1. Technisches Gebiet
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung für die Ausgabe eines Informationsträgers
an einen Anwender eines Kontrollsystems.
2. Der Stand der Technik
[0002] Systeme zur Regelung der Durchfahrt von Kraftfahrzeugen werden in unterschiedlichsten
Situationen eingesetzt. Grenzübergänge und Mautstraßen sind ebenso Beispiele dafür
wie Parkhäuser oder Parkplätze in Innenstädten oder Einkaufszentren.
[0003] Kontrollsysteme zur Durchfahrtssteuerung nach dem Stand der Technik (vgl. Fig. 1)
weisen im Allgemeinen eine Schranke 100 oder zumindest einen Signalgeber wie eine
Ampel auf, mit der dem Kraftfahrzeugführer die Freigabe oder Sperrung der Durchfahrt
angezeigt wird. Die Freigabe erfolgt entweder automatisch oder in Antwort auf eine
Eingabe des Kraftfahrzeugfiihrers in das Kontrollsystem. In einem Parkhaus wird beispielsweise
in Systemen nach dem Stand der Technik zunächst der fällige Betrag an einem Kassenautomaten
oder einer Kasse entrichtet. Der Kraftfahrzeugführer erhält dabei eine Karte o.ä.,
die er bei der Ausfahrt aus dem Parkhaus in eine Eingabevorrichtung 200 des Kontrollsystems
einführt, woraufhin die Durchfahrt durch Anheben einer Schranke und / oder das Aufleuchten
eines geeigneten Signals freigegeben wird. In einigen Anordnungen gibt das Kontrollsystem
die Karte oder eine Quittung wieder aus und die Schranke 100 wird erst nach der Entnahme
dieser Vorgangsbestätigung geöffnet.
[0004] Ähnliche Systeme finden auch Verwendung, wenn das Passieren von einzelnen Personen
gesteuert werden soll, beispielsweise an einem Skilift oder am Eingang zu einer U-Bahn.
[0005] In manchen Situationen ist es jedoch zusätzlich zur Prüfung und Bestätigung, dass
der fällige Betrag entrichtet worden ist, wünschenswert sicherzustellen, dass der
Kranfahrzeugführer oder die Person bestimmte Informationen zur Kenntnis genommen hat.
Beispielsweise finden sich im Bereich von Grenzübergängen großflächige Anzeigetafeln,
mit denen auf besondere Verkehrsbestimmungen im Einreiseland hingewiesen wird. In
ähnlicher Weise wird der Benutzer eines Parkhauses bei der Einfahrt oder der Ausfahrt
mit einer Vielzahl von Schildern konfrontiert, die auf Benutzungsbestimmungen o.ä.
hinweisen. Nicht zuletzt wird häufig mit diversen Werbeplakaten versucht die Aufmerksamkeit
des Kraftfahrzeugführers beim Warten auf die Freigabe der Durchfahrt zu gewinnen.
Ähnliche Überlegungen gelten auch für Personen, die eine Durchgangssperre passieren,
beispielsweise Skifahrer an einem Lift.
[0006] Es hat sich jedoch herausgestellt, dass die Wahrscheinlichkeit der bewussten Wahrnehmung
solcher Zusatzinformationen durch einen Fahrer, einen Fußgänger oder einen Skifahrer
etc. vor einem Kontrollsystem eher gering ist. Spätestens nach dem Passieren der Schranke
ist die Aufmerksamkeit des Kraftfahrzeugführers oder der Person wieder auf das Verkehrsgeschehen
bzw. die sonstige Umgebung gerichtet und die Gefahr, dass der Inhalt der nur kurz
betrachteten Informationsschilder vergessen wird, ist daher erheblich.
[0007] Aus der
US 4,652,729 ist eine Vorrichtung für die Erhebung von Mautgebühren bekannt. Bei der Erfassung
eines Fahrzeugs wird ein Coupon bedruckt und automatisch ausgegeben. Falls der Coupon
nicht entnommen wird, wird er automatisch wieder eingezogen.
[0008] Gemäß eines ersten Aspekts liegt der vorliegenden Erfindung daher das problem zugrunde
die oben erläuterten Kontrollsysteme aus dem Stand der Technik so weiterzuentwickeln,
dass wichtige Zusatzinforinationen mit größerer Wahrscheinlichkeit zur Kenntnis genommen
werden.
[0009] Gemäß eines weiteren Aspekts liegt der vorliegenden Erfindung das Problem zugrunde
bereits bestehende Kontrollsysteme in kostengünstiger Weise zu ergänzen, um sicherzustellen,
dass die erläuterte Funktionalität erreicht wird, d.h. dass bestimmte Informationen
von einem Anwender, beispielsweise einem Kraftfahrer oder einer Person, beim Passieren
des Kontrollsystems zur Kenntnis genommen werden.
3. Zusammenfassung der Erfindung
[0010] Die vorliegende Erfindung löst dieses Problem durch die Bereitstellung einer Vorrichtung
für die Ausgabe eines Informationsträgers, insbesondere eines Werbeträgers, an einen
Anwender eines Kontrollsystems mit einer Erfassungseinheit mit mindestens einem Sensor,
um eine Betätigung des Kontrollsystems durch den Anwender berührungslos zu erfassen
und einer Ausgabeeinheit, die ausgebildet ist, um bei der Erfassung einer Betätigung
des Kontrollsystems den Informationsträger zur Entnahme durch einen Anwender bereitzuhalten
und bei Nichtentnahme durch den Anwender zumindest teilweise wieder einzuziehen, wobei
die Ausgabeeinheit ferner ausgebildet ist, um den Informationsträger bei der nächsten
Betätigung des Kontrollsystems durch einen anderen Anwender erneut auszugeben, und
ferner Steuerungsmittel aufweist, die überwachen, dass pro Zeiteinheit nicht mehr
als eine vorbestimmte Anzahl von Informationsträgern ausgegeben wird.
