindungsgemäßen Vorrichtung
6. Über das Funkmodul 13, ein GSM-Modul, ein UMTS-Modul oder ein Funkmodul der 4.
Generation des Mobilfunks, können Daten gesendet und empfangen werden. Die Prozessoreinheit
8 berechnet Koordinaten, vergleicht Positionen mit Koordinaten und verarbeitet Sensorinformationen
sowie steuert die Eingabe und Ausgabe von Daten. In der Prozessoreinheit 8 ist eine
Software implementiert, vorzugsweise über eine Hochsprachenschnittstelle, wie Java
oder C. Die erste Kommunikationseinheit 1 weist ein Display 9 zur Anzeige von Informationen
auf. Ferner kann eine Eingabeeinrichtung vorgesehen sein. Zumindest ein Sensor 4 ist
vorgesehen zur Überwachung von zumindest einem Objekt 3.
[0022] In der Fig. 4 ist eine mögliche zweite Kommunikationseinheit 2 dargestellt. Ähnlich
wie die erste Kommunikationseinheit 1 verfügt die zweite Kommunikationseinheit 2 über
ein Funkmodul 13, ein GSM-Modul, ein UMTS-Modul oder ein Funkmodul der 4. Generation
des Mobilfunks, um Daten senden und empfangen zu können. Ferner weist die zweite Kommunikationseinheit
2 ein Positionsbestimmungssystem 7, ein GPS-Modul oder ähnliches, auf, um seine jeweils
aktuelle Position zu bestimmen. Eine Prozessoreinheit 8 ist vorgesehen, um Koordinaten
zu berechnen, zu vergleichen sowie die Eingabe und Ausgabe von Daten zu steuern. Über
eine Anzeige 9, z. B. ein Display, werden Informationen angezeigt.
1. Verfahren zur Feststellung einer Veränderung von zumindest einem Objekt (3), das von
einer ersten Kommunikationseinheit (1) durch zumindest einen Sensor (4) überwacht
wird, und zur Anzeige dieser Veränderung in einer zweiten Kommunikationseinheit (2),
bei dem ein räumlich begrenzter Bereich (5) durch die erste Kommunikationseinheit
(1) oder die zweite Kommunikationseinheit (2) bestimmt wird, der die Position der
ersten Kommunikationseinheit (1), des zumindest einen Objekts (3) sowie die Position
der zweiten Kommunikationseinheit (2) umschließt, bei dem die zweite Kommunikationseinheit
(2) durch ein Positionsbestimmungssystem (7) wiederholt seine jeweilige Position bestimmt,
bei dem die jeweils bestimmte Position der zweiten Kommunikationseinheit (2) mit den
Koordinaten des räumlich begrenzten Bereichs (5) verglichen wird, und bei dem bei
einer Veränderung des zumindest einen Objekts (3) Information hierüber von der ersten
Kommunikationseinheit. (1) zur zweiten Kommunikationseinheit (2) per Funk übermittelt
und dort angezeigt werden, wenn die Position der zweiten Kommunikationseinheit (2)
außerhalb des räumlich begrenzten Bereichs (5) liegt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem der räumlich begrenzte Bereich (5) wiederholt bestimmt
wird, solange die zweite Kommunikationseinheit (2) ihre Position ändert und eine vorgegebene
Entfernung zwischen erster Kommunikationseinheit (1) und zweiter Kommunikationseinheit
(2) nicht überschritten wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem nach der Feststellung, dass die Position
der zweiten Kommunikationseinheit (2) außerhalb des räumlich begrenzten Bereichs (5)
liegt, die zweite Kommunikationseinheit (2) eine Anfrage über den Zustand des zumindest
einen Objekts (3) an die erste Kommunikationseinheit (1) sendet, die erste Kommunikationseinheit
(1) eine Verifizierung der zweiten Kommunikationseinheit (2) durchführt und bei positiver
Verifizierung der zweiten Kommunikationseinheit (2) eine Veränderung über den Zustand
des überwachten Objekts (3) an die zweite Kommunikationseinheit (2) übermittelt.
4. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, bei dem zur Bestimmung des räumlich
begrenzten Bereichs (5) Positionskoordinaten vorgegeben werden oder über ein Positionsbestimmungssystem
eine erste Position bestimmt wird und um diese erste Position herum ein Bereich festgelegt
wird.
5. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, bei dem beim Verlassen der zweiten
Kommunikationseinheit (2) des räumlich begrenzten Bereichs (5) wiederholt die aktuelle
Position der zweiten Kommunikationseinheit (2) an die erste Kommunikationseinheit
(1) gesendet wird, die diese anzeigt.
6. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, bei dem der räumlich begrenzte Bereich
(5) durch die erste Kommunikationseinheit (1) oder die zweite Kommunikationseinheit
(2) bestimmt wird.
7. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, bei dem die Übertragung von Daten durch
Funkmodule in der ersten Kommunikationseinheit (1) und der zweiten Kommunikationseinheit
(2) erfolgt.
8. Vorrichtung (6) zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorherigen Ansprüche
1 bis 7, mit zumindest einer ersten Kommunikationseinheit (1) und zumindest einer
zweiten Kommunikationseinheit (2), wobei diese jeweils mindestens ein Funkmodul aufweisen,
mit zumindest einem Sensor (4) zur Überwachung des Zustandes eines Objekts (3), wobei
der Sensor (4) Teil der ersten Kommunikationseinheit (1) ist, mit einem Positionsbestimmungssystem
(7) und einer Anzeigeeinrichtung in der zweiten Kommunikationseinheit (2), sowie einer
Prozessoreinheit (8) in der ersten Kommunikationseinheit (1) zur Festlegung des räumlich
begrenzten Bereichs (5), zur Verifizierung der zweiten Kommunikationseinheit (2) und/oder
zum Vergleich der Position der zweiten Kommunikationseinheit (2) mit dem räumlich
begrenzten Bereich (5).
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Kommunikationseinheit (1) ein Positionsbestimmungssystem (7) aufweist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Kommunikationseinheit (1) und/oder die zweite Kommunikationseinheit (2)
zumindest ein Display (9) aufweist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Sensor (4) ein akustischer Sensor, ein optischer Sensor, ein Temperatursensor,
ein Kraft- oder Drucksensor oder ein Längenmesssensor ist.
1. Method for determining a change in at least one object (3), which is monitored by
a first communication unit (1) by means of at least one sensor (4), and for indicating
said change in a second communication unit (2), wherein a spatially limited area (5)
is defined by the first communication unit (1) or the second communication unit (2),
which encompasses the position of the first communication unit (1), of the at least
one object (3) and the position of the second communication unit (2), wherein the
second communication unit (2) defines its respective position repeatedly by means
of a position sensing system (7), wherein the respectively defined position of the
second communication unit (2) is compared with the coordinates of the spatially limited
area (5) and wherein, if there is a change in the at least one object (3), information
about this is transmitted by radio from the first communication unit (1) to the second
communication unit (2) and indicated there, if the position of the second communication
unit (2) is outside the spatially limited area (5) .
2. Method according to claim 1, wherein the spatially limited area (5) is defined repeatedly,
if the second communication unit (2) changes position and a predetermined distance
between first communication unit (1) and second communication unit (2) is not exceeded.
3. Method according to claim 1 or 2, wherein after it has been determined that the position
of the second communication unit (2) is outside the spatially limited area (5), the
second communication unit (2) sends a query relating to the status of the at least
one object (3) to the first communication unit (1), the first communication unit (1)
carries out a verification of the second communication unit (2) and, if the verification
of the second communication unit (2) is positive, transmits a change relating to the
status of the monitored object (3) to the second communication unit (2).
4. Method according to one of the preceding claims, wherein position coordinates are
predetermined to define the spatially limited area (5) or a first position is defined
by way of a position sensing system and an area is determined around this first position.
5. Method according to one of the preceding claims, wherein when the second communication
unit (2) leaves the spatially limited area (5), the current position of the second
communication unit (2) is sent repeatedly to the first communication unit (1), which
indicates it.
6. Method according to one of the preceding claims, wherein the spatially limited area
(5) is defined by the first communication unit (1) or the second communication unit
(2).
7. Method according to one of the preceding claims, wherein data is transmitted by radio
modules in the first communication unit (1) and the second communication unit (2).
8. Device (6) for implementing the method according to one of the preceding claims 1
to 7, with at least a first communication unit (1) and at least a second communication
unit (2), these respectively having at least one radio module, with at least one sensor
(4) to monitor the status of an object (3), the sensor (4) being part of the first
communication unit (1), with a position defining system (7) and an indicator facility
in the second communication unit (2), as well as a processor unit (8) in the first
communication unit (1) to define the spatially limited area (5), to verify the second
communication unit (2) and/or to compare the position of the second communication
unit (2) with the spatially limited area (5).
