[0001] Die Erfindung betrifft einen Zuschnitt der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen
Gattung und eine damit hergestellte Rundum-Verpackung.
[0002] Zur Verpackung von Flaschen in Formationen von meistens zwei bis sechs Stück sind
insbesondere drei Varianten bekannt geworden. Eine erste Variante, die auch "Halsdurch"-Verpackung
genannt wird, zeichnet sich dadurch aus, daß die Flaschen nur bis zu ihren in den
Hals übergehenden Schulterbereichen verpackt werden, während der gesamte Hals frei
bleibt (z. B.
US 3 519 127,
US 5 022 525,
US 6 527 108 B1). Derartige Verpackungen eignen sich zwar für Flaschen mit beliebigen Verschlußelementen,
sind aber wenig stabil, bieten eine nur geringe Werbefläche und haben keinen Griff
od. dgl. für den Transport. Bei einer zweiten Variante sind die Verpackungen so ausgebildet,
daß nur die oberen, mit den Verschlußelementen versehenen Halsabschnitte aus der Verpackung
herausragen. Dadurch wird einerseits eine größere Werbefläche erzielt. Andererseits
können diese Verpackungen mit Grifföffnungen od. dgl. versehen werden, um ihren Transport
zu erleichtern. In diesem Fall wird die erforderliche Stabilität der Verpackungen
beim Tragen dadurch erreicht, daß ihren Deckenteile, die die von den Verschlußelementen
durchragten Öffnungen aufweisen, mit Elementen versehen sind, die nach dem Auflegen
der Verpackung auf die Flaschen von unten her unter den Verschlußelementen einrasten.
Dadurch wird erreicht, daß die Deckenteile beim Transport nicht über die Verschlußelemente
nach oben gezogen werden (z. B.
US 3 493 261,
US 4 533 047). Als besonders zweckmäßig haben sich bisher Zuschnitte nach einer dritten Variante
bzw. der eingangs bezeichneten Gattung erwiesen, die der Herstellung von sogenannten
Rundum-oder Wraparound-Verpackungen dienen, mittels derer eine Flaschenformation von
z. B. zwei bis sechs Flaschen rundum eingehüllt wird (z. B.
EP 0 901 969 B1). Neben einer großen Werbefläche bieten aus solchen Zuschnitten hergestellte Verpackungen
vor allem den Vorteil einer hohen Stabilität, da sie sich rundum der Flaschenform
anschmiegen und die Flaschen daher allseitig fest und stramm umschließen. Da bei ihnen
die Verschlußelemente von oben her durch Abdeckabschnitte abgedeckt werden, ergibt
sich bei der maschinellen Verpackung das Problem, daß die Zuschnitte nach dem Auflegen
auf die gebildete Flaschenformation nicht ohne weiteres mitgenommen werden oder zumindest
leicht verrutschen können, wenn die Flaschenformation zur nächsten Station des Verpackungsautomaten
transportiert wird.
[0003] Es ist daher auch bereits bekannt, die an die Deckenteile grenzenden Dachteile der
Zuschnitte mit kleinen, eng bemessenen Aussparungen zu versehen, in welche die Verschlußelemente
nach dem Falten der Zuschnitte teilweise eintreten und dadurch eine sichere Mitnahme
der Zuschnitte im weiteren Verlauf des Verpackungsvorgangs ermöglichen. Außerdem sind
in diesem Zusammenhang zahlreiche Maßnahmen in Form von schwenkbaren, an die Aussparungen
grenzenden Laschen od. dgl. bekannt, die bei Flaschen mit geringfügig schwankenden
Größen einen Toleranzausgleich ermöglichen, ohne das enge Umhüllen der Flaschenformation
zu beeinträchtigen. Außerdem können derartige Maßnahmen dem Zweck dienen, an die Flaschenhälse
angeformte Wülste, Tragringe oder ähnliche Teile aufzunehmen (z. B.
EP 1 334 043 B1,
FR 2 638 720 A1,
US 4 101 069).
[0004] Die Zuschnitte der zweiten und dritten Variante haben den Nachteil, daß sie sich
nur zur Verpackung von Flaschen mit symmetrischen Verschlüssen, insbesondere Kronkorken,
Schraubverschlüssen od. dgl. eignen. Dagegen sind derartige Zuschnitte nicht für die
Verpackung von Flaschen geeignet, deren Verschlußelemente Verschlußköpfe und an diesen
angebrachte Verschlußteile aufweisen, die unsymmetrisch zu den Flaschenachsen angeordnet,
d. h. nicht rotationssymmetrisch ausgebildet sind und radial über die Verschlußköpfe
und die Flaschenhälse vorstehen. Hauptgrund hierfür ist die Tatsache, daß die Flaschen
bei ihrer Zufuhr zu einem Verpackungsautomaten unterschiedliche Drehstellungen einnehmen,
so daß auch die unsymmetrischen Verschlußteile unterschiedlich angeordnet sind, was
eine enge und feste Anlage der Verpackung an den Flaschen praktisch unmöglich macht.
Denkbar wäre es zwar, die Flaschen vor dem Einlauf in die Verpackungsstation so anzuordnen,
daß sie alle dieselbe Drehstellung einnehmen und die unsymmetrischen Verschlußelemente
sämtlich in dieselbe Richtung weisen. Ein solchen Ausrichtvorgang ist jedoch bei Anwendung
moderner, schnell laufender Verpackungsautomaten aus technischen und praktischen Gründen
nicht möglich.
[0005] Dokument
WO 02/34639 offenbart alle Merkmale des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
[0006] Ausgehend davon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, den Zuschnitt der eingangs
bezeichneten Gattung so auszubilden, daß er auch ohne Ausrichtvorgang zum engen, festen
Umschließen von Flaschen mit unsymmetrischen Verschlußelementen, insbesondere von
Flaschen mit Bügelverschlüssen geeignet ist.
[0007] Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1.
[0008] Die Erfindung löst das beschriebene technische Problem dadurch, daß einerseits das
Deckenteil mit Mitnahmeöffnungen versehen wird, die die Verschlußköpfe der Flaschen
aufnehmen. Dadurch können die Verschlußköpfe beim ersten Auflegen des Zuschnitts auf
die Flaschen unabhängig von deren momentaner Drehstellung in Mitnahmeöffnungen eintreten,
wodurch der Zuschnitt mit den Flaschen gekoppelt und bei deren Weitertransport ohne
weiteres mitgenommen wird. Andererseits sind Dachteile der Zuschnitte mit Ausparungen
versehen, die so ausgebildet sind, daß die Flaschen jede beliebige Drehstellung einnehmen
und die unsymmetrischen Verschlußteile bei Bedarf in die Aussparungen eintreten bzw.
radial aus dem Zuschnitt nach außen ragen können, ohne den Zuschnitt zu berühren.
Dadurch wird erreicht, daß die unsymmetrischen Verschlußteile unabhängig davon, welche
Drehstellung die Flaschen im Einzelfall einnehmen, die gewünschte enge Umhüllung der
Flaschen mit den übrigen Teilen des Zuschnitts nicht behindern. Die Funktionen der
Zentrierung bzw. Mitnahme der Zuschnitte durch die Flaschen einerseits und die Anpassung
an beliebige Stellungen der unsymmetrischen Verschlußteile andererseits sind beim
erfindungsgemäßen Zuschnitt voneinander getrennt und können daher unabhängig von einander
optimiert werden.
[0009] Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0010] Gegenstand der Erfindung ist außerdem eine mit dem erfindungsgemäßen Zuschnitt hergestellte
Rundum-Verpackung für Flaschen mit unsymmetrischen Verschlußteilen, insbesondere für
Bügelverschlußflaschen.
[0011] Die Erfindung wird nachfolgend in Verbindung mit den beiliegenden, in unterschiedlichen
Maßstäben gehaltenen Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein erstes Ausführungsbeispiel eines flach liegenden, einteiligen
Zuschnitts zur Herstellung einer Rundum-Verpackung für eine Formation von 2 x 3 -
Bügelverschlußflaschen;
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Zuschnitt nach Fig. 1, wobei die durch Stanzen od.
dgl. zu entfernenden Teile schraffiert dargestellt sind;
Fig. 3 bis 6 Vorderansichten des Zuschnitts nach Fig. 1 nach verschiedenen Verfahrensstufen
bei der Herstellung einer Rundum-Verpackung, wobei die Bügelverschlußflaschen paarweise
nebeneinander angeordnet und in 2 x 3 - Formation, aber mit zufällig sich ergebender
Drehstellung angeordnet sind;
Fig. 7 bis 9 je eine Draufsicht, perspektivische Ansicht und Seitenansicht der fertigen
Rundum-Verpackung nach Fig. 6;
Fig 10 bis 12 teilweise Vorderansichten der fertigen Rundum-Verpackung nach Fig. 6
mit unterschiedlichen Drehstellungen der Flaschen;
Fig. 13 und 14 Draufsichten auf zwei Varianten des Zuschnitts nach Fig. 1;
Fig. 15 eine der Fig. 2 entsprechende Draufsicht auf den Zuschnitt nach Fig. 14;
Fig. 16 eine Draufsicht auf den Zuschnitt nach Fig. 14 nach Ausbildung eines Tragegriffs;
Fig. 17 bis 19 je eine Vorderansicht, Draufsicht und Seitenansicht einer mit dem Zuschnitt
nach Fig. 14 hergestellten Rundum-Verpackung;
Fig. 20 eine Draufsicht auf eine Variante des Zuschnitts nach Fig. 14;
Fig. 21 und 22 den Fig 1 und 2 entsprechende Draufsichten auf ein weiteres Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Zuschnitts;
Fig. 23 eine perspektivische Darstellung einer mit dem Zuschnitt nach Fig. 21 hergestellten
Rundum-Verpackung;
Fig. 24 und 25 eine Seitenansicht und eine perspektivische Teilansicht der Rundum-Verpackung
nach Fig. 23 bei unterschiedlicher Drehstellung der Flaschen;
Fig. 26 und 27 je eine Draufsicht auf zwei Varianten des Zuschnitts nach Fig. 21;
Fig. 28 und 29 den Fig 1 und 2 entsprechende Draufsichten auf ein weiteres Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgemäßen, einteiligen Zuschnitts zur Herstellung einer Rundum-Verpackung
für eine Formation von 1 x 4 - Bügelverschlußflaschen;
Fig. 30 eine perspektivische Darstellung einer mit dem Zuschnitt nach Fig. 28 hergestellten
Rundum-Verpackung;
Fig. 31 zwei Rundum-Verpackungen gemäß Fig. 30 nach ihrer Anordnung in einem üblichen
Gefachekasten;
Fig. 32 eine Seitenansicht der Rundum-Verpackung nach Fig. 30;
Fig. 33, 34 und 35, 36 jeweils eine Vorderansicht und eine Draufsicht auf die Rundum-Verpackung
nach Fig. 30 bei unterschiedlichen Drehstellungen der Flaschen;
Fig. 37 eine Draufsicht auf eine Variante des Zuschnitts nach Fig. 28;
Fig. 38 eine perspektivische Ansicht einer mit dem Zuschnitt nach FIg. 37 hergestellten
Rundum-Verpackung;
Fig. 39 eine Draufsicht auf eine weitere Variante des Zuschnitts nach Fig. 28; und
Fig. 40 die Anordnung von zwei Rundum-Verpackungen nach Fig. 30 in einem Transportkarton.
