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(11) |
EP 1 752 260 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.09.2010 Patentblatt 2010/36 |
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Anmeldetag: 31.07.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Handwerkzeuggerät mit einer Verbindungsanordnung zwischen Hauptgehäuse und Griffgehäuse
Hand tool with a connection between the main housing and the handgrip housing
Outil à main avec une connection entre le boîtier principal et le boîtier de poignée
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB LI SE |
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Priorität: |
11.08.2005 DE 102005038088
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.02.2007 Patentblatt 2007/07 |
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Patentinhaber: HILTI Aktiengesellschaft |
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9494 Schaan (LI) |
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Erfinder: |
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- Fischer, Axel
86879, Wiedergeltingen (DE)
- Lübkert, Ernst-Rudolf
86899, Landsberg (DE)
- Pallmer, Pierre
01920, Nebelschütz/OT (DE)
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| (74) |
Vertreter: Wildi, Roland |
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Hilti Aktiengesellschaft,
Corporate Intellectual Property
Feldkircherstrasse 100
Postfach 333 9494 Schaan 9494 Schaan (LI) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 533 084
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GB-A- 610 525
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Handwerkzeuggerät, gemäß dem Oberbegiff des Anspruchs
1 wie insbesondere ein elektrischer Bohrhammer, ein Meißel- oder Schlagbohrgerät,
eine motorbetriebene Säge, wie insbesondere eine Stich- oder Säbelsäge, oder ein Trenn-
oder Schleifgerät, wie insbesondere ein Winkelschleifgerät.
[0002] Derartige Handwerkzeuggeräte ermöglichen, durch die zum Hauptgehäuse separate Ausformung
des Griffgehäuses eine Vormontage, insbesondere von elektrischen beziehungsweise elektronischen
Bauelementen am Handgriff. Der Handgriff kann somit separat zum übrigen Handwerkzeuggerät
beispielsweise in einem räumlich getrennten Betrieb mit allen an ihm vorgesehenen
Bauelementen vorgefertigt und erst zur Endmontage mit dem übrigen Handwerkzeuggerät
zusammen gebracht werden. Darüber hinaus können bei derartigen Handwerkzeuggeräten
zwischen dem Handgriff und dem Hauptgehäuse Mittel vorgesehen werden, die die Übertragung
von im Betrieb auftretenden Vibrationen vom Hauptgehäuse auf den Handgriff durch Schwingungsisolierung
oder -dämpfung vermindern.
[0003] Aus der
DE 100 36 078 A1 ist eine Handwerkzeugmaschine bekannt, die einen Handgriff aufweist, der an einem
Ende über eine Schwenkverbindung mit einem Gehäuse verbunden ist. Am anderen Ende
ist der Handgriff über eine Isoliervorrichtung mit dem Gehäuse verbunden. Diese weist
ein Federelement zur Schwingungsisolierung auf, das sich zwischen dem Handgriff und
einem Stellrad abstützt, das wiederum über eine Halteschraube in axialer Richtung
verstellbar am Gehäuse gehalten ist. Parallel zur Halteschraube sind zwischen dem
Handgriff und dem Gehäuse zwei Führungsbolzen vorgesehen, die den Handgriff bei einer
durch das Federelement gefederten Schwenkbewegung um die Schwenkverbindung in axialer
Richtung führen.
[0004] Bei diesem bekannten Handwerkzeuggerät kann die Vorspannung des Federelementes mittels
des Stellrades an verschiedene Anwendungsarten angepaßt werden, um jederzeit eine
Schwingungsisolierung des Handgriffes gewährleisten zu können.
[0005] Nachteilig an diesem Handwerkzeuggerät ist, daß die beiden Verbindungen zwischen
dem Handgriff und dem Gehäuse eine relativ hohe Anzahl von Einzelelementen erfordert,
was die Montage des Handgriffes erschwert und die Herstellungskosten des Handwerkzeuggerätes
insgesamt erhöht. Zudem besteht ein Nachteil darin, dass über die Schwenkverbindung
insbesondere in den senkrecht zur Arbeitsrichtung stehenden Richtungen Vibrationen
vom Gehäuse auf den Handgriff im Wesentlichen unvermindert übertragen werden. Hierdurch
sind die am Handgriff auftretenden Gesamtvibrationen, die von einem Benutzer aufgenommen
werden, trotz der Vibrationsisolierung in Arbeitsrichtung, nach wie vor deutlich spürbar.