[0011] Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann als ein Zusatzmodul ohne jegliche Umbaumaßnahmen
unmittelbar neben einer bereits vorhandenen Kontrolleinrichtung, beispielsweise einer
Schranke an der Einfahrt eines Parkhauses eines Einkaufszentrums o.ä. angeordnet werden.
Jedes Mal wenn ein Anwender das Kontrollsystem betätigt, beispielsweise eine Karte
entnimmt, auf der die Zeit gespeichert ist, zu der der Anwender in das Parkhaus einfährt,
wird dieser Vorgang vom erfindungsgemäßen Sensor erfasst. Da der Sensor berührungslos
arbeitet, bedarf es dazu nicht zwingend einer Verschaltung mit dem bestehenden Kontrollsystem,
d.h. im erläuterten Beispiel der Schrankensteuerung. Der Sensor kann beispielsweise
einen Infrarotsensor, eine Lichtschranke, eine Kamera mit entsprechender Bildverarbeitung
o,ä. umfassen. Denkbar ist auch die Kombination mehrerer Sensoren, um die Betätigung
der Kontrolleinrichtung durch den Anwender zuverlässig zu detektieren.
[0012] Daraufhin hält die Ausgabeeinheit der erfindungsgemäßen Vorrichtung den Informationsträger
bereit, beispielsweise mit Sicherheitshinweisen für die Benutzung des Parkhauses oder
auch mit einem Werbegutschein für das angeschlossene Einkaufszentrum. Der Anwender
wird daraufhin mit hoher Wahrscheinlichkeit diesen Informationsträger an sich nehmen,
allein da er in der kurzen zur Verfügung stehenden Zeit nicht erkennen kann, ob dies
für die Freigabe der Durchfahrt o.ä. erforderlich ist oder nicht. Im Ergebnis wird
dadurch sichergestellt, dass der Inhalt des Informationsträgers vom Anwender zur Kenntnis
genommen wird.
[0013] Vorzugsweise weist die Vorrichtung keine elektrische Signalverbindung zum Kontrollsystem
auf. Diese Ausführungsform kann daher mit geringstem technischen Aufwand installiert
und deinstalliert werden, beispielsweise für zeitlich begrenzte Werbeaktionen oder
Informationskampagnen. Eine alternative Ausführungsform weist eine Schnittstelle zur
Erzeugung einer elektrischen Signalverbindung zum Kontrollsystem auf. Dies ermöglicht
eine Verschaltung der beiden Systeme, sei es, um wie in den oben erläuterten Ausführungsbeispielen
die Funktion des Kontrollsystem zu beeinflussen oder auch nur um zusätzlich zum berührungslosen
Sensor sicherzustellen, dass ein Informationsträger zum richtigen Zeitpunkt ausgegeben
wird.
[0014] Der Sensor ist vorzugsweise so angeordnet ist, dass er den Anwender und / oder ein
Fahrzeug, in dem sich der Anwender befindet, bei der Betätigung des Kontrollsystems
erfasst. Dies lässt sich leicht mit den oben beispielhaft genannten Sensortechniken
erreichen.
[0015] Die Ausgabeeinheit der Vorrichtung weist ferner Steuerungsmittel auf, die den Informationsträger
bei Nichtentnahme durch den Anwender zumindest teilweise wieder einziehen. Dadurch
kann sichergestellt werden, dass der Informationsträger bei der nächsten Betätigung
durch einen anderen Anwender erneut ausgegeben wird und damit tatsächlich wahrgenommen
wird. Ein aktiv ausgegebener Informationsträger wird mit deutlich größerer Wahrscheinlichkeit
von einem Anwender entgegengenommen als ein nur passiv dargebotenes Medium.
[0016] Vorzugsweise weist die Vorrichtung ferner eine Anzeigeeinheit auf, um den Anwender
auf die Entnahme des bereitgehaltenen Informationsträgers hinzuweisen. Dies kann durch
geeignete optische Anzeigen, Displays, Blinklichter mit und ohne akustische Unterstützung
erfolgen. Der Inhalt und die Form der Anzeigeeinheit ist dabei vorzugsweise anpassbar
ausgebildet ist.
[0017] Zusätzliche vorteilhafte Weiterentwicklurigen des erfmdungsgemäßen Kontrollsystems
und der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind in weiteren abhängigen Schutzansprüchen
definiert.
4. Kurze Beschreibung der Fissuren
[0018] Im Folgenden werden die einzelnen technischen Aspekte der vorliegenden Erfindung
unter Bezugnahme auf die begleitenden Figuren genauer erläutert. Diese Figuren zeigen:
- Fig. 1:
- Ein Kontrollsystem nach dem Stand der Technik.