[0012] Fig. 1 bis 14 zeigen ein erstes Ausführungsbeipiel eines erfindungsgemäßen, einteiligen
Zuschnitts 1 zur Herstellung einer Rundum-Verpackung für Bügelverschlußflaschen. Der
Zuschnitt 1 ist in einem flach liegenden, ungefalteten Zustand gezeigt, d. h. im wesentlichen
so, wie er aus einer entsprechenden Stanzvorrichtung bei der Herstellung kommt. Zur
Herstellung des Zuschnitts 1 wird ein Kraftkarton od. dgl. mit einer Grammatur verwendet,
die in Abhängigkeit von der Anzahl und dem Gewicht der zu verpackenden Bügelverschlußflaschen
z. B. 400 g/qm bis 425 g/qm betragen kann. Wie Fig. 1 und 2 zeigen, besteht der Zuschnitt
1 aus einem Grundelement mit einer insgesamt in wesentlichen rechteckigen Außenkontur,
die durch zwei lange, parallel zu einer Längsachse 2 verlaufende Seitenkanten 3a,
3b sowie zwei senkrecht dazu verlaufende Seitenkanten 4a, 4b gebildet ist.
[0013] Das Grundelement ist gemäß Fig. 1 und 2 in eine Mehrzahl von Segmenten unterteilt
und enthält insbesondere ein mittleres Deckenteil 5, ein in Fig. 1 links davon liegendes,
erstes Dachteil 6 und ein in Fig. 2 rechts vom Deckenteil 5 liegendes, zweites Dachteil
7. In Fig. 1 schließen sich nach links ein erstes Seitenteil 8 und danach ein erstes
Bodenteil 9, nach rechts ein zweites Seitenteil 10 und danach ein zweites Bodenteil
11 an. Alle diese Teile weisen im wesentlichen rechteckige Umfangskonturen auf und
sind in Richtung der Längsachse 2 so nebeneinander angeordnet, daß ihre langen Seiten
im wesentlichen senkrecht und ihre kurzen Seiten im wesentlichen parallel zur Längsachse
2 angeordnet sind.
[0014] Die Teile 5 bis 11 sind durch vorzugsweise im wesentlichen senkrecht zur Längsachse
2 verlaufende, gedachte Faltlinien voneinander getrennt, die zur Erleichterung des
weiter unten erläuterten Faltens der verschiedenen Teile bereits beim Stanzen angebracht
werden und je nach Zweckmäßigkeit aus Prägungen, Rillen, kombinierten Rill/Schneid-Linien
od. dgl. bestehen können. Insbesondere sind zwischen dem Deckenteil 5 und den beiden
Dachteilen 6, 7 je eine erste Faltlinie 12 bzw. 14, zwischen den Dachteilen 6, 7 und
den Seitenteilen 8 und 10 je eine zweite Faltlinie 15 bzw. 16 und zwischen den Seitenteilen
8, 10 und den Bodenteilen 9, 11 je eine dritte Faltlinie 17 bzw. 18 vorgesehen. Schließlich
können die beiden Bodenteile 9 und 11 in je zwei parallel zur Längsachse 2 nebeneinander
liegende Bodenteilabschnitte 9a, 9b bzw. 11a, 11b unterteilt sein, die vorzugsweise
durch senkrecht zur Längsachse 2 verlaufende vierte, ebenfalls beim Stanzvorgang angebrachte
Faltlinien 19 und 20 voneinander getrennt sind.
[0015] Fig. 3 zeigt zwei Flaschen 21, die mit Verschlußelementen 22 in Form von Bügelverschlüssen
versehen sind. Die Verschlußelemente 22 weisen in bekannter Weise u.a. je einen, meistens
aus Porzellan hergestellten, mit einer Gummidichtung versehenen Verschlußkopf 23 und
ein mit diesem verbundenes Verschlußteil 24 in Form eines Bügels auf. Dieses Verschlußteil
24 hat in der Regel zwei seitliche Abschnitte 24a und 24b, die eine gerade, zur Flaschenachse
im wesentlichen parallele, aber auch eine leicht gebogene, z. B. konvex nach außen
gewölbte Form haben können, an oberen, abgewinkelten Enden 24c mit den Verschlußköpfen
23 schwenkbar verbunden sind und an ihren unteren Enden eine weiteren, sie verbindenden
Bügelabschnitt 24d aufweisen, der schwenkbar in Ausnehmungen des Flaschenhalses gelagert
ist. Bügelverschlüsse dieser Art und ihre Teile sind allgemein bekannt und brauchen
daher nicht näher erläutert werden. Für die Zwecke der vorliegenden Erfindung ist
zum einen wesentlich, daß die Verschlußelemente 22 im Gegensatz zu üblichen Kronkorken,
Schraubverschlüssen od. dgl. unsymmetrisch zu den Flaschenachsen angeordnet sind,
worunter hier insbesondere eine fehlende Rotationssymmetrie um die Flaschenachse verstanden
wird. Das bedeutet, daß die Verschlußelemente 22 beim Drehen der Flaschen 21 um ihre
Rotationsachsen ständig ihre Lage wechseln. Das ist z. B. in Fig. 3 für zwei Flaschen
21 und 21a gezeigt. Bei der Flasche 21 liegen die Bügelabschnitte 24a, 24b im wesenltichen
in einer Ebene, die Zeichenebene ist. Bei der Flasche 21a, die gegenüber der Flasche
21 eine um ca. 90° gedrehte Stellung einnimmt, liegen dieselben Bügelabschnitte 24a,
24b dagegen im wesentlichen in einer Ebene, die senkrecht zur Zeichenebene steht.
Zum anderen ist von Bedeutung, daß zumindest die Bügelabschnitte 24a und 24b, wie
insbesondere bei der Flasche 21 ersichtlich ist, radial zur Flaschenachse nach außen
über die Umfangsflächen des Verschlußkopfs 23 und des Flaschenhalses nach außen ragen
und dabei radial weit über eine gedachte Konusfläche vorstehen, die die Außenkontur
einer Flaschenmündung 25 mit der äußeren Kontur einer Flaschenschulter 26 verbindet.
Allerdings liegen die Bügelabschnitte 24, 24b radial innerhalb derjenigen, im wesentlichen
zylindrischen Kontur, die unterhalb der Schultern 26 angeordnete, die größten Querschnitte
aufweisende Flaschenkörper haben.
[0016] Wie Fig. 1 und 2 weiter zeigen, weist das Deckenteil 5 des Zuschnitts 1 im Ausführungsbeispiel
zwei, vorzugsweise parallel zu den ersten Faltlinien 12, 14 verlaufende Reihen von
mehreren, hier je drei Mitnahmeöffnungen 27 auf. Diese dienen zur Aufnahme der meistens
kreisrunden Verschlußköpfe 23 (Fig. 3) und weisen daher wie diese zweckmäßig kreisrunde
Begrenzungslinien 28 auf. Die Durchmesser der Mitnahmeöffnungen 27 sind vorzugsweise
nur wenig, maximal z. B. um 2 mm bis 3 mm größer als die größten Durchmesser der meistens
etwas konischen Verschlußklöpfe 23. Im übrigen sind die Mitnahmeöffnungen 27 hier
in einer derartigen Verteilung angeordnet, wie der Lage der Verschlußköpfe 23 bei
einer Formation von 2 x 3 auf Stoß angeordneten Flaschen 21 entspricht, wie weiter
unter erläutert ist. Daher kann der Zuschnitt 1 nach Fig. 1 und 2 zur Einleitung eines
Verpackungsvorgangs in der aus Fig. 3 ersichtichen Weise von oben her so auf die jeweilige
Flaschenformation aufgelegt werden, daß die Verschlußköpfe 23 in die Mitnahmeöffnungen
27 eintreten und der Zuschnitt 1 daher, wenn die Flaschenformation zu einer weiteren
Verpackungsstation transportiert wird, automatisch mitgenommen werden.
[0017] Die Mitnahmeöffnungen 27 sind in je einem gedachten Abdeckabschnitt des Deckenteils
5 angeordnet, wobei im Ausführungsbeispiel 6 solche gedachte Abdeckungsabschnitte
vorhanden sind. Aufgrund der Ausbildung der Mitnahmeöffnungen 27 bleiben von diesen
Abdeckabschnitten auf den Seiten der betreffenden Faltlinien 12, 14 nur jeweils schmale,
teilringförmig ausgebildete Randzonen 29 stehen. Die Dachteile 6 und 7 weisen in ihren
an an diese Randzonen 29 grenzenden Bereichen jeweils eine Aussparung 30 auf. Dabei
erstrecken sich die Randzonen 29 zweckmäßig zumindest teilweise über die Faltlinien
12, 14 hinweg in die betreffenden Dachteile 6, 7 bzw. Aussparungen 30, wie Fig. 1
und 2 deutlich zeigen, und enden in vorzugsweise teilkreisförmigen Umrißlinien 29a.
Die Breite der Randzonen 29 beträgt z.B. ca. 6 mm bis 12 mm, damit sie beim Transport
der mit dem Zuschnitt 1 verpackten Flaschen 1 nicht reißen. Aufgrund dieser Ausbildung
des Deckenteils 5 sind die Faltlinien 12, 14 gemäß Fig. 1 und 2 jeweils im Bereich
der Mitnahmeöffnungen 27 durch die Randzonen 29 bzw. deren Umrißlinien 29a unterbrochen.
