[0001] Die Erfindung geht aus von einer Hausgeräteauszugsvorrichtung nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Aus der
DE 102 40 146 A1 ist eine gattungsbildende Hausgeräteauszugsvorrichtung, und zwar eine Backofenauszugsvorrichtung,
bekannt, die zwei Schlitteneinheiten umfasst, die jeweils vier Lagereinheiten aufweist.
Die Lagereinheiten sind in einem gemeinsamen Gehäuse gekapselt.
[0003] Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, eine kostenreduzierte Hausgeräteauszugsvorrichtung
bereitzustellen. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs
1 gelöst, während vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung den
Unteransprüchen entnommen werden können.
[0004] Die Erfindung geht aus von einer Hausgeräteauszugsvorrichtung, insbesondere einer
Gargeräteauszugsvorrichtung, mit wenigstens einer Schlitteneinheit, die zumindest
eine Lagereinheit aufweist.
[0005] Es wird vorgeschlagen, dass die Hausgeräteauszugsvorrichtung wenigstens ein kotflügelartiges
Schutzmittel zur Abdeckung einer Lagereinheit aufweist. Dabei soll unter einer "kotflügelartigen"
Ausgestaltung verstanden werden, dass das Schutzmittel insbesondere zur Abdeckung
einer einzelnen Lagereinheit dient und/oder an die Form einer einzelnen Lagereinheit
angepasst ist. Durch eine erfindungsgemäße Ausgestaltung können gezielt nur einzelne
Lagereinheiten mit einem Schutzmittel abgedeckt werden, so dass der Material- und
Kostenaufwand reduziert werden kann.
[0006] Weist die Schlitteneinheit wenigstens eine in Auszugsrichtung vordere und wenigstens
eine hintere Lagereinheit auf und dient das Schutzmittel vorzugsweise ausschließlich
zur Abdeckung der vorderen Lagereinheit, kann eine vorteilhafte Abdeckung einer oder
mehrerer vorderer Lagereinheiten erzielt werden, die im Sicht- und Griffbereich eines
Bedieners liegen und Abdeckungen im hinteren unkritischen Bereich können eingespart
werden.
[0007] Ferner wird vorgeschlagen, dass das Schutzmittel einstückig mit einem die Lagereinheit
tragenden Trägerteil und/oder mit einer Zubehörträgereinheit ausgeführt ist, das Schutzmittel
als Anschlagmittel vorgesehen ist und/oder dass die Hausgeräteauszugsvorrichtung eine
Lagerschiene mit einem angeformten Anschlagmittel aufweist, wodurch zusätzliche Bauteile,
Montageaufwand und Kosten eingespart werden können.
[0008] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass das Schutzmittel
wenigstens einen an eine Lagerschiene angepassten Konturbereich aufweist, wodurch
sowohl der Schutz der Lagereinheit als auch der Schutz des Bedieners verbessert werden
kann.
[0009] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0010] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Hausgeräteauszugsvorrichtung in einer ersten Ansicht schräg von oben,
- Fig. 2
- die Hausgeräteauszugsvorrichtung in einer zweiten Ansicht mit eingehängten Zubehörteilen,
- Fig. 3
- Einzelteile des Hausgeräteauszugssystems in demontiertem Zustand,
- Fig. 4
- einen vergrößerten Ausschnitt einer Schlitteneinheit der Hausgeräteauszugsvorrichtung
in einer hinteren Endstellung,
- Fig. 5
- einen vergrößerten Ausschnitt einer ersten Zubehörträgereinheit,
- Fig. 6
- einen vergrößerten Ausschnitt einer zweiten Zubehörträgereinheit,
- Fig. 7
- einen vergrößerten Ausschnitt einer Schlitteneinheit der Hausgeräteauszugsvorrichtung
in einer vorderen Endstellung schräg von hinten und
- Fig. 8
- einen vergrößerten Ausschnitt der Schlitteneinheit der Hausgeräteauszugsvorrichtung
aus Figur 7 in der vorderen Endstellung schräg von vorn.