- Fig. 2:
- Eine schematische Darstellung der Grundelemente des erfindungsge- mäßen Kontrollsystems
in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel;
- Fig. 3:
- Eine Detaildarstellung der Eingabe- und Ausgabevorrichtungen des Kontrollsystems in
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfin- dung;
- Fig. 4:
- Eine schematische Seitenansicht einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung neben einem Kontrollsystem mit einer Schranke;
- Fig. 5:
- eine Aufsicht auf die Anordnung aus Fig. 4; und
- Fig. 6:
- eine detaillierte Ansicht einer alternativen Ausführungsform der erfin- dungsgemäßen
Vorrichtung neben einem Kontrollsystem.
5. Detaillierte Beschreibung von bevorzugten Ausführungsbeispielen
[0019] Im Folgenden wird ein erster Aspekt der vorliegenden Erfindung am Beispiel eines
Kontrollsystems für die Ausfahrt aus einem Parkhaus näher beschrieben. Es versteht
sich jedoch, dass solch ein Kontrollsystem in allen Situationen verwendet werden kann,
in denen zusätzlich zur Regelung der Durchfahrt dem Fahrer oder einer in anderer Weise
das Kontrollsystem passierenden Person Informationen der verschiedensten Art vermittelt
werden sollen.
[0020] Beispielsweise könnte das erläuterte Kontrollsystem auch Bestandteil einer Zollabfertigungsanlage
an einer Grenze sein. In diesem Fall könnte der vom Ausgabesystem bereitgehaltene
Informationsträger als ein Faltblatt mit den besonderen Verkehrsbestimmungen o.ä.
im Einreiseland ausgebildet sein. Eine andere denkbare Einsatzmöglichkeit ist die
Ausgabe eines Datenträgers am Beginn einer Mautstrecke zur Erfassung der Fahrleistung
o.ä.. Mit dem erfindungsgemäßen System kann sichergestellt werden, dass nicht nur
der Datenträger entnommen wird, sondern der Fahrer auch zusätzliche Informationen
über die Mautstrecke / Mautgebühren etc. auf einem zusätzlichen Informationsträger
zur Kenntnis nimmt.
[0021] Fig. 2 zeigt schematisch den allgemeinen Aufbau. Mit einer Schranke 1 wird die Durchfahrt
von Kraftfahrzeugen aus einem Parkhaus gesteuert. Neben oder vor der Schranke 1 befindet
sich eine Steuereinrichtung 10. Die Steuereinrichtung 10 kann entweder unmittelbar
mit dem Antrieb der Schranke 1 integriert sein oder als ein separates Modul davon
getrennt angeordnet werden so wie in Figur 2 dargestellt. Der modulare Aufbau erleichtert
insbesondere die Nachrüstung von vorhandenen Kontrollsystemen mit den Merkmalen der
vorliegenden Erfindung. Anstelle der Schranke 1 kann auch ein Absperrgitter o.ä. zur
Sperrung der Durchfahrt dienen. Ebenso denkbar ist es stattdessen oder zusätzlich
eine Ampel zur Durchfahrtssteuerung zu verwenden.
[0022] Die Steuereinrichtung 10 weist zwei voneinander getrennte Einrichtungen auf (vgl.
Fig. 3). In eine Eingabevorrichtung 20 - beispielsweise ein geeigneter Schlitz - führt
ein Fahrer, der das Öffnen der Schranke 1 herbeiführen möchte, zunächst eine Karte
o.ä. ein, die er an der Kasse oder einem Automaten des Parkhauses erhalten hat (nicht
dargestellt). Die Karte kann von der Eingabevorrichtung 20 entweder eingezogen werden,
oder sie wird als Quittungsbeleg wieder an den Fahrer ausgegeben (nicht dargestellt).
Anstelle einer Karteneingabe kann auch unmittelbar ein Einwurf für Münzen oder eine
Bezahlvorrichtung mit einer Geldkarte o.ä. vorgesehen sein, die gegebenenfalls zusätzlich
eine Quittung ausgibt.
[0023] Unabhängig von der Eingabevorrichtung 20 weist die Steuereinrichtung 10 eine zusätzliche
Ausgabevorrichtung 30 auf, die einen Informationsträger 40 zur Entnahme durch den
Fahrer bereithält. Fig. 3 zeigt diesen Schritt. Durch einen Öffnungsschlitz der Ausgabevorrichtung
30 wird der Informationsträger 40 in Richtung des davor stehenden Kraftfahrzeugs (nicht
dargestellt) ausgeschoben. Da sich der Öffnungsschlitz im Wesentlichen auf der gleichen
Höhe der Steuereinrichtung 10 befindet wie die Eingabevorrichtung 20, kann der Fahrer
den bereitgehaltenen Informationsträger 40 unmittelbar durch das Fahrzeugfenster hindurch
entnehmen. Diese Entnahme wird von einem geeigneten Sensor - mechanisch, optisch oder
in anderer Weise - detektiert. Daraufhin wird die Schranke 1 angehoben, so dass die
Durchfahrt freigegeben wird.
