| (19) |
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(11) |
EP 1 753 337 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.12.2011 Patentblatt 2011/50 |
| (22) |
Anmeldetag: 16.03.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2005/002780 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2005/117680 (15.12.2005 Gazette 2005/50) |
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| (54) |
WISCHSYSTEM, AUSWRINGVORRICHTUNG UND WISCHGERÄT
MOP SYSTEM, WRINGER DEVICE AND MOP
SYSTEME D'ESSUYAGE, DISPOSITIF D'ESSORAGE ET APPAREIL D'ESSUYAGE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU MC NL PL PT RO SE SI
SK TR |
| (30) |
Priorität: |
28.05.2004 DE 102004026837
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.02.2007 Patentblatt 2007/08 |
| (73) |
Patentinhaber: Carl Freudenberg KG |
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69469 Weinheim (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- EISENHUT, Andreas
69181 Leimen (DE)
- GRATZKI, Torsten
45219 Essen (DE)
- DEERBERG, Jens
45130 Essen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 426 209 EP-A- 0 808 601 EP-A- 1 234 537 US-A1- 2003 167 589
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EP-A- 0 787 461 EP-A- 1 147 735 DE-A1- 4 318 792
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft ein Wischsystem umfassend ein Wischgerät mit einer Wischplatte
für einen Wischbezug, wobei die Wischplatte zwei klappbare Wischplattenteile umfasst,
und eine Auswringvorrrichtung für das Wischgerät, wobei die Auswringvorrichtung einen
trichterförmigen Auswringschacht umfasst, in welchen der Wischbezug bei im wesentlichen
vertikaler Stellung der Wischplattenteile von diesen teilweise gelöst und nach unten
hängend, von oben her einführbar und durch Betätigung der Auswringvorrichtung auspressbar
ist, wobei die einander abgewandten Querseiten der Wischplattenteile Anpressflächen
bilden.
Stand der Technik
[0002] Wischgeräte mit einer Wischplatte für einen Wischbezug, wobei der Wischbezug in einer
Auswringvarrichtung auswringbar ist, sind allgemein bekannt.
[0003] Die
US 2003/0167589 A1 offenbart ein Wischsystem der gattungsgemäßen Art mit einem Flachwischer und einer
Auswringvorrichtung für den Flachwischer, wobei die Auswringvorrichtung Stabilisierungselemente
aufweist, die ein Verkippen des Flachwischers beim Auspressen in die Auswringvorrichtung
verhindern sollen.
[0004] Aus der
EP 1 234 537 A2 ist eine Auswringvorrichtung für einen Fransenmop zu entnehmen. Diese Auswringvorrichtung
zeichnet sich durch eine aufwendige Hebelkonstruktion aus, mittels welcher der Fransenmopp
in die Auswringvorrichtung gepresst wird.
[0005] Die
EP 0 808 601 A2 zeigt ein Reinigungsgerät mit Wischplatten und wenigstens einem Reinigungelement,
welches an der Wischplatte befestigbar ist und von dieser wenigstens teilweise wegschwenkbar
ist In der
EP 0 426 209 A1 wird ein Reinigungselement mit Wischplatten offenbart, wobei die Wischplatten über
eine Klickverbindung miteinander verbindbar sind.
[0006] Die
EP 0 787 461 A2 zeigt ein Reinigungsgerät mit einem klappbaren Halter für einen Wischbezug.
[0007] Auch die
EP 1 147 735 A2 beschreibt ein Reinigungsgerät mit einem Bodenwischer, welcher klappbare Teile aufweist.
[0008] In der Schrift
DE 43 18 792 A2 wird ein Flächenwischgerät mit Eimer und einer einfügbaren Ausdrückeinrichtung offenbart.
[0009] Aus der
DE 44 33 001 ist eine Auswringvorrichtung für ein Wischgerät bekannt. Das Wischgerät umfasst eine
plattenförmige Wischplatte, auf der ein
[0010] Wischbezug aufgespannt ist Zum Auspressen des Wischbezugs kann die Wischplatte mit
aufgespanntem Wischbezug auf einer siebartigen Auflagefläche platziert werden. Mittels
eines Presshebels, der auf der dem Wischbezug abgewandten Seite der Wischplatte angreift,
kann der Wischbezug ausgewrungen werden. Nachteilig an dieser Auswringvorrichtung
ist, dass der Flächendruck klein ist und dadurch die in dem Wischbezug verbleibende
Restfeuchte groß ist. Eine hohe Restfeuchte ist insbesondere bei der Reinigung empfindlicher
Böden zu vermeiden.
