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EP 1 749 948 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.10.2010 Patentblatt 2010/42 |
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Anmeldetag: 27.06.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Profilsystem mit rechteckförmigen Hohlprofilen aus abgekantetem Metallblech
Section system with rectangular hollow profiles of folded metal sheet
Système de profilés avec des profilés creux rectangulaires en tôle pliée
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE LI |
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Priorität: |
04.08.2005 DE 202005012445 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.02.2007 Patentblatt 2007/06 |
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Patentinhaber: |
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- Rixen, Wolfgang, Dipl.-Ing.
42699 Solingen (DE)
- Pies, Gerrit
42699 Solingen (DE)
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Erfinder: |
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- Rixen, Wolfgang, Dipl.-Ing.
42699 Solingen (DE)
- Pies, Gerrit
42699 Solingen (DE)
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Vertreter: Draudt, Axel Hermann Christian et al |
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Christophersen & Partner
Patentanwälte
Lönsstrasse 59 42289 Wuppertal 42289 Wuppertal (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 3 513 382 DE-B1- 1 484 277
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DE-A1- 3 532 507
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Profilsystem mit mindestens einem im Querschnitt rechteckförmigen
Hohlprofil, das aus mindestens einem mehrfach abgekanteten und an den Endkanten verbundenen
Metallblech besteht und an den Außenflächen mindestens zwei einander benachbarte hinterschnittene
Längsnuten aufweist, deren einen Nutenboden mit einem Hinterschnittbereich verbindende
Blechabschnitte aneinander anliegen, deren Nutenböden einen in etwa um die Längsmittelachse
verlaufenden Hohlkanal begrenzen, der der Aufnahme von Trag- oder verbindungselementen
dient und die aneinander anliegenden einen Steg bildenden Blechabschnitte fest miteinander
verbunden sind.
[0002] Ein derartiges Profilsystem ist beispielsweise aus
DE-B-1484277 bekannt. Insbesondere offenbart es ein Profilsystem, das im Querschnitt ein rechteckförmiges
Bauelement ist, das aus mindestens einem mehrfach abgekanteten und an dem Endkanten
verbundenen Metallblech besteht. Daher offenbart dieses Dokument offenbar zum Einen,
dass das Bauteil aus Metall bestehen kann und zum Anderen, dass es im Walzverfahren
hergestellt werden kann. Dazu wird die Spalte 3, Zeilen 46-57 zu beachten sein. Des
Weiteren weist dieses Profilsystem, das an den Außenflächen mindestens zwei einander
benachbarte hinterschnittene Längsnuten, siehe insbesondere dazu Fig.6, aufweist,
deren einen Nutenboden mit einem Einterschnittbereich verbindendene Blechabschnitte
ineinander anliegen. Diese Nutenböden begrenzen einen etwa um die Längsmittelachse
verlaufenden Hohlkanal, der der Aufnahme von Trag- oder Verbindungselementen wie dort
z.B. Bolzen 29, dient. Ferner sind die einander anliegenden einen Steg bildenden Blechabschnitte
fest miteinander verbunden.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Profilsystem der eingangs genannten
Art anzugeben, bei dem mit technisch einfachen Mitteln eine Aufweitung der den Steg
bildenen Blechabschitte verhindert wird.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem Profilsystems der eingangs genannten
Art dadurch gelöst, dass die Blechabschnitte in einem Bereich des Steges miteinander
verschweißt sind, wobei eine entsprechende erste Schweißnaht in Längsrichtung des
Hohlprofils verläuft und dass der Bereich in der Nähe des zu den Nutenböden weisenden
Endes des Steges angeordnet ist.
[0005] Weiterhin ist es erfindungsgemäß vorgesehen, dass das Hohlprofil drei Längsnuten
aufweist.
[0006] Von besonderem Vorteil ist es, wenn das Hohlprofil vier Längsnuten aufweist und alle
Nutenböden den Hohlkanal begrenzen. Dadurch ist es möglich, den Hohlkanal ausschließlich
durch die Nutenböden auszubilden, so dass kein zusätzliches Material für einen Hohlkanal
eingebracht werden muss.
