[0001] Die Erfindung betrifft ein Handwerkzeuggerät, wie insbesondere ein elektrischer Bohrhammer,
ein Meißel- oder Schlagbohrgerät, eine motorbetriebene Säge, wie insbesondere eine
Stich- oder Säbelsäge, oder ein Trenn- oder Schleifgerät, wie insbesondere ein Winkelschleifgerät.
Das Handwerkzeuggerät weist ein Hauptgehäuse auf, in dem eine Werkzeugspindel, die
sich entlang einer Arbeitsachse erstreckt, zumindest teilweise aufgenommen ist. Die
Werkzeugspindel trägt dabei eine Werkzeugaufnahme. Ferner weist das Handwerkzeuggerät
ein Griffgehäuse auf, das einen Handgriff ausformt und an einer von der Werkzeugaufnahme
abgewandten Rückseite des Hauptgehäuses über eine Verbindungsanordnung gehalten ist.
Die Verbindungsanordnung weist hierbei zwei senkrecht zur Arbeitsachse zueinander
beabstandete Verbindungen auf.
[0002] Derartige Handwerkzeuggeräte ermöglichen, durch die zum Hauptgehäuse separate Ausformung
des Griffgehäuses eine Vormontage, insbesondere von elektrischen beziehungsweise elektronischen
Bauelementen am Handgriff. Der Handgriff kann somit separat zum übrigen Handwerkzeuggerät
beispielsweise in einem räumlich getrennten Betrieb mit allen an ihm vorgesehenen
Bauelementen vorgefertigt und erst zur Endmontage mit dem übrigen Handwerkzeuggerät
zusammen gebracht werden. Darüber hinaus können bei derartigen Handwerkzeuggeräten
zwischen dem Handgriff und dem Hauptgehäuse Mittel vorgesehen werden, die die Übertragung
von im Betrieb auftretenden Vibrationen vom Hauptgehäuse auf den Handgriff durch Schwingungsisolierung
oder -dämpfung vermindern.
[0003] Aus der
DE 100 36 078 A1 ist eine Handwerkzeugmaschine bekannt, die einen Handgriff aufweist, der an einem
Ende über eine Schwenkverbindung mit einem Gehäuse verbunden ist. Am anderen Ende
ist der Handgriff über eine Isoliervorrichtung mit dem Gehäuse verbunden. Diese weist
ein Federelement zur Schwingungsisolierung auf, das sich zwischen dem Handgriff und
einem Stellrad abstützt, das wiederum über eine Halteschraube in axialer Richtung
verstellbar am Gehäuse gehalten ist. Parallel zur Halteschraube sind zwischen dem
Handgriff und dem Gehäuse zwei Führungsbolzen vorgesehen, die den Handgriff bei einer
durch das Federelement gefederten Schwenkbewegung um die Schwenkverbindung in axialer
Richtung führen.
[0004] Bei diesem bekannten Handwerkzeuggerät kann die Vorspannung des Federelementes mittels
des Stellrades an verschiedene Anwendungsarten angepaßt werden, um jederzeit eine
Schwingungsisolierung des Handgriffes gewährleisten zu können.
[0005] Nachteilig an diesem Handwerkzeuggerät ist, daß die beiden Verbindungen zwischen
dem Handgriff und dem Gehäuse eine relativ hohe Anzahl von Einzelelementen erfordert,
was die Montage des Handgriffes erschwert und die Herstellungskosten des Handwerkzeuggerätes
insgesamt erhöht. Zudem besteht ein Nachteil darin, dass über die Schwenkverbindung
insbesondere in den senkrecht zur Arbeitsrichtung stehenden Richtungen Vibrationen
vom Gehäuse auf den Handgriff im Wesentlichen unvermindert übertragen werden. Hierdurch
sind die am Handgriff auftretenden Gesamtvibrationen, die von einem Benutzer aufgenommen
werden, trotz der Vibrationsisolierung in Arbeitsrichtung, nach wie vor deutlich spürbar.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Handwerkzeuggerät
die genannten Nachteile zu vermeiden und die Herstellungskosten zu vermindern.