[0024] Fig. 3 zeigt beispielhaft, wie eine Vielzahl von Informationsträgern 40 zur Ausgabe
gespeichert werden können. In einem Vorratsbehälter 31 sind die Informationsträger
40, beispielsweise Werbeprospekte eines Unternehmens oder Sicherheitshinweise des
Parkhausbetreibers, gestapelt. In an sich bekannter Weise kann mit einer geeigneten
Mechanik sichergestellt werden, dass genau ein Informationsträger 40 zur Entnahme
bereitgehalten wird. Durch diese einzelne Präsentation eines Informationsträgers 40
und das. Anheben der Schranke 1 erst nach seiner Entnahme durch den Fahrer wird mit
hoher Wahrscheinlichkeit sichergestellt, dass der Informationsträger 40 ins Fahrzeuginnere
gelangt und vom Fahrer oder anderen Personen zur Kenntnis genommen wird.
[0025] Der Vorratsbehälter 31 wird bevorzugt von oben oder von der Seite nachgefüllt. Denkbar
ist auch eine Verbindung zu einem größeren Lager, das über ein Förderband o.ä. den
Vorratsbehälter 31 vorzugsweise automatisch mit Informationsträgern 40 versorgt, um
einen ununterbrochenen Betrieb der Steuereinrichtung 10 zu ermöglichen. Wenn jedoch
alle Informationsträger 40 entnommen worden sind, schaltet die Steuereinrichtung 10
um, so dass die Schranke 1 unmittelbar nach der korrekten Betätigung der Eingabeeinrichtung
20 angehoben wird.
[0026] Vorzugsweise wird der Fahrer auf den bereitgestellten Informationsträger hingewiesen.
Dazu kann die Steuereinrichtung 10, wie in Fig. 3 schematisch dargestellt, einen Lautsprecher
11 und / oder eine optische Anzeige 12 umfassen, mit denen der Fahrer darauf hingewiesen
wird, dass sich die Schranke 1 erst öffnet, wenn der bereitgehaltene Infornlationsträger
entnommen worden ist.
[0027] Bei der Verwendung in einem Parkhaus, das nicht nur von ständig wechselnden Fahrzeugen
besucht wird sondern auch von Dauerparkern, ist es vorteilhaft deren Kraftfahrzeuge
oder die Fahrer zu identifizieren. Dann kann die Schranke auch ohne die Entnahme eines
Informationsträgers 40 geöffnet werden, um zu verhindern, dass ein Dauerparker jedes
Mal beim Verlassen des Parkhauses gezwungen wird, den Informationsträger 40 zu entnehmen.
[0028] In einer fortgeschrittenen Ausführungsform kann die Steuereinrichtung 10 nicht nur
zwischen Gelegenheitsnutzern und Dauerparkern unterscheiden, sondern ist zusätzlich
in der Lage zu erfassen, wann ein Kraftfahrzeugführer das letzte Mal einen Informationsträger
40 entnommen hat. Wenn beispielsweise zwischenzeitlich die Informationen auf dem Informationsträger
40 verändert worden sind, kann es auch für den Dauerparker sinnvoll sein den modifizierten
Informationsträger 40 in der erläuterten Weise bereitzustellen. Damit kann beispielsweise
die Parkhausverwaltung ihre Kunden über geänderte Nutzungsbestimmungen informieren.
Schließlich ist es denkbar die Steuereinrichtung so auszubauen, dass in Abhängigkeit
von einer individuellen Identifizierung des Kraftfahrzeugs oder seines Fahrers verschiedene
Informationsträger bereitgehalten werden.
[0029] Damit der Kraftfahrzeugführer nicht vollständig gezwungen wird den Informationsträger
zu entnehmen, weist die Steuereinrichtung 10 vorzugsweise eine Zeitverzögerungsschaltung
auf (nicht dargestellt), so dass die Schranke 1 die Durchfahrt nach Ablauf einer vorbestimmten
Zeit auch ohne die Entnahme des Informationsträgers freigibt. Sinnvoll ist auch ein
zusätzliches Überwachungssystem (nicht dargestellt), das die gesamte Anlage einschließlich
der Eingabevorrichtung und / oder der Ausgabevorrichtung ständig überprüft und bei
einer Fehlfunktion die Sperr- und / oder Anzeigeeinrichtung anweist die Durchfahrt
auch ohne die Entnahme eines Informationsträgers freizugeben. Ein Papierstau im Vorratsbehälter
31 führt damit nicht zum Totalausfall des gesamten Kontrollsystems.
[0030] Neben der Bereitstellung von Informationsträgern aus Papier wie Faltblättem, Prospekten
o.ä. ist auch die Ausgabe von Datenträgern denkbar. Beispielsweise könnte ein werbendes
Kaufhaus mit eigener Tiefgarage auf diese Art Gratis-CDs oder andere Datenträger zur
Entnahme bereithalten, mit denen für Produkte oder Dienstleistungen des Kaufhauses
geworben wird. Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Ausgabevorrichtung 30 und der
Vorratsbehälter 31 so ausgebildet sind, dass Informationsträger unterschiedlicher
Größe und Art bereitgestellt werden können. Bei der erläuterten Verwendung des beschriebenen
Kontrollsystems zu Werbezwecken kann dadurch der Werbeträger flexibel variiert werden.
[0031] Die Figuren 4 - 6 zeigen eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung,
die vorzugsweise als Vorrichtung zur Ergänzung eines bereits bestehenden Kontrollsystems
Verwendung findet. Denkbar ist beispielsweise eine Anordnung neben einer bereits bestehenden
Schrankensteuerung eines Parkhauses o.ä., mit der die Durchfahrt eines Kraftfahrzeugs
geregelt wird. Es versteht sich jedoch, dass die vorliegende Vorrichtung zur Ausgabe
eines Informationsträgers auch zusammen mit anderen Kontrollsystemen verwendet werden
kann, beispielsweise einem System zur Zugangssteuerung einzelner Personen zu einer
Seilbahn oder einem Skilift.