[0007] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist es vorgesehen, dass jeder Nutenboden
konkav gewölbt ist und der Hohlkanal im Querschnitt annähernd kreisförmig ausgebildet
ist.
[0008] Dabei ist es vorteilhaft, wenn die zum Hohlkanal weisende Fläche jedes Nutenbodens
vereinzelt eine Gewindeprägung aufweist oder ein vollständiges Innengewinde hat zur
Aufnahme einer Schraube. Dadurch entfällt die Notwendigkeit, zur Aufnahme einer Schraube
in Längsrichtung des Hohlprofils in den Hohlkanal ein Innengewinde in einem zusätzlichen
Arbeitsgang einzubringen.
[0009] Es sind sicherlich viele Orte denkbar, die freien Enden des Metallblechs zur Ausbildung
eines Hohlprofils bei dem fertigen Hohlprofil anzuordnen und diese dort zu verbinden.
Vorteilhaft ist es aber, wenn die freien Enden des Metallblechs nach dessen Umformung
zum Hohlprofil zur Ausbildung eines Nutbodens zusammengefügt worden sind.
[0010] Alternativ ist es aber auch möglich, dass das Hohlprofil aus ersten und zweiten Halbschalen
besteht, deren aufeinander zu weisende Enden jeweils zu einem Nutenboden zusammengefügt
worden sind.
[0011] Besonders vorteilhaft ist dabei, wenn die beiden Halbschalen identisch ausgebildet
sind, da dadurch die Herstellung einer weiteren Halbschale entfällt.
[0012] Es gibt viele Verfahren, die Hohlprofile zu schließen bzw. die beiden Halbschalen
zu verbinden. Vorteilhaft ist es aber, wenn das Hohlprofil bzw. die beiden Halbschalen
mittels Schweißen geschlossen bzw. miteinander verbunden worden sind unter jeweiliger
Ausbildung einer zweiten Schweißnaht bzw. zweiter und dritter Schweißnähte, die jeweils
in Längsrichtung des Hohlprofils verlaufen.
[0013] Sollte das Profilsystem eine vergrößerte Kraftaufnahme aufweisen, so ist es vorteilhaft,
wenn zwei Hohlprofile zu einem rechteckförmigen Querschnitt miteinander verschweißt
sind und die vierten und fünften Schweißnähte im Fügebereich nahe der jeweiligen Außenflächen
in Längsrichtung verlaufen.
[0014] Zur weiteren Erhöhung der Kraftaufnahme ist es dann vorteilhaft, wenn mindestens
ein weiteres Hohlprofil mit einem der beiden Hohlprofile fluchtend mit diesem verschweißt
ist und sechste und siebte Schweißnähte im Fügebereich nahe der jeweiligen Außenflächen
in Längsrichtung verlaufen. Aber die Anzahl der Hohlprofile kann auch vier oder noch
mehr betragen.
[0015] Eine besonders sichere und auch zielgenaue Anordnung der Schweißnähte ist dann erzielbar,
wenn alle Schweißnähte mittels eines Laserstrahls erstellt worden sind.
[0016] Aufgrund der hohen Festigkeit und vor allen Dingen Korrosionsbeständigkeit ist es
vorteilhaft, wenn das Hohlprofil aus Edelstahl besteht.
[0017] Da das Herstellen der Hohlprofile bzw. Halbschalen meist mittels Abkantpressen bzw.
Pressverfahren geschieht, wird zu deren Herstellung relativ viel Zeit benötigt. Eine
starke Reduzierung der Herstellungszeit sowie auch noch eine Erhöhung der Präzision
ist dann möglich, wenn das Hohlprofil mittels eines Walzverfahrens in einer Walzenstraße
hergestellt worden ist.
[0018] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung
mehrerer Ausführungsbeispiele sowie aus den Zeichnungen, auf die Bezug genommen wird.