[0007] Erfindungsgemäss wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß eine erste Verbindung ein Hintergriffelement
an einem der Gehäuse aus Hauptgehäuse und Griffgehäuse aufweist, das mit einem Eingriffelement
des jeweils anderen Gehäuses in losen Eingriff bringbar ist. Unter losem Eingriff
wird dabei verstanden, daß das Hintergriffelement und das Eingriffelement zumindest
in einer Richtung nicht direkt aneinander gehalten sind. Eine zweite Verbindung weist
eine griffseitige Verriegelungseinrichtung und eine hauptgehäuseseitige Verriegelungseinrichtung
auf, die über eine dritte Verriegelungseinrichtung formschlüssig miteinander verbindbar
sind. Dabei ist mit Herstellung der formschlüssigen Verbindung an der zweiten Verbindung
gleichzeitig auch der lose Eingriff der ersten Verbindung gesichert. D.h., daß das
Hintergriffelement und das Eingriffelement auch nicht entlang der mindestens einen
Richtung, in der sie nicht direkt aneinander gehalten sind, voneinander trennbar sind
und damit der Eingriff entlang der übrigen Richtungen erhalten bleibt. Hierdurch sind
für die Festlegung des Griffgehäuses am Hauptgehäuse nur wenige Einzelelemente erforderlich,
was die Montage des Handwerkzeuggerätes erheblich vereinfacht und die Herstellungskosten
insgesamt vermindert. Zudem kann das Griffgehäuse bei dieser Vorgehensweise besonders
stabil am Hauptgehäuse festgelegt werden.
[0008] Vorteilhafterweise weisen die griffseitige Verriegelungseinrichtung und die hauptgehäuseseitige
Verriegelungseinrichtung Ausnehmungen auf, die mit der dritten Verriegelungseinrichtung
in Eingriff bringbar sind. Hierdurch kann auch die zweite Verbindung mit besonders
wenigen und einfach auszuformenden Elementen in stabiler Weise hergestellt werden.
Die Ausnehmungen können dabei beispielsweise durch Gewindebohrungen zur Herstellung
einer Verschraubung, durch eine Eingriffkontur zur Herstellung eines weiteren formschlüssigen
Eingriffes oder durch in Flucht bringbare Bohrungen zur Herstellung einer einfachen
Verriegelung mittels der dritten Verriegelungseinrichtung gebildet sein.
[0009] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist dabei die dritte Verriegelungseinrichtung
durch ein drittes Gehäuseteil gebildet, das an wenigstens einem der Gehäuse aus Hauptgehäuse
und Griffgehäuse festlegbar ist. Hierdurch wird die dritte Verriegelungseinrichtung
an einem Gehäuseteil ausgeformt, das eine zusätzliche Funktion erfüllt. Auf diese
Weise kann die Anzahl der zu montierenden Einzelelemente des Handwerkzeuggerätes weiter
reduziert werden.
[0010] Vorteilhafterweise ist die dritte Verriegelungseinrichtung dabei durch einen mit
dem Hauptgehäuse verschraubbaren Motorgehäusedeckel gebildet, wodurch eine besonders
stabile formschlüssige Verbindung der beiden Verriegelungseinrichtungen gewährleistet
werden kann.
[0011] Bevorzugterweise weist die dritte Verriegelungseinrichtung einen zapfenförmigen Riegel
auf. Zudem sind die Verriegelungseinrichtungen durch miteinander in Flucht bringbare
Ausnehmungen gebildet, die gemeinsam von dem Riegel durchragt werden können. Hierdurch
kann der Formschluss zwischen dem Griffgehäuse und dem Hauptgehäuse durch eine besonders
einfach herzustellende und zu montierende Konstruktion hergestellt werden.
[0012] Ferner ist vorteilhafterweise zwischen der dritten Verriegelungseinrichtung und wenigstens
einer der Verriegelungseinrichtungen aus griffseitiger Verriegelungseinrichtung und
hauptgehäuseseitiger Verriegelungseinrichtung wenigstens ein elastisches Element vorgesehen.
Auf diese Weise kann der Formschluss zwischen Griffgehäuse und Hauptgehäuse unter
Zwischenlage eines isolierend oder dämpfend wirkenden elastischen Elementes hergestellt
werden, wodurch eine erhebliche Vibrationsminderung erzielt werden kann.
[0013] Dabei ist es günstig, wenn das elastische Element an der betreffenden Verriegelungseinrichtung
umfänglich gehalten ist und eine Ausnehmung aufweist, die von dem Riegel durchragt
wird. Hierdurch kann in einfacher Weise einerseits die formschlüssige Verbindung zwischen
der griffseitigen und der hauptgehäuseseitigen Verriegelungseinrichtung durch den
Riegel hergestellt werden, während gleichzeitig ein gewisses Spiel zwischen dem Riegel
und der griffseitigen Verriegelungseinrichtung zur Vibrationsdämpfung oder ―isolierung
genutzt werden kann.