[0011] Figur 1 zeigt eine Hausgeräteauszugsvorrichtung, und zwar eine Backofenauszugsvorrichtung,
die in einer einen Garraum begrenzenden, in Figur 1 angedeuteten Muffel 158 angeordnet
ist. Die Hausgeräteauszugsvorrichtung umfasst in einer Einbaulage betrachtet zwei
horizontal beabstandete, von Blechbiegeteilen gebildete Zubehörträgereinheiten 10,
12 und zwei in der Einbaulage betrachtet sich horizontal erstreckende Traversen 14,
16, über die die Zubehörträgereinheiten 10, 12 gekoppelt sind und die als Versteifungsstreben
dienen.
[0012] An die Zubehörträgereinheiten 10, 12 sind in Auszugsrichtung 18 weisende Trägerarme
20, 22 angeformt, die Aufnahmebereiche 92, 94 begrenzen, in die Zubehörteile 96, 98
eingehängt werden können (Figuren 1 und 2). Die Traversen 14, 16 sind in Auszugsrichtung
18 ca. um eine Trägerarmlänge 74 von ca. 30 mm und in vertikaler Richtung 24, 26 ca.
um zwei Drittel einer Zubehörträgereinheitlänge 28 beabstandet angeordnet. Die Traverse
14 ist dabei im Bereich von Schlitteneinheiten 46, 48 der Hausgeräteauszugsvorrichtung
angeordnet, und zwar ist die Traverse 14 mit Lagereinheiten 50 - 64 der Schlitteneinheiten
46, 48 tragenden Trägerteilen 88, 90 gekoppelt, die einstückig an die Zubehörträgereinheiten
10, 12 angeformt sind. Die Traverse 16 ist in einem oberen Endbereich der Zubehörträgereinheit
10, 12 angeordnet, könnte jedoch auch in einem unteren Endbereich angeordnet sein.
Unter einem "Endbereich" soll dabei verstanden werden, dass ein Abstand zu einem Ende
kleiner als 10% der Gesamtlänge ist.
[0013] Die Traversen 14, 16 weisen strömungsangepasste Konturen auf, und zwar weisen die
Traversen 14, 16 im Querschnitt eine runde Außenkontur mit einem Durchmesser von ca.
10 mm auf.
[0014] Ferner umfassen die Traversen 14, 16 jeweils eine Toleranzausgleichseinheit 30, 32,
die dazu vorgesehen sind, Traversentoleranzen auszugleichen. Die Toleranzausgleichseinheiten
30, 32 bzw. die Traversen 14, 16 umfassen jeweils zueinander verschiebbare Bauteile
34, 36, 38, 40, 42, 44, und zwar jeweils ein als Hohlkörper ausgebildetes, einen Großteil
der Traversenlänge ausmachendes Bauteil 34, 40, das auf an den Zubehörträgereinheiten
10, 12 befestigten, Lagerachsen bildenden Bauteilen 36, 38, 42, 44 in Längsrichtung
der Traversen 14, 16 verschiebbar gelagert ist, und damit Toleranzen ausgleichen kann
(Figuren 1, 2 und 3). Die die Lagerachsen bildenden Bauteile 36, 38, 42, 44 sind in
mit einem Innengewinde versehenen Befestigungslöcher der Zubehörträgereinheiten 10,
12 eingeschraubt. Grundsätzlich sind jedoch auch andere, dem Fachmann als sinnvoll
erscheinende kraftschlüssige, formschlüssige und/oder stoffschlüssige Verbindungen
denkbar, wie insbesondere Nietverbindungen usw.
[0015] Die Schlitteneinheiten 46, 48 weisen jeweils vier Lagereinheiten 50 - 64 auf, wobei
jede Schlitteneinheit 46, 48 artverschiedene Lagereinheiten 50 - 64 umfasst, und zwar
weist jede Schlitteneinheit 46, 48 zwei Lagereinheiten 50, 52, 58, 60 auf, die wälzkörpergelagerte
Lagermittel 160, 162, 168, 170 umfassen und zwei Lagereinheiten 54, 56, 62, 64, die
gleitlagergelagerte Lagermittel 164, 166, 172, 174 umfassen (Figuren 1, 2 und 4).