[0018] Die Randzonen 29 dienen dem Zweck, wie weiter unten näher erläutert ist, sich auf
die oberen, abgewinkelten Enden 24c der Verschlußteile 24 aufzulegen, wenn sich diese
in einer Lage befinden, die in Fig. 3 für die Flasche 21 gezeigt ist. Dagegen haben
die Aussparungen 30 die Aufgabe, die Bügelabschnitte 24a, 24b in sich aufzunehmen,
wenn die Flaschen 21 aus der in Fig. 3 links gezeigten Stellung heraus in die rechts
gezeigte Stellung oder irgendeine Zwischenstellung zwischen diesen beiden Extremstellungen
gedreht werden. Auch das ist weiter unter näher erläutert. Um diese Aufgabe zu erfüllen,
haben die Aussparungen 30 parallel zur Längsachse 2 eine Höhe, die wenigstens der
Länge der Bügelabschnitte 24a, 24b zwischen den Anlenkpunkten der Abschnitte 24c an
den Flaschen und den Bügelabschnitten 24d entspricht. Beträgt die Länge der Abschnitte
24a, 24b z.B. ca. 50 mm, wie dies für auf dem Markt üblicherweise angebotene 0,33
1 - und 0,5 1 - Bügelflaschen 21 zutrifft, dann sollten die Aussparungen 30 eine Höhe
von etwas mehr als 50 mm bis z. B. ca. 55 mm haben. Die senkrecht zur Längsachse 2
gemessene Breite der Aussparungen 30 ergibt sich in diesem Fall durch den Radius der
Zylinderfläche, die die Bügelabschnitte 24a, 24b beim Drehen der Flaschen 21 um 360°
beschreiben. Im Ausführungsbeispiel hat sich eine Breite von z. B. ca. 35 mm bis 45
mm als zweckmäßig erwiesen, wobei diese Breite von oben nach unten entsprechend der
im Einzelfall vorhandenen Form der Verschlußteile 24 schwanken kann. Außerdem sollten
die Aussparungen 30 nicht zu breit sein damit zwischen ihnen ausreichend breite Stegabschnitte
31 (Fig. 1) stehen bleiben.
[0019] Die Dachteile 6, 7 haben parallel zur Längsachse 2 eine Höhe, die im wesentlichen
dem Abstand der Flaschenmündung 25 (Fig. 3) von der Flaschenschulter 26 entspricht,
während die Seitenteile 8, 10 in derselben Richtung eine Höhe haben, die im wesentlichen
dem Abstand der Flaschenschulter 26 von Böden 32 (Fig. 3) der Flaschen 21 bzw. der
Höhe von üblicherweise im wesentlichen zylindrischen Flaschenkörpern 33 im unteren
Bereich der Flaschen 21 entspricht. Besonders zweckmäßig ist es jedoch, die Seitenteile
8, 10 etwas weniger hoch auszubilden und stattdessen die Bodenteile 9, 11 mittels
der Bodenteilabschnitte 9a, 9b bzw. 11a, 11b zweiteilig auszubilden. Dabei dienen
die Bodenteilabschnitte 9b, 11b dem Zweck, sich den Flaschenböden 32 anzulegen. Dagegen
werden die Bodenteilabschnitte 9a, 11a jeweils dort, wo Übergangsabschnitte 34 (Fig.
3) zwischen den Flaschenkörpern 33 und den Böden 32 angeordnet sind, mit Ausstanzungen
35 versehen. Diese dienen dem Zweck, die Übergangsabschnitte 34 der Flaschen 21 bei
der Herstellung der Rundum-Verpackung teilweise in sich aufzunehmen.
[0020] Die Herstellung einer stramm sitzenden Rundum-Verpackung mit Hilfe des Zuschnitts
1 ergibt sich im wesentlichen aus Fig. 3 bis 14.
[0021] In einer ersten Station eines Verpackungsautomaten werden die Zuschnitte 1 manuell
oder maschinell auf die zuvor gebildete Flaschenformation aus sechs Flaschen 21 aufgelegt
(Fig. 3), wobei die Verschlußköpfe 23 wie beschrieben in die Mitnahmeöffnungen 27
eintreten. Dabei legen sich je nachdem, welche Drehstellung die Flaschen 21 einnehmen,
entweder die Randzonen 29 (Fig. 3, rechts) oder zwischen den Mitnahmeöffnungen 27
befindliche Stege 36 (Fig. 1 und 2) des Deckenteils 5 (Fig. 3, links) auf die Bügelabschnitte
24c auf.
[0022] In einem nächsten Verfahrensabschnitt wird der Zuschnitt 1 um die Faltlinien 12,
14 nach unten gefaltet (Fig. 4). Dabei sind die Lagen bzw. Abstände der Faltlinien
12, 14 voneinander so gewählt, daß die Dachteile 6, 7 ganz dicht an den Flaschenmündungen
25 dachförmig nach unten gefaltet werden, während die Randzonen 29 etwas nach außen
überstehen.
[0023] Wie Fig. 4 deutlich zeigt, ist es dabei gleichgültig, welche Drehstellung die Flaschen
21 einnehmen. Befindet sich eine Flasche 21 in der in Fig. 4 rechts gezeigten Drehstellung,
tritt der rechts befindliche Bügelabschnitt 24b durch die dort befindliche Aussparung
30 radial nach außen, vorzugsweise ohne jede Berührung des rechten Dachteils 7, so
daß dessen gewünschte Schräglage, die im wesentlichen durch die Flaschenschulter 26
bestimmt wird, nicht beeinträchtigt wird. Der andere Bügelabschnitt 24a ragt in diesem
Fall nach innen in den Zwischenraum zwischen den beiden benachbarten Flaschenhälsen,
ohne dabei die Herstellung der Verpackung zu behindern. Befindet sich dagegen eine
Flasche 21 in einer Drehstellung, wie sie in Fig. 4 links für die Flasche 21a gezeigt
ist, dann befinden sich die Bügelabschnitte 24a, 24b einerseits sämtlich in dem durch
die Mündungen 25 und die Schultern 26 festgelegten Raum zwischen den beiden Dachabschnitten
6 und 7, andererseits in Richtung der Faltlinien 12, 14 in dem Raum zwischen den Hälsen
von zwei hintereinander angeordneten Flaschen 21, so daß sie die Schräglage des Dachteils
6 ebenfalls nicht beeinträchtigen können. Ähnliche Verhältnisse ergeben sich bei irgendeiner
anderen Drehstellung der Flaschen 21, weil die senkrecht zur Längsachse 2 gemessene
Breite der Aussparungen 29 besonders vorzugsweise so groß gewählt ist, daß sich die
Bügelabschnitte 24a, 24b in keiner Drehstellung der Flaschen 21 von innen gegen eines
der Dachteile 6 bzw. 7 legen können. Damit kann die dichtest mögliche Anlage der Dachteile
6, 7 an den Flaschen 21 hergestellt werden, insbesondere wenn bei einer besonders
bevorzugten Ausführungsform der Abstand der Faltlinien 12, 14 voneinander im wesentichen
dem Abstand entspricht, der durch die den Dachteilen 6, 7 zugewandten Begrenzungen
der Mitnahmeöffnungen 27 gegeben ist, wie Fig. 1 zeigt. Die Dachteile 6, 7 bilden
hierbei mit dem Deckenteil 5 vorzugsweise Winkel von ca. 75° bis 85°.
[0024] In einem nächsten Verfahrenschritt (Fig. 5) werden Seitenteile 8, 10 um die Faltlinien
15 und 16, die im wesentlichen bei den Flaschenschultern 26 zu liegen kommen, nach
unten gefaltet bzw. mittels Andrückschienen od. dgl. von außen gegen die zylindrischen
Flaschenkörper 33 gedrückt, so daß sie sich den Flaschenkörpern 33 eng anschmiegen.
[0025] Danach werden zunächst die Bodenteilabschnitte 9a, 11a um ca. 45° und um die Faltlinien
17, 18 nach innen geschwenkt (Fig. 6), wobei die Übergangsabschnitte 34 der Flaschen
21 in zugeordnete Ausstanzungen 35 der Bodenteilabschnitte 9a, 11a eintreten und dadurch
in der herzustellenden Verpackung zentriert werden. Dabei sind die Ausstanzungen 35
natürlich so auf die Mitnahmeöffnungen 27 ausgerichtet, daß alle sechs Flaschen 21
gerade und vorzugsweise mit Stoß in der Verpackung zu stehen kommen. Gleichzeitig
ermöglichen die Ausstanzungen 35 ein enges Umschließen der Flaschen 21 auch dort,
wo sich die Übergangsbereiche 34 befinden. Schließlich ermöglichen die Ausstanzungen
35 bei geeigneten Abmessungen der beschriebenen Zuschnittteile auch, daß die Seiten-
und Dachteile 8, 10 bzw. 6,7 des Zuschnitts 1 beim letzten Verfahrensschritt, dem
Anlegen der Bodenteilabschnitte 9b, 11b an die Flaschenböden 32, leicht nach unten
gezogen werden, um dadurch die Randzonen 29 um die übrigen Abschnitte des Deckenteils
5 fest gegen die Bügelabschnitte 24c zu drücken bzw. die Flaschen 21 fest zwischen
dem Deckenteil 5 und den Bodenteilabschnitten 9b, 11b zu verspannen. Dieses straffe
Verspannen wird nach Fertigstellung der Rundum-Verpackung (Fig. 6) selbst dann nicht
wesentlich beeinträchtigt, wenn das obere Deckenteil 5 an mittleren Grifflöchern 37
(Fig. 7 und 8) erfaßt und angehoben wird, um die verpackte Flaschenformation zu transportieren.
Damit wird ein unbeabsichtigtes Herausfallen der an die Seitenkanten 3a und 3b (Fig.
1) grenzenden Flaschen 21 der Formation selbst dann sicher vermieden, wenn die Mitnahmeöffnungen
27 etwas größere Querschnitte als die Verschlußköpfe 23 haben, weil das Deckenteil
5 aufgrund der beschriebenen strammen Umhüllung nicht über die Verschlußköpfe 23 hinaus
angehoben werden kann.