[0006] Nach der
EP1533084 weist ein Handwerkzeuggerät Hauptgehäuse auf, in dem eine Werkzeugspindel aufgenommen
ist, die sich entlang einer Arbeitsachse erstreckt und die eine Werkzeugaufnahme trägt,
sowie ein Griffgehäuse, an dem ein Handgriff ausgeformt ist und das an einer von der
Werkzeugaufnahme abgewandten Rückseite des Hauptgehäuses über eine Verbindungsanordnung
gehalten ist, die zwei zueinander beabstandete Verbindungen aufweist, wobei eine Haken-Verbindung
zwei Hakenenden aufweist, die mit zugeordneten Öffnungen in losen Eingriff bringbar
sind, und eine Ring-Verbindung griffseitige sowie hauptgehäuseseitige Verbindungsringe
aufweist, die über eine Verbindungsachse formschlüssig miteinander verbindbar sind,
wobei mit Herstellung dieser formschlüssigen Ring-Verbindung gleichzeitig der lose
Eingriff der Haken-Verbindung gesichert ist.
[0007] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Handwerkzeuggerät
die genannten Nachteile zu vermeiden und die Herstellungskosten zu vermindern.
[0008] Erfindungsgemäss wird die Aufgabe durch ein Handwerkzeuggerät gemäß dem Anspruch
1 gelöst. Eine erste Verbindung weist ein Hintergriffelement an einem der Gehäuse
aus Hauptgehäuse und Griffgehäuse auf, das mit einem Eingriffelement des jeweils anderen
Gehäuses in losen Eingriff bringbar ist. Unter losem Eingriff wird dabei verstanden,
daß das Hintergriffelement und das Eingriffelement zumindest in einer Richtung nicht
direkt aneinander gehalten sind. Eine zweite Verbindung weist eine griffseitige Verriegelungseinrichtung
und eine hauptgehäuseseitige Verriegelungseinrichtung auf, die über eine dritte Verriegelungseinrichtung
formschlüssig miteinander verbindbar sind. Dabei ist mit Herstellung der formschlüssigen
Verbindung an der zweiten Verbindung gleichzeitig auch der lose Eingriff der ersten
Verbindung gesichert. D.h., daß das Hintergriffelement und das Eingriffelement auch
nicht entlang der mindestens einen Richtung, in der sie nicht direkt aneinander gehalten
sind, voneinander trennbar sind und damit der Eingriff entlang der übrigen Richtungen
erhalten bleibt. Hierdurch sind für die Festlegung des Griffgehäuses am Hauptgehäuse
nur wenige Einzelelemente erforderlich, was die Montage des Handwerkzeuggerätes erheblich
vereinfacht und die Herstellungskosten insgesamt vermindert. Zudem kann das Griffgehäuse
bei dieser Vorgehensweise besonders stabil am Hauptgehäuse festgelegt werden.
[0009] Vorteilhafterweise weisen die griffseitige Verriegelungseinrichtung und die hauptgehäuseseitige
Verriegelungseinrichtung Ausnehmungen auf, die mit der dritten Verriegelungseinrichtung
in Eingriff bringbar sind. Hierdurch kann auch die zweite Verbindung mit besonders
wenigen und einfach auszuformenden Elementen in stabiler Weise hergestellt werden.
Die Ausnehmungen können dabei beispielsweise durch Gewindebohrungen zur Herstellung
einer Verschraubung, durch eine Eingriffkontur zur Herstellung eines weiteren formschlüssigen
Eingriffes oder durch in Flucht bringbare Bohrungen zur Herstellung einer einfachen
Verriegelung mittels der dritten Verriegelungseinrichtung gebildet sein.
[0010] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist dabei die dritte Verriegelungseinrichtung
durch ein drittes Gehäuseteil gebildet, das an wenigstens einem der Gehäuse aus Hauptgehäuse
und Griffgehäuse festlegbar ist. Hierdurch wird die dritte Verriegelungseinrichtung
an einem Gehäuseteil ausgeformt, das eine zusätzliche Funktion erfüllt. Auf diese
Weise kann die Anzahl der zu montierenden Einzelelemente des Handwerkzeuggerätes weiter
reduziert werden.