Dabei sind jeweils diagonal zu einem Schienenaufnahmebereich 66, 68 zwei artgleiche
Lagereinheiten 50 - 64 angeordnet. Die Lagermittel 160 - 174 selbst werden von rollenartigen
Wälzkörpern gebildet. Anstatt zwei wälzkörpergelagerte Lagermittel 160, 162, 168,
170 umfassende Lagereinheiten 50, 52, 58, 60 pro Schlitteneinheit 46, 48 könnten insbesondere
auch drei entsprechende Lagereinheiten vorgesehen sein, wodurch die Führung verbessert
werden kann und dennoch kostengünstige Schlitteneinheiten realisiert werden könnten.
Die Schlitteneinheiten 46, 48 und damit die Zubehörträgereinheiten 10, 12 sind mittels
den Lagereinheiten 50, 64 verfahrbar auf an Seitenwänden der Muffel 158 befestigten
Lagerschienen 76, 78 gelagert. Die Lagerschienen 76, 78 werden von Blechbiegeteilen
gebildet und weisen jeweils ein von einem C-Profil gebildetes offenes Profil auf (Figuren
4 und 7). Die Lagerschienen 76, 78 sind mit einem Graphitgleitlack beschichtet.
[0016] Die Lagereinheiten 54, 56, 62, 64 mit den gleitlagergelagerten Lagermitteln 164,
166, 172, 174 weisen Notlaufeigenschaften auf, indem die Lagermittel 164, 166, 172,
174 aus einer Bronzelegierung mit Schmierstoffeinlagerungen gebildet sind. Grundsätzlich
wäre jedoch auch ein selbstschmierender Werkstoff mit Graphiteinlagerungen denkbar.
In die Lagereinheiten 50, 52, 58, 60 ist im montierten Zustand Graphit eingebracht.
[0017] Die jeweils zwei auf einer Seite des Schienenaufnahmebereichs 66, 68 angeordneten
Lagereinheiten 50 - 64 sind zu einer Mittelachse 70, 72 des Schienenaufnahmebereichs
66, 68 unterschiedlich weit beabstandet, und zwar weisen jeweils die Lagereinheiten
50, 52, 58, 60 einen kleineren Abstand zur Mittelachse 70, 72 auf, als die jeweils
auf deren Seite angeordneten Lagereinheiten 54, 56, 62, 64, wodurch vorzugsweise ein
insbesondere im beladenen Zustand und/oder beim Ausfahren der Schlitteneinheiten 46,
48 und der Zubehörträgereinheiten 10, 12 aus dem Garraum wirkendes Hauptkippmoment
eindeutig bestimmt über die Lagereinheiten 50, 52, 58, 60 und ein insbesondere im
unbeladenen Zustand und/oder beim Einfahren der Schlitteneinheiten 46, 48 und der
Zubehörträgereinheiten 10, 12 in den Garraum wirkendes, gegenüber dem Hauptkippmoment
kleineres Nebenkippmoment eindeutig bestimmt über die Lagereinheiten 54, 56, 62, 64
abgestützt werden können.
[0018] Je Schlitteneinheit 46, 48 eilen zwei im Hinblick auf den Schlittenaufnahmebereich
66, 68 gegenüberliegende, artverschiedene Lagereinheiten 50, 56, 58, 64 den Trägerarmen
20, 22 in Auszugsrichtung 18 voraus, und die Lagereinheiten 52, 54, 60, 62 sind auf
einer einer Muffelrückwand zugewandten Seite der Zubehörträgereinheiten 10, 12 an
denselben angeordnet, so dass in Auszugsrichtung 18 zwischen den Lagereinheiten 50
- 60 zur Abstützung der Momente vorteilhafte große Abstände vorliegen. Mittelachsen
der Lagereinheiten 50, 56, 58, 64 weisen in Auszugsrichtung 18 ca. einen Abstand von
3 cm zu in Auszugsrichtung 18 weisenden Enden der Trägerarme 20, 22 auf.