Es zeigen:
- Fig.1:
- eine Querschnittsansicht eines ersten Profilsystems mit einem ersten Hohlprofil;
- Fig.2:
- eine der Fig. 1 ähnliche Ansicht eines Hohlprofils, das aus zwei Halbschalen besteht;
- Fig.3:
- eine Seitenansicht des in Fig.2 gezeigten Hohlprofils;
- Fig.4:
- eine Querschnittsansicht eines zweiten Profilsystems, das aus zwei miteinander verbundenen
Hohlprofilen besteht;
- Fig.5:
- eine der Fig.4 ähnliche Ansicht mit einem weiteren Hohlprofil.
[0019] Anhand der Fig.1-5 werden nunmehr mehrere Ausführungsbeispiele eines Profilsystems
10, 10', 10'' beschrieben. Dabei bezeichnen gleiche Bezugsziffern zumindest ähnliche
Merkmale.
[0020] Jedes der drei Profilsysteme 10, 10', 10'' enthält mindestens ein im Querschnitt
rechteckförmiges Hohlprofil 12. Jedes Hohlprofil 12 ist aus mindestens einem mehrfach
abgekanteten und an den Endkanten miteinander verbundenen Metallblech hergestellt.
Dabei ist die Faltung bzw. Abkantung derart ausgeführt worden, daß das Hohlprofil
12 an jeden der Außenfläche eine hinterschnittene Längsnut 14 aufweist. Die jeweils
seitlichen Wandungen werden von Blechabschnitten 20 gebildet, die einen Nutenboden
16 mit einem Hinterschnittbereich 18 verbinden.
[0021] Die Längsnuten 14 sind dabei bei allen Ausführungsbeispielen so angeordnet, daß sich
die Blechabschnitte 20 berühren.
[0022] Die Innenflächen der Nutenböden 16 begrenzen einen in etwa um die Längsmittelachse
22 verlaufenden Hohlkanal 24. Dieser Hohlkanal 24 dient zur Aufnahme von Trag- oder
Verbindungselementen.
[0023] Damit bei der Einführung dieser Trag- oder Verbindungselemente größere Kräfte auf
das Hohlprofil 12 übertragen werden können, sind die aneinander anliegenden Blechabschnitte
20 fest miteinander verbunden und bilden dadurch einen Steg 26.
[0024] Bei derartigen Hohlprofilen 12 sind die Blechabschnitte an einem beliebigen Bereich
28 des Steges 26 miteinander verschweißbar. Bei allen gezeigten Ausführungsbespielen
liegt dieser Bereich 28 in der Nähe zu den Nutenböden 16 weisenden Endes des Steges
26. Der Bereich 28 ist aus Übersichtlichkeitsgründen lediglich in Fig. 4 angedeutet.
[0025] Des Weiteren ist es in diesem Falle selbstverständlich, daß alle Schweißnähte 30
in Längsrichtung des Hohlprofils 12 verlaufen.
[0026] Selbstverständlich kann die Querschnittsform des Hohlkanals 24 annähernd beliebig
gewählt werden. Wenn aber jeder Nutenboden 16 der gezeigten Ausführungsbeispiele konkav
gewölbt ist und jeder Hohlkanal 24 somit im Querschnitt kreisförmig ausgebildet ist,
ist es möglich, in diesen Hohlkanal 24 eine sogenannte selbstschneidende Schraube
als Verbindungsmittel einzuführen.
[0027] Allerdings ist es auch möglich, bei der Herstellung der Hohlprofile 12 jede zum Hohlkanal
24 weisende Fläche des Nutenbodens 16 vereinzelt mit einer Gewindeprägung zu versehen
oder aber sogar mit einem vollständigen Gewinde auszubilden, damit auch andere Schrauben
aufgenommen werden können.
[0028] Bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel sind die freien Enden des Metallblechs
zur Ausbildung des Hohlprofils 12 so angeordnet, daß sie entlang eines Nutenbodens
miteinander verbunden werden können. Dazu ist gemäß Fig.1 das Hohlprofil 12 mit einer
zweiten Schweißnaht 36 versehen.
[0029] Es ist aber auch möglich, wie aus Fig. 2 ersichtlich, daß Hohlprofil 12 aus ersten
und zweiten Halbschalen 32 bzw-. 34 zusammenzusetzen, wobei deren aufeinander zu weisenden
Enden jeweils bei einem Nutenboden 16 zusammengeschweißt werden.
[0030] Bei den gezeigten Ausführungsbeispielen sind die Halbschalen 32 und 34 identisch
ausgebildet. Es ist aber auch möglich, andere Teilformen zu wählen. Im Gegensatz zu
dem in Fig. 1 gezeigten Hohlprofil 12 weist daher das in Fig. 2 gezeigte Hohlprofil
12 eine zusätzliche dritte Schweißnaht 38 auf, die der zweiten Schweißnaht 36 gegenüberliegend
angeordnet ist.
[0031] Ein weiterer Unterschied zwischen denen in Fig.1 und 2 gezeigten Hohlprofilen 12
besteht darin, daß die Blechabschnitte bei den Öffnungen der Längsnuten 14 gemäß Fig.
1 so zueinander gebogen sind, daß ein Hohlraum 48 vorhanden ist. Im Gegensatz dazu
ist bei dem Hohlprofil 12 gemäß Fig. 2 die Krümmung derart eng gelegt worden, daß
sich dort ein Verbundsbereich 50 ergibt.
[0032] Des Weiteren ist es selbstverständlich, daß das Hohlprofil 12 gemäß Fig. 1 auch so
hergestellt werden kann, daß es einen Verbundbereich 50 bildet und daß das Hohlprofil
12 gemäß Fig. 2 so ausgebildet werden kann, daß es den Hohlraum 48 bildet.
[0033] In der Fig. 4 ist ein zweites Ausführungsbeispiel eines Profilsystems 10' gezeigt.
Es besteht in diesem Fall aus zwei miteinander verbundenen Hohlprofilen 12 gemäß Fig.
1. Selbstverständlich ist auch hier möglich, eine derartige Verbindung der in Fig.
2 gezeigten Hohlprofile oder auch eine Mischung zu wählen.
[0034] In der Fig. 5 ist ein drittes Ausführungsbeispiel eines Profilsystems 10'' gezeigt,
das in diesem Fall aus einer Zusammenfügung von drei Hohlprofilen 12 gemäß Fig. 2
besteht. Auch hier ist es möglich, daß in Fig. 1 gezeigte Profil in dieser Art und
Weise zusammen zu fügen oder auch eine Mischung der geringfügig unterschiedlichen
Profile.
[0035] Bei dem in Fig. 4 gezeigten Ausführungsbeispiel sind die zwei Hohlprofile 12 an jeweils
einer gegenüberliegenden Längsseite fluchtend zusammengefügt, daß sie quasi einen
rechteckförmigen Querschnitt bilden. Die Verbindung geschieht hierbei mit vierten
und fünften Schweißnähten 40 und 42, die in den Fügebereichen nahe der jeweiligen
Außenfläche angeordnet sind und in Längsrichtung verlaufen.
[0036] Da bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5 ein drittes Hohlprofil 12 fluchtend mit
einem Hohlprofil 12 verbunden ist, entstehen hierbei die sechsten und siebten Schweißnähte
(44, 46).
[0037] Alle Schweißnähte sind bei den gezeigten Ausführungsbespielen mit Hilfe eines Laserstrahl
erstellt worden.
[0038] Des Weiteren bestehen die Hohlprofile 12 bei den gezeigten Ausführungsbeispielen
alle aus Edelstahl.
[0039] Außerdem sind die gezeigten Hohlprofile 12 mittels eines höchst modernen Walzverfahrens
in einer Walzenstrasse hergestellt worden.
Bezugszeichenliste:
[0040]
- 10
- Profilsystem
- 10'
- Profilsystem
- 10"
- Profilsystem
- 12
- Hohlprofil
- 14
- Längsnut
- 16
- Nutenboden
- 18
- Hinterschnittbereich
- 20
- Blechabschnitt
- 22
- Längsmittelachse
- 24
- Hohlkanal
- 26
- Steg
- 28
- Bereich
- 30
- erste Schweißnaht
- 32
- Halbschale, erste
- 34
- Halbschale, zweite
- 36
- Schweißnaht, zweite
- 38
- Schweißnaht, dritte
- 40
- Schweißnaht, vierte
- 42
- Schweißnaht, fünfte
- 44
- Schweißnaht, sechste
- 46
- Schweißnaht, siebte
- 48
- Hohlraum
- 50
- Verbundbereich
1. Profilsystem (10, 10',10") mit mindestens einem im Querschnitt rechteckförmigen Hohlprofil
(12), das aus mindestens einem mehrfach abgekanteten und an den Endkanten verbundenen
Metallblech besteht und an den Außenflächen mindestens zwei einander benachbarte hinterschnittene
Längsnuten (14) aufweist, deren einen Nutenboden (16) mit einem Hinterschnittbereich
(18) verbindende Blechabschnitte (20) aneinander anliegen, deren Nutenböden (16) einen
in etwa um die Längsmittelachse (22) verlaufenden Hohlkanal (24) begrenzen, der der
Aufnahme von Trag- oder Verbindungselementen dient und die aneinander anliegenden
einen Steg (26) bildenden Blechabschnitte (20) fest miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Blechabschnitte (20) in einem Bereich (28) des Steges (26) miteinander verschweißt
sind, wobei eine entsprechende erste Schweißnaht (30) in Längsrichtung des Hohlprofils
(12) verläuft und dass der Bereich (28) in der Nähe des zu den Nutenböden (16) weisenden
Endes des Steges (26) angeordnet ist.
2. Profilsystem (10, 10',10") nach einem der Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Hohlprofil (12) drei Längsnuten (14) aufweist.
3. Profilsystem (10, 10',10") nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Hohlprofil (12) vier Längsnuten (14) aufweist und alle Nutenböden (16) den Hohlkanal
(24) begrenzen.
4. Profilsystem (10, 10',10") nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Nutenboden (16) konkav gewölbt ist und der Hohlkanal (24) im Querschnitt annähernd
kreisförmig ausgebildet ist.
5. Profilsystem (10, 10',10") nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Hohlkanal (24) weisende Fläche jedes Nutenbodens (16) vereinzelt eine Gewindeprägung
aufweist oder ein vollständiges Innengewinde hat zur Aufnahme einer Schraube.
6. Profilsystem (10, 10',10") nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Enden des Metallblechs nach dessen Umformung zum Hohlprofil (12) zur Ausbildung
eines Nutbodens (16) zusammengefügt worden sind.
7. Profilsystem (10, 10',10") nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass das Hohlprofil (12) aus ersten und zweiten Halbschalen (32,34) besteht, deren aufeinander
zuweisende Enden jeweils zu einem Nutenboden (16) zusammengefügt worden sind.
8. Profilsystem (10, 10',10") nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Halbschalen (32,34) identisch ausgebildet sind.
9. Profilsystem (10, 10',10") nach einem der Ansprüche 6-8, dadurch gekennzeichnet, dass das Hohlprofil (12) bzw. die beiden Halbschalen (32,34) mittels Schweißen geschlossen
bzw. miteinander verbunden worden sind unter jeweiliger Ausbildung einer zweiten Schweißnaht
(36) bzw. zweiter und dritter Schweißnähte (36,38), die jeweils in Längsrichtung des
Hohlprofils (12) verlaufen.
10. Profilsystem (10') nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Hohlprofile (12) zu einem rechteckförmigen Querschnitt miteinander verschweißt
sind und die vierten und fünften Schweißnähte (40,42) im Fügebereich nahe der jeweiligen
Außenflächen in Längsrichtung verlaufen.
11. Profilsystem (10'') nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein weiteres Hohlprofil (12) mit einem der beiden Hohlprofile (12) fluchtend
mit diesem verschweißt ist und sechste und siebte Schweißnähte (44,46) im Fügebereich
nahe der jeweiligen Außenflächen in Längsrichtung verlaufen.
12. Profilsystem (10, 10',10") nach einem der Ansprüche 1-11, dadurch gekennzeichnet, dass alle Schweißnähte (30,38-46) mittels eines Laserstrahls erstellt worden sind.