Darstellung der Erfindung
[0011] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Wischsystem der gattungsgemäßen Art
derart weiterzuentwickeln, dass der Wischbezug ohne Berührung einfach auswringbar
ist und dass nur eine geringe Restfeuchte im Wischbezug verbleibt.
[0012] Die Aufgabe wird mit den Merkmalen von Anspruch 1 gelöst. Auf vorteilhafte Ausgestaltungen
nehmen die Unteransprüche Bezug.
[0013] Zur Lösung der Aufgabe weist die Wischplatte zumindest eine erste Verbindungseinrichtung
auf, die direkt an der Wischplatte angeordnet ist und die mit zumindest einer zweiten
Verbindungseinrichtung der Auswringvorrichtung zum Auswringen des Wischbezugs in Verbindung
bringbar ist und dass die Auswringvorrichtung eine Hebeleinrichtung mit der zweiten
Verbindungseinrichtung aufweist, umfassend einen Betätigungshebel und einen mit dem
Betätigungshebel verbundenen Presshebel, wobei der Presshebel die zweite Verbindungseinrichtung
bildet und mit der ersten Verbindungseinrichtung in Verbindung bringbar ist.
[0014] Die Verbindungseinrichtung, die direkt an der Wischplatte angeordnet ist, ermöglicht
eine sichere Übertragung der für das Auswringen notwendigen Kräfte. Im Gegensatz zu
einer Krafteinleitung über den Stiel, bei dem die Kraft durch das Gelenk zwischen
Stiel und Wischplatte geleitet wird, können höhere Kräfte eingeleitet werden. Die
Gefahr, dass der Stiel beispielsweise über das Gelenk abkippen kann, ist nicht gegeben.
Der Wischbezug kann effektiv ausgewrungen werden. Durch die möglichen großen Auswringkräfte
verbleibt nach dem Auswringvorgang nur eine geringe Restfeuchte in dem Wischbezug.
Der Hebel ermöglicht eine gute Dosierung der Auspresskraft.
[0015] Die Wischplatte kann zwei Wischplattenteile umfassen und in Längsrichtung betrachtet
im wesentlichen mittig ein sich quer oder parallel zur Längsachse der Wischplatte
erstreckendes Gelenk aufweisen, das die beiden Wischplattenteile relativ klappbar
miteinander verbindet. Durch das Zusammenklappen der Wischplatte kann sich der Wischbezug
zumindest teilweise von der Wischplatte lösen. Der Wischbezug kann dann besonders
effektiv ausgewrungen werden, da der Wischbezug ähnlich wie beim manuellen Auswringen
in einer Auswringvorrichtung komprimiert werden kann.
[0016] Die Wischplattenteile können jeweils auf ihren einander abgewandten Querseiten jeweils
zumindest eine Befestigungsvorrichtung zur Befestigung des Wischbezugs aufweisen.
Durch die Befestigung des Wischbezugs an den Querseiten der Wischplatte hängt der
Wischbezug bei zusammenklappen senkrecht nach unten, ohne sich von der Wischplatte
zu lösen. Der Wischbezug kann dann zum Auswringen einfach in eine trichterförmige
Auswringvorrichtung eingeführt werden.
[0017] Jede der Wischplattenteile kann zumindest eine erste Verbindungseinrichtung aufweisen.
Dadurch kann das Ausrichten der Wischplatte entfallen, um die erste Verbindungseinrichtung
mit der zweiten Verbindungseinrichtung in Verbindung zu bringen. Der Auswringvorgang
kann dadurch nochmals beschleunigt werden.