[0011] Vorteilhafterweise ist die dritte Verriegelungseinrichtung dabei durch einen mit
dem Hauptgehäuse verschraubbaren Motorgehäusedeckel gebildet, wodurch eine besonders
stabile formschlüssige Verbindung der beiden Verriegelungseinrichtungen gewährleistet
werden kann.
[0012] Die dritte Verriegelungseinrichtung weist einen zapfenförmigen Riegel auf. Zudem
sind die Verriegelungseinrichtungen durch miteinander in Flucht bringbare Ausnehmungen
gebildet, die gemeinsam von dem Riegel durchragt werden können. Hierdurch kann der
Formschluss zwischen dem Griffgehäuse und dem Hauptgehäuse durch eine besonders einfach
herzustellende und zu montierende Konstruktion hergestellt werden.
[0013] Ferner ist vorteilhafterweise zwischen der dritten Verriegelungseinrichtung und wenigstens
einer der Verriegelungseinrichtungen aus griffseitiger Verriegelungseinrichtung und
hauptgehäuseseitiger Verriegelungseinrichtung wenigstens ein elastisches Element vorgesehen.
Auf diese Weise kann der Formschluss zwischen Griffgehäuse und Hauptgehäuse unter
Zwischenlage eines isolierend oder dämpfend wirkenden elastischen Elementes hergestellt
werden, wodurch eine erhebliche Vibrationsminderung erzielt werden kann.
[0014] Dabei ist es günstig, wenn das elastische Element an der betreffenden Verriegelungseinrichtung
umfänglich gehalten ist und eine Ausnehmung aufweist, die von dem Riegel durchragt
wird. Hierdurch kann in einfacher Weise einerseits die formschlüssige Verbindung zwischen
der griffseitigen und der hauptgehäuseseitigen Verriegelungseinrichtung durch den
Riegel hergestellt werden, während gleichzeitig ein gewisses Spiel zwischen dem Riegel
und der griffseitigen Verriegelungseinrichtung zur Vibrationsdämpfung oder -isolierung
genutzt werden kann.
[0015] In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform weist das Hintergriffelement eine
mit einem der Gehäuse aus Griffgehäuse und Hauptgehäuse fest verbundene konkave Kontur
auf. Das Eingriffelement ist dabei durch eine mit dem jeweils anderen Gehäuse fest
verbundene konvexe Kontur gebildet. Hierbei ermöglichen die konvexe und die konkave
Kontur eine relative Schwenkbewegung beider Gehäuse um die zweite Verbindung, wodurch
die Verriegelungseinrichtungen der zweiten Verbindung leichter in eine Flucht bringbar
sind, um sie anschließend über den Riegel formschlüssig miteinander verbinden zu können.
[0016] Dabei ist es günstig, wenn die konkave Kontur unter Zwischenlage eines weiteren elastischen
Mittels an der konvexen Kontur anliegt. Somit kann auch an der durch das Hintergriffelement
und das Eingriffelement gebildeten Verbindung eine Vibrationsdämpfung- oder Isolierung
zwischen dem Griffgehäuse und dem Hauptgehäuse hergestellt werden. Hierdurch kann
die am Handgriff auftretende Gesamtvibration weiter vermindert werden.
[0017] Vorteilhafterweise ist dabei wenigstens eines elastischen Mittel aus einem geschäumten
Kunststoff hergestellt. Auf diese Weise kann auch bei komplexer Geometrie der elastischen
Mittel eine kostengünstige Vibrationsdämpfung erzielt werden, die eine deutliche Vibrationsverminderung
bewirkt.
[0018] Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- eine explodierte Seitenansicht eines erfindungsgemässen Handwerkzeuggerätes,
- Fig. 2
- eine teilweise freigeschnittene Seitenansicht des Handwerkzeuggerätes nach Fig.1,
- Fig. 3
- einen Querschnitt durch eine Verbindungsanordnung des Handwerkzeuggerätes entlang
der Ebene III-III aus Fig. 2,
- Fig. 4
- eine Ansicht auf ein Griffgehäuse des Handwerkzeuggerätes in Richtung IV aus Fig.
1 und
- Fig. 5
- eine Ansicht auf ein Hauptgehäuse des Handwerkzeuggerätes in Richtung V aus Fig. 1.