13. Profilsystem (10, 10',10'') nach einem der Ansprüche 1-12, dadurch gekennzeichnet, dass das Hohlprofil (12) aus Edelstahl besteht.
14. Profilsystem (10, 10',10") nach einem der Ansprüche 1-13, dadurch gekennzeichnet, dass das Hohlprofil (12) mittels eines Walzverfahrens in einer Walzenstrasse hergestellt
worden ist.
1. Profile system (10, 10', 10") having at least one hollow profile (12), which has a
rectangular cross-section and consists of at least one metal sheet folded several
times and connected at the end edges and comprises at least two mutually adjacent
undercut longitudinal grooves (14) on the outer surfaces, the sheet portions (20)
of which, which connect a groove base (16) to an undercut region (18), lie against
each other, and the groove bases (16) of which delimit a hollow channel (24) extending
approximately about the longitudinal centre axis (22) and being used to accommodate
supporting or connecting elements, and the mutually adjoining sheet portions (20)
forming a web (26) are fixedly connected together, characterised in that the sheet portions (20) are welded together in a region (28) of the web (26), wherein
a corresponding first weld seam (30) extends in the longitudinal direction of the
hollow profile (12), and in that the region (28) is disposed in proximity of the end of the web (26) facing the groove
bases (16).
2. Profile system (10, 10', 10") as claimed in any one [sic] of Claim 1, characterised in that the hollow profile (12) comprises three longitudinal grooves (14).
3. Profile system (10, 10', 10") as claimed in any one of Claims 1 or 2, characterised in that the hollow profile (12) comprises four longitudinal grooves (14) and all of the groove
bases (16) delimit the hollow channel (24).
4. Profile system (10, 10', 10") as claimed in any one of Claims 1 to 3, characterised in that each groove base (16) is curved in a concave manner and the hollow channel (24) is
formed so as to be approximately circular in cross-section.
5. Profile system (10, 10', 10") as claimed in Claim 4, characterised in that the surface of each groove base (16) facing the hollow channel (24) comprises in
isolated areas threaded embossing or has a complete internal thread to receive a screw.
6. Profile system (10, 10', 10") as claimed in any one of Claims 1 to 5, characterised in that the free ends of the metal sheet have been joined together to form a groove base
(16) after the sheet has been deformed to form the hollow profile (12).
7. Profile system (10, 10', 10") as claimed in any one of Claims 1 to 6, characterised in that the hollow profile (12) consists of first and second half-shells (32, 34) whose mutually
facing ends have each been joined together to form a groove base (16).
8. Profile system (10, 10', 10") as claimed in Claim 7, characterised in that the two half-shells (32, 34) are formed in an identical manner.
9. Profile system (10, 10', 10") as claimed in any one of Claims 6 to 8, characterised in that the hollow profile (12) or the two half shells (32, 34) has been closed or have been
connected together by means of welding, respectively forming a second weld seam (36)
or second and third weld seams (36, 38) which extend in each case in the longitudinal
direction of the hollow profile (12).
10. Profile system (10') as claimed in Claim 9, characterised in that two hollow profiles (12) are welded together to form a rectangular cross-section
and the fourth and fifth weld seams (40, 42) extend in the longitudinal direction
in the joint region in proximity to the respective outer surfaces.
11. Profile system (10") as claimed in Claim 10, characterised in that at least one further hollow profile (12) is welded with one of the two hollow profiles
(12) so as to be flush therewith and sixth and seventh weld seams (44, 46) extend
in the longitudinal direction in the joint region in proximity to the respective outer
surfaces.
12. Profile system (10, 10', 10") as claimed in any one of Claims 1 to 11, characterised in that all of the weld seams (30, 38-46) have been generated by means of a laser beam.
13. Profile system (10, 10', 10") as claimed in any one of Claims 1 to 12, characterised in that the hollow profile (12) consists of stainless steel.
14. Profile system (10, 10', 10") as claimed in any one of Claims 1 to 13, characterised in that the hollow profile (12) has been produced in a roll train using a rolling process.