[0014] In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform weist das Hintergriffelement eine
mit einem der Gehäuse aus Griffgehäuse und Hauptgehäuse fest verbundene konkave Kontur
auf. Das Eingriffelement ist dabei durch eine mit dem jeweils anderen Gehäuse fest
verbundene konvexe Kontur gebildet. Hierbei ermöglichen die konvexe und die konkave
Kontur eine relative Schwenkbewegung beider Gehäuse um die zweite Verbindung, wodurch
die Verriegelungseinrichtungn der ersten Verbindung leichter in eine Flucht bringbar
sind, um sie anschließend über den Riegel formschlüssig miteinander verbinden zu können.
[0015] Dabei ist es günstig, wenn die konkave Kontur unter Zwischenlage eines weiteren elastischen
Mittels an der konvexen Kontur anliegt. Somit kann auch an der durch das Hintergriffelement
und das Eingriffelement gebildeten Verbindung eine Vibrationsdämpfung-oder Isolierung
zwischen dem Griffgehäuse und dem Hauptgehäuse hergestellt werden. Hierdurch kann
die am Handgriff auftretende Gesamtvibration weiter vermindert werden.
[0016] Vorteilhafterweise ist dabei wenigstens eines elastischen Mittel aus einem geschäumten
Kunststoff hergestellt. Auf diese Weise kann auch bei komplexer Geometrie der elastischen
Mittel eine kostengünstige Vibrationsdämpfung erzielt werden, die eine deutliche Vibrationsverminderung
bewirkt.
[0017] Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- eine explodierte Seitenansicht eines erfindungsgemässen Handwerkzeuggerätes,
- Fig. 2
- eine teilweise freigeschnittene Seitenansicht des Handwerkzeuggerätes nach Fig.1,
- Fig. 3
- einen Querschnitt durch eine Verbindungsanordnung des Handwerkzeuggerätes entlang
der Ebene III-III aus Fig. 2,
- Fig. 4
- eine Ansicht auf ein Griffgehäuse des Handwerkzeuggerätes in Richtung IV aus Fig.
1 und
- Fig. 5
- eine Ansicht auf ein Hauptgehäuse des Handwerkzeuggerätes in Richtung V aus Fig. 1.
[0018] Fig. 1 zeigt ein Handwerkzeuggerät 2 in Form eines Bohrhammers mit einem im Wesentlichen
dreiteiligen Gehäuse. In einem Hauptgehäuse 4 sind dabei ein Motor 6 und ein schematisch
dargestelltes Getriebe 8 untergebracht. Diese treiben eine Werkzeugspindel 10 an,
die sich entlang einer Arbeitsachse 12 erstreckt und an der eine Werkzeugaufnahme
14 drehfest gehalten ist.
[0019] An einem Griffgehäuse 16 ist ein Handgriff 18 ausgeformt, über den das Handwerkzeuggerät
2 mit einer Hand gehalten wird, die gleichzeitig einen Drücker 20 eines nicht dargestellten
Motorschalters betätigt.
[0020] Ferner ist ein Motordeckel 22 vorgesehen, der separat zum Hauptgehäuse 4 ausgebildet
ist, und über den eine Gehäuseöffnung 24 des Hauptgehäuses 4 im Bereich des Motors
6 verschliessbar ist. Dieser Motordeckel 22 ist über Schrauben 26 und Fortsätze 27
an dem Hauptgehäuse 4 festlegbar.
[0021] Das Griffgehäuse 16 kann mittels einer insgesamt mit 28 bezeichneten Verbindungsanordnung
mit dem Hauptgehäuse 4 bzw. mit dem Motordeckel 22 verbunden werden.
[0022] Eine erste Verbindung 50 weist dabei hauptgehäuseseitig ein konvexes Eingriffelement
52 auf, das an einem Getriebegehäuse 54 absteht und unter Zwischenlage eines ersten
elastischen Elementes 56 aus geschäumtem Kunststoff von einem griffgehäuseseitigen
Hintergriffelement 58 hintergriffen werden kann. Das Hintergriffelement 58 weist hierzu
eine am Griffgehäuse 16 ausgeformte, im Wesentlichen konkave Aufnahme 60 auf, in die
das erste elastische Element 56 einsetzbar ist. Dieses bildet wiederum einen zu einer
Seite offenen Aufnahmeraum 62 aus, in dem das konvexe Eingriffelement 52 aufgenommen
werden kann, wie insbesondere aus Fig. 2 zu entnehmen ist.