[0018] In einer Ausgestaltung kann die erste Verbindungseinrichtung durch eine Ausnehmung
der dem Wischbezug abgewandten Seite der Wischplatte oder durch eine Durchbrechung
der Wischplatte gebildet sein. Durch die Durchbrechungen bzw. Ausnehmungen können
Wischplatten unterschiedlicher Größen, insbesondere unterschiedlicher Längserstreckungen,
in einer Auswringvorrichtung ausgewrungen werden, da die Durchbrechungen bzw. Ausnehmungen
immer in einem gleichen Abstand zur Mittellinie oder den äußeren, im geklappten Zustand
unteren, Querkanten angeordnet werden können.
[0019] In einer anderen Ausgestaltung kann die erste Verbindungseinrichtung durch die einander
zugewandten Querseiten der Wischplattenteile gebildet sein, die im geklappten Zustand
Pressflächen für die zweite Verbindungseinrichtung bilden. Diese Anordnung der Pressflächen
der Auswringvorrichtung ermöglicht die Verwendung herkömmlicher Flügelwischgeräte
in Zusammenhang mit der Auswringvorrichtung.
[0020] Die erste Verbindungseinrichtung kann durch einen Körper gebildet sein, der auf der
dem Wischbezug abgewandten Seite der Wischplatte angeordnet ist und über die Wischplatte
hinaussteht. Der Körper ist einfach auf einer Wischplatte anbringbar. Durch den Körper
können Wischplatten unterschiedlicher Größen in einer Auswringvorrichtung ausgewrungen
werden, da der Körper immer in einem gleichen Abstand zur Mittellinie oder den äußeren
Querkanten angeordnet werden kann.
[0021] In einer weiteren Ausgestaltung kann die erste Verbindungseinrichtung durch zumindest
einen Vorsprung gebildet sein, der an einer Längskante der Wischplatte angeordnet
ist. Durch die Vorsprünge erfolgt ein sicherer Eingriff der beiden Verbindungseinrichtungen.
[0022] Die Aufgabe wird außerdem durch eine Auswringvorrichtung für ein Wischgerät mit einer
Wischplatte für einen Wischbezug gelöst, bei der die Auswringvorrichtung eine Hebeleinrichtung
mit der zweiten Verbindungseinrichtung aufweist, umfassend einen Betätigungshebel
und einen mit dem Betätigungshebel verbundenen Presshebel, wobei der Presshebel die
zweite Verbindungseinrichtung bildet und mit der ersten Verbindungseinrichtung in
Verbindung bringbar ist.
[0023] Die Auswringvorrichtung ist einfach und stabil aufgebaut und weist nur wenige bewegliche
Teile auf. Durch den Eingriff der Verbindungseinrichtung der Auswringeinrichtung direkt
an der Wischplatte erfolgt ein sicheres Auswringen, wobei nur eine geringe Restfeuchte
in der Wischplatte verbleibt. Die Auswringvorrichtung ist daher für einen professionellen
Einsatz sehr gut geeignet. Die Kraftübertragung vom Betätigungshebel auf den Presshebel
erfolgt ohne zwischengeschaltetes Gelenk, so dass die Hebeleinrichtung sehr robust
ist. Durch das trichterförmige Auswringsieb wird der Wischbezug beim Auswringen bis
auf eine geringe Restfeuchte komprimiert.
[0024] In einer Ausgestaltung können die zweite und die erste Verbindungseinrichtung kraftschlüssig
verbindbar sein. Durch die kraftschlüssige Verbindung können auch Wischgeräte in der
Auswringvorrichtung ausgewrungen werden, die nicht explizit dafür ausgerüstet sind.
Die erste Verbindungseinrichtung kann beispielsweise durch die der Wischfläche abgewandten
Oberfläche der Wischplatte gebildet sein.
[0025] In einer anderen Ausgestaltung können die zweite und die erste Verbindungseinrichtung
formschlüssig verbindbar sein. Durch die formschlüssige Verbindung ergibt sich eine
sichere Verbindung, durch die die Kraft des Presshebels sicher zum Auswringen übertragen
werden kann.
[0026] Zur Lösung der Aufgabe ist das oben beschriebene Wischgerät mit der oben beschriebenen
Auswringvorrichtung zu einem Wischsystem kombiniert.