[0019] Fig. 1 zeigt ein Handwerkzeuggerät 2 in Form eines Bohrhammers mit einem im Wesentlichen
dreiteiligen Gehäuse. In einem Hauptgehäuse 4 sind dabei ein Motor 6 und ein schematisch
dargestelltes Getriebe 8 untergebracht. Diese treiben eine Werkzeugspindel 10 an,
die sich entlang einer Arbeitsachse 12 erstreckt und an der eine Werkzeugaufnahme
14 drehfest gehalten ist.
[0020] An einem Griffgehäuse 16 ist ein Handgriff 18 ausgeformt, über den das Handwerkzeuggerät
2 mit einer Hand gehalten wird, die gleichzeitig einen Drücker 20 eines nicht dargestellten
Motorschalters betätigt.
[0021] Ferner ist ein Motordeckel 22 vorgesehen, der separat zum Hauptgehäuse 4 ausgebildet
ist, und über den eine Gehäuseöffnung 24 des Hauptgehäuses 4 im Bereich des Motors
6 verschliessbar ist. Dieser Motordeckel 22 ist über Schrauben 26 und Fortsätze 27
an dem Hauptgehäuse 4 festlegbar.
[0022] Das Griffgehäuse 16 kann mittels einer insgesamt mit 28 bezeichneten Verbindungsanordnung
mit dem Hauptgehäuse 4 bzw. mit dem Motordeckel 22 verbunden werden.
[0023] Eine erste Verbindung 50 weist dabei hauptgehäuseseitig ein konvexes Eingriffelement
52 auf, das an einem Getriebegehäuse 54 absteht und unter Zwischenlage eines ersten
elastischen Elementes 56 aus geschäumtem Kunststoff von einem griffgehäuseseitigen
Hintergriffelement 58 hintergriffen werden kann. Das Hintergriffelement 58 weist hierzu
eine am Griffgehäuse 16 ausgeformte, im Wesentlichen konkave Aufnahme 60 auf, in die
das erste elastische Element 56 einsetzbar ist. Dieses bildet wiederum einen zu einer
Seite offenen Aufnahmeraum 62 aus, in dem das konvexe Eingriffelement 52 aufgenommen
werden kann, wie insbesondere aus Fig. 2 zu entnehmen ist.
[0024] Die Verbindungsanordnung 28 weist ferner hauptgehäuseseitige Ausnehmungen 30 einer
hauptgehäuseseitigen Verriegelungseinrichtung auf, die an vier von einer Rückseite
34 des Hauptgehäuses 4 abstehenden Gehäusestegen 36 vorgesehen sind. Wie insbesondere
aus den Fig. 2 und 3 zu entnehmen ist, kann zwischen jeweils zwei der Gehäusestege
36 ein am Griffgehäuse 16 ausgeformtes Ösenelement 38 positioniert werden. Diese Ösenelemente
38 weisen zur Aufnahme eines zweiten elastischen Elementes 40 aus geschäumtem Kunststoff
jeweils eine durchgehende griffseitige Ausnehmung 42 einer griffseitigen Verriegelungseinrichtung
auf. Die zweiten elastischen Elemente 40 weisen jeweils eine Durchgangsausnehmung
44 auf. Diese Durchgangsausnehmungen 44 können mit den jeweils benachbarten hauptgehäuseseitigen
Ausnehmungen 30 in eine gemeinsame Flucht gebracht werden.
[0025] Ferner sieht die Verbindungsanordnung 28 zwei zapfenförmige Riegel 46 vor, die vom
Motordeckel 22 abragen. Die Ausnehmungen 30, 42, die zweiten elastischen Elemente
40 und die Riegel 46 dienen, wie insbesondere aus den Fig. 2 und 3 zu entnehmen ist,
zur Herstellung einer zweiten Verbindung 48 der Verbindungsanordnung 28. Diese ist
senkrecht zur Arbeitsachse 12 von der ersten Verbindung 50 beabstandet angeordnet.
[0026] Bei der Montage des Handwerkzeuggerätes 2 werden griffgehäuseseitig die zweiten elastischen
Elemente 40 in die griffseitigen Ausnehmungen 42 eingesetzt. Das erste elastische
Element 56 wird in die Aufnahme 60 des Hintergriffelementes 58 eingesetzt, wie in
Fig. 1 bis 4 dargestellt.