[0032] Die technischen Details der Schranlcensteuerung werden in der weiteren Beschreibung
nur in soweit erläutert als sie für die Ausgabevorrichtung gemäß der weiteren Ausführungsform
von Bedeutung sind. Anstelle einer Schranke, wie sie in Fig. 4 dargestellt ist, können
auch ein einfache Ampelsteuerungen oder andere Lichtsignale verwendet werden oder
alle Arten von mechanischen Sperrvorrichtungen für Personen, Fahrzeuge etc..
[0033] Neben der Schrankensteuerung 31 befindet sich die Vorrichtung 310, die in der in
Fig. 4 dargestellten bevorzugten Ausführungsform eine Säule 310 zur Aufnahme der Komponenten
der Vorrichtung umfasst. Denkbar sind jedoch auch andere Bauformen, um sich an die
jeweiligen Aufstellbedingungen anzupassen. Innerhalb der Säule 310 sind ein oder mehrere
Sensoren 311 angeordnet, die den Bereich vor einer oder mehreren Eingabevorrichtungen
32 der Schrankensteuerung 31 überwachen. In der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform
ist der Sensor 311 im oberen Bereich der Säule 310 angeordnet. Andere Positionen sind
ebenfalls denkbar, auch außerhalb der Säule 310. In diesem Fall, werden die vom Sensor
311 empfangenen Signale über ein Kabel oder drahtlos an eine zentrale Steuerung der
Vorrichtung übertragen, die vorzugsweise innerhalb der Säule 310 angeordnet ist (nicht
dargestellt).
[0034] Als berührungslose Sensoren im Sinne der vorliegenden Erfindung kommen grundsätzlich
alle Einrichtungen in Betracht, die in der Lage sind zu detektieren, dass ein Anwender
das Kontrollsystem betätigt, ohne dass es erforderlich ist, dass der Anwender selbst
in irgendeiner Weise auf die Vorrichtung 310 aktiv einwirkt. Beispielsweise kann in
etwa auf Höhe der Eingabevorrichtungen 32 ein Infrarotsensor, ein Radarsensor, eine
Lichtschranke oder eine Kamera angeordnet sein. Auch die Verwendung einer Kontaktleiste,
die unter dem Gewicht des Anwenders oder seines Fahrzeugs auslöst, ist denkbar. Wie
in den Figuren 4 und 5 durch die gestrichelten Linien schematisch dargestellt erfasst
der Sensor 311 beispielsweise die Hand eines Anwenders, wenn er die Eingabevorrichtungen
32 der Schrankensteuerung 31 bedient, beispielsweise eine Karte entgegennimmt, auf
der die Einfahrtszeit in ein Parkhaus gespeichert ist und die später zur Abrechnung
der Parkgebühren verwendet wird. Alternativ oder zusätzlich ist es auch denkbar, das
Fahrzeug des Anwenders zu detektieren, wenn es vor dem Kontrollsystem anhält. Der
oder die Sensoren 311 sind vorzugsweise in ihrer Position und Ausrichtung anpassbar
ausgebildet, um sich den jeweiligen Gegebenheiten des entsprechenden Kontrollsystems
anpassen zu können.
[0035] Wird der Anwender vom Sensor 311 detektiert, gibt eine Ausgabeeinheit 312 einen Informationsträger
320 aus (vgl. durchgehender Pfeil in Fig. 5). Da die Säule 310 unmittelbar benachbart
zu den Eingabevorrichtungen 32 der Schrankensteuerung 31 angeordnet ist, wird der
Informationsträger 320 bei der Ausgabe vorzugsweise so bereitgehalten, dass der Anwender
ihn unmittelbar ergreifen kann (vgl. Fig. 5). Bevorzugt erfolgt das Bereithalten des
Informationsträgers 320 geringfügig zeitverzögert, d.h. nachdem der Anwender die Eingabevorrichtungen
32 bedient hat, damit er dabei durch den ausgegebenen Informationsträger3 20 nicht
verunsichert wird.
[0036] Eine vorzugsweise ebenfalls in die Säule 310 integrierte Anzeige 313, beispielsweise
ein LCD-Display, kann zusätzliche Hinweise bereitstellen, sei es zur der Bedienung
der Eingabevorrichtungen 32 als auch zu dem bereitgehaltenen Informationsträger 320.
Beispielsweise kann auf der Anzeige 313 auf eine besondere Werbeaktion hingewiesen
werden, die mit dem Informationsträger 320 inhaltlich verknüpft ist. Der Inhalt der
Anzeige 313 ist anpassbar und kann daher flexibel auf den Inhalt des jeweils dargebotenen
Informationsträgers 320 aber auch auf die Besonderheiten der benachbart angeordneten
Schrankensteuerung 31 abgestimmt werden. Dies kann beispielsweise durch entsprechende
Speichermedien im Innern der Säule erfolgen oder, wenn ein (drahtloser) Netzwerkanschluss
vorhanden ist, über eine Onlineverbindung von einem entfernten Computer aus. Darüber
hinaus kann die Anzeige 313 oder ein ähnliches Gerät auch akustische Signale ausgeben
und die Aufmerksamkeit des Anwenders kann durch zusätzliche Mittel, wie Blinklichter,
Laufschriften etc. gesteigert werden. Die Ausgestaltung der Anzeige 313 ist dabei
vorzugsweise veränderbar, so dass nicht nur der Inhalt der Anzeige 313 sondern auch
ihre äußere Form leicht verändert werden kann.