[0026] Im übrigen erfolgt die Fixierung der Verpackung in ihrem aus Fig. 6 bis 8 ersichtlichen
Zustand dadurch, dass die beiden Bodenteilabschnitte 9b und 11b, die mit einer geringen
Überlappung am Boden der Verpackung zu liegen kommen, mit einer vorher auf den Bodenteilabschnitt
11b aufgebrachten und in Fig. 1 durch Kreuze angedeuteten Klebe- bzw. Leimschicht
11c (vgl. auch Fig. 6) fest miteinander verbunden werden. Dabei wird zweckmäßig der
in Fig. 6 untere Bodenteilabschnitt 11b mit einem ausreichenden Druck gegen den Bodenteilabschnitt
9b und die Flaschenböden 32 gedrückt, bis die Klebschicht 11c ausreichend erhärtet
ist.
[0027] Fig. 9 zeigt in einer Seitenansicht der fertigen Rundum-Verpackung die drei auf einer
Seite der Flaschenformation hintereinander stehenden Flaschen 21b, 21c und 21d. Daraus
ist ersichtlich, dass die Bügelabschnitte 24a, 24b aufgrund der sich zufällig ergebenden
Ausrichtung entweder zumindest teilweise durch die betreffende Aussparung 30 ragen
können (Flaschen 21b, 21d) oder im wesentlichen senkrecht zur Längsachse 2 (Fig. 1)
des Zuschnitts 1 stehen und daher unkritisch sind, was für die Flasche 21c zutrifft.
Entsprechend zeigen Fig. 10 bis 12 mit Blick auf die offenen Stirnseiten der Verpackungen,
dass die Bügelabschnitte 24a, 24b bei den sich zufällig ergebenden Drehstellungen
der Flaschen zumindest teilweise durch die Aussparungen 30 ragen (Fig. 10 und 12),
bei den Drehstellungen nach Fig. 11 dagegen völlig innerhalb des von den Dachteilen
6, 7 begrenzten Raums bleiben. Die erfindungsgemäße Rundum-Verpackung macht daher
trotz beliebiger Drehstellungen der Flaschen 21 eine feste Umhüllung der gesamten
Flaschenformationen möglich.
[0028] Die Größe und die Form der Aussparungen 30, die mit ihren seitlichen Rändern 30a
(Fig. 1) an die ersten Faltlinien 12 bzw. 14 grenzen, hängen ersichtlich von der jeweiligen
Flaschenform und Flaschengröße (z. B. 0,33 1, 0,5 1) und der im Einzelfall vorhandenen
Bügelform und Bügelgröße ab und können daher nicht in absoluten Maßen für beliebige
Bügelverschlussflaschen angegeben werden. Aufgrund der obigen Beschreibung ist es
jedoch leicht möglich, das Design der Aussparungen 30 an jeden denkbaren Anwendungsfall
anzupassen.
[0029] Fig. 13 zeigt ein Zuschnitt 1 nach Fig. 1 und 2 in einer geringfügig veränderten
Ausführungsform. Während gemäß Fig. 1 und 2 die beiden Bodenteilabschnitte 9b und
11b parallel zur Längsachse 2 im wesentlichen dieselbe Breite haben, ist beim Zuschnitt
1 der Fig. 13 der Bodenteilabschnitt 9b breiter als der Bodenteilabschnitt 11b. Vorzugsweise
entspricht die Breite der Bodenteilabschnitte 9b im wesentlichen der in Fig. 6 angedeuteten
Gesamtbreite
b des fertigen Verpackungsbodens zwischen den beiden Faltlinien 19 und 20. Außerdem
ist der Bodenteilabschnitt 9b mit zwei Löchern 38 versehen, die in einer quer zur
Längsachse 2 erstreckten Reihe angeordnet sind. Schließlich ist der andere Bodenteilabschnitt
11b so schmal, dass die Löcher 38 bei der analog zu Fig. 6 erfolgenden Verbindung
der beiden Bodenteilabschnitte 9b und 11b frei bleiben. Alternativ könnte der Bodenteilabschnitt
11b aber auch genauso breit wie der Bodenteilabschnitt 9b sein und ebenfalls Löcher
aufweisen, die im fertigen Zustand der Verpackung koaxial auf den Löchern 38 zu liegen
kommen.
[0030] Die Zuschnitte nach Fig. 13 dienen zur Herstellung von Rundum-Verpackungen, die in
sog. Pinolenkästen (z. B.
DE 296 13 814 U1) eingestellt werden können. Die Verpackungen werden dabei mit den Löchern 38 auf
die Pinolen bzw. Pinolendorne der Pinolenkästen aufgesteckt und auf diesen abgesenkt,
bis sie auf den Böden der Pinolenkästen aufliegen. Die Löcher 38 sind daher an Stellen
des Bodenteilabschnitts 9b angeordnet, die von den Flaschenböden 32 (Fig. 6) frei
bleiben und z. B. unterhalb der Grifflöcher 37 zu liegen kommen. Dabei ist klar, dass
die Zahl, die Lage, die Form und/oder die Größe der Löcher 38 in Abhängigkeit von
den Pinolen der jeweiligen Pinolenkästen zu wählen ist.
[0031] Bei einer weiteren Modifikation des Ausführungsbeispiels nach Fig. 1 bis 12 ist der
Zuschnitt 1 zusätzlich mit einem die Grifflöcher 37 ersetzenden Tragegriff 39 versehen.
Dazu weist der Zuschnitt 1 nach Fig. 14 und 15 ein Deckenteil 5 mit zwei Deckenteilabschnitten
5a, 5b und zwei zwischen diesen angeordnete Griffteilabschnitte 39a, 39b auf. Die
beiden Griffteilabschnitte 39a, 39b sind längs einer im wesentlichen senkrecht zur
Längsachse 2 erstreckten fünften Faltlinie 40 miteinander verbunden und zweckmäßig
spiegelsymmetrisch zu dieser Faltlinie 40 ausgebildet. Außerdem ist der Deckenteilabschnitt
5a längs einer sechsten Faltlinie 41 mit dem Griffteilabschnitt 39a und der Deckenteilabschnitt
39b längs einer siebenten Faltlinie 42 mit dem Griffteilabschnitt 39b verbunden, wobei
die beiden Faltlinien 41, 42 parallel zur Faltlinie 40 erstreckt sind. Die beiden
Griffteilabschnitte 39a und 39b sind außerdem mit Grifflöchern 43 versehen. Im übrigen
zeigen Fig. 14 und 15, dass die beiden Deckenteilabschnitte 5a, 5b je eine Reihe der
aus Fig. 1 ersichtlichen Mitnahmeöffnungen 27 aufweisen.
[0032] Die übrigen Teile des Zuschnitts nach Fig. 14 bis 19 entsprechen denen des Zuschnitts
1 nach Fig. 1 bis 12.
[0033] Die Herstellung einer Rundum-Verpackung mit dem Zuschnitt nach Fig. 14 und 15 beginnt
damit, dass wenigstens einer der beiden Griffteilabschnitte 39a, 39b auf seiner Rückseite
mit einem Klebmittel belegt wird. Danach werden die beiden Griffteilabschnitte 39a,
39b um die sechste und siebente Faltlinie 41, 42 nach oben umgeklappt, wobei die Faltlinien
41, 42 gleichzeitig einander angenähert werden, bis sie sich berühren und dadurch
die beiden Griffteilabschnitte 39a, 39b mit ihren Rückseiten an einander liegen und
um 180° um die fünfte Faltlinie 40 umgefaltet sind. Nach dem Aushärten des Klebers
sind die Griffteilabschnitte 39a, 39b fest miteinander zu dem Tragegriff 39 verbunden,
so dass der Zuschnitt 1 die aus Fig. 16 ersichtliche Form einnimmt.
[0034] Die weiteren Verfahrensschritte entsprechen jenen, die bereits anhand der Fig. 1
bis 12 erläutert wurden. Als Ergebnis wird dann eine fest sitzende Rundum-Verpackung
mit Tragegriff 39 erhalten (Fig. 17 bis 19), wobei der Tragegriff 39 nach oben über
das Deckenteil 5 hinausragt (Fig. 19). Der Tragegriff 39 kann aber auch flach auf
das Deckenteil 5 aufgelegt werden, um das Stapeln der Verpackungen nicht zu behindern
(Fig. 17).
[0035] Fig. 20 zeigt schließlich eine weitere Variante des Zuschnitts 1. In diesem Fall
sind die Bodenteilabschnitte 9b, 11b eines Zuschnitts, der gemäß Fig. 14 bis 19 mit
dem Tragegriff 39 versehen ist, entsprechend Fig. 13 ausgebildet, d. h. insbesondere
mit den Löchern 38 zur Aufnahme der Pinolen von Pinolenkästen versehen.
[0036] Während Fig. 1 bis 20 Zuschnitte mit offenen Aussparungen 30 für die Verschlußteile
24 zeigen, wird nachfolgend anhand der Fig. 21 bis 25 ein Ausführungsbeispiel eines
Zuschnitts 1a beschrieben, bei dem den Aussparungen 30 entsprechende, durch Umrisslinien
44 definierte Aussparungen 45 vorgesehen sind, wie in Fig. 21 und 22 durch eine teilweise
weggebrochene Darstellung im Bereich von Umrisslinien 44a angedeutet ist. Diese Aussparungen
45 sind jedoch teilweise verdeckt. Dadurch wird erreicht, dass die Bügelabschnitte
24a, 24b der verpackten Flaschen 21 zum größten Teil nicht sichtbar sind. Da die Zuschnitte
1a bis auf die teilweise verdeckten Aussparungen 45 im wesentlichen den Zuschnitten
1 gleichen, werden für gleiche Teile dieselben Bezugszeichen wie in Fig. 1 bis 20
verwendet.
[0037] Wie insbesondere Fig. 21 und 22 zeigen, weisen die Dachteile 6 und 7 dort, wo die
Randzonen 29 des Deckenteils 5 angeordnet sind, jeweils eine durch die Umrisslinie
44 bzw. 44a begrenzte Aussparung 45 auf, wobei die Umrisslinie 44, 44a einen Verlauf
hat, der im wesentlichen dem Verlauf der Umrisslinien der Aussparungen 30 in Fig.