Kurzbeschreibung der Zeichnung
[0027] Einige Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Wischgerätes und der erfindungsgemäßen
Auswringvorrichtung werden nachfolgend anhand der Figuren näher erläutert. Es zeigen,
jeweils in schematischer Darstellung:
- Fig. 1
- ein erfindungsgemäßes Wischsystem aus Wischgerät und Auswringvorrichtung;
- Fig. 2
- ein Wischgerät mit einer Ausnehmung als erstes Verbindungselement;
- Fig. 3
- ein Wischgerät mit einer Auflagefläche an den einander zugewandten Querseiten der
Wischplattenteile als erstes Verbindungselement;
- Fig. 4
- ein Wischgerät mit einer Leiste als erstes Verbindungselement;
- Fig. 5
- ein Wischgerät mit Vorsprüngen an den Längsseiten als erstes Verbindungselement:
- Fig. 6
- eine erfindungsgemäße Auswringvorrichtung.
Ausführung der Erfindung
[0028] Figur 1 zeigt ein Wischsystem 21 mit einem Wischgerät 1 und einer Auswringvorrichtung
6. Das Wischgerät 1 weist eine Wischplatte 2 für einen Wischbezug 3 auf, wobei die
Wischplatte 2 gelenkig mit einem Stiel 26 verbunden ist. Die Wischplatte 2 besteht
aus zwei Wischplattenteilen 7, 8 und weist, in Längsrichtung betrachtet, mittig ein
sich quer zur Längsachse der Wischplatte 2 erstreckendes Gelenk 9 auf. Das Gelenk
9 verbindet die beiden Wischplattenteile 7, 8 relativ klappbar. Die Wischplattenteile
7, 8 weisen auf ihren einander abgewandten Querseiten 10, 11 jeweils eine Befestigungsvorrichtung
12 zur Befestigung des Wischbezugs 3 auf. Beide Wischplattenteile 7, 8 der Wischplatte
2 weisen eine erste Verbindungseinrichtung 4 auf. In dieser Ausführung ist die erste
Verbindungseinrichtung 4 durch eine Ausnehmung 13 gebildet. Die Ausnehmung 13 kann
mit der zweiten Verbindungseinrichtung 5 der Auswringvorrichtung 6 in Verbindung gebracht
werden.
[0029] Die Auswringvorrichtung 6 für das Wischgerät 1, weist einen trichterförmigen Auswringschacht
22 auf, in welchen der Wischbezug 3 bei im wesentlichen vertikaler Stellung der Wischplattenteile
7, 8, von diesen teilweise gelöst und nach unten hängend, von oben her eingeführt
werden kann. Durch Betätigung der Auswringvorrichtung 6 wird der Wischbezug 3 ausgepresst.
Dabei bilden die einander abgewandten Querseiten 10, 11 der Wischplattenteile 7, 8
Anpressflächen. Eine Hebeleinrichtung ist beweglich mit dem Auswringschacht 22 verbunden.
Die Hebeleinrichtung 23 weist die zweite Verbindungseinrichtung 5 auf. Die Hebeleinrichtung
23 setzt sich aus einem Betätigungshebel 24 und einem mit dem Betätigungshebel 24
verbundenen Presshebel 25 zusammen. Der Presshebel 25 bildet die zweite Verbindungseinrichtung
5 die mit der ersten Verbindungseinrichtung 4 formschlüssig in Verbindung bringbar
ist.
[0030] Figur 2 zeigt ein Wischgerät 1 mit einer Wischplatte 2 für einen Wischbezug 3. Die
Wischplatte 2 setzt sich aus zwei Wischplattenteilen 7, 8 zusammen und weist, in Längsrichtung
betrachtet, mittig ein sich quer zur Längsachse der Wischplatte 2 erstreckendes Gelenk
9 auf. Das Gelenk 9 verbindet die beiden Wischplattenteile 7, 8 relativ klappbar.
Die Wischplattenteile weisen auf ihren einander abgewandten Querseiten 10, 11 jeweils
eine Befestigungsvorrichtung 12 zur Befestigung des Wischbezugs 3 auf. Beide Wischplattenteile
7, 8 der Wischplatte 2 weisen eine erste Verbindungseinrichtung 4 auf. In dieser Ausführung
ist die erste Verbindungseinrichtung 4 durch eine Durchbrechung 14 gebildet. Die Durchbrechung
14 kann mit der zweiten Verbindungseinrichtung 5 der Auswringvorrichtung 6 formschlüssig
in Verbindung gebracht werden.