[0037] Als Informationsträger 320 kommen grundsätzlich die verschiedensten Medien in Betracht.
Neben Papierprospekten oder Gutscheinen sind auch Datenträger wie Gratis-CDs o.ä.
denkbar oder die Ausgabe von kleinen Proben eines Produkts. Im Innern der Säule 310
befindet sich vorzugsweise eine Speichervorrichtung 318 für die Aufnahme einer Vielzahl
von Informationsträgern 20, damit die Vorrichtung 310 über einen längeren Zeitraum
hin betriebsbereit bleibt. Denkbar ist auch zwei oder mehrere unterschiedliche Arten
von Informationsträgern 320 zu speichern (nicht dargestellt) und deren Ausgabe von
weiteren Parametern abhängig zu machen. So ist es beispielsweise denkbar je nach Tageszeit
unterschiedliche Werbeträger auszugeben und / oder die Werbeträger mit aktuellen Daten,
beispielsweise einer Kennnummer zu bedrucken, wobei gegebenenfalls zusätzlich die
Anzeige auf dem Display 313 angepasst wird. Die Steuerung der Auswahl zwischen den
verschiedenen Informationsträgern 320 und / oder des Aufdrucks kann ebenfalls online
von einem entfernten Computer aus erfolgen oder unter der Kontrolle einer in der Vorrichtung
310 angeordneten Datenverarbeitungs-einrichtung (nicht dargestellt). Auch eine Kombination
dieser beiden Varianten ist möglich.
[0038] Falls der Anwender den bereitgehaltenen Informationsträger 320 nicht innerhalb einer
vorbestimmten Zeit entnimmt, stellt eine Zeitsteuerung (nicht dargestellt) in der
Vorrichtung 310 sicher, dass der Informationsträger 320 wieder eingezogen wird (vgl.
gestrichelter Pfeil in Fig. 5). Dadurch wird zum einen eine Beschädigung des Informationsträgers
320 verhindert und zum anderen sichergestellt, dass jedes Mal, wenn der Sensor 311
einen Anwender detektiert, tatsächlich ein Informationsträger aktiv ausgeben und bereitgehalten
wird. Dies erhöht die Aufmerksamkeit beim Anwender auf den dargebotenen Informationsträger,
der daher mit deutlich größerer Wahrscheinlichkeit vom Anwender wahrgenommen wird
als ein lediglich unbewegt bereitgehaltener Informationsträger. Neben einer Zeitsteuerung
ist es auch denkbar den Informationsträger 320 einzuziehen, sobald der Sensor 311
erkennt, dass sich die Hand des Anwenders o.ä. nicht mehr vor der Eingabevorrichtung
32 befindet. Diese Variante kann zusätzlich mit einer Zeitsteuerung kombiniert werden.
[0039] Darüber hinaus kann durch zusätzliche Erfassungssensoren sichergestellt werden, dass
tatsächlich ein Anwender zu einer gewünschten Zielgruppe gehört (nicht dargestellt).
So kann beispielsweise mit einer geeignet angeordneten Induktionsschleife geprüft
werden, ob der Anwender sich in einem Kraftfahrzeug befindet, wenn der Sensor 311
einen Anwender detektiert, um sicherzustellen, dass der Informationsträger 320 nur
an einen Insassen eines Fahrzeugs und nicht an einen Fußgänger ausgegeben wird. Mit
dieser Ergänzung kann unter Verwendung einer entsprechenden Logikschaltung auch sichergestellt
werden, dass pro Fahrzeug nur ein Informationsträger ausgegeben wird. Dies ist beispielsweise
dann wichtig, wenn der Informationsträger ein Gutschein ist, der bei der Einfahrt
in das Parkhaus eines Kaufhauses ausgegeben wird.
[0040] Ähnliche Abwandlungen sind auch für Kontrollsysteme und entsprechende Vorrichtungen
für Fußgänger denkbar (nicht dargestellt). Im einfachsten Fall stellt die bereits
erwähnte Zeitsteuerung nicht nur sicher, dass ein nicht entnommener Informationsträger
320 wieder eingezogen wird, sondern überwacht auch, dass pro Zeiteinheit nicht mehr
als eine vorbestimmte Anzahl von Informationsträgern ausgegeben wird.
[0041] Die Aufsicht in Fig. 5 zeigt, dass die Vorrichtung 310 vorzugsweise leicht gewinkelt
zu den Eingabevorrichtungen 32 der Schrankensteuerung 31 angeordnet ist. Dies erleichtert
die Ausgabe des Informationsträgers 320 in einen Bereich vor die Eingabevorrichtungen
32 der Schrankensteuerung 31 hinein, wo ihn der Anwender leicht ergreifen kann.
[0042] Vorzugweise ist die am weitesten hervorstehende Kante 319 der Säule 310 abgerundet
und / oder zusätzlich aus einem Gummimaterial o.ä. gefertigt, um Beschädigungen eines
einfahrenden Fahrzeugs (vgl. waagrechter Pfeil in der Aufsicht aus Fig. 5) zu vermeiden.