[0023] Die Verbindungsanordnung 28 weist ferner hauptgehäuseseitige Ausnehmungen 30 einer
hauptgehäuseseitigen Verriegelungseinrichtung auf, die an vier von einer Rückseite
34 des Hauptgehäuses 4 abstehenden Gehäusestegen 36 vorgesehen sind. Wie insbesondere
aus den Fig. 2 und 3 zu entnehmen ist, kann zwischen jeweils zwei der Gehäusestege
36 ein am Griffgehäuse 16 ausgeformtes Ösenelement 38 positioniert werden. Diese Ösenelemente
38 weisen zur Aufnahme eines zweiten elastischen Elementes 40 aus geschäumtem Kunststoff
jeweils eine durchgehende griffseitige Ausnehmung 42 einer griffseitigen Verriegelungseinrichtung
auf. Die zweiten elastischen Elemente 40 weisen jeweils eine Durchgangsausnehmung
44 auf. Diese Durchgangsausnehmungen 44 können mit den jeweils benachbarten hauptgehäuseseitigen
Ausnehmungen 30 in eine gemeinsame Flucht gebracht werden.
[0024] Ferner sieht die Verbindungsanordnung 28 zwei zapfenförmige Riegel 46 vor, die vom
Motordeckel 22 abragen. Die Ausnehmungen 30, 42, die zweiten elastischen Elemente
40 und die Riegel 46 dienen, wie insbesondere aus den Fig. 2 und 3 zu entnehmen ist,
zur Herstellung einer zweiten Verbindung 48 der Verbindungsanordnung 28. Diese ist
senkrecht zur Arbeitsachse 12 von der ersten Verbindung 50 beabstandet angeordnet.
[0025] Bei der Montage des Handwerkzeuggerätes 2 werden griffgehäuseseitig die zweiten elastischen
Elemente 40 in die griffseitigen Ausnehmungen 42 eingesetzt. Das erste elastische
Element 56 wird in die Aufnahme 60 des Hintergriffelementes 58 eingesetzt, wie in
Fig. 1 bis 4 dargestellt.
[0026] Anschliessend wird das Griffgehäuse 16 über das Hintergriffelement 58 und dem darin
eingesetzten elastischen Element 56 zunächst mit dem konvexen Eingriffelement 52 in
Eingriff gebracht, wie in Fig. 1 durch Montagerichtung M1 angedeutet. Der Eingriff
erfolgt dabei zunächst lose, da das Hintergriffelement 58 und das Eingriffelement
52 senkrecht zur Arbeitsachse 12 nicht direkt aneinender festgelegt sind.
[0027] Hierauf wird das von der Arbeitsachse 12 abgewandte untere Ende des Griffgehäuses
16 entlang der Montagerichtung M2 um die erste Verbindung 50 auf das Hauptgehäuse
4 zugeschwenkt, wobei die Durchgangsausnehmungen 44 der in den griffseitigen Ausnehmungen
42 gehaltenen zweiten elastischen Elemente 40 in Flucht mit den hauptgehäuseseitigen
Ausnehmungen 30 kommen. An einem Rand 64, mit dem das Griffgehäuse 16 dabei mit dem
Hauptgehäuse 4 beziehungsweise dem Motordeckel 22 in Anlage kommt, ist zur Abdichtung
des Gehäuseinneren gegen Außen eine elastische Dichtung 66 vorgesehen.
[0028] In einem weiteren Montageschritt wird dann der Motordeckel 22 in Montagerichtung
M3 auf die Gehäuseöffnung 24 aufgesetzt, wie insbesondere in Fig. 5 dargestellt. Hierbei
werden die Riegel 46 durch die griffseitigen Ausnehmungen 42 und die zweiten elastischen
Elemente 40 hindurch geschoben, wodurch die griffseitigen Ausnehmungen 42 mit den
hauptgehäuseseitigen Ausnehmungen 30 mittels des Riegels 46 unter Zwischenlage des
jeweiligen zweiten elastischen Elementes 40 formschlüssig miteinander verbunden werden.