[0027] Anschliessend wird das Griffgehäuse 16 über das Hintergriffelement 58 und dem darin
eingesetzten elastischen Element 56 zunächst mit dem konvexen Eingriffelement 52 in
Eingriff gebracht, wie in Fig. 1 durch Montagerichtung M1 angedeutet. Der Eingriff
erfolgt dabei zunächst lose, da das Hintergriffelement 58 und das Eingriffelement
52 senkrecht zur Arbeitsachse 12 nicht direkt aneinender festgelegt sind.
[0028] Hierauf wird das von der Arbeitsachse 12 abgewandte untere Ende des Griffgehäuses
16 entlang der Montagerichtung M2 um die erste Verbindung 50 auf das Hauptgehäuse
4 zugeschwenkt, wobei die Durchgangsausnehmungen 44 der in den griffseitigen Ausnehmungen
42 gehaltenen zweiten elastischen Elemente 40 in Flucht mit den hauptgehäuseseitigen
Ausnehmungen 30 kommen. An einem Rand 64, mit dem das Griffgehäuse 16 dabei mit dem
Hauptgehäuse 4 beziehungsweise dem Motordeckel 22 in Anlage kommt, ist zur Abdichtung
des Gehäuseinneren gegen Außen eine elastische Dichtung 66 vorgesehen.
[0029] In einem weiteren Montageschritt wird dann der Motordeckel 22 in Montagerichtung
M3 auf die Gehäuseöffnung 24 aufgesetzt, wie insbesondere in Fig. 5 dargestellt. Hierbei
werden die Riegel 46 durch die griffseitigen Ausnehmungen 42 und die zweiten elastischen
Elemente 40 hindurch geschoben, wodurch die griffseitigen Ausnehmungen 42 mit den
hauptgehäuseseitigen Ausnehmungen 30 mittels des Riegels 46 unter Zwischenlage des
jeweiligen zweiten elastischen Elementes 40 formschlüssig miteinander verbunden werden.
Über die Schrauben 26, die nun über Schraubenöffnungen 68 des Motordeckels 22 entlang
der Montagerichtung M4 am Hauptgehäuse 4eingeführt und an Fortsätzen 27 festgeschraubt
werden, wird die Position des Motordeckels 22 am Hauptgehäuse 4 und damit auch die
erzielte formschlüssige Verbindung des Griffgehäuses 16 mit dem Hauptgehäuse 4 an
der zweiten Verbindung 48 abschliessend gesichert.
[0030] Gleichzeitig wird mit Herstellung des Formschlusses an der zweiten Verbindung 48
das Hintergriffelement 58 senkrecht zur Arbeitsachse 12 so nahe an dem Eingriffelement
52 gehalten, daß es nicht an diesem vorbei geschwenkt werden kann. Somit erfolgt mit
Herstellung des Formschlusses an der zweiten Verbindung 48 auch eine Sicherung des
Eingriffes an der ersten Verbindung 50 senkrecht zur Arbeitsachse 12.
1. Handwerkzeuggerät (2)
mit einem Hauptgehäuse (4), in dem eine Werkzeugspindel (10) zumindest teilweise aufgenommen
ist, die sich entlang einer Arbeitsachse (12) erstreckt und die eine Werkzeugaufnahme
(14) trägt, sowie
einem Griffgehäuse (16), an dem ein Handgriff (18) ausgeformt ist und das an einer
von der Werkzeugaufnahme (10) abgewandten Rückseite (34) des Hauptgehäuses (4) über
eine Verbindungsanordnung (28) gehalten ist, die zwei zueinander in einer senkrecht
zur Arbeitsachse Richtung beabstandete Verbindungen (48, 50) aufweist,
wobei die erste Verbindung (50) ein Hintergriffelement (58) aufweist, das mit einem
Eingriffelement (52) in losen Eingriff bringbar ist, und die zweite Verbindung (48)
eine griffseitige Verriegelungseinrichtung sowie eine hauptgehäuseseitige Verriegelungseinrichtung
aufweist, die über eine dritte Verriegelungseinrichtung formschlüssig miteinander
verbindbar sind, wobei mit Herstellung der formschlüssigen Verbindung an der zweiten
Verbindung (48) gleichzeitig der lose Eingriff der ersten Verbindung (50) gesichert
ist, dadurch gekennzeichnet, dass
die zweite Verbindung (48) zwei vom Hauptgehäuse (4) abstehende Gehäusestege (36)
mit Ausnehmungen (30) aufweist, zwischen denen ein am Griffgehäuse (16) ausgeformtes
Ösenelement (38) derart positioniert ist, dass die Ausnehmungen (30) und das Ösenelement
(38) in einer Flucht angeordnet sind, in welche ein zapfenförmiger Riegel (46) der
dritten Verriegelungseinrichtung in einer senkrecht zur Arbeitsachse Richtung eingesetzt
ist.
2. Handwerkzeuggerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die griffseitige Verriegelungseinrichtung mindestens eine griffseitige Ausnehmung
(42) und die hauptgehäuseseitige Verriegelungseinrichtung mindestens eine hauptgehäuseseitige
Ausnehmung (30) aufweist, die jeweils mit der dritten Verriegelungseinrichtung in
Eingriff bringbar sind.
3. Handwerkzeuggerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Verriegelungseinrichtung durch ein drittes Gehäuseteil gebildet ist, das
an wenigstens einem der Gehäuse aus Hauptgehäuse (4) und Griffgehäuse (16) festlegbar
ist.
4. Handwerkzeuggerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Verriegelungseinrichtung durch einen mit dem Hauptgehäuse (4) verschraubbaren
Motorgehäusedeckel (22) gebildet ist.
5. Handwerkzeuggerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der dritten Verriegelungseinrichtung und wenigstens einer der Verriegelungseinrichtungen
aus griffseitiger Verriegelungseinrichtung und hauptgehäuseseitiger Verriegelungseinrichtung
wenigstens ein elastisches Element (40) vorgesehen ist.
6. Handwerkzeuggerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Element (40) an der betreffenden Verriegelungseinrichtung umfänglich
gehalten ist und eine Ausnehmung (44) aufweist, die von dem Riegel (46) durchragt
wird.
7. Handwerkzeuggerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Hintergriffelement (58) eine mit einem der Gehäuse aus Griffgehäuse (16) und
Hauptgehäuse (4) fest verbundene konkave Kontur aufweist und das Eingriffelement (52)
durch eine mit dem jeweils anderen Gehäuse (4; 16) fest verbundene konvexe Kontur
gebildet ist.
8. Handwerkzeuggerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die konkave Kontur unter Zwischenlage eines weiteren elastischen Mittels (56) an
der konvexen Kontur anliegt.
9. Handwerkzeuggerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eines der elastischen Mittel (40; 56) aus einem geschäumten Kunststoff
hergestellt ist.
1. A hand-held power tool (2)
comprising a main housing (4) at least partly accommodating a tool spindle (10) which
extends along a working axis (12) and carries a tool holder (14); and a handgrip housing
(16), on which a handgrip (18) is formed and which is secured to a rear side (34)
of the main housing (4) away from the tool holder (14) by way of a connecting arrangement
(28) consisting of two connections (48, 50) spaced apart from one another in a direction
extending perpendicular to the working axis,
the first connection (50) comprising an engaging element (58), which can be brought
into loose engagement with an interlocking element (52), and the second connection
(48) comprising a locking device on the handgrip side and a locking device on the
main-housing side, which can be positively locked together by way of a third locking
device, in which case when the positive connection has been established at the second
connection (48), the loose engagement of the first connection (50) is simultaneously
made secure, characterized in that
the second connection (48) has two housing flanges (36) provided with openings (30)
and projecting from the main housing (4), an eyelet element (38) formed on the handgrip
housing (16) being positioned between said flanges (36) in such a way that the openings
(30) and eyelet element (38) are placed in alignment and a peg-shaped bolt (46) of
the third locking device is inserted therein in a direction extending perpendicular
to the working axis.
2. A hand-held power tool according to Claim 1, characterized in that the locking device on the handgrip side has at least one opening (42) on the handgrip
side and the locking device on the main-housing side has at least one opening (30)
on the main-housing side, which can in each case be brought into engagement with the
third locking device.
3. A hand-held power tool according to Claim 1 or 2, characterized in that the third locking device is formed by a third housing portion, which can be secured
to at least one of the housings consisting of main housing (4) and handgrip housing
(16).
4. A hand-held power tool according to Claim 3, characterized in that the third locking device is formed by a motor housing cover (22) which can be screwed
to the main housing (4).