Zusätzlich kann die gesamte Vorrichtung 310 beispielsweise an ihrer einen Ecke drehbar
gelagert werden, so dass sie beim Kontakt mit einem Fahrzeug durch eine Drehung nachgeben
kann, wie sie durch den gekrümmten Pfeil in Fig. 4 dargestellt ist. Darüber hinaus
ist die Säule 310 vorzugsweise sehr stabil aufgebaut, um Beschädigungen durch Vandalismus
zu verhindern.
[0043] Fig. 6 zeigt eine detaillierte Ansicht einer alternativen Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung, in der die Vorrichtung 310' als ein auf einem Pfosten montierter Kasten
realisiert ist. Die Vorrichtung 310' ist vorzugsweise an allen dem Anwender zugewandten
vorderen Ecken 319a abgeschrägt oder abgerundet, um das Risiko von Verletzungen oder
der Beschädigung eines vorbeifahrenden Kraftfahrzeugs (nicht dargestellt) zu minimieren.
[0044] Fig. 6 zeigt ferner die in die Vorrichtung 310' integrierte Anzeige 313 mit einer
Vorschau o.ä. auf die durch die Ausgabeeinheit 312 auf dem Informationsträger 320
ausgegebene Information an. Diese Informationsvorschau ist vorzugsweise graphisch
illustrierender Art und steigert damit das Interesse des Anwenders am Informationsträger
320.
[0045] Wenn die Schrankensteuerung 31 eine einfache elektronische Ankopplung ermöglicht,
ist es vorteilhaft, wenn auch die Vorrichtung 310 eine Schnittstelle 315 aufweist,
mit der eine Signalverbindung 316 zwischen den beiden Geräten hergestellt werden kann
(vgl. gestrichelte Linie in Fig. 4). Zwar ist die Signalverbindung 316 aufgrund der
Verwendung des / der erläuterten Sensoren 311 nicht zwingend erforderlich. Sie ermöglicht
jedoch die Realisierung zusätzlicher Funktionen. Beispielsweise könnte ein Zähler
in der Steuereinheit (nicht dargestellt) der Vorrichtung 310 speichern, bei welchem
Prozentsatz von Freigabevorgängen der Schrankensteuerung 31 zusätzlich ein Informationsträger
320 von den Anwendern entnommen worden ist. Damit lassen sich Rückschlüsse auf den
Grad der Kenntnisnahme von Sicherheitsbestimmungen durch die Anwender ziehen oder
auch das Ansprechverhalten der Anwender auf Werbemaßnahmen und entsprechende Werbeträger
untersuchen.
[0046] In einer einfacheren Ausführungsform besteht jedoch keine Verbindung, insbesondere
keine Signalverbindung 316, zwischen der Schrankensteuerung 31 einerseits und der
Vorrichtung 310 andererseits. In diesem Fall kann die Vorrichtung 310 innerhalb von
kürzester Zeit neben der Schrankensteuerung angeordnet werden, beispielsweise für
eine zeitlich befristete Werbemaßnahme mit der Gutscheine bei der Einfahrt in das
Parkhaus eines Einkaufszentrums ausgegeben werden. Die Vorrichtung 310 muss dann lediglich
über ein Kabel 325 an das Stromnetz angeschlossen werden (nicht dargestellt). Die
erforderliche Stromversorgung könnte auch durch einen entsprechenden Anschluss an
die Stromversorgung der Schrankensteuerung 31 bereitgestellt werden. Für kurzzeitig
Anwendungen ist es auch denkbar die Vorrichtung 310 über einen internen oder externen
Akkumulator (nicht dargestellt) mit Strom zu versorgen. Eine solche Vorrichtung kann
äußerst flexibel eingesetzt werden und lässt sich beispielsweise innerhalb von wenigen
Minuten von der Einfahrt an die Ausfahrt eines Parkhauses umsetzen. Alternativ oder
zusätzlich könnte eine unabhängige Stromversorgung auch durch Solarenergie erfolgen,
wobei die entsprechende Solarzelle oder -zellen vorzugsweise auf der Deckfläche und
/ oder den Seitenflächen der Vorrichtung 310 angeordnet werden.
1. Vorrichtung (310, 310') für die Ausgabe eines Informationsträgers (320), insbesondere
eines Werbeträgers, an einen Anwender eines Kontrollsystems (31), mit
a. einer Erfassungseinheit mit mindestens einem Sensor (311), um eine Betätigung des
Kontrollsystems (31) durch den Anwender berührungslos zu erfassen; und
b. einer Ausgabeeinheit (312), die ausgebildet ist, um bei der Erfassung einer Betätigung
des Kontrollsystems (31) den Informationsträger (320) zur Entnahme durch einen Anwender
bereitzuhalten, und bei Nichtentnahme durch den Anwender zumindest teilweise wieder
einzuziehen dadurch gekennzeichnet, dass
c. die Ausgabeeinheit ferner ausgebildet ist, um den Informationsträger bei der nächsten
Betätigung des Kontrollsystems durch einen anderen Anwender erneut auszugeben, und
ferner Steuerungsmittel aufweist, die überwachen, dass pro Zeiteinheit nicht mehr
als eine vorbestimmte Anzahl von Informationsträgern ausgegeben wird.
2. Vorrichtung (310, 310') nach Anspruch 1, wobei die Vorrichtung keine elektrische Signalverbindung
zum Kontrollsystem (31) aufweist.