1 und 2 entspricht. Insbesondere grenzen die Umrisslinien 44 (bzw. 44a) an die ersten
Faltlinien 12, 14 und die diese unterbrechenden Randzonen 29 der die Mitnahmeöffnungen
27 aufweisenden, gedachten Abdeckabschnitte des Deckenteils 5 an. Im Gegensatz zu
Fig. 1 und 2 sind aber nur vergleichsweise kleine, in Fig. 22 schraffiert dargestellte
und an die Randzonen 29 grenzende Abschnitte 45a der Aussparungen 45 tatsächlich offen,
während in den übrigen, tiefer in den Dachteilen 6, 7 gelegenen Teilen dieser Aussparungen
45 je zwei Laschen 47 und 48 angeordnet sind. Diese Laschen 47, 48 sind vorzugsweise
längs Ritz/Falt-Linien 49 miteinander verbunden, die das Zuschnittmaterial nicht vollständig,
sondern zum Teil, z. B. bis zur Hälfte durchsetzen, um dadurch eine leichte Verschwenkbarkeit
der Laschen 47, 48 relativ zueinander zu ermöglichen. Außerdem sind die Ritz/Falt-Linien
49 parallel zur Längsachse 2 erstreckt und vorzugsweise so angeordnet, dass die beiden
Laschen 47, 48 spiegelsymmetrisch zu ihr ausgebildet sind.
[0038] Bei den Umfangslinien 44 handelt es sich bevorzugt um Stanzlinien, die das Zuschnittmaterial
auf seiner ganzen Dicke durchsetzen. Damit die Laschen 47, 48 aufgrund dieser Ausbildung
nicht aus den von den Umrisslinien 44 definierten Aussparungen 45 herausfallen, sind
sie beiderseits der Ritz/Falt-Linien 49 längs je einer kurzen, vorzugsweise als Faltlinie
ausgebildeten, in Fig. 21 mit einer dicken Linie dargestellten Verbindungslinie 50
scharnierartig mit den angrenzenden Bereichen der Dachteile 6, 7 verbunden. Infolge
dieser Anordnung ist es möglich, die Laschen 47, 48 senkrecht zu den Breitseiten des
Zuschnitts 1a aus der Zuschnittebene herauszudrücken, wobei sich die beiden Laschen
47, 48 insbesondere konvex nach außen wölben und dabei nur von den Verbindungslinien
50 gehalten werden, da die Umrisslinien 45 in den übrigen Bereichen durchgestanzt
sind. Die Ritz/Falt-Linien 49 ermöglichen eine Wölbung bereits bei vergleichsweise
kleinen einwirkenden Kräften.
[0039] Für die Größe und die Form der von den Umrisslinien 44 umgrenzten Aussparungen 45
gelten dieselben Überlegungen wie für die anhand der Fig. 1 bis 12 beschriebenen Aussparungen
30. Die offenen Teile 45a der Aussparungen 45 können dabei relativ klein gehalten
werden. Sie dienen hier insbesondere dem Zweck, einerseits ein Umfalten der Dachteile
6, 7 um die Faltlinien 12, 14 zu ermöglichen, andererseits die Randzonen 29 in der
Ebene des Deckenteils 5 stehen zu lassen, wie insbesondere Fig. 23 und 25 zeigen.
[0040] Die verschiedenen Verfahrensschritte zur Herstellung einer die Flaschen 21 eng umhüllenden
Rundum-Verpackung entsprechend Fig. 23 sind dieselben, wie sie oben anhand der Fig.
1 bis 12 beschrieben wurden, so dass darauf gerichtete Wiederholungen vermieden werden
können. Es sei in diesem Zusammenhang lediglich darauf hingewiesen, dass Fig. 23 bis
25 analog zu Fig. 8 bis 12 erkennen lassen, dass die Flaschen 21 in der von der Rundum-Verpackung
umhüllten Formation jede beliebige Drehstellung einnehmen können und dass die Verschlussteile
24 dabei nur durch die Aussparungsteile 45a nach außen treten bzw. sichtbar sind,
während sie in den unteren, verdeckten Aussparungsteilen allenfalls die Laschen 47,
48 nach außen wölben. Dabei sind die Größen und Formen der von den Umrisslinien 44
begrenzten Aussparungen 45 insgesamt im wesentlichen so gestaltet, wie oben anhand
der Fig. 1 bis 12 für die Aussparungen 30 angegeben ist. Dadurch ist es möglich, die
Flaschen 21 mit beliebigen relativen Drehstellungen in der 6er-Formation anzuordnen,
ohne dass die nach beliebigen Richtungen weisenden Verschlussteile 24 die Bildung
einer festsitzenden Rundum-Verpackung behindern.
[0041] Fig. 26 zeigt, dass der Zuschnitt 1a nach Fig. 21 bis 25 durch entsprechende Änderung
seiner Bodenteilabschnitte 9b und 11b mit den Löchern 38 für Pinolen versehen werden
kann. Hierfür sind dieselben Änderungen ausreichend, wie sie beim Ausführungsbeispiel
nach Fig. 13 im Vergleich zum Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 vorgenommen wurden.
[0042] Der Zuschnitt 1a nach Fig. 21 bis 25 kann analog zu Fig. 14 bis 19 mit dem Tragegriff
39 versehen werden. Das ist in Fig. 27 angedeutet, die sich von Fig. 21 nur dadurch
unterscheidet, dass das Deckenteil 5 analog zu Fig. 14 in zwei beabstandete Deckenteilabschnitte
5a, 5b unterteilt ist, zwischen denen zwei um die Faltlinien 40, 41 und 42 faltbare
Griffteilabschnitte 39a, 39b angeordnet sind. Da die hierfür beim Zuschnitt 1a nach
Fig. 21 anzubringenden Änderungen mit denen vergleichbar sind, die oben anhand der
Fig. 14 bis 19 im Vergleich zu Fig. 1 bis 12 erläutert wurden, wird auf eine erneute
Beschreibung dieser Änderungen hier verzichtet. Dabei ist klar, dass der Zuschnitt
1a nach Fig. 27 analog zu Fig. 20 bei Bedarf auch mit den Pinolenlöchern 38 versehen
werden kann.
[0043] Während Fig. 1 bis 27 Zuschnitte 1 und 1a für Formationen zeigen, in denen die Flaschen
21 in zwei zur Längsachse 2 senkrechten Reihen angeordnet sind, zeigen Fig. 28 bis
36 einen einteiligen Zuschnitt 1c, der zur Herstellung einer Rundum-Verpackung für
einreihige Flaschenformationen dient. Im Ausführungsbeispiel ist speziell eine vier
Flaschen 21 enthaltende Flaschenformation gezeigt. Da die meisten Teile des Zuschnitts
1c denen der Zuschnitte 1 und 1a entsprechen, sind in Fig. 28 bis 36 gleiche Teile
durchweg mit denselben Bezugszeichen wie in Fig. 1 bis 27 versehen.
[0044] Nach Fig. 28 und 29 enthält der Zuschnitt 1c ein Deckenteil 5c, an das längs der
ersten Faltlinien 12, 14 die zwei Dachteile 6, 7 grenzen, die ihrerseits mit den Seitenteilen
8, 10 und den Bodenteilen 9, 11 verbunden sind.
[0045] Das Deckenteil 5c weist abweichend von Fig. 1 und 2 nur eine senkrecht zur Längsachse
2 und zwischen den Faltlinien 12, 14 angeordnete Reihe von hier vier Mitnahmeöffnungen
27 auf und hat daher zwischen den Faltlinien 12, 14 eine entsprechend reduzierte Breite.
Die Mitnahmeöffnungen 27 sind in gedachten Abdeckabschnitten ausgebildet und lassen
von diesen nur schmale, ring- bzw. kreisringförmig ausgebildete Segmente stehen. Diese
weisen hier jeweils zwei, einander diametral gegenüber liegende Randzonen 29c auf,
die Aussparungen 30c der Dachteile 6, 7 zugewandt sind. Die Randzonen 29c gehen im
mittleren Bereich des Deckenteils 5c analog zu Fig. 1 in kurze, zwischen den Mitnahmeöffnungen
29c liegende Stegabschnitte 52 über, die jeweils unmittelbar an die Faltlinien 12,
14 grenzen und zwischen diesen angeordnet sind. Jede der Randzonen 29c ragt über eine
zugeordnete, der Faltlinien 12 bzw. 14 hinaus in die analog zu Fig. 1 und 2 ausgebildeten,
im wesentlichen rechteckigen Aussparungen 30c der Dachteile 6 bzw. 7. Allerdings zeigt
Fig. 28 im Vergleich zu Fig. 1, dass die von den Faltlinien 12, 14 entfernten Ecken
der Aussparungen 30c hier scharfkantig statt gerundet sind und von den Faltlinien
12, 14 an eine allmählich zunehmende statt abnehmende Breite haben können, falls die
Formen der Verschlussteile 24 dies erfordern.
[0046] Die Seiten- und Bodenteile 8, 10 bzw. 9, 11 sind im Ausführungsbeispiel der Fig.
28 mit parallel zur Längsachse 2 angeordneten, schmalen, rechteckigen Ausstanzungen
53 versehen, die - wie insbesondere Fig. 29 zeigt - durch kurze Materialstreifen 54
unterbrochen sind. Diese Materialstreifen 54 sind vorzugsweise nur durch dünne, gegebenenfalls
mit Perforierungen versehene Verbindungslinien 55 mit den Seiten- und Bodenteilen
8, 10 bzw. 9, 11 verbunden, damit die Materialstreifen 54 als Sollbruchelemente wirken
und leicht aus den Seiten- und Bodenteilen 8, 10 bzw. 9, 11 herausgebrochen werden
können, um dadurch die Ausstanzungen 53 bis zu den Seitenrändern 4a, 4b durchlaufen
zu lassen.
[0047] Im übrigen entspricht der Zuschnitt 1c den Zuschnitten 1 und 1a, so dass er unter
Bildung einer festsitzenden Rundum-Verpackung um eine Formation von vier Flaschen
herum gefaltet werden kann, wie Fig. 30 zeigt. Dabei können die Flaschen 21 wiederum
beliebige Drehstellungen einnehmen, weil etwa störende Verschlussteile 24 seitlich
durch die Aussparungen 30c nach außen treten können. Die Zentrierung der Flaschen
21 in den Verpackungen erfolgt wie bei den anderen Ausführungsbeispielen mit Hilfe
der Mitnahmeöffnungen 27 und der Ausstanzungen 35 in den Bodenteilabschnitten 9a.
[0048] Die Rundum-Verpackungen nach Fig. 30 sind so dimensioniert und gestaltet, dass sie
gemäß Fig. 31 in übliche, in der Regel aus Kunststoff bestehende Gefachekästen 56
gestellt werden können, bis sie mit den Bodenteilen 9b, 11b auf deren Böden aufliegen.