5. A hand-held power tool according to one of Claims 1 to 4, characterized in that at least one elastic element (40) is provided between the third locking device and
at least one of the locking devices consisting of the locking device on the handgrip
side and the locking device on the main-housing side.
6. A hand-held power tool according to Claim 5, characterized in that the elastic element (40) is circumferentially secured to the relevant locking device
and has an opening (44) through which the bolt (46) is inserted.
7. A hand-held power tool according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the engaging element (58) has a concave profile firmly connected to one of the housings
consisting of handgrip housing (16) and main housing (4), and the interlocking element
(52) is formed by a convex profile firmly connected to the other respective housing
(4; 16).
8. A hand-held power tool according to Claim 7, characterized in that, with the interposition of another elastic element (56), the concave profile rests
against the convex profile.
9. A hand-held power tool according to Claim 8, characterized in that at least one of the elastic elements (40; 56) is made of a foamed plastic material.
1. Appareil portatif (2) comprenant un carter principal (4) dans lequel est logée au
moins partiellement une broche porte-outil (10) qui s'étend suivant un axe de travail
(12) et qui porte un raccord d'outil (14), ainsi qu'un carter de préhension (16) sur
lequel est moulée une poignée (18) et qui est maintenu contre un côté arrière (34)
du carter principal (4), orienté à l'opposé du raccord d'outil (10), par l'intermédiaire
d'un agencement de liaison (28) qui comporte deux liaisons (48, 50) distantes l'une
de l'autre dans une direction perpendiculaire à l'axe de travail, la première liaison
(50) comportant un élément de retenue arrière (58) qui peut être amené en prise amovible
avec un élément de retenue (52), et la deuxième liaison (48) comportant un dispositif
de verrouillage coté poignée ainsi qu'un dispositif de verrouillage côté carter principal,
lesquels peuvent être reliés entre eux par complémentarité de formes par l'intermédiaire
d'un troisième dispositif de verrouillage, l'établissement de la liaison par complémentarité
de formes au niveau de la deuxième liaison (48) bloquant simultanément la prise amovible
de la première liaison (50), caractérisé en ce que la deuxième liaison (48) comporte deux nervures de carter (36) qui font saillie sur
le carter principal (4) et sont pourvues d'évidements (30) et entre lesquelles un
élément formant oeillet (38) ménagé sur le carter de préhension (16) est positionné
de façon que les évidements (30) et l'élément formant oeillet (38) soient situés sur
un alignement dans lequel un verrou en forme de tourillon (46) du troisième dispositif
de verrouillage est engagé dans une direction perpendiculaire à l'axe de travail.
2. Appareil portatif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le verrouillage coté poignée comporte au moins un évidement côté poignée (42), et
le dispositif de verrouillage côté carter principal comporte au moins un évidement
côté carter principal (30), lesquels peuvent être chacun amenés en prise avec le troisième
dispositif de verrouillage.
3. Appareil portatif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le troisième dispositif de verrouillage est formé par une troisième partie de carter
qui peut être assujettie à au moins un des carters que sont le carter principal (4)
et le carter de préhension (16).
4. Appareil portatif selon la revendication 3, caractérisé en ce que le troisième dispositif de verrouillage est formé par un couvercle de carter de moteur
(22) apte à être vissé au carter principal (4).
5. Appareil portatif selon une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'au moins un élément élastique (40) est prévu entre le troisième dispositif de verrouillage
et au moins un des dispositifs de verrouillage que sont le verrouillage coté poignée
et le dispositif de verrouillage côté carter principal.
6. Appareil portatif selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'élément élastique (40) est maintenu en périphérie contre le dispositif de verrouillage
correspondant et est pourvu d'un évidement (44) qui est traversé par le verrou (46).
7. Appareil portatif selon une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'élément de retenue arrière (58) présente un contour concave solidarisé à un des
carters que sont le carter de préhension (16) et le carter principal (4), et l'élément
de retenue (52) est formé par un contour convexe solidarisé à l'autre carter (4 ;
16).
8. Appareil portatif selon la revendication 7, caractérisé en ce que le contour concave est appliqué contre le contour convexe avec interposition d'un
moyen élastique supplémentaire (56).
9. Appareil portatif selon la revendication 8, caractérisé en ce qu'au moins un des moyens élastiques (40 ; 56) est réalisé en matière synthétique expansée.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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