[0019] Die Schlitteneinheiten 46, 48 weisen zur berührlosen Abdeckung der vorauseilenden,
vorderen Lagereinheiten 50, 56, 58, 64 kotflügelartige Schutzmittel 120, 122, 124,
126 auf, die einstückig an die die Lagereinheiten 50 - 60 tragenden Trägerteile 88,
90 angeformt sind und die im Wesentlichen an die Form der vorderen Lagereinheiten
50, 56, 58, 64 angepasst sind bzw. sich bogenförmig über einen Teilumfangsbereich
derselben erstrecken. Die hinteren Lagereinheiten 52, 54, 60, 62 sind abdeckungsfrei
bzw. ohne Schutzmittel ausgeführt.
[0020] Um insbesondere einen vorteilhaften Berührschutz der vorderen Lagereinheiten 50,
56, 58, 64 durch die Schutzmittel 120, 122, 124, 126 zu erzielen, weisen dieselben
jeweils einen an die Lagerschienen 76, 78 angepassten Konturbereich 130, 132, 134,
136 mit einer im Wesentlichen C-förmigen Ausnehmung auf, in die die Lagerschienen
76, 78 eintauchen (Figuren 4 und 8).
[0021] Die Schutzmittel 120, 122, 124, 126 dienen als Anschlagmittel, und zwar indem dieselben
beim Ausfahren der Schlitteneinheiten 46, 48 und der Zubehörträgereinheiten 10, 12
aus dem Garraum in einer Endstellung im ausgefahrenen Zustand an Fortsätze von Abschlusskappen
188, 190 anlaufen (Figuren 1, 7 und 8). Anstatt Abschlusskappen 188, 190 mit Fortsätzen
könnten auch an die Lagerschienen 76, 78 Anschlagmittel 128 bildende Fortsätze einstückig
angeformt sein, wie dies in Figur 8 angedeutet ist.
[0022] Ferner umfasst die Hausgeräteauszugsvorrichtung Rastvorrichtungen zur Lagefixierung
der Schlitteneinheiten 46, 48 in der Endstellung im ausgefahrenen Zustand (Figuren
1, 2, 7 und 8). Die Rastvorrichtungen weisen jeweils an den Lagerschienen 76, 78 angeordnete
Rasteinheiten 138, 140 auf, die zur Auslenkung durch die Lagereinheiten 50, 56, 58,
64 vorgesehen sind.
[0023] Die Rasteinheiten 138, 140 weisen jeweils ein in einer Hülse 154, 156 angeordnetes,
von einer Schraubendruckfeder gebildetes Federelement 142, 144 und jeweils zwei in
den Hülsen 154, 156 gelagerte Rastmittel 146, 148, 150, 152 auf, die in der Einbaulage
betrachtet an einer Oberseite und an einer Unterseite durch die Lagerschienen 76,
78 ragen und in vertikaler Richtung gegen die Federelemente 142, 144 in den Hülsen
154, 156 translatorisch verschiebbar gelagert sind. Die Hülsen 154, 156 sind jeweils
in einem von dem C-Profil der Lagerschienen 76, 78 gebildeten Innenraum angeordnet.
Beim Überfahren der Rasteinheiten 138, 140 mit den Lagereinheiten 50, 56, 58, 64 werden
die Rastmittel 146, 148, 150, 152 entgegen den Federkräften der Federelemente 142,
144 in die Hülsen 154, 156 gedrückt und rasten bei einer fortgesetzten Auszugsbewegung
hinter den Lagereinheiten 50, 56, 58, 64 ein, so dass die Schlitteneinheiten 46, 48
und die Zubehörträgereinheiten 10, 12 in Auszugsrichtung 18 durch die Schutzmittel
120 - 126 und die Abschlusskappen 188, 190 und entgegen der Auszugsrichtung 18 durch
die Lagereinheiten 50, 56, 58, 64 und die Rasteinheiten 138, 140 in ihrer Lage gesichert
sind.