1. Système de profilés (10, 10', 10") avec au moins un profilé creux (12) de section
rectangulaire qui est constitué d'au moins une tôle métallique repliée plusieurs fois
et reliée par les arêtes terminales et qui comporte sur les surfaces extérieures au
moins deux rainures longitudinales (14) qui sont de forme rentrante et voisines l'une
de l'autre, dont les tronçons de tôle (20) reliant un fond de rainure (16) à une zone
de partie rentrante (18) sont adjacentes et dont les fonds de rainure (16) délimitent
un canal creux (24) qui s'étend pratiquement autour de l'axe médian longitudinal (22)
et qui sert à loger des éléments de support ou d'assemblage, les tronçons de tôle
(20) adjacents qui forment une traverse (26) étant assemblés de manière fixe l'un
à l'autre, caractérisé en ce que les tronçons de tôle (20) sont soudés ensemble dans une zone (28) de la traverse
(26), un premier cordon de soudure correspondant (30) s'étendant dans le sens de la
longueur du profilé creux (12), et en ce que la zone (28) est située à proximité de celle des extrémités de la traverse (26) qui
pointe vers les fonds de rainure (16).
2. Système de profilés (10, 10', 10") selon la revendication 1, caractérisé en ce que le profilé creux (12) comporte trois rainures longitudinales (14).
3. Système de profilés (10, 10', 10") selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que le profilé creux (12) comporte quatre rainures longitudinales (14) et en ce que tous les fonds de rainure (16) délimitent le canal creux (24).
4. Système de profilés (10, 10', 10") selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que chaque fond de rainure (16) est concave et en ce que le canal creux (24) est conçu avec une section transversale approximativement circulaire.
5. Système de profilés (10, 10', 10") selon la revendication 4, caractérisé en ce que celle des surfaces de chaque fond de rainure (16) qui pointe vers le canal creux
(24) comporte individuellement une empreinte filetée ou un taraudage complet pour
loger une vis.
6. Système de profilés (10, 10', 10") selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les extrémités libres de la tôle métallique après la déformation de celle-ci en profilé
creux (12) ont été réunies pour former un fond de rainure (16).
7. Système de profilés (10, 10', 10") selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le profilé creux (12) est constitué de première et deuxième demi-coques (32, 34)
dont les extrémités pointant l'une vers l'autre ont été réunies à chaque fois en un
fond de rainure (16).
8. Système de profilés (10, 10', 10") selon la revendication 7, caractérisé en ce que les deux demi-coques (32, 34) sont conçues de manière identique.
9. Système de profilés (10, 10', 10") selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisé en ce que le profilé creux (12) a été fermé au moyen d'une soudure ou les deux demi-coques
(32, 34) ont été réunies au moyen d'une soudure en formant respectivement un deuxième
cordon de soudure (36) ou des deuxième et troisième cordons de soudure (36, 38) qui
s'étendent à chaque fois dans le sens de la longueur du profilé creux (12).
10. Système de profilés (10') selon la revendication 9, caractérisé en ce que deux profilés creux (12) sont soudés ensemble de manière à former une section transversale
rectangulaire et en ce que les quatrième et cinquième cordons de soudure (40, 42) s'étendent dans le sens de
la longueur dans la zone d'assemblage à proximité des surfaces extérieures respectives.
11. Système de profilés (10") selon la revendication 10, caractérisé en ce qu'au moins un autre profilé creux (12) est soudé à l'un des deux profilés creux (12)
de manière à s'aligner avec celui-ci et en ce que des sixième et septième cordons de soudure (44, 46) s'étendent dans le sens de la
longueur dans la zone d'assemblage à proximité des surfaces extérieures respectives.
12. Système de profilés (10, 10', 10") selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que tous les cordons de soudure (30, 38 à 46) ont été faits au moyen d'un faisceau laser.
13. Système de profilés (10, 10', 10") selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que le profilé creux (12) est en acier spécial.
14. Système de profilés (10, 10', 10") selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que le profilé creux (12) a été fabriqué au moyen d'un procédé de laminage dans un train
de laminoirs.


IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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