9. Device according to claim 8, characterised in that the first communication unit (1) has a position defining system (7).
10. Device according to claim 8 or 9, characterised in that the first communication unit (1) and/or the second communication unit (2) has/have
at least one display unit (9).
11. Device according to one of claims 8 to 10, characterised in that the at least one sensor (4) is an acoustic sensor, an optical sensor, a temperature
sensor, a force or pressure sensor or a linear measurement sensor.
1. Procédé permettant de constater une modification d'au moins un objet (3) surveillé
par une première unité de communication (1) par l'intermédiaire d'au moins un capteur
(4) et de signaler cette modification dans une deuxième unité de communication (2),
dans lequel une zone (5) limitée dans l'espace, laquelle entoure la position de la
première unité de communication (1), de l'au moins un objet (3) ainsi que la position
de la deuxième unité de communication (2), est déterminée par la première unité de
communication (1) ou la deuxième unité de communication (2), dans lequel la deuxième
unité de communication (2) détermine de manière répétée sa position respective par
un système de détermination de position (7), dans lequel la position à chaque fois
déterminée de la deuxième unité de communication (2) est comparée avec les coordonnées
de la zone (5) limitée dans l'espace et dans lequel, étant donné une modification
de l'au moins un objet (3), une information à ce sujet est transmise par radio de
la première unité de communication (1) vers la deuxième unité de communication (2)
et y est signalée lorsque la position de la deuxième unité de communication (2) se
trouve en dehors de la zone (5) limitée dans l'espace.
2. Procédé selon la revendication 1, dans lequel la zone (5) limitée dans l'espace est
déterminée à plusieurs reprises tant que la deuxième unité de communication (2) modifie
sa position et qu'une distance prédéterminée entre la première unité de communication
(1) et la deuxième unité de communication (2) n'est pas dépassée.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, dans lequel, après la constatation que la position
de la deuxième unité de communication (2) se trouve en dehors de la zone (5) limitée
dans l'espace, la deuxième unité de communication (2) envoie à la première unité de
communication (1) une requête concernant l'état de l'au moins un objet (3), la première
unité de communication (1) effectue une vérification de la deuxième unité de communication
(2) et, en cas de vérification positive de la deuxième unité de communication (2),
transmet à la deuxième unité de communication (2) une modification concernant l'état
de l'objet surveillé (3).
4. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel des coordonnées de
position sont prédéterminées pour la détermination de la zone (5) limitée dans l'espace
ou une première position est déterminée par l'intermédiaire d'un système de détermination
de position et une zone est déterminée tout autour de cette première position.
5. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel, lorsque la deuxième
unité de communication (2) quitte la zone (5) limitée dans l'espace, la position actuelle
de la deuxième unité de communication (2) est envoyée de manière répétée à la première
unité de communication (1) qui la signale.
6. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel la zone (5) limitée
dans l'espace est déterminée par la première unité de communication (1) ou la deuxième
unité de communication (2).
7. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel la transmission de
données se fait par des modules radio dans la première unité de communication (1)
et la deuxième unité de communication (2).
8. Dispositif (6) permettant d'exécuter le procédé selon l'une des revendications précédentes
1 à 7, avec au moins une première unité de communication (1) et au moins une deuxième
unité de communication (2), celles-ci comportant chacune au moins un module radio,
avec au moins un capteur (4) pour surveiller l'état d'un objet (3), le capteur (4)
faisant partie de la première unité de communication (1), avec un système de détermination
de position (7) et un dispositif de signalisation dans la deuxième unité de communication
(2) ainsi qu'avec une unité de processeur (8) dans la première unité de communication
(1) pour déterminer la zone (5) limitée dans l'espace, pour vérifier la deuxième unité
de communication (2) et/ou pour comparer la position de la deuxième unité de communication
(2) avec la zone (5) limitée dans l'espace.
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que la première unité de communication (1) comporte un système de détermination de position
(7).
10. Dispositif selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que la première unité de communication (1) et/ou la deuxième unité de communication (2)
comportent au moins un écran d'affichage (9).
11. Dispositif selon l'une des revendications 8 à 10, caractérisé en ce que l'au moins un capteur (4) est un capteur acoustique, un capteur optique, un capteur
de température, un capteur de force ou de pression ou un capteur de mesure de longueur.