Die Ausstanzungen 53 nehmen dabei die üblichen Zwischenwände 57 oder Längs- bzw. Querstreben
58 der Gefachekästen 56 in sich auf. Dabei ist klar, dass die Ausstanzungen 53 so
in den Zuschnitten 1c angebracht werden, wie es die Zwischenwände 57 und Streben 58
der Gefachekästen 56 vorgeben. Je nach Art der Gefachekästen 56 kann es daher notwendig
sein, die Ausstanzungen 53 größer oder kleiner auszubilden oder an andere als die
gezeigten Stellen des Zuschnitts 1c zu verlegen.
[0049] Während die Materialstreifen 54 (Fig. 29) bei der Herstellung des Zuschnitts 1c und
der nachträglichen Herstellung einer Rundum-Verpackung stabilisierend wirken, werden
sie beim Einstellen in einen Gefachekasten 56, zumindest wenn ein leichter Druck auf
die gefüllte Verpackung ausgeübt wird, durchgetrennt, da die dünnen Verbindungslinien
55 als Sollbruchlinien wirken und durchreißen. Die Materialstreifen 54 verhindern
daher nicht das Anordnen der Verpackungseinheiten in den Gefachekästen 56.
[0050] Dadurch, dass jetzt auch die Rundum-Verpackungen von Bügelverschlussflaschen in üblichen
Gefachekästen angeordnet werden können, ergibt sich der zusätzliche Vorteil, dass
für den sicheren Rücktransport der leeren Flaschen dieselben Gefachekästen wie für
den Verkauf der verpackten Flaschen verwendet werden können und keine zusätzlichen
Behälter benötigt werden, wie das z. B. beim Verkauf der Verpackungen in Einzelstücken
oder in üblichen Trays der Fall wäre.
[0051] Fig. 32 zeigt eine Seitenansicht der fertigen Verpackung nach Fig. 30. Die unsymmetrischen
Verschlussteile 24 nehmen dabei ganz unterschiedliche Stellungen ein.
[0052] Fig. 33 und 34 zeigen die fertige Rundum-Verpackung in je einer Vorderansicht und
Draufsicht für den Fall, dass die Verschlussteile 24 und mit ihnen die Abschnitte
24a, 24b und 24c im wesentlichen in einer parallel zur Längsachse 2 (Fig. 28) erstreckten
Ebene bzw. senkrecht zu den Faltlinien 12 und 14 angeordnet sind. Dabei ist deutlich
sichtbar, dass sich die Randzonen 29c des Deckenteils 5c von oben her auf die beiden
diametral gegenüber liegenden, abgewinkelten Abschnitte 24c der Verschlussteile 24
auflegen, wobei diese Abschnitte 24c in Fig. 34 gestrichelt angedeutet sind. Dadurch
geben sie dem Deckenteil 5c den notwendigen Halt, wenn die Seiten- und Bodenteile
8, 10 bzw. 9, 11 nach unten gezogen werden, um den Zuschnitt 1c überall straff um
die Flaschen 21 zu legen. Gleichzeitig ragen die Bügelabschnitte 24a, 24b durch die
offenen Aussparungen 30c nach außen. Dagegen zeigen die Fig. 35 und 36 eine gegenüber
Fig. 33 und 34 um 90° gedrehte Stellung der Flaschen 21. Die Verschluss- bzw. Bügelabschnitte
24a, 24b liegen hier im wesentlichen in einer zu den Faltlinien 12, 14 parallelen
Ebene, so dass sie innerhalb des von den Dachteilen 6, 7 begrenzten Raums angeordnet
sind. In diesem Fall stützen sich die zwischen den Mitnahmeöffnungen 27 befindlichen
Stegabschnitte 52 auf den abgewinkelten, in Fig. 36 gestrichelt angedeuteten Verschlussabschnitten
24c ab, so dass auch hier für eine ausreichende Auflage des Deckenteils 5c gesorgt
ist. In allen zwischen den Stellungen nach Fig. 33, 34 und 35, 36 möglichen Zwischenstellungen
ergeben sich ähnliche Verhältnisse.
[0053] Während der einreihige Zuschnitt 1c nach Fig. 28 bis 36 durchweg offene Aussparungen
30c für die unsymmetrischen Verschlussteile 24 enthält, zeigen Fig. 37 und 38 eine
Variante in Form eines einteiligen Zuschnitts 1d, bei dem diese Aussparungen analog
zu Fig. 21 bis 27 teilweise verdeckt sind.
[0054] Nach Fig. 37 und 38 enthält der Zuschnitt 1d wie in Fig. 28 bis 36 ein Deckenteil
5c mit einer einzigen Reihe von vier Mitnahmeöffnungen 27, die von Abdeckabschnitten
des Deckenteils 5c umgeben sind, die in die Dachteile 6, 7 ragende Randzonen 29c und
zwischen den Mitnahmeöffnungen 27 angeordnete Stegabschnitte 52 aufweisen. An beide,
diametral gegenüber liegende Randzonen 29c grenzen jeweils vergleichsweise kleine,
in den Dachteilen 6, 7 ausgebildete Teile 60 von Aussparungen, die insgesamt durch
Umrisslinien 61 definiert sind. Die Aussparungsteile 60 und die Umrisslinien 61 entsprechen
den Aussparungsteilen 45a und Umrisslinien 44 in Fig. 21. In weiterer Analogie zu
Fig. 21 sind die von den Umrisslinien 61 umgebenen Aussparungen bis auf die Teile
60 durch Laschen 62, 63 abgedeckt, die vorzugsweise längs parallel zur Längsachse
2 angeordneten Ritz/Falt-Linien 64 miteinander verbunden sind, die den Ritz/Falt-Linien
49 in Fig. 21 entsprechen. Bei den Umrisslinien 61 handelt es sich dagegen bevorzugt
um Stanzlinien, wobei die beiden Laschen 62, 63 nur längs kurzer, in Fig. 37 dick
dargestellter Verbindungslinien 65, die wie die Verbindungslinien 50 in Fig. 21 auch
mit Perforationen versehen sein können, scharnierartig mit den angrenzenden Bereichen
der Dachteile 6, 7 verbunden sind. Infolge dieser Anordnung können sich die Laschen
62, 63 im fertigen Zustand der Rundum-Verpackung (Fig. 38) in Abhängigkeit von der
Stellung der Flaschen 21 bzw. der Verschlussteile 24 mehr oder weniger stark nach
außen wölben. Diese Funktion wurde oben anhand der Fig. 21 bis 27 ausführlich erläutert.
Da sie beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 37 und 38 identisch ist, kann hier auf eine
erneute Beschreibung verzichtet werden.
[0055] Während die Zuschnitte 1c nach Fig. 28 bis 36 keine Grifflöcher, Tragegriffe od.
dgl. aufweisen, weist den Zuschnitten 1d nach Fig. 37 bis 39 jedes Dachteil 6, 7 zusätzlich
ein Griffloch 66 auf. Dieses kann im fertigen Zustand des Zuschnitts 1d, wie die punktierten
Linien andeuten sollen, noch durch herausbrechbare Teile abgedeckt sein. Um den Grifflöchern
66 eine ausreichende, parallel zu den Faltlinien 12, 14 gemessene Länge geben zu können,
besitzen die von den Umrisslinien 61 umgebenden Aussparungen hier eine geringere Größe.
Insbesondere wird vorgeschlagen, die beiden den mittleren Mitnahmeöffnungen 27 zugeordneten
Aussparungen kleiner auszubilden. Wie Fig. 37 zeigt, ist z. B. auf der einen Seite
der Grifflöcher 66 nur eine Lasche 62a und auf der diametral gegenüber liegenden Seite
der Grifflöcher 36 nur eine Lasche 63a vorhanden. Dadurch ist es möglich, die Grifflöcher
66 bis in Bereiche zu verlängern, die in Fig. 37 und 38 normalerweise von den beiden
hier fehlenden Laschen eingenommen würden. Dagegen sind die offenen Teile 60 der Aussparungen
überall gleich groß, wie Fig. 37 deutlich zeigt.
[0056] Damit die Verschlussteile 24 der Flaschen 21 trotz der im Bereich der Grifflöcher
66 fehlenden Laschen die in Fig. 33 und 34 dargestellten Extremstellungen einnehmen
können, sind die Laschen 62a, 63a an den von den Grifflöchern 66 entfernten Seiten
durch je eine kurze Verbindungslinie 65a und an der den Grifflöchern 66 zugewandten
Seite durch je eine Ritz/Falt-Linie 64a mit dem zugehörigen Dachteil 6, 7 verbunden.
Dagegen sind die übrigen Abschnitte von die verkleinerten Aussparungen umgebenden
Umrisslinien 61a durchgehend als Stanzlinien ausgebildet. Die Laschen 62a, 63a sind
dadurch ausreichend flexibel in den Aussparungen angeordnet und können sich daher
wie die Laschen 62, 63 in Abhängigkeit von den Stellungen der Verschlussteile 64 nach
außen wölben.
[0057] Die anhand der Fig. 28 bis 36 beschriebenen offenen Aussparungen 30c und die anhand
der Fig. 37 und 38 beschriebenen, teilweise verdeckten Aussparungen können auch in
Kombination angewendet werden. Das ist in Fig. 39 anhand eines Zuschnitts 1e gezeigt.
Dieser enthält im Bereich der beiden äußeren, seinen Seitenkanten 3a, 3b nahen Mitnahmeöffnungen
27 jeweils offene, allerdings mit abgerundeten Ecken versehene Aussparungen 30c und
im Bereich der beiden mittleren Mitnahmeöffnungen 27 jeweils verdeckte, jedoch verkleinerte
Aussparungen, die entsprechend Fig. 37 nur mit je einer Lasche 62a bzw. 63a abgedeckt
sind.