[0031] Figur 3 zeigt ein Wischgerät 1 gemäß Figur 2, wobei die erste Verbindungseinrichtung
4 durch die einander zugewandten Querseiten 15, 16 der Wischplattenteile 7, 8 gebildet
sind, die im geklappten Zustand der Wischplatte 2 Pressflächen 17, 18 für die zweite
Verbindungseinrichtung 5 bilden.
[0032] Figur 4 zeigt ein Wischgerät gemäß Figur 2, wobei die erste Verbindungseinrichtung
4 durch einen Körper 19 gebildet ist, der auf der dem Wischbezug 3 abgewandten Seite
der Wischplatte 2 angeordnet ist und über die Oberfläche der Wischplatte 2 hinaussteht.
[0033] Figur 5 zeigt ein Wischgerät gemäß Figur 2, wobei die erste Verbindungseinrichtung
4 durch zumindest einen Vorsprung 20 gebildet ist, der an einer Längskante 21 der
Wischplatte 2 angeordnet ist.
[0034] Figur 6 zeigt eine Auswringvorrichtung für ein Wischgerät 1 mit einem trichterförmigen
Auswringschacht 22, in welchen der Wischbezug 3 von oben her eingeführt werden kann.
Durch Betätigung der Auswringvorrichtung 6 wird der Wischbezug 3 ausgepresst. Eine
Hebeleinrichtung 23 ist beweglich direkt oder indirekt mit dem Auswringschacht 22
verbunden. Die Hebeleinrichtung 23 weist die zweite Verbindungseinrichtung 5 auf.
Die Hebeleinrichtung 23 setzt sich aus einem Betätigungshebel 24 und einem mit dem
Betätigungshebel 24 verbundenen Presshebel 25 zusammen. Der Presshebel 25 bildet die
zweite Verbindungseinrichtung 5 einer Verbindungseinrichtung einer Wischplatte in
Verbindung gebracht werden kann.
1. Wischsystem umfassend ein Wischgerät (1) mit einer Wischplatte (2) für einen Wischbezug
(3), wobei die Wischplatte (2) zwei klappbare Wischplattenteile (7, 8) umfasst, und
eine Auswringvorrrichtung (6) für das Wischgerät (1), wobei die Auswringvorrichtung
(6) einen trichterförmigen Auswringschacht (22) umfasst, in welchen der Wischbezug
(3) bei im wesentlichen vertikaler Stellung der Wischplattenteile (7, 8), von diesen
teilweise gelöst und nach unten hängend, von oben her einführbar und durch Betätigung
der Auswringvorrichtung (6) auspressbar ist, wobei die einander abgewandten Querseiten
(10, 11) der Wischplattenteile (7, 8) Anpressflächen bilden, dadurch gekennzeichnet, dass die Wischplatte (2) zumindest eine erste Verbindungseinrichtung (4) aufweist, die
direkt an der Wischplatte (2) angeordnet ist und die mit zumindest einer zweiten Verbindungseinrichtung
(5) der Auswringvonichtung (6) zum Auswringen des Wischbezugs (3) in Verbindung bringbar
ist und dass die Auswringvorrichtung (6) eine Hebeleinrichtung (23) mit der zweiten
Verbindungseinrichtung (5) aufweist, umfassend einen Betätigungshebel (24) und einen
mit dem Betätigungshebel (24) verbundenen Presshebel (25), wobei der Presshebel (25)
die zweite Verbindungseinrichtung (5) bildet und mit der ersten Verbindungseinrichtung
(4) in Verbindung bringbar ist.
2. Wischsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wischplatte (2) zwei Wischplattenteile (7, 8) umfasst und in Längsrichtung betrachtet
im wesentlichen mittig ein sich quer oder parallel zur Längsachse der Wischplatte
(2) erstreckendes Gelenk (9) aufweist, das die beiden Wischplattenteile (7, 8) relativ
klappbar miteinander verbindet.
3. Wischsystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wischplattenteile (7, 8) jeweils auf ihren einander abgewandten Querseiten (10,
11) jeweils zumindest eine Befestigungsvorrichtung (12) zur Befestigung des Wischbezugs
(3) aufweisen.
4. Wischsystem nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Wischplattenteile (7, 8) zumindest eine erste Verbindungseinrichtung (4)
aufweist.
5. Wischsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Verbindungseinrichtung (4) durch eine Ausnehmung (13) auf der dem Wischbezug
(3) abgewandten Seite der Wischplatte (2) oder durch eine Durchbrechung (14) der Wischplatte
(2) gebildet ist.
6. Wischsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Verbindungseinrichtung (4) durch die einander zugewandten Querseiten (15,
16) der Wischplattenteile (7, 8) gebildet sind, die im geklappten Zustand Pressflächen
(17, 18) für die zweite Verbindungseinrichtung (5) bilden.
7. Wischsystem nach einem Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Verbindungseinrichtung (4) durch einen Körper (19) gebildet ist, der auf
der dem Wischbezug (3) abgewandten Seite der Wischplatte (2) angeordnet ist und über
die Wischplatte (2) hinaussteht.
8. Wischsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Verbindungseinrichtung (4) durch zumindest einen Vorsprung (20) gebildet
ist, der an einer Längskante (21) der Wischplatte (2) angeordnet ist.
9. Wischsystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite und die erste Verbindungseinrichtung (5, 4) kraftschlüssig verbindbar
sind.
10. Wischsystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite und die erste Verbindungseinrichtung (5, 4) formschlüssig verbindbar sind.
1. Mopping system, comprising a mopping appliance (1) having a mop plate (2) for a mop
cover (3), wherein the mop plate (2) comprises two foldable mop plate parts (7, 8),
and a wringing arrangement (6) for the mopping appliance (1), wherein the wringing
arrangement (6) comprises a hopper-like wringing shaft (22), into which, with the
mop plate parts (7, 8) in a substantially vertical position, the mop cover (3), which
is partially detached from said mop plate parts (7, 8) and hangs downwards, can be
introduced from above and can be squeezed out by actuation of the wringing arrangement
(6), wherein the mutually remote transverse sides (10, 11) of the mop plate parts
(7, 8) form pressure surfaces, characterized in that the mop plate (2) has at least one first connecting device (4) which is arranged
directly on the mop plate (2) and which can be connected to at least one second connecting
device (5) of the wringing arrangement (6) in order to wring the mop cover (3), and
in that the wringing arrangement (6) has a lever device (23) having the second connecting
device (5), comprising an actuating lever (24) and a pressing lever (25) connected
to the actuating lever (24), wherein the pressing lever (25) forms the second connecting
device (5) and can be connected to the first connecting device (4).
2. Mopping system according to Claim 1, characterized in that the mop plate (2) comprises two mop plate parts (7, 8) and, as seen in the longitudinal
direction, has substantially in the middle a hinge (9) that extends transversely or
parallel to the longitudinal axis of the mop plate (2), said hinge (9) connecting
the two mop plate parts (7, 8) together in a relatively foldable manner.
3. Mopping system according to Claim 2, characterized in that the mop plate parts (7, 8) each have on their mutually remote transverse sides (10,
11) in each case at least one securing arrangement (12) for securing the mop cover
(3).
4. Mopping system according to Claim 2 or 3, characterized in that each of the mop plate parts (7, 8) has at least one first connecting device (4) .
5. Mopping system according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the first connecting device (4) is formed by a recess (13) on that side of the mop
plate (2) that is remote from the mop cover (3) or by a through-passage (14) in the
mop plate (2).
6. Mopping system according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the first connecting device (4) is formed by the mutually facing transverse sides
(15, 16) of the mop plate parts (7, 8), which, in the folded state, form pressing
surfaces (17, 18) for the second connecting device (5).
7. Mopping system according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the first connecting device (4) is formed by a body (19) which is arranged on that
side of the mop plate (2) remote from the mop cover (3) and which protrudes beyond
the mop plate (2).