Über die Schrauben 26, die nun über Schraubenöffnungen 68 des Motordeckels 22 entlang
der Montagerichtung M4 am Hauptgehäuse 4eingeführt und an Fortsätzen 27 festgeschraubt
werden, wird die Position des Motordeckels 22 am Hauptgehäuse 4 und damit auch die
erzielte formschlüssige Verbindung des Griffgehäuses 16 mit dem Hauptgehäuse 4 an
der zweiten Verbindung 48 abschliessend gesichert.
[0029] Gleichzeitig wird mit Herstellung des Formschlusses an der zweiten Verbindung 48
das Hintergriffelement 58 senkrecht zur Arbeitsachse 12 so nahe an dem Eingriffelement
52 gehalten, daß es nicht an diesem vorbei geschwenkt werden kann. Somit erfolgt mit
Herstellung des Formschlusses an der zweiten Verbindung 48 auch eine Sicherung des
Eingriffes an der ersten Verbindung 50 senkrecht zur Arbeitsachse 12.
1. Handwerkzeuggerät (2)
mit einem Hauptgehäuse (4), in dem eine Werkzeugspindel (10) zumindest teilweise aufgenommen
ist, die sich entlang einer Arbeitsachse (12) erstreckt und die eine Werkzeugaufnahme
(14) trägt, sowie
einem Griffgehäuse (16), an dem ein Handgriff (18) ausgeformt ist und das an einer
von der Werkzeugaufnahme (10) abgewandten Rückseite (34) des Hauptgehäuses (4) über
eine Verbindungsanordnung (28) gehalten ist, die zwei zueinander beabstandete Verbindungen
(48, 50) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß eine erste Verbindung (50) ein Hintergriffelement (58) aufweist, das mit einem Eingriffelement
(52) in losen Eingriff bringbar ist, und eine zweite Verbindung (48) eine griffseitige
Verriegelungseinrichtung sowie eine hauptgehäuseseitige Verriegelungseinrichtung aufweist,
die über eine dritte Verriegelungseinrichtung formschlüssig miteinander verbindbar
sind, wobei mit Herstellung der formschlüssigen Verbindung an der zweiten Verbindung
(48) gleichzeitig der lose Eingriff der ersten Verbindung (50) gesichert ist.
2. Handwerkzeuggerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die griffseitige Verriegelungseinrichtung mindestens eine griffseitige Ausnehmung
(42) und die hauptgehäuseseitige Verriegelungseinrichtung mindestens eine hauptgehäuseseitige
Ausnehmung (30) aufweist, die jeweils mit der dritten Verriegelungseinrichtung in
Eingriff bringbar sind.
3. Handwerkzeuggerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Verriegelungseinrichtung durch ein drittes Gehäuseteil gebildet ist, das
an wenigstens einem der Gehäuse aus Hauptgehäuse (4) und Griffgehäuse (16) festlegbar
ist.
4. Handwerkzeuggerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Verriegelungseinrichtung durch einen mit dem Hauptgehäuse (4) verschraubbaren
Motorgehäusedeckel (22) gebildet ist.
5. Handwerkzeuggerät nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Verriegelungseinrichtung einen zapfenförmigen Riegel (46) aufweist und
die Ausnehmungen (30, 42) der griffseitigen Verriegelungseinrichtung und der hauptgehäuseseitigen
Verriegelungseinrichtung miteinander in Flucht bringbar sind, um gemeinsam von dem
Riegel (46) durchragt zu werden.
6. Handwerkzeuggerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der dritten Verriegelungseinrichtung und wenigstens einer der Verriegelungseinrichtungen
aus griffseitiger Verriegelungseinrichtung und hauptgehäuseseitiger Verriegelungseinrichtung
wenigstens ein elastisches Element (40) vorgesehen ist.
7. Handwerkzeuggerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Element (40) an der betreffenden Verriegelungseinrichtung umfänglich
gehalten ist und eine Ausnehmung (44) aufweist, die von dem Riegel (46) durchragt
wird.
8. Handwerkzeuggerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Hintergriffelement (58) eine mit einem der Gehäuse aus Griffgehäuse (16) und
Hauptgehäuse (4) fest verbundene konkave Kontur aufweist und das Eingriffelement (52)
durch eine mit dem jeweils anderen Gehäuse (4; 16) fest verbundene konvexe Kontur
gebildet ist.
9. Handwerkzeuggerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die konkave Kontur unter Zwischenlage eines weiteren elastischen Elementes (56) an
der konvexen Kontur anliegt.
10. Handwerkzeuggerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eines der elastischen Elemente (40; 56) aus einem geschäumten Kunststoff
hergestellt ist.