3. Vorrichtung (310, 310') nach Anspruch 2, wobei die Vorrichtung eine Schnittstelle
(315) zur Erzeugung einer elektrischen Signalverbindung (316) zum Kontrollsystem (31)
aufweist.
4. Vorrichtung (310, 310') nach einem der Ansprüche 1 - 3, wobei der Sensor (311) so
angeordnet ist, dass er den Anwender und / oder ein Fahrzeug, in dem sich der Anwender
befindet, bei der Betätigung des Kontrollsystems (1) erfasst.
5. Vorrichtung (310, 310') nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 - 4, wobei die Erfassungseinheit
austauschbar an der Ausgabevorrichtung angeordnet ist.
6. Vorrichtung (310, 310') nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 - 5, wobei die Ausgabeeinheit
(312) auf Informationsträger (320) unterschiedlicher Größe anpassbar ist.
7. Vorrichtung (310, 310') nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 - 6 ferner aufweisend
eine Speichervorrichtung (318) für eine Vielzahl identischer Informationsträger (320).
8. Vorrichtung (310, 310') nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 - 7 ferner aufweisend
eine Anzeigeeinheit (313), um den Anwender auf die Entnahme des bereitgehaltenen Informationsträgers
(320) hinzuweisen.
9. Vorrichtung (310, 310') nach Anspruch 8, wobei die Gestaltung der Anzeigeeinheit (313)
anpassbar ausgebildet ist.
1. A device (310, 310') for outputting an information carrier (320), especially an advertising
medium, to a user of a control system (31), with
a. a sensing unit with at least one sensor (311), for sensing contact-less the operation
of the control system (31) by the user; and
b. an output unit (312), which is adapted for providing the information carrier (320)
for removal by the user during the sensing of an operation of the control system (31),
and when not removed by the user at least partly retracting characterized in that
c. the output unit is further adapted for re-releasing the information carrier at
the next operation of the control system by an other user, and further having control
means to monitor that per time unit no more than a predefined number of information
carriers is released.
2. The device (310, 310') according to claim 1, wherein the device does not have an electrical
signal link to the control system (31).
3. The device (310, 310') according to claim 2, wherein the device has an interface (315)
for the creation of an electrical signal link (316) to the control system (31).
4. The device (310, 310') according to one of the claims 1 - 3, wherein the sensor (311)
is arranged in such a way, that it senses the user and / or a motor vehicle in which
the user sits at the operation of the control system (1).
5. The device (310, 310') according to one of the previous claims 1 - 4, wherein the
sensing unit is arranged exchangeable at the output device.
6. The device (310, 310') according to one of the previous claims 1 - 5, wherein the
output unit (312) is customizable for information carriers (320) of different sizes.
7. The device (310, 310') according to one of the previous claims 1 - 6, further comprising
a storage device (318) for a plurality of identical information carriers (320).
8. The device (310, 310') according to one of the previous claims 1 - 7, further comprising
a display unit (313) for pointing the user to the removal of the provided information
carrier (320).
9. The device (310, 310') according to claim 8, wherein the design of the display unit
(313) is realized in a customizable manner.
1. Dispositif (310, 310') pour distribuer un support d'informations (320), en particulier
un support publicitaire, à un utilisateur d'un système de contrôle (31), comprenant
a. un module de détection avec au moins un capteur (311) pour détecter sans contact
un actionnement du système de contrôle (31) par l'utilisateur ; et
b. un module de distribution (312) conçu pour présenter le support d'informations
(320) à l'utilisateur lorsqu'un actionnement du système de contrôle (31) est détecté
et pour le rentrer au moins partiellement si l'utilisateur de s'en saisit pas, caractérisé en ce que
c. le module de distribution est conçu en outre pour distribuer à nouveau le support
d'informations lors du prochain actionnement du système de contrôle par un autre utilisateur
et comporte en outre des moyens de commande qui surveillent que la distribution de
supports d'informations n'excède pas un nombre prédéterminé par unité de temps.
2. Dispositif (310, 310') selon la revendication 1, le dispositif ne comportant pas de
liaison de signal électrique avec le système de contrôle (31).
3. Dispositif (310, 310') selon la revendication 2, le dispositif comportant une interface
(315) pour établir une liaison de signal électrique (316) avec le système de contrôle
(31).
4. Dispositif (310, 310') selon une des revendications 1-3, le capteur (311) étant disposé
de façon à détecter l'utilisateur et/ou un véhicule, dans lequel se trouve l'utilisateur,
lors de l'actionnement du système de contrôle (1).
5. Dispositif (310, 310') selon une des revendications précédentes 1-4, le module de
détection étant disposé de manière échangeable sur le dispositif de distribution.
6. Dispositif (310, 310') selon une des revendications précédentes 1-5, le module de
distribution (312) étant adaptable à des supports d'informations (320) de tailles
différentes.
7. Dispositif (310, 310') selon une des revendications précédentes 1-6, comprenant en
outre un dispositif de stockage (318) pour une pluralité de supports d'informations
identiques (320).
8. Dispositif (310, 310') selon une des revendications précédentes 1 à 7, comprenant
en outre un module d'affichage (313) pour inviter l'utilisateur à se saisir du support
d'informations (320) qui lui est présenté.
9. Dispositif (310, 310') selon la revendication 8, la conception du module d'affichage
(313) étant adaptable.