8. Mopping system according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the first connecting device (4) is formed by at least one protrusion (20) which is
arranged on a longitudinal edge (21) of the mop plate (2).
9. Mopping system according to Claim 7, characterized in that the second and the first connecting device (5, 4) can be connected in a force-fitting
manner.
10. Mopping system according to Claim 7, characterized in that the second and the first connecting device (5, 4) can be connected in a form-fitting
manner.
1. Système d'essuyage comprenant un appareil d'essuyage (1) équipé d'une plaque d'essuyage
(2) prévue pour une taie d'essuyage (3), la plaque d'essuyage (2) comprenant deux
parties de plaque d'essuyage (7, 8) rabattables et un dispositif d'essorage (6) prévu
pour l'appareil d'essuyage (1), le dispositif d'essorage (6) comprenant un bac d'essorage
(22) en forme d'entonnoir dans lequel la taie d'essuyage (3) est, dans la position
pour l'essentiel verticale des parties de plaque d'essuyage (7, 8), en partie détachée
de lui et pendante vers le bas, de façon à pouvoir être introduite par en haut et
essorée par actionnement du dispositif d'essorage (6), les côtés transversaux (10,
11) opposés l'un par rapport à l'autre des parties de plaque d'essuyage (7, 8) formant
des surfaces de pression, caractérisé en ce que la plaque d'essuyage (2) comporte au moins un premier dispositif de jonction (4)
disposé directement contre la plaque d'essuyage (2) et pouvant être relié à l'au moins
un deuxième dispositif de jonction (5) du dispositif d'essorage (6) pour essorer la
taie d'essuyage (3) et que le dispositif d'essorage (6) comprend un dispositif de
levier (23) avec le deuxième dispositif de jonction (5), comprenant un levier d'actionnement
(24) et un levier de pression (25) relié au levier d'actionnement (24), le levier
de pression (25) formant le deuxième dispositif de jonction (5) et pouvant être relié
au premier dispositif de jonction (4) .
2. Système d'essuyage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la plaque d'essuyage (2) comprend deux parties de plaque d'essuyage (7, 8) et comporte,
vue en direction longitudinale pour l'essentiel au centre, une articulation (9) s'étendant
transversalement ou parallèlement à l'axe longitudinal de la plaque d'essuyage (2),
ladite articulation reliant entre elles les deux parties de plaque d'essuyage (7,
8) de façon relativement rabattable l'une par rapport à l'autre.
3. Système d'essuyage selon la revendication 2, caractérisé en ce que les parties de plaque d'essuyage (7, 8) comportent respectivement sur leurs côtés
transversaux (10, 11) opposés respectivement au moins un dispositif de fixation (12)
pour fixer la taie d'essuyage (3).
4. Système d'essuyage selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que chacune des parties de plaque d'essuyage (7, 8) comporte au moins un premier dispositif
de jonction (4).
5. Système d'essuyage selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le premier dispositif de jonction (4) est formé par un évidement (13) sur le côté
de la plaque d'essuyage (2) opposé à la taie d'essuyage (3) ou par un passage (14)
de la plaque d'essuyage (2).
6. Système d'essuyage selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le premier dispositif de jonction (4) est formé par les côtés transversaux (15, 16)
des parties de plaque d'essuyage (7, 8) orientés l'un vers l'autre, lesdits côtés
formant à l'état rabattu des surfaces de pression (17, 18) pour le deuxième dispositif
de jonction (5).
7. Système d'essuyage selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le premier dispositif de jonction (4) est formé par un corps (19) disposé sur le
côté de la plaque d'essuyage (2) opposé à la taie d'essuyage (3) et ressortant de
la plaque d'essuyage (2).
8. Système d'essuyage selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le premier dispositif de jonction (4) est formé par au moins une saillie (20) disposée
contre une arête longitudinale (21) de la plaque d'essuyage (2).
9. Système d'essuyage selon la revendication 7, caractérisé en ce que le deuxième et le premier dispositif de jonction (5, 4) peuvent être reliés par complémentarité
de forces.
10. Système d'essuyage selon la revendication 7, caractérisé en ce que le deuxième et le premier dispositif de jonction (5, 4) peuvent être reliés par complémentarité
de formes.
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