[0024] Die wälzkörpergelagerten Lagermittel 160, 162, 168, 170 der Lagereinheiten 50, 52,
58, 60 weisen jeweils an ihrem Umfang eine einen Aufnahmebereich 80, 82, 84, 86 bildende
umlaufende Nut zur Aufnahme eines Teilbereichs der Lagerschienen 76, 78 auf, so dass
eine vorteilhafte Seitenführung erreicht werden kann.
[0025] Die Aufnahmebereiche 92, 94 der Zubehörträgereinheiten 10, 12, in die die Zubehörteile
96, 98 eingehängt werden können, sind jeweils durch einen Rand 100, 102 begrenzt,
der in Einführrichtung in einem oberen Bereich der Aufnahmebereiche 92, 94 eine Krümmung
176, 178 mit einem Radius 104, 106 von ca. 5 cm aufweisen (Figuren 1, 5 und 6). In
unteren Bereichen der Aufnahmebereiche 92, 94 weisen die Ränder 100, 102 jeweils eine
abgerundete an untere Lagerzapfen 180, 182 der Zubehörteile 96, 98 angepasste Einbuchtungen
112, 114 auf. Im eingehängten Zustand greifen die unteren Lagerzapfen 180, 182 der
Zubehörteile 96, 98 in die Einbuchtungen 112, 114, wodurch die Zubehörteile 96, 98
stets sicher in den Aufnahmebereichen 92, 94 gehalten sind (Figuren 2 und 4).
[0026] Ferner weisen die Ränder 100, 102 in Einführrichtung des Zubehörteils 96 bzw. 98
nach den Einbuchtungen 112, 114 in Einführrichtung des Zubehörteils 96 bzw. 98 jeweils
einen im Wesentlichen geradlinigen, in der Einbaulage betrachtet im Wesentlichen horizontal
ausgerichteten Einführbereich 116, 118 auf, so dass eine im Wesentlichen geradlinige,
horizontale Führung von oberen Lagerzapfen 184, 186 der Zubehörteile 96, 98 erreicht
wird und Lagetoleranzen der Lagerzapfen 184, 186 in Einführrichtung der Zubehörteile
96, 98 bzw. in Auszugsrichtung 18 zu keiner oder nur zu einer unwesentlichen Neigungsänderung
der Zubehörteile 96, 98 führen (Figuren 2 und 4). Über ihre Länge weisen die Zubehörträgereinheiten
10, 12 auf ihrer den Trägerarmen 20, 22 abgewandten Seite zur Versteifung einen angeformten
Winkel von 90° auf.
[0027] Die Aufnahmebereiche 92, 94 weisen jeweils einen Öffnungswinkel 108, 110 von ca.
60° auf, wobei die Öffnungswinkel 108, 110 Winkel zwischen Verbindungslinien 192,
194, 196, 198, jeweils ausgehend von einem Extrempunkt 200, 202 in einem Grundrandbereich
zu Extrempunkten 204, 206, 208, 210 in einem Stirnrandbereich der Aufnahmebereiche
92, 94 darstellen, wobei die Extrempunkte 204, 206, 208, 210 im Stirnrandbereich einen
Bereich begrenzen, in dem der Rand 100, 102 stets in Richtung Grundrandbereich ausgerichtet
ist (Figuren 1, 5 und 6).