[0058] Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, die
in vielfacher Hinsicht abgewandelt werden können. Das gilt zunächst für die beschriebenen
Formen und Größen der verschiedenen Aussparungen 30, 45 und 61, die die beschriebene
Wirkung haben sollen. Daher sind ihre Formen und Größen im wesentlichen durch die
Formen und Größen der unsymmetrischen Verschlusselemente 22 derjenigen Flaschen 21
bestimmt, die mit dem jeweiligen Zuschnitt umhüllt werden sollen. Dabei ist außerdem
klar, dass die Aussparungen 30, 45 und 61 nicht größer gemacht werden sollten, als
für die gewünschte Funktion erforderlich ist, um die Stabilität der Verpackung nicht
zu beeinträchtigen und z. B. ausreichend lange und breite Stegabschnitte 52 zwischen
den einzelnen Mitnahmeöffnungen 27 bzw. zwischen diesen und den Seitenrändern 3a,
3b zu ermöglichen. Weiter eignen sich die erfindungsgemäßen Zuschnitte, insbesondere
bei entsprechender Anpassung, auch für andere Verschlüsse als Bügelverschlüsse. Weiter
können die Zuschnitte nach Fig. 1 bis 27 auch zur Verpackung von anderen Flaschenformationen
als 2 x 3, z. B. 2 x 2 oder 2 x 4, und die Zuschnitte nach Fig. 28 bis 39 auch für
Verpackungen von anderen Flaschenformationen als 1 x 4, z. B. von 1 x 2, 1 x 3 oder
1 x 5 ausgelegt werden. Weiterhin können die Zuschnitte bei Bedarf zum Einstellen
sowohl in Gefachekästen als auch in Pinolenkästen geeignet gemacht werden. Dabei ist
klar, dass die fertigen Verpackungseinheiten auch in ganz anderen Behältern wie z.
B. üblichen Kartons oder Trays 67 (Fig. 40) transportiert und angeboten und im Gegensatz
zu den beigefügten Zeichnungen an den offenen vorderen und/oder hinteren Stirnseiten
zusätzlich mit Abdeckteilen versehen werden können.
1. Zuschnitt aus Kraftkarton od. dgl. zur Herstellung einer Rundum-Verpackung für mit
Verschlußelementen (22) versehenen Flaschen (21), enthaltend ein einteiliges, im wesentlichen
rechteckiges und eine Längsachse (2) aufweisendes Grundelement mit einem mittleren
Deckenteil (5, 5c), zwei beidseitig davon angeordneten Dachteilen (6, 7) und mit diesen
verbundenen Seiten- und Bodenteilen (8, 10; 9, 11), wobei das Deckenteil (5, 5c) längs
erster, im wesentlichen senkrecht zur Längsachse (2) angeordneter Faltlinien (12,
14) mit den Dachteilen (6, 7) verbunden ist und eine der Zahl der zu verpackenden
Flaschen (21) entsprechende Anzahl von Abdeckabschnitten aufweist und wobei die Abdeckabschnitte
mit zumindest teilweise über die ersten Faltlinien (12, 14) hinaus in die Dachteile
(6, 7) ragenden Randzonen (29, 29c) versehen sind, während die Dachteile (6, 7) im
Bereich dieser Randzonen (29, 29c) mit zur teilweisen Aufnahme der Verschlußelemente
(22) bestimmten Aussparungen (30, 30c, 45) versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß er zur Aufnahme von Flaschen (21) mit Verschlußelementen (22) in Form von Bügelverschlüssen
od. dgl. eingerichtet ist, die Verschlußköpfe (23) und mit diesen verbundene, unsymmetrisch
zu den Flaschenachsen angeordnete und/oder ausgebildete Verschlußteile (24) aufweisen,
indem die Abdeckabschnitte mit zur Aufnahme der Verschlußköpfe (23) bestimmten Mitnahmeöffnungen
(27) versehen sind und indem die Aussparungen (30, 30c, 45) in den Dachteilen (6,
7) zur Aufnahme der unsymmetrischen Verschlußteile (24) ausgebildet sind und eine
entsprechend der Form und Größe dieser Verschlußteile (24) gewählte Form und Größe
derart aufweisen, daß die Flaschen (21) in der fertigen Rundum-Verpackung jede beliebige
Drehstellung einnehmen können.
2. Zuschnitt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Deckenteil (5c) eine Reihe von Mitnahmeöffnungen (27) aufweist, wobei diese Reihe
parallel zu und zwischen den ersten Faltlinien (12, 14) angeordnet ist, und daß die
die Mitnahmeöffnungen (27) aufweisenden Abdeckabschnitte mit je zwei einander diametral
gegenüber liegenden, über je eine der ersten Faltlinie (12, 14) hinausragenden Randzonen
(29c) versehen sind.
3. Zuschnitt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Deckenteil (5) zwei parallele Reihen von Mitnahmeöffnungen (27) aufweist, wobei
diese Reihen parallel zu und zwischen den ersten Faltlinien (12, 14) angeordnet sind,
und daß die die Mitnahmeöffnungen (27) aufweisenden Abdeckabschnitte mit je einer,
über eine der beiden ersten Faltlinien (12, 14) hinausragenden Randzone (29) versehen
sind.
4. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnahmeöffnungen (27) kreisrunde Begrenzungslinien (28) aufweisen.
5. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnitte der Mitnahmeöffnungen (27) nur wenig größer als die der Verschlußköpfe
(23) sind.
6. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen (30, 30c, 45) derart bemessen und/oder ausgebildet sind, daß die
unsymmetrischen Verschlußteile (24) in keiner Drehstellung der Flaschen (21) in direktem
Kontakt mit den Dachteilen (6, 7) sind.
7. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Randzonen (29, 29c) eine Breite von wenigstens 6 mm bis 12 mm aufweisen.
8. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Deckenteil (5, 5c)) im montierten Zustand der Rundum-Verpackung Winkel von ca.
75° bis 85° mit den angrenzenden Dachteilen (6, 7) bildet.
9. Zuschnitt nach einem der Anspüche 2 und 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Reihe zwei, drei oder vier Mitnahmeöffnungen (27) enthält.
10. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Reihen je zwei oder drei Mitnahmeöffnungen (27) enthalten.
11. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen (45, 61) zumindest teilweise durch flexible Laschen (47, 48; 62,
63) abgedeckt sind.
12. Zuschnitt nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Aussparung (45, 61) zwei Laschen (47, 48; 62, 63) angeordnet sind, die durch
quer zu der oder den Reihen von Mitnahmeöffnungen (27) verlaufende Rill- oder Rill-Ritz-Linien
( 49, 64) getrennt sind.
13. Zuschnitt nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Laschen (47, 48; 62, 63) längs Verbindungslinien (50; 65) scharnierartig mit
den Seitenrändern der Aussparungen (45; 61) verbunden sind.
14. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe und Form der Laschen (47, 48; 62, 63) so gewählt ist, daß sie im montierten
Zustand beim Drehen der Flaschen (21) um 360° durch die unsymmetrischen Verschlußteile
(24) nach außen gedrückt werden, ohne zu reißen.
15. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß alle Aussparungen (45, 61) mit je zwei gleich großen Laschen (47, 48; 62, 63) versehen
sind.
16. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Deckenteil (5) mit Grifflöchern (43) versehen ist.
17. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 2 oder 4 bis 16 dadurch gekennzeichnet, daß die Dachteile (6, 7) mit Grifflöchern (66) versehen sind.
18. Zuschnitt nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausparungen (61) in den Grifflöchern (66) nahen Bereichen kleiner als in anderen
Bereichen sind.
19. Zuschnitt nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die kleineren Aussparungen (61) nur mit je einer Lasche (62a, 63a) abgedeckt sind.
20. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Seiten- und Bodenteile (8, 10; 9, 11) mit zur Aufnahme von Zwischenwänden (57)
oder Streben (58) von Gefachekästen (56) bestimmten Ausstanzungen (53) versehen sind.
21. Zuschnitt nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausstanzungen (53) durch als Sollbruchabschnitte ausgebildete Materialstreifen
(54) unterbrochen sind.
22. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenteile (9, 11) mit zur Aufnahme der Pinolendorne von Pinolenkästen bestimmten
Löchern (38) versehen sind.
23. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß er mit einem Tragegriff (39) versehen ist.
24. Zuschnitt nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Deckenteil (5) zwei Deckenteilabschnitte (5a, 5b) und zwischen diesen zwei Griffteilabschnitte
(39a, 39b) aufweist.
25. Rundum-Trageverpackung für Flaschen mit unsymmetrisch ausgebildeten Verschlußelementen,
insbesondere Bügelverschlußflaschen, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem Zuschnitt (1, 1a, 1c, 1d) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis
24 hergestellt ist.
1. Blank made of kraft cardboard or the like for producing a wraparound packaging for
bottles (21) provided with closure elements (22), the blank containing a single-part,
substantially rectangular basic element which has a longitudinal axis (2) and a centrally
arranged top part (5, 5c), two roof parts (6, 7) arranged on both sides of the latter
and side and base parts (8, 10; 9, 11) connected to said roof parts, wherein the top
part (5, 5c) is connected to the roof parts (6, 7) along first folding lines (12,
14) arranged substantially perpendicularly to the longitudinal axis (2) and has a
number of covering sections corresponding to the number of bottles (21) to be packaged,
and wherein the covering sections are provided with border zones (29, 29c) which at
least partially project beyond the first folding lines (12, 14) into the roof parts
(6, 7) while the roof parts (6, 7), in the region of said border zones (29, 29c),
are provided with cutouts (30, 30c, 45) intended for partially accommodating the closure
elements (22), characterized in that said blank is designed to accommodate bottles (21) having closure elements (22) in
the form of cliplocks or the like, which have closure heads (23) and closure parts
(24) which are connected to the latter and are arranged and/or formed asymmetrically
with respect to the bottle axes, by the covering sections being provided with carry-along
openings (27) intended for accommodating the closure heads (23) and by the cutouts
(30, 30c, 45) being formed in the roof parts (6, 7) in order to accommodate the asymmetric
closure parts (24) and having a shape and size selected in a manner corresponding
to the shape and size of said closure parts (24) such that the bottles (21) can take
up any rotational position in the finished wraparound packaging.
2. Blank according to Claim 1, characterized in that the top part (5c) has a row of carry-along openings (27), said row being arranged
parallel to and between the first folding lines (12, 14), and in that the covering sections having the carry-along openings (27) are provided with in each
case two diametrically opposite border zones (29c) projecting beyond in each case
one of the first folding lines (12, 14).
3. Blank according to Claim 1, characterized in that the top part (5) has two parallel rows of carry-along openings (27), said rows being
arranged parallel to and between the first folding lines (12, 14), and in that the covering sections having the carry-along openings (27) are each provided with
a border zone (29) projecting beyond one of the two first folding lines (12, 14).
4. Blank according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the carry-along openings (27) have circular boundary lines (28).
5. Blank according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the cross sections of the carry-along openings (27) are only slightly larger than
those of the closure heads (23).
6. Blank according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the cutouts (30, 30c, 45) are dimensioned and/or designed in such a manner that the
asymmetric closure parts (24) are not in direct contact with the roof parts (6, 7)
in any rotational position of the bottles (21).
7. Blank according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the border zones (29, 29c) have a width of at least 6 mm to 12 mm.
8. Blank according to one of Claims 1 to 7, characterized in that, in the fitted state of the wraparound packaging, the top part (5, 5c) forms angles
of approx. 75° to 85° with the adjacent roof parts (6, 7).
9. Blank according to one of Claims 2 and 4 to 8, characterized in that the one row contains two, three or four carry-along openings (27).
10. Blank according to one of Claims 3 to 9, characterized in that both rows each contain two or three carry-along openings (27).
11. Blank according to one of Claims 1 to 10, characterized in that the cutouts (45, 61) are at least partially covered by flexible tabs (47, 48; 62,
63).
12. Blank according to Claim 11, characterized in that two tabs (47, 48; 62, 63) which are separated by grooving or grooving-scoring lines
(49, 64) running transversely with respect to the row or the rows of carry-along openings
(27) are arranged in each cutout (45, 61).
13. Blank according to Claim 11 or 12, characterized in that the tabs (47, 48; 62, 63) are connected to the side borders of the cutouts (45; 61)
along connecting lines (50; 65) in the manner of hinges.
14. Blank according to one of Claims 11 to 13, characterized in that the size and shape of the tabs (47, 48; 62, 63) are selected in such a manner that,
in the fitted state, when the bottles (21) are rotated through 360°, said tabs are
pressed outwards by the asymmetrical closure parts (24) without tearing.
15. Blank according to one of Claims 11 to 14, characterized in that all of the cutouts (45, 61) are provided with in each case two tabs (47, 48; 62,
63) of identical size.
16. Blank according to one of Claims 11 to 15, characterized in that the top part (5) is provided with gripping holes (43).
17. Blank according to one of Claims 2 or 4 to 16, characterized in that the roof parts (6, 7) are provided with gripping holes (66).
18. Blank according to Claim 17, characterized in that the cutouts (61) are smaller in regions close to the gripping holes (66) than in
other regions.
19. Blank according to Claim 18, characterized in that the smaller cutouts (61) are covered by only one tab (62a, 63a) each.
20. Blank according to one of Claims 1 to 19, characterized in that the side and base parts (8, 10; 9, 11) are provided with punched-out portions (53)
intended for receiving partitions (57) or struts (58) of compartment-type crates (56).
21. Blank according to Claim 20, characterized in that the punched-out portions (53) are interrupted by material strips (54) designed in
the form of predetermined breaking sections.
22. Blank according to one of Claims 1 to 20, characterized in that the base parts (9, 11) are provided with holes (38) intended for receiving the dividing-projection
spikes of dividing-projection crates.
23. Blank according to one of Claims 1 to 21, characterized in that the blank is provided with a carrying handle (39).
24. Blank according to Claim 21, characterized in that the top part (5) has two top part sections (5a, 5b) and two handle part sections
(39a, 39b) between the latter.
25. Wraparound carrying packaging for bottles with closure elements of asymmetrical design,
in particular cliplock bottles, characterized in that said packaging is produced from a blank (1, 1a, 1c, 1d) according to at least one
of Claims 1 to 24.
1. Flan en carton kraft ou similaire pour la fabrication d'un emballage complet de bouteilles
(21) pourvues d'éléments de fermeture (22), contenant un élément de base en une seule
partie, sensiblement rectangulaire et présentant un axe longitudinal (2) avec une
partie de couverture médiane (5, 5c), deux parties de toit (6, 7) disposées de part
et d'autre de celle-ci et des parties latérales et de fond (8, 10 ; 9, 11) reliées
à celles-ci, dans laquelle la partie de couverture (5, 5c) est reliée aux parties
de toit (6, 7) le long de premières lignes de pliage (12, 14) disposées sensiblement
perpendiculairement à l'axe longitudinal (2) et présente un nombre de sections de
recouvrement correspondant au nombre de bouteilles à emballer (21) et dans lequel
les sections de recouvrement sont pourvues de zones de bord (29, 29c) s'élevant au
moins en partie au-delà des premières lignes de pliage (12, 14) dans les parties de
toit (6, 7), alors que les parties de toit (6, 7) sont pourvues, dans la zone de ces
zones de bord (29, 29c), d'évidements (30, 30c, 45) destinés au logement partiel des
éléments de fermeture (22), caractérisé en ce qu'il est aménagé pour le logement de bouteilles (21) avec des éléments de fermeture
(22) en forme de bouchons mécaniques ou similaire, qui présentent des têtes de fermeture
(23) et des parties de fermeture (24) reliées à celles-ci, réalisées et/ou disposées
de manière asymétrique aux axes de bouteille, tandis que les sections de recouvrement
sont pourvues d'ouvertures d'entraînement (27) destinées au logement des têtes de
fermeture (23) et que les évidements (30, 30c, 45) sont réalisés dans les parties
de toit (6, 7) pour le logement des parties de fermeture (24) non symétriques et présentent
une forme et grandeur choisies selon la forme et la grandeur de ces parties de fermeture
(24) de telle manière que les bouteilles (21) puissent occuper toute position rotative
quelconque dans l'emballage complet fabriqué.
2. Flan selon la revendication 1, caractérisé en ce que la partie de couverture (5c) présente une rangée d'ouvertures d'entraînement (27),
sachant dans lequel cette rangée est disposée parallèlement et entre les premières
lignes de pliage (12, 14), et en ce que les sections de recouvrement présentant les ouvertures d'entraînement (27) sont pourvues
de deux zones de bord (29c) diamétralement opposées, dépassant chacune de l'une des
premières lignes de pliage (12, 14).
3. Flan selon la revendication 1, caractérisé en ce que la partie de couverture (5) présente deux rangées parallèles d'ouvertures d'entraînement
(27), dans lequel ces rangées sont disposées parallèlement et entre les premières
lignes de pliage (12, 14), et en ce que les sections de recouvrement présentant les ouvertures d'entraînement (27) sont pourvues
chacune d'une zone de bord (29) dépassant de l'une des deux premières lignes de pliage
(12, 14).
4. Flan selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les ouvertures d'entraînement (27) présentent des lignes de délimitation circulaires
(28).
5. Flan selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les sections transversales des ouvertures d'entraînement (27) sont seulement moins
grandes que celles des têtes de fermeture (23).
6. Flan selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les évidements (30, 30c, 45) sont dimensionnés et/ou réalisés de telle manière que
les parties de fermeture (24) non symétriques ne soient en contact direct avec les
parties de toit (6, 7) dans aucune position rotative des bouteilles (21).
7. Flan selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les zones de bord (29, 29c) présentent une largeur d'au moins 6 à 12 mm.
8. Flan selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la partie de couverture (5, 5c) forme, à l'état monté de l'emballage complet, des
angles d'environ 75 à 85° avec les parties de toit contigües (6, 7).
9. Flan selon l'une quelconque des revendications 2 et 4 à 8, caractérisé en ce qu'une rangée contient deux, trois ou quatre ouvertures d'entraînement (27).
10. Flan selon l'une quelconque des revendications 3 à 9, caractérisé en ce que les deux rangées contiennent chacune deux ou trois ouvertures d'entraînement (27).
11. Flan selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que les évidements (45, 61) sont recouverts au moins en partie par des languettes flexibles
(47, 48 ; 62, 63).
12. Flan selon la revendication 11, caractérisé en ce que deux languettes (47, 48 ; 62, 63) qui sont séparées par des lignes de rainures ou
de rainures-fentes (49, 64) s'étendant transversalement à la ou aux rangées d'ouvertures
d'entraînement (27), sont disposées dans chaque évidement (45, 61).
13. Flan selon la revendication 11 ou 12, caractérisé en ce que les languettes (47, 48 ; 62, 63) sont reliées le long des lignes de liaison (50 ;
65) comme une charnière aux bords latéraux des évidements (45 ; 61).
14. Flan selon l'une quelconque des revendications 11 à 13, caractérisé en ce que la grandeur et la forme des languettes (47, 48 ; 62, 63) sont choisies de sorte qu'elles
soient pressées vers l'extérieur à l'état monté lors de la rotation des bouteilles
(21) de 360° par les parties de fermeture non symétriques, sans se déchirer.
15. Flan selon l'une quelconque des revendications 11 à 14, caractérisé en ce que tous les évidements (45, 61) sont pourvus chacun de deux languettes (47, 48 ; 62,
63) de même grandeur.
16. Flan selon l'une quelconque des revendications 11 à 15, caractérisé en ce que la partie de couverture (5) est pourvue de trous de préhension (43).
17. Flan selon l'une quelconque des revendications 2 ou 4 à 16, caractérisé en ce que les parties de toit (6, 7) sont pourvues de trous de préhension (66).
18. Flan selon la revendication 17, caractérisé en ce que les évidements (16) sont plus petits dans les zones près des trous de préhension
(66) que dans d'autres zones.
19. Flan selon la revendication 18, caractérisé en ce que les plus petits évidements (61) ne sont recouverts que par une languette (62a, 63a).
20. Flan selon l'une quelconque des revendications 1 à 19, caractérisé en ce que les parties latérales et de fond (8, 10 ; 9, 11) sont pourvues de poinçonnages (53)
destinés au logement de parois intermédiaires (57) ou montants (58) de caisses (56).
21. Flan selon la revendication 20, caractérisé en ce que les poinçonnages (53) sont interrompus par des bandes de matériau (54) réalisées
comme des sections de rupture.
22. Flan selon l'une quelconque des revendications 1 à 20, caractérisé en ce que les parties de fond (9, 11) sont pourvues de trous (38) destinés au logement des
épines de fourreau des caisses à fourreau.
23. Flan selon l'une quelconque des revendications 1 à 21, caractérisé en ce qu'il est pourvu d'une poignée de transport (39).
24. Flan selon la revendication 21, caractérisé en ce que la partie de couverture (5) présente deux sections de partie de couverture (5a, 5b)
et entre celles-ci deux sections de partie de préhension (39a, 39b).
25. Emballage portatif complet pour bouteilles avec des éléments de fermeture réalisés
de manière non symétrique, en particulier des bouteilles à bouchons mécaniques, caractérisé en ce qu'il est fabriqué dans un flan (1, 1a, 1c, 1d) selon l'une quelconque des revendications
1 à 24.