Bezugszeichen
[0028]
- 10
- Zubehörträgereinheit
- 12
- Zubehörträgereinheit
- 14
- Traverse
- 16
- Traverse
- 18
- Auszugsrichtung
- 20
- Trägerarm
- 22
- Trägerarm
- 24
- Richtung
- 26
- Richtung
- 28
- Zubehörträgereinheitlänge
- 30
- Toleranzausgleichseinheit
- 32
- Toleranzausgleichseinheit
- 34
- Bauteil
- 36
- Bauteil
- 38
- Bauteil
- 40
- Bauteil
- 42
- Bauteil
- 44
- Bauteil
- 46
- Schlitteneinheit
- 48
- Schlitteneinheit
- 50
- Lagereinheit
- 52
- Lagereinheit
- 54
- Lagereinheit
- 56
- Lagereinheit
- 58
- Lagereinheit
- 60
- Lagereinheit
- 62
- Lagereinheit
- 64
- Lagereinheit
- 66
- Schienenaufnahmebereich
- 68
- Schienenaufnahmebereich
- 70
- Mittelachse
- 72
- Mittelachse
- 74
- Trägerarmlänge
- 76
- Lagerschiene
- 78
- Lagerschiene
- 80
- Aufnahmebereich
- 82
- Aufnahmebereich
- 84
- Aufnahmebereich
- 86
- Aufnahmebereich
- 88
- Trägerteil
- 90
- Trägerteil
- 92
- Aufnahmebereich
- 94
- Aufnahmebereich
- 96
- Zubehörteil
- 98
- Zubehörteil
- 100
- Rand
- 102
- Rand
- 104
- Radius
- 106
- Radius
- 108
- Öffnungswinkel
- 110
- Öffnungswinkel
- 112
- Einbuchtung
- 114
- Einbuchtung
- 116
- Einführbereich
- 118
- Einführbereich
- 120
- Schutzmittel
- 122
- Schutzmittel
- 124
- Schutzmittel
- 126
- Schutzmittel
- 128
- Anschlagmittel
- 130
- Konturbereich
- 132
- Konturbereich
- 134
- Konturbereich
- 136
- Konturbereich
- 138
- Rasteinheit
- 140
- Rasteinheit
- 142
- Federelement
- 144
- Federelement
- 146
- Rastmittel
- 148
- Rastmittel
- 150
- Rastmittel
- 152
- Rastmittel
- 154
- Hülse
- 156
- Hülse
- 158
- Muffel
- 160
- Lagermittel
- 162
- Lagermittel
- 164
- Lagermittel
- 166
- Lagermittel
- 168
- Lagermittel
- 170
- Lagermittel
- 172
- Lagermittel
- 174
- Lagermittel
- 176
- Krümmung
- 178
- Krümmung
- 180
- Lagerzapfen
- 182
- Lagerzapfen
- 184
- Lagerzapfen
- 186
- Lagerzapfen
- 188
- Abschlusskappe
- 190
- Abschlusskappe
- 192
- Verbindungslinie
- 194
- Verbindungslinie
- 196
- Verbindungslinie
- 198
- Verbindungslinie
- 200
- Extrempunkt
- 202
- Extrempunkt
- 204
- Extrempunkt
- 206
- Extrempunkt
- 208
- Extrempunkt
- 210
- Extrempunkt
1. Hausgeräteauszugsvorrichtung, insbesondere Gargeräteauszugsvorrichtung, mit wenigstens
einer Schlitteneinheit (46, 48), die zumindest eine Lagereinheit (50 - 64) aufweist,
gekennzeichnet durch wenigstens ein kotflügelartiges Schutzmittel (120, 122, 124, 126) zur Abdeckung einer
Lagereinheit (50, 56, 58, 64).
2. Hausgeräteauszugsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitteneinheit (46, 48) wenigstens eine in Auszugsrichtung (38) vordere und
wenigstens eine hintere Lagereinheit (50 - 64) aufweist und das Schutzmittel (120,
122, 124, 126) ausschließlich die vordere Lagereinheit (50, 56, 58, 64) abdeckt.
3. Hausgeräteauszugsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzmittel (120, 122, 124, 126) einstückig mit einem die Lagereinheit (50 -
60) tragenden Trägerteil (88, 90) ausgeführt ist.
4. Hausgeräteauszugsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzmittel (120, 122, 124, 126) einstückig mit einer Zubehörträgereinheit (10,
12) ausgeführt ist.
5. Hausgeräteauszugsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzmittel (120, 122, 124, 126) als Anschlagmittel vorgesehen ist.
6. Hausgeräteauszugsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Lagerschiene (76, 78) mit einem angeformten Anschlagmittel (128).
7. Hausgeräteauszugsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzmittel (120, 122, 124, 126) wenigstens einen an eine Lagerschiene (76,
78) angepassten Konturbereich (130, 132, 134, 136) aufweist.
8. Hausgerät mit einer Hausgeräteauszugsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche.